Gesetzl. Qualitätsbericht 2007 JKB .indd - KTQ

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Gesetzl. Qualitätsbericht 2007 JKB .indd - KTQ

JÜDISCHES KRANKENHAUS BERLIN

Stiftung des bürgerlichen Rechts

Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité - Universitätsmedizin Berlin

Strukturierter Qualitätsbericht

gemäß § 137 Abs. 1 Satz Nr. 6 SGB 5

für das Berichtsjahr

2007


Inhalt

A

Struktur- und Leistungsdaten des Krankenhauses

2

A-1 Allgemeine Kontaktdaten des Krankenhauses 10

(vollständige Angaben zur Erreichbarkeit)

A-2 Institutionskennzeichen des Krankenhauses 11

A-3 Standortnummern 11

A-4 Name und Art des Krankenhausträgers 11

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus 11

A-6 Organisationsstruktur des Krankenhauses 12

A-7 Regionale Versorgungsverpfl ichtung für die Psychiatrie 13

A-8 Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte des

Krankenhauses 13

A-9 Fachabteilungsübergreifende medizinisch-pfl egerische

Leistungsangebote des Krankenhauses 14

A-10 Allgemeine nicht-medizinische Serviceangebote des Krankenhauses 15

A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses 16

A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus nach

§ 108/109 SGB V (Stichtag 31.12. des Berichtsjahres) 17

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses 17

B-1 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Innere Medizin I

B-1.1 Name der Fachabteilung 18

B-1.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 20

B-1.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 21

B-1.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 23

B-1.5 Fallzahlen der Fachabteilung 24

B-1.6 Hauptdiagnosen nach ICD 24

B-1.7 Prozeduren nach OPS 26

B-1.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 27

B-1.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 28

B-1.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 28

B-1.11 Apparative Ausstattung 28

B-1.12 Personelle Ausstattung 29

B-1.12.1 Ärzte 29

B-1.12.2 Pfl egepersonal 30

B-1.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 30

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Inhalt

B-2 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Innere Medizin III

B-2.1 Name der Fachabteilung 31

B-2.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 33

B-2.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 34

B-2.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 35

B-2.5 Fallzahlen der Fachabteilung 36

B-2.6 Hauptdiagnosen nach ICD 36

B-2.7 Prozeduren nach OPS 38

B-2.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 39

B-2.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 39

B-2.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 40

B-2.11 Apparative Ausstattung 40

B-2.12 Personelle Ausstattung 41

B-2.12.1 Ärzte 41

B-2.12.2 Pfl egepersonal 41

B-2.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 41

3

B-3 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Chirurgie

B-3.1 Name der Fachabteilung 42

B-3.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 45

B-3.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 48

B-3.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 49

B-3.5 Fallzahlen der Fachabteilung 50

B-3.6 Hauptdiagnosen nach ICD 50

B-3.7 Prozeduren nach OPS 52

B-3.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 54

B-3.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 54

B-3.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 55

B-3.11 Apparative Ausstattung 55

B-3.12 Personelle Ausstattung 56

B-3.12.1 Ärzte 56

B-3.12.2 Pfl egepersonal 57

B-3.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 57

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Inhalt

B-4 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Plastische Chirurgie

4

B-4.1 Name der Fachabteilung 59

B-4.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 60

B-4.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 60

B-4.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 60

B-4.5 Fallzahlen der Fachabteilung 60

B-4.6 Hauptdiagnosen nach ICD 61

B-4.7 Prozeduren nach OPS 62

B-4.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 63

B-4.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 63

B-4.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 63

B-4.11 Apparative Ausstattung 63

B-4.12 Personelle Ausstattung 64

B-4.12.1 Ärzte 64

B-4.12.2 Pfl egepersonal 64

B-4.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 64

B-5 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Neurologie

B-5.1 Name der Fachabteilung 65

B-5.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 67

B-5.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 68

B-5.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 69

B-5.5 Fallzahlen der Fachabteilung 70

B-5.6 Hauptdiagnosen nach ICD 70

B-5.7 Prozeduren nach OPS 71

B-5.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 73

B-5.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 73

B-5.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 73

B-5.11 Apparative Ausstattung 74

B-5.12 Personelle Ausstattung 75

B-5.12.1 Ärzte 75

B-5.12.2 Pfl egepersonal 75

B-5.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 75

B-6 Struktur- und Leistungsdaten der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

B-6.1 Name der Fachabteilung 76

B-6.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 77

B-6.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 79

B-6.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 80

B-6.5 Fallzahlen der Fachabteilung 81

B-6.6 Hauptdiagnosen nach ICD 81

B-6.7 Prozeduren nach OPS 82

B-6.8 Ambulante Behandlungsmöglichkeiten 82

B-6.9 Ambulante Operationen nach § 115b SGB V [Datenbank] 82

B-6.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren der

Berufsgenossenschaften 82

B-6.11 Apparative Ausstattung 82

B-6.12 Personelle Ausstattung 83

B-6.12.1 Ärzte 83

B-6.12.2 Pfl egepersonal 83

B-6.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Inhalt

B-7 Struktur- und Leistungsdaten des Gefäßzentrums

B-7.1 Name der Fachabteilung 84

B-7.2 Versorgungsschwerpunkte der Fachabteilung 85

B-7.3 Medizinisch-pfl egerische Leistungsangebote 87

B-7.4 Nicht-medizinische Serviceangebote 88

B-7.5 Fallzahlen der Fachabteilung 89

B-7.6 Hauptdiagnosen nach ICD 89

B-7.7 Prozeduren nach OPS 90

B-7.8 Apparative Ausstattung 92

B-7.12 Personelle Ausstattung 93

B-7.12.1 Ärzte 93

B-7.12.3 Spezielles therapeutisches Personal 93

5

C

Qualitätssicherung

C-1.1 Teilnahme an der externen vergleichenden Qualitätssicherung 94

nach § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V (BQS-Verfahren)

C-1.2 Im Krankenhaus erbrachte Leistungsbereiche / 95

Dokumentationsrate

C-1.3 Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus 96

dem BQS-Verfahren

C-2 Externe Qualitätssicherung nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V 101

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an Disease-Management-

Programmen (DMP) nach § 137f SGB V 101

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren der externen vergleichenden

Qualitätssicherung 101

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung nach

§ 137 Abs.1 S.3 Nr.3 SGB V 101

C-6 Ergänzende Angaben bei Nicht-Umsetzung der

Mindestmengenvereinbarung nach

§ 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V (Ausnahmeregelung) 101

D

Qualitätsmanagement

D-1 Qualitätspolitik 102

D-2 Qualitätsziele 104

D-3 Aufbau des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements 106

D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements 109

D-5 Qualitätsmanagement-Projekte 119

D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements 122

I M P R E S S U M 126

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Einleitung

Sehr geehrte Leserinnen,

sehr geehrte Leser,

wir, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jüdischen Krankenhauses Berlin, freuen

uns, Ihnen unseren aktuellen Qualitätsbericht vorlegen zu können. Wir möchten Ihnen

unser modernes Krankenhaus in all seinen Facetten vorstellen und unser Leistungsspektrum

und das damit verbundene Qualitätsmanagement präsentieren.

6

Stolz blickt unser Akutkrankenhaus auf eine über 250jährige Geschichte zurück.

Über die Jahre hinweg haben wir uns den ständig wachsenden Anforderungen und

Entwicklungen der Krankenhausversorgung gestellt. Wir gehören inzwischen zu den

modernsten Versorgungszentren im Bezirk Mitte.

Unser Haus verfügt über 300 Betten in verschiedenen Fachabteilungen. Über 20.000

Patienten werden pro Jahr in unserem Krankenhaus stationär und ambulant mit professionellen

medizinischen und krankenpfl egerischen Leistungen versorgt. Wir sind ein

akademisches Lehrkrankenhaus der Charité und bilden Gesundheits- und Krankenpfl e-

ger aus.

Unser komplexes Leistungsspektrum schließt alle wichtigen Kerngebiete der medizinischen

Versorgung ein, die durch Spezialisten in unseren Abteilungen und medizinischen

Zentren (Gefäßzentrum, Bauchzentrum, Zentrum für Herzinsuffi zienz, Zentrum

für die Behandlung der Multiplen Sklerose) erbracht werden.

Wir führen zwei internistische Abteilungen mit den jeweiligen Schwerpunkten Kardiologie,

Diabetologie und Gastroenterologie.

In der Abteilung für Chirurgie haben wir uns auf die Fachgebiete Unfall- und Wiederherstellungschirurgie,

Orthopädische Chirurgie, Allgemein- und Visceralchirurgie und

Gefäßchirurgie spezialisiert. Eine Belegärztin für Plastische Chirurgie ergänzt unser

chirurgisches Versorgungskonzept.

Unsere Abteilung für Neurologie hat sich neben der Behandlung akuter neurologischer

Erkrankungen wie Schlaganfall insbesondere auf die Behandlung von Multipler Sklerose

und anderer chronisch- entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems spezialisiert.

Eine Kernkompetenz unserer Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie ist die

Suchtbehandlung nach dem Prinzip des Qualifi zierten Entzuges. Ein weiterer Schwerpunkt

der Abteilung ist die Behandlung depressiver Erkrankungen, insbesondere therapieresistenter

Depressionen.

An unsere hochmoderne interdisziplinäre Intensivstation, die die Versorgung der schwer

verletzten, operierten und intensivpfl ichtigen Patienten rund um die Uhr auf höchstem

medizinischen Niveau absichert, ist eine Stroke Unit angegliedert.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Wir bieten unseren Patienten eine hoch qualifi zierte medizinische Versorgung und professionelle

Pfl ege in angenehmer und freundlicher Atmosphäre. Zur hotelähnlichen Ausstattung

unserer geschmackvoll eingerichteten Komfortzimmer gehören jeweils eigene Badbereiche,

Komfortbetten, Safe, Fernseher, Kühlschrank, Telefon, Internet- und Faxanschluss.

Das Wohlbefi nden und die Gesundheit unserer Patienten stehen ganz im Mittelpunkt unseres

Handelns.

Es ist unser Ziel, Ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten und

nach Ihren Bedürfnissen auszurichten.

7

„Alles was ihr tut, sollt ihr nur aus Liebe tun“,

lautet die Lehre des großen ärztlichen Praktikers und Philosophen Moses Maimonides.

Ein Leitgedanke, an dem wir uns orientieren.

Wir freuen uns auf Sie,

Ihre

Brit Ismer

Kaufmännische Direktorin

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Verantwortlich für die Erstellung des Qualitätsberichts:

Vorstand:

Brit Ismer

Kaufmännische Direktorin

Telefon: 030.4994.2215

8

Dr. Jechezkel Singer

Ärztlicher Direktor

Telefon: 030.4994.2418

Angelika Wilke-Wardin

Pfl egedirektorin

Telefon: 030.4994.2052

E-Mail: vorstand@jkb-online.de

Ansprechpartner

Martina Gees Telefon: 030.4994.2500

Qualitätsmanagerin E-Mail martina.gees@jkb-online.de

Gerhard Nerlich Telefon: 030.4994.2220

Öffentlichkeitsarbeit E-Mail gerhard.nerlich@jkb-online.de

Beschwerdestelle

Maria Brauner Telefon: 030.4994.2444

Patientenfürsprecherin

Sprechstunden: 2. und 3. Dienstag im Monat

Der Vorstand der Stiftung, vertreten durch Frau Brit Ismer, ist verantwortlich für die Vollständigkeit

und Richtigkeit der Angaben im Qualitätsbericht.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Informationsmaterial (Links / Verweise)

Weitere Informationen stehen Ihnen auf unserer Webseite zur Verfügung:

www.juedisches-krankenhaus.de

www.gefaesszentrum-jkb.de

www.ihre-radiologen.de

Folgende Informationsmaterialien

können Sie bei unserer Pressestelle anfordern

9

• Patientenbroschüre mit Leitbildern

• Umweltleitlinien

• Umfassendes Informationsmaterial über unser

Leistungsspektrum

Anmerkung:

Zur besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Bericht nachfolgend auf die textliche Unterscheidung

der Geschlechter verzichtet.Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen

für weibliche und männliche Personen. Wenn wir Patienten erwähnen, meinen wir

selbstverständlich immer auch Patientinnen, bei Mitarbeitern immer auch Mitarbeiterinnen

usw..

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A

Struktur- und Leistungsdaten

des Krankenhauses

A-1 Allgemeine Kontaktdaten

des Krankenhauses

Hausanschrift:

10

Jüdisches Krankenhaus Berlin – Stiftung des bürgerlichen Rechts

Heinz-Galinski-Straße 1

13347 Berlin

Telefon: 030.4994.0

Fax: 030.4924.362

E-Mail: vorstand@jkb-online.de

www.juedisches-krankenhaus.de

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-2 Institutionskennzeichen

des Krankenhauses

261100081

A-3 Standortnummern

00

A-4 Name und Art

des Krankenhausträgers

Jüdisches Krankenhaus Berlin

Stiftung des bürgerlichen Rechts

11

freigemeinnützig

A-5 Akademisches Lehrkrankenhaus

Ja

Universität: Charité – Universitätsmedizin Berlin

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A-6 Organisationsstruktur des

Krankenhauses

12

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-7 Regionale Versorgungsverpflichtung

für die Psychiatrie

Ja

A-8 Fachabteilungsübergreifende

Versorgungsschwerpunkte

des Krankenhauses

13

Nr.

Fachabteilungsübergreifender

Versorgungsschwerpunkt des

Krankenhauses

Fachabteilungen, die an dem

Versorgungsschwerpunkt

beteiligt sind

Kommentar /

Erläuterung

VS08

Zentrum für Gefäßmedizin

Abteilung für Chirurgie

Abteilung für Innere Medizin I

Abteilung für Innere Medizin III

Abteilung für Neurologie

VS00

Bauchzentrum

Abteilung für Innere Medizin III

Abteilung für Chirurgie

VS00

Zentrum für Herzinsuffi zienz

Abteilung für Innere Medizin I

Abteilung für Chirurgie

VS00

Interdisziplinäre Intensivstation

Stroke Unit

Abteilung für Innere Medizin I

Abteilung für Neurologie

Abteilung für Innere Medizin III

Abteilung für Chirurgie

Abteilung für Psychiatrie und

Psychotherapie

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-9 Fachabteilungsübergreifende

medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

des Krankenhauses

Nr.

Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

Kommentar/

Erläuterung

MP03

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

MP04

Atemgymnastik

MP06

Basale Stimulation

MP07

Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

14

MP08

MP09

Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung

Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung

von Sterbenden

Trauerbegleitung

MP10

MP12

MP13

MP14

MP15

MP16

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

Bobath-Therapie

Diabetiker-Schulung

Diät- und Ernährungsberatung

Entlassungsmanagement

Ergotherapie

MP17

Fallmanagement/ Case Management/ Primary Nursing/

Bezugspflege

MP18 Fußreflexzonenmassage

MP21 Kinästhetik

MP22 Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung

MP24 Lymphdrainage

MP25 Massage

MP26 Medizinische Fußpflege Podologin

MP31 Physikalische Therapie

MP34

MP37

MP39

MP40

MP42

MP44

MP45

MP47

MP48

MP49

MP51

Psychologisches/ psychotherapeutisches Leistungsangebot/

Psychosozialdienst

Schmerztherapie/ -management

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung von

Patienten und Angehörigen

Spezielle Entspannungstherapie

Spezielles pflegerisches Leistungsangebot

Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

Stomatherapie und -beratung

Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik

Wärme- u. Kälteanwendungen

Wirbelsäulengymnastik

Wundmanagement

Psychoonkologische

Beratung

Beratung zur

Sturzprophylaxe,

Dekubitusprophylaxe

Autogenes Training,

Progressive Muskelentspannung

Pflegevisiten,

Pflegeexperten

spezielle Versorgung

chronischer Wunden

wie Dekubitus und

Ulcus cruris

MP52

Zusammenarbeit mit / Kontakt zu Selbsthilfegruppen

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-10 Allgemeine nicht-medizinische

Serviceangebote des Krankenhauses

Nr. Serviceangebot Kommentar/ Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01 Aufenthaltsräume

SA02 Ein-Bett-Zimmer

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

SA06 Rollstuhlgerechte Nasszellen

SA07 Rooming-In Neurologie bei MS

SA08 Teeküche für Patienten

SA09 Unterbringung Begleitperson

SA10 Zwei-Bett-Zimmer

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

Ausstattung der Patientenzimmer

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14 Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA16 Kühlschrank Wahlleistung

SA17 Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

SA19 Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

Verpflegung

SA20 Frei wählbare Essenszusammenstellung (Komponentenwahl)

SA21 Kostenlose Getränkebereitstellung (Mineralwasser)

Ausstattung/ Besondere Serviceangebote des Krankenhauses

SA22 Bibliothek

SA23 Cafeteria

SA24 Faxempfang für Patienten Wahlleistung

SA27 Internetzugang Wahlleistung

SA28 Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten

SA29 Kirchlich-religiöse Einrichtungen (Kapelle, Meditationsraum) Synagoge

SA30 Klinikeigene Parkplätze für Besucher und Patienten für gehbehinderte Patienten

SA31 Kulturelle Angebote

SA32 Maniküre/ Pediküre

SA33 Parkanlage

SA34 Rauchfreies Krankenhaus

Persönliche Betreuung

SA40 Empfangs- und Begleitdienst für Patienten und Besucher

15

SA41 Dolmetscherdienste Sprache, ggf. Gebärdendolmetscher

SA42 Seelsorge

SA00 Täglicher Handtuch- und Badetuchwechsel Wahlleistung

SA00 Dusch- und Waschset Wahlleistung

SA00 Morgenmantel Wahlleistung

SA00 Obstkorb Wahlleistung

SA00 Aufnahmeformalitäten auf dem Zimmer Wahlleistung

SA00 Beschwerdestelle, Beschwerdemanagement

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-11 Forschung und Lehre des Krankenhauses

Das Jüdische Krankenhaus als Ausbildungsbetrieb

Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpfl ege ist dem Jüdischen Krankenhaus

seit über 100 Jahren ein wichtiges Anliegen. Den entsprechenden Krankenpfl egegesetzen

dieser Jahre wurde in der Krankenpfl egeschule des Jüdischen Krankenhauses

immer mit einem modernen Lehrplan und dessen zeitgemäßer Umsetzung Rechnung

getragen, so zum letzten Mal zum 1. Januar 2004.

16

Dieses neue Krankenpfl egegesetz modernisierte die Form und den Inhalt der Ausbildung

umfassend, so dass sich das Jüdische Krankenhaus durch seine Mitgliedschaft

in der Ausbildungsstätte Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V. einen starken

Partner an seine Seite holte.

Diese Ausbildungsstätte für die vielfältigen Berufe im Gesundheitswesen hat einen großen

Fachbereich für Gesundheits- und Krankenpfl ege, bietet aber auch eine integrierte

Ausbildung in der Altenpfl ege und Kinderkrankenpfl ege an. Ebenso ist ihr eine Fort- und

Weiterbildungsstätte angegliedert.

Die Auszubildenden des Jüdischen Krankenhauses besuchen für den theoretischen

Unterricht die Akademie der Gesundheit und werden dort von den Lehrern (Medizinund

Pfl egepädagogen) mit modernen Lehrmethoden unterrichtet.

Die praktische Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpfl ege fi ndet auf den Stationen

des Jüdischen Krankenhauses, aber auch in Einrichtungen unserer Kooperationspartner,

unter der Leitung der Pfl egedirektorin und der Praxisanleiter nach einem klar

umrissenen Ausbildungskonzept statt. Für die Verbindung und den Transfer zwischen

Theorie und Praxis steht dem Krankenhaus eine Ausbildungskoordinatorin der Akademie

regelmäßig zur Seite.

