Juni 2008/pdf - Studentischer Konvent

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Juni 2008/pdf - Studentischer Konvent

kuAktuell

Magazin der Eichstätter Studierendenschaft Wahlspezial 2008

Peter Paul Rubens: Das Urteil des Paris (1636, National Gallery, London)

Hochschulwahlen

17./18. Juni 2008


Editorial

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

liebe Leser und Leserinnen,

die Lage unserer Uni ist nach wie vor

prekär. Nicht nur fehlt uns der weltliche

»Kopf«, es scheinen jetzt weitere zu

rollen – nach dem Senatsvorsitzenden

Prof. Fuchs hat sich auch Vizepräsident

Prof. Schieren zum Rücktritt entschlossen.

Sorgen über die weiteren Entwicklungen

in der Hochschulleitung und darüber, ob

wir im neuen Bestellungsverfahren einen

engagierten und qualifizierten Präsidenten

bekommen werden, sind uns wohl allen

gemeinsam.

In dieser Situation ist es umso wichtiger,

dass die Studentenvertreter unseren Interessen

in den Gremien der KU entschieden

Gehör verschaffen.

Unsere Uni befindet sich zudem noch

immer mitten in der Umstellungsphase zu

den gestuften Studiengängen, Strukturprobleme

müssen gelöst und der Bologna-

Prozess zum Wohle der Lehre umgesetzt

werden. Außerdem sind mehrere Professuren

unbesetzt und es gilt, die Studiengebühren

zur Verbesserung von Lehre und

Studienbedingungen sinnvoll einzusetzen,

auch die universelle Studentenkarte ist noch

immer in Planung.

Dieses Heft informiert Dich über

• die Kandidaten, die Du wählen kannst,

• die Modalitäten der Hochschulwahlen

am 17./18. Juni,

• die politische Struktur unserer Uni

• und über die Hochschulgruppen, die es

an der KU gibt.

Deine Vertreter können viel erreichen, wenn

Du sie legitimierst.

Deshalb: Nutze Dein Recht zur Mitbestimmung

– geh wählen!

Herzliche Grüße,

Deine Redaktion

Impressum

Auflage: 700 Exemplare

Herausgeber

Öffentlichkeitsreferat des Konvents der Katholischen

Universität Eichstätt-Ingolstadt

Redaktionsleitung für diese Ausgabe

Johann Weiß und Martha Marx, V. i. S. d. P.

kuAktuell-Redaktion

Texte: Christina Saulich, Kerstin Vincze, Benjamin

Wech. Die Texte über die Kandidaten und Hochschulgruppen

stammen von diesen selbst.

Layout: Sebastian Gruber.

Illustration: Peter Paul Rubens.

Comic: N. H.

ku.aktuell@web.de

☸ http://www1.ku-eichstaett.de/Organe/Konvent/

kuaktuell

2 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Inhalt

Inhalt

2 Editorial

Wahlen und Wählen

5 Ein Jahr an der Spitze

6 Der Studentische Konvent: Aufbau

und Aufgaben

8 Hochschulwahlen – eine praktische

Anleitung

Senat

10 ghg: Jakob Ackermann (GGF)

11 RCDS: Alexander Prölß (PPF) und

Christian Schlichtenmayer (GGF)

Fakultäten

12 Geschichts- und

Gesellschaftswissensch. Fak.

(Listenwahl)

13 Fakultät für Soziale Arbeit

(Personenwahl)

14 Mathematisch-Geographische

Fakultät (Listenwahl)

15 Philosophisch-Pädagogische

Fakultät (Listenwahl)

16 Religionspädagogische Fakultät

(Personenwahl)

17 Sprach- und

Literaturwissenschaftliche Fak.

(Listenwahl)

18 Wirtschaftswissenschaftliche

Fakultät (Personenwahl)

20 Theologische Fakultät

(Personenwahl)

Hochschulgruppen

21 Rot-Grüne Liste: Grüne

Hochschulgruppe (GHG) und Juso

Hochschulgruppe

22 Liberale Hochschulgruppe (LHG)

23 Ring Christlich-Demokratischer

Studenten (RCDS)

Frauenbeauftragte

24 Sabine Weisel (MGF, LHG)

25 Tanja Müller (GGF, ghg)

Übersicht

26 I. Senat

26 III. Fakultätsräte

27 IV. Frauenbeauftragte des

studentischen Konvents

Das Ende

28 10 Dinge …

28 Dark & Squint

Zweite,

überarbeitete

und

ergänzte

Auflage

Die nächste reguläre Ausgabe von

kuAktuell erscheint Anfang Juli.

kuAktuell Wahlspezial 2008

3


Wahlen und Wählen

Hochschulwahlen:

Wir brauchen Eure Stimmen!

4 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Seit knapp einem Jahr ist

Jessica Weppler (GHG) nun

Konventsvorsitzende. Kurz

vor den nächsten Hochschul-

Wahlen zieht die Magister-

Studentin Bilanz.

Ein Jahr an

der Spitze

Wahlen und Wählen

kuAktuell: Die Hochschulwahlen stehen

wieder an. Warum sollten die Studierenden

an der Wahl teilnehmen?

Jessica Weppler: Eine hohe Wahlbeteiligung

ist vor allem wichtig, um den studentischen

Vertretern die benötigte Legitimation

zu verleihen. Damit diese in den

entsprechenden Gremien als vollwertige

Mitglieder akzeptiert werden. Außerdem

können sie nur bei einer hohen Wahlbeteiligung

das Gros der Studierenden und

deren Meinung repräsentativ vertreten.

Vor allem in dieser Phase des Übergangs,

sollten wir als Studierende eine starke

Einheit bilden und diese durch eine entsprechende

Legitimation unserer Vertreter

unterstreichen.

Können die Studierendenvertreter im

Konvent und den Fachbereichsräten

wirklich etwas erreichen?

In allen Gremien wird auf die studentische

Meinung Wert gelegt, so dass die Studierendenvertreter

in fakukltätsinterne Projekte

einbezogen werden. Wichtig ist auch

die Teilnahme der Studierenden in den

Berufungskommissionen. Schließlich geht

es darin um unsere zukünftigen Dozenten.

Die Studierendenvertreter haben vor

allem auch einen großen Einfluss auf die

gerechte Verwendung der Studienbeiträge

und können so aktiv an der Verbesserung

unserer Uni mitwirken.

kuAktuell Wahlspezial 2008

Was hat der studentische Konvent im

letzten Jahr konkret erreichen können?

Uns ist es vor allem gelungen die Studienbeiträge

von 500 € auf 450 € ab dem

Sommersemester 2009 zu senken. Wir

haben einen Geldautomaten für das UB-

Gebäude angeschafft. Ein Familienreferat

ist gegründet worden. Mit offenen Briefen,

Zeitungs- und TV-Interviews und Reden

auf dem Dies Academicus sowie der Verabschiedung

von Prof. Wimmer haben wir

die Meinung der Studierenden vertreten.

Du hattest das Amt der Vorsitzenden

des studentischen Konvents ein Jahr

lang inne. Welche Bilanz ziehst du insgesamt?

Ich denke, dass unsere Amtsperiode eine

recht erfolgreiche war. Der Sprecherrat

war sehr heterogen zusammengesetzt,

was sich als großer Vorteil erwiesen hat.

Jeder hat mit seinem Background zu einer

multiperspektivischen Betrachtung der

verschiedenen Themen beigetragen. Wir

hoffen sehr, dass unsere Nachfolger die

Vertretung der Studierenden ebenfalls so

erfolgreich fortführen können wie wir und

sich die gute Reputation bewahren können,

die sich der Konvent in den letzten Jahren

erarbeitet hat.

Vielen Dank für das Interview.

Kerstin Vincze

5


Wahlen und Wählen

Der Studentische Konvent:

Aufbau und Aufgaben

Der Studentische Konvent ist die Studierendenvertretung

unserer Hochschule.

Er besteht aus dem/der studentischen

VertreterIn im Senat, den MitgliederInnen

des Fachschaftenrats und der studentischen

Frauenbeauftragten. Sein Ziel ist

es, die Interessen der Studierenden in der

Hochschulpolitik zu vertreten. Die studentischen

VertreterInnen im Senat und im

Fachschaftenrat werden von der gesamten

Studierendenschaft gewählt, die Frauenbeauftragte

nur von den Studentinnen

unserer Universität.

