FB 93 - Kirche Unterwegs

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Kirche Unterwegs

der Bahnauer Bruderschaft e.V. | 71554 Weissach im Tal Freundesbrief Nr. 93 | Juli – November 2013

Das Glück der anderen

Leben voller Leidenschaft und Hingabe

Endlich Kindertag!

Ein neuer Trend setzt sich durch

Wüste und Wasser

Von Durstrecken des Lebens


Liebe Leserinnen und Leser,

„Endlich kommst du! Warum hast du denn

so lange gebraucht?“

„Endlich sind wir da! Die Fahrt hat eine

Ewigkeit gedauert!“

„Endlich auf dem Gipfel! Der Aufstieg war

schier endlos!“

„Endlich bin ich dran. Ich hab ja ewig warten

müssen.“

„Endlich das Abi in der Tasche! Jetzt kann

das Leben beginnen …“

Endlich frei, endlich glücklich, endlich satt,

endlich geschafft, endlich gesund, endlich

Ferien, endlich am Ziel …

Endlich – ein Wort von unendlichem Gebrauchswert.

Wie oft stöhnen, seufzen, klagen

wir es hinaus? Wie oft jubeln, jauchzen,

strahlen wir dieses Wort „endlich“ über Lippen

und Gesichter? „Endlich! Ich hab mich

so auf dich gefreut!“ „Endlich ist es soweit!

Nun bin ich so glücklich!“

„Endlich“ ist unser Jahresthema, …

1. weil es viel Grund zur Freude und Hoffnung

aufzeigt: „Ich freu mich drauf !“ –

„Endlich! Komm, lass dich umarmen!“ Es

ist schön, etwas geschafft zu haben und den

Erfolg, die freie Zeit, das Gipfelerlebnis

dann wirklich zu genießen und auszukosten.

Innehalten, feiern, sich besinnen: Am Ziel.

2. weil „endlich“ aufzeigt, dass Mühe und

Sorge, Leid und Leiden, all das Schwere

und Schreckliche ein Ende hat. Wenn uns

die Kraft auszugehen droht, wenn wir nicht

mehr drüber hinaussehen – es hat ein Ende

mit der Plage! Nichts ist unendlich; auch

nicht der Schrecken, auch nicht die Berge

an Arbeit. Nehmen wir uns nicht so wichtig.

3. weil unser Leben endlich ist. Das wird

uns möglicherweise schmerzlich bewusst

durch die vielen kleinen Abschiede in unserem

Leben. Wenn der Urlaub vorbei ist, wir

aber noch nicht „urlaubssatt“ sind: Es hätte

noch so vieles zu erleben gegeben. Die Zeit

ist um. Die „vielen kleinen Abschiede“ deuten

auf den großen Abschied hin. Darum ist

es gut, an den kleinen Abschieden den großen

Abschied zu üben. Leben ist endlich.

4. Schließlich ist „endlich“ unser Thema,

weil in der Endlichkeit unseres Lebens viel

Gnade liegt! Was uns schmerzt, geht zu

Ende und was uns beglückt ist ein Vorgeschmack.

Beides, das Schmerzliche und Beglückende,

hat ein Ziel: Schmerz und Glück

sind geborgen in Gottes Gnade, aufgehoben

in Gottes Händen. Unser Leben fällt nicht

zu Boden, in den Dreck. Wir müssen es

nicht steigern und auf den Gipfel treiben.

Es ist aufgehoben und aufbewahrt in Gottes

guten Händen. Das ist unser Glück.

„Ich bin vergnügt, erlöst, befreit. Gott

nahm in seine Hände meine Zeit.“

Kann man es schöner sagen als Hanns-

Dieter Hüsch es ausgedrückt hat? Weil

Gott unsere endliche Lebenszeit mit Glück

und Leid in seine Hände nahm, leben wir

nicht wie Pechmarie oder Hans-im-Glück

sondern als befreite, erlöste und vergnügte

Kinder Gottes.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und

Euch einen endlichen, schönen und erholsamen

Urlaub, eine gesegnete Ferienzeit

und die Gewissheit, dass unsere Endlichkeit

behütet und bewahrt ist in den Händen unseres

guten Gottes.

Ihre / Eure Rudi Auracher, Elke Heinrichsohn,

Friedemann Heinritz und

Manfred Zoll

2


Ferienprogramme auf Campingplätzen

Sehnsucht nach Bibel & Glaube

„In Gohren geht‘s von Mund zu Mund, um

zehn beginnt die Kinderstund …“ so lautet

der alte Hit, mit dem wir die Kinder täglich

zum Kinderprogramm einladen. Und

nicht nur Kinder kommen: In Gohren, am

Breitenauer See, Liebelsberg, Machtolsheim

oder am Stromberg-Camping: Bibelgeschichten

und Begegnungsangebot, Fußballturnier

und Seelsorge, Gottesdienst und

Weißwurstfrühstück, Abendandacht und

Volksliedersingen – die Camping-Kirche

ermöglicht den Menschen eine offene und

frohe Begegegnung mit Bibel und Glauben.

Förderkreis

Christliche

Zirkusschule

Fördern Sie eine gute Sache, die Christliche

Zirkusschule ist eine Investition in

die Gegenwart unserer Kinder!

Was macht die Christliche Zirkusschule?

hh

Sie gestaltet Bibel-Zirkus-Wochen, -Tage

(für Kinder) oder Schulungen (für Mitarbeiter)

in Gemeinden, an Schulen

oder bei freien Trägern.

Unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter

kommen auf Anfrage

zu Ihnen.

hh

Sie entwickelt Arbeitshilfen

mit Bibeltheater

und Zirkusprogrammen

hh

Sie unterstützt bei der

Gründung von regelmäßigen

Gruppen

„Christliche Zirkusschule“

und bietet dafür

Arbeitshilfen an …

hh

weitere Info: www.

christliche-zirkusschule.de…

Die Teams sind voll

Die Teams, die die Ferienprogramme gestalten

sind seit Wochen randvoll. Nun muss

ich leider – selbst an langjährige Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter – Absagen erteilen.

Wir sind sehr dankbar für alle, die mitgehen

und mitarbeiten! Sie bringen wertvolle

Zeit und Ideen ein.

Durch Spenden finanziert

Die Ferienprogramme werden wesentlich finanziert

durch Spenden. Rund 25.000 € benötigt

die KIRCHE UNTERWEGS dafür

pro Jahr. Wenn Sie uns mit Ihrer Spende unterstützen

können – herzlichen Dank! mz

Förderkreis

Was macht der Förderkreis?

4 Er unterstützt die Arbeit der Christlichen Zirkusschule finanziell.

Bei Interesse kann man darüber hinaus man bei konkreten Projekten mitwirken, seine Ideen und Kompetenzen

einbringen und aktiv Zirkusluft schnuppern.

Was bietet eine Mitgliedschaft?

4 Einen Ausweis als Bestätigung der Mitgliedschaft

4 Freundesbrief der Kirche Unterwegs e.V., drei mal jährlich

4 eMail-Zirkusnewsletter (nicht zu häufig)

4 Einladung zur jährlichen

Werden

Zirkusvorstellung

Sie Mitglied

mit kostenloser

im

Eintrittskarte

Förderkreis Christliche

am jährlichen Zirkusschule. ZirkusimpulstagDen Beitrag können Sie

4 Kostenlose Teilnahme

4 Strahlende Kinderaugen

selbst festlegen (s.u.). Vielen Dank für Ihre

4 Verkündigung des Evangeliums

Wie werde ich Fördermitglied? Unterstützung. Sie kommt bei den Kindern

4 Indem Sie die Erklärung an. zur Und Mitgliedschaft die Kinder ausfüllen sind und an es uns wert. schicken und einen monatlichen mz oder jährlichen

Mitgliedsbeitrag an die Kirche Unterwegs überweisen.

Name:

Adresse:

Erklärung der Mitgliedschaft

Ja, ich möchte Fördermitglied der Christlichen Zirkusschule werden.

Geb. Datum:

Telefon:

Email:

Unterschrift:

Meinen monatlichen / jährlichen Mitgliedsbeitrag von …

4 40 € (Verdiener) pro Monat pro Jahr

4 20 € (Nichtverdiener) pro Monat pro Jahr

4 oder ____________€ pro Monat pro Jahr

(bitte eintragen bzw. Zutreffendes ankreuzen)

… richte ich als Dauerauftrag ein und überweise ihn auf folgendes Konto:

Kirche Unterwegs e.V. Kreissparkasse WN, BLZ.: 602 500 10 KontoNr..: 24110. Stichwort: „Förderkreis Zirkus“

Meine Mitgliedschaft kann ich jederzeit ohne Angabe von Gründen und fristlos kündigen.

Kontakt und Information Kirche Unterwegs e.V.

Projektleitung: Elke Heinrichsohn

fon: 07144.882945

mail: eh@kircheunterwegs.de

www.christliche-zirkusschule.de

Leiter: Diakon Manfred Zoll

In den Hauswiesen 23/1, 71554 Weissach im Tal

fon: 07191.61983; mail: mz@kircheunterwegs.de

www.kircheunterwegs.de

Aktive Mitarbeit

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich bei der Christlichen Zirkusschule zu engagieren: z.B. beim Durchführen

von Zirkusprojekten oder der Planung des Freundeskreistreffens oder dem Verteilen von Werbung. Bei

Interesse wenden Sie sich an uns, wir freuen uns auf Sie!

3


Das Glück der anderen im Sinne

Leben voller Leidenschaft und Hingabe

Was für ein Glück! Ja, endlich. Der Urlaub

beginnt. Der Wecker bleibt aus am Morgen.

Länger schlafen, die Füße hochlegen und

die Seele baumeln lassen: Endlich Urlaub

und Ferien. Endlich Urlaubsparadies. Oder

Einkaufsparadies, Badetempel und Wellnessoase

als Schlechtwetterprogramm. Es

gibt reichlich glückversprechende Angebote.

Geht doch. Glück kommt selten allein.

Man muss schon was tun dafür: Das Eisen

schmieden so lange es heiß ist, sagt der

Schlosser. Und wer sein Glück schmieden

will, darf es nicht kalt werden lassen.

Gerade im Urlaub suchen wir die Glücksfabriken

auf hoher See, genannt Kreuzfahrtschiffe,

oder die Paradiese unter Palmen

an weißen Stränden und blauen Meeren

(hoffentlich hält der Wasserspiegel) Entfernungen

und Folgen spielen keine Rolle.

Hauptsache ich habs gut! Wir erwarten

Großes von den wertvollen Urlaubstagen.

Und so darf kein Wölkchen den glückseligen

Urlaubshimmel trüben, kein Baum,

kein Haus den Blick zum Meer stören. Ja,

im Urlaub sind wir sensibel für die kleinsten

Störungen. Urlaubsglück ist flüchtig – und

der geneigte Gast fordert Regress.

Ist Glück eigentlich käuflich oder machbar?

Ist Glück leicht oder ist es schwer? Ist es

Genuss oder Verzicht, ist es weit oder eng,

wie ist Glück? Dazu ein paar Gedanken aus

nicht ganz alltäglicher Perspektive.

„Glücklich sind alle, die wissen, dass sie

vor Gott arm sind. Denn ihnen gehört

das Himmelreich.

Himmelreich glücklich – das ist gut! Aber

wie kann man arm sein und trotzdem

glücklich? Ausgerechnet vor Gott mit leeren

Händen dastehen? Habenichts, Taugenichts,

durchgefallen! Wir mögen es gerne

exklusiv: Was bringst du mit für deine Mitgliedschaft

im Sportverein, im Golfclub, im

Kirchenchor? Wenn schon völlig talentfrei

– machst du dann wenigstens eine schöne

Spende für neue Noten oder den Rasen?

Hast du vielleicht genügend Unterhaltungswert?

Wir brauchen noch einen „Klassenkasper“?

Was bringst du mit für deine Bewerbung am

Fließband, in der Entwicklungsabteilung

oder bei der Finanzverwaltung: Ausbildung,

Studium, Auslandserfahrung, Praktika,

soziale Einsätze, Belastungsfähigkeit, beste

Noten? Nieten sind meist fehl am Platz.

Wenn der Herr Bürgermeister die Einrichtung

besichtigt, dann stellt man sich gut auf.

Wenn die Bundeskanzlerin zum Staatsbesuch

kommt, dann putzt man sich fein raus.

Man will sich den hohen Gästen doch von

seiner besten Seite zeigen!

Wir können wir vorweisen? Was tun wir für

die Menschheit? Diakonisches und missionarisches

Engagement mit großer Breitenwirkung,

nachhaltig und reichhaltig. Wir

können dem lieben Gott was bieten. „Eine

Stadt auf dem Berge …“ lässt sich sehen.

Macht das alles glücklich? „Ja!“ Und:

„Nein!“ Denn es macht Angst: Ich könnte

versagen. Es könnte nicht reichen. Meine

Referenzen könnten zu schwach sein. Morgen

könnte ein besserer, stärkerer vor der

Tür stehen. Eine andere könnte sich cleverer

präsentieren und absahnen. So tickt unsere

Welt, so funktioniert unsere Gesellschaft.

Zeig her deine Füße, zeig her, was du kannst.

Aber Gott „funktioniert“ anders. Das

macht die Sache kompliziert, denn wir müssen

mit unseren Gewohnheiten brechen!

Mit der Gewohnheit: Ich kann nur mit vollen

Händen kommen. Zumindest ein paar

geistliche Erfahrungen sollte ich aufbieten.

Nein. Gott empfängt uns am liebsten mit

leeren Händen, bettelarm. Das macht von

Herzen himmlisch glücklich! Mit leeren

Händen und offenem Herzen empfangen

wir den Himmel. Bettelarm aber himmelreich

– ja, das ist unser Glück. Gott ist unser

Glück. Ohne Tamtam, ohne aufhübschen,

ohne polieren und hochglanzlackieren.

„Hier bin ich, mein Gott. Du hast versprochen,

dass ich so kommen kann, wie ich bin.

Das tu ich jetzt. Ich vertraue auf dich.“

Glücklich sind alle, die an der Not der

Welt leiden. Denn sie werden getröstet.

Leiden und Glück? Das sind doch krasse

Gegensätze! Nein. Leiden, Leidenschaft

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Siegerpose. Echt gespielt.

und Hingabe machen das Glück aus. Ohne

Leidenschaft, ohne Gefühle – positive oder

negative – werde ich dumpf für das Glück.

Wenn ich nichts mehr spüre, keine Freude,

kein Leid, wenn mich die Not der Menschen

und Tiere, die Not von Kindern und

die Einsamkeit alter Menschen kalt lässt,

werde ich kein Glück verspüren.

Gleichgültigkeit ist das größte Unglück.

Gefühllose und herzlose Menschen sind

eine Katastrophe.

Woher kommt nun das Glück? Die Antwort

steckt im Detail: „Sie werden getröstet.“

Und der, der tröstet, das ist derselbe, dem

wir mit leeren Händen, hilflos und machtlos,

arm und bloß entgegentreten, es ist der

lebendige Gott, der selbst am meisten unter

der Not der Welt leidet und alles dransetzt

und alle Menschen auffordert, hier etwas zu

tun! Nicht einfach nur zu leiden sondern in

seinem Namen zu trösten, zu helfen, zu lindern.

Er sendet den „Tröster“ – so nennt Jesus

im Johannes Evangelium den Geist Gottes.

Auch wenn man angesichts der Not der

Welt verzweifeln und resignieren möchte,

Jesus leidet nicht nur mit sondern lässt uns

nicht allein: Sein Tröster-Geist, seine Trost-

Kraft wird die erfüllen, die die Not nicht

kalt lässt, damit sie trösten und helfen. Der

Tröster ist kein Vertröster sondern als Geist

Gottes zugleich der Motivator, der bewegt.

Glücklich sind alle, die von Herzen

freundlich sind. Denn sie werden die

Erde erben.

Erben ist gut. Außer wenn es Schulden oder

Altlasten sind. Was hinterlassen wir unseren

Kindern und Enkeln? Welche Erde werden

sie einmal erben?

Erben ist gut, wenn es um große Besitztümer

Geht. Wer hört sich da „Nein!“ sagen?

Wie kommt man aber an den Erbschein, wie

wird man erbberechtigt? Der himmlische

Notar sagt: „Von Herzen freundlich“ sein.

Nun ist es aber so, dass unsere Erfahrungen

vielfach dagegen sprechen: Die Freundlichen

fühlen sich schamlos ausgenutzt, die

Vertrauensvollen fühlen ihr Vertrauen missbraucht.

Und doch: freundlich sein macht

glücklich. Die schlechten Erfahrungen können

das nicht wegwischen. Entscheidend

ist: Warum bin ich freundlich? Aus der tiefe

meiner Seele, aus Überzeugung oder aus

Berechnung? Um selbst im Mittelpunkt zu

stehen oder aus einem freundlichen Wesen

heraus? Wer von Herzen Freundlichkeit

lebt, macht alles richtig. Er tut nicht nur anderen

sondern sich selbst den allergrößten

Gefallen! Gefragt ist nicht die aufgesetzte

Freundlichkeit, die nur lächelt, und darauf

abzielt, dass sie gelobt wird, sondern

Freundlichkeit um ihrer selbst willen, Herzensfreundlichkeit,

die sich aus sich selbst

versteht. Das ist größtes Glück. Sie ist frei

von Angst und Berechnung, frei von Sorge

und Zweifel – frei, weil der himmlische

Notar den Erbschein bereits ausgestellt und

überreicht hat: „Dir gehört die ganze Welt!

Freu dich an den kleinen und großen Dingen.

Freu dich am Regen und Tau genauso

wie an den Sonnenstrahlen. Richte deinen

Blick auf den, der dir das alles vermacht hat!

Freundlichkeit gewinnt.“

Glücklich sind alle, die hungern und

dürsten nach der Gerechtigkeit. Denn

sie werden satt werden.

Menschen gehen auf die Straße und demonstrieren.

Menschen vernehmen die

täglichen Nachrichten und beten. Sehnsucht

nach der Gerechtigkeit treibt sie auf

die Plätze oder zu Gott. Ja, hoffentlich geht

uns diese Sehnsucht niemals ab. Bei aller

Gelassenheit und Abgeklärtheit (Coolness):

Wir dürfen nicht blind werden und

nicht gefühllos. Gleichgültigkeit wäre unser

Unglück. Gottes Gerechtigkeit ist nicht

harmlos sondern eine große Herausforderung.

Darum ist schon allein die Sehnsucht

nach Gerechtigkeit ein großes Glück: Weil

sie wegzielt vom Eigennutz hin auf den, der

Ungerechtigkeit erleidet! Mit dem Perspektivwechsel

fängt Glück an.

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Viele haben längst aufgegeben: „Gerechtigkeit?

Daran glaub ich schon lange nicht

mehr!“ „Gibt’s doch nur für die, die sie sich

leisten können!“ Nur zu leicht weicht die

Wut der Resignation und Verbitterung. Hat

Gerechtigkeit eine Chance? Vielleicht in

der Welt der Träumer und Phantasten?

Nein, ich will nicht aufgeben! Trotz Justizirrtum,

Vorverurteilung und Benachteiligung.

Denn ich glaube nicht an Gerechtigkeit

sondern an den Gott, der für

Gerechtigkeit sich hingegeben hat. An

Jesus Christus halte ich mich, der nicht

aufgegeben hat für die kleinen und großen

Menschen zu leben, zu leiden, zu lieben.

Nein, ich halte mich an ihn. „Jesus, es ist

zum Verzweifeln, mitansehen zu müssen,

wie Gerechtigkeit auf dem Altar des Machtstrebens,

der Einflussnahme, des Gewinnstrebens

und Eigennutzes geopfert wird.

Die Wahrheit wird verdreht, gestutzt bis sie

passt. Wer viel hat, der beansprucht Sonderrechte.

Ist zweierlei Maß der zeitgemäße

Maßstab? Erhalte in mir den Hunger und

Durst nach Recht und Gerechtigkeit. Auch

wenn es weht tut. „Soviel du brauchst“ war

das Gebot an Mose und sein Volk. Mein

Gott, du hast genug, damit alle satt werden.“

Glücklich sind alle, die Frieden stiften.

Denn sie werden Kinder Gottes heißen.

Gottes Kinder! Was für ein Wort! Friedensstifter

nennt man Gotteskinder. Mit leeren

Händen, freundlichem und reinem Herzen,

voller Sehnsucht nach Gerechtigkeit, barmherzig

und voller Mitgefühl für Menschen

in Not, für eine leidende Welt: Gottes Kinder!

Ohne Brimborium, ohne diplomatische

Tricks und Kniffs, ohne Büros für Lobbyisten

und Hintertürchen für Gleichgültige.

Ganz einfach: Frieden stiften. Wer in Gottes

Namen nicht heilige Kriege oder unheilige

Debatten oder scheinheilige Gefechte führt

sondern Frieden stiftet – dem gehört das

große Attribut: Gottes Kind.

Glück: Leben voller Leidenschaft

und Hingabe

Soll das Glück sein? Wir kennen Genuss

und Sonne, Wohlstand und Schlaraffenland,

gute Beziehungen und Schwarzwälder

Kirschtorte als Sinnbilder des Glücks.

Aber das?! Arm vor Gott, an der Not der

Welt leiden, Hunger nach Gerechtigkeit,

Verfolgung erleiden? Dazu so banale Eigenschaften

wie: freundlich, barmherzig,

friedenstiftend, reines Herz: Soll das Glück

sein?

Ja, Glück ist Leidenschaft! Aber noch mehr:

Jesus preist den glücklich, der nicht nach

seinem eigenen Glück strebt, sondern das

Glück: Ein friedliches Nest

Glück der anderen im Sinne hat. Das ist

eine andere Art des Glücks, als das Streben

nach persönlichem Erfolg und Reichtum.

Glück ist, was andere glücklich macht.

Vielleicht können wir mit dieser Perspektive

unsere Urlaubstage und Alltage angehen –

und in der Tiefe unseres Herzens glücklich

leben – endlich und ewig.

Glück ist Hingabe, Glück ist Leidenschaft.

Glück ist Liebe. Glück ist Geschenk

Gottes.

Die Antwort steckt im Detail: Die passive

Form „sie werden getröstet, gesättigt …“

spielt auf Gott an, der sich einsetzt, seine

Gläubigen und Zweifelnden schickt, damit

sie in seinem Namen barmherzig sind,

freundlich, trösten, himmlisch freigiebig

und Liebe üben ohne Ende. Stets das Glück

der anderen, der Menschen und aller Geschöpfe

im Sinne.

Manfred Zoll

Die Glückssätze sind eine Auswahl aus den

sogenannten Seligpreisungen aus Matthäus 5

Vers 3 bis 12.

6


Wüste und Wasser

Von den Durststrecken des Lebens

Karg ist es hier, sehr karg. Nur Sand und

Geröll. Unser Reisebus ist unterwegs auf der

Landstraße 90 quer durch die Negev-Wüste.

