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Ein sommer in Dresden

Lesebuch | Arbeitsbuch


Table of Contents

Kultur .................................................. 3

Geschichte .............................................. 19

Freizeit .................................................. 27

Literatur ................................................ 35

aus Zeitungen ........................................ 41

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Kultur

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Geschichte

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Freizeit

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Literatur

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Scharfe Proteste nach Tod

von UN-Posten

Nahost. Vier UNO-Beobachter

sterben bei einem

israelischen Luftangriff im

Südlibanon.

Beirut/New York/Jerusalem

- Die Tötung von vier

UN-Soldaten im Südlibanon

durch die israelische Luftwaffe

hat scharfe internationale

Proteste ausgelöst.

UN-Generalsekretär Kofi Annan

unterstellte der Armee sogar, die

Soldaten „offenbar absichtlich“

und in einem „koordinierten“

Von einer Position an der

israelischen Nordgrenze feuert

Israels Armee in den

Südlibanon. Foto: dpa

In sz-online

Mittwoch, 26. Juli 2006

Nahostkonferenz sucht Ausweg

aus der Krise

Außenminister aus 15 Staaten

beraten in Rom

Angriff getötet zu haben. Israel UN- Botschafter Dan Gillerman

wies dies als „voreilig“ und „falsch“ zurück. Bei ihren Kämpfen

mit der radikalislamischen Hisbollah-Miliz hatte die israelische

Luftwaffe am Dienstagabend einen Beobachtungsstützpunkt

der UN-Libanontruppe UNTSO bombardiert und einen

Österreicher, einen Finnen, einen Chinesen und einen Kanadier

tödlich getroffen.

Scharfe Proteste kamen auch aus den Hauptstädten der

betroffenen Länder. Der israelische Ministerpräsident Ehud

Olmert entschuldigte sich am Mittwoch förmlich für den

„Fehler“ der eigenen Armee. Die Regierung in Jerusalem wies

jedoch den Vorwurf entschieden zurück, die Stellung der

UNTSO (UN-Waffenstillstandsüberwachungs- Organisation),

die seit 1948 in dem Grenzgebiet stationiert ist, sei absichtlich

bombardiert worden. Seit dem Ende der 70er Jahre sind in

Südlibanon rund 240 UN-Blauhelmsoldaten getötet worden.

Kofi Annan reagierte in für ihn ungewöhnlich scharfer Form auf

den Zwischenfall. Es habe sich um einen „koordinierten

Artillerie- und Luftangriff auf einen seit langem etablierten und

deutlich markierten UN-Posten“ gehandelt. Frankreichs

Präsident Jacques Chirac erklärte dazu in Paris, wer

UN-Friedenssoldaten angreife, der greife die internationale

Gemeinschaft an. Da die Kämpfe in dem Gebiet am Mittwoch

unvermindert weitergingen, konnten zunächst nicht alle vier

Opfer aus den Trümmern der UN-Stellung geborgen werden.

Ein UN-Sprecher sagte dazu, die Israelis hätten das direkte

Umfeld des UN-Postens während des ganzen Tages immer

wieder unter Feuer genommen. Mehrfach hätten die

unbewaffneten UN-Beobachter einen israelischen

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Verbindungsoffizier beschworen, den Beschuss einstellen zu

lassen. Stattdessen seien schließlich vier Beobachter durch

einen Volltreffer getötet worden.

Der finnische Außenminister und amtierende

EU-Ratsvorsitzende Erkki Tuomioja verurteilte den Angriff als

„schrecklichen und völlig inakzeptablen“ Vorfall. Der Tod der

Soldaten werde „vermutlich den Druck (auf Israel) erhöhen,

einer Waffenruhe zuzustimmen“. Auch China forderte eine

sofortige Waffenruhe. Peking sei „zutiefst erschüttert“, sagte

Außenministeriumssprecher Liu Jianchao. Die österreichische

Außenministerin Ursula Plassnik forderte in einem Telefonat

mit ihrer israelischen Amtskollegin Zipi Liwni eine „lückenlose

Aufklärung“ des Zwischenfalls. Plassnik: „Ein solcher Angriff

auf unbewaffnete UNO-Beobachter ist vollkommen

inakzeptabel und durch nichts zu rechtfertigen. (dpa)

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Ballack vor seinem Debüt beim FC Chelsea

London

(dpa) -

Im

Urlaub

bekam

Michael

Ballack

schon

einmal

einen

Vorgeschmack auf das, was ihn beim FC Chelsea erwartet: Auf

Sardinien, wo sich der Nationalmannschafts-Kapitän nach dem

WM-Stress erholen wollte, wurde er von Paparazzi ausfindig

gemacht.

Die lichteten nicht nur ihn, sondern auch noch die Kinder ab.

Ballack (geschätztes Jahresgehalt: knapp 15 Millionen Euro) ist

zusammen mit dem neuen Vereinskollegen Andrej

Schewtschenko der bestbezahlte Fußballer der Premier League

- und das bedeutet, dass ihn die englische Boulevardpresse

auch außerhalb des Platzes jagen wird.

Trotzdem freut sich der 29-Jährige auf die Herausforderung.

«Klar, England ist Neuland für mich», sagte er kürzlich in

einem Interview. Aber für mich ist es auch gut, nach der tollen

WM eine neue Herausforderung zu suchen. Ich habe nach

diesem Highlight jetzt nicht den Alltag beim FC Bayern,

sondern eine neue Motivation.» Die beginnt knapp 13

Flugstunden von München entfernt in Los Angeles, wo der Club

des russischen Milliardärs Roman Abramowitsch vor der neuen

Saison sein Trainingslager aufschlagen wird.

Dort wird Ballack am 30. Juli erstmals seine neuen

Teamkollegen treffen. Am darauffolgenden Samstag soll er

gegen ein All-Star-Team der US-Soccer-League sein Debüt

feiern. Ernst wird es dann mit dem ersten Pflichtspiel am 20.

August. Das Gedränge um einen Startplatz ist beim englischen

Meister ungleich größer als bei den Bayern: 17 Spieler waren

in WM-Einsatz - so viele wie bei keinem anderen Club der

Welt. Und einer soll noch dazu kommen: Ashley Coles Wechsel

vom FC Arsenal für 30 Millionen Euro scheint beschlossene

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Sache.

Im Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf besonders groß: Ballack

soll dort zusammen mit Frank Lampard, Claude Makelele und

Michael Essien die Fäden ziehen. Der Deutsche ist zunächst

gesetzt bei Trainer José Mourinho, der bereits während der

WM in Kontakt mit seinem neuen Schützling stand: Vor und

nach jedem K.o.-Spiel schickte der Portugiese Ballack eine

SMS. Nach der dramatischen Halbfinal- Niederlage gegen

Italien schrieb Mourinho, das deutsche Team könne stolz sein

auf das Erreichte.

Mit seinen WM-Auftritten hat Ballack selbst die Skeptiker in

England beeindruckt, die ihm Arroganz und einen schwierigen

Charakter nachsagen. «Er humpelte in der Verlängerung des

Viertelfinales gegen Argentinien mit Krämpfen über den Platz,

aber schaffte es dann noch, einen perfekten Elfmeter

abzufeuern», staunte Matt Barlow, Sportchef der englischen

Nachrichtenagentur PA. Das bewundern und lieben sie in

England.

Mit der Verpflichtung von Ballack und Schewtschenko (für

angeblich 65 Millionen Euro vom AC Mailand) will der FC

Chelsea in dieser Saison unbedingt die Champions League

gewinnen und zum dritten Mal in Folge Meister werden. Gelingt

das nicht, wird es ungemütlich für den «Club der Millionäre».

Ballack, der in London noch kein Haus gefunden hat, weiß,

was auf ihn zukommt: «Ich muss mich durchbeißen und mich

sicher mit Problemen auseinander setzen. Aber das ist doch

das Schöne für mich als Spieler und als Mensch.»

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Extremes Wetter weltweit

Hitzetote, Brände, schwere Gewitter

Mörderische Hitze in

Kalifornien, historischer

Hitzemonat in Warschau,

Verwüstungen durch

reißenden Gebirgsbach in der

Schweiz: Das Wetter macht

weltweit Schlagzeilen.

San

Mittwoch, 26. Juli 2006

Ein Helikopter bei

Löscharbeiten in Alpine,

Kalifornien. In der Region wüten

nach langer Trockenheit

mehrere Wald- und

Buschbrände. Foto: dpa

Francisco/Martigny/Warschau - In Kalifornien hat die

Hitzewelle nach Medienberichten bereits mehr als 50 Menschen

das Leben gekostet. Wie die „Los Angeles Times“ am Mittwoch

berichtete, gab es die meisten Opfer im küstenfernen Central

Valley, wo seit zehn Tagen Temperaturen von mehr als 41

Grad Celsius gemessen werden. „Dies ist eine historische

Hitzewelle“, sagte Joe Desmond, kalifornischer Staatssekretär

für Energiefragen. Zum ersten Mal in 57 Jahren werden in dem

gewöhnlich kühleren Nordkalifornien und im Süden des

Westküstenstaates gleichzeitig Rekordtemperaturen

gemessen. In Fresno im Central Valley zeigte das

Thermometer am Dienstag knapp 45 Grad.

Hitze und Trockenheit machen auch der US-Feuerwehr im

Kampf gegen mehrere Busch- und Waldbrände zu schaffen. So

mussten Besitzer von Luxusvillen in den Hügeln von Hollywood

am Dienstag (Ortszeit) um ihre Domizile zittern. Dichte

Rauchwolken eines Buschfeuers im Benedict Canyon bei Los

Angeles hüllten ihre Häuser ein. Aber am Ende konnte durch

den Großeinsatz von 250 Feuerwehrleuten ein Übergreifen der

Flammen rechtzeitig verhindert und der Brand schließlich

eingedämmt werden.

Auch in Polen geht die Angst vor großen Waldbränden um.

Förster und Feuerwehrleute sind im Dauereinsatz, um selbst

kleine Brände sofort zu entdecken. In der Hauptstadt

Warschau war es seit Beginn der Temperaturmessung

durchschnittlich noch nie so heiß wie in diesem Sommer. Der

Juli war der wärmste Sommermonat seit 227 Jahren,

berichtete die „Gazeta Wyborcza“ am Mittwoch. Bei einer

Recherche in den kühlen Archiven des Instituts für

Meteorologie hatten Zeitungsmitarbeiter die Temperaturen seit

1779 verglichen. Der polnische Hitzerekord des 20.

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Jahrhunderts ist jedoch noch ungebrochen: Am 29. Juli 1921

betrug die Temperatur im oberschlesischen Proszkow 40,2

Grad Celsius.

In Frankreich hat die andauernde Hitzeperiode nach Angaben

von Umweltministerin Nelly Olin zu einer „äußerst

beunruhigenden“ Trockenheit geführt. Den durch die

trockenen Jahre 2003 und 2005 bereits massiv abgesunkenen

Grundwasserspiegel könnten auch starke Regenfälle nicht

mehr ausgleichen, erläuterte die Ministerin. Auf der

kroatischen Urlaubsinsel Pag gibt es wegen der Hitze akuten

Wassermangel. Tausende Touristen hätten deshalb in den

vergangenen Tagen die Adriainsel verlassen, berichtete der

kroatische Internetdienst Business.hr. Die kroatische

Kriegsmarine kündigte die Entsendung von Tankschiffen mit

Trinkwasser an.

Ganz anders die Lage im Schweizer Kanton Wallis. Dort hat ein

reißender Gebirgsbach nach einem heftigen Gewitter schwere

Verwüstungen angerichtet. 3000 Bewohner der Stadt Martingy

mussten in der Nacht zum Mittwoch wegen Überflutungsgefahr

für mehrere Stunden ihre Häuser verlassen, berichtete die

Schweizer Nachrichtenagentur SDA am Mittwoch. Der Bach,

der durch die Wassermassen zu einem reißenden Strom

wurde, hatte zuvor einen Zug aus den Schienen geworfen und

die St.-Bernhard-Passstraße verschüttet. Verletzt wurde

niemand. Den Schaden schätzen die Behörden auf mehrere

Millionen Euro. In China hat der Tropensturm „Kaemi“

Überflutungen und Erdrutsche verursacht. Mindestens neun

Menschen starben, 19 sind vermisst.

Unterdessen hält in Deutschland die brütende Hitze nach

Angaben der Meteorologen noch mindestens bis zu diesem

Wochenende an. Das birgt Gefahren: Wenn es so heißt bleibt,

droht nach Darstellung des Fischökologen Jochen Koop ein

Massensterben einzelner Fisch- oder Muschelarten in den

Flüssen. „Die Hitze ist sehr belastend für die Organismen“,

sagte der Referatsleiter Tierökologie bei der Bundesanstalt für

Gewässerschutz in einem dpa-Gespräch. An den Küsten der

Insel Usedom besteht Blaualgengefahr. Die

Gesundheitsbehörden haben nach Angaben der

Kreisverwaltung Ostvorpommern Algen an Badestellen am

Achterwasser und am Peenestrom nachgewiesen.

Die Rheinschifffahrt hat ihre ersten Probleme: Die Trockenheit

lässt die Wasserstände der Flüsse auf problematische Werte

sinken. „Im Rhein werden die niedrigsten Juli-Wasserstände

seit 25 Jahren gemessen“, sagte der Sprecher der

Hochwasser-Vorsage-Zentrale (HVZ) in Karlsruhe, Manfred

Bremicker. Der erwartete Regen des kommenden

Wochenendes werde wenig mehr bringen als eine kleine

Entlastung. „Da müsste es schon zwei Wochen regnen.“

Bremicker verglich die aktuelle Lage mit dem Supersommer

des Jahres 2003. Auch vor drei Jahren war der Rhein

streckenweise zu einem Rinnsal ausgetrocknet, die Schiffe

konnten zeitweise nur zu einem Drittel beladen werden. (dpa)

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Mit Laute und Laterne

Ritchie Blackmore spielt auf dem

Königstein Mittelalterweisen statt

Hardrock

Einigen seiner alten Fans wird

diese Entwicklung wohl immer

ein Rätsel aufgeben. Ritchie

Blackmore, 1945 in

Weston-super-Mare bei Bristol

geboren, gehörte 1968 zu den

Gründern von Deep Purple,

veröffentlichte mit den

Hardrockern diverse legendäre

Alben und profilierte sich zu

einem stilprägenden Gitarristen.

Auch als er zwischen 1975 und

1983 die Combo Rainbow

betrieb, legte Blackmore auf

hohes handwerkliches Niveau,

noch mehr aber auf ordentlich

krachende Gitarren Wert. Als er

Mittwoch, 26. Juli 2006

Ex-Deep-Purple-Gitarrist Ritchie

Blackmore und seine Muse

Candice Night. Foto: PR

Rainbow Ende 1993, nach erneutem Ausstieg bei Deep Purple,

reanimierte, stand er schon kurz vorm völligen Bruch mit dem

Gewohnten. Gefühl statt Gedröhn. Mit Candice Night

(Jahrgang 1971) teilte Blackmore damals nicht nur Tisch und

Bett, er ließ sie Texte für Rainbow schreiben und ein bisschen

mitsingen und am Ende erfüllte er sich – noch

wahrscheinlicher aber ihr – einen lang gehegten Wunsch: Die

Stromgitarre flog in die Ecke, dafür kam die Laute zu Ehren;

statt der Rockerkluft wurde auf der Bühne ein mittelalterlich

anmutendes Wams zu Bundschuhen getragen. Als Blackmore’s

Night schickten sich die beiden an, mit vorwiegend

unverstärkten Instrumenten folkloristische und historisierende

Weisen zu interpretieren.

Das im März erschienene fünfte Studio-Album „The Village

Lanterne“ setzte nicht nur die ungewöhnliche Umbesinnungsund

Erfolgsgeschichte fort; es wartete immerhin auch mit

adaptierten Songs aus Blackmores früherem Schaffen auf. Live

gibt’s das Ganze jetzt als Open-Air-Show auf der Fes-tung

Königstein. Wir vergeben am Freitag 14 Uhr als Einstimmung

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Tel. 0351/48642949

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unter (0180) 5 00 18 60 vier Exemplare von „The Village

Lanterne“. ada

Blackmore’s Night, Gäste: Geyers, 30.7., 21 Uhr,

Festung Königstein; Tickets à 40,50 Euro

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Wieviel bringt die PC-Rundfunkgebühr?

GEZ: Übertriebene Schätzungen

Mittwoch, 26. Juli 2006

Die vom nächsten Jahr an geltende

Rundfunkgebührenpflicht für internetfähige Computer

wird nach Berechnungen der GEZ deutlich weniger

zusätzliches Geld in die Kasse bringen, als von

Wirtschaftsverbänden geschätzt.

Hamburg - Norbert Seidel, Vorsitzender des Verwaltungsrats

der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) und stellvertretender

WDR-Intendant, erklärte am Mittwoch, die in jüngster Zeit

veröffentlichten Modellrechnungen und Stellungnahmen gingen

«in der Mehrzahl von falschen Tatsachen aus».

Seidel verwies darauf, dass die im Rundfunkstaatsvertrag

festgelegte Gebührenpflicht für «neuartige Rundfunkgeräte» in

Privathaushalten so gut wie keine Rolle spiele, «da praktisch

alle Haushalte herkömmliche Radios und Fernsehgeräte

bereithalten, so dass keine zusätzliche Gebühr anfällt».