Das Jüdische Krankenhaus bildet 38 zukünftige Gesundheits- und Krankenpfl eger in

drei Ausbildungskursen aus. Jedes Jahr werden 12 Auszubildende eingestellt, ebenso

viele verlassen nach einer erfolgreich bestandenen Prüfung den Lehrbereich. Die Übernahme

vieler Auszubildender ist dann das Ziel der Pfl egedirektorin.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


A-12 Anzahl der Betten im gesamten Krankenhaus

nach § 108/109 SGB V

(Stichtag

31.12. des Berichtsjahres)

300

A-13 Fallzahlen des Krankenhauses

17

Gesamtzahl der im Berichtsjahr behandelten Fälle:

Vollstationäre Fallzahl: 11.090

Ambulante Fallzahl:

Fallzählweise: 8.225

Quartalszählweise: 722

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B

Struktur- und Leistungsdaten

der Fachabteilungen

B-1.1

Abteilung für Innere Medizin I - Kardiologie

18

Das Spektrum der Abteilung für Innere Medizin I – Kardiologie umfasst die gesamte Diagnostik

und Therapie von Herz- und Kreislauferkrankungen. Ein routiniertes Team von

Ärzten und Pfl egekräften steht für die Akutversorgung von Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen

zur Verfügung. Bei Patienten mit drohendem oder akutem Herzinfarkt

werden durch ein spezialisiertes Herzkatheterteam rund um die Uhr die verengten oder

verschlossenen Herzkranzgefäße in einem hochmodernen Herzkatheterlabor wieder

eröffnet.

Neben der Ballondilatation werden verengte Herzkranzgefäße auch mit so genannten

Stents (Gefäßstützen) behandelt und bei Patienten mit sehr komplexen Herzkranzgefäßveränderungen

werden auch medikamentenbeschichtete Stents, so genannte „drug

eluting Stents“, implantiert. Bei Patienten mit angeborenen oder erworbenen Herzmuskelerkrankungen

werden mit spezieller Kathetertechnik Gewebeproben aus dem Herzmuskel

(Myokardbiopsie) zur Diagnostik entnommen.

An die Abteilung für Innere Medizin I – Kardiologie ist das Zentrum für Herzinsuffi zienz

angegliedert, dessen Schwerpunkt die Behandlung von Patienten mit symptomatischer

und/oder lebensbedrohlicher Herzmuskelschwäche ist. Hierzu werden spezielle Herzschrittmachersysteme

implantiert, die das Herz wieder „synchronisieren“ und dadurch

die Herzschwäche beheben oder mildern.

Ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung für Innere Medizin I ist die Implantation von

Schrittmachern bei Patienten mit langsamen (bradykarden) Herzrhythmusstörungen

oder auch die Implantation von so genannten Defi brillatoren, bei Patienten mit lebensbedrohlichen

schnellen Herzrhythmusstörungen.

Neben elektrokardiographischen, belastungselektrokardiographischen, langzeitelektrokardiographischen

Untersuchungen etc., ist das echokardiographische Labor ein

weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung. Die Leiterin des echokardiografi schen Labors,

Frau Dr. Mani, ist zertifi zierte Ausbilderin für Echokardiografi e der Deutschen

Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM). Hier werden neben herkömmlichen transthorakalen

echokardiographischen Untersuchungen auch so genannte transösophageale

(schluckechokardiographische) Untersuchungen, belastungsechokardiographische

Untersuchungen sowie kontrast- und gewebedoppler-echokardiographische Untersuchungen

durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit der Praxis für Radiologische Diagnostik am Jüdischen Krankenhaus

(Prof. Dr. Duda und Team) werden auch kardiale magnetresonanztomographische

Untersuchungen mit oder ohne Belastung durchgeführt und auch die kardiale Computertomographie

zum Nachweis von Herzkranzgefäßverkalkungen.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Patienten mit schwersten internistischen Erkrankungen werden durch unsere Abteilung

auf der hochmodernen, im Januar 2006 eröffneten interdisziplinären Intensivstation betreut.

Die Abteilung für Innere Medizin I – Schwerpunkt Kardiologie ist durch alle Krankenkassen

zur Teilnahme am Disease-Management-Programm Koronare Herzkrankheit

(DMP-KHK) zugelassen.

Kontaktdaten:

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Bethge

Telefon: 030.4994.2391

Fax: 030.4994.2514

E-mail: christian.bethge@jkb-online.de

Hauptabteilung:

X

X

19

Belegabteilung:

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.2

Versorgungsschwerpunkte der

Fachabteilung

Nr.

VC05

VC06

Versorgungsschwerpunkte im Bereich Innere Medizin I

Schrittmachereingriffe

Defi brillatoreingriffe

Kommentar/

Erläuterung

20

VI01

VI02

VI03

VI04

VI06

VI07

VI08

VI10

VI15

VI16

VI17

VI19

VI20

VI27

VI00

VI00

VI00

Diagnostik und Therapie von ischämischen Herzkrankheiten

Diagnostik und Therapie der pulmonalen Herzkrankheit

und von Krankheiten des Lungenkreislaufes

Diagnostik und Therapie sonstiger Formen der Herzkrankheit

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Arterien,

Arteriolen und Kapillaren

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären Krankheiten

Diagnostik und Therapie der Hypertonie [Hochdruckkrankheit]

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungs- und

Stoffwechselkrankheiten (Diabetes, Schilddrüse, ..)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Atemwege

und der Lunge

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura

Diagnostik und Therapie von rheumatologischen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von infektiösen und parasitären Krankheiten

Intensivmedizin

Spezialsprechstunde

Stent-Einpfl anzungen (so genannte Gefäßprothesen in

verengten Herzkranzgefäßen)

24-Stunden-Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung

Abteilungseigener Facharzt 24 Stunden im Haus,

nachts und an Wochenenden

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

Nr.

Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

Kommentar/

Erläuterung

MP03

MP04

MP07

MP08

MP09

MP10

MP11

MP13

MP14

MP15

MP16

MP17

MP25

MP26

MP31

MP32

MP37

MP39

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

Atemgymnastik

Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung

Besondere Formen/ Konzepte der Betreuung

von Sterbenden

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

Bewegungstherapie

Diabetiker-Schulung

Diät- und Ernährungsberatung

Entlassungsmanagement

Ergotherapie

Fallmanagement/ Case Management /

Primary Nursing / Bezugspfl ege

Massage

Medizinische Fußpfl ege

Physikalische Therapie

Physiotherapie/ Krankengymnastik

Schmerztherapie/ -management

Spezielle Angebote zur Anleitung und Beratung

von Patienten und Angehörigen

Trauerbegleitung

z.B. Feldenkrais

z.B. Beratung

zur

Sturzprophylaxe

MP42 Spezielles pfl egerisches Leistungsangebot

z.B. Pfl egevisiten,

Pfl egeexperten

MP44 Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

MP48 Wärme- u. Kälteanwendungen

MP49 Wirbelsäulengymnastik

MP51 Wundmanagement z.B. spezielle

Versorgung

chronischer

Wunden wie

Dekubitus

und Ulcus

cruris

MP00 Patienteninformationsmaterial:

Faltblätter, Broschüren zu Krankheitsbildern und

interventionellen / operativen Verfahren

21

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr.

SA01

Serviceangebot

Räumlichkeiten

Aufenthaltsräume

Kommentar/

Erläuterung

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

SA06

SA09

SA10

Rollstuhlgerechte Nasszellen

Unterbringung Begleitperson

Zwei-Bett-Zimmer

23

SA11

Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle

Ausstattung der Patientenzimmer

Wahlleistung

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA17

Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

SA19 Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

Verpflegung

SA20

SA21

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 3.546

24

B-1.6

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

1 I25 713

2 I70 484

3 I20 416

Durchblutungsstörung des Herzens

durch verengte Herzkranzgefäße

Durchblutungsstörung durch

Verkalkung anderer Arterien

Anfallsartige Beschwerden

durch verengte Herzkranzgefäße

4 I21 264 Akuter Herzinfarkt

5 I50 253

6 I11 212

7 I48 143

8 J44 106

Herzschwäche bei

unterschiedlichen Herzerkrankungen

Erkrankung des Herzens

durch hohen Blutdruck

Herzrhythmusstörung,

ausgehend von den Vorhöfen

Lungenkrankheit durch Asthma bronchiale

und ähnliche Funktionsstörungen

9 I10 77 Akute Blutdruckkrisen

10 I49 66

Langsame und schnelle

Herzrhythmusstörungen

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzdiagnosen

ICD-10 Ziffer

(3-5 stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

I42 43

I44 33

I35 30

Herzmuskelschwäche durch angeborene oder

erworbene Erkrankung der Herzmuskulatur

Herzrhythmusstörung durch Blockierung

des Erregungsleitungssystems im Herzen

Krankheit der Aortenklappe, jedoch nicht als Reaktion

auf eine Streptokokkeninfektion

25

I47 28 Anfallartiges Herzjagen

A41 20 Sonstige Blutvergiftung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

26

1 1-275 1695

2 5-399 1526

3 8-837 1279

4 8-836 793

Katheteruntersuchung

des linken Herzens

Spezielle Verschlusssysteme der

Blutgefäße nach einer

Katheteruntersuchung und Behandlung

Behandlung der verengten Herzkranzgefäße

durch die Ballonkatheter - Dehnung

oder Stentimplantation

Behandlung der verengten peripheren Gefäße

durch die Ballonkatheter -Dehnung

oder Stentimplantation

5 8-930 387

lntensivmedizinische Überwachung von

Atmung, Herz und Kreislauf ohne zusätzliche

Blutdruckmessung in der

Lungenschlagader und im rechten Vorhof

6 8-980 378 Behandlung auf der lntensivstation

(Basisprozedur)

7 8-831 322 Legen, Wechsel bzw. Entfernung

eines in der großen Hohlvene mündenden

Katheters

8 8-931 300 lntensivmedizinische Überwachung von

Atmung, Herz und Kreislauf mit der Blutdruckmessung

im rechten Vorhof des Herzens

9 3-200 227 Computertomographie -CT- des Schädels

10 3-222 160 Computertomographie (CT) des

Brustkorbes mit Kontrastmittel

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzprozeduren

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

3-052 144

Spezielle Ultraschalluntersuchung des Herzens

(Echokardiographie) durch die Speiseröhre - TEE

5-377 130

8-839 106

8-640 81

Einsetzen eines Herzschrittmachers oder eines elektrischen

Gerätes zur Beseitigung von Kammerfl immern

Sonstige Formen der therapeutischen Katheterisierung

und Kanüleneinlage in Herz oder Blutgefäße (z.B. Einführung

einer Ballonpumpe in die Hauptschlagader)

Behandlung von schnellen Herzrhythmusstörungen mit

elektrischem Strom- Defi brillation

27

1-273 35 Katheteruntersuchung des rechten Herzens

5-378 33

Austausch, Korrektur oder Entfernung eines Herzschrittmachers,

eines elektrischen Gerätes zur Beseitigung

von Kammerfl immern (Defi brillator) oder eines speziellen

Schrittmachers gegen Herzschwäche

B-1.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung der

Ambulanz

Erste Hilfe /

Notfallambulanz

Sprechstunde für

Patienten mit

Herzschwäche

Herzschrittmacher-

Sprechstunde

Angebotene Leistung

24-Stunden-

Notfallversorgung in der Rettungsstelle

Diagnostik und Behandlung der

Herzinsuffi zienz

Ambulante Kontrolle nach Herzschrittmacherund

Defi brillator-Implantation

Art der Ambulanz

Chefarztambulanz

Chefarztbehandlung für Privatpatienten mit

kardiologischen und internistischen

Erkrankungen

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

– entfällt -

B-1.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

28

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

nicht vorhanden:

X

B-1.11

Apparative Ausstattung

Nr.

Vorhandene Geräte

Kommentar /

Erläuterung

AA03

AA08

AA13

AA14

AA19

AA22

AA27

Belastungs-EKG/ Ergometrie

Computertomograph (CT)

Geräte der invasiven Kardiologie (z.B. Herzkatheterlabor,

Ablationsgenerator, Kardioversionsgerät,

Herzschrittmacherlabor)

Geräte für Nierenersatzverfahren

(Hämofi ltration, Dialyse, Peritonealdialyse

Kipptisch

(z.B. zur Diagnose des orthostatischen Syndroms)

Magnetresonanztomograph (MRT)

Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät

(C-Bogen)

24h-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24h-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24h-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24h-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24h-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA29

Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät

AA31

Spirometrie / Lungenfunktionsprüfung

AA00

3-dimensionale Echokardiografi e

AA00

Gefäßdiagnostikmessplatz

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.12

B.1.12.1

Personelle Ausstattung

Ärzte

Nr.

Facharztqualifikation

Kommentar /

Ergänzung

AQ23

AQ28

Innere Medizin und Allgemeinmedizin

(Hausarzt)

Innere Medizin und SP Kardiologie

29

ZF28

Notfallmedizin

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

Fachexpertise der

Abteilung

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärzte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

19,28

Vollkräfte

12,39

Vollkräfte

0

Personen

Weiterbildungsgenehmigung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-1.12.2

Pflegepersonal

Anzahl

Kommentar /

Erläuterung

Pfl egekräfte insgesamt

46,8 Vollkräfte

30

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl e-

ger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, ohne und mit Fachweiterbildung)

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl e-

ger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, mit entsprechender Fachweiterbildung)

42,68 Vollkräfte

8,31 Vollkräfte

B-1.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Nr.

SP21

Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeuten

Kommentar/

Erläuterung

SP25

Sozialarbeiter

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.1

Abteilung für Innere Medizin III

Gastroenterologie und Diabetologie

Die Abteilung für Innere Medizin III ist spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie von

Erkrankungen des gesamten Verdauungstraktes und des Diabetes mellitus.

Wir verbinden professionelle, fachlich qualifi zierte Arbeit nach den modernsten Richtlinien

der Medizin mit einem ganzheitlichen Behandlungskonzept, bei dem gemäß dem

Leitbild unseres Hauses der Patient, seine Lebensqualität und seine Würde im Mittelpunkt

unseres Handelns stehen.

In unserer Endoskopie werden diagnostische- und therapeutische Maßnahmen im

Magen – Darmbereich, der Gallenblase, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse

durchgeführt. Dazu gehören die Entfernung von Gallensteinen aus den Gallengängen,

die Einlage von verschiedenen Prothesen, die Entfernung von Tumoren und die Blutstillung

bei akuter Blutung. Durch den Einsatz moderner Ultraschallgeräte wird die Belastung

für die Patienten möglichst gering gehalten.

31

Auf unsere Patienten wartet geschultes Personal, das sie während der Untersuchung

begleitet und diese professionell durchführt. Unterstützt wird dies durch eine enge Zusammenarbeit

mit den Chirurgen unseres Krankenhauses im Rahmen eines interdisziplinären

Bauchzentrums.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Behandlung des Diabetes mellitus (Typ 1 und

2). Unser anerkanntes Schulungs- und Behandlungszentrum bietet alle modernen Möglichkeiten

zur Therapie dieser Erkrankung. Durch individuell abgestimmte Schulung und

Ernährungsberatung wird auch auf besondere Alltagssituationen der Patienten eingegangen.

Der Patient bestimmt seine Therapie mit und lernt, eigenständig und gewissenhaft,

mit seiner Erkrankung umzugehen.

Kontaktdaten:

Chefarzt: Dr. med. Jechezkel Singer

Telefon: 030.4994-2418

Fax: 030.4994-2512

E-Mail: jechezkel.singer@jkb-online.de

Hauptabteilung:

X

Belegabteilung:

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.2

Versorgungsschwerpunkte

der Fachabteilung

Nr.

VI07

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Innere Medizin III

Diagnostik und Therapie der Hypertonie [Hochdruckkrankheit]

Kommentar/

Erläuterung

VI10

VI11

VI12

VI13

VI14

VI15

VI16

VI17

VI18

VI19

VI20

VI27

VI00

VI00

VR01

VR02

VR03

VR04

VR05

Diagnostik und Therapie von endokrinen Ernährungsund

Stoffwechselkrankheiten (Diabetes, Schilddrüse, ...)

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Magen-Darmtraktes

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

des Darmausgangs

Diagnostik und Therapie von Krankheiten des Peritoneums

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Leber,

der Galle und des Pankreas

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen

der Atemwege und der Lunge

Diagnostik und Therapie von Krankheiten der Pleura

Diagnostik und Therapie

von rheumatologischen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von onkologischen Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von infektiösen

und parasitären Krankheiten

Intensivmedizin

Spezialsprechstunde

24-Stunden-Bereitschaftsdienst und Notfallversorgung

Abteilungseigener Facharzt 24 Stunden im Haus,

nachts und an Wochenenden

Konventionelle Röntgenaufnahmen

Native Sonographie

Eindimensionale Dopplersonographie

Duplexsonographie

Sonographie mit Kontrastmittel

33

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

Nr.

Medizinisch-pflegerisches

Leistungsangebot

Kommentar/ Erläuterung

MP03

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

MP07

Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

34

MP13

Diabetiker-Schulung

MP14

Diät- und Ernährungsberatung

MP15

MP17

MP31

Entlassungsmanagement

Fallmanagement/ Case Management/

Primary Nursing/ Bezugspfl ege

Physikalische Therapie

MP51

MP00

Wundmanagement

Patienteninformationsmaterial: Faltblätter, Broschüren

zu Krankheitsbildern und

interventionellen / operativen Verfahren

z.B. spezielle Versorgung

chronischer Wunden wie

Dekubitus und Ulcus cruris

MP26 Medizinische Fußpfl ege Podologische Behandlung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr.

