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CHANCEN–RISKEN

Information für Anleger

WERTPAPIERE

103/November - Dezember 2012

Da ist Österreich drin!

Auf heimische Veranlagungen setzen

Neue Produkte

und attraktives

Gewinnspiel

im Heft!


i

INHALT

AKTUELL

3_ Wir stellen vor: Mag. Christian Ratz -

neuer Chef-Treasurer der RLB OÖ

4_ Wirtschaftsgeschehen kompakt

Rundblick

MARKT

6_ Die USA bleiben vor der Klippe stehen -

Heimischer Aktienmarkt fair bewertet

Ein Blick auf heimische und internationale Märkte

Wie können Sie von Veranlagungen in Österreich profitieren? Mehr dazu auf der

Seite 12.

IM BLICKPUNKT

11_ Steuerzuckerl für Freiberufler

Steuerbegünstigte Veranlagungen gemäß § 10 EStG

8_ Aktienauswahl

Positive Einschätzungen von Raiffeisen RESEARCH

10_Österreich schlägt sich wacker

Schwieriges Umfeld wird gut gemeistert

DATEN, FAKTEN, ZAHLEN

18_ Wirtschaftsbarometer

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick

19_ Anleihen - Aktuelle Auswahl

20_ Über- oder untergewichten?

Aktuelle Einschätzung der Anlageklassen

21_ Fondskurse

KEPLER-FONDS KAG, Raiffeisen Capital Management

Consensus Prognose Übersicht

11_ Der Raiffeisen Wertgarant ist da!

Bei steigender Inflation profitieren

12_ Echt österreichisch!

Jetzt Geld für die Jahresvignette 2013 holen

13_ Bonuszertifikate für leicht fallende Märkte

Clevere Veranlagungsidee für risikobewusste Anleger

14_ Teil 4: Schnellkurs der Aktienanalyse

Das Kurs/Umsatz-Verhältnis + Gewinnspiel

15_ Die neuen BRICs heißen „MIST“

Wachstumsmärkte im Check

16_ Schweinwerfer an für den neuen Raiffeisen-

Internetauftritt!

Eine Vision - ein Projekt - ein Ziel

Quelle: Bloomberg, 09.11.2012

Quelle: Reuters, 09.11.2012

Prognose 3-6 Monate, Meinungsdurchschnitt von 40 befragen Banken

Devisenmarkt Wechselkurs Datum Uhrzeit Consensus Hoch Tief

EUR/USD 1,27 09.11.2012, 11:06 1,27 1,37 1,15

EUR/JPY 101 09.11.2012, 11:06 102 115 91

EUR/CHF 1,21 09.11.2012, 10:46 1,22 1,31 1,10

Euro-Rentenmarkt Rendite Datum Uhrzeit Consensus Hoch Tief

3-Monats-Euribor 0,19 09.11.2012, 11:01 0,24 0,50 0,10

2-Jahres-Bund -0,04 09.11.2012, 11:06 0,18 0,40 0,10

10-Jahres-Bund 1,34 09.11.2012, 11:06 1,76 2,30 1,30

Aktienmarkt Indexstand Datum Uhrzeit Consensus Hoch Tief

Dow Jones 12.811 08.11.2012, Schlusskurs 13.749 16.000 12.675

DAX 7.167 09.11.2012, 10:51 7.358 8.000 6.500

2 CHANCEN – RISKEN

Die angeführten Prognosen basiert auf angemessenen, durch objektive Daten gestützten Annahmen (insbesondere volkswirtschaftliches und politisches Umfeld

wie beispielsweise Wachstumsprognosen, Infl ationserwartungen, Realzinsrenditen). Angaben über zukünftige Wertentwicklungen/Prognosen stellen keinen verlässlichen

Indikator für die tatsächliche zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung

ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.


AKTUELL

Wir stellen vor: Mag. Christian Ratz -

neuer Chef-Treasurer der RLB OÖ

Nach der Berufung von MMag. Martin Schaller in den Vorstand der RLB Steiermark

hat Mag. Christian Ratz per 1.10.2012 die Leitung des Bereichs Treasury/

Financial Markets der RLB OÖ übernommen. Wir haben mit dem gebürtigen

Wiener, der zuletzt für das Treasury der Bausparkasse in Wien verantwortlich

war, über die neue Herausforderung gesprochen.

Herr Mag. Ratz, ist Ihnen die Entscheidung,

nach Linz zu gehen,

leicht gefallen?

Natürlich war die Entscheidung ein großer

Schritt, aber sie ist mir sehr leicht

gefallen. Ich bin seit 25 Jahren im Raiffeisensektor

tätig, Raiffeisen ist ein

vertrautes Terrain für mich. Viele meiner

jetzigen Mitarbeiter und Kollegen

waren bereits bekannte Gesichter und

ich weiß, dass hier eine hervorragende

Mannschaft am Werk ist. Meine Frau

hat mich in meinem Vorhaben zusätzlich

bestärkt. Das war ebenfalls eine

wichtige Grundlage für die Veränderung

und den Wechsel nach Oberösterreich.

Sie haben in der RLB Oberösterreich

einen großen Bereich übernommen

und sind für das Treasury, den Wertpapierhandel,

den Geld- und Devisenhandel

und die Betreuung der oö.

Raiffeisenbanken in puncto Wertpapiere

zuständig. Gibt es einen Bereich,

der Ihnen besonders am Herzen

liegt?

Zunächst ist natürlich das Treasury an

sich für mich sehr wichtig und spannend.

Im Treasury werden alle Zahlungsströme

liquiditäts- und zinsmäßig

gemanaged und somit ist es ein Herzstück

einer Bank! Ich freue mich aber

auch sehr darauf, nun wieder verstärkt

mit Raiffeisenbanken und somit mit den

vielen Themen, die unsere Kunden beschäftigen,

zu tun zu haben. Diese zwei

Bereiche sind sehr gegensätzlich und

gerade das macht den großen Reiz für

mich aus.

Stichwort Schuldenkrise: Die Finanzmärkte

und die Wirtschaft

durchleben schon seit längerem

eine turbulente Phase. Sind wir nun

auf dem richtigen Weg, diese Probleme

zu bewältigen?

Ich bin ein positiv denkender Mensch.

Und als solcher glaube ich definitiv,

dass sich die Situation verbessern wird.

Der Politik bleibt ja mittel- bis langfristig

gar nichts anderes übrig, als die richtigen

Maßnahmen zu setzen. Das Wort

Krise bin ich im Übrigen mittlerweile

ziemlich leid. Vor allem in Österreich

oder Deutschland, wo die Auswirkungen

im Vergleich zu Spanien oder Griechenland

Gott sei dank relativ gering

sind.

Gibt es im Wirtschaftsleben einen

klugen Kopf, der in Ihren Augen gerade

jetzt besonders gut oder clever

agiert?

Ich schätze die Arbeit von Mario Draghi,

dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank.

Obwohl die EZB laut ihren Statuten

weniger flexibel als die Fed ist, hat

Draghi Maßnahmen durchgebracht, die

für die Märkte unterstützend wirken.

Manche Anleger sind in puncto Wertpapiere

nach wie vor skeptisch. Was

Mag. Christian Ratz leitet seit 1.10.2012

den Geschäftsbereich Treasury/Financial

Markets der RLB OÖ

ist Ihre persönliche Veranlagungsstrategie?

Nun, es mag einfach klingen, aber es

ist tatsächlich das beste Rezept: Eine

breite Aufstellung ist das A und O der

Geldanlage. Angefangen von einem

Sparbuch, hin zum Bausparer, zu soliden

Anleihen und Corporate Bonds

von regionalen Unternehmen die man

kennt. Für risikobewusste Anleger sind

in der Folge durchaus auch Aktien bzw.

Aktienfonds ein Thema. Damit bin ich

immer gut gefahren.

Zum Abschluss noch eine persönliche

Frage: Haben Sie ein Motto, dem

Sie treu geblieben sind?

Leben und leben lassen.

CHANCEN – RISKEN 3


AKTUELL

Wirtschaftsgeschehen

kompakt

RUNDBLICK

USA

US-HÄUSERMARKT IM AUFWIND?

Der US-Häusermarkt befindet sich in

einem Vierjahres-Hoch - die Zahl der

Baubeginne ist im September um 15

Prozent gestiegen. Das ist der größte

Zuwachs seit dem Sommer 2008. Die

stabilen Preise und die niedrigen Zinsen

sind sicher mit ein Grund für das

steigende Interesse an Immobilien. Der

US-Immobilienmarkt leidet seit langem

an den Folgen der geplatzten Blase.

Aber auch wenn jetzt wieder ein Aufwärtstrend

erkennbar ist: Ein Ende der

Fahnenstange ist noch nicht in Sicht.

Denn die Baubeginne liegen gerade

einmal bei 63 Prozent ihres Durchschnittswerts

der vergangenen 20 Jahre

- und sogar nur bei 38 Prozent des

Rekordniveaus von 2006.

DOW JONES

Stand 30.12.2011 12.217,60

Stand 12.11.2012 12.815,39

Veränderung in % + 4,89 %

Veränderung absolut + 597,79

MEXBOL

Stand 30.12.2011 37.077,50

Stand 12.11.2012 40.859,90

Veränderung in % + 10,20 %

Veränderung absolut + 3.782,40

DEUTSCHLAND

DAIMLER WILL GEWINN DEUTLICH

STEIGERN

Einem Medienbericht zufolge will der

deutsche Autobauer Daimler seinen

Gewinn deutlich steigern. Ganze drei

Milliarden Euro sollen jedes Jahr zusätzlich

in die Kasse gespült werden.

Das Unternehmen will dies vor allem

durch eine Senkung seiner Kosten erreichen.

Von 2013 an soll die operative

Marge von Mercedes-Benz Pkw,

unterstützt durch steigende Verkaufszahlen,

dauerhaft um die zehn Prozent

liegen. Im Jahr 2011 waren es bereits

neun Prozent.

DAX

Stand 30.12.2011 5.898,35

Stand 12.11.2012 7.168,76

Veränderung in % + 21,54 %

Veränderung absolut + 1.270,41

MEXIKO

MEXIKO HOLT SICH JOBS AUS

CHINA ZURÜCK

Mexiko hat in den vergangenen Jahren

viele Jobs an China verloren, wo

die Arbeitskosten nur etwa ein Viertel

betrugen. Aber die Gegebenheiten ändern

sich. Einer Studie zufolge kann

eine Vielzahl an Produkten nun in Mexiko

billiger hergestellt werden. Mexikanische

Arbeiter produzieren mehr pro

Stunde als chinesische Arbeiter und

die Nähe zur USA bringt weitere Vorteile.

Ein Beispiel: Wer in den USA einen

Computer von Dell kauft, bekommt ein

Gerät, das Foxconn in China herstellt.

Doch wer auf der Internetseite von

Dell ein personalisiertes Gerät bestellt,

etwa mit einem andersfärbigen Gehäuse,

erhält ein Gerät „Made in Mexico“

aus einer Foxconn-Fabrik nahe Ciudad

Juárez, die täglich bis zu 35.000 Laptops

und PCs herstellt.

4 CHANCEN – RISKEN


AKTUELL

ÖSTERREICH

GUTE VORAUSSETZUNGEN FÜR

TOURISMUS IM WINTER

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche

Wintersaison 2012/13 sind gut.

Nach einer Stagnation auf hohem Niveau

wird wieder ein Umsatzplus erwartet.

Dafür sprechen mehrere Faktoren.

Einerseits die Austragung der

Skiweltmeisterschaft in Schladming,

die weltweite Publicity und zusätzliche

Buchungen bringen sollte. Andererseits

gibt es aber auch kalendermäßige

Zuckerl: Die Feiertage fallen

günstig und es gibt weniger Ferienüberschneidungen

mit beispielsweise

Deutschland oder Holland. Auch sehr

vielversprechend: Die Osterferien

2013 sind bereits im März.

ATX

Stand 30.12.2011 1.891,68

Stand 12.11.2012 2.183,43

Veränderung in % + 15,42 %

Veränderung absolut +291,75

JAPAN

WACHSTUMSPAKET FÜR JAPAN

Japan leidet unter der Deflation und zusätzlich

noch immer unter den Folgen

des verheerenden Erdbebens im vergangenen

Jahr. Nun plant Ministerpräsident

Yoshihiko Noda neue Stimulationsmaßnahmen

- die ersten Schritte seien

bereits für Ende November geplant. Ziel

sei es, die Deflation einzudämmen und

einen weiteren Anstieg des Yen zu verhindern.

Außerdem will das Land den

Aufbau der betroffenen Regionen nach

dem Erdbeben vom März 2011 vorantreiben

und die Unternehmen entlasten.

NIKKEI

Stand 30.12.2011 8.455,35

Stand 12.11.2012 8.676,44

Veränderung in % + 2,61 %

Veränderung absolut + 221,09

CHINA

HANG SENG

Stand 30.12.2011 18.434,40

Stand 12.11.2012 21.430,30

Veränderung in % + 16,25 %

Veränderung absolut + 2.995,90

CHINA STRAMPELT SICH AUS DEM

WIRTSCHAFTS-“TIEF“

Das Wachstum ist in China auf den

niedrigsten Stand seit Langem gefallen.

Experten geben sich dennoch

zuversichtlich, denn einige wichtige

Indikatoren haben sich stabilisiert. Die

Zahlen zur Industrieproduktion und zur

Binnennachfrage haben sich verbessert

und sollten die Wirtschaft im Jahresendquartal

unterstützen. Es wird erwartet,

dass China sein selbst gestecktes

Wachstumsziel von 7,5 Prozent leicht

übertreffen wird. Allerdings sind die

Vorgaben der chinesischen Regierung

tendenziell eher konservativ angesetzt

und wurden bisher immer überflügelt.

CHANCEN – RISKEN 5


MARKT

Die USA bleiben vor der Klippe stehen -

Heimischer Aktienmarkt fair bewertet

EIN BLICK AUF HEIMISCHE UND INTERNATIONALE MÄRKTE

In den USA beschäftigt derzeit die sogenannte „fiskalische Klippe“ die Marktteilnehmer.

Und in Österreich scheint der Aktienmarkt derzeit in ruhigere Gefilde

zu driften. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen im folgenden Artikel.

Derzeit sieht es so aus, als könnten

die Wirtschaftsprognosen für die USA

weiter nach unten revidiert werden. Ein

Grund dafür ist der sogenannte “fiscal

cliff”. Anfang nächsten Jahres wird es zu

600 Milliarden Dollar an Steuererhöhungen

und staatlichen Ausgabenkürzungen

kommen, wenn sich der Kongress

nicht noch zusammenrauft und einen

Kompromiss findet.

Fiskalische Maßnahme

Es geht um knapp vier Prozent des Sozialprodukts.

Ein Nachfrageausfall in

dieser Größenordnung würde zu einer

neuen Rezession und einem Anstieg

der Arbeitslosigkeit führen. Gegenwärtig

sieht die Prognose des Währungsfonds

noch eine durchschnittliche Zuwachsrate

des realen BIP von rund zwei Prozent

vor, so wie in diesem Jahr.

Beim “fiscal cliff” handelt es sich um eine

Reihe von finanzpolitischen Gesetzesänderungen,

die Ende dieses Jahres automatisch

in Kraft treten, es sei denn, die

Politik einigt sich vorher auf Alternativen.

Die Problematik wurde natürlich während

des Wahlkampfes nur ungern angesprochen.

Vor allem geht es um ein Auslaufen

aller Steuersenkungen, die unter Bush

beschlossen wurden, sowie um ein Auslaufen

der befristeten Senkung der Arbeitgeberbeiträge

zur Sozialversicherung.

Hinzu kommen pauschale Ausgabenkürzungen

im Staatshaushalt, die sich in den

kommenden zehn Jahren auf insgesamt

Auslaufen reduzierte Einkommenssteuersätze 250 100

Auslaufen reduzierte Sozialversicherungsbeiträge 110 110

Automatische Ausgabenkürzungen gemäß

Schuldendeal vom August 2011 109 0

Auslaufen verlängerte Arbeitslosenunterstützung 50 0

Sonstige Steuererhöhungen (Kapitalerträge) und

Ausgabenkürzungen 300 90

Summe 819 300

in % des nominellen BIP 5,2 1,9

in Mrd. USD, Quelle: OMB, CBPP, DB, Raiffeisen RESEARCH

Volumen nach

geltendem Gesetz

Wahrscheinlich

1,2 Billionen Dollar belaufen. Als die Gesetze

ursprünglich beschlossen wurden,

war noch angenommen worden, dass die

Konjunktur Anfang 2013 schon wieder so

robust sein würde, dass ein restriktiver finanzpolitischer

Effekt genau zur rechten

Zeit käme. Diese Einschätzungen haben

sich bislang jedoch nicht erfüllt.

Kräftige fiskalische

Impulse notwendig

Die noch schwächelnde Wirtschaft

braucht im Grunde einen kräftigen fiskalischen

Impuls, weil die Geldpolitik nach

wie vor eher wirkungslos ist: Für einen

großen Teil der Haushalte hat die Reduktion

von Schulden Priorität. Da lassen

sie sich kaum durch noch so niedrige

Zinsen zur Neuverschuldung und

zum Geldausgeben verleiten.

Andererseits dürften die Gesamtschulden

der USA laut Währungsfonds 2012

rund 107 Prozent des Sozialprodukts erreichen,

bei einem Haushaltsdefizit von

8,7 Prozent. Das sind deutlich höhere

Werte als beispielsweise im Euroraum.

Ein Abbau von Schulden und Defiziten

wäre daher geboten.

Amerikanische Politiker machen sich

aber in dieser Hinsicht kaum Gedanken.

Schließlich ist der Dollar fest und die

Zentralregierung kann zehnjährige An-

6 CHANCEN – RISKEN


MARKT

leihen mit geradezu sensationell niedrigen

Renditen auflegen. Im Hauptszenario

des IWF wird nicht zuletzt deswegen

die Annahme getroffen, dass Kongress

und Präsident kurz vor der „Klippe“ innehalten.

Das staatliche Defizit wird

hoch bleiben. In der jüngeren Vergangenheit

wurden immer wieder sehr negative

Entwicklungen beschworen, vor

allem wenn sich der Kongress weigerte,

die Obergrenze für die Staatsschulden

anzuheben – das ist jetzt übrigens auch

wieder ein Thema.

Dann wurden Staatsdiener für ein paar

Wochen nicht bezahlt und Museen

mussten schließen, aber unter dem

Druck der Öffentlichkeit kam es doch

stets zu den nötigen Kompromissen.

Raiffeisen RESEARCH geht daher lediglich

von fiskalischen Einsparungen

in der Höhe von 300 Milliarden Dollar

aus. Das entspricht 1,9 Prozent des nominellen

BIP. Das Wachstum für 2013

dürfte dementsprechend bei etwa einem

Prozent liegen.

Insgesamt sieht es nicht danach aus,

als würden die Amerikaner „von der fiskalischen

Klippe springen“. Ihr Selbsterhaltungstrieb

und ihr Pragmatismus

sind dann doch zu stark. Wie schon

eingangs erwähnt, nichts wird so heiß

gegessen, wie es gekocht wird.

Aktien in Österreich zeigen sich

2012 von ihrer freundlichen Seite

Die heimischen Dividendenpapiere

starteten freundlich in das laufende

Börsenjahr und nach einem kurzen

„Schwächeanfall“ gegen Mitte des Jahres

setzte sich die Tendenz bis zuletzt

auch fort. Trotz der schon ansehnlichen

Kursgewinne von 15,42 Prozent in diesem

Jahr, kann man die Fundamentaldaten

durchaus weiterhin als gut bezeichnen.

Attraktive Dividendenrendite

lockt Anleger

Sowohl das Kurs/Gewinn-Verhältnis

von unter neun, als auch das Kurs/

Buchwert-Verhältnis von 0,9 sprechen

für den heimischen Aktienmarkt. Die Dividendenrendite

von knapp vier Prozent

liegt deutlich über den Kapitalmarktzinsen

und lockt aktienorientierte Anleger.

Die Gewinnschätzungen der Analysten

für die ATX-Unternehmen im zweistelligen

Bereich für 2013 erscheinen in

Anbetracht des prognostizierten moderaten

Wirtschaftswachstums allerdings

etwas zu hoch gegriffen. Dementsprechend

werden die Bäume im nächsten

Jahr voraussichtlich nicht in den Himmel

wachsen.

Die Aktien am Schottenring sind in

Summe durchaus fair bewertet, aber

nicht extrem billig. Dennoch sprechen

viele Faktoren für ein Engagement in

österreichische Aktien. Insbesondere

auf mittlere Sicht erscheint der Zeitpunkt

für einen Einstieg durchaus lukrativ

zu sein.

KLAUS PALMETZHOFER

Österreichischer

Aktienmarkt hat

auch 2013 Potenzial

ENTWICKLUNG DES ATX DER VERGANGENEN FÜNF JAHRE

Quelle: Bloomberg, 08.11.2012, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit

und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-

Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

RESÜMEE:

Derzeit erreichen uns die unterschiedlichsten

Nachrichten vom

Wirtschaftsgeschehen und Börsenparkett.

Während die USA noch mit

dem Thema „Fiskalische Klippe“ beschäftigt

sind, scheint Österreich in

ruhigere Gewässer zu driften. Der

heimische Aktienmarkt ist fair bewertet

und sollte für risikobewusste Anleger

durchaus Chancen bieten.

CHANCEN – RISKEN 7


MARKT

Aktienauswahl

POSITIVE EINSCHÄTZUNGEN VON RAIFFEISEN RESEARCH

Hier werden Unternehmen vorgestellt, deren Aktien von Raiffeisen RESEARCH positiv gesehen

werden. Die Einschätzungen geben einen Ausblick auf die kommenden zwölf Monate.

Hinweis gem. § 48f Abs 9 Z 1 BörseG: Aufsichtsbehörde ist die FMA Österreichische Finanzmarktaufsicht

Aktieninfo Lenzing

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate)

Kurs 01.10.2012, 17:35 MEZ:

68,00 EUR

Kursziel:

90,00 EUR

Börsenotiz:

Wien

ISIN:

AT0000644505

Homepage:

www.lenzing.at

Marktkapitalisierung (EUR Mio.): 1.780,20

Verschuldungsgrad: 30,50 %

ATX Gewichtung 2,50 %

LENZING

Quelle: Bloomberg, 08.11.2012, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung

beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die

zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können

sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

Preisszenario schwierig - weiterhin „Kauf“

Die Lenzing Gruppe ist mit 6 Produktionsstandorten in Europa,

Asien und USA – darunter das weltgrößte MMC-Werk in

Lenzing mit integrierter Zellstoff-Produktion – Weltmarktführer

im Bereich Man-made-Cellulosefasern (MMC). Mit 70 Jahren

Erfahrung in der Faserproduktion ist die Lenzing Gruppe der

einzige Hersteller weltweit, welcher alle drei Generationen von

MMC – von der klassischen Viscose- über Modal- bis zur Lyocellfaser

(TENCEL) – produziert. Basierend auf den neuesten

Daten von ICAC (International Cotton Advisory Committee)

dürfte die weltweite Produktion von Baumwolle in der Saison

2012/13 um rund 7 % sinken. Obwohl dies grundsätzlich eine

positive Nachricht ist, liegt die auf 25,5 Mio. Tonnen gesunkene

Produktionsmenge immer noch über der geschätzten globalen

Nachfrage von 23,6 Mio. Tonnen. Entsprechend sollte es

laut ICAC-Schätzungen zu einem weiteren Lageraufbau von

rund 14 % kommen. Mittelfristig sollte auch die Importpolitik

sowie die strategische Lagerbildung von China großen Einfl uss

auf die Preise behalten. Obwohl die Regierung für die Saison

2012/13 weitere Käufe bestätigte, deuten Schätzungen von

ICAC und USDA auf eine Halbierung des Kaufvolumens im

Vergleich zum Vorjahr hin. Insgesamt sehen wir daher die mittelfristigen

Durchschnittspreise von Baumwolle etwas vorsichtiger,

wenngleich wir unsere optimistische Haltung gegenüber

der Aktie von Lenzing weiterhin beibehalten.

+ Markt- und Technologieführerschaft als einziger Produzent

aller MMC-Faser-Generationen (Lenzing Viscose, Lenzing Modal,

TENCEL). + Hohe Markteintrittsbarrieren durch lange bestehende

Kundenbeziehungen, komplexe Produktionsprozesse

und hohen Grad an vertikaler Integration. + Kostenvorteile

durch integrierte Zellstoffproduktion sowie langfristige Lieferverträge.

2011 2012e 2013e

KGV 6,50 10,30 10,20

Gewinn/Aktie 9,88 6,61 6,69

Gewinnwachstum 60,50 % -33,10 % 1,10 %

EV/EBITDA 3,90 5,80 5,90

Kurs/Buchwert 1,70 1,60 1,50

Dividendenrendite 3,90 % 2,90 % 2,90 %

Dividende/Aktie 2,50 2,00 2,00

Quelle: Lenzing, Raiffeisen Centrobank-Schätzung

- Abhängigkeit von Markenherstellern und Wiederverkäufern.

- MMC ist weiterhin ein Nischenmarkt verglichen mit Baumwolle

und Synthetikfasern. - Geringere Profi tabilität der Plastiksparte

verwässert die Gruppen-Margen.

Fazit: Aufgrund der angepassten mittelfristigen Baumwollbzw.

Lenzing-Viscosepreis-Schätzungen senken wir unser

Kursziel von EUR 95,00 auf EUR 90,00, behalten allerdings

unsere “Kauf“–Einschätzung bei. Analyst: Bernhard Selinger,

02. Oktober 2012

Dieser Bericht wurde von Raiffeisen Centrobank ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand

und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Raiffeisen Centrobank behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit

8 Änderungen CHANCEN oder Ergänzungen – RISKEN vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Raiffeisen Centrobank übernimmt

keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an professionelle

Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Raiffeisen Centrobank stützen. Die

Marktteilnehmer werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Raiffeisen Centrobank in den im Bericht genannten bzw. in ähnlichen Investments Geschäfte auf eigene Rechnung abschließen, darin

eigene Positionen halten sowie im Rahmen ihrer Emissionstätigkeit als (Lead)-Manager auftreten kann. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte

noch eine Anlageempfehlung dar. Die vollständige Analyse fi nden Sie auf unserer Homepage www.rcb.at


MARKT

Aktieninfo Continental

Continental wird weiteres Wachstum generieren

Die Continental AG (Conti) mit Sitz in Hannover ist vom reinen

Reifenhersteller unter die weltweiten Top-5 der Automobilzulieferer

vorgerückt, da man 2007 für EUR 11,4 Mrd. die Siemens

VDO Automotive AG übernommen hat. Der rund 164.000

Mitarbeiter umfassende Konzern ist in zwei Sparten aufgeteilt

(Automotive und Reifen) und betreibt Produktionsstätten in 46

Ländern. 2008 hat die Schaeffl er Gruppe die Mehrheit der Continental

AG übernommen und hält nunmehr 49,9 % der Aktien.

Einschätzung: Kauf (auf Sicht 12 Monate)

Kurs 05.10.2012, 17:35 MEZ: 79,89 Euro

ISIN:

DE0005439004

Hauptbörse:

XETRA

Homepage:

www.conti-online.com

Marktkapitalisierung (EUR Mio.): 15.960

Umsatz in Mio. EUR 30.505

Verschuldungsgrad: 53,20 %

Anzahl Mitarbeiter: 163.788

Indexgewichtung: 1,00 %

CONTINENTAL

Quelle: Bloomberg, 08.11.2012, Wertentwicklung in %. Angaben über die Wertentwicklung

beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die

zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können

sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

2011 2012e 2013f

KGV 9,50 8,00 7,40

Gewinn/Aktie 8,44 10,01 10,78

Gewinnwachstum 45,80 % 18,60 % 7,70 %

Kurs/Umsatz 0,52 0,48 0,46

Kurs/Buchwert 2,12 1,87 1,59

Dividendenrendite 1,90 % 2,40 % 2,90 %

Dividende/Aktie 1,50 1,90 2,29

Quelle: IBES Konsensusschätzungen von Thomson Reuters

Automobilzulieferer: + Der Zwang der Autohersteller umweltfreundlichere

Antriebstechnologien anzubieten, verschafft den

Zulieferern zusätzliche Entwicklungsaufträge. + Der Gegenwind

aus Rohstoffkosten hat sich deutlich reduziert. - Der europäische

Automarkt befindet sich in einer deutlichen Schwächephase.

Continental: + Continental konnte im zweiten Quartal, verglichen

zum Vorjahreszeitraum, den bereinigten Konzernumsatz

um 8 % auf EUR 8,1 Mrd. erhöhen. Das bereinigte EBIT (Gewinn

vor Zinsen und Steuern) stieg sogar um 26 % auf EUR 948

Mio., was einer EBIT-Marge von 11,7 % entspricht. Der Gewinn

lag deutlich über den Erwartungen. + Die Automotive-Sparte

konnte die EBIT-Marge im Vergleichszeitraum leicht steigern

(von 8,1 % auf 8,2 %). Diese Sparte wird längerfristig für überdurchschnittliches

Wachstum sorgen, weil Continental die Zukunftsthemen

Verbrauchsreduzierung sowie aktive Sicherheit

abdeckt und diese auch von regulatorischer Seite immer mehr

in den Vordergrund rücken. + Die Reifen-Sparte konnte die

EBIT-Marge im Berichtsquartal sogar von 13,4 % auf 17,5 %

anheben. Man profi tierte dabei von rückläufi gen Rohstoffkosten.

Im Branchenvergleich besticht Conti mit seiner sehr guten

Preisdurchsetzungskraft, der günstigeren Produktion (CEE)

und robusterem Absatz. Damit wird man auch in den kommenden

Quartalen deutlich höhere Margen als die Mitbewerber

erreichen, überdies forciert man die Position in den Emerging

Markets. + Das Verhältnis Nettofi nanzschulden zu Eigenkapital

hat sich von 104 % auf knapp 83 % verringert, die Eigenkapitalquote

ist erstmals wieder auf mehr als 30 % gestiegen. - Der

schwächelnde europäische Markt ist die Hauptabsatzregion.

