PR 52 download - Proletarische Revolution

prolrevol.files.wordpress.com

PR 52 download - Proletarische Revolution

Proletarische Revolution 52

Die Mission des Bundesheeres

am Beispiel „Mostropolis“

Kurz vor der „Volksbefragung“ am 20. Jänner prasselt die Lügerei über die Aufgaben

des Bundesheeres wie ein Trommelfeuer auf uns ein. Es wird gelogen, dass

sich die Balken biegen. Aus ihren Lügenmäulern tönt es zu 70% von Muren und

Überschwemmungen und zu 30% von „Friedenssicherung“, seit kurzem (insbesondere

seit dem Libyenfeldzug der EU) ergänzt um „Friedensstiftung“, fallweise

noch ein paar Worte über „Cyberkriminalität“. „Friedenssicherung“ bedeutet in

diesem Zusammenhang, ein fremdes Land zu besetzen, bzw. daran teilzunehmen,

nachdem der Krieg schon geführt ist, „Friedenstiftung“ bedeutet, diesen

Krieg (bzw. die Teilnahme daran) selbst. „Landesverteidigung“ gibt‘s nicht mehr,

da wir eh mitten in der NATO liegen und die machen das schon, und selbstverständlich

ist über den Einsatz im Inneren kein Sterbenswörtchen zu hören.

So läuft das in der „Öffentlichkeit“, muss ergänzt werden, denn blättert man

durch die letzten Nummern des „Truppendienst“, einer Zeitschrift des Bundesheeres,

steht dort erwartungsgemäß kein Wort zum Thema „Wehrpflicht oder

Berufsheer?“, aber es findet sich u.a. eine mehrteilige Serie über taktische und

technische Details des „Kampfes im urbanen Umfeld“, gegen „irreguläre Kräfte“

(mehr oder weniger bewaffneter Volkswiderstand bis hin zum bewaffneten

Aufstand), bei „rivalisierenden Bevölkerungsgruppen“ (wie Bourgeoisie und Proletariat,

wenn man so will), plus ein bisschen Cyber-Schmarren und dem Feind

natürlich das Pickerl „Terrorist“ aufgeklebt. Dort steht alles, vom Strassen- und

Häuserkampf und dem Abriegeln, Zernieren und Räumen eines Gebietes bis zum

banalen gewaltsamen Eindringen in, Besetzen und Räumen von Gebäuden.

Und dort findet sich auch der folgende interessante Beitrag, den wir ungekürzt

wiedergeben.

Infanterie

und Panzer

(aus: Truppendienst

Nr.6/2012)

Das Jägerbataillon 12

(JgB12) bildet als Infanterieverband

der 4. Panzergrenadierbrigade

in Zusammenarbeit mit

dem Panzerbataillon 14

(PzB14) alle Kompanie-,

Kommandogruppen- und

Zugskommandanten der

Brigade für den „Einsatz

im urbanen Umfeld - Zusammenarbeit

von Jägern

und Panzern“ aus.

Die Lage „Dolichenus“

ist dabei ein wesentliches

Ausbildungselement.

Dieser Auftrag des Kommandanten

der 4. Panzergrenadierbrigade

an

das Jägerbataillon 12

ist im Sinne des Mottos

der Brigade „Handeln

mit Weitblick“ der Startschuss

für eine gefechtstechnische

und taktische

Neuausrichtung des Jägerverbandes

der Brigade:

leitete er doch nicht

nur die Durchführung

einer zweitägigen Fortbildung

für die gefechtstechnische

Kommandantenebene

ein, sondern es

war vor allem der Beginn

einer konsequenten Entwicklung

des JgB12 hin

zum kompetenten Element

in der Zusammenarbeit

mit der mechanisierten

Truppe (und hier

vor allem mit den Kampfpanzern)

im urbanen

Umfeld.

In der Umsetzung des

Projektes „4-Level-Warfare

(4LWF)“ und der damit

verbundenen Leitlinie

„Einsatz zur Beherrschung

eines Raumes bei Vorhandensein

irregulärer

Kräfte und rivalisierender

Bevölkerungsgruppen

nach Terroranschlägen

in Verbindung mit

Cyber-Angriffen“, wurden

durch das Jägerbataillon

12 kontinuierlich

Ausbildungsmaßnahmen

sowohl auf taktischer als

auch auf gefechtstechnischer

Ebene entwickelt

und umgesetzt. Herzstück

und auch Ausgangspunkt

von Gefechtsübungen

ist dabei die vom stellvertretenden

Bataillonskommandanten,

Major

Halbartschlager, entworfene

Lage „Dolichenus“.

Sie beschäftigt sich exakt

mit der in der Leitlinie

zum 4LWF vorgegebenen

Problematik. Den

47

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine