PR 52 download - Proletarische Revolution

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PR 52 download - Proletarische Revolution

Zur „Mission“ des Bundesheeres

taktischen Überbau stellt

die Lage „Mainland“

dar. Während des Einsatzes

kommt es in der fiktiven

Stadt Mostropolis

im Südwesten Mainlands

zu erheblichen Unruhen

durch eine Vielzahl terroristischer

Anschläge,

wodurch eine Brigade

in der ca. 225 km² großen

Stadt zum Schutz im

rückwärtigen Raum eingesetzt

wird. Ein Teil von

Mostropolis ist der Distrikt

Amstetten, in dem

eine gemischt verstärkte

Bataillonskampfgruppe

eingesetzt ist, mit der sich

die Teilnehmer in weiterer

Folge auseinander zu

setzen haben. Die Zielsetzung

dieses Planspieles

ist es, Einheitskommandanten

und Stabsoffiziere

in der Beurteilung der

Lage auf Bataillonsebene

bei der Anwendung des

taktischen Führungsverfahrens,

dem Erkennen

und Koordinieren eines

Gleichzeitigkeitsbedarfes

innerhalb eines Bataillons

im 4-Level-Warfare

und der Anwendung,

vor allem des Führungsgrundsatzes

Initiative,

zu schulen. Damit sollen

die Besonderheiten im

Kampf gegen irreguläre

Kräfte zum Schutz im

rückwärtigen Raum im

Rahmen einer gemischt

verstärkten Bataillonskampfgruppe

vermittelt

werden.

Schwergewicht ist dabei

die Flexibilität in der

Wahl der Einsatzart (von

Crowd- and Riot-Control

bis zum Angriff) sowie

das Verständnis für

den Kampf der verbundenen

Waffen bereits ab

der Ebene Einheit auch

mit non-lethalen Mitteln.

Durchgeführt wird

das Planspiel in Amstetten

in der Ostarrichi-Kaserne

anhand eines Geländemodelles

sowie mit

eigens vom Institut für

Militärisches Geowesen

(IMG) für diese Ausbildung

angefertigten Satellitenbildkarten

von

Amstetten.

Das Geländemodell der

Stadt Amstetten stellt

eine Besonderheit dar,

da durch den freiwilligen

Einsatz des Amstettener

Modellbauers und

Korporals der Miliz Franz

Stockinger ein gutes Ausbildungsmittel

geschaffen

wurde. Die detaillierte

Darstellung der Stadt

ermöglicht es bereits im

Taktiklehrsaal auf die Besonderheiten

des Kampfes

im urbanen Umfeld

eingehen zu können.

Um in der zweitägigen

Ausbildung die theoretische

Auseinandersetzung

mit der Thematik mit realen

Bildern abzurunden,

findet am zweiten

Tag eine Geländebesprechung

in Amstetten statt.

Höhepunkt ist dabei - um

vor allem auf die Besonderheiten

im Einsatz im

urbanen Umfeld hinzuweisen

- eine Begehung

der unterirdisch verlaufenden

Bachkanäle und

des Kanalsystems.

Mittlerweile wurden

bei vier Fortbildungsterminen

fast 40 ompaniekommandanten

und -stellvertreter sowie

Stabsoffiziere der 4.

Panzergrenadierbrigade

und die Milizoffiziere

des Jägerbataillons 12

geschult. Nächster Schritt

war die Fortbildung des

Kaders des Jägerbataillons

NÖ. Hier wurde das

JgB12 einmal mehr seiner

Verantwortung als

Partnerverband gerecht.

Die Geländeplatte in der

Ostarrichi-Kaserne sowie

die Lage „Dolichenus“

stehen jederzeit auch anderen

Verbänden und Institutionen

des Bundesheeres

zur Verfügung.

Abseits taktischer Ausarbeitungen

kann der Verband

mittlerweile in der

gefechtstechnischen Ausund

Fortbildung eine

Vielzahl an Initiativen

vorweisen.“

Unser Kommentar:

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Das ist die Vorbereitung auf den Bürgerkrieg, die nicht einmal verheimlicht oder abgestritten

werden muss. Natürlich werden sie, wenn man sie fragt, sagen, es geht ja - ganz anders als 1934

- nicht um die Arbeiter/innenklasse, sondern nur um „Terroristen“, und natürlich werden sie

sagen, es geht ja nicht um Österreich, sondern eher um ein Pristina oder Sarajevo. Daran stimmt

sogar, dass man den Krieg im urbanen Umfeld sowohl für den Klassenkrieg im Inneren braucht

als auch für imperialistische Kriegshandlungen gegen fremde Völker. Und jetzt marschieren,

unter den Gegnern dieser Politik, scharenweise Leute auf, die verkünden, dass eben gerade

deshalb die Wehrpflicht verteidigt und die „Schaffung einer Berufsarmee“ verhindert werden

müsse, denn so könne man solche Einsätze des Bundesheeres ver- oder zumindest behindern.

Bloß, was sie vergessen: Sowohl das Panzerbataillon 14 als auch das Jägerbataillon 12 sind seit

vier Jahrzehnten Berufsheer.

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