PR 52 download - Proletarische Revolution

prolrevol.files.wordpress.com

PR 52 download - Proletarische Revolution

Proletarische Revolution 52

Zur Pensionsversicherung

im Speziellen:

Gesetzliche Mindestpension

(auch der Invaliditätspension)

in Höhe

des zu erkämpfenden

gesetzlichen Mindestlohns

von z.B. 1.600 €

oder 11 € pro Stunde!

Als Sofortmassnahme,

um die schwächsten

Schichten hochzuziehen:

Einschleifende Anhebung

aller niedrigeren

Pensionen auf 1.400

Euro monatlich brutto

11 !:

Jährliche Erhöhung der

Pensionen im Gleichschritt

mit der durchschnittlichen

Ist-Lohn-

Erhöhung in den

kollektivvertraglich geregelten

Bereichen bzw.

der Mindestpension im

Gleichschritt mit dem zu

erkämpfenden gesetzlichen

Mindestlohn!

Abwehr der geplanten

Verschlechterungen des

Pensionsrechts, d.i. aus

jetziger Sicht insbesondere

die immer weiter

gehende Aushöhlung

der „Hacklerregelung“,

die früher oder später

anvisierte Verkürzung

diverser Übergangsfristen

(z.B. Vorziehen der

schrittweisen Anhebung

des Frauenpensionsalters

auf 65 Jahre) und

Erhöhung diverser Pensionsabschläge.

Keine

weitere Erhöhung des

„Regelpensionsalters“!

Keine weitere Erhöhung

der notwendigen

Beitrags- oder Versicherungszeiten!

Keine weitere

Annullierung von

„Ersatzzeiten“! Volle

Einrechnung der Karenzzeiten

als Vollarbeitszeiten!

Keine Pensionsabschläge!

Rückführung

des „Regelpensionsalters“

auf 60 Jahre 12 bzw.

für Schwerarbeiter/innen

13 auf 55 Jahre!

11

Eine Mindestpension von 1.500 € beträfe etwa zwei Drittel der Pensionist/innen, darunter fast alle Frauen. Die

Sofortmaßnahme von 1.300 € beträfe immerhin mehr als die Hälfte der Pensionist/innen, darunter zwei Drittel

der Frauen.

12

Diese – für Männer und Frauen einheitlichen – 60 Jahre sind diskussionswürdig. Immerhin galt für Frauen bis

vor einigen Jahren noch ein „Regelpensionsalter“ von 55 Jahren und gelten derzeit (noch!) 60 Jahre. Schon

beschlossen sind aber auch für Frauen die 65 Jahre und zweifellos wird deren Einführung bei einer der nächsten

„Reformen“ vorgezogen werden. Dazu kommt ein wachsender Druck, sowieso länger zu arbeiten, so man nur

einen Job hat, um die Abschläge, an denen sicher weiter gedreht werden wird, zu vermeiden. Weiters wird

bereits „öffentlich“ über 67 Jahre usw. „diskutiert“. Ein EU-Papier hat sogar schon („nur aus wissenschaftlichem

Interesse“) die 70 Jahre durchsimuliert. Zweitens sollte man, nachdem für die Frauen die 55 Jahre schon längst

und die 60 für die Zukunft ebenfalls bereits gefallen sind, als Kampfziel ein einheitliches Pensionsalter für Männer

und Frauen anvisieren und damit Spaltungslinien vermeiden und das bei einheitlichen und menschenwürdigen

Mindestpensionen für Frauen wie Männer.

13

Schwerarbeit ist alles, was einen überdurchschnittlichen Verschleiß der Arbeitskraft nach sich zieht, z.B. Nachtund

Schichtarbeit, Fließbandarbeit, sonstiger überdurchschnittlicher physischer Verschleiß der Arbeitskraft, Exposition

gegenüber schädlichen Chemikalien, Asbest, anderen Schadstoffen, Lärm, Hitze oder Kälte etc., aber

auch Faktoren wie übermäßiger Stress etc. Schwerarbeiter/in ist nicht nur der Mann am Hochofen oder der

Asphaltarbeiter, sondern auch z.B. die Supermarktkassierin, die pausenlos monotone Handgriffe verrichtet, im

Sommer in der Hitze oder auf Kühlschranktemperatur heruntergekühlt, im Winter in eiskalter Zugluft arbeitet...

Schwerarbeiter/in kann unter bestimmten Umständen auch ein/e sog. „Kopfarbeiter/in“ sein, andererseits

findet eine große Zahl der Angestellten im Vergleich zu den meisten Arbeiter/innen immer noch wesentlich

schonendere Arbeitsbedingungen vor. Die „Schwerarbeiter“-Definition des ASVG (einschließlich der im ASVG

angeführten Berufskrankheiten) ist jedenfalls völlig unzureichend.

13