Ausgabe 6 - in der Altstädter Nicolaikirche

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Ausgabe 6 - in der Altstädter Nicolaikirche

Altstadt

6

aktuell

Juli - November 2013

Informationen der Ev. Altstädter Nicolaikirchengemeinde

Endlich Sommer :-)


Foto privat

Liebe Gemeinde,

liebe Leserinnen und Leser....

Lange herbeigesehnt ist er nun doch da...: der

Sommer, für viele die erfreulichste Zeit im Jahr -

Gelegenheit zum Ausspannen, zum „Seele baumeln

lassen“, zur Erholung, für die Schülerinnen

und Schüler wohl die schönste Zeit, da mit 6 Wochen

Schulsommerferien verbunden.

Auch in unserer Kirchengemeinde gibt es eine

gewisse Pause. Wir halten zwar unsere Altstädter

Nicolaikirche nach wie vor täglich offen, aber

die anderen regelmäßigen Angebote ruhen: die

Werktagsgottesdienste „12 Minuten mit Gott“,

meine regelmäßige „Offene Sprechstunde in

der Kirche“, die City-Seelsorge, die Orgelmusik

zur Marktzeit, die Altstädter Orgelmusik...

Auch wir benötigen eine Zeit der Regeneration,

der „Pause“, der Erholung, um im Herbst mit neuen,

erfrischten Kräften unser buntes und

so vielfältiges Angebot wieder aufzunehmen.

Die beiden Fotos auf dem Titelblatt und auf Seite

3 sind am „Zwischenahner Meer“ entstanden,

gute 2 Auto-Stunden von Bielefeld entfernt. Sie

„transportieren“, wie ich empfinde, etwas von

der einzigartigen Erholungs-Chance jetzt im

Sommer.

Ein wirklich schöner Platz in Gottes Schöpfung,

eine veritable Einladung zum Verweilen, ein Liegestuhl,

unbesetzt, nah am Wasser aufgestellt.

Wie schön ist das! Der blaue Sommerhimmel

spiegelt sich im Wasser, ein Hinweis darauf, dass

Himmel und Erde nicht fremd oder gar feindselig

einander gegenüberstehen, sondern „ineinander

übergehen“. Himmel und Erde, Gott und

wir Menschen - inmitten seiner Schöpfung, Tag

und Nacht, Sonne und Mond, Licht und Dunkel,

Anspannung und Entspannung, Gebet und Stille,

„Andacht und Meditation“, Ferien – Freuden

nach Stress, Gedanken - Freiheit nach Sorgen.....

Unsere Zeit in Gottes Händen - ein Grund-Gedanke

unseres Glaubens. Eine ganz wesentliche

Erkenntnis für uns Christen. Kein Augenblick

unseres Lebens ist „selbstverständlich“, sondern

ein Moment aus unseres Schöpfers Hand, uns

anvertraute, uns geschenkte Zeit. Wie turbulent

und manchmal auch sehr aufreibend ist jedoch

oft unser Alltag, führt uns an die Grenzen unserer

seelischen und körperlichen Kräfte, beansprucht

uns in jeder Hinsicht, löst Spannungen

aus, schafft seelische Missklänge, Ruhelosigkeit

des Nachts...- das Leben, die eigene Gesundheit

kann dann sogar außer Balance geraten....

Schauen wir auf die beiden Fotos hier, die unsere

Presbyterin Anja Polkehn von einer Urlaubsreise

mitbrachte. Es sind zwei sehr stimmungsvolle

Bilder, die uns „neu sehen lernen“ lassen, oder

Welche Ruhe und Schönheit strahlt diese

Landschaft aus? Atmet sie nicht etwas von der

Schönheit von Gottes Schöpfung? „Wer Ohren

hat, zu hören, der höre, wer Augen hat, zu sehen,

der sehe...“, wenn auch in leicht abgewandeltem

Sinn, kommt mir dieses biblische Wort in den

Sinn...

Ob wir nun an einem solch schönen Ort sein

können, wie auf diesen Fotos abgebildet, ob

wir eine Bank im Wald gefunden haben, einen


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bequemen Sessel in unserer Wohnung, einen

schattigen Platz in einem Park, ... es sind wohl

Plätze ausreichend vorhanden, auf denen wir

innehalten können, zu denen wir uns vielleicht

aufmachen möchten, die wir aufsuchen können,

sofern möglich, um dankbar aufzunehmen,

was uns geschenkt ist: Lebens - Raum, Lebens -

Zeit, von Gott (!) geschenkte Zeit...

Vielleicht gelingt es uns, unter der Sonne (Gottes)

auf- und durchzuatmen, neue Kraft zu

schöpfen, in seiner Gegenwart zu atmen und

mit offenem Herzen zu leben, Glück zu finden,

Halt zu empfinden. Ein für mich bleibend richtungsweisendes

Wort Dietrich Bonhoeffers

möchte ich zum Abschluss zitieren: „Von guten

Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir

getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am

Abend und am Morgen - und ganz gewiss an jedem

neuen Tag!“

Ich wünsche Ihnen einen guten Sommer, gute

Erholung und freue mich auf ein gesundes Wiedersehen

in unserer Gemeinde und ihrem vielfältigen

Gemeindeleben.

Mit sehr herzlichen Grüßen

Ihr Armin Piepenbrink-Rademacher


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Unsere Rechte sind

empfindlich „berührt“ …

In den letzten Jahren sind schwere Spannungen

und Konflikte zwischen dem Landeskirchenamt

(im Folgenden LKA abgekürzt) (Gebäude direkt

neben unserer Kirche Altstädter Kirchplatz 5)

und dem Kirchenkreis Bielefeld (Markgrafenstraße

7) auf der einen Seite und unserer Kirchengemeinde

und unserem Pfarrer Piepenbrink-

Rademacher auf der anderen Seite entstanden.

Wir haben in den letzten Jahren große Beiträge

zum Sparen in der Kirche erbracht: Seit vielen

Jahren haben wir keinen hauptamtlichen

Kirchenmusiker (Kantor) mehr und seit dem

Tode unserer Küsterin im Jahr 2012 auch keinen

hauptamtlichen Küster mehr. Einer der

wichtigsten Konflikte entstand daraus, dass die

Amtskirche nach dem Weggang der Pfarrerin

Heger Anfang 2009 deren Pfarrstelle aufgehoben

hat.

Nach langen und schweren Diskussionen hat

sich das Presbyterium (der Vorstand) unserer

Kirchengemeinde entschlossen, dass wir uns

dagegen zur Wehr setzen. Daher haben wir zunächst

Beschwerde und nach deren Zurückweisung

Klage vor dem Kirchengericht erhoben.

Wir haben insbesondere geltend gemacht, dass

die Aufhebung der Pfarrstelle gegen die Verfassung

der Kirche und gegen den Gleichheitssatz

verstößt (wesentlich Ungleiches muss ungleich

behandelt werden). Unsere Kirchengemeinde

hat nicht nur 3.100 Gemeindemitglieder

und damit mehr als die kirchliche Richtzahl für

eine Pfarrstelle, sondern betreut als DIE Kirche

MITTEN in der STADT zusätzlich die StadtKirchenArbeit.

Nach unserer Ansicht muss unsere

Kirchengemeinde daher mit mehr Pfarrpersonal

ausgestattet werden als irgendeine Vorort

Kirchengemeinde mit derselben Mitgliederzahl

ohne diese StadtKirchenArbeit.

Das Kirchengericht hat nunmehr sein Urteil gefällt

und ist hinsichtlich des Verstoßes gegen die

Verfassung der Kirche im Wesentlichen unserer

Ansicht gefolgt. Danach haben die Bescheide

des LKA, mit denen es die Pfarrstelle aufgehoben

hat, die Verfassung der Kirche verletzt und

sind vom Gericht als rechtswidrig aufgehoben

worden. Es bleibt abzuwarten, ob das LKA gegen

dieses Urteil Revision an den Kirchengerichtshof

2. Instanz einlegen wird oder das Urteil

rechtskräftig werden lässt. Es hat dafür 1 Monat

Überlegungsfrist.

Folgt man zunächst dem Urteil, so ist die Aufhebung

der Pfarrstelle hinfällig. Die Pfarrstelle

steht der Kirchengemeinde unverändert zu. Sie

kann aber nur und erst wiederbesetzt werden,

wenn das LKA sie zur Wiederbesetzung freigibt.

Diese Entscheidung bleibt abzuwarten. Der

jahrelange Kampf um die Pfarrstelle ist also

noch nicht gewonnen.

Seit Anfang 2009 = seit fast 4 ½ Jahren betreut

unser Pfarrer Piepenbrink-Rademacher faktisch

allein unsere Kirchengemeinde, die mehr als die

kirchliche Richtzahl von Mitgliedern hat. Außerdem

betreut er mit größtem Erfolg die Stadt-


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KirchenArbeit, mit der er z.B. im Jubiläumsjahr

2011 rund 50.000 Besucher in unsere Nicolai-

Kirche gelockt hat. Nach den Richtzahlen der

Kirchenverwaltung hat er damit über 4 Jahre

lang 1,66 Pfarrstellen betreut. Hinzu kamen

die nervlichen Belastungen durch die Konflikte

mit der Amtskirche und die Gerichtsverfahren.

Einerseits hat die pfarramtliche Betreuung unserer

Kirchengemeinde schwer gelitten. Andererseits

hat die Überlastung die Gesundheit

unseres Pfarrers so schwer geschädigt, dass der

Amtsarzt ihm binnen einer Minute ein Attest für

eine längere Kur verschrieben hat, die er im gerade

vergangenen Juni absolviert hat.

verletzt, obwohl wir sie schon vor längerer Zeit

darauf hingewiesen haben.

