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Lesen - Stift Mattsee

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Neues aus der Pfarrgemeinde I Jahrgang 45 Sommer 2013<br />

So viele Farben und Formen – warum? Das Glitzern der Sterne -– warum? Das Plätschern des Wassers –<br />

warum? Das Zwitschern der Vögel – warum? All das dient keinem sichtbaren Zweck...<br />

Es ist<br />

einfach da<br />

– damit ich staune.<br />

Nach A.Rotzetter


Früjahr 2013<br />

Editorial<br />

Inhalt<br />

3 Worte des Pfarrers<br />

4 Jubiläen<br />

5 Sozialkreis<br />

6 Bittgang St. Wolfgang<br />

7 Flohmarkt, Ehejubiläum<br />

8 Firmung<br />

9 Jungschar<br />

10 Erstkommunion<br />

11 Ministranten<br />

12 Diabelli<br />

14 Bibliothek, <strong>Stift</strong>s Museum<br />

15 Pfarrfest<br />

16 Termine<br />

Wir gehen auf den Sommer, auf die Ferien- und Urlaubszeit zu. So rundet dieser Pfarrbrief<br />

wieder ein Arbeitsjahr ab. Aber nicht nur das. Es war auch eine Zeit von viel<br />

engagiertem, ehrenamtlichem Wirken und Feiern, von dem wir berichten möchten.<br />

Alle Dienste, die es dazu braucht, sind wertvolle Beiträge für unsere Pfarrgemeinschaft.<br />

Da drängt es uns, allen Dank zu sagen, die in irgendeiner Weise mitgeholfen<br />

haben. Einige Frauen und Männer möchten wir diesmal besonders erwähnen:<br />

Frau Maria Reiff hat wieder einen Flohmarkt für die Kirchenstuckreinigung<br />

organisiert mit einem großartigen Ergebnis. Ihr und allen Helferinnen und Helfern<br />

Vergelt’s Gott! Für die musikalische Gestaltung einer feierlichen Maiandacht hat<br />

Herr Josef Sturm die Hirtenkinder samt Geigenmusi vom Tobias Reiser<br />

Adventsingen unter der Leitung von Elisabeth und Sepp Radauer gewonnen.<br />

Danke auch für seinen Einsatz und die Ideen für das <strong>Stift</strong>smuseum. Männer<br />

der Feuerwehr haben im Turm den angesammelten Unrat der Tauben beseitigt.<br />

Das brauchte wahrlich einen guten Magen! Danke! Am <strong>Stift</strong>splatz wurden neue<br />

Bäume gepflanzt. Danke dem Spender! Ein besonderes Vergelt’s Gott gilt unserem<br />

„Pauli“ – Herrn Paul Altenberger. Seit 40 Jahren leistet er seine stets<br />

umsichtigen, treuen Dienste als Hausmeister für Pfarre und <strong>Stift</strong>. Zu seinem<br />

60. Geburtstag gratulieren wir ganz herzlich und wünschen ihm für seine „Pension“<br />

alles Gute! Noch zwei Ankündigungen: Die Homepage der Pfarre und des <strong>Stift</strong>es –<br />

www.stiftmattsee.at – wird schrittweise erneuert und aktualisiert. Sie finden darin<br />

bereits die aktuellen Veranstaltungen und das Liturgieblatt. Am Sonntag, dem 15. und<br />

16. Juni begehen wir wieder den „Partnersonntag“. Von der Pfarre Yemo wird uns<br />

Sr. Brigitta Raith, Regionalleiterin der Missionarinnen Christi in der Region Kongo/<br />

Südafrika berichten. Noch ein Anliegen: Mit dem beiliegenden Zahlschein bitten wir<br />

diesmal um eine Spende für die Druckkosten des Pfarrbriefes. Dank.<br />

So wünschen auch wir vom Redaktionsteam Ihnen allen einen guten, erholsamen<br />

Sommer!<br />

Elisabeth Hager<br />

Impressum<br />

Herausgeber: <strong>Stift</strong>spfarre <strong>Mattsee</strong>, 5163 <strong>Mattsee</strong>, <strong>Stift</strong>splatz 1, Tel. 06217/5202, Fax DW 24, www.stiftmattsee.at<br />

Für den Inhalt verantwortlich: <strong>Stift</strong>spfarrer Franz Lusak Redaktionsleitung: Elfriede Kriechhammer, elfriede.kriechhammer@sbg.at<br />

Redaktion: Karin Schwaiger, Elisabeth Hager, Franz Lusak Gestaltung: Alexandra Steiger-Gutfertinger Bildnachweis: siehe Bild, privat<br />

Seite 2


Sommer 2013<br />

Liebe Pfarrgemeinde!<br />

Unser alljährlicher Firmspender,<br />

Abt Johannes Perkmann<br />

aus Michaelbeuern, richtet<br />

immer ein kurzes, persönliches<br />

Wort an jeden einzelnen<br />

Firmling; etwa: „Weißt du,<br />

was das Wort ‚Amen’ bedeutet,<br />

das du eben gesagt hast?“<br />

– Oder: „Worin kann dir deine<br />

Namenspatronin ein Vorbild sein?“ – Ein anderes<br />

Mal: „Hat der ‚Chrisam’ etwas mit deinem Christsein<br />

zu tun?“ – Immer wieder auch: „Kannst du dich als<br />

Neugefirmter in deiner Pfarrgemeinde betätigen?<br />

Welche Möglichkeiten hast du?“ – Nicht immer fällt<br />

den Firmlingen eine passende Antwort ein; aber das<br />

spielt in diesem Augenblick keine Rolle. Es ist deutlich<br />

spürbar, dass hier etwas Besonderes geschieht, das<br />

wir überhaupt schwer in Worte fassen können. Und<br />

doch braucht die Erfahrung des Heiligen Geistes sichtbare<br />

Zeichen und einen sprachlichen Ausdruck; etwa<br />

eine spontane Frage und eine ebensolche Antwort…<br />

Abt Johannes hat in seiner Predigt, das Wirken Gottes<br />

mit einem großartigen Film verglichen, der jedoch in<br />

einem mangelhaft ausgestatteten Kino gezeigt wird:<br />

Der Film – ein Meisterwerk, wie „Ghandi“, mehrfach<br />

preisgekrönt und großartig, die Vorführung – höchst<br />

unzulänglich: Die Leinwand ist verknittert, vergilbt<br />

und löchrig; die Lautsprecher knistern und fallen<br />

manchmal ganz aus. Da sitzt jemand so, dass er die<br />

Sicht nach vorne verdeckt und immer dazwischen<br />

redet, sodass dem Zuseher ganze Handlungsstränge<br />

verloren gehen… Kein Vergnügen, sich unter solchen<br />

Umständen einen Film wie „Ghandi“ anzusehen. Manche<br />

werden den Kinosaal enttäuscht verlassen; andere trotz<br />

dieser miserablen Vorführung dennoch vom Wert eines<br />

solchen Filmes begeistert sein!<br />

In einem ganz anderen Zusammenhang ist mir ebenfalls<br />

bewusst geworden, wie schnell wir in unsere<br />

menschlichen Leben an Grenzen stoßen: Trotz beständiger<br />

Kontrollen durch Fachleute haben sich kürzlich<br />

von unserem Kirchturm Steine gelöst, welche glücklicherweise<br />

am Gesimse zum Liegen gekommen sind.<br />

Wäre ein Unglück passiert, stünde sofort die Schuldfrage<br />

im Raum! Wie umgehen mit dem Vorwurf, dass<br />

man doch hätte besser vorbeugen können? - Beim<br />

Bericht über den gewaltigen Erdrutsch, der unlängst<br />

eine ganze Galerie der Felbertauernstraße zerstört hat,<br />

ist mir erneut eine solche Frage in den Sinn gekommen…<br />

Unser Glaube gibt uns keine direkten Antworten; er<br />

lässt vieles offen, was wir mit unserem Verstand gerne<br />

begreifen möchten. Was er uns in jedem Fall schenkt,<br />

ist die einzigartige Gewissheit, dass Gott immer an<br />

unserer Seite steht; dass er stets für uns eintritt, wenn<br />

wir aus vermeintlicher oder tatsächlicher Schuld<br />

keinen Ausweg mehr sehen. Gottes Geist „wohnt“ in<br />

uns; der Apostel Paulus sagt: „Der Geist nimmt sich<br />

unserer Schwachheit an“ (Röm 8,26).<br />

Christlicher Glaube hält an der Erlösung durch<br />

Jesus Christus fest, während die heute weit verbreitete<br />

„Esoterik“ meint, dass sich der Mensch von allen<br />

Unannehmlichkeiten des Lebens selbst befreien kann.<br />

Liebe, Friede, Harmonie… können wir nicht von uns<br />

aus herbeiführen; dazu braucht es eben den Heiligen<br />

Geist, auch wenn sein Wirken unfassbar ist und wir es<br />

mit unserem Verstand niemals einholen können…<br />

Dazu ein abschließendes Wort von Abt Johannes:<br />

„Gott ist der Film, und die Kirche ist das Kino, in dem<br />

der Film läuft. Ich hoffe, wir können uns den Film<br />

irgendwann in bester 3-D und Stereoqualität unverfälscht<br />

und mal in voller Länge angucken!<br />

Und vielleicht spielen wir dann ja sogar mit!“<br />

Euer Pfarrer und Propst Franz Lusak<br />

Seite 3


Sommer 2013<br />

Paul Altendorfer feiert...<br />

... 60 Lebensjahre und 40 Dienstjahre –<br />

<strong>Stift</strong> und Pfarre <strong>Mattsee</strong> gratulieren herzlich.<br />

von PGR-Obfrau Irene Keplinger<br />

Ein besonderes Jubiläum feierte am<br />

Sonntag 2. Juni 2013 unser Hausmeister<br />

Paul Altendorfer. Sein 60. Geburtstag und<br />

sein 40 jähriges Dienstjubiläum wurden<br />

bei einem vom Diabellichor musikalisch<br />

gestalteten, schwungvollen Gottesdienst<br />

gewürdigt. <strong>Stift</strong>sverwalter Dr. Johannes<br />

Müller schätzte in seiner Ansprache die<br />

gute Zusammenarbeit, die ihn in dieser<br />

langen Zeit mit ihm verband. Im Namen<br />

der Pfarrgemeinde dankte die Obfrau mit<br />

einem kleinen Geschenk für die Hilfsbereitschaft<br />

und seine Einsatzbereitschaft<br />

auch an Wochenenden und Feiertagen.<br />

Als Zeichen der besonderen Wertschätzung<br />

und Anerkennung wurde Herrn<br />

Altendorfer von Propst Franz Lusak der<br />

Orden des <strong>Stift</strong>es <strong>Mattsee</strong> überreicht. Wir<br />

