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Branchentarifzuschläge

A.K.T.I.V.

Personalmanagement GmbH

Wie weisen Kundenbetriebe nach, dass sie einer der betroffenen Branchen angehören?

Bei Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern stehen Kundenbetriebe nicht in der Pflicht, ihre Branchenzugehörigkeit anzugeben.

Was jedoch nicht bedeutet, dass bei Nichtmitteilung durch den Kundenbetrieb der Branchentarifzuschlag entfällt.

Der Kundenbetrieb unterliegt jedoch bei Nichteinhaltung, einer möglichen Überprüfung durch den Zoll (Sozialabgaben

müssten nachbezahlt werden). In Zukunft wird dies im Arbeitnehmerüberlassungsvertrag/Rahmenvertrag (AÜV/RV)

vermerkt.

Können sich bereits vorhandene Vereinbarungen über den Einsatz im Kundenbetrieb verändern?

Betriebliche Regelungen und Haustarife gelten immer vor den Branchenzuschlags-Tarifverträgen. Somit sind abweichende

Regelungen im Sinne des Zeitarbeitnehmers zulässig. Es gilt immer die Besserstellung für den Zeitarbeitnehmer.

Was bedeutet die Deckelung des Branchentarifzuschlags?

Greift für tarifgebundene und tarifungebundene Metall-, Elektro- und Chemische sowie Kautschuk- und Kunststoff

verarbeitende Kundenbetriebe. Begrenzung auf das laufende, regelmäßig gezahlte Stundenentgelt eines vergleichbaren

Stammarbeitnehmers im Kundenbetrieb. Äquivalent der durchschnittlichen Leistungszulage der Branche bleibt

unberücksichtigt (= 10 %). Wird sie geltend gemacht, dann trifft Kundenbetriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie der

Chemischen Industrie und Kundenbetriebe der Kautschukindustrie und Kunststoff verarbeitenden Industrie der Nachweis des

zutreffenden Vergleichsentgeltes. Bedeutung: Insbesondere Kundenbetriebe der Metall- und Elektroindustrie sowie der

Chemischen Industrie mit niedrigeren Stundensätzen als nach den Flächentarifverträgen. Eine Deckelung greift nicht, wenn

es keine vergleichbaren Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb gibt.

Was ist, wenn kein vergleichbarer Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb beschäftigt ist?

Wenn kein vergleichbarer Stammarbeitnehmer im Kundenbetrieb beschäftigt ist, wird der Zeitarbeitnehmer nach

Entgelttarifvertrag eingruppiert. Diese Gruppierung bildet die Basis für den Branchentarifzuschlag, wobei keine Deckelung

(90 %) erfolgt und der Branchentarifzuschlag bei max. 50 % endet.

Wann werden die Branchentarifzuschläge der Metall- und Elektroindustrie und der

Chemischen Industrie eingeführt?

Einführung des Branchentarifzuschlags der Metall- und Elektroindustrie sowie der Chemischen Industrie erfolgt zum

01.11.2012. Branchenzuschläge fallen ab einer Einsatzdauer von 6 Wochen (bis hin zu 9 Monaten) in ein- und

demselben Kundenbetrieb an. D.h. Zeitarbeitnehmer, die am 01.11.2012 bereits 6 Wochen (20.09.2012) oder länger im

Kundenbetrieb eingesetzt waren, erhalten ab dem 01.11.2012 die Zuschläge der ersten Stufe.

Wann findet die Einführung der Branchentarifzuschläge in der Kautschukindustrie und der

Kunststoff verarbeitenden Industrie statt?

Einführung der Branchentarifzuschläge der Kautschukindustrie sowie der Kunststoff verarbeitenden Industrie erfolgt zum

01.01.2013. Branchenzuschläge fallen ab einer Einsatzdauer von 6 Wochen (bis hin zu 9 Monaten) in ein- und

demselben Kundenbetrieb an. D.h. Zeitarbeitnehmer, die am 01.01.2013 bereits 6 Wochen (20.11.2012) oder länger im

Kundenbetrieb eingesetzt waren, erhalten ab dem 01.01.2013 die Zuschläge der ersten Stufe.

Auf welcher Basis werden die Branchentarifzuschläge berechnet?

Als Basis dienen die ab dem 01.11.2012 bzw. 01.01.2013 geltenden Entgelte des gültigen Entgelttarifvertrags für die

Zeitarbeitsregelung zwischen BZA und DGB.

Wie hoch sind die Branchentarifzuschläge und wie können sie verrechnet werden?

Die Branchentarifzuschläge können von Stufe 1 (10 % - 15 %) bis zu Stufe 5 (35 % - 50 %) unter Zugrundelegung des ab

dem 01.11.2012 geltenden Zeitarbeitstarifentgeltes steigen. Die Branchentarifzuschläge können von Stufe 1 (3 % - 7 %) bis

zu Stufe 5 (10 % - 25%) unter Zugrundelegung des ab dem 01.11.2012 geltenden Zeitarbeitstarifentgeltes steigen.

Tarifentgelt und Branchentarifzuschlag dürfen maximal 90 % des Stundenentgeltes des vergleichbaren Stammarbeitnehmers

betragen. Der Branchentarifzuschlag kann nicht mit sonstigen Leistungen (z. B. sonstige Aufwandserstattungen

wie Fahrgeld und VMA etc.) verrechnet werden. Übertarifliche Zulagen sind auf den Branchentarifzuschlag anrechenbar.

Außertarifliche Zulagen sind nicht anrechenbar. Der einsatzbezogene Zuschlag (Erfahrungszuschlag laut BZA/DGB-Tarif - ab

9 Monate bzw. 12 Monate) entfällt bei einem Branchentarifzuschlag.

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