LogView (LV) Grafik-Programm für PC - Accu-Select

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LogView (LV) Grafik-Programm für PC - Accu-Select

FRIEDRICH MÖSSINGER Datum 09.11.2012

BATTERIE & KOMMUNIKATION Tel. +49 (0) 8191 – 94 20 06

KARLSBADER STR. 4 Fax +49 (0) 8191 – 94 20 08

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Steuer-Nr. 131/252/30096

LogView (LV) Grafik-Programm für PC

zur externen Anzeige zusätzlicher AV4ms Daten-Werte

Bedienung und Gerätefunktionen des AV4ms und die AV4m+ sind exakt gleich, ebenso die Display-

Anzeigen.

Einziger Unterschied: Der AV4m+ RS-232 Anschluss hat keine Daten frei geschaltet / verfügbar. Der PC-

Anschluss dient nur zur Fertigungs-Programmierung und zu Geräte-internen Funktionen-Kontrollen beim

Service.

Die Bedienung der AV4ms (und AV4m+) Geräte-Funktionen erfolgt immer nur direkt am Gerät.

Der eigenständige AV4ms Betrieb ist immer autonom und unabhängig vom RS-232 Anschluss.

Nur bei Kauf des AV4ms ist der Datenanschluss frei geschaltet. Der PC Datenanschluss zum AV4ms kann

jederzeit hergestellt und getrennt werden. Dies hat keinen Einfluss auf das stets eigenständige AV4ms.

Man kann die frei geschalteten AV4ms Daten über RS-232 zusätzlich und jederzeit nutzen / betreiben, oder

beenden. Daher ist das AV4ms jederzeit mit oder ohne Datenanschluss/externer Daten-Nutzung zu betreiben.

a) Allgemein

LogView ist ein (gegen Spenden) frei nutzbares grafisches Daten-Anzeige-Programm, für das wir entsprechend

angepasst für die Grafik- und Daten-Anzeigen beim Kauf des AV4ms bereitstellen.

Das LogView Grund-Programm zur Installation ist frei verfügbar (DonationWare). Man kann es hier herunter laden:

http://www.logview.info/vBulletin/

Das Grafik-Anzeigeprogramm LV haben wir für das AV4ms individuell und umfassend angepasst.

Dadurch können die ständig erzeugten AV4ms Daten von jeder Zelle oder insgesamt in Tabellenform sowie optisch

als farbige Linien-Grafik des zeitlichen Daten-Verlaufs individuell wählbar und skalierbar dargestellt werden.

LogView (LV) benötigt immer Daten:

a) Direkt von der RS-232 Buchse des AV4ms Ladegerätes über das RS9 Kabel kommend, werden diese

aktuellen Daten ständig / kontinuierlich für LogView auf dem PC bereitgestellt.

b) Normalerweise sollten jedoch mit LogView LV nur solche Daten dargestellt werden, die zuvor mit Virtual-

Display VD gespeichert wurden. AV4ms VD Daten können in LV importiert, angezeigt und - bei Bedarf

passend skaliert -angezeigt werden.

c) LogView LV kann zwar auch selbst direkt Daten vom AV4ms empfangen und gleichzeitig anzeigen, jedoch

kann ein LV Direkt-Betrieb zusammen mit dem AV4ms nach etwa 8-12 Stunden Daueraufzeichnung ganz

oder teilweise das Programm LV (und / oder den PC) blockieren. Dies ist in der großen Datenmenge und

deren Direkt-Verarbeitung in LogView sowie durch PC-Charakteristiken begründet.

d) Das AV4ms erzeugt und stellt jedoch unabhängig vom Datenanschluss andauernd aktuelle Daten bereit.

e) Den LogView Daten der Zellen-Schächte sind diese Farben zugeordnet:

Zelle / Schacht 1 BLAU

Zelle / Schacht 2 ROT

Zelle / Schacht 3 GRÜN

Zelle / Schacht 4 VIOLETT

f) Jeweils wichtigere Daten nutzen breitere Linien, die restlichen Daten haben schmalere Linien.

g) Der PC mit LogView erhält somit kontinuierlich Daten vom AV4ms. Hierzu muss der benutzte COM Port des

PC eingestellt sein, um Daten zu empfangen (115.200 Baud, 8N1).

h) Die Datenübertragung zum PC ohne RS-232-Anschluss / mit USB, kann mit unserem empfohlenen optionalen

RS-232 / USB Adapter erfolgen (nicht jeder dieser Adapter am PC Zubehör-Markt funktioniert hierfür).

Hinweis

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Allerdings kann es bei USB-Nutzung immer wieder mal vorkommen, dass die USB-Verbindung irgendwann

abbricht. Das aber ist kein AV4ms Problem, sondern ein WINDOWS- und / oder RS-232/USB Adapter-Fehler.

Die direkte RS-232 Daten-Verbindung zu VirtualDisplay VD über das RS9 Kabel ist stabil und sicher, selbst wenn

tagelang / ununterbrochen AV4ms Daten zu VirtualDisplay VD übertragen / gespeichert werden.

b) Installation von LogView LV

Vorbereitung

1. „LogView_2.7.4.485“ installieren. Sofern LV noch nicht installiert ist, kann man das LogView Basis-

Installationsprogramm hier herunter laden http://www.logview.info/vBulletin/

2. Das LogView-Setup findet man auch unter dieser Adresse zum Download als *.exe:

3. http://www.logview.info/vBulletin/downloads.php?do=file&id=13

4. COM Port-Nummer notieren. Auch wenn ein USB/RS-232-Adapter zur Verbindung mit dem AV4ms genutzt

wird, dann sollte dieser betriebsbereit angeschlossen und identifiziert sein vor der Installation.

5. Entpacken: Inhalt der LV Anpassung „LogView_Openformat_059.zip“ in einen leeren Ordner entpacken.

6. Markieren der beiden entpackten neuen Ordner "Geraete" und "Templates Grafik".

7. Beachten, dass NUR diese beiden Ordner markiert sind.

8. Kopieren dieser beiden Ordner mit SRTG+C in die Zwischenablage.

9. Nach dem Start der LV Installation den Anweisungen folgen.

10. Das LogView-Setup erstellt standardmäßig Verküpfungen im Startmenü.

11. LogView starten nach der Installation von LogView.

HINWEIS: NUR BEIM 1. START NACH DER INSTALLATION:

LogView erstellt seine Ordner für den aktuellen Benutzer.

12. Wenn nach einem Gerät / Port gefragt wird:

LogView bringt keine Einstellungen für das AV4ms mit, deshalb diese Felder jetzt

unverändert lassen, das AV4ms wird hierzu später konfiguriert.

13. Allerdings sollte jetzt ein Speicherort für die LogView LV Aufzeichnungen angeben werden.

14. Unter z.B. "Eigene Dateien" oder „DATEN“ einen Ordner "LogView-Schriebe" erstellen.

15. LogView wird darunter selbständig die nötigen Unterordner anlegen.

16. Das kostenlose LogView Programm bittet nun um eine Spende und verzögert den Start. Die Autoren opfern

Ihre Freizeit für dieses außergewöhnliche Grafik-Anzeige-Programm. Unterstützen Sie dieses Projekt mit

einer kleinen Spende, wenn es Ihnen nützlich ist.

17. Wenn LogView LV erfolgreich gestartet wurde, danach im LogView Menü „Tools" den Punkt

„Öffne Userverzeichnis" wählen.

18. Windows wird nun einen Ordner anzeigen, in dem einzelne Dateien & Ordner sind.

19. An eine leere Stelle klicken und die beiden zuvor in die Zwischenablage kopierten Ordner "Geraete" und

"Templates Grafik" dort mit STRG+V einfügen.

20. Bestätigen, dass alle eventuell vorhandenen Dateien und Ordner ersetzt werden. Es werden hierbei aber nur

die Konfigurationsdateien für das AV4ms eingefügt / aktualisiert.

21. Das Ordner-Fenster "LogView" schließen.

WICHTIG!

Jetzt LogView beenden und erneut starten.

22. Anschließend im Menü "Geräte" den Eintrag "Gerät und Port wählen".

23. Im erscheinenden Fenster kann man nun in der Drop-Down-Liste - (fast) ganz unten -

"LogView_Openformat_59" auswählen.

24. Als nächstes den zuvor ausgewählten / notierten COM-Port eintragen.

25. Natürlich muss die RS-232 Verbindung zum AV4ms (USB-Adapter) jetzt angesteckt sein.

26. Abschließend die Einstellungen mit "Schließen" übernehmen.

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27. Wenn das AV4ms später oder bereits jetzt angeschlossen und im AV4ms mindestens die FW 059

programmiert / beim Gerätestart angezeigt wird, so kann man LogView nun sofort mit dem AV4ms verbinden.

28. Hierzu gibt es unter "Gerät" den Punkt "Port öffnen / Aufzeichnung", bzw. hierzu die Schaltfläche in der

Symbolleiste (etwa unter dem Menüpunkt „Tools“).

29. Zur Bedienung wird empfohlen, den Menüpunkt "Hilfe" - "LogView Hilfe" zu öffnen und die Anleitung zu lesen,

oder ggf. auch im Internet Weiteres nachzuschlagen:

LogView Homepage mit Forum: http://www.logview.info/vBulletin/forum.php

c) LogView Bedienung

Datei Laden

Über „Datei“ und „Gerätedaten importieren“ kann man die von Virtual-Display VD gespeicherten *_DAT.LOG“ Daten

übernehmen und mit LogView LV anzeigen lassen als Linien-Grafik.

Die AV4ms Daten werden in 5 wählbaren Kanälen angezeigt, beginnend mit Kanal 1 SPANNUNGEN.

Bei großen Datenmengen kann es jedoch mehrere Minuten dauern, bis die vielen Daten geladen, umgerechnet und

schließlich angezeigt werden. Auch beim Wechsel zwischen den 5 Anzeige-Kanälen kann es länger dauern, bis die

neue Daten-Anzeige vollständig erscheint (PC-abhängig).

Unterscheidung beachten:

LogView zeigt „Schacht / Zelle 1 bis 4“ und „Daten-Kanal 1 bis 5“:

Die Schachtnummern sind für Zelle 1 bis Zelle 4 nummeriert, wobei Zelle 1 direkt am Display eingelegt wird

und Zelle 4 am weitesten davon entfernt ist.

Das AV4ms liefert für jede eingelegte Zelle 5 Datensatz-Gruppen.

Jeweils einer der 5 Daten-Kanäle /-Arten wird für jede der 4 Zelle(n) / Schachtnummern 1 bis 4 angezeigt

und farbig zugeordnet.

Zellendaten für jeden einzelnen Kanal können nach Bedarf gewählt werden:

a) Gemeinsam für alle 4 Zellen, oder

b) Individuell einstellbar je Zelle

Den 5 LogView Daten-Kanälen von jeder der bis zu 4 Zellen sind diese Farben zugeordnet,

Siehe Anzeige-Beispiele ab Seite 6.