Wir sind zur Zeit dabei, die Rechte, die sich aus

diesen weiteren Gesetzesverletzungen der

Amtskirche für unsere Kirchengemeinde und

unseren Pfarrer ergeben, zu prüfen und das weitere

Vorgehen zu planen.

Prof. Dr. Harald Weber

Je länger die Gerichtsprozesse dauern, desto

mehr Gewicht bekommt die Frage, wie die

Rechtslage in der Schwebezeit ist, in der diese

Beschwerden und Klagen anhängig sind. Wir

haben dazu nunmehr von einem Professor der

Bielefelder Fakultät für Rechtswissenschaft ein

Gutachten eingeholt. Daraus ergibt sich, dass

das LKA und der Kirchenkreis Bielefeld hierbei

in mehrfacher Hinsicht gegen das geltende Kirchenrecht

verstoßen haben.

Einerseits haben sie die Fürsorgepflicht als

Dienstherr gegenüber dem ihnen unterstellten

Pfarrer verletzt, da sie jahrelang die Überlastung

des Pfarrers hingenommen haben, obwohl wir

sie wiederholt darauf hingewiesen haben. Außerdem

haben sie die sog. aufschiebende Wirkung

von Beschwerde und Klage gegen die Aufhebung

der Pfarrstelle in mehrfacher Hinsicht


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Gottesdienste

August

04.08. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl, Pfr. i. R. Feldmann

11.08. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe, Pfr. von Oppen

18.08. 10.30 Uhr Gottesdienst, Sup. i. R. Berthold

21.08. 17.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl im Caroline-Oetker-Stift,

Frau Hogenkamp

25.08. 10.30 Uhr Gottesdienst, wird noch bekannt gegeben

Während der Sommerferien (22. Juli bis 3. September) finden keine gesonderten

Veranstaltungen in der Nicolaikirche statt. Auch das Angebot der Werktagsgottesdienste

„12 Minuten mit Gott“ ruht in dieser Zeit. Die Kirche bleibt jedoch täglich zur

Einkehr geöffnet. Die Hauptgottesdienste am Sonntag, um 10.30 Uhr, werden

selbstverständlich durchgängig angeboten.

Oktober September

01.09. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe und Abendmahl, Sup. i. R. Berthold

05.09. 8.00 Uhr Einschulungsgottesdienst des Ratsgymnasiums

06.09. 20.00 Uhr Taizé-Andacht

08.09. 10.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. i. R. Feldmann

15.09. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Begrüßung der neuen

Katechumenen, Pfr. Piepenbrink-Rademacher

18.09. 17.00 Uhr Gottesdienst im Caroline-Oetker-Stift,

Pfr. Piepenbrink-Rademacher

22.09. 10.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Piepenbrink-Rademacher

29.09. 10.30 Uhr Gottesdienst zum Jubiläum „100 Jahre Albert-Schweitzer-

Spital“, Dr. Schüz und Pfr. von Oppen

04.10. 20.00 Uhr Taizé-Andacht

06.10. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl zum Erntedankfest,

Pfr. Piepenbrink-Rademacher

13.10. 10.30 Uhr Gottesdienst zum Abschluss der Christlich - Buddhistischen

Begegnungswoche unter Einbeziehung des Sand - Mandalas,

Pfr. Piepenbrink-Rademacher

16.10. 1700 Uhr Gottesdienst im Caroline-Oetker-Stift, Frau Hogenkamp

20.10. 10.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Piepenbrink-Rademacher

27.10. 10.30 Uhr StadtPredigt I, Reinhard D. Wolf


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Gottesdienste

November

03.11. 10.30 Uhr StadtPredigt II, Prof. Dr. med. Lothar Faber

08.11. 20.00 Uhr Taizé-Andacht

10.11. 10.30 Uhr StadtPredigt III, Marcus Harun

17.11. 10.30 Uhr StadtPredigt IV, Prof. Dr. jur. Harald Weber

20.11. 10.30 Uhr Gottesdienst zum Buß- und Bettag mit dem

Landeskirchenamt (angefragt)

17.00 Uhr Gottesdienst im Caroline-Oetker-Stift mit Abend-,

mahl, Pfarrer Piepenbrink-Rademacher

24.11. 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und Verlesung der

Verstorbenen des vergangenen Kirchenjahres,

Pfr. Piepenbrink-Rademacher

Montag bis Freitag, jeweils um 17.30 Uhr,

Werktagsgottesdienste „12 Minuten mit Gott“

Besondere Veranstaltungen

September August

19.08. 19.30 Uhr Klavier-Abschlusskonzert der Sommerakademie mit

Meisterschülern von Prof. YongKyu Lee

25.08. 15.00 Uhr Sonntagscafé im Bauernhaus

07.09. 12.05 Uhr Orgelmusik zur Marktzeit

14.09. 12.05 Uhr Turmglockenspiel zur Marktzeit

17.09. 19.30 Uhr FORUMS - Gespräch zu Fragen des Umgangs der Amtskirche

mit getauften Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind

und über die Möglichkeiten der Begleitung von Kindern nach

der Taufe. - mit Prof. Dr. Harald Weber und einem Vertreter

aus der Kirchenleitung (angefragt)

21.09. 18.15 Uhr Altstädter Orgelmusik

29.09. 15.00 Uhr Sonntagscafé im Bauernhaus


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Besondere Veranstaltungen

November Oktober

04.-03.10. Christlich - Buddhistische Begegnungswoche mit ausführlichem

Begleitprogramm

05.10. 12.05 Uhr Orgelmusik zur Marktzeit

12.10. 12.05 Uhr Turmglockenspiel zur Marktzeit

18.10. 20.00 Uhr Herbstkonzert des Weimarer Jazz - Trios

B. Auge/Piano, C. Mayer/Bass, B. Mokroß,/Schlagzeug

19.10. 18.15 Uhr Altstädter Orgelmusik

23.10. 20.00 Uhr Konzert der Regensburger Domspatzen

Kartenvorverkauf im Gemeindebüro, Telefon: 12 20 25

27.10. 15.00 Uhr Sonntagscafé im Bauernhaus

29.10. 19.30 Uhr Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Kiel: „Musik zur Ehre

Gottes“ Martin Luther und Johann Sebastian Bach

(mit Musikeinspielungen)

02.11. 12.05 Uhr Orgelmusik zur Marktzeit

07.11. 19.30 Uhr Prof. Eberhard Görner, Leipzig: „Die Leipziger Nicolaikirche

– Symbol deutscher Geschichte – 30 Minuten Film und Vortrag

09.11. 10.00 Uhr Kreativmarkt

12.05 Uhr Turmglockenspiel zur Marktzeit

18.00 Uhr Konzert des Jungen Gospelchores Bielefeld

13.11. 19.30 Uhr Prof. Dr. Matthias Kroeger, Hamburg: „Die Notwendigkeit

und Wahrheit der unzumutbaren Kirche

14.11. 19.30 Uhr Prof. Dr. Matthias Kroeger, Hamburg: „Gewonnenes

Neuland – mögliche Schritte der Neuformierung des

christlichen Glaubens“

16.11. 18.15 Uhr Altstädter Orgelmusik

24.11. 15.00 Uhr Sonntagscafé im Bauernhaus

Jeden Dienstag, von 18 bis 19 Uhr, „Offene Sprechstunde in der Kirche“ mit Pfarrer

Piepenbrink-Rademacher.

An jedem Donnerstag, ebenfalls von 18 bis 19 Uhr, bieten wir in der Altstädter Nicolaikirche

die „City-Seelsorge“ an. In einem abgetrennten Teil der Kirche erwarten wir Sie.

Ein geschultes Team ist in dieser Zeit für Sie da und hat für Ihre Anliegen, Sorgen und Nöte

ein „offenes Ohr“. Wir werden versuchen, mit Ihnen einen Lösungsansatz für Ihre Probleme

zu finden oder sind einfach nur für Sie da. Selbstverständlich sichern wir Ihnen absolute

Verschwiegenheit zu. Im Namen des City-Seelsorge Teams ermuntere ich Sie, dieses Angebot

in Anspruch zu nehmen.


Petra Klose-Islam


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Aus der Landeskirche

"...denn euch ist viel anvertraut" – 4. Tag der Presbyterinnen und Presbyter

Unter diesem Motto lud am 09. März 2013 die

Westfälische Landeskirche zu einem landeskirchenweiten

Tag der Presbyterinnen und Presbyter

mit 6 verschiedenen Arbeitsforen (zum Beispiel

Ökumene, Diakonie, Gemeinde leiten...) in Dortmund

ein.

Ein Tag zum Auftanken, zum gemeinsamen Austausch,

zum Stärken und gemeinsamen Leben des

Glaubens! So war dann auch die Auftaktveranstaltung

in der wunderschönen alten St. Reinoldi-Kirche,

an der ca. 900 Presbyterinnen und Presbyter teilnahmen,

sehr motivierend.

Zunächst wurden wir von der Park Street Band der

Hochschule für Kirchenmusik Herford wunderbar

zum Mitsingen angeregt.

Nach einer Ansprache der Oberkirchenrätin Frau

Damke hielt die Präses Frau Kurschus ihre Predigt

über Lukas 17, 7- 10, Thema: „ Ist das der Dank?“,

über die Unzufriedenheit und vor allem Enttäuschung,

die sich in vielen Menschen bei der Bewältigung

ihrer Aufgaben und Pflichten als Gefühl

ausbreiten und wie versöhnlich es aber ist,

dass Gott uns ebenso nicht offen, nicht sichtbar

„belohnt“, sondern viel mehr noch als größtes, ja

unfassbares Geschenk uns liebt. „Einfach so“, wie

die Präses eingehend predigte (ihre Predigt ist im

Internet nachzulesen).

