mit den augen des jägers kroatien - Business

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die baranja

zmajevac

Die alte Landkarte der Baranja

Die überfluteten Sumpfgebiete an den Flüssen Donau und Drau

im Nordosten Kroatiens, die von Wäldern umgeben sind, in dessen

Zentrum sich der international bedeutende Sumpf Kopački rit

befindet, stellen nicht nur den größten Lebensraum für viele

Sumpfvogelarten und im Buschwerk nistende Vögel dar, sondern

sind auch ein Köder für Raubtiere wie Marder und Füchse, sowie

ein echtes Wildeldorado mit Wildschweinen und der dichtesten

Hirschpopulation.

Der österreichische Feldherr Prinz Eugen von Savoyen, den Napoleon

zu den sieben größten Feldherren in der Geschichte zählte,

führte siegreiche Kriege gegen die Türken. Nach der Schlacht bei

Senta im Jahre 1697 schenkte ihm der österreichische Kaiser Leopold

i. nach damaligem Brauch den Großgrundbesitz Belje mit etwa

800 Quadratmetern im Süden der Region Baranja. Dazu gehörten

13 Dörfer, zu denen später weitere sechs hinzukamen. Als Verwaltungssitz

des Großgrundbesitzes wählte der Besitzer das Dorf Bilje,

wo er zwischen 1707 und 1712 ein Schloss erbauen ließ. In der Nähe

stand einst eine neun Kilometer lange Eichenbrücke über den Fluss

Drau, die zu ihrer Zeit als Weltwunder der Brückenbaukunst betrachtet

wurde. Süleyman I. ließ sie errichten, um eine Verbindung

zu den abgetrennten ungarischen Gebieten zu schaffen und um

weiter ins Herz Europas vordringen zu können. Im nahe gelegenen

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