Spinnen - Die Onleihe

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Spinnen - Die Onleihe

Viele Spinnenmütter bewachen

und verteidigen den Kokon

und helfen den kleinen

Spinnen beim Ausschlüpfen.

Arten wie zum Beispiel die

Sackspinnen, die in Seidesäckchen

leben, bringen in ihrer

Wohnung auch den Kokon

unter. Netzspinnen hängen ihn

in ihrem Fanggespinst auf. Die

Rote Röhrenspinne bringt

ihren Eikokon zum Sonnen

unter die zarte Gespinstdecke

ihrer Wohnröhre, bei ungünstigem

Wetter trägt sie ihn in

die schützende Röhre hinein.

Die Springspinne Pellenes nigrociliatus

legt ihre Eier oft in

frei schwebenden Schneckenhäusern

ab, die sie mit Seidenfäden

an Pflanzen befestigt.

Frei umherstreifende Arten

tragen den Kokon am Hinterleib

an den Spinnwarzen oder in den

Cheliceren mit sich herum. Wenn die

Jungen ausgeschlüpft sind, trägt die

Spinnenmutter ihre Kinder auf dem

Hinterleib spazieren.

Spinnenmännchen interessieren

sich nach der

Paarung nicht

Kümmern sich

mehr für ihre

Spinnen um

Nachkommen.

ihre Jungen?

Die meisten Spinnenmütter

betreiben

aber eine sehr aufmerksame

Brutfürsorge. Viele Arten leben eine

Die vielen Jungspinnen

einer Tarantel sitzen

auf dem Rücken ihrer

Mutter.

Weil ihr Chitinskelett nicht mitwächst,

müssen sich Spinnen bis zu 14-mal häuten,

bis sie erwachsen sind und ihre

endgültige Größe und Farbe haben. Unter

der alten Haut entsteht dann schon

eine neue, die zuerst noch weich ist. Bei

HÄUTUNG

Zeit lang mit ihren Jungen zusammen

und fangen Beute für sie. Andere

füttern die Jungspinnen von

Mund zu Mund mit einem vorverdauten

und wieder hochgewürgten

Sekret. Stirbt

die Spinnenmutter, wird

sie oft von den eigenen

Jungen ausgesogen.

Manche Spinnenmütter

sterben bereits, wenn die

Jungen schlüpfen oder

kurz danach und dienen

so ihren Jungen als Nahrung.

der Häutung drückt die Spinne mit ihrer

Blutflüssigkeit gegen den Panzer, sodass

die alte Haut seitlich einreißt und

hochklappt. Vogelspinnenweibchen

(oben im Bild) häuten sich sogar dann

noch, wenn sie geschlechtsreif sind.

Die Springspinne Pellenes nigrociliatus legt

ihre Eier in ein Schneckenhaus ab, das sie an

einem Ast befestigt hat.

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