Pfarrbrief Nr. 98 - St. Michael Weingarten

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Pfarrbrief Nr. 98 - St. Michael Weingarten

Pfarrbrief Nr. 98 Seite 22

der ganzen Welt die Kirche in einen lauten

und lärmenden Ort verwandeln, findet man

sie zu früher Stunde in Ruhe und Stille

eingehüllt und spürt dabei die Bedeutung,

die dieser Ort für unseren Glauben als

Christen ausstrahlt.

Das Heilige Land sei ein „unheiliges Land“

geworden, so suggerieren es die Massenmedien

über ihre Bilder. Doch diese Erfahrung

machten wir nicht. Wir konnten uns

ganz normal in diesem Land bewegen,

ohne jemals das Gefühl von Angst oder

Bedrohung zu verspüren. Viele Pilger waren

mit uns unterwegs, besonders viele

aus dem afrikanischen und asiatischen

Raum aber auch osteuropäische, italienische,

spanische und französische Gruppen.

Wir hatten in Chajim einen hervorragenden

israelischen Guide mit deutscher Abstammung

und einen arabisch-christlichen Palästinenser

als Busfahrer. Immer wieder

erklang das „Hewenu schalom aleichem –

Gott schenke Friede den Völkern“. Eine

kleine Friedenstaube aus Olivenholz, die in

Bethlehem geschnitzt wurde, schenkte

Chajim jedem Reiseteilnehmer zum Abschied

verbunden mit der Bitte um Frieden.

Mit „Schalom“ und „Salam“ verabschiedeten

wir uns von ihm und unserem Busfahrer.

Das Hl. Land ist gerade jetzt eine Reise

wert, das sagten auch die deutschen

katholischen Bischöfe, die nach uns ihre

Pilgerreise antraten. Die hier lebenden

Christen brauchen unsere Solidarität, um

neue Hoffnung zu schöpfen, damit sie merken,

dass die kleine Herde nicht vom Rest

der Christenheit vergessen ist.

Fazit: Das Hl. Land ist eine Reise wert. Wir

waren sicher nicht das letzte Mal dort. BB

Mehr über das Caritas Baby Hospital in

Betlehem erfahren Sie auf folgender Internet-Seite:

http://www.kinderhilfe-bethlehem.org

Dort können Sie auch unser Gruppenbild

vor dem CBH sehen.

Über unsere Reise gibt es hier mehr:

http://www.kolpingreisen.de

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