Skriptum zum Download (2. + 3. Teil) - Glaser- und Fensterbauer ...

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Skriptum zum Download (2. + 3. Teil) - Glaser- und Fensterbauer ...

Skriptum „Digitalkamera und digitale Bildbearbeitung“

Februar 2003 / Kursleiter: Uli Meinzer / © Köhler & Meinzer oHG

Glaser- und Fensterbauer-Innung Karlsruhe

Digitalkamera und digitale Bildbearbeitung

Teil I: Funktion und Bedienungsweise einer Digitalkamera (siehe PowerPoint Folien)

Bildübertragung auf PC (siehe PowerPoint Folien)

II. Einführung in die Digitale Bildbearbeitung mit

Adobe PhotoDeluxe Home Edition 3.0

Elementare Funktionen zum digitalen Nachbearbeiten von Bildern

Dialogfeld

Erweitertes Menü

ein-/ausschalten

Die Benutzeroberfläche des Programmes

• Nach links / nach rechts rotieren: Dreht ein Foto um 90 Grad entgegen bzw. in

Uhrzeigerzinn. Anwendung: Ein Bild im Hochformat ist seitenverkehrt gespeichert. Um

es in die richtige Position zu bringen, lässt es sich mit dem „Rotieren“-Befehl richtig

darstellen.

• Horizontal / vertikal spiegeln: Spiegelt ein Bild um seine horizontale oder vertikale

Achse. Anwendung: Bilder eines Diafilmes, die über einen Scanner seitenverkehrt

eingelesen wurden, müssen wieder richtig dargestellt werden.

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Schneiden / Skalieren:

Skriptum „Digitalkamera und digitale Bildbearbeitung“

Februar 2003 / Kursleiter: Uli Meinzer / © Köhler & Meinzer oHG

zählen zu den wesentlichsten Werkzeugen der digitalen Bildbearbeitung und sollten von

jedem beherrscht werden.

Die Funktion „Schneiden“ wird dazu benutzt um bestimmte Bildbereiche freizustellen. Sie

können damit unerwünschte Bildbereiche entfernen also quasi wegschneiden.

Anwendung: Die Wirkung eines Bildes lässt sich durch einen geschickt gewählten Schnitt

deutlich verändern. Ungewollte Personen oder Objekte können z.B. weggeschnitten werden.

Das Motiv hat möglicherweise einen ganz anderen Charakter. Beobachten Sie mal in

Wahlkampfzeiten die Broschüren oder die Plakate von bekannten Politikern...

Beispiel:

Vorher: Gruppenfoto

Nachher: Portraitbild mit Anschnitt

So gehen Sie vor, um ein Bild zu schneiden:

Wählen Sie die Funktion „Schneiden“ aus dem Menü „Größe“ oder aus dem Dialogfeld „Foto

bearbeiten“. Es erscheint ein Fadenkreuz. Halten Sie die Maustaste gedrückt und verschieben

die Maus diagonal, so dass ein Rahmen aufgespannt wird. Sie können auch im Dialogfeld

eine vordefinierte Größe (z.B. „Passfotohochformat“ o.ä.) auswählen.

Die Größe des Rahmens können Sie durch Ziehen der Fangpunkte an den Rahmenecken

modizifieren. Der Rahmen lässt sich auch verschieben, indem Sie in die Mitte des Rahmens

klicken und die Maus in die gewünschte Richtung bewegen. Zur Durchführung des

Schneidevorganges einfach außerhalb des Rahmens klicken.

Alternative Methode: Verkleinern Sie die Arbeitsfläche

Wählen Sie den Menüpunkt „Größe/Arbeitsfläche“ aus. Es erscheint ein Fenster, in dem Sie

die Parameter für die Breite und die Höhe der Arbeitsfläche eintragen können. Außerdem

legen Sie mit „Position“ fest, in welche Richtung die Arbeitsfläche verkleinert (d.h. das Bild

geschnitten) wird. Es gilt der markierte Bereich bleibt stehen. Im nachfolgenden Beispiel

würde ein Bild gleichmäßig von der Bildmitte ausgehend freigestellt.

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Die manuelle Einstellung der Arbeitsfläche

Eine Vergrößerung der Arbeitsfläche führt dazu, dass das Programm einen Leerbereich an das

Bild anfügt. Dies kann nützlich werden, wenn z.B. bei einer Fotomontage weitere Bilder in

dem Ursprungsbild verarbeitet werden sollen (vergleiche Übung 2):

Aus Übung 2: Hier wurde der Arbeitsbereich des Bildes nach links vergrößert, eine

Kopie des Bildes eingefügt und die Kopie gespiegelt.

Skalieren: Mit dieser Funktion können Sie die Bildgröße und das Seitenverhältnis Länge zu

Breite eines Bildes ändern. Die Funktion wird besonders bei Fotomontagen benötigt, um die

Größen der zu montierenden Bilder einander anzugleichen. Die Funktion erhalten Sie über

den Menübefehl: Größe / Skalieren.

Sie erhalten einen Rahmen mit Ziehpunkten an der jeweiligen Rahmenecke. Wenn Sie auf

einen der Ecken klicken und die Maustaste gedrückt halten, können das Bild strecken oder

stauchen und zwar in der Höhe (mittleren Ziehpunkte der Waagerechten) oder in der Breite

(mittleren Ziehpunkte der Senkrechten) oder beides gleichzeitig (Ziehpunkte in den Ecken).

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Ziehpunkte

Beispiel eines skalierten Bildes:

Original waagegerecht gestreckt gestaucht

Aufpassen! Es passiert sehr leicht, dass Sie beim Skalieren das ursprüngliche Seitenverhältnis

(Länge zu Breite) verändern. Diese unnatürliche Verzerrung kann Bilder unecht wirken

lassen. Sie sollten diesen Effekt, wenn nicht beabsichtigt, vermeiden.

Um ein Bild proportional zu vergrößern oder verkleinern können Sie folgendes tun:

1. Möglichkeit: Wählen Sie nur die Ziehpunkte an den Ecken und drücken Sie beim

Vergrößern bzw. Verkleinern gleichzeitig die „STRG“-Taste auf Ihrer Tastatur. So

merkt sich das Programm das ursprüngliche Seitenverhältnis.

2. Möglichkeit (nur wenn Sie mit einer Ebene arbeiten): Ändern Sie die Fotogröße über

den Menübefehl Größe / Fotogröße: Achten Sie darauf, dass das Menühäkchen bei

„Proportionen“ an und bei „Dateigröße“ aus ist. Dann können Sie die Größe des

Bildes per Zahleneingabe numerisch ändern. Sobald Sie entweder Länge oder Höhe

eingeben, wird der andere Parameter automatisch angepasst.

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Maske zum Ändern der Fotogröße

Durch eine Verkleinerung der Auflösung können Sie ebenfalls das Bild proportional

verkleinern. Hier gilt es jedoch aufzupassen: Achten Sie darauf, für welchen Zweck Ihr

Bild später verwendet werden soll.

Halten Sie sich an folgende Auflösungen:

1. Bild fürs Internet verwenden: mindestens 72 Pixel/Zoll (oder dpi)

2. Bild für Prospekte verwenden: mindestens 240 Pixel/Zoll (oder dpi)

3. Bild für Fotodruck verwenden: mindestens 300 Pixel/Zoll (oder dpi)

Kleinere Auflösungen führen zu einer Vergröberung Ihres Bildes (Das Bild sieht „pixelig“

aus). Vergrößerungen führen auch zu einer Vergröberung des Bildes, da das Programm

das Bild neu berechnet und neue, berechnete Bildpunkte in das Bild einfügt.

Original verkleinert vergrößert („pixelig“: wirkt unscharf)

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Qualität verbessern

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1. Helligkeit / Kontrast: wird häufig benötigt, um die Belichtung eines Fotos zu korrigieren,

damit das Motiv und die Umgebung besser zur Geltung kommt. Zu dunkle Bilder lassen sich

heller machen, kontrastschwache Bilder nachschärfen. Wählen Sie die Funktion entweder im

Dialogfeld oder im Menü unter „Qualität / Helligkeit/Kontrast“ und bewegen Sie die

Regelschieber nach rechts oder links. Wenn das Vorschauhäkchen aktiviert ist, können Sie

den Effekt am Bild sofort beobachten. Sind sie mit einer gewählten Einstellung zufrieden,

bestätigen Sie mit OK.

