Februar 2005 - Lise-Meitner-Gymnasium

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Februar 2005 - Lise-Meitner-Gymnasium

Schulbrief

Februar 2005

Erfolgreiche Teilnehmer

an der

44. Mathematik-Olympiade

Am 1. Oktober 2004 nahmen 80 Schülerinnen

und Schüler des Lise-Meitner-

Gymnasiums an der ersten Runde der 44.

Mathematik-Olympiade teil.

rinnen und Schülern von sechs weiteren

Gymnasien innerhalb von zwei bis drei

Stunden anspruchsvolle mathematische

Probleme bearbeiten und lösen.

Unsere Schülerinnen und Schüler waren

hierbei besonders erfolgreich: Von den

insgesamt zwölf ersten Plätzen gingen

zwei ans Lise-Meitner-Gymnasium: Jonas

Jäger (5d) und Ilja Dudenhefner (8e) belegten

in ihrem Jahrgang jeweils den ersten

Platz. Andrej Dudenhefner (10c) errang

einen dritten Platz, Benedikt Neu (6a) erreichte

einen vierten Platz.

Herzlichen Glückwunsch!

Das offizielle Logo der

Mathematik-Olympiade

Die 14 erfolgreichsten von ihnen traten am

13. November im Landrat-Lucas-

Gymnasium zur zweiten Runde, der sog.

Regionalrunde, an: Niklas Gerdau (5b),

Jonas Jäger (5d), Vinobaah Thillaivasan

(5e), Tobias Horn (5f), Elli Husso (6a), Pascal

Hornerbach (6a), Benedikt Neu (6a),

Amalia Löschcke-Centeno (6b), Julian

Rohrbach (7b), Nico Wetzstein (7b), Ilja

Dudenhefner (8e), Friedrich Schluck (9b),

Florian Böhm (10c) und Andrej Dudenhefner

(10c). Hier sollten sie mit 236 Schüle-

Jonas Jäger und Ilja Dudenhefner werden

am 26. Februar 2005 in Essen an der Landesrunde

teilnehmen und mit den besten

Schülerinnen und Schülern aus ganz Nordrhein-Westfalen

weitere Aufgaben bearbeiten.

Wir wünschen beiden viel Erfolg!

Dr. Monika Jäger / Dr. Judith Wambach-

Laicher

Interessante Informationen zur Mathematik-

Olympiade findet man im Internet unter folgender

Adresse:

http://www.mathematik-olympiaden.de


2

Eine-Welt-Arbeit:

Gastlehrer aus Nicaragua

am LMG

Vor mehr als 18 Jahren wurde unsere erste

Partnerschaft mit einer Schule in Chinandega,

Leverkusens Partnerstadt in Nicaragua,

begründet. Inzwischen haben wir auch mit

zwei weiteren Schulen dort Partnerschaften

geschlossen. Wiederholt waren Lehrerinnen

und Lehrer, Schülergruppen und Mitglieder

des Backstübchens zu Gast bei unseren

nicaraguanischen Freunden. Aus dem Erlös

unseres Eine-Welt-Cafés unterstützt der

Eine-Welt-Kreis die Arbeit unserer Partnerschulen

regelmäßig mit größeren Geldbeträgen.

Zuerst und vor allem möchte ich dafür danken,

dass der „Eine-Welt-Kreis“ und der

Schulleiter, Herr Dr. Manfred Pulm, mich

nach Leverkusen eingeladen haben.

Während meines Aufenthalts hier konnte ich

mit einigen Lehrern pädagogische Erfahrungen

austauschen, und ich hatte ebenso

die Möglichkeit mit Schülerinnen und Schüler

– im Spanisch- und Englisch-Unterricht –

zu arbeiten und ihnen dabei auch etwas von

der Kultur Lateinamerikas, vor allem Nicaraguas

zu vermitteln.

