Mensch Solothurn! - Der Medienpreis

dermedienpreis.ch

Mensch Solothurn! - Der Medienpreis

Mensch Solothurn!


Freisein Raphaella Steffen


Thema

Grosse Träume

Diese Ausgabe von «Mensch Solothurn!» wurde von

Raphaela Steffen fotografiert. Raphaela Steffen absolvierte

die Ausbildung zur Fotografin und arbeitet heute

beim Fotoatelier Hegner in Solothurn. Herzlichen

Dank für die schönen Bilder.

Impressum

Herausgeber

Roland Wittwer

Verlag Mensch Solothurn! Zuchwil

Fotografie Raphaela Steffen

Redaktion Regula Portillo

Korrektorat Doris Du Buisson

Druck Vogt-Schild Druck AG, Derendingen

Papier Sappi AG, Biberist

Besten Dank!

Christian Jaberg, Jabergdesign

Pascal Hegner, Fotoatelier Hegner

Nächste Ausgabe März 2013

Das Copyright© liegt beim Herausgeber

www.menschsolothurn.ch

Kleine und grosse Träume – wer hat sie nicht. Der

Mensch braucht Lebensträume, um lebendig zu bleiben.

Träume schaffen den Raum, in dem wir fühlen,

agieren und werden, was wir sein können. Wir sollten

sie also nicht zu klein wählen – nicht zu bescheiden

sein, wenn es um unsere Träume geht.

Träume sind mächtige Bilder im Innern des Menschen.

Die Untersuchungen des deutschen Hirnforschers

Gerald Hüther zeigen, dass die Strömungen

im menschlichen Hirn anhand von Traumbildern

und Vorstellungen gesteuert werden. Die Bilder, die

wir in uns tragen, geben uns eine klare Richtung

und bestimmen indirekt unser ganzes Tun. Damit

wir Handlungen planen und uns den täglichen Herausforderungen

stellen können, sind wir auf diese

Bilder und Visionen angewiesen. Ein Traum vom

Leben ist lebenswichtig – und wenn viele denselben

Traum träumen, vermag er sogar die Welt zu

verändern.

In der vorliegenden Ausgabe von «Mensch Solothurn

erzählen uns Menschen, wovon sie träumen

und welche inneren Bilder sie vorantreiben. Vielleicht

werden Sie durch die Geschichten und Träume der

porträtierten Menschen dazu angeregt, selber über

Ihre Träume und Wünsche nachzudenken.

In dem Sinn: Träumen Sie wohl und denken Sie daran,

wenn es um unsere Träume geht, sollten wir

nicht zu bescheiden sein.

Roland Wittwer Herausgeber


«Wir träumen von zufriedenen

und lachenden Gesichtern um uns herum.

Nur wer in Bewegung bleibt,

kann andere Menschen bewegen!»

Olcay Sahin Oruç und Markus Moerler Eleven Management GmbH

Olcay Sahin Oruç und Markus Moerler eröffneten vor vier Jahren den Club Eleven. Sie betreiben die Werbeagentur «quietbutloud» in Solothurn.


Grosse Träume

«Ein Traum ist unerlässlich, wenn man die Zukunft

gestalten will» sagte einst der französische Schriftsteller

Victor Hugo und ähnlich formulierte es auch der

amerikanische Dichter Carl August Sandburg: «Nichts

geschieht, ohne dass ein Traum vorausgeht».

Die meisten Menschen haben Träume, wie ein Motor

treiben sie uns voran oder schaffen eine Parallelwelt,

in der es sich gedanklich wunderbar leben lässt. Man

wünscht sich eine intakte Beziehung, einen abwechslungsreichen

Beruf und eine solide Gesundheit. Viele

träumen von einem langen Urlaub, von weniger Verantwortung

und Stress, andere sehnen sich nach

einer interessanten Begegnung, träumen von einem

Haus im Grünen oder einem Lottosechser. Träume

sind oft eine ganz persönliche Angelegenheit. Kennen

wir überhaupt unseren grössten Traum? Oder gibt es

Träume, die wir nicht auszusprechen wagen?

Träume sind gesellschaftlich und kulturell geprägt,

Traditionen und Bräuche spielen eine wichtige Rolle.

Für die Mädchen in Lateinamerika gehen beispielsweise

mit der Feier des fünfzehnten Geburtstags, an

dem sie symbolisch vom Vater an die Gesellschaft

übergeben werden, sprich heiratsfähig sind, Träume

in Erfüllung. Kaum ein anderer Tag hat eine ähnlich

grosse Bedeutung. Hierzulande wird nicht ein bestimmter

Geburtstag, sondern die Hochzeit mit dem

Peter Emch Flury+Emch Gartenbau, Deitingen

Etikett «schönster Tag im Leben» versehen. Oft mit

einer dauerhaften Partnerschaft verbunden sind der

Traum von gemeinsamer Familie und Eigenheim.

Jemand, der sich insbesondere mit der Gestaltung

von Aussenbereichen rund ums eigene Haus auskennt

und Gartenträume in Erfüllung gehen lässt,

ist der Gartenspezialist Peter Emch. «In den letzten

zehn Jahren hat sich vermehrt gezeigt, dass die Leute

grossen Wert auf eine eigene Gartenoase legen»,

sagt Peter Emch. «Um sich den Gartentraum zu erfüllen,

sind viele bereit, einiges an Geld und Zeit zu investieren.»

Eine schöne Gartenanlage ersetze manches

Ferienziel am Meer – «der Reisestress fällt auf jeden

Fall schon mal weg», schmunzelt Peter Emch, der selber

davon träumt, mit dem Fahrrad Thailand zu durchqueren:

«Ich hatte mir auf den vierzigsten Geburtstag

eine Route zusammengestellt, doch leider kam alles

anders. Vielleicht klappt es ja zum fünfzigsten und

ansonsten halt zum sechzigsten Jubiläum ...»

Die Gedanken schweifen ab, innerhalb weniger Augenblicke

befinden wir uns in der Ferne, angezogen

vom Exotischen, entrinnen wir der Routine oder den

hohen Anforderungen des Alltags. Wie Peter Emch

träumen viele Menschen von einer grossen Reise

oder vom nächsten Urlaub. Das Reisen ist eine Konstante

im Leben, eine Sehnsucht nach dem Unbekannten,

die immer dann am stärksten hervortritt, wenn

uns Langeweile oder Stress plagen. Wir träumen uns

kilometerweit an die schönsten Flecken, wo es weder

Pflichten noch Konsequenzen gibt, wo es einzig darum

geht, die Seele baumeln zu lassen.

Das Leben und den Alltag eines anderen Landes nicht

nur in den Ferien kennen lernen, sondern während

längerer Zeit in eine unbekannte Kultur eintauchen

und sich in einem anderen Land niederlassen. Das

war der Traum von Rebecca Beer, als sie vor zwei

Jahren ihre Stelle als Primarschullehrerin im Kanton

Solothurn zugunsten einer Anstellung an der Schweizer

Schule in Mexiko Stadt aufgegeben hat. «Ich habe

mich nach der Fremde und nach einer neuen Herausforderung

gesehnt», sagt Rebecca Beer, «für mich

ist es auch nach zwei Jahren noch ein Traum, Mexiko,

seine Leute, die Kultur und Sprache täglich neu zu


Merci!

d‘Papieri Biberist

Wir danken all unseren Mitarbeitenden für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren


Rebecca Beer Primarschullehrerin, Mexiko Stadt

bin ich leicht hinter dem Erstplatzierten, im Schlusshang

mache ich dann aber Zeit gut», lacht Yannic,

«und fahre schliesslich als Sieger durchs Ziel. Dort

mache ich es wie Didier Cuche, ich spicke den Ski in

die Luft und fange ihn wieder auf. Das finde ich cool!»

Der Traum von Anerkennung ist allgegenwärtig. Nicht

nur im Sport, sondern auch im Beruf und in der Freizeit

wünschen wir uns Bestätigung und Lob von

unseren Mitmenschen. Das kommt nicht von ungefähr,

schliesslich wird uns anhand der Medien und

Werbung demonstriert, wie eine erfolgreiche Person

auszusehen hat. Von Plakatwänden strahlen sie uns

an, das glückliche Paar im schicken Auto, die heitere

Familie im Europapark, der erfolgreiche Student mit

dem neuen Laptop. Die meisten Produkte und Marken

repräsentieren Träume und vermitteln ganz bestimmte

Lebensgefühle. Die Werbung ist ein wichtiger Produzent

und Lieferant von materiellen Träumen. Auf

die Frage, ob die gesellschaftlichen Träume von der

Werbung beeinflusst oder bestimmt würden, antwortet

der Werbefotograf Martin Jeker: «Sowohl als

auch. Träume sind unerfüllte Bedürfnisse, welche die

Werbung möglichst effizient bedient und emotional

verstärkt. Dies ist nicht negativ zu verstehen, denn

Werbung macht das Leben bunter. Und die Menschen

lieben bunte Träume!» Die Fotografin und Geschäftspartnerin

von Martin Jeker, Karenina Spade, fügt

hinzu: «Die Träume verändern sich parallel zur Geentdecken

und zu geniessen.» Obwohl es zwischen

der übersichtlichen Kleinstadt Olten und der Millionenmetropole

Mexiko City und den Bewohnern der beiden

Städte viele Gegensätze gibt, glaubt Rebecca Beer an

die Gemeinsamkeiten: «In ihren Träumen sind sich die

Menschen ähnlich, auch hier träumt man von einem

zufriedenen und ausgefüllten Leben», so Rebecca

Beer, «wahrscheinlich unterscheiden sich einzig die

Komponenten, die ein solches möglich machen.»

Nicht selten spielen Glück und Risikobereitschaft eine

Rolle, wenn es um die Umsetzung von Träumen geht,

ganz nach dem Motto «wer nicht wagt, der nicht gewinnt».

Doch wer wagen will, muss wagen können.

Grundlegend für die Verwirklichung vieler Projekte

ist eine gute Gesundheit. Seit Yannic Ziegler denken

kann, träumt er davon, mit seinen Freunden rennen

und spielen zu können – ohne dabei ausser Atem zu

kommen. Bereits als Kleinkind wurde bei Yannic Asthma

diagnostiziert. Inzwischen haben er und seine Familie

gelernt, mit der Krankheit umzugehen, trotzdem

ist diese immer präsent. «Wir wünschen uns einfach,

dass Yannic auch in Zukunft ein möglichst gesundes

und glückliches Leben führen kann», sagt Yannics

Mutter, Cornelia Ziegler. «Ideal wäre natürlich», ergänzt

Roger Ziegler, der Vater des Elfjährigen, «dass

er das Asthma in der Pubertät verliert.» Yannic, selber

ein ambitionierter Skifahrer, träumt davon, einmal bei

einer Lauberhornabfahrt am Start zu stehen: «Lange

Bild: ZVG

Yannic Ziegler 6. Klässler, Grenchen

Bild: ZVG


sellschaftsentwicklung. Sicher sind die Träume heutzutage

individueller und produktorientierter als noch

vor fünfzig Jahren.» Es liegt auf der Hand, dass sich

materielle Träume wandeln und von Zeitpunkt und Ort

abhängig sind. In unseren Breiten ist beispielsweise

davon auszugehen, dass die Grundbedürfnisse bei

einer grossen Mehrheit der Bevölkerung gestillt werden

können. Die Träume von ausreichend Nahrung,

vom Lesen und Schreiben lernen oder vom Ende des

Krieges betreffen uns hier und heute nicht direkt, was

natürlich nicht heisst, dass wir nicht auch solidarisch

mit den Betroffenen davon träumen können. Träumt

jemand anderswo von einer warmen Mahlzeit, ist es

hier der Wunsch nach dem neusten Mobiltelefon. Eine

Absurdität, für die nicht die Werbung, sondern zahlreiche

Mechanismen unserer globalisierten Welt verantwortlich

gemacht werden müssen.

Die folgenden Porträts zeigen Menschen, die von ihrem

Alltag und ihren Träumen berichten. Die Gesichter

und Geschichten erzählen uns auch davon, dass die

kleinen Träume oft die grössten sind. Lassen Sie sich

inspirieren und mitnehmen auf persönliche «Traumreisen».

Wir wünschen viel Vergnügen und im Sinne

des Schriftstellers Mark Twain immer wieder Mut zum

Traum:

«Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen.

Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiterexistieren,

aber aufgehört haben zu leben.»

Martin Jeker & Karenina Spade Fotostudio Jeker, Solothurn


A better Place Mia Tumai


Weg der Träume Nicolo Bernasconi


Lesezeit 6 Minuten

Franco Supino

Grosse Träume beginnen so

Als Murat Yakin mit dem FC Basel Schweizer Meister

wurde, sagte er, jetzt habe er das erreicht, wovon er

als Kind, als Jugendlicher immer geträumt habe. Eigentlich

sollte er mit Fussballspielen aufhören.

Kurz darauf schrieb ein Kommentator dazu in der

(«alten») Weltwoche, daran erkenne man, warum

es die Schweizer so schwer hätten, sich international

durchzusetzen. Jeder fussballbegeisterte Junge

träume doch davon, Champions-League-Sieger mit

Real Madrid zu werden und nicht Schweizer Fussballmeister.

Jeder Junge schon, dachte ich mir beim Lesen, aber

nicht dieser. Wie Schlaglichter sah ich die Geschichte

des Türkenjungen: Stadtrand, Familienclan, ohne

Vater; Mutter spricht kein Wort Deutsch. Schlechter

Schüler, wenig Freunde ausserhalb der Familie. Leben

für den Fussball, denen zum Trotz, die ihn auf dem

Pausenplatz verhöhnen.

Die Stadt: Die Leute strömen ins Stadion, sehen mittelmässiges

Gekicke und träumen von der Wiederkehr

der glorreichen alten Zeiten. Der Türkenjunge spielt im

unbedeutenden Zweitligaclub, besucht manchmal die

Spiele des grossen FC. Und er sieht sich dereinst auf

diesem Feld spielen, geliebt von allen, respektiert.

Niemand würde mehr seine Mutter belächeln, wenn

sie im Training mit einer Tüte trockenen Biskuits erscheint

und ihren Sohn hineingreifen lässt.

Karriere: vom kleinen Zweitligaclub zur besten Mannschaft

der Schweiz. Von da ins Ausland, Bundesliga –

später Fenerbahce, in die Heimat seiner Vorfahren. Er

flieht nach wenigen Monaten – angeblich aus Angst

vor Erdbeben, wegen Problemen mit dem schwierigen

Umfeld. Die Wahrheit: Er hat Heimweh. Vertragsbrüchig,

ohne Klub, hält sich selber mit Trainings fit.

– Dann das Angebot aus seiner Heimatstadt. Neue

Leute am Ruder, wieder einmal ruhmreiche Zeiten neu

aufleben lassen. Es fehlen: die überragenden Fussballer.

Sie werben um den talentierten Türkenbub aus

ihrer Stadt, der auch mit Engagements grosser Klubs

rechnen darf. – Er unterschreibt.

Zu Beginn kein besonders herzlich Empfang. Auch die

Heimatstadt erinnerte sich: der Hochtrabende, der

Eingebildete, der Arrogante, der Schönling.

Leistung macht beliebt. Die Leute wollen johlen und

grölen und an Erfolgen teilhaben. Trotz neuem, teurem

Stadion, viel Geld und (Glatz-)Köpfchen gelingt

der Triumpf nicht auf Anhieb. Nächstes Jahr! Und

wirklich: 2002 stemmt der verfemte, bewunderte

einheimische Türkenbub auf dem schönsten Platz

der Stadt den Pokal in die Höhe. Zehntausende feiern

die Mannschaft, jubeln, lieben ihn, stolz darauf, dass

er einer der ihren, dankbar, dass er zurückgekehrt ist

und sie zu Meistern gemacht hat.