Zelle / Schacht 1 BLAU

Zelle / Schacht 2 ROT

Zelle / Schacht 3 GRÜN

Zelle / Schacht 4 VIOLETT

Von jeder der 4 (1 bis 4) Zellen können 5 Datenkanäle - auch einzeln - angezeigt werden:

LV Kanal 1 Zellen-Spannungen Laden und Entladen

LV Kanal 2 Ströme Laden und Entladen

LV Kanal 3 Ah-Ampere-Stunden Laden und Entladen

LV Kanal 4 Zeit-Dauer Laden und Entladen

LV Kanal 5 Wh Watt-Stunden Laden und Entladen

Dadurch lassen sich frei wählbar die einzelnen Zellendaten grafisch eindeutig darstellen.

Der Anwender hat dadurch alle Freiheiten zur eigenen individuellen Zellen-Bewertung und zur Zellen-

Zuordnung als ZUEINANDER GLEICHER Zellensatz.

d) LogView Kanäle wechseln, 2 Möglichkeiten:

1. Die blauen Pfeile in der Symbolleiste von LogView neben dem Wort "Kanal x" schalten jeweils einen der 5

Daten-Kanäle höher oder niedriger ein.

2. Direkte Auswahl der Daten-Kanal-Nummer aus der Drop-Down-Liste, dort wo "Kanal x" steht.

So kann man jederzeit direkt zu einem anderen Kanal wechseln.

e) Andere Daten laden / ansehen

Falls LogView seine Funktionen wegen hoher Datenmenge (noch) nicht blockiert, kann man jederzeit weitere /

andere AV4ms Daten hinzufügen.

Besser / übersichtlicher aber ist es, die momentane Anzeige durch Speichern zu beenden, LogView zu

schließen und erst nach einem LV Neu-Start die anderen Daten neu zu laden.

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f) Zoomen

Man kann jederzeit - auch während der Aufzeichnung - eine Bildschirm-Teil-Ansicht herauszoomen /

vergrößern. Das geschieht sehr einfach mit der Maus.

Man klickt dazu mit der linken Maustaste in die dargestellte Grafik und beginnt links oberhalb vom

vorgesehenen Ausschnitt, den man vergrößern möchte, und zieht mit gedrückter Maustaste einen

blauen Rahmen für den gewünschten Ausschnitt nach rechts unten. Dieser jetzt gewählte Zoombereich

füllt nun den gesamten Bildschirm aus.

Wiederholen kann man diesen Schritt nach Bedarf so oft, bis der gewünschte Ausschnitt passend gezoomt /

vergrößert ist.

g) Anzeige-Bereich verschieben

Der nun gezoomte Ausschnitt - ebenso, wie das gesamte Bild - lässt sich jederzeit durch Drücken und Halten der

mittleren Maustaste (Meist ist dies das Scrollrad der Maus) verschieben, während man die Maus fährt.

Beim Notebook empfiehlt sich daher eine echte Maus, weil es dort häufig keine 3. Taste gibt.

In die Ausgangsposition ohne jeglichen Zoom kommt man zurück, indem man

von rechts unten ein Stück nach links oben „frei zoomt".

Alternativ kann man auch durch Drehen des Scrollrades zoomen.

Möchte man nur eine Grafik-Achse Y = „Spannung“ oder X = „Zeit“ zoomen, so muss man die Umschalt-Taste

oder die STRG-Taste beim Scrollen halten.

h) Skalierungs-Einstellungen

Der ENDWERTE Assistent in LV ermöglicht es, gleichzeitig alle vertikalen Kurven-Darstellungen schnell,

einfach und genau als neu gewünschte vertikale Anzeige anzupassen / zu skalieren. Dabei werden auch

die Zahlenwerte der Kurven/Linien mit angepasst.

j) Einstellung der vertikalen Skalierung mit dem ENDWERTE Assistent in LV

Menü „Grafik“, „Endwerte-Assistent“. Jetzt alle (bis zu 8) Zellenwerte markieren (Häkchen setzen). Nun die

minimale und die maximale vertikale Datengrenze eintragen - oder in Schritten ändern. „Übernehmen“ und

„Schließen“. Die Skalierung kann man jederzeit ändern.

Die Auswahl der Kanal-Anzeige in der LV LogView Grafik-Software kann 2-fach erfolgen:

1. Links im Drop-Down (Kanal) Auswahlfenster ist jeder Kanal 1 bis 5 direkt und frei auswählbar.

2. Rechts daneben mit blauen Pfeilen kann jeweils in eine Kanal-Nummer höher oder niedriger geändert werden.

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k) Beenden

LogView fragt automatisch beim Beenden, ob die Daten gespeichert werden sollen.

Wichtig!!

Hierzu muss jeder der 5 Daten-Kanäle EINZELN gespeichert werden (es ist hierbei nicht so, wie bei

Excel ® , welches alle Blätter gleichzeitig als eine Mappe sichert).

Nach dem Aufruf zum Beenden bietet LogView nun zuerst Kanal 1 zum Speichern an - mit der Nachfrage

zur Speicherung.

Sinnvoll ist, für alle 5 Kanäle einer Messung denselben Dateinamen zu vergeben, ergänzt um "_K1" bis "_K5".

Zuerst wird der Kanal-Name 1 eingetragen / benannt, ohne gleich auf Speichern zu klicken.

Nun wird (zur nachfolgenden Arbeitserleichterung) der gesamte Dateiname bis auf die "1" von "..._K1" markiert

und mit STRG-C in die Zwischenablage kopiert.

Jetzt erst wird Kanal 1 abgespeichert.

Danach bietet LogView automatisch den nächsten Kanal 2 zur Speicherung an.

