St. Pauls - Kunstwanderungen

kunstwanderungen.de

St. Pauls - Kunstwanderungen

RK C02

Tramin – St. Pauls

Tramin - Kastalaz - Söll - Altenburg - St. Anton - Kaltern -

Mitterdorf - Oberdorf - Oberplanitzing - St. Michael - St. Pauls

5 Stunden und 52 Minuten reine Wanderzeit

SAD-Bus

St.-Pauls, Kirche werktags 17.05, 17.35 Sonn- und feiertags kein Bus

Kaltern, Busbahnhof werktags 17.22, 17.52 Sonn- und feiertags kein Bus

Kaltern, Busbahnhof werktags 18,05, 18.05 Sonn- und feiertags kein Bus

Tramin, Mindelheimer Parkplatz 18.22, 18.22 Sonn- und feiertags kein Bus

Wir gehen vom Busbahnhof „Mindelheimer Parkplatz“ in Tramin bergauf.

2 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts treppauf.

1 Minute später wandern wir auf dem Marktplatz vor Haus Nr. 7 links treppauf

und halten Richtung bergauf.

3 Minuten später wandern wir in die Kirche von 10 Min.

Kastalaz,

*** St. Jakob. Dem einschiffigen Bau der Zeit um 1200 wurde

um 1440 das rechte Seitenschiff angefügt.

Der Chor. Die ***** Fresken aus dem ersten Viertel des 13.

Jhs. zeigen in der Apsiskalotte: Thronender Christus in den

Evangelistensymbolen, darunter: die Zwölf Apostel. In der Sockelzone:

Groteske Darstellung von kämpfenden Fabelwesen;

von links nach rechts: Ein Vogelmensch mit Flossenschwanz

erwürgt eine Schlange, die sich in seiner Schulter festbeißt.

festbeißt. Daneben verschränkt eine Sirene ihre Fischgliedmaßen

über einer Seeschlange, die ihre Zähne ins Bein eines Delphinreiters

jagt, der sich mit einem Schattenfüßler mit zusammengewachsenen

Beinen unterhält. Dem wiederum sticht ein

Schnabeltier ins Gesäß. Flankiert wird das alles von zwei derben

Gestalten, die Atlanten gleich die Mittelzone tragen, deren

äußere Ecken an einer Vogelsirene und einem Zwitterwesen

enden.

Das Langhaus. An der Nordwand wurde eine spätere Schicht

freigelegt, und zwar Gemälde des 14. Jhs.: Am Boden hingestreckt

liegt Goliath, dem David das Haupt abschlägt; darüber

dem Bogen: Maria im Paradiesgärtlein hinter einer Zinnenmauer,

deren Pforte von einem Engel bewacht wird. – An der

Ostwand befindet sich eine figurenreiche Kreuzigung; an der

Südwand reihen sich Bilder aus dem Leben des Apostels Jakobus

aneinander. – An die Westwand hat man noch einmal Szenen

aus dem Leben dieses Heiligen, und zwar die Hühnerlegende

verewigt. Am Gewölbe schweben Engel und Brustbilder der

vier Evangelisten sowie Kirchenväter.

Außen am Chorhaus hinter der Kirche befindet sich ein Rastplatz mit einer

*** Ansicht vom Etschtal.

Wir gehen aus dem rechten Seitenausgang der Kirche hinaus und halten uns

auf den angebotenen Straßen immer rechts.

10 Minuten später wandern wir links nach „Söll“.

1 Minute später wandern wir an der Gabelung rechts nach „Söllerberg“.

15 Minuten später wandern wir auf dem Landsträßchen rechts bergauf.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 40 Min.

Söll,

*** St. Mauritius. Die ursprünglich romanische Kirche erhielt

im 14. Jh. einen neuen Chor. 1470 wurde das Langhaus umgebaut

und um ein Seitenschiff erweitert.