Serviceangebot

Kommentar/

Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01

Aufenthaltsräume

SA02

Ein-Bett-Zimmer

35

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

SA06

Rollstuhlgerechte Nasszellen

SA09

Unterbringung Begleitperson

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

Ausstattung der Patientenzimmer

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA17

Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

SA19 Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

Verpflegung

SA20

SA21

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 1.497

36

B-2.6

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

1 E11 127

2 K29 121

3 J44 84

Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2

Schleimhautentzündung

des Magens bzw. des Zwölffi ngerdarms

Lungenkrankheit durch Asthma bronchiale und

ähnliche Funktionsstörungen

4 E86 72 Flüssigkeitsmangel und Ernährungsstörung

5 J18 59

6 N39 50

Lungenentzündung,

Erreger vom Arzt nicht näher bezeichnet

Sonstige Krankheit der Niere,

der Harnwege bzw. der Harnblase

7 I50 44 Herzschwäche

8 D50 39 Blutarmut durch Eisenmangel

9 A04 37

10 K21 36

Sonstige Entzündungen des Darmes,

durch Bakterien verursacht

Entzündung der Speiseröhre durch

Rückfl uss von Magensaft (Sodbrennen)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzdiagnosen:

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

K25 33 Magengeschwür

K26 25 Zwölffi ngerdarmgeschwür

K74 27

K92 17

Vermehrte Bildung von Bindegewebe in der

Leber (Leberfi brose)

bzw. Schrumpfl eber (Leberzirrhose)

Blutung im Magen-Darm-Bereich oder

sonstige Krankheit des Verdauungssystems

37

D50 39 Blutarmut durch Eisenmangel

K56 14

K57 12

E10 11

Darmverschluss (Ileus) ohne

Eingeweidebruch

Krankheit des Darms mit kleinen entzündeten

Ausstülpungen der Darmwand

– Divertikulose und Divertikulitis

Zuckerkrankheit, die von Anfang an mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-1

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche

Bezeichnung

38

1 1-632 1220

2 1-440 732

3 1-650 395

4 3-225 167

5 1-444 120

6 3-200 82

7 8-987 75

8 8-800 69

9 3-222 57

10 5-513 48

Untersuchung der Speiseröhre,

des Magens und des Zwölffi ngerdarms durch

eine Spiegelung

Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus

dem oberem Verdauungstrakt, den Gallengängen

bzw. der Bauchspeicheldrüse bei

einer Spiegelung

Untersuchung des Dickdarms

durch eine Spiegelung - Koloskopie

Computertomographie (CT)

des Bauches mit Kontrastmittel

Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus

dem unteren Verdauungstrakt

bei einer Spiegelung

Computertomographie -CT- des Schädels

ohne Kontrastmittel

Fachübergreifende Behandlung bei

Besiedelung oder Infektion mit

multiresistenten Erregern

Übertragung (Transfusion) von Blut,

roten Blutkörperchen bzw. Blutplättchen

eines Spenders auf einen Empfänger

Computertomographie (CT)

des Brustkorbes mit Kontrastmittel

Eingriff an den Gallengängen

durch eine Dünndarmspiegelung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung der

Ambulanz

Angebotene Leistung

Art der

Ambulanz

Erste Hilfe /

Notfallambulanz

24-Stunden-Notfallversorgung

in der Rettungsstelle

Behandlungszentrum

für Magen-Darm-

Erkrankungen

Chefarztambulanz

Ambulante Behandlung

von Baucherkrankungen

Ambulante Endoskopien (z. B. Magenspiegelung,

Darmspiegelung)

Tägliche ambulante

Chefarztbehandlung

Privatpatienten

39

Schulungs- und

Behandlungszentrum für

Diabetiker

Behandlung des Diabetes

mellitus Typ I und II

Schulung für Patienten mit

Diabetes mellitus Typ I und II

Patienten und

deren Angehörige

B-2.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang

OPS-301 Ziffer

(4-stellig)

Umgangssprachliche Bezeichnung

Absolute

Fallzahl

1 1-632

2 1-650

3 1-440

4 1-444

5 5-452

Untersuchung der Speiseröhre,

des Magens und des Zwölffi ngerdarms

durch eine Spiegelung

Untersuchung des Dickdarms

durch eine Spiegelung - Koloskopie

Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie)

aus dem oberem Verdauungstrakt, den

Gallengängen bzw. der Bauchspeicheldrüse

bei einer Spiegelung

Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie)

aus dem unteren Verdauungstrakt

bei einer Spiegelung

Operative Entfernung oder Zerstörung von

erkranktem Gewebe des Dickdarms und

Darmpolypen

181

169

154

59

29

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

nicht vorhanden:

X

40

B-2.11

Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandene Geräte Kommentar /

Erläuterung

AA03

Belastungs-EKG/ Ergometrie

AA04

Bewegungsanalysesystem

AA12

Endoskop

AA27

AA29

Röntgengerät/ Durchleuchtungsgerät

(z.B. C-Bogen)

Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA31

Spirometrie/ Lungenfunktionsprüfung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-2.12

B-2.12.1

Nr.

AQ26

ZF07

ZF09

Personelle Ausstattung

Ärzte

Facharztqualifikation

Innere Medizin und SP Gastroenterologie

Diabetologie

Geriatrie

Kommentar /

Ergänzung

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

9,0

Vollkräfte

Fachexpertise der

Abteilung

41

Davon Fachärzte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

2,50

Vollkräfte

0

Personen

Weiterbildungsgenehmigung

B-2.12.2

Pflegepersonal

Anzahl

Kommentar /

Erläuterung

Pfl egekräfte insgesamt

22,43 Vollkräfte

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl

eger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl

eger (3 Jahre,

ohne und mit Fachweiterbildung)

20,30 Vollkräfte

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl

eger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl

eger (3 Jahre,

mit entsprechender Fachweiterbildung)

1,96 Vollkräfte

B-2.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Nr.

SP21

Spezielles therapeutisches Personal

Physiotherapeuten

Kommentar

/ Erläuterung

SP22

Podologen

SP25

Sozialarbeiter

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.1

Abteilung für Chirurgie

Die Chirurgie des Jüdischen Krankenhauses ist eine ungeteilte Abteilung für Unfallchirurgie,

Orthopädische Chirurgie, Allgemein- und Visceralchirurgie und Gefäßchirurgie.

Bei über 2.700 chirurgischen Eingriffen im Jahr, werden in der Abteilung alle unfallchirurgischen

und allgemein-orthopädischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

behandelt. Neben der gesamten Unfallchirurgie führen wir als Schwerpunkte

im Sinne eines Zentrums, die Gelenkersatzoperationen, inklusive Wechseloperationen

aller großen Gelenke (Hüfte, Knie, Schulter), durch.

42

Im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie werden alle Versteifungsoperationen/Fusionen

(dorso-ventrale Spondylodesen), Wirbelkörper-Ersatzoperationen und minimal invasive

Wirbelkörperaufbau-Eingriffe (Kyphoplastien) der Brust- und Lendenwirbelsäule durchgeführt.

Gleichzeitig wird die arthroskopische Chirurgie des Schulter- und Kniegelenkes,

einschließlich Bandplastiken, betont.

In der Wiederherstellungschirurgie werden komplexe Korrektureingriffe mit modernen,

winkelstabilen Implantaten und Knochenplastik durchgeführt.

Allgemein- und Visceralchirurgisch werden die Eingriffe der gesamten Allgemeinchirurgie,

unter Betonung laparoskopischer Techniken, die Bruchchirurgie in offener und videoassistierter

Technik (mit und ohne Kunststoffnetz Implantationen) und die septische

Chirurgie sowie die Chirurgie des Diabetischen Fußes durchgeführt.

In der Visceralchirurgie wird insbesondere die Dick- und Enddarm-Chirurgie und die

differenzierte Chirurgie von Schilddrüsenerkrankungen, für die die Abteilung seit vielen

Jahren eine besondere Expertise besitzt, herausgestellt. Gleiches gilt für die Gefäßchirurgie,

in enger Kooperation mit Spezialisten aus anderen Fachabteilungen, die in

unserem Gefäßzentrum zusammengefasst sind.

Im Rahmen eines modernen Konzeptes der interdisziplinären Zusammenarbeit wird die

differenzierte Diagnostik und Therapie im Bauchzentrum der Klinik, insbesondere mit

den Gastroenterologen des Krankenhauses, sichergestellt.

Ein kompetentes Team aus Physiotherapeuten gewährleistet die stationäre und ambulante

Rehabilitationsbehandlung unserer Patienten.

Das Leistungsspektrum der Abteilung ist durch eine am Krankenhaus ansässige Praxis

für Plastische Chirurgie ergänzt. (www.dr-petrich.de)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Die Abteilung für Chirurgie bietet Ambulante Operationen an.

Insbesondere:

• Beschneidungen aus medizinischen und religiös-kulturellen Gründen

(männliche Personen)

• Versorgung von Haut- und Weichteiltumoren

• Versorgung eingeklemmter Nerven im Hand- und Unterarmbereich

• Metallentfernungen

• Spiegelungen des Knie- und Schultergelenkes

• Hallux valgus

43

Herr Dr. Geiger, Chefarzt der Abteilung, ist als Durchgangsarzt zur ambulanten und stationären

Behandlung von Arbeits- und Wegeunfällen von den Berufsgenossenschaften

zugelassen.

Tägliche Sprechstunden fi nden in unserem Ambulanten Behandlungszentrum statt.

Kontaktdaten:

Chefarzt: Dr. med. Christian Geiger

Telefon: 030.4994-2291

Fax: 030.492 88 91

D-Arzt-Sprechstunde:

Telefon: 030.4994-2204

Fax: 030.4994-2962

E-Mail: christian.geiger@jkb-online.de

Hauptabteilung:

X

Belegabteilung:

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.2

Versorgungsschwerpunkte

der Fachabteilung

Nr.

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Chirurgie

Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie

Kommentar/

Erläuterung

VC17

VC18

VC19

VC22

VC23

VC24

VC26

VC27

VC28

VC29

VC30

VC31

VC32

VC33

VC34

VC35

VC36

VC37

VC38

VC39

Offen chirurgische und endovaskuläre

Behandlung von Gefäßerkrankungen

Konservative Behandlung von arteriellen

Gefäßerkrankungen

Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen (z.B.

Thrombosen, Krampfadern)

und Folgeerkrankungen

(z.B. Ulcus cruris/ offenes Bein)

Magen-Darm-Chirurgie

Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

Tumorchirurgie

Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Metall-/ Fremdkörperentfernungen

Bandrekonstruktionen/ Plastiken

Gelenkersatzverfahren/ Endo-Prothetik

Behandlung von Dekubitalgeschwüren

Septische Knochenchirurgie

Diagnostik und Therapie

von Knochenentzündungen

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Kopfes

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Halses

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Thorax

Diagnostik und Therapie von Verletzungen der Lumbosakralgegend,

der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

der Schulter und des Oberarmes

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Ellenbogens und des Unterarmes

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Handgelenkes und der Hand

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

der Hüfte und des Oberschenkels

45

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Nr.

VC40

VC41

VC42

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Chirurgie

Diagnostik und Therapie von Verletzungen

des Knies und des Unterschenkels

Diagnostik und Therapie

von Verletzungen der Knöchelregion und des Fußes

Diagnostik und Therapie

von sonstigen Verletzungen

Neurochirurgie

Kommentar/

Erläuterung

46

VC45

VC51

VC55

VC56

VC57

Chirurgie der degenerativen und traumatischen Schäden

der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule

Chirurgie chronischer Schmerzerkrankungen

(z.B. Trigeminusneuralgie, Tumorschmerzen,

chronischer Wirbelsäulenschmerzen)

Allgemein

Minimal-invasive laparoskopische Operationen

Minimal-invasive endoskopische Operationen

Plastisch rekonstruktive Eingriffe

VC58

VO01

VO04

VO05

VO06

VO07

VO08

VO09

VO10

Spezialsprechstunde

Diagnostik und Therapie von Arthropathien

Diagnostik und Therapie von Spondylopathien

Diagnostik und Therapie von sonstigen

Krankheiten der Wirbelsäule und des Rückens

Diagnostik und Therapie

von Krankheiten der Muskeln

Diagnostik und Therapie

von Krankheiten der Synovialis und der Sehnen

Diagnostik und Therapie

von sonstigen Krankheiten des Weichteilgewebes

Diagnostik und Therapie

von Osteopathien und Chondropathien

Diagnostik und Therapie von sonstigen Krankheiten des

Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes

BG-

Sprechstunde

VO13 Spezialsprechstunde Wirbelsäule

VR01

VR02

VR08

VR10

VR11

Konventionelle Röntgenaufnahmen

Native Sonographie

Fluoroskopie [Durchleuchtung] als selbständige Leistung

Computertomographie (CT), nativ

Computertomographie (CT) mit Kontrastmittel

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Nr.

VR12

VR15

VR16

VR22

VR23

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Chirurgie

Computertomographie (CT), Spezialverfahren

Arteriographie

Phlebographie

Magnetresonanztomographie (MRT), nativ

Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel

Kommentar/

Erläuterung

VR24

VR26

VU02

VU03

Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren

Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung

Diagnostik und Therapie der Niereninsuffi zienz

Diagnostik und Therapie der Urolithiasis

47

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

Nr.

MP04

MP07

Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

Atemgymnastik

Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

Kommentar/

Erläuterung

48

MP10

MP13

MP14

MP15

MP16

MP17

MP24

MP25

MP26

MP31

MP32

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

Diabetiker-Schulung

Diät- und Ernährungsberatung

Entlassungsmanagement

Ergotherapie

Fallmanagement/ Case Management/

Primary Nursing/ Bezugspfl ege

Lymphdrainage

Massage

Medizinische Fußpfl ege

Physikalische Therapie

Physiotherapie/ Krankengymnastik

MP37

MP39

MP44

MP47

MP51

MP00

Schmerztherapie/ -management

Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung von Patienten und Angehörigen

Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

Versorgung mit Hilfsmitteln/

Orthopädietechnik

Wundmanagement

Patienteninformationsmaterial:

Faltblätter, Broschüren zu Krankheitsbildern

und interventionellen / operativen Verfahren

z.B. Beratung

zur Sturzprophylaxe

z.B. spezielle Versorgung

chronischer Wunden

wie Dekubitus und

Ulcus cruris und stomatherapeutische

Beratung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr.

Serviceangebot

Kommentar/

Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01

Aufenthaltsräume

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

49

SA06

SA09

SA10

Rollstuhlgerechte Nasszellen

Unterbringung Begleitperson

Zwei-Bett-Zimmer

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

Ausstattung der Patientenzimmer

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA17

Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

Verpflegung

SA20

SA21

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 2.238

B-3.6

Hauptdiagnosen nach ICD

50

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche

Bezeichnung

1 S72 134

Knochenbruch des

Oberschenkels

2 K80 111 Gallensteinleiden

3 K40 98 Leistenbruch

4 S06 92 Verletzung des Schädelinneren

5 I70 89 Arterienverkalkung

6 K56 88

7 S82 82

8 S42 77

Darmverschluss (Ileus)

ohne Eingeweidebruch

Knochenbruch des Unterschenkels,

einschließlich des oberen Sprunggelenkes

Knochenbruch im Bereich

der Schulter bzw. des Oberarmes

9 S52 75 Knochenbruch des Unterarmes

10 S32 72

Knochenbruch der Lendenwirbelsäule

bzw. des Beckens

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzdiagnosen:

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

M17 61

M16 34

M23 30

M86 15

Gelenkverschleiß (Arthrose)

des Kniegelenkes

Gelenkverschleiß (Arthrose)

des Hüftgelenkes

Schädigung von Bändern bzw. Knorpeln

des Kniegelenkes

Knochenmarksentzündung,

meist mit Knochenentzündung - Osteomyelitis

51

K35 51 Akute Blinddarmentzündung

K57 47

Krankheit des Darms mit kleinen

entzündeten Ausstülpungen

der Darmwand – Divertikulose und Divertikulitis

K43 41 Bauchwandbruch

K42 11 Nabelbruch

C17- C20 36 Darmkrebs

I83 58 Krampfadern der Beine

S22 46

Knochenbruch der Rippe(n),

des Brustbeins bzw. der Brustwirbelsäule

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

52

1 5-893 211

2 5-794 138

3 5-790 130

4 5-511 115

Ausgedehnte operative Entfernung von

abgestorbenem Gewebe im Bereich einer

Wunde bzw. von erkranktem Gewebe an

Haut oder Unterhaut

Operatives Einrichten eines mehrfachen

Bruchs (Reposition) im Gelenkbereich eines

langen Röhrenknochens und Befestigung

der Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Nägel

oder Platten

Einrichten eines Knochenbruchs oder einer

Ablösung der Wachstumsfuge (Reposition)

und Befestigung der Knochenteile mit Hilfsmitteln

wie Platten und Schrauben

Operative Entfernung

der Gallenblase

5 5-916 101 Vorübergehende Weichteildeckung

6 5-530 99 Operativer Verschluss eines Leistenbruchs

7 5-787 93

8 5-469 88

9 5-385 74

Entfernung von Hilfsmitteln, die zur

Befestigung von Knochenteilen

z.B. bei Brüchen verwendet wurden

Sonstige Operationen am Darm (z. B. Lösen

von Verwachsungen)

Unterbindung, Entfernen oder Herausziehen

von Krampfadern

10 5-820 74

Einsetzen eines Gelenkersatzes

(Gelenkprothese) am Hüftgelenk

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzprozeduren:

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

5-822 55 Operatives Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks

5-839 29

Operation an der Wirbelsäule durch Aufrichtung,

Zementeinspritzung, Versteifung –

(Vertebro- oder Kyphoplastie)

5-455 58 Operative Entfernung von Teilen des Dickdarms

53

5-541 31

5-393 41

5-821 14

Operative Eröffnung der Bauchhöhle oder Eröffnung

des rückenseitigen Bauchfelles

Anlegen einer sonstigen Verbindung zwischen

Blutgefäßen (Shunt) bzw. eines Umgehungsgefäßes

(Bypass)

Wechsel bzw. Entfernung eines

künstlichen Hüftgelenks

5-470 53 Blinddarmentfernung

5-812 69

Operation am Gelenkknorpel bzw. an den knorpeligen

Zwischenscheiben (Menisken)

des Kniegelenks durch eine Spiegelung

5-429 51 Sonstige Operationen an der Speiseröhre

5-381 40

5-793 46

5-850 59

5-780 62

Operative Entfernung eines Blutgerinnsels

einschließlich der angrenzenden

Innenwand einer Schlagader

Operatives Einrichten eines einfachen Bruchs (Reposition)

im Gelenkbereich eines langen Röhrenknochens

Operativer Einschnitt an Muskeln,

Sehnen bzw. deren Bindegewebshüllen

Operativer Einschnitt in Knochengewebe bei keimfreien

oder durch Krankheitserreger verunreinigten Knochenerkrankung

5-782 17 Operative Entfernung von erkranktem Knochengewebe

5-900 35

Einfacher operativer Verschluss der Haut bzw. der

Unterhaut nach Verletzungen, z.B. mit einer Naht

5-534 25 Operativer Verschluss eines Nabelbruchs

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung

der Ambulanz

Angebotene Leistung

Art der

Ambulanz

Erste Hilfe /

Notfallambulanz

24-Stunden-Notfallversorgung

in der Rettungsstelle

Ambulantes

Behandlungszentrum

Ambulante Operationen / Eingriffe

Ambulante

Physiotherapie

Physiotherapeutische Leistungen,

u.a. im Bewegungsbad

54

Privatambulanz

Chefarztbehandlung

Privatpatienten

und Patienten

mit besonderen

Erkrankungen

Spezielle Sprechstunde der

Berufsgenossenschaft

Heilverfahrenskontrollen

D-Arzt nach § 34

SGB VII

B-3.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

Rang

OPS-301 Ziffer

(4-stellig)

1 5-640

2 5-787

3 5-895

4 5-812

5 5-056

6 5-894

7 5-790

8 5-811

9 5-530

Umgangssprachliche Bezeichnung

Operation an der Vorhaut des Penis

(Beschneidungen)

Entfernung von Hilfsmitteln, die zur Befestigung

von Knochenteilen z.B. bei Brüchen

verwendet wurden

Ausgedehntes Entfernen von erkranktem Gewebe

an Haut und Unterhaut

Operation am Gelenkknorpel bzw. an den

knorpeligen Zwischenscheiben (Menisken) des

Kniegelenks durch eine Spiegelung

Eingriff mit Aufhebung der Nervenfunktion

oder zur Druckentlastung eines Nervens

Entfernen von erkranktem Gewebe an Haut und

Unterhaut

Einrichten eines Knochenbruchs oder einer Ablösung

der Wachstumsfuge und Befestigung der

Knochenteile mit Hilfsmitteln wie Schrauben oder

Platten von außen

Operation an der Gelenkinnenhaut mittels Gelenkspiegel

(Arthroskop)

Verschluss von Eingeweidebrüchen (Hernien),

die im Leistenbereich austreten

Absolute

Fallzahl

248

96

66

46

24

23

15

13

9

10 5-840 Operation an den Sehnen der Hand 9

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.12

Personelle Ausstattung

B-3.12.1

Ärzte

Nr. Facharztqualifikation Kommentar / Ergänzung

AQ06

Allgemeine Chirurgie

AQ07

AQ10

Gefäßchirurgie

Orthopädie und Unfallchirurgie

55

AQ13

Viszeralchirurgie

Nr. Zusatzweiterbildung (fakultativ) Kommentar / Erläuterung

ZF01

Ärztliches Qualitätsmanagement

ZF15

Intensivmedizin

ZF28

Notfallmedizin

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

Fachexpertise der Abteilung

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärzte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

17,71

Vollkräfte

11,38

Vollkräfte

0

Personen

Weiterbildungsgenehmigung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.12.2

Pflegepersonal

Anzahl

Kommentar /

Erläuterung

Pfl egekräfte insgesamt

43,11

Vollkräfte

56

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl eger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, ohne und mit Fachweiterbildung)

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl eger

bzw. Ge-sundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, mit entsprechender Fachweiterbildung)

37,88

Vollkräfte

4,09

Vollkräfte

B-3.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Kommentar/ Erläuterung

SP15

Masseure/ Medizinische Bademeister

SP21

Physiotherapeuten

SP25

Sozialarbeiter

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-3.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

X

X

nicht vorhanden:

B-3.11

Apparative Ausstattung

57

Nr. Vorhandene Geräte Kommentar / Erläuterung

AA01

Angiographiegerät

AA07

Cell Saver (im Rahmen einer Bluttransfusion)

AA08

AA14

Computertomograph (CT)

Geräte für Nierenersatzverfahren

(Hämofi ltration, Dialyse, Peritonealdialyse)

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA18

Hochfrequenzthermotherapiegerät

AA 22

Magnetresonanztomograph (MRT)

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA23

Mammographiegerät

AA27

Röntgengerät / Durchleuchtungsgerät

(z.B. C-Bogen)

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA29

Sonographiegerät / Dopplersonographiegerät

AA 00

Gefäßdiagnostikmessplatz

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Sämtliche Verfahren der modernen Anästhesie, Schmerztherapie

Die Abteilung für Anästhesiologie versorgt die Abteilung für Chirurgie mit den Fachbereichen

Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Orthopädische Chirurgie, Allgemeinund

Visceralchirurgie und Gefäßchirurgie sowie die mit dem Haus kooperierende Praxis

für plastische Chirurgie.

58

Neben der Allgemeinanästhesie („Vollnarkose“) auf der Basis moderner und sicherer

Narkosegase bzw. kontinuierlich intravenös verabreichter Medikamente (TIVA) unter

Narkosetiefeüberwachung (EEG) liegt ein weiterer Schwerpunkt der Abteilung auf der

Regionalanästhesie („Teilnarkose“). Hier werden alle gängigen Regionalanästhesieverfahren

angeboten: Periduralanästhesie, Spinalanästhesie, Plexusanästhesie, periphere

Nervenblockaden.

Bei hochbetagten Patienten und bei Patienten mit schweren Herz-Kreislauferkrankungen

wird durch differenzierte Überwachung („erweitertes Monitoring“) eine sichere

Narkoseführung gewährleistet. Ihnen als Patient wird die auf Ihr Krankheitsbild abgestimmte

jeweils sicherste Narkoseform verabreicht. Der Einsatz von Fremdblut bei

blutverlustreichen Operationen wird durch Hämodilution, präoperative Eigenblutspende

und „cell-saving“ (Aufbereiten von verlorenem Blut) auf ein absolut erforderliches Minimum

reduziert. Versorgt werden auch Patienten, die z. B. aus religiösen Gründen die

Gabe von Fremdblut ablehnen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung ist die Schmerztherapie. Sie wird perioperativ

einerseits systemisch durchgeführt, wobei unter anderem die patientenkontrollierte

Analgesie „PCA“ angeboten wird. Hierbei bestimmt der Patient selbst anhand seines

persönlichen Schmerzerlebens, wie viel Schmerzmittel er bekommt. Andererseits werden

die zur Operation eingeführten peripherneuronalen und neuraxialen Katheter zur

Schmerzbehandlung eingesetzt. Durch mehrfach täglich durchgeführte Schmerzvisiten

wird der Erfolg der Schmerzbehandlung überprüft und kann entsprechend den Bedürfnissen

des einzelnen Patienten angepasst werden. Die Anästhesieabteilung steht für

Fragen zur perioperativen Schmerztherapie jederzeit zur Verfügung.

Im Bereich des chronischen Schmerzes, z.B.: bei Turmorleiden, beraten die Fachärzte

die anderen Abteilungen des Hauses.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.1

Abteilung für Plastische Chirurgie

Die Abteilung für Plastische Chirurgie wird als Belegabteilung geführt.

Zu ihren Schwerpunkten gehören:

Die Mammachirurgie, die Behandlung von Narben auch nach ausgedehnten Verbrennungen,

körper-konturverbessernde Eingriffe (Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung)

sowie Haut- und Weichteilwiederherstellung in jeder Körperregion insbesondere auch

die Behandlung chronischer Druckgeschwüre und Ulzera an den Beinen und an der

Fußsohle.

Auch funktionswiederherstellende Eingriffe an der Hand und die Behandlung von Handerkrankungen

wie Sehnenscheideneinengung, Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisinnensyndrom

und Dupuytren`sche Kontraktur werden elektiv mit speziellen Techniken behandelt.

59

Durch permanente Fort- und Weiterbildung auf internationalem Niveau und die intensive

Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten des Krankenhauses (Allgemeinchirurgie,

Diabetologie, Kardiologie und Anästhesiologie) sorgen wir für eine Behandlungsqualität

auf hohem Niveau.

Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, werden vor jedem Eingriff wenigstens

zwei ausführliche Beratungsgespräche geführt, in denen die Patienten über verschiedene

Operationsmethoden und Komplikationen aufgeklärt werden. Um einen auf

die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmten Behandlungsplan zu erstellen,

können selbstverständlich auch die Angehörigen einbezogen werden.

Kontaktdaten:

Belegärztin: Dr. med. Karen Petrich

Telefon: 030.914 22 9 32

Fax: 030.914 22 9 33

E-Mail: info@dr-petrich.de

Internet: www.dr-petrich.de

Hauptabteilung:

Belegabteilung:

X

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.2

Versorgungsschwerpunkte

der Fachabteilung

Nr.

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Plastische Chirurgie

Kommentar/ Erläuterung

VC29

Behandlung von Dekubitalgeschwüren

VC30

Septische Knochenchirurgie

60

VC57

Plastisch rekonstruktive Eingriffe

VN20

Spezialsprechstunde

Adipositas, Diabetischer Fuß,

Hyperhidrose

B-4.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

– siehe Abteilung für Chirurgie

B-4.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

– siehe Abteilung für Chirurgie

B-4.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 107

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.6

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

1 E88 29

2 C44 11

Fettstoffwechsel- und sonstige

Stoffwechselstörungen

Sonstige bösartige Neubildungen

der Haut

3 L97 10 Geschwür am Unterschenkel

61

4 E11 8

Zuckerkrankheit, die nicht zwingend mit Insulin

behandelt werden muss - Diabetes Typ-2,

diabetischer Fuß

5 M62 7 Bauchwandbrüche durch Muskelschwäche

6 M86 7

Knochenmarksentzündung, meist mit

Knochenentzündung - Osteomyelitis

7 N62 7 Übermäßige Vergrößerung der Brustdrüse

8 L90 4 Narben

9 Q83 4 Angeborene Fehlbldungen der Brust

10 L89 3 Wundliegegeschwür - Dekubitus

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

62

1 5-895 47

2 5-906 43

3 5-911 34

4 5-916 34

5 5-903 12

6 5-857 11

7 5-856 10

8 5-788 9

Ausgedehnte operative Entfernung von

erkranktem Gewebe an Haut bzw. Unterhaut

Kombinierter wiederherstellender Eingriff

an Haut bzw. Unterhaut

Fettabsaugung oder Operation zur Straffung

der Haut und Unterhaut außer im Gesicht

Behandlung von Haut und Weichteilverletzungen

durch Vakuumverbände,

Hautersatz oder Hauttransplantation

Hautverpfl anzung aus dem der Wunde

benachbarten Hautareal

Plastische Rekonstruktion mit lokalen Lappen

an Muskeln und Faszien

Operativer, wiederherstellender Eingriff

an den Bindegewebshüllen von Muskeln

Operationen an Metatasale und Phalangen

des Fußes

9 5-800 7 Offen chirurgische Revision eines Gelenkes

10 5-883 6

Plastische Operationen zur Vergrößerung der

Brustdrüse

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung

der Ambulanz

Angebotene Leistung

Art der

Ambulanz

Behandlung des Übergewichts

Narbenbehandlung

Behandlung des übermäßigen

Schwitzens

Faltenbehandlung

Praxis für

Plastische Chirurgie am

Jüdischen Krankenhaus

Berlin

Ästhetische Chirurgie

• Lidkorrekturen

• Fettabsaugung

• Ohrkorrekturen

• Mammachirurgie

Kassen- und

Privatpraxis

63

B-4.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

- entfällt -

B-4.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

nicht vorhanden:

X

B-4.11

Apparative Ausstattung

- siehe Abteilung für Chirurgie -

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-4.12

B-4.12.1

Personelle Ausstattung

Ärzte

Nr. Facharztqualifikation Kommentar / Ergänzung

AQ11

Plastische und Ästhetische Chirurgie

64

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

Fachexpertise

der Abteilung

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärzte

0

Vollkräfte

Vollkräfte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

1

Person

Plastische und

Ästhetische Chrirurgie

B-4.12.2

Pflegepersonal

- siehe Abteilung für Chirurgie -

B-4.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

- siehe Abteilung für Chirurgie -

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.1

Abteilung für Neurologie

Unsere Abteilung für Neurologie ist ein anerkanntes Zentrum zur Behandlung der Multiplen

Sklerose.

Der ganzheitliche Ansatz berücksichtigt nicht nur die Behandlung von Mulitple-Sklerose-Kranken

(MS-Kranke) sondern auch die sozialmedizinische und psychologische

Beratung. Wir legen bei den chronischen entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems

großen Wert auf die Behandlung der Symptome, welche die Lebensqualität der

Kranken entscheidend beeinfl ussen. Bei uns steht die Therapie der Spastik, der Müdigkeit,

der Schmerzen und des Tremors im Vordergrund.

Für MS-Kranke ist eine Beratungsstelle der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft

(DMSG) im Hause (www.dmsg.de). Auch mit anderen Selbsthilfeorganisationen – Deutsche

Myasthenie-Gesellschaft e.V. (www.dmg-online.de), Deutsche Gesellschaft für

Muskelkranke e.V. (www.dgm.org) – besteht eine sehr gute Zusammenarbeit.

Weitere Schwerpunkte sind die Behandlung anderer chronisch-entzündlicher Erkrankungen

des Nervensystem und der Muskulatur. Wir behandeln Patienten mit akuten

neurologischen Krankheitsbildern, wie z.B. Schlaganfall, Hirnblutungen, Hirnhaut- und

Rückenmarksentzündungen und Querschnittslähmungen. Eine Stroke Unit für die Behandlung

von Schlaganfallpatienten ist auf der interdisziplinären Intensivstation des

Krankenhauses eingerichtet.

65

• Ambulante Beratungsstelle für Multiple Sklerose

nach Anmeldung und im Notfall

Frau Prof. Dr. med. Haas

• Ambulante Beratungsstelle

für chronisch-entzündliche Polyneuropathien

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Münch

• Schlafl abor zur Diagnostik und Therapie

von Schlafstörungen bei neurologischen Erkrankungen

Herr Dr. med. Janke

Kontaktdaten:

Chefärztin: Prof. Dr. med. Judith Haas

Telefon: 030.4994.2348

Fax: 030.4994.2982

E-Mail: judith.haas@jkb-online.de

Hauptabteilung:

X

Belegabteilung:

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.2

Nr.

VN01

VN02

VN03

VN04

VN05

VN06

VN07

VN08

VN10

VN11

VN12

VN13

VN14

VN15

VN16

VN17

VN18

VN19

VN20

VN00

Versorgungsschwerpunkte

der Fachabteilung

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Neurologie

Diagnostik und Therapie von zerebrovaskulären

Erkrankungen

Diagnostik und Therapie sonstiger

neurovaskulärer Erkrankungen

Diagnostik und Therapie entzündlicher

ZNS-Erkrankungen

Diagnostik und Therapie neuroimmunologischer

Erkrankungen

Diagnostik und Therapie von Anfallsleiden

Diagnostik und Therapie maligner Erkrankungen

des Gehirns

Diagnostik und Therapie gutartiger Tumoren

des Gehirns

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der

Hirnhäute

Diagnostik und Therapie von Systematrophien,

die vorwiegend das Zentralnervensystem betreffen

Diagnostik und Therapie von extrapyramidalen

Krankheiten und Bewegungsstörungen

Diagnostik und Therapie von degenerativen

Krankheiten des Nervensystems

Diagnostik und Therapie von demyelinisierenden

Krankheiten des Zentralnervensystems

Diagnostik und Therapie von Krankheiten von

Nerven, Nervenwurzeln und Nervenplexus

Diagnostik und Therapie von Polyneuropathien und

sonstigen Krankheiten des peripheren

Nervensystems

Diagnostik und Therapie von Krankheiten im Bereich

der neuro-muskulären Synapse und des Muskels

Diagnostik und Therapie von zerebraler Lähmung

und sonstigen Lähmungssyndromen

Neurologische Notfall- und Intensivmedizin

Diagnostik und Therapie von geriatrischen

Erkrankungen

Spezialsprechstunde:

• Myasthenie

• für motorische Systemerkrankungen und Polyneurompathien

• Botulinumtoxin Therapie

• Schlafstörungen bei neurologischen Erkrankungen

• Muskelsprechstunde

Zertifikat: Anerkanntes Zentrum für Multiple Sklerose

Kommentar/

Erläuterung

Stroke Unit

u. Frührehabilitation

Vasculitiden

67

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

68

Nr.

Medizinisch-pflegerisches

Leistungsangebot

Kommentar/ Erläuterung

MP03 Angehörigenbetreuung/ -beratung/-seminare

MP06 Basale Stimulation

MP07 Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

MP08 Berufsberatung/ Rehabilitationsberatung

MP09 Besondere Formen/ Konzepte der

Trauerbegleitung

Betreuung von Sterbenden

MP10 Bewegungsbad/ Wassergymnastik

MP11 Bewegungstherapie z.B. Feldenkrais

MP12 Bobath-Therapie

MP14 Diät- und Ernährungsberatung

MP15 Entlassungsmanagement

MP16 Ergotherapie

MP17 Fallmanagement/ Case Management/

Primary Nursing/ Bezugspfl ege

MP18 Fußrefl exzonenmassage

MP21 Kinästhetik

MP22 Kontinenztraining/ Inkontinenzberatung

MP24 Lymphdrainage

MP25 Massage

MP26 Medizinische Fußpfl ege

MP31 Physikalische Therapie

MP32 Physiotherapie/ Krankengymnastik

MP37 Schmerztherapie/ -management

MP39 Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung zur Sturzprophylaxe

Beratung von Patienten und Angehörigen

MP40 Spezielle Entspannungstherapie Autogenes Training, Progressive

Muskelentspannung

MP42 Spezielles pfl egerisches Leistungsangebot Pfl egevisiten, Pfl egeexperten

MP44 Stimm- und Sprachtherapie/ Logopädie

MP45 Stomatherapie und -beratung

MP47 Versorgung mit Hilfsmitteln/ Orthopädietechnik

MP48 Wärme- u. Kälteanwendungen

MP49 Wirbelsäulengymnastik

MP51 Wundmanagement z.B. spezielle Versorgung chronischer

Wunden wie Dekubitus

und Ulcus cruris

MP52 Zusammenarbeit mit/ Kontakt zu

Selbsthilfegruppen

MP00 Patienteninformationsmaterial:

Faltblätter,Broschüren zu Krankheitsbildern

und interventionellen / operativen Verfahren

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr. Serviceangebot Kommentar/ Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01

Aufenthaltsräume

SA02

Ein-Bett-Zimmer

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

69

SA05

Mutter-Kind-Zimmer

SA06

Rollstuhlgerechte Nasszellen

SA07 Rooming-In bei MS-Kranken

SA09

Unterbringung Begleitperson

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

Ausstattung der Patientenzimmer

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA16

Kühlschrank

SA17

Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

SA19 Wertfach/ Tresor am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

Verpflegung

SA20

SA21

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 2.244

B-5.6

Hauptdiagnosen nach ICD

70

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

1 G35 931 Multiple Sklerose

2 I63 167

3 G62 139

Schlaganfall durch Gefäßverschluss -

Hirninfarkt

Entzündliche und andere durch verschiedene

Substanzen hervorgerufene Erkrankungen

des peripheren Nervensystems

(Polyneuropathie)

4 G40 136 Anfallsleiden - Epilepsie

5 I65 121

6 G37 100

7 G45 100

8 I77 40

9 G61 37

10 G70 35

Durchblutungsstörung des Gehirns in Folge

der Gefäßverengung ohne Entwicklung

eines Schlaganfalls

Schädigung der weißen Substanz des Gehirns

und Rückenmarks durch Virusoder

Stoffwechselerkrankungen

Kurzzeitige Durchblutungsstörung

des Gehirns (TIA)

Entzündliche und andere Krankheiten

der Schlagadern (Arterien und Arteriolen)

Entzündung mehrerer Nerven (mit Lähmungserscheinungen)

Myasthenia gravis

und verwandte Krankheiten

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzdiagnosen:

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

I61 13 Schlaganfall durch Blutung innerhalb des Gehirns

G20 20 Parkinson-Erkrankung (Schüttellähmung)

G81 7 Vollständige bzw. unvollständige

Lähmung einer Körperhälfte

G82 30 Vollständige bzw. unvollständige Querschnittslähmung

M35 7 Autoimmunerkrankungen des Bindegewebes

71

G72 4 Sonstige Krankheit der Muskeln

I67 22 Sonstige Hirngefäßerkrankungen

B-5.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

1 1-207 1035 Messung der Gehirnströme - EEG

2 3-200 628

3 1-208 627

4 3-820 303

5 8-836 257

6 8-981 222

Computertomographie (CT)

des Schädels ohne Kontrastmittel

Messung von Gehirnströmen, die durch

gezielte Reize ausgelöst werden

(evozierte Potentiale)

Kernspintomographie (MRT)

des Schädels mit Kontrastmittel

Behandlung der verengten peripheren Gefäße

durch die Ballonkatheter -Dehnung oder Stentimplantation

(z.B. Carotis-Stent)

Fachübergreifende neurologische

Behandlung eines akuten Schlaganfalls

7 1-204 200 Untersuchung der Hirnwasserräume

8 1-206 185

9 3-800 175

10 9-310 170

Messung der Nervenleitgeschwindigkeit -

Neurographie

Kernspintomographie (MRT)

des Schädels ohne Kontrastmittel

Behandlung von Störungen der Stimme, des

Sprechens, der Sprache bzw. des Schluckens

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzprozeduren:

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

3-823 165 Kernspintomographie -MRT- von Wirbelsäule und

Rückenmark mit Kontrastmittel

72

3-220 90 Computertomographie -CT- des Schädels

mit Kontrastmittel

3-203 42 Computertomographie -CT- der Wirbelsäule und des

Rückenmark ohne Kontrastmittel

3-802 90 Kernspintomographie -MRT- von Wirbelsäule und

Rückenmark ohne Kontrastmittel

1-513 13 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Nerven

durch operativen Einschnitt

1-205 114 Messung der elektrischen Aktivität

der Muskulatur - EMG

3-821 7 Kernspintomographie (MRT) der

Halswirbelsäule mit Kontrastmittel

1-790 57

8-552 28

Untersuchung von Hirn-, Herz-, Muskel- bzw.

Atmungsvorgängen während des Schlafes

(neurologisches Schlafl abor)

Frühzeitige Nachbehandlung und Wiedereingliederung

(Frührehabilitation) von am Nervensystem erkrankten

oder operierten Patienten

1-502 24 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Muskeln

bzw. Weichteilen durch operativen Einschnitt

8-820 16 Behandlung durch Austausch der

Blutplasma gegen eine Ersatzlösung (Plasmapherese)

1-500 20 Entnahme einer Gewebeprobe (Biopsie) aus Haut bzw.

Unterhaut durch operativen Einschnitt

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung

der Ambulanz

Angebotene Leistung

Art der Ambulanz

Erste Hilfe /

Notfallambulanz

24-Stunden-Notfallversorgung

in der Rettungsstelle

Beratungsstelle für:

Ambulante

Beratungsstelle

• Multiple Sklerose

• Neurologische Schlafstörungen

(Restless-Legs-Syndrom)

• Neurologisch bedingte Atemstörungen

• Muskelerkrankungen

• Chronische entzündliche

Polyneuropathien

73

Chefarztambulanz

Tägliche ambulante

Cherarztbehandlung

Privatpatienten und Patienten

mit besonderen

Erkrankungen (Multiple

Sklerose und verwandte

Erkrankungen)

B-5.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

- entfällt -

B-5.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

nicht vorhanden:

X

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.11

Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandene Geräte Kommentar / Erläuterung

AA01

Angiographiegerät

AA08

Computertomograph (CT)

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

74

AA10

Elektroenzephalographiegerät (EEG)

AA11

Elektromyographie (EMG)/ Gerät zur

Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit

AA22

Magnetresonanztomograph (MRT)

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA28

Schlafl abor

AA29

Sonographiegerät/ Dopplersonographiegerät

AA00

Gefäßdiagnostikmessplatz

AA00

Magnetstimulation

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-5.12

B-5.12.1

Personelle Ausstattung

Ärzte

Nr. Facharztqualifikation Kommentar / Ergänzung

AQ42

Neurologie

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

9,66

Vollkräfte

Fachexpertise der

Abteilung

75

Davon Fachärzte

3,46

Vollkräfte

Weiterbildungsgenehmigung

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

0

Personen

B-5.12.2

Pflegepersonal

Anzahl

Kommentar /

Erläuterung

Pfl egekräfte insgesamt

23,57

Vollkräfte

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl e-

ger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, ohne und mit Fachweiterbildung)

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl e-

ger bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, mit entsprechender Fachweiterbildung)

17,41

Vollkräfte

1,85

Vollkräfte

B-5.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Nr.

SP00

Spezielles therapeutisches Personal

Spezialschwester Multiple Sklerose

Kommentar/

Erläuterung

SP05

Ergotherapeuten

SP21

Physiotherapeuten

SP25

Sozialarbeiter

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.1

Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie

76

In der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie werden alle Erwachsenen mit seelischen

Schwierigkeiten oder Erkrankungen behandelt. Zu unseren Schwerpunkten zählen

die Suchtbehandlung und die Depressionsbehandlung. Unser Chefarzt zählt zu den

nationalen Experten auf diesem Gebiet und hat sich auf die Therapie schwer behandelbarer

Depressionen („therapieresistente Depressionen“) spezialisiert.

Aber auch Menschen mit anderen psychischen Erkrankungen, wie Angsterkrankungen,

Zwangserkrankungen, manisch-depressiver Krankheit, Demenz, schizophrenen und

nicht-schizophrenen Psychosen, Belastungsstörungen oder Persönlichkeitsstörungen

werden fachgerecht untersucht und behandelt.

Patienten, die an einer Alkohol-, Medikamenten-, Drogen- oder Mehrfachabhängigkeit

(Polytoxikomanie) leiden, können zur Entzugsbehandlung aufgenommen werden. Die

Entzugsbehandlung wird nach dem Prinzip des Qualifi zierten Entzuges durchgeführt,

was bedeutet, dass die Krankenhauszeit (in der Regel ein bis drei Wochen) nicht nur

zur medizinischen Entgiftung genutzt wird, sondern auch dazu, in einem psychotherapeutischen

Prozess Ursachen und Hintergründe der Abhängigkeit zu ergründen und

zu bearbeiten, Kraft und Motivation für ein zukünftig suchtstofffreies Leben zu stärken

und ein realistisches Konzept für ein Leben ohne Drogen, Tabletten und Alkohol zu

entwickeln.

Ein großer Teil der psychischen Erkrankungen lässt sich heute sehr erfolgreich therapieren

und auch vorbeugend behandeln. Für die Behandlung unserer Patienten steht

ein Team aus Ärzten/-innen, Psychologen/-innen, therapeutisch geschultem Pfl egepersonal,

Sozialarbeiter/-innen, Ergotherpeutinnen, Physiotherpeutinnen und Suchttherapeuten

bereit.

So kann eine differenzierte Diagnostik psychiatrischer Symptome erfolgen und nicht nur

die seelische Erkrankung selbst, sondern auch deren körperliche, psychische und soziale

Folgen auf der Grundlage eines leitliniengestützten Vorgehens behandelt werden.

Ein therapeutisches Tagesprogramm und ein Wochenplan werden zu Beginn der Behandlung

ausgehändigt und erklärt. Gerade bei psychisch Kranken ist die Einbeziehung

der Angehörigen in die Therapie von großer Wichtigkeit.

Kontaktdaten:

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. med. Tom Bschor

Telefon: 030.4994.2461

Fax: 030.4994.2503

E-Mail: tom.bschor@jkb-online.de

Hauptabteilung:

X

Belegabteilung:

Gemischte Haupt- und Belegabteilung:

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.2

Nr.

VP01

VP02

Versorgungsschwerpunkte

der Fachabteilung

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Psychiatrie

Diagnostik und Therapie von psychischen und

Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen

Diagnostik und Therapie von Schizophrenie,

schizotypen und wahnhaften Störungen

Kommentar/

Erläuterung

VP03

VP04

VP05

VP06

Diagnostik und Therapie

von affektiven Störungen

Diagnostik und Therapie von neurotischen,

Belastungs- und somatoformen Störungen

Diagnostik und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten

mit körperlichen Störungen und Faktoren

Diagnostik und Therapie

von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

77

VP12 Spezialsprechstunde Suchtambulanz

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

Nr.

MP03

Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

Angehörigenbetreuung/ -beratung/ -seminare

Kommentar/

Erläuterung

Spezielle

Angehörigengruppen

MP07 Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter 3 x pro Woche Sprechstunde

MP10

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

79

MP11 Bewegungstherapie z.B. tgl. Frühgymnastik

MP15

Entlassungsmanagement

MP16 Ergotherapie mehrmals pro Woche

MP25

Massage

MP31

Physikalische Therapie

MP34

MP39

MP40

MP42

Psychologisches/ psychotherapeutisches

Leistungsangebot/ Psychosozialdienst

Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung von Patienten und Angehörigen

Spezielle Entspannungstherapie

Spezielles pfl egerisches Leistungsangebot

z.B. psychoonkologische

Beratung

z.B. Beratung zur

Sturzprophylaxe

z.B. Autogenes Training, Progressive

Muskelentspannung

z.B. Genusstraining

Pfl egevisiten,

Pfl egeexperten

MP48

Wärme- u. Kälteanwendungen

MP52

Zusammenarbeit mit/ Kontakt

zu Selbsthilfegruppen

sehr intensiv

MP00

Patienteninformationsmaterial:

Faltblätter, Broschüren zu Krankheitsbildern und

interventionellen / operativen Verfahren

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr.

Serviceangebot

Kommentar/

Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01

Aufenthaltsräume

80

SA02

SA04

Ein-Bett-Zimmer

Fernsehraum

SA06

Rollstuhlgerechte Nasszellen

SA08

Teeküche für Patienten

SA20

SA21

SA22

Verpflegung

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung (Mineralwasser)

Ausstattung/ Besondere Serviceangebote

des Krankenhauses

Bibliothek

SA23

Cafeteria

SA28

Kiosk/ Einkaufsmöglichkeiten

SA29

SA31

Kirchlich-religiöse Einrichtungen

(Kapelle, Meditationsraum)

Kulturelle Angebote

Synagoge

SA33

Parkanlage

Persönliche Betreuung

SA42

Seelsorge

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.5

Fallzahlen der Fachabteilung

Stationäre Fallzahl: 1.458

B-6.6

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

81

1 F10 773

2 F19 250

Alkoholabhängigkeit, -missbrauch

und Folgestörungen

Abhängigkeit, Missbrauch und

Folgestörungen von mehreren Suchtstoffen

3 F20 96 Schizophrenie

4 F43 48 Anpassungsstörungen

5 F32 47 Erstmalige Depression

6 F33 37 Wiederkehrende Depression

7 F60 33 Persönlichkeitsstörungen

8 F11 28

Opiatabhängigkeit, -missbrauch und

Folgestörungen

9 F41 20 Andere Angststörungen

10 F13 18

Abhängigkeit, Missbrauch und Folgestörungen

von Schlaf- und Beruhigungsmitteln

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzdiagnosen:

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

F22 8 Anhaltende wahnhafte Störungen

F31 9 Manisch-depressive Erkrankung

82

F12 16

Abhängigkeit, Missbrauch und Folgestörungen von

Haschisch oder Marihuana

B-6.7

Prozeduren nach OPS

- keine Angaben -

B-6.8

Ambulante Behandlungsmöglichkeiten

Bezeichnung

der Ambulanz

Angebotene Leistung

Art der Ambulanz

Ambulanz für

Abhängigkeitserkrankungen

Ambulante Suchtberatung,

Behandlung und Nachsorge

§31 Abs. 1 Ärzte-ZV

B-6.9

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V

– entfällt –

B-6.10

Zulassung zum Durchgangs-Arztverfahren

der Berufsgenossenschaft

Arzt mit ambulanter D-Arzt-Zulassung vorhanden:

stationäre BG-Zulassung:

nicht vorhanden:

X

B-6.11

Apparative Ausstattung

– siehe andere Fachabteilungen –

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-6.12

B-6.12.1

Personelle Ausstattung

Ärzte

Nr. Facharztqualifikation Kommentar / Ergänzung

AQ50

Psychiatrie und Psychotherapie

Anzahl

Kommentar / Ergänzung

Fachexpertise der

Abteilung

83

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärzte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

8,20

Vollkräfte

2,25

Vollkräfte

0

Personen

Weiterbildungsbefugnisse

B-6.12.2

Pflegepersonal

Anzahl

Kommentar /

Erläuterung

Pfl egekräfte insgesamt

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl eger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, ohne und mit Fachweiterbildung)

Davon examinierte Gesundheits- und Krankenpfl eger

bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfl eger

(3 Jahre, mit entsprechender Fachweiterbildung)

25,01

Vollkräfte

25,00

Vollkräfte

1,00

Vollkräfte

B-6.12.3

Spezielles therapeutisches Personal

Nr.

SP05

Spezielles therapeutisches Personal

Ergotherapeuten

Kommentar/

Erläuterung

SP23

Psychologen

SP25

Sozialarbeiter

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.1

Gefäßzentrum

84

Die Arterien und Venen sind die lebenswichtigen Verbindungen zwischen allen Organen

unseres Körpers. Die Blutgefäße haben die wichtigen Aufgaben, die Körperzellen mit

Sauerstoff und Energie zu versorgen und Abfallprodukte abzutransportieren. Jede Störung

im Blutkreislauf kann schwerwiegende Folgen haben und Auslöser bedrohlicher

Erkrankungen, wie zum Beispiel eines Schlaganfalles, sein.

Die Behandlung von Gefäßerkrankungen gewinnt heute immer mehr an Bedeutung. Sie

betreffen meistens das gesamte Gefäßsystem und erfordern die Bündelung von medizinischen

Kompetenzen. Die optimale Behandlung von Gefäßerkrankungen verlangt das

Spezialwissen der betreuenden Ärzte mehrerer medizinischer Fachrichtungen.

In unserem im Juli 2007 neu errichteten Gefäßzentrum wird Kooperation groß geschrieben.

Ärzte folgender Fachrichtungen beraten gemeinsam über die beste Untersuchungs-

und Behandlungsmethode für den Patienten:

• Angiologie / Kardiologie

• Diabetologie

• Neurologie

• Radiologie

• Chirurgie

• Plastische Chirurgie

• Gefäßchirurgie

Der Bevölkerung in Berlins Mitte sowie den angrenzenden Bezirken steht somit eine

weitere interdisziplinär vernetzte gefäßmedizinische Anlaufstelle zur Verfügung. Kurze

Wege, gleich bleibende Ansprechpartner und die Vermeidung von Doppeluntersuchungen

sind wesentliche Vorteile für unsere Patienten. Das Gefäßzentrum ist mit modernster

Medizintechnik ausgestattet.

Wir haben Behandlungskonzepte entwickelt, die auf die Bedürfnisse jedes einzelnen

Patienten abgestimmt sind. Von der Erstuntersuchung bis zum Abschluss der Nachbehandlung

gewährleisten wir ein Maximum an fachlicher Kompetenz.

Ansprechpartner:

Leiter:

Prof. Dr. med. Stephan Duda

Telefon: 030-8866.8875

Fax: 030-8866.8974

E-Mail:

info@gefaesszentrum-jkb.de

Internet:

www.gefaesszentrum-jkb.de

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.2

Versorgungsschwerpunkte

Gefäßzentrum

Nr.

VC05

VC06

Versorgungsschwerpunkte

im Bereich Gefäßzentrum

Herzchirurgie

Schrittmachereingriffe

Defi brillatoreingriffe

Kommentar/

Erläuterung

VC16

VC17

VC18

VC19

VR12

VR15

VR16

VR22

VR23

VR24

VR26

Gefäßchirurgie

Aortenaneurysmachirurgie

Offen chirurgische und endovaskuläre

Behandlung von Gefäßerkrankungen

Konservative Behandlung von arteriellen

Gefäßerkrankungen

Diagnostik und Therapie von venösen Erkrankungen (z.B.

Thrombosen, Krampfadern)

und Folgeerkrankungen

(z.B. Ulcus cruris/ offenes Bein)

Radiologie

Computertomographie (CT), Spezialverfahren

Arteriographie

Phlebographie

Magnetresonanztomographie (MRT), nativ

Magnetresonanztomographie (MRT) mit Kontrastmittel

Magnetresonanztomographie (MRT), Spezialverfahren

Computergestützte Bilddatenanalyse mit 3D-Auswertung

85

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.3

Medizinisch-pflegerische Leistungsangebote

der Fachabteilung

Nr.

MP07

MP10

MP13

Medizinisch-pflegerisches Leistungsangebot

Beratung/ Betreuung durch Sozialarbeiter

Bewegungsbad/ Wassergymnastik

Diabetiker-Schulung

Kommentar/

Erläuterung

MP14

MP15

MP16

MP17

MP24

MP25

MP26

MP31

MP32

Diät- und Ernährungsberatung

Entlassungsmanagement

Ergotherapie

Fallmanagement/ Case Management/

Primary Nursing/ Bezugspfl ege

Lymphdrainage

Massage

Medizinische Fußpfl ege

Physikalische Therapie

Physiotherapie/ Krankengymnastik

87

MP37

MP39

MP51

MP00

Schmerztherapie/ -management

Spezielle Angebote zur Anleitung und

Beratung von Patienten und Angehörigen

Wundmanagement

Patienteninformationsmaterial:

Faltblätter, Broschüren zu Krankheitsbildern

und interventionellen / operativen Verfahren

z.B. Beratung

zur Sturzprophylaxe

z.B. spezielle Versorgung

chronischer Wunden

wie Dekubitus und

Ulcus cruris und stomatherapeutische

Beratung

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.4

Nicht-medizinische Serviceangebote

der Fachabteilung

Nr.

Serviceangebot

Kommentar/

Erläuterung

Räumlichkeiten

SA01

Aufenthaltsräume

88

SA03 Ein-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

SA06

SA09

SA10

Rollstuhlgerechte Nasszellen

Unterbringung Begleitperson

Zwei-Bett-Zimmer

SA11 Zwei-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle Wahlleistung

Ausstattung der Patientenzimmer

SA13 Elektrisch verstellbare Betten bei Bedarf

SA14

Fernsehgerät am Bett/ im Zimmer

SA15 Internetanschluss am Bett/ im Zimmer Wahlleistung

SA17

Rundfunkempfang am Bett

SA18 Telefon Wahlleistung

Verpflegung

SA20

SA21

Frei wählbare Essenszusammenstellung

(Komponentenwahl)

Kostenlose Getränkebereitstellung

(Mineralwasser)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.5

Fallzahlen Gefäßzentrum

Stationäre Fallzahl: 969

B-7.6

Hauptdiagnosen nach ICD

Rang

ICD-10 Ziffer

(3-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

89

1 I70 541 Arterienverkalkung (v.a. an den Beinen)

2 I65 122

Verschluss oder Verengung eines hirnversorgenden

Blutgefäßes (z.B. Halsschlagader)

ohne Schlaganfall

3 I83 52 Krampfadern an den Beinen

4 E11 38

5 I77 26

6 I74 13

7 T82 12

8 I71 8

Alterszucker (=Typ 2 Diabetes mellitus, nicht

von Anfang an mit Insulinabhängigkeit) mit

Gefäßerkrankungen

Sonstige Krankheiten der Schlagadern

(Arterien)

Plötzliche (=Embolie) oder langsame (=Thrombose)

Gefäßverstopfung einer Schlagader

[jedoch nicht Herzinfarkt oder Schlaganfall]

Komplikationen durch Prothesen, Implantate

oder Transplantate im Herzen oder in den

Gefäßen

Aussackung oder Aufspaltung der

Hauptschlagader

9 I63 6 Hirninfarkt (Schlaganfall)

10 I20 4

Anfallartige Schmerzen in der Herzgegend mit

Beengungsgefühl(=Angina pectoris)

Die Fälle sind in den anderen Fachabteilungen enthalten

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.7

Prozeduren nach OPS

Rang

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

90

1 8-836 1159

2 5-399 431

3 5-385 71

4 5-381 48

5 5-393 40

6 1-275 25

7 8-831 25

8 3-607 22

Behandlung an einem Gefäß über einen

Schlauch (Katheter)

Sonstige Operation an Blutgefäßen

(Gefäßverschluss nach Kathetereingriff)

Operatives Verfahren zur Entfernung von

Krampfadern aus dem Bein

Operative Entfernung eines Blutgerinnsels

einschließlich der angrenzenden Innenwand

einer Schlagader

Anlegen einer sonstigen Verbindung zwischen

Blutgefäßen (Shunt) bzw. eines Umgehungsgefäßes

(Bypass)

Untersuchung der linken Herzhälfte mit

einem über die Schlagader ins Herz gelegten

Schlauch (Katheter)

Legen, Wechsel bzw. Entfernung eines

Schlauches (Katheter), der in den großen

Venen platziert ist

Röntgendarstellung der Schlagadern der Beine

mit Kontrastmittel

9 5-394 21 Erneute Operation nach einer Gefäßoperation

10 8-837 20

Behandlung am Herzen bzw. den Herzkranzgefäßen

mit Zugang über einen Schlauch

(Katheter)

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Weitere Kompetenzprozeduren:

OPS 301 Ziffer

(4-stellig)

Absolute

Fallzahl

Umgangssprachliche Bezeichnung

3-605 17

5-380 14

5-395 9

Röntgendarstellung der Schlagadern im Becken mit

Kontrastmittel

Operative Eröffnung von Blutgefäßen bzw. Entfernung

eines Blutgerinnsels

Operativer Verschluss eines Gefäßdefekts mit einem

Haut- oder Kunststoffl appen

91

5-388 6 Operative Naht an Blutgefäßen

5-38A 4

Einbringen spezieller Röhrchen (Stent-Prothesen) in

ein Blutgefäß

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.8

Apparative Ausstattung

Nr. Vorhandene Geräte Kommentar / Erläuterung

VASKULÄRE FUNKTIONSDIAGNOSTIK

92

AA29

AA00

AA00

AA00

Doppler-Sonographie

Farbduplex-Sonograhie

Transcranielle Doppler-Sonographie

Laufband-Ergometrie

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA25

AA00

Oszillographie

TCPO2-Messung

AA00

AA03

AA00

Venenverschluss-Plethysmographie

Echokardiographie

Venendruckmessung

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

AA01

AA00

AA22

AA00

AA00

AA29

AA27

AA10

RÖNTGEN-DIAGNOSTIK

CT-Angiographie

Digitale Subtraktions-Angiographie

MR-Tomographie / MR-Angiographie

Duplex-Sonographie

Phlebographie

OPERATIONSSAAL

Doppler-Sonographie

C-Bogen (Intraoperative Angiographie)

EEG

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

24-Notfallverfügbarkeit

ist gegeben

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


B-7.9

Personelle Ausstattung

B-7.9.1

Ärzte

Nr. Facharztqualifikation Kommentar / Ergänzung

AQ07

Gefäßchirurgie

AQ06

AQ54

Allgemeine Chirurgie

Radiologie

93

AQ24

Innere Medizin

AQ42

Neurologie

Anzahl Kommentar /

Ergänzung

Fachexpertise der Abteilung

Ärzte insgesamt

(außer Belegärzte)

Davon Fachärzte

Belegärzte

(nach § 121 SGB V)

6,0

Vollkräfte

6,0

Vollkräfte

0

Personen

Weiterbildungsgenehmigung

B-7.9.2

Spezielles therapeutisches Personal

Nr. Spezielles therapeutisches Personal Kommentar/ Erläuterung

SP00 MTA / Arzthelferin (vascular technician) Gefäßambulanz

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C

Qualitätssicherung

94

C-1.1

Teilnahme an der externen vergleichenden

Qualitätssicherung nach § 137

Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V (BQS-Verfahren)

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C-1.2

Im Krankenhaus erbrachte

Leistungsbereiche / Dokumentationsrate

Ziel all unserer Maßnahmen eine funktionierende, aussagekräftige und transparente

externe Qualitätssicherung zu erreichen, ist eine hohe Datenqualität und als Grundvoraussetzung

eine möglichst hohe Dokumentationsrate.

Eine Dokumentationsrate von 100 % bedeutet, dass alle Patienten in dem abzufragenden

Krankheitsbild mit allen Daten auch in die Auswertung gelangt sind. Es werden

auch eventuelle „Komplikationspatienten“ erfasst und ausgewertet. Damit ergibt sich

ein ehrliches Bild der erreichten Qualität.

Modul Leistungsbereich Fallzahl

PNEU Ambulant erworbene Pneumonie 260 202 100%

Kommentar

95

12/1 Cholezystektomie 126 109 100%

15/1

Gynäkologische

Operationen

< 20 < 20 100%

09/2 Herzschrittmacher-Aggregatwechsel 16 20 100%

09/1 Herzschrittmacher-Implantation 97 83 100%

09/3

17/2

17/3

Herzschrittmacher-Revision /

Systemwechsel / Explantation

Datensätze

Dokumentationsrate(%)

Hüft-Endoprothesen-

Erstimplantation

Hüft-Totalendoprothesen-

Wechsel und -komponentenwechsel

< 20 < 20 100%

< 20 30 100%

< 20 < 20 100%

17/1 Hüftgelenknahe Femurfraktur 93 92 100%

10/2 Karotis-Rekonstruktion < 20 < 20 100%

17/5

21/3

Knie-Totalendoprothesen-Erstimplantation

Koronarangiographie und

perkutane Koronarintervention (PCI)

51 48 100%

1.572 1.524 100%

DEK Pfl ege: Dekubitusprophylaxe 775

Gesamt 2.260 2.883 100%

1

Die Dokumentationsraten >100% werden mit 100% angegeben → gemäß Anlage 2 zur Vereinbarung des Gemeinsamen

Bundesausschusses gemäß § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 6 SGB V über Inhalt und Umfang eines strukturierten Qualitätsberichts

für nach § 108 SGB V zugelassene Krankenhäuser 1 - Ausfüllhinweise zum Qualitätsbericht Stand: 21. Juni

2007.

*Erläuterung: Es ist eine vollständige Dokumentation (Dokumentationsrate 100%) gefordert. Bei einer Dokumentationsrate

des Krankenhauses von unter 80 % sind Sanktionen vorgesehen.

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C-1.3

Ergebnisse für ausgewählte

Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

96

1 2 3 4 5 6 7 8

Kommentar /

Erläuterung

Vertrauensbereich

Referenzbereich

(bundesweit)

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

Leistungsbereich Kennzahl Kennzahlbezeichnung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog *

100,00% 7 / 7 >= 95%

8 59,00%

- 100,00%

Präoperative

Diagnostik bei

extrahepatischer

Cholestase

Gallenblasenentfernung

Klärung der Ursachen für

angestaute Gallenfl üssigkeit

vor der Gallenblasenentfernung

2007/12n1-

CHOL/44783

>= 95% **

100,00% 109 /

109

8 96,7% -

100,0%

Erhebung eines

histologischen

Befundes

2007/12n1-

CHOL/44800

Gallenblasenentfernung

Feingewebliche Untersuchung

der entfernten

Gallenblase

0,00% 0 / 109 = 90%

8 85,2% -

97,9%

Leitlinienkonforme

Indikationsstellung

bei

bradykarden

Herzrhythmusstörungen

Herzschrittmacher-Implantation

Entscheidung für die

Herzschrittmacherbehandlung

2007/09n1-

HSM-

IMPL/9962

Reinterventionsrate

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C-1.3

Ergebnisse für ausgewählte

Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

Referenzbereich

(bundesweit)

Leistungsbereich Kennzahl Kennzahlbezeichnung

Herzschrittmacher-

Implantation

Auswahl des Herzschrittmachersystems

2007/09n1-

HSM-

IMPL/75973

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog *

Vertrauensbereich

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

97,40% 74 / 76 >= 90%

Leitlinienkonforme

Systemwahl

bei bradykarden

Herzrhythmusstörungen

Herzschrittmacher-

Implantation

Entscheidung für die

Herzschrittmacher-

Behandlung und die

Auswahl des Herzschrittmachersystems

2007/09n1-

HSM-

IMPL/76124

8 90,7% -

99,8%

92,10% 70 / 76 >= 80%

Leitlinienkonforme

Indikationsstellung

und

leitlinienkonforme

Systemwahl

bei bradykarden

Herzrhythmusstörungen

Herzschrittmacher-

Implantation

Komplikationen während

oder nach der Operation

Herzschrittmacher-

Implantation

Komplikationen während

oder nach der Operation

8 83,5% -

97,1%

0,00% 0 / 83


C-1.3

Ergebnisse für ausgewählte

Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

Leistungsbereich Kennzahl Kennzahlbezeichnung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog *

Vertrauensbereich

Kommentar /

Er-läuterung

98

Referenzbereich

(bundesweit)

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

Hüftgelenkersatz

Ausrenkung des künstlichen

Hüftgelenkes nach

der Operation

2007/17n2-

HÜFT-

TEP/45013

Endoprothesenluxation

8 0,00% -

211,6%

0,00% 0 / 30


C-1.3

Ergebnisse für ausgewählte

Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

Kommentar /

Er-läuterung

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

Leistungsbereich Kennzahl Kennzahlbezeichnung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog *

>= 80%

97,00% 1.111 /

1.145

8 95,9% -

97,9%

Herzkatheteruntersuchung

und –Behandlung

Entscheidung für die

Herzkatheteruntersuchung

2007/21n3-

KORO-

PCI/43757

Vertrauensbereich

Referenzbereich

(bundesweit)

8 0,9% - 3,8% 2,0% 9 / 450 = 85%

83,6% -

98,9%

Erreichen des

wesentlichen Interventionsziels

bei PCI:

Alle PCI mit Indikation

„akutes

Koronarsyndrom

mit ST-Hebung

bis 24 h“ nach

Stellung der

Diagnose

Herzkatheteruntersuchung

und –Behandlung

Wiederherstellung der

Durchblutung der Herzkranzgefäße

2007/21n3-

KORO-

PCI/69891

• Solange keine Bewertung durch Strukturierten Dialog vorhanden ist, ist die Veröffentlichung der Ergebnisse ausgeschlossen.

** im strukturierten Dialog festgestellten Dokumentationsfehler in 2 Fällen, Abfragemodus wurde eindeutiger defi niert, so dass

zukünftig eine fehlerfreie Dokumentation gewährleistet ist.

99

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C-1.3

Ergebnisse für ausgewählte

Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren

Kommentar /

Er-läuterung

100

Vertrauensbereich

Referenzbereich

(bundesweit)

Zähler /

Nenner

Ergebnis

(Einheit)

Leistungsbereich Kennzahl Kennzahlbezeichnung

Bewertung

durch

Strukt.

Dialog *

nicht defi -

niert

8 1,9% - 4,6% 3,10% 22 /

721

Dekubitusprophylaxe

bei

hüftgelenknaher

Femurfraktur:

Veränderung

des Dekubitusstatus

während

des stationären

Aufenthalts bei

Patienten, die

ohne Dekubitus

aufgenommen

wurden.

Patienten mit

Dekubitus (Grad

1 bis 4) bei Entlassung

Pfl ege:

Dekubitusprophylaxe bei

hüftgelenknaher Femurfraktur

2007/DEK-

17n1-HÜFT-

FRAK/48915

nicht defi -

niert

1,40% 10 /

721

8 0,70% -

2,50%

Dekubitusprophylaxe

bei

hüftgelenknaher

Femurfraktur:

Veränderung

des Dekubitusstatus

während

des stationären

Aufenthalts bei

Patienten, die

ohne Dekubitus

aufgenommen

wurden.

Patienten mit

Dekubitus Grad

2 oder höher bei

Entlassung

Pfl ege:

Dekubitusprophylaxe bei

hüftgelenknaher Femurfraktur

2007/DEK-

17n1-HÜFT-

FRAK/50656

* Solange keine Bewertung durch Strukturierten Dialog vorliegt, ist die Veröffentlichung der Ergebnisse ausgeschlossen.

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C-2 Externe Qualitätssicherung

nach Landesrecht gemäß § 112 SGB V

X

Über § 137 SGB V hinaus ist auf Landesebene keine verpfl ichtende

Qualitätssicherung vereinbart.

C-3 Qualitätssicherung bei Teilnahme an

Disease-Management-Programmen

(DMP) nach § 137f SGB V

Gemäß seinem Leistungsspektrum nimmt das

Krankenhaus an folgenden DMP teil:

101

DMP

Kommentar / Erläuterung

Koronare Herzkrankheit (KHK)

C-4 Teilnahme an sonstigen Verfahren

der externen vergleichenden

Qualitätssicherung

- Keine Teilnahme -

C-5 Umsetzung der Mindestmengenvereinbarung

nach § 137 Abs.1 S.3 Nr.3 SGB V

Leistungsbereich

Mindestmenge

(im Berichtsjahr

2007)

Erbrachte Menge

(im Berichtsjahr

2007)

Ausnahmeregelung

(bitte ggf. an-kreuzen

und unter C6 erläutern)

Knie-TEP 50 52

C-6 Ergänzende Angaben bei Nichtumsetzung

der Mindestmengenvereinbarung

nach § 137 Abs. 1 S. 3 Nr. 3 SGB V

(Ausnahmeregelung)

- entfällt -

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D

Qualitätsmanagement

D-1. Qualitätspolitik

Leitbild, Vision, Mission

102

Im Mittelpunkt der Qualitätspolitik unseres Krankenhauses steht die umfassende ganzheitliche

Behandlung und Pfl ege der uns anvertrauten Menschen und demzufolge leiten

sich daraus auch die wesentlichen Qualitätsziele ab. Gemeinsam mit den Mitarbeitern

der Stiftung wurden das Leitbild, die Führungsgrundsätze und Leitlinien erarbeitet und

etabliert, um die besondere Verpfl ichtung gegenüber kranken und hilfebedürftigen Menschen

zu unterstreichen, die dem Gebot der Wohltätigkeit entspricht - als wichtigste

Pfl icht fest verankert in jüdischer Religion und Tradition.

Patientenorientierung

Das Krankenhaus arbeitet seit vielen Jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich. Dennoch,

bei aller Notwendigkeit wirtschaftlich zu handeln, hat die Medizin Vorrang. Die ärztlichen

Entscheidungen zum Besten des Patienten stehen immer im Vordergrund. Wir

sind stolz auf unsere renommierten Spezialisten aber auch darauf, ein breites medizinisches

Leistungsspektrum anbieten zu können.

Zu unserer Unternehmenskultur gehört, dass den Patienten ein erstklassiger Service in

einem angenehmen Ambiente geboten wird. Kompetente Pfl ege, persönliche Zuwendung

und die Vermittlung von Geborgenheit sind wichtige Bestandteile des Mitarbeiterverhaltens.

Verantwortung und Führung

Der Ausbau des Total Quality Management (TQM)-Modells als Qualitätsmanagementsystem

und Führungs- und Steuerungsinstrument seit 2001 hat zu einer klaren Systematik

sowie Struktur der Qualitätspolitik beigetragen. Regelmäßig durchgeführte Selbstbewertungen

nach KTQ® und Fremdbewertungen im Rahmen der KTQ®-Zertifi zierung

2006, dienen der Überprüfung der Qualitätspolitik und der Erreichung der Qualitätsziele

und unterstützen den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Krankenhauses. Ergebnisse

aus systematischen und strukturierten Befragungen der Patienten, Mitarbeiter

und Einweiser werden zur Überprüfung der Zielerreichung genutzt und dienen der

Strategieentwicklung.

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Mitarbeiterorientierung

Neben der Patientenorientierung stellt die Mitarbeiterorientierung ein weiteres Kernelement

der Qualitätsphilosophie und -politik dar. Im Rahmen der Personalentwicklung

werden neue Mitarbeiter auf der Grundlage eines Einarbeitungsleitfadens qualifi ziert

eingearbeitet, mit allen Mitarbeitern werden jährliche Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarung

geführt. Um die Ergebnisse diverser Maßnahmen zu überprüfen, werden

regelmäßig Mitarbeiterbefragungen durchgeführt.

In den Belangen der Mitarbeiterorientierung fi ndet eine konstruktive und vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit der Mitarbeitervertretung statt. Unsere Mitarbeiter und Mitglieder

der Mitarbeitervertretung sind in Maßnahmen aktiv eingebunden und arbeiten in Gremien

des Qualitätsmanagements, verschiedenen Projekten und Qualitätszirkeln mit.

103

Prozess- und Zielorientierung

Als Instrument zur Strategieentwicklung und Darstellung der Qualitätsziele setzen wir

ein KTQ®- Kennzahlensystem ein. Es basiert auf den Ebenen Patienten/Kunden, Mitarbeiter,

Sicherheit, Information und Qualität. Zur Überprüfung sind Zielerreichungsgrade

und Messwerte festgelegt.

Ein unterstützendes Maßnahmenpaket zur Zielerreichung beinhaltet den Aufbau von

medizinischen Kompetenzzentren unter Bereitstellung der erforderlichen Ressourcen.

Dabei wurden den Veränderungsprozess begleitende und unterstützende Maßnahmen

in Form von Fort- und Weiterbildung, Beratung und Begleitung intern und bei Bedarf

auch extern genutzt. Neben den Angeboten zur Erfüllung des Vorsorgungsauftrages

werden auch Maßnahmen zur Unterstützung und Befähigung der Mitarbeiter durchgeführt.

Zur Organisation, Koordination und aktiven Mitarbeit bei den laufenden und geforderten

Umsetzungsmaßnahmen ist das Qualitätsmanagement als Stabsstelle der Krankenhausleitung

eingerichtet worden. Zur Schaffung von Transparenz nach intern und

extern wurde die Stabsstelle „Öffentlichkeitsarbeit“ geschaffen. Sie gewährleistet die

Kommunikation der Qualitätspolitik der Einrichtung und informiert die Öffentlichkeit über

Veränderungsmaßnahmen und wichtige Ereignisse.

Unsere Qualitätspolitik sieht ausdrücklich das Eingehen von Kooperationen und Partnerschaften

vor, die die Zielerreichung unterstützen können. Die Auswahl der Kooperationspartner

erfolgt allerdings nach festgelegten Kriterien und bedingt die Konformität

mit unserem Leitbild, unseren Qualitätsstandards sowie unserem Selbstverständnis als

Einrichtung, die die jüdischen Traditionen in der Krankenversorgung pfl egt. Verantwortliche

für die Zusammenarbeit mit unseren Partnern sind die Führungskräfte der Abteilungen.

Zur Unterstützung dieser Kooperationen und der Gewährleistung eines guten zielgerichteten

Informationsaustausches zwischen dem Krankenhaus und der relevanten und

interessierten Öffentlichkeit fi nden regelmäßig Veranstaltungen und Seminare zu medizinischen

und nicht-medizinischen Themen statt.

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D-2 Qualitätsziele

Qualität verstehen wir als ein dauerhaftes Projekt, an dem alle Mitarbeiter gemeinsam

arbeiten. Wir bieten vor allem eine medizinische und pfl egerische Versorgung auf hohem

Niveau an.

Seit 2005 wurden wir im Umweltmanagement nach DIN ISO EN 14001 und im April

2006 erfolgreich nach KTQ® zertifi ziert. Seitdem haben wir unser Total Quality Managementsystem

kontinuierlich aufrechterhalten und weiterentwickelt.

104

Unsere Qualitätsziele überprüfen wir regelmäßig, passen sie an und entwickeln

sie weiter. Für jedes Jahr setzen wir in einem Qualitätsentwicklungsplan

Ziele fest.

Die Erreichung der Qualitätsführerschaft steht im Mittelpunkt unserer

strategischen Ziele:

• Die Sicherstellung solider und gesicherter medizinisch-pfl egerischer

Leistungen für unsere Patienten.

• Der wirtschaftliche Einsatz personeller und sachlicher Ressourcen.

• Die mittel- bis langfristige Planung und Erreichung wirtschaftlicher

Kennzahlen.

• Die unmittelbare Einbeziehung der Mitarbeiter in die Zielerreichung.

• Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit sind uns sehr wichtig.

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Aus den strategischen Zielen sowie aus unserem Leitbild

haben wir unsere operativen Ziele abgeleitet:

Die Patienten stehen im Mittelpunkt unseres Handelns.

Wir sorgen dafür, dass unsere Patienten gut über ihre Erkrankung Bescheid wissen und

achten darauf, dass sie als Partner bei den Behandlungen mit entscheiden können.

Durch die Einführung unseres Beschwerdemanagements haben wir die Transparenz

erhöht und die Reaktionszeit auf Kundenwünsche gesenkt.

Die Menschen, die mit uns Kontakt haben, sollen wissen,

welche Werte uns wichtig sind.

105

Die Philosophie unseres Krankenhauses ist durch unsere Leitbildentwicklung für alle

deutlich und nachvollziehbar, damit jeder Mitarbeiter diese nach außen vertreten kann.

Durch ein umfassendes QM-System, in dem alle Maßnahmen der internen wie externen

Qualitätssicherung zu einem Ordnungssystem zusammengeführt sind, setzen wir den

kontinuierlichen Verbesserungsprozess unter Einbeziehung aller Krankenhausbereiche

kontinuierlich fort. Daten und vertrauenswürdige Informationen, insbesondere von Patienten,

werden durch eine entsprechende Organisation des Datenschutzes geschützt.

Jeder unserer Mitarbeiter kennt die neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnisse, wird regelmäßig geschult und setzt sein aktuelles

Wissen in seinem Arbeitsbereich um.

Unsere medizinischen und pfl egerischen Behandlungen basieren auf anerkannten wissenschaftlichen

Standards. Durch unsere systematische Personalentwicklung sowie

durch interne und externe Fort- und Weiterbildungsangebote werden unsere Mitarbeiter

für aktuelle wie künftige Anforderungen regelmäßig geschult.

Nach der Entlassung aus unserem Haus hört die Fürsorge

für unsere Patienten nicht auf.

Um die Weichen für einen reibungslosen Übergang zu stellen, suchen wir das Gespräch

und die enge Zusammenarbeit mit allen vor- und nachgelagerten, ambulanten wie stationären

Versorgungseinrichtungen, mit anderen Kliniken und mit niedergelassenen

Ärzten. Durch gezielte und regelmäßige Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden

Patienten, Angehörige, Mitarbeiter, niedergelassene Ärzte, Krankenkassen, Kooperations-

und Vertragspartner sowie die Öffentlichkeit über unser Krankenhaus informiert.

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D-3 Aufbau des einrichtungsinternen

Qualitätsmanagements

Der Stiftungsvorstand übt seit mehreren Jahren eine steuernde Funktion zur Aufrechterhaltung

und Weiterentwicklung unseres QM-Systems aus.

106

Das Qualitätsmanagement im Jüdischen Krankenhaus Berlin hat eine eigene Organisationsstruktur

mit dem Lenkungsausschuss als Steuerungsebene und einer ausführenden

Ebene. Der Lenkungsausschuss ist direkt unterhalb des Krankenhausvorstandes

angesiedelt. Ihm gehören u. a. alle Mitglieder des Vorstandes an.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Der Vorstand unterstützt den Aufbau und die Arbeit des QM-Systems aktiv,

indem er

• bei der Projektauswahl die Mitarbeitervorschläge berücksichtigt,

• für einzelne Projekte Ziele vorgibt,

• die dafür notwendigen Personal- und Zeitressourcen sowie

projektrelevanten Informationen bereitstellt,

• sich oft persönlich beteiligt,

• Projektaufträge an Experten vergibt,

• Projekte fi nanziert und

• Projektergebnisse abnimmt, für deren Umsetzung sorgt und

diese kontrolliert.

107

Dem Lenkungsausschuss gehören zusätzlich Vertreter unterschiedlicher hierarchischer

Ebenen aller Berufsgruppen und Bereiche unseres Hauses an. Er ist oberstes

Beratungs- und Steuerungsgremium des Vorstandes in Sachen Qualitäts- und Prozessmanagement,

erarbeitet die Grundzüge der strategischen Ausrichtung von Projekten

und überwacht deren inhaltliche und zeitliche Umsetzung. Zugleich stehen die Mitglieder

des Lenkungsausschusses den Mitarbeitern unseres Hauses als Ansprechpartner

in allen Fragen zur Qualität zur Verfügung.

Die ausführende Ebene setzt sich aus den einzelnen Projektgruppen, Qualitätszirkeln

und dem KTQ® -Team zusammen. Das KTQ® -Team besteht aus 30 Mitgliedern. Sie

erstellen zusammen mit den 6 Kategorienverantwortlichen die Selbstbewertung unseres

Krankenhauses, die ein Teil der Zertifi zierung nach KTQ® ist und setzen sich inhaltlich

wie methodisch mit den KTQ® -Anforderungen auseinander. Dazu analysieren sie

Stärken und Schwächen und entwickeln Lösungsansätze.

Die Qualitätsmanagerin nimmt eine Mittlerrolle zwischen den Ebenen ein. Sie leitet

Ergebnisse der ausführenden Ebene in den Lenkungsausschuss und umgekehrt. Zusätzlich

hat sie für beide Ebenen eine beratende und unterstützende Funktion. Sie ist

verantwortlich für die Umsetzung des Gesamtprojekts Qualitätsmanagement (seit 2006

Frau Martina Gees).

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Kompetenz in Sachen Qualität

Qualität zu erkennen und umzusetzen gelingt nur, wenn man hierfür auch fachkompetente

Mitarbeiter hat. Daher legen wir im Jüdischen Krankenhaus sehr viel Wert auf

die Personalqualifi kation. Wir beteiligen uns auf Landes- und Bundesebene an der gesundheitspolitischen

Diskussion, der Erarbeitung von Qualitätsmerkmalen und deren

konkrete Umsetzung. So gelingt uns die Umsetzung unserer Ziele in die Praxis.Das

notwendige Fachwissen erhalten unsere Mitarbeiter durch interne und externe Schulungen

wie zum Beispiel durch Qualitätsmanagement-Schulungen (z.B. Moderation,

Projektmanagement, Qualitätstechniken).

108

Viele unserer Mitarbeiter engagieren sich zusätzlich in nationalen wie internationalen

Fachverbänden und bei externen Qualitätsprojekten:

• Medizinische und wissenschaftliche Fachverbände und –gesellschaften (z.B.

Deutsche Diabetes Gesellschaft. IGSLI – International Group for the Study of

Lithium Treated Patients)

• Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ),

Bundesärztekammer

• Ständige Konferenz Qualitätssicherung der Bundesärztekammer

• Fachgruppe Chirurgie, Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung

gGmbH (BQS)

• Ausschuss für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung,

Ärztekammer Berlin

• Lenkungsausschuss Externe Qualitätssicherung, Berlin

• Weiterbildungsausschuss Operative Fächer, Ärztekammer Berlin

• Berliner Herzinfarktregister

• Tumorzentrum Berlin

• Vorstand der Berliner Krankenhausgesellschaft e.V. und Krankenhausbeirat

des Landes Berlin sowie Schiedsstelle nach § 18a KHG

• Deutscher Verein für Krankenhauscontrolling e.V. (DVKC)

• Deutscher Berufsverband für Pfl egeberufe (DBfK)

• Verband Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Pfl egepersonen e.V.

(BALK)

• Vereinigung der Hygienefachkräfte Deutschlands (VHD)

• Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Landesverband Berlin e.V.

(DMSG)

• Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Bundesverband e.V. (DMSG)

• Berliner Ethikkommission

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D-4 Instrumente des Qualitätsmanagements

Pflege im Jüdischen Krankenhaus Berlin

Im Pfl egedienst des Jüdischen Krankenhauses Berlin engagieren sich mehr als 170

Menschen in der unmittelbaren Betreuung der Patienten. Ihnen vorgesetzt sind Stations-

und Bereichsleitungen. Sie alle sind qualifi ziert und motiviert und wirken aktiv bei

der Behandlung unserer Patienten mit. Das herausragende Ziel dieser pfl egerischen

Betreuung ist es, die Patienten dabei zu unterstützen und ihnen zu helfen, so rasch

wie möglich ihre Unabhängigkeit und ihr Wohlbefi nden wiederzuerlangen oder in der

Krankheits- und Sterbephase eine individuell angemessene Pfl ege und Unterstützung

zu erfahren. Ziel ist es außerdem, Angehörige und / oder Freunde, Betreuer, wenn

vorhanden, in diesen Prozess mit einzubinden.

109

Zur Unterstützung der pfl egerischen Versorgung unserer Patienten in den unterschiedlichen

Bereichen des Krankenhauses arbeitet die Pfl ege seit vielen Jahren nach einem

pfl egerischen Leitbild und lebt das Unternehmensleitbild in der täglichen Arbeit.

Unser Pfl egekonzept basiert auf einer aktivierenden Pfl ege, die den Patienten Angebote

macht, schnell eine umfassende Selbstständigkeit zu erlangen. Die Pfl ege wird

ausgeführt in der Zimmer- oder Bereichspfl ege, d. h. eine Patientengruppe wird von

einer Pfl egeperson umfassend versorgt. In der Psychiatrie führen wir die Bezugspfl ege

ein, die eine individuelle Zuordnung eines Patienten zu einer Pfl egeperson vorsieht.

Diese Zuordnung ermöglicht eine umfassende Kenntnis der Patientenbedürfnisse und

erleichtert ihre Berücksichtigung.

In enger Zusammenarbeit mit den Patienten, den Ärzten und Therapeuten werden Behandlungspläne

für die Patienten erarbeitet und erfolgreich mit ihnen gemeinsam umgesetzt.

Auch den Angehörigen stehen wir, wenn gewünscht, mit Beratung, Information und

einem individuellen Training zur Seite. Der für den Patienten zuständige Mitarbeiter

ist auch für die Gesamtorganisation der Pfl egeüberleitung in den häuslichen Bereich

zuständig. Neben einem detaillierten Pfl egeüberleitungsbogen wird die nachsorgende

Pfl ege telefonisch mit der betreuenden Einrichtung oder mit Angehörigen abgesprochen.

Eine Überprüfung der erfolgreichen Überleitung fi ndet durch regelmäßige, kontinuierliche

Befragung der Pfl egeeinrichtungen statt.

Zur Qualifi zierung der Mitarbeiter bietet die Pfl egedirektion ein Fort- und Weiterbildungsprogramm

an. Es trägt dem modernen Berufsbild der Pfl ege Rechnung und ist

mit Grundlage - neben den neusten Erkenntnissen der Pfl egeforschung - zur kontinuierlichen

Weiterentwicklung des Pfl egekonzeptes.

Gesetzlicher Qualitätsbericht 2007 Jüdisches Krankenhaus Berlin


Qualität in der Pflege:

1. Dekubitusprophylaxe (Verhinderung von Druckgeschwüren)

Unser Qualitätsziel ist das Verhindern von im Krankenhaus entstandenen und die Heilung

oder Wundverbesserung mitgebrachter Druckgeschwüre.

Um die Dekubitusrate weiter zu senken, haben wir wundbeauftragte Pfl egekräfte auf jeder

Station geschult und eingesetzt. Diese sind Ansprechpartner in Beratung und Pfl e-

ge von Druckgeschwüren für Pfl egekräfte und Angehörige.

110

Seit vielen Jahren arbeiten wir bei der Dekubitusrisikoeinschätzung erfolgreich mit der

erweiterten Norton Skala. Unsere Mitarbeiter werden regelmäßig geschult. Zu unserem

umfassenden Dekubitusmanagement gehört die Erstellung eines individuellen Bewegungsplanes

ebenso wie der gezielte Einsatz eines Spezialbettes.

Es ist uns gelungen, trotz des hohen Alters und der hohen Pfl egeabhängigkeit unserer

Patienten die Dekubitusrate der in unserem Hause entstandenen Druckgeschwüre

konstant niedrig zu halten und die Anzahl der Druckgeschwüre mit hohem Schweregrad

deutlich zu senken.

Seit 4 Jahren erfassen wir und nehmen an Qualitätsvergleichen (Benchmarking) teil.

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2. Sturzprophylaxe (Verhinderung von Stürzen)

In der Sturzprophylaxe setzten wir unsere Schwerpunkte in der Sturzprävention und

Beratung. Zu unserer Sturzprävention gehört die routinemäßige Sturzrisikoerfassung

gefährdeter Patienten mittels modifi zierter Hendrichskala.

Für unsere Patienten und deren Angehörige haben wir eine Informationsbroschüre entwickelt,

in welcher wir individuelle Beratung anbieten und Tipps geben, um Stürze zu

vermeiden. Auch für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt bieten wir Beratung und

Unterstützung durch unsere Beauftragte für Stürze / Sturzprävention und Mobilitätsfähigkeit

an. Unsere Krankengymnasten bieten gezieltes Balance- und Krafttraining an.

Durch die kontinuierliche Sturzprävention konnten wir die Sturzfolgen minimieren und

die Sturzrate insgesamt senken.

111

Nicht jeder Sturz ist verhinderbar, jedoch wollen wir durch konsequente Erfassung und

Beseitigung der Sturzrisiken, durch gezielte Beratung von Patienten und Angehörigen,

durch ein gezieltes Bewegungsangebot und fortlaufende Schulung unserer Pfl egekräfte

weiterhin die Sicherheit für unsere Patienten erhöhen und das Sturzrisiko und die aus

den Stürzen entstehenden Folgen senken.

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Schmerzmanagement im Jüdischen Krankenhaus Berlin

Mit der Etablierung fester institutioneller Strukturen der schmerztherapeutischen Versorgung

erhöhen wir langfristig die Patientenzufriedenheit. Rechtzeitiges Erkennen von

Schmerzen und sofortige adäquate Reaktion erhöhen das Wohlbefi nden und verbessern

den Heilungsprozess.

Wir stellen sicher, dass unsere Patienten in allen Fachabteilungen eine ihren Bedürfnissen

angemessene Schmerztherapie erfahren.

112

Im Frühjahr 2006 wurde das Qualitätsprojekt Schmerztherapie mit interdisziplinärer Besetzung

unter Leitung der Anästhesie gestartet. Im ersten Schritt wurden Standards für

die perioperative Schmerzversorgung zwischen den Abteilungen Anästhesie und Chirurgie

erarbeitet und in Behandlungspfade umgewandelt. Im zweiten Schritt wird eine

angemessene Schmerztherapie in den anderen Fachabteilung implementiert.

Als Instrument zur Schmerzerfassung werden psychometrische Skalen benutzt.

Die Fortbildung der pfl egerischen Qualitätszirkelmitglieder zur Pain Nurse hat begonnen.

Eine Patientenbefragung wird den Erfolg der Schmerztherapie überprüfen.

Multiprofessionelles Entlassungsmanagement

im Jüdischen Krankenhaus Berlin

Jeder Patient mit einem poststationären Pfl ege- und Unterstützungsbedarf erhält durch

ein multiprofessionelles Team ein individuelles Entlassungsmanagement zur Sicherung

seiner kontinuierlichen bedarfsgerechten Weiterversorgung.

Patienten mit hohen Entlassungsrisiken werden bereits bei der Aufnahme identifi ziert.

Damit gewähreisten wir für sie ein frühzeitiges und systematisches Handeln einschließlich

Beratung und Schulung, auch der Angehörigen, mit abschließender Überprüfung

der Versorgungskontinuität außerhalb des Krankenhauses bei der Entlassung.

Auf der Grundlage des Nationalen Pfl ege - Expertenstandards wurden hauseigene

Standards zum Fall- und Entlassungsmanagements im multiprofessionellen Team mit

dem ärztlichen und pfl egerischen Bereich und dem Sozialdienst erarbeitet. Die Standards,

eine speziell entwickelte Dokumentation und die Evaluation der Überleitung oder

Entlassung in andere Versorgungsbereiche sind die Grundlage für das tägliche Handeln.

Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Standards und Schulungen aller

Mitarbeiter ist das Thema immer aktuell. Verstärkt wird dieses durch halbjährliche Treffen

der Pfl egedirektorin mit den Kooperationspartnern im ambulanten und stationären

Pfl egebereich. Inhalte sind der gemeinsame Austausch und Fortbildung.

Die Zusammenarbeit unseres multiprofessionellen Teams hat sich auf allen Stationen

zum Wohle der Patienten gut entwickelt. Die Rückmeldungen der entlassenen Patienten

/ Angehörigen und der ambulanten und stationären Einrichtungen sind positiv.

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Beschwerdemanagement

Im Januar 2006 implementierten wir ein strukturiertes Beschwerdemanagement. Es ist

Ausdruck unserer kundenorientierten Unternehmensstrategie und soll Patienten langfristig

an unser Krankenhaus binden. Mit ihren Beschwerden unterstützen sie uns in

unserem täglichen Bemühen, qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen.

Beschwerden sehen wir als Chance, unsere Leistungen kontinuierlich zu verbessern!

Unsere Mitarbeiter sind für die unmittelbare Lösung des an sie herangetragenen Problems

verantwortlich. Ist eine unmittelbare Lösung des Problems nicht sofort möglich,

ist das Problem so schnell wie möglich an unsere zentrale Beschwerdestelle weiterzuleiten.

Auf unserer Homepage, www.juedisches-krankenhaus.de, besteht die Möglichkeit,

Beschwerden und Anregungen auch per Email an das Haus zu richten, die dem Beschwerdebeauftragten

zugeleitet werden. Selbstverständlich haben unsere Patienten

auch die Möglichkeit, mit unserer Patientenfürsprecherin Kontakt aufzunehmen. Die

Mitarbeiter auf den Stationen stellen jederzeit gern einen persönlichen Kontakt her.

Als Bestandteil des Beschwerdemanagements führen wir eine kontinuierliche hausinterne

Befragung unserer Kunden/Patienten durch. Die Patienten erhalten zum Zeitpunkt

der stationären Aufnahme in unserer Krankenhausbroschüre einen Befragungsbogen

„Ihre Meinung ist uns wichtig“, auf dem sie gebeten werden, unsere Leistung nach

dem Schulnotenprinzip zu bewerten. Bewertungen können zur ärztlichen und pfl egerischen

Versorgung, Freundlichkeit des Personals, Essen sowie Sauberkeit abgegeben

werden. Freitextangaben sind ausdrücklich erwünscht.

Die Fragen können selbstverständlich anonym beantwortet werden. Der ausgefüllte

Bogen „ Ihre Meinung ist uns wichtig“, kann in gekennzeichnete Kästen eingeworfen

werden. Diese hängen in den Bettenhäusern an gut sichtbarer Stelle aus und werden

wöchentlich geleert und ausgewertet.

113

Klinisches Risikomanagement (CIRS= Critical Incident Reporting System)

Unter Klinischem Risikomanagement ist das Erfassen von „beinahe Zwischenfällen“ zu

verstehen. Hier werden Situationen beschrieben, in denen ein Patient hätte zu Schaden

kommen können, eine Situation in der aber doch noch „alles gut ging“. Unser Bestreben

ist es, die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fehlern zu verringern und stets sichere

Abläufe zu garantieren.

Das Qualitätsprojekt Klinisches Riskmanagement wurde Mitte 2005 gestartet und Ende

2005 erfolgreich in einen Qualitätszirkel umgewandelt. Der Qualitätszirkel ist interdisziplinär

besetzt, mit Ärzten der verschieden Fachrichtungen, Mitarbeitern aus der Verwaltung,

der Pfl ege und des Betriebsrates.

Auf allen Stationen sind Mitarbeiter benannt, die für Erfassungen von beinahe Zwischenfällen

zuständig sind. Die Anästhesie wurde zur Pilotabteilung und die hier gemachten

Erfahrungen in einen hausweiten Zusammenhang gebracht. Es werden in

regelmäßigen Besprechungen mit dem Team die eingegangenen Fehlermeldungen

ausgewertet.

Um die Ergebnisse für das Klinische Riskmanagement weiterhin so hochwertig zu halten,

werden die Schulungen der Mitarbeiter kontinuierlich fortgeführt und der Erfassungsbogen

überarbeitet.

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Morbiditäts- und Mortalitätserhebungen

im Rahmen des Risikomanagements

114

Es gibt keine risikofreien Behandlungen und Operationen des Patienten. Es bleibt immer

ein patientenindividuelles Restrisiko und es gibt keinen garantierbaren Behandlungserfolg.

Der Patient hat einen Anspruch darauf, dass alle an der Behandlung seiner Erkrankung

Beteiligten bemüht sind, dieses Risiko für den Patienten so klein wie möglich zu

halten und Komplikationen so weit wie möglich zu verhindern. Neben der verpfl ichtenden

Teilnahme an externen vergleichenden Qualitätssicherungsmaßnahmen mit

anderen Krankenhäusern mit defi nierten Qualitätsindikatoren bei festgelegten Krankheitsbildern,

haben wir im Rahmen unserer internen Qualitätssicherungsmaßnahmen

umfangreiche Kontrollmechanismen aufgebaut, um möglichst frühzeitig erkennen zu

können, ob im Rahmen unserer defi nierten Behandlungsabläufe Versäumnisse oder

Fehler vorliegen.

Dazu werden einmal wöchentlich alle Fälle aufgearbeitet und hochkritisch besprochen,

bei denen der Verdacht besteht, dass der Behandlungsablauf nicht ungestört ist und

mögliche Komplikationen aufgetreten sind. So können wir sehr zeitnah prüfen, ob es

irgendwelche erkennbaren Ursachen für eine eingetretene oder sich andeutende Komplikation

gibt.

Damit erfassen wir zum Beispiel alle Infektionen, wie Wundheilungsstörungen, Harnwegsinfekte,

Darminfekte und Lungenentzündungen. Wir erfassen Durchblutungsstörungen

der Extremitäten, des Gehirns, Thrombosen und Embolien peripher und in der

Lunge. Wir erfassen selbstverständlich alle Todesfälle unabhängig, ob sie im Rahmen

unserer Behandlungen oder Operationen eingetreten sind, oder ob es sich um einen

so genannten natürlichen Tod in hohem Alter oder bei einem nicht mehr behandelbaren

Tumorleiden handelt.

Sollte sich bei der wöchentlichen Aufarbeitung zeigen, dass aufgrund möglicher

Schwachstellen in unseren Versorgungsabläufen eine Komplikation aufgetreten ist,

kann sofort reagiert werden, um Weiteres zu verhindern.

Am Ende eines Jahres werden alle diese Daten zusammengestellt und aufgearbeitet

und ergeben dann für einen klinik- und abteilungsinternen Jahresvergleich die Aufschlüsse,

die wir brauchen, um unseren Patienten eine maximale Sicherheit bieten zu

können und um damit eine gute Qualität in unserer Patientenversorgung zu erreichen.

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Mitarbeiterbefragung

Nach einer detaillierten Auswertungsanalyse der 2005 durchgeführten Mitarbeiterbefragung

wurde eine Projektgruppe gegründet, die als Projektauftrag die Erarbeitung von

Vorschlägen zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit und der Arbeitsbedingungen

hatte.

Als Projektergebnis wurde ein elektronisches Dienstplanprogramm für alle Mitarbeiter

eingeführt. Im ärztlichen Bereich haben wir ein Schichtplanmodell entwickelt, um den

Anforderungen der EUGH-Gesetzgebung gerecht zu werden. Eine Projektgruppe unter

Beteiligung des Betriebsrats entwickelte eine Dienstplanrichtlinie mit Vorgaben zur

mitarbeiterfreundlichen, gerechten und gesundheitsverträglichen Verteilung der unterschiedlichen

Tages- , Nacht und Wochenenddienste.

Um unseren Mitarbeitern eine ungestörte und erholsame Pause zu ermöglichen, wurde

ein ansprechender, gemütlicher Pausen- und ein Ruheraum geschaffen.

115

Zur Verbesserung der Kommunikation und Information haben wir unser Intranet ausgebaut.

Heute können alle Mitarbeiter die wichtigen Informationen wie Regelungen,

Neuigkeiten und Nachrichten dort nachlesen. Ein Fort- und Weiterbildungskonzept wurde

in der interdisziplinären Projektgruppe erarbeitet, darin wurde u. a. festgelegt, dass

unsere zahlreichen Fort- und Weiterbildungsangebote aller Abteilungen, die zum Teil

Pfl ichtveranstaltungen sind, im Intranet veröffentlicht werden.

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Wartezeitenmanagement (in der Rettungsstelle)

Grundsätzlich muss jeder die Rettungsstelle mit gesundheitlichen Beschwerden aufsuchende

Patient von einem Arzt der Rettungsstelle schnellstmöglich gesehen bzw.

untersucht werden.

Mit Dringlichkeit, d.h. sofort, werden Patienten behandelt, die eines der folgenden Leitsymptome

zeigen:

116

• Bewusstlosigkeit

• Luftnot

• Brustschmerzen

• starke Schmerzen

• Lähmung

• großer Blutverlust

Patienten, die an der Rettungsstelle klingeln, werden sofort von einer Pfl egekraft auf einen

freien Behandlungsplatz begleitet und schnellstmöglich einem Facharzt vorgestellt.

In der Rettungsstelle werden alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt, um die

Verweildauer des Patienten so gering wie möglich zu halten. Sobald feststeht, dass ein

Patient stationär behandelt werden muss, informiert der Arzt die aufnehmende Station,

eine Pfl egekraft holt den Patienten aus der Rettungsstelle ab und begleitet ihn auf die

Station. Hier erfährt der Patient alles über den Stationsablauf und das weitere Vorgehen.

Der Stationsarzt wird informiert und bespricht alles weitere mit dem Patienten.

Durch die Ermittlung und Auswertung der Wartezeiten unserer Patienten in der Rettungsstelle

ist es uns gelungen, die Zeit, die ein Patient in der Rettungsstelle verbringt,

bis fest steht, ob er stationär aufgenommen werden muss oder nach Hause gehen

kann, kontinuierlich auf derzeit 90 Minuten zu senken. Die Messergebnisse der Zeit,

die ein Patient wartet, bis die Behandlung beginnt, liegen bei 5 - 10 Minuten. Uns ist

wichtig, unsere Patienten schnell und kompetent zu versorgen, deshalb überprüfen wir

regelmäßig, ob sich die Zeiten weiter verkürzen lassen.

In der Rettungsstelle verweilt der Patient zwischen durchschnittlich 60 Minuten in der

Chirurgie und durchschnittlich 120 Minuten im internistischen Fachbereich bis er auf der

Station aufgenommen wird oder wieder nach Hause entlassen werden kann.

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Hygienemanagement

Wir schützen unsere Patienten durch ein langjährig entwickeltes und umfassendes Hygienemanagement

vor Infektionen. Ein Ziel ist, Infektionserkrankungen frühzeitig zu erkennen

und eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Zum Schutz aller Menschen

im Krankenhaus, Patienten und Mitarbeiter sowie Besucher, werden Maßnahmen zur

Vermeidung von Übertragungen dieser Infektionserkrankungen vorgenommen.

Im Besonderen ist es unser Bestreben, in Zeiten der Zunahme resistenter Krankheitserreger

in der Bevölkerung, diese Krankheitserreger durch einen klar beschriebenen

und frühzeitig gestarteten Untersuchungsablauf und entsprechende Behandlung zu

beseitigen und somit ihre weitere Verbreitung sowohl im Krankenhaus und auch außerhalb

zu vermeiden.

Durch ein sehr gutes etabliertes Screening Programm werden Patienten, die nach

den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes von MRSA (Methicillinresistenter Staphylokokkus

aureus) – Befall betroffen sein können, schnell erkannt und durch ein gezieltes

Belegungsmanagement entsprechend versorgt und behandelt. Dieses ermöglicht uns,

eine Weiterverbreitung des Erregers im Krankenhaus zu verhindern. Alle Maßnahmen

werden durch die Hygienefachkraft kontrolliert, betroffene Patienten erfahren durch sie

eine Aufklärung, für die Mitarbeiter fi ndet eine regelmäßige Schulung statt. Hierzu nehmen

wir an Aktivitäten des Nationalen Referenzzentrum für Krankenhausinfektionen

(Studien und Krankenhausvergleiche) teil und arbeiten neuere Erkenntnisse in unser

Hygienemanagement ein.

Ein weiteres Ziel ist es, die Rate der postoperativen Wundinfektionen niedrig zu halten.

Auch hier nehmen wir, um uns mit anderen Krankenhäusern zu vergleichen, an der OP

KISS (Krankenhaus Infektions Surveillance System) - Studie des Nationalen Referenzzentrums

für Krankenhausinfektionen teil.

117

Ein drittes Ziel ist die kontinuierliche Einhaltung eines hohen Hygienestandards.

Grundlage dafür ist ein umfassender Hygieneplan, dessen Umsetzung unsere Hygienefachkraft

durch regelmäßige unangemeldete Kontrollen und gezielte Schulungen

der ärztlichen und pfl egerischen Mitarbeiter sicherstellt. Auf jeder Station etablierte

und speziell ausgebildete pfl egerische Hygieneassistenten unterstützen sie dabei und

stehen allen Mitarbeitern mit Rat zur Seite.

Die hygienisch „saubere“ Hand der Ärzte und des Pfl egepersonals gehören zu einem

hohen Hygienestandard. Die Hygienekommission des Krankenhauses wird beschließen,

dass wir an der Kampagne der Weltgesundheitsorganisation „ Aktion saubere

Hand“ in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Referenzzentrum für Survaillance von

nosokomialen Infektionen ab 2008 teilnehmen werden.

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D-5. Qualitätsmanagement-Projekte

Eröffnung unserer neuen interdisziplinären Intensivstation

Ziel des Projektes war die Zusammenlegung der bisher in unterschiedlichen Gebäuden

untergebrachten internistischen und chirurgischen Intensivstation. Mehrere Projektgruppen

arbeiteten an dem Umbau und an der Gestaltung der neuen Intensivstation,

an der Entwicklung von neuen Pfl egeleitlinien sowie an dem personellen Konzept der

Zusammenlegung der Pfl egeteams mit. Es wurden zusätzlich interne Fortbildungen für

die Pfl egeteams organisiert und durchgeführt.

Der gemeinsame Betrieb der interdisziplinären Intensivstation mit 16 Betten aller medizinischen

Abteilungen des Krankenhauses führt zu einer Qualitätssteigerung in der

Versorgung von lebensbedrohlich erkrankten Menschen. Eine Stroke Unit für die Akutbehandlung

neurologischer Patienten mit Schlaganfall wurde integriert, wodurch unsere

Intensivstation dem interdisziplinären Ansatz noch deutlicher gerecht wird.

119

Mit modernster medizintechnischer Ausstattung garantieren wir eine Patientenversorgung

auf höchstem Qualitätsstandard.

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Zentrum für Herzinsuffizienz

Um unserem hohen Qualitätsanspruch gerecht zu werden und damit unseren Patienten

die professionellste Behandlung anbieten zu können, haben wir ein Zentrum für Herzinsuffi

zienz eröffnet. In enger Kooperation mit den Hausärzten, den niedergelassenen

Kardiologen und den zuweisenden Kliniken betreuen wir Patienten mit Herzinsuffi zienz

verschiedenster Ursachen. Moderne Untersuchungen und Medikamente ermöglichen

uns eine frühe Erkennung und gezielte Behandlung der Herzschwäche mit dem Ziel,

das Fortschreiten der Erkrankung anzuhalten und die Prognose zu verbessern.

120

Ein besonderer Schwerpunkt unseres Zentrums ist die Behandlung der schweren Herzinsuffi

zienz. Diese Patienten, die von einem frühzeitigen „Plötzlichen Herztod“ bedroht

sind, versorgen wir mit einem „Implantierbaren Cardioverter Defi brillator“ (ICD). Bei

„Ventrikulärer Asynchronie“, einer unkoordinierten Kontraktion der Herzkammern, implantieren

wir einen CRT-Herzschrittmacher (Cardiale Resynchronisations Therapie).

Dank modernster Technik gelingt es, die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern und

das Leben zu verlängern. Diese Systeme müssen allerdings, ebenso wie die medikamentöse

Behandlung, individuell für jeden Patienten eingestellt und optimiert werden.

Die ambulante Nachsorge erfolgt daher in unserer Herzinsuffi zienz-Sprechstunde, in

enger Abstimmung mit dem Hausarzt.

Großen Wert legen wir auf ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis zu

unseren Patienten. Dazu gehört die detaillierte Aufklärung über Befunde und therapeutische

Entscheidungen, aber auch darüber, was sie selbst tun können.

Ansprechpartner:

Ärztlicher Leiter: Dr. med. Richard Stern

Telefon: 030.4994.2277

Fax: 030.4994.2514

E-Mail:

richard.stern@jkb-online.de

Sprechstunde:

Telefon: 030.4994.2204

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Eröffnung eines neuen Herzkatheterlabors

Nach 10 Jahren wurde der bisherige Herzkathetermessplatz des Jüdischen Krankenhauses

in den Ruhestand geschickt. Gleichzeitig eröffneten wir unser neues

Herzkatheterlabor mit modernster technischer Ausstattung. Ein hochmoderner Herzkathetermessplatz

bietet höchsten Qualitätsstandard. Unsere Ärzte entwickelten Behandlungskonzepte,

die unseren Patienten die ärztliche und pfl egerische Versorgung

auf höchstem Niveau garantieren.

121

Projekt Kardio Pro

Gemeinsam mit der SIEMENS Betriebskrankenkasse (SBK), der Praxis für Radiologische

Diagnostik und Zentrum für minimal invasive Therapie am Jüdischen Krankenhaus

Berlin und niedergelassenen Berliner Kardiologen haben wir ein integriertes Versorgungsmodell

für Patienten mit Koronaren Herzerkrankungen (KHK) und entsprechende

Risikogruppen aufgebaut.

Entstanden ist ein innovativer Versorgungsansatz, der die Früherkennung und das Risikofaktorenmanagement

genauso in den Mittelpunkt stellt, wie die moderne Diagnostik

und Therapie der Koronaren Herzerkrankungen (KHK).

Viele moderne Vorsorge-, Diagnose- und Therapieverfahren wurden in entsprechende

Therapieabläufe integriert und auf eine eigene fi nanzielle Grundlage gestellt. Sie stehen

den Kunden der SBK offen. Weitere Krankenkassen können dem Vertrag beitreten.

Ansprechpartner:

Dr. med. Richard Stern

Telefon: 030.4994.2277

Fax: 030.4994.2514

E-Mail:

richard.stern@jkb-online.de

Herzhandy: 0177 979 3632

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D-6 Bewertung des Qualitätsmanagements

Interne und externe Qualitätsbewertung sind wichtige Eckpfeiler für die Darstellung und

Entwicklung des eigenen Leistungspotentials. Sie ermöglicht ein zielorientiertes Arbeiten

sowohl mittelfristig als auch langfristig sowie eine kritische Auseinandersetzung mit

den erreichten Leistungsdaten.

Die Qualitätsbewertung dient in besonderem Maße der Weiterentwicklung des Unternehmens

und stellt eine Grundlage für das Wiederholungsaudit bzw. Überwachungsaudit

des externen Zertifi zierungsunternehmens dar.

122

Bei der Erbringung von Dienstleistungen für die Gesundheit von Menschen bewerten

wir anhand unserer Dokumentation die Kennzahlen Patientenzufriedenheit, Rückmeldung

der Zuweiser/Ärzte, die Anzahl der möglichen Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen,

Umfang und Art der Patientenbeschwerden, den Therapieerfolg sowie den Gesundheitszustand

nach dem Krankenhausaufenthalt.

Zur Marktorientierung dienen die Krankenhausauslastung, die Innovationsfähigkeit sowie

die Einschätzung des positiven Images unseres Krankenhauses als Bewertungskennzahlen.

Eine exakte Betrachtung der Zielerreichung der einzelnen Fachabteilungen

sowie der in Mitarbeitergesprächen festzustellenden Mitarbeiterzufriedenheit dienen

ebenfalls der Zielorientierung unseres Unternehmens.

Über den Umfang der internen und externen Weiterbildungsmaßnahmen, die Teilnahme

am betrieblichen Vorschlagswesen und die Einschätzung der Arbeitsqualität bewerten

wir den Identifi kationsgrad unserer Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

Kennzahlen, wie Cash-Flow, Umsatzerlöse und Investitionen geben uns wichtige Hinweise

auf die Wirtschaftlichkeit unseres Hauses. Die Qualität sowie deren Anerkennung

messen wir über die Ergebnisse der Qualitätssicherungsprogramme KTQ® und DIN

ISO 14001.

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Zertifizierung nach KTQ®

Im Juni 2006 erhielten wir das KTQ®-Zertifi kat. KTQ® (Kooperation für Qualität und

Transparenz im Gesundheitswesen) ist ein Zertifi zierungsverfahren, dass speziell für

Krankenhäuser entwickelt wurde.

Anhand von etwa 700 zu beantwortenden Fragen aus den Themenbereichen Patientenversorgung,

Mitarbeiterorientierung, Sicherheit im Krankenhaus, Kommunikation

und Information, Krankenhausführung und Qualitätsmanagement schätzt zunächst das

Krankenhaus die Qualität aller Prozesse und Ergebnisse in Form einer Selbstbewertung

ein. Daraus entsteht ein Stärken-Schwächen-Profi l, auf dessen Basis Verbesserungsmaßnahmen

im Rahmen des Qualitätsmanagements initiiert werden.

Nach einem Prozess von einem Jahr wird dann die Zertifi zierung, die von speziell ausgebildeten

externen Visitoren durchgeführt wird, bei der KTQ® GmbH beantragt. Die

Abweichungen zwischen Selbstbewertung und Fremdbewertung bewegten sich in fast

allen Themenbereichen im (üblichen) Referenzbereich von 1 bis 15%, die in ihrer Gesamtheit

eine erfolgreiche Zertifi zierung zur Folge hatte.

Die Visitoren bescheinigten uns, dass sich insbesondere strukturierte Prozessabläufe

gut etabliert haben und damit hervorragende Bedingungen bestehen, qualitativ hochwertige

Leistungen zu erbringen. Sie hoben besonders den guten Teamgeist und ein

hohes Maß an Corporate Identity hervor.

123

Umweltmanagement

Der Umweltschutz gehört zu den wesentlichen Unternehmens- und Qualitätszielen

unseres Krankenhauses. Schutz der Umwelt, sparsamer Einsatz von Ressourcen,

Verminderung von Luftverunreinigungen und Strahlenbelastungen tragen zur Gesundheitsförderung

bei.

Mitte 2003 nahmen wir am Ökoprofi t-Projekt teil. ÖKOPROFIT ® Berlin steht für „Ökologisches

Projekt für integrierte Umwelttechnik“ und ist ein Beratungsprojekt für Unternehmen

in Berlin. Unser Ökoteam entwickelte Ideen und spezifi sche Lösungsansätze

zur Verbesserung des Umweltschutzes. Im Mai 2005 haben wir nach einer erfolgreichen

Zertifi zierung das Umwelt-Zertifi kat nach DIN EN ISO 14001 erhalten.

Federführend wird unsere Umweltarbeit durch den Qualitätszirkel Umwelt (QZU), welcher

sich berufsgruppen- und hierarchieübergreifend zusammensetzt, geleitet.

Der QZU ist für die Maßnahmenvorbereitung, ihre Validierung, die Durchführung und

Nachbereitung der internen Audits, für die Rechtssicherheit, die Vorbereitung und

Durchführung der Zertifi zierungsaudits, sowie für das Angebot und die Durchführung

von Schulungen verantwortlich. Unterstützt wird der QZU durch die Umweltschutzbeauftragten,

die ähnlich wie die Sicherheitsbeauftragten im Arbeitsschutz, in jedem Bereich

benannt sind und sich vierteljährlich treffen.

Um uns regelmäßig überprüfen, mit anderen Häusern vergleichen und allen Mitarbeitern

Daten transparent darstellen zu können ermitteln wir jährlich die so genannten

Umweltkennzahlen. Die Umweltkennzahlen sind in unserem Qualitätsmanagement-

Kennzahlensystem integriert.

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Impressum & Kontakt

Jüdisches Krankenhaus Berlin

Stiftung des bürgerlichen Rechts

Akademisches Lehrkrankenhaus der Charitè - Universitätsmedizin Berlin

Heinz-Galinski-Straße 1

13347 Berlin - Mitte

126

Telefon: 030.4994.0

Fax: 030.492 43 62

E-Mail: vorstand@jkb-online.de

Internet:

www.juedisches-krankenhaus.de

Herausgeber:

Vorstand Jüdisches Krankenhaus Berlin

Dipl.-Ök. Brit Ismer

Kaufmännische Direktorin

Dr. med. Jechezkel Singer

Ärztlicher Direktor

Angelika Wilke-Wardin

Pfl egedirektorin

Büro des Vorstands

Telefon: 030.4994.2216

Fax: 030.492.43.62

Ansprechpartner für den Qualitätsbericht

Martina Gees

Qualitätsmanagerin

Telefon: 030.4994.2500

E-Mail: martina.gees@jkb-online.de

Gerhard Nerlich

Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 030.4994.2220

E-Mail: gerhard.nerlich@jkb-online.de

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