Eines der zentralen Organe der Universität

mit studentischer Beteiligung ist der

Senat. Er ist ein fakultätsübergreifendes

Gremium und besteht aus 5 HoschschullehrerInnen,

1 wissenschaftlichen und

künstlerischen MitarbeiterIn, 1 sonstigen

MitarbeiterIn, 1 Studierenden, der Frauenbeauftragten

und 1 gewählten ErsatzvertreterIn

der Studierenden mit beratender

Funktion. Die Professoren verfügen in diesem

Gremium über die absolute Mehrheit.

Der Senat beschließt die von der Hochschule

zu erlassenden Rechtsvorschriften.

Er entscheidet zudem über Angelegenheiten

von grundsätzlicher Bedeutung

für die Forschung und die Förderung des

wissenschaftlichen und künstlerischen

Nachwuchses sowie über die Erfüllung

des Gleichstellungsauftrags. Des Weiteren

bestimmt er Forschungsschwerpunkte

und entscheidet über Vorschläge für die

Einrichtung, Änderung und Aufhebung

von Studiengängen. Schließlich nimmt er

zu den Vorschlägen für die Berufung von

ProfessorInnen Stellung und entscheidet

über die Bestellung von HonorarprofessorInnen

(siehe BayHschG, Art. 25).

Der Faschschaftenrat besteht aus den

VertreterInnen der Studierenden in den

Fakultätsräten. Der Fakultätsrat ist laut

Art. 31 des Bayrischen Hochschlgesetzes

zuständig in allen Angelegenheiten der

Fakultät, für die nicht die Zuständigkeit

des Dekans oder der Dekanin oder eines

anderen Organs der Fakultät bestimmt

ist. Er setzt sich zusammen aus dem/der

DekanIn, dem/der ProdekanIn, dem/der

StudiendekanIn, 6 HochschullehrerInnen,

2 wissenschaftlichen oder künstlerischen

MitarbeiterInnen, 1 sonstigen MitarbeiterIn,

2 Studierenden und der Frauenbeauftragten.

Ein weiteres wichtiges Gremium ist

der Sprecherrat. Er besteht aus dem/der

Vorsitzenden des Studentischen Konvents,

dessen StellvertreterIn und 3 weiteren

Mitgliedern, die aus dem Kreis des

Studentischen Konvents gewählt werden.

Der Sprecherrat bildet also den »Vorsitz«

des Studentischen Konvents. Er führt die

Verhandlungen mit der Hochschulleitung

und anderen Organen der Hochschule,

wie zum Beispiel dem Hochschulrat und

repräsentiert die Studierendenschaft. Eine

besonders wichtige Rolle spielt der Sprecherrat

natürlich auch bei der Verteilung

der Studiengebühren.

6 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Wahlen und Wählen

Laut Bayrischem Hochschulgesetz hat der

Studentische Konvent im Wesentlichen

folgende Aufgaben:

1. Die Vertretung der fachlichen, wirtschaftlichen

und sozialen Belange der

Studierenden.

2. Fakultätsübergreifende Fragen, die sich

aus der Mitarbeit der Studierenden in

den Kollegialorganen (Versammlung,

Senat und Fachbereichsräten sowie in

den anderen Gremien ergeben.

3. Die Förderung der geistigen, musischen

und sportlichen Interessen der Studierenden.

4. Die Pflege der Beziehungen zu deutschen

und ausländischen Studierenden.

Um den Studentischen Konvent zu entlasten

und Ideen umzusetzen, ist die Mitarbeit

der Fachgruppen sowie der Referate

und Arbeitskreise wichtig. Die Fachgruppen

(ehemalige Fachschaften) setzen sich

für Interessen der Studierenden ihres

Faches bzw. Studiengangs ein und dienen

als Ansprechpartner, falls es Probleme

zwischen Lehrenden und Studierenden

innerhalb ihres Faches gibt. An der KU

Eichstätt-Ingolstadt existieren derzeit 7

Arbeitskreise und 9 Referate, zum Beispiel

der AK International, das Kulturreferat

oder das Öffentlichkeitsreferat. Die

AKs und Referate arbeiten eng mit dem

Studentischen Konvent zusammen und

werden von ihm finanziell unterstützt.

Christina Saulich

kuAktuell Wahlspezial 2008

7


Wahlen und Wählen

Hochschulwahlen – eine

praktische Anleitung

Das Sommersemester 2008

nähert sich rapide der

heißen Phase. Sowohl was

die sommerlichen Temperaturen

angeht, als auch in

Hinblick auf die bevorstehenden

Hochschulwahlen …

Damit wir als Studierende auch richtig

wählen, findet sich im Folgenden eine

kurzes HowTo zur Wahl.

Erstens, Voraussetzungen und

Ausrüstung

Man mag es fast nicht für möglich halten,

aber um in der Gruppe der Studierenden

abstimmen zu dürfen, muss man als

Student(in) an der Katholischen Universität

immatrikuliert sein. Außerdem braucht

man seinen Personalausweis.

Zweitens, Wo, Wann und Wie

lange

Was soll ich –

wählen?

Weshalb? Wen?

… Und Wie??

Am Standort Eichstätt, findet die Wahl im

Foyer der Aula – also im KGI / Bau D – statt,

am Standort Ingolstadt im Gebäude Auf

der Schanz 49.

Gewählt werden kann an zwei aufeinander

folgenden Tagen, am Dienstag, den 17.

und am Mittwoch, den 18. Juni zwischen

10 und 16 Uhr. Leider muss man sich aber

zwischen den beiden Tagen entscheiden.

Kaum hat man also gewählt, ist es auch

schon wieder vorbei. Abgesehen von der

Entscheidungsfindung, wen man wählen

will, dauert die ganze Angelegenheit

insofern ungefähr fünf bis

sechs Minuten.

Drittens, das Wie

Auch hier finden sich keine

nennenswerten Schwierigkeiten.

Mann bekommt zwei Stimmzettel,

einen für die Fakultät, in der er eingeschrieben

ist und einen für den Senat. Frau

dagegen darf auch noch die Studentische

Frauenbeauftragte wählen und bekommt

deshalb einen Stimmzettel mehr, im Ganzen

also drei.

Fakultätsrat

Der »Stimmzettel für die Wahl der Vertreter

der Gruppe der Studierenden in den

Fakultätsrat der XYZ-wissenschaftlichen

Fakultät der Katholischen Universität

Eichstätt-Ingolstadt« untergliedert sich

nun in verschiedene Listen (zum Beispiel

die Liste der LHG, die der ghg, die des RCDS

oder eine Fachschaftsliste).

Jede(r) Student(in) hat für die Liste für

den Fakultätsrat zwei Stimmen, diese zwei

Stimmen können allerdings nur innerhalb

einer Liste vergeben werden! Wie Ihr die

Stimmen innerhalb der Liste vergebt, oder

ob Ihr einfach eine Liste wählt (ein Kreuz

neben dem Listennamen) ist dagegen Eure

persönliche Entscheidung.

Jede Stimmvergabe über die Listengrenzen

hinweg, sowie eine dritte Stimmvergabe

macht den Stimmzettel ungültig.

Außerdem sollte man auch keine typogra-

8 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Wahlen und Wählen

phischen Fehler auf dem Stimmzettel korrigieren

oder Skizzen anfertigen – denn

auch damit wird der Stimmzettel ungültig.

Senat

Für den »Stimmzettel für die Wahl der

Vertreter der Studierenden in den Senat

der Katholischen Universität Eichstätt-

Ingolstadt« gilt Ähnliches wie für die

Stimmzettel der Fakultät. Allerdings hat

jede(r) Student(in) nur eine Stimme, die

ebenfalls – man höre und staune – nur in

einer Liste abgegeben werden darf.

Nur für die Kommilitoninnen: die Wahl

der Studentischen Frauenbeauftragten

Jede Studentin darf neben ihren

Vertreter(innen) in Fakultätsrat und Senat

auch noch die »Frauenbeauftragte des

Studentischen Konvents« wählen. Für die

Wahl gelten dieselben Regeln, wie für die

Senatswahl. Also nur eine Stimme pro Studentin.

Jede weitere Stimme würde auch

hier den Stimmzettel ungültig machen.

Letztens, eine abschließende

Bemerkung

Wählen zu gehen, heißt auch: mit zu entscheiden,

wer im nächsten Semester über

die Vergabe der Studiengebühren mitredet.

Nichtsdestotrotz kann man Hochschulpolitik

oder die zur Wahl stehenden Listen

natürlich gänzlich ablehnen, aber das

sollte man zum Ausdruck bringen, indem

man einen ungültig gemachten Stimmzettel

abgibt (Anleitung dazu siehe oben). Auf

keinen Fall aber sollte man sich diese fünf

(oder sechs) Minuten, die ein Wahlgang in

Anspruch nimmt, sparen. In diesem Sinne:

geht wählen!

Benjamin Wech

Zusammenfassung

• Man merke sich den Termin:

17. und 18. Juni in der Zeit von 10:00

bis 16:00 Uhr

• Man bringe den eigenen Personalausweis

mit.

• Es beschleunigt den Ablauf, wenn

man weiß, in welcher Fakultät man

immatrikuliert ist.

• Man finde den Ort der Wahl:

in Eichstätt: Foyer der Aula,

in Ingolstadt: Auf der Schanz 49

• Man lese sich die Anleitung auf den

ausgehändigten Stimmzetteln durch.

• Man mache sein(e) Kreuz(e) nur

innerhalb einer Liste.

• Man werfe die Stimmzettel in die

bereitstehende Wahlurne.

Fertig.

kuAktuell Wahlspezial 2008

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Senat

ghg: Jakob Ackermann (GGF)

Eine Uni nach Wunsch und Bedarf ihrer

Studierenden! So sollte es sein und dafür

mache ich mich erneut stark. Mehr Mitspracherecht

in studentischen Belangen,

endlich Transparenz und Nachvollziehbarkeit

bei Beschlüssen von Hochschulleitung

und anderen Gremien, einfach

eine Uni, die uns ernst nimmt in dem,

was wir wollen. Und das nicht aufgrund

eines »Kundenstatus«, den man von den

zweifelhaften Studiengebühren ableiten

könnte, sondern weil wir diese Uni ausmachen,

wir sie beleben und die Studienzeit

eine entscheidende Etappe auf unserem

Lebensweg ist.

Doch die Einbindung der Studierenden

und die Kommunikation zwischen den

verschiedenen Unigruppen funktioniert

nicht immer so gut, wie sie sollte. Negativbeispiele

sind genügend vorhanden:

die »causa Hemel«, also die Präsidentenwahl,

ist dafür symptomatisch, ebenso

die »Büchervernichtungen« vor einem

Jahr, außerdem Dauerprobleme wie die

undurchsichtige Verteilung der Studiengebühren

und die fahrlässige Umsetzung der

Modularisierung.

Aber das geht auch anders, da bin ich

mir sicher!

Man muss nur an den richtigen Stellen

vernünftig »anpacken«. Und da ich die

Gremienarbeit, das »Mauscheln« und

Verhandeln der Gruppen unserer Uni nur

zu gut kenne, traue ich mir zu, mich auch

im Senat durchzusetzen. Nicht umsonst

war ich Sprecherrat des studentischen

Konvents, Fachbereichsrat der GGF, sowie

Mitglied von diversen Kommissionen und

AKs. Diese Erfahrung will ich gerne wieder

einbringen.

Mein Ziel ist es, uns eine

starke Stimme zu geben

und den Ideen und Anregungen

von studentischen

Organisationen Gehör zu

verleihen, besonders im Senat. Und das

mit dem Anspruch, euch alle zu vertreten,

die Studierenden aller Fakultäten, sei es

aus Eichstätt oder Ingolstadt, Uni oder

FH – denn dafür sollte ein Senator da sein.

Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam,

und zwar fakultäts- und parteiübergreifend,

eine funktionierende und zukunftsfähige

Uni-Struktur schaffen, mit idealen

Bedingungen für ein erfolgreiches Studium.

Die Themenfelder, auf die ich mich

deshalb besonders konzentrieren will, sind

konkret:

• Faire Umsetzung des Bologna-Prozesses

(flexiblere Modulgestaltung; angemessene

Workload- und ECTS-Vergabe;

entschleunigte Prüfungszeiträume)

• Verbesserung der universitären Infrastruktur

(Lösung des Raumproblems;

benutzerfreundlicheres Campus-Managementsystem/Vorlesungsverzeichnis;

Öffnungszeiten von Bib + Cafete)

• Ausbau von sozialen Netzwerken (zum

Beispiel des Familien- und Sozialreferats;

Neuausrichtung des Amtes der

Frauenbeauftragten zur Gleichstellungsbeauftragten;

Härtefallberatung)

• Umbau zu einer umweltbewussten Uni

(solare Nutzung der Flachdächer; Förderung

von Bio-Gerichten und Nutzung

lokaler Nahrungsmittel- und Getränkeerzeugern)

Und wenn dies alles auch für euch wichtig

ist, dann … : )

Danke!

10 Wahlspezial 2008 kuAktuell


RCDS: Alexander Prölß (PPF) und

Christian Schlichtenmayer (GGF)

Ich bin Alexander Prölß

und studiere im 6. Semester

Grundschullehramt

mit dem Hauptfach

Schulpsychologie. Neben

meinem Studium engagiere

ich mich in der Studentengruppe

des Bayerischen Lehrer- und

Lehrerinnenverbandes (BLLV), ich bin dort

3. Landesvorsitzender. Im Fakultätsrat der

PPF war ich u. a. für die Verteilung der Studienbeiträge

verantwortlich. Dieses Jahr

möchte ich mich für den Senat bewerben.

Besonders wichtig ist mir die schnelle

Besetzung der vakanten Lehrstühle:

Psychologie, Pädagogik, Deutsch-Didaktik,

Soziologie, Controlling und Wirtschaftsprüfung

u. v. m. Momentan sind Prüfungsvorbereitung

und -sicherheit, die Betreuung

von Diplom- oder Zulassungsarbeiten

und ein ausreichendes Lehrangebot nicht

gegeben.

Einer fundierten Lehrerausbildung

muss mehr Bedeutung zugemessen

werden: EWS- und Examensvorbereitungskurse

sind hier zurzeit Mangelware. Durch

meine Arbeit im BLLV sehe ich, wie andere

Universitäten die ihnen gestellten Aufgaben

an vielen Stellen besser bewältigen.

Dieses Wissen kann ich im Senat einbringen.

Die Modularisierung muss besser durchdacht

und umgesetzt werden! Unsere Uni

hat in den Vorlesungen eine doppelte

Anzahl an EWS-Studenten zu bewältigen,

das kann durch zusätzliche Kapazitäten

aufgefangen werden. Dies gilt auch für

viele andere Studiengänge.

Die Modulbeschreibungen müssen einheitlichen

Kriterien unterworfen werden

Senat

und die Vergleichbarkeit gewährleistet

sein. Es kann nicht sein, dass für die gleiche

Anzahl von Creditpoints unterschiedliche

Leistungen zu erbringen sind.

Schließlich brauchen wir einen neuen

Präsidenten! Nach der Ablehnung Prof.

Hemels besteht die Gefahr, dass sich nur

noch wenige qualifizierte Bewerber finden.

In dem nun anstehenden Berufungsverfahren

muss ein Präsident gefunden werden, der das

Beste ist für unsere Uni und für uns Studenten!

Als zweiter auf der Liste kandidiere

ich, Christian Schlichtenmayer, auf der

Senatsliste. Ich studiere im 6. Semester

Soziologie. Meiner Meinung nach müssen

Studienbeiträge der Verbesserung der

Lehre dienen! Wir haben ein Recht darauf,

dass unser Geld auch wieder bei uns

ankommt. Dabei ist Transparenz wichtig:

Jeder Student hat das Recht zu sehen,

wohin sein Geld fließt.

Im vergangenen Semester haben wir

uns erfolgreich für die Abschaffung der

Zweitwohnsitzsteuer eingesetzt – voraussichtlich

zum Sommersemester 2009

werden Studenten von ihr ausgenommen.

Lasst uns jetzt gemeinsam dafür kämpfen,

dass die Verwaltungsgebühr kippt!

Sie kommt der Lehre nicht zugute und ist

nichts anderes als eine »Studentensteuer«.

Sie muss sofort abgeschafft werden!

Diese Ziele können wir Studenten nur

gemeinsam erreichen! Dafür bitten wir

Euch für die Wahl um Euer vertrauen!

Politik mit Pusteblümchen gibt’s woanders!

kuAktuell Wahlspezial 2008

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Fakultäten

Geschichts- und Gesellschaftswissensch. Fak. (Listenwahl)

LHG

Mein Name ist Matthias Egert, ich studiere

seit sechs Semestern Politikwissenschaft

als Magister an der KU. Wichtig ist meiner

Meinung nach, dass optimale Studienbedingungen

für die alten Studiengänge

aufrechterhalten werden. Daher ist es

notwendig, eine bestmögliche Koexistenz

zwischen den »alten« und den »neuen«

Formen des Studiums, besonders in der

GGF mit ihren neuen Studiengängen, zu

gewährleisten.

RCDS

Um sich für Euch einzusetzen ist der

RCDS an der GGF stark aufgestellt. Unsere

Kandidaten repräsentieren verschiedene

Abschlüsse, Semesterzahlen und Studienfächer.

So können wir besser für die Interessen

aller Studenten der GGF streiten.

Christian Schlichtenmayer (Dipl.-Soziologie,

5. Sem.) hat bereits im Gremium zur

Verteilung der Studienbeiträge, sowie der

Fachgruppe Diplom Soziologie mitgewirkt.

Rot-Grüne Liste

Was wir für Euch erreichen wollen:

• mehr Flexibilität und Freiräume für die

modularisierten Studiengänge (Workloads,

entschleunigte Prüfungsphase) • Bereitstellung

von Readern und Lehrmaterialien

aus Studiengebühren • Ausweitung des

elektronischen Lehrangebots • Angebot

einzelner Lehrveranstaltungen und Gastvorträge

in Fremdsprachen • Preissenkung

und Qualitätssteigerung für Exkursionen

• Weiterführung der Evaluierung aller

Mein Name ist Andreas Ludwig. Ich

studiere deutsch-französische Politikwissenschaft

im sechsten Semester. Als Tutor

und Hiwi meines Studiengangs konnte

ich den letzten Jahren sehen, dass die

Umstellung von den klassischen Abschlüssen

auf Bachelor und Master nicht immer

reibungslos verläuft und wie wichtig es ist

diesen Übergang auch von studentischer

Seite her zu begleiten und in unserem

Interesse zu beeinflussen. Dies sicherzustellen

ist mir ein Anliegen.

Alexander Hoose (BA Politik & Gesellschaft,

2. Sem.), Berengar Zorn (Lehramt,

6. Sem.), Manuel Topmöller (MA Politik, 9

Sem.) und Johannes Jäger (MA Politik, 9.

Sem.) komplettieren die Liste. Wir setzen

uns an der GGF besonderes für die Besetzung

vakanter Lehrstühle ein. Außerdem

fordern wir den sinnvollen und schnellen

Ausbau von Bachelor- und Masterstudiengängen

und die konsequente Evaluation

aller Lehrveranstaltungen.

Lehrveranstaltungen mit entsprechenden

Konsequenzen • zügige Nachbesetzung

vakanter Professuren • Erhalt des

Forschungspraktikums und langfristige

Finanzierungsstrategie • Einbeziehung

und Stärkung der Fachgruppen.

Anja Schmotz (6. Sem., BA dt.-frz. PoWi),

Jan Heiermann (2., LA Deutsch, Sozialkunde),

Sandra Mamitzsch (8., MA PoWi, Soz.),

Romain Seignovert (6., BA dt.-frz. PoWi),

Sven Golob (4., BA dt.-frz. PoWi), Jakob

Ackermann (8., LA Gesch, Deutsch, MA

Gesch.)

12 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Fakultät für Soziale Arbeit (Personenwahl)

Fakultäten

1. Michael Fischer

Heyho! Ich heiße Michael Fischer, wurde

am 27. 11. 1983 in Schwerin geboren und

bin somit 24 Jahre jung. Ich befinde mich

gerade auf einer Odyssee im 2. Semester

des BA Studiengangs für Soziale Arbeit und

hoffe, dass das Studium so glatt weiterläuft

wie bisher.

Vor dem Studium machte ich eine

Ausbildung zum staatlich anerkannten

Heilerziehungspfleger. Ich finde es wichtig,

dass auch Studenten aus der Bachelorgeneration

im Fakultätsrat vertreten sind und

die Arbeit der Fakultät mitgestalten. So

long, lasst es Euch gut gehen und viel Spaß

beim Studieren wünscht euch:

Fischi

2. Laura Hofmann

Hallo Zusammen! Mein Name ist Laura

Hofmann, geboren am 27. 06. 1985 in der

schönen Stadt München. Als Nesthäkchen

von drei Geschwistern, zog ich aus nach

Eichstätt, um hier Soziale Arbeit (BA) zu

studieren. Mittlerweile befinde ich mich

im 2. Semester. Mit der Wahl in den Fakultätsrat

erhoffe ich mir zum einem, den

nachfolgenden BA Studenten eine Hilfe zu

sein und zum anderen bei der Gestaltung

der Fakultät mit zu wirken. Zum Schluss

möchte ich nur noch eines sagen … wenn

ihr mich schon nicht wählt, dann meinen

Mitstudenten und Freund, Fischi. Wählt

Fischi! Bis denne Eure Laura *Bussi*

3. Christian Kestel

Ich heiße Christian Kestel, bin 23 Jahre alt

und studiere im 6. Semester Soziale Arbeit

– aus Überzeugung! Ich möchte dazu

beitragen, dass sich die Studierenden an

unserer Fakultät wohl fühlen können und

stark vertreten sind. Zudem stehe ich für

eine Verwendung unserer Studienbeiträge,

von der alle profitieren. Auf mein Amt,

gesetzt den Fall einer erfolgreichen Wahl,

freue ich mich sehr.

4. Tina Riedel

Hallo, ich heiße Tina Riedel, bin 22 Jahre

alt und studiere im 6. Semester Soziale

Arbeit. Ich kandidiere als Vertreterin der

SWF, weil ich finde, dass die studentischen

Interessen eine wichtige Rolle spielen.

Diese nach außen hin zu vertreten und

vorzutragen, würde ich gern übernehmen.

Findet ihr das auch, dann schenkt mir

bitte eure Stimme.

kuAktuell Wahlspezial 2008

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Fakultäten

Mathematisch-Geographische Fakultät (Listenwahl)

Grüne Liste

1. Markus Huber, 15. Semester Dipl.-Päd/

Dipl.-Math.

2. Anke Schmidt, 12. Semester Dipl.-Geo./

BA Soziologie

Sozial – offen – grün – gut. Auch die Studierenden

der MGF sollten sich darüber im

Klaren sein, dass sehr viele Entscheidungen

an einer Universität politischer Natur

sind und nur aus den einzelnen Fächern

heraus nicht zu treffen sind. Bereits vor

einem Jahr forderten wir Klarheit über die

Informatik und seit Kurzem scheinen Geographen,

Informatiker und Mathematiker

sich in diesem Punkt einig zu sein. Wir

können wohl doch zusammen! Und zusammen

mit weiteren Fächern können wir

unsere Stärken ausspielen und unsere KU

zu einem nachhaltigen Gemeinschaftsprojekt

machen. Open Source Software,

umweltfreundliche Energie, faire und

gerechte Verteilung der Studiengebühren:

Ohne Mathematiker und Geographen?

Undenkbar! Deshalb eine Grüne Liste für

eine Fakultät.

Liste Mathematik

Liste Geographie

1. Laura Wolf, 23, Diplomgeographie 5.

Semester

2. Jessica Struwe, 20, Bachelor Lehramt

Plus 2. Semester

3. Adeline Frenzel, 20, Bachelor Geographie

2. Semester

4. Benjamin Gottstein, 21, Bachelor Geographie

2. Semester

5. Michael Lemmerz, 21, Bachelor Geographie

2. Semester

6. Benedikt Goller, 22, Bachelor Geographie

2. Semester

Wir möchten die Studenten der verschiedenen

Studiengänge Diplom, Bachelor und

Lehramt einander näher bringen und ein

stärkeres Miteinander fördern.

Ziel unserer Arbeit ist es, dass wir uns

für alle Geos einsetzen und für jeden ein

offenes Ohr haben. Daher wäre es schön

und wichtig, wenn unsere kommende

Fachschaft aus verschiedenen Studiengängen

und Semestern bestehen würde,

damit alle Geographen in gerechter Weise

vertreten werden können.

Wir hoffen auf zwei produktive und gut

gestaltete kommende Semester.

1. Keil Dominik

2. Maier Lars-Benjamin

3. Hanauska Franz

Von der Liste Mathematik lagen uns zu

Redaktionsschluss keine Beiträge vor.

14 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Philosophisch-Pädagogische Fakultät (Listenwahl)

Fakultäten

RCDS

1. Sarah Nowak

2. Prölß Alexander

Wir, Sarah Nowak (Magister Kunstpäd./

BWL; Europastudien) und Alexander Prölß

(LA Grundschule) möchten uns für den Fakultätsrat

der PPF an unserer KU Eichstätt-

Ingolstadt zur Wahl stellen.

Bereits in den letzen beiden Semestern

waren wir die studentischen Vertreter

in diesem Gremium und haben dadurch

bereits Einblick in die Möglichkeiten

erhalten die wir dort zur Vertretung eurer

Interessen haben. Dem »eure Interessen«

entsprechend, ist es uns sehr wichtig

dass, im Falle unserer nächsten Wahl, eine

sehr enge Verbindung zwischen euch, den

Fachschaften und uns besteht, damit wir

die studentischen Interessen am besten

vertreten können.

Wir möchten uns des weiteren dafür

einsetzen das vakante Lehrstühle

so schnell und gut wie möglich besetzt

werden und eine gute Zusammenarbeit

zwischen Universitätspersonal und Studierenden

bestehen bleibt.

Pädagogik-Liste

1. Girgnhuber Caroline

2. Frank Christiane

3. Kolb Fabian

4. Heß Anna-Maria

5. Kantor Veronika

Von diesen Kandidaten konnten wir leider

bis Redaktionsschluss kein Statement

erhalten.

kuAktuell Wahlspezial 2008

15


Fakultäten

Religionspädagogische Fakultät (Personenwahl)

Die Kandidaten:

1. Sommer Christof

Mein Name ist Christof Sommer und

Ich bin 26 Jahre alt. Mein Heimatort

ist Ehingen/Donau nahe Ulm in Baden-

Württemberg. Nach einer Ausbildung zum

Handelsfachwirt/IHK half Ich bei einem

Sozialprojekt in Kasachstan mit. Dies

veranlasste mich 2007 mit dem Studium

Religionspädagogik zu beginnen, was Ich

nun im zweiten Semester studiere. Falls

Ich in den Studentischen Konvent gewählt

würde, möchte Ich mich besonders um das

K im Namen der Universität kümmern.

Hierbei liegt mir besonders am Herzen

dass die Uni sich nicht nur Katholisch

nennt, sondern auch sich auch für die

Sache Jesu einsetzt.

2. Kindermann Leonhardt

3. Metzl Katharina

4. Pfeiffer Nikolaus

Liebe Mit-Studentinnen und Mit-Studenten,

Mein Name ist Nikolaus Pfeiffer und ich

studiere seit dem Wintersemester 2007/08

Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit

an der KU-Eichstätt.

Seit dem ersten Semester bemerkt man

auch als Neueinsteiger an der UNI, dass

wohl nicht alles immer so klappt wie es

soll. Präsidenten, Raumprobleme oder

Orientierungsschwierigkeiten in der UNI

oder im System des Kurses. Als sich nun

die Gelegenheit der Hochschulwahl auftat,

dachte ich mir, dass dies eine eventuelle

Möglichkeit wäre die Anliegen von meinen

Mit-Studenten und mir einzubringen und

nach Lösungen zu suchen.

Besondere anliegen von meiner Seite

wären insbesondere, die Verbesserung

der Raumsituation und des Informationsflusses.

Informationsfluss, sei es in

der Vorlesung, oder im Seminar, bei der

Vermittlung des Lernstoffes, als auch im

Austausch von Informationen von der

Universitätsleitung zu den Studierenden.

Es gibt bestimmt noch viele weiter Punkte,

über die sich nicht alle einig sind, oder

denen man sich widmen sollte, doch sollte

man sich nicht zu viel vornehmen, da

sonnst ein schlechter Eindruck entstehen

würde wenn man nicht mal einen würdigen

Prozentsatz von dem erreicht was man

eigentlich vorhatte.

In diesem Sinne hoffe ich auf eine angenehme

Hochschulwahl ohne Zwischenfälle

und rufe jeden Studenten auf von seinem

Wahlrecht Gebrauch zu machen. Schließlich

ist es unsere Universität, wir sollten

sie gestallten.

Von den Kandidaten 2 und 3 haben wir bis

Redaktionsschluss leider kein Statement

erhalten.

16 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Fakultäten

Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fak. (Listenwahl)

Grüne Hochschulgruppe

1. Juliane Roscher (6.Sem. MA Germ.)

2. Flora Neidlinger (2.Sem. BA Euro)

3. Christopher Knoll (2.Sem. LA D/E)

4. Johanna Horst (2.Sem. BA Euro)

5. Hannah Bohnert (2.Sem. BA Euro)

6. Laura Breuer (2.Sem. BA Euro)

7. Karen Schewina (2.Sem. BA Euro)

Wir für euch in den Konvent für …

Studierendengerechte Umsetzung des

Bologna-Prozesses

• mehr Flexibilität und Individualität bei

der Gestaltung der Module

• vereinfachte Wege ins Ausland auch für

Bachelor-Studierende

Ausweitung der Honorierung stud. Engagements

in Hochschulpolitik/Referaten.

Förderung der Kommunikation zwischen

Uni und Stadt und innerhalb der Uni.

• für die Einführung einer/es Kulturreferentin/en

der Stadt Eichstätt mit

studentischer Unterstützung

• mehr Transparenz in den Kollegialorganen

Eine benutzerfreundliche Gestaltung des

Campus-Management-Systems

• informativeres Vorlesungsverzeichnis

• Vereinheitlichung von Lernplattformen

und Ausbau von Ilias

Ausbau des Studihauses zur studentenbetriebenen

Caféte am Wochenende

Verlängerte Öffnungszeiten der Bibliotheken

und der Ausleihstellen in Eichstätt

und Ingolstadt

… und ihr für uns bei der Wahl zum Fakultätsrat

– Für eine anziehende ZuKUnft.

kuAktuell Wahlspezial 2008

Liberale Hochschulgruppe

1. Nuber Tanja

2. Hommel Cora

Salve! Hello! Ciao! Olà! Salut! Grüß Gott!

In der Sprachenvielfalt der SLF bin ich,

Cora Hommel, Lehramtsstudentin für

Englisch, Sozialkunde und Geschichte, zu

Hause. Seit nunmehr 4 Semestern engagiere

ich mich aktiv in der Fachgruppe Anglistik

und bin seit April 2008 stellvertretende

Fachgruppenleiterin. Die Möglichkeiten

mich für die Belange aller Studenten der

SLF einzusetzen würde ich gern auch auf

dem nächst höherem Level der Hochschulpolitik

nutzen. Hierbei bilden die liberalen

Werte Individualität, Freiheit und Selbstbestimmung,

die durch die LHG verkörpert

werden, eine ideale Basis, auf der ich im

Fakultätsrat gerne aufbauen würde.

Die Anglistik/Am., der größte Fachbereich

der SLF, war bisher nicht hinreichend

im Fakultätsrat vertreten, weshalb unsere

Anliegen bislang nicht ausreichend Gehör

fanden und auch nicht umgesetzt werden

konnten. Das soll sich jetzt ändern.

Aber nicht nur die Anglisten, sondern

alle Studenten der SLF möchte ich vertreten.

Wichtig ist mir nicht nur eine

Verbesserung der Lehre sondern auch

die Erleichterung der Lern- und Arbeitsmöglichkeiten

innerhalb der Universität.

Optimierte Gruppenarbeitsplätze, ausreichende

Materialien in der Bibliothek zu

bestimmten Themenbereichen und der

sinnvolle Einsatz unserer Studiengebühren

für unsere Belange sind mir ebenso

wichtig wie die Lösung von situationsgebundenen

Problemen.

17


Fakultäten

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (Personenwahl)

1. Wessels Thomas

Servus, für alle die mich noch nicht

kennen, ich bin Thomas Wessels, studiere

im 2. Semester BWL an der WFI der KU

Ingolstadt-Eichstätt. Ich kandidiere für

die Studentenvertretung, weil ich mich

für die Belange der Studenten einsetzen

möchte. Ein besonderes Anliegen ist zur

Verbesserung der Bachelor- und Masterstudiengänge

beizutragen und diese nach

Euren Wünschen mitzugestalten. Im Zuge

der »Bachelor-Reform« werde ich mich für

eine Erhöhung des Praxisbezugs sowie für

die Einführung eines Pflichtauslandssemesters

im 3. oder 4. Semester einsetzen.

Zusätzlich möchte ich mich dafür sorgen,

dass Veranstaltungen, Workshops und

Partys regelmäßiger stattfinden.Vielen

Dank für Eure Unterstützung, Tommy

2. Wörthmüller Franziska

Das Debakel um die Präsidentschaftswahl

hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, eine

engagierte Studentenvertretung zu haben.

Deshalb stelle ich mich als Kandidatin zu

Verfügung.

Ich habe mein Studium im Oktober 2007

an der WFI begonnen, nachdem ich in

Berlin mein Abitur gemacht hatte. In

meiner Schulzeit war ich im Vorstand

der Schülervertretung und konnte somit

schon Erfahrungen in der Zusammenarbeit

mit verschiedenen Interessengruppen

erlangen.