Das Äußere. Die Fresken des 14. Jhs. zeigen am Turm die

Kreuzgruppe mit Vigilius.

Im Inneren erkennt man, dass die Kirche einst vollständig ausgemalt

war.

Der Chor links, Hauptchor des 14. Jhs.: Gemälde der Reiterschlacht

um Mauritius. – Schmerzensmann mit Maria und Johannes,

um 1370 gemalt (an der Wand hinter dem Altar). – Altar

der Zeit um 1520 mit der Kreuzgruppe sowie mit den Figu-


en des Mauritius, des Florian und des Sebastian samt den Gemälden

des Mauritius (links) und des Kaisers Maximilian.

Das Langhaus. Am Triumphbogen: 2 Reliefs von Rittern . – An

der Rückwand: Fresko mit der Ölbergsszene, dem Judaskuss

25 Minuten später wandern wir auf der Querstraße vor dem Parkplatz links.

4 Minuten später wandern wir links auf „Malgastraße“, auf der wir bleiben.

10 Minuten später wandern wir an der Gabelung rechts und auf dem Fußweg

unter der von einem Seil gezogenen Bahn her.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 157 Min.

St. Anton,

*** St. Anton. Im Kern aus dem 13. Jh., erhielt die Kirche um

1450 ihre heutige Gestalt. Der Fassadenturm mag aus dem 13.

Jh. sein, wurde allerdings im 16. Jh. mit Maßwerk und Spitzhelm

versehen.

Das Äußere. Christophorus von 1474.

Der Chor. Schöne Schlußsteine und figurale Konsolen im sterngerippten

Gewölbe bestimmen hier ebenso den Eindruck wie

die Malereien Bozener Maler der Zeit um 1470; im Gewölbe:

Geburt Christi, Propheten, Evangelistensymbole und Kirchenlehrer;

an den Seitenwänden, in drei Reihen: Leben Jesu, Apostel,

Heilige; Triumphbogeninnenseite: Jüngstes Gericht; an der

Laibung: Kluge und törichte Jungfrauen; Triumphbogenaußenseite:

Muttergottes und Heilige.

Das Langhaus. Die Fresken an der linken Wand der Zeit um

1380 sind schlecht erhalten; sie zeigen das Letzte Abendmahl,

die Kreuzigung und Fragmente. Auf neuerer Schicht, der des

16. Jhs., erkennt man die Kreuzgruppe und Wappen.

Wir gehen aus dem rechten Ausgang der Kirche hinaus nach links und nun

immer bergab.

2 Minuten später wandern wir über die Schrägquerstraße auf den

„Göllerweg“.

Das Seitenschiff. Das Netzgewölbe von 1470 ruht auf unterschiedlichen

Konsolen und besitzt einen interessanten Schlussstein.

– Frontwandaltar mit Pseudo-Renaissance-Charakter, darin

die Muttergottes mit Stiftern als Hochrelief eingefügt ist.

Flankiert wird das von Urban (links) und Martin.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und auf der Querstraße rechts bergauf.

7 Minuten später wandern wir links nach „Altenburg“ und sofort rechts nach

„Altenburg“.

4 Minuten später wandern wir schließlich auf der Querstraße rechts und haben

*** Ansichten von der Kirche St. Vigilius in Altenburg, auf die wir zuhalten.

5 Minuten später wandern wir auf der Querstraße rechts. Gasthof.

1 Minute später wandern wir in die Kirche von 81 Min.

Altenburg,

*** St. Vigilius. Der einschiffige Bau wurde 1497 errichtet und

ist mit bunt glasierten Dachziegeln gedeckt.

Das Äußere. Am Turm watet Christophorus, 14. Jh; an der Fassade

heilige Kummernus mit dem Geiger Jenesius, vier Heiligen

sowie Rundmedaillons der Vierzehn Nothelfer, Bozener

Schule, 15. Jh.

Das Innere. Der Hauptaltar wie die übrige Ausstattung sind

neugotisch. Das Fresko im Langhausgewölbe zeigt die Muttergottes,

um 1500.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, Trinkwasser auf dem Friedhof, und halten

uns rechts zum „Panoramablick St. Peter Ruine“. Uns rechts haltend kommen

wir vorbei am Rastplatz mit einer

***** Ansicht vom Kalterer See sowie der Ruine St. Peter,

wandern immer an der „2“ entlang, die später zur „2b“ wird und vorbei an

*** St. Peter. Die Ruine stammt von einer Kirche, die nach

dem Abriss eines Gotteshauses des 4. bzw. 6. Jhs. erstellt wurde.

Eine menschengroße Vertiefung im Felsen könnte ein Grab

gewesen sein.

Auf diese Weise gelangen wir in die Klamm. Am Ende des „2b“-Weges wandern

wir klammaufwärts und immer entlang der „1“ durch die

***** Rastenbachklamm.

25 Minuten später wandern wir vorm Landsträßchen rechts, folgen der „13“.

2 Minuten später wandern wir an der Kreuzung rechts zum Panoramablick mit

*** Ansicht vom Kalterer See und folgen wieder der „13“.


7 Minuten später wandern wir richtunghaltend auf die „Goldgasse“, auf der

wir bleiben. Wir wandern zur Besichtigung von

175 Min.

Kaltern.

Vinum de Caldare, um 1200 so genannt, ist der berühmteste Weinort Südtirols.

*

Wir beginnen den Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten mit dem Gang in die

*** Goldgasse mit malerischen alten Häusern des 16. und 17.

Jhs., z. B. Nr. 17 Haus Lutterotti, mit schönen Erkern und

Rundbogenloggia im Hof, Nrn. 15 und 13 Häuser mit schönen

Erkern, Nrn. 10 bis 4 Häuser mit schönen Erkern.

4 Minuten später wandern wir in die Nr. 1,

*** Südtiroler Weinmuseum. (Di - Sa 9.30-12 Uhr , 14-18, So +

Fei 10-12 Uhr). Weinpressen, Gläser, Flaschen, Krüge, Dokumente,

Handschriften.

Wir gehen aus dem Museum hinaus, wandern nach links und gehen über den

*** Marktplatz mit Laubenhäusern sowie Zum Weißen Rößl

von 1586 mit Erkertürmen und schmiedeeisernem Schild des

18. Jhs. nebst dem Marienbrunnen des 17. Jhs.

1 Minute später wandern wir in die Kirche

**** Mariä Himmelfahrt. Zum freistehenden gotischen mit

Spitzhelm bekrönten Turm aus spätgotischer Zeit, um 1500, der

im unteren Teil noch Mauerreste des 12. Jhs. aufweist gehört

eine Halle mit ebenfalls romanischen Grundmauern, die Matthäus

Wachter 1791 in klassizistischem Stil erbaute.

Der Chor. Deckengemälde: Krönung Mariens, 1792, von Josef

Schöpf. – Der Hochaltar aus buntem Marmor und Sandstein

Das Langhaus. Deckengemälde: Martyrium des heiligen

Vigilius, und am Triumphbogen: Kreuzigung sowie Glaube,

Hoffnung und Liebe nebst Wappen (Tirol, Pfarre, Gericht, Gemeinde),

alles ebenfalls von Schöpf. – Linker Altar, 1816, mit

einem Bild des Carlo Cozza: Ignatius. – Rechter Altar, 1816,

mit neuer Martinsfigur. – Kommunionbankgitter, 1785. – Hinten:

Chorgestühl des 17. Jhs.

Wir gehen aus der Kirche hinaus und nach rechts zu Spital und Kirche

*** Heilig Geist. Die Spitalkirche wurde 1411 geweiht und im

19. Jh. umgebaut. Rittergrab des Heinrich von Rottenburg, 15.

Jh., im 17. Jh. erneuert.

Wir kehren um, gehen aus dem Kirchhof hinaus und linksversetzt über den

Marktplatz bergauf.

3 Minuten später wandern wir auf dem Busbahnhof links und in die Kirche

*** St. Franziskus von 1642. Die Einrichtung ist einheitlich

neuromanisch. Das Hauptaltarbild zeigt die Verehrung Gottes

durch berühmte Franziskaner. – Linkes Altarbild: Mariä Himmelfahrt.

– Rechtes Altarbild: Antonius von Padua. – An den

Wänden befinden sich Szenen aus dem Leben des Franziskus. –

Schöne Beichtstühle stellen eine wunderbare Harmonie zu den

anderen Einrichtungsstücken her, wie Altäre, Bänke, Kanzel

und abschließendem Gitter.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, linksversetzt über den Busbahnhof auf der

Straße links des ummauerten Weinbergs nach „Mitterdorf“ bergauf und an

Mauer und Zaun entlang.

5 Minuten später wandern wir rechts zum „Castel Sallegg“. Auf dem Wege

kommen wir vorbei am schönen Ansitz in

188 Min.

Mitterdorf,

*** Schloss Sallegg aus der Zeit um 1604, mit allerdings südlichem

Trakt der Zeit um 1900,

und halten uns fortan links.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche 190 Min.

*** St. Katharina. Die gotische Kirche erhielt Seitenportal,

Spitzbogenfenstern und Netzgewölbe im Jahre 1520 und ist

neugotisch ausgemalt wie ausgestattet.

Der Chor ist im Gewölbe mit Blumen und Engeln ausgemalt. –

Linke Wand: Fresko des Marientodes um 1400, später übermalt;

Die Gruppe zeigt die Apostel sowie sechs Heilige und

stellt Christus in der Mandorla dar, der Maria segnet und ihre

Seele im Arm trägt.

Das Langhaus. Über dem linken Altar: Fresko von 1414, Bozener

Schule: Agnes heilt einen Kranken und Agnesmartyrium. –


Rechter Altar: Katharina, Ursula und Barbara, um 1520, später

übermalt.

Wir gehen aus dem rechten Ausgang der Kirche hinaus, nach rechts, auf der

Quergasse links und an versetzter Kreuzung rechts auf den „Krumbachweg“.

2 Minuten später wandern wir auf dem „Major-von-Morandell-Platz“ rechts

bergauf und vorbei am Doppeltorbogen vom

*** Schloss Kampan (Privatbesitz) des 13. bzw. 16. Jhs. mit

prächtigem Arkadenhof.

Wir halten uns fortan rechts und haben bald eine *** Ansicht vom Schloss.

10 Minuten später wandern wir an der Gabelung beim Wegkreuz links und

stets bergauf.

5 Minuten später wandern wir in die Kirche von 202 Min.

Oberdorf,

*** St. Nikolaus. Es handelt sich um eine zweitürmige, ursprünglich

spätromanische, jetzt spätgotische Kirche.

Das Chorhaus von 1520 zeigt im Gewölbe: Ornamente, Kreuzigung

Jesu, Gottvater, Muttergottes, Jakobus und Nikolaus

Das Langhaus des 14. Jhs. wurde 1521 umgebaut und besitzt im

Netzrippengewölbe, das von schildförmigen Steinen geschlossen

wird, Gewölbemalereien: Grotesken, Blumen Tiere sowie

Ornamente, die Bartlmä Dill-Riemenschneider 1529 schuf. –

Am Triumphbogen: sieben Wappen. – Linker Altar, barock mit

einem Schutzengelbild, neu. – Rechter Altar, barock, mit dem

Gemälde der Muttergottes und des Ignatius.

Wir gehen aus dem linken Ausgang der Kirche und richtunghaltend aus dem

Kirchhof hinaus, auf dem Quergässchen rechts und an der Kreuzung mit der

Bushaltestelle links.

