Gemeindebrief - Kirchenkreis Wittgenstein

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Gemeindebrief - Kirchenkreis Wittgenstein

Gemeindebrief der Evangelischen Kirchengemeinde Erndtebrück – Nr. 176

KIRCH

„Wer für andere Menschen sorgt, sie im Blick behält,

der wird auch selbst nicht vergessen.“

Nyree Heckmann

PL ATZ

Juni / Juli / August / September 2012

- 1 -


Inhalt

An(ge)dacht: „1+1+1=1“ und Yogi Löw............................................................................. 3

Gemeindehaus Balde stellt sich vor..................................................................................... 5

Aus der Frauenarbeit / Altenheimgottesdienst................................................................... 6

Musik – Predigt ans Gefühl.................................................................................................. 7

Jahr der Kirchenmusik 2012................................................................................................. 9

90. Wittgensteiner Glaubenskonferenz............................................................................. 14

Es geht wieder los: Perna!.................................................................................................. 15

Hallo Mädchen / Kindergottesdienst Schameder...................................................... 16 / 17

Sommersammlung der Diakonie / Krabbelgruppe in Benfe..................................... 18 / 19

Einladung zu Spur 8 / Kollektenzwecke.....................................................................20 / 21

Unsere Gottesdienste.......................................................................................................... 22

Gemeindefreizeit in Haus Nordhelle.................................................................................. 24

Kinderhaus aktuell / Englischkurs im Familienzentrum Sonnenau......................... 26 / 27

Rückblick Frauenhilfe / Impressum................................................................................... 28

Ein neues Presbyterium / Ein Abschied nach 40 Jahren.......................................... 30 / 32

Notizen aus dem Presbyterium / Termine.................................................................. 34 / 35

Familiennachrichten............................................................................................................ 36

Gruppen und Kreise / Anschriften und Telefonnummern............................................... 41

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AN(ge)dacht von Stefan Turk

„1+1+1=1“ UND YOGI LÖW

Am 8. Juni ist Anpfiff der Fußball-Europameisterschaft

in Warschau.

Und schon Wochen vorher fragt Yogi Löw

in der Fernseh-Werbepause: „Und was tust

Du für Deutschland ?“ – Und dann werden

jubelnde, bemalte, hingerissene, ekstatisch

mitgehende Fußballfans gezeigt… (Und

letztlich will Yogi dann doch bloß cremende

Pflegeprodukte an den fußballvernarrten

Mann bringen.)

Aber die ausdrucksstarken Gesichter der Fans,

– die haben es mir angetan…

Am 3. Juni feiert die evangelische Kirche das

Trinitatisfest, das Fest der Dreieinigkeit.

Was haben nun Yogis jubelnde Fans und das

Dreieinigkeitsfest miteinander zu tun ?

Aber es gibt Hilfen. Zum Beispiel in unserer

Bibel. Im Epheserbrief im Neuen Testament

finde ich einen Abschnitt, der ist eigentlich

von vorne bis hinten ein lautstarker

Jubel eines hingerissenen Menschen: Kapitel

1, Verse 3 bis 14. (Viel zu lang, um den

Wortlaut hier hinzuschreiben, aber großartig,

nachzulesen.) Da beschreibt – besser:

besingt – einer jubelnd und staunend und

lobend die Geschichte zwischen dem großen

Gott und den Menschen, die er liebt.

Und er bejubelt, wie Gott an seinen Menschen

wirkt und handelt: nämlich als Gott

Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist.

Ich greife aus diesem Jubel-Abschnitt nur drei

Punkte heraus:

Antwort: den Jubel ! – Und das geht so:

Dreieinigkeit, also der Versuch, das Sein

Gottes als Gott Vater, Gott Sohn, Gott

Heiliger Geist zu umschreiben, ist schwer zu

verstehen. Da hört es mit unserem gewohnten

Denken auch auf. Wer kann schon nachvollziehen,

dass „1+1+1=1“ sein soll ? Das

haben wir schließlich alle mal anders gelernt.

Erstens: Da steht geschrieben, dass Gott uns

(mich und dich) schon im Blick hatte, bevor

die Welt geworden ist. Gott hatte uns schon

erwählt und uns in Christus bestimmt,

Töchter und Söhne Gottes zu sein.

Das mit der Erwählung ist ja so eine Sache.

Mich erinnert das immer an den Sportunterricht

in der Schule, wenn da zwei Mannschaften

gewählt wurden. – Sie auch?

- 3 -


Zwei liefen aufeinander zu – und wer den

letzten Fuß noch irgendwie dazwischen

bekam, durfte mit dem Wählen anfangen.

(Bei uns hieß das früher bezeichnenderweise

„Piss-Pott“…)Und dann buhlten die

Mitschüler um die Gunst der Auswählenden,

um auf jeden Fall in die richtige

Mannschaft zu kommen. „Richtig“ bedeutete:

in diejenige, von der man erwarten

durfte, dass sie am Ende als Sieger vom

Spielfeld gehen würde.

Aber so ähnlich ist das auch bei Gott:

Gott hat uns ausgewählt. Er hat uns dazu

bestimmt, dass wir in seiner Mannschaft

mitspielen sollen, in der Siegermannschaft.

– Dumm nur, dass ausgerechnet wir Menschen

uns wie große Spielverderber benehmen,

weil wir nicht mitspielen wollen.

Zweitens: Da steht geschrieben, dass Gott

uns in Christus erlöst hat, eben weil wir

solche Spielverderber sind. Gott vergibt,

zeigt uns seine Gnade und gibt uns Anteil

an seinem Heil.

Wenn ein Verein den Fußballer eines anderen

Vereins kaufen will, dann werden dafür

extrem hohe Ablöse-Geldsummen bezahlt.

Unser Loblied sagt: Wir sind erlöst, wir sind

ausgelöst aus der Mannschaft der todsicheren

Verlierer. Jesus Christus hat dafür

am Kreuz die Ablösesumme bezahlt, die

von uns niemand hätte aufbringen können.

Wir sind – und bleiben erwählt.

Und das eröffnet ungeahnte Perspektiven:

Wir sind nicht in das Leben hineingeworfen

wie ein Stück Treibholz in das offene

Meer. Unser Leben hat einerseits Grund

und Fundament – und andererseits Ziel

und Richtung. Wir leben, um Gott zu

loben. Wir leben mit Gott und unter seinem

Segen – und bringen unser Leben

damit in Einklang. An unserem Jubel und

Lob kann jedermann und jederfrau erkennen,

an wen wir uns halten.

In der Fernseh-Werbepause jubeln die Fußballfans,

gehen mit und sind hingerissen…

Bei der Fußball-Europameisterschaft wird

laut gejubelt. – Davon könnten die Töchter

und Söhne Gottes noch lernen…

- 4 -

Und noch drittens: Da steht geschrieben, dass

Gott uns versiegelt hat mit dem Heiligen

Geist, damit uns das Wichtigste nicht verloren

geht.

Ein Brief wird versiegelt oder ein Holzparkett.

Beides, damit dort etwas geschützt wird.

Versiegelt werden solche Sachen, die einen

hohen Wert besitzen, die teuer erkauft sind,

die geschützt, gesichert, geschont werden

sollen!

Wir sind teuer erkauft. Deshalb müssen wir

versiegelt, geschützt werden. Und das wirkt

in uns der Geist Gottes. Die Versiegelung mit

dem Heiligen Geist ist der Schutz Gottes für

unser Leben im Glauben.

Oder in einem anderen biblischen Vergleich

gesagt: Fußballern winkt im Siegesfall eine

hohe Siegesprämie. – Wer Spielerin oder

Spieler in Gottes Mannschaft ist, hat auch

Aussicht auf eine hohe Siegesprämie. Die

Bibel nennt diese das ewige Leben. Und

der Heilge Geist Gottes ist so etwas wie ein

Angeld, ein Vorschuss auf diese Siegesprämie,

eine Anzahlung auf das ewige Leben

schon hier, jetzt und heute.

Dreieinigkeit, also der Versuch, das Sein

Gottes als Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger

Geist zu umschreiben, ist schwer zu

verstehen. Wir können nicht verstehen, aber

ahnen, was das heißt, dass „1+1+1=1“ sein

soll.

Und mit unserem Leben Gott loben, der

an seinen Menschen wirkt und handelt:

nämlich als Gott Vater, Gott Sohn, Gott

Heiliger Geist.

Was haben Yogis

jubelnde Fußballfans

und das Dreieinigkeitsfest

miteinander

zu tun ?

Antwort: den Jubel !

Am 8. Juni ist Anpfiff der Fußball-Europameisterschaft

in Warschau.

Am 3. Juni feiert die evangelische Kirche das

Trinitatisfest, das Fest der Dreieinigkeit.


Udo Knebel

GEMEINDEHAUS BALDE STELLT SICH VOR

Chronologie:

– Christian Knebel schenkt der Evangelischen

Kirchengemeinde Weidenhausen

und der Landeskirchlichen Gemeinschaft

Balde das Bauland „Auf der Dell“ für

das geplante gemeinsame Bauprojekt.

– 1955 bis 1958 Bauphase des Gemeindehauses

– 15. Juli 1958 Einweihung des Gemeindehauses

– 1994 bis 1996 Renovierung und Erweiterung:

Anbau mit Jugendraum und

vergrößertem Sanitär- und Küchenbereich

(größtenteils Eigenleistung)

– 2008 neuer barrierefreier Eingangsbereich

(Spende Familie Fritz Müsse)

– 2008: Das Gemeindehaus feiert seinen

50. Geburtstag im Rahmen des Gemeindefests

mit zahlreichen Gästen unter

Mitwirkung der ortsansässigen Vereine.

Das gemeinsame Bauherrenprojekt hat

sich bis heute bewährt: Kirchengemeinde

und Landeskirchliche Gemeinschaft arbeiten

in unserem Ort gut zusammen.