Für diesen nächsten Kanal 2 muss man nun den Kanal-Datei-Namen nicht mehr erneut komplett eintippen,

sondern man fügt nun mit STRG+V den zuvor kopierten Datei-Namen ein - und dann wird nur noch die

Kanalnummer "2" .... "5" ergänzt, bis alle Kanäle 1 bis 5 gespeichert sind. Erst danach schließt sich LogView

vollständig und ist ab jetzt für einen erneuten Start bereit.

l) Schwächen von LogView

Nur wenn man die AV4ms Daten direkt in LogView aufzeichnet, dann ist es extrem ratsam:

1. LogView nach deutlich weniger als 24 Stunden (z.B. alle 10 - 14 Stunden) ein 2. Mal zusätzlich zu öffnen.

2. Danach den COM Port vom ersten geöffneten LogView schließen.

3. Sogleich beim nun zweiten geöffneten LogView denselben COM Port wieder öffnen.

Warum ?...

Während das 2. LogView weiter aufzeichnet, hat man nun in aller Ruhe die Gelegenheit, die bisherigen

Datensätze aus dem 1. LogView zu speichern, denn AutoSave von LogView funktioniert - wenn überhaupt -

nur auf Kanal 1. So hat man den geringst-möglichen Datenverlust.

m) TIPPS zum Speichern

Am besten auch das aktuelle Datum und die Uhrzeit im Dateinamen unterbringen, damit man nicht die

vorherige Datei beim nächsten Speichern überschreibt.

Am besten orientiert man sich beim Datei-Namen an folgendem Beispiel:

AV4_HV_02_FW_059_AlteEneloopRecycle_J-Min_24Jun2012_01Uhr52_K1.lov

LogView überschreibt sonst nämlich gleichnamige Dateien ohne Warnung!

Je nach Einstellung existiert vielleicht noch eine *.BAK Datei (Garantie gibt es dafür nicht).

Nach >10 bis 15 Stunden KEINE KANÄLE in LogView mehr umschalten, sonst riskiert man den Absturz

von LogView, ohne zuvor die bis dahin aufgezeichnete Daten speichern zu können!

Stattdessen rechtzeitig den Speichervorgang ab _K1 wie vorstehend genannt durch das Beenden von

LogView beginnen.

Die großen Datenmengen, die das AV4ms bei RECYCLE an LogView liefert, die bringen LogView regelmäßig

bei langwierigen Vorgängen zum Absturz.

Besser / sicherer ist es jedoch, die Zellendaten statt dessen mit Virtual-Display VD aufzuzeichnen,

Insbesondere wenn man Firmware-Fehler vermutet. Diese LogFiles enthalten noch einen zusätzlichen /

verborgenen Datenstrom, den nur der Entwickler auswerten kann.

Virtual Display VD hat bisher keinerlei Laufzeit- oder Datenmengen-Einschränkungen gezeigt, auch

nicht bei tagelangen Daueraufzeichnungen.

Hinweis

Das Importieren sehr großer *.LOG Dateien (aus VD) in LogView benötigt sehr viel Zeit. Außerdem ist dabei

der RAM Bedarf sehr hoch, denn 4 GB RAM kann dann schon bereits zu klein werden.

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Kanal – Anzeige - BEISPIELE

Typische Mess-Schriebe an 4 guten ENELOOP AA Zellen

1x Entladen / Laden mit Jmin (S)

Es bestätigt sich bei den nachfolgend dargestellten - neuen - ENELOOP LSD Zellen HR-3UTGA erneut sehr

deutlich, dass diese NiMH Zellen sich zueinander sehr gleichmäßig verhalten.

Geschädigte, z.B. zu tief entladene Zellen haben nämlich immer eine niedrigere Spannungslage beim Entladen

aufgrund ihres dadurch erheblich angestiegenen Innenwiderstandes Ri.

Außerdem wird bei hohem Zellen-Ri der Unterschied der Zellenspannungs-Höhe mit Lade-Strom (obere Kurven)

und Zellenspannungs-Höhe ohne Ladestrom (untere Kurven) wesentlich größer, und die Kurven werden zudem

z.T. extrem unterschiedlich(er), siehe Kanal 1.

Der AV4ms / AV4m+ Ladestrom ist als ständige Sequenz während einer Sekunde Ladezeit jeweils 0,75 sec = 750

msec eingeschaltet. Während der restlichen 250 msec / 0,25 sec Zeit ist der Ladestrom abgeschaltet, zur Anzeigenund

Werte-Berechnung etc.. Anschließend beginnt die nächste 750 msec / 250 msec Sequenz, usw. - so lange, bis

die Zellen-VOLL-Erkennung das Laden abschaltet.

Die gleichmäßige Spannungslage beim Entladen und beim Laden ist eine besonders vorteilhafte Eigenschaft

von ENELOOP LSD Zellen - aber eben immer nur dann, wenn diese NiMH Zelle NIEMALS zu tief, also niemals

unter 1,0 Volt / Zelle entladen wird.

Nur dann können vom Anwender die ca. 1500 vollständigen ENELOOP Kapazitäts-Zyklen genutzt werden.

Nachfolgend verdeutlichen die typischen Anzeigen der LV Kanäle 1 bis 5 den Daten-Verlauf über die Zeit, für

diese 4 neuen ENELOOP AA Zellen.

In allen Kanal-Anzeigen K1 bis K5 können Daten individuell je Zelle dargestellt werden.

Frei skaliert / aufgezoomt dargestellt kann man mit LV bei Bedarf außerdem einzelne Ausschnitte

detaillierter bewerten.

LogView Kanal 1 zeigt den vollständigen Spannungsverlauf beim Laden, 1x Entladen und Laden sowie

bei RECYCLE. Hier ist 1x Entladen und das folgende Laden dargestellt.

Diese 4 neuen ENEOOP AA Zellen haben nach erstem Laden nur 1x Entladen - Laden absolviert.

Man sieht sehr deutlich, dass diese 4 neuen ENELOOP Zellen zueinander sehr gleichmäßige Werte beim Laden

und beim Entladen erreichen.

LV K1 (Kanal 1) Spannungsverlauf mit dem kleinen Ladestrom Stufe (S) und ohne Ladestrom.

LogView-Daten werden je Zelle in 5 Meß-Kanälen grafisch angezeigt. Nachfolgend sind z.B. alle 4 Schächte

gemeinsam dargestellt. Jede Zelle kann (siehe links: ausgewählt mit Häkchen) auch einzeln angezeigt werden.

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K1 Spannungsverlauf ohne Ladestrom (S). Spannungen mit Ladestrom sind jeweils deaktiviert.

LogView Kanal 2 zeigt den Stromverlauf während der Behandlung durch das AV4ms.

Die Linie der Ladestrom-Höhe bleibt zwar hierbei konstant / gleich, da es jetzt keine Ladestrom-Umschaltung

durch den Anwender, oder durch die automatische „Hot“ Reduzierung gibt.

Wenn aber das AV4ms automatisch den eingestellten Ladestrom reduziert (ín 25% Schritten), weil die Zelle beim

Laden sonst zu warm geworden wäre, dann ersieht man das am stufenartig angezeigt reduzierten Ladestrom dieser

Zelle. Der Entladestrom bleibt jedoch immer gleich. Die Linie PINK (Zelle 4) überdeckt hierbei (weil von LV zuletzt

bewertet) die Zelle 1 und Zelle 2 und Zelle 3. Dass diese Linien existieren, ersieht man links an den Häkchen (Zellen

einzeln markiert)

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LogView Kanal 3 zeigt Ah-Werte beim Entladen und beim Laden, jeder eingelegten Zelle.

Hier zeigt sich erneut: ENELOOP LSD Zellen haben zueinander sehr gleichmäßige Ah-Werte.

LogView Kanal 4 zeigt die Dauer beim Laden und beim Entladen je Zelle an.

Dies ist eine weitere Bestätigung der zueinander gleichen ENELOOP Zelleneigenschaften, als Voraussetzung

für eine optimale Zellenpaarung im Zellensatz. Zueinander identische Zellen sollten nur


LogView Kanal 5 zeigt ermittelte Wattstunden-Werte (Wh) an.

Exakte Lade- / Entlade-Wh Wattstunden-Werte zu ermitteln ist eine Spezialität des AV4ms.

Wh-Werte eignen sich bestens dazu, Zellensätze maximal genau (neu) zusammen zu stellen.

Hier bestätigt es sich erneut, dass ENELOOP Zellen zueinander sehr gleiche und hohe Wh-Werte liefern.

Wh Werte beim Laden, speziell aber die Wh Werte beim Entladen sind eine ganz besonders hilfreiche Angabe

zur Beurteilung der Zellen-Leistungsfähigkeit.

Denn je höher die Zellen-Spannung beim Entladen ist - dank niedrigerem Zellen-Innenwiderstand Ri, um so

höher kann bei gleichem Entlade-Ah-Wert der Entlade-Wh-Wert ansteigen, denn für Wh wird Strom mal

Spannung mal Zeit zusammen berechnet, während bei Ah Amperestunden nur der Strom mal die Zeit berechnet

wird -- ohne Berücksichtigung der Zellenspannung oberhalb der Abschaltspannung 1,0 Volt / Zelle.

Dies ist natürlich nur deshalb möglich, weil das AV4ms jetzt auch sehr genau die Zellen-Spannung ermittelt

und bewertet. Diese wichtigen Mess-Möglichkeiten sind ein zusätzlich großer Vorteil des universellen

AV4ms Akku-Mess-Systems.

Vor allem kann man jetzt mit dem AV4ms sicher erkennen, ob die Zellen-Spannungslage beim ENTLADEN

zwischen den Zellen z.T. drastisch unterschiedlich ist, obwohl der entladene Ah-Wert der Zellen zueinander

nahezu identisch ist.

Vorteilhafte „Hot“ Erkennung: Typische Darstellung mit fehlendem oberen Balken.

Wenn eine Zelle als „Hot“ erkannt ist, dann wird automatisch eine längere Abkühl-Pause eingefügt.

Dadurch verlängert sich zwangsläufig die Ladezeit, so dass ein eingestellter höherer Ladestrom nicht das

Laden verkürzt – im Gegenteil, das Laden dauert dadurch länger.

Der Ladestrom wird nach einer „Hot“ Erkennung vom AV 4ms / AV4m+ automatisch reduziert, zusätzliche

Ladepausen werden eingefügt, fallweise und individuell je Zellenschacht.

Dadurch überwacht das AV4ms System sehr genau und individuell jede Zellen-Charakteristik, damit sich

keinerlei zu hohe thermische Zellenbelastung oberhalb von ca. 50ºC ergibt.

Die individuelle automatische Anpassung des vor-eingestellten Ladestroms S - M - L des AV4ms reduziert -

falls erforderlich - nacheinander / in mehreren 25% Schritten (100%, 75%, 50%) den eingestellten Ladestrom beim

anschließenden Laden nach der Abkühlpause. Zuletzt erfolgt automatisches RECYCLE mit nur noch 25%

Ladestrom, sollte auch mit 50% Strom „Hot“ erfolgen. Erst wenn sich auch mit 25% Ladestrom erneut „Hot“ ergibt,

erst dann wird diese Zelle mit „Err“ abgewiesen und die Behandlung dieser Zelle abgebrochen.

Somit ist die thermisch und elektrisch optimal schonende Zellenbehandlung immer sichergestellt.

Dies ist außerdem auch abhängig vom evtl. vom Anwender zu hoch eingestellten Ladestrom und / oder bei

zu hohem Zellen-Innenwiderstand Ri.

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Typischer Spannungsverlauf der Lade- und Abkühl-Pausendauer (Zyklus jeweils manuell erneut gestartet).

„Hot“ kann allerdings auch dann eintreten, wenn das Ladegerät z.B. in der Sonne betrieben wird, bzw.

wenn die Zellen durch externe Wärmezufuhr (nahe dem Heizkörper usw.) zusätzlich aufgeheizt werden.

Kanal 2 zeigt die Ladestrom-Änderung(en) an, wenn nach „Hot“ der Ladestrom reduziert wurde.

Zwangsläufig verlängert sich dadurch auch die individuelle Zellen-Behandlungs-Dauer, denn erst nach (fallweise

mehreren) automatischen Zellen-Abkühlpausen wird die Lade-Behandlung automatisch fortgesetzt – so lange, bis

die eindeutige VOLL-Ladung erreicht werden kann, dank der - auch thermisch - sehr feinfühligen und

exakten AV4ms Zellenbehandlung.

Der Anwender kann dadurch immer sicher sein,

dass jede Zelle vom AV4ms / AV4m+ stets optimal behandelt wird.

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Wenn es nämlich evtl. bereits eine erduldete Zellen-Vorschädigung gibt - z.B. durch zu tiefes Entladen unter 1,0 Volt /

Zelle, dann kann es der Anwender sofort und sehr genau erkennen, dass eine Zelle (der Zellensatz) nicht mehr die

volle Leistung hat, weil die Energie-Nutzungs-Effektivität geringer geworden ist, indem die Ah- und Wh Wattstunden-

Werte merklich reduziert sind. Der Vergleich mit Werten neuer ENELOOP Zellen bestätigt dies eindeutig.

Diese Ah / Wh Werte ermöglichen erst zusammen bewertet eine sehr genaue Beurteilung und Zuordnung

jeder gemessenen Zelle zu einem GLEICHEN Zellensatz.

Das Richtmaß sehr hoher Zellen-Leistungsfähigkeit hierzu ist wiederum die ENELOOP HR-3UTGA Zelle.

Empfehlungen zur Zellen-Optimierung

JEDER Zelle sollte man zunächst mindestens 2 Mal die vollständige AutoMax RECYCLE Pflege-

Optimierung gönnen, denn erst wenn die Werte erneut erreicht werden, erst dann kann man sicher sein,

dass diese Zelle stabil ist und ihre maximale Zellen-Leistungsfähigkeit erreicht hat.

Je nach Zellen-Eigenschaft kann nämlich oft erst durch wiederholtes AV4ms RECYCLE eine erneute Bestätigung

der Zelleneigenschaft erreicht werden – am besten mit den Ladestrom (S).

Erfahrungsgemäß können manche NiMH Zellen dabei vor allem anfangs / beim ersten RECYCLE noch ein z.T.

sehr extrem unterschiedliches Verhalten zeigen, verglichen mit dem zweiten oder gar dritten vollständigen

RECYCLE-ENTLADE-Ergebnis.

Sinnvoll ist ein ENTLADE-Ah-Wert von mehr als 80% vom Nominalwert.

Durch Nachprüfung nach 1-2 Wochen Lagerung erkennt man zusätzlich den z.T. dramatisch großen Einfluss der

„natürlichen“ Selbstentladung SE, der zudem sehr temperaturabhängig ist.

Fraglich ist nämlich eine NiMH Zelle bereits immer dann, wenn sie abschließend / nach dem letzten RECYCLE-

Entladen nur noch weniger als ca. 80% ihrer (aufgedruckten) Nominal-ENTLADE-Ah-Kapazität erreicht.

Denn dann werden bereits diese massiven Einschränkungen - deutlich !! - merkbar, im Vergleich zu neuen

ENELOOP LSD Zellen:

1. Kapazität (Ah) ist (weit) unter 80%

2. Die Selbstentladung steigt (erheblich) an

3. Der Innenwiderstand Ri dieser Zelle steigt zusätzlich an, zu erkennen am niedrigeren

Entlade-Wh Wert bei etwa gleichem Entlade-Ah Wert.

4. Die Zellensatz-Entlade-Werte der einzelnen Zellen sind (inzwischen / bereits) sehr unterschiedlich

zueinander.

Jedoch wenn man beim letzten ENTLADEN im Ah-Wert zueinander (fast) GLEICHE Zellen ermittelt hat, die zwar

schwächer als neue Zellen sind, aber noch immer deutlich mehr als ca. 60% der Nominal-Entlade-Ah erreichen,

dann ist dies eben der schwächere aber GLEICHE Zellensatz und dadurch zwar nur noch eingeschränkt

verwendbar, aber immerhin und stets nur kürzere Zeit direkt nach dem letzten Laden nutzbar.

Bei


Falls aber jetzt nach der Lagerung die Entlade-Unterschiede der Zellen zueinander >5% sind, dann ist dieser

Zellensatz immer nur direkt nach dem Laden maximal nutzbar, weil bei (längerer) Lagerung unterschiedlich viel

gespeicherte Kapazität durch unterschiedliche Selbstentladung SE verloren geht / nicht mehr nutzbar ist.

Der Wh-Wert ist dabei am aussagefähigsten, weil dabei auch die Zellenspannung einbezogen wird, was

besonders wichtig ist bei Verbrauchern, die eine zu hoch eingestellte Abschaltspannung haben - oberhalb von 1,0

Volt / Zelle, z.B. bei mancher Digital-Kameras mit nur 2 AA Zellen.

Zur besseren Erkennung kann man die Lade- und die Entlade-Werte in LV anzeigen lassen. Man sieht dann sofort

(an der Zellenfarbe und am Skalierungs-Text), welche Zelle welches Verhalten hat.

Die gilt für besonders für diese LogView Kanäle:

Kanal 3

Kanal 4

Kanal 5

Ah-Werte

ZEIT-Werte

Wattstunden Wh Werte.

Auch (etwa gleichzeitige) Warte-Pausen, die das AV4ms bei der Zellenbehandlung steuert / einfügt, sind ein Indiz

für die Zellengleichheit.

Man sieht dadurch sofort, dass das Zellenverhalten bei mehreren Kriterien etwa übereinstimmt.

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Mit dem AV4ms werden auch Wh Wattstunden gemessen,

ein RIESIGER SYSTEM-VORTEIL !!

Zusammenfassung

Hinweise zu AV4ms / AV4m+ Funktionen

• Das AV4ms ebenso wie das AV4m+ arbeitet immer eigenständig mit vielen umfassenden internen Zellen-

Überwachungsmaßnahmen.

• Alle AV4ms Gerätefunktionen sind unabhängig vom RS-232 Datenanschluss. Der AV4ms Betrieb kann

nicht von außen gesteuert werden, die Firmware ist verschlüsselt gesichert.

• Das AV4m+ hat zwar dieselben umfangreichen Zellen-Behandlungs-Funktionen wie das AV4ms.

Ausnahme: Der am AV4m+ vorhandene RS-232 Datenausgang liefert keine Daten.

Beim Kauf ab Werk der Daten-Darstellung Virtual Display VD zusammen mit der LogView LV

Anpassung für das AV4ms ist der Datenausgang bereits frei geschaltet.

Nachträglich kann diese Freischaltung ebenfalls erfolgen. Dazu ist aber die Einsendung nach

Landsberg / zu mir erforderlich. Portokosten entstehen zusätzlich.

• Alle MEC Hardware-Aktualisierungen für stabile AV4ms Strom- und Anzeigefunktionen zum Erreichen von


AV4ms und AV4m+ Funktionen

1. Mit Beginn der Stromversorgung erfolgt der Betriebsbeginn nach internen Tests mit kurzer Anzeige aller

Display-Segmente sowie der Hardware- und Firmware-Version, mit Melde-Ton.

2. Nach dem Einlegen der Zelle(n) beginnt automatisch das individuelle LADEN (Ton) mit dem (seitlich am

Schiebeschalter) eingestellten Ladestrom. Die Stufe „S“ lädt am effektivsten.

3. Genaue, mehrfache VOLL-Erkennung beim Laden. Ständige, umfangreiche Zellen-Kontrollen.

4. Balken-Anzeige im Akku-Symbol in jedem Schacht.

Jeder Zelle ist der angezeigte Zahlenwert individuell zugeordnet:

Betrieb Balken im Akku-Symbol Funktion / Anzeige je Schacht

LADEN aufsteigend LADE-Werte, Inhalt:

Ah - Spannung U – Zeit-Sequenz.

ENTLADEN absteigend ENTLADE-Werte, Inhalt:

Ah - Spannung U – Zeit-Sequenz.

RECYCLE auf- / absteigend RECYCLE Symbol wird angezeigt, und

ab Abschlussladung ohne SYMBOL.

ENDE VOLLE Balken (nach RECYCLE) Abschluss-Ladung.

ENTLADE-Werte Doppel-Balken sinkend ENTLADE-Werte, Inhalt:

Anzeige-Sequenz: Zweifach wiederholt Ah - Mittlere U – Zeitdauer, je Schacht.

Der Entlade-Ah-Wert bleibt dabei für alle Zellen so lange dauernd angezeigt, wie die CAPACITY Taste

gedrückt ist.

Läßt man die CAPACITY Taste los, dann erst wird 2 Mal in Folge die restliche Sequenz angezeigt: Ah -

Mittlere U – Zeit-Sequenz/Schacht.

5. Die Ladestrom-Stufen S (normal) und M und L sind mit einem Schiebeschalter wählbar. Der Ladestrom kann

jederzeit auch im laufenden Betrieb geändert werden - die Lade-Daten werden nach kurzer 3 sec Pause

entsprechend angepasst.

6. „Hot“-Erkennung jeder Zelle bei ca. 50ºC. Die automatische Temperatur-abhängige Ladestrom-Steuerung mit

mehreren Stufen veranlasst Abkühl-Pausen. Der „Hot“ Anzeige folgt die „PAU“ Anzeige der „Wartezeit“ in

h:min.min als gegen Null laufende Zeitangabe bis zum Fortsetzen der weiteren Behandlung.

7. Nach der “Hot“-Erkennung einer Zelle fehlt dauernd das oberste Balkensegment. Dieser oberste Balken im

Schacht fehlt solange, bis die Zelle entnommen wird, oder wenn die Strom-versorgung endet. Dadurch ist

jederzeit / auch nachträglich „Hot“ zuzuordnen / erkennbar.

8. „Hot“ ist zunächst ein deutlicher Hinweis auf Zellen-Hochohmigkeit, bzw. auf einen für diese Zelle zu hoch

eingestellten Ladestrom, denn dieser verursacht unnötig mehr Erwärmung.

Auch deshalb meine Empfehlung: den (S) Ladestrom einstellen, dann ist die Gefahr von zu großer

Erwärmung beim Laden am geringsten.