35 Minuten später wandern wir in die Kirche von 246 Min.

Oberplanitzig,

*** St. Johannes der Täufer. Das Gotteshaus wurde 1584 erbaut

und 1850 um zwei Joche verlängert.

Der Chor. Der barocke Hauptaltar zeigt im Bild von 1715 die

Verehrung der Muttergottes durch die beiden Johannes.

Das Langhaus. Der Seitenaltar ist barockisiert und zeigt im

Hauptbild von 1765 den heiligen Florian, flankiert von Georg

(links) und Martin unter den kleinen Figuren des Sebastian

(links) und des Rochus; unter dem Hauptbild sind die fehlenden

restlichen neun der Vierzehn Nothelfer.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, Gasthof, nach links bergab und folgen der

Straße nach „Bozen“. Auf dem Weg kommen wir vorbei am

*** Georgsturm, der Rest einer mittelalterlichen Kirche,

hinter dem wir sofort links abbiegen und dem Schild „Eislöcher“ folgen. Später

queren wir die Landstraße und wandern kurz darauf durch die

**** Eislöcher in ihrem Felsenmeer. Dieses Naturphänomen

ist eine langgestreckte Mulde, durch die aus engen Felsspalten

ein kalter Luftzug geht. Das bewirkt, dass in unmittelbarer Umgebung

auf 590 m Höhe z. B. Alpenrosen und Preiselbeeren

wachsen, die hier ansonsten nur über 1000 m Höhe vorkommen.

Offenbar sorgen für diese Kühle unterirdische Kanäle, die

in der Höhe warme Luft aufsaugen, die in der Erde abgekühlt

wird. Die Luft wird dadurch schwerer, strömt nach unten und

wieder aus dem Boden hinaus. Rein optisch stellen die Löcher

nichts dar als ein Felsenmeer, in dessen Niederungen in der Tat

kalte Winde wehen.

Wir durchstreifen das Gebiet ständig am rotweißen Wanderzeichen entlang.

15 Minuten später wandern wir an der Gabelung hinter den Eislöchern rechts

und folgen nun der „15“.

3 Minuten später wandern wir zum schönen Ansitz in 280 Min.

St. Michael in Eppan,

*** Schloss Gandegg des 16. Jhs., Renaissanceschloss mit vier

runden Ecktürmen und mit Arkaden geschmücktem Innenhof.

(Museum mit überetscher Wohnkultur). Schloßkapelle von

1698, ein Zentralbau mit Kuppel und Laterne. Kuppelfresko aus

der Bauzeit; Hochaltar aus der Bauzeit.

Wir gehen aus dem Schloss hinaus, wenden uns nach rechts und auf der Querstraße

links bergauf mit *** Ansicht von Schloss Englar und seiner

Sebastianuskapelle sowie, auf dem hohen Berg, von der Gleif-Kapelle.


2 Minuten später wandern wir rechts und schließlich vorbei an

*** Schloss Englar aus dem 15./16. Jh. mit hohem Walmdach

Wir wandern danach vorbei an der Kapelle

*** St. Sebastian von 1475. Sie ist netzgewölbt und mit Ranken

sowie Blumenornamenten des 16. Jhs. geschmückt. Der Altar

zeigt Bilder von F. Altmutter, 18. Jh.

4 Minuten später wandern wir an der Kreuzung beim Stromhäuschen links

und folgen dem rotweißen Zeichen.

4 Minuten später wandern wir ins

*** Schloss Moos. (Führungen Di-Sa, um 10, 11, 16 und 17 Uhr).

Museum für mittelalterliche Wohnkultur mit Fresken, gotischer

Stube und Küche sowie mit kostbarer Einrichtung nebst einer

umfangreichen Sammlung von Bildern Tiroler Maler der Zwanziger

und Dreißiger des Neunzehnten Jahrhunderts.

Wir gehen aus dem Schloss hinaus und auf der Querstraße rechts.

