Mitarbeiterbeteiligung stärkt alle - Vertaz

vertaz.nl

Mitarbeiterbeteiligung stärkt alle - Vertaz

Ausgabe 1 / 2009

ZHH-Information

Aktuelle Daten und Fakten für den Fach- und Großhandel der Hartwarenbranche

© Tiong Ing Seng - Fotolia.com

Mitarbeiterbeteiligung stärkt alle

ZHH-Info 1/2009

Wahlen zum Partner des Fachhandels

Aktionsware getestet

Neue Abschreibungssätze

Stipendien der E/D/E Stiftung 2009


tipps - Buchtipps - Buchtipps - Buchtip

ipps - Buchtipps - Buchtipps - Buchtip

Generation Internet

Der Wandel, den die digitale Revolution ausgelöst hat, besteht

nicht nur in ausgefeilten Suchmaschinen und neuen Geschäftsmodellen.

Weit folgenreicher ist die wachsende Kluft zwischen denen,

die im Sternzeichen "Internet" geboren sind, und jenen, für

die das nicht gilt. Wie lebt diese global vernetzte Generation?

Wie unterscheiden sich die "Digital Natives" von früheren Generationen?

Wie gehen sie mit Informationen um? Wahren sie ihre

Privatsphäre? Was bedeutet Identität für junge Menschen, die Online-Profile

und Avatare haben? Wie müssen Unternehmen mit ihnen

kommunizieren? Welche Chancen und Risiken ergeben sich

für die Gesellschaft?

Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen zeichnet dieses

Buch der Internetexperten John Palfrey und Urs Gasser das Porträt

einer digital geborenen Generation und gewährt faszinierende

Einblicke für alle, die unsere digitale Gegenwart begreifen wollen,

um zu wissen, wie die Zukunft zu gestalten ist.

John Palfrey, Urs Gasser, Generation Internet, Die Digital Natives:

Wie sie leben - Was sie denken - Wie sie arbeiten, übersetzt von

Franka Reinhart, Violeta Topalova, 440 Seiten, Fester Einband,

Pappband mit Schutzumschlag, Hanser Verlag, ISBN-10: 3-446-

41484-3, ISBN-13: 978-3-446-41484-6, 19,90 Euro

Karrierefalle Internet

Die wenigsten ahnen, was über sie im Internet kursiert.

Dass nicht alle Informationen immer haargenau stimmen,

wäre noch nicht so schlimm. Gezielte Diffamierungen und

Lügen dagegen können schnell zum Karriere-Killer werden.

Wer am Online-Pranger steht, merkt schnell: Was einmal

im Web steht, lässt sich kaum noch aus der Welt schaffen

- und wenn es noch so falsch ist. Wer sich wehrt, macht oft

alles nur noch schlimmer, denn jede einzelne Reaktion wird

beäugt und findet erneut ihren Widerhall im Netz.

Auch Unternehmen bleiben nicht ungeschoren: Wenn wichtige

Mitarbeiter oder gar Führungskräfte im Internet unter

Beschuss geraten, kann das in kürzester Zeit den mühsam

aufgebauten Ruf des ganzen Unternehmens ruinieren. Der

Schaden geht in die Milliarden.

Was tun? Niemand sollte seine digitalen Spuren dem Zufall

überlassen, sondern sich aktiv darum kümmern, den

richtigen Eindruck zu hinterlassen. Glücklicherweise gibt es

gute Strategien, sich gegen miese Angriffe zu wehren. Und

es gibt zahlreiche Werkzeuge im Netz, die Unternehmen

und Personen für ihr Reputationsmanagement selbst nutzen

können. Dieses Buch zeigt wie.

Klaus Eck, Karrierefalle Internet, Managen Sie Ihre Online-

Reputation, bevor andere es tun!, 256 Seiten, Fester Einband,

Pappband mit Schutzumschlag, Hanser Verlag,

ISBN-10: 3-446-41628-5, ISBN-13: 978-3-446-41628-4,

19,90 Euro

Das neue GmbH-Recht MoMiG

Das MoMiG bewirkt einschneidende Änderungen des GmbH-Rechts, insbesondere

auch für die Haftung des Geschäftsführers und die Anforderungen

an seine Bestellung, ferner im Kapitalaufbringungs- und -erhaltungsrecht,

beim erstmals möglichen gutgläubigen Erwerb von Geschäftsanteilen

sowie in der Insolvenz.

Dieses Buch erklärt alle Auswirkungen des MoMiG auf bestehende

GmbHen für Gesellschafter, Geschäftsführer, Aufsichtsrat oder Beirat.

Das Werk bringt dazu Praxistipps, Hinweise, Beispiele und Musterformulierungen.

Behandelt werden auch die Themen:

Finanzierung der Gesellschaft

Transaktions- und Restrukturierungspraxis

Gesellschaft in der Krise.


Berücksichtigung findet auch die neu geschaffenen Unterform der

haftungsbeschränkten Unternehmergesellschaft, die mit nur 1 Euro

Stammkapital gegründet werden kann.

Dr. Jan Bunnemann, Dr. Nikolas Zirngibl, Dr. Catharina Berger, Dr. Wolfram

Desch, Dr. Timo Holzborn, Dr. Michael Rose, Auswirkungen des Mo-

MiG auf bestehende GmbHs, 2008, 291 S., kartoniert, C. H. Beck,

32 ,-- Euro, ISBN 978-3-406-58076-5 (Das Werk ist Teil der Reihe: Aktuelles

Recht für die Praxis)

Versteckte Energien

Nikolaus B. Enkelmann gehört wohl zu den bedeutendsten

Erfolgstrainern im deutschsprachigen

Raum. Der professionelle "Motivator", der schon

viele Prominente zum Erfolg geführt hat, sagt von

sich, dass es seine Aufgabe sei, Menschen Mut zu

machen. Seine Hörbücher geben gezielte Hilfestellung

bei der persönlichen Zukunfts- und Erfolgsplanung.

Nikolaus B. Enkelmann, Die Erfolgsspirale: So mobilisieren

Sie versteckte Energien, Hörbuch, Jewel-

Case, Walhalla Verlag, ISBN 978-3-8029-4684-4,

12,95 Euro

Dieses Hörbuch beinhaltet zwei Audio-CDs: Ziele

bestimmen unser Leben (43 Minuten) und Große

Ziele verwirklichen (42 Minuten).


4 Titelthema

Mitarbeiterbeteiligung stärkt alle

- Instrument im Wettbewerb

um Kunden, Talente und Kapital

6 Aus dem Verband

Teuerungsrate - Fusion - EMV-

PROFI auf gutem Kurs - Plastikgeld

- Wolfgang Drexl verstorben

- Test: Aktionsware -

Baugenehmigungen - Friedrich

Hoppe verstorben - Risiko der

Trägheit

7 BSD-Bundestreffen: Informationen

kritisch hinterfragen

8 Krankengeld in der GKV - Kredite

für KMU - Neue Grenzwerte

2009 - Marketingbudget erhöht

- Was kostet wie viel? -

REACH: Verbraucherinformationspflicht

- Internet- und Handymarken

- Aus für Glühbirnen

9 Jubilare im Januar - Lohberger:

Engagiertes Familienunternehmen

- Partner des Fachhandels:

Transparenz in der Branche -

Fritz Graefer: Jubiläums-Hausmesse

10 ZHH-Arbeitskreise

12 NORDWEST: Broschüre AT

WORK #2 - ZEUS: hagebaumärkte

gut platziert -

EK/servicegroup: Operative

Lagerlogistik an Rhenus-Gruppe

- NORDWEST: Lagerkatalog

2009 - ZEUS-Führungsforum:

Erfolgreich abgeschlossen

13 demopark in Eisenach - Cadeaux

Leipzig: Startschuss für den

Frühling - imm cologne: Innovative

Einrichtungswelten - Euro-

CIS: Die Zukunftsplattform für IT

und Sicherheit - spoga 2009 -

Asia-Pacific-Sourcing - Haus &

Wohnen - BAU 2009

14 Dienstwagen und Mutterschutz

- Signatur - Beiträge - Frostkontrolle

- Verpackung - Werbemails

- Welche Unterlagen dürften

Sie zum 1.1.2009 entsorgen?

- Reparaturklausel - Sozialversicherung

- Reklamation -

Werbeanrufe - Gebühren beim

Umtausch - Neue Abschreibungssätze

15 Umlageverfahren - FOC gestoppt

- Abmahnungen entfernen

- Betriebsprüfung: Arbeitnehmerverpflegung

- Kündigungen

- Bewirtungskosten - Azubi

- Versandkosten - Steuerberater

- Nutzungsausfall

16 Rezession: jetzt Stärken ausspielen

- eCl@ss: mehr Flexibilität

- Die Stipendien der E/D/E

Stiftung

17 ZHH Bildungskalender I /

2009 - Fachberater für Sicherungstechnik

- Mechatronik/

Elektronik für den Sicherheitsfachhandel

18 Gesucht und gefunden

Neues auf www.zhh.de -

Spruch - gesucht-gefunden -

Gut zu wissen

2 Buchtipps

Gemeinsam Stärke zeigen -

Mitarbeiter beteiligen

Das Jahr 2009 wird aller Voraussicht nach eines

der schwierigsten Jahre seit Bestehen der Bundesrepublik.

Die Folgen der Bankenkrise des

vergangenen Jahres werden uns alle treffen.

Der Wettbewerb wird sich weiter verschärfen,

und es sind mehr denn je Strategien gefragt, die

zum Unternehmenserhalt beitragen.

Ein nicht zu unterschätzendes Mittel ist die

Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmen, da

hierdurch die allgemeine Arbeitszufriedenheit,

die Motivation und Loyalität der Mitarbeiter

gestärkt wird. Eine Reihe von Studien hat gezeigt,

dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiter

durch irgendeine Form der Beteiligung noch

stärker ins Unternehmen integrieren, erfolgreicher und stabiler sind.

Auch der Gesetzgeber hat erkannt, dass Mitarbeiterbeteiligungen der Wirtschaft

nutzen und bietet eine Reihe von Fördermöglichkeiten an. Zum 1. April diesen

Jahres soll ein Gesetz in Kraft treten, wodurch die Einbindung der Mitarbeiter

in unternehmerische Verantwortung noch interessanter werden wird.

Gerade auch für kleinere Unternehmen ist die Beteiligung der Mitarbeiter am

Unternehmen ein wichtiges Instrument, um sich besser zu positionieren. Es werden

nicht nur die Bindungen verstärkt, sondern das Unternehmen erhält auch zusätzliches

Kapital - ohne auf Banken angewiesen zu sein.

In Deutschland ist die Zahl von Mitarbeitern, die an Unternehmen beteiligt sind,

relativ gering, was vermuten lässt, dass noch zu wenig Kenntnisse über die

Chancen und Risiken vorhanden sind. In dieser ZHH-Informationen erhalten Sie

einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten dieses interessanten Instrumentariums.

Martin Meesenburg

- ZHH-Präsidiumsmitglied -

ZHH-Info 1/2009

3


Mitarbeiterbeteiligung stärkt alle

Instrument im Wettbewerb um Kunden, Talente und Kapital

Mitarbeiter finden, binden

und motivieren ist wichtig,

um im Wettbewerb bestehen

zu können. Ein gutes

Betriebsklima trägt nicht

unerheblich zur Motivation

der Mitarbeiter bei und

wenn die faire Beteiligung

der Mitarbeiter am Unternehmen

mit zum Führungskonzept

gehört,

dann ist es möglich, noch

besser am Markt zu agieren.

Es gibt verschiedene

Möglichkeiten, um Mitarbeiter

am Unternehmen

teilhaben zu lassen. Hier

seien genannt die betriebliche

Altersvorsorge, Zeitwertkonten

bzw. Lebensarbeitszeitmodelle

und

Beteiligungen am Kapital

- mit oder ohne Verlustrisiko

für den Arbeitnehmer

und mit oder ohne Einflussnahme

auf die Unternehmensführung

durch

die Arbeitnehmer. Jedes

Modell hat Vor- und Nachteile

für beide Seiten, und

es sind natürlich auch

mehrere gleichzeitig einsetzbar.

Dieser Themenkomplex

ist also recht

vielschichtig und als Unternehmer

müssen Sie -

nach der grundsätzlichen

Entscheidung für Mitarbeiterbeteiligungen

- die für

Sie optimale Form finden.

Was gehört zur Mitarbeiterbeteiligung?

Die Mitarbeiterbeteiligung kann

sein:

Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung

(hier liegt der Schwerpunkt im

Gesellschaftsrecht)

Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung

(hier liegt der Schwerpunkt im

Arbeitsrecht)

Beteiligung der Mitarbeiter

an der Gestaltung der Ar-

beitsabläufe, -bedingungen

oder Ähnlichem, beispielsweise

durch kontinuierlichen Verbesserungsprozess,

Qualitätszirkel,

Werkstattzirkel, Lernstatt.

Konsequenzen

Mitarbeiterbeteiligung ist ein

Konzept zur Lösung unternehmerischer

Problemstellungen:

1. Erhöhung des Eigenkapitals

und Verbesserung der Bilanzstruktur

2. Verbesserung der Liquidität

und der Bonität

3. Flexibilisierung der Vergütung

4. Regelung der Unternehmensnachfolge

5. Sanierung notleidender Unternehmen

6. Steigerung der Motivation

und des Kostenbewußseins

der Mitarbeiter

Welche Möglichkeiten haben

Sie?

Es gibt vier große Gruppe von

Beteilungen:

1) Investivkapital, wozu Mitarbeiterguthaben

und Wertguthaben

gehören

2) Fremdkapital, worunter

Mitarbeiterdarlehen (§612

BGB) und Schuldverschreibungen

fallen

3) Mezzanines Kapital, was

bedeutet, dass es sich um indirekte

Beteiligungen wie stille

Gesellschafter oder Genussrechte

handelt und

4) Eigenkapital, welches

durch GmbH-Geschäftsanteile,

KG- oder Genossenschaftsanteile

oder Belegschaftsaktien

gebildet wird.

Mitarbeiterdarlehen

werden von Mitarbeitern dem

Unternehmen zur Verfügung gestellt.

Sie werden hierdurch zu

Gläubigern des Unternehmens

und erhalten für das Darlehen

Zinsen. Solche Darlehen müssen

gegen Insolvenz gesichert

sein und die Darlehensgeber

dürfen nicht an Verlusten beteiligt

werden. Solche Darlehen

sind in jedem Unternehmen

möglich, da sie rechtsformunabhängig

sind.

Genuss-Scheine oder

-Rechte

bieten rechtlich gesehen einen

weiten Gestaltungspielraum.

Wer solche Genuss-Scheine erwirbt,

erhält ein Beteiligungsrecht

ohne Mitgliedsschaftsoder

Stimmrecht und ist sowohl

an Gewinnen wie auch an Verlusten

beteiligt. Die Verlustobergrenze

wird durch die Höhe der

Beteiligung bestimmt.

Stille Beteiligungen (nach

§§ 230 - 237 HGB)

sind zwingend am Erfolg eines

Unternehmens beteiligt, Verlustbeteiligungen

können (und sollten)

vertraglich vereinbart werden.

Es handelt sich um Risikokapital,

wodurch keine Gesellschaftsrechte,

aber Informations-

und Kontrollrechte erlangt

werden.

Belegschaftsaktien

sind eine verbriefte Beteiligung

am Grundkapital einer Aktiengesellschaft,

die zu Sonderkonditionen

herausgegeben werden.