wünschen „unserem Pauli“ Gesundheit<br />

und Lebensfreude zu seinem Jubiläum.<br />

60 Jahre Landjugend <strong>Mattsee</strong><br />

Anlässlich unseres 60 jährigen Jubiläums<br />

der Landjugend <strong>Mattsee</strong> wollten wir ein<br />

Symbol setzen, das die letzten Jahre widerspiegelt.<br />

Deshalb haben wir ein Kreuz<br />

entworfen und mit Tüchern in verschiedenen<br />

Farben des Lebens geschmückt.<br />

Die hellen Farben symbolisieren die<br />

Freude und guten Dinge im Leben. Orange<br />

ist die Sonne und soll unsere Freude<br />

über den Zusammenhalt in der Landjugend<br />

und unseren Spaß, den wir selbst<br />

bei so großen Veranstaltungen haben,<br />

charakterisieren.<br />

Natürlich gibt es auch viele anstrengende<br />

Tage und schlaflose Nächte. Doch in der<br />

Hoffnung auf ein gelungenes Fest nimmt<br />

man dies sehr gerne in Kauf. Grün ist<br />

die Farbe der Hoffnung, daher haben wir<br />

auch grün in unser Kreuz eingebaut.<br />

Immer wieder gibt es schlechtere Zeiten<br />

und dunkle Wolken brauen sich über uns<br />

zusammen. Doch nach diesen Wolken<br />

zeigt sich immer wieder der blaue Himmel<br />

und deshalb verwendeten wir auch<br />

die Farbe blau.<br />

In unserem Verein sind viele verschiedene<br />

Persönlichkeiten mit vielen verschiedenen<br />

Talenten. Nur so kann man etwas<br />

großes auf die Beine stellen.<br />

Das Kreuz, welches wir selber gestaltet<br />

haben zeigt einmal mehr unser Motto<br />

„Alleine sind wir stark, aber Gemeinsam<br />

sind wir unschlagbar.“<br />

von Stefanie Gruber<br />

und Michaela Költringer<br />

Seite 4


Sommer 2013<br />

Flurdenkmäler<br />

Sozialkreis<br />

Auch heuer fand wieder die Maiwallfahrt<br />

des Sozialkreises statt.<br />

Diesmal ging es am 16.05.2013 in das<br />

benachbarte Oberösterreich in die Wallfahrtskirche<br />

von Maria Schmolln. Pünktlich<br />

um 13.15 Uhr starteten knapp 40<br />

Wallfahrer, darunter auch unser sehr<br />

verehrter Herr Propst Franz Lusak, mit<br />

dem Autobus nach Maria Schmolln. Dort<br />

wurden wir von Bruder Bertram bereits<br />

erwartet. Nach einem Rundgang durch<br />

die Kirche erhielten wir von Bruder<br />

Bertram in einem sehr interessanten aber<br />

leider etwas zu leise gesprochenen Vortrag<br />

einen umfassenden Einblick in die<br />

Geschichte der Wallfahrtskirche.<br />

Im Anschluss hielten unser Herr Propst<br />

mit Assistenz von Frau Maria Sturm eine<br />

sehr stimmungsvolle Maiandacht.<br />

Dafür möchten wir uns alle sehr herzlich<br />

bedanken.<br />

Bevor wir die Heimreise antraten, wurde<br />

in einem nahe gelegenen Gasthof<br />

noch für unser leibliches Wohl gesorgt.<br />

Wir glauben, dass wir eine sehr schöne<br />

und gelungene Wallfahrt erleben durften.<br />

Für die zahlreiche Teilnahme an dieser<br />

Wallfahrt möchte sich der Sozialkreis<br />

der Pfarrgemeinde bei allen Wallfahrer/<br />

innen recht herzlich bedanken.<br />

Seit nunmehr einem Jahr besteht der<br />

Sozialkreis der Pfarrgemeinde <strong>Mattsee</strong><br />

in neuer Zusammensetzung. Dies möchte<br />

ich zum Anlass nehmen, mich bei<br />

meinen freiwilligen MittarbeiterInnen<br />

von ganzem Herzen zu bedanken. Ich<br />

habe das Bedürfnis, den Lesern des<br />

Pfarrbriefes unsere Helfer auch namentlich<br />

vorzustellen.<br />

Bei den Seniorennachmittagen und anderen<br />

Veranstaltungen erhielt ich wirklich<br />

professionelle Unterstützung von:<br />

Brandhuber Maria, Haidinger Elisabeth,<br />

Handlechner Anneliese, Quehenberger<br />

Anni, Rauscher Dorli, Sturm Maria.<br />

Zum Gelingen dieser Veranstaltungen<br />

haben auch ganz wesentlich beigetragen:<br />

OSR Hannes Maringer, Paul Lechner<br />

sowie alle Familien, die uns mit Kuchen-<br />

Spenden tatkräftig unterstützten.<br />

Die Trauerbesuche werden von Familie<br />

Elisabeth und Johann Hofbauer mit<br />

Würde und in einfühlsamer Weise durchgeführt.<br />

Bei den Geburtstagsgratulationen wurde<br />

ich tatkräftig von Ursula Riedl und<br />

Herbert Lindner unterstützt.<br />

Bei der Abwicklung unserer Vorhaben<br />

stand uns Maria Moser immer mit<br />

Rat und Tat zur Seite.<br />

All diesen Helfer/innen sprechen wir<br />

nochmals unseren aufrichtign Dank aus,<br />

mit der Bitte uns auch in Zukunft zu<br />

unterstützen.<br />

von Hans Unger<br />

Reitshamweg bei Saulach<br />

Klein und oftmals unbemerkt.<br />

Besondere Orte, die durch einen<br />

Bildstock, Marterl, Wandbild, Wegkreuz<br />

oder durch ein Frautaferl<br />

hervorgehoben werden.<br />

Marienbilder auf einfachem Blech<br />

oder Holz gemalt säumen unsere<br />

Wege.<br />

Oft unbemerkt und doch vom Besitzer<br />

liebevoll mit Blumen geschmückt.<br />

Meist barocke Mariendarstellungen<br />

findet man am Wartsteinrundweg<br />

und am Weg um den <strong>Mattsee</strong>.<br />

Fraubilder stehen an besonderen<br />

Plätzen und laden zum Betrachten<br />

ein.<br />

von Paul Lechner<br />

Frautaferl Paltingmoos<br />

Seite 5


Sommer 2013<br />

Jährlicher Bittgang nach St.Wolfgang<br />

Am Freitag nach Christi Himmelfahrt – am Schauerfreitag<br />

Seit vielen Jahren machen die <strong>Mattsee</strong>r<br />

einen Bittgang nach St. Wolfgang. Seit<br />

ca. 55 Jahren läuft das so: mit dem Bus<br />

bis Winkl bei St. Gilgen, zu Fuß über den<br />

Falkenstein bis Ried, dann mit dem Bus<br />

bis St.Wolfgang. Dort wird eine heilige<br />

Messe gefeiert, anschließend ist Abfahrt<br />

nach Mondsee zum Mittagessen. Danach<br />

Gang nach Maria Hilf zu einer kurzen<br />

Andacht, Kaffeepause in Mondsee,<br />

Rückfahrt nach <strong>Mattsee</strong>. Natürlich wird<br />

immer wieder Rosenkranz gebetet.<br />

Bis zur Einstellung der Ischler Bahn im<br />

Jahre 1957 gingen die <strong>Mattsee</strong>r zu Fuß<br />

nach St. Wolfgang. Das ging so vor sich:<br />

Man traf sich um 4 Uhr früh in Seekirchen<br />

auf der Fischachbrücke. Die Teilnehmer<br />

kamen aus dem Ort <strong>Mattsee</strong> und<br />

vom Buchberg, meist aus der ländlichen<br />

Bevölkerung. Angeführt hat die Gruppe<br />

der Zechpropst des Jahres. DieTeilnehmerzahl<br />

schwankte um die 10 Personen,<br />

meist jüngere Männer und Frauen. Sie<br />

gingen über Rutzing – Haging – Kraiwiesen<br />

– Pabenschwandt nach Hof. Dort<br />

wurden sie mit einer Pilgerfahne am<br />

Ortsrand empfangen und zur Frühmesse<br />

in die Kirche geführt. Nach der heiligen<br />

Messe ging es zum Frühstück in<br />

den nahe gelegenen Gasthof. Weiter ging<br />

es der Straße entlang nach Fuschl. Dort<br />

wurde im“ Gasthof Mohren“ Mittagsrast<br />

gemacht. Weiter ging die Wallfahrt Richtung<br />

St.Gilgen – Brunnwinkl – Fürberg<br />

mit Nachmittagsrast - dann über den Falkenstein<br />

zu den verschiedenen Gnaden<br />

– und Gedenkstätten nach St. Wolfgang.<br />

Ankunft war um ca. 17 Uhr. Abends ging<br />

es zur Maiandacht. Im “Zimmerbräu“<br />

wurde übernachtet.<br />

Nach der Frühmesse am nächsten Tag<br />

nahmen sie das Schiff nach Gschwandt<br />

zur Bahnstation der Ischler Bahn. Die<br />

Bahn brachte sie über St. Gilgen nach<br />

St. Lorenz. Dort stiegen sie um in die<br />

Zubringerbahn nach Mondsee. Von dort<br />

ging es wieder zu Fuß nach Maria Hilf<br />

zu einer Andacht und zu einem Mittagessen<br />

in Mondsee. Der Rückweg Richtung<br />

<strong>Mattsee</strong> führte entlang des Irrsee-<br />

Westufers über den Henndorfer Wald<br />

zur Sommerholzkirche. Mangels eines<br />

ordentlichen Weges gab es in dem großen<br />

Waldgebiet öfters arge Verirrungen.<br />

In Neumarkt am Wallersee gab es nochmals<br />

eine verdiente Jause. Je nach Stimmung<br />

wurde zuletzt in Köstendorf und<br />

Schleedorf eingekehrt, wobei es öfters<br />

sehr lustig wurde. Bei der Heimkehr war<br />

es meist schon dunkel.<br />

Anhang<br />

Am Sonntag vor der St. Wolfgang Wallfahrt<br />

wurde früher in der Kirche in <strong>Mattsee</strong><br />

für die Wallfahrt gesammelt. Mit dem<br />

Geld wurde in Hof und in St. Wolfgang<br />

eine Messe bezahlt, in der Falkensteinkirche<br />

und auf Maria Hilf gespendet. War<br />

noch etwas Geld übrig gab es am Heimweg<br />

einige Getränke oder eine Jause.<br />

Unter dem NS-Regime war die Wallfahrt<br />

nicht erwünscht. Durchgeführt wurde sie<br />

aber trotzdem. Im Jahre 1944 wurde die<br />

Gruppe von der Gestapo abgefangen und<br />

sie musste nach <strong>Mattsee</strong> zurück kehren.<br />

Nach Überlieferungen gibt es die Wallfahrt<br />

schon seit ca. 150 Jahren oder mehr.<br />

Sie geht wahrscheinlich auf ein Versprechen<br />

gegen Hagelwetter zurück.<br />

Matthias Költringer hat mir von diesem<br />

alten Brauch erzählt.<br />

von Elfriede Kriechhammer<br />

Seite 6


Sommer 2013<br />

Pfarr-Flohmarkt zugunsten<br />

der Kirchenstuck-Reinigung<br />

Unser Flohmarkt in Zellhof war ein voller<br />

Erfolg! Ich möchte mich hiermit bei<br />

der Bevölkerung für die Flohmarkt- und<br />

Kuchenspenden bedanken! Mein ganz<br />

spezieller Dank gilt aber allen freiwilligen<br />

Mitarbeitern, die so fleissig beim<br />

Aufbauen, Verkaufen und Zusammenräumen<br />

geholfen haben.<br />

Die vielen helfenden Hände<br />

haben zu einem so<br />

tollen Reinerlös beigetragen,<br />

zusätzlich hatten<br />

wir auch viel Spaß und<br />

eine nette Gemeinschaft!<br />

von Maria Reiff<br />

Ehejubiläum<br />

Es ist schon eine liebgewordene Tradition<br />

geworden, dass Ehepaare von der Pfarre<br />

zu einem Ehejubiläum eingeladen werden.<br />

Im Frühling sind die jungen Ehepaare<br />

dran, die 1, 5, 10, 15, 20 oder 25 Jahre<br />

verheiratet sind. 7 Ehepaare sind<br />

er Einladung gefolgt und haben<br />

im Abendgottesdienst am Samstag,<br />

27. April 2013, ihr Eheversprechen<br />

erneuert. Der Diabellichor gestaltete die<br />

Feier musikalisch mit gekonnt dargebotenen<br />

Gospels. Nach dem Gottesdienst<br />

wurden die Jubelpaare in den Weinkeller<br />

des <strong>Stift</strong>es geladen, wo sie im beeindruckenden<br />

Kellergewölbe Petra Mödlhammer<br />

als Vertreterin des Arbeitskreises<br />

Ehe und Familie begrüßte. Sie betonte<br />

die Vorbildwirkung, die die Ehepaare für<br />

die Gemeinde haben, weil sie lebendige<br />

Beispiele dafür sind, dass die Ehe auch<br />

in der heutigen Zeit gelingen<br />

kann. Anschließend wurden die<br />

Jubelpaare von Mitgliedern des<br />

Arbeitskreises bewirtet und es<br />

entspann sich wieder einmal ein<br />

geselliger Abend, den die Eingeladenen<br />

sehr genossen.<br />

Der Arbeitskreis Ehe und Familie<br />

organisiert dieses kleine Fest<br />

und freut sich, dass es stets so<br />

gut angenommen wird.<br />

Möge der Segen, den Pfarrer<br />

Franz Lusak beim Gottesdienst jedem<br />

Paar einzeln spendete, die Paare in ihrem<br />

Eheleben stärken.<br />

Seite 7


Sommer 2013<br />

Firmung 2013<br />

Die Firmung wurde am Samstag 4. Mai von Abt Mag. Johannes Perkmann<br />

aus Michaelbeuern gespendet.<br />

Im Pfarrbrief möchte ich einfach nur ein riesengroßes DANKESCHÖN aussprechen<br />

für ALLE die mitorganisiert haben, um solch ein wundervolles Fest zu<br />

gestalten. Es war von Anfang bis Ende ein unvergessliches Erlebnis, nicht nur<br />

für die Firmlinge und Paten. Worte, gesprochen vom Herrn Pfarrer und Abt, die<br />

die Jugendlichen und Mitgläubigen auch erreichten, die man in den Alltag mitnehmen<br />

kann. Besonders berührend war die musikalische Umrahmung, die diese<br />

Feier so besonders machte.<br />

Michael war vor der Firmung aufgeregt, nach der Firmung waren seine Worte:<br />

„Es war sooo schön – i mecht glei nu amoi geh!!! Schade, dass es so schnell vorbei<br />

war“. Und somit noch einmal Vielen lieben Dank an alle, die uns „Auswärtigen“<br />

so einen schönen Abend bescherten!<br />

LG Hilde Probst und Familie<br />

Liebe Firmlinge, liebe Paten und Eltern,<br />

wir danken Euch herzlich für die Disziplin<br />

und die Mitarbeit im Rahmen der<br />

Firmvorbereitung. Nur durch die vielen<br />

Menschen, die ehrenamtlich mithelfen<br />

und gestalten, ob Blumenschmuck,<br />

die musikalische Gestaltung durch den<br />

Diabelli-Chor u. Musikkapelle, die Worte<br />

des Firmspenders usw.... kann so ein<br />

schöner Gottesdienst gelingen.<br />

Der Heilige Geist stärke Euch zu einem<br />

Leben aus dem Glauben!<br />

Das Firmteam<br />

Einladung<br />

Jugendmesse<br />

„im Grünen“ im Zellhof<br />

Samstag , 22.Juni<br />

um 19.15 Uhr<br />

Fotos: Atelier Lichtblicke/ Thalgau<br />

Seite 8


Sommer 2013<br />

Zwischen Merkball und dem Emmausgang<br />

Jung<br />

schar<br />

Ein intensives Jungscharjahr geht dem Ende zu. Wöchentlich kommen bis zu 14 Kinder<br />

zwischen 6 und 8 Jahren zur Jungscharstunde ins Pfarrheim. Der spannende Mix<br />

aus Festen und Themen im Jahreskreis, Kirche erleben, Basteln und einer großen Portion<br />

Spielen scheint den Kindern sehr gut zu tun. Zuletzt waren sie von den Legenden<br />

und Bildern der Erzengel schwer fasziniert. Der Höhepunkt im Jungscharjahr kommt<br />

allerdings erst: Das Jungscharlager! In der ersten Ferienwoche geht es für drei Nächte<br />

nach Zellhof. Heuer haben wir beschlossen genauso tapfer wie die Pfadfinder in Zelten<br />

zu übernachten. Ob dazu alle genug Mut aufbringen können? Wir werden sehen<br />

und wieder berichten!<br />

Hermann und Martina Signitzer<br />

Alle Wanderfreudigen, Familien und Naturliebhaber sind<br />

herzlich eingeladen zum Familienwandertag<br />

auf den Buchberg.<br />

Familienwandertag<br />

Sonntag, 15. September 2013<br />

Treffpunkt um 9.30 Uhr beim Spar-Parkplatz in <strong>Mattsee</strong>.<br />

Um 11.00 Uhr laden wir zur gemeinsamen Messe auf dem Buchberg/Grillplatz ein.<br />

Anschließend lassen wir den Tag gemütlich mit Würstelgrillen am Lagerfeuer ausklingen.<br />

Wir kümmern uns um das Feuer und bitten Euch, Eure Würstel und Getränke selbst mitzubringen.<br />

Der Arbeitskreis Ehe und Familie der Pfarre <strong>Mattsee</strong><br />

freut sich auf einen schönen gemeinsamen Tag mit Euch.<br />

Der Familienwandertag kann nur bei Schönwetter stattfinden!<br />

Im Zweifelsfall kann bei Familie Leitner, Tel. 06217-7265 oder<br />

bei Familie Mödlhammer, Tel. 06217-6279 nachgefragt werden.<br />

Seite 9


Sommer 2013<br />

Erstkommunion <strong>Mattsee</strong> 2013<br />

aus Elternsicht<br />

Freudig der ersten<br />

Kommunion entgegen<br />

Fotos: Foto Vatschger/Berndorf<br />

Seit dem Himmelfahrtstag dürfen 28 Kinder aus den beiden zweiten Klassen Volksschule<br />

nun die Kommunion empfangen. Die Kinder haben sich in fünf Gruppenstunden<br />

gewissenhaft mit verschiedenen Themen zur Erstkommunion auseinander gesetzt. Unser<br />

Herr Pfarrer und das Vorbereitungsteam bot Unterstützung bei der Gestaltung der Familienmessen<br />

und gab Tipps zu den einzelnen Tischgruppenstunden. Ein Höhepunkt des Weges<br />

zur Erstkommunion war die Erstbeichte. Ein herzliches Dankeschön gilt Religionslehrer<br />

Wolfgang Steinbacher und Herrn Pfarrer Franz Lusak, die die Kinder mit viel<br />

Geduld und Umsicht auf das Fest vorbereitet haben. Euch Erstkommunionkinder<br />

möchte ich ein paar Wünsche mitgeben:<br />

Ich wünsche euch, dass eure Nähe zu Jesus noch lange anhält und euch über alle<br />

schweren und traurigen Stunden, die auch kommen werden, hinweg hilft. Denkt<br />

daran: Jesus, das Brot des Lebens, ist nun immer bei euch.<br />

Ich wünsche euch, dass ihr wahre Freunde findet und anderen eine gute Freundin bzw.<br />

ein guter Freund werdet. Jesus sagt: Die zu mir gehören sollen auch untereinander gute<br />

Freunde sein. Als letztes wünsche ich euch, dass ihr dem Weg mit Jesus treu bleibt.<br />

Ihr alle trägt sein Licht in euch. Durch euch kann unsere Welt heller und freundlicher<br />

von Martina Signitzer<br />

Als wir am ersten Erstkommunion-Elternabend<br />

gefragt wurden, was wir uns für<br />

unsere Kinder von der Erstkommunion<br />

erwarten, wurde so manches genannt:<br />

Freude, Freundschaft, Glaube, Zusammenhalt,<br />

Spaß und noch mehr. Nach<br />

der Erstkommunion beim letzten Elternabend<br />

stellte sich heraus, dass alle<br />

Erwartungen und noch einiges darüber<br />

hinaus erfüllt wurden.<br />

Die Vorbereitungszeit, die zu Beginn manchem<br />

lange und aufwendig erschienen<br />

ist, ist zurückblickend wie im Flug vergangen.<br />

Was uns am Anfang vielleicht<br />

etwas mühsam und zeitintensiv vorkam<br />

und was wir ängstlich und skeptisch<br />

betrachtet haben, hat sich im Laufe<br />

der Zeit, auch aufgrund der sehr guten<br />

Themenaufbereitung durch Herrn Propst<br />

und der Mithilfe der Lehrer, als einfach,<br />

interessant ja manchmal sogar lustig<br />

herausgestellt. Die Kinder, aber auch die<br />

Eltern, haben sich in dieser Zeit der Treffen<br />

und Familienmessen sehr gut auf die<br />

Erstkommunion vorbereiten können und<br />

es hat sich eine nette Gemeinschaft gebildet.<br />

Die Vorfreude und Spannung ist bei<br />

den Kindern von Treffen zu Treffen und<br />

durch die Vorbereitung im Religionsunterricht<br />

immer größer geworden.<br />

Als der Erstkommunionstag endlich da<br />

war, hat man den Kindern angesehen,<br />

wie sehr sie sich freuen.<br />

Die Kirche war festlich geschmückt,<br />

es wurde wunderschön gesungen und<br />

musiziert. Von den Kindern, Herrn<br />

Propst, den Lehrern, Eltern und Paten<br />

wurde alles feierlich vorgetragen. Die<br />

Musikkapelle hat gespielt und sogar die<br />

Sonne hat gestrahlt. So fand, mit der so<br />

schön vorbereiteten Agape, am Kirchenvorplatz<br />

ein gemütlicher Ausklang dieses<br />

wundervollen Festes statt.<br />

von Barbara Mairer<br />

Seite 10


Sommer 2013<br />

Ministranten<br />

Kinderkirche<br />

Wir Ministranten bedanken uns ganz herzlich bei den <strong>Mattsee</strong>rn für die<br />

freundliche Aufnahme beim diesjährigen „Ratschen-Gehen“!<br />

Durch die großzügigen Spenden habt ihr uns gezeigt, wie wichtig euch unser<br />

Engagement für die Kirche ist.<br />

In unserer Pfarre versehen derzeit 34 MinistrantInnenn gewissenhaft und<br />

verlässlich ihren Dienst.<br />

Ministrieren, was ist denn das?<br />

Diese Frage stellen sich viele Kinder, wenn der <strong>Stift</strong>spropst Franz in die Schule<br />

kommt und den Ministrantendienst vorstellt.<br />

Eine Antwort darauf zu geben ist gar nicht so leicht, denn die Meinungen was<br />

ein Ministrant / eine Ministrantin sein soll, gehen weit auseinander.<br />

Liebe Kinder!<br />

Eine letzte Gelegenheit vor dem<br />

Sommer habt ihr noch:<br />

Die Kinderkirche<br />

am 23. Juni.<br />

Wir treffen uns wie gewohnt um<br />

10.00 Uhr in der <strong>Stift</strong>skirche und<br />

beginnen den Gottesdienst mit den<br />

„Großen“. Nach wenigen Minuten<br />

wechseln wir zur Kinderfeierstunde<br />

in das Pfarrheim. Es erwartet<br />

dich eine kurze kindgerechte liturgische<br />

Feier. Ich freue mich auf dein<br />

Kommen!<br />

Martina Signitzer<br />

Der MinistrantInnendienst hat eine lange kirchliche Tradition und bietet eine<br />

gute Möglichkeit für Kinder und Jugendliche, sich aktiv an den unterschiedlichsten<br />

Gottesdienstformen zu beteiligen.<br />

Die Minis haben Anteil am Geschehen. In der Liturgie sind viele Handgriffe<br />

nötig. Die Ministranten verrichten ihren Dienst immer mit anderen Kindern<br />

oder Jugendlichen zusammen. Die älteren Minis leiten die jüngeren Kinder an,<br />

sind Vorbild. Alle sind Teil einer Gemeinschaft.<br />

In dieser Gemeinschaft werden ca. 1x pro Monat auch verschiedenste Freizeitaktivitäten<br />

angeboten, Bobfahren, Kegeln, Basteln, Mannschaftsspiele, Feste<br />

feiern,…<br />

Was wir im letzten Jahr so alles gemacht haben könnt ihr gerne auf<br />

unserer Homepage anschauen<br />

http://mattsee-minis.jimdo.com/bildergalerie<br />

Das besondere Highlight kommt aber noch!<br />

Im Sommer fahren wir gemeinsam nach Kössen auf Ministrantenlager und<br />

freuen uns schon sehr darauf!<br />

von Elisabeth Mack<br />

Seite 11


Sommer 2013<br />

Die Botschaft<br />

des Friedens<br />

Erstmals Oper in der <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong><br />

von Gottfried Franz Kasparek<br />

Das <strong>Stift</strong> <strong>Mattsee</strong> wurde von Herzog Tassilo III. von Bayern<br />

nach neuesten Erkenntnissen bereits im Jahre 760 gegründet.<br />

Tassilo, der Vetter Karls des Großen und ein Kulturstifter ersten<br />

Ranges, hat in seinem Land eine Reihe oft bis heute bestehender<br />

bedeutender Klöster gegründet. Neben dieser Tatsache ist<br />

das Schicksal des Herzogs von Interesse, der von Karl abgesetzt<br />

wurde und seinen Lebensabend selbst im Kloster verbringen<br />

musste. Das Konzept für die Oper „Harisliz, die Fahnenflucht<br />

Tassilos“ von Herbert Grassl mit dem Text von Gottfried Franz<br />

Kasparek bezieht sich auf die historischen Fakten. Die Figur<br />

des mittelalterlichen Herrschers soll sowohl in ihrer geschichtlichen<br />

Bedeutung als auch in zeitgemäßer Beleuchtung dargestellt<br />

werden. Tassilo, bereits im Kloster, alt geworden, erinnert<br />

sich an das Spiel um die Macht, an dem sein Leben zerbrochen<br />

ist. Wichtige Partner dieses Spiels wie Tassilos Frau, die langobardische<br />

Königstochter Liutberga, oder Karl, erscheinen dem<br />

Mönch im Traum. Aus der Erinnerung gewinnt Tassilo innere<br />

Reife und die Bereitschaft, sein Schicksal zu akzeptieren. Am<br />

Ende steht die Vision des Friedens.<br />

In <strong>Mattsee</strong>, seiner wahrscheinlich ersten Klostergründung,<br />

wurde Tassilo nie ganz vergessen, doch ist es das Verdienst des<br />

unvergessenen Propstes Vinzenz Baldemair (1940-2012), das<br />

Gedenken an den Gründer aus fernen Tagen neu belebt zu haben.<br />

Für Baldemair war Tassilo das leuchtende Beispiel eines<br />

Menschen, der sich von einer in seiner Zeit gewiss von Brutalität<br />

nicht freien Machtposition zu einem spirituellen Lebensweg<br />

läutert. Tassilos Hinwendung zu erstaunlichem Friedenswillen,<br />

sein <strong>Stift</strong>ertum, sein zwar erzwungenes, aber mit Würde getragenes<br />

Mönchs-Schicksal faszinierten den Priester Baldemair.<br />

So gibt es in der <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>, unter der wahrscheinlich<br />

noch einige karolingische Mauerreste liegen, nun eine Tassilovesper<br />

und davor steht seit 2010 das aussagekräftige Tassilo-<br />

Denkmal von Lotte Ranft. Baldemair dazu: „Tassilo hat uns in<br />

der Bewältigung seines Schicksals immer noch etwas zu sagen.<br />

Man kann einem Menschen die Würde nicht nehmen, selbst<br />

nach dem Sturz in die Ohnmacht.“ Auch die Kirche selbst könne<br />

noch einiges an Stil und Prunk ablegen: „Ihre Kraft muss im<br />

Inneren liegen. Nicht im Besitzen und Beherrschen, sondern im<br />

Dienen und Eintreten für die Menschenrechte.“ Propst Vinzenz<br />

Baldemair, der auch am Salzburger Orff-Institut ausgebildeter<br />

Musikpädagoge gewesen ist und sich für die Pflege zeitgenössischer<br />

Kunst eingesetzt hat, begrüßte den seit 2011 aktuellen<br />

Plan einer Tassilo-Oper für die <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong> mit großer<br />

Begeisterung und ebnete die Wege dafür mit spürbarer Freude.<br />

So ist diese Uraufführung ihm gewidmet.<br />

Dazu passend wird an diesem Opernabend Benjamin Brittens<br />

berührende Kirchenoper „Die Jünglinge im Feuerofen“, ein<br />

weltweit erfolgreiches, aber für Salzburg neues Stück, gespielt.<br />

Auch in dieser Oper nach dem Buch Daniel der Bibel wird ein<br />

Mächtiger, Nebukadnezar, zum Glauben und zum Frieden bekehrt.<br />

Für die erste <strong>Mattsee</strong>r Opernproduktion konnte ein internationales<br />

Team von Künstlerinnen und Künstlern gewonnen<br />

werden. Beide Stücke werden im atmosphärischen Raum der<br />

<strong>Stift</strong>skirche szenisch geboten. Zweimal ziehen Mönche ein, zunächst<br />

verwandeln sie sich in Figuren der Zeit der Karolinger,<br />

nach der Pause in zeitlos agierende Menschen. Gregorianische<br />

Choräle, alte geistliche Weisen aus der Abtei Nonnberg und<br />

packendes Musiktheater ergeben spirituelle Spiele von Macht,<br />

Liebe und Erlösung.<br />

Zu erleben in der <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong> am<br />

21., 22. und 23. Juni 2013, jeweils 19.30 Uhr.<br />

www. diabellisommer.at<br />

Seite 12


Oper in der Kirche<br />

www.diabellisommer.at<br />

<strong>Mattsee</strong>rDiabelliSommer2013<br />

Regie: Stephen Medcalf<br />

Der Diabelli Sommer beginnt!<br />

Töne & Texte<br />

„Lebens-Musik“<br />

12.6. – 13. 9. 2013<br />

Der Diabelli Sommer<br />

ladet wieder ein zu<br />

einer Reihe wunderbarer<br />

Musik.<br />

<strong>Stift</strong>skirche und Schloss bieten den<br />

Raum für die Konzerte: Orte, die mit ih-<br />

INTERNATIONALE SALZBURG ASSOCIATION<br />

Collegiatstift <strong>Mattsee</strong><br />

rer Atmosphäre außergewöhnlich sind.<br />

Heuer gibt es mit den Opernabenden<br />

ein besonderes Erlebnis: die für <strong>Mattsee</strong><br />

komponierte „Tassiloper“, in memoriam<br />

unsres lieben Propstes Vinzenz Baldemair<br />

und eine Kirchenoper von Britten.<br />

Herbert Grassl<br />

Tassilo<br />

Harisliz oder die Fahnenflucht Tassilos<br />

Uraufführung<br />

Benjamin Britten<br />

Die Jünglinge<br />

im Feuerofen<br />

The Burning Fiery Furnace<br />

Salzburger Erstaufführung<br />

Salzburg Orchester Solisten<br />

Dirigent: Kai Röhrig<br />

<strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong><br />

Fr., 21. 6., 19.30 Uhr<br />

Sa., 22., & So., 23. 6.,<br />

19.30 Uhr<br />

Uraufführung, Auftragswerk des<br />

Diabelli Sommers; Benjamin Britten<br />

„The Burning Fiery Furnace“<br />

(Die Jünglinge im Feuerofen)<br />

Salzburger Erstaufführung<br />

Regie: Stephen Medcalf<br />

Karten und Infos:<br />

www.oeticket.com<br />

www.diabellisommer.at<br />

Ausstattung: Iris Jedamski<br />

Musikalische Leitung: Kai Röhrig<br />

Salzburg Orchester Solisten<br />

KlangScala Salzburg, Leitung:<br />

Bild: Antonia König<br />

Helmut Zeilner<br />

Mit Bernadette Furch, John Bellemer,<br />

Max Kiener, Bernhard Landauer,<br />

Stephan Loges u.a.<br />

Sa., 22. Juni, 19.30, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Opern<br />

So., 23. Juni, 19.30, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Opern<br />

Sommer 2013<br />

Fr., 2. August, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

La Passione<br />

Joseph Haydn, Symphonie Nr. 49<br />

„La Passione“; W. A. Mozart, Sinfonia<br />

concertante für Violine, Viola und<br />

Orchester Es-Dur KV 364<br />

Mi., 8. August, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Zauber der Romantik<br />

Franz Schubert, Streichquartett in<br />

a-Moll D 804 „Rosamunde“<br />

Heinrich Baermann, Adagio für<br />

Klarinette und Streicher<br />

Carl Maria von Weber, Klarinettenquintett<br />

in B-Dur op. 34<br />

Fr., 23. August, 20 Uhr, Schloss<br />

Jazz geht’s los!<br />

Strings on Fire - Mitglieder des<br />

Mozarteumorchesters Salzburg<br />

Nützen Sie die „kleinen Festspiele“ im<br />

familiären Rahmen - vor Ihrer Haustüre!<br />

Karten: ÖTicket , ÖTicket-Verkaufsstellen<br />

(Raika, Sparkasse, Libro, …in ganz<br />

Österreich), Tourismusbüro <strong>Mattsee</strong><br />

(06217/6080) oder direkt beim Diabelli<br />

Verein (0664/5867517).<br />

Programm<br />

Mi., 12. Juni, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Festliche Eröffnung<br />

Benjamin Britten, Sinfonietta<br />

Theodor Burkali, Konzert für Violine<br />

und Ensemble, Uraufführung<br />

Leoš Janáček, Mlady (Jugend) für<br />

Bläsersextett<br />

So., 16. Juni, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Schubertiade<br />

Josef Lanner, Marien-Walzer<br />

Texte von Franz Schubert<br />

Franz Schubert, Streichquintett in C-Dur<br />

D 956<br />

Fr., 21. Juni, 19.30 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Premiere Opern<br />

Herbert Grassl, „Tassilo“ (Harisliz)<br />

Fr., 28. Juni, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Das besondere Trio<br />

Arvo Pärt, Mozart-Adagio<br />

Ludwig van Beethoven, Klaviertrio op.<br />

1/3 in c-Moll; Arvo Pärt, Fratres für<br />

Violine und Klavier<br />

Johannes Brahms, Klaviertrio<br />

op. 8 in H-Dur<br />

Fr., 5. Juli, 20 Uhr, Schloss<br />

Klarinettenreise<br />

Ludwig van Beethoven, Trio für<br />

Klarinette, Cello und Klavier op. 11<br />

Friedrich Cerha, 5 Stücke für Klarinette,<br />

Cello und Klavier<br />

Alexander Zemlinsky, Trio für<br />

Klarinette, Cello und Klavier<br />

So., 14. Juli, 11 Uhr , Schloss<br />

Ein Sonntag in Spanien<br />

Familienkonzert<br />

Musik von Isaac Albéniz, Manuel de<br />

Falla, Joaquín Rodrigo u.a.<br />

Di., 16. Juli, 20 Uhr, Schloss<br />

Liederreigen<br />

Franz Schubert, Lieder nach Walter<br />

Scott; Gaetano Donizetti, Lucia-Paraphrase;<br />

Benjamin Britten, Folk Songs<br />

So., 1. September, 20 Uhr, <strong>Stift</strong>skirche<br />

Wien und Venedig<br />

Franz Schubert, Streichquartettsatz D<br />

703; Benjamin Britten, Streichquartett<br />

Nr. 3 op. 94; Franz Schubert, Streichquartett<br />

d-Moll D 810 „Der Tod und<br />

das Mädchen“ Hugo Wolf Quartett<br />

Mi., 4. September, 20 Uhr, Schloss<br />

Do., 5. September, 20 Uhr, Schloss<br />

Jazzkonzerte<br />

Hot Club d’Autriche<br />

Beni Schmid & Diknu Schneeberger<br />

So., 8. September, 20 Uhr, Schloss<br />

Von da Liab und ihre Kinder<br />

Volksmusikkonzert<br />

Salzburger Dreigesang,<br />

Fr., 13. September, 20 Uhr. <strong>Stift</strong>skirche<br />

Festliches Finale<br />

Felix Mendelssohn Bartholdy, Sextett für<br />

Klavier und Streicher op. 110<br />

Ludwig van Beethoven, Streichtrio op.<br />

9/3 in d-Moll<br />

Franz Schubert, Klavierquintett D 667,<br />

„Forellenquintett“<br />

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!<br />

Seite 13


Sommer 2013<br />

Bibliothek<br />

Im Juli und August findet wieder unser traditionelles SOMMERGEWINNSPIEL<br />

„Ferienlesespaß“ für Kinder bis ca. 15 Jahren statt. Holt euch euren eigenen<br />

Lesepass und gebt diesen bis zum 29. August in der Bücherei ab – es warten schöne<br />

Preise auf euch!<br />

Bei Schönwetter ist der BÜCHER-<br />

FLOHMARKT am Strandbad jederzeit<br />

für euch geöffnet!<br />

Unser SERVICE für Leser: Wenn jemand<br />

nicht in die Bücherei kommen kann<br />

(Krankheit, Behinderung, kein Auto zur<br />

Verfügung) und gerne Lesestoff haben<br />

möchte – bitte um Anruf (in der Bücherei<br />

5875 oder Karin Schwaiger 6065) – wir<br />

bringen gerne Bücher vorbei und holen<br />

sie auch wieder ab!<br />

Das Büchereiteam wünscht allen Leser-<br />

Innen schöne, erholsame Ferien und<br />

viel Zeit zum <strong>Lesen</strong> und Träumen –<br />

kommt und schaut rein – wir freuen uns<br />

auf euch!“<br />

<strong>Stift</strong>s-und<br />

Museumsführung<br />

Für alle, die gerne in <strong>Mattsee</strong> eine<br />

<strong>Stift</strong>s-und Museumsführung wollen.<br />

Öffentliche Führungen<br />

Sonntag, 7. Juli 2013<br />

Sonntag, 4. August 2013<br />

Sonntag, 8.September 2013<br />

Treffpunkt jeweils am <strong>Stift</strong>splatz<br />

<strong>Mattsee</strong> um 11.00 Uhr bei der Linde.<br />

Einführung in die Geschichte des<br />

<strong>Stift</strong>es <strong>Mattsee</strong>, Salzburg, Bayern,<br />

Bistum Passau und Österreich<br />

Führung durch <strong>Stift</strong> und Museum.<br />

Es führt Sie Josef Sturm.<br />

Dauer ca. 1 ½ Stunden, Kosten für<br />

Eintritt und Führung Euro 4,50.<br />

Neuerwerbungen<br />

„Papst Franziskus“,<br />

wer er ist, wie er denkt, was ihn erwartet<br />

J.Gutmann: „Gut geht anders“,<br />

ein einfaches Lebenskonzept zum Erfolg<br />

B.Friedrich: „Warum nur, Gott?“,<br />

Glaube und Zweifel nach dem Tod eines<br />

Kindes<br />

F.Ullrich: „Vertauschtes Leben“,<br />

meine Eltern sind gar nicht meine<br />

Eltern – wahre Geschichte<br />

„Tischdekorationen“, zauberhafte Ideen<br />

f. alle Anlässe u. Jahreszeiten<br />

Dan Brown: „Inferno“<br />

„111 Orte in Salzburg, die man gesehen<br />

haben muss“ (mit Tipps aus dem Umland)<br />

A.Pawloff: „Selbstbewußt“,<br />

Frauen, die ihren Weg gehen<br />

S.Asgodom: „12 Schlüssel zur<br />

Gelassenheit“, so stoppen sie den Stress<br />

Bilderbuch: Pettersson und Findus –<br />

„Aufruhr im Gemüsebeet“,<br />

„Ein Feuerwerk für den Fuchs“<br />

„Der kleine Drache Kokosnuss und das<br />

Geheimnis der Mumie“<br />

Öffnungszeiten <strong>Stift</strong>s-Museum<br />

Geöffnet von 31.5. – 1. 9. 2013<br />

Freitag von 17.00 – 19.00 Uhr<br />

Samstag von 17.00 – 19.00 Uhr<br />

Sonntag von 10.30 – 12.00 Uhr<br />

Führungen sind auch nach Vereinbarung<br />

und Anmeldung jederzeit<br />

möglich.<br />

eMail:office@stiftmattsee.at<br />

Tel. 0664/2027134, Josef Sturm<br />

MO 10.00 - 11.30 Uhr<br />

DI 16.00 - 17.00 Uhr<br />

DO 17.00 - 18.30 Uhr<br />

FR 17.00 - 18.30 Uhr<br />

SA 09.30 - 11.00 Uhr<br />

SO 08.45 - 10.00 Uhr<br />

Wenn Sie unser <strong>Stift</strong>smuseum besuchen,<br />

erwartet sie auch ein kleiner<br />

Shop beim Eingang zum Museum.<br />

Seite 14


Sommer 2013<br />

DIE PFARRE MATTSEE LÄDT EIN<br />

zum Fest<br />

unter der Linde<br />

30. Juni 2013<br />

9.00 Uhr<br />

Festgottesdienst <strong>Stift</strong>skirche<br />

Anschließend Frühschoppen mit<br />

Martin Sturm und Franz Strasser.<br />

Genießen Sie Würstl und Bier,<br />

Kaffee und Kuchen.<br />

Verkaufstand mit buntem Angebot<br />

Der Reinerlös wird zu Gunsten der<br />

Kirchenstuckreinigung der <strong>Stift</strong>spfarrkirche verwendet.<br />

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Veranstaltungen und<br />

Termine<br />

Kinderkirche<br />

Kinderkirche am 23. Juni.<br />

Wir treffen uns um 10.00<br />

Uhr in der <strong>Stift</strong>skirche<br />

und beginnen den Gottesdienst<br />

mit den „Großen“.<br />

Nach wenigen Minuten<br />

wechseln wir zur<br />

Kinderfeierstunde in das<br />

Pfarrheim.<br />

<strong>Stift</strong>smuseum<br />

Juni bis August:<br />

Jeden Freitag und<br />

Samstag von 17.00 bis<br />

19.00 Uhr und Sonntag<br />

von 10.30 bis 12.00 Uhr.<br />

Bei Führungen bitten<br />

wir um Anmeldung<br />

Tel. 06217-5202 oder<br />

0664/2027134<br />

Juni<br />

SA 15.06. 19.15 <strong>Stift</strong>skirche Vorabendmesse zum Partnersonntag mit Yemo<br />

Pfarrheim<br />

Juli<br />

August<br />

September<br />

anschl.Vortrag mit Bildern v. Sr. Brigitta Raith MC<br />

SO 16.06. 8.00 +10.00 <strong>Stift</strong>skirche Partnersonntag mit Yemo u. EZA-Verkauf<br />

SO 16.06. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>r Diabelli Sommer - Schubertiade<br />

FR 21.06. 19.30 <strong>Stift</strong>skirche Premiere Tassilo-Oper u. Jünglinge im Feuerofen<br />

SA 22.06. 19.15 Zellhof Jugendmesse im Grünen<br />

SA 22.06. 19.30 <strong>Stift</strong>skirche Tassilo-Oper u. Jünglinge im Feuerofen<br />

SO 23.06. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche/Pfarrheim Kinder-Wortgottes-Feier<br />

SO 23.06. 19.30 <strong>Stift</strong>skirche Tassilo-Oper u. Jünglinge im Feuerofen<br />

MO 24.06. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditationsabend<br />

FR 28.06. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>r Diabelli Sommer - Das besondere Trio<br />

SO 30.06. 9.00 Kirche/<strong>Stift</strong>splatz Pfarrfest<br />

SO. 07.07. 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Messe mit der Fischerinnung<br />

MO. 08.07. 19.00 Haus Weyerbucht Bibelgespräch<br />

SA. 20.07. 19.15 <strong>Stift</strong>skirche Ökum. Wortgottesdienst<br />

MO 29.07. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation<br />

FR. 02.08. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>r Diabelli Sommer - Philharmonie Salzburg<br />

DO. 08.08. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>r Diabelli Sommer Zauber d.Romantik, Prof. Hink u.a.<br />

DO. 15.08. 8.00 + 10.00 <strong>Stift</strong>skirche Festgottesdienste<br />

MO. 26.08. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Meditation<br />

um 10.00 Uhr mit Blumen- u.Kräuterweihe<br />

Zellhofkirche<br />

bis 18. September ist<br />

jeden Mittwoch um<br />

18.45 Uhr Anbetung und<br />

19.15 Uhr Hl. Messe<br />

Rosenkranzgebet<br />

jeden Montag, Dienstag,<br />

Mittwoch und Freitag<br />

um 18.00 Uhr in der<br />

<strong>Stift</strong>skirche und an<br />

Donnerstagen um 17.00<br />

Uhr im Seniorenheim –<br />

Haus Weyerbucht.<br />

SO. 01.09. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche <strong>Mattsee</strong>r Diabelli Sommer – Wien u. Venedig<br />

MO. 09.09. 08.00 <strong>Stift</strong>skirche Eröffnungsgottesdienst der VS<br />

09.00 <strong>Stift</strong>skirche Eröffnungsgottesdienst der HS<br />

19.00 Haus Weyerbucht Bibelgespräch<br />

FR 13.09. 20.00 <strong>Stift</strong>skirche Festliches Finale des <strong>Mattsee</strong>r- Diabelli-Sommers<br />

SO. 15.09. 08.00 <strong>Stift</strong>skirche Jahrestag und Dankgottesdienst d.Kameradschaft<br />

11.00 Buchberg Familienwandertag<br />

SO 22.09. 09.00 <strong>Stift</strong>skirche Erntedankfest der Pfarrgemeinde<br />

MO. 30.09. 20.00 <strong>Stift</strong>spfarrkirche Meditation<br />

Oktober<br />

SO. 06.10. 10.00 <strong>Stift</strong>spfarrkirche EZA-Verkauf<br />

MO. 14.10. 19.00 Haus Weyerbucht Bibelgespräch

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