Außerdem seien von der neuen gesetzlichen Regelung nur

Unternehmen und Betriebe betroffen, die bisher keine

Rundfunkgeräte angemeldet haben. Wenn herkömmliche

Geräte nicht vorhanden sind, aber internetfähige Computer,

«so ist ab 1. Januar 2007 lediglich eine Rundfunkgebühr im

Monat zu zahlen, unabhängig von der Anzahl der vorhandenen

Computer».

Die GEZ rechnet für diesen nicht-privaten Bereich mit einer

Steigerung von 50.000 Geräten, für die künftig Gebühren zu

zahlen sind. Das entspricht einem Potenzial von rund 10

Millionen Euro. Diese Summe werde jedoch voraussichtlich

noch nicht im ersten Jahr erreicht, für das die GEZ mit rund 2

Millionen Euro an zusätzlichen Einnahmen rechnet, und sich

dann sukzessive aufbauen.

Mehrere Wirtschaftsverbände hatten die neue Gebühr massiv

kritisiert und wesentlich höhere Summen genannt. Allein für

den Einzelhandel hatte deren Verband etwa 20 Millionen

Zusatzkosten pro Jahr errechnet. Der Deutsche Industrie- und

Handelskammertag hielt Schätzungen von 30 Millionen im Jahr

2009 für «deutlich zu niedrig angesetzt». (dpa)

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Dresden: aktuelle Nachrichten

3. Sächsische Landesausstellung in Görlitz

21.07.2006 - 13:23 geschrieben von mypixelmedia

Die 3. Sächsische Landesausstellung findet 2010 in Görlitz statt. "Ich habe soeben die

Nachricht erhalten und freue mich riesig, dass wir 2010 die Sächsische Landesausstellung

zum Thema "Via Regia" in Görlitz ausrichten können. Es ist eine großartige Chance für

Görlitz, auf sich, seine einmalige Kultur und die Bedeutung der europaweiten Via Regia

aufmerksam zu machen. Ich hoffe, dass es gelingt, damit ähnlich großes Interesse zu

wecken wie mit unserer Kulturhauptstadt-Bewerbung.

Für uns heißt es nun, so schnell wie möglich mit den Vorbereitungen zu beginnen. Wir sichern

unsere Unterstützung zu.", kommentierte Oberbürgermeister Joachim Paulick die

Kabinettsentscheidung.

Für die Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung wird der Freistaat Sachsen 3 Millionen Euro

zur Verfügung stellen. Mindestens 500 Tausend Euro sollen an eigenen Einnahmen durch die

Ausstellung erzielt werden. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird im

nächsten Schritt eine Landeseinrichtung bestimmen, die die inhaltliche und organisatorische

Verantwortung für die 3. Sächsische Landesausstellung 2010 trägt.

Die Stadt hatte sich im April 2006 um die Ausrichtung der Landesausstellung beworben. Das Thema

der grenzüberschreitenden Museumsschau soll die Straße sein, der Görlitz seine Gründung und

seinen Aufstieg zur reichen Handelsmetropole verdankt, die älteste und wichtigste west-östlich

verlaufende Überlandverbindung in Mitteleuropa. Die Via Regia oder Hohe Straße verband das

Rheinland, Thüringen und Sachsen mit Schlesien und Polen. Sie führte von Frankfurt am Main über

Breslau nach Krakau. Sie bildete den mittleren Abschnitt einer ganz Europa durchziehenden

Verkehrsader. Die Ausstellungsidee stammt aus dem Kulturhistorischen Museum der Stadt Görlitz,

welches sich mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde und dem Schlesischen Museum als

gemeinsame Veranstalter zusammengefunden hat.

Die Ausstellung soll nach Vorstellung der Stadt den Besuchern eine spektakuläre Pilgerfahrt durch

Zeit und Raum ermöglichen. Sie setzt Güter in Szene, die sich ein Jahrtausend und länger über die

Straße bewegt haben: Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Farbstoffe, Wachs, Seide, Samt, Tuche, Wolle,

Honig, Pelze, Leder, Fleisch - aber auch Glauben und Aberglauben, Mystik, Alchemie, Wissen,

Poesie und Musik. Die Handelsgüter verkörpern den Grundgedanken der Ausstellung: Die

Befriedigung menschlicher Bedürfnisse nach Lebenserhalt, Kunstschönheit, Qualität und geistigem

Austausch als Kontinuum jenseits von wechselnden Staatsformen, territorialer Zugehörigkeit und

politischen Verwerfungen. "Via Regia" bedeutet die kulturelle Ahnung von Europa lange vor dem

politischen Begriff. Deutsche, tschechische und polnische Geschichte fließt hier ineinander.

Die erste Sächsische Landesausstellung wurde 1998 in Panschwitz-Kuckau gezeigt und stand unter

dem Titel "Zeit und Ewigkeit - 128 Tage St. Marienstern". Die Ausstellung war dem 750jährigen

Bestehen des Zisterzienserinnenklosters St. Marienstern gewidmet. Im Sommer 2004 wurde die 2.

Sächsische Landesausstellung unter dem Motto "Glaube und Macht - Sachsen im Europa der

Reformationszeit" in Torgau präsentiert.

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Podolski als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet

07.07.2006 - 17:51 geschrieben von mypixelmedia

Podolski als bester Nachwuchsspieler der WM ausgezeichnet

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Quelle: www.dfb.de

Lukas Podolski ist zum besten Nachwuchsspieler der WM gewählt

worden. Der 21 Jahre alte Stürmer wurde von der Technical

Study Group (TSG) des Fußball-Weltverbandes FIFA bei der

erstmals im Rahmen einer WM vorgenommenen Auszeichnung

zum Sieger ernannt. Nur Spieler, die ab dem 1. Januar 1985

geboren sind, durften gewählt werden.

"Dieser Preis ist eine Motivation, mich in Zukunft zu steigern.

Eigentlich hat ihn die ganze Mannschaft verdient. Natürlich hätte

ich einen anderen Pokal lieber gewonnen", sagte Podolski, der

seit 1995 für den 1. FC Köln gespielt hat und ab der kommenden

Saison für den Deutschen Meister Bayern München auf Torejagd

geht. Rund 40 Jung-Akteure kamen für die Auszeichnung in

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Krisenkonferenz Libanon-Konferenz kann Gewalt nicht stoppen - Ausla...

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/503/81422/print.html

Ressort: Ausland

URL: /ausland/artikel/503/81422/article.html

Datum und Zeit: 28.07.2006 - 18:02

26.07.2006 18:26 Uhr

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Krisenkonferenz

Libanon-Konferenz kann Gewalt nicht stoppen

Statt klarer Wort kam von der Krisenkonferenz zum Nahost-Konflikt nur

eine schwammige Absichtserklärung: Vertreter von 20 Staaten

verkündeten ihre Bereitschaft, sich für eine Waffenruhe einzusetzen.

Von Stefan Ulrich

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Die internationale Krisenkonferenz in Rom

hat am Mittwoch keinen Durchbruch zur

Befriedung des Libanon gebracht.

Die Teilnehmer verpflichteten sich nur, dem

zerstörten Land zu helfen und auf eine

Waffenruhe hinzuarbeiten. Zudem soll eine

multinationale Truppe entsandt werden.

Eine Pressekonferenz während

des Krisentreffens in Rom.

Foto: dpa

und Israel.

Deren Struktur und Auftrag blieben aber

offen. Nachdem vier UN-Beobachter bei

Luftangriffen getötet worden waren, kam es

zu einem heftigen Disput zwischen den UN

Generalsekretär Kofi Annan sprach von einem „offenbar absichtlichen“

Angriff. Israel wies die Vorwürfe als „hasserfüllt“ zurück.

An der Konferenz in Rom nahmen die Vertreter von 15 Staaten – darunter

die USA, Russland, Deutschland und der Libanon – sowie von fünf

internationalen Organisationen teil.

Einsatz für einen Waffenstillstand

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Frauen & Fußball Wo ist Klischee? Wir gucken Fußball! - Sport - suedd...

http://www.sueddeutsche.de/sport/weltfussball/artikel/570/78492/print.html

Ressort: Sport

URL: /sport/weltfussball/artikel/570/78492/article.html

Datum und Zeit: 28.07.2006 - 18:25

20.06.2006 17:53 Uhr

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Heute zur Abwechslung mal: der

weibliche Blick Foto: AFP

Frauen & Fußball

Wo ist Klischee? Wir

gucken Fußball!

Deutschland gewinnt 3:0 gegen

Ecuador und ist Gruppensieger. Auch

diesmal war sueddeutsche.de dabei.

Mit einem kleinen Unterschied: Die

Männer blieben auf der Ersatzbank.

Ein weiblicher Live-Kommentar mit

Bauchgefühl.

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15.45: Heute befinden wir uns in derselben vertrackten Lage wie die

Nationalmannschaft - es geht um die Ehre. Die deutsche Elf ist sowieso im

Achtelfinale. Die Frage ist nur, welche Figur sie dabei macht. Auch wir sind

für diesen Job bestens qualifiziert. Nur glaubt uns das keiner.

An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an unsere Kollegen für die

zahlreichen aufmunternden und sicher nur gut gemeinten Kommentare!

Beispiel gefällig?

"Ich bin positiv gespannt". "Können die das?". "Ohne uns wird´s

langweilig". "Ich würde ja gerne mitkucken, aber ich darf nicht".

Übrigens: Ballack spielt! Metzelder nicht. Für den kommt Huth. Ballack

darf keine gelbe Karte kassieren, sonst isser weg.

Den Podolski hätten sie wirklich weglassen können. Der braucht mal ´ne

Auszeit. Und Arne gehört sowieso versenkt.

15.50: Die Kollegin wird vom Chef aus dem Raum geholt: "Dein neuer PC

ist da!" Wer bitte hat DEN Termin ausgemacht? Wer wohl - das riecht

nach Sabotage.

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Die männlichen Kollegen bilden demonstrativ eine Gegen-Fankurve im

Zimmer gegenüber. Die Tür: ist zu.

Unsere Arne-enttäuschte Sportfrau plädiert für: Lahm auf rechts und

Jansen auf links, damit Arne Friedrich endlich auf der Bank Platz nehmen

kann.

Die Gegner-Hymne. Ecuador legt die Hand aufs Herz. Nun die

Nationalhymne. Gebrüll mit Herz. Durch diese Hymnen-Aktion dürfen sich

auch deutsche Männer endlich ganz doll in den Arm nehmen. Poldi und

Huth singen nicht. Klinsi in schwarz - hoffentlich geht es ihm gut ...

Noch eine Frau ist da: Angie, wieder ohne Gatte. Wieder neben Theo

Zwanziger.

1. Minute: Klose und Ballack: konzentriert. Die Ecuadorianer haben einen

komplett neuen Sturm, wer weiß, wozu das gut ist. Erste Parade von

Lehmann - Valencia hat geflankt.

4. Minute: Erster Eckball. Den tritt Schweini - zu weit. Jetzt kommt

Mertesacker, dann Schweinsteiger, Klose - Tooooooooooooooooooor!!!!!

Das schnellste WM-Tor einer deutschen Mannschaft seit 1978. Und das

erste Tor, das Ecuador bei dieser WM kassiert hat. Folgt: der Klose-Salto.

7. Minute: Super Freistoß-Position für Ballack. "Jetzt klingelt´s!", sagt die

Kollegin. Mist. War nur die Mauer. Arne bringt einen Pass an den Mann -

wir sind beeindruckt. Zwischenfrage der Fotoredakteurin: "Ist das Tor

schon online?" Die Marketing-Kollegin: "Jetzt könnten sie eigentlich noch

eins schießen, finde ich!"

Bildschnitt: Klinsi und Jogi liegen sich in den Armen. "Ach, wie süß!

Siegfried und Roy!" "Echt?", fragt die Kollegin, "sind die auch da?"

22. Minute: Nach schöner Kombination durch die Mitte zieht Poldi ab, in

den Himmel. Generell tut sich mehr links als rechts - aber das ist ja

sowieso klar. Gell, Arne.

28. Minute: Huth packt zum ersten Mal die Filigrantechnik aus und

begräbt einen Ecuadorianer beim Kopfball-Duell im gegnerischen

Strafraum. Zwischenmeldung: Costa Rica führt gegen Polen 1:0.

30. Minute: Allmählich müsste es Ecuador gemerkt haben: Wenn sie

heute was holen wollen, müssen sie über links kommen. Aber noch rennen

sie über rechts in Lahms flinke Beine.

34. Minute: Der Beamer zickt - ausgerechnet jetzt. Wir stellen die

Sitzordnung um. Wenn sich die Kollegin auf einem Bein aus dem Fenster

beugt, stimmt der Empfang. Bleib so!

37. Minute: Arne kommt in Fahrt und klärt souverän im eigenen

Strafraum. Sein Berliner Heimpublikum dankt es ihm mit Sprechchören.

40. Minute: "Der Rasen ist zu trocken", haben einige Teams bemängelt.

Ob die Fußballer deswegen so oft aufs Grün spucken? Was ist denn jetzt

wieder mit Lehmann los? Der Keeper lehnt am Torpfosten und wird

verarztet. Irgendwo auf Hüfthöhe hat's geknackst. Aufatmen, er macht

weiter.

44. Minute: 2:0 - Klose zum Zweiten!!!! Nach tollem Lupfer von Ballack

macht Miro ihn locker trabend rein. "Oh, wie ist das schön!" tönt es von

den Berliner Rängen. Nach zwei Minuten Nachspielzeit gehen die Jungs in

die Pause. Wir auch.

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Halbzeitpause: Eine Kollegin traut sich im England-Shirt in die Runde.

Dafür hat sie leckeren Bananenshake dabei - passt schon. Netzer steht mit

der üblichen Grabesmiene im Studio, zeigt sich aber vom Spiel der

deutschen Mannschaft schwer begeistert und schwelgt in Superlativen. Die

Sport-Frau merkt an: Miroslav Klose liegt auf Rekordkurs. Vier Tore hat

bei dieser WM noch kein anderer geschossen.

2. Halbzeit: Es geht wieder los. Wir sind so zufrieden. Und freuen uns

sehr auf den Rest des Spiels.

46. Minute: Die Mannschaft ist hellwach zurück. Podolski hat eine gute

Chance. Ging nicht rein. Macht nichts. War trotzdem schön.

49. Minute: Erster Torschuss. Von Ecuador, Tenorio. Kein Problem für

Lehmann.

50. Minute: Espinoza nutzt einen Fehler von Mertesacker, kommt aber

vor Lehmann nicht mehr rechtzeitig an den Ball

51. Minute: Valenzia rast in Ballack. Linker Knöchel getroffen. Böses

Foul. Gelbe Karte.

53. Minute: Lahm legt zurück auf Poldi. Aber der verfehlt um Zentimeter.

Noch hat er Ladehemmungen. Wann kommt Neuville?

Wie schlägt sich eigentlich Huth? Die Kollegin weiß es: Mit th. Sie hat sich

verhört.

57. Minute: Schneider flankt auf Poldi. 3:0. Jaaaa. Auch für Poldi geht die

WM los. Neuville kann draußen bleiben. Fürs Erste.

59. Minute: Nächste Riesenchance. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Klose

legt zurück auf Podolski, doch der Torwart aus Ecuador pariert.

3:0, aber es reicht ihnen nicht. Sie spielen, spielen, spielen, immer nur in

eine Richtung. Und die Abwehr steht wie ne Eins.

67. Minute: Deutschland wechselt: Klose, Frings raus, Neuville, Borowski

rein. Jetzt kommen die auch mal dran. Gut so.

Die Ecuadorianer schießen nur aus der Ferne, denn sie kommen nicht ran

an unser Tor. Der Trainer reagiert und tauscht aus.

Inzwischen hat er sich selbst auch wieder warm angezogen und ist in sein

Sacko geschlüpft. Das Publikum macht La Ola, Kaiser und Bundeshorst

legen die Stirn in Falten.

73. Minute: Für Schneider kommt Asamoah. Applaus in unseren Reihen.

Sein erster WM-Einsatz. Und wird gleich gefoult. Lehmann langweilt sich,

macht Spagat.

75. Minute: Borowski sieht gelb für ein dämliches Foul. Das Spiel hat an

Glanz verloren, viele Spielunterbrechungen, viele kleine Fouls. Aber wir

führen 3:0.

80. Minute: Endlich: die ersten Klinsmann-Chöre ertönen von den

Rängen. Die Kollegin irritiert mit Grundsatzfragen: "Wann ist das nächste

Spiel nochmal?" Samstag, da gewinnen wir wieder.

Wir rätseln: Ecuador kann entweder nicht besser oder will nicht. Offenbar

reicht denen der zweite Gruppenplatz. Aufruf in die Runde: Sagt doch mal

was! Die Marketing-Chefin weiß was: "Die Ecuadorianer machen Druck".

Ja, wo denn, bitte?

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85. Minute: Schweinsteiger prüft Ecuadors Torwart, schießt aber zu

ungenau. Beckmanns Kommentar: "Man kann nicht immer

Zirkusnummern liefern".

87. Minute: Bombe von Ballack aus 18 Metern. Ecuadors Keeper zeigt

eine eindrucksvolle Parade. Arne flankt noch immer nicht, macht aber

hinten einen souveränen Job.

Zwei Minuten Nachspielzeit.

90 Minute: Ein Weitschuss von Ambrosi wird von Mertesacker

abgefälscht, aber Lehmann ist auf dem Posten.

Die Kollegin rauft sich die Haare - jetzt aber bitte kein Tor mehr!

Na bitte: der Schlusspfiff.