*** Gleif-Kapelle auf einem 555 m hohen Porphyrhügel, ein

zweitürmiger, 1718 erbauter Barockbau.

Das Innere. Barocker Hauptaltar mit der Beweinung Jesu. Linker

Barockaltar mit Josef. Rechter Barockaltar mit einem Gnadenbild

der Maria.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, wenden uns nach links und wandern auf

dem romantischen *** Stationsweg mit großen neugotischen Figuren bergab.

Rechts unten liegt St. Michael - Eppan.

*** Schloss Freudenstein (nicht zu besichtigen). Im Kern ist die

mit Zinnen bekrönte Anlage aus dem 13. Jh., wurde aber im

16., 17. und 19. Jahrhundert durch Umbauten und Ergänzungen

verändert.

8 Minuten später wandern wir über die „Bergstraße“ auf „Kreuzsteinweg“.

*** St. Justina. Die Kapelle stammt aus dem 17. Jh.

Wir gehen aus der Kirche hinaus, nach links auf den Wiesenhohlweg und halten

fortan immer Richtung bergab.

2 Minuten später wandern wir in die Kirche von 345 Min.

St. Pauls in Eppan,

**** St. Paulus. Der „Paulser Dom auf dem Lande“ mit seiner

schönen Fassade wurde zwischen 1461 und 1552 errichtet. Der

Turmschluss mit Zwiebelhaube, Oktogon und Dreiecksgiebeln

kam zwischen 1633 und 1647 hinzu; eine der darin hängenden

Glocken von 1701 wiegt 4560 kg.

Das Äußere. In der plastisch reichen und architektonisch hervorragend

gegliederten spätgotischen Westfassade befindet

sich eine gemalte Pietà, um 1520.

Der Innenraum ist dreischiffig und kreuzrippengewölbt.

Der Umgangschor, dreischiffig und rippengewölbt, von links

nach rechts. Neugotischer Altaraufbau in Form eines Sakramentshauses

mit Reliefs biblischer Szenen, beschriftet, sowie

der Figur des Paulus –Neugotisches Chorgestühl – Chorgestühl,

um 1600 – Neugotischer Hochaltar mit einem großen

Kruzifixus – Chorgestühl, um 1600 – Neugotisches Chorgestühl

Linkes Seitenschiff: Totenschilde des 16. Jhs. der Familien

Khuen und Firmian. – An der Wand: Kruzifixus des 16. Jhs. –

Neugotische Kreuzweggemälde.

Rechtes Seitenschiff: Totenschilde des 16. Jhs. der Familien

Khuen und Firmian. – Neugotische Kreuzweggemälde.

Das Mittelschiff. Auf dem Schalldeckel der Kanzel: Jakobus,

um 1520, von Jörg Lederer. – Am Pfeiler gegenüber der Kanzel:

Muttergottes, um 1460.

Wir gehen aus dem rechten Seitenausgang der Kirche hinaus und auf der

Querstraße links.

3 Minuten später wandern wir auf den

**** Friedhof. Die Anlage von 1571 ist als Nachbildung eines

italienischen Arkadenhofs mit Rundbogenarkaden auf toskanischen

Säulen sowie kreuzgratgewölbt zu betrachten. Wir halten

uns links und biegen rechts ab zur Kapelle. Sie enthält figurative Gewölbemalereien

und gemalte Epitaphe ab dem 16. Jh. Auf dem


Altar befindet sich ein Gemälde von 1590: heilige Lucia; darunter

eine Pietà mit dem Stifterehepaar. Wir gehen aus der Kapelle hinaus,

halten Richtung, wandern in den Arkaden rechts und schließlich aus dem

Friedhof hinaus.

4 Minuten später wandern wir, so lange währt die reine Gehzeit über den

Friedhof, auf gekommenem Weg zurück und zur Bushaltestelle auf dem

Paulsplatz“ vor der Kirche.

352 Min.

Tramin – St. Pauls

RK C02

Ende

*

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine