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Arbeitskleidung, wie sie "damals" aussah!

Saga und Johan Andersson

GESCHICHTE

4

Johan Andersson wanderte während der 20er Jahre des letzten

Jahrhunderts von Schweden nach Amerika aus, um dort sein

Glück zu suchen. Begleitet wurde er von seiner Frau Saga und

Ihrer Tochter Astrid. Johan war stark und unternehmungsfreudig.

Es dauerte nicht lange, bis er eine Anstellung als Lehrling in

einer Schreinerei in St. Paul, Minnesota erhielt.

Nach einigen Lehrjahren wurde Johan von einer der größten

Baufirmen am Ort übernommen. Die Jobs waren zahlreich und

aufregend; für Johan umfassten sie beispielsweise den Bau eines

neuen Zoos und eines Stadtpavillions. Astrid wuchs auf und

zog früh fort, um an der Universität zu studieren. Saga war oft

alleine – sowohl tagsüber, als auch nachts.

Nach fast zwanzig Jahren als Schreiner kapitulierte Johan´s

Körper letztendlich. Saga sah, wie die Schmerzen ihn plagten,

wenn er nachts nach Hause kam und die schweren Werkzeuge

aus den Taschen und vom Gürtel nahm. Lange sehnte sie sich

nach einer Aufgabe und so nahm sie sich vor, ihrem Mann zu

helfen. Saga untersuchte wo und wie die Dinge, die Johan tragen

musste ihm zusetzten. Sie dachte auch darüber nach, wo er seine

Werkzeuge aufbewahrte und wie die Anordnung von Taschen

und Gürtel ihn zu unnatürlichen Haltungen zwangen.

Schließlich nahm Saga ihre Entwürfe mit zu einer Freundin, die

eine Nähmaschine besaß. Sie begann, ein Paar der abgetragenen

Arbeitshosen Ihres Mannes umzunähen, da es an Geld für neue

fehlte. Zuerst verstärkte sie die Partien der Hose, die besonderer

Belastung und starkem Verschleiß ausgesetzt waren. Dann

ordnete sie die Taschen anders an, damit sich Johan nicht unnötig

viel bücken musste, verlängerte Vorder- und Rückenpartien für

mehr Bewegungsfreiheit und polsterte die Knie, so dass Johan

auf ihnen arbeiten konnte ohne Schmerzen.

Als Johan zum ersten Mal seine neuen Arbeitshosen sah wollte

er davon nichts wissen. Er wollte keine anderen Hosen als die

anderen Männer. Er wollte nicht abweichen und – wenn die

anderen ein bisschen Schmerz vertragen konnten, dann auch

er. Saga wurde wütend und bat ihn, sie wenigstens einmal

anzuprobieren. Am nächsten Tag zog er sie an und ging damit zur

Arbeit. Am gleichen Abend noch begannen die Rückenprobleme

nachzulassen und binnen Wochen konnte sich Johan nicht mehr

erinnern, je von Schmerzen geplagt worden zu sein.

Johan´s Arbeitskollegen wurden neugierig und fragten, ob

Saga nicht weitere Hosen nähen könnte. Kurze Zeit später

nähte sie Arbeitshosen für Schreiner vom Morgengrauen bis

zur Abenddämmerung. Johan und Saga entwickelten jedoch

noch mehr Produkte zusammen. Unter anderem schufen sie

Kombinationen aus Gürteln und Taschen, die heute als ganze

Systeme angeboten werden.

Nach über dreißig Jahren in Amerika, entschlossen sich

Johan und Saga nach Schweden zurückzukehren. Sie nahmen

ein Schiff und brachten Schnittmuster, Stoffe und neue Ideen

mit nach Hause. Im Schweden der Fünfziger Jahre wurden die

neuartigen Arbeitskleider mit Freude empfangen. Beide, Johan

und Saga, konnten ihre neue, gemeinsame Tätigkeit nutzen, um

damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie kreierten neue

Schnitte und nähten, was das Zeug hielt. Nun war es an der Zeit,

einen Namen für die Firma zu finden. Ein Name, der aussagte,

wofür ihre Produkte geschaffen wurden und der an die Wurzeln

in Amerika erinnern sollte. ProJob war geboren.

Heute ist ProJob Teil der New Wave Gruppe, einer Firma,

die sich schon lange einen Namen mit Unternehmens- und

Sportbekleidung gemacht hat. Dank des bestehenden Knowhows

in der Gestaltung funktioneller Bekleidung, kann New

Wave weiterführen, was Johan und Saga vor langem angefangen

haben. Qualität, Ergonomie und Funktion waren die Ansprüche

von Saga, als sie zum ersten Mal Hand an die Hosen von Johan

anlegte. Diese Ansprüche leben weiter in der ProJob Kollektion

von Heute. Sie wurden bereichert um die Begriffe Umwelt

und Ethik – Begriffe, die alle Produktionsschritte beeinflussen.

Heutzutage ist ProJob Arbeitsbekleidung, dank neuer

Materialien und moderner Technologie noch viel weiter auf dem

vorgezeichneten Weg von damals – aber Saga´s Originaldesigns

und einzigartige Lösungen stellen immer noch die Basis für die

Konzeption aller Modelle.

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