Als »Ersti« habe ich bereits einige Abläufe

an der Universität kennen gelernt. Nicht

nur bei der Präsidentschaftswahl für

unsere Universität ist die SV von großer

Bedeutung. Für mich ist generell wichtig,

etwas für uns Studenten zu tun. Die

Entscheidungen, die in den verschiedenen

Gremien von Verwaltung und Professoren

getroffen werden, haben für uns zum

Teil unwiderrufliche Konsequenzen. Es

bedarf, erst recht in Zeiten ohne Präsident,

engagierter Studenten und einer entsprechenden

Vertretung. Ich finde wir haben

es verdient mitzureden und das will ich in

eurem Namen tun.

18 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Fakultäten

3. Ploss Robert

4. Schardt Matthias

5. Dienemann Sabina

6. Keller Marius

Mein Name ist Marius Keller, ich bin 21

Jahre alt und BWL-Student im 2. Semester.

Ursprünglich komme ich vom Bodensee,

habe aber an der Uni und in Ingolstadt

meine 2. Heimat gefunden und möchte

deshalb unsere Uni aktiv mitgestalten

und zu deren Verbesserung beitragen. Mit

folgenden Punkten können wir unsere Uni

und Fakultät weiterbringen:

• Transparenz der Verwendung der Studiengebühren,

• Bereitstellung eines Minivans für Ingolstadt

und Schaffung von Studentenparkplätzen,

• Abschaffung der Verwaltungsgebühren,

• Beschleunigung des Berufungsverfahren

für Professoren (Controllinglehrstuhl)

• Neugestaltung des Studentenausweises

(Bibliotheksausweis, Mensakarte und

Kopierkarte in einer EC-Karte.

7. Albert Ralph

8. Hasenkamm Bianca

Von den Kandidaten 3, 4, 5 und 7 lagen uns

bis Redaktionsschluss keine Beiträge vor.

kuAktuell Wahlspezial 2008

19


Fakultäten

Theologische Fakultät (Personenwahl)

1. Joachim Braun

In stürmischen Zeiten finden an der KU

Eichstätt-Ingolstadt die Hochschulwahlen

statt. Aus aktuellen Anlässen werden nicht

gerade wenig Stimmen laut, die das »K«

in der Nomenklatur unserer Universität

dankend ablegen möchten. Als Fakultätsrat

an der Theologischen Universität ist

es daher mein Ziel, aufzuzeigen, dass sich

die Freiheit der Wissenschaften und der

katholische Glaube nicht ausschließen. Die

Hochschulpolitik kann unter christlicher

Verantwortung innovativ gestaltet werden,

ohne dass dabei die akademische Freiheit

verletzt wird. Nicht nur die Theologische

Fakultät allein, sondern die gesamte Universität

kann so noch attraktiver werden –

mit Dialogbereitschaft, Teamgeist und

persönlichem Einsatz.

3. Hairbucher Sarah

4. Mackiewicz Janusz

Von den Kandidaten 3 und 4 lagen uns zu

Redaktionsschluss leider keine Beiträge

vor.

2. Martin Gallasch

(Katholische Theologie auf Diplom, 2.

Semester)

Vertretung der Anliegen der Studierenden,

vor allem derer, die bereits modularisiert

studieren. Aufgrund der zunehmend

abendlichen Vorlesungen werde ich mich

für längere Öffnungszeiten der Teilbibliothek

»Ulmer Hof« einsetzen. Zudem ist es

mir wichtig, Zusammenarbeit und Kontakte

zwischen Professoren und Studierenden

zu stärken.

20 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Rot-Grüne Liste: Grüne Hochschulgruppe

(GHG) und Juso Hochschulgruppe

Seit über einem Jahr versprühen wir, die

ghg ei, jetzt bereits grüne Energie an der

KU. In dieser kurzen Zeit haben wir schon

einiges erreicht:

Während deutschlandweit um die

Abschaffung der Studiengebühren nur

diskutiert wird, haben wir gehandelt: Ab

SoSe 2009 um 50 € gesenkt!

Unsere sieben Konventsmitglieder

brachten sich unermüdlich in die Kollegialgremien

ein. Besonders in der engagierten

Mitarbeit an der Initiative »Schnellbus

Eichstätt–Ingolstadt« und durch die

Einrichtung eines Geldwechselautomaten

in der Eichstätter Zentralbib konnten die

Wahlkampfziele vom letzten Jahr verwirklicht

werden.

Auch wenn die ersten Hürden überwunden

sind, werden wir jetzt nicht die Beine

hochlegen, sondern uns auch weiter für

euch einsetzen.

»Rot-grün zieht an« – unter diesem Motto

wollen wir gemeinsam mit der Juso-HG

bei den Hochschulwahlen 2008 ordentlich

mitmischen. Sozialdemokratische Werte,

wie sie die Jusos an der KU vertreten,

sollen somit wieder in den Vordergrund

gerückt werden, um euch bessere Studienbedingungen

zu ermöglichen.

Den Schwerpunkt unseres Wahlprogramms

bildet die faire Umsetzung des

Bologna-Prozesses. Neben einer effizienteren

Kommunikation zwischen Studenten

und Professoren bei der Umsetzung der

Modularisierung und einer Entschleunigung

der Prüfungsphase werden wir uns

auch für eine flexiblere Gestaltung der

Modulworkloads einsetzen, um so ein individuelles

und internationales Studieren

zu ermöglichen.

Hochschulgruppen

Weitere Punkte

auf unserer

Agenda bilden die

Verbesserung der

Kommunikation

zwischen Hochschulleitung, Kollegialorganen

und Studierenden, sowie die zwischen

beiden Hochschulorten und mit der Stadt

Eichstätt.

Die Honorierung studentischen Engagements

in Form von Bescheinigungen spielt

für uns eine ebenso große Rolle, wie die

Verbesserung der universitären Infrastruktur

der Uni (Einführung einer datenschutzsichereren

Unicard, Bereitstellung

von Readern sowie Vereinheitlichung der

Lernplattformen und benutzerfreundliche

Gestaltung des Campus-Management-

Systems).

Zudem möchten wir uns für die Stärkung

der sozialen Komponente der KU

einsetzen (Nichtdiskriminierung studentischer

Eltern und Ausbau des Postens der

Frauenbeauftragten zur Gleichstellungsbeauftragten)

und die Solarinitiative der Uni

weiter vorantreiben.

Auch im Bereich Mensa und Caféte

möchten wir einige Punkte angreifen:

Ausbau des Angebots an Bio-Gerichten

(Bereitstellung nicht-vegetarischer Gerichte),

Förderung von regionalen Produkten,

Anpassung der Öffnungszeiten an FH-

Studiengänge und Ausbau des Studihauses

zur studierendenbetriebenen Caféte an

Wochenenden.

Ebenso liegt uns die Verlängerung

der Öffnungszeiten der Zentralbib und

hier insbesondere der Ausleihstellen am

Herzen.

rot-grün zieht an – zieht mit!

kuAktuell Wahlspezial 2008

21


Hochschulgruppen

Liberale Hochschulgruppe (LHG)

Liebe Studentinnen und Studenten,

die Liberale Hochschulgruppe wurde im

Wintersemester 07/08 gegründet und wir

freuen uns bei diesen Hochschulwahlen

mit so vielen qualifizierten Kandidaten anzutreten.

In den letzten Monaten konnten

wir vor allem durch unsere Themenabende

(der letzte war vor zwei Wochen mit der

Bundestagsabgeordneten Marina Schuster)

Eure Aufmerksamkeit gewinnen und

hoffen Euch auch von unserem Programm

überzeugen zu können!

Seit der Einführung der Studiengebühren

leisten wir Studenten einen wichtigen

Beitrag zur Finanzierung der gesamten

Universität. Dies wollen wir nicht ohne

Konsequenzen hinnehmen. Die beiden

zentralen Ziele der LHG sind daher Transparenz

und Mitbestimmung. Wir erwarten,

dass die KU gegenüber den Studierenden

offen legt, für welche Projekte die Studiengebühren

verwendet werden. Dies soll

durch den Aushang eines Rechenschaftsberichts

an allen Fakultäten geschehen.

Außerdem setzen wir uns für deutlich

mehr Mitspracherechte der Studierenden

ein, denn die Gelder sollen im Sinne der

Studentenschaft eingesetzt werden.

Mehr Mitsprache erfordert aber auch effizientere

und moderne Repräsentationsstrukturen.

Deshalb setzt sich die LHG für

eine grundlegende Reform der Vertretungsstrukturen

der Studentenschaft innerhalb

der Fachschaften und Fakultäten ein. Die

Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen,

sowie die Schaffung verstärkt

interdisziplinärer Curricula innerhalb

dieser Studiengänge, lässt die traditionelle

Fachbindung zunehmend in den Hintergrund

treten. Das Mitwirkungsrecht der

Studenten

muss daher

in Zukunft

stärker über

den jeweiligen Studiengang definiert werden.

Dies impliziert studentische Mitsprache

bei der Organisation und Fortentwicklung

der Studiengänge, sowie innerhalb

der Fakultäten bei der Koordinierung der

verschiedenen fachverwandten Studiengänge.

Die studentische Vertretung

entsteht selbstredend anhand demokratischer

und transparenter Wahlprozesse der

Studentenschaft.

Wir von der LHG setzen uns zudem für

eine multifunktionale Studentenkarte ein.

Diese stabile Plastikkarte mit Lichtbild

soll den Studentenstatus ausweisen und

wichtige Daten wie Matrikelnummer und

Rechenzentrumszugangsdaten enthalten

und bei Studienantritt den Studenten

ausgehändigt werden. Über die Funktion

als Studentenausweis hinaus, fungiert die

Studentenkarte als Mensa-, Kopier- und

Fahrkarte für den Raum Eichstätt. Die

multifunktionale Studentenkarte bietet

den Studenten einen besseren Service

und ist an anderen Universitäten längst

Realität. Wir von der LHG fordern deshalb

eine schnellstmögliche Umsetzung dieser

Forderung.

Wir setzen uns für mündige Studenten ein

und hoffen auf Eure Unterstützung! Macht

von Eurer Stimme Gebrauch und geht kommende

Woche wählen!

Eure LHG

22 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Ring Christlich-Demokratischer

Studenten (RCDS)

Warum RCDS? Das werden sich in diesen

Tagen viele von Euch fragen. Hier also

gute Gründe, warum der RCDS die richtige

Wahl ist!

Hinter dem Kürzel RCDS verbirgt sich

der Ring Christlich-Demokratischer

Studenten. Mit unseren knapp 50 Mitgliedern

hier in Eichstätt streiten wir für Eure,

für unsere gemeinsamen Interessen als

Studenten!

Im vergangenen Jahr konnten wir dabei

einiges für Euch erreichen. Viele werden

sich an unsere Unterschriftenaktion gegen

die Zweitwohnungssteuer erinnern. In

kürzester Zeit konnten wir fast 500 Unterschriften

von Euch sammeln, das sind über

10 % der Eichstätter Studierenden. Mit

dieser Unterstützung konnten wir zwar in

der Stadt nichts erreichen, aber gemeinsam

mit dem bayerischen RCDS-Landesverband

gelang uns dann ein Durchbruch:

Wir konnten die CSU-Landtagsfraktion

überzeugen, dass die Zweitwohnungssteuer

reformiert und die Studenten entlastet

werden müssen – dies soll noch vor der

Sommerpause geschehen! Einem entsprechenden

Gesetz kann sich auch die Stadt

Eichstätt nicht entziehen. Das bedeutet,

dass wir voraussichtlich bereits ab dem

nächsten Sommersemester keine Zweitwohnungssteuer

mehr bezahlen müssen.

Ein großer Erfolg für den RCDS!

Unsere stete Forderung nach einer Senkung

des Sicherungsfonds von zehn auf

drei Prozent fand letztendlich Gehör. So

wurden Mittel aus den Studienbeiträgen

frei, da sie nicht mehr zurückgelegt werden

mussten. Dies machte es möglich, dass

der Konvent mit den Stimmen des RCDS

eine Senkung der Studienbeiträge hier in

Hochschulgruppen

Eichstätt

erreichen

konnte!

Für dieses Jahr haben wir uns wieder

viel vorgenommen:

Unsere Uni braucht wieder einen neuen

Präsidenten. Dabei haben auch wir Studenten

das Recht mitzureden! Gleiches gilt

für die vielen vakanten Lehrstühle: Wir

alle wollen eine möglichst gute Ausbildung

erhalten – das geht nicht ohne Professoren!

Auch in den einzelnen Fakultäten stehen

wir vor vielen Aufgaben: Die Modularisierung

an unserer Uni ist nach wie vor

noch eine Baustelle. Wir brauchen klare

Richtlinien für die Module. Nur wenn die

Vergleichbarkeit gewährleistet ist, hat der

Bologna-Prozess Sinn. Wir brauchen genug

Kapazitäten in Raum und Personal, so

dass jeder sein Studium auch in der Regelstudienzeit

abschließen kann. Die Masterstudiengänge

müssen bedarfsgerecht ausgebaut

werden, denn unsere KU darf nicht

zum »undergraduate college« verkommen.

Bei der Verteilung der Studienbeiträge gibt

es immer noch viel zu wenig Transparenz.

Wir Studenten haben ein Recht darauf zu

sehen, wohin genau unser Geld fließt!

Es gibt nach wie vor viel zu tun und nur

gemeinsam können wir unsere Ziele erreichen!

Deshalb: geht wählen! Nur wenn

wir genug Unterstützung haben, können

wir wirksam für Eure Interessen streiten.

Packen wir’s an!

kuAktuell Wahlspezial 2008

23


Frauenbeauftragte

Sabine Weisel (MGF, LHG)

Liebe Studentinnen,

für die bevorstehenden Hochschulwahlen

kandidiere ich für das Amt der Frauenbeauftragten.

Hier möchte ich mich kurz

vorstellen und Euch über meine Vorhaben

und Ziele informieren.

Momentan studiere ich im 5. Semester

Diplom Geographie, bin 23 Jahre alt und

komme gebürtig aus Nürnberg. In meiner

Freizeit engagiere ich mich aktiv für die

FDP und innerhalb deren Jugendorganisation

»Junge Liberale« und bin Gründungsmitglied

und Vorsitzende der Liberalen

Hochschulgruppe in Eichstätt.

Als Frau in einer politischen Organisation

findet man sich meist allein unter

Männern innerhalb des Vorstands und

Verbandes wider. Aus diesem Grund fing

ich vor etwa zwei Jahren an, Rhetorikseminare,

Mentoring-Projekte und weitere

Fördermöglichkeiten speziell für Frauen

auf die Beine zu stellen, um eine individuelle

Förderung zu ermöglichen, Netzwerke

auszubauen und vor allem gleiche Chancen

zu schaffen. Dieses Ziel habe ich auch als

Kandidatin zur Frauenbeauftragten hier

an der Universität.

Neben diesen Veranstaltungen liegen

mir vor allem Studentinnen mit Kind am

Herzen. Für unsereins ohne Kind ist es oft

schon schwer das Studium, Nebenjob und

ehrenamtliche Aktivitäten zu vereinbaren –

wie muss es da für junge Mütter sein? Ich

möchte in der kleinen Studentenstadt

Eichstätt ein Netzwerk aufbauen und den

Kontakt unter den Eltern fördern, damit

einerseits die Kleinen bestens betreut sind,

andrerseits man sich auch mal ohne Kinderwagen

auf den Weg in die Bibliothek

machen kann.

Allen Studentinnen

möchte ich durch regelmäßige

Sprechstunden

beratend und unterstützend

bei frauen- bzw.

gleichstellungsspezifischen Problemen zur

Seite stehen und Euch und Eure Anliegen

bestmöglich im Konvent vertreten.

Für das Amt der Frauenbeauftragten

bringe ich das nötige Engagement und

Verantwortungsbewusstsein mit, sowohl

als Zuhörer und Berater, sowie als Vermittler

besitze ich das richtige Taktgefühl und

vor allem Einfühlungsvermögen. Zudem

ermöglichen mir die langjährige politische

Erfahrung und die geknüpften Netzwerke

die Realisierung verschiedener frauenspezifischer

Veranstaltungen an der Uni. Ich

würde mich sehr freuen, Euch als Studentinnen

in der kommenden Amtszeit bestmöglich

unterstützen und vertreten zu

dürfen und bin jederzeit offen für weitere

ergänzende Vorschläge und Wünsche.

Ich danke Euch für Euer Vertrauen!

24 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Tanja Müller (GGF, ghg)

Hallo an alle Studierenden der KU!

Mein Name ist Tanja Müller, ich bin

27 Jahre alt und studiere im 4. Semester

Diplom-Soziologie. Auf dem Foto könnt

ihr mich mit meiner kleinen 3-jährigen

Tochter sehen, auf die ich sehr stolz bin.

Ich bin eine geborene Ingolstädterin und

lebe jetzt, zusammen mit meinem Kind, in

Eichstätt. Weil ich weiß, wie anstrengend

ein Studium mit Kind ist und wie viel

Disziplin und Organisation dies verlangt,

habe ich vor kurzem mit Hilfe der derzeitigen

Frauenbeauftragten, Nora Vierling,

ein Familienreferat an der KU gegründet.