Unser Gemeindehaus übernimmt vielfältige

Funktionen innerhalb des Gemeindelebens:

Gottesdienst, Bibelgespräch,

Gebetsstunde, Frauenhilfe, Mädchenjungschar,

Büchernachmittag, Missionsabende

und Nachfeiern bei Beerdigungen.

Es stehen ca. 90 Sitzplätze zur Verfügung.

– Herzlich Willkommen –

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- 5 -


Frauenfrühstück Erndtebrück

Unser nächstes Programm:

- 6 -

1. Mittwoch im Monat

9.00 Uhr – 11.00 Uhr

Evangelisches Jugendheim

6. Juni Reise in das Himalaya-Gebirge – Werner Stöcker

Juli / August kein Frauenfrühstück

Die Frauenhilfen haben ihre übliche Sommerpause.

Stefan Döhner

ALTENHEIMGOTTESDIENST

Die Idee war damals einfach und naheliegend:

in Erndtebrück gibt es ein Altenheim,

in dem Erndtebrücker und Zugelöfene

wohnen; und in Erndtebrück gibt es Gottesdienst.

– Nur mit zunehmendem Alter ist

es manchen nicht mehr möglich, die Gottesdienste

in der Kirche zu besuchen. Deswegen

entstand das Vorhaben, am letzten

Mittwoch des Monats im Altenheim Gottesdienste

zu feiern. Auf Anfrage des Seniorenzentrums

auf der Struthstraße hin wurde mit

den Gottesdiensten begonnen. Ein kleiner

Kreis von Ehrenamtlichen (die sich auf weitere

Helfer freuen!) unterstützt einen Pfarrer

bei der Planung und Durchführung der

Gottesdienste (Harmoniumspiel, Holen der

Bewohner zum Gottesdienst, Mithilfe beim

Abendmahl). Wir sind dabei Gäste der AWO,

die uns ihre Räumlichkeiten zur Verfügung

stellt. Für dieses Engagement möchten wir

der AWO danken, die uns unsere Gottesdienste

ermöglicht, obwohl sie sich eigentlich

als religions- und weltanschauungsneutral

versteht.

Der Kreis derer, die mit uns Gottesdienst

feiern, ist gewachsen und pendelt sich auf

ca. 30 Leute ein. Zwar richten sich die Gottesdienste

an die Bewohner der Struthstraße

4, doch sind alle herzlich willkommen, die

mit uns zusammen Gott feiern möchten. Die

Themen orientieren sich am Jahresablauf,

wobei wir gerne mit anderen Gruppen wie

Gesangvereinen oder dem AWO-Kindergarten

Gottesdienste gestalten.

Wer Lust bekommen hat, den laden wir

herzlich ein, mit uns im Gottesdienst zusammen

zu sein und/oder uns zu unterstützen.

Der nächste findet am 27. Juni 2012 um

10.30 Uhr im Foyer des AWO-Seniorenzentrums

statt. Auf bald!


Stefan Turk

MUSIK – PREDIGT ANS GEFÜHL

Music was my first love

and it will be my last.

Music of the future

and music of the past.

To live without my music

would be impossible to do.

In this world of troubles,

my music pulls me through.

So sang John Miles bereits 1976, und er

hat recht – bis heute.

Musik umgibt uns allerorten – und

schwingt in uns. Musik ist überall akzeptiert

und beliebt (und was überall da ist,

ist sowieso auch in der Kirche da). In der

Musik durchdringt sich alles: Melodie,

Harmonie, Text. Und Inhalte werden emotional

transportiert.

Das scheint mir das Geheimnis von Musik

zu sein: Sie kommuniziert, und das auf

eine Art und Weise, die den meisten anderen

Kommunikationsformen verschlossen

bleibt. Sie kommt in der Gefühlswelt an.

In der Kirchenmusik genau so: Guter

Inhalt wird emotional ausgedrückt und

weitergegeben. In einer Kirche des weithin

nach wie vor gesprochenen Wortes tut uns

das einfach gut. Durch die Musik erleben

wir die gute Botschaft mit Leib und Seele.

Deshalb gibt es auch keine „richtige“ oder

„falsche“ Musik in der Kirche – höchstens

passende und unpassende: Ein Rockkonzert

von Musikern, die Christen sind,

beim adventlichen Seniorennachmittag

im Altenheim zu präsentieren, ist ähnlich

unpassend, wie den Elias von Mendelssohn

beim Konfi-Nachmittag zu bringen. Klar…

Offenbar erleben das viele Menschen in

unserer Kirche. Die Spendenbereitschaft,

die wir anlässlich unserer Bitte um Hilfe

zur Orgelrenovierung erlebt haben, war

vielsagend und überwältigend! Aber

auch die ungeheure Vielfalt der Musik

in unserer Kirche: Orgel und Flötenkreis,

Reggaekonzert und Rockkonzert, Philharmonie

und Chor, Klavier und Orgel, Brass

und Posaunenchor, Zither und Salonmusik,

Big Band und Gospel: Kein „richtig“

und kein „falsch“, höchstens „passend“

oder „gerade etwas weniger passend“.

Henrike Weiand



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eck

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Gospel-Chor-Konzert am 10. April 2011 in der evangelischen Kirche in Erndtebrück

Je nachdem, mit welchen Menschen welchen

Alters in welchen Lebensumständen

ich jetzt gerade vorhabe, auf der Gefühlsebene

in Kontakt zu kommen und zu kommunizieren.

Und ich persönlich fühle: Es

darf ruhig auch was Flottes ins Haus Gottes.

Übrigens war das offenbar schon zu allen

Zeiten so. Der Psalter, das alttestamentliche

Gesangbuch, gibt uns singend und

swingend Zeugnis davon.

Ein Beispiel ist Psalm 150 – in einer Übertragung

von Peter Spangenberg:

Es ist wunderbar! Es ist herrlich!

Es ist unendlich schön,

Gott im Glanz seiner Liebe und Größe zu loben.

Dankt ihm für alles, was er getan hat.

Dankt ihm, weil er uns mit seiner Liebe umschließt.

Dankt ihm mit euren Instrumenten:

mit Posaunen, Psalter und Harfen,

mit Pauken, Pfeifen und Zimbeln.

Dankt ihm mit Chorälen und Orgelmusik,

lasst die Welt erklingen von euren eigenen

Stimmen.

Lasst das Lächeln in euren Augen

zur Musik für andere werden.

Lasst das Streicheln eurer Hände

den Tag ausklingen für eure Kinder.

Lobt mit Bach und Mozart,

mit Spirituals und Gospel,

und mit Blues –

vergesst mir den Blues nicht,

wenn ihr Gott dankt.

Alles, was eine Seele in sich trägt,

lobe Gott.

Es ist wunderbar.

- 8 -


Stefan Berk

JAHR DER KIRCHENMUSIK 2012

Musik zur Ehre Gottes

Wir haben gedacht: Im Jahr der Kirchenmusik

wäre es gut, wenn wir einmal alle

vorstellen würden, die bei uns mit Musik

zu tun haben, mit Chören, mit Instrumenten,

alleine oder in der Gruppe, in der

Kirche und außerhalb.

Kirchenmusik – das klingt auf den ersten

Blick verstaubt, alt, klassisch. Da denkt

man an Orgelmusik, an Choräle im Gottesdienst.

Aber Musik in der Kirche hat

viele Gesichter – und die möchten wir

Ihnen hier einmal vorstellen.

Bleiben wir zuerst bei der „Königin der

Instrumente“, bei der Orgel. In der Erndtebrücker

Kirche wurde sie vor einem Jahr

aufwändig gereinigt und klingt wieder

klar und deutlich.

Esther Graf spielt

die Orgel am häufigsten,

vor allem

in den sonntäglichen

Gottesdiensten.

Sie wohnt

inzwischen weit

weg, aber es zieht

sie nach wie vor

regelmäßig in die

alte Heimat. Sie

zitiert für ihre Leidenschaft den Komponisten

Charles-Marie Widor (1844–1937),

der in einem Gespräch mit Albert Schweitzer

einmal über das Orgelspielen gesagt

hat, es bedeute „einen mit dem Schauen

der Ewigkeit erfüllten Willen zu manifestieren“.

Und schreibt dann weiter:

„Wenn ich ein altes, kühles, vielleicht

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etwas dämmriges, bestenfalls romanisches

oder gotisches Kirchengemäuer betrete

und die Orgel spielt, bekomme ich eine

Gänsehaut. Und wenn ich am Ewigkeitssonntag

oder bei Beerdigungen „Stern auf

den ich schaue“ begleite, rührt es mich

immer wieder an, weil dieser Choral mit

sehr viel persönlichen Erinnerungen an

meine Großmutter verbunden ist. Letztlich

ist das Orgelspielen einfach zu einem

Teil meines Lebens geworden.“

Alexandra Krüger

lebt auch inzwischen

längst nicht

mehr in Amtshausen,

sondern in

Oberhausen. Doch

ihre Liebe zur

Musik im Gottesdienst

in Schameder

lässt sie immer

wieder ins Wittgensteiner

Land

fahren. Sie schreibt: „Das Orgelspiel ist

traditionell ein wichtiger Bestandteil der

Kirchenmusik und die ist aus dem Gottesdienst

eigentlich nicht wegzudenken. Seit

Jahrhunderten ziehen die Orgelklänge die

Menschen in ihren Bann. Groß und Klein

findet Gefallen daran, sich beim Singen

im Gottesdienst von der Orgel begleiten

zu lassen. Oder man genießt einfach

ein schönes Stück oder ein Orgelkonzert.

Dabei vermag die Orgel – mehr als

jedes andere Instrument – den Zuhörer

genauso wie die Organisten zu ergreifen

und im Innersten zu berühren. Über die

Orgelmusik wurden so bis heute Brücken

gebaut. In der geistlichen Musik haben die

Komponisten ihren Gefühlen zu Gott und

dem Glauben in allen denkbaren Facetten

Ausdruck verliehen. Beim Hören der

Musik oder beim Singen im Gottesdienst

kann jeder daran teilhaben und für sich

selbst erfahren, dass ein Zugang zu Gott

nicht nur über das gesprochene Wort und

das Gebet, sondern auch über unsere

(gesungenen) religiösen Gefühle möglich

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ist.“ Für Alexandra ist die Begleitung des

Gesangs im Gottesdienst eine Möglichkeit,

die Gemeinde dabei zu unterstützen,

ihren Weg zu Gott zu finden und

den Glauben auszudrücken. Und deshalb

lohnt es sich für sie, immer wieder vom

Ruhrgebiet nach Wittgenstein zu kommen

– und ganz nebenbei auch zu ihrer

Familie Kontakt halten zu können. Inzwischen

spielt sie seit mehr als zehn Jahren

in der Kapelle in Schameder und manchmal

auch in Erndtebrück, wenn es sich

ergibt.

Deutlich länger dabei ist Friedhelm Roth,

der in Balde und Weidenhausen die Orgel

spielt. „Eigentlich habe ich das gar nicht

gewollt“, sagt er schmunzelnd, wenn er

aus seinem musikalischen Leben erzählt.

Alles habe angefangen, als sein Volksschullehrer

Albrecht Sauer ihm das Flötespielen

beigebracht habe – und weil

in der Familie viel Hausmusik gemacht

worden sei, habe er das Singen und Musizieren

von früh auf kennen gelernt. Dazu

gehörte auch einmal ein kurzer Ausflug

in die Bläsermusik, aber sein eigentliches

Instrument sei immer die Orgel gewesen.

Pfr. Romberg hat Friedhelm Roth schon

unmittelbar nach der Konfirmation als

Organist in Weidenhausen angestellt –

und dort begleitet er seit 1965 die Gottesdienste.

Musik und Glaube gehören für ihn

zusammen. Viele Lieder sind Glaubensbekenntnisse,

die durch die Jahrhunderte

nichts von ihrer Kraft verloren haben. Des-


halb muss in einem Gottesdienst gesungen

werden, und die Instrumente sollen

die Gemeindeglieder dabei unterstützen.

Denn, davon ist Friedhelm Roth überzeugt,

„Gottes Wort kommt zu mir auch

durch die Musik und die Lieder“. Musik ist

Verkündigung, deshalb ist das Paul-Gerhardt-Lied

„Du meine Seele singe“ für ihn

der Inbegriff von geistlicher Musik. Und

er schätzt das neue Evangelische Gesangbuch

sehr, denn dort finden sich nicht nur

alte und neue Lieder in friedlicher Eintracht,

sondern auch die Verbindung von

Liedern und Texten – ein „Fundgrube für

viele Situationen im Leben“. Kein Wunder,

dass sich Friedhelm Roth wünscht, mehr

zu singen.

Wer denkt, für dieses alte Instrument

würde sich heutzutage niemand mehr

so recht interessieren, der irrt. Denn für

die Mutterschutz- und Familienzeit von

Alexandra Krüger haben wir in unserer

eigenen Kirchengemeinde eine Vertretung

gefunden – Raphael Debus, der mit seiner

an den Abendgottesdiensten,

bei

denen die Lieder

mit dem Klavier

begleitet werden.

In ihm steckt richtig

viel Potential,

ist Kathrin Hackler

überzeugt, bei der

er Unterricht hat.

Und wer sein Vorspiel

im April gehört hat, der kann dem

nur zustimmen.

A propos Kathrin Hackler: Gemeinsam mit

ihrem Mann Martin stehen die beiden für

wunderschöne Musik, die unsere Gottesdienste

bereichert. „Gott will, dass wir

singen“, sagt Kathrin. Denn Musik lässt

uns etwas von der wunderbaren Schöpfung

Gottes spüren, ohne dass wir das erst

in Worte übersetzen müssten. Musik hat

etwas Ursprüngliches, Musik spricht eine

eigene Sprache, die direkt in unser Gefühl,

direkt in unser Herz geht. „Gott will, dass

wir singen und ihn loben“ - und das nicht

nur, wenn es uns gut geht. Gerade in

schweren Zeiten drückt die Musik unsere

Stimmungen ganz direkt und einfach aus,

selbst dann, wenn wir keine Worte finden.

Mutter und Schwester in der Alten Schule

in der Zinse zu Hause ist. Er begleitet seit

Mai die Gottesdienste in Schameder und

freut sich, dass er auf diese Weise sein

Können auch in der Praxis ausprobieren

kann.

Nachwuchs in musikalischer Hinsicht ist

auch in Erndtebrück in Sicht: Manuel

Burk beteiligt sich seit einigen Monaten

- 11 -

Und Martin Hackler stimmt ihr nickend zu

– denn mit der Posaune am Mund spricht

er genau diese Sprache der Töne, der Harmonien,

der Klänge, die man bis in den

Bauch spürt.


So geht es auch den Bläserinnen und Bläsern

im Posaunenchor unter der Leitung

von Erhard Weber. Und obwohl die Konkurrenz

mit anderen Freizeitangeboten

groß ist, gibt es auch hier Interesse von

jungen Leuten, das Spiel einer Trompete

zu lernen. Jeden Mittwoch treffen sich

zuerst die Jungbläser, anschließend die

ganze Gruppe, um miteinander zu musizieren.

Miteinander – das ist ein wichtiges

Stichwort, wenn es um Musik in unserer

Gemeinde geht. Denn man kann zwar

alleine musizieren, aber in einer Gemeinschaft

macht es umso mehr Spaß und

Freude. Es klingt plötzlich mehrstimmig,

reicher, voller – und ich kann mir auch mal

einen Fehler leisten, ohne dass es sofort

allen auffällt. Deshalb hat die Bläserarbeit

im CVJM und in der Evangelischen Kirche

insgesamt eine lange und gute Tradition –

bis hin zu unserer Erndtebrücker Gruppe,

zu der seit einigen Jahren auch Bläser aus

der Nachbarschaft von Oberndorf bis Wingeshausen

gehören. Und wie wichtig diese

Instrumente für unsere Gottesdienste

sind, merkt man spätestens, wenn man

einen Open-Air-Gottesdienst feiert!

Auch die Kirchplatz-Musikanten gehören

zum klingenden Teil unserer Kirchengemeinde.

Sie spielen wieder ganz andere

Musik, haben sich auf süddeutsche Volksmusik

konzentriert. Die alpenländische

Weihnacht, die in den letzten Jahren in

der Adventszeit zu hören war, stößt immer

wieder auf offene Ohren und viel Interesse.

Denn sie erzählt auf andere Weise

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von dem Geheimnis der Geburt Jesu

– und wenn es um Geheimnisse geht,

braucht man viele Sprachen und Anläufe,

um etwas davon zu verstehen.

Unsere beiden anderen Chöre – der

Gemischte Chor und der Gospelchor –

sind eigentlich nicht zu vergleichen. Es

sind andere Leute und sie singen andere

Musik. Und trotzdem verfolgen sie dasselbe

Ziel, wie Wolfgang Weyandt es ausdrückt:

„Gute Musik, die zum Ausdruck

bringt, was wir mit Gott erleben und was

uns wichtig ist – sei es mit Orgelbegleitung

oder Schlagzeug, Keyboard, E-Bass

und mitunter kreischender E-Gitarre. Früher

wie heute war, ist und bleibt es so,

dass sich oft gesungene Lieder mit Text

und Melodie in uns verankern und uns so

manches Mal Trost und Halt geben. Früher

wie heute finden sich Menschen zum

Musizieren in unseren Gemeinden zusammen

– mit lauten und mit leisen Tönen

– das bleibt ein wichtiger Teil unseres

Gemeindelebens. Früher wie heute fasst

die Musik in unseren Gottesdiensten

Gehörtes zusammen und begleitet uns in

den Alltag.“ Und wenn Helmut Krumm in

seinem Ruhestand sich dem Gemischten

Chor verschrieben hat, dann ist das nichts

anderes als die Fortsetzung seiner Arbeit

als Pfarrer – mit Martin Luther gesagt:

„Gottes Wort will gepredigt und gesungen

sein“. Wie gut, dass gerade dieser kleine,

aber feine Chor seinen Ort immer wieder

in unseren Gottesdiensten hat und der

Musik zum Klingen verhilft!


Schließlich sind noch die zu erwähnen, die

eher im Hintergrund bleiben – ich meine

die Organistinnen und Organisten, die

bei Beerdigungen dafür sorgen, dass wir

uns auch ohne Worte in die Klänge der

Noch relativ neu ist der Gospelchor, den

Wolfgang Weyandt leitet. Er ist aus dem

„Happy Spirit“-Chor hervorgegangen – und

hat im Anschluss an das Gospel-Wochenende

mit Helmut Jost im April 2011 schnell

viele Anhänger gefunden. Wolfgang drückt

seine Leidenschaft für diese Musik so aus:

„Wenn ich heute über Kirchenmusik rede,

dann meine ich Musik in der Kirche und

denke dabei auch an moderne Musik, die

vor allem junge Menschen anspricht und

sich in unserem Verständnis zum Thema

Kirchenmusik vielleicht noch nicht so etabliert

hat. Auch heute gibt es Menschen

mit der Gabe, gute Gedanken mit einfachen

Worten in kurze Texte zu fassen,

und andere, denen dazu eingängige Melodien

einfallen und dazu Arrangements für

Gemeinde- oder Gospelchöre und Band

schreiben – von der Art her eben anders

wie damals, zu Bachs Zeiten.“

Musik flüchten können. Christine Debus-

Wahnschaffe gehört wie Helmut Krumm in

Erndtebrück dazu – genauso wie Friedhelm

Roth in Balde und manch anderem Ort.

2012 ist das Jahr der Kirchenmusik.

Jemand meinte: „Bei uns ist doch immer

Jahr der Kirchenmusik!“ Ja, das stimmt.

So viele engagieren sich, so viele predigen

mit. Aber es ist eine gute Gelegenheit, sich

das noch mal in Erinnerung zu rufen –

und dazu einzuladen, mitzusingen, mitzuspielen,

mitzuhören. Musikalisch sind

wir alle – als Sänger, Musiker, Hörende.

Und wenn Sie Zeit und Lust haben,

gehen Sie doch mal stöbern, was es in

diesem Jahr überall in Deutschland gibt –

den Überblick bekommen Sie auf den

Internet-Seiten www.gottesklang.de oder

www.ekd-366plus1.de. Und wir freuen

uns auf Ihren Gesang im Gottesdienst, in

einem unserer Chöre oder Ihr Mitmachen

an anderer Stelle!

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90. Wittgensteiner

Glaubenskonferenz

seit 1923

Ich weiß, dass mein

Erlöser lebt

16.00 Uhr Versammlung

mit Abendmahl

Predigt:

Pfarrerin Bärbel Wilde, Lüdenscheid

Musik: Posaunenchor Geisweid

(Leitung: Helmut Schnell)

18.00 Uhr Imbiss

19.00 Uhr Abendmusik

Posaunenchor Geisweid

Ev. Kirche Erndtebrück

Samstag 23.6.2012

- 14 -


Stefan Turk

ES GEHT WIEDER LOS: PERNA!

Nach den Sommerferien beginnt für viele

Jugendliche der „Perna“.

Diese 1 ¾ Jahre andauernde gemeinsame

Zeit teilen sich in unserer Gemeinde in ein

Jahr Katechumenenunterricht im Erndtebrücker

Jugendheim, um dann im zweiten

Jahr an „On Tour“-Blocksamstagen weitergeführt

zu werden.

Der Startschuss fällt mit der „Beginners“-

Freizeit im September im FZ Wemlighausen.

Den besonderen Höhepunkt innerhalb

der knapp zwei Jahre stellt dann das

große gemeinsame „Konfi-Camp“ aller

Konfis der Kirchengemeinden Wingeshausen,

Birkelbach,

Berghausen,

Raumland

und Erndtebrück

im

Februar

2013 dar –

was für ein

Erlebnis!

Und dann natürlich die Konfirmationen

am 14. und 21. April 2014 – aber bis dahin

ist es noch ein Stück Entdeckungstour…

Zu diesem Modell findet wieder eine

Anmelde- und Informationsveranstaltung

statt. Sie betrifft in der Regel die

Jugendlichen, die nach den Sommerferien

das siebte Schuljahr besuchen – und

natürlich deren Eltern / Erziehungsberechtigte.

Die Informations- und Anmeldeveranstaltung

für Jugendliche aus allen Ortsteilen

findet statt am Mittwoch, 04. Juli 2012 um

20.00 Uhr im Jugendheim Erndtebrück.

Die Veranstaltung wird maximal eine

Stunde andauern. Es wäre gut, wenn die

Jugendlichen und ein Elternteil gemeinsam

dabei sein könnten. Bitte bringen Sie

zu diesem Termin das Familienstammbuch

mit.

Vielen Dank – und: bis bald zum Beginn

unserer „Tour“ in das Land des Glaubens!

Wenn’s um Haut

und Haar geht,

fragen Sie

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Andrea Bäcker

HALLO MÄDCHEN

Bis zu den Sommerferien ist es nicht

mehr weit, denn auch die Mädchenschar

Balde macht Ferien. Wenn du gern spielst,

bastelst und singst und zwischen 9 und

14 Jahren alt bist, komm und schau mal

im Gemeindehaus vorbei. Mädchen aus

Balde, Leimstruth und Schameder freuen

sich auf dich.

06 Juni, 16.30 Uhr – ca. 18 Uhr

Wer wird Millionär!!!

22. Juni, Jungscharübernachtung

Wir treffen uns um 15.00 Uhr. Die Übernachtung

endet am 23. Juni nach einem

gemeinsamen Frühstück. Wir freuen uns

auf Spaß, Spiel und Geschichten rund um

Luftmatratze und Schlafsack.

04. Juli, 16.30 Uhr

– ca. 18.00 Uhr

Lebensspuren

Bringt bitte Spuren

aus eurem

Leben mit. Das

kann ein (Baby-)

Foto, ein Teddy,

die Schultüte oder

… sein.

Gunhild Müller und Sabine Dreisbach

freuen sich auf euch!

P.S.: In der Kinder- und Jugendarbeit

gibt es immer wieder Fortbildungsmöglichkeiten,

so wurde vom CVJM und dem

Kompetenzzentrum für die Arbeit

mit Kindern, Jugendlichen und

Familien in Bad Berleburg und in

Marienberge das A-Seminar durchgeführt.

Teilgenommen hat auch Eva Balz

aus Balde. Sie engagiert sich in

der Mädchenschar Balde und kann

Gunhild und Sabine jetzt mit neu

gewonnenen Ideen unterstützen.

- 16 -


Andrea Bäcker

KINDERGOTTESDIENST SCHAMEDER

Wie in Erndtebrück freut man sich in

Schameder über Nachwuchs bei den Kindergottesdienst-Mitarbeitern.

Lea Hasler

und Michelle Bäcker unterstützen das Mitarbeiterteam

ja schon seit Weihnachten,

seit kurzem ist auch Rika Scheuermann

mit dabei. Dieses Engagement ist an und

für sich schon toll, aber außerdem sind die

neuen und alten Mitarbeiter sogar noch

an Fortbildung interessiert, um weiter qualitativ

hochwertige Angebote im Kindergottesdienst

Schameder zu schaffen.

So sammelten unsere drei Nachwuchsmitarbeiter

ihre ersten Erfahrungen bei einem

Wochenendseminar in Nordhelle.

Marvin Bätzel und Julia Bäcker besuchten

2011 das A-Seminar (Grundkurs für

ehrenamtlich Mitarbeitende) in Wilnsdorf

und in den Osterferien dieses Jahres das

B-Seminar (Aufbaukurs) in Marienberge.

Wie gut und nützlich die Tipps aus den

Fortbildungen sind, zeigt ein Blick in einen

der letzten Kindergottesdienst-Vormittage.

Bei dem ging es um Daniel

und seine Träume und Traumdeutungen.

Um die Geschichte den Kindern

altersgerecht nahe zu bringen,

hatten die Jugendlichen eine Traum-

Geschichte gespielt, was bei den Mädchen

und Jungen sehr gut ankam.

Und so ging ein Morgen mit spielen,

singen, basteln, beten und einer kleinen

Stärkung viel zu schnell vorbei.

Die nächsten Termine für den KiGoDi in

Schameder sind an den Samstagen 2. und 16.

Juni, jeweils von 10 bis 11.30 Uhr. Der letzte

Kindergottesdienst vor den Ferien findet am

Sonntag ,1. Juli, ab 10.30 Uhr statt und endet

mit einem abschließenden Grillen. Eltern

und Großeltern sind herzlich eingeladen.

Wer etwas fürs Buffet mitbringen möchte,

meldet sich bitte bei

Silvia Jendryschick-Idem (Tel. 59 90 06) oder

Katja Bätzel (Tel. 50 81 34).

Zur weiteren Unterstützung des Teams

wäre es schön, wenn künftig auch

Erwachsene ihren Weg in den KiGoDi finden

würden. Interessierte können schon

bei den nächsten Malen in die Angebote

hineinschnuppern und dann nach der

Sommerpause richtig

mitarbeiten. Der erste

Kindergottesdienst nach

den Ferien ist am 15.

September ab 10 Uhr in

der Kapelle Schameder.

- 17 -


Stefan Berk

SOMMERSAMMLUNG DER DIAKONIE

Es ist wieder Sommer. Und im Sommer

wird für die Diakonie gesammelt – überall

in Nordrhein-Westfalen und in anderen

Bundesländern, auch in Erndtebrück.

Früher gingen fröhliche Leute von Haus zu

Haus, hatten einen Sammlerausweis und

baten Sie um eine Spende. Kaum jemand

warf die Tür ärgerlich zu – fast immer gab

es einige Euros, sogar Scheine. Und viele

freuten sich über den Besuch, erzählten von

den Neuigkeiten in ihren Familien oder von

den Herausforderungen im eigenen Leben.

„Von Mensch zu Mensch“ – ja, das stimmt.

Das war eigentlich immer das Motto unserer

Sammlungen. Und allein aus Erndtebrück

sind Tausende zusammen gekommen, um

die vielen Arbeitsbereiche unserer Diakonie

zu unterstützen: Pflege, Besuchsdienste,

Hospizarbeit, Suchtberatung, Familienhilfe,

Katastrophenhilfe, Altenheime, Krankenhäuser.

Vor allem die Menschen haben von

dem Geld profitiert, die keine Fürsprecher

haben – Menschen mit Nöten, Menschen

ohne Geld oder Bildung, Menschen ohne

Perspektive. Leider leben davon ja mehr als

genug mitten unter uns, und jeder von uns

kennt solche Nachbarn oder Verwandte, bei

denen man sich immer wieder fragt: Wie

können wir da nur helfen?

Wo wir alleine nicht weiter wissen, fängt

unsere Diakonie an. Es gibt viele Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, die sich für

die Notsituationen anderer haben ausbilden

lassen. Sie kennen Anlaufstellen,

Hilfsangebote, können selbst beraten und

haben einen langen Atem. Oft arbeiten

sie im Verborgenen, weil viele mit ihren

Probleme verständlicherweise nicht in der

Zeitung stehen wollen. Aber wenn man

davon nichts hört oder liest, heißt das

noch lange nicht, dass es das alles nicht

gibt, im Gegenteil!

- 18 -

Wieder ist Sommer, Zeit für die Sammlung,

Zeit für Ihre Spende. Leider haben wir nicht

mehr genügend Sammlerinnen und Sammler,

weil die Zeit immer knapper wird. Deshalb

müssen wir einen anderen Weg suchen.

Wir haben deshalb wieder Überweisungs-

Träger beigelegt, mit dem Sie eine Spende

von Ihrem Konto überweisen können.

Ich weiß, dass dieser Weg für Sie aufwändiger

ist, als eine Spende an der Haustür

zu geben. Ich bitte Sie trotzdem, den Aufwand

nicht zu scheuen – wir brauchen

Ihre Spende, damit unsere Diakonie in

Erndtebrück, in Wittgenstein und in ganz

Westfalen weiter gut arbeiten kann, von

„Mensch zu Mensch“. Und wenn es Ihnen

lieber ist, Ihren Beitrag von Mensch zu

Mensch abzugeben, dann besuchen Sie

unser Büro am Kirchplatz und geben Ihre

Spende dort ab – die Öffnungszeiten stehen

hinten im Gemeindebrief!

Spendenkonten der Evangelischen Kirchengemeinde

Erndtebrück:

510 898 500 bei der Volksbank Wittgenstein

306 902 bei der Sparkasse Wittgenstein

Hinweis: „Sommersammlung 2012“


Franziska Stöcker

KRABBELGRUPPE IN BENFE

Hallo,

wir sind die Kinder der Krabbelgruppe in Benfe

und suchen noch Verstärkung.

Geht ihr noch nicht in den Kindergarten?

Dann kommt doch mittwochs von 9–11 Uhr zu uns nach Benfe.

Wir treffen uns, spielen und lachen immer im Gemeindehaus.

Bei schönem Wetter gibt es dort auch einen Spielplatz und

einmal im Monat gibt es Frühstück für alle.

Kommt und macht mit, werdet ein Benfer Krabbelkind –

wir freuen uns auf euch!

- 19 -


Stefan Turk

EINLADUNG ZU „SPUR 8“

Entdeckungen im Land des Glaubens

Kommen Sie

an 8 Abenden

dem Glauben

auf die Spur!

„Es wird Zeit,

dass ich mir

Gedanken

mache, woran

ich eigentlich

glaube“

„Ich sehne mich nach Glaubenserfahrungen,

die mein Leben verändern!“

„Nach allem, was ich erfahren habe, kann ich

nicht mehr glauben.“

„Der Kirche begegne ich mit Skepsis. Aber ich

will wissen, was am Glauben der Christen

dran ist.“

„Das mit dem Glauben ist mir bisher immer

irgendwie fremd geblieben.“

„Mit der Frage nach Gott bin ich nicht fertig.“

Wenn …

… es Ihnen im Moment so oder ähnlich geht,

… Sie Ihr Verhältnis zum christlichen Glauben

neu überdenken wollen,

… Sie nach verständlichen Informationen

über das Christsein und nach praktischen

Zugängen zum Glauben suchen,

… Sie mit anderen über diese Themen und Ihre

Fragen ins Gespräch kommen wollen,

… Sie Entdeckungen im Land des Glaubens

machen wollen – ohne dabei kirchlich vereinnahmt

oder bedrängt zu werden,

dann …

… werden Sie mit Gewinn an SPUR 8 teilnehmen.

Teilnahme ist kostenlos und verpflichtet

Sie zu nichts. Die Vorträge verbinden die

Grundaussagen des christlichen Glaubens

mit den Lebenserfahrungen, Anfragen

und Zweifeln der Teilnehmenden.

Gesprächsgruppen in der Mitte des Abends

bieten Gelegenheit zu Diskussion und Klärung.

Aber auch Schweigen ist möglich.

Die acht Abende bauen aufeinander auf.

Darum empfehlen wir Ihnen, an allen

Abenden teilzunehmen. Sie können aber

auch unverbindlich zu einem Schnupperabend

reinschauen. Jeder Teilnehmer

erhält eine Mappe mit den Bildern und

Kernaussagen des Seminars. Um besser

planen zu können, erbitten wir Ihre

schriftliche Anmeldung; Faltblätter liegen

in Kirche und Gemeindebüro aus.

STATION 1: 18.09.2012

Gott – wie diese Reise mein Bild verändern

kann

STATION 2: 19.09.2012

Sinn – wie ich ihm auf die Spur komme

STATION 3: 20.09.2012

Glaube – wie ich trotz Hindernissen weiterkomme

STATION 4: 21.09.2012

Sünde – was es damit auf sich hat

STATION 5: 22.09.2012

Jesus – wo sich Himmel und Erde berühren

STATION 6: 23.09.2012

Christ werden – wie Gott mit mir anfängt

STATION 7: 24.09.2012

Christ bleiben – wie Gottes Geist uns trägt

STATION 8 – GOTTESDIENST: 25.09.2012

Wir feiern das Fest des Lebens

SPUR 8 besteht aus sieben Vortragsabenden

und einem Gottesdienst. Die

- 20 -

Für Fragen und Informationen: Pfr. Stefan

Turk. Kirchplatz 2, Erndtebrück, Tel.: 599362


Kollektenzwecke

Juni: 03. – Unterstützung diak. und miss.

Maßnahmen, 10. – Besondere gesamtkirchliche

Aufgaben der EKD, 17. – Unterstützung

der Straffälligenhilfe, 24. – Konfi-Camp

unserer Konfirmandinnen und Konfirmanden

Juli: 01. – Äthiopien-Projekt der Partnergemeinde

Berlin-Müggelheim, 08. – Freizeit-,

Kur- und Erholungsangebote der Kirche,

15. – Unterstützung diak. und miss. Maßnahmen,

22. – kreiskirchliche Kollekte – noch

offen, 29. – Weltmission – Straßenkinder-

Arbeit in Afrika und Asien

August: 05. – Unterstützung der Arbeit mit

Aussiedlern, 12. – Evang. Schülerarbeit in Palästina,

19. – Unterstützung der diak. Gemeindemitarbeitenden,

26. – Seelsorge an Gehörlosen

September: 02. – Sonntag der Diakonie,

09. – Projekte der Hochschule für Kirchenmusik,

16. – „Spur 8“ - Glaubenskurs in Erndtebrück,

23. – Förderung evangelischer Kindergärten,

30. – Unterstützung der Arbeit mit Flüchtlingen

Oktober: 07 – Brot für die Welt

Zeit für Veränderung...

Innovative Technik einfach kombiniert

Gehen Sie mit der Zeit !

Elektro Herling Tel +49 2753 598315

Talstraße 10 Fax +49 2753 598317

57339 Erndtebrück info@elektroherling.de

- 21 -


Stefan Berk

GEMEINDEFREIZEIT IN HAUS NORDHELLE

„... wie ein großer Strom“

Mein Leben zwischen gestern,

heute und morgen

Sich drei Tage lang verwöhnen lassen,

an einen gedeckten Tisch setzen, Zeit für

Gespräche haben: Darum geht es vom

13.–15. Juni

2012 in Haus

Nordhelle bei

Meinerzhagen.

- 24 -


Wir denken über unsere Lebenserfahrungen

nach: Was lohnt sich eigentlich,

an die nächsten

Generationen

weiter zu

geben? Und was

wünsche ich mir

selbst noch von

meinem Leben

– selbst wenn die meisten Jahre schon ins

Land gegangen sind? Und was kann ich

mir noch vornehmen?

Hagen und gutes Essen – dafür ist das

Haus Nordhelle bekannt.

Wir haben Einzelzimmer reserviert. Auf

dem Programm stehen Spaziergänge (für

alle, die das mögen), Singen und Erzählen,

ein Ausflug ins Freilichtmuseum nach

Alles Weitere steht in einem Faltblatt,

das seit Pfingsten in der Kirche und im

Jugendheim ausliegt und auch im Büro

am Kirchplatz zu bekommen ist. Dort ist

auch beschrieben, wann es los geht, wann

wir zurück kommen und was die Freizeit

kostet. Begleitet wird die Fahrt von Pfr.

Stefan Döhner und Pfr. Stefan Berk.

Bitte melden Sie sich ganz schnell im Büro

bei Reinhild Hoffmann an, denn unsere

Freizeit ist auf 20 Plätze begrenzt. Alle

weiteren Fragen beantwortet Pfr. Stefan

Berk.

- 25 -


Sabine Dreisbach

KINDERHAUS AKTUELL –

Neuigkeiten aus der Martin-Luther-Straße

Kaum hatte der Frühling begonnen, da

wurde im Kinderhaus eine Pflanzaktion

gestartet. Zunächst erfuhren die Kinder

an Hand von Bildern und Büchern, wie

aus einer Zwiebel eine Blume entsteht.

Tulpen- und Narzissenzwiebeln kamen in

eine große Schüssel und wurden gemischt.

Im Vorfeld hatten die Kinder zunächst ihre

Großeltern zu diesem Nachmittag eingeladen.

Wer keine Oma oder keinen Opa

greifbar hatte, konnte auch Tante, Onkel

Nachbarn… einladen.

Dann wurde der Nachmittag von Kindern

und Erziehern geplant. Natürlich wollten

die Kinder alle Spielsachen zeigen, Bauund

Puppenecke sollten begutachtet werden

und ein Kaffeetrinken mit Kuchen

und Keksen durfte auch nicht fehlen.

Jedes Kind brachte nun ein Glas von zu

Hause mit, welches mit Erde befüllt wurde.

Eine Zwiebel aus der Schüssel wurde eingesetzt

und dann begann das Warten. Die

Kinder beobachteten ihre Blumenzwiebel

genau, hielten sie natürlich auch feucht

und konnten bald die erste Keim- und

Wurzelbildung durch das Glas feststellen.

Nun musste noch gespannt abgewartet

werden, ob eine Tulpe oder eine Narzisse

entsteht. Endlich war es so weit und die

Kinder konnten ihre fertig ausgebildete

Blume mit nach Hause nehmen.

Auch Kresse wurde in kleine Tontöpfe

gesät, hier konnte man sehr schnell die

ersten hellen Spitzen aus der Erde sprießen

sehen. Und da wurde es auch schon

Zeit für den Großelternnachmittag, denn

dort wollten die von den Kindern verzierten

Tontöpfe mit der Kresse an Oma

und Opa verschenkt werden.

- 26 -

Am entsprechenden Nachmittag kamen

die Kinder stolz mit ihren Großeltern ins

Kinderhaus, sogleich wurde mit Spielen

begonnen. Ob Tischspiele, Lego und

anderes Konstruktionsmaterial, Maltisch,

Puzzle, Kuschelecke mit Büchern usw.,

alles wollte gezeigt und verwendet werden.

Danach ging es an die gedeckte Kaffeetafel

mit Kuchen, den die Kinder vormittags

gebacken hatten, anschließend wurde den

Großeltern gezeigt, welche Möglichkeiten

das Außengelände bietet, und schließlich

fanden sich alle im Stuhlkreis zusammen.

Hier hatten die Kinder noch eine Überraschung

für Ihre Großeltern. Es wurden

Spiele gespielt, die auch die Großeltern

zu ihrer Kinderzeit schon spielten, z.B.

„Schornsteinfeger ging spazieren…“ oder

„Dornröschen war ein schönes Kind…“.

So klang ein gemütlicher und abwechslungsreicher

Nachmittag aus, den wir in

unserer Kindertageseinrichtung alle zwei

Jahre anbieten, damit jedes Kind die Möglichkeit

hat, während seiner Kindergartenzeit

einen Nachmittag lang mit seinen

Großeltern hier zu spielen und zu singen.


Birgit Bönsch

NICE TO SEE YOU –

Englischkurs im Familienzentrum Sonnenau

Vom 13. März bis 15. Mai hieß es jeden Dienstagnachmittag

in der Vorschulgruppe:

„nice to see you“ (schön dich zu sehen).

So begrüßte Ann Pfeifer, die Lehrerin und

ehemalige Dozentin der VHS, die Vorschulkinder

zum Englischkurs. Mit Bewegungsspielen

und Liedern brachte Frau

Pfeiffer den zukünftigen Erstklässlern die

englische Sprache kindgerecht nahe. Ganz

stolz präsentieren die Kleinen ihr Wissen.

Sie können bereits englische Lieder singen,

sowie Körperteile und Farben benennen.

In den ersten Lebensjahren lernen die

Kinder mühelos und akzentfrei eine

Fremdsprache. Das bestätigte sich auch in

unserem Englischkurs. Frau Pfeiffer lobte

die gute Aussprache der Kinder, die mit

viel Eifer und Freude dabei waren. Der

Kurs endete am 15. Mai.

Wir danken Frau Pfeiffer für die gute

Zusammenarbeit und dafür, dass sie den

Kindern diesen Schnupperkurs ermöglicht

hat.

- 27 -


Stefan Döhner

RÜCKBLICK FRAUENHILFE

Es ist ja manchmal doch erschreckend,

wie schnell die Zeit vergeht. Das Winterhalbjahr

liegt wieder hinter uns, und

damit enden bis auf weiteres die Frauenhilfen.

Es waren spannende Wochen, in

denen religiöse, historische, politische und

naturwissenschaftliche Themen behandelt

wurden. Themen wie unsere Partnerkirche

in den USA, die UCC, oder Sterne und

Bibel, sowie die Taufe wurden unter theologischen

Gesichtspunkten betrachtet.

Johannes Rau oder Hexen in Wittgenstein

waren historischer bzw. politischer Natur.

Neben dem eher Theoretischen kam aber

auch das Praktische nicht zu kurz, wenn

man die Tipps von Zahnarzt Schuppener,

an die Kräuterküche von Conny Roggenkamp

oder das gegenseitige Massieren

unter der Leitung von Andrea Belz in

den Blick nimmt. Und es wurden wieder

zwei Traditionen fortgesetzt: Zum einen

färbten die Frauen der Frauenhilfe Erndtebrück

viele Eier für Dorlar, und zum anderen

war man selbst Gastgeber und woanders

Gast. Es war und ist gut, dass sich die

Frauenhilfen der Kirchengemeinde Erndtebrück

gegenseitig besuchen – so wie es

zum Beispiel Schameder und Zinse taten.

Und es war und ist richtig, dass man auch

Gäste zu sich einlud, wie z.B. beim Besuch

der Oberndorferinnen in Erndtebrück oder

beim Besuch der Weidenhäuserinnen und

Sassenhäuserinnen in der Balde.

Alle diese Aktivitäten mündeten in der

gemeinsamen Abschlussfahrt aller Frauenhilfen

aufs Hohenroth ein. Von der

Leitung der Frauenhilfe Erndtebrück geplant,

ging es zum alten Forsthaus rauf,

das zwar im Siegerland liegt, aber fest in

Benfer Hand ist! Das Vorbereitungsteam

war bei seinen Planungen sehr auf die

verschiedenen Interessen bedacht. Neben

viel Gesang konnten die Mitfahrenden

wählen zwischen einer kleinen und

großen Wanderung. Und für die, die nicht

mehr so mobil waren, gab es im Forsthaus

ein buntes Programm mit Singen und

Rätselraten. Ganz nebenbei: Es gab auch

Kuchen und vor allem: lecker Schnitzel!

Impressum

Der Gemeindebrief „KIRCHPLATZ“ wird von der Ev. Kirchengemeinde Erndtebrück

herausgegeben mit einer Auflage von 2800 Exemplaren. Kostenlose Verteilung

in alle Haushalte in Erndtebrück, Balde, Benfe, Zinse und Schameder. Es gilt die

Anzeigen-Preisliste 2009. Diese Ausgabe erscheint wegen der Sommerferien für vier

Monate, der nächste Gemeindebrief wird deshalb erst Anfang Oktober verteilt.

Redaktionsteam: Andrea Bäcker, Stefan Döhner, Reinhild und Reiner Hoffmann,

Ursula Klose-Wörster, Stefan Turk und Karl-Ludwig Wiesel. Korrektor: Volkmar

Rothhaupt. V.i.S.d.P.: Stefan Berk. Leserbriefe und Artikel für die nächste Ausgabe

sind willkommen!

Anschrift: Gemeindebüro, Kirchplatz 2, 57339 Erndtebrück, Tel.: 02753/2118, Fax:

02753/599394. Mail: buero@kirche-erndtebrueck.de. Internet: www.kirche-erndtebrueck.de

Druck auf 90-g-Umweltschutzpapier durch Fa. Schlabach Druckerei und Medienhaus,

Jägersgrund 2, 57339 Erndtebrück.

- 28 -


Nun haben sich die Damen der Frauenhilfen

in Balde, Benfe, Erndtebrück,

Schameder und Zinse bei all dem Programm

ihre Sommerpause redlich verdient

und können sich auf den Neubeginn im

Herbst freuen.

Zum Abschluss bleibt mir noch Danke zu

sagen – nämlich Danke an die Damen der

Frauenhilfen, die sich nicht nur im Winterhalbjahr

einmal pro Woche treffen,

sondern die auch für ihre Gemeinde da

sind!

- 29 -


Stefan Berk

EIN NEUES PRESBYTERIUM ...

Eigentlich passiert es in schöner Regelmäßigkeit:

Alle vier Jahre sind Wahlen zum

Presbyterium, dem Leitungsorgan unserer

Kirchengemeinde. 12 Frauen und Männer

werden gebraucht, die bereit sind, sich

über Kirche und Glauben, über Gott und

die Welt und ganz besonders über Erndtebrück

und seine Umgebung Gedanken

zu machen.

Im letzten Gemeindebrief hatten wir sie alle

vorgestellt, die Kandidatinnen und Kandidaten.

Es waren zwei mehr als nötig – also

fand in Erndtebrück am 5. Februar eine

richtige Wahl statt. Das ist schon etwas

Besonderes, weil es in ganz Wittgenstein

keine andere Kirchengemeinde gab, in der

das passierte. Und wenn man dann noch

unsere Wahlbeteiligung von rund 12 % mit

anderen vergleicht, dann war das für westfälische

Verhältnisse „spitze“.

Wobei man darauf ja nicht wirklich stolz

sein kann – 12 % sind ja eigentlich nicht

repräsentativ, oder? Jeder achte hat von

dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, die

übrigen nicht. Dafür gibt es manche

Erklärungsidee. Die einen sagen: Sei doch

froh – wenn es in einer Kirchengemeinde

einigermaßen läuft, wenn man sich einig

ist, dann ist die Wahlbeteiligung immer

niedrig. Dann vertrauen die meisten

Leute darauf, dass diejenigen, die sich

ein bisschen auskennen, schon die richtigen

Leute wählen. Die anderen sagen:

Vielleicht braucht man ja für die Leitung

einer Kirche Leute mit besonderen Begabungen

– und die müsste man eigentlich

nicht wählen, sondern eher berufen. Und

wieder andere sagen: So ist das eben in

einer Volkskirche, auf dem Papier gehören

zwar viele Leute dazu – aber in der Praxis

machen nur wenige mit. Und die müssen

eben dafür sorgen, dass die vielen anderen

nicht aus dem Blick verloren werden. Deshalb

könnt ihr in Erndtebrück mit 12 %

schon ganz zufrieden sein.

Und das wollen wir auch – vor allem mit

den gewählten Presbyterinnen und Presbytern.

Dass ein Pastor an Gott glaubt

und hinter der Kirche steht, das sollte ja

selbstverständlich sein. Aber da gibt es

eben auch noch andere, ganz normale

Leute mit ganz normalen Berufen, die

sagen: Uns ist das mit der Kirche und dem

Das neue Presbyterium – von links nach rechts: Sven Rothenpieler, Ralf Strupat, Reiner Hoffmann,

Andrea Bäcker, Sabine Menn, Peter Roth, Doris Weber, Katja Krafft, Doris Hoffmann,

Anja Messerschmidt, Pfr. Stefan Berk, Andreas Roth, Pfr. Stefan Turk. Es fehlt: Bernd Härtel.

- 30 -


Glauben wichtig, so wichtig, dass wir uns

in unserer Freizeit dafür einsetzen wollen

und dass wir uns auch von allen fragen

lassen, die was wissen wollen.

Dafür braucht man Mut – und den haben

unsere Presbyterinnen und Presbyter. Und

wenn Sie etwas auf dem Herzen haben,

wenn irgendwo der Schuh drückt: Rufen

Sie einfach eins der Mitglieder an oder

gehen vorbei!

Erklären muss man jetzt aber noch, wie

die Wahl funktioniert hat. Es gab vier

Wahlbezirke: Balde, Benfe, Erndtebrück /

Zinse und Schameder. Weil nur in dem

Wahlbezirk Erndtebrück / Zinse mehr

Bewerbungen als Plätze da waren, standen

Peter Roth für Balde, Anja Messerschmidt

für Benfe und Andrea Bäcker für Schameder

schon vor dem Wahlsonntag als Mitglieder

des Presbyteriums fest. So blieben

noch neun Plätze zu besetzen – und so

kamen Bernd Härtel, Doris Hoffmann,

Reiner Hoffmann, Katja Krafft, Sabine

Menn, Andreas Roth, Sven Rothenpieler,

Ralf Strupat und Doris Weber als Gewählte

hinzu.

Weil in einer Kirchengemeinde viele Aufgaben erledigt werden müssen, ist eine der

ersten Aufgaben des neuen Presbyteriums, verschiedenen Arbeitsbereiche aufzuteilen.

Hier ein Überblick, wer für was zuständig ist:

Aufgabe Zuständigkeit Stellvertretung

Vorsitzender des Presbyteriums

Pfr. Stefan Turk

Pfr. Stefan Berk

Kirchmeister für Finanzen Ralf Strupat Katja Krafft

Vertreter für die

Kreissynode

Vertreter für den

Regionalrat

Jugendpresbyter

Kindergartenausschuss

Öffentlichkeitsarbeit

Jugendheim

Kirche und Pfarrhaus

Gemeindhaus Benfe

Kapelle Schameder

Gemeindehaus Balde

Dekoration Kirche

Bezirk I: Doris Weber,

Bezirk II: Ralf Strupat

Pfr. Stefan Berk

Doris Hoffmann

Sabine Menn

Sabine Menn, Andreas Roth

Udo Knebel, Angela Strauß, Sabine Menn,

Bernd Härtel, Pfr. Stefan Turk

Bernd Härtel

Katja Krafft

Reiner Hoffmann

Anja Messerschmidt

Andrea Bäcker

Peter Roth

Doris Hoffmann

- 31 -

Doris Hoffmann, Andrea

Bäcker

Reiner Hoffmann, Katja

Krafft

Pfr. Stefan Turk

Bernd Härtel

Doris Weber

Manche Aufgaben sind noch offen – zum Beispiel Ökumene, Diakonie und Musik/

Konzerte. Das werden wir nach und nach überlegen und entscheiden.


Leider musste Sven Rothenpieler aus beruflichen

Gründen kurz vor Ostern die Reißleine

ziehen und sich aus seinem ehrenamtlichen

Engagement zurückziehen.

Das betraf auch unsere Kirchengemeinde,

denn er hat sein Amt als Presbyter wieder

abgegeben. Daraufhin hat das Presbyterium

entschieden, den Kandidaten mit der

nächsthöchsten Stimmenzahl nachzuberufen

– das ist Michael Roggenkamp. So

sind wir denn wieder komplett, hoffentlich

für die nächsten vier Jahre.

Die Ehemaligen (von links nach rechts):

Angela Strauß, Klaus Völkel, Beate Fries, Udo

Knebel, Hiltrud Afflerbach und Karl-Ludwig

Wiesel. Es fehlt: Karin Grebe.

Auch wenn eine Wahl alle vier Jahre stattfindet:

Manchmal verändert sich eine

Gemeinde deutlich. In diesem Jahr fällt

mir das besonders deutlich auf, denn

einige Gemeindemitglieder standen nicht

mehr zur Wahl, die unsere Gemeinde über

viele Jahre mitgeprägt haben. Das ist allen

voran Karl-Ludwig Wiesel, der 40 Jahre

lang im Presbyterium gearbeitet hat, aber

auch Hiltrud Afflerbach, die ebenfalls seit

Drehen wir die Uhr zurück auf 1972: Die

Bundesrepublik Deutschland ist wesentlich

kleiner als heute und die Währung

heißt anders. Der Liter Benzin kostet in

Deutschland 57 Pfennig, der halbe Liter

Bier 74 Pfennig, ein Kilogramm Brot

1,55 DM, die Mehrwertsteuer beträgt 11

Prozent, die beliebtesten Vornamen bei

Neugeborenen sind Nicole und Michael.

Und in Erndtebrück wird im Frühjahr ein

28-Jähriger Presbyter. Für die damalige

Zeit sei das für einen Presbyter sehr jung

gewesen, erinnert sich der mittlerweile

68-jährige Karl-Ludwig Wiesel.

Zum Presbyterium hätten viele gestandene

Männer gehört – und er als „grüner

Schnösel“. Der Pfarrer hieß damals

- 32 -

Menschengedenken dabei gewesen ist.

Und auch bei den anderen Stimmen werden

wir merken, dass sie nicht mehr im

Presbyterium mitreden, bei Beate Fries,

Karin Grebe, Udo Knebel, Angela Strauß

und Klaus Völkel. Auch an dieser Stelle

noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön

für alle Zeit, Energie und Geduld,

die Ihr für Eure Kirche aufgebracht und

eingesetzt habt!

Jens Gesper

EIN ABSCHIED NACH 40 JAHREN:

Karl-Ludwig Wiesel

Reinhardt Henrich. Karl-

Ludwig Wiesel war im

ersten Jahrgang, den

Reinhardt Henrich 1958

in Erndtebrück konfirmiert

hatte. Karl-Ludwig

Wiesel war stets Teil der Landeskirchlichen

Gemeinschaft, die in Kirchengemeinden

oftmals die nötige Frömmigkeit vermisst.

Er habe sich darüber gefreut, dass Pfarrer

Henrich ganz bewusst die Landeskirchliche

Gemeinschaft im Boot haben wollte.

Darüber hinaus engagierte sich Karl-Ludwig

Wiesel im CVJM und damit in der örtlichen

Jugendarbeit.

Wobei es gleich in den ersten Jahren

auch im Presbyterium einiges zu tun gab:


1974 wurde das Gebäude der evangelischen

Kirche komplett renoviert. Nicht

nur, dass dafür wohlüberlegte Beschlüsse

gefasst werden mussten. Nein, da konnte

die Arbeit im Presbyterium auch praxisorientiertes

Krafttraining sein. Karl-Ludwig

Wiesel erinnert sich daran, wie sie

damals kräftig zupackend den Sandstein-

Altar aus der Kirche entfernten und die

Kirchenbänke hinaustrugen, um diese

schon Anfang der 70er Jahre durch leicht

zu manövrierende Stühle zu ersetzen.

Aber auch im übertragenen Sinne stärkte

die Mitarbeit in der Gemeindeleitung

den Erndtebrücker: Er sei ja eigentlich

vom Typ her eher zurückhaltend, „aber

im Presbyterium habe ich gelernt, meine

Meinung zu sagen“. Und immer mal wieder

blies ihm und seinen Presbyteriums-

Kollegen der Wind ins Gesicht, z.B. als für

den Neubau des Kindergartens im Ederfeld

das Ehrenmal versetzt werden musste,

genauso wie beim Ausbau der Bergstraße,

bei dem die Kirchengemeinde als Anlieger

betroffen war — und das Presbyterium

mit dem Landestraßenbauamt „manches

Gefecht“ auszutragen gehabt habe: „Das

war eine heiße Zeit.“

„Aber es war auch eine schöne Zeit“, zieht

der Mann letztendlich ein zufriedenes

Fazit für den langen Dienst, in dem er auch

als Vertreter an den Wittgensteiner Kreissynoden

teilnahm, im Finanzausschuss

des Kirchenkreises und als CVJM-Mitglied

im Kreissynodalvorstand mitarbeitete,

bestimmt 20 Jahre lang eine treibende

Kraft im Vorstand der Wittgensteiner

Glaubenskonferenz und in den vergangenen

vier Jahren schließlich der Kirchmeister

im Erndtebrücker Presbyterium

war. Zudem war er Jungschar-Obmann

im CVJM-Kreisvorstand, und in den vergangenen

Jahren konnte man auch immer

mal wieder etwas über seine Seniorenfreizeiten

in den Zeitungen lesen. Doch soviel

Zeit habe er nur in die Kirche investieren

können, weil ihm seine Frau Margit stets

den Rücken freigehalten habe. Er hätte

Anfang der 70er Jahre niemals gedacht,

dass er so lange im Presbyterium mitarbeiten

würde, aber Karl-Ludwig Wiesel hat

eine mögliche Erklärung, weshalb er es so

lange ausgehalten

hat: „Auch

wenn wir unterschiedlicher

Meinung waren,

wir haben

uns immer im

positiven Sinn

zusammengefunden.“
















































- 33 -


Stefan Berk

NOTIZEN AUS DEM PRESBYTERIUM

Zuwachs

Das Presbyterium hat Zuwachs

bekommen – nicht durch die Wahl, sondern

durch Pfarrerin Kerstin Grünert. Sie

arbeitet im Entsendungsdienst im Kirchenkreis

und ist mit zuständig für das

„Kompetenzzentrum“ für Kinder, Jugendliche

und Familien. Weil sie seit Anfang

des Jahres in unserer Kirchengemeinde

wohnt, ist sie dem Erndtebrücker Presbyterium

zugeordnet worden – mit beratender

Stimme, wie das üblich ist. Allerdings

wird sich Kerstin in der nächsten

Zeit erst einmal um anderen Zuwachs

kümmern – in einigen Wochen freut sich

die Familie Grünert auf ihr zweites Kind!

Schade

Kurz nach der Presbyteriumswahl

im Februar, bei der Sven

Rothenpieler als jüngstes Mitglied deutlich

wiedergewählt worden war, teilte er

mit, dass er aus beruflichen Gründen sein

ehrenamtliches Engagement in Erndtebrück

deutlich einschränken müsse. Das

ist für uns schade, weil er eine wichtige

Stimme im Presbyterium hatte. Aber ein

Ehrenamt ist eine freiwillige Angelegenheit,

und mit der eigenen Zeit und Energie

muss jede und jeder sorgsam umgehen –

- 34 -

und wer die Überforderung nicht rechtzeitig

erkennt, hat es manchmal später um

so schwerer, wieder in den richtigen Tritt

zu kommen.

Deshalb danken wir Sven herzlich für alles

Mitdenken und Mitarbeiten und wünschen

ihm Gottes Segen für seinen Weg.

Der führt ihn bestimmt nicht aus der

Gemeinde heraus, wie er deutlich gemacht

hat.

Willkommen

Damit das Presbyterium wieder

vollständig ist, wurde entschieden,

Michael Roggenkamp nachzuberufen.

Wir freuen uns auf das Miteinander und

sind gespannt, welche Begabungen nun

zusammen kommen werden.

Sitzungen

Die Sitzungen des Presbyteriums

„wandern“ künftig durch die

Gemeinde und finden in den verschiedenen

Gemeindehäusern statt: am 27. Juni im

Gemeindehaus Balde, am 11. Juli im Konfirmandensaal

der Kirche, am 29. August

im Gemeindehaus Benfe, am 12. September

im Jugendheim Erndtebrück, am 24.

Oktober in der Kapelle Schameder, am 7.

November im Jugendheim Erndtebrück,

am 12. Dezember in der Alten Schule Zinse

und am 23. Januar wieder im Konfirmandensaal

der Kirche. Die Sitzungen beginnen

jeweils um 19.30 Uhr.

Vorsitz

Nach vier Jahren Vorsitzarbeit

durch Pfr. Stefan Berk wurde im

April Pfr. Stefan Turk zum neuen Vorsitzenden

des Presbyteriums gewählt.


Juni 2012

03

12

13

17

20

23

24

Goldene und Diamantene

Konfirmation, 10.30 Uhr, Kirche

Kindergottesdiensttag in Unna:

„Was für Kinder!“

Bibel im Gespräch, 20.00 Uhr,

Jugendheim

bis 15: Gemeindefreizeit in

Nordhelle – siehe Seite 22

Vortrag: Hugenotten, 19.30 Uhr,

Vereinshaus

Kreissynode Wittgenstein,

8.00 Uhr, Kirche/Gemeindehaus

Feudingen

90. Wittgensteiner Glaubenskonferenz,

16.00 Uhr, Kirche

Erster Konfi-Tag „On Tour“ für

Jahrgang 2013, Jugendheim

Vorstellungsgottesdienst der

Konfirmandinnen und Konfirmanden

2013, 10.30 Uhr, Kirche

27 Kindergarten-Gottesdienst

„Sönkes Stunde“, 10.00 Uhr,

Kirche

Gottesdienst im AWO-Seniorenzentrum,

10.30 Uhr

25

Gottesdienst im AWO-Seniorenzentrum,

10.30 Uhr

August 2012

21 Ende

der Sommerferien

Open-Air-Gottesdienst zum

26 Auftakt der Hüttenwanderung,

10.00 Uhr

Juli 2012

01 Kindergottesdienst-Sommerfest

mit Mittagessen, 10.30 Uhr,

Kapelle Schameder

Anmeldung für die neuen Konfirmandinnen/Konfirmanden,

04

20.00 Uhr, Jugendheim

09 Beginn

der Sommerferien

Bibel im Gespräch, 20.00 Uhr,

Jugendheim

TenSing im Jugendheim,

19.00 Uhr

10

19

- 35 -

September 2012

09

Silberne Konfirmation,

10.30 Uhr, Kirche

12 Kindergarten-Gottesdienst

„Sönkes Stunde“, 10.00 Uhr,

Kirche

bis 25: Bibelkurs „Spur 8“,

18 täglich 19.30 Uhr, Jugendheim

bis 30: Gemeindefahrt nach

28 Berlin-Müggelheim

Familien-Gottesdienst mit

30 Kindergärten zu Erntedank,

10.30 Uhr, Kirche


GRUPPEN UND KREISE

Sonntag Gottesdienst in Erndtebrück 10.30 Uhr

1. Sonntag im Monat 19.00 Uhr

Gottesdienst Schameder (1. Sonntag)

9.00 Uhr

Gottesdienst Benfe (2. Sonntag)

9.00 Uhr

Gottesdienst Balde (3. Sonntag)

9.00 Uhr

Gottesdienst Zinse (4. Sonntag)

9.00 Uhr

Gemeinschaftsstunde Vereinshaus (außer 1. Sontag) 19.30 Uhr

Montag Krabbelgruppe 1, Jugendheim 9.00 - 11.00 Uhr

Frauenhilfe Schameder

14.00 - 16.00 Uhr

CVJM-Fußball, Dreifachturnhalle

18.00 - 20.00 Uhr

Kirchenchor, Kirche

19.30 - 21.00 Uhr

Dienstag Krabbelgruppe 2, Jugendheim 9.00 -11.00 Uhr

Katechumeninnen und Katechumenen 15.00 - 16.30 Uhr

und 16.45 - 18.15 Uhr

Frauengebetsbund (2. Dienstag)

14.30 Uhr

LOGIN - Jugendtreff ab 13 Jahre

16.00 - 20.00 Uhr

Frauenhilfe Zinse

Sommerpause

Bibel-Gesprächskreis (2. Dienstag)

20.00 Uhr

Mittwoch Krabbel- u. Kindergartengottesdienst „Sönkes Stunde“

(27. Juni, Kirche) 10.00 Uhr

Kindergottesdienst Benfe (letzter Mittwoch) 16.00 - 17.30 Uhr

Frauenfrühstück (1. Mittwoch)

9.00 - 11.00 Uhr

Frauenhilfe Balde (1. Mittwoch)

Sommerpause

Mädchenjungschar Balde (14-täglich) 16.30 - 18.00 Uhr

Frauenhilfe Erndtebrück

Sommerpause

Hauskreis Balde (14-täglich)

20.00 Uhr

CVJM Posaunenchor (Vereinshaus)

19.30 Uhr

Donnerstag Krabbelgruppe 3, Jugendheim

9.00 - 11.00 Uhr

LOGIN - Jugendtreff ab 13 Jahre

16.00 - 20.00 Uhr

Timo-Treff (letzter Donnerstag im Monat)

18.00 Uhr

Gebetsstunde im Vereinshaus

19.30 - 20.30 Uhr

Frauenhilfe Benfe

Sommerpause

Freitag Kindergottesdienst (letzter Freitag) 15.00 - 17.00 Uhr

LOGIN für Teens von 7-12 Jahre

15.00 - 18.00 Uhr

LOGIN - Jugendtreff ab 13 Jahre

18.00 - 21.00 Uhr

CVJM-Jungen-Jungschar, Jugendheim 17.30 - 19.00 Uhr

Samstag Kindergottesdienst Schameder (14-täglich) Sommerpause

Gospelchor, Jugendh. (monatl., nach Vereinb.) 15.00 - 18.00 Uhr

Konfis „On tour“ (1 x monatlich)

Klöneck - mehr als ein Café, Siegener Str. 3, Tel.: 597775

dienstags 9.00-12.00 Uhr, freitags und sonntags 14.30-17.30 Uhr

- 41 -


So erreichen Sie uns

Gemeindebüro Tel.: 2118

Kirchplatz 2 Fax: 599394

Reinhild Hoffmann buero@kirche-erndtebrueck.de

Öffnungszeiten:

Di-Fr, 9 –12 Uhr

Pfarrer Stefan Berk Tel.: 2461

Sonnenweg 1

stefan.berk@kirche-erndtebrueck.de

Pfarrer Stefan Turk Tel.: 599362

Kirchplatz 2

stefan.turk@kirche-erndtebrueck.de

Pfarrer Stefan Döhner Tel.: 604938 oder 0170 6809129

stefan.doehner@kirche-erndtebrueck.de

Familienzentrum „Sonnenau“ Tel.: 1285

Ederfeldstr. 1

www.evkita-sonnenau.de

Kinderhaus Tel.: 2487

Martin-Luther-Straße

Offene Kinder- und Tel.: 1647

Jugendarbeit Erndtebrück okja@kirche-erndtebrueck.de

Jugendheim, Flur Tel.: 6049722

Küster Friedhelm Krämer Tel.: 4289

Internet

www.kirche-erndtebrueck.de

TEL.: 597770 - Siegener Straße 3 - FAX: 597779

Krankenpflege: Schwester Nicole Dickel

Telefon: 59777-0 oder 0151/58006246

Bürozeiten: montags bis donnerstags, 9–12 Uhr

Allgemeine Lebensberatung

Sprechstunde im Diakonischen Werk in Erndtebrück oder in Bad

Berleburg – bitte verabreden Sie einen Termin: Telefon 02751/9213

Ehe-, Familien- und Schwangerschafts-Konfliktberatung:

Sprechstunde im Diakonischen Werk in Bad Berleburg

nach telefonischer Vereinbarung: 02751/9213

Ambulanter Hospizdienst Wittgenstein

Eva Gundermann, Telefon: 0151/58006244

Wenn in Erndtebrück niemand erreichbar ist, wird Ihr Anruf automatisch

nach Berleburg weitergeschaltet – legen Sie nicht zu schnell auf!

KLÖNECK – mehr als ein Café

Begegnungen und Gespräche bei Kaffee und mehr

dienstags 9.00-12.00 Uhr, freitags und sonntags von 14.30-17.30 Uhr

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Mi und Fr: 08.00 – 13.00 Uhr und 14.30 – 18.00 Uhr

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