Mir hat dieser Aufenthalt auch ermöglicht,

die Kultur in Ihrem Land kennen zu lernen.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Bildung

und Erziehung (Lernen) grundlegend

sind, damit sich eine Gesellschaft zu ihrem

Besten entwickeln kann. – Aber auf diesem

Weg kommen wir nur dann ein Stück voran,

wenn Lehrerinnen und Lehrer nicht nur

fachlich qualifiziert sind, sondern sich zu

ihrer Erziehungsaufgabe berufen fühlen.

Ich danke Ihnen/euch allen für Ihre/eure

Hilfe und Unterstützung während meines

Hierseins, und ich hoffe auch, dass die

freundschaftlichen Beziehungen, die zwischen

unseren Schulen bestehen, in Zukunft

noch fester werden!

Auf Einladung des Eine-Welt-Kreises des

Lise-Meitner-Gymnasiums und des entsprechenden

Arbeitskreises der Gesamtschule

Schlebusch war in der Zeit vom 27. November

2004 bis 28. Januar 2005 Marvin Meza

zu Gast an unserer Schule. Bis zum 27.

Februar wird er Gast der Gesamtschule

Schlebusch sein. Marvin Meza ist 36 Jahre

alt und Englischlehrer am Colegio San Luis

Beltrán in Chinandega, unserer ersten Partnerschule.

An dieser Schule, die in der Trägerschaft

des Dominikaner-Ordens steht, ist

er auch verantwortlich für den Kontakt zu

den beiden Leverkusener Partnerschulen

(wie auch den Schulen in der Partnerstadt

Eindhoven). Über seinen Aufenthalt in Leverkusen

schreibt er:

Der Eine-Welt-Kreis hat Marvin Mezas Besuch

zum Anlass genommen, die Förderung

unserer nicaraguanischen Partnerschulen in

Teilen neu zu gestalten. Zukünftig soll jährlich

ein Sockelbetrag von 4.800 US $ zur

Verfügung gestellt werden, um Stipendien

für bedürftige Schülerinnen und Schüler

vergeben zu können. Das Schulgeld am

Colegion San Luis beträgt zur Zeit 20 US $

pro Monat (was etwa einer Kaufkraft von

120 € entspricht). Mit dem Betrag von 4.800

US $ können folglich 20 Jahresstipendien

finanziert werden.

Horst Thelen / Dr. Manfred Pulm


3

Eine-Welt-Café:

ein „teures Vergnügen?“

„Schau’n Sie sich mal das Brötchen an! Ein

bisschen Salat, Gurke, Tomate, eine Scheibe

Käse - und das für 1 Euro!“

(Die Frühstücksbrötchen werden aus Bio-

Mehl mit einem hohen Vollkornanteil gebacken.)

„Den Kirschkuchen gibt’s bei Aldi aber billilger!“

(Bei Aldi ist alles billiger.)

„Ist die Pizza noch warm? Kann ich ein Mittelstück

haben?“

(Die Pizza ist heiß, wenn sie aus dem Backofen

kommt und besteht aus Rand- und

Mittelstücken.)

„Was gibt’s denn heute? Na ja, nichts Tolles!“

(Das Angebot im Eine-Welt-Café wechselt

täglich – ebenso wie die Besetzung der ehrenamtlichen

Bäckerinnen.)

„Was kostet der Kuchen? Ich nehme lieber

ein lila Balisto.“

(Balistos gibt es jeden Tag.)

Warum gibt es die Fleischwurstbrötchen erst

um 12.15 Uhr?“

(Der Frühstücksbetrieb im Eine-Welt-Café

bietet vegetarische Kost.)