Die Fanschminke ist geschmolzen. Wir sind super-zufrieden. Sehr lässige,

inspirierte Vorstellung. Wir freuen uns auf Samstag, 17 Uhr. Ob Schweden

oder England - wir hauen sie alle weg.

(sueddeutsche.de)

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Jahreszeitenspezial: Die Freuden des Sommers - sueddeutsche.de

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28.07.2006 18:01 Artikelsuche

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Badespaß Funsport Ferientermine

17.05.2006 11:22 Uhr

Bergwandern

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Schlechte Ausrüstung, mangelnde Vorbereitung oder plötzliche

Wetterwechsel: Oft geraten Wanderer in den Bergen in kritische

Situationen. Doch das lässt sich noch viel öfter vermeiden.

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Andere Länder, andere Sitten - wie Sie im Urlaub

Fettnäpfchen vermeiden.

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Wanderer gehen den Rennsteig

zum Großen Inselsberg bei

Tabarz.

Foto: dpa

Ein Drittel aller Todesfälle in den Alpen ist

auf Herz-Kreislauf-Erkrankun-gen

zurückzuführen. Hier kommen einige Tipps,

damit das Wandern in der Höhe ein

ungetrübtes Vergnügen bleibt.

Da die Temperatur pro 100 Höhenmeter um

bis zu 0,7 Grad Celsius sinkt, gehört warme

Kleidung in den Rucksack. Hingegen steigt

mit zunehmender Höhe die UV-Strahlung, so

dass Sonnencreme mit hohem

Lichtschutzfaktor und eine Sonnenbrille

unverzichtbar sind.

Selbstverständlich sollten Bergschuhe sein, die vor Kälte und Nässe

schützen und überdies die Gelenke schonen - und möglichst wenig

rutschen.

Das Notfallprogramm

Da das Wetter in 2000 Metern Höhe völlig anders sein kann als am

Ausgangspunkt, muss man sich vor dem Aufbruch über die Wetterlage

informieren. Gleichzeitig macht es Sinn, etwa im Hotel oder an einer

Talstation Bescheid zu geben, wohin man gehen will. In jedem Fall sollte

man ein möglichst geladenes Handy mitführen, um im Notfall Hilfe holen

zu können.

Bei Unfällen gilt: Erste Hilfe leisten und den

Verletzten vor Kälte schützen. Kleinere

Verletzungen wie Hautabschürfungen, Prellungen

und Blasen möglichst umgehend desinfizieren, um

Infektionen zu verhindern.

Das Tempo während einer Wanderung richtet sich

idealerweise nach dem Langsamsten der Gruppe.

Mindestens alle zwei Stunden sollte eine Pause von

20 bis 30 Minuten eingelegt werden; in Begleitung

von Kindern sind häufigere Pausen ratsam.

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hasse Ausflüge!"

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Ganze Tage auf den

Beinen

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Slowenen

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Tourismusmotor in

Vamp oder Zicke?

Frisch drauflos oder erst mal zappeln lassen?

Weibliche Flirt-Taktiken und wie sie bei Ihm

ankommen.

Der Casanova-Test

Männer fern der Heimat tun die seltsamsten

Sachen, um Frauen kennenzulernen. Ist Ihre

Masche die richtige?

Bilder aus aller Welt

Alles Sand in

Travemünde

Skulpturen statt

Burgen

Härtetest beim

Cape Epic

Mountainbike-Strapazen in

Südafrika

Bildstrecken

Dominikanische

Republik

Mehr als ein

Karibik-Traum

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Monumentales

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Unterwegs

zwischen Utah und

Arizona

Mauritius

Strand und

Zuckerrohr:

Das süße

Leben

Very british!

Englische

Nationalsymbole

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Jahreszeitenspezial: Die Freuden des Sommers - sueddeutsche.de

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Lieber umkehren

Wird das Gelände unwegsam: nichts riskieren und

lieber umkehren. Schließlich gilt, nicht nur wegen

der körperlichen Anstrengung: trinken bis zum

Abwinken.

Deutschland brummt

Wandern, Klettern,

Radeln

Herbst-Spezial

Da die Wassermenge in der Luft mit zunehmender Höhe sinkt, muss der

Organismus die Atemluft selbst anfeuchten und braucht demzufolge

zusätzliche Flüssigkeit.

Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, macht mindestens 14 Tage

Urlaub in den Bergen. Dies hat, so die Deutsche Gesellschaft für Reiseund

Touristikmedizin, folgende positive Effekte: Rückgang von erhöhtem

Blutdruck, Verbesserung des Sauerstofftransports, Gewichtsabnahme,

höhere Schlafqualität sowie verbesserter Fett- und Zuckerstoffwechsel.

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Southside-Festival im Sturmtief Dankt dem Herrn für schlechtes Wetter!...

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/250/79171/print.html

Ressort: Kultur

URL: /kultur/artikel/250/79171/article.html

Datum und Zeit: 28.07.2006 - 18:27

27.06.2006 13:40 Uhr

Drucken | Versenden | Kontakt

Southside-Festival im Sturmtief

Dankt dem Herrn für schlechtes Wetter!

Zehntausende feierten im Schwäbischen ein rauschendes Indie-Fest –

oder sie wollten es zumindest. Doch dann kamen die Wetter! Bilder einer

Beinahe-Katastrophe.

Von Frederic Huwendiek

Anzeige

Dankbar, dass es so glimpflich über die Bühne ging? The

Strokes-Sänger Julian Casablancas

Foto: The Strokes

Als Tomte am frühen Sonntagabend ihre traurigen Lieder singen, liegen

drei heiße Tage hinter den Vierzigtausend, die in der schwäbischen Provinz

das Southside-Festival feierten. Bei drückender Hitze zelebrierten die

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Southside-Festival im Sturmtief Dankt dem Herrn für schlechtes Wetter!...

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/250/79171/print.html

Pete-Doherty-Lookalikes, die Ungewaschenen, die Schnapsleichen und

pornobebrillten Seitengescheitelten ein friedliches Indie-Fest mit all ihren

liebsten Lieblingsmusikern.

Die ganz großen Namen suchte man in diesem Jahr vergebens.

MetallicaDepecheModeAxlRose-Kladderadatsch verirrte sich nicht auf das

Hochplateau in der Nähe von Tuttlingen. Das Kleine, das Feine, das

Unprätentiöse, der Geheimtipp, aber auch der neueste „Best band of the

century“-Brithype fanden ihren Platz und ihre Zeit auf den zwei

Hauptbühnen und im Zirkuszelt.

Die famosen Shout out louds aus Schweden spielten ihre schönen, runden

Poplieder, Ben Harper zupfte an seiner Gitarre und Death Cab for Cutie

träumten sich durch ihr sympathisches Knuddelrockerset.

Bildstrecke: Bands, Besucher und der Sturm

Die Strokes, einstmals meistgefeierte Band in Feuilleton und Fanzine,

nölten souverän ihre großen Garagenrockhits, Wir sind Helden trällerten

Mitsingsong um Mitsingsong und Adam Green wurde wieder einmal ein

wenig sexistisch.

Der mitternächtliche Auftritt der leisen Sigur Ros geriet zu einem

gigantischen Gottesdienst, die etwas zu lautstark abgefeierten Kooks und

Arctic Monkeys waren dann doch nicht mehr als ein paar pickelige Jungen,

die ein wenig zu früh zu viel Erfolg mit ihren Liedern haben.

Wie ein Derwisch

The Raconteurs, Zweitprojekt von Ober-White Stripe Jack White, fanden

die passenden staubtrocken-geerdeten Töne zum drückenden Wetter,

während die Engländer Muse ein berückend furioses Konzert spielten, dass

die Zehntausenden staunend in die Nacht entließ.

Zu einem verrückten Freudenfest zu früher Stunde geriet der Auftritt der

hierzulande wenig bekannten Gogol Bordello. Sänger Eugene Hütz, im

ukrainischen Kiew geborener New Yorker, fegte wie ein Derwisch über die

Bühne, ratschte über am Rücken von Tänzerinnen befestigte Waschbretter

und beeindruckte mit kunstvoll rasierter Gesichtsbehaarung.

» Schwarze

Gewitterwolken

hängen tief über

dem

Festivalgelände.

«

Ein Geheimtipp, der wohl nicht länger einer

bleiben wird: Einzigartiger Zigeunerpunk aus New

York mit einem charismatisch durchgeknallten

Sänger und einem Geiger, der auf verblüffende Art

und Weise dem alten Dieter Hallervorden ähnelt.

Schwarze Gewitterwolken hängen tief über dem

Festivalgelände, als mit Tomte eine der letzten

Bands die Bühne betritt. Gegen 19.10 Uhr geht ein

Raunen durch die Menge, Tausende blicken den immer dunkler werdenden

aus Zeitungen

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Southside-Festival im Sturmtief Dankt dem Herrn für schlechtes Wetter!...

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Wolken entgegen, recken die Arme gen Himmel, jubeln in freudiger

Erwartung des Regens. Müll schraubt sich zylinderförmig in den Wolken.

„Wie bei einem Tornado“, meint einer der staunend Verharrenden.

Dann bricht der Sturm los: Zelte und Decken werden durch die Luft

geschleudert, Dreck wirbelt über den Asphalt, die Sponsorenzelte drohen

aus ihrer Verankerung gerissen zu werden. Eine Mitarbeiterin ruft: „Alle

raus! Das ist kein Witz, das ist ein Sicherheitshinweis!“ Erst langsam,

dann immer schneller streben die Menschen in Richtung Campingplätze.

» Hunderte Zelte

liegen weit

verstreut umher,

Sperrgitter und

Klohäuschen sind

umgestürzt. «

Alle Absperrungen sind jetzt geöffnet, selbst die

Backstagebereiche stehen jetzt als Fluchtwege

offen. Sirenengeheul erfüllt die Luft. Man erzählt

sich, dass an der Hauptbühne eine der großen

Videoschirme heruntergefallen sei.

Sturm contra Hurricane

Auf den Zeltplätzen zeigt sich die enorme Wucht

des Sturmes: Hunderte Zelte liegen weit verstreut umher, Sperrgitter und

Klohäuschen sind umgestürzt. Verwirrte Menschen laufen durch die

Zelthaufen, ihre Freunde und/oder ihre Schlafsäcke suchend. Auch das

Southside-Zwillingsfestival im hohen Norden, das Hurricane, muss

abgebrochen werden. Zentimeterhoch steht dort das Wasser überall,

starke Winde peitschen über die Festivalbesucher.

Doch die Sicherheitsleute und Veranstalter reagieren besonnen und

souverän, nur zehn Menschen werden durch umher fliegende Zeltteile

leicht verletzt, eine Massenpanik bleibt aus. Das Southside-Festival

kommt glimpflich davon.

Trotz der Schäden, die der Sturm an den Bühnen hinterlassen hat, kann

das Festival nach eineinhalb Stunden fortgesetzt werden. Zum Dank

spendieren die Berliner Reggae-Künstler Seeed den Fans, die trotz dieser

widrigen Umstände ausgehalten haben, Sekt aus Magnum-Flaschen. Dann

vertreibt Manu Chao die letzten Regenwolken. Ein friedliches Indie-Fest

geht zu Ende. Mit famosem Lärm vor und nach dem Sturm.

(sueddeutsche.de)

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Texas Ein Cowboy für den kleinen Mann - Panorama - sueddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/panorama/artikel/424/81343/print.html

Ressort: Panorama

URL: /panorama/artikel/424/81343/article.html

Datum und Zeit: 28.07.2006 - 18:26

25.07.2006 20:38 Uhr

Drucken | Versenden | Kontakt

Texas

Ein Cowboy für den kleinen Mann

Auf den Spuren von Arnold Schwarzenegger: der Ex-Country-Star

Richard Friedman alias "Kinky" will Gouverneur von Texas werden, in

Nevada geht ein Pornostarlett ins Rennen.

Von Reymer Klüver

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Der Mann ist ein Cowboy. Eine Art von Cowboy. Er trägt einen schwarzen

Stetson. Er trägt eine schwarze Weste, eine schwarze Hose und schwarze

Stiefel aus Alligator-Leder. Das schwarze Hemd ist stets einen Knopf zu

weit geöffnet, und am linken Mittelfinger trägt er einen fetten Silberring.

Er raucht Zigarren, wie sie auch Fidel Castro liebt, Montecristo No. 2, acht,

zehn Stück am Tag. Er will das Glücksspiel erlauben und damit bessere

Schulen finanzieren. Er ist für die Schwulenehe und gegen die

Todesstrafe, er will dem mexikanischen Militär Prämien zahlen, um illegale

Immigranten zu stoppen.

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Texas Ein Cowboy für den kleinen Mann - Panorama - sueddeutsche.de

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Lebende Legende: Kinky Friedman ist bereits Countrysänger, Witzbold und Krimiautor.

Nun will er auch noch Gouverneur werden.

Foto: Reuters

Früher war er ein Country-Star, dann ein Krimi-Bestsellerautor und immer

bekennender Exzentriker. Jetzt will Richard Friedman, den alle nur Kinky

nennen, Gouverneur von Texas werden.

Es dürfte eines der bizarrsten Rennen sein im amerikanischen Wahlkampf,

an dessen Ende Anfang November das Repräsentantenhaus in

Washington, ein Teil des Senats und 36 der 50 Gouverneursposten neu

gewählt werden.

Es gibt zwar hier und da ein paar eher unkonventionelle Kandidaten. In

Kalifornien tritt bekanntlich ein zum respektablen Politiker mutierter

Bodybuilder an, in Nevada ein Pornostarlett, von dem man Gleiches wohl

noch nicht behaupten kann.

Aber nirgendwo hat die Kandidatur eines unabhängigen Bewerbers die

Kalkulationen der großen Parteien so durcheinander gewirbelt wie der

Auftritt Kinky Friedmans im Republikanerland Texas.

Mit seinem Slogan „Why the hell not“ („Warum zur Hölle eigentlich

nicht?“) hat der 61-Jährige bereits den demokratischen Bewerber um jede

Hoffnung gebracht, ins State House von Austin einziehen zu können.

Langsam hat auch der Republikaner Rick Perry Grund, sich Sorgen zu

machen.

In Umfragen führt er zwar mit 35 Prozent der Stimmen, Friedman kommt

auf 21 Prozent. Das ist für einen Amtsinhaber denkbar mau. Und Perry ist

unbeliebt, während sein unabhängiger Gegenkandidat, den Präsident

George W. Bush einst eine „texanische Legende“ nannte, mit seinen

Sprüchen im Land immer bekannter und beliebter wird. „Das Rennen“,

meint Dallas Morning News, „ist völlig offen.“

Gegen die Großen

Am Anfang hatte Kinky noch gesagt, dass er den Job als Gouverneur

haben müsse, weil er für seine Garderobe den Platz im Gouverneurspalast

brauche. Oder weil er acht seiner Cowboy-Freunde den Posten als

Oberaufseher der texanischen Frauengefängnisse versprochen habe.

Doch dann merkte der Spaßmacher, dass die Leute das taten, was er sich

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Texas Ein Cowboy für den kleinen Mann - Panorama - sueddeutsche.de

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erhofft hatte und kaum öffentlich einzugestehen wagte: Sie nahmen seine

Kandidatur wirklich ernst. Wie zum Beispiel der Wirt des „Bullring“ in der

Rodeo-Stadt Fort Worth, der ihm im vergangenen Jahr zu Beginn seiner

Kampagne sofort einen Scheck für den Wahlkampf ausstellte mit den

Worten: „Ich bin die Arschlöcher leid, die mich und das Volk nicht

repräsentieren, sie vertreten Konzerne wie AT&T oder Enron“.

Spätestens da musste Kinky Friedman gemerkt haben, dass er einen Ton

getroffen hatte, den viele in Texas hören wollten: gegen die Großen, die

Etablierten, ein Cowboy für den kleinen Mann.

Friedman hat die Botschaft sehr wohl vernommen und sendet sie ins

Wahlvolk zurück. „I’m for the little fellers, not for the Rockefellers“, sagt

er nun gerne bei seinen Auftritten, er sei für die kleinen Leute, nicht für

die Milliardäre.

Im Mai gab er 137.154 beglaubigte Unterschriften im texanischen

Innenministerium ab, mehr als dreimal so viele, wie er benötigt hätte, um

als unabhängiger Kandidat auf den Wahlzettel zu gelangen. Seinen

Anhängern rief er bei dieser Gelegenheit zu, dass sie diejenigen seien, die

in Texas die Ehrlichkeit wiederherstellen würden.

So ein Satz klingt den Menschen in Texas nicht unbedingt ganz so hohl

wie anderswo in den Ohren. In einem Bundesstaat, in dem der

Enron-Konzern seinen Sitz hatte, der vor ein paar Jahren für einen der

größten Bilanzfälschungsskandale der Wirtschaftsgeschichte

verantwortlich war. In einem Bundesstaat, in dem der Chef der

Republikaner im US-Repräsentantenhaus seinen Wahlkreis hatte, der das

Mandat im Juni aufgeben musste, weil ihm Geldwäsche vorgehalten wird.

Und während sich die Kandidaten der etablierten Parteien mühen, ja nicht

anzuecken, zieht Friedman geradezu Befriedigung daraus, zu provozieren.

Das hat er ein Leben lang getan. In den siebziger Jahren hatte er, ein

Sohn jüdischer Eltern, die aus Chicago nach Texas gezogen waren, eine

Country-Band mit dem despektierlichen Namen Texas Jewboys gegründet

und war mit noch provozierenderen Liedzeilen wie „Es gibt keine Juden

wie Jesus mehr“ ziemlich erfolgreich.

Seit den achtziger Jahren hat er 17 Bücher geschrieben, Kriminalromane,

dessen Held ein sprücheklopfender, abgehalfterter Country-Musiker

namens Kinky Friedman ist, der ganz nebenbei ein paar Verbrechen in

New York aufklärt. So beliebt waren seine Realsatire-Bücher, dass ihn

sogar Bill Clinton darum bat, ihn in einer kleinen Nebenrolle in einem

seiner Bücher auftreten zu lassen.

"Ich bedaure nichts"

Und jetzt, nachdem Kinky aus dem Krimi-Business ausgestiegen ist und

sich auf die Politik verlegt hat, klopft er Sprüche wie: „Ich war ziemlich oft

high, und ich hatte was mit ziemlich vielen schönen Frauen. Und ich

bedaure nichts.“

Seine Wahlkampfauftritte gleichen Happenings. In Dallas hat er neulich

einer Anhängerin seinen Namen auf die Brust geschrieben, und bei der

Abgabe der Unterschriftenliste gab Liz aus Kerr County fröhlich zu

Protokoll, dass sie Kinky am liebsten sofort heiraten würde. All das hat

Demokraten und Republikaner dazu verleitet, Friedman zu unterschätzen.

Das Magazin New Yorker hat das Kinky-Phänomen bereits im vergangenen

Jahr entdeckt und eine Begegnung Friedmans mit zwei Feuerwehrleuten

geschildert, die sich über Einschnitte in ihre Pensionskasse beklagten.

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Texas Ein Cowboy für den kleinen Mann - Panorama - sueddeutsche.de

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„Das ist bullshit“, sagte Friedman nur. Beide Feuerwehrleute wollen ihn

nun wählen. „Ich will denen da oben eine Botschaft zukommen lassen“,

sagt einer der beiden, „und wenn er gewinnt, um so besser.“

(SZ vom 26.7.2006)

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Nahost: Wohlfeile Mahnungen, tote UN-Soldaten - stern.de

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stern.de - 31.7.2006 - 14:33

URL: http://www.stern.de/politik/ausland/566477.html?nv=cb

EXTRA: Was passiert im Nahen Osten?

Nahost

Wohlfeile Mahnungen, tote UN-Soldaten

© Giuseppe Giglia/DPA

Condi Rice und Kofi Annan auf der

Konferenz in Rom

Die Nahost-Konferenz in Rom ist

mit einem Plädoyer für eine

Waffenruhe zuende gegangen -

mehr nicht. Währenddessen hält

der Streit um die von israelischen

Soldaten getöteten UN-Soldaten

an.

Was geschah an dem Kontrollposten

der UN an der

israelisch-libanesischen Grenze?

UN-Generalsekretär Kofi Annan

sagte, es habe sich um "einen seit

langem etablierten und deutlich

markierten UN-Posten" gehandelt.

Ein UN-Sprecher ergänzte, die Israelis hätten das Umfeld den gesamten Tag

über beschossen. Mehrfach hätten die unbewaffneten UN-Beobachter einen

israelischen Verbindungsoffizier beschworen, den Beschuss einzustellen.

Stattdessen seien die vier Männer schließlich durch einen Volltreffer getötet

worden - "offenbar absichtlich", wie Kofi Annan meint.

Israel UN- Botschafter Dan Gillerman wies diese Einschätzung als

"voreilig" und "falsch" zurück. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert

entschuldigte sich am Mittwoch förmlich für den "Fehler" seiner Truppen

und kündigte eine Aufklärung des Zwischenfalls an. Die Stellung der

UN-Mitarbeiter sei jedoch nicht absichtlich bombardiert worden.

Das Leid auf beiden Seiten

Nahost-Konferenz in Rom

Die Nahost-Konferenz in Rom, an der am Mittwoch die Außenminister von

15 Ländern teilnahmen, ging unterdessen ohne greifbares Ergebnis zuende.

Die Israelis wurden zur "größtmöglichen Zurückhaltung" ermahnt,

außerdem plädierten die Teilnehmer für einen "dauerhaften und

nachhaltigen" Waffenstillstand. Eine multinationale Friedenstruppe mit

UN-Mandat soll künftig den Frieden sichern. US-Außenministerin

Condoleezza Rice beharrte jedoch darauf, dass es erst dann einen

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Nahost: Wohlfeile Mahnungen, tote UN-Soldaten - stern.de

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Waffenstillstand geben könne, wenn die Bedingungen stimmten. Die eigentlichen Konfliktparteien - die

israelische Regierung sowie Vertreter der Hamas und der Hisbollah - nahmen an der Konferenz erst gar nicht

teil.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier wertete die Sitzung dennoch als Erfolg: "Die politische

Schockstarre ist damit überwunden." Wichtigstes Ergebnis sei, dass sich die Teilnehmer darauf verständigten,

die humanitäre Situation so schnell wie möglich zu verbessern. "Der Erfolg dieser Konferenz ist zunächst

einmal, dass sie den Hebel umlegt und wir wieder in Aktivitäten zurückkommen."

Die Kämpfe gingen unterdessen mit unverminderter Härte weiter. Die israelische Armee setzte ihren

Aufmarsch an der libanesischen Grenze fort und flog mindestens 47 Luftangriffe auf den Südlibanon. Die

Hisbollah feuerte erneut Raketen auf den Norden Israels ab. "Ich gehe davon aus, dass es noch mehrere Woche

weiter gehen wird und dass wir in einigen Wochen einen Sieg verkünden können", sagte der Befehlshaber des

israelischen Nordkommandos, Generalmajor Udi Adam, am Mittwoch.

Der Gazastreifen erlebte einen der blutigsten Tage seitdem dem Einmarsch israelischer Truppen vor rund

einem. Die Armee war am Morgen mit Panzern bis in den Nordosten der Stadt Gaza vorgestoßen, wo es heftig

Schießereien mit Palästinensern gab.

AP/DPA/Reuters

Artikel vom 26. Juli 200

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Fußball-Skandal: Gnade statt Strafe - stern.de

http://www.stern.de/sport-motor/fussball/:Fu%DFball-Skandal-Gnade-St...

stern.de - 26.7.2006 - 13:58

URL: http://www.stern.de/sport-motor/fussball/566454.html?nv=cb

Fußball-Skandal

Gnade statt Strafe

Valon Behrami (r) von Lazio Rom im Zweikampf mit Martin Jörgensen vom AC

Florenz. Beide Clubs dürfen nun doch weiter in der 1. Liga spielen, müssen

allerdings mit Punktabzügen

"Farce" oder "Weises Urteil mit Augenmaß"? - Italien schwankt

zwischen Erleichterung und Wut. Mit einer Art "Amnestie durch die

Hintertür" hat das Berufungsgericht im italienischen Fußball-Skandal

Juventus Turin & Co. vor ruinösen Strafen bewahrt.

Gnädig milderten die Richter fast alle Strafen deutlich ab: Dem als einzigen

wegen der Liga-Manipulationen zum Zwangsabstieg in die Serie B

verurteilten Rekordmeister Juve wird durch weniger Strafpunkte der direkte

Wiederaufstieg, dem AC Mailand die Teilnahme an der Champions League

sowie AC Florenz und Lazio Rom der Verbleib in der ersten Liga

ermöglicht. "Die Show ist gerettet - das hässliche Nachspiel des großen

Prozesses", spottete die Zeitung "La Repubblica" am Mittwoch.

"Farce" oder "Weises Urteil mit Augenmaß"? - Italien schwankt zwischen

Erleichterung und Wut. Nach dem durch den Skandal überschatteten

WM-Triumph jubeln zumindest die Tifosi der geretteten Clubs wieder: In

letzter Sekunde meldete Italien am Mittwoch seine Europacup-Teilnehmer;

die Ligen können Ende August pünktlich starten.

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Fußball-Skandal: Gnade statt Strafe - stern.de

http://www.stern.de/sport-motor/fussball/:Fu%DFball-Skandal-Gnade-St...

Mildere Strafen für italienische Fußballclubs

Mehr zum Thema

Juristische Auseinandersetzung läuft weiter

Fußball-Skandal: Italiener "Das Urteil ist lächerlich", schimpfte aber FC Palermos Präsident

begnadigen sich selbst

Maurizio Zamparini, für den Richter Piero Sandulli Gnade vor Recht

ergehen ließ. Juve, Florenz und Lazio sehen dies anders, fühlen sich

völlig unschuldig und kündigten sogar Berufung vor dem Gericht des

Nationalen Olympischen Komitees (CONI) an, bevor sie das Verwaltungsgericht in Rom anrufen wollen.

Hier werden aber allenfalls noch "Rabatte" bei den Strafpunkten für Juve (-17), Florenz (-19), Lazio (-11) und

Milan (-8) erwartet, das das Urteil als einziger Club akzeptierte, nachdem sich Milan-Boss Silvio Berlusconi

"einigermaßen zufrieden" zeigte. Juves Verbleib in der Serie A gilt als ausgeschlossen, da seine Ex-Manager

Luciano Moggi und Antonio Giraudo zusammen mit Schiedsrichter-Koordinator Pierluigi Pairetto und

Ex-Star-Schiri Massimo De Sanctis eindeutig die Köpfe der so genannten "Fußball-Mafia" waren. Ein erneutes

Durcheinanderwürfeln der Ligen ist deshalb nicht zu erwarten, so sehr Juve-Präsident Cobolli Gigli dies auch

hofft. Er fordert für Juve die "Serie A mit Strafpunkten und einen Titel zurück" und will "so lange prozessieren

bis Juve Gerechtigkeit wiederfährt". "Wir sind die einzigen, die zahlen", klagte Gigli.

350 Millionen Euro Schaden für Juve

Der Zwangsabstieg kostet Juve rund 350 Millionen Euro, errechneten Finanzexperten. Von den Turinern

angedachte Schadenersatzklagen gegen Moggi werden dieses Loch nicht stopfen. Der gerade begonnene

Umbau des "Stadio delle Alpi" in eine moderne Fußball-Arena mit Einkauf- und Freizeitcenter scheint in

Gefahr. In Turin wird man nervös, weshalb der zur Dynastie der Agnellis gehörende Fiat-Präsident Luca di

Montezemolo beruhigte: "Die Familie Agnelli wird Juve nicht verkaufen."

Auch der Ausverkauf der Stars soll gestoppt werden, nachdem Fabio Cannavaro und Emerson bereits

Ex-Trainer Fabio Capello zu Real Madrid gefolgt und Gianluca Zambrotta zum FC Barcelona geflüchtet sind.

"Jetzt ist der Wiederaufstieg greifbar", schöpfte Turins Bürgermeister Sergio Chiamparini neue Hoffnung.

Angesichts des von der Anklage geforderten Abstiegs in die Hölle der dritten Liga, ist ein Jahr Fegefeuer in de

Serie B erträglich.

Wer ist eigentlich Meister?

"Wenigstens sind wir wieder im Paradies", freute sich Florenz Sportdirektor Pantaleo Corrino über den

Rückbeförderung seines Clubs in die Serie A. Club-Präsident Diego Della Valle gab sich dagegen weniger

versöhnlich und beschimpfte den kommissarischen FIGC- Präsidenten Guido Rossi als selbstherrlichen

Potentaten und forderte ihn auf: "Geh nach Hause!"

Zuvor muss Rossi jedoch noch über die Vergabe des Juventus aberkannten Meistertitels 2006 entscheiden. "De

steht uns zu", fordert Inter-Besitzer Massimo Moratti. Der Mailänder Ölmagnat gilt als Saubermann, weshalb

ihn viele in der "Stunde Null" gerne als Nachfolger des zurückgetretenen Adriano Galliani als neuen Liga-Chef

sähen. "Ich fühle mich geehrt, werde es aber wohl nicht machen", zierte sich Moratti am Mittwoch noch.

Artikel vom 26. Juli 200

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Robert Schumann: Im Schatten Mozarts - stern.de

http://www.stern.de/unterhaltung/musik/:Robert-Schumann-Im-Schatte...

stern.de - 28.7.2006 - 16:03

URL: http://www.stern.de/unterhaltung/musik/566548.html?nv=cb

Robert Schumann

Im Schatten Mozarts

Während Wolfgang Amadeus

Mozart zu seinem 250. Geburtstag

in aller Munde ist, hat es ein

anderer großer Komponist dieser

Tage schwer. Vor 150 Jahren

starb Robert Schumann - und

wurde lange Zeit kaum beachtet.

© DPA

Ein zeitgenössisches Porträt des

deutschen Komponisten Robert

Schumann, der vor 150 Jahren starb

Der Makel der Geisteskrankheit

belastet seinen Nachruhm. Dabei

hatte er in Johannes Brahms nicht

nur einen großen Bewunderer, auch

Wissenschaftler arbeiten vor allem

seit den 70er Jahren an der

Rehabilitation des Komponisten

Robert Schumann. "Die letzten 30 Jahre waren für Schumann die

Wiederentdeckung", sagt Matthias Wendt, Mitarbeiter der

Robert-Schumann-Forschungsstelle in Düsseldorf. Doch ab wann gilt ein

Komponist als Großer seiner Zunft? Im musikalischen Superjahr mit

Mozarts 250. Geburtstag hat es der 150. Todestag Robert Schumanns am 29.

Juli schwer, hinreichend von Fachleuten und Publikum gewürdigt zu

werden.

In der Musikwelt dreht sich zunächst fast alles um "Wolferl", dessen 22

Bühnenwerke im diesjährigen Opernprogramm der Salzburger Festspiele zu

sehen sind. Zudem hatte Mozart schon früh seinen Werkesammler, Freiherr

Ritter von Köchel. Dieser notierte 1862 Hunderte von Mozart-Werken im

berühmten Verzeichnis. Robert Schumann, der 1810 in Zwickau geboren

wurde, musste darauf lange warten. Nach Angaben der

Robert-Schumann-Gesellschaft konnte die Kanadierin Margit McCorkle

1991 für die Erarbeitung eines Schumann-Werkverzeichnisses gewonnen

werden. Das Verzeichnis erschien erst 2003.

"Nicht glatt, nicht stimmit"

Pünktlich zum Todestag bekommt die Stadt Bonn nun immerhin ein

Denkmal des Komponisten - Bildhauer Alfred Hrdlicka schuf einen

überlebensgroßen Kopf, der vor dem Schumann-Haus im Bonner Stadtteil

Endenich enthüllt werden soll. Dort war Schumann 1856 in Depression und

Wahnsinn gestorben. Das Denkmal kommt zur rechten Zeit, Schumann sei

hoch aktuell, sagt der Musikhistoriker Ulrich Tadday im Mai anlässlich

einer Fachtagung in Bremen: "Seine Musik, auch seine späte, ist nicht glatt,

nicht stimmig, nicht nur schöner Schein, sie ist uns vielmehr in ihrer

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Zerrissenheit und ihrer Experimentierfreude wesentlich näher als die Ästhetik von Mozart, Mendelssohn oder

Brahms."

Schon der erste Biograf des Musikers habe bestimmte Werke unter dem Aspekt des Wahnsinns gedeutet, erklä

Wendt. Dies habe zu tun mit den Ängsten seiner Ehefrau Clara Schumann, der Wahnsinn des Musikers könne

in seinen Werken erkennbar sein. Sie hielt alle Werke zurück, die er nicht selbst publiziert hatte, darunter das

Violinkonzert. "Das Vorurteil wurde erst in den 70er Jahren aufgehoben. Bis 1970 gab es praktisch keine

wissenschaftliche Literatur."

Wandel in der Schumann-Rezeption

Was passierte damals? Das Verdienst um die Wiederentdeckung gebührt nach Wendts Einschätzung vor allem

der "Originalklangbewegung" um den Dirigenten Nikolaus Harnoncourt. Lange war Schumann abgestempelt

als "Mann der Klaviermusik und der Lieder", heute sieht das anders aus. Vor allem die Sinfonik habe einen

großen Wandel erfahren, die zweite Sinfonie galt lange als "völlig missglückt". In den vergangenen Jahren

nahmen große Dirigenten wie David Zinman und Daniel Barenboim die Sinfonien auf, zuvor tat dies auch

Harnoncourt, der zudem eine Aufnahme der einzigen Schumann-Oper "Genoveva" vorlegte.

Mehr zum Thema

250. Geburtstag: Salzburg entdeckt

seinen Wolfgang

EXTRA: Mozarts 250. Geburtstag

Robert Schumann wurde als Sohn eines Buchhändlers und Verlegers

geboren. Widerwillig studierte er Jura. Er nahm Klavierunterricht bei

seinem späteren Schwiegervater Friedrich Wieck, wegen einer

Lähmung der rechten Hand endete der Traum von der Pianistenlaufbah

aber schnell. Er konzentrierte sich auf das Komponieren, 1840 - im Jah

seiner Hochzeit mit der Pianistin Clara Wieck -, schuf er seine großen

Liederzyklen und -kreise. 1844 zerschlug sich seine Hoffnung, Nachfolger Mendelssohn-Bartholdys am

Leipziger Gewandhaus zu werden. 1850 wurde er städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. 1854 verstärkte sich

eine wohl von der Syphilis ausgelöste seelische Krise sprunghaft, es kam zu einem Selbstmordversuch. 1856

starb er in der Heilanstalt Endenich.

Und noch etwas fehlt in der Wahrnehmung des großen Komponisten Schumann: Auch bei den Chorwerken

stehe die Rehabilitation an, hofft Wendt. Die Schwierigkeit: "Chormusik mit Orchester wird heute nicht mehr

rezipiert." Doch es gibt Hoffnung: Ausgerechnet an Schumanns Todestag will die Stadt Zwickau seine beiden

letzten Werke, einen Choral und ein Choralfragment, uraufführen. Schumanns jüngste Tochter Eugenie

(1851-1938) hatte die Partitur kurz vor ihrem Tod dem Zwickauer Museum überlassen.

Thomas Strünkelnberg/DPA

Artikel vom 27. Juli 200

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Motorola: Vier Buchstaben für mehr Halleluja - stern.de

http://www.stern.de/computer-technik/telefon/:Motorola-Vier-Buchstab...

stern.de - 26.7.2006 - 12:27

URL: http://www.stern.de/computer-technik/telefon/566441.html?nv=cb

Motorola

Vier Buchstaben für mehr Halleluja

Der Erfolg seines Modells Razr hat

Motorola zur Nummer zwei der

Handyhersteller weltweit

aufsteigen lassen. Die neuen

Modelle ähneln dem Flaggschiff

sehr - und tragen wieder

kryptische Namen.

© Motorola

Die schlanke Variante des Razr heißt

Krzr

Der weltweit zweitgrößte

Handy-Hersteller Motorola hofft bei

seinen neuen Modellen auf einen

ähnlich großen Erfolg wie beim

superflachen Klapp-Handy Razr.

"Ich glaube, dass alle vorgestellten

Modelle einen ähnlichen Start haben werden wie das Razr in den ersten 90

Tagen", sagte der Chef der Motorola-Mobilfunksparte Ron Garriques. Der

ärgste Konkurrent des Marktführers Nokia verkaufte in den ersten drei

Monaten nach dem Marktstart von Razr 750.000 Stück.

Motorolas neue Handys mit vier Buchstaben

Fünf neue Modelle will Motorola in diesem Jahr auf den Markt bringen,

darunter die zwei schmalen Aufschieb-Handys Krzr (gesprochen: "Crayzer")

und Rizr ("Rizer"). Alle neuen Modelle lehnen sich an das Design von Razr

an, das sich 50 Millionen Mal verkaufte und die Marke Motorola in den

vergangenen zwei Jahren wiederbelebt hat.

Motorola konnte vor allem wegen Razr seinen weltweiten Marktanteil im

zweiten Quartal auf 22 Prozent ausbauen. Das US-Unternehmen verkaufte

53 Prozent mehr Mobiltelefone als im Vorjahr. Nokia büßte beim

Marktanteil im Vergleich zum ersten Quartal einen Prozentpunkt auf 34

Prozent ein. Dem Konkurrenten will Nokia mit eigenen Neuentwicklungen

entgegentreten.

Klein, aber ähnlich

Das Krzr ist der kleine, dünne Bruder des erfolgreichen Razr. Zwölf

Millimeter schmaler ist das Krzr-Modell, die Front ist komplett verglast.

Eine Kamera mit 1,3 Megapixel ist integriert, ebenso der Funkstandard

Bluetooth, zum Beispiel für eine Freisprecheinrichtung.

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Mehr zum Thema

Preisvergleich: Telefone müssen

nicht teuer sein

Handy-Galerie: 100 Mobiltelefone

im Vergleich

Handyfinder: Was ist das richtige

Mobiltelefon für Sie?

Das Modell Rizr unterscheidet sich vor allem durch die Bauweise vom

Klappmodell Razr: Es ist ein Schiebehandy, dessen eingebaute Kamera

ein Auflösung von 2,0 Megapixel mitbringt. Das Telefon wird in den

Farben Rot, Blau und Schwarz auf den Markt kommen.

Unter dem leicht auszusprechenden Namen Fone erscheint Motorolas

dünnstes Handy: Das Telefon im Balkendesign ist nur neun Millimeter

dünn.

Die Produktpalette des Razr selbst wird erweitert um die Modelle xx

und Maxx, die verbesserte Möglichkeiten für den Empfang großer Datenmengen sowie Video- und

Audiostreaming bieten.

san mit Material von Reuters

Artikel vom 26. Juli 200

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Miss Universe 2006: 'Sie hat genug zu essen bekommen' - stern.de

http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Miss-Universe-2006-Sie/566266.htm...

stern.de - 24.7.2006 - 11:24

URL: http://www.stern.de/lifestyle/leute/566266.html?nv=cb

Miss Universe 2006

"Sie hat genug zu essen bekommen"

Die 18-jährige Zuleyka Rivera Mendoza ist die neue Miss Universe

Die Jüngste war gleichzeitig auch die Schönste: Die Miss Universe 2006

kommt aus Puerto Rico. Die 18-jährige Zuleyka stach alle

Konkurrentinnen aus - und brach bei der Pressekonferenz nach der

Siegerehrung zusammen.

Die 18-jährige Zuleyka Rivera Mendoza aus Puerto Rico ist in Los Angeles

zur "Miss Universum 2006" gekürt worden. Die dunkelhaarige Schönheit

setzte sich in Kalifornien gegen 85 Mitstreiterinnen aus aller Welt durch.

Zweite wurde die Japanerin Kurana Chibana, die Publikum und Preisrichter

mit ihrem Auftritt mit einem Samurai-Schwert in Atem gehalten hatte. Die

Schweizerin Lauriane Gillieron wurde Dritte. Dahinter folgten Lourdes

Arevalos aus Paraguay und Tara Conner aus dem Gastgeberland USA.

Deutschland hatte die brünette Natalie Ackermann aus Nordrhein-Westfalen

ins Rennen geschickt.

Erst gefeiert, dann gefallen

Miss-Universe-Wahl: Wer ist Ihre Favoritin?

Missen bei der Arbeit

Warmlaufen im Bikini

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Miss Universe 2006: 'Sie hat genug zu essen bekommen' - stern.de

http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Miss-Universe-2006-Sie/566266.htm...

Mendoza folgt als "Miss Universum" der Kanadierin Natalie Glebova nach. Als Gewinnerin des

Schönheitswettbewerbs wird sie nun ein Jahr lang als Wohlfahrts-Botschafterin im Einsatz sein.

Die Jüngste war die Schönste

Mit 18 Jahren war Mendoza die jüngste der fünf Finalistinnen, die am Sonntagabend in Los Angeles bei der 55

Auflage des Wettbewerbs angetreten waren. Der frisch gekürten Schönheitskönigin machte allerdings die Hitze

so sehr zu schaffen, dass sie auf der Pressekonferenz nach der Verleihung des Titels zusammenbrach und von

der Bühne gebracht werden musste. Zusätzlich zu den hohen Temperaturen auf der Bühne habe Mendoza das

schwere Kleid zu schaffen gemacht, sagte einer der Veranstalter. "Sie hat genug zum Essen bekommen",

beteuerte Anton. Die junge Frau, die bereits Miss Puerto Rico ist, habe sich mittlerweile wieder erholt, hieß es.

Ein neuer Sieg für Puerto Rico

Für die neue Miss Universe ist nicht nur ein persönlicher Traum in Erfüllung gegangen. Auch für

Lateinamerika bedeutet die glitzernde Krone enorm viel: Seit der ersten Wahl zur Miss Universum 1952

gewannen Frauen aus Lateinamerika und der Karibik den Titel nun zum 20. Mal. Für Puerto Rico selbst ist es

der vierte Titelgewinn, seit das Land Kanidatinnen zu den Wahlen entsendet. Die puerto-ricanischen

Vorgängerinnen von Mendoza sind Miss Universe 1985, 1993 und 2001.

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Miss Universe 2006: Immer

hübsch lächeln

Um ihre Nation nicht zu enttäuschen und die mit Diamanten besetzte

Sieger-Tiara nach Puerto Rico zu bringen, scheute die 18-Jährige

Mendoza keine Mühen: Sie nahm Stunden, um laufen zu lernen wie ein

Model, Englisch zu sprechen wie ein Profi und Interviews zu geben wi

ein Politiker.

Mehr Informationen zum Finale des Wettbewerbs unter www.missuniverse.com

DPA/Reuters

Artikel vom 24. Juli 200

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Druckversion - Libanon: Israel will Offensive verstärken - Politik - SP...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-429322,00.html

SPIEGEL ONLINE - 31. Juli 2006, 11:54

URL: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429322,00.html

Libanon

Israel will Offensive verstärken

Trotz einer Feuerpause schwinden die Chancen für eine dauerhafte Waffenruhe rasch:

Israel will auch nach dem verheerenden Bombardement in Kana den Kampf gegen die

Hisbollah fortsetzen. Sein Land werde den Militäreinsatz "ausweiten und verstärken",

sagte Verteidigungsminister Peretz.

Jerusalem/Tyrus - 48 Stunden lang will Israel keine Luftangriffe auf den Südlibanon fliegen, die

vorübergehende Feuerpause begann nach Angaben eines Militärsprechers heute um 1.00 Uhr

MESZ. Doch die Pause bedeutet nach den Worten des israelischen Justizministers Haim Ramon

noch nicht das Ende der Offensive. "Ich bin sicher, dass wir diesen Krieg nicht beenden werden,

bis Klarheit besteht, dass die Hisbollah nicht mehr in der Lage ist, Israel vom südlichen Libanon

aus anzugreifen. Das ist unser Ziel", sagte Ramon heute im israelischen Armeerundfunk.

Ramon hat in der vergangenen Woche internationale Entrüstung

ausgelöst, als er erklärte, die Nahost-Konferenz in Rom habe wegen

ihrer Uneinigkeit bezüglich eines sofortigen Waffenstillstands der

israelischen Regierung grünes Licht für eine Fortsetzung der

Libanon-Offensive gegeben.

Auch Verteidigungsminister Amir Peretz signalisierte Israels

Entschlossenheit, den Kampf gegen die Hisbollah fortzusetzen. "Wir

dürfen keiner sofortigen Waffenruhe zustimmen", sagte Peretz im

Foto: AP Parlament. Im Falle einer sofortigen Waffenruhe würde sich die

Hisbollah wieder aufbäumen. "Dann sind wir in wenigen Monaten wieder

am selben Punkt wie vorher", sagte Peretz. Sein Land werde die Offensive gegen die Hisbollah

"ausweiten und verstärken", sagte Peretz.

Auch behielt sich Israel trotz des vorübergehenden Stopps der Luftangriffe vor, weiter gegen

mutmaßliche Hisbollah-Stellungen vorzugehen. Es gebe keine Waffenruhe, sagte ein

Regierungsvertreter dem Online-Dienst der israelischen Zeitung "Haaretz". Das israelische Militär

werde weiter gegen Ziele vorgehen, "die eine Bedrohung für Israel und seine Soldaten" bedeuten

würden. Dazu würden Raketenstellungen und Waffenlager ebenso gehören wie Hisbollah-Kämpfer,

berichtete "Haaretz".

Tatsächlich wurden am Vormittag neue Angriffe gemeldet. Die israelische Armee bestätigte, dass

die Luftwaffe Ziele in der Nähe der südlibanesischen Stadt Taibeh bombardierte. Nach

Armeeangaben sollten die Angriffe Bodentruppen unterstützen, die in der Region operierten.

Die Hisbollah setze israelischen Presseberichten zufolge ihre Angriffe auf den Norden Israels fort.

Der israelische Rundfunk meldete, zwei Katjuscha-Raketen seien im Bereich der Grenzstadt Kirjat

Schmona eingeschlagen. Die Armee konnte den Bericht zunächst nicht bestätigen.

NAHOST: ZORN UND TRAUER

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US-Außenministerin Condoleezza Rice hatte zuvor Hoffnungen auf eine dauerhafte Waffenruhe in

Nahost genährt. Rice sagte heute in Jerusalem, es entstehe in Israel und im Libanon ein Konsens

über die Bedingungen für eine "dringende Waffenruhe und eine langfristige Vereinbarung". Eine

solche Vereinbarung müsse aus drei Teilen bestehen: Eine Waffenruhe, politische Grundlagen für

eine längerfristige Lösung und eine internationale Interventionstruppe, die die libanesische Armee

unterstützt. Der Libanon müsse die Souveränität über alle Landesteile übernehmen, betonte Rice.

Man werde den Weltsicherheitsrat aufrufen, noch in dieser Woche eine entsprechende Resolution

zu verabschieden. "Bewaffnete Gruppen" müssten im Libanon verboten und neue

Waffenlieferungen von einer internationalen Truppe verhindert werden. Israel werde im Gegenzug

die internationale Grenzlinie zum Libanon nicht verletzen. Rice äußerte "tiefe Trauer über den

tragischen Verlust von Menschenleben, besonders von Kindern" im Libanon und in Israel. Sie

begrüßte die israelische Entscheidung über eine 48-stündige Aussetzung von Luftangriffen, um

den Vorfall in Kana zu untersuchen.

Kurz vor Beginn der Feuerpause wurde nach libanesischen Polizeiangaben in der Grenzstadt Deir

Harfa ein Zivilist getötet. In Kana, wo gestern bei einem israelischen Luftangriff mindestens 56

Zivilisten ums Leben gekommen waren, suchten Helfer unterdessen immer noch nach

möglicherweise unter den Trümmern liegenden weiteren Opfern, wie ein Vertreter der

Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Der Angriff auf das südlibanesische Dorf hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Bei dem Luftangriff

waren mindestens 56 Zivilisten ums Leben gekommen, darunter 37 Kinder. Die Hisbollah sprach

von einem Massaker und kündigte Vergeltung an. Israels Uno-Botschafter Dan Gillerman erklärte,

Kana sei eine Hisbollah-Hochburg gewesen. Israel hätte die Bewohner zuvor aufgefordert, das

Dorf zu verlassen. Die Hisbollah missbrauche die libanesische Bevölkerung als menschliche

Schutzschilde. "Jedes tote libanesische Kind ist ein schrecklicher Fehler und eine Tragödie", sagte

Gillerman. "Für die Hisbollah ist jedes getötetes israelisches Kind ein Sieg und ein Grund zu

feiern."

Aus Wut über den israelischen Luftangriff in Kana stürmten gestern aufgebrachte Libanesen ein

Gebäude der Vereinten Nationen in Beirut.Rund 5000 Demonstranten versammelten sich vor dem

Gebäude im Zentrum der libanesischen Hauptstadt. Einige trugen Hisbollah-Fahnen und

skandierten anti-israelische und anti-amerikanische Slogans. Mehrere Dutzend kletterten über

einen zwei Meter hohen Zaun, zerschlugen Fenster im Erdgeschoss und verbrannten eine

Uno-Flagge.

Einige Demonstranten drangen in das Gebäude ein, in dem sich zu diesem Zeitpunkt nach

Angaben der Vereinten Nationen rund 80 Mitarbeiter aufhielten. Sie randalierten in den Büros und

demolierten das Inventar.

Unterdessen korrigierte Israel Angaben, wonach die Hisbollah heute weiter Raketen Richtung

Israel feuerte. Bei den Detonationen am Morgen habe es sich vielmehr um "kontrollierte

Explosionen" von Seiten der Polizei gehandelt, hieß es in einer Erklärung. Angriffe der Hisbollah

seien seit Beginn der Feuerpause nicht mehr registriert worden. Zuvor hatte es geheißen,

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Ein Sommer in Dresden

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Druckversion - Libanon: Israel will Offensive verstärken - Politik - SP...

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-429322,00.html

mehrere Geschosse der Milizionäre seien eingeschlagen, unter anderem in der Stadt Kirjat

Schmona.

hen/phw/dpa/AP/AFP/Reuters

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Zum Thema:

Zum Thema in SPIEGEL

ONLINE:

Angriff auf Kana:Sicherheitsrat "extrem schockiert" (31.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429274,00.html

Südlibanon: Israel stoppt Luftangriffe für 48 Stunden (31.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429275,00.html

Libanon: Die Angst vor dem Tag nach dem Krieg (31.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429266,00.html

Demo in Beirut:Christen schwenken Hisbollah-Flaggen (30.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429251,00.html

Jerusalem im Krieg: Wo das Entsetzen zur Zahl gerinnt (31.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429270,00.html

Nahostkrieg: Dutzende zivile Opfer bei Luftangriff (30.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429214,00.html

Ahmadinedschad: Israels Offensive beeinflusst Antwort im Atomstreit

(30.07.2006)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,429272,00.html

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Druckversion - Gute Nachricht: Experten sagen Ende der Hitzewelle vor...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-429076,00.html

SPIEGEL ONLINE - 28. Juli 2006, 15:08

URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,429076,00.html

Gute Nachricht

Experten sagen Ende der Hitzewelle voraus

Jetzt ist es amtlich: Dieser Juli hat alle Rekorde gebrochen - es war der heißeste und

sonnigste Monat in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Immerhin

kündigen Meteorologen nun endlich das Ende der Hitzewelle an.

Frankfurt am Main - Laut Vorhersage des Deutsche Wetterdienstes (DWD) sinken die

Temperaturen in der kommenden Woche auf unter 30 Grad. Auch die Nächte sollen bei Werten

deutlich unter 20 Grad wieder erfrischend werden. Allerdings ziehen am Wochenende noch

mehrere Unwetterfronten durchs Land. Gestern hatte der DWD bereits bekannt gegeben, dass es

sich um den heißesten Juli seit Beginn der Messungen 1901 handelte, nun ist klar, dass es

seitdem sogar nie einen heißeren Monat gegeben hat. Deutschlandweit lagen die Temperaturen

demnach mit 22,1 Grad Celsius 5,2 Grad über dem langjährigen Durchschnitt von 16,9 Grad.

AP

Regentanz im

Springbrunnen in Evian:

Ende der Hitzewelle in Sicht

Die Hitzewelle bedroht das ökologische Gleichgewicht der Gewässer. In

Baden-Württemberg näherten sich nach Angaben von Umweltministerin

Tanja Gönner entlang des Rheins die Temperaturen der kritischen

28-Grad-Marke. "Je höher die Wassertemperatur, desto geringer ist die

Sauerstoffaufnahmefähigkeit des Wassers", sagte die CDU-Politikerin.

Für das Atomkraftwerk Philippsburg erteilte das Ministerium eine

Ausnahmegenehmigung zum Weiterbetrieb.

Der Wetterdienst sagte für morgen schwere Gewitter besonders im

Osten und im Süden voraus. Sonst wechseln laut Vorhersage Sonne

und Wolken einander ab, im Osten wird es nochmal bis 30 Grad warm,

im Rest Deutschlands wird es mit 24 bis 29 Grad nicht mehr so heiß.

Am Sonntag regnet es anfangs noch im Osten, sonst ist der Himmel wechselnd bewölkt und

überwiegend trocken. Gegen Abend kommen aber im Nordwesten neue Schauer- und

Gewitterwolken auf. Mit Höchsttemperaturen zwischen 26 und 31 Grad wird es noch einmal

hochsommerlich warm.

In der kommenden Woche wird das Wetter dann durchwachsen: Für Montag sind wieder

Regenschauer und Gewitter bei Höchsttemperaturen zwischen 25 und 31 Grad vorhergesagt. Am

Dienstag wird es ähnlich bei etwas niedrigeren Temperaturen. Von Mittwoch bis Freitag erwarten

die Meteorologen wiederholt Schauer und Gewitter, teilweise kann es auch länger anhaltend

regnen. Die Tageshöchstwerte erreichen maximal 26 Grad.

SCHNELLER WISSEN,

WIE DAS WETTER

WIRD

Regenschirm oder

Sonnenschutz? Wie wird

das Wetter in den

In Frankreich ist die Hitzewelle mit heftigen Sommergewittern zu Ende

gegangen. Allein im südwestlichen Regierungsbezirk

Pyrénées-Atlantiques musste die Feuerwehr in der Nacht rund 200 Mal

ausrücken. Äste und ganze Bäume stürzten auf die Straßen, teilweise

führten die schweren Regenfälle zu Überschwemmungen. Verletzte

waren nach ersten Angaben aber nicht zu beklagen. Am Vortag war ein

junger Mann in der Nähe des Strandes von Anglet im Südwesten des

Landes von einem Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt worden.

Entlang der südlichen Atlantikküste und im Süden der Region

Midi-Pyrénées waren heute noch mehr als 7000 Haushalte

vorübergehend ohne Strom. In der Nacht hatte der Versorger EDF bis

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Druckversion - Gute Nachricht: Experten sagen Ende der Hitzewelle vor...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-429076,00.html

zu nächsten 31.000 fünf Haushalte Tagen beiohne Elektrizität verzeichnet. Im Regierungsbezirk Gers meldeten die Helfer

Ihnen daheim? Oder am

auserkorenen Reiseziel?

Wo liegt Schnee, wo ist

das Wasser schön warm?

Auf den Wetterseiten von

SPIEGEL ONLINE erfahren

Sie es!

rund hundert Einsätze wegen umgestürzter Bäume und Stromleitungen

sowie überschwemmter Keller. Ein im Bau befindliches Haus stürzte ein.

EDF bekam die Genehmigung, an drei französischen Heizkraftwerken

notfalls auch wärmeres Wasser als sonst erlaubt in die Flüsse zu leiten,

um die Energieversorgung zu gewährleisten. Die EDF-Atomkraftwerke

hatten bereits am Wochenende entsprechende Genehmigungen

erhalten.

Frankreichs Gesundheitsminister Xavier Bertrand mahnte trotz

zurückgehender Temperaturen zur Vorsicht. Auch wenn die

Außentemperaturen vielerorts sänken, müsse die Bevölkerung auf

verspätete Auswirkungen auf den durch die Hitzewelle geschwächten

menschlichen Körper achten, sagte Bertrand heute beim Besuch in

einem Krankenhaus. Vor allem ältere Menschen bräuchten "viel länger,

um sich wieder zu erholen". Bertrand wollte noch keine Opfer-Bilanz der

Gluthitze in Frankreich ziehen. Am Vortag hatten die Behörden von

bislang 64 Hitzetoten landesweit berichtet.

DAS HITZOMETER

Temperaturrekorde und

sonstige

Sommerphänomene

ffr/AP/AFP

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Zum Thema:

Zum Thema in SPIEGEL ONLINE: Heftige Gewitter: Junger Mann vom Blitz erschlagen (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,428933,00.html

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Druckversion - Dopingverdacht: Landis will seine Unschuld beweisen -...

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,druck-428955,00.html

SPIEGEL ONLINE - 28. Juli 2006, 08:01

URL: http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428955,00.html

Dopingverdacht

Landis will seine Unschuld beweisen

Floyd Landis, Sieger der diesjährigen Tour de France, weist den Dopingvorwurf zurück.

Er habe nicht betrogen, um zu gewinnen. Allerdings hat er auch keine Erklärung dafür,

weshalb bei ihm hohe Testosteronwerte festgestellt wurden.

Paris - Es sei ein harmloses Glas Bier gewesen, genossen am Abend vor der 17. Etappe nach

Morzine, das ihn bei seinem fulminanten Alleingang beflügelt habe - so hatte Floyd Landis am

vergangenen Donnerstag der Weltöffentlichkeit seinen Gewaltritt über die Berge erklärt. Jetzt ist

der strahlende Held der Tour der France in akuten Erklärungsnöten: Gestern wurde bekannt, dass

er nach just dieser Etappe positiv auf Testosteron getestet worden war.

In einer ersten Stellungnahme sagte Landis gestern Abend: "Ich kann es nicht erklären. Es kann

ein Fehler gewesen sein oder etwas, das mit den Umständen des Rennens zu tun hat oder etwas,

was ich getan habe."

Es habe jedoch nicht an einer Verabreichung von Testosteron gelegen.

Auf die Frage von Journalisten, ob er verbotene Substanzen

eingenommen habe, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern,

antwortete er mit einem entschiedenen "Nein". Er sei sicher, dass er

seinen Namen wieder reinwaschen könne, sagte Landis.

Wie sein Team Phonak gestern mitteilte, liegt ein positiver Dopingtest

vor. Bei ihm seien ungewöhnlich hohe

Testosteron/Epitestosteron-Werte während des Rennens bei einem Test

Foto: AFP nach der 17. Etappe festgestellt worden, hieß es auf der Web-Site des

in der Schweiz ansässigen Rennstalls. Phonak sei tags zuvor vom

Radrennverband UCI darüber informiert worden.

FLOYD LANDIS: DER ERSTE GEDOPTE TOUR-SIEGER?

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (11 Bilder).

Das Management von Phonak und auch der Fahrer seien völlig überrascht worden von diesem

Ergebnis, hieß es in der Erklärung von Phonak.

Landis habe um die Untersuchung der B-Probe gebeten, um zu beweisen, dass das Ergebnis Folge

eines natürlichen Prozesses oder eines Fehlers sei, erklärte der Rennstall. Landis sei bis auf

weiteres suspendiert worden. Sollte die B-Probe das erste Testergebnis bestätigen, sei er

entlassen.

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http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,druck-428955,00.html

Landis lag vor der 17. Etappe auf dem elften Platz und mehr als acht Minuten hinter dem

führenden Spanier Oscar Pereiro. Auf einer der schwersten Alpenetappen griff er dann aber an

und erreichte einen spektakulären Sieg. Danach lag er auf Platz drei der Gesamtwertung und nur

noch 30 Sekunden hinter dem Führenden.

Den Sieg hatte sich Landis dann beim Zeitfahren am vergangenen Samstag gesichert. Er gewann

am Ende die Tour mit 57 Sekunden Vorsprung auf Pereiro. Dritter wurde der Deutsche Andreas

Klöden vom Team T-Mobile. Sollte die B-Probe die Ergebnisse bestätigen, dürfte dem 30-jährigen

US-Radprofi der Titel aberkannt werden.

lan/AP/Reuters

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Zum Thema:

Zum Thema in SPIEGEL ONLINE: Doping-Desaster: Fahrt in den Abgrund (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428937,00.html

17. Etappe:Die Doping-Fahrt des Floyd Landis

/videoplayer/0,6298,12313,00.html

Doping: Tour-Sieger Landis positiv getestet (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428904,00.html

Doping-Chronik: Anabolika, Kokain, Tod (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428940,00.html

Fotostrecke:Der überführte Mann in Gelb

/fotostrecke/0,5538,15291,00.html

Doping-Konsequenz: ZDF denkt über Tour-Ausstieg nach (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428935,00.html

Reaktionen: "Das ist einfach nur Ekel erregend" (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,428918,00.html

Testosteron: Mit dem Sexualhormon über alle Berge (27.07.2006)

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,428911,00.html

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Druckversion - Pöbelei und Trunkenheit: Der Niedergang des Mel Gibso...

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,druck-429343,00.html

SPIEGEL ONLINE - 31. Juli 2006, 12:13

URL: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,429343,00.html

Pöbelei und Trunkenheit

Der Niedergang des Mel Gibson

Mel Gibson ist betrunken am Steuer erwischt worden und dann ausfallend geworden.

Der Polizei zufolge gab er antisemitische Äußerungen von sich und beschimpfte einen

Beamten. Der Star gibt sich zerknirscht, aber der Imageschaden ist kaum gutzumachen,

meinen Experten.

Los Angeles - "Die Sache ist für ihn der absolute GAU", sagte Publizist Michael Levine. "Ich kann

mir nicht vorstellen, dass er das wieder geradebiegen kann." Levine hat in der Vergangenheit

auch schon Michael Jackson und Charlton Heston in Imagefragen beraten. Auch andere Experten

sehen Gibsons Entgleisung kritisch. Ein namentlich nicht genannter Medienexperte bezeichnete

das Verhalten des Schauspielers als "durchgeknallt". Er habe seiner Karriere irreparablen Schaden

zugefügt.

Mel Gibson war in der Nacht zu Freitag mit einer Geschwindigkeit von 140

Kilometern in der Stunde unterwegs gewesen, wie das Büro des zuständigen

Sheriffs erklärte. Erlaubt seien auf dem Highway nur 70 Stundenkilometer. Ein

Atemtest habe bei Gibson einen Blutalkoholwert von 1,2 Promille ergeben, die

gesetzliche Obergrenze liegt in Kalifornien bei 0,8 Promille. Gibson wurde

vorübergehend festgenommen und am Freitagmorgen nach etwa sechs

Stunden gegen Zahlung einer Kaution von 5000 Dollar wieder freigelassen.

Die Entertainment-Website TMZ.com hatte einen Polizeibericht von Gibsons

Festnahme veröffentlicht, dessen Authentizität die Behörde zwar nicht bestätigt

hat, aber auch die "Los Angeles Times" berichtet inzwischen, der Bericht sei

echt. Darin heißt es, der Schauspieler habe auf "die Juden" geschimpft und

gesagt: "Die Juden sind für alle Kriege in der Welt verantwortlich", hieß es in

dem vier Seiten langen, handschriftlichen Bericht.

Schauspieler

Gibson: "Ich

schäme mich

zutiefst"

Mel Gibson hat inzwischen ein Fehlverhalten eingeräumt, aber keine konkreten

Äußerungen bestätigt. "Ich habe wie jemand gehandelt, der völlig die Kontrolle verloren hat", ließ

der 50-jährige Schauspieler und Regisseur in einer Erklärung an die TV-Promisendung "Access

Hollywood" am Wochenende verbreiten. "Ich schäme mich zutiefst für alles, was ich gesagt habe,

und ich entschuldige mich bei jedem, den ich beleidigt habe."

Gibson erklärte, er habe immer gegen den Alkoholismus gekämpft, seit er erwachsen sei, und er

bedauere seinen Rückfall sehr. "Ich habe meiner Familie und mir durch mein Verhalten Schande

bereitet, und das tut mir aufrichtig leid." Er habe bereits Schritte eingeleitet, um wieder gesund zu

werden. Bei seiner Festnahme habe er Dinge gesagt, die er selbst nicht für wahr halte und die

"verachtenswert" seien. "Der Beamte hat nur seine Arbeit gemacht, und ich bin froh darüber, dass

ich festgenommen wurde, bevor ich jemand anderen verletzt habe", hieß es.

Die "Los Angeles Times" berichtet zudem noch, es werde untersucht, ob die Polizei Gibson

bevorzugt behandelt und versucht habe, den Vorfall zu vertuschen. Die Polizei wies diesen

Verdacht zurück.

Der in Amerika geborene und in Australien aufgewachsene Schauspieler ist strenggläubiger

Katholik. Er war in den achtziger Jahren durch die Filmreihen "Mad Max" und "Lethal Weapon"

bekannt geworden; für seinen Film "Braveheart", bei dem er Regie geführt hatte, wurde er mit

AFP

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dem Oscar ausgezeichnet. Gibson spielte außerdem in Filmen wie "Was Frauen wollen" und

"Fletchers Visionen". Für Aufsehen sorgte zuletzt sein Film "Die Passion Christi" über die letzten

Stunden im Leben von Jesus Christus, der ebenso erfolgreich wie umstritten war. Jüdische

Gruppen hatten dem Film antisemitische Untertöne vorgeworfen.

Gibson gilt als einer der mächtigsten Männer in Hollywood, der regelmäßig Millionengagen

einstreicht. In Rankings taucht er immer wieder als einer der einflussreichsten Schauspieler auf.

1985 war Gibson der erste Mann, der vom US-Magazin "People" zum "Sexiest Man Alive" gewählt

wurde. Zahlreiche ähnliche Auszeichnungen in den neunziger Jahren folgten.

ffr/AP/AFP

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Druckversion - Thailand: Hundert Stunden Einsamkeit - Reise - SPIEG...

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SPIEGEL ONLINE - 31. Juli 2006, 06:28

URL: http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,427645,00.html

Thailand

Hundert Stunden Einsamkeit

Von Moritz Honert

Den einen zieht es in die Wüste, den anderen treibt die Suche nach Einsamkeit ins

Kloster. Der einsamste Ort der Welt jedoch wimmelt von Menschen. Ein Streifzug auf

Bangkoks Khao San Road.

"Weißt du, Richard, irgendwann werde ich mal einen von diesen Lonely-Planet-Autoren auftreiben

und ihn fragen: Was zum Teufel ist so 'lonely' an der Khao San Road?", ereifert sich eine Figur in

Alex Garlands Roman "The Beach". Die schiere Masse an Touristen - zehn Millionen besuchen

Thailand pro Jahr - mag diese Frage zunächst plausibel erscheinen lassen. Nach einem Aufenthalt

in Bangkoks Backpackerviertel stellt sie sich aber nicht mehr. Die Khao San Road ist der

einsamste Ort der Welt.

THAILAND: TEMPEL HIER, EINSAMKEIT DORT

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (5 Bilder).

Morgens um sechs Uhr beginnen im Stadtteil Banglampoo rund um den

Chana-Songkhram-Tempel zaghaft die Aufräumarbeiten, die Trümmer der letzten Nacht werden

weggeschafft. Auf Bordsteinen hocken die letzten Überlebenden und lallen trunken in einem durch

unzählige Dialekte gefärbten Englisch aneinander vorbei. Dazwischen stehen in Miniröcken die

Ladyboys - die Transvestiten - und versuchen, unter den Besinnungslosen den letzten Freier ihrer

Schicht aufzutun. Ein paar Meter weiter sammeln winzige Frauen mit Atemschutzmaske, Helm

und einer auf ein Fahrrad geschnallten Tonne den Müll zusammen, während die sonst so

geschäftstüchtigen Tuk-Tuk-Fahrer in ihren am Bordstein geparkten Vehikeln noch in

abenteuerlichen Verrenkungen schlafen.

Das Marco-Polo-Syndrom

Etwa gegen zehn Uhr erwacht der Platz langsam zum Leben. Einzeln und schweigend betreten

sonnenverbrannte Männer in T-Shirts und Shorts die Cafés, bestellen - die Zigarette in der Hand -

zum Frühstück Bier und ignorieren sich gegenseitig, während sie dem Aufbau der Marktstände mit

den gefälschten Markenkleidern und den raubkopierten CDs zuschauen. Abweisung und

Resignation ist in ihre Gesichter gemeißelt.

Vielleicht ist an der Anonymität etwas Schuld, das die Soziologen als das Marco-Polo-Syndrom

kennen: den Wunsch Reisender, von vermeintlich weniger informierten Touristen nicht belästigt

zu werden. Besonders Exilanten werden gerne davon befallen. Da diese jedoch nur einen Bruchteil

der Anwesenden ausmachen können, scheint es wahrscheinlicher, dass die Anonymität dem

Umstand geschuldet ist, dass niemand wirklich hier sein will. Bangkok ist ein notwendiges Übel,

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kein Reiseziel. "Ich bin auch nur auf dem Sprung", erzählt der blonde Australier Dean und hat

seinen Rucksack schon wieder in der Hand. "Ich wünschte, ich könnte es umgehen, aber wenn du

nach Südostasien willst, dann musst du ja hier durch." Ein Grinsen, und er ist weg.

