mit den augen des jägers kroatien - Business

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das jagdschloss

Oberhalb eines lieblichen Fischteichs in einer offensichtlich sorgsam

gepflegten Landschaft erhebt sich das romantische Schloss

Trakošćan. In der Umgebung des Schlosses, das eines der schönsten

in Nordkroatien ist, gibt es wertvolle Jagdgebiete, in denen sich die

örtlichen Feudalherren, die Grafen Drašković, vergnügt haben. Der

kroatische Adel zog sich vor dem Ansturm der osmanischen Eroberer

auf Europa in diese Gebiete zurück. Hier konnten die Feudalherren

ihrer Lieblingsbeschäftigung, der Jagd, nachgehen.

Die Grafen Erdödy waren leidenschaftliche Jäger. Ihre Besitztümer

reichten von Kutina bis Sv. Nedelja westlich und Kerestinec südlich

von Zagreb, zu denen die reizenden Jagdschlösser in Popovača,

Petrinja, Bosiljevo, Novi Marof, Varaždin, Veliko Trgovišće, Schenkungen

von einigen kroatischen Banen, gehörten. Das Genießen

der Naturschätze war nicht nur ein Privileg der Blaublütigen. In der

ständig überfluteten Sumpflandschaft im Gebiet des Flusses Kupa

zwischen Zagreb und Karlovac, am Fuße der Bergkette Samoborsko

gorje, Žumberak und Plješevica, dem heutigen Naturpark, ordnete

Kornelius Zwilling an, mehr als 600 ha Waldfläche zu roden und

dort ein schönes, geräumiges Schloss im Wiener Jugendstil zu erbauen.

Das Schloss nannte er Fischburg oder kroatisch „Ribograd“,

weil es sich inmitten angelegter Fischteiche befand. Die Vögel

entdeckten den Ort und eigneten ihn sich an. Die großen freien

Flächen wurden für Zugwasservögel zum idealen nahrungsreichen

Rastplatz. Unweit der großen Sumpfgebiete im Kopački rit in der

Baranja, wo die dichteste Hirschpopulation anzutreffen ist, errichtete

der große österreichische Feldherr und Diplomat, italienischer

Herkunft und französischen Geschlechts, Prinz Eugen von Savoyen

(1663 - 1736), eine große Jagdvilla, die von seinem luxuriösen Barocklandhaus,

dem Hauptgrundbesitz in Bilje in der Nähe von Osijek

ausreichend weit entfernt war, so dass der leidenschaftliche Jäger

die völlige Intimität bei seinem Aufenthalt in der Natur genießen

konnte.

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