MAI – JUNI – JULI – AUGUST 2001 - Radio Vatikan

radiovaticana.de

MAI – JUNI – JULI – AUGUST 2001 - Radio Vatikan

MAI JUNI JULI AUGUST 2001


nicht verstanden oder wohl

verstanden und abgelehnt

werden. Zweitens, dass

viele Katholiken nichts oder

viel zu wenig über den

Papst, seine Aussagen, sein

Tun wissen oder aber,

dass sie nur einseitig oder

falsch darüber informiert

Angebote aber von den

Redaktionen meist abgelehnt

werden. Auch kennen

die Korrespondenten

in Rom die weite Palette

päpstlicher Themen, während

die Redaktionen in

der Heimat den Papst

meist nur unter der Brille

sind. Da wir im Radio für des Sexuallebens und von

LIEBE LESERINNEN

die Kommunikation zuständig

sind, also für die richtige men.

Sonderlichkeiten wahrneh-

UND LESER,

Am Anfang dieses neuen Information und Vermittlung,

Der Ehrlichkeit halber fü-

Programmheftes möchte

interessiert uns vor ge ich an, dass auch die

ich Sie auf eine große Sorge allem die Frage der vatikanische Öffentlichkeits-

hinweisen: die Kommunikation

Kommunikation. Und ich

und Medienarbeit

zwischen dem vertrete die Ansicht, dass sich zu wenig den Bedürf-

Vatikan und dem deutschen

Sprachraum. Es steht nicht

gut um das Verhältnis zwischen

dem Zentrum der

das schlechte Verhältnis

zwischen dem Vatikan und

den Katholiken im deutschen

Sprachraum zum Teil

nissen nicht-italienischer

Journalisten anpasst. Ich

möchte Sie liebe Hörerinnen

und Hörer erstens

Weltkirche und vielen in schlechter Kommunikation

mit dieser meiner Sorge

Katholiken in Deutschland,

begründet ist. vertraut machen. Zwei-

Österreich und der Hier nur ein kleines Faktum,

tens informiere ich Sie hier

Schweiz. Die Beziehungen

sind belastet. Viele Gläubige,

die sonntags den Gottesdienst

das aber ein bezeichtens

nendes Licht auf die Lage

wirft: in den zehn großen

über zwei Schritte, die diesem

Schaden beikommen

möchten: erstens veranhen

besuchen, verste-

italienischen Tageszeitunstaltet

die katholische

Entscheidungen des gen steht mehrmals pro Akademie in Bayern am

Papstes und seiner Mitarbeiter

Woche etwas über den 24. November dieses

nicht, kritisieren sie, Papst, den Vatikan, die Jahres auf meine Anregung

lächeln über sie, lehnen sie katholische Weltkirche. In hin eine Tagung zum

ab oder lassen sie einfach deutschsprachigen Zeitungen

Thema „Kommunikation

links liegen. Ein solcher

Zustand ist auf die Dauer

gefährlich für die Kirche,

denn er zeigt: „Der kirchliche

findet man im Vergleich

dazu fast nichts oder

wenn dann eher Negatives.

Ähnlich ist es im Rundfunk

zwischen dem Vatikan und

dem deutschen Sprachraum“.

Zweitens gebe ich

zum gleichen Thema ein

Haussegen hängt und Fernsehen. Die Kirche Büchlein heraus, das im

schief”. Man muss darüber

nachdenken, wie das Verhältnis

zwischen dem Oberhaupt

fehlt und wenn sie vorkommt,

dann unter negativen

Vorzeichen. Die Ur-

kommenden Frühjahr bei

Herder erscheinen wird.

Ich werde Sie im Radio und

der katholischen Kirsache

davon: Viele Redak-

im kommenden Pro-

che und den Ortskirchen

verbessert werden kann,

und man muss nach der

Reflexion etwas dafür tun,

um den Haussegen wieder

gerade zu hängen.

Zunächst aber die Frage:

tionen sind an Kirche nicht

interessiert und sie vermuten,

dass die Leser, Hörer

und Zuschauer ebensowenig

interessiert sind. Die in

Rom lebenden Korrespondenten

deutscher Sprache

grammheft weiter über das

Thema auf dem Laufenden

halten. Und nun sage ich

Ihnen: bleiben Sie Radio

Vatikan in Treue verbunden,

denn bei uns werden

Sie sachlich über den

woher kommt die Belastung

versichern mir immer Papst, seine Mitarbeiter

des Verhältnisses?

Ich sehe zwei Gründe:

erstens, dass Glaubens- und

Morallehren des Papstes

wieder, dass sie persönlich

viel mehr über die Kirche

in ihren Medien veröffentlichen

würden, dass ihre

und die Weltkirche informiert.

P.Eberhard v.Gemmingen SJ

2 0


YOUNG RADIO

INTERNETSEITE FÜR JUGENDLICHE

Startschuss für die neue

Internetseite war der 12.

Februar 2001, der 70.

Geburtstag von Radio

Vatikan. Ein Beweis, dass

sich der Sender trotz seines

Alters auf junges

Publikum einstellen kann:

Die Zielgruppe sind

Internetnutzer, die Interesse

haben an gesellschaftlichen

Themen

betrachtet aus christlichem

Blickwinkel und

an Fragestellungen des

Glaubens. Auf Mouse-

Klick abrufbar sind jeweils

vier Radio-Beiträge, die

die Redakteure im Laufe

von zwei Wochen nach

und nach austauschen.

Z.B. „Hat man bei 300

km pro Stunde noch Zeit,

an Gott zu denken?” Die

Antworten von Michael

Schumacher, Heinz-

Harald Frentzen und

Mika Häkkinen waren in

der Rubrik „nachgefragt”

abzurufen. Später war in

der gleichen Sparte ein

Interview zu hören mit

Fredi Bobic, Stürmer bei

Borussia Dortmund, der

die „Aktion Schutzengel”

gegen Kinderprostitution

unterstützt. Unter dem

Stichwort „Musik” stellt

young radio Musiker und

Bands mit christlichem

Hintergrund vor, wie

z.B. die Rapper W4C

(Warriors for Christ)

oder Sal Solo. Unter den

Stichworten „trend”,

„event” oder „erlebt”

werden Aktionen und

Initiativen präsentiert,

wobei die beteiligten

jungen Leute möglichst

selbst zu Wort kommen.

Was bietet young radio

noch? Wöchentlich neu

einen geistvollen Impuls

zum Lesen. Und auf einer

Unterseite finden sich

Hinweise zu Veranstaltungsterminen

für Jugendliche

in allen deutschsprachigen

Diözesen. Immer

willkommen sind Anregungen

und Kritik, die

die Nutzer von young

radio an die Redaktion

schicken können: dazu

brauchen sie nur auf

„feedback” zu klicken.

Adresse:

www.radiovaticana.de

RADIO VATIKAN AUF VIELE WEISE HÖREN

Auf Mittel- und Kurzwelle direkt aus Rom

16.00 Uhr „Treffpunkt Weltkirche":

Mittelwelle 1530 kHz, Kurzwellen: 5880, 7250, 9645 kHz, UKW 93,3

20.20 Uhr Hauptprogramm (siehe Monatsplan, nächste Seiten):

MW 1530 kHz, KW 5880, 7250 kHz, UKW 93,3

06.20 Uhr Wiederholung des Hauptprogramms:

Mittelwelle 1530 kHz, KW 5880, 7250 kHz, UKW 93,3

Im Internet: www.radiovaticana.org - rund um die Uhr, so oft gewünscht,

beide Sendungen je 24 Stunden

Über Radio Horeb: Täglich um 16.00 und 18.00 Uhr

über Astra: analog auf dem Tonunterträger von Pro7, 7,38 HMz

digital auf dem Tonunterträger von ZDF 7,56 MHz

Über EuroMax, London: 9.30, 11.15, 16.00, 19.15, 0.45 Uhr

über Astra, Tonunterträger MTV-deutsch 7,38 MHz

Über Radio Stephansdom, Wien: 19.30 Uhr UKW 107,3 kHz

Über Dom-Radio, Köln: 19.05 und 19.35 Uhr auf verschiedenen Kabel-Frequenzen

Über Radio Maria, Österreich: 16.00 und 18.00 Uhr, in Ober-, Niederösterreich

und Tirol

Über Radio Grüne Welle, Südtirol: 6.30, 10.00, 16.00 Uhr, UKW 103,0; 97,8 kHz

Über Kabel durch Radio Horeb: Luxemburg 100,5; München 89, 6; Augsburg 106,45;

Regensburg 101,8; Rosenheim 101,5;

3


„Zum runden Geburtstag”

Emil Wachter 80 Jahre

Sendung: 13. Mai 2001

Professor Emil Wachter

wurde 1921 in Neuburgweier

bei Karlsruhe geboren.

Er hat in rund 50 Jahren

künstlerischer Arbeit

ein umfangreiches und

eindrucksvolles Werk geschaffen.

Zeugnisse davon

kann man im öffentlichen

Bereich an weit über hundert

Orten von Sylt bis

Konstanz, aber auch im

Ausland bewundern. Berühmt

geworden sind seine

Arbeiten an der

Autobahnkirche St. Christophorus

bei Baden-Baden

mit dem großen Betonbildwerk

zum Alten

und Neuen Testament.

Außer den Auftragsarbeiten

entstand ein kaum

mehr überschaubares Werk

von Zeichnungen, Lithographien

und Gemälden -

Ölbilder, Aquarelle und

Tuschen. Über die dargestellten

Gegenstände und

Motive hinaus zeigen sie

viel von der Tiefe und

Frische von Emil Wachters

Welt-Anschauung und

Menschen-Bild. Beides:

Mensch und Werk sind

vom tiefen Glauben

durchdrungen.

4

MAI 2001

Di 1. 5.

Peter Dyckhoff, Senden

Das mystische Gebet

Nicht nur die christliche

Tradition schätzt die Mystik

sehr hoch, sondern auch die

moderne und leider oft kirchenferne

Welt des ,New

Age’. Mystik scheint geradezu

,in’ zu sein. Auf diesem

Hintergrund zeigt ein Kenner

der christlichen Tradition,

wie der Christ sich heute

nüchtern und doch begeistert

dem mystischen Gebet

annähern kann.

Mi 2. 5.

Die Römische Woche

Do 3. 5.

Jugend-Magazin

Fr 4. 5.

Mit dem Papst in Griechenland

Sa 5. 5.

Mit dem Papst in Griechenland

und Syrien

So 6. 5.

Mit dem Papst in Syrien

Mo 7. 5.

Mit dem Papst in Syrien

Di 8. 5.

Mit dem Papst in Syrien

und auf Malta

Mi 9. 5.

Mit dem Papst auf Malta

Do 10. 5.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 11. 5.

Prisma-Magazin

Sa 12. 5.

Urban Fink

Kommentar der Woche

Heinrich Wolfrum

Betrachtung zur Liturgie

des 5. Sonntags in der

Osterzeit

So 13. 5.

Aldo Parmeggiani

Der runde Geburtstag

Emil Wachter 80 Jahre

Maler und Architekt

Aus der Sendereihe:

„Menschen in der Zeit”

Mo 14. 5.

Weltkirchen-Magazin

Di 15. 5.

Peter Dyckhoff, Senden

Das mystische Gebet 2. Teil

Mi 16. 5.

Die Römische Woche

Do 17. 5.

Kreuzfeuer

Kirche wo es kritisch wird

Fr 18. 5.

Prisma-Magazin

Sa 19. 5.

Urban Fink

Kommentar der Woche

Barbara v. Stieglitz

Betrachtung zur Liturgie

des 6. Sonntags in der

Osterzeit

So 20. 5.

Sie schreiben wir antworten

Mo 21. 5.

Weltkirchen-Magazin

Di 22. 5.

Peter Dyckhoff, Senden

Das mystische Gebet 3. Teil


Mi 23. 5.

Die Römische Woche

Do 24. 5.

Konsistorium aller Kardinäle

Der Senat des Papstes tagt

MAI 2001

DEUTSCHSPRACHIGE

REDAKTION

Anschrift: Radio Vatikan

Piazza Pia 3

I-00120 Cittá del Vaticano

Tel. 00 39 06 / 69 88 41 01

Fax 69 88 38 44

E-mail: deutsch@vatiradio.va

Fr 25. 5.

Prisma-Magazin

Sa 26. 5.

Urban Fink

Kommentar der Woche

Bernhard Koch

Betrachtung zur Liturgie

des 7. Sonntags in der

Osterzeit

So 27. 5.

Aldo Parmeggiani

Aktenzeichen: Lea Rabin

Ein Leben für den Frieden

Mo 28. 5.

Weltkirchen-Magazin

Di 29. 5.

Peter Dyckhoff, Senden

Das mystische Gebet 4. Teil

Mi 30. 5.

Die Römische Woche

Do 31. 5.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

GEBETSMEINUNG DES

PAPSTES FÜR MAI:

Dass die Flüchtlingsfrauen

durch Unterstützung

und Achtung ihrer Würde

die Kraft finden, die Folgen

von Gewalt und

Schmerz zu überwinden.

MISSIONSGEBETSMEINUNG:

Dass die Herausforderungen

der modernen

städtischen Kultur die

Gläubigen zu neuem missionarischen

Eifer in den

Städten anspornen.

Lea Rabin

Ein Leben für den Frieden

Aktenzeichen am 27. Mai 2001

Lea Rabin, die Witwe des

vor sechs Jahren ermordeten

israelischen Ministerpräsidenten

Jizchak Rabin,

erlag Ende vergangenen

Jahres einem Krebsleiden.

Sie war 72 Jahre alt. Lea

Rabin engagierte sich nach

der Ermordung ihres Mannes

stark für das Lebenswerk

Rabins, dem 1993 zusammen

mit Jassir Arafat

der Friedensnobelpreis verliehen

wurde. In Israel blieb

Lea Rabin bis zuletzt wegen

ihren offenen Meinungsäußerungen

nicht unumstritten.

Von der Friedensbewegung

und im Ausland

wurde sie jedoch als Botschafterin

des Friedens und

Symbolfigur für den Aussöhnungsprozess

zwischen Israel

und den Palästinensern

überall geschätzt. Sie hatte

ein freundschaftliches Verhältnis

zu US-Präsident Bill

Clinton, dem palästinensischen

Präsidenten Jassir

Arafat und vielen europäischen

Staatsmännern.

Redaktion:

Verantwortlich:

P. Eberhard v. Gemmingen SJ

Redaktionsmitglieder:

Irene Andreae,

Clemens Behr,

Jürgen Erbacher,

Aldo Parmeggiani,

Peter Rohrmann,

Brigitte Schmitt,

Gabi Verbeek

KONTEN FÜR

BEZAHLUNG UND

SPENDEN:

Deutschland:

Freunde von „Radio Vatikan e.V.”

Bank im Bistum Essen

Essen, Kto.:

475 200 26, BLZ 360 602 95

Spenden können von der

Steuer abgesetzt werden.

Österreich:

Radio-Vatikan-Hilfe

H. Segur

Bankhaus Schelhammer

und Schattera,

Wien Kto. 21 29 93

Schweiz:

Radio Vatikan

Post-Scheck-Konto: 60-828-6

Gabi Verbeek im Studio von „One-o-Five-Live”

5


„Menschen in der Zeit"

Anneliese Rothenberger

Kammersängerin

Sendung: 10. Juni 2001

Anneliese Rothenberger

wurde in Mannheim geboren.

Ihre außerordentliche

Bühnenkarriere begann

1947 in Koblenz. Bereits

neun Jahre später wurde

sie an der Wiener

Staatsoper engagiert. Der

Norddeutsche Rundfunk

machte ihre Sopranstimme

in ganz Deutschland

bekannt. Später unternahm

sie Gastspielreisen

u.a. nach Buenos Aires,

Teatro Colon, New York,

an der ,Met'. Als einzige

deutsche Sängerin erhielt

sie das Angebot, an der

Scala von Mailand die

,Traviata' zu singen. Eine

ungewöhnlich erfolgreiche

Karriere erlebte die

immer bescheiden gebliebene

Künstlerin jahrelang

auch im Fernsehen als

Gastgeberin prominenter

Künstler aus aller Welt.

Die gläubige Katholikin

Anneliese Rothenberger

ist zudem eine begnadete

Pädagogin und hat viel für

den künstlerischen Nachwuchs

geleistet. Und tut

es auch heute noch.

6

JUNI 2001

Fr 1. 6.

Prisma-Magazin

Sa 2. 6.

Christa Meves

Kommentar der Woche

Rudolf Pesch

Zur Liturgie des Pfingstfestes

So 3. 6.

Sie schreiben wir antworten

Mo 4. 6.

Weltkirchen-Magazin

Di 5. 6.

Eberhard v.Gemmingen SJ

Staat ohne Gott?

Zukunftsmodell oder

Sackgasse

Im modernen Staat gilt

Religionsfreiheit, die Bürger

sind frei in der Wahl

ihres religiösen Bekenntnisses,

sie haben das Recht

Atheisten zu sein. Norm ist,

was die Mehrheit wählt.

Gott und sein Gebot darf

niemandem aufgezwungen

werden. Ist daher der Staat

atheistisch? Gilt keine

Moral? Kann durch demokratische

Abstimmung

jede Moral abgeschafft

werden?

Mi 6. 6.

Die Römische Woche

Do 7. 6.

Jugend-Magazin

Fr 8. 6.

Prisma-Magazin

Sa 9. 6.

Christa Meves

Kommentar der Woche

Gerhard Lohfink

Zur Liturgie des

Dreifaltigkeitsfestes

So 10. 6.

Aldo Parmeggiani

Kammersängerin

Anneliese Rothenberger

Aus der Reihe

„Menschen in der Zeit”

Mo 11. 6.

Weltkirchen-Magazin

Di 12. 6.

Eberhard v.Gemmingen

Staat ohne Gott?

Mi 13. 6.

Die Römische Woche

Do 14. 6.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 15. 6.

Prisma-Magazin

Sa 16. 6.

Christa Meves

Kommentar der Woche

Ludwig Weimer

Zur Liturgie des 11. Sonntags

im Jahreskreis

So 17. 6.

Aldo Parmeggiani

Aktenzeichen

Fritz Thyssen

Saulus der deutschen Industrie

Mo 18. 6.

Weltkirchen-Magazin

Di 19. 6.

Eberhard v.Gemmingen

Staat ohne Gott?


JUNI 2001

Wichtige Adressen

Mi 20. 6.

Die Römische Woche

Do 21. 6.

Kreuz-Feuer

Kirche wo es kritisch wird

Fr 22. 6.

Prisma-Magazin

Sa 23. 6.

Mit dem Papst in der Ukraine

So 24. 6.

Mit dem Papst in der Ukraine

Mo 25. 6.

Mit dem Papst in der Ukraine

Di 26. 6.

Mit dem Papst in der Ukraine

Mi 27. 6.

Die Römische Woche

Do 28. 6.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 29. 6.

Prisma-Magazin

Sa 30. 6.

Christa Meves

Kommentar der Woche

Arnold Stötzel

Zur Liturgie vom 13. Sonntag

im Jahreskreis

GEBETSMEINUNG DES

PAPSTES FÜR JUNI:

Dass die Christen sich so in

der Eucharistie orientieren,

dass alles Tun in Christus

beginnt und in ihm endet.

MISSIONSGEBETSMEINUNG:

Dass die Katholiken in Vietnam

an der kulturellen,

erzieherischen und sozialen

Entwicklung des Landes

mitarbeiten dürfen.

Fritz Thyssen Saulus

der deutschen Industrie

Aktenzeichen am 17. Juni 2001

In der Erinnerung lebt Fritz

Thyssen fort als Träger eines

berühmten Industriellennamens,

als Aufsichtsratsvorsitzender

des größten deutschen

Stahlkonzerns und als Großunternehmer,

der den Nationalsozialismus

auf dem Weg

zur Macht unterstützte. Weniger

bekannt ist, dass nach

Hitlers Machtübernahme aus

dem Saulus bald ein Paulus

wurde: Tiefe Meinungsunterschiede

und wachsende Spannungen

führten zur Gegnerschaft

und schließlich zum

Bruch mit dem unmenschlichen

Regime. Thyssen musste

fliehen, seine Firma wurde

beschlagnahmt, sein Vermögen

konfisziert. In Südfrankreich

verhaftet wurde er in die

Konzentrationslager Buchenwald

und Dachau verschleppt.

Heute ist sein Name präsent

in der Fritz Thyssen-Stiftung

zur Förderung der

Wissenschaft.

Kassetten und

Werbematerial bei:

Alfons Isermann,

Langenhorsterstr. 25 b

D-42551 Velbert

Tel./Fax: 02051/87502

Programmheft

(Adressen, Versand):

Winfried Aufterbeck

Wiesenstr. 9 a

D-40878 Ratingen

Tel. 02102/23031

Versand, Organisation,

Einkauf:

Hans-Werner und

Andrea Lichter

Pruemzurlayerstr. 15

D-54666 Irrel

Verantwortlich

für Österreich:

Renate Karoliny

Viktor Kaplanstr. 13/40

A-1220 Wien,

Tel. 01 / 20 23 433

Verantwortlich

für die Schweiz:

Christine und

Willy Ullmann

Schweighoferstr. 48

CH-8045 Zürich

Kardinal Walter Kasper im Gespräch mit deutschen

Journalisten (im Bild Erich Kusch und Jürgen Erbacher)

7


„Zum runden Geburtstag”

Riccardo Muti 60 Jahre

Sendung: 15. Juli 2001

Riccardo Muti wurde am

28. Juli 1941 in Neapel als

ältester von fünf Söhnen

eines Arztes geboren. Mit

acht Jahren begann er,

Violine zu spielen. Als 13-

jähriger wechselte er zum

Piano. Im Anschluss daran

ging er nach Mailand, wo

er die Fächer Komposition

und Dirigieren ebenfalls

mit Auszeichnung absolvierte.

Der Grundstein

seiner außerordentlichen,

internationalen Karriere

war damit gelegt. 1987

wurde er Chefdirigent der

Mailänder Scala. Opern-

Neueinstudierungen leitete

Riccardo Muti nicht nur

in Mailand, sondern mit

steter Regelmäßigkeit

auch in Wien, Salzburg,

London und in den USA.

In den letzten Jahren hat

sich Riccardo Muti besonders

als Mozart-Spezialist

einen Namen gemacht.

Das musikalische Aushängeschild

Italiens ist seit

1969 verheiratet und

wohnt in Ravenna. Das

Ehepaar Muti hat drei

Kinder: Zwei Söhne und

eine Tochter.

8

JULI 2001

So 1. 7.

Sie schreiben wir antworten

Mo 2. 7.

Weltkirchen-Magazin

Di 3. 7.

Eberhard v. Gemmingen SJ

Die Krise des Priesterberufes

Ursachen und Perspektiven

Mi 4. 7.

Die Römische Woche

Do 5. 7.

Jugend-Magazin

Fr 6. 7.

Prisma-Magazin

Sa 7. 7.

Alexander v. Campenhausen

Kommentar der Woche

Tamás Czopf

Zur Liturgie des 14. Sonntags

im Jahreskreis

So 8. 7.

Sie schreiben wir antworten

Mo 9. 7.

Weltkirchen-Magazin

Di 10. 7.

Eberhard v. Gemmingen SJ

Die Krise des Priesterberufes

Ursachen und Perspektiven

Mi 11. 7.

Die Römische Woche

Do 12. 7.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 13. 7.

Prisma-Magazin

Sa 14. 7.

Alexander v. Campenhausen

Kommentar der Woche

Heinrich Wolfrum

Zur Liturgie des 15. Sonntags

im Jahreskreis

So 15. 7.

Aldo Parmeggiani

Der runde Geburtstag

Riccardo Muti

Dirigent 60 Jahre

Aus der Sendereihe

„Menschen in der Zeit”

Mo 16. 7.

Weltkirchen-Magazin

Di 17. 7.

Eberhard v. Gemmingen SJ

Die Krise des Priesterberufes

Ursachen und Perspektiven

Mi 18. 7.

Die Römische Woche

Do 19. 7.

Kreuzfeuer

Kirche wo es kritisch wird

Fr 20. 7.

Prisma-Magazin

Sa 21. 7.

Alexander v. Campenhausen

Kommentar der Woche

Barbara v. Stieglitz

Zur Liturgie des 16. Sonntags

im Jahreskreis

So 22. 7.

Sie schreiben wir antworten

Mo 23. 7.

Weltkirchen-Magazin


Di 24. 7.

Eberhard v. Gemmingen SJ

Die Krise des Priesterberufes

Ursachen und Perspektiven

Mi 25. 7.

Die Römische Woche

Do 26. 7.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 27. 7.

Prisma-Magazin

Sa 28. 7.

Alexander v. Campenhausen

Kommentar der Woche

Bernhard Koch

Zur Liturgie des 17. Sonntags

im Jahreskreis

So 29. 7.

Aldo Parmeggiani

Aktenzeichen

Agnes Neuhaus

Sozialdienst katholischer Frauen

Mo 30. 7.

Weltkirchen-Magazin

Di 31. 7.

Kardinal John H.

Newmanzum 200.

Geburtstag

GEBETSMEINUNG DES

PAPSTES FÜR JULI:

Dass in den Familien das

Evangelium gelesen und

gelebt werde, damit so

alle von christlicher Hoffnung

erfüllt werden.

MISSIONSGEBETSMEINUNG:

Dass die Katechisten und

alle Laienhelfer in den

Missionsländern solide

für die Seelsorge ausgebildet

werden.

JULI 2001

Agnes Neuhaus Sozialdienst

katholischer Frauen

Aktenzeichen am 29. Juli 2001

Agnes Neuhaus wurde 1854

in Dortmund als älteste Tochter

von insgesamt neun Kindern

geboren. Am 19. Juni

1900 wurde der von ihr gegründete

,Verein vom guten

Hirten' ins offizielle kirchliche

Dasein aufgenommen. Sie leitete

damit eine Bewegung ein,

in der Pionierdienste für das

gesamte Wohlfahrtswesen geleistet

wurden. Agnes Neuhaus

hielt es immer für unerlässlich,

ihre Arbeit in enger

Verbindung mit der Kirche zu

tun. So entstand ein Verein

nach dem anderen. Bald waren

die Klöster in Westfalen

und im Rheinland vom ,Guten

Hirten' mit Schützlingen überfüllt.

Agnes Neuhaus erkannte,

dass ein Mittelpunkt notwendig

war, von dem aus der

Auftrag erteilt werden sollte.

Des-halb gründete sie den

,Zentralverband der katholischen

Fürsorgevereine'.

Kardinal Lehmann beim Interview

DIÖZESAN-

BEAUFTRAGTE

Erzdiözese Luxemburg:

Eva-Maria Geis

35 rue de Schouweiler

L-4945 Hautcharage

Tel. 0352/501321

ÖSTERREICH:

Kärnten:

Dr. Reinhard Schubert • 2. Maistr. 7/1

A-9100 Völkermarkt

Tel. 04231/3155 • Fax 4350

NIEDERÖSTERREICH:

St. Pölten:

Peter F. Moser • Klostergasse 1516

A-3101 St. Pölten

Tel. 0742/3983 • Fax 398380

Steiermark:

P. Wolfgang Czernin OSB,

Abtei Seckau, A-8732 Seckau

Tel. 0043/3514/5234-110

Fax 0043/35 14/5234-105

SCHWEIZ:

Regionen Basel, Bern, Jura:

Dr. Rosemarie Zell

Waldeckweg 47 •

CH-4102 Binningen

Tel. 061/4212175

Regionen Zürich, Chur,

St. Gallen, Innerschweiz:

Marietheres Hürlimann

Kernstr. 27/I •

CH-8004 Zürich

Tel. 01/2410983

9


„Zum runden Geburtstag”

Hans Tietmeyer 70 Jahre

Sendung am 12. August 2001

Hans Bernhard Josef

Tietmeyer wurde am 18.

August 1931 in Metelen in

Westfalen geboren. Nach

dem Abitur begann er

zunächst ein Theologiestudium

zwei seiner

Brüder wurden Priester

wechselte aber dann zum

Studium der Wirtschaftswissenschaften

über. Als

Student und Stipendiat des

Cusanuswerkes, der bischöflichen

Studienförderung,

war er auch Generalsekretär

der Katholischen

Deutschen Studentenvereinigung.

1960

promovierte Tietmeyer

zum Dr.rer.pol. In den 70-

Jahren übernahm er internationale

Führungsaufgaben.

1993 wurde Tietmeyer

Präsident der

Deutschen Bundesbank

und erwarb sich durch seine

Autorität weltweite

Wertschätzung. Im Vordergrund

des Gesprächs

mit Aldo Parmeggiani

steht vor allem der

Katholik Hans Tietmeyer

und seine Einstellung zum

christlichen Glauben.

10

AUGUST 2001

Mi 1. 8.

Die Römische Woche

Do 2. 8.

Jugend-Magazin

Fr 3. 8.

Prisma-Magazin

Sa 4. 8.

Steffen Heitmann, Dresden

Kommentar der Woche

Rudolf Pesch

Zur Liturgie des 18. Sonntags

im Jahreskreis

So 5. 8.

Sie schreiben wir antworten

Mo 6. 8.

Weltkirchen-Magazin

Di 7. 8.

Aldo Parmeggiani

Sternstunden der Christenheit

Paulus entscheidet sich für Europa

Mi 8. 8.

Die Römische Woche

Do 9. 8.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 10. 8.

Prisma-Magazin

Sa 11. 8.

Steffen Heitmann

Kommentar der Woche

Gerhard Lohfink

Zur Liturgie des 19. Sonntags

im Jahreskreis

So 12. 8.

Aldo Parmeggiani

Der runde Geburtstag

Hans Tietmeyer, 70 Jahre

Präsident der Bundesbank a.D.

Aus der Sendereihe

„Menschen in der Zeit“

Mo 13. 8.

Weltkirchen-Magazin

Di 14. 8.

Aldo Parmeggiani

Sternstunden der Christenheit

Konstantin schließt Frieden

mit den Christen

Mi 15. 8.

Hochfest der Aufnahme

Mariens in den Himmel

Do 16. 8

Kreuzfeuer

Kirche wo es kritisch wird

Fr 17. 8.

Prisma-Magazin

Sa 18. 8.

Steffen Heitmann

Kommentar der Woche

Ludwig Weimer

Zur Liturgie des 20. Sonntags

im Jahreskreis

So 19. 8.

Sie schreiben wir antworten

Mo 20. 8.

Weltkirchen-Magazin

Di 21. 8.

Aldo Parmeggiani

Sternstunden der Christenheit

Benedikt sammelt die Mönche

Mi 22. 8.

Die Römische Woche

Do 23. 8.

Kreuzfeuer

Kirche wo es kritisch wird

Fr 24. 8.

Prisma-Magazin


Sa 25. 8.

Steffen Heitmann

Kommentar der Woche

Achim Buckenmaier

Zur Liturgie des 21. Sonntags

im Jahreskreis

So 26. 8.

Aldo Parmeggiani

Aktenzeichen

Daniel Comboni

Visionärer Missionar

Mo 27. 8.

Weltkirchen-Magazin

Di 28. 8.

Aldo Parmeggiani

Sternstunden der Christenheit

Papst Leo I. stoppt die Hunnen

Mi 29. 8.

Die Römische Woche

Do 30. 8.

Kreuz des Südens

Leben in jungen Kirchen

Fr 31. 8.

Prisma-Magazin

GEBETSMEINUNG DES

PAPSTES FÜR AUGUST:

Dass die politisch Verantwortlichen

davon

überzeugt werden, dass

nur Gott der Herr des

Lebens ist.

MISSIONSGEBETSMEINUNG:

Dass die Kirche in

China durch eine tiefe

kontemplative Spiritualität

die große chinesische

Tradition bereichert.

AUGUST 2001

Daniel Comboni

Visionärer Missionar

Aktenzeichen

am 28. August 2001

Daniel Comboni wurde

1831 in Limone am

Gardasee geboren. Als

Kind von Arbeitern in

einer Zitronenpflanzung

war er der einzige Überlebende

von acht Geschwistern.

Seine Erziehung erhielt

er im Institut für

arme Kinder in Verona.

1857 ging er zum ersten

Mal nach Afrika und engagierte

sich für neue Wege

in der Mission. So sollten

zum Beispiel vorwiegend

Einheimische die Heilige

Schrift verkünden. Mit

allen Kräften wandte er

sich gegen jede Form des

Sklavenhandels. Am 12.

August 1877 wurde

Daniel Comboni zum

Bischof von Khartoum

geweiht, der heutigen

Hauptstadt des Sudan, wo

er vier Jahre später an

Tropenfieber starb. Papst

Johannes Paul II. sprach

den bedeutenden Wegbereiter

der Kirche in

Afrika und Ordensgründer

Daniel Comboni im Jahre

1996 in Rom selig.

DIÖZESAN-

BEAUFTRAGTE

DEUTSCHLAND:

Diözese Aachen:

Tadeusz und Robert Rauhut

Walhorner Str. 12 • 52074 Aachen

Tel. und Fax 0241/709679

Diözese Augsburg:

Bruder Lambert Six

D-82488 Ettal

Tel. 08822743 II • Fax 74409

Erzdiözese Berlin:

Pr. Wolfgang A. Soldes

Weskampstr. 7 • D-13591 Berlin

Tel. 030/3661000

Erzdiözese Bamberg:

Hans Backer • Gartenweg 2

D-91327 Gößweinstein

Tel. 09242/1220

Fax 09242/1492

Diözese Eichstätt:

Domkapitular Klaus Schimmöller

Leonrodplatz 4 • 85072 Eichstätt

Tel. 08421/50240

Diözese Erfurt:

Prof. Christa Grünert

Bonhoefferstr. 19

99427 Weimar

Tel./Fax 03643/4208200

Erzdiözese Freiburg:

Maria Benz • Rögelestr. 3

D-79877 Friedenweiler-Rötenbach

Tel. 07654/1858

Diözese Fulda:

Gerhard Widera

Friedenstr. 19 • D-36043 Fulda

Tel. 0661/73368

Erzdiözese Hamburg:

Marco Chwalek

Kirunastr. 9 • 24109 Kiel

Tel. 0431/521789 • Fax 521789

E-Mail: vatiradioMC@gmx.de

Diözese Hildesheim:

Karl Wolf • Am Bäckfeld 1

D-21335 Lüneburg

Tel. 04131/47184 • Fax 48304

Erzdiözese Köln:

Winfried Aufterbeck

Wiesenstr. 9a • D-40878 Ratingen

Tel. 02102/711711 • Fax 21413

Diözese Limburg:

Dieter Faber • Diezerstr. 74

D-65549 Limburg

Te. 06431/3554

Diözese Magdeburg:

Erhard Hipke

Thomas-Mann-Str. 10

D-06712 Zeitz • Tel. 03441/216487

11


SPRACHPALETTE EUROPA

Erstes Programm MESZ Mittelwelle 1530 kHz

Kurzwelle kHz

04.30 Slowenisch 4005 5880

04.50 Kroatisch

“ “

05.10 Tschechisch “ “

05.25 Slowakisch

“ “

05.40 Ungarisch

“ “

06.00 Polnisch

“ “ 7250

06.20 Deutsch

“ “ “

06.40 Französisch “ “ “

07.00 Englisch

“ “ “

07.20 Italienisch

“ “ “

07.30 Latein. Messe “ “ “

08.00 Italienisch

“ “ “

08.15 Französisch “ “ “

08.30 Englisch

“ “ “

12.00 Ita Fra Ing .... “ “ “

14.00 Italienisch . “ “ “

15.00 Spanisch

“ “ “

15.15 Portugisisch “ “ “

16.00 Deutsch

“ “ “

16.15 Polnisch

“ “ “

17.00 Latein. Vesper “ “ “

18.00 Französisch “ “ “

18.15 Englisch

“ “ “

18.30 Slowenisch “ “ “

18.50 Kroatisch

“ “ “

19.10 Ungarisch

“ “ “

19.30 Tschechisch “ “ “

19.45 Slowakisch

“ “ “

20.00 Polnisch

“ “ “ .........

20.20 Deutsch

“ “ “

20.40 Rosenkranz “ “ “

21.00 Italienisch

“ “ “

21.30 Französisch “ “ “

21.50 Englisch

“ “ “

22.10 Spanisch

“ “ “

22.30 Portugisisch “ “ “

22.45 Arabisch ...........“

“ “

23.00 Italienisch

“ “

23.30 Italienisch

“ “

23.50 Esperanto ............ “ “

24.00 Italienisch

“ “

9645












11625






Zweites Programm MESZ MW Kurzwelle kHz

11740








15595





04.10 Armenisch

04.30 Russisch

05.00 Ukrainisch

05.20 Weißrussisch

05.40 Litauisch

06.00 Lettisch

06.20 Rumänisch

06.40 Bulgarisch

07.00 Skandinavisch

07.20 Albanisch

17.50 Armenisch

18.10 Russisch

18.40 Ukrainisch

19.00 Weißrussisch

19.20 Litauisch

19.40 Lettisch

20.00 Rumänisch

20.20 Bulgarisch

20.40 Skandinavisch

21.00 Albanisch

1611














6185








9585





6185”


7250


7345









11715








9645


9645







9645

15185


12


DIÖZESAN-

BEAUFTRAGTE

Erzdiözese München-Freising:

Dr. Wilhelm Müller • Orionstr. 6

D-85716 Unterschleißheim

Tel. und Fax 089/3104141

Diözese Münster:

Dr. Hans Hermann Westermann

Deipe Stegge 70

D-48653 Coesfeld

Tel. (p) 02541/72151

(d) 948113

Diözese Osnabrück:

Joachim Preß • Hagenpatt 13

D-49186 Bad Iburg

Tel. 05403/5672 • Fax 5740

Handy: 0171/2652-179

Erzdiözese Paderborn:

Barbara Rinsche

Am Rykenberg 3 • D-59457 Werl

Tel. 02922/863370

Diözese Passau:

Christiane R. Kopp

M.-Prech-Str. 8 • D-94034 Passau

Tel. 0851/44640

Potsdam und Umgebung:

Ulrich Müller

Heideweg 20 b • D-14482 Potsdam

Diözese Regensburg

P. Michael Gebhart OSB

Kloster Weltenb. • D-93309 Kelheim

Tel. 09441/204128 • Fax 204145

Diözese Rottenburg-Stuttgart:

Ulrich Knop

Im Hafer 2 • D-71636 Ludwigsburg

Tel. 07141/43212

Saarland und Trier-Süd:

Adolf Lang • Veilchenweg 2

D-66798 Wallerfangen

Tel. 06831/964640 • Fax 964641

Diözese Speyer:

Franz Kranz • Luitpoldstr. 26

D-76863 Herxheim

Diözese Trier:

Walter Degenhardt

Südallee 37c • D-54290 Trier

Tel. 0651/73607

Diözese Würzburg

Josef Körber

Virchowstr. 6 • D-97072 Würzburg

Tel./Fax 0931/82469

Wuppertal und Umgebung:

Felix Becker • Nevigeserstr. 132

D-42113 Wuppertal

Tel. 0202/763131

Die deutschsprachige Redaktion hält zum Einsatz bei

regionalen Kirchen- und Diözesantagen ein Ausstellungspavillon

bereit. Es hat eine Grundfläche von 300 x

300 cm, und besteht aus:

1 Pavillon mit Dach in weiß

1 Tischelement 300 cm lang, 60 cm breit,

in drei Segmenten je 100 cm

3 Schrifttafeln mit unserem neuen Signet.

Dieser Stand ist sehr kompakt in zwei Pakete aufgeteilt

und wiegt komplett ca. 38 kg einschl. der Verpackungsmaterialien.

Er kann mit jedem auch kleineren PKW

transportiert werden. Wir stellen diesen gerne kostenlos

für solche Tage zur Information über und Werbung

für Radio Vatikan zur Verfügung.

Wenn in Ihrem Bistum oder Dekanat ein solcher

Regionaltag geplant ist und Sie hier für unser Radio werben

möchten, können Sie diesen Stand, sowie Werbematerial

(bitte rechtzeitig!) unter Angabe des Zeitpunktes

und des entsprechenden Anlasses bei uns in

Rom bestellen.

Bei Fragen zu diesem Stand wenden Sie sich bitte direkt

an:

Hans-Werner Lichter, Prümzurlayerstr. 15, D-54666 Irrel,

Fax: +49 6525 1258 / e-mail: lichter@radiovaticana.de

Clemens Behr beim Texten der Nachrichten

13


Der Papst im Nahen Osten eine Erinnerung

14

Vor etwas mehr als einem

Jahr fesselte sie den Blick

der Weltöffentlichkeit:

Die 91. Auslandsreise von

Papst Johannes Paul II.

Mittlerweile liegt sie für

viele weit zurück, sind die

sieben Tage des Heiligen

Vaters im Heiligen Land

„Schnee von gestern”. Jede

Reise des Papstes hatte

ihre Bedeutung, aber

ohne Frage ragt die

Pilgerreise nach Jordanien,

in die palästinensischen

Autonomiegebiete

und nach Israel in besonderer

Weise hinaus. Diese

Zeilen sollen an die

historischen Tage erinnern,

denn mehr den

Christen vor Ort als uns

Westeuropäern sind

Worte und Gesten von

Papst und Politikern präsenter

denn je, vor allem

in einer Zeit, wo der

Friede in Nahost längst

nicht mehr zum Greifen

nahe ist. Dabei kommt

Radio Vatikan und insbesondere

der deutschsprachigen

Redaktion eine

wichtige Rolle zu, denn

das Thema Nahost findet

nicht nur häufig Erwähnung,

sondern ist Ausgangspunkt

zahlreicher

Reflexionen, weil uns die

Christen im Heiligen Land

angehen. „Vergesst uns

Christen nicht”, mahnte

einmal der Lateinische

Patriarch von Jerusalem,

Michel Sabbah, in einer

Sendung. Wie auf dem

Programmheft vor drei

Jahren der Papst mit

Benjamin Netanjahu und

Yassir Arafat abgebildet

wurde, um das gute beiden

Staatssouveränen zu

zeigen, so scheint eine

Erinnerung und Bestandsaufnahme

zu jenen Tagen

im Heiligen Jahr sinnvoll

zu sein, denn längst ist das

letzte Kapitel der Visite

des Brückenbauers aus

Rom aufgeschlagen: Auswertung,

Interpretation,

Bestandsaufnahme.

Die Folgen der Reise sind

noch nicht abzusehen,

wohl die Notwendigkeit,

manche päpstliche Äußerung

und Versprechung

von Gastgeberseite weiterhin

in Erinnerung zu

rufen, wenn es im Heiligen

Land mit religiöser

Toleranz, der Ökumene

oder der Menschenrechtslage

nicht so sonnig

steht wie zwischen jenem

historischen 20. und 26.

März 2000. Der Papst

kam als Pilger und ist als

solcher gegangen. Aber

er ist genauso Politiker

gewesen und wird ein

solcher bleiben. Spätestens

seine Friedensbotschaft

für Jerusalem und

der eindringliche Appell

für einen dauerhaften

Frieden in Toleranz und

Koexistenz im Nahen

Osten haben gezeigt, dass

Politik von Pastoral kaum

zu trennen ist. Johannes

Paul II. wollte die Hände,

die er Politik und Religion,

vor allem aber den Armen

und Schwachen seit

Beginn seines Pontifikats

reicht, wieder und weiter

entgegen strecken.

Der römische Gast hat

vor allem seine beherzte

Rolle als Vorkämpfer des

interreligiösen Trialogs demonstriert,

dem sich keiner,

wenn er ihn ehrlich

meint, entziehen kann.

Die Reise hat gezeigt: Mit

dem Gespräch zwischen

Christen auf der einen und

Juden und Muslimen auf

der anderen Seite steht es

gut. Jene, die noch weit

von einem wirksamen

Dialog entfernt sind und

vieles von solchen Reisen

lernen können, sind Juden

und Muslime im Heiligen

Land untereinander. Ohne

Frage hat Johannes Paul II.

mit dem Besuch das Verhältnis

zum Judentum

nach Jahren der Annäherung

wesentlich verändert.

Die „Stunde der Erinnerung”

in Yad Vashem

hat nicht nur die Versöhnungsbitte

vom 1. Fastensonntag

im Heiligen Jahr

aufgegriffen, sondern die

Aussöhnung mit dem Judentum

zu einem Höhepunkt

geführt, der in absehbarer

Zeit nicht mehr

übertroffen werden kann.

Israels Premierminister

Ehud Barak wusste das zu

würdigen: „Sie haben die

Fahne der Brüderlichkeit

gehisst”, versicherte er

dem Papst.

Die Reise konnte auch

einer langjährigen Politik

des Vatikans Rechnung

tragen, für das staatlich

garantierte Existenzrecht

des palästinensischen Volkes

einzutreten. Der Tag

in Betlehem vermochte

den Palästinensern ein

neues Selbstbewusstsein

und Selbstwertgefühl zu

vermitteln, die Begegnungen

des Papstes mit


Yassir Arafat zeugten von

einem Treffen alter Freunde.

Sorgenvoll hatten alle

Seiten im Vorfeld auf

päpstliche Äußerungen

zur Jerusalemfrage geschaut,

Palästinenser und

Israelis erhofften sich für

ihre Sicht klärende Worte.

Aber wie nicht anders zu

erwarten der Papst ist

der römischen Linie treu

geblieben, zum einen

nicht müde zu werden,

den besonderen und für

die Religionen universalen

Charakter der Stadt hervorzuheben,

zum anderen

immer die Anwendung

international garantierten

Rechtes zu unterstreichen

und vom „Jerusalem der

Völker” zu sprechen. Der

Aufenthalt in den Autonomiegebieten

mit dem Besuch

im Flüchtlingslager

Deheishe war gleichzeitig

Ausdruck der kirchlichen

Solidarität mit den Armen

und die stille Mahnung an

die Staatsleute der Welt,

einen solchen Abstecher

künftig nicht zu vergessen.

Solidarität meinte genauso

die Stärkung der eigenen

Religion und der katholischen

Kirchen. Das ökumenische

Klima hat neue

Impulse erhalten. Dennoch

bleibt am Ende die

Frage: Welche Christen hat

Johannes Paul erlebt? Die

Mengen mitgepilgerter Gläubiger

wie z. B. des neokatechumenalen

Wegs waren

eine Bereicherung, aber

haben sie der authentischen

Situation des schleichenden

Christenexodus in Nahost

Rechnung getragen?

Betrachtet man diese

Aspekte, sind sie am eindrucksvollsten

während

des letzten Tages der

Papstreise zusammengefasst

worden, als Johannes

Paul II. zunächst den muslimischen

Tempelberg besuchte,

anschließend vor

der Klagemauer betete,

um dann unter Anwesenheit

der führenden

Oberhäupter der christlichen

Kirchen in der Grabeskirche

die Sonntagsmesse

zu feiern. An diesem

Tag haben sich politisches

Engagement und

persönliche Pilgerschaft als

auch der doppelte Mut

zum ökumenischen Gespräch

und zum religionsübergreifenden

Dialog

wegweisend verbunden.

Allen Unkenrufen mancher

radikaler Protestler

zum Trotz war der Besuch

ein bewegender Erfolg,

der die Geschichte

des Heiligen Landes und

der drei monotheistischen

Religionen, aber auch die

künftige Debatte um Jerusalem

geprägt hat. Hinter

diese Reise, eine Gratwanderung

mit beidseitigem

Minenfeld, kann keine

Religionsgeschichte und

politische Diskussion zurück.

Johannes Paul hat den

Durchbruch der Pilgerfahrt

Pauls VI. aus dem

Jahre 1964 in mühevoller

Arbeit fortgeführt, im März

des letzten Jahres gekrönt

und so die Annäherung in

vielfacher Hinsicht vollendet.

Im Heiligen Land ist

mit dem reisenden Brückenbauer

aus Rom in Wort

und Tat ein unwiderrufliches

Kapitel Weltgeschichte

geschrieben worden.

Auch in Krisenzeiten

wie gegenwärtig.

Matthias Kopp, Bonn

Der Papst mit Rabbi und

Immam in Jerusalem

Papst Johannes Paul II.

auf dem Berg Nebo

Papst Johannes Paul II.

im Katharinenkloster

am Sinai

15


TON-KASSETTEN VON RADIO VATIKAN

Glaube zwischen Vernunft und Gefühl

von Kardinal Joseph Ratzinger 95

Schweigend mit Gott im Gespräch

von Eberhard v.Gemmingen SJ 99

Wort, das Leben schenkt

von Willi Lambert SJ 102

Im Sterben begleiten

von Irene und Andreae und Jürgen Erbacher 116

Die Krankensalbung leben

von Peter Rädler 117

Aus dem Sakrament der Weihe leben

von Wendelin Köster 119

Der Laden des Goldschmieds

von Karol Woityla Papst Johannes Paul II. 120

Radio-Exerzitien im Jahr 2000

von Subpriorin Sr. Waltraud Herbstith OCD 121

Alte Fragen im 3. Jahrtausend neu gestellt

von Hans-Bernhard Würmeling 122

Die Patriarchalbasiliken in Rom

von Aldo Parmeggiani 123

Teihard de Chardin, Wandel des menschlichen Bewußtseins

von Eberhard v.Gemmingen 124

Religiöse Erziehung

von Irene Andreae und Jürgen Erbacher 125

„Die Rose des Kleinen Prinzen”

von Brigitta Eßer 126

Hoffnung über den Tod hinaus

von Jürgen Erbacher 127

Die Religionen der Welt und ihre Zeitrechnung

von Iwan Sokolowsky 128

Die Martyrer des 2. Jahrtausends

von Aldo Parmeggiani 129

Christliche Berufung im 3.Jahrtausend

von Gabi Verbeek und Clemens Behr 130

Radio-Exerzitien 2001

von Pfarrer Ulrich Laux 131

Siebzig Jahre Radio Vatikan

von Corinna Mühlstedt 132

Versuche Jesus zu retten, ein Hörspiel

von Eberhard v. Gemmingen SJ 133

Das mystische Gebet

von Peter Dyckhoff 134

Staat ohne Gott?

von Eberhard v. Gemmingen SJ 135

Die Krise des Priesterberufs

von Eberhard v. Gemmingen SJ 136

Sternstunden der Christenheit

von Aldo Parmeggiani 137

Ab Januar 2001 bieten wir einiges aus unserem Programm sowohl

als Ton-Kassette, wie auch als CD an. Bei Bestellungen müssen Sie

also immer angeben, ob Sie die entsprechende Nummer als

Kassette oder als Compact-Disc haben wollen.

Ein Verzeichnis aller abrufbaren Ton-Kassetten erhalten Sie entweder

bei der Redaktion in Rom oder bei der Versandstelle in Velbert.

Sie finden das Verzeichnis auch im Internet.

Jede Kassette wird gegen Unkostenerstattung von DM 15, (sFr 14,

ÖSch 100) abgegeben. Jede CD für 18, DM. Bitte nicht vorauszahlen.

Bestellungen nur an: Alfons Isermann • Langenhorsterstraße 25 b •

D-42551 Velbert • Tel. und Fax 0 20 51 / 8 75 02

Abs.: Winfried Aufterbeck

Wiesenstraße 9 a

D-40878 Ratingen

Falls Empfänger verzogen,

bitte nachsenden!

Anschriften-Berichtigungskarte

mit neuer Anschrift.

Direktor

PASQUALE BORGOMEO SJ.

Redaktion und Gestaltung

P. EBERHARD V.GEMMINGEN SJ.

Druck

MDV Maristen

Druck&Verlag GmbH, Furth

Neue Bücher aus Rom

Die vorliegende Schrift ist aus

Radioansprachen der deutschsprachigen

Redaktion von Radio

Vatikan entstanden. Sie bietet

einen ganzheitlichen Übungsweg

ignatianischer Exerzitien

im Alltag. Dabei geht es um den

Menschen vor Gott, Gottes

Angebot, Ruf und Wegweisung

und den Versuch einer Antwort

des Menschen in Einheit von

Körper, Geist und Seele. Leibliche

Haltungen und Gebärden,

Anstöße zur Besinnung, Anleitungen

zum Gebet und zur

Schriftmeditation sollen in den

Dialog mit Gott finden helfen.

Ulrich Laux

Du zeigst mir den Weg

zum Leben

Johannes-Verlag Leutesdorf

16 0

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