Vom Reis zum Ramsch

Der Aufstieg der einstigen Wirkungsstädte der Reisverkäufer (Khao San bedeutet Reis) zur

Touristenmeile begann 1982. Damals warb Thailand anlässlich des buddhistischen Jahres 2525

massiv um Touristen, deren Ansturm die Hotels bald nicht mehr gewachsen waren. Gestrandete

Rucksackreisende fanden schließlich bei den Bewohnern der palastnahen Khao San Road

Unterkunft. Die Anwohner realisierten schnell, welche wirtschaflichen Möglichkeiten sich ihnen da

boten. Das Ende der Entwicklung ist jene monströse Ballung von Restaurants, Internetcafés,

Geldautomaten, Buch- und Souvenirläden sowie Fillialen aller großen Fast-Food-Ketten, die längst

die Grenze der eigentlichen Straße gesprengt hat.

"Mindestens 300 Gasthäuser gibt es hier im Umkreis", schätzt ein Mann, der Vorbeilaufenden

Werbezettel in die Hand drückt, um sie anschließend in eines der Massagestudios zu bugsieren.

Heute hat Banglampoo den Charme einer Open-Air-Wartehalle mit angeschlossenem

Vergnügungsbetrieb. Ab dem frühen Nachmittag wimmelt der Ort von Menschen. Aus Dutzenden

Boxen dudeln wahlweise Jack Johnson oder die Red Hot Chili Peppers, während die

Tuk-Tuk-Fahrer aufgewacht sind und schreiend um Kundschaft werben. Doch statt Interaktion

herrscht nur Ignoranz.

"Ach, ihr seid auch hier?"

Schweigend sitzen die Touristen auf dem Bordstein oder in den Bars und beobachten die Massen,

die in den immergleichen T-Shirts auf der Suche nach billigen Sonnenbrillen die Straße auf- und

ablaufen. Es ist ein endloser Strom aus übergewichtigen Schnurrbartträgern in Begleitung junger

Thailänderinnen, mit denen sie nie ein Wort wechseln, kurzgeschorenen, muskelgestählten, frisch

aus dem Militärdienst entlassenen Israelis, Hippies, pomadierten, jungen Engländern mit vor

Jagdfieber und Amphetaminen glitzernden Augen und giggelnden 17-Jährigen mit Modeschmuck

und kurzen Röcken, die Inselbekanntschaften wie verlorengeglaubte Familienmitglieder begrüßen,

um dann festzustellen, dass man sich außer einem "Ach, ihr seid auch hier? Vielleicht sieht man

sich ja später noch" nicht viel zu sagen hat. Dazwischen wuseln kleine, in traditonelle Kleider

gewandete Frauen und verkaufen Holzkröten. Unablässig entlocken sie dem Spielzeug ein

Quaken, indem sie einen Stock über dessen Rücken fahren lassen. Bei dieser Hartnäckigkeit

schaltet irgendwann selbst der aufgeschlossenste Besucher vom freundlichen Kopfschütteln auf

ein stures und stummes Ignorieren um.

Alles dreht sich im Kreis. Nicht nur die Einsamen, die ziellos die Zeit bis zur Abreise totschlagen.

Auch die wenigen Gespräche treten auf der Stelle. Es ist das ewige "Wo kommst du her, wo gehst

du hin?", dessen Antworten so routiniert abgespult werden, als ahne der Gefragte, dass seine

Geschichte den Gegenüber gar nicht interessiert. Mit Asien, das wird schnell deutlich, hat die Khao

San Road so viel gemeinsam wie eine deutsche Fußgängerzone. Wer Fernost sucht, sollte

unverzüglich weiterreisen. Am einfachsten gleich vom Bahnterminal des Flughafens aus.

Beim Abschied drei Tage später im Morgengrauen bietet sich das gleiche Bild wie bei der Ankunft.

Alles beginnt von vorn. Der Müll der letzten Nacht ist wieder da, die Betrunkenen, die Ladyboys,

die schlafenden Tuk-Tuk-Fahrer, die Müllfrauen, die Rucksackträger auf dem Weg zum Flugzeug.

Alle zusammen, alle allein. Ein Morgen wie jeder auf Bangkoks Khao San Road.

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Zum Thema:

Ein Sommer in Dresden

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Zum Thema in SPIEGEL ONLINE: Thailand nach Tsunami: Schamanen gegen böse Geister (20.12.2005)

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Ein Nordthailand: Sommer Wo in der DRESDEN

weiße Elefant dreimal trompetete (29.10.2004)

http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,325421,00.html


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Druckversion - Studentenjob Rikschafahrer: Dicke Waden bei 15 km/H ... http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-420049,00.html

SPIEGEL ONLINE - 31. Juli 2006, 16:14

URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,420049,00.html

Studentenjob Rikschafahrer

Dicke Waden bei 15 km/H

Vorn strampelt eine Studentin, hinten machen es sich Touristen gemütlich: In Köln

müht sich Lisa Rauschenberger, 21, als Rikscha-Fahrerin ab. Ein lukrativer Job - auch

wenn sich Lisa selbst nie mit dem Fahrrad kutschieren lassen würde.

"Auf Kuba habe ich mich mal in einer Rikscha fahren lassen. Danach hatte ich mir eigentlich

geschworen: Nie wieder! Mir kam es komisch vor, bequem auf der Rückbank zu sitzen, während

sich vor mir ein Einheimischer abstrampelte. Deswegen war ich skeptisch, als mir eine Freundin

von dem Aushang für Rikscha-Fahrer an der Uni erzählte. Ich fand die Idee schon witzig, aber ich

habe mir das zuerst nicht zugetraut. Ich dachte, dafür bin ich zu schwach. Meine Freundin sagte

dann 'Nee, Quatsch, das können auch Mädchen machen' - und dann habe ich das ausprobiert und

mir hat das sofort richtig Spaß gemacht.

Armin Himmelrath

Immer im Training:

Rikscha-Fahrerin Lisa

Rauschenberger

aber leider verpasst.

Viele Leute kommen einfach vorbei und wollen mit mir reden und Fotos

von mir und der Rikscha machen. Ich glaube, die finden das manchmal

schon etwas exotisch und fragen mich auch, warum ich das mache. Ich

probiere einfach gern verschiedene Jobs aus. Meine Freunde lachen

schon über mich und sagen: 'Aha, jetzt eine Rikscha. Mal gucken, was

dann kommt.' Die kennen mich schon.

Mit den Fahrgästen habe ich schon viele lustige Geschichten erlebt. Ich

habe einen türkischen Mann zu einem Treffen gefahren, der hat die

Rikscha als richtiges Transportmittel benutzt, nicht nur so zum Spaß.

Der hat dann auch gleich mit mir gefeilscht. Am Ende waren wir bei 10

Euro und einer Einladung zum Essen. Den Termin zum Essen habe ich

Meistens sind Touristen mit mir unterwegs, die lassen sich die Kölner Sehenswürdigkeiten zeigen.

Ich hatte mal einen Mann mit seiner chinesischen Freundin, die habe ich den Rhein entlang

gefahren. Einmal habe ich zwei Brasilianer zum Schokoladenmuseum gebracht, die waren sehr

nett. Die haben mir sechs Euro Trinkgeld gegeben, weil sie so begeistert waren, dass ich mich mit

Fußball auskenne. Wir haben erst über Pelé gesprochen und dann über Maradona diskutiert, weil

ich schon mal in Argentinien war. Das war wirklich witzig.

Meinen Arbeitstag kann ich frei

gestalten. Ich fahre zum Depot, wo die

Rikschas stehen, und miete eine für

einen Tag. Das kostet zwölf Euro, am

Wochenende 20 Euro. Danach kann ich

machen, was ich will. Es hängt von mir

selbst ab, ob ich viele Fahrten mache

oder wenige. Eine halbe Stunde kostet

18 Euro, da verdiene ich in kurzer Zeit

relativ viel Geld. Und dann bin ich auch

froh, wenn ich mal wieder ein halbes

Stündchen in der Sonne sitzen kann und

mit den Kollegen quatschen. Und dann

geht es weiter.

JOBBEN IM STUDIUM

Minijobs

Wer regelmäßig nicht mehr als 400 Euro im Monat verdient,

gilt als "geringfügig Beschäftigter" – auch dann, wenn die 400

Euro aus mehreren Jobs stammen. Wer mehr verdient,

rutscht mit allen Beschäftigungsverhältnissen automatisch aus

der Minijob-Regelung heraus. Studierende mit Minijobs zahlen

keine Steuern und Sozialabgaben, der Arbeitgeber führt

pauschal 25 Prozent ab. Wer mehr als 400 Euro pro Monat

verdient, muss beim Arbeitgeber seine Lohnsteuerkarte

vorlegen und am Jahresende eine

Einkommenssteuererklärung abgeben. Allerdings: Wer

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Ein Sommer in Dresden

Ein Sommer in DRESDEN


Druckversion - Studentenjob Rikschafahrer: Dicke Waden bei 15 km/H ... http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-420049,00.html

Eine halbe Stunde am Stück kann ich

schon fahren. Mehr schaffe ich nicht,

dafür muss ich noch ein bisschen

trainieren. Meistens bin ich nach 25

Minuten ziemlich platt. Ich fahre

bestimmt nur an die 15

Stundenkilometer, aber das ist ja auch

ein ganz schönes Gewicht, die Rikscha

mit den Gästen. Am schlimmsten sind

kleine Berge, da muss ich ordentlich

strampeln. Zum Glück habe ich für

solche Fälle einen kleinen Motor.

Mir gefällt der Job richtig gut. Jeden Tag

höre ich eine Menge Geschichten und

lerne neue Leute kennen. Mit der Rikscha

ist man schon eine kleine Sensation. Die

Leute bleiben stehen, gucken und

lachen. Etwas Böses habe ich noch nie

gehört. Ich kann mir schon vorstellen,

mit der Rikscha mein Geld für diesen

Sommer zu verdienen."

Aufgezeichnet von Britta Mersch

abzüglich Arbeitnehmer-Pauschbetrag und Vorsorgepauschale

unter dem Grundfreibetrag (2005: 7 664 Euro) bleibt,

bekommt die Steuern zurück. Kranken- und

Pflegeversicherung fallen für Studenten nicht extra an,

Voraussetzung: Es wird nicht mehr als 20 Stunden pro Woche

gearbeitet. Der Rentenbeitrag hängt von Gesamtlohn ab und

beträgt für den Arbeitnehmer maximal 9,75 Prozent.

Semesterferien

Studenten mit Ferienjob gelten bei entsprechend niedrigem

Einkommen als Minijobber. Wer mehr verdient, muss eine

Lohnsteuerkarte vorlegen und am Jahresende die

entsprechende Steuererklärung machen. Studenten müssen

unabhängig vom Einkommen bei Ferienjobs keine Krankenund

Pflegeversicherung zahlen, wenn die Beschäftigung nicht

länger als zwei Monate oder 50 Arbeitstage im Kalenderjahr

dauert und ausschließlich auf die Semesterferien begrenzt ist.

Wenn die Beschäftigung von vorneherein auf 50 Tage

begrenzt wurde und nicht berufsmäßig ausgeübt wird, fallen

auch keine Beiträge zur Rentenversicherung an.

Gaststudenten

Studierende ohne deutschen Pass dürfen im Jahr höchstens

90 ganze oder 180 halbe Tage jobben, wenn sie keine

Arbeitserlaubnis haben. In manchen Bundesländern ist das

sogar noch auf die Semesterferien beschränkt. Studierende

aus der EU (ohne Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei,

Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn) unterliegen

allerdings keinen zeitlichen Beschränkungen beim Jobben.

Versicherung

Wer als Student in der beitragsfreien Familienversicherung

seiner Eltern oder eines Ehepartners versichert ist, darf

regelmäßig nicht mehr als 345 Euro pro Monat verdienen

(bzw. bei Minijobs max. 400 Euro), sonst rutscht er aus der

Familienversicherung heraus. Die Verdienste müssen auch bei

der Berechnung von Kindergeld, Bafög, Steuererleichterungen

und anderen staatlichen Leistungen berücksichtigt werden.

Dafür gibt es jeweils unterschiedliche Freibetragsgrenzen.

Praktika

Praktika, die in der Studien- und Prüfungsordnung

vorgeschrieben sind, sind immer sozialversicherungsfrei –

egal, wieviel verdient wird. Nicht zwingend vorgeschriebene,

aber für das Studium zweckmäßige Praktika sind bis 400 Euro

pro Monat rentenversicherungsfrei; Kranken-, Pflege- und

Arbeitslosenversicherung berechnen sich nach dem

Einkommen. Praktika vor oder nach dem Studium sind immer

sozialversicherungspflichtig.

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Zum Thema:

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Druckversion - US-Sportstipendien: Muskelkraft schlägt Hirnschmalz - ...

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SPIEGEL ONLINE - 31. Juli 2006, 09:51

URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,417888,00.html

US-Sportstipendien

Muskelkraft schlägt Hirnschmalz

Von Julian J. Rossig

Stipendien für Top-Sportler sind ein exzellenter Weg, um sich ein Studium in den USA

zu finanzieren. Die Hochschulen suchen nicht unbedingt intellektuelle Schwergewichte -

solange die sportliche Leistung stimmt. In Prüfungen drücken die Profs die Augen zu.

Vier Jahre lang studierte Dexter Manley an der renommierten Oklahoma State University - und

konnte doch bis zum Schluss weder lesen noch schreiben. Für die Coaches zählte nur eines:

Dexter war der beste Defensiv-Footballer, den sie seit langer Zeit gesehen hatten. Sobald der

120-Kilo-Protz auflief, schlotterten die Gegner vor Angst, an Manley kam keiner vorbei. Im

Hörsaal waren seine Leistungen allerdings wenig überragend. Wenn es an Quadratwurzeln und

Allegorien ging, mussten die Profs beide Augen zudrücken, sonst wäre der Football-Gott durch die

Prüfung gerasselt.

Dexter Manleys Geschichte ist beinahe ein Vierteljahrhundert alt - und ist doch ein zeitloses

Beispiel. Geschätzte 450 Millionen Dollar geben US-Unis Jahr für Jahr alleine für

Football-Stipendien der beiden größten Ligen, NCAA I und II, aus. Zählt man andere Sportarten

mit, die an amerikanischen Universitäten aktiv gefördert werden, kommt man schnell auf

Milliarden-Beträge.

COLLEGE-SPORT: WETTKAMPF DER SPITZENATHLETEN

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (8 Bilder).

Gesucht werden dabei professionelle Sportler und Entertainer, keine intellektuellen Überflieger.

Die Coaches haben weitestgehend freie Hand, wen sie in ihr Programm aufnehmen. Die

Hauptsache ist, dass die Uni am Jahresende möglichst weit oben auf der Bestenliste steht.

Dickes Regelwerk gegen Dünnbrettbohrer

Fälle wie die von Dexter Manley oder dem Baseball- und Footballstar Deion Sanders ("Ich war in

vier Jahren nicht ein einziges Mal in einer Vorlesung!") sind trotzdem ein PR-Desaster. Um

Ähnliches in Zukunft zu vermeiden, hat der Ligadachverband NCAA ein dickes Regelwerk

aufgestellt. Es ist beeindruckende 510 Seiten stark.

"Die National Collegiate Athletic Association wacht sehr aufmerksam über die Anzahl der

Stipendien, die wir vergeben, und das Bildungsniveau der Universität", sagt Star-Coach Ronald E.

Guenther von der University of Illinois. So sei etwa genau vorgegeben, wie viele Kurse in Englisch,

Mathe und Naturwissenschaften ein Sportler belegen müsse. Für den Fall, dass sein Platz im

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http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,druck-417888,00.html

Hörsaal leer bleibt, kann er vom Wettkampf ausgeschlossen und sein Stipendium gestrichen

werden.

Doch unter der Hand bestreitet niemand, dass man sich ohne größere Probleme um diese Regeln

drücken kann. So bieten viele Unis Spezialkurse eigens für Sportler an, deren Niveau eher niedrig

ist. "Die NCAA schreibt ja auch vor, dass den Sportlern nur ihre Studiengebühren verlassen

werden dürfen - Cash auf die Hand ist verboten", erklärt ein Coach, der nicht genannt werden

möchte. Studienbegleitende Materialien erlaubt die NCAA: Folglich bekommen viele Sportler ein

großzügiges Büchergeld und natürlich den neuesten Laptop.

Skill-Trainer schreiben zur Not auch Referate

Wenn selbst die Trickserei mit den Idioten-Kursen nicht ausreicht, um das Football-Team durch

die Prüfung zu schleusen, kommen die Skill Trainer ins Spiel: Eigens angestellte Kindermädchen,

die den Sportlern Einzelnachhilfe geben. Wenn Hausarbeiten zu schreiben oder Referate

abzugeben sind, helfen die Trainer natürlich ebenfalls weiter - und schreiben das Thesenpapier oft

kurzerhand selbst. Offiziell geben sich die Universitäten sehr bedeckt, wie viele dieser

Heinzelmännchen auf ihren Lohnlisten stehen - aber "es dürften schon mehrere Dutzend pro Team

sein", schätzt Sport-Forscher John C. Mowen.

Und wenn alles nicht mehr hilft, bleibt immer noch die Tränendrüse: "Ich bin immer gleich am

ersten Tag zu den Profs hingegangen, hab mich brav vorgestellt und auf ihre Sympathie gehofft",

beschreibt Dexter Manley seine Strategie. Anscheinend funktioniert sie: "Es zählt in dieser

Uni-Kultur ja geradezu als Hochverrat, einen erfolgreichen Sportler wegen solcher Kleinigkeiten

wie Mathe durchfallen zu lassen", beklagt ein Chemie-Prof.

