L(i)ebenswertes - Gemeinde Aibl

aibl.gv.at

L(i)ebenswertes - Gemeinde Aibl

Amtliche Mitteilung

Zugestellt durch Post.at

L(i)ebenswertes

Mitteilungen der Gemeinde Aibl

Nr. 2/2013

Kurz gesagt 2 · Frühjahrsputz 2013: Ein positives = negatives Ergebnis 2 · Das neue Veranstaltungs gesetz:

Land Steiermark rudert teilweise zurück 3 · Schutz vor Hochwasser: Gewässer, Böschungen und Ufer -

regionen freihalten 3 · Aibler Frauen bewegung: Bunte Fotoreportage 4 · Jugendgruppe St. Lorenzen:

Maibaumumschneiden mit Versteigerung 5 · Sichtbares Zeichen des Glaubens: Renovierter Bildstock in

St. Bartlmä 5 · Gasthaus Bachseppl: Monatlicher Musi kantenstammtisch 5 · Pensionistenverein Grenzland

– Eibiswald/Aibl: Rückblick auf das 1. Halbjahr 6 · Veranstaltungshinweis: Kultur an der Grenze 7

Johanna Löffler: Mal- und Erlebnistour nach Nepal 7 · Franz Klug ✝: In Dankbarkeit nehmen wir

Abschied 7 · Umwelt: Abfall-ABC 8 · Energieregion Schilcherland 9 · Rassehundeverein: Herbstkurs 10

Auch heuer: Bundesförderung für thermische Sanierungen 10 · Gut unterwegs mit der S-Bahn: Die

S-Bahn in Ihrer Region 10 · Eine wichtige Information: Kastrationspflicht für Katzen 11 · JobAllianz 11

Ungetrübte Urlaubszeit: Geben Sie Einbrechern und Dieben keine Chance! 12 · NMMS Eibiswald:

Schüler und Schülerinnen als Musicalstars 12 · Der eigene Pool: Nasses Vergnügen mit Verantwortung

13 · Sinnvolles lernen: Zivildienst beim Grünen Kreuz Steiermark 13 · Notar Mag. Johannes Koren:

Erbrecht – Testament 14 · Schulabschlüsse – Juni 2013 – wir gratulieren herzlich! 14 · Jubelpaare

und Geburtstagsjubilare – herzliche Gratulation! 15 · Veranstaltungskalender 16 · Impressum 16

Aibl

Aichberg

Hadernigg

Staritsch

St. Bartlmä

St. Lorenzen

Rothwein


2

AUS DER GEMEINDE ■ ■ ■

Kurz gesagt

Liebe Aiblerinnen und Aibler!

Mai, oh Mai! – Wer sich heuer auf einen sonnigen

und warmen Beginn der Badesaison eingestellt

hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der Mai

machte heuer seinem Namen als Wonnemonat keine

Ehre, denn er ging als einer der feuchtesten der letzten

Jahrzehnte in die Geschichte ein. Zum verregneten Mai

kam Anfang Juni noch die Draufgabe, indem schwere

Unwetter weite Teile von Tirol, Salzburg, Ober- und

Niederösterreich und der Obersteiermark in Atem hielten

und ein Jahrhundert-Hochwasser von ungeahntem

Ausmaß auslösten. Wir können von Glück sprechen, dass

uns das entstandene Adria-Tief komplett verschont hat.

Neben den vielen Schäden in Milliardenhöhe steht wohl

das Leid vieler Menschen im Vordergrund, die zumindest

zeitweise ihr Zuhause verlassen mussten, um vor

dem Hochwasser zu flüchten.

> Gemeindestrukturreform

Dieses Thema beherrscht die Steiermark nun seit eineinhalb

Jahren. Im vergangenen Jahr wurde über mögliche

Varianten, deren Vor- und Nachteile, über die

grundsätzliche Sinnhaftigkeit und vieles mehr diskutiert.

Seit Anfang des Jahres haben wir nun die Gewissheit,

wie es nach den Plänen des Landes weitergehen

soll.

In der Sitzung der Steiermärkischen Landesregierung

vom 24. Jänner 2013 wurde die Vorlage für die neue Gemeindestruktur

in der Steiermark beschlossen und am

26. Februar 2013 mit Beschluss vom Landtag Steiermark

zur Kenntnis genommen. Gemäß dieser Vorlage soll es

2015 in der Steiermark statt 542 nur mehr 285 Gemeinden

geben.

In unserem konkreten Fall sollen, wie schon berichtet,

die sechs Gemeinden Aibl, Eibiswald, Großradl, Pitschgau,

St. Oswald und Soboth zu einer neuen Gemeinde

fusionieren. Die Gemeinden Aibl, Eibiswald und Soboth

haben sich mit Gemeinderatsbeschlüssen grundsätzlich

positiv dazu bekannt, die Gemeinden Großradl, Pitschgau

und St. Oswald führten zu diesem Thema Volksbefragungen

durch, die alle gegen eine Fusion ausgegangen

sind. Nach einigen Gesprächen mit den zuständigen

Abteilungen des Landes und den beiden politischen Büros

ist ein Abweichen von den erwähnten Plänen ausgeschlossen.

Meiner Ansicht nach ist es nun höchste Zeit, dass alle

betroffenen Gemeinden ernsthafte Verhandlungen miteinander

führen. Als positiv denkender und zukunftsorientierter

Mensch bin ich der Ansicht, dass es besser

ist, die Zeit für die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen

zu nützen, als sich damit aufzuhalten, darüber zu jammern

und das Negative in den Vordergrund zu stellen.

Wir sollten die Zeichen der Zeit erkennen und die

neue Gemeinde als Chance für die Zukunft unserer Region

betrachten – um es mit den Worten von Friedrich

Schiller zu sagen: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit

der Zeit.“

Ihr Bürgermeister

Andreas Kremser

Achtung, Landund

Forstwirte!

In Aibl wird ein Forstkrananhänger,

ein so genannter Rungenwagen,

angekauft.

Alle, die dafür Interesse zeigen,

mögen sich bis Mitte Juli unter der

Telefonnummer 0664/4117743 melden.

Johann Heußerer

Frühjahrsputz 2013:

Ein positives = negatives Ergebnis

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

Beim diesjährigen Frühjahrsputz im April

waren wieder unser Bürgermeister Ing. An -

dreas Kremser, etliche Gemeinderäte und auch

Privatpersonen im Einsatz, um Straßenränder

und Böschungen von Unrat zu säubern.

Das großartige Ergebnis vom Gewicht her:

insgesamt 135 kg Abfälle in 16 Sammelsäcken!

Der traurige Aspekt: Das sind leider 135 Kilogramm

Abfall zu viel! – Jeder Aibler Haushalt

besitzt eine Restmülltonne, eine Papiertonne,

und außerdem findet drei Mal im Jahr eine Sperrmüllsammlung

statt. Wieso landen dann immer

noch 135 Kilogramm Abfall in der freien Natur?

Ist es wirklich nur gedankenlos, wenn Plastik -

flaschen und Alu-Dosen durchs Autofenster hinausgeworfen

werden?


VON WIRTSCHAFT UND UMWELT ■ ■ ■

3

Das neue Veranstaltungsgesetz:

Land Steiermark rudert teilweise zurück

Ein Proteststurm bläst den Verfassern der Veranstaltungssicherheitsverordnung, die

gleichsam Leitfaden zum 2012 abgesegneten Veranstaltungsgesetz ist, ins Gesicht.

Bezirke, Städte, Einsatzkräfte, Tourismusverbände und Veranstalter geißeln seither die

geplanten strikten Auflagen. Jetzt zeigt sich die Politik teilweise einsichtig: „Der bestehende

Entwurf wird völlig überarbeitet“, räumt das Büro von Landeshauptmann Franz Voves

in der „Kleinen Zeitung“ ein.

Der Einsatz von mehr Security und

Brandsicherheitswachen, mehr

Brandschutz in Gebäuden – auch in

denkmalgeschützten – und darüber

hinaus eine verordnete Anzahl von Toiletten,

das sind nur einige umstrittene

Neuerungen des neuen Gesetzes. An

dieser Stelle wurde bereits über die

Verschlechterungen durch die neuen

Regeln für Veranstalter berichtet. Der

gut gemeinte Versuch, steirische Veranstaltungen

auf ein höchstmögliches

Sicherheitsniveau zu heben, ging im

ersten Anlauf gründlich daneben.

Nun will das Land bis spätestens September

2013 einen überarbeiteten Entwurf

zur neuerlichen Begutachtung

vorlegen. Dafür wurde eine Arbeitsgruppe

mit Mitgliedern wie der Stadt

Graz und der Wirtschaftskammer um

Gemeinde- und Städtebund erweitert.

Somit sitzen nun richtigerweise auch

jene am Tisch, die unmittelbaren Kontakt

mit Veranstaltern haben – nämlich

die Bürgermeister.

Bereits jetzt ist klar, dass die Tabelle

mit Sanitäreinrichtungen fallen wird.

Ein besonders heikler Punkt wird sein

zu bestimmen, welche Mindeststandards

man für bewilligte Veranstaltungsstätten

festlegt. An diesen Standards

haben sich schließlich viele Organisatoren

gestoßen. Im zuständigen

Landesamt will man noch nicht auf

Mindeststandards für die Nachrüstung

bestehender Veranstaltungsstätten

verzichten.

Sobald die Verordnung in Kraft tritt

– intern rechnet man mit Ende 2013 –,

werden die

Veranstalter

fünf Jahre Zeit

haben, sich eine

Prüfbescheinigung

zu holen.

Wenn

nicht, dann erlischt

die Genehmigung

als

Veranstaltungsstätte.

Nach wie vor

lautet das Ziel,

für alle Seiten

verbindliche

und einheitliche

Sicherheitsstandards

zu

schaffen.

Doch von

Veranstaltern

von großen

Festen in der

Region wie

dem „Spring Happening“ der Jungen

ÖVP oder den Verantwortlichen des

Sportvereins Grenzland, die jedes Jahr

das beliebte Wiesenfest auf die Beine

stellen, hört man verärgerte Stimmen.

Kommt es nicht zu weiteren sinnvollen

Veränderungen im steirischen Veranstaltungsgesetz,

drohen viele Feste, die

für ein kulturelles Zusammenleben so

wichtig sind, unrentabel zu werden.

Mag. Hans-Peter Jauk

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

Schutz vor Hochwasser:

Gewässer,

Böschungen und

Uferregionen

freihalten!

In den vergangenen Jahren und vor

allem im Juni 2013 litten viele Regionen

Österreichs unter Hochwasser, Muren

und Hangrutschungen. Besonders

betroffen waren immer wieder die Menschen

entlang von Flüssen und Bächen,

wenn diese Gewässer über ihre Ufer

traten und das Land entlang überschwemmten.

Eine besondere Gefahr, die bei uns aber

vielleicht zuwenig beachtet wird, sind so

genannte Verklausungen. Schon kleine

Bäche können nach sehr starken Regenfällen

schnell zu reißenden Gewässern werden

und nehmen dann entlang ihrer Böschungen

alles mit, was nur irgendwie schwimmen

kann: Wurzelstöcke, Äste, ganze Stämme,

(verbotene) Schuttablagerungen oder Altreifen,

altes Heu, Siloballen usw. Sogar große

Steine aus Uferbefestigungen können

losgerissen werden und rollen unter großem

Getöse weiter.

Irgendwo an Engstellen, Mäandern, vor

Brückendurchlässen oder quer liegenden

Baumstämmen staut sich dann alles auf, das

Wasser steigt und tritt schon nach kurzer

Zeit über die Ufer. Die Leidtragenden sind

fast immer die im Gewässerverlauf weiter

unten Liegenden, weil dort letztendlich alles

überschwemmt wird.

Daher die eindringliche Bitte an alle

Grundbesitzer mit durchfließenden Gewässern:

Halten Sie alle Ufer und Böschungen

frei und schneiden Sie, wenn nötig, umgefallene,

schon schräg stehende und morsche

Bäume weg! Können Sie selbst nichts ausrichten,

so verständigen Sie, bitte, sofort das

Gemeindeamt, das die nötigen Schritte setzen

wird!

So nicht: Gefahr von Verklausungen!


4

VEREINSLEBEN ■ ■ ■

Aibler Frauenbewegung:

Bunte Fotoreportage

Erfreuen Sie sich mit uns an einigen Schnappschüssen von den Veranstaltungen der Aibler

Frauenbewegung: Muttertagsfeier – Kerzen selbst basteln – Schmuck aus Nespressokapseln.

Die Ostereiersuche musste wegen

des starken Schneefalls abgesagt

werden. Die von unseren Sponsoren

bereitgestellten Ostersackerln – ein

großes Danke dafür! – haben wir beim

Sparmarkt Eybel erfolgreich verteilt.

Auch der Familie Eybel ein großes

Danke für die Unterstützung, weiters

„Antonias Kaffeehäferl“ und den Firmen

Galler, Fliesen Garber und

Schmuck.

Ein Danke auch der Gemeinde Aibl

mit Bürgermeister Ing. Andreas Kremser

für die Muttertagsblumen, die

persönlich überreicht wurden. – Ein

Dankeschön schließlich dem Vorstand

und allen Mitgliedern für die geleistete

Arbeit!

Einen erholsamen, sonnigen Urlaub

wünscht Ihnen

Annemarie Fuchshofer,

Obfrau der Aibler Frauenbewegung

Schmuck aus Nespressokapseln

Gebastelte Kerzen

Muttertagsfeier

> Wichtig: Sommer-Veranstaltung

Gemeinsamer Wandertag für „Jung und Alt“,

Samstag, 7. September 2013,

Treffpunkt um 9.00 Uhr vor der Raiffeisenbank Aibl.