Im Jahr 2003 betrug der „Gewinn“ des Frühstücksbetriebs

im Eine-Welt-Café 3.205

Euro. Erwirtschaftet wurde dieser Betrag

neben anderen Beteiligten auch von 30 ehrenamtlich

tätigen Bäckerinnen, die in

wechselnder Besetzung ca. 80 Wochenarbeitsstunden

leisten. Das heißt, dass in 35

Betriebswochen 2.800 ehrenamtlich geleistete

Arbeitsstunden zu einem Gewinn von

3.205 Euro beigetragen haben. Eine ehrenamtlich

geleistete Arbeitsstunde ist demnach

etwa einen Euro „wert“. (Zur Erinnerung:

Das entspricht einem Käsebrötchen.)

Wollte der Eine-Welt-Kreis den „Ehrenamtlichen“

auch nur die Fahrtkosten erstatten

(z.B. eine Busfahrt von Quettingen nach

Manfort und zurück: 2,70 Euro) und ginge

unglücklicherweise auch noch eine Gefriertruhe

in unserer Küche kaputt, so geriete

das Eine-Welt-Café schnell in die roten Zahlen.

(Nun denkt keine der ehrenamtlichen

Mitarbeiterinnen auch nur im Traum daran,

sich Fahrtkosten erstatten zu lassen.)

Aber: Wir Frauen haben einmal folgende

Rechnung aufgemacht:

Wenn jede von uns - statt wöchentlich drei

bis vier Stunden für das Café zu arbeiten -

wöchentlich 4 Euro spendete, hätten wir

den gleichen Jahresgewinn. Unsere Partner

in Tansania und Nicaragua würden den

Unterschied nicht bemerken, allerdings

bliebe in unserer Schule die Backstube kalt.

Spenden für einen „guten Zweck“ ist relativ

leicht und von der Steuer absetzbar.

Die kontinuierliche und verlässliche Fortführung

begonnener Projekte fällt schon wesentlich

schwerer.

Die Kombination von „Eine-Welt-Arbeit“,

Caféteria, Vollwertkost, fairem Umgang mit

Produzenten, Umwelt, Mitarbeiter/innen und

Café-Besuchern – das ist allerdings ein

Kraftakt, der zu Discountpreisen nicht zu

haben ist!

„In der Mensa ist das aber billiger!“

(Das Eine-Welt-Café ist keine Mensa – und

Subventionen aus Steuermitteln gibt es

schon gar nicht.)

„Der Eine-Welt-Kreis? Der hat doch Geld!“

(????)

„Ein Geschäft eröffnen ist nicht schwer.

Schwer ist, es geöffnet zu halten.“ (Chinesisches

Sprichwort)

„Wenn ich das bisschen hier auf dem Teller

sehe! Für ein Schülercafé ist das ganz

schön teuer!“ (Erwachsener Cafébesucher)

„Wer im Eine-Welt-Café etwas verzehrt, bei

dem sitzt immer noch jemand mit am Tisch.


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Für den zahlt er mit“! (Antwort eines Kollegen

auf obige Bemerkung)

„Seine Intelligenz kann man beim Geldverdienen

beweisen; seine Kultur beim Geldausgeben.“

(Charles Tschopp)

Ingrid Boersch

P.S.

Da der Reingewinn des Vormittagbetriebes

in 2003 nur 3205 Euro (= 6,8 % des Umsatzes)

betrug, hat der Vorstand des Eine-

Welt-Cafés am 25. Januar beschlossen, die

Preise für einige Produkte um 10 bis 20

Cent zu erhöhen. Die neuen Preise gelten

vom 15. Februar an.

Jürgen Döllscher

AIDS Prävention

in den 8. Klassen

AIDS ist ein weltweites Gesundheitsproblem.

Auch in Deutschland werden wir damit

konfrontiert. Speziell Jugendliche dürfen

dieses Problem nicht unterschätzen und

sollten daher regelmäßig aufgeklärt werden.

Seit vielen Jahren unterstützen uns Vertreter

der AIDS-Hilfe in Leverkusen bei der

Aufklärung, indem sie Schülerinnen und

Schüler unserer Schule über HIV-Infektion

und die Immunschwächekrankheit AIDS

(Acquired Immune Deficiency Syndrome)

informieren.

Ursprünglich fand diese Informationsveranstaltung

in den 9. Klassen statt. Da viele

Schüler/innen jedoch um eine Vorverlegung

baten, haben wir sie in die Stufe 8 vorverlegt.

Als Vorbereitung werden in den Wochen

vorher die biologischen und medizinischen

Grundkenntnisse von HIV und AIDS

(Aufbau und Vermehrung der Viren, Infektionsabwehr

des menschlichen Körpers) im

Biologieunterricht der einzelnen Klassen

besprochen. Die von den Vertretern der

AIDS-Hilfe durchgeführten zweistündigen

Informationsveranstaltungen finden dann für

Mädchen und Jungen getrennt, jeweils aus

zwei Parallelklassen zusammen, statt. Hier

können nun (unabhängig von Unterricht und

Leistungsanforderungen, es sind keine Lehrer

anwesend) persönliche Fragen und

Probleme angesprochen und geklärt werden.

Thematisiert werden dabei die unterschiedlichen

Infektionsrisiken durch das

HIV-Virus sowie Fragen und Probleme der

emotionalen und psycho-sozialen Ebene,

also u. A. die Verantwortlichkeit des Einzelnen.

Wie ist diese in den einzelnen Situationen

zu realisieren? Wie kann ich mich auf

diese Situation vorbereiten? Wie gehe ich

mit einem Infizierten um?

Die Veranstaltung wird von den Schülerinnen

und Schülern als informativ und aufklärend

angesehen. Diese durchgängig positive

Resonanz von Schülerseite wird von den

Veranstaltern geteilt. Dabei überrascht sie

vor allem, mit welcher Offenheit die Jugendlichen

verschiedene Problemstellungen ansprechen.

Obwohl in unseren Medien über

„Sex“ viel berichtet wird, scheint also eine

intensive und sachliche Information dennoch

vonnöten.

Als kleiner Dank unserer Schule beteiligen

sich alljährlich Oberstufenschüler/innen an

der Sammelaktion zum Welt-AIDS-Tag und

unterstützen die AIDS-Hilfe durch einen

Info-Stand am Tag der offenen Tür. Die Einnahmen

aus dieser Aktion werden durch

eine Spende des Fördervereins ergänzt.

Christiane Hilgert


5

Unterrichtsversorgung

deutlich verbessert

Im September letzten Jahres – im Schulbrief

November 2004 habe ich dies ausführlich

erläutert – sind wir mit einem deutlichen

Lehrermangel in das Schuljahr gestartet:

Mehr als fünf Stellen waren nicht besetzt –

eine selbst für eine so große Schule wie die

unsrige erschreckende Zahl. Entsprechend

unzureichend war die Versorgung der Klassen

und Kurse mit Unterricht. Und entsprechend

groß war der mehr als berechtigte

Unmut bei Eltern, Schülern und Lehrern.

Das 2. Halbjahr konnten wir nun mit einer

deutlich verbesserten Lehrer- und damit

Unterrichtsversorgung beginnen. Fünf neue

Stellen wurden uns von der Bezirksregierung

Köln zugewiesen. Vier davon konnten

wir im sog. „schulscharfen Verfahren“ besetzen;

eine Stelle wurde uns über das sog.

„Listenverfahren“ zugewiesen.

Folgende Lehrerinnen und Lehrer sind nun

unbefristet bei uns tätig:

o Vera Brunkau (Deutsch/Englisch)

o Rolf Küppers (Latein/Philosophie) (ab

Ende Februar)

o Meike Kuhlmann (Englisch/Musik)

o Judith Lohmann (Mathematik/Biologie)

o Anke Paaßens (Französisch/Spanisch)

Außerdem konnten wir mit Silke Klett

(Deutsch/Kath. Religionslehre) und Patricia

Landsch (Deutsch/Geschichte/Sport) zwei

junge Lehrerinnen gewinnen, die zunächst

einmal bis zum Schuljahresende bei uns

unterrichten. Verlassen hat uns leider Ingar

Schneider (Sport); sie ist zum Landrat-

Lucas-Gymnasium in Opladen gewechselt.

Folgende Referendarinnen und Referendare

sind seit dem 1. Februar an unserer Schule

tätig:

o Tanja Desauvagie (Mathematik/Physik)

o Jürgen Elsner (Chemie/Physik)

o Anno Mauel (Englisch/Musik)

o Christina Möcker (Biologie/Sport)

o Barbara Schöning (Geschichte/Sport)

o Armin Trottnow (Deutsch/Sozialwiss.)

Allen neuen Kolleginnen und Kollegen wünsche

ich einen guten Start an unserer Schule.

Ingar Schneider danke ich für ihre engagierte

Arbeit für den Sportunterricht am Lise-Meitner-Gymnasium.

Mit der Einstellung der neuen Lehrerinnen

und Lehrer ist unser Lehrermangel ganz

erheblich gemindert. Mehrere Klassen und

Kurse erhalten nun mehr Unterricht als im 1.

Halbjahr. Übergroße Lerngruppen, z.B. in

Latein und Philosophie, konnten wir teilen.

Getrübt wird diese positive Bilanz durch die

Tatsache, dass mehrere Lehrerinnen und

Lehrer längerfristig erkrankt sind. Der hierdurch

entstehende Unterrichtsausfall kann

leider nur eingeschränkt aufgefangen werden.

Dennoch: Insgesamt haben wir im 2.

Halbjahr deutlich bessere Lern- und Arbeitsbedingungen

als in den zurückliegenden

Monaten. Dass einige Klassen und

Kurse zum Halbjahr einen Lehrerwechsel

hinnehmen mussten, war dabei natürlich

nicht zu vermeiden. Dabei hat es auch Härten

gegeben – dies soll nicht verschwiegen

werden. Ich bin jedoch sicher, dass diese

Entscheidungen von allen Betroffenen verstanden

und akzeptiert werden.

Dr. Manfred Pulm

SchülerTicket

Die KWS plant, das SchülerTickrt für das

Schuljahr 2005/06 als E-Ticket (Chipkarte)

zur Verfügung zu stellen. Dies hat zur Folge,

dass bei Verlust ein neues Ticket ausgestellt

werden kann.

Die Gebühr für ein Ersatzticket beträgt €

10,-. Bei der zweiten Ersatzausstellung

werden € 20,- fällig. Das SchülerTicket wird

im neuen Schuljahr € 20,55 / Monat kosten.

Der Eigenanteil beträgt wie bisher € 12,-

bzw. € 6,-. Das SchülerTicket für den ÜT-

Bereich kostet im kommenden Schuljahr

weiterhin € 20,60 / Monat.

Die KWS überarbeitet z.Z. die Anträge für

das SchülerTicket. Sobald sie uns vorliegen,

werden wir sie an die Schülerinnen

und Schüler weiterleiten.

Regine Richarz

Schülerbüro


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Neues aus dem

Förderverein

Im Schuljahr 2004/05 wurden bzw. werden

vom Förderverein des Lise-Meitner-

Gymnasiums folgende Bereiche der Schule

finanziell unterstützt:

Die Bibliotheken des Haupt- und Nebengebäudes

mit insgesamt 3.200 €

Die Fachschaft Sport mit insgesamt ca.

1.300 €

(Teilnahme von drei Schülermannschaften

am Köln-Marathon; ein weiterer Satz

Basketball-Trikots, Parteibänder,

Sprungseile, Set Flags für die Flagfootball-AG

und Judoanzüge)

Ergänzung der Ausstattung für das Tonstudio

mit ca. 2.000 €

Aus der Schulbuchbestellung wurden ca.