«Jetzt habe ich das erreicht ...»

Es war Anfang der 80er-Jahre, als ich zum ersten

Mal an den Literaturtagen war. Ich ging seit wenigen

Wochen in Solothurn zur Schule. Auf dem Weg vom

Bahnhof zur Schule sprachen mein bester Freund

Peter und ich über Döblins «Berlin Alexanderplatz»

und Fassbinders Verfilmung das Romans. Es war wie

selbstverständlich, dass wir uns an diesem Freitag

nach der Schule Richtung «Kreuz»-Saal aufmachten

(schliesslich lag der quasi auf dem Nachhauseweg,

zwischen Schule und Bahnhof) und uns in die erstbeste

Veranstaltung setzten: «Workshop mit Franz

Hohler». Franz Hohler stand in dunkelbraunen Manchesterhosen

vor uns, strich sich über den Bart und

fragte, ob wir Lust hätten, mit ihm zu spielen und

zum Schluss eine Kollektivgeschichte zu verfassen.

Bestürzt schauten wir uns an. «Lass uns abhauen»,

sagte ich zu Peter. Als alle aufstanden und sich für ein

Sprach-Aufwärmspiel in den Kreis setzten, schlichen

wir uns davon.

Später sassen wir vor dem «Kreuz», eine Cola vor

uns, und schauten herum. Wir wussten nicht recht,

ob wir uns schämen sollten. Wir waren ja nie vorher

an einer Lesung oder an einem Literaturfestival gewesen.

Um uns als Schriftsteller zu fühlen, waren wir

nicht hergekommen.

Hier draussen war uns behaglicher. Wir waren lieber

auf diese Weise mitten im Geschehen. Bald müssten

wir auf den Zug Richtung Grenchen. Wir blätterten

das Programmheft durch und suchten an den Nebentischen

nach realen Entsprechungen der Fotos.

Sobald wir fündig wurden, lasen wir uns die Titel der

Bücher vor, die jene unbekannten Gesichter aus dem


crbasel

Hier

die Frage.

Hier

erhalten Sie

direkt Antwort.

Topaktuelles aus Ihrer Region.

Die az Solothurner Zeitung hält Sie

über alles Relevante aus Ihrer Welt

permanent auf dem Laufenden.

Wann, wo und wie immer Sie wollen.

www.solothurnerzeitung.ch

Von A bis Z informiert.


Programmheft respektive am Nebentisch verfasst

hatten. Wir waren elektrisiert, wir waren begeistert.

Was für schöne Titel! Das mussten grosse Schriftstellerinnen,

grosse Schriftsteller sein! Die Titel prangten

an ihren abgetragenen Jacken wie Orden.

Mit den Literaturtagen nahm die Literatur – mein

grosser Traum – für mich Gestalt an. Natürlich wusste

ich schon vorher, dass Bücher nicht wie Pilze im Wald

wachsen, dass dahinter Menschen stehen, die Teebeutel

in mit zu heissem Wasser gefüllten Tasse tunken

und sich daran verbrennen, die ständig an ihrer

Pfeife herumhantieren, schlechte Zuhörer und mässige

Vorleser sind.

Hier erfuhr ich, dass Schreiben auch Handwerk bedeutet.

Ich war stiller Teilhaber einer heftigen Debatte, ob

in einem zeitgenössischen Kinderbuchtext «grosse,

saftige Erdbeeren» stehen dürfe. Ja, denn dass das in

einem Buch steht, dafür war einer verantwortlich, und

dafür hatte er hier, in Solothurn, geradezustehen.

Mich ängstigten solche Debatten (ich, der ich ja nicht

mal recht Deutsch kann) – und gleichzeitig: Es war

der Puls der literarischen Welt, den man hier spürte.

Ich wollte irgendeinmal hier dazugehören.

Grosse Träume beginnen so. Ich glaube nicht, dass ich

hätte schreiben müssen, wenn es die Literaturtage

nicht gegeben hätte. Ohne einen Ort, wo die Literatur

physisch spürbar war, hätte mir das Lesen gereicht.

Es ist, wie wenn einer Fussball nur vom Fernsehen

kennt. Wer nie einen Fussballplatz, wer nie ein Stadion

betritt, wird kaum Fussballer. Es braucht den Geruch,

und es braucht eine Tradition.

Franco Supino ist 1965 in Solothurn geboren. Er studierte in Zürich

und Florenz Germanistik und Romanistik und schreibt heute Romane,

Erzählungen und Aufsätze. Franco Supino lebt in Solothurn.

Das Buch «Solothurn liegt am Meer» enthält Essays und Reden

(Knapp-Verlag, erweiterte 2. Auflage 2011) www.francosupino.ch

Bilder: ZVG

«Ein grosser Traum ist in Erfüllung gegangen: Ich

darf als Tänzerin und Lehrerin für orientalischen

Tanz aktiv sein. Das ist im wahrsten Sinne des Wortes

ein Traum. Für mich war immer der Weg das Ziel,

einen Traum zu träumen ist genauso wichtig wie einen

Traum zu verwirklichen. Wenn ich tanze, geht

es darum, die Musik mit meinem Körper zu interpretieren.

Die orientalische Musik ist sehr gefühlsvoll,

emotional und rhythmisch. Es ist herrlich, mich

dazu zu bewegen und verschiedene Gefühle auszudrücken.

Das Spiel mi dem Publikum, und die Lebensfreude,

die der Tanz ausstrahlt und die schönen

Kleider, faszinieren mich immer wieder aufs Neue.

Stehe ich in einem dieser prächtigen Kostüme auf

der Bühne, dann fühle ich mich fast als Prinzessin

oder Diva, ja, manchmal ist es wirklich ein bisschen

wie im Märchen.»

Sybille Gaspar ist Tänzerin und Lehrerin für orientalischen

Tanz. Steht sie nicht im Tanzstudio oder auf der

Bühne, arbeitet Sibylle Gaspar als Sachbearbeiterin.

www.ammura.ch


Träume Ernst Mattiello


«Ich versuche, meine Träume zu

leben. Dazu gehört, dass ich

jeden Tag bewusst geniesse, mich

an kleinen Dingen erfreue und

auf mich selber höre. Die Schicksalsschläge,

welche ich immer

wieder hautnah miterlebe, haben

mich gelehrt, das Leben als ein

Geschenk zu betrachten und das

Beste daraus zu machen.»

Regula Maag Diplomierte Rettungssanitäterin HF

Regula Maag arbeitet im Rettungsdienst im Bürgerspital Solothurn. Rund um die

Uhr steht sie mit ihrem Team für Rettungseinsätze und Krankentransporte zur Verfügung.


«Nebst den realen Träumen,

bei denen man sich

wünscht, dass sie in Erfüllung

gehen, finde ich es auch

schön, Tagträume zu haben.

Mit einem Mojito in der Hand an

einem Strand zu sitzen

und sich vorzustellen, wie es

wäre, genau dort zu leben.»

Carmen Fiechter

Tour-Managerin und Presseagentin

Carmen Fiechter führt mit ihrem belgischen Geschäftspartner die internationale Bookingagentur «Teenage Head Music». www.teenageheadmusic.com


«Obwohl ich Solothurn bereits vor vielen Jahren verlassen

habe, ist die Stadt noch immer meine Heimat.

Seit meine Eltern nicht mehr leben, sind die Besuche

zwar etwas seltener geworden – ich komme aber

trotzdem in regelmässigen Abständen zurück und geniesse

es, durch die Gassen zu schlendern und den

Erinnerungen nachzuhängen. Ich hatte schon so viel

Glück im Leben, dass ich dankbar sein muss. Deshalb

habe ich auch keine richtig grossen Träume mehr, aber

durchaus Herausforderungen, denen ich mich stellen

will. Für diesen Sommer beispielsweise planen meine

Frau und ich eine Velotour von Istanbul bis in die

Schweiz. Im Gegensatz zum Fahrrad haben Züge in

meinem Leben bis zum Eintritt in die SBB keine Rolle

gespielt. Ich hatte wohl einmal eine Modelleisenbahn

geschenkt gekriegt, aber das im Oval fahren hat nur

kurze Zeit Spass gemacht.»

Benedikt Weibel war von 1993 bis 2006 Vorsitzender

der Geschäftsleitung der SBB. Heute arbeitet er als

Honorarprofessor an der Universität Bern, Publizist,

Präsident und Mitglied verschiedener Verwaltungsräte.

www.benediktweibel.ch

«Es war immer mein Traum, Musik und Theater zu

meinem Beruf zu machen. Dass ich diesen Traum heute

leben kann, ist für mich ein grosses Glück. Musik

besitzt die wunderbare Gabe, den Menschen Freude,

unvergessliche Momente und in schwierigen Zeiten

auch Trost zu schenken. Dank meiner Familie, die seit

vielen Jahren engagiert bei der Sommeroper in Selzach

mitwirkt, kam ich schon als kleines Mädchen mit

der Theater- und Opernwelt in Kontakt. Die Welt auf

und hinter der Bühne fesselte mich, und ich war immer

fasziniert, wie es den Sängerinnen und Sängern

gelang, das Publikum mit ihren brillanten Stimmen zu

begeistern. Das wollte ich auch! Nach einigen Jahren

Gesangsunterricht begann ich mit der Ausbildung für

Musicals, merkte aber schnell, dass sich meine Stimme

nicht für diese Art von Musik eignete. Ich wechselte

zum klassischen Gesang und an die Hochschule

Luzern, wo ich viel besser hinpasse und heute sehr

glücklich bin.»

Eva Herger studiert im ersten Bachelorjahr klassischen

Gesang, sie singt in verschiedenen Ensembles

und Chören und arbeitet samstags seit mehreren Jahren

auf dem Solothurner Markt.


«Ich bin ja froh, ist die Badi Gerlafingen nicht Miami

Beach, wo das Baywatch-Team pausenlos Leute aus

dem Wasser zieht. Manchmal träume ich aber trotzdem

davon, während einer Saison am Strand von

Florida als Baywatch zu arbeiten. Mein Alltag als Badmeister

hat wenig gemeinsam mit demjenigen aus

der Fernsehserie, ich stehe nicht nur am Beckenrand,

sondern bin ein bisschen Mann für alles und erste

Ansprechperson für die Badegäste. Das Vielseitige

an meiner Tätigkeit gefällt mir gut, auch den Kontakt

mit den Menschen schätze ich. Es war immer

mein Wunsch, einen Beruf auszuüben, bei dem man

die meiste Zeit draussen verbringt und sich viel bewegen

kann. Den ganzen Tag im Büro zu sitzen, das

wäre nichts für mich. Ich träume davon, gesund alt zu

werden und dabei zufrieden auf mein Leben zurückschauen

zu können.»

Roland Wälchli ist Chefbadmeister im Schwimmbad

Eichholz in Gerlafingen. In seiner 20-jährigen Karriere

als Badmeister musste er glücklicherweise erst einem

Menschen das Leben retten. An seinem Beruf schätzt

er die Abwechslung. Kommt mal ein starkes Gewitter,

herrscht innert Minuten Chaos. Auch das mag er.

«In den vier Jahren, die ich an der Kanti Solothurn

unterrichte, bin ich mit vielen Träumen und Projekten

konfrontiert worden. Auch mit meinen eigenen. Als

Kind habe ich klassisches Ballett getanzt, ich machte

es gern und war richtig gut. Bis ich eines Tages aus

heiterem Himmel den Weg des geringeren Widerstands

gewählt und das Ballett aufgegeben habe. Das

bereue ich heute, professionell Ballett zu tanzen, wäre

ein Traum von mir. Im Gegensatz zu den Erwachsenen,

gehen die Jugendlichen unvoreingenommen an

ihre Träume heran. Manche wollen eine Rockband

gründen, andere die Welt verändern. Bei der jungen

Generation ist noch alles möglich, kein Wenn und

Aber barrikadiert die Gedanken. Diese Haltung bewundere

ich, mehr noch, ich wünschte sie mir manchmal

zurück.»

Franziska Fuchs ist Biologielehrerin an der Kantonsschule

Solothurn. Es war immer ihr Wunsch, beruflich

mit Jugendlichen zu tun zu haben. Sie tanzt fürs Leben

gern, früher Ballett, heute Salsa und träumt von

einer Reise nach Südamerika.


«Mit dem Alter verlieren die Träume

etwas an Intensität, sie sind

aber immer da und begleiten uns

durchs Leben. Intensiver wird

das Gefühl von Dankbarkeit. Ich

bin dankbar, dass ich gesund bin

und meinen Beruf ausüben

kann, dass ich eine Familie und

Freunde habe, die mich lieben.»

Monica Gubser Schauspielerin

Monica Gubser hat in «Die Herbstzeitlosen» an der Seite von Stephanie Glaser die Rolle der Hanni gespielt.

Einst führte sie in Solothurn mit ihrem damaligen Mann das Restaurant «Chez Derron» (heutiges Baseltor).


«Als angehender Berufsoffizier

wünsche ich mir, Menschen

im militärischen Umfeld auch in

Zukunft sinnvoll auszubilden,

damit wir im Katastrophenfall, durch

Rettungseinsätze in schweren

und ausgedehnten Schadenlagen

sowie bei Grossbränden,

mehr Leben retten können.»

Hauptmann Marion Romann

Einheitskommandant Stabskompanie

Katastrophenhilfebataillon 4

(Rettungstruppen)

Marion Romann absolvierte nach der Matura die Rekrutenschule bei den Rettungstruppen und schlug anschliessend die Offizierslaufbahn ein.


LESEZEIT 4 Minuten

Reto Stampfli

Der Traumfänger

Als wir vor Jahren unsere Sommerferien in Amerika verbrachten,

drängte meine Frau darauf, einmal ein richtiges

Indianerreservat zu besuchen. Da wir uns in Arizona

aufhielten, empfahl uns der Reiseleiter eine organisierte

Visite beim Hopi-Stamm. Ich wäre zwar lieber weitergereist,

doch ich wollte meine Frau nicht enttäuschen

– denn sie hatte mir bei einem Glas Wein anvertraut,

dass sie schon als Kind Winnetou viel lieber mochte als

seinen Companion Old Shatterhand – und so fanden wir

uns an einem schwülen Augustmorgen in einem Kleinbus

wieder, der uns durch eine endlos scheinende Einöde

zum riesigen Reservat der Hopi transportierte.

Vergebens wartete ich auf die ersten Zeltspitzen am

Horizont, denn es sollte sich herausstellen, dass die

Hopi in Lehmhäusern wohnen. Dann stoppte unser

Bus vor einer mächtigen Hinweistafel, die uns stolz

verkündete, dass hier echte Indianer, in echten Behausungen,

echte Kleider tragend, echtem Handwerk

nachgingen. Meine Frau konnte sich vor Freude kaum

mehr zurückhalten. Kaum hatten wir uns aus dem Bus

gezwängt, pflanzten sich die ersten echten Indianer

leibhaftig vor uns auf. Ein Häuptling, dessen Namen

mir entfallen ist, begrüsste uns in gebrochenem Englisch.

Er wünschte uns allen ein erspriessliches Leben

und bat uns, ihm zu folgen.

Wir bekamen zuerst eine Familie zu sehen, die vor ihrer

Hütte spontan Körbe flocht. Natürlich konnte man

diese echten Indianerkörbe am Schluss der Tour zu

einem Spezialpreis erwerben. Danach erfolgte eine

Einführung in die berühmte Pfeifenzeremonie. Das Tabakopfer

gilt nicht nur bei den Hopi als ein heiliger Akt.

(Das Pfeifenritual ist Weg zur geistigen Vereinigung

von Individuum und Geisterwelt und für den Einzelnen

Mittel zur Gewinnung von Kraft und Stärke, wurde uns

von einem alten, wettergegerbten Indianer wortreich

erklärt.) Nach der Besichtigung zahlreicher Lehmhäuser,

einer Mokassin-Manufaktur, Teilnahme an einer

Schwitzhütten-Zeremonie, welche mir zusätzlich zu

den 32 Grad im Schatten beinahe das Bewusstsein

raubte, und dem Mitwippen bei einem Schlangentanz

folgte zum Schluss eine Audienz beim Dorfschamanen

höchstpersönlich.

Gestenreich führte er uns in die Glaubenswelt der Hopi

ein. Er zeigte uns seine Furcht einflössenden Masken,

liess uns in seine Kräutertöpfe schauen und führte

aus, dass er in Ekstase Jagderfolg und Ernteglück

voraussagen könne. Zum Schluss nahm er einen mit

Federn und anderem verzierten Holzring in die Hand

und bat um absolute Aufmerksamkeit. Dies sei ein

Traumfänger und er verdichte Träume und Visionen,

die nach indianischer Auffassung die Türen zur Welt

des Übernatürlichen öffnen. Der Traumfänger würde

nur die guten Träume durchlassen und die schlechten

in seinem Netz einfangen, um sie dann mit den

ersten Morgensonnenstrahlen zu neutralisieren, predigte

er mit feierlicher Stimme.

Natürliche wollte meine Frau einen Traumfänger kaufen

und zusätzlich noch ein Paar Mokassins und eine

Korallenkette. Ich wehrte mich erfolgreich gegen einen

Lendenschurz aus echtem Bisonleder. Auf dem

Rückweg im Bus konnte ich es mir jedoch als aufgeklärter

Europäer nicht verkneifen, den Traumfänger

und seine Wirkung in Frage zu stellen. Sofort wurde

ich von mehreren Seiten als Spielverderber und spiritueller

Banause abgekanzelt. Dann wollte ich von meiner

Frau wissen, wo sie ihr neu erstandenes Exemplar

zu Hause aufzuhängen gedenke, doch sie lenkte

das Gespräch geschickt auf ein anderes Thema.

Schlussendlich hing das Ding dann in unserem Schlafzimmer,

direkt neben einem gerahmten Bild vom

Grand Canyon. Es passte stilistisch einfach nicht in

mein Raumkonzept. Doch meine Frau überhörte sämtliche

Kritik. Für mich war das Geflecht aus Holz, Federn

und Perlen eine Art indianischer Placebo-Effekt, für

meine Frau ein unantastbares Andenken und vielleicht

noch mehr. Nichtsdestotrotz liess ich eines Tages das

ungeliebte Kultobjekt unkommentiert verschwinden.

Und tatsächlich: Nach der heimlichen Räumaktion hatte

ich zwei schlaflose Nächte – jedoch nicht von Albträumen

geplagt, sondern von der Angst, dass meine

Frau das Verschwinden doch noch bemerken würde.

Reto Stampfli ist 1969 in Etziken geboren. Er ist Theologe, Philosoph,

Autor und Lehrer. Nach «Tatsächlich Solothurn» (2009),

erschien soeben Stampflis erstes Kinderbuch «Max, der kleine

Erfinder» (in Zusammenarbeit mit Rolf Imbach). Im Frühjahr

kommt Reto Stampflis neues Buch heraus: «Die Schwiegermutter

des Papstes» (Knapp-Verlag). Stampfli lebt in Solothurn.

Bild: ZVG


SOLOTHURN

Sehenswertes

Solothurn

Solothurner Stadt- und Spezialführungen

Solothurn, die schönste Barockstadt der Schweiz, bietet eine

Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, Geschichten und Anekdoten,

die wir Ihnen gerne unter kundiger Führung näher bringen.

Unsere von der kantonalen Denkmalpfege top ausgebildeten

Stadtführerinnen und Stadtführer werden Ihnen mit Vergnügen

viel Interessantes, Überraschungsreiches, und Wissenswertes

zeigen und erzählen können.

Altstadtführungen

1 Std. CHF 130.–, 1 1 /2 Std. CHF 150.– pro Gruppe*

Themenbezogene Spezialführungen

1 Std. CHF 150.–, 1 1 /2 Std. CHF 170.– pro Gruppe*

Kirchen- und Museumsführungen

Preise siehe Prospekt oder unter www.solothurn-city.ch

* Preise inkl. MwSt. pro Gruppe bis max. 25 Pers.

Auskunft und Unterlagen

Region Solothurn Tourismus, info@solothurn-city.ch

«In meiner Bubenzeit hatten wir zuhause keinen Fernseher.

Von der weiten Welt träumte ich beim Lesen.

Nach Kurdistan führte mich Karl May. Auf eigentliche

Traum-Weltreisen begab ich mich mithilfe der dicken

Bände von Vaters Herder-Konversationslexikon, die

ich Artikel für Artikel las. Vielleicht waren diese kopflastigen

Reisen der Grund, dass ich später tatsächlich

ein mobiles Leben führte. Bern und Freiburg, Berlin,

Kalifornien und Boston, Krakau, Budapest, Sarajewo,

Sofia, Wien, Löwen und Bukarest hiessen die Stationen.

Über ein Dutzend Mal habe ich den Arbeits- und

Wohnort gewechselt, kehrte jedoch stets gerne in die

Schweiz zurück. Und jetzt sind wir nach einer Abwesenheit

von 40 Jahren wieder in der alten Heimat, in

Solothurn, angekommen, denn es lebt und träumt

sich gut in der Provinz, wenn man sie nicht für den

Nabel der Welt hält.»

Urs Altermatt ist Historiker und Publizist, früher Professor

und Rektor der Universität Freiburg. Lehr- und

Forschungsprofessuren haben ihn in ganz Europa herumgeführt.

Vor genau vierzig Jahren heiratete er in der

Kirche bei den Kreuzen/Einsiedelei.

Hauptgasse 69

CH-4500 Solothurn

Telefon +41 32 626 46 46

www.solothurn-city.ch


«Meine Führungen sind

Reisen in eine andere Zeit.

Es wäre spannend, mal wirklich

einen Abstecher in die Vergangenheit

Solothurns, zum Beispiel

ins 17. und 18. Jahrhundert,

zu machen. Zuerst plane ich aber

eine Reise im Hier und Jetzt.

Ich träume davon, mit meiner

grossen Familie in einem

Kleinbus unterwegs zu sein.»

Susanne Im Hof Stadtführerin

Susanne Im Hof erzählt bei den Casanova-Führungen die Geschichte von Casanova, der sich in Zürich in eine schöne

Solothurnerin verliebte und ihr, in der Hoffnung auf eine gemeinsame Liebesnacht, nach Solothurn folgte.


«Ich musste anfänglich viel

Geduld lernen – das ist

ein Stück meiner gewonnenen,

aktuellen Lebensqualität.

Auch musste ich akzeptieren,

dass ich nie mehr auf den

eigenen Beinen stehen kann –

dafür bekam ich die Chance,

mein Leben und die Umsetzung

meiner Träume in die eigenen

Hände zu nehmen.»

Heinz Frei Rennrollstuhlsportler

Heinz Frei ist aktuell zweifacher Weltrekordhalter und vielfacher Goldmedaillengewinner. In seinem Wohnort Etziken wurde eine Strasse nach ihm benannt.


«Ich möchte fliegen können wie ein Adler. Seit ich denken

kann, träume ich davon. Als Kind rannte ich jedem

Heissluftballon hinterher, was für ein Glück, wenn einer

im Dorf landete! Abheben, sich im Einklang mit

Wind und Wolken ziehen lassen und dem Alltag entfliegen

– für mich gibt es nichts Schöneres. Nach der

ersten Nervosität und dem Zurechtfinden in der Weite

des Himmels, versinken die meisten meiner Gäste in

eigenen Gedanken. Natürlich gibt es manchmal auch

ängstlichere Passagiere. Da war einmal ein junger

Mann aus Indien, der die schönen Schweizer Alpen sehen

wollte. Als wir in den Lüften waren, überkam ihn

die Angst. Während der ganzen Fahrzeit sass er auf

dem Boden, einzig die Kamera hielt er über den Rand

des Korbes! So ist das eben mit dem Fliegen, nicht alle

sind dazu gemacht, die Welt aus der Vogelperspektive

zu betrachten.»

Manfred Streit ist Heissluftballonpilot und führt zusammen

mit seiner Frau Rosmarie Streit und dem

Sohn Manfred Streit junior ein Ballonfahrtunternehmen

mit Sitz in Matzendorf. Wer die Schweiz von oben

kennen lernen oder sich zum Ballonfahrer ausbilden

lassen möchte, ist hier richtig: www.ballonschweiz.ch

«Bei meiner Arbeit sehe ich immer wieder, dass die

Träume der jungen Menschen zwar sehr vielfältig,

eigentlich aber recht bescheiden sind. Ich staune,

wie viele sich eine intakte und gut funktionierende,

kleine Familie wünschen. Was den Berufswunsch

anbelangt, da ist alles sehr flexibel: Abwechslungsreich,

kreativ und gut bezahlt muss der Job sein. Als

ich im Alter meiner Schüler war, habe ich begonnen,

als Türsteher im Kino Scala an der Bielstrasse bei

den Filmtagen mitzuhelfen. Das war 1974. Von den

46 Durchführungen der Filmtage habe ich nur zwei

ausgelassen. Film und Fotografie waren zeitlebens

meine grosse Leidenschaft. Dass es viele junge Leute

gibt, die diese Leidenschaft mit mir teilen, erlebe

ich beim Kuratorium, wo wir versuchen, Menschen

bei der Verwirklichung ihrer kreativen Projekte und

Träume zu unterstützen.»

Alain Gantenbein ist Leiter der Fachkommission Foto

und Film des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung

und Lehrer am Schützenmattschulhaus in

Solothurn. Während fast 30 Jahren war er in der

Geschäftsleitung der Filmtage mit dabei.


«Bereits als Kind habe ich mich

für Schlösser und Burgen

interessiert, klar, welches Kind

ist nicht beeindruckt von

solch alten Gebäuden. Es ist

spannend und lehrreich, in andere

Zeiten einzutauchen – ich mag

die Stimmung auf dem Schloss,

wenn Fantasie, Traum und

Wirklichkeit ineinandergreifen.»

Patrick Jakob Schlosswart

auf Neu-Bechburg in Oensingen

Patrick Jakob ist für Gartenarbeit und Restaurationen um und im Schloss zuständig,

ebenso für die Durchführung von kulturellen Anlässen, Vermietungen und Führungen. www.neu-bechburg.ch


Liebe Deine Stadt.

Liebe Deine Region.

«Bei meiner Arbeit begegne ich vielen Menschen verschiedenster

Herkunft, junge und alte Menschen in

unterschiedlichen Lebenssituationen – fordernde, visionäre,

unzufriedene, geknickte, glückliche ... All diese

Menschen bringen einen Teil ihrer Träume in Form

von eigenen Erwartungen mit ins Alte Spital und beeinflussen

damit unsere tägliche Arbeit. Es liegt mir

viel daran, das Alte Spital als Ort mit einer besonderen

Ausstrahlung und als Ort der Begegnung dynamisch

und lebendig zu halten und den Menschen und ihren

Träumen Raum zu geben. Auch in meinem Leben spielen

Träume eine wichtige Rolle. Ich selber verstehe

mich als eine realistische Persönlichkeit, die ihren Lebensplan

aktiv beeinflusst und gestaltet. Dabei sind

die Träume der Boden, der meine Kreativität spriessen

lässt, sie sind die Basis für all mein Tun.»

Eva Gauch ist die Betriebsleiterin des Alten Spitals. Bei

ihr laufen die Fäden sämtlicher Bereiche zusammen.

Das Alte Spital ist ein Kultur- und Kongresszentrum.

Seine Aktivitäten umfassen die fünf Bereiche Jugend-,

Integrations- und Quartierarbeit, Kultur und Seminar.

www.altesspital.ch

zwei für eins

G U T S C H E I N B O O K L E T


«Ich träume davon, körperlich und geistig gesund

zu bleiben und glücklich alt zu werden. Am liebsten

zusammen mit meiner Lebenspartnerin und mit meinen

Freunden auf einer Insel, wo es auch im Winter

warm und sonnig ist. Wäre die Insel verlassen und

einsam, würde ich ein Fass Absinthe mitnehmen,

zur Beflügelung, einen Laptop mit eingebauten Sonnenkollektoren,

damit ich alle E-Books herunterladen

und lesen könnte, sowie einen gewöhnlichen Zeichenblock

mit Stiften. Heimweh hätte ich dann wohl

trotzdem ab und zu: nach Solothurn und der ‹grünen

Fee›, die irgendwie einfach zu Solothurn und seinen

Leuten gehört und auf einer einsamen Insel nichts zu

suchen hat.»

Roger Liggenstorfer ist Mitinhaber der Absinthe-Bar

«Die Grüne Fee» und war Initiant des Uhuru-Festivals

und des Klosterplatzfests. 1984 gründete er den

Nachtschatten Verlag, der heute ein weltweit bedeutender

Fachverlag für Drogenaufklärung ist. Die Verlagsräume

mit einem kleinen Shop, wo ein ausgewähltes

Sortiment von Büchern zum Verkauf angeboten wird,

befinden sich an der Kronengasse 11 in Solothurn.


«Ich möchte mal eine eigene Familie haben.

Und eine Katze. Und ein Haus. Und ein Boot.

Und einen pinkfarbenen Cadillac!»

Lesley Bogaert Sängerin und Primarlehrerin

Lesley Bogaert hat mit Göla, Bligg, Florian Ast und vielen anderen gesungen. Während Tourneen

arbeitet sie ununterbrochen, dennoch möchte sie das Unterrichten als Gegenpol zum Musikerdasein nicht missen.


LESEZEIT 4 Minuten

Wolfgang Wagmann

’s isch es chlyses Träumli gsy ...

Der Schanzengraben im Norden ein Biotop, im Osten

dagegen ein Badeteich. Vor dem Baseltor eine Liegewiese.

Im Winter wird der Badeteich zur Eisbahn. Man

müsste wohl den Stadtbach durch statt wie früher

über den Schanzengraben leiten. Vergiss es. Wohin

soll dann die halbe HESO?

Träume in Solothurn sind oft Schäume. Wer träumt,

schäumt. Weil es sofort Einwände hagelt. Solothurn

mit seinem «’s isch immer eso gsy» oder «mach liisli,

d Stadt schlooft.» Und dann, träume schwer ...

Ende der 90er-Jahre erwachte Solothurn, es wollte an

die Aare. Der Baudirektor des Kantons legte ein harsches

Veto ein: Die Aare ist tabu, und überhaupt: «L‘état

c‘est moi!» Der Protest war laut, und nun kam einiges

ins Rollen. Die Stadt merkte nach gut zehn Jahren endlich,

dass das Schlachthaus für Besseres als das Lagern

von Fossilien und Theaterkulissen geeignet war.

Solothurn ohne «Solheure»? Unvorstellbar. Dank der

Beharrlichkeit und visionären Kraft von Markus Graf,

Solothurner Head eines Grossbank-Immobilienfonds,

entstand neben der Überbauung Perron 1 die Seminarmeile

mit dem Hotel Ramada. Heute nicht mehr wegzudenken,

damals heftigst bekämpft. Der Campingplatz

und Bootshafen. Um 1990 vom Gemeinderat noch

verworfen, 2002 Tatsache. Die Hafebar. Lanciert von

Gewerbekreisen der Vorstadt, zuerst ein Traum, heute

nur noch traumhaft. Ein Traum, den damals der Leiter

Stadtbauamt fast zunichte gemacht hätte – er wollte

die Bar gegen den Betonbunker der kaufmännischen

Berufsschule ausrichten, an der «Seaside» von Solothurn

war sie ihm zu prominent. Derselbe Chefbeamte

befand im Sommer 2005 den Aushub des Stadtmists

für ein «Port Soleure», ein Klein-Venedig im Westen der

Stadt, als unrealistisch. Viel zu teuer. Der Traum wurde

dennoch in die Welt gesetzt, in einer Beilage der «Solothurner

Zeitung». 18 Monate später präsentierten die

Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron, gestützt

auf eine Idee von «SO-Visionen», die «Wasserstadt».

Sich trauen, zu träumen. Von einer neuen Gondelbahn

auf den Weissenstein. Und sie zum Alptraum wird. Da

muss man durch. Solothurn ist mindestes so hart wie

sein Stein. Aus dem Pisoni St. Ursen schuf. Innert Wochen

legte er damals dem Rat seine Pläne vor – und

überrumpelte die gnädigen Herren völlig. Die Zeit

drängte 1762, der alte Kirchturm war eingestürzt

und das bisherige Projekt nicht mehr machbar. Auch

Einsprachen gabs damals noch nicht. Gute Zeiten für

Träumer wie den Tessiner Stararchitekten. Übrigens:

Gedankt hat Solothurn Pisoni sein Werk nicht. Vor

Beendigung des Baus wurde er entlassen. Aber eines

konnte ihm niemand mehr nehmen: Sein Traum war

wahr geworden, St. Ursen stand.

Träumen wir weiter. Die Kulturfabrik Kofmehl schaffte

es ja 2005 auch, nach einer Kurzplanung à la Pisoni,

loszulegen. 70 000 Leute finden seither jedes

Jahr ihren Weg in die rostige Kult(ur)-Kiste. Eine

Traumquote. Gibts aber noch Räume für Träume in

der kleinen Stadt? Ja. Der Werkhof auf der schönsten

Plattform der Stadt über der Aare sollte in einen

zweckmässigen Neubau an der Westumfahrung zügeln,

vielleicht mit der Kapazität für ein Solothurn mit

40000 Einwohnern. Der Fusionstraum wird ja schon

geträumt. Und die Plattform? Sie böte Platz für Top-

Wohnraum. Der ehemalige Leiter des Stadtbauamtes

sah das anders. Und seine Nachfolgerin es gleich.

Also träumen wir weiter. In eher zehn als 20 Jahren

hat Solothurn einen «Kloster-Cluster», wie er

schweizweit nirgends zu finden ist: Drei Klöster, verbunden

durch eine Wiese mit einer Kapelle drauf. Viel

Platz zum Träumen – aber nur, wenn man ihn sich

nicht schon heute verbaut.

Darum träumen wir lieber von harten Wintern, die es

kaum mehr gibt. Und gehen wir Schlittschuh fahren –

im Schanzengraben?

Wolfgang Wagmann ist 1955 in Solothurn geboren. Nach dem

Abschluss der Verkehrsschule in Biel, startete er als Sportredaktor

bei der «Solothurner Zeitung» 1979 seine journalistische

Karriere. Nach fünf Jahren Chefredaktion bei der Fachzeitschrift

«Ski», kehrte Wolfgang Wagmann 1990 als Stadtredaktor

zur «Solothurner Zeitung» zurück. Wolfgang Wagmann

lebt in Solothurn.


«Das Schönste beim Samichlausen

sind die staunenden Kinder

mit ihrer grenzenlosen Fantasie.

Wenn der Samichlaus mir selber

einen verrückten Traum erfüllen

könnte, würde ich ihn fragen, ob ich

einmal beim Neujahrskonzert der

Wiener Philharmoniker den

Radetzki-Marsch dirigieren darf.»

Reto Pfister Samichlaus

Reto Pfister ist vor einigen Jahren vom Schmutzli zum Samichlaus aufgestiegen.

Wenn er nicht gerade mit Esel und Gehilfen durch die Wälder zieht, arbeitet er als Oberstufenlehrer.


«In meiner Karriere habe ich bisher drei ‹Runners

High›, so genannte Läuferhochs, erlebt. Das Gefühl

dabei ist schwierig zu beschreiben, es hat wahrhaftig

etwas ‹Traumhaftes› an sich. Man entschwebt

der Realität und ist plötzlich ganz woanders. An der

Berglauf-EM in Österreich, als ich auf dem letzten Kilometer

dem Europameistertitel entgegenlief, glaubte

ich, auf einmal zu fliegen. Es war fantastisch! Normalerweise

bleibe ich zum Glück auf dem Boden, sonst

würde ich es wohl nicht schaffen, den Spitzensport

und das Studium aneinander vorbeizubringen. Wenn

gleichzeitig Wettkämpfe und Prüfungen anstehen, ist

die Belastung schon gross. Doch ich lasse mich nicht

stressen. Stress wirkt sich nämlich in fast jedem Lebensbereich

negativ aus. Ich mache, was möglich ist

und wenn etwas nicht gerade erledigt werden kann,

geht die Welt nicht unter.»

Martina Strähl ist Berg- und Langstreckenläuferin

und studiert an der Universität Bern Psychologie. In

ihrer Freizeit fährt sie gern mit dem Fahrrad auf den

Balmberg und unternimmt dort mit Freunden eine

Wanderung. www.martinastraehl.ch

Filme in höchster Qualität und neuster 3D-Technologie


Unsere Hoteliers...

«Die Begegnung mit Solothurn war für uns Liebe

auf den ersten Blick. Wir wünschen uns,

dass unsere grosse Begeisterung für diesen Fleck

Erde auch andere anstecken kann.»

Anita und Peter Basler Hotel Restaurant Roter Turm, Solothurn


– Christoph Bohren –

«Ich habe das grosse Glück, meinen Traum zu leben.

Das Leben bietet einem immer wieder die Chance dazu.

Entscheidend ist, dass man sie als solche erkennt

und nutzt. Diese Einstellung möchte ich insbesondere

auch unseren Lehrlingen mit auf den Weg geben.»

Christoph Bohren

Romantik Hotel Sternen, Kriegstetten

«Schon als Kind faszinierte mich die Gastronomie.

Dass ich heute im Gastgewerbe arbeite, ist kein Zufall.

Ich bin ein zielstrebiger Mensch, der versucht, alle seine

Träume in die Realität umzusetzen.»

Amir und Antonija Zukanovic

Gasthof National, Langendorf

«Ich hatte schon immer den Wunsch, mich selbstständig

zu machen. Dieser Traum ist in Erfüllung gegangen.

Sonst wünsche ich mir, dass man Tiere mit Respekt

behandelt und was sich jeder Mensch wünscht: Gesundheit,

Glück und etwas mehr Frieden auf der Welt.»

Karin Steinger

Gasthof Rössli, Luterbach

– Amir und Antonija Zukanovic –

– Karin Steinger –


«Seit langem träume ich davon, eine

zweimonatige Reise zu machen – unterwegs zu sein

mit leichtem Kopf und wenig Verantwortung.»

Chris van den Broeke Zunfthaus zu Wirthen, Solothurn


«Grosse Träume? Aber sicher!

Immer wenn die Sternschnuppen fallen, wünschen

wir, dass sie wahr werden ...»

Annemarie Brun, Michael Wilhelm, Barbara Mumenthaler

Genossenschaft Kreuz, Solothurn


Kleine Freuden

verschönern den Tag.

4502 Solothurn, Hauptgasse 65, Schmiedengasse 20, Hans Huber-Strasse 38

4600 Olten, Hauptgasse 11, www.suteria.ch

Suteria in der Altstadt Solothurn und Olten/Membre Chaîne Confiseur

– Urs Witmer –

«Seit fünf Generationen ist unser Haus in Familienbesitz,

was meine Vorfahren aufgebaut haben, bedeutet

mir viel. Ich träume davon, den Spuren meines

Ururgrossvaters zu folgen und die Wanderung (Solothurn–Genf–Lyon–Dijon–Basel–Solothurn),

die er vor

160 Jahren gemacht hat, zu wiederholen.»

Urs Witmer

Restaurant zum Chutz, Langendorf

Ein Traum wird wahr!

schon bald...

Stalden 23

Restaurant . Catering . Wein in Solothurn

Esther Bucher & Franz Schäfer


«Mein grosser Traum besteht darin, mir immer

wieder kleine Träume erfüllen zu können.

Ebenso wünsche ich mir, dass meine Arbeit zur

Verwirklichung der Träume meiner Gäste beiträgt.»

Franz Herger Hotel Baseltor, Solothurn


«Bereits als kleines Mädchen

habe ich davon geträumt,

einmal ein grosses Haus zu

besitzen und darin viele

Gäste zu bewirten. Dass dies

später ein Gasthaus sein

würde, habe ich mir damals

noch nicht vorstellen können.»

Marie-Thérèse Dörfler und Gregory Dörfler

Hotel und Restaurant Krone, Solothurn


– Antonio und Rosmarie Farese –

– Walter Im Obersteg –

«Vor über vierzig Jahren hat uns der Zufall nach Solothurn

gebracht, wo wir uns mit einem eigenen Restaurant

und Hotel einen Lebenstraum erfüllen konnten.

Für die Zukunft wünschen wir uns gute Gesundheit,

die uns erlaubt, den Betrieb noch lange mit Liebe

weiterzuführen.»

Antonio und Rosmarie Farese

Hotel Astoria, Solothurn

«Ich habe das grosse Glück, dass viele meiner Träume

in Erfüllung gegangen sind: ein eigenes Hotel, ein

glückliches Familienleben und tolle Kinder. Auch auf

verschiedene Aufenthalte und Tätigkeiten im Ausland

darf ich zurückblicken.»

Walter Im Obersteg

Hotel Ambassador, Solothurn

«Ich bin gern an Orten, wo man die Geschichte förmlich

mit Händen fassen kann. Dass ich heute an einem

solchen Ort arbeite, freut mich jeden Tag neu. Ich

träume davon, die Tradition in einem innovativen Sinn

weiterzuführen.»

Bernd Eigler

Parkforum Wylihof, Luterbach

– Bernd Eigler –


CLOCHARD IS GOOD FOR YOU

*DER ERSTE JEANS-LADEN

IN SOLOTHURN UND OLTEN

UND HEUTE AUCH AN

11 WEITEREN ORTEN STARK

IN JEANS

– Daniel Siegenthaler –

«Träume habe ich viele. Der wichtigste aber ist, dass

mich meine Gesundheit wohlwollend durch die hoffentlich

noch vielen Aufgaben und Herausforderungen

des Geschäfts- und Privatlebens begleitet.»

Daniel Siegenthaler

Ramada Hotel, Solothurn

SOLOTHURN: Gurzelngasse 20

OLTEN: Sälipark


«In Solothurn gefällt es mir ausgezeichnet. Ich habe hier

eine wunderbare Frau und einen interessanten Job

gefunden. Dennoch träume ich davon, auch in Zukunft viel

zu reisen, interessante Länder, Menschen und neue

Konzepte kennen lernen zu können.»

Roland Furrer Hotel Bären und Hotel an der Aare, Solothurn


«Wir gehen mit einem ehrwürdigen Haus und

einer alten Geschichte neue Wege. Es ist ein Grundsatz

und gleichzeitig ein Wunsch von uns, Menschen

für sich und ihre Umwelt zu sensibilisieren.»

Brigitta Ryser, Doris Weyeneth, Claudia Pulver

Kulturhof Weyeneth, Nennigkofen


Sich aktiv weiterentwickeln –

Lernprozesse zur Förderung der

Eingliederung durch Produktion

– Denise und Stefan Reinhard mit Sven und Loïc –

«Der Wunsch nach einer neuen Herausforderung hat

uns von Davos ins Mittelland geführt. Eine so vielseitige

Arbeit in einer so schönen Region ausüben

zu dürfen – damit sind zwei von unseren Träumen in

Erfüllung gegangen.»

Denise und Stefan Reinhard mit Sven und Loïc

Hotel Martinshof, Zuchwil

Die VEBO ist ständig in Bewegung. Denn nur durch die aktive

Weiterentwicklung und Professionalisierung der Personen,

Produkte und Prozesse erreichen wir eine Steigerung der

Wertschöpfung. Gleichzeitig wird auch die Eingliederung

positiv beeinflusst, weil parallel zur Kompetenzerweiterung

der Personen die Chancen zur Anstellung in der Wirtschaft

steigen. Können wir diese Kernaufgaben erfolgreich erfüllen,

dann wird auch die Solidarität der Gesellschaft weniger

beansprucht.

V E B O G E N O S S E N S C H A F T

Werkhofstrasse 8

4702 Oensingen

Telefon 062 388 35 35

Telefax 062 388 35 45

mail@vebo.ch

www.vebo.ch


AM BESTEN

IDEEN

REALISIEREN

Ihr Partner für Beschriftungen

Seit 20 Jahren konzipiert und realisiert

Scheller Werbetechnik Beschriftungen

und Werbung an Gebäuden, Fahrzeugen

und Verkaufspunkten. Schnell,

flexibel und kostengünstig – dank

modernem Maschinenpark und einem

engagierten Team. Lassen Sie sich

von seinen Qualitäten überzeugen. Mit

Scheller Beschriftungen zum Erfolg.

Scheller Werbetechnik

Hans Huber-Str. 38, 4502 Solothurn

Telefon 032 621 68 68

www.scheller.ch

Ihre Kreativagentur

Zu Hause im Herzen von Solothurn feiert

die Kreativagentur Sichtfeld 2011

bereits ihr 5-Jahr-Jubiläum. Von hier

aus unterstützt das inhabergeführte

Team erfolgreich regionale und nationale

Unternehmen mit inspirierenden

Kommunikationslösungen.

Ein starkes Team, von dem wir noch

viel zu sehen bekommen werden.

Sichtfeld GmbH Kreativagentur

Gerberngasse 2, 4500 Solothurn

Telefon 032 625 53 33

www.sichtfeld.ch

Ihr Möbelbauer

Seit 2009 setzt sich Martin Thut mit seinem

Sinn für Ästhetik und Funktionalität

für seine Kundschaft ein. mth führt

Möbelschreinerarbeiten in handwerklich

hoher Qualität aus, individuell und nach

Ihren Wünschen. Zudem produziert und

vertreibt Martin Thut unter dem Label

«mth+friends Möbelideen» eigene und

von anderen entwickelte Produkte.

mth Möbelbau CNC Bearbeitung GmbH

Steinacker 15, 4565 Recherswil

Telefon 032 674 60 94

www.mth-moebelbau.ch

Ihre florale Kurs- & Ideen-Werkstatt

Der Blick in die pflanzliche Natur – ob

von blossem Auge, mit dem Fernglas

oder mit der Lupe – öffnet ein Fenster

zum Leben, in dem wir uns selber spiegeln.

Denise Frey und ihr Team bieten

Kurse, kreieren Ihre floralen Installationen

und erarbeiten Gestaltungskonzepte

für Sie zu Hause, Ihre Geschäftsräume,

Praxen und Restaurants.

MEEHR ALS ..., Denise Frey

Wengistrasse 10, 4500 Solothurn

Telefon 078 699 15 15

www.werk-statt-ware.ch

Ihre Eventtechniker

VXCO ist ihr Partner in Sachen Beleuchtungs-,

Beschallungs- und Videotechnik

für Veranstaltungen jeglicher Art.

Seit mehr als 14 Jahren vermietet, verkauft

und repariert das Team von Boris

Leisi in Deitingen Licht-, Ton- und

Videoequipment von verschiedensten

Herstellern und Partnern. VXCO Eventtechnik

trifft Ihre Sinne.

VXCO Eventtechnik GmbH

Gewerbestr. 6, 4543 Deitingen

Telefon 032 621 88 80

www.vxco.ch


Ihr Rahmenatelier

Schranz Einrahmungen bietet Ihnen

die fachlich kompetente Beratung bei

der Suche nach dem richtigen Rahmen,

Glas und Passepartout. Sei es eine Porträt-Einrahmung

für Ihre Liebsten oder

das Finden adäquater Rahmen für alte

Meister. Nicole Schranz-Ryser erfüllt

Ihre Wünsche mit Freude. Schranz Einrahmungen

berät Sie gerne.

Schranz Einrahmungen

Tellstrasse 3, 4512 Bellach

Telefon 032 622 12 46

nicole.schranz@bluewin.ch

Ihre Bewegungstherapeutin

Natasha Noguera bringt Bewegung in

Kindergärten und Schulen, Heime und

soziale Einrichtungen, Unternehmen

und therapeutische Institutionen. Dank

grosser Erfahrung im Bereich Pädagogik

und Therapie werden die Tanz- und

Bewegungskurse für Kinder und Erwachsene

Ihren individuellen Wünschen

und Bedürfnissen angepasst.

Natasha Noguera

Kapellenstr. 27, 4565 Recherswil

Telefon 032 622 41 20

www.bewegend.ch

«Wir

drucken

nicht

nur…»

Ihre Multimedia-Factory

Studio Jeker produziert seit 20 Jahren

visuelle Inhalte in den Bereichen Fotografie,

Film und 3-D. Das eingespielte

Team um Martin Jeker und Karenina

Spade setzt Ideen in starke visuelle

Botschaften um und entwickelt mit

Passion, Kreativität und Professionalität

eine unverwechselbare Bildsprache

für anspruchsvolle Kunden.

studiojeker GmbH

Weitestrasse 3, 4512 Bellach

Telefon 032 623 45 42

www.studiojeker.ch

Ihre Lichtdesigner

Mit Licht zu gestalten, ist täglich eine

spannende, kreative Herausforderung,

der sich die Lichttechnik Ludäscher AG

seit über 20 Jahren mit Leidenschaft

verschrieben hat. Die Lichtplanung von

Hubert Ludäscher für private und gewerbliche

Räume setzt auf qualitativ

hochstehende Lösungen. Licht vollendet

Architektur und Raumgefühl.

Lichttechnik Ludäscher AG

Obachstr. 9, 4500 Solothurn

Telefon 032 623 61 60

www.lichttechnikag.ch


Träume Ernst Mattiello


Mensch Solothurn!

Abonnieren und Buch gewinnen!

Für Heimwehsolothurner, Sammler und

Freunde des guten Geschmacks – es ist

nie zu spät. Legen Sie sich eine Gesamtausgabe

von Mensch Solothurn! an und

abonnieren Sie hier mit untenstehendem

Coupon die nächsten drei Jahresausgaben

des Magazins. Mit rascher Entschlossenheit

und etwas Glück gehören Sie zu

den ersten fünf Einsendern und Gewinnern

von Franco Supinos neustem Buch

«Solothurn liegt am Meer».

Füllen Sie dazu einfach den untenstehenden

Coupon aus oder bestellen Sie das

Magazin auf www.menschsolothurn.ch

o Ich möchte die drei nächsten Jahresausgaben vom Magazin

Mensch Solothurn! für Fr. 30.– nach Hause bestellen.

o Ich möchte Mensch Solothurn! unterstützen und die

drei nächsten Jahresausgaben als Gönnerabo für Fr. 60.–

nach Hause bestellen.

o Wir möchten Mensch Solothurn! in unserer Firma

auflegen und bestellen von den nächsten 3 Jahresausgaben

je 5 Exemplare für Fr. 150.–

«… wir

sind

auch

sozial!»

albrecht druck ag

4564 obergerlafingen I albrecht-druck.ch

facebook.com/albrechtdruck

Der Mensch steht bei uns

im Vordergrund.

Albrecht Druck AG

im Social Media:

Firma:

Vorname:

Nachname:

Strasse:

PLZ/Ort:

E-Mail:

o Rechnung per E-Mail (E-Banking)

o Rechnung per Post (plus Fr. 5.–)

Coupon oder ganze Seite einsenden an:

Mensch Solothurn!, Zeughausweg 6, 4528 Zuchwil


www.nasevelo.ch

«Für mich sind Träume und Visionen die Antriebsfeder

für mein Handeln. Sie geben mir Halt und die

Motivation, in einer bestimmten Richtung weiterzumachen.

Nachdem ich viele Jahre als Ingenieur in der

Wirtschaft tätig war, habe ich den Ausstieg gewagt

und mir den Traum verwirklicht, mit Mensch und Tier

zu arbeiten. Obwohl es nicht immer einfach war, habe

ich diesen Schritt nie bereut. Die Herausforderung

meines beruflichen Alltags ist, dem Menschen beizubringen,

warum sich ein Pferd so oder anders verhält

und was es uns damit sagen will. Ich versuche, die

Sprache der Pferde zu vermitteln. Die schönsten Momente

sind immer die, wenn die Besitzer des Pferdes

verstehen, was in der Kommunikation mit dem Tier

falsch interpretiert wurde und wie einfach sich das

Problem meist beheben lässt. Nicht selten sehe ich

dann Tränen des Glücks.»

Arnoud van der Sman ist Pferdetrainer und hat in seiner

Laufbahn bereits mit rund 1500 Pferden und 40

verschiedenen Rassen gearbeitet. Der Freiberger Wallach

Elios ist eines dieser Pferde. www.pferdetrainer.ch


«Meine Eltern haben den Kiosk zwei

Wochen vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs

eröffnet. Hätten sie nicht an ihrem Traum

vom eigenen, kleinen Geschäft festgehalten,

gäbe es den Kiosk heute wohl nicht mehr.

Wir leben ihren Traum, der auch unserer geworden

ist, bereits in der dritten Generation weiter.»

Elsbeth Jenni Inhaberin des Bieltor-Kiosks

Elsbeth Jenni, Guido Jenni und Tochter Sandra führen den Kiosk über die Generationen hinweg seit insgesamt 72 Jahren.


«Obwohl ich ein geselliger Mensch

bin und es mag, wenn hier in

der WC-Anlage möglichst viel läuft,

sehne ich mich manchmal nach

der Stille. Deshalb träume ich davon,

später auf dem Friedhof oder im

Krematorium zu arbeiten.»

Kurt Wälti Mitarbeiter Wärchstatt Wyssestei

Kurt Wälti ist seit der Eröffnung der WC-Anlage bei der Reithalle dort im Einsatz. Die Wärchstatt Wyssestei gehört zur Solodaris Stiftung. www.solodaris.ch


Mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum, mein grösster Traum,

ist es, gegen Lebensende sagen zu können: Mein grösster Traum hat sich wirklich erfüllt,

denn alle meine Entscheidungen waren richtig,

alle meine Taten waren umsichtig,

alle Erfahrungen waren wichtig

und Geld ist letztlich nichtig.

Lebenstraum Christina Gasser


AM BESTEN

BAUEN UND

WOHNEN

Ihr Bodenfachgeschäft

Ob Bodenbeläge, Teppiche oder Parkett.

Bei Mobilia geniessen Sie eine fachmännische

Beratung. Von einer professionellen

Projekt-Begleitung bis hin zum

Verlege-Team sorgt Mobilia für eine tadellose

Arbeit. Hochstehende Produkte

und Erzeugnisse garantieren Ihnen die

erforderliche Qualität. Lassen Sie sich

beraten und schauen Sie mal vorbei.

bodenMobilia

Bodenbeläge | Teppiche | Parkett

www.mobilia-solothurn.ch

Mobilia Solothurn AG

Bielstr. 15, 4502 Solothurn

Telefon 032 622 34 24

www.mobilia-solothurn.ch

Ihre Maler und Gipser

Seit 1882 setzt sich die Firma Pfister

für die zufriedenstellende Realisierung

Ihrer Wünsche ein. Ob ganze Gesamtsanierungen

in Geschäfts- und Privatliegenschaften,

umfassende Hochhaussanierungen

oder kleine Ausbesserungsarbeiten.

Die Firma Pfister übernimmt

sämtliche Maler- und Gipserarbeiten

gerne für Sie.

Pfister Maler & Gipser AG

Bürenstr. 19, 4500 Solothurn

Telefon 032 685 42 64

maler.pfister@bluewin.ch

Ihr Partner für Solartechnik

Mit durchdachten und auf maximale

Effizienz ausgerichteten Komplettanlagen

vereint Solarpunkt Ökonomie

und Ökologie. Von der Projektierung bis

zum fertig installierten System erhalten

Solarpunkt-Kunden die komplette

Solar- und Energietechnik aus einer

Hand. Service und Garantie sind selbstverständlich

inbegriffen.

Solarpunkt Energietechnik

Weitestrasse 3, 4512 Bellach

Telefon 032 530 17 66

www.solarpunkt.ch

Ihr Partner für lauschige

und coole Gärten

Seit 1962 ist die Flury & Emch Gartenbau

AG der ideale Partner für lauschige

Gärten und coole Badeteiche,

Planung und Gartengestaltung von

Natursteinarbeiten und naturnahen

Gärten, Ingenieurbiologie, Gartenumänderungen,

Gartenunterhaltsarbeiten,

Winterschnitt und biologisch gereinigte

Pools. Die Firma verfügt über ein

23-köpfiges Spezialistenteam, welches

durch einen modernen Maschinenpark

ergänzt wird. Der Betrieb ist Mitglied

des Verbandes Jardin Suisse und

aktiv im Schweizerischen Verband für

naturnahe Badegewässer und Pflanzenkläranlage

(SVBP). Es ist eine

Selbstverständlichkeit, up to date zu

sein. Das Team von Flury & Emch AG

kreiert Oasen für den Alltag und freut

sich auf Ihre Herausforderung.

Flury & Emch Gartenbau

Industriestr. 6, 4543 Deitingen

Tel. 032 614 29 13, www.flury-emch.ch

info@flury-emch.ch

Ihr Kundenmaurer

Grosse und kleine Umbauten, Renovationen

und Sanierungen. Seit 24 Jahren

die Spezialität von Andreas Reusser.

a. reusser bau gmbh

Eidg. dipl. Hochbaupolier, Kapellenstr. 27

4565 Recherswil, Telefon 032 675 65 38

a.reusser.bau@bluewin.ch


Ihr Elektrofachgeschäft

Seit 1987 installiert die Firma Sergio Lo

Stanco Elektro AG in der ganzen Region

Elektro- und Telematikanlagen. Vom beratenden

Gespräch bis zur fertigen Installation

erhalten Sie nur beste Qualität

in einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Seit Anfang 2011 hat

sich Sergio Lo Stanco mit der Burkhalter

Gruppe zusammengeschlossen.

Sergio Lo Stanco Elektro AG

Reiherweg 6, 4562 Biberist

Telefon 032 672 31 71

www.lostanco.ch

Sightseeing.

Ihr Partner für Immobilien

Trix Rüetschli führt seit mehr als 20

Jahren die Firma Rüetschli Immobilien.

Das Immobilien-Büro für die Region

Solothurn, Aargau und das Berner Seeland

stellt für Sie unverbindlich eine

Auswahl an attraktiven Liegenschaften

nach Ihren Wünschen, Ihrem Budget

und Ihren Interessen zusammen. Hier

finden Sie garantiert Ihr Traumhaus.

Rüetschli Immobilien

Paradiesstr. 1, 4573 Lohn-Ammannsegg

Telefon 032 677 31 42

www.rueetschli.ch

Besuchen Sie uns in:

Biel/Bienne J. Renferstrasse 52, T 032 328 28 28

Hägendorf Industriestrasse Ost 7, T 062 209 09 09

Formschöne Armaturen, Badewannen,

Duschkabinen, Garnituren, Leuchten, Möbel,

Spiegel, Trenn wandsysteme, Waschtische

und eine Vielfalt an attraktivem Zubehör:

Auf Ihrer Sight seeing-Tour bei SABAG

erwartet Sie tausendundeine Bad- und

Wellness-Idee – einzeln oder zu Gesamtbildern

mit Boden- und Wandbelägen aus

dem Baukeramik-Angebot vereint, die echt

sehenswürdig sind.

sabag.ch


LESEZEIT 4 Minuten

Kilian Ziegler

Traum mir in die

Augen, Kleines – ein Plädoyer

fürs Träumen

Sie schimpfen mich Träumer – wie negativ dies doch

klingt. Visionär mutet schon besser an, gleichwohl

unterscheiden sich die Begriffe kaum. Aber warum

dieser abfällige Blick auf den Fantasierenden? Ich

bin bei weitem nicht der Einzige meiner Sorte, schon

John Lennon sang: «You may say I’m a dreamer, but

I’m not the only one.»

Wir Träumer sind keineswegs weltfremd, schlafwandeln

mitnichten durchs Leben. Unsere Wünsche, und

seien sie noch so utopisch, sind unser Antrieb, unsere

Motivation. Wir malen uns Szenarien aus, wie es

sie noch nie gegeben hat, ganz ohne Stift und Papier.

Die Fantasie ist unser Imaginährboden, wovon wir

Ideen ernten. Wir benötigen keine teuren Flugtickets

zu Traumstränden, Träume stranden bei uns, ganz

von alleine. Unsere Traumfabriken sind zwar nicht so

glamourös wie jene aus Hollywood oder solche am

Broadway, jedoch sind sie echt.

Martin Luther King Jr. hatte einen Traum, wir haben

unzählige wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Wovon wir träumen, ist allerdings nicht von Belang,

Hauptsache wir tun es. Traumlos heisst ziellos.

Also hört her, ihr zu Fleisch gewordenen Traumfänger,

ihr Stammspieler der Rationalmannschaft, lasst euch

sagen: Die Realität nimmt sich viel zu wichtig – so

gebt euren Wünschen eine Chance. Klar, das «echte

Leben» gilt es nicht zu vernachlässigen, selbstverständlich

darf man nicht naiv darauf spekulieren,

dass sämtliche Fantasien real werden. Aber nur weil

etwas illusorisch klingt, heisst das noch lange nicht,

dass es nicht in Erfüllung gehen wird. Dazu kommt:

Wer in der Traumwelt taumelt, erfährt in der Wirklichkeit

keinerlei Konsequenzen, was will man mehr?

Das Traumland ist nicht nur unendlich gross, womit

es einiges zu entdecken gibt, es bietet ebenfalls allen

Asyl – erst noch ohne Aufenthaltsbeschränkung. Hier

gelten ganz eigene Gesetze, egal wie schräg, oder ungreifbar

sie erscheinen: Fliegen? Kein Problem. Durch

Wände gehen? Aber sicher doch. Die Katze ist deine

Tante, spricht akzentfrei Portugiesisch und tanzt Lindy

Hop? Öhm, warum auch nicht.

Es ist normal, dass wir Träumer auf der Strasse vor

uns hinlächeln, im Einkaufszentrum ins Leere starren

oder ungewöhnlich oft am Rolltreppen-Ende

stolpern. Wir träumen auch wach, mit geöffneten Augen,

ohne das Nachtkissen zu küssen. Und falls wir

aus den Tiefen der Gedanken auftauchen, drücken

wir die imaginäre Snooze-Taste und schwelgen weiter

in Parallelwelten.

Menschen kommen und gehen, Probleme wohl auch,

aber die wahren, grossen Träume bleiben, egal was

passiert. Und falls wir, die Träumenden, die Visionäre,

oder wie man uns auch immer nennen will, falls

wir also irgendwann unerklärlich versagen sollten,

schöpfen wir neue Energien aus alten Visionen – keine

Tanksäule, kein Bankkonto ist besser. Zugegeben,

die Wege mögen klein sein vom Traum zum Trauma

zum Albtraum, dennoch bleiben wir freien Willens in

der Traumhaft gefangen. Daraus ausbrechen? Wir

denken nicht im Traum daran.