Nach ein paar erläuternden Worten über den Tagesablauf

„pilgerten“ wir in dem von uns gewählten

Arbeitsforum mit „Gleichgesinnten“ zu den jeweiligen

Veranstaltungsorten in der Stadt.

Wenn fast 1000 Menschen fröhlich und aus tiefem

Herzen „Lobe den Herren, alle die ihn ehren“ gemeinsam

erklingen lassen, - das ist sehr bewegend!


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Fortsetzung Aus der Landeskirche:

Mir fiel die Entscheidung für ein Arbeitsforum im

Vorfeld sehr schwer, so interessant und vielseitig

waren die vielen Angebote, hatte dann aber das

Oberthema „Einladende Gemeinde“ gewählt.

Dieses Forum begann mit einem sehr interessanten

Vortrag mit der Überschrift „Sehnsucht wachsen

lassen - mitten in unvollkommenen Gemeinden“,

gehalten von Prof. Dr. Reiner Knieling, Leiter

des Gemeindekollegs der VELKD, Neudietendorf,

der in diese Thematik teils recht wachrüttelnd einführte.

Fragen wie: „Wonach sehne ich mich in unserer

Gemeinde?“ bis hin zu einer ungewöhnlichen

Frage: „Wonach sehnt sich wohl Gott?“ kamen auf

und wurden „betrachtet“, regten zum Weiterdenken

an.

Die von mir gewählte anschließende Arbeitsgruppe

„Jugend im Fokus - wie Jugendliche heute glauben

und was dies für die Gemeinde bedeutet“ war

die spannende Präsentation und Diskussion eines

Pilotprojektes „Jugendliche und Spiritualität“, das

im Auftrag des Amtes für Jugendarbeit der EKvW

durchgeführt worden war. Hierzu ist seit April ein

sehr gutes Buch im Handel erschienen mit dem Titel

„Wenn Jugendliche über Glauben reden“ (von

Bußmann, Faix und Gütlich, erschienen im Verlag

„Neukirchener Aussaat“).

Zum Abschluss dieses langen Tages trafen alle Teilnehmenden

nochmals in der St. Reinoldi-Kirche

zusammen zum Sendungsgottesdienst mit gemeinsamen

Gebeten und Abendmahl. So ging ein

sehr interessanter, vielseitiger, motivierender und

bewegender Tag zu Ende!

Anja Polkehn

Aus der StadtKirchenArbeit

StadtPredigten

Im Herbst setzen wir unsere beliebte Reihe der

StadtPredigten fort:

An den Sonntagen 27.10., 3., 10. und 17.11. planen

wir eine Reihe von Gottesdiensten mit StadtPredigten

von Nicht – Theologen. Ganz im Sinne

des „Priestertums aller Gläubigen“ (Martin Luther)

beteiligen sich Nicht - Theologen am Verkündigungsdienst

in unserer Stadt- und Gemeindekirche.

Für eine StadtPredigt haben bereits zugesagt:

Prof. Dr. med. Lothar Faber, Prof. Dr. jur. Harald Weber,

Marcus Harun, Unternehmer in der Personalentwicklung

und Reinhard D. Wolf, Kaufmann, Presbyter,

stellv. Vors. des Kuratoriums

Wir dürfen sehr gespannt sein auf diese neue

StadtPredigt-Reihe, die Fragen des christlichen

Glaubens, der Ethik, der christlichen Werte mit einer

gewissen „Außensicht“ ansprechen wird.

Die liturgische Verantwortung der Gottesdienste

liegt in den Händen von Pfr. Armin Piepenbrink

- Rademacher, der die Fragen der jeweiligen Gottesdienstgestaltung

in enger Kooperation mit den

Predigern abstimmen wird.

Die genauen Themen standen zum Redaktionsschluss

noch nicht fest, werden aber rechtzeitig

in geeigneter Weise bekanntgegeben. Freuen Sie

sich mit uns auf diese besondere Predigt-Reihe.


Was ist

eigentlich

???

Seite 11

das „Turmglockenspiel zur Marktzeit“ ??

Jeweils am 2. Samstag eines Monats um 12.05 Uhr

bieten wir ein kleines „Konzert“ unseres Turmglockenspieles

an. Dazu haben wir die Möglichkeit,

das Glockenspiel elektroakustisch in den Kirchraum

zu übertragen und den Menschen ein authentisches

Klangerlebnis zu ermöglichen, so, als

stünden sie hoch oben im Turm neben dem Glockenspiel.

Wir sind dankbar, als einzige Kirche im

Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen

ein solches Angebot machen zu können. Entsprechend

dem Ablauf des Kirchenjahres erklingen

täglich vier unterschiedliche Choräle zur Freude

der Passanten, und zwar um 9.57, 12.57, 15.57,

18.57 Uhr.

Nutzen Sie einmal dieses schöne Angebot des

Konzertes und gönnen Sie sich ein Klangerlebnis

der besonderen Art! Herzlich WIllkommen!

eine „Biblisch - Musikalische Vesper“ ??

Aufgrund der langjährigen sehr guten Erfahrungen mit den Adventsvespern (jeweils am Samstag

vor den Adventssonntagen um 17 Uhr) hat sich das Presbyterium einstimmig dafür ausgesprochen,

diese gottesdienstliche Form auch übers Jahr zu besonderen Zeiten anzubieten: u.a. an Neujahr, am 2.

Ostertag, an Himmelfahrt u.a.

Jeweils nachmittags um 17 Uhr wird dieser musikalisch besonders ausgestaltete Vespergottesdienst

angeboten, mit mehreren biblischen Lesungen, Gebeten, gemeinsamem Gesang, eine schöne, inhaltsreiche,

bereichernde Alternative zum Hauptgottesdienst.

EILMELDUNG

Die sich stellenden drängenden Fragen zum Umgang der Amts-Kirche mit Menschen, die nicht

(mehr) der Kirche angehören, aber gleichwohl eine christliche Verantwortung im Sinne des „Priestertums

aller Glaubenden“ (Martin Luther) ausüben wollen und können, möchten wir in einem

FORUMS - Gespräch öffentlich thematisieren. Neben Prof. Dr. Harald Weber, der sich intensiv mit

der Materie auseinandergesetzt hat, werden wir uns um einen Vertreter der Kirchenleitung als

Gesprächspartner bemühen, um miteinander diese wichtigen Fragen zu erörtern. Als Termin ist

vorgesehen: DIENSTAG, 17. September , 19.30 Uhr in der Kirche. Wir werden noch in geeigneter

Weise dazu einladen.


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Aus Gemeinde und Nachbarschaft …

Gemeinsames Kinderkirchenfest der drei Innenstadtgemeinden am 06. Juli 2013

Erstmalig wurde über die Zusammenarbeit im Jugendkuratorium

ein gemeinsames Kinderkirchenfest

mit den drei Innenstadtgemeinden Reformiert,

Neustadt Marien und Altstadt Nicolai organisiert.

Unterstützt vom Jugendpfarramtsmitarbeiter in

Reformiert und Neustadt Andreas Thoeren und

den Pfadfindern, konnte ein wunderbarer Vormittag

auf dem Gelände der Neustädter Marienkirche

unter dem Thema Vertrauen und Freundschaft anhand

der Geschichte der Erweckung von Lazarus

durch Jesus gestaltet werden.

Wir begannen mit einer kleinen Andacht, die den

Kindern die Geschichte von Lazarus unter aktiver

Mitwirkung aller Teilnehmer näher brachte. Anschließend

gab es eine kleine Stärkung mit Obst,

Brötchen und Getränken, dann konnten sich die

Kinder an verschiedenen Spielstationen austoben.

Es wurden Steine bemalt, Mumien gewickelt, Dreibein

gelaufen und es gab eine „blinde“ Führung

mit einem „sehenden“ Partner durch die Neustädter

Marienkirche. Zusammenhalt, Vertrauen und

ganz viel Miteinander konnten am Schwungtuch,

einer Slackline (Balancierband) und beim „Plumpsackspiel“

ausprobiert werden.

Gegen Mittag hatten dann die Pfadfinder ein tolles

Mittagessen gekocht und die an die 30 Kinder

konnten testen, wie es ist, in einer Pfadfinderjurte

(großes, schwarzes Zelt) zu essen und zu trinken.

Zum Ende der vier Stunden gab es mit den Eltern

noch einen kurzen Abschlussgottesdienst und für

jedes Kind ein Foto als Erinnerung an den schönen

Tag!

Bemalte Steine, Begrüßungsbuttons und andere

Erinnerungen durften natürlich auch mitgenommen

werden. Am Sonntag gab es dann noch einen

gemeinsamen Gottesdienst für alle Kinder und

Eltern in der Süsterkirche mit der Aufführung des

Kindermusicals „Die Auferstehung des Lazarus“,

aufgeführt von der Bielefelder Kinderkantorei.

Seit langer Zeit wieder einmal eine gelungene, gemeinsame

Veranstaltung der drei Gemeinden und

es wird sicher nicht die Letzte gewesen sein.

Ein spezieller Dank geht an Frau Nolte und Frau

Arnecke von der KiTa Sonnenstrahl, die das Team,

trotz hohen Arbeitsanfalles im eigenen Arbeitsfeld,

noch unterstützt haben.

Ariane Schlüter


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Eilmeldung

Im Rahmen interreligiöser Wochen werden wir erneut

in Kooperation mit der Tibet Initiative Deutschlands,

buddhistische Mönche in der Kirche zu Gast haben,

die ein Sandmandala streuen werden. Bitte unbedingt den

Termin vormerken:

4.- 13. Oktober in unserer Altstädter Nicolaikirche.

Was für eine Freude!


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Neues aus der Kita Sonnenstrahl:

Unser Ausflug, den wir jedes Jahr im

Frühsommer für alle Familien der Kita anbieten,

führte uns dieses Mal in den Maximilianpark

nach Hamm. Am Mittwoch, den 5. Juni

war es soweit. Wie gewohnt trafen wir uns

auf dem Parkplatz am Johannisberg.

Zwei große Reisebusse standen schon bereit

und als alle Kinder, Eltern, Omas und Opas da

waren, konnte die Reise pünktlich um 9.00

Uhr losgehen. Dieses Mal waren über 100

Personen angemeldet, so dass einige Familien

mit dem Auto hinter den Bussen hergefahren

sind. Wir fuhren ein Stückchen über

die Autobahn und bevor es richtig langweilig

werden konnte, waren wir auch schon am

Ziel. Nachdem Ramona die Eintrittskarten

gekauft hatte, betraten wir voller Spannung

das große Gelände. Sie wusste glücklicherweise

den Weg und führte uns zu einem wunderschönen

Spielplatz. Angesichts der tollen

Rutschen, Drehscheiben und Balancierseile

fiel es uns schwer, uns erst einmal hinzusetzen

und zu frühstücken. Na ja, so ein Brot ist

schnell gegessen und dann war auch noch

genügend Zeit, um alles auszuprobieren.

Um 11.00 Uhr starteten einige von uns, um

die Aussichtsplattform im großen Glaselefanten

zu besuchen. Mit einem Aufzug ging es

nach oben, von wo aus man von allen Seiten

auf den Park schauen konnte. Zur Mittagszeit

haben wir uns dann alle am Wasserspielplatz

getroffen. Dort gab es ein großes Piratenschiff,

mit einem Floß - die Kinder konnten

sich mit einem Seil selber über den See ziehen

- , einen Kletterturm oder einen Brunnen

zum Wasserschöpfen. Da wir an diesem Tag

super Wetter hatten, machte das Matschen

und Planschen natürlich umso mehr Spaß.

Außerdem konnten sich die mutigen Kinder

noch durch einen unterirdischen Geheimgang

wagen; es gab insgesamt so viel zu entdecken

und zu erforschen.

Gleich nebenan war ein weiterer großer

Spielplatz, auf dem es viele Geräte zum Klettern

gab. Dort sollte dann auch das gemein-


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same Mittagspicknick stattfinden, was sich

allerdings wieder als sehr schwierig herausstellte.

Es gab so viel Neues, so dass die Eltern

ihre liebe Mühe hatten, die Kinder zum

Essen zu „überreden“- in diesem Fall war das

Mittagessen total unwichtig…

Im Anschluss gab es dann für alle Interessierten

eine weitere Aktion – der Besuch des

Schmetterlingshauses.

Wer nicht auf den Spielplätzen geblieben ist,

hatte die Möglichkeit, sich viele bunte Falter

in den schillerndsten Farben anzuschauen.

Es war sehr beindruckend zu sehen, wie viele

unterschiedliche und vor allem auch große,

Schmetterlinge es gibt. Teilweise sahen sie

aus, als wären Sie aus Papier gebastelt.

Obwohl die Kinder nichts anfassen durften,

waren die Schmetterlinge doch sehr nah, einer

setzte sich sogar auf den Pullover einer

Mutter und wurde einige Zeit von ihr herumgetragen.

Zum Abschluss gab es am Ausgang natürlich

wieder ein leckeres Eis für alle Kinder. Zufrieden,

aber auch ein wenig müde spazierten

wir gemeinsam Richtung Busparkplatz. Dort

warteten auch bereits die Busse auf uns. Einige

nutzten die Heimreise, um ein kurzes

Nickerchen zu machen, anderen merkte man

die Anstrengungen des Tages nicht an, sie

waren noch immer voller Elan und Tatendrang.

Wieder zurück am Johannisberg-Parkplatz

erwarteten uns alle Daheimgebliebenen

und hatten natürlich viele Fragen.

Es war wieder mal ein klasse Ausflug bei

schönstem „Sonnenstrahl“-Wetter…

Corinna Nolte

Nachdem wir uns danach noch einmal auf

dem Spielplatz zum „Sammeln“ getroffen

haben, sind wir zurück zum Ausgang, da der

Tag schon fast wieder um war.


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Aus der Jugendarbeit …

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag

in Hamburg I 1.-5. Mai 2013

Soviel du brauchst – 2. Mose 16, 18

Am 01. Mai sind wir, das Team der Jugendkirche

„luca“, bei strahlendem Sonnenschein mit

einem Bus aus Bielefeld Richtung Hamburg

aufgebrochen. Dort angekommen haben wir

unser Quartier in einer Schule in Hamburg -

Harburg bezogen – ein Klassenraum für uns

alleine. Für langes Aufhalten blieb wenig Zeit,

denn um 17 Uhr war schon der Eröffnungsgottesdienst

unter dem Thema „Alle warten auf

dich“ auf der Reeperbahn am Spielbudenplatz.

Schon auf dem Weg dorthin wurden meine

Erwartungen an diesen Kirchentag mehr als

übertroffen. Tausende von Menschen, die alle

am Kirchentag teilnehmen wollten, bevölkerten

die U-Bahn, die Straßen, die Parks und

die Stadt. Der gemeinsame Gottesdienst auf

der Reeperbahn war sehr beeindruckend für

mich – selten habe ich ein so großes Gefühl

der Gemeinsamkeit empfunden. Vor allem das

gemeinsame Singen hat mir sehr viel Freude

gemacht.

In den kommenden Tagen gab es an verschiedensten

Stellen in der Stadt verschiedenste

Angebote, die man wahrnehmen konnte. Von

Podiumsdiskussionen über Theaterspiele und

Kabarett bis hin zu klassischer Kirchenmusik,

aber auch Rock- und Popkonzerte war alles vertreten.

Wir hatten vorher von der Jugendkirche

„luca“ ein Programmbuch bekommen, welches

auf 550 (!) Seiten das Veranstaltungsprogramm

präsentierte.

Eine Veranstaltung davon war unsere – im

Zentrum Jugend unter dem Thema „schick

und fair“. Ziel unserer Veranstaltung war, den


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Menschen zu zeigen, dass jeder Mensch im

Hinblick auf sein Konsumverhalten im Kleinen

etwas bewirken und damit verändern kann.

Wir hatten zum Thema „Fair Trade“ zu Hause

in Bielefeld ein kleines Theaterstück vorbereitet,

in dem wir klarmachen wollten, dass jeder

einzelne für sich die Welt genau beobachten

sollte und durch veränderte Handlungsweisen

viel bewirken kann. Vor unserem Auftritt,

vor dem wir natürlich alle sehr aufgeregt waren,

konnten ein Mitarbeiter des Modehauses

H&M (Hennes und Mauritz), ein Mitarbeiter

der Kampagne für saubere Kleidung Kiel und

eine Mitarbeiterin von Vaude Sport für eine

Podiumsdiskussion zum Thema: „Du kannst

etwas bewirken“ gewonnen werden. Inhaltlich

wurde eine rege Diskussion über Arbeitsbedingungen,

Sicherheit der Menschen und Löhne

für hergestellte Kleidung in den Produktionsländern

geführt. Wir hatten viele Besucher zu

dieser Veranstaltung und dank der Band der

Jugendkirche „luca“ war dieses Event auch musikalisch

ein voller Erfolg.

Neben den vielen Teilnehmern aus Gemeinden

und Kirchenkreisen hatte der Kirchentag natürlich

auch hohen politischen Besuch – Bundespräsident

Gauck, Bundeskanzlerin Merkel und

Kanzlerkandidat Steinbrück hielten Reden und

standen den Teilnehmern in Podiumsdiskussionen

zur Verfügung.

Neben dem Kirchentag konnten wir auch die

Stadt Hamburg entdecken, von der wir uns

wirklich herzlich aufgenommen fühlten.

Der Kirchentag war für mich eine ganz großartige

Erfahrung. Sehr gerne möchte ich an

zukünftigen Kirchentagen wieder teilnehmen.

Auf so viele Menschen zu treffen, die sich unter

einem Motto zusammenfanden, war wirklich

großartig. Abgerundet wurden diese wunderbaren

fünf Tage, in denen ich so viele interessante

Menschen kennen gelernt habe, durch

einen großen Abschlussgottesdienst, bei dem

sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch

einmal zusammenfanden.

Fiona Schlüter


Seite 18

ALTSTÄDTER

Kirchenmusik

Nachfolgend möchte ich Sie auf musikalische Veranstaltungen

in der Nicolaikirche hinweisen. Eine

Übersicht aller Termine finden Sie in unserem roten

Kirchenmusik-Faltblatt, welches nach den Sommerferien

in der Kirche für Sie ausliegt.

Altstädter Orgelmusiken

Nach der Sommerpause starten wir am Samstag,

den 21. September um 18.15 Uhr mit dem ersten

Konzert der Reihe. Zu Gast ist dann der Konzertorganist

Paul Rosoman (Neuseeland), den ich darum

gebeten habe uns ein besonderes Programm mit

Werken neuseeländischer und englischer Komponisten

zusammenzustellen. Am 19. Oktober folgen

dann Simon Reichert (Neustadt a. d. Weinstraße)

und am 16. November Christian Bischof (München)

mit einem hochinteressantem Programm an unserer

wunderbaren Beckerath-Orgel. Konzertbeginn

ist jeweils 18.15 Uhr.

Orgelmusik an Silvester

Wissen Sie schon, was Sie am Silvesterabend unternehmen

werden?

In jedem Jahr findet dann um 22 Uhr der besondere

Abschluss unserer Konzertreihe statt. In der vollbesetzten

und stimmungsvoll illuminierten Kirche

ist dann ein thematisch besonders konzeptioniertes

Programm zu hören. Von „Märchen-Musiken“

bis zum reinen „Improvisationskonzert“ ist vieles

möglich … mehr wird aber noch nicht verraten!

Merken Sie doch schon mal den Termin für sich vor

Dienstag, den 31. Dezember 2013 um 22.00 Uhr in

der Altstädter Nicolaikirche!

Orgelmusik zur Marktzeit

An jedem ersten Samstag im Monat erklingt um

12.05 Uhr für 30 Minuten Orgelmusik auf unseren

bekannten und berühmten Beckerath-Orgeln.

Schauen Sie rein – verweilen Sie zur Marktzeit für

einen Augenblick bei Musik in unserer Nicolaikirche.

Orgel- und Chorkonzert „Albert-Schweitzer“

Im Albert-Schweitzer-Jubiläumsjahr „100 Jahre

Lambarene“ wird Hartmut Sturm am Sonntag, den

29. September um 17.00 Uhr ein „historisches Konzertprogramm“

zu Gehör bringen, welches 1928 in

der Nicolaikirche zur Aufführung gelangte. Damals

war der Chor der Gemeinde an der Ausführung beteiligt

und wir können uns freuen und dürfen gespannt

sein, wie Hartmut Sturm an unserer Großen

Beckerath-Orgel und unterstützt von seiner

„KLEINEN KANTOREI“ dieses historische Programm

wieder zu neuem Leben erwecken wird.

Altstädter Kammerchor startet mit neuem

Konzertprogramm

Nach dem klangvollen Händel-Konzert Anfang

Juni nimmt der Altstädter Kammerchor direkt

seine Probenarbeit für die kommenden Konzert-

Projekte auf.

Der Altstädter Kammerchor ist ein „freier Konzertchor“

mit augenblicklich 80 Sänge-rinnen und

Sängern, der sich vollkommen eigenständig finanziert

und organisiert.

In Vorbereitung für das große Chorkonzert am 1. Advent

sind Vivaldis MAGNIFICAT und GLORIA und für

das kommende Frühjahr Bachs JOHANNESPASSION.

Robert Schumann schreibt in seinen Musikalischen

Haus- und Lebensregeln: „Bemühe dich, und wenn

du auch nur wenig Stimme hast, ohne Hülfe des

Instruments vom Blatt zu singen; die Schärfe deines

Gehörs wird dadurch immer zunehmen. Hast

Du aber eine klangvolle Stimme, so säume keinen

Augenblick, sie auszubilden, betrachte sie als das

schönste Geschenk, das dir der Himmel verliehen!“

Wir freuen uns über neue Sängerinnen und Sänger

ab dem 09. September und laden zum Probenbesuch

immer montags von 19.45-21.45 Uhr in die

Altstädter Nicolaikirche ein.

Nehmen Sie gern Kontakt mit mir auf!

Bitte unterstützen Sie unsere vielfältige „Altstädter

Kirchenmusik“ durch Ihren Besuch und informieren

Sie auch Ihr Umfeld darüber.

Mit musikalischen Grüßen

Carsten Briest

Tel.: 0521.34032 I CarstenBriest@t-online.de


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Singen Sie mit!

Antonio

Vivaldi

MAGNIFICAT

GLORIA

Konzert am 01.12.2013 um 16.30 Uhr

(1. Advent)

Probenbeginn:

09. September 2013

19.45-21.45 Uhr

Altstädter Nicolaikirche

Kontakt: Carsten Briest

Telefon: 0521 / 34 0 32

Altstädter Kammerchor

Bielefeld


Seite 20

100 Jahre

Albert Schweitzer Hospital

Aus Anlass des Jubiläums „100 Jahre Albert

Schweitzer Hospital in Lambarene, Gabun“, wird

es in unserer Altstädter Nicolaikirche eine weitere

Veranstaltung geben.

Am Sonntag, dem 29. September, findet um 10.30

Uhr ein Festgottesdienst statt. Wir freuen uns,

dass Dr. Gottfried Schüz aus Mainz, Vorsitzender

der Albert Schweitzer Stiftung in Frankfurt, in

diesem Gottesdienst einen Vortrag zur „Aktualität

Albert Schweitzers heute“ halten wird.

Nach diesem Gottesdienst laden wir herzlich

zu einem Mittagsimbiss ins Nicolaihaus und zu

Gesprächen mit Dr. Schüz ein.

Die Ausstellung „100 Jahre Lambarene – 100 Jahre

Menschlichkeit“, die im Januar schon in der

Altstädter Nicolaikirche zu sehen war, wird noch

einmal vom 15. September bis 13. Oktober in unserer

Kirche präsentiert.

Am Nachmittag des 29. Septembers, um 17 Uhr,

hören wir das Originalprogramm von Albert

Schweitzer, das er am 18. November 1928 in unserer

Altstädter Nicolaikirche gespielt hat. Es wird

von KDM Hartmut Sturm und dem Chor „DIE KLEI-

NE KANTOREI“ aufgeführt.

Herzliche Einladung!

Für den Freundeskreis „Albert Schweitzer“

Ursula Schoeler


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Benefizkonzert

für Lambarene

Der 27. Februar 1910 war ein großer Tag für

unsere Gemeinde, denn nachmittags wurde die neue

Orgel eingeweiht.

Dieses Instrument wurde von der Orgelbaufirma Dalstein

und Haerpfer nach Plänen und unter der Aufsicht

von Albert Schweitzer, der hier seine Vorstellungen

einer Reform des Orgelbaus praktisch umsetzten

konnte, gebaut.

Ihm zur Seite stand eine Orgelbaukommission – bestehend

aus zwei Pastoren, Stadtrat Kisker, Professor

Lamping und dem damaligen Altstadt-Organisten

Paul Teichfischer – die ganz den Vorschlägen Albert

Schweitzers folgte. Albert Schweitzer ließ es sich nicht

nehmen, selber das Einweihungskonzert zu bestreiten;

er spielte am Tage nach der Einweihung u. a.

Praeludium und Fuge G-Dur und weitere Werke von

Johann Sebastian Bach, sowie die 6. Orgelsonate in

d-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Die neue Orgel erweckte weit über Bielefeld hinaus,

großes Interesse und lockte zahlreiche, damals

international bekannte Organisten, wie Karl Straube

(Leipzig), Artur Egedi (Berlin) und Gerard Bunk (Dortmund)

zu Orgelkonzerten auf dem Instrument. Auch

Albert Schweitzer ließ sich noch einmal in Bielefeld

auf „seiner“ Orgel hören. Dieses Konzert fand am 18.

November 1928 „unter gütiger Mitwirkung des gemischten

Bielefelder Doppelquartetts“ (Leitung: Paul

Teichfischer“, statt.

Auf dem Programm standen vorwiegend Werke von

Johann Sebastian Bach (Praeludium und Fuge h-Moll,

Fugen in g-Moll und c-Moll, sowie vier Choralvorspiele,

zu denen der Chor jeweils drei Strophen des entsprechenden

Liedes sang) und Felix Mendelssohn-

Bartholdy (Sonate Nr. 6 „Vater unser im Himmelreich).

Genau dieses Programm wird in der Altstädter Nicolaikirche

am Sonntag, dem 29. September, um

17 Uhr, wieder zu hören sein.

Hartmut Sturm wird die Orgelwerke spielen und

der Chor „DIE KLEINE KANTOREI“ die dazu entsprechenden

Choräle singen. Der Erlös dieses

Konzertes wird der Lambarene Stiftung zugutekommen

und ist neben dem Gedenken Albert

Schweitzers auch eine Hommage an die 1910

gebaute Orgel, die leider 1944, wie unsere Kirche

auch, völlig zerstört wurde.

Hartmut Sturm


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Gemeindegruppen und Kreise

Nicolaihaus, Altstädter Kirchstraße 12

Montag 19.30 Uhr Altstädter Bläserkreis

(Leitung: Hartmut Sturm, Telefon: 5222569)

Dienstag 15.00 Uhr Bastelkreis – 14tägig

(Leitung: Ingrid Recksiek, Telefon: 0171–9522794)

19.00 Uhr Förderkreis Altstadt Nicolai (FAN) e. V.

(nach Vereinbarung)

(Pfr. Piepenbrink-Rademacher, Herr Bernhard Auge,

Prof. Dr. H. Weber)

Mittwoch 15.00 Uhr Nicolai-Treff – 14tägig

(Leitung: Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher)

19.30 Uhr Freundeskreis „Albert Schweitzer

(nach Vereinbarung)

(Leitung: Ursula Schoeler, Telefon: 123043)

20.00 Uhr Junger Gospelchor Bielefeld

(Leitung: Kamilla Matuszewska, Telefon: 9485515)

Freitag 14.30 Uhr Arbeitskreis „Gottesdienst und Kirchenmusik“

(nach Vereinbarung)

(Herr Sturm, Herr Briest, Frau Matuszewska,

Frau Schoeler, Frau Calow, Pfr. Piepenbrink-Rademacher)

19.00 Uhr „DIE KLEINE KANTOREI“

(Leitung: Hartmut Sturm, Telefon: 5222569)

Nicolaikirche, Niedernstraße 4

Montag 19.30 Uhr Altstädter Kammerchor Bielefeld

(Leitung: Carsten Briest, Telefon: 34032)

Dienstag 19.00 Uhr Meditations-Gruppe MTP (nach Prof. Dr. S. Bobert)

am 1. Dienstag im Monat)

(Leitung: Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher)

Sonntag 11.45 Uhr Kirchcafé im Anschluss an den Gottesdienst im hinteren

Teil der Kirche (in der Regel am letzten Sonntag im Monat)

(Team: Frau Schmitka, Frau Rademacher, Frau Klose-Islam,

Frau Balke)


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Pfarrwohnung, Altstädter Kirchstraße 12 a

Montag 20.00 Uhr Trägerkreis „Meditative Angebote“ (nach Vereinbarung)

(Leitung: Pfarrer Armin Piepenbrink-Rademacher)

Bauernhaus, Wertherstraße 84

Dienstag 20.00 Uhr Hausbibelkreis (2. Dienstag im Monat)

(Leitung: Sup. i. R. Christoph Berthold, Telefon:

Dienstag 20.00 Uhr Altstädter Diskussionskreis (letzter Dienstag im Monat)

(Leitung: Herr Propach, Telefon: 101282)

Sonntag 15.00 Uhr Sonntagscafé (letzter Sonntag im Monat)

(Leitung: Margarete Kazik, Telefon: 130325)

Förderkreis Antwerpener Schnitzaltar (nach Vereinbarung)

(Vorstand: Dieter Pfeifer, Telefon: 123527)

Impressum

Herausgeber:

Redaktion und Gestaltung:

Fotos:

Auflage:

Presbyterium der

Altstädter Nicolaikirchengemeinde,

Altstädter Kirchstraße 1, 33602 Bielefeld

Armin Piepenbrink-Rademacher,

Petra Stellbrink, Petra Winkelgrund, Anja Polkehn,

Ariane Schlüter,

Volker Schlee, Privat, Anja Polkehn, Heinrich Reinke

4.000 Stück


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Bibelfreizeit auf Baltrum

Vom 17.4. – 22.04.2013 fand zum 11.Mal die

Bibelfreizeit unserer Gemeinde im Haus „ Sonnenwinkel

„ auf der Nordseeinsel Baltrum statt.

Die theologische Leitung übernahm dankenswerter

Weise wieder Herr Christoph Berthold,

Superintendent i. Ruhe.

Wir beschäftigten uns mit Frauengestalten der

Bibel, z.B. Frau Loth, Hagar u.a. Pfarrer Berthold

verstand es, uns auf einfühlsame Weise

die Bedeutung dieser Frauen nahe zu bringen.

Zusätzlich referierte Pf. Berthold über das

juden-christliche Schicksaldes Theologen und

Pädagogen Hans Ehrenberg (Namensgeber

des Gymnasiums in Sennestadt).

Abendliches gemütliches Beisammensein trug

zur guten Gemeinschaft bei. Das Gelingen der

Bibelfreizeit ist auch ganz wesentlich der stets

gut durchdachten Organisation und liebevoll

umsichtigen Betreuung Horst Kleine-Bekel`s

zu verdanken.

Es ist unser Wunsch, die Baltrum-Freizeit im

nächsten Frühjahr mit möglichst vielen Gemeindemitgliedern

zu wiederholen.

Liesel Menkel und

Gudrun Twellenkamp

Bei unerwartet gutem Wetter konnten wir täglich

die schöne Insel erkunden. Die traditionelle

Wanderung führte uns um die Ostspitze der

Insel mit der anschließend unverzichtbaren

Einkehr im urigen „Cafe Kluntje“.


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In jedem Kirchenjahr ein Höhepunkt in unserem Gemeindeleben.

Die Konfirmation des aktuellen Konfirmations - Jahrganges nach ca. 18 Monaten gemeinsamer

Unterrichtszeit am Sonntag „Jubilate“ = dem 3. Sonntag nach Ostern

und zu Pfingsten feiern wir stets ein Jubiläum mit unseren ehemaligen Konfirmand(inn)en,

die vor 50, 60, 65 und 70 Jahren konfirmiert worden sind. Stets ein freudiges Wiedersehen und

sehr anregende Begegnungen.


Seite 26

Gottesdienst für Mensch und Tier

Bilder vom inzwischen 5. (!) Gottesdienst für Mensch und Tier, erstmals neben unserer Kirche , gemeinsam

mit rund 160 Besuchern, rund 60 Hunden, einem Entenpaar, zwei Kaninchen. Bernhard

Auge begeisterte mit swingiger Musik, die Partnerinnen von Achtung für Tiere praesentierten

sich wieder mal hoch - motiviert, die Jugendlichen erreichten zusammen mit Astrid Reinke, der

Vorsitzenden, die Menschen, die ihr Kommen keinesfalls bereuten, im Gegenteil...der neue Standort

hat sich sehr bewährt.

Bis nächstes Jahr

Hier ein paar Eindrücke von diesem „besonderen“ Open - Air - Gottesdienst.

(Fotos Heinrich Reinke)


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Telegramm • Telegramm • Teleg

Weimarer

JAZZTrio

BERNHARD AUGE

Am 18. Oktober um 20 Uhr ist es wieder so

weit: Das Weimarer Jazz-Trio unter Bernhard

Auge wird wieder Klassik - Jazz vom

Feinsten bieten. Inzwischen hat sich schon

eine nicht unerhebliche „Fan - Gemeinde“

gebildet. Und ich kann es sehr gut verstehen!

So kommt es, dass das Trio zu einem

stets sehr gerne gesehenen und gehörten

Bestandteil unseres Jahresprogrammes gehört

und regelmäßig den vielen Zuhörern

mit ihrer heiter - beschwingten Musik eine

große Freude bereitet. Auf ein Neues, wunderbar,

wenn unsere Kirche swingt.

Eine inzwischen gute Tradition setzt der koreanische

Meisterpianist, Prof YongKyu Lee,

von vielen in unserer Gemeinde und Stadt

durch seine begeisternden Konzerte, zuletzt

bei den Nachtansichten, hoch geschätzt und

bekannt, wird für zwei seiner Meisterschüler

eine „Sommerakademie“ durchführen. Gönnen

Sie sich einen genussreichen Abend am

MONTAG, dem 19.08.2013 um 19.30 Uhr

in unserer Kirche mit Klaviermusik auf sehr

hohem Niveau! Wer diese Konzerte bereits

einmal miterlebt hat, wird sie nicht mehr

missen wollen! Der Eintritt ist frei. Um eine

Spende am Ausgang als Zuschuss für die

Studenten zu Ihren hohen Reisekosten wird

gebeten.

Weiter weisen wir hin auf eine VORTRAGS -

Reihe der Paul Gerhardt - Initiative, die wir

gerne seitens der StadtKirchenArbeit mit

tragen und dazu sehr herzlich einladen. Die

dortigen Christen haben prominente Gäste

eingeladen zur Veranstaltunsgreihe „Der fällige

Ruck in der Kirche“ Die Veranstaltungen

finden jeweils um 19.30 Uhr in unserer Nicolaikirche

statt.

Bitte merken Sie sich vor:

DI, 29.10., 19.30 Uhr:

Prof. Dr. Karl-Heinz Reinfandt, Kiel:

„Musik zur Ehre Gottes“_ Martin Luther und

Joh. Seb. Bach (mit Musikeinspielungen)


Seite 29

ramm • Telegramm • Telegramm

DO, 7.11., 19.30 Uhr:

Prof. Eberhard Görner, Leipzig:

„Die Leipziger Nicolaikirche“ - Symbol deutscher

Geschichte,

30 - Minuten - Film und Vortrag

MI, 13.11., 19.30 Uhr:

Prof. Dr. Matthias Kroeger, Hamburg:

„Die Notwendigkeit und Wahrheit der unzumutbaren

Kirche“

DO,14.11., 19.30 Uhr:

Prof. Dr. Matthias Kroeger, Hamburg:

„Gewonnenes Neuland - mögliche Schritte

der Neuformierung des christlichen Glaubens“

Ausblick:

25.3.2014, 19.30 Uhr: Pastor Friedrich

Schorlemmer liest aus seinem Buch „Klar sehen

und doch hoffen

„Fortunas falscher Kuss“

Glücksspiele sind für viele Menschen eine

„nette“ Unterhaltung, sie geben Nervenkitzel

und lassen auf einen großen Gewinn

hoffen. Doch egal ob Geldspielautomaten,

Sportwetten, Lotto oder Poker: Glücksspiele

haben ein hohes Suchtpotential. Bundesweit

gibt es rund 200.000 glücksspielsüchtige

Menschen, etwa noch einmal so viele zeigen

ein zumindest problematisches Glücksspielverhalten.

- mit fatalen Folgen: Schulden,

Verlust von freundschaftlichen Beziehungen,

Aufgabe von Hobbies, Verlust von Wohnung

und Arbeit, Beschaffungskriminalität und

Suizidalität. Sie betreffen nicht nur die Spieler

selbst, sondern auch deren Angehörige.

Doch lange Zeit bleibt die Sucht im Verborgenen,

ihnen ist nach außen die Sucht nicht

anzusehen. Mit dem Aktionstag Glücksspielsucht

25. September 2013, wollen

wir über Glücksspiele und Glücksspielsucht

aufklären, z.B. mit dem 45-minütigen Film

„Im Rausch des Zufalls“ der Medienwerkstatt

Wuppertal. Der Film porträtiert Betroffene,

die aus Ihrer Sicht beschreiben, was sie als

das faszinierende an Glücksspielen ansehen,

und warum es Ihnen so schwer fällt damit

aufzuhören.

Freuen Sie sich schon jetzt auf unser adventliches

Groß-Ereignis: Der Musikalische

Adventskalender wird vom 1. bis 23. Dezember

zum 6. Mal durchgeführt. Unter

der kundigen und sehr bewährten künstlerischen

Leitung von Nike Schmitka werden

wir wieder mit einem vielgestaltigen und unterhaltsamen

Programm aufwarten. Wegfn

des so nachhaltigen, stets sich noch erweiternden

Erfolges dürfen wir auch einmal ein

wenig stolz sein, mit dieser Konzertfolge das

vorweihnachtliche kulturelle Angebot hier

mitten in der Altstadt Bielefelds zu bereichern.


Seite 30

Der Pilgerweg von Soest

nach Minden ist eröffnet

Damit kommt unserer Altstädter Nicolaikirche

eine neue, weitere schöne Aufgabe zu:

Rast-Ort für die zunehmende Zahl der Pilger (innen)

zu werden auf ihrem Weg bis nach SANTIA-

GO di Compostella.

VIELE WEGE führen dorthin - einer nun auch

direkt an unserer Kirche vorbei.

Sehr gerne nehmen wir auch diese Aufgabe, dieses

Angebot im Rahmen unserer StadtKirchenArbeit

an, werden uns auch in dieser Hinsicht gerne

nicht nur als täglich OFFENE KIRCHE erweisen,

sondern sehr gerne die Menschen auf ihrem

„Glaubensweg“ aufnehmen, Sie herzlich willkommen

heißen und Ihnen eine RAST - Möglichkeit

anbieten.

Wir sind bereits als eine offizielle sog. „Stempel

- Stelle“ anerkannt und können den Pilgerinnen

und Pilgern diesen Stempel in ihre offiziellen Pilgerausweise

abdrucken.

Altstädter

Nicolaikirche

Bielefeld

Diese beiden unverdrossen Pilger hatten sich bei

sonnigem Wetter auf den Weg gemacht und erhielten

diese Stempel als erste....

Wir werden in unsere Arbeit zunächst diese Teilstrecke

mit aufnehmen. Mit Frau Böger - Tillmann

von der Evangelischen Erwachsenenbildung haben

wir bereits erste Zusammenarbeit verabredet

und freuen uns über die Offenheit dazu. Auch mit

Andreas Thoeren aus der Jugendarbeit werden

wir Kontakte knüpfen. Wir sind gerne gast - frei! -

und verstehen uns, ganz im biblischen Sinne, als

„wanderndes Gottesvolk“ (Hebräerbrief)

Dass unsere Lichtskulptur von Maria Bernard aus

dem Jahre 2002 den „Lebensweg als Glaubensweg“

symbolisch abbildet, ist ein weiterer schöner

Akzent, ein Angebot, das wir den Pilger(innen)

anbieten können und anbieten werden.


Seite 31

Bericht zur Kreissynode 2013

Allgemeine Lage der Gemeinde

Dieser Bericht über die Jahre 2011/12 zur Kreissynode

2013 knüpft an den letzten Bericht über die

Jahre 2009/10 an. In der Fortschreibung soll über

Ergebnisse und Konsequenzen berichtet werden,

die sich in den Berichtsjahren ergaben und auswirkten.

Erfreulichen Ergebnissen und Entwicklungen stehen

unglaubliche Erfahrungen bei strukturellen

innerkirchlichen Gegebenheiten und im Umgang

miteinander gegenüber. Wir sind dabei gewiss

nicht die einzige Gemeinde, die unter diesen

Umständen leidet. Wir sind aber erstaunt, wie viel

Resignation zum Beispiel innerhalb des Kirchenkreises

in der synodalen Auseinandersetzung um

wichtige Sachfragen zutage tritt.

Das Jahr 2011 markierte das Gedenken an 775

Jahre Selbständigkeit der Altstädter-Nicolai Kirchengemeinde.

Dieses „kleine“ Jubiläum wurde in

würdigem Rahmen begangen, entsprechend den

Möglichkeiten, die trotz der tiefen Einschnitte auf

vielen Gebieten des gemeindlichen Lebens seit

dem 750 jährigen Jubiläum 1986 übrig geblieben

sind. Dazu wurde bereits im vorangegangenen

Bericht festgestellt, dass die allgemeine Entwicklung

in der evangelischen Kirche in Westfalen und

speziell im Kirchenkreis Bielefeld - auch gnädig

als Reformprozess oder gar als „Konzentrationsbemühung“

bezeichnet – unsere Gemeinde als

Gemeinde der „Kirche mitten in der Stadt“ voll

und besonders schmerzlich trifft. Die Nivellierungspolitik,

obwohl sie vorgibt, die Zukunft von

Gemeinden und Kirche zu sichern, lässt Kirche vor

Ort schrumpfen und erreicht das Gegenteil von

Zukunftssicherung. Im Gegensatz dazu gehen

von profilierten Gemeinden mit ureigener Identität

Impulse aus, von denen alle profitieren.

An der grundsätzlichen Situation hat sich in den

letzten Berichtsjahren nichts wesentlich verändert:

Altstadt-Nicolai ist einerseits als „Kirche mitten

in der Stadt“ im besonderen Blickpunkt der

Öffentlichkeit, mit besonderen Erwartungen und

Verpflichtungen aber auch einmaligen Chancen

und Verantwortung für deren Nutzung, wahrgenommen

durch eine verfasste StadtKirchenArbeit

und konzeptionell getragen von einer halben

Gemeindepfarrstelle. Sie ist andrerseits Gemeindekirche

in einer durch Hauptverkehrsadern geteilten

Stadtregion mit hoher Fluktuation junger

Menschen und vielen alten Menschen und trotzdem

nur leichtem Negativsaldo bei den Mitgliederzahlen.

Bei mehr als 3000 Gemeindegliedern ist dafür

eine volle Pfarrstelle erforderlich, die seit der

Amtsniederlegung / -entbindung von Pfarrerin

Heger im Frühjahr 2009 - selbst mit verringertem

Dienstumfang zur Unterstützung des verbliebenen

Pfarrers - verweigert wird. Die in diesem

Zusammenhang geführte gerichtliche Auseinandersetzung

mit der Landeskirche konnte bisher

nicht abgeschlossen werden; in ihrem Verlauf

wurde ein schwerwiegender Verfassungsverstoß

im kirchlichen Entscheidungsprozess deutlich.

Ein Umdenken lässt sich trotzdem bei den mit

der Angelegenheit Befassten bisher leider nicht

erkennen.

Umso mehr war im Berichtszeitraum wiederum

der unermüdliche Einsatz der verbliebenen

hauptamtlichen und die Treue und Hilfsbereitschaft

der ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie

nicht zuletzt die Hilfe von außen gefordert. Dafür

ist allen herzlich zu danken.

Mit großer Dankbarkeit gedenken wir an dieser

Stelle unserer ehemaligen Küsterin, Frau Ingrid

Krüger, die im Mai 2012 leider verstorben ist. Sie

fehlt uns sehr. Den Mitarbeitern der kreiskirchli-


Seite 32

Bericht zur Kreissynode 2013 (Fortsetzung)

chen Verwaltung und der Wohnungswirtschaft

ist für ihre stetige und vielfältige Unterstützung in

den vielen Sachfragen des Alltags zu danken. Für

alle in der Gemeinde Tätigen ist dies eine große

Entlastung.

Das Gemeindebüro wurde nach wie vor entgegen

früherer Planung allein von Altstadt-Nicolai

genutzt, was die Gemeinde sach- und personalkostenmäßig

stark belastet hat.

An der Situation im Gemeindehaus an der

Wertherstraße hat sich bisher leider nichts wesentlich

verändert: Eine große Teilfläche ist vermietet.

Die Jugendetage steht seit dem Abzug der Mitarbeiter

und dem Auszug der Raumschaftspartner

zur Jugendkirche nach wie vor leer. Die Kosten für

den Leerstand belastet die Gemeinde. Das Presbyterium

und die kirchliche Wohnungswirtschaft

suchen weiterhin nach einer tragfähigen Lösung.

Die Nutzung des angrenzenden Bauernhauses

durch Gemeindegruppen ist ausbaufähig und Bestandteil

des Gemeindekonzeptes.

Gottesdienst – Kirchenmusik -

StadtKirchenArbeit

Trotz der mangelnden Unterstützung von „oben“

und aus der „Mittelebene“ aber durch die Hilfe

vieler PfarrkollegenInnen, Praedikant(inn)en und

Emeriti konnte das traditionell umfangreiche Gottesdienstangebot

aufrechterhalten werden. Die

Gemeinde sieht sich in ihrer exponierten Lage als

„Kirche mitten in der Stadt“ nach wie vor in der

Pflicht, an Sonn- und Feiertagen zu den gewohnten

Zeiten Gottesdienste anzubieten.

Dazu kommen Sondergottesdienste zu besonderen

Anlässen, auch Gastgottesdienste und die

täglichen Werktags-Kurzgottesdienste von Montag

bis Freitag. Handlungsspielräume wurden genutzt,

um an bestimmten Tagen (Neujahr, 2. Ostertag

u.a.) statt des Gottesdienstes am Morgen

nachmittags Vesper - Gottesdienste anzubieten.

Gottesdienste in der Altstadt sind für ein abgestimmtes

und ausgewogenes Miteinander von

Wortverkündigung und Kirchenmusik bekannt.

Dank des großartigen Einsatzes und der Hilfe vieler

der Gemeinde nahestehender Menschen, exzellenter

Kirchenmusiker und begeisterter Bläser,

Chorsänger und Solisten konnte in der Altstadt

nicht nur die Musik im Gottesdienst auf hohem

Niveau erhalten werden, sondern auch ein reichhaltiges

Konzertangebot. (Auskunft im Detail

geben der VeranstaltungskalenderAltstädter

Kirchenmusik“ und das regelmäßig erscheinende

Faltblatt „Kirchenmusik in Bielefeld“.) Damit wurde

die kirchenmusikalische Tradition in der Altstadt

fortgeführt und weiterentwickelt, worüber sich in

Dankbarkeit Gemeinde und Presbyterium freuen,

auch darüber, dass in der Stadt die Altstädter Kirchenmusik

als unabhängiges Alternativ-Angebot

weiter mit großem Wohlwollen aufgenommen

wird.

Zur positiven Wahrnehmung kirchlicher Aktivität

in der Öffentlichkeit trägt weiterhin die StadtKirchenArbeit

bei, die einen integralen Bestandteil

der Altstädter Gemeindearbeit darstellt.