Allerdings möchte ich nicht nur eine Anlaufstelle

für die Angelegenheiten von Eltern

oder werdenden Eltern sein, sondern

auch für alle übrigen Frauen und Männer

der Universität. Deshalb möchte ich das

Ziel Noras weiterverfolgen, das Amt der

studentischen Frauenbeauftragten in das

eines Gleichstellungsbeauftragten umzuwandeln.

Es ist mir wichtig, dass es in Zukunft für

jedes noch so kleine Problem, das ihr habt,

eine Anlaufstelle gibt, die euch hilft, dieses

zu lösen und euch gegebenenfalls direkt

an die richtigen Stellen weitervermittelt.

So möchte ich beispielsweise schwangeren

Frauen die Möglichkeit bieten, sich mit

studierenden Müttern auszutauschen, und

ihnen darüber hinaus auch die Gelegenheit

geben, mit Frauen zu sprechen, die bereits

einen Schwangerschaftsabbruch hinter

sich haben.

Ich hoffe, dass ihr mir genügend Vertrauen

entgegenbringt und euch bei derartigen

Problemen auch tatsächlich an mich

wendet. Darüber hinaus würde ich mir

wünschen, dass Ideen und Anregungen

die Uni betreffend an mich herangetragen

kuAktuell Wahlspezial 2008

Frauenbeauftragte

werden, damit ich mich an

den richtigen Stellen dafür

einsetzen kann.

Wenn Interesse besteht,

würde ich sehr gerne Vorträge

organisieren wie z.B. über Geschlechtergerechtigkeit

oder Gewalt gegen Frauen.

Genau das ist ein weiterer Punkt, der

mir bei meiner Arbeit als Frauenbeauftragte

äußerst wichtig wäre. Ich will mich nicht

nur für eine positive Zukunft für Studierende

an der KU einsetzen, sondern auch

versuchen, wenigstens eine Kleinigkeit

für die Frauen der übrigen Welt zu leisten.

Durch Spendenaktionen möchte ich deshalb

Menschen wie beispielsweise Rüdiger

Nehberg, den Gründer der Organisation

TARGET*, unterstützen, der in seinem

Kampf gegen die Beschneidung von afrikanischen

und asiatischen Frauen bereits

großartige Erfolge erzielen konnte.

Meine Ziele als Frauenbeauftragte sind

somit:

• eine sichere Anlaufstelle für jedes Problem

und jede Anregung zu bieten, um zu

helfen und zu verbessern;

• Einbeziehung der Männer durch

Umwandlung des Amtes in das einer/s

Gleichstellungsbeauftragten;

• Organisation von Vorträgen und Gesprächskreisen;

• Einsatz für Frauen auf der ganzen Welt

durch Vorträge und Spendenaktionen;

Ich hoffe ihr gebt mir eine Chance und

wir starten gemeinsam in eine Zukunft an

der KU!

* www.target-human-rights.com

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Übersicht

I. Senat

RCDS

1. Prölß Alexander, stud. phil. PPF

2. Schlichtenmayer Christian, stud. phil.


GGF

ghg

1. Ackermann Jakob, stud. phil. GGF

2. Neidlinger Flora, stud. phil. SLF

3. Knoll Christopher, stud. phil. SLF

Es findet Listenwahl statt.

III. Fakultätsräte

Theologische Fakultät

1. Braun Joachim, stud. theol.

2. Gallasch Martin, stud. theol.

3. Hairbucher Sarah, stud. theol.

4. Mackiewicz Janusz, stud. theol.

Es findet Personenwahl statt.

Philosophisch-Pädagogische

Fakultät

RCDS

1. Nowak Sarah, stud. phil.

2. Prölß Alexander, stud. phil.

Diplom-Pädagogik

1. Girgnhuber Caroline, stud. phil.

2. Frank Christiane, stud. phil.

3. Kolb Fabian, stud. phil.

4. Heß Anna-Maria, stud. phil.

5. Kantor Veronika, stud. phil.

Es findet Listenwahl statt.

Sprach- und

Literaturwissenschaftliche

Fakultät

ghg

1. Roscher Juliane, stud. phil.

2. Neidlinger Flora, stud. phil.

3. Knoll Christopher, stud. phil.

4. Horst Johanna, stud. phil.

5. Bohnert Hannah, stud. phil.

6. Breuer Laura, stud. phil.

7. Schewina Karen, stud. phil.

Liberale Hochschulgruppe

1. Nuber Tanja, stud. phil.

2. Hommel Cora, stud. phil.

Es findet Listenwahl statt.

Geschichts- und

Gesellschaftswissenschaftliche

Fakultät

Grün-Rote Liste

1. Schmotz Anja, stud. phil.

2. Heiermann Jan, stud. phil.

3. Mamitzsch Sandra, stud. phil.

4. Seignovert Romain, stud. phil.

5. Golob Sven, stud. phil.

6. Ackermann Jakob, stud. phil.

RCDS

1. Schlichtenmayer Christian, stud. phil.

2. Hoose Alexander, stud. phil.

3. Zorn Berengar, stud. phil.

4. Topmöller Manuel, stud. phil.

5. Jäger Johannes, stud. phil.

Liberale Hochschulgruppe

1. Egert Matthias, stud.phil

2. Ludwig Andreas, stud.phil.

Es findet Listenwahl statt.

26 Wahlspezial 2008 kuAktuell


Übersicht

Mathematisch-Geographische

Fakultät

Mathematik

1. Keil Dominik, stud. rer. nat.

2. Maier Lars-Benjamin, stud. rer. nat.

3. Hanauska Franz, stud. rer. nat.

Geographie

1. Wolf Laura, stud. rer. nat.

2. Struwe Jessica, stud. rer. nat.

3. Frenzel Adeline, stud. rer. nat.

4. Gottstein Benjamin, stud. rer. nat.

5. Lemmerz Michael, stud. rer. nat.

6. Goller Benedikt, stud. rer. nat.

Grüne Liste Mathe

1. Huber Markus, stud. rer. nat.

2. Schmidt Anke, stud. rer. nat.

Es findet Listenwahl statt.

Wirtschaftswissenschaftliche

Fakultät

1. Wessels Thomas, stud. oec.

2. Wörthmüller Franziska, stud. oec.

3. Ploss Robert, stud. oec.

4. Schardt Matthias, stud. oec.

5. Dienemann Sabina, stud. oec.

6. Keller Marius, stud. oec.

7. Albert Ralph, stud. oec.

8. Hasenkamm Bianca, stud. oec.

Fakultät für Religionspädagogik/

Kirchliche Bildungsarbeit

1. Sommer Christof, stud. FHS

2. Kindermann Leonhard, stud. FHS

3. Metzl Katharina, stud. FHS

4. Pfeiffer Nikolaus, stud. FHS

Es findet Personenwahl statt.

Fakultät für Soziale Arbeit

1. Fischer Michael, stud. FHS

2. Hofmann Laura, stud. FHS

3. Kestel Christian, stud. FHS

4. Riedel Tina, stud. FHS

Es findet Personenwahl statt.

IV. Frauenbeauftragte des

studentischen Konvents

GHG

1. Müller Tanja, stud. phil.

GGF

Liberale Hochschulgruppe

1. Weisel Sabine, stud. rer. nat. MGF

Es findet Listenwahl statt.

Es findet Personenwahl statt.

kuAktuell Wahlspezial 2008

27


10 Dinge …

… warum ich (nicht) zur Wahl gehe:

1.

Ich gehe zur Wahl weil …

Ich mitbestimmen will wer Bundeskanzler

wird. Anja, LA GS

2. Ich ein Mähähädchen bin. Guido,

Journalistik

3.

4.

5.

Macht sich gut im Lebenslauf.

Adrian, RCDS, BWL

Deutschland Europameister wird.

Hans, Theologie

Meine Eltern durften 40 Jahre

lang nicht wählen! Gabi Z., Pädagogik

1.

Ich gehe nicht zur Wahl weil …

Ich diesen restriktiven kapitalistischen

Unterdrückungsapparat

nicht legitimieren möchte. Miguel,

Lateinamerikanistik

2. Auch dann das KHG-Gebäude

noch grau und traurig bleibt.

Anne, ghg, Soziale Arbeit

3. Was sind Wahlen? Simon, Politik

4.

5.

Ich brauche das Geld für Zigaretten.

Gottfried, Europastudien

Frauen dürfen ja gar nicht wählen.

Marianne, Relpäd

28 Wahlspezial 2008 kuAktuell

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