Schließlich bezahlen viele Unis die Ausgaben für ihre Sportteams aus dem Werbeetat. Sie sehen

die Footballer, Basketballer und ihre Kollegen in anderen Disziplinen als lebende Plakattafeln. Mit

ihrem Erfolg steht und fällt das Image der ganzen Uni. Genauso wichtig wie objektive Leistungen

in der Forschung ist ein guter "school spirit" - und der entsteht durch nichts schneller als eine

erfolgreiche Sportmannschaft.

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Zum Thema:

Zum Thema in SPIEGEL

ONLINE:

Uni-Playmate: Vom Hörsaal ins Hochglanzmagazin (29.05.2006)

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,408840,00.html

Sport-Stipendien für US-Unis: Soccer-Ladies, made in Germany

(25.05.2006)

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,416719,00.html

Sport an US-Unis: Das große Show-Spektakel (01.03.2006)

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,403655,00.html

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Druckversion - Gehälter: Frauen verdienen erst in 150 Jahren so viel wi...

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,druck-429023,00.html

SPIEGEL ONLINE - 29. Juli 2006, 09:40

URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,429023,00.html

Gehälter

Frauen verdienen erst in 150 Jahren so viel

wie Männer

In Sachen Bezahlung holen Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen auf - aber in

kleinen Schritten. Zu diesem Ergebnis kommen britische Wirtschaftswissenschaftler.

Ihre Prognose: Der Gleichstand wird erst im nächsten Jahrhundert erreicht.

Die Unterschiede bei den Einkommen von Männern und Frauen hätten sich in den vergangenen

Jahren zwar verringert, allerdings schwäche sich dieser Angleichungsprozess ab, zitierte die

"Times" gestern eine Studie der renommierten London School of Economics.

manager-magazin.de

Frauen: Weiter Rückstand

bei den Gehältern

Im Alter von 30 Jahren beispielsweise verdienen Frauen momentan

durchschnittlich 20 Prozent weniger als Männer.

Zwar habe jede Generation von Frauen im Vergleich zur

Vorgängergeneration Fortschritte bei der Angleichung der Einkommen

erzielt, heißt es in der Studie. Allerdings habe sich dieser Prozess

deutlich verlangsamt. Als einen Grund für die weiterhin geringeren

Verdienste von Frauen nannten die Forscher die Babypausen der

weiblichen Beschäftigten, die nach der Mutterschaft zudem häufig in

Teilzeit arbeiteten.

Doch auch Frauen ohne berufliche Auszeiten würden nach zehn Jahren im Durchschnitt zwölf

Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Schuld daran sei Diskriminierung, der die

Politik nicht ausreichend begegne.

Zurückhaltend bei der Gehaltsverhandlung

Es würde "150 Jahre dauern, bis die Unterschiede verschwunden sind", so das Fazit der

Wissenschaftler - vorausgesetzt das derzeitige langsame Tempo bei der Angleichung wird

beibehalten.

Vor kurzem waren Forscher der Universität Bonn zu dem Ergebnis gekommen, dass Frauen beim

der Gehalt eher auf Nummer Sicher gehen anstatt auf möglichst hohe Zuwächse hinzuarbeiten.

Die Mehrheit der Teilnehmerinnen entschied sich für ein Fixgehalt. Männer dagegen wählten

leistungsabhängige Akkordlöhne. In einem Verhandlungswettbewerb der Universität Hohenheim

zeigten sich Männer außerdem als die härteren Feilscher.

240 Männer und Frauen nahmen an dem Laborexperiment des Instituts zur Zukunft der Arbeit

und der Universität Bonn teil. Ihr fiktiver Job: Zahlenpaare multiplizieren. Nach fünf Minuten

Probe-Rechnen durften sich die Probanden für ein Entlohnungssystem entscheiden - entweder

sieben Euro als festes Gehalt oder 20 Cent pro korrekt gelöster Aufgabe.

Lediglich 45 Prozent der Frauen entschieden sich für die Bezahlung nach Stückzahl, bei den

Männern waren es immerhin 74 Prozent. "Wenn Frauen die Wahl haben, bevorzugen sie sichere

Entlohungssysteme", so der Leiter der Studie.

Diese Strategie, so die Bonner Forscher, könne Unterschiede bei der Bezahlung von Männern und

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Frauen zumindest teilweise erklären. "Die Entlohnung nach Leistung fällt in der freien Wirtschaft

meist höher aus."

jaf/AFP

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Zum Thema:

Zum Thema in

SPIEGEL ONLINE:

Gehaltsreport: Die Legende von den armen Frauen (13.10.2005)

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,379444,00.html

Experiment: Frauen meiden Risiken und verdienen weniger (21.03.2006)

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,406968,00.html [€]

Geschlechter-Wettbewerb: Männer verhandeln härter (13.02.2006)

http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,400581,00.html [€]

Eiswasser-Experiment: Was Männer für eine hübsche Frau auf sich nehmen

(17.02.2005)

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,341064,00.html [€]

Gehälter: Warum Frauen weniger verdienen (22.03.2002)

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,188096,00.html [€]

Zum Thema im

Internet:

Frauen und Karriere: Hartnäckige Vorurteile im Management

http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,422252,00.html

Topmanagerinnen: Wie Frauen es an die Spitze schaffen

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,407381,00.html

Management: Das unterrepräsentierte Geschlecht

http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,403341,00.html

Karrierepaare: Die erfolgreichen Frauen der Manager

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,390438,00.html

Topmanagerinnen: Frauen in Führung

http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/0,2828,337520,00.html

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Druckversion - E-Mail-Gruselkabinett: Hallöchen, Herr Professor! - Uni...

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SPIEGEL ONLINE - 12. Juli 2006, 13:14

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E-Mail-Gruselkabinett

Hallöchen, Herr Professor!

Von Thomas Hoeren

Es ist ein Kreuz mit den E-Mails. Student an Dozent: Bittbriefe "with kisses" oder Lob

für die "völlig abgefuckte Vorlesung" sind schon befremdlich. Schreddern aber

gigantische Datenpakete die Mailbox, ist Schluss mit lustig. Ein Münsteraner

Juraprofessor klagt sein Leid.

"Hallo, lieber Prof J" - wer über Jahre hinweg mit Studenten auch und immer häufiger via E-Mail

kommuniziert, staunt Bauklötze. Fernab der geregelten Bahnen universitärer Kommunikation und

brieflichen Anstandes gerät man in einen Dschungel von Pseudo-Anbiederei, Jugend-Slang und

Hybris, der viele Profs schockt und verwirrt.

Thomas Hoeren ist

Professor am Institut

für Informations-,

Telekommunikationsund

Medienrecht der

Universität Münster

E-Mails zum Gruseln:

Dabei sollte man sich allerdings nicht in die Griesgrämigkeit wertkonservativer

Unkenrufe versteigen, die alles Neues verdammt und das Hohelied der

(Alt)-Dudensprache singt. Jugendsprache macht Sprache lebendig. Das

Internet trägt zum Gedeihen der deutschen Sprache und ihrer Vielfalt bei.

Und als Hochschullehrer ist man im Umgang mit Studierenden berufsmäßig

verpflichtet, auch deren Slang zu verstehen und aufzugreifen. Andernfalls

droht eine Wiederholung des Eklats rund um das berühmte Fehlurteil des

Oberlandesgerichts München, das vor Jahren einmal den Ausdruck "echt

ätzend" in einem PC-Handbuch als Ausdruck höchsten Lobes für ein

Computerprogramm gesehen und ihm deshalb (fälschlicherweise)

Urheberrechtsschutz zugebilligt hatte.

So innovativ sie sind, manchmal übertreiben Studierende in ihrem "geil

abgefahrenen Webgroove". In meinem Skurrilitäten-Mail-Kabinett finden sich

einige Typen studentischer Mailabsender. Um etwaigen Zweifeln vorzubeugen:

Die Zitate sind authentische Zeugnisse aus dem universitären Alltag.

Typ Sprachverhunzer: Was der stuudent benoeltigt

Typ Anbiederer: "So süß und echt super"

Typ Babelfisch: "Weil Prufung war ganz schwierig"

Typ Feldwebel: "Gehe von einer Erledigung aus"

Typ Nerd: "Bei Vorinstallation TeX direkt als DVIFile"

Typ Muli: Friss oder stirb, Mailbox

Typ Chatter: "Völlig abgefuckte Vorlesung"

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SPIEGEL ONLINE - 24. Juli 2006, 11:17

URL: http://www.spiegel.de/unispiegel/schule/0,1518,428161,00.html

Wellenreiten in München

Die Tricks der Großstadtsurfer

Von Stefan Brunner

Reggae, Surfboards und die perfekte Welle: In München geht Wellenreiten auch ohne

Meer. Laura und Simon, 16, surften auf der Isar um die Meisterschaft - und bewiesen,

dass gekonnte "Airs" und "Shiftys" nicht nur in Hawaii das Gefühl der ganz großen

Freiheit bringen.

Hochwasser in München, die Isar schießt - gespeist vom Alpenwasser - durchs Flussbett. Viermal,

vielleicht fünfmal im Jahr kommt es zu diesem Wasserhochstand, der die Flusssurfer der

bayerischen Hauptstadt aufgeregt in ihre Neoprenanzüge klettern lässt. Zeit ist kostbar, denn die

Welle hält nur einen Tag, also schnell handeln. Einer setzt per SMS die Info-Kaskade in Gang und

wenig später treffen die ersten 15- bis 25-Jährigen an der Reichenbachbrücke ein. Per

Sprungstart stürzen sie sich mit ihrem Brett in die braune Wassermasse, während ungläubige

Passanten in respektvollem Abstand auf der Brücke verharren.

Und sonst? Auch ohne Hochwasser gibt es in München die perfekte Welle, zwei sogar. Eine am

Eisbach hinter dem Haus der Kunst und eine an der Floßlände in der Nähe des Tierparks, wo am

Samstag die Munich Surf Open 2006 stattfand, eine Surfparty, bei der Spaß statt verbissenem

Ehrgeiz die Atmosphäre ausmacht.

FLUSSSURFEN: TRICKS AUF DER ISAR

Klicken Sie auf ein Bild, um die Fotostrecke zu starten (6 Bilder).

Es herrscht Badestimmung, auf der Liegewiese neben dem Fluss hat sich die Fangemeinde

ausgebreitet, eine bunte Truppe: junge Menschen in Shorts und Bikinis, Rastazöpfe und

Ziegenbärte, Interessierte und Cracks, Surfboards und Mountainbikes. Reggaebässe wummern

aus riesigen Boxen, während der 16-jährige Simon Strangfeld sein Surfbrett wachst. Damit es

schneller fährt? Er lacht. "Nein, damit ich mit den Füßen nicht vom Brett rutsche. Dieses Wachs

hier bremst."

Simon startet als Jugendlicher in der U18-Kategorie. Die ganze Tour habe er dieses Jahr

mitgemacht, erklärt der Münchener Gymnasiast und klingt wie ein alter Routinier. Zur ganzen

Tour gehören neben der Munich Surf Open die Wettbewerbe im Schweizer Bremgarten und im

österreichischen Silz. Ein paar erste Plätze habe er in seiner vierjährigen Flusssurfer-Karriere auch

schon geholt.

Der erste Surfer sollte eigentlich schon um neun Uhr loslegen, aber - so wird sich an diesem Tag

mehrfach zeigen - Uhrzeiten sind nicht so wichtig, wenn man das Zeug dazu haben soll, sein

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Board über eine stehende Welle zu lenken. Bevor Simon und die anderen ab halb elf ins Wasser

gehen, gibt der Moderator der Veranstaltung noch ein paar Informationen zur Bewertung: "Im

Riders' Meeting erklären wir jetzt, wie gejudgt wird. Jeder hat zwei Quali-Runs à 30 Sekunden,

der bessere Run zählt. Die letzten zehn Sekunden werden angesagt, der last Trick auch."

Berufswunsch: Surfprofi in Australien

Surfersprache ist international und soll eben auch auf Hawaii verstanden werden. Immerhin sind

auch internationale Sportler unter den 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sonst

vorwiegend aus dem Münchner Raum kommen, am Start: drei Briten, ein Franzose, ein

Österreicher.

Simon springt mit dem Brett unter den Füßen ins Wasser. Knapp zehn Meter misst die Isar hier

und wird von zwei Steinmauern in die Enge gezwängt. Die Welle steht etwa einen Meter steil nach

oben. "Ein guter Sprungstart", erklärt Markus Suchanek, einer der drei Juroren. "Vor allem von

dieser Uferseite. Die Welle schäumt dort mehr und trägt nicht so gut."

Frontside Turn, Backside Turn - so heißen die Wenden, die über die vordere und die hintere

Körperseite gefahren werden. Simon steht sicher auf dem Board , die Surfgemeinde nickt und

klatscht. Simon versucht einen Three sixty, eine 360-Grad-Drehung mit Brett - und kracht ins

Wasser. Markus schreibt ein paar Zahlen in sein Bewertungsschema und fixiert den nächsten

Starter, Steve Ratzisberger, ein 15-jähriger Titelaspirant, der geschmeidig über die Welle surft.

Ihm wird der Rail Grap zum Verhängnis, der Griff an die Brettkante. Platsch.

Steve klettert aus dem Wasser, zieht sein Brett heraus, schüttelt die halblangen Haare.

Enttäuscht? "Eigentlich nicht, ich habe ja noch einen zweiten Run." Ein bisschen aufgeregt sei er

gewesen. Zweimal in der Woche schnappt er sich nach der Schule sein Brett, um hier oder am

Eisbach seine Tricks zu trainieren: Airs, Sprayer und Shiftys. "Jetzt vor den Ferien ist zum Glück

mehr Zeit." Seine Zukunftsplanung steht schon fest: Er will sich in einem Surf-Geschäft zum

Einzelhandelskaufmann ausbilden lassen. Anschließend plant er, nach Australien auszuwandern,

"um dort mit der internationalen Surf-Karriere anzufangen".

Flusssurfer sind normalerweise auch Meeressurfer. "Nur, bis zum Meer ist es ein langer Weg",

sagt Kilian Neuner, Veranstalter, Student und Vorstandsmitglied der " Großstadtsurfer". Etwa die

Hälfte der 400 Münchner Flusssurfer sind in diesem Verein organisiert, der gegründet wurde, um

der Stadt auf seriösem Niveau entgegentreten zu können. Denn die Münchner Stadtväter sind von

den Riversurfern gar nicht begeistert. "Obwohl wir als Touristen-Attraktion in Reiseführern stehen.

Sogar auf der Homepage der Stadt München kann man uns finden", sagt Kilian. Doch in der Stadt

fürchtet man das Verletzungsrisiko und duldet das Surfen zwar an der Floßlände, verbietet es aber

nach wie vor am Eisbach.

Hawaii-Feeling in München

"Zum Glück kommt heute nicht mehr die Polizei wie früher", erinnert sich Carsten Moor, ältester

Teilnehmer der Munich Surf Open. "Vor 25 Jahren", so der 44-jährige Leiter einer

Snowboardfirma, "haben wir in die Wiese neben dem Eisbach große Löcher gegraben, um unser

Surfmaterial schnell vor der Polizei verstecken zu können." Das Blitzen in seinen Augen verrät

etwas über die Faszination des Sports. Das Surf-Gen haben seine Kinder geerbt: Severin ist zehn,

jüngster Teilnehmer und erst zum vierten Mal auf der Floßländen-Welle unterwegs. Natürlich

brilliert er nicht mit den Tricks der Großen, bleibt aber länger auf dem Board als manch erfahrener

Teilnehmer.

Laura, die 16-jährige Tochter, hätte in der U18-Gruppe starten können, wollte sich aber lieber mit

den Frauen messen - eine Entscheidung mit Kalkül: Platz zwei im Gesamtklassement. Mit

welchem Gefühl steht man denn auf der Welle? Laura blinzelt in die Sonne, zupft an ihrer

Hawaiianischen Blumenkette. "Man vergisst alles", sagt sie schließlich. "Es ist ein Gefühl der

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Freiheit."

Das Finale: Steve hat sich ebenso wie Simon qualifiziert. Jetzt wird in die Trickkiste gegriffen. 15

Minuten lang dürfen die Finalisten so oft auf die Welle wie möglich. Bewertet wird der

Gesamteindruck. Steve wird zweiter, knapp hinter Simon, der die U18-Wertung mit einem

Quäntchen mehr Style und Variation gewinnt. Sein Preis: ein Surfanzug. Den wird er bald

brauchen, wenn die Hitzeperiode vorübergeht und der Herbst beginnt - denn River-Surfen ist nicht

nur Sommersport.

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Mein erstes Mal: Dem Hai ins Auge geblickt (27.02.2006)

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18-jährige Snowboarderin: Slalom statt Schule (22.02.2006)

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Ski- und Snowboard-Videos: Tauchen im Tiefschnee (17.05.2006)

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Graffiti: Ich spraye, also bin ich (19.05.2006)

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Mein erstes Mal: Sabine, 18, rettet einen Rentner vor dem Ertrinken

(23.09.2005)

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Schüler im Glück: Surfen ist auf Hawaii jetzt Schulsport (22.05.2004)

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Zum Thema im Internet: Großstadtsurfer e.V.

http://www.grossstadtsurfer.de

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