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GOSPEL FIRE NEWS Mai 2010

NEWS

FIRE GOSPEL

Gott, in Deiner Nähe finde ich

ungetrübte Freude!

aus Psalm 16,11

In dieser Ausgabe:

Training für Geschäftsleute in Juba

Jugendevangelisation in Embu, Kenia

Einsatz in Bor, Sudan

Ersatzteilbestellung per Gebet


Liebe Partner und Missionsfreunde

Wasser fließt zwar immer bergab,

doch der Nil fließt trotzdem

aufwärts. Jedenfalls auf der

Landkarte. Er entspringt am

Viktoria See und zieht sich über

tausende von Kilometern als

mächtiger Strom durch Steppen

und Wüsten bis er in Kario ins

Mittelmeer mündet.

Viele Dörfer und Städte profitieren

von dieser Lebensader inmitten

den trockensten Gegenden auf

unserem Planeten. So auch die

zwei Städte Bor und Juba im

Sudan, wo wir unsere letzten

Einsätze hatten.

Bor gelangte 1994 zu trauriger

Bekanntheit. Es war der Ort, wo nach

einem kurzen Waffenstillstand der

Krieg erneut aufflammte. Viel Blut

wurde damals vergossen. Auch heute

ist die Lage mit viel Spannung

behaftet. Stammesfehden sind an der

Tagesordnung. Der Stamm der Murilei

stiehlt Kinder und Vieh der Dinkas

und Nuer. Die Nuer ihrerseits werden

von der Nordregierung gebraucht, um

die Gegend unsicher zu machen und

zu terrorisieren. Das Misstrauen untereinander

ist riesig.

Dazu kommen die

unbeliebten Fremden

aus Kenia, Uganda

und Äthiopien.

Gerade in diese

Gegend wollten wir

die Liebe und den

Frieden Gottes hin

tragen.

Das

Evangelium brachte

Versöhnung und

löste ein gemeinsames

Beten aus,

um Vergebung für das viele Blutvergießen.

In dieser Atmosphäre der Anbetung

geschahen wunderbare Zeichen und

Wunder.

Ein junges Mädchen, das seit

längerer Zeit „verrückt“ war, wurde frei

von dämonischen Mächten und

sprach und verhielt sich wieder

normal. Andere wurden so von der

Liebe Gottes ergriffen, dass die

Tränen frei flossen. Dabei geschah oft

viel innere Heilung für Menschen, die

durch den Krieg traumatisiert waren.

Wir glauben, dass diese

Veranstaltungen eine große

Auswirkung auf die ganze Gegend

haben und auch sehr stark zur

Friedenssicherung in der sonst so

unstabilen Gegend beitragen.


Training für Geschäftsleute in Juba

Juba ist die Hauptstadt des

Südsudan und war bis vor wenigen

Jahren komplett von der Umwelt

abgeschnitten. Die verminten

Straßen wurden 2005 geräumt und

die Stadt wurde erst da wieder

zugänglich. Seitdem floriert das

Geschäft.

Die UNO und viele Hilfsorganisationen

haben Juba zu ihrem

Stützpunkt gemacht. Dementsprechend

sind auch die Preise in der Stadt:

Eine Übernachtung in einem "Hotel"

aus Containern kostet mindestens

100 Dollar.

Obschon man der Stadt den Aufschwung

von Herzen gönnt, hat das

Ganze nicht nur positive Aspekte. Wo

immer es nur noch ums Geld geht,

leiden Moral, Respekt und Gerechtigkeit.

Zwei unserer Mitglieder von GFI

Australien (sie sind selber Geschäftsleute)

veranstalteten in Juba Seminare

für all die Geschäftstüchtigen

und referierten über das Thema, wie

man Geld macht.

Ihre Botschaft war kein Wohlstandsevangelium,

sondern beinhaltete das

Prinzip, zuerst nach dem Reich

Gottes zu trachten und nicht nur für

sich selber zu leben. Natürlich wurden

auch ganz viele wertvolle

Geschäftsprinzipien vermittelt, doch

wurde auch immer wieder darauf

hingewiesen, wie wichtig es ist mit

Gott im Reinen zu sein und mit

„Ewigkeitswert“ zu investieren.

Der letzte Tag wurde mit einem

Segnungsteil abgeschlossen. Wir

waren erstaunt, als fast die ganze

Gruppe, ob gläubig oder nicht, nach

vorne kam und kniend vor Gott ihr

Geschäftswesen nieder legte. Unter

Tränen entschlossen sich viele für

einen neuen Start oder taten Busse

für unsaubere Geschäfte.

Jugendevangelisation in Embu / Kenia

Das Durchschnittsalter der kenianischen

Bevölkerung liegt unter 20

Jahren. Ein riesiger Teil der Bevölkerung

gehört somit zur

Jugend, die eine komplett neue

Bewegung im Land darstellt.

Wenn man sich die Sprache der

Jugend im Umkreis von Nairobi

anhört, könnte man meinen, in einem

anderen Land zu sein. Die Sprache

Sheng wird vor allem in den Slums

von Nairobi gesprochen und ist eine

Mischung aus Suaheli, Kikuyu,

Englisch und ein paar anderen

Stammessprachen.

Ansonsten ist die Jugend wie überall

auf der Welt: Voll Energie und

Tatendrang, auf der Suche nach dem

Sinn des Lebens und nach Gott. Doch

Drogen, Gewalt, Sex, AIDS und

Alkohol zerstören viele wertvolle

Leben. Bei einer Veranstaltung in

Embu, etwa 100km nordöstlich von

Nairobi, haben wir eine

Evangelisation genau für diese

Altersgruppe durchgeführt. Ein hoch

interessantes Programm mit viel

Musik, Anbetung und Predigt zu

Jugendthemen wurde angeboten.

Viele beteten ernsthaft mit und

vertrauten ihr Leben bewusst Jesus

an.


Ersatzteilbestellung per Gebet

Ersatzteilbeschaffung in Afrika ist

oft mit großem Aufwand und

Schwierigkeiten verbunden. Doch

so oft erleben wir auch da Gottes

Eingreifen:

Durch das Rütteln und die Vibrationen

auf den schlechten Straßen in den

Sudan, verloren wir ein wichtiges Teil

der Seilwinde am LKW. Erst spät am

Abend als wir zum Rasten anhielten,

bemerkten wir den Verlust. Wie immer

breiteten wir unsere Matratzen und

Wolldecken auf dem LKW Dach aus

und legten uns schlafen – allerdings

etwas betrübt wegen des Verlustes.

Am nächsten Morgen weckte uns das

Klappern eines Fahrrades, das am

Lastwagen vorbei fuhr. John, unser

Mitarbeiter, stellte fest, dass auf dem

Gepäckträger des Fahrrades unser

verlorenes Seilwindenteil war! Für

100 Shilling (1 Euro) konnten wir es

zurück kaufen und wieder an der

richtigen Stelle montieren.

Seit längerem machte eine

Antriebswelle an unserem Landcruiser

Geländewagen Probleme.

Nun, unterwegs mitten in der Wüste,

gab sie vollständig den Geist auf.

Ohne dieses Fahrzeug war es

unmöglich unsere Einsätze durchzuführen.

Somit beteten wir für eine

Lösung. Gott erhörte uns und am

darauf folgenden Tag fanden wir ein

altes Landcruiser Autowrack, an dem

wir das richtige Teil ausbauen

konnten.

Aktuelle Gebetsanliegen

Bitte betet mit uns für folgende Anliegen:

- Anlässe und Evangelisationen in Deutschland

- Für die Vorbereitungen der "School of Mission" und der Evangelisation in Kenia im September

- Für die angespannte politische Lage in Kenia sowie im Sudan

- Für Jessica Franz, die diesen Sommer für ihre Ausbildung nach Deutschland zieht

www.gfi-ministries.org

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Bankverbindungen / Missionaccounts:

GFI Deutschland: Volksbank Nagoldtal,

BLZ: 641 910 30, Konto: 79 71 001, SWIFT: GENODESG

Spendenbescheinigungen werden bei Adressangabe nach Ablauf des Jahres ausgestellt

GFI Schweiz: Postkonto 60 - 169091 - 0

GFI Kenya: Gospel Fire International, Barclays Bank of Kenya Ltd. Eldoret

Account: 03-003-1075580, SWIFT BARCKENX

USA: For a US tax deductable receipt, make your cheque payable to:

CITA Ministries P.O. Box 953696, Lake Mary, Florida 32795

Note: to Gospel Fire Intl. Kenya

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