G o l d e n e Z w i e b e l - Das Kommunale Kino

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G o l d e n e Z w i e b e l - Das Kommunale Kino

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G o l d e n e Z w i e b e l

N o m i n i e r u n g e n • A b s t i m m k ä r t c h e n

KOMMUNALES KINO

E S S L I N G E N

Impressum:

Kommunales Kino Esslingen

e. V. | Maille 4 - 9 |

73728 Esslingen | Kartentelefon:

0711 310595-10 |

Telefon Geschäftsstelle: 0711

310595-15 (Mo - Fr, 12 -

15 Uhr) | info@koki-es.de|

w w w . k o k i - e s . d e

Wir danken unseren

UNTERSTÜTZERN:

▪ Stadt Esslingen am Neckar

▪ MFG-Filmförderung

Baden-Württemberg ▪ Förderverein

Freiraum e. V.

Sie. LIEBES PUBLIKUM, sind die Jury!

Lassen Sie zum Jahresende die Höhepunkte des Kinojahrs 2012 nochmals

in aller Ruhe Revue passieren und entscheiden Sie sich in den vier verschiedenen

Kategorien für Ihre jeweiligen Favoriten. Alle Abstimmkärtchen

(auch wenn sie nur ein Kreuz enthalten) gehen in die Wertung ein.

MITMACHEN LOHNT!

Unter allen TeilnehmerInnen verlosen wir eine Jahresfreikarte für das

Kommunale Kino Esslingen und eine Dauerfreikarte für 2 Personen für

das Kino auf der Burg 2013.

DAS FESTIVAL vom 18. - 21. APRIL 2013

Als JurorIn der Goldenen Zwiebel sind Sie gleichzeitig auch ProgrammmacherIn

dieses „Minifestivals“. Wir werden nämlich die Siegerfilme

an diesem Wochenende nochmals zeigen und möglichst viele der PreisträgerInnen

nach Esslingen einladen, um ihnen ihre Goldenen Zwiebeln

persönlich überreichen zu können.

Ihr EUROPÄISCHER LIEBLINGSFILM DES JAHRES 2012

Wir haben aus gut 150 aktuellen europäischen Filmen, die 2012 im Kommunalen

Kino Esslingen gezeigt wurden, eine Vorauswahl getroffen. Aber die

Gefahr, dass der Film, der Sie ganz persönlich am meisten beeindruckt hat,

nicht berücksichtigt wurde, ist natürlich sehr groß.

Deshalb wollen wir hier den Titel Ihres Lieblingsfilms erfahren:

* es muss sich dabei um eine europäische Produktion handeln

* der Film muss 2012 im Kino gelaufen sein

* der Film darf nicht einer der 12 nominierten Filme sein

VORNAME: .........................................................................................................

NACHNAME: ......................................................................................................

StraSSe: ...........................................................................................................

PLZ|ORT: ...........................................................................................................

TEL. | E-Mail: ....................................................................................................

Ihre Favoriten im Innenteil dieses Flyers angekreuzt?

Ihren Lieblingsfilm eingetragen? Alles ausgefüllt?

Dann lassen Sie uns bitte den kompletten Flyer bis

spätestens 3 0 . J a n u a r 2 0 1 3 wieder zukommen!


3 ZIMMER/KÜCHE/BAD v. D. Brüggemann

LORE von Cate Shortland

SARAHS SCHLÜSSEL v. G. Paquet-Brenner

Bester MFG-Film

Umzug als Lebensgefühl beschreibt Dietrich

Brüggemann in seinem kurzweiligen

und großartig besetzten Generationenporträt

voller wunderbar getimtem

Situations- und Wortwitz. Acht Freunde

in ihren Zwanzigern helfen sich über das

ganze Jahr immer wieder gegenseitig

beim Umzug: Beziehungen zerbrechen,

neue Lieben entstehen und auch von

den Eltern ist wenig Halt zu erwarten ...

Bester MFG-Film

Süddeutschland 1945: Die 15-jährige Lore,

Tochter ranghoher Nazis, versucht, sich

zu den Großeltern in den Norden durchzuschlagen.

Mehr noch als Hunger und Kälte

beginnen die Zweifel Lore zuzusetzen:

Nichts, woran sie so unerschütterlich zu

glauben meinte, scheint jetzt noch Bestand

zu haben. Ein bewegender, visuell

stark umgesetzter Film nach dem Roman

„Die dunkle Kammer“ von Rachel Seiffert.

Bester MFG-Film

Als die zehnjährige Sarah in der Progromnacht

zur Deportation abgeholt wird,

schließt sie ihren kleinen Bruder hinter einer

Tapetentür ein und nimmt den Schlüssel

mit. 67 Jahre später recherchiert eine

amerikanische Journalistin für einen Artikel

über die Kinder des „Vél d‘Hiv“ von Paris

und stößt auf das Schicksal Sarahs. Elegant

und bewegend auf zwei Zeitebenen

erzähltes Drama nach einem Bestseller.

FAMILIENTREFFEN M. HINDERNISSEN v. J. Delpy

LIEBE von Michael Haneke

POMMES ESSEN von Tina von Traben

Bester Film

Lebenslust pur, herrlich beiläufig inszeniert,

dabei fein beobachtet mit wunderbarem

1970er-Jahre-Kolorit und gewitzten

Dialogen. Julie Delpy erzählt ohne

Sentimentalität und Effekthascherei eine

autobiographische Geschichte von einem

Familientreffen in der Bretagne mit viel

Essen und Pastis und schafft eine schön

entspannte Liebeserklärung an das wundervoll-schreckliche

Monster Großfamilie.

Bester Film

Ein überwältigendes Meisterwerk, in dem

jeder Ton, jede Geste, jedes Bild stimmt.

Wie in allen seinen Filmen beobachtet

Michael Haneke auch in LIEBE gnadenlos,

konsequent, mit großer Ruhe und in diesem

Falle auch viel Zärtlichkeit seine Protagonisten,

ein Paar im letzten Lebensabschnitt

eines erfüllten, glücklichen Lebens.

Die beiden HauptdarstelllerInnen in diesem

Kammerspiel sind einfach grandios.

Bester Film

Eine liebenswert-sympathische, warmherzige

Komödie, die mit viel sehr bodenständigem

Humor und tollen DarstellerInnen

vom ungleichen Kampf der

alleinerziehenden Pommesbuden-Besitzerin

Frieda und ihrer drei halbwüchsigen

Töchter gegen die Imbiss-Kette von Friedas

Bruder erzählt. Ohne Probleme zu bagatellisieren,

bleibt das frische und originelle

Debüt dabei immer voller Zuversicht.

Nina Hoss in „Barbara“

Magaly Solier in „Amador + Marcelas Rosen“

Tilda Swinton in „We Need To Talk A. Kevin“

Beste Darstellerin

Ärztin Barbara hat einen Ausreiseantrag

aus der DDR gestellt. Als Folge wird sie

von der Berliner Charité in ein Provinzkrankenhaus

strafversetzt. Ein aufwühlender,

intensiver und sehr kluger Film. Ungemein

exakt zeichnet Regisseur Christian Petzold

Psychogramme seiner grandios besetzten

Figuren. Und einmal mehr ist es Nina Hoss,

die mit ihrer präzisen, zurückgenommenen

Schauspielkunst beindruckt und berührt.

Beste Darstellerin

Melancholisches, märchenhaftes Drama

um die junge peruanische Immigrantin

Marcela, die den alten Amador pflegt und

seinen Tod verheimlicht, um ihre Arbeit

nicht zu verlieren. Magaly Solier, die peruanische

Schauspielerin und Sängerin indigener

Herkunft, wurde auf der Straße entdeckt

und trägt diesen Film auf eine stille

und umso bewegendere Art fast alleine.

Eine geradezu unglaubliche Leistung!

Beste Darstellerin

Die britische Ausnahmedarstellerin beeindruckt

mit einer Aufsehen erregenden

Performance als Mutter, die sich mit der

Tat ihres 16-jährigen Sohnes auseinandersetzen

und Trauerarbeit leisten muss.

Er hat in der Schule ein Blutbad angerichtet,

nachdem er seinen Vater und seine

Schwester getötet hatte. Sie stellt sich rigoros

die Frage nach der Schuld. Ein grandioser,

absolut kompromissloser Film!

Lars Eidinger in „Was bleibt“

Milan Peschel in „Halt auf freier Strecke“

Omar Sy in „Ziemlich beste Freunde“

Bester Darsteller

Hans-Christian Schmid zeigt präzise und

beeindruckend, wie eine gutsituierte bürgerliche

Familie durch das Ausscheren

einer der Figuren aus dem ohnehin sehr

labilen Gleichgewicht gerät und in ihre

Einzelteile zerfällt. Aus einem grandiosen

Ensemble sticht der so unprätentiöse

Lars Eidinger hervor, der seiner Filmfigur

eine anrührende, ambivalente Mischung

von Fragilität, Trotz und Sturheit verleiht.

Bester Darsteller

Ergreifendes und eindringliches Familiendrama,

in dem Filmemacher Andreas Dresen

erneut ein Tabuthema aufgreift und

vom Sterben erzählt. Dresen lotet die ganze

Gefühlspalette aus, von der Wut über

die Angst, die Trauer und schließlich die

Akzeptanz des baldigen Todes. Die Szenen

sind improvisiert und gehen auch dank der

hervorragenden Darstellerleistungen, allen

voran von Milan Peschel, unter die Haut.

Bester Darsteller

Der Film des Jahres 2012, diese warmherzige

Komödie um die Freundschaft zwischen

einem Gelähmten und seinem neuen

Pfleger, die aus verschiedenen sozialen

Schichten stammen, darf in unserer Nominierungsliste

natürlich nicht fehlen: Omar

Sy, der auch den César als bester Darsteller

gewann, besticht als Pfleger Driss

durch seine Vitalität, seine unbändige Lebensfreude

und seine Unbekümmertheit.

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