Quo Vadis Journal Nr.11 - Quo Vadis Salzburg

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Quo Vadis Journal Nr.11 - Quo Vadis Salzburg

Zahlreiche Vorträge und Experten warten auf die interessierten Besucher

Bestatter sind wie ein Leuchtturm in einer

sehr stürmischen Zeit. Sie zeigen das Ufer,

den Weg, die Möglichkeiten. Sie sorgen dafür,

dass alle administrativen Schritte gesetzt

werden, unterstützen bei den Vorbereitungen

und begleiten sehr individuell durch eine

würdevolle Zeremonie.



Menschen

brauchen Zeit

und Raum zur

individuellen

Verabschiedung.

Roman Wurzer

von der Alpha Bestattung in Graz

Deshalb bieten viele Bestatter mittlerweile

wirklich Nähe zu einem

Verstorbenen herstellt

zu dessen Leben.

Wir sollten einen Freund,

einen Angehörigen

doch so in Erinnerung

behalten, wie er war.

Deshalb produzieren

wir hochwertige Bilder

mit Motiven aus dem

Leben des Verstorbenen.

Sie können bei der

Aussegnung oder am Grab

aufgestellt werden, wenn

die Zeremonie vorbei ist

bleibt dieses Bild in einem

hochwertigen Rahmen eine

lebenslange Erinnerung .“

SCHWERPUNKT

07

QUO VADIS - journal 02/2012

SCHWERPUNKT

06

QUO VADIS - journal 02/2012

der für Menschen die Worte findet, die sie

in ihrer Trauer nicht aussprechen können,

fühlen die Angehörigen nach seiner Rede: Es

tut gut, dass noch etwas ganz Persönliches

gesagt wurde. Etwas aus der Erinnerung

naher Freunde und Familie zur Erinnerung

für Freunde und Familie.

Dieser Rede folgt nicht mehr viel

Gemeinsames der Trauernden am Grab.

Die Blumen sprechen für sich, die Musik und

die Gedanken, die jeder für sich selbst als

persönliches Andenken pflegt. Ein Treffen

noch zu einem Glas Wein, einer Tasse

Kaffee, zum Austausch ganz persönlicher

Erinnerungen. Dann ein Auseinandergehen.

Erst wenn die Bestattungszeremonie

harmonisch abgeschlossen ist, können die

Hinterbliebenen zurückfinden in die Normalität

des Alltags. Und gerade deshalb ist es so

wichtig, dass die richtigen Wege gewählt

werden.


Elisabeth Hager-Jung

vom gleichnamigen

Salzburger Bestattungsunternehmen.

Es gibt so viele Dinge, die

auf Hinterbliebene zukommen.

Gerade in einer Zeit, in der

ihre Seelen tief verletzt sind,

ihre Gedanken zerrissen.

Sie brauchen jemanden, der

sie begleitet durch all das

was getan werden muss aber

auch aufzeigt, was alles getan

werden kann


sagt Elisabeth Hager-Jung vom gleichnamigen

Salzburger Bestattungsunternehmen.

einen eigenen Raum in sehr privater

Atmosphäre, damit sich Angehörige in aller

Ruhe verabschieden können. So individuell,

wie der Mensch gelebt hat. Mit seiner

Lieblingsmusik, in Schweigen, mit Freunden.

„Es kommt schon vor, dass sich ein paar

Freunde mit einem Glas Sekt und Brötchen

verabschieden, andere wiederum sitzen bei

Kerzenlicht alleine am Sarg“, so Wurzer. Es

geht darum, die Verabschiedung im Sinne der

Angehörigen zu gestalten. Das bedeutet: sich

mit den Angehörigen auseinanderzusetzen,

zuzuhören, zu beraten, Trost zu spenden.

Das bedeutet aber auch, bei der Auswahl

des Sarges behilflich zu sein, manchmal

bei der Wahl der Blumen, der Musik. Es

gibt neue Möglichkeiten der Erinnerung, wie

Beispielsweise eine junge Idee von Markus A.

Niedrist.

„Wir haben ganz persönlich

die Erfahrung gemacht,

dass ein Passbild nicht

Eine spannende künstlerische Auseinandersetzung

mit dem Thema Tod und Abschied aber

auch Ewigkeit zeigt der Salzburger Künstler

Günther Nussbaumer auf der kommenden

Quo Vadis in Form eines außergewöhnlichen

Bilderzyklus.

Die Individualität – genau dieser Wunsch,

den wohl jeder Mensch in seinem Leben

umzusetzen versucht – sie soll auch im

Abschied gewahrt bleiben.



Dadurch

erfährt auch die

Verabschiedung

einen Trend hin

zu mehr Farbe

und Leichtigkeit.

Eduard Schreiner

Bestatter in Fehring

Die Individualität zeigt sich in Formen

und Farben von Särgen, von Urnen, in

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