Fazit: Continental hat unter den Zuliefer-Unternehmen eine Sonderstellung,

weil man neben dem eher zyklischen Automotive-

Geschäft das stabile und vor allem sehr margenstarke Reifengeschäft

vereint. Beide Sparten werden in Zukunft weiterhin

deutlich über dem Gesamtmarkt wachsen können. Obwohl Europa

derzeit schwächelt, hat Continental seinen angehobenen

Ausblick vor kurzem erneut bekräftigt. Weil die Aktie nach wie

vor relativ günstig bewertet ist, bestätigen wir unsere „Kauf“-Einschätzung.

Analyst: Richard Malzer, 08. Oktober 2012

Dieser Bericht wurde von Raiffeisen RESEARCH ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und

der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichts betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Raiffeisen RESEARCH behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen

oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichts ist ausdrücklich untersagt. Raiffeisen RESEARCH CHANCEN übernimmt – RISKEN keine Haftung 9

für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der in dem Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen. Im wesentlichen werden folgende Quellen verwendet: Thomson

Reuters, Factiva, Bloomberg, Value LIne, Hoppenstedt, Hoovers Handbook. Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu

treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Raiffeisen RESEARCH stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine

Anlageempfehlung dar. Ausführlicher Disclaimer sowie Offenlegung gemäß § 48f Börsegesetz: http://www.raiffeisenresearch.at -> “Disclaimer”


MARKT

Österreich schlägt sich wacker

SCHWIERIGES UMFELD WIRD GUT GEMEISTERT

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) und das Institut für Höhere Studien

(IHS) haben ihre Konjunkturprognosen für Österreich im Jahr 2012 zurückgenommen.

Österreich werde aber künftig weiterhin zu den Wirtschaftsmotoren

im Euroraum zählen.

Die österreichische Wirtschaft hat ab

der Jahresmitte 2012 leicht an Dynamik

verloren. Gegenüber der Prognose vom

Jahresanfang wird nun für das Gesamtjahr

2012 ein Wachstum von 0,8 Prozent

erwartet, gegenüber einem Plus

von immerhin 2,7 Prozent im Vorjahr.

Somit wird auch hierzulande der Sog

der globalen Konjunkturabschwächung

spürbar. Begründet wird die Zurücknahme

der Prognose mit einer Verschlechterung

des internationalen Umfelds,

von der sich auch Österreich nicht ganz

entkoppeln kann.

Konsum stützt Wirtschaft

Laut den Experten der Österreichischen

Nationalbank (OeNB) wird die heimische

Konjunktur aber durch den privaten Konsum

gut unterstützt. Der noch immer

sehr guten Beschäftigungslage in Österreich

ist zu verdanken, dass die privaten

Haushalte ihr Geld verstärkt ausgeben.

Hier wird für 2013 sogar noch mit einer

Zunahme von einem Prozent gerechnet.

Dass auch das „Angstsparen“ zurückgeht,

bestätigt eine kürzlich vorgestellte

IMAS-Umfrage. Sie zeigt, dass sich die

Bereitschaft zum Geldausgeben gesteigert

hat, aber das Sparen an sich den

Österreichern weiterhin ein wichtiges

Thema ist. Gespart werden übrigens im

Schnitt 170 Euro im Monat.

10 CHANCEN – RISKEN

Ausblick für nächstes Jahr schon

wieder positiver

Die aktuellen Herbstprognosen für 2013

von WIFO und IHS schauen schon wieder

besser aus. In diesen wird für Österreich

bereits mit einem Wachstum

von einem bzw. 1,3 Prozent gerechnet.

KMUs sehen positiv

in die Zukunft

Auch die heimischen Klein- und Mittelbetriebe

(KMU) sehen laut einer

weiteren IMAS-Umfrage positiv in die

Zukunft. Zwei Drittel erwarten in den

kommenden Jahren steigende Umsätze,

mehr Kunden und auch höhere Gewinne.

Die Hälfte der Befragten ist der

Meinung, dass es ihnen wirtschaftlich

besser gehen wird und diese auch in

die Modernisierung des Betriebes, in

Kooperationen sowie in die Aufstockung

von Mitarbeitern investieren wollen.

Bereits im Vorjahr hat sich die Lage bei

den KMUs entspannt. 36 Prozent der

Unternehmen haben im Vorjahr bereits

mehr Mitarbeiter beschäftigt und das

soll sich auch, wie bereits erwähnt, weiter

fortsetzen.

WOLFGANG SCHÜRZ

RESÜMEE:

Die wirtschaftliche Entwicklung hat

zum Jahresende leicht an Dynamik

verloren. Im nächsten Jahr wird jedoch

bereits wieder mit einer Verbesserung

gerechnet.


Steuerzuckerl für Freiberufler

STEUERBEGÜNSTIGTE VERANLAGUNG GEMÄSS § 10 EStG

Natürliche Personen, die betriebliche Einkünfte erzielen, können auch im Veranlagungsjahr

2012 den Gewinnfreibetrag nutzen und somit Steuern sparen!

Von allen Privatpersonen, die betriebliche

Einkünfte erzielen, kann der Gewinnfreibetrag

in Anspruch genommen

werden. Darunter fallen Einkünfte aus

Land- und Forstwirtschaft, selbständiger

Arbeit sowie aus einem Gewerbebetrieb.

Dieser Gewinnfreibetrag beträgt 13 Prozent

des Jahresgewinnes, maximal jedoch

100.000 Euro. Unterschieden wird

zwischen einem Grundfreibetrag für die

ersten 30.000 Euro Gewinn (max. 3.900

Euro) und einem investitionsbedingten

Gewinnfreibetrag (max. 96.100 Euro).

Wer den Gewinnfreibetrag in Anspruch

nimmt, senkt seine Steuerbemessungsgrundlage.

Die Voraussetzung dafür

ist, dass der Steuerpflichtige im selben

Veranlagungsjahr in abnutzbare Wirtschaftsgüter

des Anlagevermögens

oder aber in Wertpapiere gem. § 14 Abs

7 Z 4 EStG investiert. Diese Wertpapiere

sind mindestens vier Jahre dem Anlagevermögen

zu widmen.

Für die Veranlagung eignen sich beispielsweise

solide Emissionen der Raiffeisenlandesbank

Oberösterreich mit

einer Restlaufzeit von mindestens vier

Jahren. Es stehen verschiedene Emissionen

mit sehr guter Bonität zur Verfügung,

aber auch ausgewählte Fonds

und Zertifikate.

MICHAELA SCHAUMBURG-LIPPE

Der Raiffeisen Wertgarant ist da!

BEI STEIGENDER INFLATION PROFITIEREN

Für Europa werden weiterhin Inflationsraten von 2,5 -2,8 Prozent prognostiziert.

Mit dem neuen Wertgarant können Sie der Inflation ein Schnippchen schlagen.

Mit dem neuen Wertgarant investieren

Anleger in eine solide Raiffeisen Anlage.

Im ersten Jahr der Laufzeit erhalten sie fix

3 Prozent, ab dem zweiten Jahr bis Laufzeitende

ist die Verzinsung von der Entwicklung

der Inflationsrate der Eurozone

abhängig.

Diese wird jährlich festgestellt und mit

dem Faktor 1,2 multipliziert. Die Laufzeit

dieses innovativen Produktes beträgt

zwölf Jahre.

Ein Beispiel: Beträgt die Inflation im Jahr

2014 2,8 Prozent, erhalten Anleger einen

Kupon von 3,36 Prozent.

Produktporträt:

Emittentin: Raiffeisenlandesbank OÖ

Laufzeit: 12 Jahre

Verzinsung: 3 % p.a. fi x im ersten

Jahr, ab dem zweiten

Jahr 120 % der jährlichen

Infl ation der Eurozone

(HVPI ex. Tabak)

Kupontermine: jährlich am 13.11., erstmals

am 13.11.2013

Stückelung: EUR 1.000

ISIN: AT0000A0XHG4

Während der Laufzeit sind Kursschwankungen

möglich. Bei vorzeitigem Verkauf

kann es daher zu Kursverlusten kommen.

Eine detaillierte Beschreibung des Raiffeisen Wertgarant erhalten Sie in den Emissionsbedingungen

CHANCEN – RISKEN 11


Echt österreichisch!

JETZT GELD FÜR DIE JAHRESVIGNETTE 2013 HOLEN

Nutzen Sie die Ertragschancen einer echten österreichischen Geldanlage und

investieren Sie in starke heimische Unternehmen mit guten Entwicklungschancen

oder in mündelsichere Anleihen. Eine Gutschrift im Wert der Jahresvignette

2013 wartet in Ihrer Raiffeisenbank auf Sie!

Österreich legt Wert auf attraktive, aber

solide Geldanlagen. Mit dem neuen Österreichpaket

investieren Sie zur Hälfte

in ein Vermögenssparbuch oder eine

Raiffeisen Anlage. Die andere Hälfte

wird in einen KEPLER-Fonds mit

Österreich-Schwerpunkt veranlagt. Sie

profitieren von der Entwicklung starker

heimischer Unternehmen oder setzen

auf mündelsichere Anleihen. Abgerundet

wird das attraktive Paket mit einem

Raiffeisen Vermögensaufbau. Das besondere

Highlight: Sie erhalten bei Abschluss

das Vignettengeld in Höhe von

80,60 Euro von Ihrem Berater oder Ihrer

Beraterin rückerstattet. Nutzen Sie dieses

attraktive Angebot bis 31.1.2013!

ELISABETH PEER

Mindestinvestment einmalig

EUR 5.000,-

Vermögenssparbuch oder

solide Raiffeisen Anlage

+

Mindestinvestment einmalig

EUR 5.000,-

in ausgewählte KEPLER Fonds

z.B. Mündelrent, KEPLER Vorsorge

Rentenfonds

+

mindestens EUR 100,-

monatlich

in ausgewählte KEPLER Fonds

z.B. KEPLER Österreich

Aktienfonds

Mindestinvestment 10.000 Euro plus Vermögensaufbau mit monatlich 100 Euro. Kombination auch

mit anderen KEPLER Fonds möglich. Mindestanspardauer für den Vermögensaufbau beträgt zwei

Jahre. Nähere Informationen erhalten Sie in Ihrer Raiffeisenbank.

12 CHANCEN – RISKEN


IM BLICKPUNKT

Bonuszertifikate für

leicht fallende Märkte

CLEVERE VERANLAGUNGSIDEE FÜR RISIKOBEWUSSTE ANLEGER

Die Aktienmärkte konnten in der vergangenen Zeit kräftig zulegen. Aktuell hat

die Dynamik streckenweise etwas nachgelassen. Für Marktphasen wie diese

bieten ausgewählte Zertifikate interessante Chancen.

Hintergrund für die nachlassende Dynamik

an den Märkten ist, dass die

Notenbankentscheidungen dies- und

jenseits des Atlantiks aktuell weniger

Einfluss haben. Es stehen vermehrt die

Konjunktur- und Unternehmensdaten

im Mittelpunkt.

Viele Unternehmen haben zuletzt über

ihre Entwicklung des abgelaufenen

Quartals berichtet. In dieser sogenannten

Berichtssaison spielen die Prognosen

und Aussichten der Konzerne eine

große Rolle. Und hier hat sich gezeigt,

dass doch einige Unternehmen ihre

Schätzungen nach unten anpassen

mussten.

Speziell der Technologiebereich hat

einige unliebsame Überraschungen

geliefert, die für dementsprechende

Kursbewegungen an den Börsen gesorgt

haben. Gerade in diesen schwankungsfreudigen

Marktphasen stellen

Bonuszertifikate eine interessante Veranlagungsform

dar.

Wie funktionieren Bonuszertifikate?

Bonuszertifikate bieten einen bedingten

Kapitalschutz. Auch in seitwärts tendierenden

oder leicht fallenden Märkten

sind attraktive Renditen möglich. Ein

Bonuszertifikat kann sich auf verschiedene

Basiswerte (Aktie, Index, Aktienkorb,

Währung, Rohstoff, usw.) beziehen

und ist immer mit einer Laufzeit

ausgestattet. Zu Beginn der Laufzeit

wird oberhalb des Kurses vom Basiswert

das Bonuslevel festgelegt, während

die Barriere unterhalb fixiert wird.

Die genaue Vorgangsweise wird in folgendem

Beispiel dargestellt.

Das Bonuszertifikat mit seinem zugrundeliegenden

Basiswert liegt beim Start

bei 100 Euro. Der Bonuslevel liegt bei

130 Euro, die Barriere bei 70 Euro. Fällt

der Basiswert während der Laufzeit

nicht auf oder unter 70 Euro und steht

der Kurs des Basiswertes am Ende der

Laufzeit zwischen 70 und 130 Euro, so

wird dem Investor am Laufzeitende der

Betrag von 130 Euro gutgeschrieben.

Steht der Basiswert am Ende der Laufzeit

bei mehr als 130 Euro, erfolgt die

Rückzahlung entsprechend der tatsächlichen

Entwicklung des Basiswertes. Ist

das Zertifikat mit einem Höchstbetrag

(Cap) ausgestattet, ist damit die Ertragschance

limitiert.

Berührt der Basiswert während der Laufzeit

die Barriere, so erfolgt die Rückzahlung

im Verhältnis 1:1 zur Entwicklung

des Basiswertes. Der Investor trägt in

diesem Fall das volle Marktrisiko.

THOMAS BRUNNMAYR

BEISPIEL

Quelle: RLB OÖ, 13.11.2012

RESÜMEE:

Bonuszertifikate sind sehr innovative

Anlageprodukte. Am Sekundärmarkt

gibt es ein ausreichendes Angebot

mit überschaubaren Restlaufzeiten,

tief angesetzten Barrieren und sehr

guten Ertragschancen. Kurzfristig

orientierten Anlegern stellen wir auf

der Homepage www.boerse-live.at

unter dem Punkt „Zertifikate“ eine

Auswahl zur Verfügung.

CHANCEN – RISKEN 13


IM BLICKPUNKT

Teil 4: Schnellkurs der Aktienanalyse

DAS KURS/UMSATZ-VERHÄLTNIS + GEWINNSPIEL

Dieses Mal stellen wir Ihnen eine weitere Kennzahl zur Aktienanalyse vor - das

sogenannte Kurs/Umsatz-Verhältnis (KUV). Erfahren Sie mehr über diese Kennzahl

und spielen Sie beim Gewinnspiel mit - es lohnt sich!

Das KUV setzt den Kurs einer Aktie in

Verhältnis zum Umsatz eines Unternehmens.

Es gibt Auskunft darüber, wie

oft der Umsatz im aktuellen Kurs einer

Aktie enthalten ist. Das Kurs-Umsatz-

Verhältnis zeigt uns also, nach wie vielen

Jahren der Umsatz den Preis der

Aktie bezahlt hat. Leicht zu erkennen

ist daher: Je kleiner das KUV ist, desto

besser.

Wenn man einmal weiß, was genau

das KUV eigentlich aussagt, bereitet

die Berechnung keine Schwierigkeiten

mehr. Die einfache Formel lautet: Kurs

der Aktie/Umsatz je Aktie. Ein Beispiel:

Ein Unternehmen erzielte 2011 einen

Umsatz von einer Milliarde Euro bei

einem Aktienkurs von 15 Euro. Insgesamt

hat das Unternehmen 50 Millionen

Stück Aktien ausgegeben. Der Umsatz

je Aktie beträgt 20 Euro. Das KUV errechnet

sich 15/20, also 0,75. Was bedeutet

dieses Ergebnis nun aber für einen

Aktienanalysten?

Prinzipiell gilt, dass das Kurs-Umsatz-

Verhältnis alleine nur wenig hilfreich

ist. Bedeutung erlangt es erst durch

den Vergleich mit anderen Unternehmen.

Das KUV variiert von Branche zu

Branche, daher empfi ehlt sich stets der

Vergleich mit einem direkten Mitbewerber.

Die Verwendung des KUV ist oft

problematisch, da es außer Acht lässt,

wie profi tabel ein Unternehmen ist.

Dies ist auch der zentrale Unterschied

zum Kurs/Gewinn-Verhältnis. Das KUV

trifft am ehesten ins Schwarze bei der

Analyse von jungen Unternehmen oder

Wachstumsunternehmen.

Das Kurs/Umsatz-Verhältnis sollte bei

der Bewertung einer Aktie nicht isoliert

betrachtet werden. In Kombination mit

anderen Kennzahlen kann es jedoch einen

wichtigen Beitrag bei der Analyse

von interessanten Titeln leisten.

PHILIPP BURKOWSKI

Rechnen Sie mit und gewinnen Sie

eine Auszeit auf der Alm für Zwei!

Passend zum Österreich-Schwerpunkt im Herbst verlosen wir dieses Mal

eine Auszeit auf der Alm für Zwei von Jollydays! Berechnen Sie einfach

das Kurs-Umsatz-Verhältnis und klicken Sie auf www.boerse-live.at/Gewinnspiel

auf die richtige Antwort. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Die österreichische Gipfelbahn AG

hat im Jahr 2011 einen Umsatz von

zwei Milliarden Euro erzielt und dies

bei einem Aktienkurs von 20 Euro.

Die österreichische Gipfelbahn AG

hat insgesamt 70 Millionen Stück Aktien

ausgegeben.

Wie hoch ist das Kurs-Umsatz-Verhältnis

des Unternehmens?

14 CHANCEN – RISKEN


IM BLICKPUNKT

Die neuen BRICs heißen „MIST“

WACHSTUMSMÄRKTE IM CHECK

Einige BRIC-Länder haben ein bisschen an Glanz verloren und neue Staaten

scharren in den Startlöchern, um die Weltspitze in Sachen Wirtschaftswachstum

zu erobern. Welche das sein könnten, verraten wir Ihnen im folgenden Artikel.

BRIC ist mittlerweile ein gängiger Begriff

für viele Investoren. Diese Abkürzung

steht für die Wachstumsstaaten

des vergangenen Jahrzehnts: Brasilien,

Russland, Indien und China. Aber

eines ist klar - wir befi nden uns in Zeiten

eines stetigen Wandels. Und die BRIC-

Staaten haben eine junge Bevölkerung

und ein boomendes Wachstum nicht für

sich alleine gepachtet.

Wer sind nun die „Neulinge“?

Es kursieren bereits einige Begriffe für

die neuen Schwellenländer. Next-11 ist

ein Begriff, der Schule macht. Unter

den Next-11 versteht man Nigeria, Indonesien,

Bangladesch, Vietnam, Philippinen,

Mexiko, Südkorea, Pakistan,

Türkei, Ägypten und den Iran. Etwas

weniger weit gefasst sind die sogenannten

MIST-Staaten.

Der auf Deutsch wenig charmante Begriff

umschließt vier Staaten, die sich

schon in den Next-11 fi nden: Mexiko,

Indonesien, Südkorea und die Türkei.

Wir gehen im Folgenden nun näher auf

die Stärken und die Schwächen dieser

vier Länder ein und verraten, wie Anleger

dort gegebenenfalls investieren

können.

ANDREA PLANK

Mexiko:

An der mexikanischen Börse herrscht heitere Stimmung.

Der IPC konnte trotz eines Rücksetzers im Frühsommer

heuer kräftig zulegen. Die makroökonomischen Fundamentaldaten

sind gut. Die Verschuldung liegt bei rund

43 Prozent, für 2012 wird ein BIP-Wachstum von soliden

3,6 Prozent erwartet. Die Infl ation liegt aktuell bei

3,5 Prozent. Die positive Stimmung wird auch von der

Hoffnung getragen, dass der neu gewählte Präsident

Enrique Peña Nieto nach seinem Amtsantritt endlich die

Strukturreformen umsetzen kann, die Mexiko braucht

- und die Chancen dafür stehen gut. Ein Risikofaktor

könnte aber die schwache US-Wirtschaft sein.

Indonesien:

Schon seine Größe macht Indonesien interessant - es ist

das viertbevölkerungsreichste Land der Erde. Eines, in

das man durchaus investieren kann. So sehen es auch

zwei Ratingagenturen: Fitch und Moody‘s haben den Inselstaat

mit BBB- und Baa3 zuletzt auf die Stufe solider Investments

hinaufgestuft. Die Wirtschaft des Landes entwickelt

sich gut. Heuer soll das BIP um 6,1 Prozent wachsen.

Indonesien ist weniger exportabhängig als andere Schwellenländer

- die gigantische Inlandsnachfrage sorgt für ca.

zwei Drittel des BIPs. Allerdings ist es nicht so einfach,

an indonesische Wertpapiere heranzukommen. Anleger

könnten sich dem Thema mit Aktienfonds nähern.

Südkorea:

Südkorea ist der vielleicht am besten entwickeltste MIST-

Staat. Das Land punktet durch fi nanzielle und politische

Stabilität. Durch die in der Vergangenheit großen Fortschritte

steht Südkorea gut da, außergewöhnlich hohe

Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr sind daher

eher nur in Ausnahmefällen zu erwarten. Für 2012 wird

mit einem BIP-Wachstum von 3,6 Prozent gerechnet.

Dennoch: Südkorea sollte man im Auge behalten. Eine

Schuldenkrise sei laut Experten sehr unwahrscheinlich.

Das Land punktet mit einer äußerst niedrigen Arbeitslosenquote

(niedrigster Stand unter allen OECD-Ländern)

und es weist Überschüsse aus.

Türkei:

Die Wirtschaft der Türkei wuchs bis jetzt kräftig. 2011

konnte das Land ein BIP-Wachstum von 8,5 Prozent erzielen.

Heuer soll das Wachstum nur bei drei Prozent liegen.

Da die EU der wichtigste Handelspartner ist, leidet das

Land unter dem schwächelnden Europa. Experten kritisieren,

dass sich das Land in den vergangenen Jahren oft

politisch schwierig gezeigt habe und von Krisenherden wie

Syrien, Iran und Irak umgeben sei. Trotzdem: Wer von den

MIST-Staaten überzeugt ist, kommt an der Türkei kaum

vorbei. Ein direktes Investment ist aber nur für sehr risikobewusste

Anleger geeignet. Ein Emerging-Markets-Fonds

mit größerem Türkei-Anteil könnte sich besser eignen.

CHANCEN – RISKEN 15


Schweinwerfer an für den neuen

Raiffeisen-Internetauftritt!

EINE VISION – EIN PROJEKT – EIN ZIEL

„Was aufhört sich zu verbessern, hört auf gut zu sein!“ – dieser Leitsatz begleitete

stets die Umsetzung des neuen Designs für den Internetauftritt von Raiffeisen

Oberösterreich. Das Ergebnis ist, dass ab sofort alle Homepages sowie Raiffeisen

ELBA-internet in neuem Glanz erstrahlen. Insbesondere die Börseinformationen

auf boerse-live.at können mit zahlreichen Neuerungen aufwarten und

zeigen sich in einem modernen und attraktiven Gewand.

Raiffeisen ELBA-internet

Durchschnittlich 370.000 Aufrufe im

Monat bescheren der Positionsübersicht

den Titel „Meist aufgerufene Wertpapier-Funktion

in Raiffeisen ELBA-internet“.

Mit Respektabstand folgen die

Kauf- und Verkaufsmasken mit 15.000

Aufrufen im Monatsschnitt. Nach der

Anmeldemaske werden Wertpapier-Internetkunden

gerade bei diesen Funktionen

erstmals mit dem neuen Erscheinungsbild

konfrontiert.

Dabei wurde bei diesen Dauerbrennern

versucht, die Darstellung der wichtigsten

Basis- und Detailinformationen zeitgerecht,

modern und visuell attraktiv zu

gestalten. Dieses Vorhaben zieht sich

zusätzlich zu den beiden angeführten

Wertpapierfunktionen durch den gesamten

Funktionsumfang (z.B. Kontoinformationen,

Finanzstatus,…) von Raiffeisen

ELBA-internet.

„Alles neu und doch vertraut“

Folgende auffallende Merkmale charakterisieren

den neuen Internetauftritt:

_ Größere Schriften (insbesondere im

Menü)

_ Einheitliche Schrift-, Tabellen- und

Farbgestaltung

_ Durchgängiger Aktionsbutton zur Direktauswahl

weiterer Funktionen

_Ausnutzen der Bildschirmbreite bei

verschiedenen Aufl ösungen

16 CHANCEN – RISKEN

_Größere Interaktionsfl ächen zur leichteren

Navigation

_Barrierefreiheit

Mit verbessertem Design und erhöhter

Benutzerfreundlichkeit können Anleger

das verfügbare Internetangebot noch

leichter und intuitiver nutzen. Die angeführten

Neuerungen optimieren und

erleichtern - neben der Nutzung im Internet

- insbesondere das Verwenden

der Raiffeisen Online-Services auf Tablets

wie zum Beispiel Apple iPad oder

Samsung Galaxy Tab.

Sämtliche Neuerungen werden für unsere

Kunden zwischen dem 19. und 23.

November freigeschaltet.


IM BLICKPUNKT

boerse-live.at

Sowohl für Kunden als auch Raiffeisenbank-Berater

stellt boerse-live.at ein unverzichtbares

Informationsmedium rund

um das Thema Wertpapiere dar. Um

dem Fortschritt im WWW gerecht zu bleiben,

steht die Homepage nun mit neuen

Funktionen und in optisch verbesserter

Form für Wertpapier-Interessierte - und

die die es noch werden möchten - bereit.

_Wertpapiersuche

Einen vereinfachten und schnellen Einstieg

in die Wertpapierwelt bietet die

neue Suche. Anhand der „Auto-Complete-Funktion“

wird das Suchergebnis

bereits während der Eingabe ermittelt.

Dieses vorläufi ge Suchergebnis unterteilt

für einen besseren Überblick die

gefundenen Werte nach Wertpapierkategorie.

Weiters speichert die lernfähige

Suche, welche Werte am häufi gsten

gesucht werden und reiht diese im

Suchergebnis zukünftig nach vorne.

Die Auswahl eines Titels funktioniert

entweder über „Enter“ um das vollständige

Suchergebnis anzuzeigen oder

mit Klick auf einen Einzelwert, um sofort

in die Detailansicht zu gelangen. In

der Trefferliste werden alle gefundenen

Wertpapiere angezeigt, die horizontale

Navigation unterteilt das Ergebnis nach

Wertpapiergattung.

_Detailseiten

Alle Wertpapier-Detailseiten wurden

von Grund auf überarbeitet und auf eine

einheitliche Linie gebracht. Das heißt,

die Anordnung der Stamm- und Kursdaten,

der neue Chart und die grafi sche

Wertentwicklung sind auf allen Seiten

identisch. Inhaltlich passt sich jede Detailansicht

dem entsprechenden Wertpapiertyp

an. So enthält der Aktionsbutton

bei Fonds andere Menüpunkte, als

jener bei Aktien oder Währungen. Weiters

bieten neue Karteireiter wie „Produkte“

oder „Unternehmensdaten“ einen

besseren Zugriff auf wichtige Informationen

für die Anlageentscheidung.

_Musterdepot

Die durch das neue Erscheinungsbild

entstandenen Änderungen lassen auch

den Bereich rund um das Musterdepot

in einem neuen Licht erscheinen. Im

Blickpunkt sind die Menüfunktionen im

oberen Bereich des Musterdepots sowie

die Positionsübersicht und der neue

Chartbereich. Dieser bietet einerseits

einen Wertentwicklungs- und Verteilungschart

(nach Branche, Währung,

Börse,…) und im Register „Chart“ kann

das Musterdepot mit Vergleichswerten

(Index, Wertpapier, Musterdepot) gegenübergestellt

werden.

_Weltkarte

Die Aktienmärkte des gesamten Globus

auf einen Blick - mit der neuen interaktiven

Weltkarte auf boerse-live.at ist das

kein Problem! Das Werkzeug bietet eine

kompakte Sicht auf die aktuelle Entwicklung

von Ländern und Regionen. Bei Klick

auf ein Land werden zusätzlich zur farblichen

Darstellung der Indexentwicklung

weitere Indizes der Nachbarländer und

interessante Währungspaare angezeigt.

THOMAS DALPIAZ

GERALD HEHENBERGER

RESÜMEE:

Weiterführende Informationen dazu

finden Anleger unter www.boerselive.at,

in Raiffeisen ELBA-internet

oder direkt beim Berater in der örtlichen

Raiffeisenbank.

CHANCEN – RISKEN 17


DATEN, FAKTEN ZAHLEN

Wirtschaftsbarometer

DIE WICHTIGSTEN KENNZAHLEN IM ÜBERBLICK

KONJUNKTUR

ARBEITSLOSENRATE in Prozent

BIP in Prozent

ÖFFENTLICHER BUDGETSALDO in Prozent des BIP

INFLATION in Prozent

Quelle: WIFO, OECD, Statistik Austria, EU-Kommission, 13. November 2012

ROHSTOFFE

ÖL / Barrel

GOLD / Feinunze

Quelle: Bloomberg, 13. November 2012, Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die

zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken.

18 CHANCEN – RISKEN


DATEN, FAKTEN, ZAHLEN

Anleihen

AKTUELLE AUSWAHL

Emissionen der

Raiffeisenlandesbank OÖ

Primärmarkt

Kurs

Rendite

pa

Nach-KESt

Rendite pa

EUR 1,375 % FixZins Anlage 12-23.11.2015 99,90 1,41 1,06 AT0000A0XN43

EUR 1,500 - 2,250 % StufenZins Anlage

12-07.01.2017 100,90 1,63 1,22 AT0000A0X9F7

1,50% / 1,75% / 2,00% / 2,25%

EUR

EUR

2,500 % VarioZins Anlage

2,50 % p.a. fi x im ersten Jahr,

danach vierteljährliche Anpassung

an den 3-Monats-Euribor.

Mindestverzinsung 1,75 % p.a.,

Maximalverzinsung 4,00 % p.a. ab

dem zweiten Jahr.

12-09.10.2017 100,80 AT0000A0X9G5

2,000 - 3,500 % StufenZins Anlage

2,00 %/2,00 %/2,50 %/2,50%/

3,00 %/3,50 %

ISIN

12-06.07.2018 102,85 2,06 1,54 AT0000A0VT64

EUR 2,500 % FixZins Anlage (monatl. Zinszahlung) 12-23.11.2019 100,55 2,48 1,85 AT0000A0XN50

Staatsanleihen Sekundärmarkt Kurs

Rendite

pa

Nach-KESt

Rendite pa

EUR 3,400 % Republik Österreich 12-22.11.2022 116,35 1,62 0,84 AT0000A0U3T4

ISIN

Quelle: Raiffeisenlandesbank OÖ, 13. November 2012. Die Kurse sind generell freibleibend und unterliegen den Marktschwankungen.

CHANCEN – RISKEN 19


Über- oder untergewichten?

AKTUELLE EINSCHÄTZUNG DER ANLAGEKLASSEN

Die richtige Vermögensaufteilung ist entscheidend für den Veranlagungserfolg.

Chancen_Risken stellt für Sie die aktuelle Markteinschätzung der

KEPLER-FONDS KAG und die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen dar.

Die Investoren blickten zuletzt gespannt

nach Amerika. Hurrikan Sandy legte die

New Yorker Börse lahm und hinterließ

Milliardenschäden. Da traten für kurze

Zeit sogar die US-Wahlen in den Hintergrund.

Apropros Barack Obama: Das

amerikanische Budgetloch - Stichwort

„Fiscal Cliff“ - ist derart riesig, dass es

sowohl einer zukünftigen demokratischen

als auch republikanischen Administration

nur einen sehr geringen Gestaltungsspielraum

lassen wird.

Aktuell überraschen die Wirtschaftsdaten

aus den USA positiv: Die Verkäufe

von neuen Häusern stiegen um satte

fünf Prozent und bestätigen die Konsolidierung

im Immobiliensektor. Auch

die Arbeitslosenzahlen fielen knapp vor

dem Wahltermin wieder unter acht Prozent,

was Börsenlegende Warren Buffet

zu dem Kommentar verleitete, das

sehe beinah nach Manipulation aus.

der Erwartungen, die Umsatzentwicklung

ist aber eher enttäuschend. In

Europa hat sich der strategische Blickwinkel

in den letzten Monaten kaum

verändert. Die Kapitalmärkte befinden

sich noch immer im Spannungsfeld

zwischen geldpolitischen Impulsen und

unsicheren konjunkturellen Aussichten.

Gewichtungen im Portfolio:

Die global wichtigsten Aktienmärkte

sind aktuell zwar nicht mehr extrem

günstig, aber fair bewertet. Dies gilt neben

der attraktiven Dividendenrendite

speziell für Value-Aktien. Die Behavioral

Finance stellt keine massiven Überoder

Untertreibungen fest. Insgesamt

bleibt das Musterportfolio mit einer

neutralen Aktienquote von 50 Prozent

im aktuellen Marktumfeld sehr gut aufgestellt.

Innerhalb des Rententeils sind Unternehmensanleihen

guter Bonität übergewichtet,

jene aus dem High Yield Segment

neutral bewertet. Staatsanleihen

mit Top-Bonität verharren weiter auf

sehr tiefen Renditeniveaus und bleiben

untergewichtet, ebenso Emittenten aus

der Euro-Peripherie. Eine neutrale Gewichtung

im Gesamtportfolio nehmen

Emerging Markets Anleihen ein, die mit

geringen Staatsschulden und robusten

Wachstumszahlen glänzen.

KEPLER MUSTERPORTFOLIO: AKTUELLE POSITIONIERUNG IN PROZENT

Die Analysen zum Wahlausgang differenzieren

zwischen sogenannten „Demokraten-Aktien“

wie z.B. Unternehmen

aus dem Gesundheitswesen und

der Bauindustrie und „Republikaner-

Aktien“ aus Bereichen wie Erdölindustrie,

Bergbau und Rüstung.

Doch für Anleger entscheidend sind

nicht kurzfristige politische Aspekte

sondern langfristige Unternehmensentwicklungen.

Die aktuellen Quartalsergebnisse

in den USA liegen im Rahmen

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 02.11.2012

20 CHANCEN – RISKEN


DATEN, FAKTEN, ZAHLEN

KEPLER-Fonds

www.kepler.at

AKTUELLE AUSWAHL

Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A

ISIN-T

AGA

in %

Währung

Auflagedatum

Performance in % pa

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger

KEPLER Liquid

Rentenfonds

KEPLER Vorsorge

Rentenfonds

KEPLER Europa

Rentenfonds

KEPLER Life

Exklusivfonds

KEPLER Ethik

Rentenfonds

KEPLER High Grade

Corp. Rentenfonds

KEPLER Optima

Rentenfonds

KEPLER Mix Solide

Geldmarktnahe

Euro-Anleihen

Mündelsichere Anleihen

österreichischer Emittenten

Schwerpunkt Euro-Anleihen

Mischfonds mit Wertsicherungsgrenze

Anleihen internationaler

Emittente

Internationale Unternehmensanleihen

Mix internationaler Rentenkategorien

ca. 80 % Anleihenfonds

ca. 20 % Aktienfonds

A

T

A

T

A T

AT0000754668

AT0000722632

AT0000799861

AT0000722566

AT0000799846

AT0000722673

EUR 1,00 02.03.2000 4,06 1,62 2,72

EUR 2,50 21.04.1998 8,10 6,74 6,58

EUR 2,50 21.04.1998 10,41 6,25 5,44

T AT0000618913 EUR 3,00 21.09.2004 3,59 1,42 0,59

A

T

A

T

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger

KEPLER Vorsorge

Mixfonds

KEPLER Mix

Ausgewogen

KEPLER Emerging

Markets Rentenfonds

KEPLER High Yield

Corporate Rentenfonds

ca. 60 % Euro-Anleihen

ca. 40 % internat. Aktien

ca. 50 % Anleihenfonds

ca. 50 % Aktienfonds

Emerging Markets Anleihen

Eurolandwährung

Internationale

Unternehmensanleihen

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

AT0000815006

AT0000642632

AT0000653688

AT0000653696

AT0000A066K2

AT0000A066L0

AT0000825468

AT0000722582

AT0000969787

AT0000722640

AT0000825476

AT0000722590

AT0000718580

AT0000718598

AT0000737085

AT0000722541

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger

KEPLER Mix Dynamisch

KEPLER Risk Select

Aktienfonds

KEPLER Österreich

Aktienfonds

KEPLER Europa

Aktienfonds

KEPLER Ethik

Aktienfonds

KEPLER Small Cap

Aktienfonds

ca. 20 % Anleihenfonds

ca. 80 % Aktienfonds

Risikoreduzierter

Managementansatz

Aktien österreichischer

Unternehmen

Liquide europäische Aktien

Berücksichtigung ethischer

Kriterien

Klein- und mittelkapitalisierte

Aktien

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

A

T

AT0000825500

AT0000722608

AT00000NUV7

AT00000NUW5

AT0000647680

AT0000647698

AT0000817788

AT0000722681

AT0000675657

AT0000675665

AT0000653662

AT0000653670

EUR 3,00 05.05.2003 5,65 5,56 5,26

EUR 3,00 17.02.2003 8,74 5,55 3,67

EUR 2,50 18.09.2007 7,66 4,07 4,51

EUR 3,00 15.01.1999 7,95 5,23 3,02

EUR 3,00 27.11.1995 12,95 6,75 1,60

EUR 3,50 15.01.1999 8,31 5,18 -0,01

EUR 3,00 05.03.2001 9,94 10,05 6,43

EUR 3,00 17.07.2000 10,53 9,78 5,82

EUR 4,00 15.01.1999 8,89 5,36 -3,26

EUR 4,00 09.03.2011 12,38 - -

EUR 4,00 23.04.2003 9,80 -1,87 -11,46

EUR 4,00 20.08.1998 10,94 2,89 -7,82

EUR 4,00 01.07.2002 6,44 6,15 -4,74

EUR 4,50 17.02.2003 11,21 10,64 -2,54

Quelle: KEPLER-FONDS KAG, 12. November 2012

Performanceberechnung auf EURO-Basis

Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für

die zukünftige Entwicklung dar.Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung

ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend

auf Daten der Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens

in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie sonstige Unterlagen

liegen bei der jeweiligen KAG, der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Für die Richtigkeit der Angaben

erfolgt keine Gewähr. Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/offenlegung

CHANCEN – RISKEN 21


DATEN, FAKTEN ZAHLEN

Raiffeisen-Fonds

AKTUELLE AUSWAHL

Fondsbezeichnung

Anlageschwerpunkt

ISIN-A

ISIN-T

AGA

in %

Währung

Auflagedatum

Performance in % pa

1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre

Fondskategorie: für den sicherheitsorientierten Anleger

Raiffeisen

Euro-Short Term Rent

Geldmarktnahe

Euro-Anleihen

A

T

AT0000859541

AT0000822614

EUR 1,00 04.05.1987 1,82 1,77 2,61

Raiffeisen-

Österreich-Rent

Anleihen österreichischer

Schuldner

A

T

AT0000859533

AT0000805171

EUR 2,50 18.05.1987 4,44 4,97 5,45

Raiffeisen-

Euro-Rent

Euro-Anleihen

A

T

AT0000996681

AT0000805452

EUR 2,50 16.12.1996 7,32 5,00 5,26

Raiffeisen-

Global-Rent

Globale Anleihen

A

T

AT0000859582

AT0000805494

EUR 3,00 20.06.1988 7,05 7,09 6,32

Raiffeisen-

EuroPlus-Rent

Euro-Anleihen, bis 30 %

Fremdwährungen

A

T

AT0000859509

AT0000805239

EUR 2,50 17.12.1985 5,96 5,01 4,14

Raiffeisenfonds-

Sicherheit

ca. 80 % Anleihenfonds

ca. 20 % Aktienfonds

A

T

AT0000811633

AT0000822630

EUR 3,00 22.06.1998 4,34 4,00 1,78

Fondskategorie: für den ertragsorientierten Anleger

Raiffeisen-

Euro-Corporates

vorwiegend europäische

Unternehmensanleihen

A

T

AT0000712518

AT0000712559

EUR 3,00 14.05.2001 6,00 5,28 5,26

Raiffeisen-

Osteuropa-Rent

Anleihen der Reformstaaten

Osteuropas

A

T

AT0000740642

AT0000740659

EUR 3,00 03.05.2000 12,61 7,27 5,05

Raiffeisenfonds-

Ertrag

ca. 50 % Anleihenfonds

ca. 50 % Aktienfonds

A

T

AT0000818919

AT0000822648

EUR 3,50 01.07.1998 4,51 4,77 -0,21

Raiffeisen-

Global-Mix

Globale Anleihen

und Aktien

A

T

AT0000859517

AT0000805379

EUR 3,00 25.08.1986 9,02 7,24 2,11

Fondskategorie: für den wachstumsorientierten Anleger

Raiffeisenfonds-

Wachstum

ca. 20 % Anleihenfonds

ca. 80 % Aktienfonds

A

T

AT0000811609

AT0000822622

EUR 4,00 22.06.1998 5,68 4,65 -2,66

Raiffeisen-

Österreich-Aktien

Aktien österreichischer

Unternehmen

A

T

AT0000859293

AT0000805197

EUR 4,00 16.10.1989 9,94 -1,80 -11,29

Raiffeisen-

Europa-Aktien

Europäische Aktien

A

T

AT0000986377

AT0000805395

EUR 4,00 17.06.1996 6,35 1,03 -7,89

Raiffeisen-

Global-Aktien

Globale Aktien

A

T

AT0000859525

AT0000805213

EUR 4,00 16.10.1986 12,48 10,61 -3,25

Raiffeisen-

US-Aktien

US-amerikanische

Aktien

A

T

AT0000764741

AT0000764782

EUR 4,00 15.11.1999 17,45 13,52 -0,08

Raiffeisen-

Pazifik-Aktien

Südostasiatische Aktien,

Schwerpunkt Japan

A

T

AT0000764154

AT0000764196

EUR 4,00 15.11.1999 5,88 9,23 -2,79

Raiffeisen-

Eurasien-Aktien

Aktien der Reformstaaten

Asiens

A

T

AT0000745856

AT0000745898

EUR 5,00 02.05.2000 6,85 7,40 -5,63

Raiffeisen-

Osteuropa-Aktien

Aktien der Reformstaaten

Osteuropas

A

T

AT0000936513

AT0000805478

EUR 5,00 21.02.1994 9,49 6,67 -7,51

Raiffeisen-Emerging-

Markets Aktien

Aktien aus Schwellenländern

weltweit

A

T

AT0000796404

AT0000796438

EUR 5,00 12.05.1999 7,04 6,40 0,61

Quelle: Raiffeisen Capital Management, 12. November 2012

Performanceberechnung auf EURO-Basis

Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die

zukünftige Entwicklung dar.Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend

oder ertragsmindernd auswirken. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode ermittelt basierend auf Daten der

Depotbank. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit

den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie sonstige Unterlagen liegen bei der jeweiligen KAG,

der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Für die Richtigkeit der Angaben erfolgt keine Gewähr. Offenlegung

gemäß § 48 f Börsegesetz unter www.boerse-live.at/offenlegung

22 CHANCEN – RISKEN


KEPLER

Active World

Portfolio

Die dynamische Mischung macht’s ...

Die globalen Finanzmärkte bieten mit Anleihen, Aktien, Rohstoffen, Immobilien, etc. eine Vielzahl von Investitionsmöglichkeiten. Diese Anlagekategorien

sind aber Schwankungen ausgesetzt und entwickeln sich mitunter sehr unterschiedlich. Eine breite Mischung ist daher sinnvoll, um

ein ausgewogenes Verhältnis von Ertragschancen und marktbedingten Risiken zu erzielen.

Die hohe Kunst ist es, je nach Marktlage in den chancenreichsten Anlageklassen gut positioniert zu sein. Doch wann sind Anleihen gefragt,

Aktien attraktiv bewertet oder wann ist eine Beimischung von Rohstoffen sinnvoll? Es bedarf langjähriger Erfahrung, um die Fülle an Bewertungskennzahlen,

marktpsychologische Aspekte (Behavioral Finance) und makroökonomische Daten richtig zu deuten und die attraktivsten

Anlagekategorien in einem Portfolio zu kombinieren.

KEPLER Active World Portfolio

Das KEPLER Active World Portfolio bietet die Möglichkeit, breit und ausgewogen an den Ertragschancen der internationalen Geld- und Kapitalmärkte

zu partizipieren. Aufgrund der Charakteristik dieser Veranlagung sind zwischenzeitliche Wertschwankungen nicht auszuschließen.

Die Investitionsentscheidungen trifft ein professionelles Investmentkomitee.

Hinweis:

Im Rahmen der Anlagestrategie kann

in beträchtlichem Ausmaß in Investmentfonds,

Bankeinlagen und Derivatgeschäfte

investiert werden.

Zu beachten:

Investmentfonds veranlagen an den

internationalen Geld- und Kapitalmärkten

und unterliegen damit marktbedingten

Kursschwankungen.

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der KEPLER-FONDS KAG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie

wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im

Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot oder eine Einladung zur Angebotsstellung

zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand

und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen und Ergänzungen. Die KEPLER-FONDS KAG übernimmt keine Haftung für

die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen. Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf

oder Verkauf dar. Da jede Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft) des Anlegers bedarf, ersetzt

diese Information nicht die persönliche Beratung und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird ausdrücklich darauf

hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche Risiken bergen. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit

und stellen daher keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung

ertragserhöhend oder ertragsmindernd auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpflichtungen ergeben, die von den jeweiligen persönlichen

Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers

durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Die Wertentwicklung wird

entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung des

Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern kann. Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie ggf. die Wesentlichen Anlegerinformationen

- Kundeninformationsdokument (KID) sind in deutscher Sprache bei der KEPLER-FONDS KAG, Europaplatz 1a, 4020 Linz, den Zahlstellen sowie unter www.kepler.at

erhältlich. Ausführliche Risikohinweise und Haftungsausschluss unter www.kepler.at.

www.kepler.at

CHANCEN – RISKEN 23


CHANCEN–RISKEN

Chancen_Risken 103 / 2012 / 09Z038090F / P.b.b.

Verteilzentrum 4000 Linz / Erscheinungsort 4020 Linz

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketingmitteilung, welche von der Raiffeisenlandesbank

Oberösterreich AG ausschließlich zu Informationszwecken erstellt wurde. Sie wurde

nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen

erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von

Finanzanalysen. Diese Marketingmitteilung stellt weder eine Anlageberatung, noch ein Angebot

oder eine Einladung zur Angebotsstellung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder

Veranlagungen dar. Die enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand

und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung - vorbehaltlich von Änderungen

und Ergänzungen. Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG übernimmt keine Haftung

für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der Inhalte und für das Eintreten von Prognosen.

Die Inhalte sind unverbindlich und stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Da jede

Anlageentscheidung einer individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse (z.B. Risikobereitschaft)

des Anlegers bedarf, ersetzt diese Information nicht die persönliche Beratung

und Risikoaufklärung durch den Kundenberater im Rahmen eines Beratungsgesprächs. Es wird

ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Finanzinstrumente und Veranlagungen mitunter erhebliche

Risiken bergen. Die Wertentwicklung wird entsprechend der OeKB-Methode, basierend auf

Daten der Depotbank, ermittelt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Zusammensetzung

des Fondsvermögens in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Regelungen ändern

kann. Angaben über die Wertentwicklung beziehen sich auf die Vergangenheit und stellen daher

keinen verlässlichen Indikator für die zukünftige Entwicklung dar. Währungsschwankungen bei

Nicht-Euro-Veranlagungen können sich auf die Wertentwicklung ertragserhöhend oder ertragsmindernd

auswirken. Aus der Veranlagung können sich steuerliche Verpfl ichtungen ergeben, die

von den jeweiligen persönlichen Verhältnissen des Kunden abhängen und künftigen Änderungen

unterworfen sein können. Diese Information kann daher nicht die individuelle Betreuung des Anlegers

durch einen Steuerberater ersetzen. Bei Steuerausländern beinhaltet die Steuerfreiheit in

Österreich keine Steuerfreiheit im Wohnsitzstaat. Prospekte sowie allfällige Nachträge von Emissionen

der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG, welche auf Grund des KMG aufzulegen sind,

liegen bei der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG auf. Im Falle von anderen Emissionen

liegt der Prospekt beim jeweiligen Emittenten auf. Im Rahmen der Anlagestrategie von Investmentfonds

kann überwiegend in Investmentfonds, Bankeinlagen und Derivate investiert

oder die Nachbildung eines Index angestrebt werden. Fonds können erhöhte Wertschwankungen

(Volatilität) aufweisen. In durch die FMA bewilligten Fondsbestimmungen können

Emittenten angegeben sein, die zu mehr als 35 % im Fondsvermögen gewichtet sein können.

Der aktuelle Verkaufsprospekt sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen – Kundeninformationsdokument

(KID) liegen in deutscher bzw. englischer Sprache bei der jeweiligen KAG,

der Zahlstelle oder beim steuerlichen Vertreter in Österreich auf. Ausführliche Risikohinweise und

Haftungsausschluss unter www.boerse-live.at/Disclaimer; Offenlegung gemäß § 48 f Börsegesetz

unter www.boerse-live.at/Offenlegung

Medieninhaber und Herausgeber: Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft,

Europaplatz 1a, 4020 Linz. Aktionäre der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich

Aktiengesellschaft sind zu rund zu 98,57% die RLB Verbund registrierte

Genossenschaft und zu rund 1,43 % die RLB Holding registrierte Genossenschaft mit

beschränkter Haftung OÖ. Nähere Details sind im Internet unter www.boerse-live.at/

impressum abrufbar

Vorstand

Schaller Heinrich, Dr.; Schilcher Hans, Mag. Dr.; Keplinger-Mitterlehner Michaela,

Mag.; Schwendtbauer Reinhard, Mag.; Starzer Georg, Dr.; Vockenhuber Markus, Mag

Layout, Gestaltung: Andrea Plank

Unsere Internetadresse: http://www.boerse-live.at

Unsere E-Mail-Adresse: boerse-live@rlbooe.at

Für die Redaktion

Uwe Hanghofer, Elisabeth Peer, Thomas Brunnmayr

Druck

GDL Handels- und Dienstleistungs GmbH, Europaplatz 1a, 4020 Linz

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