Unser Ziel ist der riesige Ramonkrater. Die

Luft flimmert und es ist heiß, sehr heiß! Hier

unten in dieser endlosen Wüste im Süden in

Israel.

Eine Frage drängt sich mir auf: Was ist das

Wichtigste, das man in solch einer lebensfeindlichen

Gegend bei sich haben muss? Ist

es ein GPS-Gerät um ja nicht die Orientierung

zu verlieren, ein Sprechfunksender, um

notfalls Hilfe zu holen? Benötige ich in der

Nacht ein Hightech-Zelt, das vor schlimmen

Sandstürmen schützt und tagsüber ein treues

Kamel, das mich verlässlich durch diese Einöde

bringt? Keine Frage, alles ist wichtig. Das

Wichtigste aber ist Wasser. Genügend Wasser!

Beinahe 40% der Landmasse unserer Erde ist

mit Wüste bedeckt. Die größten Wüsten sind

die Sahara, die Victoriawüste in Australien

und die Wüste Gobi in Zentralasien. Tagsüber

kann das Thermometer extrem ansteigen.

Über 70° Grad Celsius sind möglich. Sobald

es Nacht wird, steigt die heiße Luft ungehindert

in den wolkenlosen Himmel und es kann

bitter kalt werden. Regen fällt nur ganz selten.

Trotzdem gibt es zahlreiche Pflanzen, die in

der Wüste überleben können. Sie benötigen

nur ganz wenig Wasser. Kakteen können Wasser

bis zu 10 Monate speichern. Bäume, wie

der Affenbrotbaum werfen bei langer Trockenheit

ihre Blätter ab, um sich zu schützen.

Sobald es regnet, verwandelt sich die karge

Wüstenlandschaft in ein herrliches Blütenmeer.

Pflanzensamen, die oft jahrelang im

Boden lagen, keimen über Nacht und blühen

in den schönsten Farben. Die Bilder aus Jesaja

35 werden lebendig: „Die Wüste und Einöde

wird sich freuen, und die Steppe wird jubeln

und wird blühen, wie die Lilien.“

Die Negev-Wüste ist größer als die Hälfte des

Staates Israel. Immer noch fahren wir über

eine sandig-staubige Ebene. Kleine Wirbelstürme

begleiten uns am Straßenrand.

Plötzlich taucht vor unserem Bus ein braunes

Schild auf: „Zinwüste“ steht dort in hebräischen

und lateinischen Lettern. Wir halten

an und steigen aus. Vor uns liegt ein kurzer

Trampelpfad der sich zu einer Anhöhe hinauf

schlängelt. Felsen türmen sich auf.

Wasser in der Wüste. Unendlich kostbar!

Ja, hier könnte es gewesen sein. Damals, als das

Volk Gottes schon monatelang umherirrte.

Die Wasservorräte gingen zur Neige. „So, das

ist jetzt mein letzter Schluck hier. Jetzt ist alles

leer!“ – „ Mose, warum hast du uns überhaupt

aus Ägypten herausgeführt? Dort gab es Feigenbäume

und Weinstöcke und Granatäpfel

und vor allem: Wasser!“ „Mose so tue doch

was! Oder willst du, dass wir hier verdursten?“

Mose und sein Bruder Aaron sind verzweifelt.

Schon wieder klagt das Volk sie an und vertraut

Gott nicht. Sie gehen zur Stiftshütte und

fallen auf die Knie um zu beten.

Plötzlich hören sie die Stimme Gottes: „Mose,

nimm deinen Stab. Versammle alle Leute um

dich. Ich will euch Wasser aus dem Felsen

geben.“ Das Volk Gottes versammelt sich gespannt

um Mose. Er erhebt seine Hand und

schlägt mit seinem Stab zweimal gegen den

Felsen. Der Felsen bricht auf und – Wasser,

Wasser! Es strömt so viel Wasser heraus, dass

das ganze Volk und das ganze Vieh genug davon

trinken kann.

7


So sorgte sich Gott, um sein Volk, dort in der

Zin-Wüste. Damals. Auf dem Weg in das gelobte

Land.

Wüstenwanderungen und

Durststrecken

Diese Zeiten kennen wir in unserem Leben.

Wie ist das, wenn Niedergeschlagenheit und

Lustlosigkeit wie ein schlimmer Wüstensturm

über unser Leben fegt und uns lähmt? Wenn

jeder Schritt uns durch den Tag so schwerfällt,

wie im heißen Wüstensand durch die Sahara?

Wenn der Boden unter unseren Füßen wegbricht?

Wenn wir eine endlose Einöde durchqueren,

ohne zu erahnen, ob wir das gelobte

Land jemals erreichen werden?

Wüstenwanderungen und Durststrecken sind

nicht die Autobahnen und Schnellstraßen

durch die saftigen Weiden unseres Lebensglücks.

Aber sie bringen uns immer an Orte,

an denen Gott uns in besonderer Weise begegnet.

Denn ganz bestimmt: Gott ist da. Er

ist da, dort in der Wüste unseres Lebens. So

wie er mit seinem Volk war. Immer war er da!

Jeden Tag, jede Stunde und jeden Augenblick.

Tagsüber in einer Wolkensäule und nachts in

einer Feuersäule. Auch in der Wüste.

Er war auch mit seinem Sohn Jesus Christus

40 Tage und 40 Nächte in der Wüste. Und er

hat ihn gestärkt und bewahrt. Vor den Zweifeln,

die sich in Jesu Leben drängten und vor

den Anfeindungen und Versuchungen. Gottes

Engel waren mit Jesus (Matthäus 4,11).

Und Gottes Engel sind auch bei mir. Mehr

noch: Gott ist mit mir und bei mir. In den heißesten

Wochen und in den kältesten Nächten

meines Lebens. In den schlimmsten Durststrecken

und im Angesicht meiner Feinde ist er

da und schenkt mir voll ein. Vom Wasser des

Lebens. Ganz gewiss.

Rudi Auracher

„Tausche“ meinen Lieblingssohn

Von Linsen, Lieblingskindern und der ganz großen Liebe

Lieblingsgericht

Was ist für den Schwaben das Größte auf der

Welt? Keine Frage: Linsen mit Spätzle und

Saitenwürstchen. In den Osterferien war ich

zu einer großen Kinderbibelwoche auf der

Schwäbischen Alb in Böhringen. „Jakob gibt

nicht auf “ war unser Thema.

Die Kinder schauen gespannt zu während Jakob und Esau

um den Segen bzw. das Linsengericht feilschen

Gut 140 Kinder strömten jeden Tag ins Gemeindehaus.

Gleich am ersten Tag kocht

Jakob eine leckere Linsensuppe. Esau kommt

von der Jagd: „Jakob, ich sterbe vor Hunger!

Gib mir einen Teller von diesen herrlichen

Linsen!“

„Gerne! Aber nur wenn du mir dafür dein

Erstgeburtsrecht gibst“, sagt Jakob. „Pah, ich

brauche kein Erstgeburtsrecht.

Davon wird

man nicht satt. Du

kannst es haben – jetzt

gib sie schon her, die

Linsen!“ sagt Esau und

reißt den Topf vom

Feuer.

„Halt! Erst musst du

mir schwören!“ sagt

Jakob.

Esau murmelt hungrig:

„Ja, gut! Ich schwöre,

aber mach schnell. Ich

hab Hunger!“

Esau isst schnell und

gierig. Jakob reibt sich

die Hände, weil er jetzt

den Segen bekommt!

Tausche Linsen gegen

8


Macht. Das Thema passte in Böhringen. Seit

einigen Jahren wachsen wieder die berühmten

Linsen auf der Schwäbischen Alb. „Alblaisa“

nennt man sie dort. Die alten Sorten der

1940er und 50er Jahre „Späths Alblinse 1 und

2“ waren völlig verschwunden und wurden

2006 in der Wawilow-Genbank in St. Petersburg

wiederentdeckt. Diese wenigen hundert

Linsen werden zurzeit vermehrt und man

hofft, sie in wenigen Jahren als besonderen Genuss

anbieten zu können.

Lieblingssohn

Der Bruderstreit zwischen Esau und Jakob

spitzt sich zu. Isaak, der Vater der beiden ist

alt und blind geworden. Kann er oder will er

nichts mehr sehen? Sein ältester Sohn Esau

soll aber noch den Segen des Erstgeborenen

bekommen. Hat er von Esaus Deal nichts mitbekommen?

Hat Esau längst vergessen, dass er

den Segen eigentlich gegen das Linsengericht

verkauft hat? Jakob bittet seinen Ältesten:

„Esau, bevor ich sterbe - jage mir doch noch

ein feines Wildbret. Noch einmal mein Lieblingsessen!“

– „Ja, Vater“, sagt Esau, „das tue

ich gerne. Du kannst dich auf mich verlassen.“

Esau ist der Lieblingssohn Isaaks. Aber auch

seine Frau, Rebekka, hat ihren Lieblingssohn:

Jakob. Sie hat alles mitgehört. Schnell redet sie

mit Jakob und bedrängt ihn zwei Ziegenböcke

zu schlachten, sich wie Esau zu verkleiden

und den Segen des Vaters zu erschleichen. Der

Plan gelingt. Isaak ist anfangs etwas misstrauisch,

sagt am Ende aber doch: „Gesegnet seist

du, mein Sohn. Du sollst das Familienoberhaupt

sein und auch dein Bruder soll sich vor

dir verbeugen.“

Esau kommt von der Jagd zurück. Er kommt

zu spät! Es ist bitter: sein Bruder Jakob hat ihn

hintergangen. Offenbar hat er seinen eigenen

Schwur nicht ernst genommen.

Dramatisch liest es sich in der Bibel: „Es

wird die Zeit kommen“, sagt Esau voller Wut,

„dann werde ich meinen Bruder Jakob umbringen!“

(1. Mose 27, 41) Jakob muss fliehen.

Weit fort. Zu seinem Onkel Laban nach Haran.

KiBiWo auf Tour

Kinderbibelwoche kommt zu Ihnen!

Unsere KiBiWo Referenten können Sie

in Ihre Gemeinde einladen. Sie stellen

Arbeitshilfen vor, geben Starthilfe, gestalten

einen Schulungstag oder wirken

konkret bei Ihrer KiBiWo oder Ihrem

Kinderbibeltag mit.

Lieblingsfarbe

Ganz sicher. Die Lieblingsfarbe Jakobs ist rot.

In Haran lernt Jakob Rahel kennen. Wunderschön

ist sie. Er verliebt sich bis über beide

Ohren. Sein Lieblingsplatz ist ein kleiner Hügel

über der Stadt. Dort sitzt er oft und träumt

von ihr, von Rahel. Und hätte es damals schon

die Gruppe Silbermond gegeben, sein Lieblingslied

wäre gewesen: „Du bist das Beste,

was mir je passiert ist. Es ist so schön, dass es

dich gibt.“ Er ist bereit alles für sie zu geben

und sieben lange Jahre für sie zu arbeiten. Sie

kommen ihm viel länger vor.

Was denken sie, wie viele gefühlte Jahre es

waren, bis er Rahel endlich heiraten durfte?

Waren es gefühlte 10 Jahre, waren es 20 Jahre?

Es waren 2562 Jahre. Ja, so sehr hatte er Rahel

lieb, dass ihm jeder Tag an dem er auf sie warten

musste, wie ein Jahr vorkam. 7 Jahre mal

365 Tage ergeben 2555 Jahre plus 7 Tage nach

der Hochzeit sind 2562 Jahre. Welch eine große

Liebe!

In der Hochzeitsnacht gibt ihm sein Onkel

Laben, ohne dass es Jakob bemerkt, die ältere

Schwester Lea zur Frau. Am nächsten Morgen

bemerkt Jakob den Betrug und stellt Laban

zur Rede. Eine Woche später gibt ihm Laben

– endlich – dann auch seine Tochter Rahel zur

Frau. Aber er muss noch weitere sieben Jahre

für sie dienen.

Lieblingskinder

Haben Eltern Lieblingskinder? Natürlich

haben Eltern Lieblingskinder. Es gibt immer

Phasen in der Geschwisterkonstellation, dass

sich Eltern einem Kind in besonderer Weise

zuwenden. Wichtig ist, dass Eltern das selbst

erkennen und reflektieren – und das Gleichgewicht

in der Elternliebe wieder herstellen.

Hat Gott Lieblingskinder? Ja! Uns – uns liebt

er über alle Maßen. Wie beim Tausch des älteren

Bruders Esau um einen gewöhnlichen

Teller Linsen, gab es in der Geschichte noch

einmal einen solchen, ganz denkwürdigen und

ungewöhnlichen „Tausch“: Denn so sehr hat

Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen

Sohn gab („eintauschte“) – für uns, wegen

uns – damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren

gehen, sondern das ewige Leben haben.

( Johannes 3,16)

„Danke, lieber Vater. Auch wir lieben dich,

von ganzem Herzen.“

Rudi Auracher

9


Eine bleibende Stadt suchen wir …

„Endlich Ferien. Ich will was unternehmen!“

ruft Felix begeistert als er am letzten Schultag

nach Hause kommt. „Auf was hast du Lust?“,

fragt Papa zurück.

„Auf eine richtige Burg! Mit dicken Mauern,

dunklem Verlies, festlichem Rittersaal und

schönem Burggarten“, Felix beginnt laut zu

träumen: „Ich will doch endlich ein richtiger

Ritter mit eigener Burg sein.“

Burgen, Schlösser: Sinnbild für Stabilität.

Was bleibt? Was hat Bestand?

Nicht nur Felix träumt von einer eigenen

Burg oder einem Schloss. Viele Menschen

sehnen sich nach einem Ort, der ihnen

Schutz, Geborgenheit, Gemütlichkeit und

Lebensraum ermöglicht. „My home is my

castle“, sagt man heute und baut sich in den

Städten und Dörfern ansehnliche Wohnungen

oder Häuser oder gestaltet sich einen

schönen Camping- Dauerplatz, so wie man

es sich leisten kann. „My Motorhome ist my

Castle“ – Perfektion auf Rädern!

Die modernen Schlösser und Burgen sind

zwar kleiner geworden. Doch sie sollen die

gleichen Bedürfnisse erfüllen, wie die alten

Anlagen: Ein geschützter Lebensraum für die

Familie. Ein paar Quadratmeter Natur auf

dem Balkon oder im Garten für die Muße.

Ein gestalteter Wohnraum, in dem man sich

einfach wohlfühlen, Glück erleben und zur

Ruhe kommen kann.

Der private Rückzugsraum wird umso wichtiger,

je größer der berufliche Druck oder

die Herausforderungen des Lebens sind.

Angesichts von Problemen, Krisen und einer

unsicheren Zukunft wollen wir die Momente

des Glücks, der Ruhe und Geborgenheit festhalten

und sichern. Wir suchen eine Stadt,

die uns Frieden, Sicherheit und Vergnügen

bietet – und zwar dauerhaft. Die adligen Herren

des Mittelalter und der frühen Neuzeit

bauten deswegen Burgen und Schlösser. Wir

investieren unsere Lebenskraft in unser „my

home is my castle“. Doch auf unseren

Urlaubsausflügen können wir sehen,

wie vergänglich selbst die Trutz- und

Lustburgen der Geschichte sind. Vielfach

blieben nur noch Ruinen von den

einstigen Prachtbauten übrig. Zudem

erzählen uns die Geschichten und die

Geschichte von Machtstreben, Krieg

und Streit, die auch vor den Lustschlössern

und Schutzmauern nicht Halt

machten. Frieden, Geborgenheit, Zufriedenheit

oder erlöster Lebensfreude

erzählen die Schlossführer wenig.

Der Bibelvers, der als Geleitwort über

dem Jahr 2013 steht, macht uns auf die

Vergänglichkeit und Verletzlichkeit irdischer

Städte, Wohlfühloasen und Urlaubsparadiese

aufmerksam. Im Hebräerbrief

des Neuen Testaments heißt es:

„Denn wir haben hier keine Stadt, die

bestehen bleibt. Sondern wir suchen nach

der zukünftigen Stadt.“ (Hebr. 13,14). Wir

können uns anstrengen so viel wir wollen.

Wir können betonieren und fundieren. Aber

unsere Gipfelerlebnisse, unser Beziehungsglück,

unsere bergenden Häuser und Wohnungen

können wir nicht festhalten. Unsere

Bedürfnisse nach Geborgenheit, Frieden

und Dynamik wird auf Erden nur in einer

begrenzten und vergänglichen Weise gestillt

werden. Zumal viele Burgen und Schlösser

genauso wie der moderne Wohlstand zumeist

auf Kosten anderer gebaut wurden und der

glamouröse Glanz eine dunkle Schattenseite

besitzt.

Auf der Suche nach Zukunft

Der zitierte Satz aus dem Hebräerbrief weist

über unsere Welt und unser Leben hinaus.

Was auf Erden nicht möglich ist, wird uns

in der zukünftigen Stadt geschenkt. Diese

„zukünftige Stadt“ wird in der Bibel oft als

das neue Jerusalem bezeichnet. Es ist der Ort,

an dem Gott mitten unter seinen Menschen

10


wohnen wird, wo das Leben pulsiert, es kein

Leid, Schmerz noch Geschrei geben wird,

an dem das Gestörte und Zerstörte heil wird

und die Menschen in einer unvorstellbaren

Harmonie miteinander leben werden. Hier

kommt der Mensch zur Ruhe. Er findet bei

Gott seinen Frieden, seine Erfüllung und

Vollendung.

Auch wenn der Hebräerbrief vom neuen Jerusalem

als „zukünftige Stadt“ redet, ist diese

Rede keine Jenseitsvertröstung. Im Gegenteil:

Weil wir um unsere Ewigkeit bei Gott

wissen, sollen wir diese himmlische Stadt

jetzt auf Erden suchen. Anders ausgedrückt:

Wir wissen um die Vergänglichkeit irdischen

Glücks. Steine, Burgen, Schlösser und

Städte zerfallen. Darum sollen wir nicht das

Vergängliche festhalten, sondern uns heute

schon dem Ewigen widmen. Denn das, was

in der Ewigkeit bei Gott beständig ist, macht

heute schon unser Leben reich und wertvoll.

Neben der menschlichen Beziehungspflege

ist es vor allem eins: Die Freundschaft mit

Gott, die uns Jesus Christus schenkt. Es ist

das Leben mit und für Jesus Christus, das

geprägt ist von seiner Liebe, Versöhnung,

Gnade und Kraft. Oder mit den Worten Jesu

ausgedrückt: Es ist ein Leben, das nach dem

Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit strebt

und sich in allen anderen Dingen des Lebens

beschenken lässt (vgl. Matthäus 6,33).

Wer in Jesus Christus seine Heimat in der

zukünftigen Stadt gefunden hat, der kann befreit

mit einem offenen Herzen die schönen

und wohltuenden Momente unserer vergänglichen

Welt genießen. Er kann sich erfreuen

an der Vielfalt und Schönheit der Schöpfung

und daraus Kraft ziehen. Er kann Berggipfel

erklimmen und dabei auch innerlich

dem Himmel näher kommen. Er kann sich

wohnlich einrichten und sich durch Gastfreundschaft

mit beglückenden Begegnungen

beschenken lassen. Und wenn irdisches Lebensglück

zerbricht und vergeht, bleibt das

ewige Leben. Wer sein Vertrauen auf Christus

setzt, der kann inmitten der Wirren und Bedrohungen

des Lebens bei Gott Geborgenheit

erfahren und mit Martin Luther singen:

„Ein feste Burg ist unser Gott …“.

Ich denke, es lohnt sich, bei der nächsten

Burgbesichtigung sich zu fragen, was denn

im Leben wirklich Bestand hat, was einen in

der Tiefe erfüllt und wo und wie wir wirklich

Frieden und Geborgenheit erfahren können.

Friedemann Heinritz

Neues Gemeindeseminar

neuer Glaubenskurs

Einfach Evangelisch

planen

2017 jährt sich zum 500. mal der Thesenanschlag

von Martin Luther in

Wittenberg. Provokant und zugespitzt

brachte er zum Ausdruck, was dem

Evangelium entspricht. Die Thesen waren

eine Einladung zur öffentlichen und

volksnahen Auseinandersetzung mit

dem Glauben.

Im neuen Gemeindeseminar / Glaubenskurs

greifen wir diesen „Ball“ auf:

Was ist eigentlich evangeliumsgemäß?

Was ist uns wichtig am evangelischen

Glauben? Was sind die Grundaussagen

der Reformation und des Evangeliums?

Der Kurs / das Seminar sind so angelegt,

dass man mit den (einfachen)

Menschen über die Grundlagen und

Elemente des evangelischen Glaubens

ins Gespräch kommen kann.

Und es ist gut, gerade auch im Kirchenwahljahr

nicht nur die Kirchenwahlen

zu organisieren, sondern auch geistlichtheologische

Angebote für die Gemeinde

im Herbst/Winter 2013/2014 zu

planen. Vielleicht hilft die Unterstützung

durch einen Referenten, sich auf

ein Gemeindeprojekt einzulassen?

Neben diesem neuen Seminar bieten

wir Glaubenskurse oder Bibelwochen

zu unterschiedlichen Themen an.

Die Fünf Einheiten von

„Einfach Evangelisch“

hh

1. Wie geht „Einfach Evangelisch“?

Das ABC des Glaubens

fürs Leben. Einführung in das

Seminar.

hh

2. Wenn Schuld drückt: Allein

durch Gnade (sola gratia).

hh

3. Gott als Freund: Allein Christus

(solus Christus)

hh

4. Ganz im Vertrauen: Allein

durch Glauben (sola fide)

hh

5. Quelle des Lebens: Allein die

Bibel (sola scriptura) fh

11


Endlich Kindertag!

Endlich ist der große Tag da. Lisa und ihr jüngerer

Bruder Kai sind so aufgeregt als wären

Geburtstag, Weihachten, Ostern und die großen

Schulferien alles an diesem einen Tag!

Freudig strahlend sitzen sie schon am frühen

Morgen am Frühstückstisch, obwohl sie

normalerweise samstags immer länger schlafen

und nicht aus dem Bett zu kriegen sind.

Nicht so an diesem Tag. Lisa rührt in ihre

Cornflakes gerade den zehnten Löffel Zucker

während Kai zentimeterdick Nutella auf sein

Toastbrot schmiert, als Mama und Papa müde

gähnend in die Küche kommen. Mama holt

tief Luft und will schon „ Lisa nimm nicht so

viel Zucker!“ und „Kai, Nutella gibt es doch

nur Sonntags!“ sagen, als ihr gerade noch einfällt

was heute für ein Tag ist. „Kindertag!“

murmelt Papa und schlurft gähnend zur Kaffeemaschine.

Kindertag. Heute machen Lisa und Kai was

sie wollen und Mama und Papa müssen mitmachen.

Mama wollte der ganzen Sache erst

nicht zustimmen: „Ich kann mir denken auf

was das rausläuft,“ hat sie gesagt. „Wir werden

bis mittags schlafen und dann für den Rest

des Tages fernsehen und zu Essen gibt es nur

Chips und Schokolade“.

„Und wenn schon, erwiderte Papa, lass die

Beiden mal machen, das ist doch eine gute

Idee“.

Dass der Kindertag jedoch schon so früh morgens

anfängt, damit hatte Papa nicht gerechnet.

„Zieht euch was Warmes über“ ruft Kai,

als er gerade mit Nutellabrot in der Hand in

seine Jacke und Gummistiefel schlüpft. Es ist

kurz vor fünf Uhr. „Wir schauen uns den Sonnenaufgang

an“, trällert Lisa und hilft der gähnenden

Mama in ihre Strickweste. Gemeinsam

machen sie sich auf den Weg, vorbei an ihrem

Haus eine kleine Anhöhe hinauf. „Es ist doch

schon hell, da gibt es doch keinen Sonnenaufgang

mehr“stöhnt Papa, „stimmt“ gähnt

Mama. „Wir können wieder zurückgehen.“

Doch Kai und Lisa stapfen unbeirrt weiter.

„Hör mal wie laut die Vögel zwitschern!“ ruft

Kai begeistert“. „Und wie schön kühl es noch

ist und schau mal wie schön die Blumen mit

den Tautropfen auf ihren kleinen Blütenblättern

aussehen.“

Oben auf dem Berg angekommen müssen

dann auch Mama und Papa zugeben, dass

die Sonne doch erst noch aufgeht, obwohl es

schon hell ist. Und es ist ziemlich beeindruckend.

Die Sonne sieht aus wie ein kleiner

roter Ball, der sich vom unteren Rand des

Horizonts nach oben schiebt und seine Umgebung

in ein warmes orangerotes Licht taucht.

Mama wird es ganz warm ums Herz und sie

verdrückt eine Träne. „Mein Gott, das hast du

echt toll gemacht, die Sonne und alles, vielen

Dank dafür!“ ruft Kai und Papa huscht ein Lächeln

über die Lippen.

Der restliche Tag vergeht wie im Flug. Als erstes

besuchen sie Oma und Opa „Wir wollen

ihnen nur schnell sagen wie lieb wir sie haben,“

erwidern Lisa und Kai, als Mama und Papa die

weite Fahrt und die elendige Parkplatzsuche

ansprechen. Jemand zu sagen, dass man ihn

liebt, ist viel wichtiger als der Ärger über einen

nichtgefunden Parkplatz.

Danach feiern sie alle miteinander Weihnachten,

mitten im Sommer. Sie haben die Krippe

aus dem Keller geholt, einen Tannenzweig im

Garten abgeschnitten und Kerzen angezündet.

Zuerst singen sie „Stille Nacht, Heilige

Nacht“ und dann noch „Happy Birthday to

you“. Geschenke gibt es natürlich auch noch,

ist doch klar, „weil uns Gott mit seinem Sohn

Jesus beschenkt hat an Weihnachten, deshalb

machen wir uns auch Geschenke,“ erklärt

Kai seiner Mama als diese völlig verdattert

sein selbstgebasteltes Weihnachtsgeschenk in

den Händen hält, mitten im Sommer! Zum

Abendessen gibt es Vanilleeis mit heißen

Himbeeren weil das das Lieblingsessen von

Lisa ist.

„Wer möchte darf sich auch ein Wurstbrot machen.

Am Kindertag soll sich jeder wohlfühlen,“

sagt Lisa als sie sieht wie lustlos Papa sein

Vanilleeis zu Brei verrührt. „Und nächstes Mal

am Kindertag fahren wir mit dem Wohnwagen

gemeinsam weg, nur wir als Familie und

die Erwachsenen dürfen sich aussuchen wo sie

hinwollen!“ verkünden Lisa und Kai.

Als die zwei schon längst im Bett sind und tief

und fest schlafen, liegen Mama und Papa noch

lange wach und denken über den Kindertag

nach. Darüber was sich ihre Kinder alles ausgedacht

haben, wem sie alles gedankt und eine

Freude gemacht und was sie alles genossen haben.

„Das hätte ich nicht erwartet“, sagt Papa.

„Ich auch nicht“, bestätigt Mama und beide

sind stolz auf ihre Kinder und Gott sehr dankbar

für diesen wunderschönen Kindertag.

Elke Heinrichsohn

12


Rätselfragen (auch die Bildchen unten sind Fragen!)

2. Was hat man, wenn keine Schule ist?

3. Wie heißt Gottes Sohn?

4. Was trägt man wenn man nicht

schwimmen kann?

7. Wie heißt das Fest an dem wir die Geburt

von Gottes Sohn feiern?

10. Wie nennen Oma und Opa die Kinder

ihrer Kinder?

Zirkusgruppe in Unterweissach

Anfang Juni startete die Zirkusgruppe der

„Christlichen Zirkusschule“ in Unterweissach.

32 Kinder, 9 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

und viel Sonne gaben einen gelungen Auftakt.

Kinder lernen dabei eine Menge Zirkusspiele.

Sie können sich ihre Lieblingsdisziplin

aussuchen: Ob Drahtseil,

Jonglieren, Diabolo, Zaubertricks,

Clown u.v.a. – 90

Minuten sind eigentlich viel

zu kurz! „Doch nächste Woche

gehts ja weiter!“

Mit Zirkusgegenständen

werden biblische Geschichten

gespielt, Zirkusdirektor

Artist Artur ist die zentrale

Figur im Zirkusgeschehen.

Kinder erleben dabei auch

was Zirkus und Bibel gemeinsam

haben: Vertrauen

und gute Gemeinschaft, Talente

und Begabungen entdecken und ausprobieren,

mit „Versagen“ umgehen, dies und vieles

andere ist der Stoff aus dem Leben, Glaube

und Zirkus sind. Kinder lernen also nicht nur

Zirkus, sie lernen fürs Leben! Und das ganz

spielerisch und mit ganz großer Freude! mz

13


Praxishilfe für elementare Verkündigung

Vom Glauben erzählen

Biblische Geschichten für Erwachsene

… zum Selberlesen oder Vorlesen Der Inhalt

Geschichten faszinieren: Verfilmt, gespielt hh

Einführung

erzählt. Geschichten bergen elementare hh

Der Schöpfer liebt dich

Verkündigung: Emotional, wahr, real mit

hh

Gott ist bei uns in den Höhen und Tiefen

des Lebens

der Möglichkeit, dass die Hörerinnen und

Hörer sich mit „ihrer“ Lieblingsrolle identifizieren

und entdecken: „Ich komme auch

hh

Du bist nichts. Menschenwürde

drin vor!“ Somit haben Geschichten in der

hh

Gott kommt zur Welt. Wer’s glaubt,

missionarischen Verkündigung große Chancen.

So entstand eine Sammlung von acht hh

Wo ist Gott, wenn es mir dreckig geht?

wird selig

biblischen Erzählungen, die an menschlichen

Grunderfahrungen anknüpfen. Eine h h „Ich doch nicht!“ - Und wenn doch?

hh

Ich glaube, hilf meinem Unglauben

homiletische Einführung und Gesprächsimpulse

zur Vertiefung der Geschichten

hh

Wenn der Tag die Nacht vertreibt

ergänzen die Erzählungen und helfen mit Die Autoren

dem Hörer ins Gespräch einzutreten. Die hh

Pfarrerin Maike Sachs, St. Johann

Einführung zeigt mögliche Erzählorte und hh

Pfarrerin Ute Bögel, Stuttgart

-gelegenheiten auf und gibt Tipps, wie in

hh

Diakon Steffen Pfingstag, Akzente-Gemeinde

Sulzbach/Murr

offenen Räumen (Marktplatz) oder in einem

Erzählzelt (Gemeindefest) biblische

hh

Diakon Manfred Zoll, KIRCHE UN-

Geschichten erzählt werden können. Die

TERWEGS, Weissach im Tal

Praxishilfe umfasst 60 A5 Seiten. Sie kosten

6,00 Euro und wurde von der KIRCHE

hh

Diakon Friedemann Heinritz, KIRCHE

UNTERWEGS herausgegeben. Bestellmöglichkeit:

UNTERWEGS, Kirchberg/ Murr

www.shop.kircheunterwegs.de

Landesseminar Kinderbibelwoche

hh

Samstag, 25.1.2014

hh

9 Uhr bis 16.30 Uhr

hh

Bernhäuser Forst, Leinfelden-Echterdingen

hh

Neue Arbeitshilfe: „Theodor und die

Himmelskraft. Mit Sarah und Abraham

auf Wüstentour.“ Sowie Neubearbeitung:

„Peter haut ab“ mit Musical.

Das Bibeltheater unserer neuen Arbeitshilfe

erzählt die Abrahams- und Sarahgeschichte

unter der Perspektive: Was stark

macht und schützt. Dabei benutzen

die bekannten Begleitfiguren

Theodor und Tiffany Bilder und

Symbole aus dem Ephesserbrief.

Und es wird deutlich: Hier werden

ganz elementare Grundlagen für

Glauben und Leben gelegt. Glaubenskraft

und innere Stärke sind eng verbunden.

Beim Seminar gibts eine Einführung (mit

Mehrwert!) in die Arbeitshilfe, theologische

und zeitgeschichtliche Hintergründe

sowie Workshops zu konkreten und grundlegenden

Fragen der Kinderbibelwoche:

Basteln, Singen, Theater, Kulissen & Dekoration,

Vertiefung der Geschichten, Resilienz

(über menschliche Widerstandskraft

und geistliche Abwehrkräfte), Spiele, Fest,

Familiengottesdienst, Plenum gestalten …

Außerdem: Bewährte KiBiWo-Modelle.

Als besondere „Zugabe“ stellen wir die neu

bearbeitete Arbeitshilfe „Peter haut ab“ zur

Geschichte vom verlorenen Sohn vor.

Ausschreibung ab Mitte Juli im Internet:

www.kircheunterwegs.de oder als Flyer

(bitte anfordern). Dort gibt‘s dann auch

nähere Informationen über Kosten und die

Anmeldung.

14


Impulstag „Kurse zum Glauben“

Die Missionarischen Dienste der Evang.

Landeskirche in Württemberg veranstalten

am Samstag 26. Oktober 2013 in Münchingen

einen Impulstag für die Glaubenskursarbeit.

Er bietet die Möglichkeit verschiedene

Glaubens-, Bibel und Theologiekurse kennenzulernen

und mit den verschiedenen

Herausgebern bzw. Autoren ins Gespräch

zu kommen. Wir werden als KIRCHE UN-

TERWEGS mit unserem Kurs „Daran glauben

wir“ und dem neuen Gemeindeseminar

„Einfach Evangelisch“ bei dem Impulstag

dabei sein. Wir würden uns über ein großes

Interesse an unseren Angeboten freuen.

Zirkusimpulstag

„Christliche

Zirkusschule“

23.11.2013

9.30 bis 16.30 Uhr in Unterweissach

Die Daten des Impulstags

hh

Titel: „Auf Kurs bleiben“. Impulstag

„Kurse-zum-Glauben“

hh

Ort: Flattichgemeindehaus Münchingen

hh

Zeit: 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr

hh

Kosten: Um einen Beitrag für das

Mittagessen wird gebeten.

hh

Anmeldung und Info: Amt für Missionarische

Dienste, Grüninger Straße

25, 70599 Stuttgart

Telefon (0711) 4 58 04-94 18, Fax

(0711) 4 58 04-94 07,

E-Mail: sonny.otto@elk-wue.de

Friedemann Heinritz

Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene:

hh

Jonglage, Einrad, Diabolo, Drehteller …

hh

Coaching einer eigenen Clownnummer

Fachvortrag

hh

Relevanz von Zirkuspädagogik bei der

religiösen Entwicklung von Kindern im

Grundschulalter

Live-Auftritt

hh

die Zirkusgruppe „Christliche Zirkusschule“

aus Unterweissach präsentiert

eine kleine Show

Erfahrungsaustausch

hh

vorstellen und präsentieren eigener Zirkusprojekte

Zirkusmaterial

hh

Verkaufsstand: Jonglierbedarf und Arbeitshilfen

für die Christliche Zirkusschule

Nähere Informationen über Kosten, Ausschreibung

und Anmeldung unter

www.christliche-zirkusschule.de; oder:

eh@kircheunterwegs.de 07144/882945.

Arbeitshilfen für Kinderbibeltage und

Kinderbibelwochen und Kinderlieder

Eine große Auswahl unserer aktuellen Themenreihen finden

Sie in unserem Webshop: www.shop.kircheunterwegs.de

Inhaltsangaben, Leseproben oder Hörproben (bei den Kinderlieder-CDs)

vermitteln einen Eindruck vom Stil und Inhalt

der Theater- und Spielszenen.

Die Arbeitshilfen sind gut umzusetzen auch für Ferienwaldheim,

Ferienprogramm, Freizeit oder die regelmäßige Jungschargruppe

oder Kindergottesdienst.

15


Dieses Feld bleibt leer für einen Adresskleber, der auch Ihren Namen

tragen könnte. Falls Sie möchten, schicken wir Ihnen künftig unseren

Freundesbrief drei mal im Jahr kostenlos zu. Eine kurze Nachricht mit

Ihrer Adresse genügt.

Mit einer Spende können Sie unsere Arbeit unterstützen: „Christliche

Zirkusschule“, Kinderbibelwoche, Glaubenskurs … Ferienprogramm

auf Campingplätzen: Auf unterschiedliche Weise bringen wir das

Evangelium zu den Menschen. Danke, wenn Sie dabei helfen können!

endlich

endlich Platz

frei für mich

endlich Zeit

füreinander

endlich ausruhen

aufatmen und frei

endlich am Ziel

den Erfolg geniessen

endlich erlöst

Lasten fallen ab

endlich Frieden

das Herz findet Ruhe

wann komme ich

endlich zu dir,

mein Gott?

Manfred Zoll

Kirche Unterwegs

der Bahnauer Bruderschaft e.V.

Büro: Im Wiesental 1, 71554 Weissach im Tal

Leiter u. Geschäftsführer: Diakon Manfred Zoll

In den Hauswiesen 23/1, 71554 Weissach i.T.

Fon 07191.61983, Fax 07191.71437, Mobil 01577.4728196

Mail: mz@kircheunterwegs.de

Diakon Rudi Auracher, Steinhälde 71, 74360 Ilsfeld, Fon: 07062.96926

Mail: ra@kircheunterwegs.de

Diakon Friedemann Heinritz, Vogelsang 11, 71737 Kirchberg

Fon 07144.885490, Fax 07144.885491, Mail: fh@kircheunterwegs.de

Elke Heinrichsohn, Rielingshäuserstr. 43, 71711 Steinheim,

Fon 07144.882945, Mail: eh@kircheunterwegs.de

Bankverbindung der Kirche Unterwegs

Kreissparkasse Rems-Murr, BLZ 602 500 10 Konto-Nr. 24110

Freundesbrief der Kirche Unterwegs

Redaktion und Gestaltung: Manfred Zoll (mz).

Fotos: Manfred Zoll, © Gerd_Altmann_pixelio.de (S.16),

Der Freundesbrief erscheint dreimal jährlich und wird auf

Wunsch kostenlos zugesandt.

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