Das Fenster zum Einstellen der Helligkeit und des Kontrastes eines Bildes

2. Farbbalance: Mit dieser Funktion können Sie einen unerwünschten Farbstich Ihres Bildes

korrigieren, der durch schlechte Lichtverhältnisse und Kameraeinstellungen verursacht sein

kann. Gehen Sie im Dialogfeld oder im Menü „Qualität / Farbbalance“ auf den Regler, der die

Farbe des Farbstiches enthält und bewegen Sie den Regler entgegengesetzt zur betroffenen

Farbe. Probieren Sie auch die anderen Regler. Sind sie mit einer gewählten Einstellung

zufrieden, bestätigen Sie mit OK.

Das Fenster zum Einstellen der Farbbalance eines Bildes

Tipp: Unter dem Menüpunkt „Qualität / Variationen“ können Sie sich mehrere

Farbvariationen Ihres Bildes anzeigen lassen und schrittweise eine optimale Einstellung

finden.

Übung: Wandeln Sie ein Foto in schwarz-weiss um und geben Sie Ihrem Foto mit

Variationen danach einen roten Farbstich. Sie erhalten ein „antik-angehauchten“ Effekt.

Weitere Künstlerische Effekte: Lassen sich viele erzielen. Probieren Sie es aus!!! Im Menü

„Effekte“ finden Sie eine Vielzahl von Möglichkeiten, Ihr Bild optisch aufzupeppen. Hier nur

einige sehr nützliche Effekte: Weichzeichnungsfilter / Radialer Weichzeichner,

Scharfzeichnungsfilter, Renderingfilter / Wolken (hiermit kann man leicht einen Himmel

erzeugen).

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Bilder retuschieren

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Zum Retuschieren stehen die Befehle „Staub / Kratzer entfernen“ im Menü „Qualität“ zur

Verfügung. Mit dem „Rote Augen“-Effekt im Dialogfeld „Foto retuschieren „können Sie

„rote Augen“ auf Ihrem Bild retuschieren.

Neben weiteren Funktionen soll im folgenden auf die Retuschierfunktion: „Decken“

eingegangen werden.auch im Um kleinere Falten oder Störungen zu korrigieren können Sie

Funktion Kopie („Decken“) verwenden.

Das Prinzip beim „Decken“: Eine ungünstige Stelle (z.B. eine Gesichtsfalte) wird dadurch

korrigiert, indem ein einwandfreier Bildbereich hineinkopiert wird. Vor Beginn solcher

Arbeiten sollte in jedem Fall eine Sicherungskopie ihres Bildes erstellt werden.

Die Arbeitsschritte:

1. Vergrößern Sie mit „Zoom“ den Bildbereich, der retuschiert werden soll.

2. Drücken Sie den Schalter „Kopie“ im Dialogfeld oder wählen Sie im Menü

„Funktionen / Kopie“: Es erscheint ein Fadenkreuz in einem gefüllten Kreis sowie

eine Palette der Werkzeugspitzen.

3. Schieben Sie jetzt das Fadenkreuz auf eine einwandfreie Stelle des Gesichtes, die als

Vorlage dienen soll. Wählen Sie einen Bereich, der eine ähnliche Farbstruktur

aufweist, dann erkennt man später die Retusche umso weniger.

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4. Wählen Sie jetzt die Werkzeugspitze aus. Je kleiner bzw. je feiner der zu korrigierende

Makel ist, desto kleiner sollte man die Werkzeuggröße aussuchen. Hier wurde das

Deckwerkzeug mit einer mittleren Größe und weichem Rand ausgewählt. Der weiche

Rand schafft ein feinen Übergang zwischen Original und Kopie.

Wahl der Werkzeugspitze: hier mittlere Stärke, weicher Rand

5. Bewegen Sie jetzt die Maus auf den zu korrigierenden Bereich. Der Zeiger hat die

Form der Werkzeugspitze angenommen. Jetzt können Sie durch Drücken der

Maustaste den Bereich retuschieren.

6. Wiederholen Sie nach Bedarf die Punkte 3. bis 6., bis das gewünschte Ergebnis

eintritt.

Fotomontagen erstellen / Arbeiten mit Ebenen

Beispiel: Mit einer Fotomontage können Sie z.B. eine Haustür aus einem Katalog oder von

Ihren Referenzen in ein Hausfoto eines Kunden. So können dem Kunden bereits jetzt einen

Eindruck von der neuen Tür ermöglichen.

Arbeitsschritte:

1. Öffnen Sie alle Bilder, die Sie montieren möchten, mit „Datei / Öffnen...“

2. Erstellen Sie ein neues Dokument mit „Datei / Neu...“: Wählen Sie einen größeren

Arbeitsbereich, achten Sie auf eine angemessene Auflösung (mindestens 72dpi). Der

Arbeitsbereich lässt sich nach Ende der Montage wieder verkleinern.

3. Wechseln Sie in das jeweilige Originalbild. Kopieren Sie die Bilder in die

Zwischenablage und setzen Sie sie in dem neuen Dokument ein:

a. Originalbild: Menü „Auswahl / Alles“, „Bearbeiten / Kopieren“

b. Neues Bild: Menü „Bearbeiten / Einfügen“

4. Wechseln Sie in das neue Bild.

5. Blenden Sie die Arbeitsebenen ein: Menü „Ansicht / Einblenden Ebenen“

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Arbeitsebenen sind wie einzelne Folien zu verstehen, die Bildelemente

oder Text enthalten können.

Alle Folien übereinandergelegt ergeben das endgültige Bild.

Jede Ebene kann ein- oder ausgeblendet werden, indem auf das Auge-

Symbol geklickt wird.

Die unterste Ebene ist die unterste Folie.

Die Anordnung der Ebenen, d.h. die Stapelung welche Folie oben oder

unten ist, lässt sich durch Markieren und Ziehen der Ebenen

verändern.

Die aktive Ebene ist immer weiss hinterlegt.

6. Selektieren Sie den zu montierenden Bildbereich (Menü „Auswahl /

Auswahlfunktionen / Rechteck oder Polygon, Zauberstab, o.ä.).

7. Passen Sie den zu montierenden Bildbereich an: Skalieren Sie die Größe, unnötige

Bildbereiche (z.B. mit Radiergummi unter Menü „Funktionen / Radiergummi“)

löschen, Helligkeit/Kontrast anpassen, Bild evtl. verzerren (Menü „Größe / Verzerren)

8. Schneiden Sie nach erfolgter Montage das Bild zurecht: Menü „Größe / Schneiden“

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Das fertige Bild lässt sich dann Ausdrucken. Speichern Sie es als Arbeitsdatei (Menü „Datei /

Speichern“) mit allen Ebenen oder exportieren Sie es (Menü „Datei / Exportieren“) in einem

gängigen Dateiformat (BMP, JPG, TIFF), um das Bild in ein Textprogramm einbinden zu

können.

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III. Einbindung von Bildern in Office-Programme

Die bearbeiteten Bilder können in weiteren Programmen verarbeitet werden. Verwenden Sie

die Bilder in Ihren Prospekten oder Angebotsschreiben. Im folgenden wird die Einarbeitung

in das Programm Microsoft Word gezeigt.

Das Einbinden von Bilder in einfachen Text

Wie fügt man Bilder in einen einfachen Text ein?

Wählen Sie im Menü „Einfügen“ die Option „Grafik / Aus Datei...“. Es erscheint das

folgende Auswahlfenster.

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Wechseln Sie in den Ordner, in dem sich das Bild befindet. Im rechten Teil des Fensters wird

eine Vorschau der entsprechenden Bilder angezeigt.

Wählen Sie das Bild aus und klicken Sie auf Einfügen.

Das Bild wird nun an der vorherigen Cursorposition eingesetzt. Sie können nun das Bild wie

nachfolgend beschrieben formatieren:

1. Bild auswählen, indem Sie in das Bild hineinklicken

2. Es erscheint ein Rahmen mit Ziehpunkten: Durch Bewegen der Ziehpunkte können

Sie das Bild in der Größe (Höhe, Breite) modifizieren.

Das ausgewählte Bild in MS Word mit Auswahlrahmen

3. Umfangreiche Formatierungsmöglichkeiten bietet Ihnen der Menübefehl „Format /

Objekt...“. Sie erreichen diesen Befehl auch, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf

das Bild klicken: Drücken Sie in dem eingeblendeten Kurzmenü auf „Objekt

formatieren...“

Formatierungsmöglichkeiten:

• Größe / Skalierung

• Layout: Mit Text in Zeile, Rechteck, Passend, Hinter den Text, Vor den Text,

Bild im Text verankert, exakte Seitenpositionierung,usw.

• Bildeinstellungen: Helligkeit / Kontrast, Farbe / Schwarz-weiss /

Wasserzeichen

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Tipp: Sollte eine Formatierung nicht zufriedenstellend gewesen sein, machen Sie sie einfach

mit dem Widerrufen-Befehl wieder rückgängig. Bei MS Word können Sie sogar mehrere

Arbeitsschritte widerrufen, indem Sie auf den blauen Rückwärtspfeil in der Symbolleiste

klicken.

Das Ergebnis könnte auf dem Bildschirm so aussehen:

Der Text mit dem eingefügten Bild. Das Bild hat die Layout-Einstellung „Rechteck“,

d.h. es ist frei im Text platziert. Der Text bricht vor dem Bild um.

Bild- und Textgestaltung für Prospekte

Hier ein paar wichtige Hinweise, die Sie bei der Erstellung Ihrer Prospektunterlagen

beachten sollten:

Informationsanordnung:

1. Gliedern Sie sinnvoll Ihr Textdokument in einen Text und in einen Bildbereich.

Nehmen Sie zunächst ein einfaches kariertes Blatt und malen Sie Rasterlinien ein, z.B.

alle zwei Zentimeter. Legen Sie für den Textbereich Spalten an: Bei Zeitschriften oder

bei Zeitungen ist z.B. eine Spalte etwa 4,5cm Breit. Für Prospekte ist eine

Textspaltenbreite von ca. 9 Zentimeter auch sehr gut geeignet, da Sie daneben sehr gut

Bilder platzieren können.

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2. Übertragen Sie die Skizze in Ihr Dokument im PC: Legen Sie am besten mit dem

Befehl „Datei / Neu..“ ein neues leeres Dokument an.

3. Richten Sie sich eine Textspalte ein, indem Sie die Randbegrenzungsschieber nach

rechts oder links verschieben.

4. Fügen Sie anschließend den Text ein. Sie können auch bereits vorhandenen Text aus

anderen Dokumenten mit den Befehlen „Bearbeiten / Kopieren“ (im Quelldokument)

und „Bearbeiten / Einfügen“ (im neuen Dokument) einbauen.

5. Fügen Sie dann, wie oben beschrieben, ein Bild Ihrer Wahl ein und positionieren und

formatieren es, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist.

Nehmen Sie jetzt noch Änderungen an der Formatierung des Textes vor:

• Ist die Schrift vielleicht zu groß? In Zeitschriften oder Zeitungen ist eine gängige

Punktgröße häufig 9 oder 8 Punkt.

• Serifen-Schriftarten und Serifenlose Schriftarten: Man unterscheidet zwischen den

sogenannten Serifen-Schriften und den Serifenlosen Schriften. Serifen-Schrift bedeutet

eine Schriftart mit „Häkchen“, d.h. geschwungene Schriftformen, die von höherer

Emotionalität sind. Ein Beispiel für eine Serifen Schrift ist die Standardschriftart

„Times New Roman“. Serifenlose Schriften sind ohne Häkchen und ohne Schnörkel

und vermittelt daher einen nüchternen oder neutralen Eindruck.

Times New Roman

Arial

24 Punkt

24 Punkt

• Die Schriftarten können Sie ändern, indem Sie über das Menü „Format / Zeichen“

eine andere Schriftart und Schriftgröße wählen. Mit den Optionen „Kursiv“ oder „Fett“

können Sie einzelne Textteilen besonders hervorheben.

Beispiel: Die Wirkung der Schriftarten

Die Mitgliedsbetriebe der Glaser- und

Fensterbauerinnung Karlsruhe setzen

ihr umfangreiches handwerkliches

Wissen und Können für die Herstellung,

Montage und Wartung hochwertiger

Produkte in den Leistungsbereichen

Fensterbau und Verglasung/Glasbau

ein.

Die Mitgliedsbetriebe der Glaserund

Fensterbauerinnung Karlsruhe

setzen ihr umfangreiches

handwerkliches Wissen und Können

für die Herstellung, Montage und

Wartung hochwertiger Produkte in

den Leistungsbereichen Fensterbau

und Verglasung/Glasbau ein.

Serifenschrift Times New Roman

Serifenlose Schrift Arial

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Satzbeispiel mit verschiedenen Textspalten und Bildunterschriften

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