1.200 € als Gewinn erzielt. Der Betrag dürfte

im nächsten Schuljahr noch höher liegen, da

die große Anzahl von Neuanschaffungen

von Schulbüchern in diesem Schuljahr fast

das gesamte Kapital aufbrauchte. Der Betrag

von 1.200 € kann nun für die Anschaffung

weiterer Unterrichtsmaterialien eingesetzt

werden.

Jürgen Waniek

Kassenwart des Fördervereins

Letzte Meldung

Am 16. Februar fand in der Marienschule

Opladen der Vorlesewettbewerb für die fünften

Klassen aller weiterführenden Schulen

der Stadt Leverkusen statt. Den ersten Platz

erlas sich Cendra Zajber. Sie vertrat unsere

Schule, da sie im Dezember bereits „Schulmeisterin“

geworden war. Zu ihrem tollen

Erfolg gratulieren wir ihr herzlich. Schade

nur, dass Cendra Ende Januar nach Mülheim/R.

umgezogen ist.

Studienreise

zum Deutschen Museum

in München

Alle zwei Jahre unterstützt die Dr. Carl-

Duisberg-Stiftung das Lise-Meitner-

Gymnasium finanziell bei der Durchführung

einer Studienfahrt zum Deutschen Museum

in München. Durch das Stipendium werden

für naturwissenschaftlich besonders begabte

Oberstufenschülerinnen und -schüler die

gesamten Kosten für Fahrt, Unterkunft und

Verpflegung sowie Eintrittsgelder bis auf

einen geringen Eigenanteil finanziert.

Auch in diesem Jahr besuchten acht Schülerinnen

und zwei Schüler aus den Jahrgangsstufen

12 und 13, die sich für dieses

Stipendium beworben hatten, in Begleitung

von Herrn Unkelbach fünf Tage lang München.

Die Gruppe wohnte dort im Kerschensteiner-Kolleg,

das direkt im Gebäude

des Deutschen Museum beheimatet ist.

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Kolleg

besuchten die Schülerinnen und Schüler

täglich die naturwissenschaftlichen und

technischen Sammlungen sowie die Bibliothek.

Meist vormittags nahm die Gruppe an

speziellen Führungen durch die Bibliothek,


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die Abteilungen ‚Historische Chemie’ und

‚Pharmazie’ sowie die Sonderausstellung

‚Leben mit Ersatzteilen’ teil. Nach dem Mittagessen

in der Kantine des Deutschen Museums

blieb nachmittags Zeit zu Eigenstudien.

Die Stipendiaten konzentrierten sich

dabei auf einzelne Abteilungen und werden

in den nächsten Wochen ihre Eindrücke zu

diesen Abteilungen schriftlich niederlegen.

Diese Berichte werden anschließend – gewissermaßen

als Gegenleistung für das

Stipendium – an das Deutsche Museum

geschickt und dort von Fachleuten ausgewertet.

Besonders gelungene Berichte können

dann, wie vor zwei Jahren bereits bei

einer Schülerin geschehen, zu einer Einladung

nach München und einer offiziellen

Preisverleihung vor führenden Kultur- und

Wirtschaftsvertretern führen.

Am Abend hatten die Schülerinnen und

Schüler dann Gelegenheit, die Stadt München

und ihr Nachtleben näher kennen zu

lernen. Sicherlich wird nicht nur dies, sondern

die ganze Fahrt, den Schülerinnen und

Schülern als großartiges und einmaliges

Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Thomas Unkelbach

Neues aus der

Schulpflegschaft

In Sachen Unterrichtsversorgung hat es

mittlerweile von Seiten der Bezirksregierung

eine telefonische Stellungnahme gegeben.