Vom Ziel lassen wir uns überraschen …!

Auf Ihr Kommen freut sich die

Aibler Frauenbewegung!

Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung abgesagt!

Anmeldungen bitte bei Annemarie Fuchshofer unter

(NEU!) 0664/4053667.

Schmuck aus

Nespressokapseln

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


VEREINSLEBEN ■ ■ ■

5

Jugendgruppe St. Lorenzen:

Maibaumumschneiden mit Versteigerung

Am Sonntag, dem 23. Juni 2013, fand in St. Lorenzen wieder

das traditionelle Maibaumumschneiden mit anschließender

Maibaumversteigerung statt. Verantwortlich

zeichnete die Jugendgruppe mit ihrem Obmann Georg

Mörth, die am Kirchplatz alljährlich einen Maibaum aufstellt

und ihn dann Ende Juni feierlich umschneidet. Der stattliche

Baum mit einer Höhe von 28,7 m wurde heuer von Gertraud

Dam vlg. Roda gespendet und fand mit Fabian Orlitsch als

glücklicher Gewinner der Versteigerung seinen neuen

Besitzer.

Gasthaus Bachseppl:

Monatlicher Musikantenstammtisch

Sichtbares Zeichen

des Glaubens:

Renovierter

Bildstock in

St. Bartlmä

Herr Walter Flucher, Grundbesitzer

in St. Bartlmä, hat diesen auf seinem

Grund stehenden Bildstock liebevoll

restauriert. Dafür recht herzlichen

Dank!

Im Jänner dieses Jahres feierten René und Petra König als Pächter des Landgasthauses

Bachseppl ihr 1. Bestandsjubiläum in diesem Haus. Just an diesem Abend

fanden sich auch einige Musikanten mit ihren Instrumenten ein und spielten zum

Geburtstag auf. Seitdem gibt es nun auch einen so genannten Musikantenstammtisch,

der an jedem ersten Freitag im Monat ab 20 Uhr stattfindet. Wer Lust und

Laune hat, aktiv mitzumusizieren oder auch nur zuhören oder mitsingen will – also

mit oder ohne Instrument –, ist jederzeit gerne willkommen. Derzeit kann man das

Akkordion, die Steirische, einen Bariton, Trompeten, Klarinetten und Gitarren hören

– der Vielfalt sind aber keine Grenzen gesetzt. Volksmusikstücke stehen meistens

auf dem Programm, und wer als Solist auf seinem Instrument kommt, wird sofort

von den anderen begleitet. Bei den bisherigen Stammtischen waren schon

Musikanten und ganze Gruppen aus den umliegenden Gemeinden und sogar aus

Deutschlandsberg und Arnfels zu hören. Die Pächter René und Petra König, vor

allem aber die begeisterten Musikanten selbst, würden sich sehr freuen, wenn

dieser Musikantenstammtisch wirklich zur monatlichen Selbstverständlichkeit werden

würde. Wenn Sie also das Gasthaus Bachseppl betreten und schon bei der Tür

hinein die Instrumentenkoffer stehen, dann ist ein Musikantenstammtisch angesagt.

Das nächs te Treffen findet übrigens am Freitag, dem 2. August 2013, statt.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


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VEREINSLEBEN ■ ■ ■

Pensionistenverein Grenzland – Eibiswald/Aibl:

Rückblick auf das 1. Halbjahr

Prominente Gäste …

Besonders gut lief unsere erste Veranstaltung am 6. Juni

2013 im „Gasthof zur Weinpresse“: Zu dieser Modenschau

durften wir auch unseren Bürgermeister, Herrn Ing. An -

dreas Kremser, sowie den Bürgermeister von Eibiswald,

Herrn Ing. Arnfelser, herzlichst begrüßen. Für das 2. Halbjahr

wird wieder ein Programm erstellt. Die Vorsitzende,

Frau Helga Korak, und ihr Team freuen sich schon jetzt auf

die Teilnehmer bzw. Besucher aus der Aibler Bevölkerung.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


INFORMATIONEN ■ ■ ■

7

Johanna „Guggi“ Löffler:

Mal- und Erlebnistour nach Nepal

Auf Einladung des nepalesischen Künstlers Navin K Jungali, Mitarbeiter des Friedensministeriums

in Nepal, der seine Tätigkeiten als Künstler in der Nepal Academy of Arts immer

wieder bei Workshops in Übersee ausweitet, reisten zwei weststeirische Künstlerinnen

nach Nepal. Die Einladung für diese Reise kam bei einem internationalen Workshop vergangenes

Jahr in Rumänien zustande.

Frau Johanna Löffler, Mitglied des

Grazer Künstlerbundes und durch

zahlreiche Ausstellungen bei in- und

ausländischen Workshops bekannt,

wurde von ihrer Malerkollegin Sieg -

linde Kleindienst begleitet, die auch

schon hinlänglich Ausstellungserfahrungen

besitzt.

Einquartiert waren die beiden

Künstlerinnen in Katmandu, wo sie

auch von einer Abordnung der University

of Nepal Academy of Arts herzlich

willkommen geheißen wurden. Als

äußerst gastfreundliches Land

bekannt, wurden die beiden Frauen

vorerst nicht mit der Malerei befasst,

sondern zu einer 700 km langen Reise

durch das Land eingeladen. Der

Trekking-Toyota führte sie bis zur indischen

Grenze in das so genannte Darjeeling-Gebiet,

Nepals Teeregion.

Unterwegs hatten sie auch die Möglichkeit,

mittels Flugzeug die Himalaya -

region und Bhutan kennenzulernen.

Ihre beiden Führer waren der Einladende

und dessen Freund, der an der

Akademie Fotokunst studiert. Anfängliche

Sprachschwierigkeiten konnten

mittels Schulenglisch bald beigelegt

werden. Während dieser Rundreise

durch das Land lernten sie dessen

freundliche Menschen kennen, die

jedermann mit Zuvorkommenheit und

Achtung gegenübertreten. Besonders

der älteren Generation wird Ehrerbietung

erwiesen. Zum Abschluss ihrer

Rundfahrt konnten beide Frauen am

Geburtsort Buddhas in Lumbini ihre

Eindrücke künstlerisch zum Ausdruck

bringen und in einer Ausstellung präsentieren.

Nach ihrer Rückkehr in Katmandu

hatten die Damen Löffler und Kleindienst

die Gelegenheit, in den Ateliers

der Nepal Akademie zum Thema „Love

and Peace“ Eindrücke und Motive

farblich vier Tage auszuleben. Die

wunderbare und zuvorkommende

Aufnahme in der Akademie begeisterte

die Künstlerinnen ebenso wie

die mystische und beeindruckende

Eröffnung der Exhibition, die durch

den Leiter der Akademie, Direktor

Kiran Malandhar, erfolgte.

Nicht nur die großzügig und bestens

organisierte Rundreise, sondern auch

das gemeinsame Arbeiten, die gesellschaftlichen

Erfahrungen und der

gedankliche Austausch mit anderen

Künstlern aus einem anderen Land

bezeichnet Frau Löffler als eine ganz

wichtige und unauslöschliche Erfahrung

in ihrer Maltätigkeit.

Franz Klug ✝:

In Dankbarkeit nehmen wir Abschied

Die Gemeinde Aibl erfüllt die traurige

Pflicht, bekannt zu geben, dass

Herr Gemeindekassier a. D. und Ehrenring

träger der Gemeinde Aibl, Franz

Klug, nach schwerer Krankheit im

68. Lebensjahr verstorben ist.

Herr Franz Klug war von 1980 bis

2010 Gemeinderat und davon 20 Jahre

Gemeindekassier der Gemeinde Aibl.

Durch sein Wirken hat er positiv zur

Entwicklung in der Gemeinde Aibl beigetragen.

Der Bürgermeister, der Gemeinderat

und die Gemeindebediensteten

werden Herrn Franz Klug stets in

ehrenvoller Erinnerung behalten.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


8

UMWELT ■ ■ ■

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


UMWELT ■ ■ ■

9

Energieeffiziente Vorzeigegebäude:

VS Eibiswald vor den Vorhang!

Ernst Gödl: „Die Gemeindestrukturreform

in der

Steiermark: Historische

Fakten, Politische As -

pekte, Rechtlicher Rahmen“,

Eigenverlag Zwaring-Pöls,

2013, ISBN 978-

3-200-02927-9, Preis:

€ 25,-

Kommunale Territorial-

und Funktionalreformen

(Dezentralisierung)

sowie die

Modernisierung der

kommunalen Verwaltungen

stehen angesichts

umfangreicher

Aufgaben und knapper Kassen europaweit

zur Diskussion. Die Voraussetzungen

sind aber sehr unterschiedlich.

Während in Schweden („nordeuropäisches

Modell“) bereits im Jahre 1974

Gemeinden mit durchschnittlich 34.000

Bericht der Energieregion

Schilcherland

Im Newsletter der Energieregion Schilcherland vom

31. Mai 2013 wurde eines der zahlreichen energie -

effizienten Vorzeigegebäude aus der Region präsentiert.

Die Volksschule Eibiswald wurde von 2009 bis

2012 generalsaniert und erstrahlt seitdem in einem

neuen Erscheinungsbild. Neben einer generellen Sanierung

wurden auch thermische Verbesserungsmaßnahmen

umgesetzt. Durch die Dämmung der

Außenwände und die Sanierung des Daches wurde

eine Energiekennzahl von 56 kWh/m 2 erreicht, wodurch

der Heizenergiebedarf erheblich gesenkt werden

konnte.

Fotos: Maitz + Partner

Buchempfehlung:

„Die Gemeindestrukturreform in der Steiermark“

Einwohnern durch eine

Gebietsreform geschaffen

worden sind, bestehen

in Frankreich („südeuropäisches

Modell“)

rund 35.000 Gemeinden

mit durchschnittlich

1.600 Einwohnern. In

Dänemark wurden 2007

durch eine kommunale

Gebietsreform 98 Ge -

meinden mit durchschnittlich

55.000 Einwohnern

gebildet, in

Griechenland wurde

2010 die Zahl der

Städte, Gemeinden und

Dörfer von über 5.000

auf nunmehr 325 kommunale Gebiets -

einheiten mit durchschnittlich 31.000

Einwohnern reduziert.

Weitere Informationen finden Sie

unter www.PolAk.at.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

klima:aktiv mobil:

Förderungen für

umweltfreundliche

Mobilität

Im Frühjahr wurde die klima:aktiv mobil-Förderungsrichtlinie

2013 bis 2020

vom Lebensministerium finalisiert, mit

der Gemeinden, Betriebe und Verbände

bei der Entwicklung und Umsetzung

von klimafreundlichen Mobilitäts-

und Verkehrsprojekten unterstützt

werden.

Die neuen Förderschwerpunkte im

Überblick:

● Jobtickets und Förderpauschalen für

alternative Nutzfahrzeuge (Fördermöglichkeit

für Betriebe);

● Ausweitung der Förderung „Alternative

Fahrzeuge

und Elektromobilität“

auf Elektrofahrzeuge

mit

Reichweitenverlängerung

sowie

E-Nutzfahrzeuge

(insb. E-Busse und O-Busse);

● Bonus-Förderzuschläge für die Umsetzung

übergreifender klimafreundlicher

Mobilitätsprojekte von

Städten und Gemeinden, Betrieben

und Tourismus;

● bessere Förderungen für die Umsetzung

von Maßnahmenpaketen von

aufeinander abgestimmten Radverkehrs-

und Mobilitätsprojekten;

● neue Förderoffensive „Sanierung

Fahrradparken“ zum Bau von Fahrradabstellplätzen

bei Gebäuden, die

vor 2000 errichtet wurden;

● Sonderaktionen, wie zum Beispiel

die Unterstützung innovativer Projekte

zur Jugendmobilität, und neu

im Herbst 2013 auch für klimafreundliche

Mobilitätsprojekte von

Elternvereinen von Schulen und Kindergärten;

● noch kundenfreundlichere Fördereinreichung

durch Online-Einreichung

für alle Förderschwerpunkte.

Alle Details zum aktuellen Förderprogramm

finden Sie auf

www.umweltfoerderung.at.


10

INFORMATIONEN ■ ■ ■

NEU · NEU · NEU · NEU

Österreichischer

Rassehundeverein

HSV Aibl:

Einschreibung

zum

Herbstkurs!

Wir bieten erstmals im August

einen Welpen-Unterordnungs

kurs sowie einen Fährte-Kurs

an. – Wir nehmen jeden Hund – mit

und auch ohne Stammbaum!

Unsere Ortsgruppe besteht erst

seit Kurzem, und deshalb hoffen wir

auf viele Neugierige und Interessierte!

Unser Kursplatz befindet sich

beim Gasthaus Gutschy-Polz, Aibl 44.

Die Kurseinschreibung findet am

Samstag, dem 10. August 2013, von

16.00 bis 20.00 Uhr statt!

Kursbeginn: Samstag, 17. August

2013, ab 18.00 Uhr.

Ein Kurseintritt auch während der

Kursperiode ist mit telefonischer Anmeldung

jederzeit möglich!

Annemarie, Sandra und Maria

stehen Ihnen jederzeit mit Rat und

Tat zur Verfügung!

Anmeldungen bitte entweder unter

den Telefonnummern 0664-

1267894 bzw. 0676-7783920 oder

per E-Mail: power-dogs@gmx.at

Auch heuer:

Bundesförderung für

thermische Sanierungen 2013

Auch 2013 gibt es wieder die Bundesförderung für thermische Sanierungen von Wohn- und

Betriebsgebäuden, und zwar zusätzlich zu eventuellen Landesförderungen.

Für umfassende thermische Sanierungen

von über 20 Jahre alten

Wohngebäuden werden Zuschüsse

von bis zu 5.000 Euro vergeben, die mit

dem Konjunkturbonus auf 7.000 Euro

steigen können. Wer gleichzeitig auf

eine umweltfreundliche Heizanlage

wie eine Wärmepumpe, eine thermische

Solaranlage oder zum Beispiel

Pellet- und Hackschnitzel-Heizung

umsteigt, erhält eine zusätzliche Förderung

von 2.000 Euro. Neu ist hier

auch die Förderung von Nah- und Fernwärmeanschlüssen.

Erstmals wird auch

der Energieausweis pauschal mit 300

Euro gefördert.

Insgesamt sind so Unterstützungen

von bis zu 9.300 Euro möglich, wobei

die Förderhöhen mit maximal 20 Prozent

der Investitionskosten bzw. 30

Prozent beim Bonus gedeckelt sind.

Bei Teilsanierungen sind abhängig

von der Reduktion des Heizwärmebedarfs

bis zu 3.000 Euro möglich, die

sich mit Konjunkturbonus und Energieausweisförderung

auf 4.300 Euro

erhöhen können.

> Details zur Einreichung

Private können ihre Förderanträge direkt

bei allen Bankfilialen und Bau -

sparkassen einreichen, Unternehmen

online bei der Förderstelle KPC. Mehr

Informationen finden Sie auf www.

sanierung2013.at.

Gut unterwegs mit der S-Bahn:

Die S-Bahn in Ihrer Region

Die Südweststeiermark ist durch die S-6 und

S-61 im steirischen S-Bahn-Netz vertreten.

Der besondere Erfolg der Strecke basiert

auf die Inbetriebnahme des ersten Abschnittes

der Koralmbahn über Hengsberg.

Über die Neubaustrecke ist man um 15

Minuten schneller in Graz als bisher!

Das hat die S-Bahn gebracht:

● Neu ist, dass die Vertaktung konsequent umgesetzt

wurde, somit gibt es minutengleiche

Abfahrtszeiten über den gesamten Tag.

● Neu ist die Bedienung des S-Bahn-Knotens

in Graz Hbf zur vollen Stunde mit der Möglichkeit,

von allen Richtungen in alle Richtungen

umzusteigen: damit sind Umsteigerelationen

aus dem Bezirk in andere

S-Bahn-Korridore möglich geworden, die

auch rege angenommen werden.

● Neu ist, dass quantitativ der Stundentakt über

den gesamten Tag vervollständigt wurde.

● Neu werden nachmittags ab Graz Hbf stadtauswärts

mehr Taktverdichtungen geführt.

● Neu sind spätere Verbindungen abends (z.B.

Zug um 22.17 Uhr ab Graz).

● Neu ist der Stundentakt an Samstagen.

● Neu fahren moderne Fahrzeuge der GKB

(klimatisiert, Niederflur).

● Neu ist in die Bahnhofsinfrastruktur investiert

worden (Lieboch, Premstätten-Tobelbad).

● Neu ist in die Erweiterung von Park+Ride-

Flächen investiert worden.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


INFORMATIONEN ■ ■ ■

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Eine wichtige Information – nicht nur für Landwirte:

Kastrationspflicht für Katzen

Seit 1. 1. 2005 gibt es in Österreich eine gesetzliche Kastrationspflicht für Katzen. Der

Gesetzestext lautet: „Werden Katzen mit regelmäßigem Zugang ins Freie gehalten, so sind

sie von einem Tierarzt kastrieren zu lassen, sofern diese Tiere nicht zur kontrollierten Zucht

verwendet werden oder in bäuerlicher Haltung leben.“

Das Kastrieren von Katzen und Katern

ist laut Gesetz verpflichtend,

und zwar für alle Tierhalter! Ausgenommen

sind lediglich Katzen, die zur

kontrollierten Zucht verwendet werden

– Achtung: Meldung erforderlich!

Auch Bauernhöfe sind davon nicht

ausgenommen (!), was man fälschlicherweise

aus dem Tierschutzgesetz lesen

könnte. Bäuerliche Haltung wird

jedoch von vielen missverstanden.

Seit März 2009 gibt es zur Definition

„bäuerliche Haltung“ jedoch eine Stellungnahme

des Bundesministeriums,

die mit dem Irrtum aufräumt: „Ausgenommen

von der Kastrationspflicht

(„bäuerliche Haltung“) sind lediglich

Tiere, die vielleicht zwar regelmäßig

auf einem bäuerlichen Hof mitgeführt

werden, aber ansonsten verwildert

sind und als Streunertiere leben.“

Bauern müssen demnach ihre eigenen

Katzen/Kater sehr wohl auch kastrieren

lassen – für diese gelten die selben

Mindestanforderungen – auch im Bezug

auf die übrige Haltung, wie für

Katzen von Privatpersonen!

Das heißt im Klartext:

● Katzen mit Freigang müssen kastriert

sein!

● Landwirte müssen ihre eigenen Katzen

kastrieren lassen!

● Reine Wohnungskatzen (auch Rassekatzen)

dürfen nicht vermehrt

werden!

● Neu ist die gute innerstädtische Verknüpfung

in Graz (z.B. Knoten Puntigam mit

neuer Linie 64 tangential nach St. Peter und

zum LKH).

Der Erfolg

● Plus von rund 1.100 Fahrgästen von 4.600

auf 5.700 Kunden pro Tag (~ 24% mehr).

● gesamter S-Bahn-Zuwachs + 40%

(+10.700 Einsteiger/Tag).

Im Verbundtarif günstiger unterwegs

Eine Jahreskarte von Wettmannstätten nach

Graz kostet € 849,–. Damit kann man sieben

Tage lang alle öffentlichen Verkehrsmittel nach

Graz benützen – egal, ob S-Bahn oder GKB-

● Junge kriegen dürfen nur Katzen

aus einer registrierten Zucht!

Das Tierschutzgesetz verbietet

außerdem, Tiere zu töten (§ 6 Abs. 1

TSchG, BGBl. 1 Nr. 118/2004 i.d.g.F.)!

Sowohl Tierschutzvereine als auch

engagierte Privatpersonen kontrollieren

dieses Gesetz und bringen Verstöße

zur Anzeige. – Bei Verstößen muss

man mit Geldstrafen bis zu mehreren

tausend Euro rechnen, bzw. bei Nichteinhaltung

der Kastrationspflicht drohen

ebenfalls Strafen bis zu 3.750,–

Euro.

> Wichtige Information

zum Thema

Katzen können bereits ab etwa 4 Monaten

geschlechtsreif werden. Eine

Kastration zwischen dem 4. und 6. Lebensmonat

ist daher mittlerweile

durchaus üblich. Die Empfehlung, dass

eine Katze erst rollig gewesen sein

muss, oder ein Kater erst zu markieren

angefangen haben muss, um eine Kastration

durchführen zu können, ist

längst überholt und veraltet.

Personen, die gerne „einmal Babys“

hätten oder das Aufwachsen der Kleinen

beobachten möchten, sollten sich

ausführlich über Trächtigkeit, Geburt

und Aufzucht informieren und sich

dann an einen Tierschutzverein oder

ein Tierheim wenden. Es gibt leider genug

hochträchtige Streunerkatzen

oder Hauskatzen, die im Tierheim abgegeben

werden und die ohnehin Babys

bekommen.

Busse, sowie das gesamte städtische Verkehrsangebot

von Graz (Straßenbahn, Bus).

Bei einer für einen Pendler durchschnittlichen

jährlichen Fahrtenanzahl kostet einmal

Wettmannstätten – Graz somit nur € 1,81!

Die jährliche Ersparnis beim Kauf einer Verbund-Jahreskarte

gegenüber Treibstoffkosten

(7 Liter Diesel auf 100 km, 470 Fahrten)

belaufen sich auf über € 1.000,–!

Alle Infos

Homepage mit busbahnbim-Auskunft, Kostenrechner

etc.: www.verbundlinie.at/s-bahn.

Telefonische Auskunft bei MobilZentral:

050 / 678910.

JobAllianz

Eine starke Allianz für

Menschen mit Behinderung

Die JobAllianz ist ein Kommunikations-

und Kooperationsprojekt

zum Thema Arbeit und Behinderung

und fungiert als steiermarkweite

Informationsdrehscheibe.

Das Ziel der JobAllianz ist eine

nachhaltige Verbesserung der beruflichen

Integrationschancen von

Menschen mit Behinderung, was

einerseits durch Sensibilisierung und

umfassende Erstinformation und

andererseits durch laufende Beratung

sichergestellt wird.

Die JobAllianz richtet sich an alle

steirischen Dienstgeber und Dienstgeberinnen,

unabhängig von der

Art und Größe des Unternehmens,

sowie an alle Institutionen, Einrichtungen

und Projekte, die im Feld der

beruflichen Integration von Menschen

mit Behinderung

tätig sind.

Frau Ing. Elisabeth

Besser, JobAllianz-Koordinatorin

aus der Region

Süd-Weststeiermark,

informiert über

Förderungen und Beihilfen,

soziale und rechtliche Aspekte

der Beschäftigung von Menschen

mit Behinderung, Unterstützungsund

Serviceangebote für Dienstgeber/-innen

und Dienstnehmer/-innen

und mögliche Zusammenarbeit

mit Projekten, Behinderteneinrichtungen

und integrativen Betrieben.

Unterstützt wird diese Initiative

vom Arbeitsmarktservice, der Wirtschaftskammer

Steiermark, der Steirischen

Arbeiterkammer, dem Land

Steiermark und der Industriellen -

vereinigung.

Die Beratung ist unverbindlich

und kostenlos. Weitere Informationen

erhalten Sie unter:

www.joballianz.at

> Kontakt:

JobAllianz Steiermark

Ing in . Elisabeth Besser

Koordinatorin Süd- /Weststeiermark

Schillerstraße 19

8570 Voitsberg

Mobil: 0664 / 80 006 5240

E-Mail: joballianz@jaw.or.at

www.joballianz.at

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


12

INFORMATIONEN ■ ■ ■

Ungetrübte Urlaubszeit:

Geben Sie Einbrechern und Dieben keine Chance!

Die Urlaubszeit naht, und damit sie auch die schönste Zeit im Jahr bleibt, helfen oft schon

ein paar ausgewählte Vorsichtsmaßnahmen.

Das Bundeskriminalamt gibt Ihnen

wichtige Tipps, wie Sie Diebstählen,

Betrug und Einbrüchen vorbeugen

können.

> Schutz vor Haus- und

Wohnungseinbruch

NMMS

Eibiswald:

Viele Urlauber sorgen sich vor Antritt

einer Reise vor allem um die Sicherung

ihres Wohnraums, denn ein Einbruch

in die eigenen vier Wände bedeutet für

alle Menschen einen großen Schock.

Leider gibt es keinen hundertprozentigen

Schutz gegen Einbrüche, jedoch

gibt es sehr gute Methoden und Techniken,

die es Einbrechern schwerer

machen.

Bei Neu- oder Umbauten empfiehlt

sich der Einbau von einbruchshemmenden

Türen und Fenstern, aber auch ältere

lassen sich nachrüsten. Der Einbau

von hochwertigen Schlössern, Beschlägen

und Zusatzsicherungen können

einen sinnvollen Einbruchsschutz bieten.

Beim Einbruch in Wohnungen zielen

die Täter zumeist auf die Eingangstüre

ab. Hingegen sind bei Einfamilienhäusern

Terrassentüren, Fenster und

Kellertüren die Hauptangriffspunkte.

> Wie man Diebe abschreckt

● Vermeiden Sie Zeichen Ihrer Abwesenheit.

Während Ihres Urlaubes

sollten der Briefkasten geleert und

Werbematerial beseitigt werden.

Nachbarschaftshilfe Ist hier besonders

wichtig. In einer gesunden

Wie oft im Leben hat man schon

die Gelegenheit, bei einem Musical

als Hauptdarsteller auf der Bühne

zu stehen? – Die 26 Schülerinnen und

Schüler der 3.c-Klasse der NMMS Eibiswald

waren im April dieses Jahres für

eine Woche die Stars in einem der

berühmtesten Musicals der Welt: CATS

von A. L. Webber!

Ein halbes Jahr lang wurden Kostüme

geschneidert (Maria Prettentaler),

Lieder und Instrumentalsolis einstudiert

(Mag. Hans Holzmann), Tänze

choreografiert (Michaela Tschiltsch)

und in Verbindung mit Sprechtexten

auf die Bühne gebracht (Regie Karl

Posch).

Mehr als 2000 Begeisterte sahen und

hörten im Festsaal Eibiswald die perfekt

geschminkten Katzen (Maske

Anita Garber) singend und tanzend

über die Bühne wirbeln. – Herzliche

Gratulation den jungen Künstlern!


L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

Nachbarschaft werden es die Täter

auf jeden Fall schwerer haben.

● Heruntergelassene Rollläden oder

ständig zugezogene Vorhänge signalisieren,

dass niemand zu Hause

ist.

● Vergewissern Sie sich beim Weggehen,

ob die Türe versperrt ist. Ziehen

Sie die Türe nicht nur ins Schloss,

sondern schließen Sie diese immer

zweifach ab. Verschließen Sie Fens -

ter, Balkon- und Terrassentüren.

Lassen Sie Fenster nicht gekippt.

● Lassen Sie Beleuchtung und Radio

mit Hilfe einer Zeitschaltuhr zu

unterschiedlichen Zeiten an- und

ausgehen.

● Informieren Sie Ihre Nachbarn über

die Funktion einer vorhandenen

Alarmanlage und auch darüber,

dass Sie Ihre Beleuchtung, Ihr Radio

oder ähnliche Einrichtungen über

Zeitschaltuhren steuern.

● Vermeiden Sie Zeichen Ihrer Abwesenheit

durch entsprechende Nachrichten

auf dem Anrufbeantworter

sowie durch Eintragungen auf diversen

Social Networks (Facebook,

Twitter etc.)

Für weitere Informationen stehen

die Spezialisten der Kriminalprävention

gerne mit unabhängiger und

kompetenter Beratung zur Verfügung.

Wenden Sie sich für weitere Tipps an

Ihre nächste Polizeidienststelle oder an

die Polizei-Servicenummer 059133. Ein

Besuch auf der Homepage unter

www.bmi.gv.at lohnt sich auf jeden

Fall. Sie erhalten neben Informationen

über die verschiedenen Bereiche der

Kriminalprävention auch wichtige

Kontaktadressen.

Schüler und Schülerinnen als Musicalstars


INFORMATIONEN ■ ■ ■

13

Der eigene Pool:

Nasses Vergnügen mit Verantwortung

> Baurechtliche

Vorschriften

Nach dem Steiermärkischen Baugesetz

ist die Errichtung von Schwimmbecken

bis zu einem Rauminhalt von 100 m 3

bewilligungsfrei. 100 m 3 entsprechen einem

Becken von der Größe 12 x 6 m und

einer Tiefe von 1,40 m. Normale Einbaubecken

im privaten Bereich haben

eine Größe von durchschnittlich

8 x 4 m und 1,40 m Tiefe – dies entspricht

einem Rauminhalt von zirka

45 m³ – sie sind somit baubewilligungsfrei.

Das Bauvorhaben muss allerdings

schriftlich der Gemeinde mitgeteilt werden.

Zuständig ist grundsätzlich der

Bürgermeister als Baubehörde erster Instanz

der jeweiligen Standortgemeinde.

Grundsätzlich soll bei jedem größeren

Schwimmbecken ein Kanalanschluss

vorgesehen werden. Vor Baubeginn

sollte auch mit dem Wasserversorger

(meist Gemeinde) geklärt

werden, ob besondere Vorgaben für

die Wasserentnahme bestehen.

> Wasserrechtliche

Vorschriften

Nach § 32 des Wasserrechtsgesetzes

(WRG, 1959) ist für jede Art der Abwasserbeseitigung

dann eine wasserrechtliche

Bewilligung erforderlich,

wenn eine mehr als geringfügige Einwirkung

auf die Beschaffenheit eines

Oberflächengewässers oder des Grundwassers

zu erwarten ist.

Ob für private Schwimmbäder eine

wasserrechtliche Bewilligung erforderlich

ist, hängt im Wesentlichen von den

verwendeten Aufbereitungsmitteln

und von der gewählten Art der Abwasserbeseitigung

ab. Jedenfalls einer

wasserrechtlichen Bewilligung bedarf

nach der „Qualitätszielverordnung

Chemie Grundwasser“ die Einbringung

von Kupfer und Silber in das Grundwasser.

Nach § 32b WRG ist für die Einleitung

von Schwimmbadabwässern in

eine öffentliche Schmutz- oder Mischwasserkanalisation

die Zustimmung

des Kanalisationsunternehmens erforderlich.

Zusätzlich kann die Einleitung

in den Kanal nach der Indirekteinleiterverordnung

(IEVO, 1998) mitteilungs-

und überwachungspflichtig

sein. Ob die Regelungen der Indirekteinleiterverordnung

anzuwenden sind,

hängt ebenfalls von den eingesetzten

Chemikalien sowie von der Größe der

betroffenen Kläranlage ab und ist in

erster Linie vom Kanalisationsunternehmen

zu entscheiden.

Wichtig: Als Schwimmbadabwässer

gelten Spül-, Reinigungs- und Beckenentleerungswässer.

SINNVOLLES LERNEN:

Zivildienst beim

Grünen Kreuz Steiermark

„Mach deinen Zivildienst beim Grünen Kreuz Steiermark und lerne etwas Sinnvolles!”

Als Zivildiener beim Grünen Kreuz

Steiermark machst du die Ausbildung

zum Rettungssanitäter. Danach

gehst du einer sozialen Tätigkeit nach

und wirst im Rettungs- und Krankentransportdienst

eingesetzt. Dabei bist

du täglich im direkten Kontakt mit

Menschen, die in Not sind bzw. deine

Hilfe benötigen.

> Kontakt:

> Verein des Grünen Kreuzes

Krankentransport und

Unfalldienst Steiermark

Ansprechperson: Kathrin Hütter, MA

St. Stefan ob Stainz 132

A-8511 St. Stefan ob Stainz

Telefon: 057 148 46

E-Mail: office@grueneskreuz-stmk.at

> Verein des Grünen Kreuzes

Krankentransport und

Unfalldienst Steiermark

St. Stefan ob Stainz 132

A-8511 St. Stefan ob Stainz

Telefon: 03463 / 2318

Telefax: 03463 / 2318-295

E-Mail: office@grueneskreuz-stmk.at

www.grueneskreuz-stmk.at

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


14

INFORMATIONEN ■ ■ ■

Notar Mag. Johannes Koren

Der Notar berät:

Erbverzicht – Testament

Das Allgemeine Bürgerliche Gesetzbuch

regelt, dass auf das gesetzliche

Erbrecht verzichtet werden kann.

Hiefür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder

zu Lebzeiten in einem Vertrag

(Notariatsakt ist gesetzlich vorgeschrieben)

oder nach dem Tod des Erblassers

durch einseitige Ausschlagung (z. B.

beim Notar während der Verlassenschaftsabhandlung).

Für den Erbverzicht besteht der

Formzwang des Notariatsaktes, inhaltlich

jedoch weitgehende Gestaltungsfreiheit.

Man kann z. B. auf sein gesetzliches

Erbrecht unter Vorbehalt des

Pflichtteiles verzichten oder auch auf

den Pflichtteil allein oder auf beides.

Wenn bei einem Verzicht auf das gesetzliche

Erbrecht nicht ausdrücklich

vereinbart ist, dass der Pflichtteils -

anspruch vorbehalten wird und damit

aufrecht bleiben soll, wird im Zweifelsfalle

durch den Erbverzicht auch der

Pflichtteilsanspruch aufgegeben.

Umgekehrt, bei einem Verzicht bloß

auf den gesetzlichen Pflichtteil, bleibt

auch ohne ausdrücklichen Vorbehalt

das gesetzliche Erbrecht erhalten und

somit aufrecht.

Der auf das gesetzliche Erbrecht Verzichtende

ist in der Gruppe der gesetzlichen

Erben „als nicht mehr vorhanden“

anzusehen, sein Erbteil wächst

den übrigen, in seiner Linie gesetzlich

Erbberechtigten zu. Dies kann bei der

Berechnung der Höhe der Pflichtteilsansprüche

der übrigen Noterben allenfalls

Bedeutung erlangen.

In einer aktuellen Entscheidung hat

der Oberste Gerichtshof allerdings festgehalten,

dass vom Erblasser auch eine

Person testamentarisch als Erbe eingesetzt

werden kann, die auf ihr gesetz -

liches Erbrecht verzichtet hat. Im Zweifel

ist nicht davon auszugehen, dass

sich ein Erbverzicht auch auf ein testamentarisches

Erbrecht bezieht, das im

Verzichtszeitpunkt noch gar nicht eingeräumt

war.

Für persönliche Anfragen zu diesem

Thema stehe ich Ihnen jederzeit gerne

zur Verfügung.

Die erste Rechtsauskunft ist kostenlos.

Notar Mag. Johannes Koren

Hauptplatz 16, 8552 Eibiswald

Telefon: 03466/42325

Telefax: 03466/ 42325-14

E-Mail: koren@notar.at

www.notar-koren.at

Schulabschlüsse – Juni 2013 – wir gratulieren herzlich!

> Anna

Harrich

> Stefan

Heusserer

> Elisabeth

Hölbing

> Michaela

Galler

zur mit Auszeichnung

bestandenen Reife- und

Diplomprüfung an der

HLW Deutschlandsberg.

Sie absolvierte den Ausbildungsschwerpunkt

„Ernährung

und Gesundheitsmanagement“.

zur mit gutem Erfolg

bestandenen Matura

an der HTBLA Kaindorf

(Abteilung Mechatronik).

zur mit Auszeichnung

bestandenen Matura an der

BAKIP (Bundesbildungs -

anstalt für Kindergarten -

pädagogik) in Graz.

In ihrer gesamten

Schullaufbahn hatte sie in

den Zeugnissen immer nur

einen Notendurchschnitt

von 1,0.

zur bestandenen Reifeund

Diplomprüfung an der

HLW Deutschlandsberg.

Sie absolvierte den Aus -

bildungsschwerpunkt

„Media“.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013


JUBILARE ■ ■ ■

15

Jubelpaare und Geburtstagsjubilare – herzliche Gratulation!

80

▲ Eiserne Hochzeit: Josef und Paula Schuster

▲ Josef Schuiki

80

▲ Goldene Hochzeit: Aloisia und Johann Kremser

▲ Herta Woger

Todesfälle

Seit der letzten Ausgabe

verstarben folgende

Gemeindebürger:

■ Johann Plank vlg. Stefanzl,

St. Lorenzen, im 60. Lebensjahr

■ Judith Ruth Haas, Aichberg,

im 89. Lebensjahr

■ Franz Klug, Gemeindekassier a.D.,

Aichberg, im 68. Lebensjahr

▲ Goldene Hochzeit: Lieselotte und Markus Theisl

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

■ Augustin Giegerl, Aichberg,

im 81. Lebensjahr


16

VERANSTALTUNGEN ■ ■ ■

:

Veranstaltungskalender

● Dämmerschoppen des MGV Eibiswald

in der Fußgängerzone vor dem Lerchhaus in Eibiswald.

Freitag, 12. Juli 2013, 18.00 Uhr.

● Erzählkunstabend

Samstag, 13. Juli 2013.

Erzählkunst mit Frederik Mellak, umrahmt von der

„Faßlthoma-Musi“ aus Stallhofen.

19.30 Uhr im Schlossgarten Eibiswald

(bei Schlechtwetter im Lerchhaus).

● Lerchhaus Beach

Lerchhaus in Eibiswald.

Freitag, 19.7. / 26.7. / 2.8. / 9.8. / 23.8. / 30.8. 2013,

jeweils um 17.00 Uhr.

● 1. Freibadfest

Freibad Eibiswald.

Freitag, 19. Juli 2013, 20.00 Uhr.

● Kirtag (Maria Magdalena)

Eibiswald.

Montag, 22. Juli 2013, 7.00 Uhr.

● 4. Dirndl-Springen

im Erlebnisbad Eibiswald.

Samstag, 3. August 2013, ab 16.00 Uhr.

● Pfarrfest St. Lorenzen

Sonntag, 11. August 2013.

10.30 Uhr: Festgottesdienst, anschließend

eucharistische Prozession und Fest am Kirchplatz.

● Zweiländer-Radmarathon

Sonntag, 11. August 2013.

Start und Ziel in Eibiswald.

● Ölspur Classic Rallye 2013

Start im Zentrum von Deutschlandsberg.

Zieleinlauf ab 18.00 Uhr am Eibiswalder Hauptplatz,

anschließend Ölspur-Marktfest am Eibiswalder Hauptplatz.

Freitag, 16. August 2013.

● St.-Bartlmä-Fest

Sonntag, 25. August 2013.

10.00 Uhr: Fußwallfahrt ab Puschnik-Kapelle,

10.30 Uhr: Festgottesdienst.

● Sommerfest der Landjugend

Festsaal Eibiswald.

Samstag, 31. August 2013, 20.00 Uhr.

● Pfarrfest Eibiswald

Sonntag, 1. September 2013.

9 Uhr: Festgottesdienst mit Kirchenchor,

anschließend Fest im Pfarrhofgarten.

● Uralkosaken-Konzert

Mittwoch, 4. September 2013,

19.30 Uhr in der Pfarrkirche Eibiswald.

● Frühschoppen der MMK Eibiswald

Kirchplatz – bei jeder Witterung.

Sonntag, 22. September 2013, ab 10 Uhr.

● Erntedankfest

Sonntag, 6. Oktober 2013.

9.00 Uhr: Festgottesdienst mit Segnung der Erntekrone.

Veranstaltungshinweis:

„Kultur an der Grenze“

● Gesangsensemble der FLORS:

Musikalische Revue „Comedian Harmonists“.

● Johanna G. Löffler:

Ausstellung des Bilderzyklus „Energie“

Öl auf Glas, Aquarelle und Mischtechniken –

seit 30. Juni 2013 täglich von 9 bis 16 Uhr

geöffnet.

„LICHT-SPIELE“-Haus im Gewerbepark Aibl.

Freitag, 2. August 2013, 20 Uhr.

Redaktionsschluss für die

nächste Ausgabe der Aibler Gemeindenachrichten:

Freitag, 20. September 2013

Bitte, alle Artikel, Berichte, Veranstaltungen, Leserbriefe und Fotos bis

spätestens 20. 9. 2013 im Gemeindeamt Aibl abgeben – oder per Mail

an: gde@aibl.steiermark.at senden! – Alle später eintreffenden Artikel

etc. können dann leider nicht mehr berücksichtigt werden.

IMPRESSUM

Herausgeber: Gemeinde Aibl, Tel. 03466/42284

E-Mail: gde@aibl.steiermark.at · www.aibl.gv.at

Für den Inhalt verantwortlich:

Bgm. Ing. Andreas Kremser.

Hersteller: „Koralpendruckerei“ Ges.m.b.H.,

Unterer Platz 4, 8530 Deutschlandsberg.

Redaktion: Erich Heußerer, Johann Heußerer, Franziska Kappel,

Ing. Andreas Kremser, Helmut Stanek, Elisabeth Veronik.

Titelfoto: Rupert Pelzmann.

L(i)ebenswertes Aibl · 2/2013

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