Kilian Ziegler ist 1984 in Olten geboren. Kilian Ziegler ist Slam

Poet und Texter. Seit Januar 2008 nimmt er an Poetry Slams im

In- und Ausland teil. 2009 erhielt er den Solothurner Werkjahrbeitrag.

Er gibt Workshops und Vorträge an Schulen, moderiert

Veranstaltungen und schreibt Kolumnen für diverse Medien.

Kilian Ziegler lebt in Trimbach. www.lavachekili.ch

Bild: ZVG


ALLEE

Das Beste...

Königshof Allee

Als kultivierte Wegbegrenzung ist die

Allee in der Schweiz eine eher junge

Erscheinung, Frankreich hingegen

kennt sie seit Jahrhunderten. So liegen

die Wurzeln des Begriffs Allee auch im

französischen Verb «aller» (gehen).

Der 300 Meter lange Zugang zum Herrenhaus

Königshof ist die kompakteste

und schönste Allee Solothurns. Die

in zwei Reihen gepflanzten Ahornbäume

bilden im Sommer mit ihren breiten

Kronen ein wunderbares Blätterdach.

Leider sind vor einigen Jahren Bäume

wegen einer Krankheit eingegangen.

Sie wurden aber in der Zwischenzeit

durch neue ersetzt.


HAUSTIER

Katze «Tigerli»

Das 12-jährige Büsi «Tigerli» lebt seit

10 Jahren im Alterszentrum Wengistein.

Damals zugelaufen, wird es

heute von den Bewohnern und Mitarbeitenden

liebevoll betreut. Weil man

gemerkt hat, welch positiven Einfluss

Hunde und Katzen auf die Psyche

der älteren Menschen haben, werden

Haustiere mittlerweile in vielen Altersheimen

gern gesehen. So hoffen wir,

dass das «Tigerli» die Bewohner vom

Alterszentrum Wengistein noch lange

erfreut und auf den weiten Dächern

des Wengisteins herumstreift.


BRÜCKE

Aarebrücke Grenchen

Der Aareübergang zwischen Grenchen

und Arch wurde in den Jahren 1994

und 1997 realisiert. Die gebogene Brücke

markiert das Zusammentreffen

der beiden Kantone in der Strassenrichtung

sowie zweier Regionen in

der Flussrichtung. Die vier Treppenabgänge

zum Aare-Ufer zeugen von einer

sorgfältigen Umgebungsgestaltung.

Nicht die einzige Brücke in Grenchen,

die sich sehen lassen kann.

MÄRET

Weihnachtsmarkt Vorstadt

Der Weihnachtsmäret in der Solothurner

Vorstadt kann vielleicht sogar diejenigen

begeistern, die sonst dem Weihnachtsrummel

lieber entfliehen. Tauchen

Sie ein in ein Märchen, trinken Sie

einen Punch, treffen Sie Freunde und

Bekannte und besorgen Sie sich ein

schönes Geschenk. Der Weihnachtsmäret

findet dieses Jahr vom 14. bis

18. Dezember 2011 beim Kreuzackerpark

in der Vorstadt statt.

Bild: www.ch-info.ch

Für die optimale Beleuchtung im

Innen- und Aussenbereich:

wir beraten.

Für die energieeffiziente LED-Lösung:

wir planen.

Für die höchste Qualiät von der

Beratung bis zur Ausführung:

wir installieren.

Kontaktieren Sie uns. Gerne planen

und realisieren wir Ihr Licht im

privaten oder gewerblichen Bereich.

PLÄTZLI

Fischerhaus Grenchen-Bettlach

Das Fischerhaus vom Fischereiverein

Grenchen-Bettlach wurde 1988 in unzähligen

Fronstunden erbaut und vor

zwei Jahren mit einer modernen Küche

erweitert. Täglich trifft man sich hier

zum Auffrischen des Fischerlateins

und immer am ersten Donnerstag des

Monats zum Fischerhöck. Das Fischerhaus

steht auch «Nichtmitgliedern»

offen und ist besonders im Sommer ein

lauschiges Plätzchen.

ARCHITEKTUR

Kirchenzentrum Langendorf

Das ökumenische Kirchenzentrum in

Langendorf, welches vom Zürcher Architekten

Manuel Pauli 1969–1971 erbaut

wurde, ist bis heute ein Blickfang.

Es war das erste ökumenische Kirchenzentrum

der Schweiz mit je einem

Gottesdienstraum für Katholiken und

Reformierte sowie einem gemeinsamen

Glockenturm. Obwohl wieder einmal

ein Neuanstrich nötig wäre, ist die

gute Architektur unverkennbar.

Bild: ZVG

lichttechnik ludäscher ag

obachstrasse 9 . 4500 solothurn

t 032 623 61 60 . info lichttechnikag.ch

www.lichttechnikag.ch


Für jeden

Geschmack ein

Museum

Kunstmuseum

Werkhofstrasse 30, Telefon 032 624 40 00

Di – Fr: 11 – 17 Uhr, Sa+So: 10 – 17 Uhr

www.kunstmuseum-so.ch

Naturmuseum

Klosterplatz 2, Telefon 032 622 70 21

Di – Sa: 14 –17 Uhr, So: 10 – 17 Uhr

www.naturmuseum-so.ch

Museum Blumenstein

Blumensteinweg 12, Telefon 032 622 54 70

Di – Sa: 14 – 17 Uhr, So: 10 – 17 Uhr

www.museumblumenstein.ch

WANDERUNG

Planetenweg

Der Planetenweg liegt auf dem Bergrücken

des Weissensteins. Er führt

vom Kurhaus über die Hasenmatt bis

zum Grenchenberg und kann bei gemütlichem

Tempo in ungefähr dreieinhalb

Stunden zurückgelegt werden.

Der Weg, der in einem Massstab

von eins zu einer Milliarde angelegt

ist, wurde 1978 durch die Vereinigung

Pro Weissenstein errichtet und ermöglicht

einen realistischen Vergleich

der Grössen und Distanzen im Sonnensystem.

Ein Meter der Wanderung

entspricht einer Million Kilometer im

echten Sonnensystem. Am Start des

Planetenwegs beim Kurhaus Weissenstein

ist ein grosses Sonnenmodell

angebracht, ebenso befinden sich bei

jedem Planeten runde Infotafeln, die

unter anderem über den Durchmesser,

die Temperaturen bei Tag und Nacht

und über die reale Grösse der Sonne,

vom betreffenden Planeten aus gesehen,

informieren. Die Hasematt ist der

ideale Ort für einen Zwischenstopp mit

einem gemütlichen Picknick und beeindruckender

Sicht auf das Alpenpanorama.

Obwohl der Planetenweg ein

wenig in die Jahre gekommen ist, Beweis

dafür ist nicht zuletzt, dass Pluto

noch immer als Vollplanet aufgeführt

wird, garantiert die dreieinhalbstündige

Expedition ein abenteuerliches

Unterfangen und vermittelt ein Gefühl

davon, wie winzig klein wir Menschen

doch eigentlich sind.

BRÄTLIPLATZ

Widehopf

Die Aare ist der längste Fluss, der gänzlich

innerhalb der Schweiz verläuft. Einige

Orte mit alten Flussübergängen

reichen bis in die römische Zeit zurück,

so auch Solothurn. Heute wird die Aare

mit den vielen romantischen Brätliplätzen

vor allem zum Freizeitvergnügen

genutzt. Ein prächtiger Brätliplatz

befindet sich beim Widehopf zwischen

Bellach und Selzach. Nirgendwo

schmeckt die Wurst besser!

KULTURVERMITTLUNG

Kunsthaus Grenchen

Das Kunsthaus Grenchen, welches 1972

gemeinsam von der Stadt Grenchen und

dem Kunstverein errichtet und im Jahre

2008 mit einem modernen Pavillon

erweitert wurde, zeigt jährlich 4 bis 6

Wechselausstellungen. Kunstwerke

und Kunstschaffende brauchen ein

Publikum und für die Begegnung zwischen

Kunst und Publikum braucht es

die entsprechenden Infrastrukturen.

Wer in sie investiert, fördert Kultur!


WANDMALEREI

Stuag

Mit einer Fläche von 200 Quadratmetern

ist die Wandmalerei am Bahnhof

Solothurn die grösste der Region. Im

Jahre 1988 von der Firma Stuag in Auftrag

gegeben, hat der Zeichnungslehrer

Jürg Parli ein zeitloses Werk geschaffen.

Trotz der sich langsam abblätternden

Farbe sind oben auf der «Schanz»

die Einwohner der Stadt Solothurn zu

erkennen, die der Legende zufolge

einst von dort aus Gott dabei zuschauten,

wie er die Welt erschuf.


VERKEHRSKREISEL

Tela-Kreisel

Nach achtmonatiger Arbeit wurde der

Kreisel «Ängi» in Niederbipp vom Graphik-Designer

und Kunstschaffenden

Edy A. Wyss 2003 fertiggestellt. Er gewann

den damals von der Tela-Fabrik

ausgeschriebene Wettbewerb. Der

Kreisel symbolisiert, wie aus Holz –

und damit dem ursprünglichen Material

– die Produkte der Tela entstehen.

Der Tela-Kreisel ist ein farbiger Tupfer

im sonst eher grauen Verkehrsalltag.


BÄNKLI

Riedholz

Die 1881 in Attisholz gegründete Cellulosefabrik

hatte eine lange Tradition, die

mehrere Generationen miteinander verband.

Bestimmt lohnen sich ein paar Gedanken

zur Entwicklung des einstigen

Industrieflaggschiffes der Schweiz, welches

mit seinem Niedergang ein trauriges

Kapitel geschrieben hat. Wer sich

dazu am liebsten setzen möchte, findet

mit dem Bänkli oberhalb des Borregard-

Areals einen hervorragenden Platz.

ENGAGEMENT

slowUp

Bei strahlendem Wetter und sommerlichen

Temperaturen fand im vergangenen

Frühling der erste slowUp

im Raum Solothurn-Buechibärg statt.

Mehr als 20 000 Teilnehmende aus der

Region und der ganzen Schweiz haben

auf Rollen und Rädern Solothurn und

den Buechibärg «erfahren». Eine gute

Sache auch für weniger Sportliche.

Der nächste slowUp wird am Sonntag,

10. Juni 2012, durchgeführt.

Bild: ZVG

KULTURVERANSTALTER

FragArt

Seit 30 Jahren organisiert Franz Grimm

die FragArt-Konzerte, mit denen er dem

Publikum das Wesen der Musik näherbringen

will. Das erste FragArt-Konzert

wurde 1983 durchgeführt und war ein

Klavierrezital mit dem Solothurner Pianisten

Urs Jäggi. Das 500. Konzert

findet am 27. November 2011 im Konzertsaal

Solothurn mit Musik von Giora

Feidmann und dem Gershwin String

Quartett statt.

VORSTADT

Buechibärger Märet

Ende August 2010 hat der Spezialitätenmarkt,

an dem Frischprodukte wie

Gemüse, Obst, Spezialitäten aus Kräutern,

Kaninchenfleisch und Brot aus

demVerbessern

Bucheggberg verkauft werden,

zum ersten Mal auf dem Rossmarktplatz

stattgefunden. Mit dem Markt

soll die Vorstadt belebt und die Vorstädtler

ein bisschen näher zusammengebracht

werden. Eine tolle Sache.

Jeweils donnerstags von 14 bis 20 Uhr.

Bild: ZVG

Bild: ZVG

Kompetenz für

Ihre Zukunft

Beruf

l Neue berufliche Schritte?

l Auf Stellensuche?

l Vor einer Berufsprüfung?

Laufbahn

l Talent, Begabung, Vision?

l Karriere mit Lebensbalance?

l Branchenwechsel?

Bildung

l Seminare

l Lehrgänge mit Zertifikat

l Coaching

Bewegung

l Sport-Fachbetreuung

l Personal Training

l Bewegungskonzepte

Ihre Partner

Eggenstrasse 13

4573 Lohn-Ammannsegg

www.actaveo.ch

Telefon 079 745 44 43

Reto Gertschen

l

Eidg. dipl. Ausbilder FA

l

Eidg. dipl. Trainer

Leistungssport FA

l

Inhaber UEFA Pro-Lizenz

l

Dipl. Coach

l

Berufsbildner

Andrea Hamidi

l

Eidg. dipl. Ausbilderin FA

l

Kommunikationsfachfrau

NDK

l

Berufs-/Laufbahnberaterin

l

Dipl. Coach

l

Berufsbildnerin


Busleten

Der Busletenbach verläuft im Walddreieck

zwischen Bellach, Oberdorf und

Lommiswil. Weil der Haltenbach vor

mehreren hundert Jahren bei Gewitterzeiten

und während der Schneeschmelze

enorm viel Wasser führte,

kam es zu zahlreichen Überschwemmungen.

Ein Teil des Wassers wurde

deswegen nach Oberdorf abgeleitet

– der Busletenbach entstand. Heute

führt ein wunderschöner Panoramaweg

über Wiesen und Wälder am Ufer

der beiden Bäche entlang. Ein Sonntagsausflug

zum Energie tanken!

SPAZIERGANG


LESEZEIT 4 Minuten

Christina Gasser

Das zuckersüsse Leben

Das Abendritual ist seit Monaten dasselbe: Nach erledigter

Arbeit fläze ich mich vor den Fernseher und

träume bei einer Rosamunde-Pilcher-DVD mit einer

Schachtel Mini-Mohrenköpfen von der grossen Liebe.

Wobei, Verzeihung, Mohrenköpfe darf man nicht

mehr sagen. Ebenso wenig Negerküsse, wie die Deutschen

sie zu nennen pflegten. Politisch unkorrekt, so

heisst es. Aber wie sollte man das Dessert sonst nennen?

Afroamerikanische Süssspeise vielleicht? Nein,

klingt irgendwie lächerlich. Wie wäre hingegen die

Umschreibung süsser Eischnee auf rundem Biskuitboden,

umhüllt von einem dunklen Schokoladenmantel?

Trifft die Sache zwar kompliziert, aber zumindest

recht genau. Nun, nach dem siebten Mini übermannt

mich stets das schlechte Gewissen. Ich schaue an mir

herunter und erkenne mit Bestürzung, dass sich mir

mein Körper nicht nur tagtäglich, sondern vielmehr

stündlich entfremdet: Die Hüften zu breit, der Bauch

zu kugelig, die Beine zu massig.

Wenn ich zu vorgerückter Stunde in diesen, meinen

gedanklichen Abgründen versinke, ruft meistens eine

Freundin an, fragt nach meinem Befinden, ohne sich

wirklich dafür zu interessieren, und beginnt mir ausführlich

zu erklären, wie anspruchsvoll es doch sei,

Kinder zu erziehen. Als Paradebeispiel nennt sie mir

ihren Jüngsten, der kürzlich im Begriff gewesen sei,

die halbe Wohnung abzufackeln, weil im Kindergarten

gerade das Thema »Feuer« erörtert würde und

die Kindergärtnerin erwähnt habe, dass man Feuer

nur an geschützten Stellen und unter Aufsicht der

Eltern machen dürfe. Das müsse der kleine Pascal irgendwie

missverstanden haben. Anschliessend klagt

sie mir über ihren Göttergatten, der, nachdem sie ihn

wegen eines Seitensprungs mit einer Verkäuferin bei

Mc Donald’s vor die Tür gesetzt hatte, ihr versprochen

habe, künftig die Finger von Fastfood zu lassen und

somit auch von der Verkäuferin. Deshalb habe sie ihn

wieder in ihr Bett gelassen und sei nun schwanger.

Nach solchen Telefonaten bin ich froh und dankbar,

unverheiratet zu sein. Beziehungen sind nämlich

anstrengend, stets eine Qual, weil in letzter und absoluter

Konsequenz aus Verliebtheit tatsächlich Liebe

entstehen kann. Gefährlich! Liebe ist nicht berechenbar

– und eines Tages ebbt die Leidenschaft ab, Zuneigung

wendet sich in Eifersucht, Misstrauen, und

das, was die Verliebtheit dankbar ignorierte, weicht

zuletzt einer unschönen Realität. Damit stehen sich

am Ende – also nach gut drei Monaten – zwei Menschen

gegenüber, die so gar nichts mehr miteinander

verbindet, weil es während der ganzen Zeit nie zu

einer wirklichen emotionalen Annäherung, Öffnung

und Nähe gekommen ist. Ausser beim Sex.

Wenn ich also nach einem langweiligen Fernsehabend

die Schachtel mit den 24 Minis – dem süssen

Eischnee auf rundem Biskuitboden, umhüllt von einem

dunklen Schokoladenmantel – vertilgt habe,

begebe ich mich zu Bett, weil ich es nicht mehr ertragen

kann, den Widerstand hinsichtlich des süssen

Eischnees auf rundem Biskuitboden, umhüllt von

einem dunklen Schokoladenmantel, gebrochen zu

haben. Deshalb beende ich den Tag, lösche das Licht,

kuschle mich unter die Decke und träume von einem

Haus am Strand, lachenden Kindern, einem gut aussehenden

Mann und einer Rosamunde-Pilcher-Stimmung.

Und am nächsten Morgen? Da erwache ich

panisch und gehetzt, weil ich den Wecker nach dem

siebenundzwanzigsten Klingeln wieder nicht gehört,

stattdessen verschlafen habe und mich beeilen

muss, noch rechtzeitig zur vereinbarten Schwangerschaftsvoruntersuchung

zu kommen.

Christina Gasser ist 1975 in Grenchen geboren. 1997 absolvierte

sie das Kindergartenseminar in Solothurn, 2003 folgte das

Lehrerinnenpatent. 2006 erhielt Christina Gasser den Werkjahrbeitrag

des Kantons Solothurn und 2009 erschien das Buch

«Traummann per E-Mail». Christina Gasser lebt in Lostorf und

arbeitet in Obergösgen. www.christinagasser.ch

Bild: ZVG


AM BESTEN

LERNEN

UND WEITER-

BILDEN

Ihr Bauchtanzkurs

Probieren Sie mal etwas Neues und besuchen

Sie einen orientalischen Tanzkurs

bei Sibylle Gaspar. Durch die fliessenden

und weichen Bewegungen wird

Ihr Körper in Einklang gebracht und

das Selbstbewusstsein gestärkt. Entdecken

Sie Ihre innere und äussere

Schönheit und finden Sie zu einem ausgeglichenen

Wohlbefinden.

A M M U R A

Sibylle Gaspar

Telefon 079 752 88 34

www.ammura.ch

info@ammura.ch

JAHRESAUSSTELLUNG

Annatina Graf

An der letztjährigen Jahresausstellung

setzt sich Annatina Graf, die 1965 in

Zürich geboren wurde und seit 1998

in Solothurn lebt, in ihren Arbeiten mit

dem Erwachsenwerden als Zeit von

subtilen Träumen und Hoffnungen

auseinander. Gleichzeitig reflektiert sie

eigene Erfahrungen, vergangene und

aktuelle Sehnsüchte. Ein Muss für all

jene, die gern über die eigenen Träume

nachdenken und gute Bilder lieben.

VERGESSENES

Alte Hauptpost Solothurn

So sah der Aarequai 1915 aus. Die alte

Post wurde zwischen 1894 und 1902

vom St.Galler Architekten Hans Wilhelm

Auer erbaut. Vom neubarocken und

turmbekrönten Monumentalbau erinnert

vor allem die Südfassade an Auers

Hauptwerk, das Parlamentsgebäude

des Bundeshauses in Bern. Auch von

Auer stammt der Luzerner Bahnhof.

1975 wurde die alte Post abgebrochen.

Schade eigentlich.

Bild: ZVG Bild: ZVG

AUSSICHT

Kappelihof Grenchen

Steht man beim Waldrand hinter dem

Kappelihof auf dem Weg nach Romont,

wird der Blick frei für die wunderbaren

Weiten der Aarelandschaft. Eingebettet

zwischen einem kleinen Hügel und

dem Wald, fühlt man sich an einem

sonnigen Tag ein bisschen wie in der

Provence. Einen Spaziergang, eine

kurze Rast oder einen Besuch der kleinen

Kapelle sollten Sie sich nicht entgehen

lassen.

SPORT

Vitaparcours

Die ersten Vitaparcours wurden 1968

auf Initiative der damaligen Vita Lebensversicherungs-Gesellschaft

eingerichtet.

Unterdessen gibt es in der

Schweiz über 500 Vitaparcours. Von

den fünf Vitaparcours in unserer Region

haben wir den 2,5km langen Parcours

der Gemeinden Zuchwil/Derendingen

ausgewählt. Vitaparcours sind

wieder «IN». Willkommen im grössten

Fitness-Club der Schweiz!


LADEN

Hofladen

Wenn Sie im Bucheggberg sind, sollten

sie keinesfalls auf einen Besuch

im Hofladen von Vreni und Peter Stuber

in Gächliwil verzichten. Nebst

Würsten, Eiern, Süssmost, Brownies

und Honig finden Sie einen Kaffeautomaten

und allerlei kuriose Geschenke,

liebevoll präsentiert in so genannten -

Verkaufsautomaten, wie sie aus früheren

Zeiten bekannt sind. Seit mehr als

15 Jahren bekommen Sie ausserdem

selbstgemachtes Buurebrot, Zöpfe und

diverse Kernenbrote.


AM BESTEN

EINKAUFEN

UND BERATEN

LASSEN

Ihre Boutique

Die Boutique Désirée in Solothurn ist

der Geheimtipp für alle modebewussten

und anspruchsvollen Frauen! Mode

von Marc Cain Collection & Sports, Ambiente,

Seventy und andere exquisite

Kollektionen erwarten Sie. Ursula Germann

ist seit mehr als 35 Jahren in

der Modebranche tätig und freut sich

auf Ihren Besuch.

Boutique Désirée

Ursula Germann

Schaalgasse 16, 4500 Solothurn

Telefon 032 622 77 44

Ihr Schuhgeschäft

Lisa Schuhe – der kleine Schuhladen

mit grossen Marken. Hier finden Sie Ihre

Schuhe und Accessoires, die passen.

Lisa Schuhe & Accessoires

Stalden 21, 4500 Solothurn

Telefon 032 622 73 52

lisa.albani@bluewin.ch

Ihre Honda-Vertretung

Suchen Sie ein neues Auto, eine tadellose

Occasion oder eine Garage bei

der Sie in allen Fragen und bei jeder

Reparatur gut beraten sind? Dann sind

Sie bei der Oasis-Garage, der offiziellen

Honda-Vertretung in Biberist, goldrichtig.

Übrigens: Honda präsentierte Anfang

Jahr das erste sportliche Hybrid-

Coupé. Die Honda-Ingenieure haben

sich zum Ziel gesetzt, einen Hybrid für

passionierte Autofahrer zu entwickeln.

Entstanden ist ein Coupé mit einem Design

von faszinierender Sportlichkeit, einem

kombinierten Benzin-/Elektrotriebwerk

mit 6-Gang-Schaltgetriebe und

3 Fahrdynamikstufen (Sport, Normal

und ECON). Machen Sie eine Probefahrt

und lassen Sie sich überzeugen.

Jürg Bider und sein Team feiern dieses

Jahr das 25-Jahr-Jubiläum und freuen

sich auf Ihren Besuch.

Oasis-Garage

Holzackerstr. 9, 4562 Biberist

Telefon 032 672 04 44

www.oasis-garage.ch

Ihre Bijouterie

Ihr Uhren- und Schmuckkauf wird in

der Bijouterie Maegli zu einem ganz

speziellen Erlebnis. Für die einen ist es

die freundliche und kompetente Bedienung.

Für die anderen die ruhige, entspannte

Atmosphäre oder die Tatsache,

dass sich jemand wirklich Zeit nimmt

für Sie. Hier finden Sie Aussergewöhnliches

und die Inspiration für Neues.

Bijouterie Maegli

Klosterplatz 1, 4500 Solothurn

Telefon 032 623 46 46

www.bijouterie-maegli.ch

Ihr Copyshop

Copy Quick gestaltet, druckt und kopiert

Ihre Ideen digital in Farbe und

Schwarzweiss. Von der Visitenkarte,

dem Flyer bis zum Poster. Sie finden

den Copyshop mitten in der Altstadt

von Solothurn. Schauen Sie mal vorbei.

Das Copy-Quick-Team berät und

bedient Sie kompetent und freut sich

auf Ihren Besuch.

Copy Quick

Gurzelngasse 11, 4500 Solothurn

Telefon 032 622 20 40

www.copyquick-pm.ch


Ihre Trauer- & Sterbebegleiter

Auch glückliche Jahre können nicht

darüber hinwegtäuschen, dass das

Leben irgendwann ein Ende hat. Vorsorge

durch die Patientenverfügungen

begleiten Sie im Sterben und der Trauer.

Für solche Momente möchten Ihnen

Vally Baumgartner und Annette Frauchiger

mit Ihren 1.-Hilfe-Broschüren Mut

und Sicherheit geben. www.bei-leid.ch

Bei-Leid

Zielweg 7, 4512 Bellach

Telefon 032 618 12 54

Telefon 032 665 14 56

Ihr Goldschmied

Suchen Sie ausgefallene Schmuckstücke?

Oder haben Sie Freude an einem

individuellen Ring? Bei Aurum bekommen

Sie beides und vieles mehr. Die

Schmuckdesigner Thomas Hürlimann

und lldefons Mathiuet erfüllen seit

mehr als 18 Jahren Ihre Träume in

Sachen Schmuck. Lassen Sie sich die

neuen Kollektionen einmal zeigen.

Aurum Schmuckdesign

Schaalgasse 1, 4500 Solothurn

Telefon 032 621 54 21

www.aurumdesign.ch

Ihre Geschenkboutique

Die einzigartige Geschenkboutique idea

in Solothurn bietet Ihnen ein riesiges

Angebot an Geschenkartikeln. Wunderschöne

Schmuckstücke von Pandora,

Porzellankatzen von Rosina Wachtmeister

und vieles, vieles mehr. Wenn

Sie Ihren Liebsten oder sich selbst wiedermal

etwas schenken möchten. finden

Sie es bestimmt bei idea.

idea

Friedhofplatz 22, 4500 Solothurn

Telefon 032 623 87 27

www.idea-solothurn.ch

Ihre Drogerie

Die Drogerie Haag ist Ihr Fachgeschäft

für Gesundheit und Schönheit mitten

in Zuchwil. Karin Haag und ihr Team

pflegen eine hervorragende Kundenbetreuung

und ein entsprechendes Sortiment.

So finden Sie Medikamente, Naturheilmittel,

Parfüme, Kosmetikprodukte

und Geschenke. Jeden letzten Freitag

im Monat gibt es doppelte ProBons.

Zentrum Drogerie Karin Haag

Schulhausstr. 2, 4528 Zuchwil

Telefon 032 685 34 71

drogerie-haag@bluewin.ch


FASNACHT

Schanzenarre

Der Wagen der Schanzenarre, nach dem

Motto «Ob sch‘warm oder chaut, de

haut! Mir si hür eh Zare und nid Narre»

ragte dank seiner Kreativität und Farbenpracht

und nicht zuletzt dank seiner

Grösse heraus. Erstaunliche 3500

Stunden Arbeit und 100 kg Farbe stecken

in diesem Gefährt, mitgeholfen

hat die gesamte Zunft, die 1996 von

fünf Personen gegründet worden ist

und heute 35 Mitglieder zählt.

PARTY

Bergnacht Balmberg

Die Bergnacht-Partys im vergangenen

Winter waren mehr als ein Hype. Die Organisatoren

Ueli Wüthrich, Peter Studer

und Sergio Simili haben viel Herzblut in

die Bergnacht-Events gelegt. Auch für

den Winter- und Skibetrieb waren die

neuen Balmberg-Retter ein Glücksfall:

Fondue-Stübli, Mittagsangebote, Aprés-

Ski und eine Nachtski-Bar. Unvergessliche

Stunden waren den zahlreichen

Besuchern auf jeden Fall sicher.

Bild: ZVG

Bild: ZVG

KULTURVERMITTLUNG

Das Alte Spital Solothurn

An symbolischer Lage in der Solothurner

Vorstadt, zwischen der Wengi- und

der Eisenbahnbrücke, weist das Alte

Spital eine wechselvolle Geschichte als

Spital, Waisen- und Armenhaus, Gefängnis

und Herberge auf. Mehrmals

durch Brände ganz oder teilweise zerstört,

hat es im Laufe des 18. Jahrhunderts

sein heutiges Aussehen erhalten.

Bekanntes Äusseres,

unbekannte Nutzung

Während das markante, direkt an der

Aare gelegene Gebäude vielen als Altes

Spital bekannt ist, bleibt das vielfältige

Innenleben manchen verschlossen.

Blicken Sie hinter die Kulissen des altehrwürdigen

Gebäudes, dessen Tradition

als Ort der Begegnung und Brücke

zwischen den Kulturen auf vielfältige

Weise fortgeführt wird.

Raum zum Arbeiten und Denken,

Treffen und Begegnen

Unter der Woche finden im Alten Spital

Seminare und Tagungen statt. Menschen

aus allen beruflichen Richtungen

diskutieren miteinander und lassen

sich vom Geist des Hauses inspirieren.

Manche von ihnen geniessen anschlies-

send ein feines Menü im Gartenrestaurant

oder verbringen die Nacht in einem

stilvoll eingerichteten Hotelzimmer des

ehemaligen Schwesternhauses.

Abends und am Wochenende erwacht

das Leben im 2. Stock. Seit 40 Jahren

sind im Alten Spital verschiedene

ausländische Vereine eingemietet. Sie

bilden ein solidarisches Netzwerk für

ihre Landsleute und übernehmen zugleich

eine brückenbildende Funktion

zur Schweizer Bevölkerung. Momentan

sind im Alten Spital vier ausländische

Vereine, der Chor der Nationen und zwei

Behindertenorganisationen beheimatet,

welche im Rahmen einer Dachorganisation

untereinander vernetzt sind

und gemeinsam Anlässe wie das traditionelle

Freundschaftsfest organisieren.

Bild: ZVG


Bild: ZVG

Raum zum Erfahren und Lernen,

Entdecken und Geniessen

Jugendarbeit hat im Alten Spital eine

lange Tradition. Jugendliche unterschiedlichster

Nationalität schätzen

die unkomplizierte Atmosphäre und

nutzen das vielseitige Angebot, sei

es zum Pflegen sozialer Kontakte, für

Jugendkunstausstellungen oder bei

jugendspezifischen Projekten, in denen

Themen wie Rassismus und Gewalt,

Integration und die Geschlechterproblematik

bearbeitet werden. Das Siebdruckatelier

und die Holzwerkstatt

erweitern die Palette für Jugendliche

(und Erwachsene). Abgerundet wird

das Angebot für Kinder, Jugendliche

und deren Eltern durch die Ludothek

im Erdgeschoss und die Mütter- und

Väterberatung im 2. Stock.

Der Gewölbekeller ist das kulturelle Herz

des Alten Spitals. Im Vorratskeller, der in

ein Konzertlokal umfunktioniert worden

ist, hat schon so manche Solothurner

Rockband erste Konzerterfahrungen

gesammelt. Heute wird im Rahmen der

Veranstaltungsreihen Acoustic Nights,

Blue-Note-Konzerte, Kabarettistisches

FrühStück und Improvisationstheater

vorwiegend die Kleinkunst gepflegt. Ergänzt

werden diese Aktivitäten durch

die Solothurner Sommerfilme, das einwöchige

Freiluftkino auf der nahen

Krummturmschanze, einem Überrest

der ehemaligen Stadtbefestigung.

Eine kulturelle Besonderheit ist das

Künstler/innen-Atelier in der ehemaligen

Hauswartwohnung. Zur Förderung

des Kulturaustausches steht Künstler/

Innen unterschiedlichster Herkunft

und Stilrichtung eine Wohnung inklusive

Arbeitsraum für jeweils drei Monate

kostenlos zur Verfügung. Im Rahmen

von öffentlichen Begrüssungs-Apéros,

Werkschauen und Ausstellungen bieten

sie Einblicke in die internationale

Kunstszene und ermöglichen den Erfahrungsaustausch

mit einheimischen

Kunst- und Kulturschaffenden.

Das Alte Spital Solothurn im Überblick

Das Kultur- und Kongresszentrum Altes

Spital Solothurn wird seit 1996 vom

gleichnamigen Verein geführt. Es umfasst

die fünf Bereiche Jugend-, Integrations-

und Quartierarbeit, Kultur und

Seminare und Kongresse. Für die sozialen

Tätigkeiten bestehen Leistungsverträge

mit der Einwohnergemeinde Solothurn.

Im Tagungsbereich besteht eine

enge Zusammenarbeit mit dem Restaurant

Aaregarten und dem Hotel an der

Aare, zwei eigenständigen Betrieben,

welche sich unter demselben Dach befinden.

Möchten Sie mehr wissen oder

Vereinsmitglied werden? Besuchen Sie

die Webseite www.altesspital.ch oder

rufen Sie einfach an: T 032 626 24 44.

Bild: ZVG


RADO CERAMICA / WWW.RADO.COM


LESEZEIT 4 Minuten

Regula Portillo

Ich träume davon,

dass die Aare durch meine

Stadt fliesst.

Ich träume davon, dass meine Eltern glücklich bleiben

und sehr alt werden. Sie besuchen mich überall

auf der Welt. Ich träume von Berlin und Hamburg,

denke an Bern und Mexiko Stadt. Ich träume von

einer Wohnung mit grossen Fenstern und hohen

Mauern. Mitten im Raum steht ein langer, schwarzer

Tisch, darauf eine Flasche mit rotem Wein. Bald klopft

es. Freunde stehen vor der Tür.

Ich träume davon, Schreinerin zu werden. Ich arbeite

den ganzen Tag in einer Werkstatt, die von Licht

durchflutet ist. Meine Tische und Stühle mache ich

selber, das Bücherregal auch, dazu höre ich klassische

Musik. Ich träume davon, noch einmal als Kind

die Treppe zur Wohnung meiner Grossmutter rauf zu

rennen, ich nehme zwei Stufen auf einmal, das Holz

knarrt. Sie sitzt draussen und füttert die Meisen. Ich

umarme sie. Sie riecht so gut.

Der Kaffee wird billiger. Ich träume von einer riesigen

Portion Milchschaum. Nach der Hälfte kann ich nicht

mehr. Ich träume von Bahnhöfen und langen Zugfahrten.

Ich träume davon, Max Frisch zu begegnen.

Er signiert mir ein Buch, Gerhard Meier wartet auf ihn.

Die beiden sind beim Treffpunkt verabredet.

Ich laufe einen Marathon. Ich schreibe eine Geschichte.

Ich träume von einem blühenden Kirschbaum,

von Distanzen, die keine sind. Ich träume von einem

Schiff. Der Kapitän steht an der Reling und winkt mir

zu. Vielleicht fahre ich mit.

Ich träume davon, fehlerfrei Französisch zu reden.

Ich träume von einem guten Gedächtnis, Jahreszahlen

und Namen kann ich mir problemlos merken.

Das Generalabonnement bekomme ich geschenkt.

Der Winter dauert nicht länger als vier Wochen.

Sonne und Schnee gehören dazu. Nebel nur dann,

wenn ich auf ihn runter schauen kann. Ich träume

von toleranten Menschen. Kinder dürfen laut sein,

wann und wo immer sie wollen. Ich träume davon,

Entscheidungen zu treffen. Ich träume von Frieden.

Von Menschlichkeit.

Ich male mit dunklen Farben ein helles Bild. Streiche

die Fassade rot. Am Tag darauf dann gelb und

grün. Ich träume von brennenden Kerzen. Ich träume

davon, in einer leeren Kirche Cello zu spielen. Ich

träume von Schutzengeln für meine Söhne. Sie versprechen

mir, den beiden nie von der Seite zu weichen.

Liebe kann ewig sein. Ich träume von einem

selbst gezimmerten Haus auf einem kleinen Hügel.

Die riesige Bibliothek dahinter ist Tag und Nacht geöffnet.

Bücher müssen nicht termingerecht zurückgebracht

werden. Mein Bruder bekommt die Stelle.

Meine Freundin ein gesundes Mädchen.

Ich träume von gutem Käse im Ausland. In den

Strassen riecht es nach frisch gebackenem Brot.

Zopf und Honig bekommt man überall. Im Museum

darf ich mir ein Bild aussuchen. Ich zeige auf

den späten Rothko. Ich schlage einen Nagel in

die Wand. Ich träume von Nordlichtern und Sternschnuppen.

Von Weihnachtskeksen im August und

von frisch gepresstem Orangensaft im Dezember.

Ich träume davon, dass die Aare durch meine Stadt

fliesst. Die Strömung zieht mich zum Hafen. Dort

wartet ein Schiff. Der Kapitän steht an der Reling

und winkt mir zu.

Regula Portillo ist 1979 in Niederbipp geboren. Vor, während

und nach dem Studium in Germanistik und Kunstgeschichte

an der Universität Freiburg verbrachte sie mehrere Jahre in

Norwegen, Nicaragua und Mexiko. Heute schreibt sie an einer

Dissertation zum Thema «Fotografie und Literatur» und arbeitet

als Rezensentin und Texterin.


AM BESTEN

ESSEN UND

TRINKEN

Beste italienische Küche

Wenige hundert Meter östlich des Baseltors

steht das Familienrestaurant

direkt an der gleichnamigen Haltestelle

der Aare-Seeland-Bahn. Hier werden Ihnen

die heissgeliebten und legendären

«Sternen-Pizzas», marktfrische Saisonspezialitäten

und das Beste aus der italienischen

Küche serviert. Das Sternen-

Team freut sich auf Ihren Besuch!

Restaurant Pizzeria Sternen

Baselstrasse 47, 4500 Solothurn

Telefon 032 622 21 67

www.sternen-solothurn.ch

Essen wie in 1001 Nacht

Tauchen Sie für ein paar Stunden in eine

andere Welt ein und lassen Sie sich von

den exotischen Düften der indischen

Küche betören. Sei es bei einem Abendessen

oder einem Catering an Ihrem

Geburtstags- oder Hochzeitsfest. «Srignags»

Restaurant & Catering steht

für Regula und Sebi Singh-Steinemann,

Kochkunst und Herzlichkeit.

Srignags Restaurant & Catering

Güterstr. 2, 4552 Derendingen

Telefon 032 682 63 03

www.srignags.ch

Highlight für Geniesser

Marktfrische und saisonale Zutaten

regionaler Herkunft, für diese beiden

Qualitätskriterien hat sich die traditionelle

und experimentierfreudige Küche

von «Limpach‘s» verpflichet. Das Resultat

sind weltoffene Gerichte, verbunden

mit dem Charme des Limpachtales.

«Limpach‘s» Restaurant & Events ist

eine Oase für Geniesser.

Limpach‘s Restaurant & Events

Unterdorf, 4587 Aetingen

Telefon 032 661 21 61

www.limpachs.ch

Speisen wie Gott in Frankreich

Marktfrische Gerichte sind die Spezialität

des topmotivierten Kochteams

vom Parkforum Wylihof. Zwei verschiedene

Mittag- und Abendmenüs, eine

kleine, aber feine A-la-carte-Auswahl

sowie die besten Egli-Frites in der Region

sind jeden Tag im Angebot. Feinste

Desserts ergänzen die feine Auswahl

auf süsseste Weise.

Parkforum Wylihof

Wylihof 43, 4542 Luterbach

Telefon 032 681 34 34

www.parkforum.ch

Ein Hauch Nostalgie

Das «Pintli» ist am Fusse der Verena-

Schlucht und nahe dem Schloss Waldegg

wie im Märchen gelegen. So einmalig

der Standort, so einzigartig ist unser

Restaurant. Unser Team, Sieger des

Swiss Gastro Awards 2006, zeigt, dass

Innovation, und Engagement nicht nur

schöne Schlagwörter sind, sondern dies

tagtäglich in die Tat umgesetzt wird.

Restaurant Pintli

Riedholzstr. 1, 4532 St. Niklaus

Telefon 032 622 16 04

www.pintli.com


Gallische Tafelrunde

Im «goldenen gallier» erwarten Sie

Gastronomie und Gastfreundschaft aus

einer Zeit, als Spiess und Trank noch

zelebriert wurden. Haben Sie Lust auf

ausgedehnte Schlemmereien? Hunger

nach neuen kulinarischen Erfahrungen?

Geniessen Sie abends und mittags

Rezepte aus der französischen

Küche in einem einmaligen Ambiente.

zum goldenen gallier

Dammstrasse 2, 4562 Biberist

Telefon 032 672 51 57

www.zumgoldenengallier.ch

Das Herz der Genossenschaft

Die Beiz ist weit über Solothurns Grenzen

hinaus bekannt. Es erwarten Sie

montags bis freitags sechs Mittagsmenüs

und abends ein reichhaltiges A-lacarte-Angebot.

Neben der Fleischliebhaberin

kommt auch der Vegetarier

vollwertig auf seine Kosten – und alle

lieben den hausgemachten Schoggikuchen!

Herzlich willkommen.

Genossenschaft Kreuz

Kreuzgasse 4, 4500 Solothurn

Telefon 032 622 20 20

www.kreuz-solothurn.ch

Das Leben feiern

Der «Sternen» ist seit Jahrzehnten

ein Garant für unvergessliche Stunden

in schönstem, wohltuendem Biedermeier-Ambiente,

bei bester Qualität in

Küche und Service.

Einzigartig: der lauschige Garten und

die stilvollen Banketträume für grosse

und kleine Feiern. Familie Bohren und

das Team freuen sich auf Ihren Besuch.

Hauptstrasse 61

4566 Kriegstetten

Telefon 032 674 41 61

www.sternen.ch

Wo Griechenland am schönsten ist

Sich wohlfühlen, gut essen und trinken,

Freunde treffen oder einfach ein

Stückchen Griechenland in Solothurn

geniessen. Stelios und Regula Charamanda

heissen Sie in der mit viel Liebe

eingerichteten griechischen Taverne,

mitten in der Altstadt von Solothurn,

herzlich willkommen! Die feinen Apéroplättli

sind übrigens legendär.

Taverna Amphorea

R. und St. Charamanda

Stalden 31, 4500 Solothurn

Telefon 032 623 67 63

Foto

...nach dem

Essen treffen

wir uns in der

Absinthebar

Kronengasse 11 4500 Solothurn T 032 534 59 90

www.diegruenefee.ch


iPad

iPhone

HeinigerAG.ch - Der Apple Händler in Ihrer Nähe!

Kompetente Beratung

Wir sind ein autorisierter Apple Händler mit langjähriger Erfahrung, ausgewiesenen Fachspezialisten,

drei Verkaufsstellen (mit Showroom) in Niederbipp BE, Olten SO und Buchs SG und einer grossen Auswahl

an Zubehör.

Schnelle Lieferung oder Abholung

Bestellungen können Sie bequem online aufgeben und per Post nach Hause liefern lassen

oder direkt bei uns abholen.

Schulpreise und Sonderkonditionen

Bei uns profitieren Schüler, Studenten sowie Lehrpersonen und Schulen von speziellen Schulpreisen.

Wir bieten Schulkonditionen auf Apple, Adobe, Microsoft, Parallels, HP, Brother, OKI, Wacom, Quark

und FileMaker Produkten an.

Professioneller Service und Support

Wir sind auch nach dem Kauf für unsere Kunden da! Als Apple Service Center können wir allfällige

Wartungsarbeiten und Reparaturen direkt bei uns ausführen.

Eine vielfältige Auswahl

Neben Apple finden Sie bei uns eine vielfältige Auswahl an weiteren Produkten wie Software,

Digitalkameras und Peripherie Geräten.

iMac MacBook Pro MacBook Air

HeinigerAG.ch

4704 Niederbipp, T 032 633 68 70, F 032 633 68 71, info@heinigerag.ch

4600 Olten, T 062 212 12 44, F 062 212 12 43, olten@heinigerag.ch

9470 Buchs, T 081 755 60 80, F 081 755 60 81, buchs@heinigerag.ch


Mensch Solothurn! Kunstschaffende

Setzen Sie

auf die richtige

Karte.

Nicolo Bernasconi ist 1979 in Solothurn

geboren. Er ist ausgebildeter Hochbauzeichner

und Grafiker, hat 2011 seinen

Master in Communication Design abgeschlossen

und ist seit 2005 beim

Schweizer Fernsehen als On Air Designer

tätig. Derzeit macht sich Nicolo im

Bereich visuelle Gestaltung und Kommunikation

selbstständig. Er lebt und

arbeitet in Solothurn. www.nicolaz.ch

Bild: ZVG

Christina Gasser ist 1975 in Grenchen

geboren. 1997 absolvierte sie das Kindergartenseminar

in Solothurn, 2003

folgte das Lehrerinnenpatent. 2006

erhielt Christina Gasser den Werkjahrbeitrag

des Kantons Solothurn und

2009 erschien das Buch «Traummann

per E-Mail». Christina Gasser lebt in

Lostorf und arbeitet in Obergösgen.

www.christinagasser.ch

Bild: ZVG

www.tandura.ch,

www.kmu-garage.ch

Mia Tumay ist 1988 in Solothurn geboren.

Der pädagogischen Ausbildung

folgt ein Praktikum als Fotografin im

Fotoatelier Hegner in Solothurn. Bei der

Gruppenausstellung «Carteblanche

les jeunes» im Kulturm stellt Mia Tumay

abstrakte Arbeiten aus. Mia Tumay

wohnt und arbeitet heute in Biberist

und betreibt unter folgender Adresse einen

Blog: www.mia2may.blogspot.com

Bild: ZVG

Ernst Mattiello ist 1941 in Rütti SG

geboren. Er absolvierte in Solothurn

das Lehrerseminar. Ab 1966 veröffentlicht

er Cartoons und Comics zu politischen

und gesellschaftlichen Themen.

Seit 2001 ist er vollberuflich als Cartoonist

tätig. Ernst Mattiello lebt in

Lüterkofen. www.mattiello.ch. Soeben

erschienen: Ernst Mattiello Cartoons

(Verlag Der Apfel 2011).

Bild: ZVG

Hauptdomizil:

Baselstrasse 8

Postfach 2

4532 Feldbrunnen

Niederlassung:

Obere Sternengasse 2

4500 Solothurn,

T 032 624 40 20


Highlights der Region

REGIonAL VerANKerT. WelTWEIT VerneTZT.

n TV n Internet n Telefonie n DATACenTer n 032 517 17 17

Ähnliche Magazine