Der zuständige Dezernent, Herr Dr. Spitzer,

erklärte lediglich, dass diese Thematik nicht

unbedingt in den Verantwortungsbereich der

Bezirksregierung Köln fällt, sondern eher auf

Landesebene liegt. Er machte deutlich, dass

zurzeit keine ausreichenden Mittel zur Verfügung

stehen. Obwohl sich die angespannte

Situation zum Beginn des neuen Halbjahres

durch die Einstellung von fünf neuen

Lehrkräften etwas gelegt hat, wird die

Schulpflegschaft die Situation der Unterrichtsversorgung

weiterhin aufmerksam verfolgen.

In Bezug auf die Planung eines größeren

Festes an Weiberfastnacht 2006 ist die

Schulpflegschaft dabei, notwendige Voraussetzungen

zu schaffen. Auf der nächsten

Schulpflegschaftssitzung wird der aktuelle

Stand mitgeteilt.

Andrea Nietzard und Guni Sonnenberg

Frankreich am Lise

Austausch mit Hazebrouck und Pont-à-

Mousson

In den letzten Monaten gab es vielfältige

Kontakte mit Frankreich an unserer Schule.

Bereits zum fünften Mal seit 1998 kamen

vom 1. bis 3. Dezember 2004 wieder 25

französische Schülerinnen und Schüler aus

Hazebrouck nach Leverkusen, um mit ihren

deutschen Partnern drei gemeinsame Tage

zu verleben. Den Mittwochnachmittag haben

die Franzosen in den deutschen Familien

verbracht. Am Donnerstagmorgen wurden

die französischen Schüler von Herrn

Dr. Pulm im Eine-Welt-Café mit einer Rede

auf Französisch begrüßt und anschließend

durch die Schule geführt. Sie haben am

Unterricht teilgenommen und damit einen

Einblick in unser Schulleben gewonnen.

Gemeinsam mit ihren deutschen Partnern

haben sie sich dann aufs Eis der Eissporthalle

gewagt. Am Donnerstagnachmittag

hat die Austauschgruppe die Papiermühle

und den Weihnachtsmarkt in Bergisch-

Gladbach besucht. Der Freitag ist traditionsgemäß

Kölntag mit Dombesichtigung

und Dombesteigung. Nach einem Gang in

Kleingruppen über die Weihnachtsmärkte

wurde der Tag mit einem Besuch im Schokoladenmuseum

abgeschlossen. Der französische

Bus wartete schon am Rheinufer

und es kam trotz der Kürze der Begegnung

zu einem tränenreichen Abschied. Doch

den Schülern bleibt der Trost, dass sie sich

im Mai in Hazebrouck wiedersehen.

Vom 9. bis 11. Februar 2005 trafen zwölf

Abiturienten einer Europaklasse aus Pont-à-

Mousson in Lothringen ihre deutschen Austauschpartner

aus den Jahrgängen zehn bis

dreizehn. Die Initiative zu diesem Aus-


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tausch, der in diesem Jahr zum zweiten Mal

stattfand, ging von unserem ehemaligen

französischen Gastlehrer Matthieu Delatte

aus. Die französischen Schüler konnten

durch Besuche im Bay-Kom, im Haus der

Geschichte in Bonn, im NS-

Dokumentationszentrum in Köln und durch

eine Stadt-Rallye in Köln ihre Kenntnisse

über die deutsche Geschichte, Wirtschaft

und Stadtgeografie anschaulich vertiefen.

Der gemeinsame Schulbesuch mit ihren

Partnern gab ihnen die Gelegenheit, bilingualen

Unterricht in vielen Fächern im Land

selber zu erleben und damit ihre Sprachkenntnisse

zu erproben. Im Abitur werden

ihnen diese vertieften Einsichten sicher zugute

kommen. Doch der wichtigste Aspekt

auch dieses Austauschs war wohl der persönliche

Kontakt, der hoffentlich die kurze

Phase des Austauschs überleben wird. Der

Gegenbesuch unserer Schüler in Pont-à-

Mousson findet vom 4. bis 7. Mai 2005 statt.

Die Französischlehrer des Lise-Meitner-

Gymnasiums freuen sich, dass dieser Besuch,

um den sie sich bereits im Mai 2003

beworben hatten, nun endlich stattfinden

konnte und die französische Referentin

Céline Réthoré Schülerinnen und Schülern

der Jahrgangsstufen sechs, acht, zehn und

elf Frankreich und die französische Sprache

in jeweils einer Unterrichtsstunde auf

originelle und authentische Weise näher

brachte. Neben den vom Fach Französisch

am Lise-Meitner-Gymnasium praktizierten

Aktivitäten wie Austauschprogrammen,

Paris-Fahrten und Teilnahme am DELF

(Diplôme d’Etudes en Langue Francaise)

war dies eine weitere Möglichkeit, die französische

Sprache lebendig zu präsentieren,

die die Schüler motivieren soll, diese

Sprache zu lernen und möglichst bis zum

Abitur weiterzuführen.

Sigrid Rösgen

Schulkonferenz beschließt

neue Parkregelung

Das France Mobil

Eine ganz neue Begegnung mit Frankreich

fand am 18.02.2005 statt. Frankreich auf

Rädern, ein Renault Kangoo, das sogenannte

France Mobil, kam angefüllt mit

Materialien zur französischen Sprache und

Kultur, wie französischen Spielen, Videos,

CDs, CD-Roms, Kinder- und Jugendbüchern,

Plakaten, Broschüren und vielem

mehr, auf den Schulhof des Lise-Meitner-

Gymnasiums. France Mobil ist eine Initiative

der französischen Botschaft und der

Robert Bosch Stiftung, die sich auf Wunsch

ihres Stifters der deutsch-französischen

Freundschaft verpflichtet hat.

Auf Antrag der SV hat sich die Schulkonferenz

auf ihrer Sitzung am 27. Januar 2005

erneut mit dem Thema „PKW-Parkplätze“

beschäftigt. Dabei wurde folgender Beschluss

gefasst:

Wie bisher steht der große Parkplatz nur

Lehrpersonen, Verwaltungspersonal und

Gästen des LMG zur Verfügung. Der kleine

Parkplatz hinter dem Schulgebäude (Zufahrt

von der Alfred-Stock-Straße) ist für Schülerinnen

und Schüler sowie die Sportlehrerinnen

und -lehrer reserviert. Ich hoffe sehr,

dass dies eine vernünftige Lösung ist, die

von allen Betroffenen akzeptiert wird.

Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass unsere

Schülerinnen und Schüler die offiziellen

Abstellmöglichkeiten für ihre Fahrräder

(Fahrradständer vor der Bibliothek; Fahrradkeller)

immer stärker nutzen. Im Bereich

des Haupteingangs, der lt. Feuerwehr frei

bleiben muss, stellen sie ihre Fahrräder nur

noch in den dafür vorgesehenen Fahrradständern

ab.

Dr. Manfred Pulm


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Christiane Grewer Leverkusen, den 11.02.2005

Manforter Str. 57 Tel. 0214 / 402755

51373 Leverkusen

( 1. Vorsitzende )

Einladung

Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins des Lise-Meitner-Gymnasiums,

zur 2. Mitgliederversammlung des Schuljahres 2004/05 lade ich Sie herzlich ein.

Sie findet statt

am Dienstag, den 12.04.2005, um 19.30 Uhr in der Galerie Lise.

Ich würde mich freuen an diesem Abend viele Mitglieder und solche, die es noch werden

wollen, zu begrüßen.

Tagesordnung : 1. Bericht des Vorstands

2. Bericht des Kassenwartes

3. Änderung des Mitgliedbeitrages

4. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

gez.

Christiane Grewer

Konto bei der Stadtsparkasse Leverkusen

Konto Nr. 102 001 039 BLZ 375 514 40

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