himba KAOKOLAND 2006 - Himba Foundation Germany, eV

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himba KAOKOLAND 2006 - Himba Foundation Germany, eV

JEDER HIMBA IST ZWEI UNTERSCHIEDLICHEN GRUPPEN VON

VERWANDTEN VERBUNDEN: Während Wohnung, Autorität,

Religion und Tabus durch den Vater (patrilinear) vererbt werden,

werden Besitz und materielle Güter durch die Mutter (matrilinear)

vererbt. Ehen werden arrangiert, um Besitz zu wahren

und zu mehren. Frauen ziehen nach der Eheschließung ins Dorf

des Mannes und übernehmen dessen Sitten und Tabus.

Himba-Männer leben meist nicht monogam und können

Kinder in mehreren Dörfern haben. Auch für Frauen sind mehrere

Partner nicht ungewöhnlich. Die Frauen kümmern sich

tagsüber vor allem um die Kinder, mahlen Maismehl, buttern

überschüssige Milch und besorgen das Wasser für die Familie,

das oft aus großer Entfernung zu Fuß oder mit dem Esel herbei

transportiert wird. Junge Männer müssen manchmal ihr Hauptdorf

verlassen, um mit den Rindern zu besseren Weidegebieten

zu ziehen, wo sie bisweilen in temporären Dörfern leben.

Da die Kinder im Alter von etwa drei Jahren die Hütten

ihrer Eltern verlassen und mit den anderen Dorfkindern zusammenleben

ist jedes Dorf im Grunde genommen eine große

Familie. Jeder Erwachsene ist und fühlt sich für alle Kinder verantwortlich;

der Grad der Fürsorge für die Kinder ist damit

außergewöhnlich groß.

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