Dieser geldwerte Vorteil

muss vom Arbeitnehmer versteuert

werden. Die Aktienbesitzer

werden Miteigentümer des Unternehmens

mit einer Gewinnund

Verlustbeteiligung. Die unternehmerische

Verantwortung

liegt beim Vorstand.

GmbH-Beteiligungen

bewirken ein Miteigentum als

gleichberechtigter Gesellschafter

mit einer Gewinn- und Verlustbeteiligung.

Erfolgsbeteiligungen

sind eine weit verbreitete Form

von Mitarbeiterbeteiligungen. In

vielen Unternehmen wird in bestimmten

Bereichen ein Grundgehalt

gezahlt und in Abhängigkeit

von bestimmten betrieblichen

Kennziffern eine Prämie

zugefügt. Diese Form der Beteiligung

ist direkt tätigkeitsbezogen

und kann, wenn die Rahmenbedingungen

stimmen, sehr

motivierend wirken.


Gewinnbeteiligungen

sind nicht unbedingt direkt tätigkeitsbezogen,

sondern häufig

auf das gesamte Unternehmen

ausgerichtet. Sie können vielfältig

gestaltet werden:

jeder Mitarbeiter erhält einen

bestimmten gleich hohen Anteil

am Gewinn,

der Gewinnanteil kann nach

Dauer der Betriebszugehörigkeit

und / oder Gehalt differenziert

werden, oder

der Gewinnanteil richtet sich

nach der persönlichen Leistung

des Einzelnen.

Gewinnanteile müssen nicht

ausgezahlt werden, sondern

können im Unternehmen verbleiben,

so dass das Kapital

erhöht wird. Die Mitarbeiter

erhalten dann “nur” die Rendite

ausgezahlt.

Wertguthaben

sind Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten,

die es Ihren Mitarbeitern

ermöglichen, flexibel

je nach Arbeitsanfall zu arbeiten.

Hierbei handelt es sich um

ein verschobenes Arbeitsentgelt,

wodurch Sie als Unternehmer

Liquiditätsvorteile erlangen,

und beide Parteien erst bei der

späteren Auszahlung mit Steuern

und Abgaben belastet werden.

Mitarbeiterguthaben

entstehen dadurch, dass Sonderzahlungen

im Unternehmen

belassen werden und die Mitarbeiter

erst nach einer festgeleg-

4 ZHH--Info 1/2009


ten Frist darüber verfügen können.

Dies bedeutet, dass das

Kapital nachgelagert versteuert

wird und erst einmal sozialabgabenfrei

bleibt. Solche Mitarbeiterguthaben

zählen nicht als

gesellschaftsrechtliche Einlagen.

Neu ab April 2009

Ende August vergangenen Jahres

hat die Bundesregierung

das sog. Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetz

verabschiedet,

welches zum 1. April in Kraft

treten soll. Bis zum Jahre 2015

(einschließlich) genießen die alten

Regelungen steuerlichen Bestandsschutz

und werden wie

bisher gefördert.

Alle Beteiligungen bleiben freiwillig,

sowohl für Sie als Arbeitgeber

als auch für Ihre Mitarbeiter.

Die Rahmenbedingungen

für freiwillige Vereinbarungnen,

von der Höhe der Beteiligung,

der Gewinn- und Verlustbeteiligung,

Laufzeit/Sperrfristen,

Kündigungsbedingungen,

Informations- und Kontrollrechte

sowie der Verwaltung der Beteiligungen,

werden erweitert.

Für Beteiligungen gilt, dass sie

allen Betriebsangehörigen offen

stehen müssen.

Es soll ein Beratungsnetzwerk

entstehen, das über die verschiedenen

Möglichkeiten informiert.

Der Gesetzesentwurf enthält im

wesentlichen folgende Regelungen:

Es soll eine direkte und eine

indirekte Beteiligung an Unternehmen

möglich sein. Direkt

heißt an dem Unternehmen,

bei dem man arbeitet;

indirekt heißt über spezielle

Mitarbeiterbeteiligungsfonds.

Die neu einzurichtenden Mitarbeiterfonds

werden unter

Aufsicht der Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) stehen und sollen das

Risiko, dass ein Arbeitnehmer

bei einer Insolvenz nicht nur

seinen Arbeitsplatz, sondern

auch sein Beteiligungskapital

verliert, mindern. Diese Fonds

garantieren 75%igen Rückfluss

der Anlagemittel in die

am Fonds beteiligten Unternehmen.

Die Mitarbeiterbeteiligungsfonds

verstehen sich

als Kapitalsammelstellen, denen

es möglich ist, sich an

der Refinanzierung kleiner

und mittlerer Unternehmen zu

beteiligen. Das Vermögen der

Fonds darf nach § 90m InG

in unverbriefte und stille Unternehmensbeteiligungen

investiert

werden. Hinzu kommen

unverbriefte Darlehensforderungen

von Dritten wie

der Hausbank des Unternehmens,

börsen- und nichtnotierte

Wertpapiere, Geldmarktinstrumente,

Bankguthaben, Investmentanteile

sowie Derivate.

Dies dient der Risikostreuung

sowie dem Parken von Liquidität.

Der Rückgabekurs

muss nur einmal monatlich

festgelegt werden, die Rückgabe

von Anteilen soll unkompliziert

sein, die Anforderungen

an Werbeprospekte

sind hoch, damit der Anlegerschutz

auch entsprechend

groß ist.

Der steuerliche Freibetrag für

eine Beteiligung wird von derzeit

135 Euro / Jahr auf 360

Euro / Jahr erhöht werden (§

3 Nr. 39 EStG) und die Begrenzung

auf den halben

Wert der Beteiligung entfällt.

Die Steuerfreiheit kann beim

unterjährigen Arbeitgeberwechsel

oder bei parallelen

Arbeitsverhältnissen mehrfach

in Anspruch genommen werden.

Voraussetzung ist, dass

die Vermögensbeteiligung zusätzlich

zu ohnehin geschuldeten

Leistungen gewährt

wird. Somit darf die Beteiligung

nicht auf bestehende

oder künftige Lohnansprüche

angerechnet werden. § 3 Nr.

39 EStG gilt für alle Lohnzahlungszeiträume

2009 (§ 52

Abs. 1 EStG).

Der Fördersatz für die Sparzulage

bei vermögenswirksamen

Leistungen wird von 18

% auf 20% angehoben werden,

wenn diese in Beteiligungen

einfließen.

Die Einkommensgrenze wird

von 17.900 Euro / 35.800

Euro auf 20.000 Euro /

40.000 Euro für Ledige / Verheirate

ansteigen.

Ziel dieses Mitarbeiterkapitalbeteiligungsgesetzes

soll nach Angaben

von Finanzminister Peer

Steinbrück (SPD) und Arbeitsminister

Olaf Scholz (SPD) sein,

die wachsende Kluft zwischen

steigenden Unternehmensgewinnen

und weniger stark steigenden

Arbeitslöhnen zu vermindern.

Arbeitnehmern solle

die Möglichkeit erleichtert werden,

am Unternehmenserfolg

teilzuhaben - zusätzlich zum

Entgelt für geleistete Arbeit.

Es gilt das Motto: “Fairer Anteil

am Unternehmenserfolg”. Sowohl

Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer

sollen von den neuen

Fördermöglichkeiten profitieren.

Arbeitnehmer sollen verstärkt

für ihre eigenen Firmenanteile

arbeiten, mehr Verantwortung

tragen und dem Unternehmen

mehr Kapital für weitere

erfolgreiche Arbeit zur Verfügung

stellen.

Fazit

Grundsätzlich ist die Beteiligung

der Mitarbeiter am Unternehmen

eine positive Sache, da

bei Wahl der geeigneten Form

die Verbundenheit mit dem Unternehmen

verstärkt wird. Dies

führt zu höherer Motivation und

Leistungsfähigkeit, wovon alle

profitieren. Mitarbeiter, die am

Unternehmen beteiligt sind, lassen

sich auch nicht so leicht abwerben,

bzw. verfolgen ihre

Karriere in Ihrem Unternehmen.

Unternehmer müssen sich allerdings

von der Angst vor Kontrollverlust

freimachen und Arbeitnehmer

dürfen sich nicht in

goldene Fesseln gelegt fühlen.

Es gibt für jedes Unternehmen

das passende Modell, man

muss es nur finden. Wichtig ist,

dass sowohl Sie als Arbeitgeber

als auch Ihre Mitarbeiter hinter

dem System stehen müssen,

wenn es erfolgreich sein soll. Es

gibt schon heute viele externe

Berater, die bei der Suche helfen

und es werden im Laufe der

Zeit noch weitere Beratungsangebote

hinzukommen.

Checkliste

Eine Mitarbeiterbeteiligung muss

sorgfältig geplant werden und sollte

nicht übereilt eingeführt werden.

Im Vorfeld sind einige Fragen zu

beantworten.

1. Kreis der Beteiligten

Wer soll beteiligt werden? Die gesamte

Belegschaft oder - zum Beispiel

nach Dauer der Betriebszugehörigkeit

- ausgewählte Gruppen?

2. Mittelaufbringung

Woher kommt das Geld, das die

Beschäftigten ins Unternehmen

stecken? Sind es Teile des Einkommens

- etwa Weihnachtsgeld oder

Urlaubsgeld? Oder werden vermögenswirksame

Leistungen genutzt?

3. Erfolgsbeteiligung

In welcher Form werden die Beschäftigten

beteiligt: am Kapital

des Unternehmens, am Betriebsergebnis

- oder wird beides verknüpft?

4. Kapitalentlohnung

An welche Kriterien wird die Verzinsung

gebunden? An den Gewinn

oder an den Umsatz des Unternehmens?

5. Absicherung des Mitarbeiterkapitals

Wird eine Versicherung für den

Fall der Insolvenz abgeschlossen?

6. Rechte der Beteiligten

Gibt es umfassende Informationen

und Aufklärung der Mitarbeiter

über betriebliche Abläufe und Entscheidungen?

7. Zeithorizont/Befristung

Soll es sich bei der Beteiligungsmöglichkeit

um eine einmalige Aktion,

um eine wiederholte Aktion

oder um ein dauerhaftes Programm

handeln?

8. Verwendung des Kapitalertrags

Soll der Kapitalertrag vollständig

ausgeschüttet werden oder komplett

im Unternehmen verbleiben?

9. Kapitalverfügbarkeit

Was geschieht, wenn ein Beschäftigter

aus dem Unternehmen ausscheidet?

10.Beteiligungsangebot

Werden die Beschäftigten an der

Gestaltung der Geschäftspolitik

beteiligt?

11.Vertragsform

Wird die Mitarbeiterbeteiligung in

einzelvertraglichen Vereinbarungen

oder in einer Betriebsvereinbarung

geregelt?

12.Staatliche Förderung

Welche Varianten der staatlichen

Förderung kommen in Frage?

ZHH-Info 1/2009

5


In der Branche

kurz notiert

Teuerungsrate

Die seit zwei Jahren geringste

Teuerungsrate stellte Destatis für

November 2008 fest. Die Preise

seien im Jahresvergleich nur

um 1,4 % gestiegen, was durch

die günstigeren Preise für Heizöl

und Benzin bedingt gewesen

sei. Zum ersten Mal seit Juni

2007 blieb die Inflationsrate

unter 2 Prozent.

Fusion

Schneller als geplant wollen die

BAG - Bundesarbeitsgemeinschaft

der Groß- und

Mittelbetriebe des Handels

und der HDE - Hauptverband

des Deutschen

Einzelhandels fusionieren.

Der Zusammenschluss soll auf

einer außerordentlichen HDE-

Delegiertenversammlung am 2.

Juli 2009 beschlossen werden.

Die Geschäftsstelle wird im Verbandshaus

am Weidendamm in

Berlin sein, der Standort Brüssel

soll ausgebaut werden. Der

neue Name soll lauten: Handelsverband

Deutschland

e. V. (HDE).

EMV-PROFI

auf gutem Kurs

Rund zehn Jahre nach ihrer

Gründung hatten die EMV-PRO-

FI-Mitglieder auch im vergangenen

Jahr zahlreiche Gründe für

einen optimistischen Blick in die

Zukunft. Trotz zunehmend

schwierigerer konjunktureller

Rahmenbedingungen konnte

die Kooperation im laufenden

Geschäftsjahr erneut ein deutlich

über dem Branchendurchschnitt

liegendes Umsatzwachstum

von 3,5 Prozent verzeichnen.

Die Zahl der Märkte über

500 qm stieg von 274 im Jahre

2007 auf aktuell 280.

Per 30. September 2008 stieg

das kumulierte Zentralregulierungs-Volumen

um 3,5 Prozent

auf 686 Mio. Euro. Flächenbereinigt,

also ohne den Umsatz

der neuen Standorte, musste allerdings

ein Rückgang von 2,5

Prozent verzeichnet werden.

Plastikgeld

Fast 25% des gesamten EH-Umsatzes

wurde im Jahre 2007

per Karte bezahlt, hat die jährliche

Befragung des Euro-Handels-Institutes,

Düsseldorf, ergeben.

Seit 1994 werden die Umsatzanteile

der verschiedenen

Zahlungsarten im stationären

Einzelhandel erfasst. Der Anteil

der Kartenzahlungen hat sich in

diesem Zeitraum fast versechsfacht.

Nachruf:

Wolfgang Drexl verstorben

Am 18. November 2008 verstarb

Wolfgang Drexl, ein

langjähriges Präsidiumsmitglied,

in Radebeul im Alter

von 66 Jahren nach langer

Krankheit. Wolfgang Drexl arbeitete

fast 16 Jahre sehr aktiv

in verschiedenen Gremien des

Verbandes mit und hat neben

seinen Aufgaben im Verband

der Motoristen auch überaus

engagiert im Präsidium des

ZHH mitgewirkt.

Dem VdM Vorstand gehörte er

fortwährend an und war viele

Jahre Sprecher des Verbandes.

Wolfgang Drexl war

zwölf Jahre Präsidiumsmitglied,

davon sechs Jahre Vizepräsident

und Stellvertreter

des Präsidenten.

Er war maßgeblich an der

Neuorganisation des Gesamtverbandes

im Jahre 1995 beteiligt

und hat aktiv an der Umsetzung

der Verbandsreform

nach dem sog. Licher Modell,

verbunden mit der Umbenennung

des FDE in ZHH, mitgewirkt.

Viele VdM Angebote gehen

auf seine Initiativen zurück,

wie z. B. die Inspektionsprotokolle,

die Mittelstandsempfehlungen

und die VdM-News sowie

das Messetreffen vor der

gafa in Köln.

Alle Jahre wieder:

Aktionsware getestet

Seit sechs Jahren testet Stiftung

Warentest Aktionsware

von Discountern und zieht nun

zum wiederholten Male das Fazit,

dass es sich selten lohnt, Aktionsware

zu kaufen, da echte

Schnäppchen die Ausnahme

sind. Fast jeder dritte Kauf hielt

nicht, was die Werbung versprach.

Die beste Quote erzielte

Aldi, wo gut 40 % Schnäppchen

zu ergattern waren.

Im aktuellen Prüfzeitraum

(10/07 - 10/08) lag der Anteil

der Fehlkäufe allgemein bei einem

Drittel. Besonders betroffen

Weit über den VdM hinaus

wirkte die von ihm initiierte Aktion

gegen den Verkauf von

motorgetriebenen Markengartengeräten

über das Internet.

Namhafte Lieferanten haben

sich seine Forderung, dass diese

Geräte nicht über das Internet

vermarktet werden dürfen,

zu eigen gemacht.

Vor knapp zwei Jahren zog

sich Wolfgang Drexl aus gesundheitlichen

Gründen aus

der Arbeit in den Gremien

zurück, blieb dem VdM / ZHH

aber weiterhin interessiert verbunden.

Präsidium und Geschäftsführung

werden ihm ein ehrendes

Andenken bewahren.

waren Produkte aus den Segmenten

Heimwerken und Freizeit

sowie Haushalt.

Weisen Sie Ihre Kunden auf dieses

Risiko hin. Als Fachhändler

bieten Sie Markenware oft zu

einem ähnlichen Preis wie die

Discounter, aber mit besserer

Qualität!

Weitere Informationen erhalten

Sie in der Geschäftsstelle:

Tel.: 0211/ 47050-

13, Fax: -29, E-Mail: claudia.koch@hartwaren.de.

In der Branche

kurz notiert

Baugenehmigungen

Wie das Statistische Bundesamt

mitteilt, wurde von Januar bis

September 2008 in Deutschland

der Bau von fast 133.000

Wohnungen genehmigt. Das

waren 2,2% oder 3.000 Wohnungen

weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den im Zeitraum von Januar

bis September 2008 genehmigten

Wohnungen waren

113.000 Neubauwohnungen in

Wohngebäuden (- 4,0% gegenüber

dem Vorjahreszeitraum).

Der Rückgang der Baugenehmigungen

für Wohnungen

in Einfamilienhäusern (- 5,6%)

ist dabei etwas höher ausgefallen

als der Rückgang der Baugenehmigungen

von Wohnungen

in Zwei- und Mehrfamilienhäusern

(- 2,5% beziehungsweise

- 2,7%).

Bei den genehmigten neuen

Nichtwohngebäuden stieg der

umbaute Raum gegenüber dem

Vorjahreszeitraum auf 187,8

Mio. Kubikmeter (+ 22,0%).

Dieser Zuwachs resultiert zum

überwiegenden Teil aus der Entwicklung

bei den nichtöffentlichen

Bauherren (+ 22,6%).

Auch bei den öffentlichen Bauherren

wurde das Vorjahresergebnis

überschritten (+ 13,5%).

Friedrich Hoppe †

Am 20. Oktober 2008 verstarb

der Gründer der Hoppe-Gruppe

Friedrich Hoppe im Alter von

fast 87 Jahren. Mit außerordentlicher

Willenskraft und bemerkenswertem

Weitblick baute er

nach dem Zweiten Weltkrieg

sein Unternehmen auf: Vom kleinen

Beschlägehersteller zum

führenden Anbieter. Aus dem

aktiven Geschäft hatte er sich

seit 1992 sukzessive zurückgezogen,

blieb seinem Unternehmen

aber als Ehrenpräsident

weiter verbunden.

Risiko der Trägheit

Zum 7. Mal laden die beiden

kirchlichen Akademien der

Hauptstadt und das Konstanz Institut

für WerteManagement

zum Berliner Forum für junge

Führungskräfte ein. Thema der

diesjährigen Veranstaltung ist

“Acedia - Das Risiko der Trägheit

in Führung und Organisation”.

Das 1 1 / 2 tägige Forum findet

am 22. und 23. Januar in Berlin

statt und kostet 245 Euro.

Nähere Informationen

unter

Tel.: 030/283095-148

6 ZHH--Info 1/2009


BSD Bundestreffen:

Informationen kritisch hinterfragen

„Das war ein gelungenes Bundestreffen

mit zukunftsweisenden

Themen, ganz wie ich mir

das vorstelle“, resümierte Bernd

Sockel von der Fa. Sicherheit

Sockel in Löbau das diesjährige

BSD-Bundestreffen, das von 14.-

16.11.2008 in Kassel stattfand.

Begonnen hatte die Tagung am

Freitagnachmittag mit einem Besuch

des Kasseler Schlüsseldienstes.

Die Inhaber, die Brüder

Koch, begrüßten ihre BSD-Kollegen.

Nach einem kleinen Empfang

hatten alle Teilnehmer ausreichend

Gelegenheit, sich den

Betrieb anzusehen, wobei die

Herren Koch alle Fragen gerne

und bereitwillig beantworteten.

„Es ist immer gut, über den Tellerrand

des eigenen Unternehmens

zu blicken. Die Besichtigung

eines Kollegenbetriebes

bietet stets Anregungen für die

eigene Firma“, stellte Peter

Koch von der Firma Koch Einbruchschutz/Kaiserslautern

fest.

Am Samstag standen Fachbeiträge

und die Mitgliederversammlung

auf dem Programm.

Eröffnet wurde dieser Tag mit einer

Präsentation des BSD-Mitglieds,

Achim Serfling / Sylt.

„Wegen der Besonderheiten

von Sicherheitsfachgeschäften

und Schlüsseldiensten gibt es

keine, alle betrieblichen Prozeßbereiche

abdeckende, Software

für unsere Branche zu kaufen“,

beschrieb Serfling die derzeitige

Situation. Diese Aussage

wurde von dem an allen Tagen

sehr gut besuchten Auditorium

bestätigt. Der Not einer fehlenden

geeigneten Software gehorchend,

hat Serfling ein eigenes

Programm in modularer Bauweise

entwickeln lassen, das er

seinen Kollegen vorstellte. Es

handelt sich hierbei um ein Produkt,

das auf der betrieblichen

Praxis eines Sicherheitsfachgeschäftes

erarbeitet wurde.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt

war die Präsentation der

Video-Überwachungstechnik

von ABUS-Security-Center. Der

Referent, Erwin Kuglmeier, richtete

seinen Focus hierbei nicht

nur auf den Videobereich, sondern

auch auf die Alarmanlagen,

weil diese beiden Komponenten

in der Praxis sehr oft eng

miteinander verbunden sind.

Nachrüstung und Reparaturen

von Türen mit Mehrfachverriegelungen

war der Themenbereich,

den Ulrich Wagner von

der Fa. Fuhr dem interessierten

Zuhörerkreis näherbrachte.

Hierbei stellte er elektromechanische

und rein mechanische

Produkte vor. Sowohl das Multitronic

als vollautomatische

Mehrfachverriegelung als auch

die rein mechanischen Multisafe

Renovierungsschlösser wurden

in dem Vortrag eingehend erörtert.

Hier stellte Wagner heraus,

dass gerade die letztgenannten

besonders gut für den Sicherheitsfachhandel

geeignet sind,

weil mit einer überschaubaren

Zahl von Varianten fast alle

möglichen Einsatzfälle realisiert

werden können.

Gespräche und Gedankenaustausch

sind das, was den gemeinsamen

BSD-Abend ausmacht.

Dass dabei natürlich

auch ein leckeres Buffet und gepflegte

Getränke nicht fehlen,

ist eine Selbstverständlichkeit.

Gerne wird diese Gelegenheit

auch von den Repräsentanten

der Industrie, die in diesem Jahr

wieder in recht großer Zahl zum

Bundestreffen gekommen waren,

genutzt, um ihre Kontakte

zum Handel zu pflegen und zu

intensivieren.

Der Tagungssonntag begann

mit einem ganz besonderen

Thema, das Benjamin Huber

von max&partner/Düsseldorf

präsentierte: „Professioneller

Online-Auftritt für Unternehmen

– so überzeugen Sie im Web“.

In lockerer und professioneller

Weise stellte er dar, was eine

gute Internet-Seite ausmacht und

welche Fehler nach Möglichkeit

nicht begangen werden sollten.

Im Laufe des Vortrags wurden

Checklisten präsentiert, anhand

derer jeder seine eigene Internet-Seite

auf Professionalität

überprüfen kann. Gleichzeitig

sind sie dazu geeignet, einen

eigenen Entwurf für die Homepage

zu optimieren. Diese Listen

wurden dem BSD zur Verfügung

gestellt, der diese selbstverständlich

an seine Mitglieder

weitergereicht hat.

Bereits gute Tradition ist das

Branchenforum anlässlich des

Bundestreffens. Unter Leitung eines

Moderators erörterten jeweils

zwei Diskutanten von

Handel- und Herstellerseite das

aktuelle Thema „Vertriebswege

der Zukunft“. Dass es hier

durchaus Klärungs- und Diskussionsbedarf

gab, belegten die

angeregten Gespräche, in die

auch immer wieder Zuhörer des

Auditoriums mit kritischen Fragen

und Stellungnahmen eingriffen.

Zum diesjährigen Bundestreffen

hatte der BSD auch Nichtmitglieder

als Gäste eingeladen.

Einige interessierte Betriebe

folgten dem Ruf nach Kassel.

Sie konnten sich neben dem Angebot

der Fachvorträge und

dem Meinungs- und Gedankenaustausch

auch ein Bild von der

Leistungsfähigkeit des BSD machen,

was übriges auch dazu

geführt hat, neue Mitgliedsbetriebe

zu gewinnen.

Insgesamt war das BSD-Bundestreffen

eine runde und gelungene

Veranstaltung. Es wird

das nächste Mal im September

2009 im Rhein-Main-Raum stattfinden.

Dazu Hans-Ulrich Barduhn

von Barduhn Sicherheittechnik/Minden:

„Die Mischung

aus Informationen, der

Möglichkeit zum kritischen Hinterfragen

und Kollegengespräche

hat es gebracht. Ich

werde auch in 2009 wieder dabei

sein.“

Sicherheitsfachhändler informieren sich bei der Betriebsbesichtigung bei der Fa. Koch Einbruchschutz, Kassel

ZHH-Info 1/2009 7


Trotz der Krise:

Marketingbudget

erhöht

Drei Viertel der Handelsunternehmen

wollen trotz der

viel zitierten Werbekrise ihre

Marketingausgaben bis 2011

erhöhen. Das ist ein Ergebnis

der empirischen Studie "Marketing

Monitor Handel 2008 bis

2011" vom EHI (Euro-Handels-

Institut), Düsseldorf. Dabei werde

sich jedoch die sich bereits

im vorvergangenen Jahr angedeutete

Verlagerung der Budgets

deutlich fortsetzen. So würden

sich die Händler klassische

Printwerbung wie Handzettel

oder Kataloge weniger kosten

lassen und stattdessen ihre Budgets

für neue internet-basierte

Medien, Direkt- und Außenwerbung

erhöhen. Flyer und Beilagen,

wurde in der Studie ermittelt,

werden dabei erstmals nicht

mehr ganz 50 Prozent der Ausgaben

innerhalb des Mediamixes

ausmachen. Die Dominanz

der Printwerbung werde

abgelöst durch einen vielfältigen

Mix an unterschiedlichen

Werbeformen. Dies berichtete

diyonline.

Studie zu EH-Preisen:

Was kostet

wie viel?

Die Unternehmensberatung

OC&C Strategy Consultants

hat 50.000 Verbraucher befragt,

wie sie die Preise eines

Warenkorbes mit ausgewählten

Produkten einschätzen. Das Ergebnis

zeigte, dass die deutschen

Verbraucher durchschnittlich

10,1% mit ihren Schätzungen

daneben lagen. Häufig

wurden Preise zu hoch eingeschätzt

- bei Mediamarkt und

Praktiker zeigte sich allerdings,

dass die Preise günstiger eingeschätzt

wurden, als sie tatsächlich

waren. OC&C vermutet,

dass der Grund in einer geschickten

Preiswerbung liegt:

“Die Werbung könne mehr erreichen

als tatsächlich gesenkte

Preise.”

Wird doch wieder gezahlt:

Krankengeld in der GKV

Merkblatt der KfW:

Kredite für KMU

REACH:

Verbraucherinformationspflicht

In der letzten ZHH-Information

haben wir darüber berichtet,

dass ab Januar die Zahlung von

Krankengeld bei freiwillig in der

gesetzlichen Krankenkasse Versicherten

entfallen soll. Nun

wurde aus dem Ministerium für

Gesundheit bekannt, dass diese

Verschlechterung zurückgenommen

werden soll. Es soll zwei

Angebote geben: eine Versicherung

des Krankengeldes zu bisherigen

Konditionen ab der

siebtenten Woche oder ein geringerer

Beitragssatz mit Zusatzversicherung.

Diese Änderungen

sollen rückwirkend zum 1.

Januar gelten.

Anfang Dezember vergangenen

Jahres hat die KfW ein

Merkblatt veröffentlicht, in dem

Sie alle relevanten Informationen

zum Sonderprogramm

2009 erhalten. Dieses Programm

ist auf die aktuelle Lage

auf dem Finanzmarkt abgestimmt

und soll die Kreditvergabe

besonders für mittelständische

Unternehmen erleichtern.

Sie finden das Merkblatt unter:

http://www.kfw-mittelstandsbank.de/DE_Home/Service/Kre-

ditantrag_und_Formulare/Merkblaetter/Kredite/Merkblatt_-

_KfW-Sonderprogramm_2009.jsp

oder können es in der Geschäftststelle bekommen:

Tel.: 0211/4705013, E-Mail: claudia.koch@hartwaren.de.

Wissenswertes für 2009:

Neue Grenzwerte

sind zu beachten

Wie es seit Jahren Tradition ist, haben wir auch für 2009 eine

kompakte Übersicht über “Wissenswertes für 2009” für Sie erstellt.

Sie finden übersichtlich auf vier Seiten alle wesentlichen

Grenzwerte, zum Beispiel die Beitragssätze für die Renten, Arbeitslosen-

und Pflegeversicherung, die Beitragsbemessungsgrenzen,

die Beitragsstaffel für die Rentenversicherung, Geringfügigkeitsgrenzen,

Reisekostensätze, eine Übersicht über

die Steuertermine sowie die Ferientermine 2009.

“Wissenswertes” liegt zum einen dieser ZHH-Information bei,

außerdem können Sie es vom Mitgliederbereich unserer Webseite

www.zhh.de herunterladen oder bei Bedarf nochmals in

der Geschäftsstelle anfordern unter claudia.koch@hartwaren.de.

Auf unserer Internetseite

www.zhh.de haben wir Informationen

zur Reach-Verordnung

für Sie zusammengestellt.

Der HDE hat eine vorläufige Liste

mit Produkten erstellt, in denen

besorgniserregende Stoffe

enthalten sein können. Als

Händler haben Sie eine Auskunftspflicht

gegenüber den Verbrauchern,

der Sie binnen 45

Tagen nachkommen müssen.

Weitere Infos finden Sie unter:

www.zhh.de

www.bwb-online.de/bwb/

fachthemen_bwb/

reach_bwb.html

Neuer Service der Post:

Internet- und

Handymarken

Die Deutsche Post bietet ihren

Kunden einen neuen kostenfreien

Service an, der Zeit und

Wege spart. Über das Internet

lässt sich das gewünschte Porto

jederzeit ausdrucken - ohne

Empfängeradresse und unbegrenzt

gültig. Mehr als 100 Motive

stehen in einer Datenbank

zur Auswahl. Die Nutzung ist

ohne Registrierung möglich, lediglich

eine E-Mail-Adresse

muss angegeben werden. Bezahlt

werden muss nur das reine

Porto, entweder durch Lastschrift,

Paypal oder Online-

Überweisung.

Auch wenn unterwegs eine

Briefmarke benötigt wird, ist

dies kein Problem mehr, da es

möglich ist, Porto über das Handy

zu erwerben. Hierzu muss eine

SMS mit einem Code angefordert

werden, der dann anstatt

einer Briefmarke auf Brief

oder Karte geschrieben wird.

Dieser Service ist allerdings

nicht kostenlos: ein Standardbrief

national kostet z. B. 95 ct

zzgl. SMS-Kosten. Abgerechnet

wird über die Mobilfunkrechnung.

Weitere Informationen zu

beiden Produkten erhalten

Sie unter

www.porto-direkt.de

Aus für

Glühbirnen

Nach einem Beschluss der

EU sollen ab dem 1. September

2009 Glühbirnen mit

100 und mehr Watt nicht mehr

verkauft werden dürfen. Die anderen

Stärken sollen nach und

nach ebenfalls verboten werden.

Sie sollten Ihre Kunden schon

jetzt auf diese gesetzlichen Vorgaben

aufmerksam machen und

auf Energiesparlampen hinweisen.

Der höhere Anschaffungspreis

rechnet sich immer, da die

Lebensdauer eine wesentlich

höhere ist.

Wenn in Deutschland alle Glühbirnen

durch Energiesparlampen

ersetzt werden, dann können

die Stromkosten um rd. 1,5

Mrd. Euro gesenkt werden.

8 ZHH--Info 1/2009


Jubilare

im Januar

Am 1.1.09 feierte der Lohberger

Schlüsseldienst,

in 93047 Regensburg,

seinen 150. Geburtstag,

die Firma Emil Rose,

in 37827 Stadtoldendorf,

ihren 100. Geburtstag

und die Firma Karl Steppacher,

in 78224 Singen,

Hohentwiel, den 25. Geburtstag.

Präsidium, Geschäftsführung

und Redaktion gratulieren herzlich.

100 Jahre Lohberger:

Engagiertes

Familienunternehmen

Im Jahre 1859 wurde das heutige

Unternehmen Lohberger

Sicherheitstechnik als Schlosserei

Zugschwert in Regensburg

gegründet und hat sich im Laufe

der Jahrzehnte zu einem angesehenen

Sicherheitsfachgeschäft

in der Region und darüber

hinaus entwickelt.

Der Schwerpunkt des Unternehmens

liegt heute auf mechanischen,

elektromechanischen

bzw. elektronischen Schließanlagen,

Briefkastenanlagen, mechanischer

und elektronischer

Sicherheutstechnik “rund um die

Tür” sowie auf Schlossereiarbeiten.

Die derzeit 14 Vollzeitmitarbeiter

(darunter ein Azubi)

und einige Teilzeitkräfte, arbeiten

zusammen mit dem Inhaber

Andreas Brückl engagiert für

viele renommierte Auftraggeber

wie z. B. BMW, Continental,

Siemens, Infineon, Osram oder

die Stadt Regensburg.

Partner des Fachhandels 2008 -

Geben Sie Ihr Votum ab!

Transparenz in der Branche

Vor kurzem haben wir wieder

die Wahlbogen für die

Wahlen zum Partner des Fachhandels

in den Bereichen PVH

und GPKB verschickt. Diese Aktion

ist seit vielen Jahren gute

Tradition und wird von allen Beteiligten

hoch geschätzt.

Da die Bewertungskriterien sich

bei beiden Wahlen nicht verändert

haben, ist auch ein Vergleich

mit den Ergebnissen der

Vorjahre möglich, und die Ergebnisse

gewinnen an Transparenz.

Die Wahlbögen stehen zusätzlich

ab 7. Januar 2009 auf unserer

Internetseite unter

www.zhh.de/Veröffentlichungen/Pressemitteilungen

zum

Download bereit oder können

in der Geschäftsstelle (Telefon:

0211/47050-48, Fax: -49, E-

Mail: astrid.muellewitsch@hartwaren.de)

angefordert werden.

Einsendeschluss für den FHG ist

der 19. Januar 2009 und für

den PVH der 31. Januar 2009.

Hier werden Sie geholfen!

Ohne Markenlieferanten kann

der Fachhandel sich nicht behaupten.

Ohne Fachhandel

kann die Markenindustrie ihre

hochpreisigen Produkte nicht erfolgreich

am Markt platzieren.

Beide Seiten sind also auf eine

gute und erfolgreiche Zusammenarbeit

angewiesen. Dies belegen

auch viele partnerschaftliche

Konzepte, die sich in den

letzten Jahren entwickelt haben.

Manche Lieferanten setzen dabei

fast ausschließlich auf den

Fachhandel, entwickeln entsprechende

Konzepte und sorgen

für auskömmliche Spannen. Andere

wiederum haben ihren Vertrieb

und ihre Konzepte nur teilweise

auf den Fachhandel ausgerichtet.

Doch auf fachhandelsorientierte

Lieferanten ist

der Fachhandel angewiesen.

Deshalb sollen mit der Wahl

zum Partner des Fachhandels

2008 diese Lieferanten hervorgehoben

und für ihren Einsatz

gewürdigt werden.

Der FHG bittet die Branche in

diesem Jahr zum 19. Mal, seine

Partner des Fachhandels in den

Sortimentsbereichen Hausrat,

Glas, Porzellan/Keramik,

Besteck und Geschenkartikel

zu wählen.

Auch in diesem Jahr verlosen

wir unter allen Unternehmen,

die einen ausgefüllten Fragebogen

zurückschicken, 50 Dauerkarten

für die Ambiente und

Tendence 2010 der Frankfurter

Messe, die diese Aktion unterstützt.

Die gewählten Partner

des Fachhandels werden vom

Vorstand des FHG anlässlich

der Frankfurter Ambiente am

Freitag, den 13. Februar 2009,

um 14.00 Uhr, Raum "Dialog",

Halle 9.2, geehrt.

AKW und multitec veranstalten

die Partnerwahl in diesem Jahr

zum 9. Mal und bitten die Branche,

ihre wichtigen Lieferanten

aus den Bereichen Handwerkzeuge,

Präzisionswerkzeuge,

Betriebseinrichtung,

Befestigungstechnik,

Arbeitsschutz und

Schleif-/ Trennmittel zu bewerten.

Die drei am besten platzierten

Partner jedes Bereiches werden

am 20. März 2009 in Würzburg

auf dem Branchenabend

anlässlich des dritten "Tag des

Hartwarenhandels" vom Vorstand

des AKW und multitec geehrt.

Wussten Sie, dass Sie als ZHH-Mitglied kompetent, unkompliziert

und schnell Bezugsquellen für “alles, was Sie oder Ihre Kunden

benötigen” kostenlos erhalten?

Jubiläums-Hausmesse mit

Rekordbeteiligung

800 Fachbesucher

bei Fritz Graefer

Eisenwaren, Baubeschläge,

Werkzeuge und Industriebedarf:

Beste Qualität und guter

Service von Fritz Graefer seit

75 Jahren. Das war Grund genug,

zu einer wirklich großen

Veranstaltung am 25. November

2008 einzuladen, zur Jubiläums-Hausmesse.

Zur dieser Hausmesse kamen

dann auch fast 800 Fachbesucher

aus Handwerk, Industrie,

Behörden und Institutionen. Beginn

der Veranstaltung war diesmal

schon um 9 Uhr. Und das

war auch gut so, denn sonst hätte

der Veranstalter die vielen Interessenten

nicht entsprechend

empfangen können. Ganz einheitliche

Meinung der Besucher:

"Wenn es diese Veranstaltung

in Mülheim an der Ruhr nicht

gäbe, müsste man sie erfinden.

Super!"

18 Fachaussteller waren vertreten:

Bessey, Bosch, Burg-Wächter,

Dom, Festool, Fischer, FSB,

Geze, Hoppe, Assa Abloy, Jatec,

Kim-Tec, Makita, Meta, Promat,

Rademacher, Renz, Wilka.

Mit großem Einsatz und hervorragender

personeller Besetzung

hatten die Unternehmen auf

ihren Messeständen für den

maßgeblichen Erfolg der Veranstaltung

beigetragen. Und auch

von Seiten dieser Industriepartner

gab es Lob: "Endlich mal eine

Veranstaltung, auf der wir in

Ruhe mit unseren Kunden reden

können." Oder: "Normalerweise

gehen wir nicht mehr zu

Hausmessen. Aber diese Veranstaltung

ist ein Muss!"

Große Beachtung fand auch die

Firmenchronik "Gibma Mottek"

von Fritz Graefer, die mit einem

Anhang zur Geschichte der

Baubeschläge und Werkzeuge

der letzten Jahrzehnte ergänzt

wurde, eine Geschichtssammlung,

die es in dieser Form wohl

bisher noch nicht gegeben hat.

Fragen Sie Claudia Koch unter Fax: 0211/4 70 50 29,

Mail: claudia.koch@hartwaren.de, Tel.: 0211/4 70 50 13.

Foto: Fritz Graefer

ZHH-Info 1/2009

9


AKB AKW BMK

FDE

Baubeschläge

Werkzeuge

Einbauküchen

Eisenwaren und Hausrat

CE-Zeichen

ab 2010

Ursprünglich sollte die CE-

Kennzeichnung für Fenster

und Haustür ab 1.2.2009 in

Kraft treten. Am 10.11.2008

hat der Ständige Ausschuss Bauwesen

in Brüssel, insbesondere

auf Betreiben von Italien und

Frankreich, eine Verlängerung

der Koexistenzphase zur CE-

Kennzeichnung zugestimmt. Damit

wird die Kennzeichnungspflicht

ein Jahr verschoben und

erst ab 1. Februar 2010 müssen

Fenster und Türen eine CE-Kennzeichnung

haben.

VBH International

Nachdem es im Jahr 2008

bei der VBH gut lief – in

den ersten neun Monaten in

Deutschland ein Umsatzplus von

6,4%; weltweit + 8% - wird die

Internationalisierung des Konzerns

weiter vorangetrieben.

Zum Markteintritt in der Türkei

hat das Korntal-Münchinger Unternehmen

65% Anteile an der

türkischen Winkhaus A.S. mit

Sitz in Istanbul und weiteren

Niederlassungen in der Türkei

übernommen. Von der Türkei

aus sollen neben dem türkischen

Markt auch die Märkte in Aserbaijan

und Iran bearbeitet werden.

Ständige Konferenz

Auf Einladung des Fachverbandes

Schloss und Beschlag

fand Anfang November

2008 in Düsseldorf die Ständige

Konferenz Industrie + Handel

mit rund 35 Teilnehmern

statt. Diese tauschten sich über

das abgelaufene Jahr aus und

diskutierten über die Auswirkungen

der Finanzkrise. Da die Prognosen

sehr unterschiedlich

sind, wurde beschlossen, ein

Branchenbarometer bezüglich

der Auslastung der Verarbeiter

zu initiieren. Darüber hinaus

wurde über den Stand der Normung

und die CE-Kennzeichnung

gesprochen. Anschließend

hielt Prof. Schierz ein Referat

über Mitarbeitermotivation. Am

Nachmittag tagte traditionell

der AKB-Ausschuss Türtechnik.

Makita

Kürzlich haben wir Sie über

das Auftreten von Makita-

Elektrowerkzeugen in anderen

Vertriebskanälen informiert. Der

Vertriebs- und Marketingleiter,

Franz Claes, hat dazu Stellung

bezogen und klar signalisiert:

„Makita ist nicht auf Abwegen

und steht zu seiner klaren Vertriebspolitik

mit dem Fachhandel.

Derzeit gibt es keine Absichten

oder Planungen, hieran

etwas zu ändern. (...)“ Wie allen

Herstellern bereitet auch

Makita das Internetgeschäft erhebliche

Sorgen und Ärger. Im

Rahmen der Möglichkeiten wird

alles unternommen, um die Auswüchse

in Grenzen zu halten.

Entsprechend hat Makita gehandelt

und wird 2009 die Boni

der sich marktkonform verhaltenen

Partner entsprechend honorieren.

Es bleibt also zu hoffen,

dass Makita dieser Linie

treu bleibt und gemeinsam mit

seinem Partner versucht, marktschädigende

Auswüchse zu verhindern.

Auch wir werden diesbezüglich

Augen und Ohren offen

halten und bitten Sie, uns

hierbei zu unterstützen.

Einschätzung

des FWI

Zusammenfassend ist festzuhalten,

dass die aus der Tagespresse

bekannte Situation

der deutschen Wirtschaft, auch

vor dem Hintergrund der Finanzkrise

und der erschwerten

Beschaffung von Fremdkapital,

an der Werkzeugindustrie nicht

spurlos vorüber geht. Seit

Herbst 2007 verschlechtert sich

die Stimmungslage, wenngleich

auf hohem Niveau.

Auftragseinbruch

im Maschinenbau

Im Oktober gab es im deutschen

Maschinen- und Anlagenbau

wegen der Weltwirtschaftskrise

real 16 % weniger

Bestellungen als im Vorjahresmonat.

Die Aufträge aus dem Inland

sanken um 10 %, die Aufträge

aus dem Ausland fielen

sogar um 19 %, teilte der VD-

MA mit.

Perspektiven

Der Verband der deutschen

Küchenmöbelindustrie VdDK

gab Informationen zu aktuellen

Entwicklungen in der Küchenbranche:

Vorstandsvorsitzender

Stefan Waldenmaier wies auf

die schwache Konjunktur in der

Branche hin. Das Auslandsgeschäft

bleibt laut Waldenmaier

der wichtigste Motor für die

deutsche Küchenmöbelindustrie.

Die Exportquote im Küchenmöbelbereich

liegt laut VdDK derzeit

bei 36 Prozent und ist damit

die höchste innerhalb aller Segmente

der Möbelindustrie. Sorgen

bereitet dem Verband die

Kostenentwicklung. Besonders

wegen der Explosion bei Stahlprodukten

und erdölbasierten

Produkten wie Leimen und

Lacken erwartet der VdDK für

den nächsten Preiszyklus Erhöhungen

von bis zu 5 %.

Tag der Küche

Am 13.09.2008 fand der

neunte Tag der Küche statt.

Die AMK hat nun die Ergebnisse

der Händlerbefragungen vorgestellt:

91 % der befragten

Händler wollen am 10. Tag der

Küche in diesem Jahr wieder

teilnehmen, da diese Aktion im

allgemeinen sehr positiv aufgenommen

wurde. Die Kundenfrequenz

war rund ein Drittel

höher als an “normalen” Samstagen,

und es gab viele Kontakte

zu potentiellen Neukunden.

Unternehmertage

Während am zweiten Oktoberwochenende

Börsenund

Wirtschaftsdaten ihren Tiefpunkt

erreichten, zeigten sich

die DER KREIS Mitgliedsunternehmen

zu den Unternehmertagen

in Wagrain trotzdem in bester

Laune. "Auch an den

Küchenspezialisten", so Ernst-

Martin Schaible, "geht diese

Krise nicht spurlos vorbei, dafür

werden sie diese allerdings ohne

Vertrauensverlust überstehen."

Vertrauen erhalten und

stärken, hier müssen die Prioritäten

für die Zukunft gesetzt

werden, so Schaibles Fazit.

Kaffee im Trend

Zwar habe der klassische Filterkaffee

in deutschen Haushalten

immer noch einen Marktanteil

von 80 %, doch der

Wandel zum Lifestyle im Kaffeemarkt

boomt, teilte der Deutsche

Kaffeeverband mit.

Brancheninsidern zufolge liefern

sich zwei Bohnenanbieter

auf dem deutschen Markt ein

Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Nase

vorn hat der US-Konzern Kraft

Foods (Jabobs) mit geschätzten

23 %, es folgt Tchibo mit 22 %

(ohne die Kaffeeverkäufe in den

Filialen). Auf den weiteren Plätzen

folgen Melitta und Aldi mit

jeweils 14 % sowie Dallmayr

mit 7 %. Den Rest teilen sich

sonstige Marken.

Auftragsplus bei

Burg-Wächter

Die Finanzkrise sorgt bei dem

Tresorhersteller Burg-Wächter

aus Wetter für volle Auftragsbücher.

Um den Anstieg der

Nachfrage bei den Tresoren um

20 bis 30 Prozent zu bewältigen,

müssen Sonderschichten

geschoben werden. Für bestimmte

Tresore gibt es schon

Wartezeiten, und es wurden zusätzlich

zehn Mitarbeiter eingestellt.

Famos-Westmark

kauft Firma Hoos

GmbH & CO KG

D

ie Firma Famos-Westmark

hat seit dem 1.1.2009 die

Firma FRIEDRICH HOOS

GMBH & CO KG mit Sitz in Lüdenscheid,

die seit 40 Jahren

Artikel für Haushalt und Gastronomie

produziert, übernommen.

Das Sortiment der Firma Hoos

besteht größtenteils aus Ausgießern

verschiedenster Arten

für jeden Gebrauch, wie z.B. für

Spirituosen, Öl und Essig oder

zum Dosieren. Zum Firmenverbund

von Famos-Westmark

gehören nun die Marken Westmark,

Monopol, Sieger und

Hoos.

10 ZHH--Info 1/2009


FHG multitec

VdM

VMB

Hausrat/GPK PVH-Sortimenter

Motoristen mittelst. Baumärkte

Berndes

Berndes startete Ende 2008

mit der Einführung einer anspruchsvollen

Produktlinie Finest

cookware im ausgesuchten

Fachhandel. Sie umfasst sehr

unterschiedliche Varianten des

besonderen Geschmacks. Ziel

ist es, Kunden anzusprechen,

die etwas Außergewöhnliches

mit sehr viel Anspruch suchen.

Neuer

Markenauftritt

Mit einem neuen, emotionalen

Markenauftritt, mit

überarbeitetem Erscheinungsbild

und neuem Fachhandelskonzept

präsentiert sich nun die

Marke Kaiser, seit 2002 eine

Marke im WMF-Konzern. Das

Wort „Backform“ im Logo von

Kaiser ist verschwunden, denn

Kaiser steht längst nicht mehr

nur ausschließlich für Backen,

sondern auch für Braten und

Grillen mitsamt Zubehörsortiment.

Wechsel

im Arcandor-

Vorstand

Peter Diesch, Vorstandsmitglied

mit Zuständigkeit für die

Ressorts Finanzen, Personal und

das Warenhausgeschäft von

Karstadt, hat das Unternehmen

zum Jahresende überraschend

verlassen. Ihm soll als Finanzvorstand

Rüdiger Günther

folgen.

Auch Helmut Merkel wird

kurz vor dem regulären Auslaufen

seines Vertrages den Arcandor-Konzern

verlassen. Er hat

bis zum Sommer 2006 Karstadt

geleitet. Zuletzt hat Merkel den

Konzerneinkauf, die IT und die

Logistik verantwortet. Seine Aufgaben

übernimmt Hans Rech

von der zum Konzern gehörenden

Primondo-Gruppe. Neu in

den Arcandor-Konzernvorstand

rückt Stefan Herzberg auf,

bisher Vorsitzender von Karstadt.

Sanitärarmaturen

Zwar stehen nach Angaben

der Arbeitsgemeinschaft Sanitärarmaturenindustrie

(AGSI)

für das 1. Halbjahr 2008 gegenüber

der vergleichbaren

Vorjahresperiode in Deutschland

nominal 2 % höhere Verkaufserlöse

zu Buche, preisbereinigt

führe das aber zu einem

Minus von 2 %. Dabei schnitten

mittelständische Produzenten

tendenziell besser ab als einige

größere Unternehmen. Für das

Jahr 2008 wird insgesamt ein

Plus von 5 % prognostiziert (Inland

+ 1 %; Ausland + 11 %).

Stahlindustrie

Die 3 größten Stahlproduzenten

– Thyssen Krupp Steel,

Salzgitter und die beiden deutschen

Hütten von Arcelor Mittal

– haben nach überraschend

schwacher Ordertätigkeit für

die nächsten Wochen Produktionseinschnitte

von bis zu 30 %

angekündigt.

Fliesenmarkt

Trotz positiver gesamtwirtschaftlicher

Entwicklung

konnten die durch den Einbruch

der Hochbautätigkeit und die

Mehrwertsteuererhöhung verursachten

Absatzeinbußen der

deutschen Fliesenwerke nicht

ausgeglichen werden. So ging

der Inlandsverbrauch keramischer

Fliesen und Platten im Jahr

2007 nach Angaben des Industrieverbandes

um knapp 3,2 %

auf ca. 123,5 Mio. qm zurück.

Im Bausektor konnte im Jahr

2006 erstmals seit 1995 eine

Erholung festgestellt werden. So

stieg das Bauvolumen im Jahr

2006 um real +4,9 %. Im Jahr

2007 flachte das Bauvolumen

zum Jahresende stetig ab

(-5,8 % in 2007 im Wohnungsbau;

insgesamt -19,1 % im Dezember).

Auch die Renovierungen

entsprachen nicht den Erwartungen.

Insgesamt war die

Auftragslage im Wohnungsbau

im Jahresdurchschnitt unbefriedigend;

sie lag real bei -9,7 %

und verschlechterte sich insbesondere

zum Jahresende (Dezember)

auf real -11,6 %.

QMF

Der QMF-Zug nimmt immer

mehr Fahrt auf. Im Dezember

sind zwei weitere Betriebe

mit QMF-Gütesiegel ausgezeichnet

worden und zwar Karsten

Lückingsmeier Garten- und

Motorgeräte/Kirchlengern und

E. Engbers & Söhne GmbH/Uelsen.

Weitere sieben Kollegen

werden sich im Januar/Februar

2009 den Überprüfungen vor

Ort stellen. Das realistische Ziel,

mindestens 50 Betriebe als

QMF-Fachhändler bis März

2009, ist greifbar nahe. Mittlerweile

steht auch die Internetseite

für QMF unter www.q-m-f.de.

Unter anderem können Sie sich

dort auf der Deutschlandkarte

ansehen, welche Kollegen sich

sowohl für das QMF-Siegel angemeldet

haben, als auch welche

Unternehmen schon das

QMF-Siegel erhalten haben.

Außerdem gibt es auch schon

das Intranet für die QMF-Händler,

wo diese nützliche Dinge für

ihren Betrieb finden, unter anderem

das QMF-Logo für die

Werbung.

Tecna - Motor

Bei Tecna-Motor Turin sind die

Tore endgültig geschlossen.

Der Neustart mit OHV-Motoren

für Rasenmäher und für industrielle

Anwendungen ist nicht gelungen,

da niemand die Motoren

verwenden wollte. Aus diesem

Grunde hat man sich entschlossen

Konkurs anzumelden.

Eine lange Ära geht zu Ende.

Lagros

"Seit wann vertreibt Stihl über

Ersatzteilgroßhändler?" war die

Frage, die Motoristen sich stellten,

als sie das Dezember-Angebot

von Lagros in ihren Händen

hielten. Lagros bot als NEU im

Programm, Original Stihl

Führungsschienen und Stihl-Ketten

an, die für den Motoristen

im Einzelbezug preiswerter

sind, als beim Direktbezug bei

Stihl. Außerdem kann es doch

nicht sein, dass auch Nicht-Stihl-

Händler so an die Stihl-Teile

kommen. Noch wartet der VdM

auf eine Stellungnahme von

Stihl.

Umsatz

stabilisiert sich

Im dritten Quartal haben sich

die Umsätze der Bau- und

Heimwerkermärkte in Deutschland

besser entwickelt als im

gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der positive Trend, der sich

bereits im zweiten Quartal abgezeichnet

hatte, setzt sich somit

fort. Insgesamt verbesserte

die Baumarktbranche ihre Umsätze

im dritten Quartal 2008

um durchschnittlich 2,8 Prozent.

Auch die Bilanz für das Gesamtjahr

hat sich damit weiter verbessert.

Nach einem Minus von

2,2 Prozent nach sechs Monaten

liegt die Branche Ende September

nur noch 0,7 Prozent unter

dem Umsatzergebnis des

Vorjahres. Für die Umsatzentwicklung

auf bereinigter Fläche

weist der GfK/BHB-Report aber

mit -2,2 Prozent für die ersten

neun Monate weiterhin einen

negativen Wert auf.

Home Depot

Die weltgrößte Baumarktkette

Home Depot hat die Zurückhaltung

der Verbraucher zu

spüren bekommen und weniger

Gewinn erwirtschaftet. Zwar

war der Gewinneinbruch von

rund 30 Prozent im dritten

Quartal nicht so dramatisch wie

von Analysten erwartet. Der US-

Konzern senkte jedoch seine

Prognose für das Gesamtjahr

und erwartet einen Umsatzrückgang

von acht Prozent.

“20 % bleibt”

Praktiker hat im November vor

dem Bundesgerichtshof eine

Niederlage gegen die Zentrale

zur Bekämpfung unlauteren

Wettbewerbs erlitten. Das Gericht

hat dem Baumarktbetreiber

die Werbung mit dem Slogan

„20 Prozent auf alles – außer

Tiernahrung“ verboten, wenn

vor der Aktion die Preise von Artikeln

aus dem Sortiment niedriger

waren und zu Aktionsbeginn

angehoben werden.

In dem Verfahren ging es allerdings

nicht um die 20-Prozent-

Aktionen an sich, betont Praktiker.

ZHH-Info 1/2009

11


NORDWEST unterstreicht

Händlerkompetenz:

Broschüre

AT WORK # 2

Perfekter Service und höchste

Qualität sind die zentralen

Merkmale, mit denen sich Fachhändler

erfolgreich von ihren regionalen

Wettbewerbern abheben

können. Um die Position ihrer

Mitglieder weiter zu stärken

und den Endkunden die Kompetenz

des Fachhandels zu vermitteln,

hat die NORDWEST Handel

AG die Kompetenzbroschüren

AT WORK entwickelt.

Nach dem großen Erfolg der ersten

Broschüre "Gesundheit und

Sicherheit am Arbeitsplatz" veröffentlicht

die Hagener Verbundgruppe

jetzt AT WORK # 2

rund um das Thema Edelstahlbearbeitung.

Zu den zentralen Themen der

aktuellen Kompetenzbroschüre

zählen Aktivitäten wie das Bohren,

Schrauben, Sägen, Schleifen,

Polieren sowie das Absaugen

von Edelstahlspänen. "Bei

der Entwicklung des neuen Konzepts

standen die Bedürfnisse

des Produktanwenders im Mittelpunkt",

kommentiert Klaus

Heinzel, Leiter des NORDWEST-

Geschäftsfelds Bau-Handwerk-

Industrie, das Praxis-Magazin.

AT WORK # 2 setzt sich aus einem

informativen Magazinteil

sowie einem umfassenden Katalogteil

zusammen.

Für die Zukunft plant NORD-

WEST, weitere anwenderorientierte

Broschüren zu interessanten

und topaktuellen Themen zu

veröffentlichen.

ZEUS Strategie bestätigt:

hagebaumärkte gut platziert

EK/servicegroup:

Operative Lagerlogistik

an Rhenus-Gruppe

NORDWEST präsentiert Lagerkatalog 2009:

Produktvielfalt überzeugt Fachhändler

Der neue NORDWEST-Lagerkatalog

2009 ist erschienen.

Mit mehr als 29.000 Artikeln

gibt das zweibändige

Werk den Fachhandelspartnern

der Hagener Verbundgruppe einen

ausführlichen Sortimentsüberblick.

Der umfassende Katalog

ist ein zentraler Baustein

in der effizienten Unterstützung

der Partnerunternehmen. Vorgestellt

wurde das neu aufgelegte

Verkaufsmedium im Rahmen der

NORDWEST-Innovationstage

im Logistikzentrum Gießen. Der

große Erfolg des NORDWEST-

Lagerkonzepts zeigt sich auch

in der aktuellen Entwicklung des

Geschäftsvolumens: Mit einer

Steigerung von ca. 17 Prozent

im ersten Halbjahr gegenüber

Vorjahr verzeichnet das Lagergeschäft

überdurchschnittliche

Wachstumsraten.

Das druckfrische Medium überzeugt

durch seinen optimalen

Sortimentsmix: So baute NORD-

WEST den Anteil an Produkten

Die Ergebnisse des Deutschen

Kundenmonitors 2008 bestätigen

die ZEUS Strategie: So

konnten die hagebaumärkte mit

fünf Erstplatzierungen und sechs

Zweitplatzierungen, vor allem

bei den "Wohlfühl"- und Servicekriterien,

ihre Profilierung als

Leistungsanbieter gegenüber

den anderen Baumarktbetreibern

weiter untermauern.

Führend sind die hagebaumärkte

bei den Kriterien Erreichbarkeit,

Gestaltung der Verkaufsräume

und Atmosphäre, Freundlichkeit

der Mitarbeiter, Wartezeit

an den Kassen und Umweltorientierung.

Die Zweitplatzierungen

unter anderem in den

Bereichen Sauberkeit, Verfügbarkeit

von Ansprechpartnern,

fachliche Beratung und Warenpräsentation

- im Vorjahr noch

Platz sechs - unterstreichen die

Kundenwahrnehmung der hagebaumärkte

als "Wohlfühlmarkt"

mit hoher Leistungsorientierung.

Die Entscheidung für den neuen

Logistikpartner der

EK/servicegroup ist gefallen:

Das operative Lagergeschäft

der Bielefelder Verbundgruppe

wird künftig von einem der

führenden europäischen Logistikdienstleister,

der Rhenus-

Gruppe (Holzwickede), an den

Standorten Gießen und Hille

(Elektrogroßgeräte) durchgeführt.

Der Umzug der Sortimente

in die bereits bestehende Immobilie

und die Aufnahme der

Geschäftstätigkeit ist für das

zweite Halbjahr 2009 geplant.

Hintergrund der Auslagerung ist

die nachteilige Gebäudestruktur

am Bielefelder Stammsitz, die

eine effiziente und wettbewerbsfähige

Lagerhaltung nicht mehr

zulässt. Von der Neuorganisation

unberührt bleibt die eigentliche

Steuerung und Bewirtschaftung

des Lagergeschäfts. Aufgaben

wie die Festlegung, Disposition

und Qualitätssicherung

der Sortimente liegen weiterhin

in den Händen des Geschäftsbereichs

EK Handel - ebenso

wie die Abwicklung der Warenbestellungen.

"Wir werden uns durch die

neue Lösung insgesamt flexibler

auf die Anforderungen unserer

Handelspartner ausrichten können

und das ist gerade in

schwierigen wirtschaftlichen

Zeiten eine der wichtigsten Verpflichtungen

der Verbundgruppe

EK/servicegroup", richtet

Vorstandsmitglied Frank Segerath

den Blick auf den Nutzen

der Auslagerung, die neben leistungsbezogenen

Vorteilen

auch eine Stabilisierung der Logistikkosten

für die angeschlossenen

Fachhändler verspricht.

Herbert Munzinger, Geschäftsführer der

Munzinger GmbH, Neuburg a.d. Donau

(li) und Dr. Günter Stolze, Vorstandsvorsitzender

Nordwest, präsentieren den

neuen Lagerkatalog

Neuntes ZEUS Führungsforum:

Erfolgreich

abgeschlossen

Den Schwerpunkt des neunten

ZEUS Führungsforums für

die Werkmärkte bildeten die Positionierung/Profilierung

und

die neue Sortimentsstrategie.

"Trotz Finanzkrise, Inflation und

Sparquote auf Rekordniveau

wird die ZEUS das Jahr 2008

äußerst erfolgreich abschließen",

freut sich ZEUS Geschäftsführer

Michael Baumgardt,

der laut Hochrechnung

für die ZEUS in Deutschland einen

Umsatzzuwachs von 2,49

Prozent erwartet. Damit behauptet

die Soltauer Systemzentrale

sich sehr erfolgreich im

Vergleich zu den Wettbewerbern,

die überwiegend mit Umsatzrückgängen

zu kämpfen haben.

An diesem Erfolg sind

auch die Werkmärkte beteiligt,

die für 2008 ein erfreuliches

Umsatzplus von flächenbereinigt

0,5 Prozent erwarten können.

Mit einem Wachstum um

rekordverdächtige 0,8 Prozent

noch weitaus interessanter entwickelte

sich die Spanne der

Werkmärkte.

Die Werkmärkte binden ihre

Kunden durch gute Erreichbarkeit,

hohe Beratungsqualität und

Service, Übersichtlichkeit, Preiswürdigkeit

und eine oft tiefe regionale

Verwurzelung. Sie sind

sympathisch, bodenständig und

solide, und sie stehen für einen

bequemen Einkauf nach dem

bekannten Motto "Simplify your

life".

führender Markenhersteller

nochmals deutlich aus. Auch ist

die bewährte NORDWEST-Eigenmarke

PROMAT mit über

6.700 Qualitätsprodukten vertreten.

Unter der NORDWEST-

Marke NOW wird das Sortiment

der chemisch-technischen

Produkte im Bereich Bau-Handwerk-Industrie

geliefert. Neu ist

die Präsentation des kompletten

WIHA-Programms, das jetzt im

24-Stunden-Lieferservice ab

Gießen verfügbar ist.

12 ZHH--Info 1/2009


21. - 23. Juni 2009:

demopark in

Eisenach

Vom 21. bis 23. Juni 2009

wird die nächste demopark

und demogolf auf dem Flugplatzgelände

in Eisenach stattfinden.

Wie der VDMA Landtechnik

mitteilte, wird die zum

sechsten Mal durchgeführte Freilandausstellung

mit Maschinenvorführungen

für die Grünflächenpflege,

Kommunaltechnik

und den Landschaftsbau

über eine Gesamtfläche von

mehr als 250.000 Quadratmetern

verfügen. Es handelt sich

dabei um die größte Ausstellung

ihrer Art in Europa. In diesem

Jahr werden rund 400 Aussteller

erwartet.

Das Ausstellungsprogramm der

demopark und demogolf ist wieder

äußerst vielfältig. Einzigartig

ist, dass viele Maschinen,

wie Kommunaltraktoren,

Großflächenmäher, Rasen- und

Laubkehrmaschinen, Buschholzhacker

sowie Spezialmaschinen

für die Rasen- und Golfplatzpflege

auf den großzügig dimensionierten

Demonstrationsflächen

im praktischen Einsatz vorgeführt

werden. Die gesamte Branche

zeigt indessen eine hohe Innovationskraft,

die auf einer

großen Neuheiten-Schau unter

Beweis gestellt wird.

Aufgrund seiner zentralen Lage

erweist sich Eisenach als sehr

attraktiver und leicht erreichbarer

Messestandort. Besucher

können bequem per PKW, ICE

oder Flugzeug anreisen.

Nähere Informationen über

die demopark und demogolf

sowie Anmeldeunterlagen

sind im Internet unter

www.demopark.de zu finden.

2009 startet mit starker imm cologne:

Innovative Einrichtungswelten

Am 19. Januar 2009 fällt der

Startschuss für das Kölner

Design Festival. Erneut zeichnet

sich eine hervorragend besetzte

imm cologne ab. So werden

wieder rund 1.200 Unternehmen

aus rd. 60 Ländern erwartet,

darunter Marktführer ebenso

wie zahlreiche mittelständische

und kleinere Unternehmen.

Auf 286.000 qm zeigt die Veranstaltung

das umfassendste

Angebot an aktuellen Möbelund

Einrichtungsdesigns in einer

Breite, wie sie keine andere Veranstaltung

weltweit bieten kann.

Ein nach klaren Themengebieten

strukturiertes Angebot ermöglicht

den Besuchern erfolgreiches

Ordern und effizientes

Business.

EuroCIS 2009 in Düsseldorf:

Die Zukunftsplattform für IT

und Sicherheit im Handel

Vom 10. bis 12. Februar

2009 trifft sich die Welt des

Handels in Düsseldorf zur Euro-

CIS, Europas führender Fachmesse

für IT und Sicherheit im

Handel. In den Hallen 13 und

14 des Düsseldorfer Messegeländes

werden auf 16.000

m2

Bruttoausstellungsfläche

über 200 Aussteller aus dem Inund

Ausland erwartet.

Das Angebotsspektrum der EuroCIS

ist genau auf die Bedürfnisse

des Handels zugeschnitten:

Es reicht von Check-out-Lösungen,

Netzwerken, Mobileund

Wireless Solutions, Warenwirtschaftssystemen,

Supply

Chain Management, POS-Technologien,

Wägesystem und

RFID bis hin zu Business Intelligence

und CRM, es umfasst

CADEAUX Leipzig - 28. Februar bis 2. März 2009:

Startschuss für den Frühling

Winter war gestern! Dieses

Motto steht über dem Angebot

der rund 320 Aussteller,

die sich zur Frühjahrs-CA-

DEAUX Leipzig (28. Februar bis

2. März 2009) präsentieren. In

sieben Themenbereichen können

sich die Fachbesucher über

die neuesten Produkte zum

Wohnen und Schenken informieren

und für die bevorstehende

warme Jahreszeit ordern.

Das Angebot der CADEAUX

Leipzig umfasst Accessoires für

Wohnen und Floristik, Papierwaren

und Spielzeug, Gourmet-

Ein Highlight der Halle 11 wird

sicherlich erneut die "art of kitchen".

Sie setzt als ein außergewöhnliches

Branchenhighlight

designorientierte Premiumküchenmarken

ganz besonders

in Szene.

Cash Management ebenso wie

Warensicherung und Loss Prevention.

Ergänzt wird das Angebot der

Aussteller durch ein exzellentes

Rahmenprogramm, wie z.B.

dem Special "DigitalSignage@Retail"

und dem EuroCIS

Exhibitor Forum mit Kurzvorträgen

zu internationalen Fallstudien

und spannenden Entwicklungen

im Handel.

Außerdem verleiht das EHI Retail

Institute während der Euro-

CIS den "EHI Wissenschaftspreis"

sowie die "Retail Technology

Awards Europe".

Weitere Informationen zur

Messe sind unter www.eurocis.com

abrufbar.

Geschenke, Erzeugnisse für

Wellness und Beauty, Produkte

für die Küche und den gedeckten

Tisch sowie Souvenirs und

Ehrenpreise.

Mehr Informationen unter

www.cadeaux-leipzig.de

Messe-News

kurz notiert

spoga 2009

Die spoga, Internationale Fachmesse

für Sport, Camping und

Lifestyle im Garten, findet in diesem

Jahr vom 6. bis 8. September

2009 statt. Ursprünglich

war die Messe für das letzte August-Wochenende

geplant. Oliver

P. Kuhrt, Geschäftsführer

Koelnmesse GmbH: "Mit dem

neuen Termin können wir erneut

der großen Mehrzahl unserer

Aussteller und Besucher entgegen

kommen, die lieber im September

als im August nach Köln

kommen wollen."

Asia-Pacific-Sourcing

Zum dritten Mal findet vom 1. -

3. März in Köln die Asia-Pacific-

Sourcing statt. Interessant ist diese

Messe für Händler, die Sourcing

Partner aus Fernost für die

Bereiche Hardware und DIY sowie

Garten und Weiße Ware

suchen.

Haus & Wohnen

Vom 20. bis 23. 11. 2008 zeigten

552 Handwerksbetriebe,

Beratungsstellen und Förderunternehmen,

Verbände und Organisationen

des Handwerks ihre

Produkte und Dienstleistungen

rund ums Wohnen, Bauen

und Leben. Im Rahmen der fünf

Kompetenzfelder der Messe

"Hausplanung, Bau und Ausbau",

"Haustechnik", "Kunst,

Design und Einrichtung", "Garten

und Freizeit" und "Beratung

und Dienstleistung" gab es umfassende

Informationen und Beratung

sowie konkrete, individuelle

Lösungsangebote für die Besucher.

BAU 2009

Die BAU 2009 findet vom 12.

bis 17. Januar 2009 auf dem

Gelände der neuen Messe München

statt. Erwartet werden

mehr als 1.800 Aussteller aus

etwa 40 Ländern sowie mehr

als 200.000 Besucher aus rund

140 Ländern. Die BAU präsentiert

Architektur, Systeme und

Materialien für den Industrieund

Objektbau, den Wohnungsbau

und den Innenausbau. Sie

führt alle zwei Jahre die Marktführer

der Branche zu einer einmaligen

Leistungsschau zusammen

und ist damit das wichtigste

Ereignis der europäischen Bauwirtschaft.

Das Angebot ist nach

Baustoffen sowie nach Produktund

Themenbereichen gegliedert.

Die zahlreichen attraktiven

Veranstaltungen des hochkarätigen

Rahmenprogramms runden

das Messeangebot ab.

ZHH-Info 1/2009 13


Im Namen des

Volkes

Dienstwagen und

Mutterschutz

Hierbei gilt, dass Sie Ihrer Arbeitnehmerin

den Firmenwagen

auch für die Zeit des Mutterschutzes

(im Normalfall 6 Wochen

vor und 8 Wochen nach

der Entbindung) überlassen müssen

(BAG, 10. 12.2000, 5 AZR

240/99, DB 2001, 486).

Signatur

Wenn der Betriebsrat einer Personalmaßnahme

per E-Mail widerspricht,

muss diese Mail eine

qualifizierte elektronische Signatur

tragen, ansonsten ist der

Widerspruch nicht gültig, so das

Landesarbeitsgericht Baden-

Württemberg (Az. 5 Ta BV

8/07).

Beiträge

Eine GmbH, die ihr Gewerbe

abmeldet, sich aber nicht aus

dem Handelsregister löschen

lässt, muss weiter Beiträge an

die IHK zahlen, so das Verwaltungsgericht

Koblenz (Az. 3 K

393/08).

Frostkontrolle

Versicherungen müssen Frostschäden

durch eine ausgefallene

Heizung ersetzen, auch

wenn bei entsprechenden Witterungsverhältnissen

nicht täglich

kontrolliert wurde, ob die Heizung

läuft. Wenn in der Vergangenheit

keine Ausfälle stattfanden,

reiche eine wöchentliche

Kontrolle, so der Bundesgerichtshof

(Az. IV ZR 233/06).

Verpackung

Kunden dürfen Verpackungen

von Waren - vorsichtig - öffnen,

um den Inhalt auf Vollständigkeit

zu prüfen. Eine Kaufverpflichtung

entstehe hierdurch aber

nicht, so das Oberlandesgericht

Düsseldorf (Az. 6 U 45/00).

Werbemails

Wenn Sie auf Ihrer Homepage

E-Mail-Kontaktadressen angeben,

bedeutet dies nicht, dass

Sie hiermit dem Empfang von

Werbemails zustimmen. Der

Bundesgerichtshof hat entschieden,

dass z. B. die Frage nach

einer Platzierung von Bannerwerbung

auf der Website über

eine solche Mailadresse als unzumutbare

Belästigung zu werten

ist (Az. I ZR 197/05).

.

Aufbewahrungsfristen:

Welche Unterlagen Sie zum

1.1.2009 entsorgen dürften

Als Unternehmer oder Freiberufler

sind Sie nach § 147

(1) und (3) Abgabenordnung

(AO) verpflichtet, Steuerunterlagen

und Buchungsbelege 10

Jahre aufzubewahren. Sind die

Unterlagen weniger wichtig, gilt

eine Aufbewahrungspflicht von

6 Jahren. Nachfolgend eine

Übersicht, welche Papiere Sie

zu Beginn des neuen Jahres mit

gutem Gewissen entsorgen können.

Unterlagen mit einer zehnjährigen

Aufbewahrungsfrist

Bücher und Aufzeichnungen

(letzte Eintragung 1998)

Inventare (bis 31.12.1998

aufgestellt)

Jahresabschlüsse (bis

31.12.1998 aufgestellt)

BGH-Entscheidung:

Reparaturklausel

Der Bundesgerichtshof hat

entschieden, dass eine formularmäßige

Übertragung der

Schönheitsreparaturen auch im

Gewerberaummietrecht unwirksam

ist, wenn der Mieter dazu

verpflichtet wird, die Arbeiten in

starren Fristen und unabhängig

vom Erhaltungszustand der

Mietsache durchzuführen. Nach

der gesetzlichen Regelung habe

nicht der Mieter, sondern der

Vermieter die Schönheitsreparaturen

durchzuführen. Dies sei

Folge der Verpflichtung, das

Mietobjekt während der Vertragszeit

in einem vertragsgemäßen

Zustand zu erhalten.

(Az.: XII ZR 84/06)

Freigestellte Arbeitnehmer:

Sozialversicherung

Wenn Sie Arbeitnehmer

von der Arbeit freistellen,

z.B. während eines Kündigungsschutzverfahrens,

müssen Sie

nach einem neuen Urteil des

Bundessozialgerichts für diese

Mitarbeiter aber noch weiterhin

Sozialversicherungsbeiträge abführen

(Az. B 12 KR 22/07 R,

Az. B 12 KR 27/07 R).

Lageberichte (bis

31.12.1998 aufgestellt)

Eröffnungsbilanzen sowie die

zu ihrem Verständnis erforderlichen

Arbeitsanweisungen und sonstigen

Organisationsunterlagen

(bis 31.12.1998 aufgestellt)

Buchungsbelege aus dem

Jahre 1998 oder älter

Unterlagen mit einer sechsjährigen

Aufbewahrungsfrist

Empfangene Handels- bzw.

Geschäftsbriefe (eingegangen

bis 31.12.2002),

Durchschriften abgesandter

Handels- bzw. Geschäftsbriefe

(abgesandt bis

31.12.2002).

Volle Erstattung:

Reklamation

Wenn ein Kunde eine fehlerhafte

Ware zu Recht

reklamiert und nach zwei Reparaturversuchen

sein Geld

zurückfordert, müssen Sie ihm

den vollen Kaufpreis zurückerstatten,

auch wenn der Artikel

inzwischen billiger verkauft

wird. Die Verbraucherzentrale

in Sachsen wies auf diesen

Sachverhalt aus gegebenem Anlass

hin.

Konjunkturpaket:

Strafen drohen:

Werbeanrufe

Wenn ein Kunde Ihnen bei

einem Werbeanruf mitteilt,

dass er keine weiteren Anrufe

mehr wünscht und sich

belästigt fühlt, dann sollten Sie

dies sehr ernst nehmen und dort

nicht mehr anrufen (lassen). Das

Landgericht Coburg verurteilte

ein Versandhaus, das eine Kundin

regelmäßig mit neuen Angeboten

belästigte, dazu, dies

zukünftig zu unterlassen und

drohte für jeden weiteren wettbewerbswidrigen

Anruf, egal

bei welchem Kunden, mit einem

Ordnungsgeld von bis zu

250.000 Euro.

(Az. 1 HK 0 37/07)

BGH:

Gebühren

beim Umtausch

Der Bundesgerichtshof (BGH)

hat Ende November ein Urteil

des Europäischen Gerichtshofes

bestätigt, das besagt,

dass Händler von Verbrauchern

keine Nutzungsgebühr verlangen

dürfen, wenn diese defekte

Ware binnen zweier Jahre nach

dem Kauf zurückbringen

(Az. VIII ZR 200/05)

Die europaweite Regelung habe

Vorrang vor den nationalen Regelungen,

eine Neufassung des

BGB sei in Arbeit, die AGB der

Händler müssten überprüft und

gegebenenfalls geändert werden.

Neue Abschreibungssätze

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung hat unter anderem für

den Zeitraum vom 1. Januar 2009 - 31. Dezember 2010 die

degressive Abschreibung bei Neuinvestitionen wieder eingeführt.

Im Zusammenhang mit der Unternehmenssteuerreform 2008 war

diese abgeschafft worden. Die degressive Abschreibung führt bei

einem Abschreibungssatz von 25 % in den ersten beiden Jahren

nach der Investition zu deutlichen Steuervorteilen:

Beispiel für eine 6- Degressive

jährige Abschreibung Abschreibung

Lineare

Abschreibung

Anschaffungskosten 60.000 Euro 60.000 Euro

Abschreibung 2009 15.000 Euro 10.000 Euro

(25%)

Abschreibung 2010 11.250 Euro

(25 % vom Restwert)

10.000 Euro

14 ZHH--Info 1/2009


Neuregelung:

Umlageverfahren

Seit dem 1. Januar muss die

Insolvenzgeldumlage zusammen

mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag

monatlich an

die Einzugstelle gezahlt werden.

Die Einzugstelle leitet die

Umlage dann an die Bundesagentur

für Arbeit weiter.

Das rentenversicherungspflichtige

Entgelt der Arbeitnehmer

und ein bundeseinheitlicher Umlagesatz

sind die Berechnungsgrundlage.

Die Prüfungen der korrekten

Zahlungen werden künftig von

der Deutschen Rentenversicherung

durchgeführt, die Prüfungen

durch die Unfallversicherung

entfallen.

Gericht stoppt Stadt:

FOC

Das Oberverwaltungsgericht

Greifswald hat einen Bebauungsplan

der Gemeinde Rostock

für unwirksam erklärt, der

den Bau eines FOC vorsah.

Dies bedeutet, dass dieses FOC

nicht realisiert werden kann. Befürchtet

wurden seitens des Gerichtes

negative Auswirkungen

auf den innerstädtischen Handel.

(Az. 3 L 281/03)

Vergleichbares ist auch schon in

Rheinland-Pfalz geschehen.

www.zhh.de

Neues Urteil:

Abmahnungen

entfernen

Arbeitnehmer können die Entfernung

einer unberechtigten

Abmahnung aus der Personalakte

verlangen. Bereits inhaltliche

Ungenauigkeiten der

Abmahnung können zu einem

Entfernungsanspruch des Arbeitnehmers

führen, wie ein aktuelles

Urteil des LAG Rheinland-

Pfalz zeigt (Urteil v. 2.7.2008,

Az. 7 Sa 68/08).

Betriebsprüfung:

Falle

Arbeitnehmer-Verpflegung

So rechnen Sie bei der Arbeitnehmer-Verpflegung richtig:

steuerfrei

Kundenbewirtung:

Wenn Mitarbeiter Kunden bewirten,

bleibt die Mahlzeit

steuerfrei. Auch bei Bewirtungen

auf Dienstreisen.

Tipp: In diesem Fall kann der

Mitarbeiter trotz der steuerfreien

Verpflegung auch die steuerfreien

Pauschalen erhalten.

Das erlaubt R 31 Abs. 8 Nr.

1 LStR.

Getränke und Genussmittel,

die die Mitarbeiter im

Betrieb kostenlos verzehren

können.. Das betrifft z. B.

Tee, kalte Getränke, oder Kaffee.

Tipp: Auch Genussmittel wie

z. B. Tabakwaren, Eis oder

Kleingebäck gehören dazu.

Belohnungsessen sind

steuerfrei, wenn der Wert 44

Euro nicht übersteigt. Grund:

Es gilt die Rabattfreigrenze

von 44 Euro - doch der übersteigende

Wert wird nur mit

96 % des Endpreises angesetzt.

Betriebsveranstaltung

Die Kosten dürfen pro teilnehmenden

Mitarbeiter maximal

110 Euro betragen.

Speisen und Getränke, zum

Verzehr im Betrieb (Aufmerksamkeiten)

Verpflegung für einen außergewöhnlichen

Arbeitseinsatz

Ihre Vorgehensweise in Bezug

auf die Arbeitnehmer-Verpflegung

wird im Falle einer Betriebsprüfung

häufig genau geprüft.

Sie müssen damit rechnen,

dass der Prüfer, wenn er einen

Fehler gefunden hat, alles

andere um so genauer prüft.

steuerpflichtig

Essengeldzuschüsse:

Bei einer Verpflegung über

Kantine oder Essengutscheine

fällt Lohnsteuer an. Aber: Sie

können den Sachbezugswert

ansetzen. Also 2,67 beziehungsweise

1,50 Euro.

Dienstreise:

Wenn der Arbeitgeber die

Mahlzeiten veranlasst, gilt der

Sachbezugswert. Die Mahlzeit

muss vor der Dienstreise

schriftlich bestellt worden sein.

Der Wert der Mahlzeit darf

nach R 31 Abs. 8 Nr. 2 EstR

40 Euro pro Person nicht überteigen.

Seminar oder andere "einheitlich"

gebuchte Veranstaltung

Für alle Mahlzeiten gilt

nach R 31 Abs. 8 LStR der

Sachbezugswert - wenn die

Grenze von 40 Euro eingehalten

wird. Das gilt auch dann,

wenn das Essen direkt über

den Seminarveranstalter gebucht

wird.

Haben Sie dann mehrere Fehler

gemacht, kann es schnell teuer

werden. Haufe hat sein Praxishandbuch

"Der Sozialversicherungs-Berater"

überarbeitet und

eine übersichtliche Tabelle erstellt.

Auszüge aus dieser Tabelle

haben wir hier abgedruckt.

Im Namen des

Volkes

Kündigungen

Um die Altersstruktur in Unternehmen

ausgewogen zu halten,

ist es möglich, älteren Mitarbeitern

zu kündigen und jüngere

weiter zu beschäftigen, so das

Bundesarbeitsgericht. (Az. 2

AZR 701/07).

Bewirtungskosten

Wenn eine Feier von einem leitenden

Mitarbeiter ausgerichtet

wird und beruflich veranlasst ist,

so ist es ihm möglich, die Bewirtungskosten

in voller Höhe als

Werbungskosten von der Steuer

abzusetzen, so der Bundesfinanzhof

(Az. VI R 33/07).

Azubi

Führt ein Auszubildender trotz

wiederholter Abmahnungen vorgeschriebene

Berichtshefte nicht

oder nicht ordnungsgemäß,

kann dies die außerordentliche

Kündigung eines Berufsausbildungsverhältnisses

rechtfertigen

(Az. 2 Sa 22/02).

Versandkosten

Internethändler müssen neben

dem Kaufpreis auch die Lieferund

Versandkosten deutlich angeben.

Ein Link zu den allgemeinen

Geschäftsbedingungen

ist nach Meinung des Oberlandesgerichtes

Frankfurt nicht ausreichend

(Az. 6 U 85/07).

Steuerberater

Nach dem Gebot des sichersten

Weges kann der Steuerberater

gehalten sein, die Einholung einer

Auskunft des Finanzamtes

zu empfehlen, wenn die Rechtslage

nach Ausschöpfung der eigenen

Erkenntnismöglichkeiten

ungeklärt ist und die Beratung

eine einschneidende, dauerhafte,

später praktisch nicht mehr

korrigierbare rechtliche Gestaltung

betrifft, so der Bundesgerichtshof

(Az. IX ZR 188/05).

Nutzungsausfall

Wenn nach der Beschädigung

eines Firmenfahrzeuges dem

Geschädigten ein gleichwertiges

Ersatzfahrzeug zur Verfügung

steht und diese Anmietung

von der Versicherung bezahlt

wird, besteht kein Anspruch auf

Nutzungsentschädigung, da

kein fühlbarer wirtschaftlicher

Schaden entstanden ist, so der

Bundesgerichtshof (Az. VI ZR

241/06).

ZHH-Info 1/2009

15


Agieren statt reagieren:

Rezession - jetzt Stärken ausspielen

Die Rezession stellt Mittelständler

vor die Frage: wie

agiere ich jetzt im Markt, um

die Auswirkungen so klein wie

möglich zu halten? Dabei geht

es vor allem darum, nicht defensiv

zu reagieren, sondern

die eigenen Stärken im Markt

zu nutzen.

"Wir beobachten allerdings,

dass viele Unternehmen immer

noch Tagesgeschäft wie immer

machen", so Mathias Mundt

vom KMU-Berater-Verband.

"Die eigenen Stärken sind den

Unternehmen oft gar nicht bewusst.

Oder sie werden nicht

klar nach innen oder außen angesprochen."

Unternehmerische Kernaufgabe

aus Sicht der KMU-Berater: jetzt

eine aktuelle Stärken-

Fortbildung macht stark:

Schwächen-Analyse erstellen

oder eine bestehende aktualisieren.

Und dann gezielt die Stärken

nutzen und wettbewerbsrelevante

Schwächen anpacken.

In vielen Unternehmen besteht

die Vorstellung, dass man dafür

keine Zeit habe, das dauere ja

Tage. Dabei gibt es genug methodische

Ansätze, mit denen

Unternehmen sowohl ihre Stärken

und Schwächen, als auch

die Chancen am Markt und

eventuelle Bedrohungen aus

dem Markt in einigen Stunden

analysieren und Aktivitäten ableiten

können.

Um sofort beginnen zu können,

empfiehlt sich für Mittelständler

der Einsatz vorhandener Instrumente.

Der KMU-Berater-Pool-

MinD hat dazu eine klare Empfehlung:

den Fragenkatalog aus

der Software "MinD.unternehmer"

durcharbeiten. Diese Software

ist zwar kostenlos - aber

nicht umsonst: Denn Unternehmen

können damit alle Fragen,

die zu einer Stärken-

Schwächen-Analyse gehören,

für sich durchdenken und beantworten.

MinD.unternehmer bietet

für Mittelständler verschiedener

Größenordnungen unterschiedlich

umfangreiche Fragenkataloge,

so dass eine individuelle

Vorgehensweise möglich

ist.

Thomas Ecker vom KMU-Berater-Pool-MinD

betont den Nutzen

der Arbeit mit einer softwarebasierten

Lösung: "Durch

die Systematik der Anwendung

kann keine wichtige Fragestellung

vergessen werden. So entsteht

der Zwang, sich mit dem

Unternehmen vollständig und

anhand kritischer Fragen zu beschäftigen.

Als Resultat kann ein

übersichtlicher Bericht als

Grundlage ausgedruckt werden.

Sowohl als Grundlage für

die weitere Arbeit im Unternehmen

wie auch als Bericht für

Die Stipendien der E/D/E Stiftung 2009

Die E/D/E Stiftung fördert begabte

und engagierte

Nachwuchskräfte aus inhaberoder

familiengeführten Handelsunternehmen

des gesamten

PVH, die sich persönlich fortentwickeln

und am Unternehmenserfolg

aktiv mitarbeiten wollen.

Wie jetzt die E/D/E Stiftung bekannt

gab, werden auch in

2009 Stipendien an geeignete

Kandidaten vergeben

Die Gründung der E/D/E Stiftung

beruht auf dem persönlichen

Engagement von Dr. Eugen

Trautwein. Als Nachfolger

des E/D/E Gründers Ferdinand

Trautwein und ehemaliger Vorsitzender

der E/D/E Geschäftsführung

ist sein Wirken im höchsten

Maße mit dem Produktionsverbindungshandel

verknüpft.

Es ist sein Anliegen, den Faktor

Mensch auch in jedem einzelnen

Betrieb des PVH zu fördern.

Seine Initiative zielt daher auch

auf die persönliche Stärkung

von engagierten Nachwuchskräften.

Nur mit ihnen sind die

Kreditgeber." Ecker betont aber

auch: "Das Wichtigste ist, aus

der Analyse heraus Potenziale

im Unternehmen zu erkennen

und direkt Aktivitäten abzuleiten

und auch umzusetzen - sonst ist

die Zeit schlecht investiert.

MinD.unternehmer bietet dazu

auch ein Modul ‘Maßnahmenplanung’."

Oft begegne er Unternehmen,

die nicht nur den internen Blick

nutzen wollen, so Mathias

Mundt, sondern einen aktiven

und qualifizierten Dialogpartner

für Analyse und Maßnahmen-

Realisierung suchen. Dabei

bringen die Mitglieder im Berater-Pool-MinD

des KMU-Berater-

Verbandes besondere Erfahrungen

ein.

MinD.unternehmer ist inklusive

einer übersichtlichen

Kurzanleitung kostenlos erhältlich

unter info@kmu-berater-pool-mind.de.

Kontakt für Fragen und Software:

info@kmu-beraterpool-mind.de;

regionale

Partner: www.kmu-beraterpool-mind.de.

Ergänzende Informationen:

mundt@kmu-berater.de -

Tel: 06071-2005-51

ecker@kmu-berater.de -

Tel: 08532-97265-18

Herausforderungen und der

Wandel in der Fachhandelsbranche

zu meistern. Denn ihnen

gehört die Zukunft.

Im Einzelnen wird 2009 die

Teilnahme an den folgenden

Lehrgängen des ZHH Bildungswerks

gefördert:

Technischer Fachkaufmann

Beschlag-Technik (ZHH/AKB)

Technischer Fachkaufmann

Werkzeuge/Maschinen

(ZHH/AKW)

Technischer Fachkaufmann

Arbeitssicherheit und Industriebedarf

Fachberater im Außendienst

Durch die Zusammenarbeit mit

eCl@ss - Das Produkt

Mehr Flexibilität

Um den Marktanforderungen

gerecht zu werden, hat der

eCl@ss e.V. beschlossen, notwendige

Änderungen in der

eCl@ss-Releaseplanung vorzunehmen,

um eine transparente

und flexible Releasepolitik zu

gewährleisten.

Es wird ab eCl@ss 6.0.1 eine

klare Unterscheidung zwischen

ServicePacks und Minor Releases

geben:

ServicePacks (n.n.x) dienen ausschließlich

der Bereinigung von

Rechtschreibfehlern. Sie sind

nicht in eine Releaseplanung integriert

und können dadurch flexibel

bei Bedarf veröffentlicht

werden. Die ServicePacks enthalten

ausdrücklich keine Erweiterungen

oder inhaltlichen Änderungen.

Minor Releases (n.x) enthalten

wie bisher Änderungen und Erweiterungen,

außer strukturellen

Änderungen, die nur in Major

Releases umgesetzt werden können.

Major Releases (x.0) enthalten

alle Arten von Änderungen.

Für die zeitliche Planung heißt

dies, dass

im November 2008 Service

Pack 6.0.1 auf Deutsch und

Englisch veröffentlicht wurde,

das ausschließlich Rechtschreibkorrekturen

enthält.

im Juni 2009 Minor Release

6.1 auf jeden Fall in Deutsch

und Englisch veröffentlicht

wird und alle im Minor Release

möglichen Änderungen

und Erweiterungen enthalten

wird, die bis zum (externen)

Redaktionsschluss am 31.

Dezember 2008 vorlagen.

dem ZHH Bildungswerk ist für

die E/D/E Stiftung sichergestellt,

dass die angebotenen Stipendien

mit fachlich kompetenten,

attraktiven und modernen

Fortbildungsmaßnahmen verbunden

sind.