9. Nach der ersten „Hot“ Erkennung wird automatisch mit (fallweise mehreren) Lade-Versuchen und mit in 25%

Schritten reduziertem Ladestrom ermittelt, ob diese Zelle mit einem kleineren Ladestrom dennoch / ohne „Hot““

exakt VOLL geladen werden kann.

10. Diese 25% Schritte erfolgen bei erneuter „Hot“ Erkennung nacheinander, von 100% auf 75%. Wenn mit 75%

Ladestrom erneut „Hot“ erfolgt, wird nach der Abkühlpause das Laden mit 50% erfolgen. Ergibt Laden mit 50%

wiederum „Hot“ bei dieser Zelle, dann beginnt automatisches RECYCLE-Entladen und nachfolgend wird das

Laden mit nun auf 25% des eingestellten Ladestroms versucht

11. Entweder kann nun damit diese Zelle korrekt / maximal VOLL geladen werden ohne Über-laden, oder diese Zelle

wird bei erneutem „Hot“ mit „Err“ als defekt angezeigt / abgewiesen.

12. Das erst ermöglicht gerade bei sehr schwierigen hochohmigen Zellen den sicheren VOLL-Ladestatus ohne

Zellen-Überhitzung, und ohne Überladung.

13. Bei jedem Funktionsstatus und Behandlungswert des AV4ms sowie des AV4m+ wird der entsprechende

Datensatz vom Prozessor erzeugt und dem RS-232 Ausgang zugeführt.

14. Bei AV4ms Neulieferung mit Software-Kauf erfolgt die RS-232 Freischaltung durch mich hier in Landsberg. Beim

nachträglichen Kauf der Daten-Anzeige-Programme VD / AI und LV muß das AV4m+ von mir in Landsberg frei

geschaltet werden, wodurch 2x Portokosten für den versicherten POST Hin- und Rückversand zusätzlich

entstehen.

09.11.2012 www.accu-select.de LogView Beschreibung AV4ms mit RS-232 Datenschnittstelle Seite 14 von 15


15. Dadurch wird festgelegt, ob dieses Gerät Daten liefert. Entweder es ist das

a) AV4ms mit RS-232 und mit frei geschaltetem Datenausgang, oder es ist ein

b) AV4m+, das zwar den RS-232 Datenanschluss zwar bereits eingebaut hat, der aber keine frei

geschaltete Daten liefert.

16. Ein AV4m+ kann somit jederzeit gegen eine kleine Gebühr zum AV4ms erweitert werden.

17. Die Hardware-Version des AV4ms wird von den Daten-Anzeige-Programmen LogView (LV) und Virtual Display

(VD) laufend geprüft.

18. Nur bei Übereinstimmung der Firmware-Version des AV4ms mit der jeweiligen gleichen Software-Version

werden Daten angezeigt, z.B. gleiche Versionen „…059“.

Technische Daten

AV4ms

AV4m+

Ladegerät für

4 Einzelschächte, RS-232 Datenausgang frei geschaltet

4 Einzelschächte, RS-232 Datenausgang geschlossen

1 - 4 aufladbare AA / AAA NiMH und NiCd Akkuzellen

Option, je Schacht

AEZ Kabel plus den UZH Zellenhalter für externe Akkus im C bzw. D Format bis 15 Ah

!! Spezielle-Hinweise beachten, da hierbei keine Temperatur-Überwachung möglich ist !!

Eingangsspannung 100 - 240 VAC 50 … 60 Hz, oder 9 - 14VDC, Temperaturbereich 10°C … 30°C

Leistungsaufnahme

Abmessungen

Gewicht

Verbindungsleitung

max. 18 Watt

Steckernetzteil ca. 90 x 65 x 95 mm, AV4ms und AV4m+ ca. 145 x 70 x 48 mm

ca. 380 g (Steckernetzteil und Ladegerät)

ca. 140 cm (Steckernetzteil zum Ladegerät), 12 V Ladekabel-Länge ca. 150 cm

AA Ladestrom pro Schach (S) ca. 540 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 720 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

(M) ca. 800 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 1065 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

(L) ca. 1030 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 1370 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

AAA Ladestrom pro Schacht (S) ca. 210 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 280 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

(M) ca. 310 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 413 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

(L) ca. 400 mA im Mittel, Kurzzeit-Maximum ca. 533 mA je 750 msec / 0 mA alle 250 msec

Entlade-Strom 445 mA (AA), 167 mA (AAA). Kapazitäts-Anzeige in Ah, Wh- und Ah-Genauigkeit ca. ±1%

Betriebsarten

Ton-Signalisierung

Daten-Anzeigen je Schacht

Laden ≡ 1x Entladen / Laden ≡ RECYCLE AutoMax-Zellenoptimierung für AA / AAA, auch gemischt

Je Betriebsart munteschiedliche

Ah Ampere-Stunde ≡ U + Spannung ≡ Zeit: als Sequenz bei Laden und Entladen, je Zelle

Meldungen

Daten-Ausgang AV4ms

Daten-Ausgang AV4m+

Daten-Ausgang RS-232

„Hot“ ≡ „ovv“ ≡ „bAd“≡ „Err“ sowie „PAU“ Pausendauer mit Zeitanzeige

Frei geschaltet: Spannungen - Ströme - Ah-Werte - Wattstunden Wh-Werte und weitere

Gesperrt, jedoch alle Betriebs-Anzeigen und -Funktionen der beiden Geräte sind identisch.

115.200 Bd, 8N1, nur beim AV4ms frei geschaltet

Technische Änderungen vorbehalten. Für Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. 08/2012

© Batterie & Kommunikation Friedrich Mössinger, Karlsbader Str. 4, 86899 Landsberg

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