Auf Basis der von der Landeskirche genehmigten

Satzung wird ihr auch weiter überregional auf

Grund dieser „Verfasstheit“ viel Beachtung zuteil.

Man spricht von einem „Bielefelder Modell“. Umso

bedauerlicher ist nach wie vor die Tatsache, dass

der KSV diesem Modellprojekt die ideelle, personelle

und seit Ende 2010 auch finanzielle Unterstützung

entzogen hat. Der Kostenbeitrag zum

Projekt „offene Kirche“ wurde lediglich buchungsmäßig

umgewidmet, obwohl er zweckgebunden

wie immer nur dafür zur Verfügung steht.

Unter Begleitung des Kuratoriums gestaltet

der Geschäftsführende Ausschuss im Auftrag

des Altstädter Presbyteriums das umfangreiche

Programm. Beispielhaft zu erwähnen sind die

wiederkehrenden kirchenmusikalischen Veran-


Seite 33

Bericht zur Kreissynode 2013 (Fortsetzung)

staltungen und Gastkonzerte, themenbezogene

StadtPredigt - Reihen und der Musikalische Adventskalender

vor Weihnachten einschließlich

des Deutsch-Britischen Weihnachtssingens. Neben

der regelmäßigen (Seelsorge-) Sprechstunde

des Pfarrers in der offenen Kirche gibt es weiterhin

das zusätzliche Angebot der City-Seelsorge (1x

wöchentlich). Dankbar ist festzustellen, welchen

Anklang die StadtKirchenArbeit bei Menschen

findet, die der Kirche oft nicht sehr nahe stehen.

Und wie viele Themen und Veranstaltungen gibt

es, die ihren Ursprung in der StadtKirchenArbeit

haben und mittlerweile von anderen in der Kirche

aufgegriffen und in eigener Regie fortgeführt

werden.

Andrerseits verwirklicht die Stadt KirchenArbeit

immer wieder Projekte, die aus der Kooperation

z.B. mit den „Gemeinsamen Diensten“ entstehen

oder von Dritten an sie herangetragen werden.

In der Ökumene bestehen traditionell gute Kontakte

zu einzelnen Gruppen auf römisch katholischer

Seite, was sich in gemeinsamen Veranstaltungen

wie am Abend des Pfingstsonntags oder

etwa bei den Ökumenischen Kantate-Gottesdiensten

ausdrückt.

Am Pfingstmontag beteiligte sich die Altstadt an

dem Ökumenischen Open Air- Gottesdienst auf

dem Klosterplatz. Bedauerlicherweise wurde im

Zusammenhang mit den Jubiläen der Altstädter

Nicolaikirche und der St. Jodokus-Gemeinde der

Altstadt eine „antiökumenische“ Haltung unterstellt,

weil sie nicht auf ihren Festgottesdienst

am gleichen Tage verzichtete. So wurde leider

die große Chance vertan, an jenem Sonntag ein

„ökumenisches Kirchenfest“ mitten in Bielefeld

zu feiern.

Die Kooperation mit dem katholischen City-Kloster

wird weiterhin gesucht. Bisher gibt es sie, aus

welchen Gründen auch immer, leider noch nicht.

Arbeit mit den Generationen

In der eigentlichen Gemeindearbeit mit den verschiedenen

Generationen führen - dank großem

ehrenamtlichen Einsatzes – die verschiedenen

Gruppen der Alten- und Erwachsenenarbeit ihre

Arbeit fort. Aber es könnte mehr sein, wenn die

pfarramtliche Versorgung im Westen der Gemeinde

endlich Unterstützung fände.

Die Jugendarbeit liegt durch den Abzug der Mitarbeiter

zur Jugendkirche und Vakanz der anteiligen

Jugend-Mitarbeiterstelle weiter danieder.

Das kreiskirchliche Konzept einer zentralen Jugendkirche

kann die Lücke in der gemeindlichen

Betreuung von Jugendlichen nicht schließen.

Das ist für frisch Konfirmierte besonders bedauerlich,

da die gerade entstandene Bindung verloren

geht und keimendes Interesse an Kirche und

Mitarbeit in ihr nicht mehr gemeindlich genutzt

werden können. Während in Gemeinden mit

hauptamtlicher/m JugendmitarbeiterIn vielfach

der Konfirmandenunterricht von den Jugendmitarbeitern

geleistet wird, geschieht die Konfi-Arbeit

in der Altstadt, in beiden Jahrgängen durch

den Pfarrer, der mangels Jugend -Mitarbeiter

auch diese Art personeller Unterstützung verzichten

muss.

Erfolgreich und mit der Gemeinde gut verzahnt

ist die Arbeit unseres Kindergartens, der in Trägerschaft

des Kirchenkreises geführt wird. Allen,

die dort zu der guten Arbeit beitragen, sei herzlich

gedankt.

Nachbarschaft

Die Ausführungen im voran gegangenen Bericht

haben einzelne zum Teil aber heftige Reaktionen

hervorgerufen. Ohne die damaligen Punkte zu

zitieren, sind sie weiterhin aktuell und haben in

keiner Weise ihr Gewicht verloren. Wenn Kooperation

in der Nachbarschaft als kirchliches Organisa-


Seite 34

Bericht zur Kreissynode 2013 (Fortsetzung)

tionsmodell der/mit Zukunft entwickelt werden

soll, müssen die damit verbundenen Sachprobleme

offen und vorurteilslos diskutiert werden können.

Bisher hat sich seit dem voran gegangenen

Bericht nichts getan, was der „Nachbarschaft Innenstadt“

eine Perspektive für die Zukunft geben

könnte.

Wie vor zwei Jahren ist die früher gemeinsam

von allen beschworene Selbständigkeit der vier

Gemeinden bei enger Kooperation und Respekt

voreinander für die Altstadt die einzige Option.

Wenn diese frühere gemeinsame Haltung mehrheitlich

fortbesteht, so wäre eine Änderung des

Nachbarschaftskonzeptes für die „Innenstadt“

oder eineentsprechende Klarstellung auf synodaler

Ebene angebracht.

Wir schließen diesen Bericht mit dem Zitat des

Schlusssatzes des letzten Berichtes „Nicht nur in

der Frage des Miteinanders der Gemeinden sondern

in allen in diesem Bericht erwähnten Feldern

haben wir allen Grund, uns Kraft, Mut und Weisheit

zu erbitten.“

Für das Presbyterium

gez. Ariane Schlüter, Vorsitzende

Goldene Hochzeit

Sehr herzlich gratulieren wir dem Ehepaar:

Reinhard Dieter und Jutta Wolf

zum 50. Jahrestag Ihrer Eheschließung in unserer Altstädter Nicolaikirche.

Am 15. Mai, also auf den Tag genau vor 50 Jahren, konnten wir in unserer Kirche, wieder ganz nah

am Altar die Goldhochzeit feiern, dankbar zurückschauend auf eine segensreiche Zeit.

Wir sagen unseren tief - empfundenen DANK für 4 Jahrzehnte treuer und hochengagierter Tätigkeit

als Presbyter unserer Gemeinde und für zahlreiches weiteres Engagement im Bereich der

Evangelischen Kirche in Bielefeld.

„Viel Glück und viel Segen auf all

Ihren (weiteren) Wegen,

Gesundheit und Freude sei auch mit dabei...“


Seite 35

Zu guter

Letzt:

mit freundlicher Erlaubnis der Familie Faber (www.faberhafter-garten.de)

Sonn(en)tag

innehalten,

sich Zeit nehmen,

um zur Ruhe zu kommen,

einfach mal gar nichts machen,

gar nichts denken,

überhaupt nichts,

Stille,

wunderbare Stille,

nur nach innen horchen,

innehalten,

um bei sich anzukommen,

und dann Gottes Liebe wahrnehmen,

bewusst wahrnehmen,

seiner Liebe neu Raum geben.

Jeder Tag ist ein Sonnentag.

Foto & Text: Anja Polkehn


Adressen und Telefonnummern

Pfarrer

Armin Piepenbrink-Rademacher

Altstädter Kirchstraße 12 a, 33602 Bielefeld

Telefon: 05 21 / 6 94 89

E-Mail: gemeinde@altstadt-nicolai.de

Gemeindebüro

Petra Winkelgrund

Altstädter Kirchstraße 12, 33602 Bielefeld

Telefon: 05 21 / 12 20 25

E-Mail: bi-kg-altstadt@kk-ekvw.de

Unser Spendenkonto:

Sparkasse Bielefeld

KtoNr. 74527300

BLZ 480 501 61

Walter Krüger

Altstädter Kirchstraße 12 a, 33602 Bielefeld

Telefon: 05 21 / 6 65 63

KiTa „Sonnenstrahl“

Leiterin: Corinna Nolte

Fehrbelliner Straße 7, 33615 Bielefeld

Telefon: 05 21 / 12 29 84

E-Mail: kita-sonnenstrahl@kirche-bielefeld.de

Presbyterium

Vorsitzende:

Ariane Schlüter

Telefon: 05 21 / 10 05 45

Stellvertreter:

Armin Piepenbrink-Rademacher

Telefon: 05 21 / 6 94 89

Valentyna Balke

Telefon: 05 21 / 9 62 93 73

Anne Heide Calow

Telefon: 05 21 / 12 35 73

Petra Klose-Islam

Telefon: 05 21 / 17 83 44

Anja Polkehn

Telefon: 05 21 / 5 60 00 54

Bettina Rappard

Telefon: 05 21 / 12 24 66

Detlev Sujeba

Telefon: 05 21 / 32 92 22 66

Reinhard Dieter Wolf

Telefon: 05 21 / 12 20 43

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