Weitere Informationen zur

Vergabe der Stipendien finden

Sie unter

www.ede-stiftung.de oder

www.zhh-bildungswerk.de

16

ZHH-Info 1/2009


ZHH Bildungswerk

Bildungskalender I/2009

Das neue Aus- und Weiterbildungsprogramm

des ZHH

Bildungswerkes für das erste

Halbjahr 2009 mit vielen aktuellen

Themen, nützlichen Ideen

und konstruktiven Anregungen

für den Unternehmenserfolg von

Morgen ist erschienen. Besonders

hervorzuheben sind die

neuen Seminare bzw. Workshops:

Unternehmerkompetenz (Handelsmanager)

- DIE Qualifikation

zur Führungskraft

Der PVH Händler als Versorgungsdienstleister

Risikomanagement kompakt

Crashkurs Innovationsmanagement

Mitarbeiter 50plus

Vergütung im Innen- und

Außendienst

Fachseminar Verbindungstechnik

Auch im Lehrgangsbereich beginnen

neue Kurse:

Technischer Fachkaufmann

Arbeitssicherheit und Industriebedarf

Technischer Fachkaufmann

Beschlagtechnik

Fachberater Sicherungstechnik

Mechatronik/Elektronik für

den Sicherheitsfachhandel

Ausführliche Informationen

finden Sie im beiliegenden

Bildungskalender. Sollten

Sie mehr Exemplare

benötigen, so wenden Sie

sich bitte an die

ZHH Bildungswerk gGmbH

Eichendorffstraße 3

40474 Düsseldorf

Tel.: 0211-4705096

Fax:0211-4705099

e-mail.:zhh.bildungswerk@hartwaren.de

www.zhh-bildungswerk.de

Die nächste Ausgabe der ZHH-Information

erscheint im Februar.

Ausschreibung 2009:

"Fachberater für

Sicherungstechnik"

1992 schlug die Geburtsstunde

der beruflichen Fortbildung zum

"Fachberater für Sicherungstechnik".

Mittlerweile ist er am

Markt etabliert und Generationen

von Nachwuchskräften aus

dem Sicherheitsfachhandel haben

sich fortbilden lassen.

Die Teilnehmer, die im Handwerk

oder Handel ausgebildet

wurden, werden an die speziellen

Anforderungen eines modernen

Sicherheitsfachgeschäfts

herangeführt und werden sowohl

mit den neuesten Entwicklungen

auf dem mechanischen

Sicherheitssektor als auch mit

dem aktuellen Stand der Elektromechanik,

der Elektronik sowie

der Zugangskontrolle und

der Fluchtwegsicherung vertraut

gemacht.

Die Fortbildung zum "Fachberater

für Sicherungstechnik" wurde

in kurzer Zeit zu einer bewährten

Fortbildungsalternative

im Sicherheitsfachhandel. Das

in drei einwöchigen Seminarteilen

und einem dazwischen liegenden

vollständigen Fernstudium

erworbene Wissen müssen

sie in verschiedenen Abschlusstesten

und Hausaufgaben zu

den Lehrbriefen und in einer

mündlichen Abschlussprüfung

unter Beweis stellen. Nur wer alle

Wissensteste erfolgreich bestanden

hat, wird mit dem Zertifikat

"Fachberater für Sicherungstechnik"

ausgezeichnet.

Im Jahre 2009 wird ein neuer

Lehrgang ausgeschrieben. Er

beginnt mit Seminarteil I vom

30. März - 04. April 2009.

Es ist der mittlerweile 20. Lehrgang.

Es stehen insgesamt 20

Lehrgangsplätze zur Verfügung.

Anmeldungen werden in der

Reihenfolge des zeitlichen Eingangs

berücksichtigt.

Weitere Informationen erhalten

Sie bei der ZHH Bildungswerk

gGmbH, Eichendorffstr.

3, 40474 Düsseldorf,

Tel. 0211/47050-96,

Fax: 0211/-99,

E-Mail: zhh-bildungswerk

@hartwaren.de,

Internet: www.zhh-bildungswerk.de

Neu im Angebot des ZHH Bildungswerkes:

Mechatronik/Elektronik für den Sicherheitsfachhandel

Welche

Zukunftschancen

haben Sicherheitsfachbetriebe,

die sich bisher auf die

mechanische Sicherheit konzentriert

haben und in wieweit können

sie vom Trend zu mehr Mechatronik

und Elektronik profitieren?

Der Sicherheitsfachhandel bewegt

sich in einem schwierigen

Marktumfeld: Mechanische Sicherungsprodukte

stagnieren

auf einem stabilen Niveau, mechatronische

bzw. elektronische

Lösungen liegen eher im Trend.

Die Zahl der Mitbewerber steigt

(Baumärkte, Handwerk, Industrie,

Hausservicebetriebe etc.).

Der Markt ist stark umkämpft.

Karl Boos, Ehrenvorsitzender

des Bundesverbandes Sicherungstechnik

Deutschland (BSD)

sagt dazu: "Die jahrelangen Erfahrungen

in der mechanischen

Sicherungstechnik sind die besten

Voraussetzungen zum Ausbau

der Elektronik. Einige Beispiele

zur Leistungserweiterung

sind Motorschlösser, Produkte

für die Fluchtwegsicherung, mechatronische

Türzylinder, Türantriebe,

Produkte für die Zutrittskontrolle

- dies sind alles Produkte,

die ein qualifiziertes Sicherheitsfachgeschäft

liefern

und montieren können sollte, unter

Berücksichtigung der einschlägigen

Vorschriften. Unternehmen,

die in der Vergangenheit

mit der Mechatronik gewachsen

sind, haben eine gute

Chance zur Weiterentwicklung

ihres Unternehmens."

Dazu ist aber eine ständige

Fortbildung des Unternehmers

und seiner Mitarbeiter erforderlich.

Und genau hier setzt die

Idee des Lehrgangskonzeptes

"Mechatronik/Elektronik für

den Sicherheitsfachhandel" an.

Seminarziel ist es, den Teilnehmern

umfassende Kenntnisse

der wichtigsten Sortimentsbereiche

der Mechatronik bzw. Elektronik

auf dem Sicherheitssektor

zu vermitteln. Sie werden in die

Lage versetzt, ihr erworbenes

Wissen im Verkauf erfolgreich

umzusetzen bzw. an Mitarbeiter

und Kollegen weiterzugeben.

Damit tragen sie mit dazu bei,

das qualitative Beratungsniveau

gegenüber den Kunden zu heben

und zu festigen.

Besonders angesprochen werden

sollen Unternehmer/-innen,

Junioren/-innen und Mitarbeiter,

die Führungsaufgaben

wahrnehmen oder in diese

Funktion hineinwachsen sollen.

Teilnahmevoraussetzung ist eine

abgeschlossene Ausbildung im

kaufmännischen bzw. handwerklichen

Bereich. Ausnahmen

können zugelassen werden,

wenn der Bewerber durch Vorlange

seiner bisherigen Zeugnisse

nachweist, dass er in der

Lage ist, an dieser Fortbildungsmaßnahme

erfolgreich teilzunehmen.

Der Lehrgang besteht aus zwei

Seminarteilen à drei Tagen mit

Fern- bzw. Onlinestudium. Es

werden jeweils am Ende der Seminarteile

Abschlusstests geschrieben

und zwischen den

beiden Seminarteilen ein Fernbzw.

Onlinestudium eingelegt.

Der Lehrgange kostet 750,- Euro

für ZHH/BSD- Mitglieder und

825,- Euro für Nicht-Mitglieder.

Die Kosten für Unterbringung

und Verpflegung trägt der Teilnehmer

selbst.

Termine:

Seminarteil I: 02.-04.02.2009

Seminarteil II: 27.-29.04.2009

Weitere Informationen erhalten

Sie über die ZHH Bildungswerk

gGmbH, Eichendorffstraße

3, 40474

Düsseldorf

Tel.: 0211-4705095

Mail: zhh.bildungswerk@

hartwaren.de

www.zhh-bildungswerk.de

ZHH-Info 1/2009 17


GESUCHT UND GEFUNDEN

Neues auf www.zhh.de

Neu ins Netz gestellt wurden

folgende Informationen:

die aktuelle ZHH-Information,

zu finden im Mitgliederbereich

unter Veröffentlichungen/ZHH-Informationen

die aktuellen Rundschreiben,

finden Sie im Mitgliederbereich

unter Veröffentlichungen/Rundschreiben

unter Aktuelles finden Sie

ein Forum, das zur Diskussion

einlädt

Ein Blick in den Mitgliederbereich,

wo sich diese Serviceleistungen

meistens befinden,

lohnt also immer!

Für den Zugang zum Mitgliederbereich

benötigen Sie ein

Passwort. Falls Sie noch kein eigenes

Passwort vergeben haben,

dann nutzen Sie bitte das

allgemeine Passwort für den ersten

Zugang.

Bei Bedarf können Sie - als Mitglied

- dieses Passwort in der

Geschäftsstelle erfragen (Tel.:

0211/470500).

gesucht und

gefunden

Der Bauer hat seinem

Nachbarn ein Schwein verkauft.

Bald merkt der, dass

die Sau ein lahmes Bein hat

und beschwert sich entrüstet:

“Du hast mir ein lahmes

Schwein angedreht!”

Sagt der Verkäufer: “Ich

wusste ja nicht, dass Du es

zum Reiten wolltest!”

Beilagenhinweis:

Spruch des Monats

“Wenn sich der Fachhandel

als Marke in seinem regionalen

Wirtschaftsraum positionieren

will, sind in Zukunft

professionellere Strukturen

gefragt.”

Thorsten Schmidt

Schloss und Beschlag Markt

Bitte beachten Sie die Beilagen

der ZHH Bildungswerk gGmbH,

des ZHH

und

der Messe Düsseldorf.

Gut zu wissen!

gesucht werden:

Rösle TOP-SHOP Ladenbauteile

Buche Rückwände, Gitter und

Säulen in grau

ZHH-Mitglieder

suchen oder bieten

ihren Kollegen an

Eisen Jäger Kiel GmbH,

Frau Jäger,

Hamburger Chaussee 192

24113 Kiel,

Tel.: 0431-6 49 23 34,

Fax: 0431-6 49 23 49

Ihr kostenloses Gesuch oder Angebot für die Februar-Ausgabe

der “ZHH-Information” senden Sie bitte gut lesbar bis

23.01.2009 unter der Fax-Nummer 0211/ 4705029 oder per Mail

(zhh@hartwaren.de) an Stephanie Kawan, oder tragen Sie es

selbst in die Gesucht-Gefunden-Seite im Internet ein. Sie finden

diese Seite unter www.zhh.de/ Mitgliederbereich/gesucht-gefunden.

Ladungssicherheit

Eine aktuelle Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur

Ladungssicherheit und Verantwortung des Verladers sollte Sie zu

großer Umsicht bewegen. Insbesondere wenn Sie nicht selbst liefern,

sondern der Kunde die Ware selbst abholt oder hiermit eine Spedition

beauftragt: Es stellt sich die Frage, ob Sie auch in diesen Fällen den Ladevorgang

beaufsichtigen (lassen) müssen und notfalls (wie?) verhindern

müssen, dass der LKW das Lager mit nicht oder falsch gesicherter

Ladung verlässt. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) legt in § 22

Abs 1 fest, dass zuerst Fahrer und Halter eines LKW für die Ladung und

ihre Sicherung verantwortlich sind. Weiterhin sind aber auch alle, die

irgendwie mit dem Ladevorgang zu tun haben, verantwortlich; d.h.

dass auch der Betrieb, in dem verladen wird, verantwortlich ist, egal,

wer die Ware auf den LKW lädt.

Sie müssen also Haftungsrisiken minimieren, wenn auf Ihrem Gelände

Wagen beladen werden. Grundsätzlich gilt, dass Ihre Mitarbeiter, die

in irgendeiner Form am Verladevorgang beteiligt sind, stets auf dem

neuesten Stand der Regeln zur Ladungssicherheit sein müssen. Wenn

sie feststellen, dass Fahrzeuge mit falsch oder gar nicht gesicherter Ladung

das Firmengelände verlassen wollen, dann müssen sie dies unterbinden.

Mit welchen Mitteln bleibt Ihnen überlassen: vom Verschließen

der Halle, des Tores bis hin zum Abnehmen des Wagenschlüssels,

wenn der Fahrer uneinsichtig ist. In der Regel dürften aber

folgende Hinweise ausreichend sein: den Fahrer auf Ladungsmängel

hinweisen und ankündigen, die Polizei zu verständigen; den Spediteur

davon in Kenntnis setzen, dass seine Fahrzeuge nur noch angefordert

werden, wenn Ladungssicherheit besteht; Androhen, den Wagen nicht

zu beladen oder das Beladen zu verhindern, wenn die Sicherheit nicht

gewährleistet ist.

Impressum

Herausgeber:

Zentralverband Hartwarenhandel e.V., 40474 Düsseldorf, Eichendorffstraße 3; verantwortlich für den Inhalt: Hauptgeschäftsführer Thomas Dammann

Telephon 0211/4 70 50-0; Telefax: 0211/4 70 50 29, http://www.zhh.de; e-mail: zhh@hartwaren.de

Redaktion und Layout: Stephanie Kawan (App. -13), Mitarbeiter: Franz Claus (App. -95), Thomas Dammann (App. -11), Elmo Keller (App. -12)

Verlag und Vertrieb: ZHH Dienstleistung GmbH, 40403 Düsseldorf, Postfach 30 03 65, Tel.: 47050-74 + -76; Telefax: 0211/47050-85

Druck: WAZ-Druck GmbH & Co. KG, Theodor-Heuss-Straße 77, 47167 Duisburg, Tel.: 0203/994870, Fax: 0203/9948759, E-Mail: info@waz-druck,

Internet: waz-druck.de

Nachdruck oder Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit ausdrücklicher Genehmigung des ZHH.

18 ZHH--Info ZHH-Info 1/2009 5/2006


20. und 21. März 2009

in Würzburg

© Robert Mizerek - Fotolia.com

Unter dem Motto “Fit für die Zukunft” laden wir Sie

herzlich ein, am 20. und 21. März 2009 zum 3. Tag des

Hartwarenhandels nach Würzburg zu kommen.

Das Branchentreffen beginnt am 20. März mit einem informativen

und kommunikativen Branchenabend, auf dem

auch die Gewinner der Wahl zum Partner des PVH

2008 bekannt gegeben werden. Am 21. März findet der “Tag

des Hartwarenhandels” mit interessantem und vielfältigem Programm

statt.

Einzelheiten hierzu finden Sie

unter www.zhh.de

in der letzten ZHH-Information,

oder können Sie in der

Geschäftsstelle erfragen:

Tel.: 0211/4705011

Foto: M. Westendorf

Fotos: Congress Tourismus-Wirtschaft Würzburg


13. – 17. 2. 2009

Dem Trend voraus

Das Ambiente Trendforum, der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, die

Nachwuchsdesigner „Talents“, die Expertenvorträge „On Design“, der Wettbewerb

„Design Plus“… – im Februar sind Sie der Zeit voraus! Lassen Sie sich von den zahlreichen

Designpräsentationen und Handels-Events der Ambiente inspirieren und

nutzen Sie die bedeutendste Trend- und Ordermesse mit über 4.600 internationalen

Ausstellern für Ihren Geschäftserfolg!

Alle Messeinfos und Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis

erhalten Sie bequem unter www.ambiente.messefrankfurt.com

the world’s choice

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine