Gemeindezeitung Juli 2013 ist online! - Marktgemeinde Moosburg

moosburg.gv.at

Gemeindezeitung Juli 2013 ist online! - Marktgemeinde Moosburg

Ausgabe 220 | Juli 2013

Zugestellt durch post.at

itteilungsblatt

der arktgemeinde oosburg www.moosburg.gv.at

Bildung: Große Auszeichnung

Die Bemühungen für die Bildung und Betreuung der Kinder und Jugendlichen werden national und international anerkannt.

Moosburg erhielt im Rahmen des Awards „Bessere Lernwelten“ eine Auszeichnung durch Bundesministerin

Dr. Claudia Schmied (Bericht Seite 12).

Arch. Katharina Forster, Trigon-Beraterin Ingrid Preissegger, Bgm. Herbert Gaggl, Dir. Rosalia Hartl, Arch. Roland

Gruber, Liane Oswald, Dir. Brigitte Sagmeister, Stefanie Salzmann, Ministerin Claudia Schmied, Martin Adamitsch,

AL Norbert Pichler, Doris Sagmeister, BSI Peter Begusch (v.l.n.r.) bei der Verleihung des Awards in Wien.

Seite 10

e-5

Gemeinde

Seiten 16/17

Arnulfsfest

13. Juli 2013

Seite 19

Bäckerei

Marinitsch

Seite 30

Zukunftsorte


Bürgermeister Juli 2013 2

Inhalt

Referenten 4

Gemeinderat 6

Service 8

Energie-e5 10

Infrastruktur 11

Bildungscampus 12

Arnulfsfest 16

Chronik 20

SOS-Kinderdorf 22

Feuerwehren 25

Vereine 27

Zukunftsorte 30

Jetzt Fan werden:

www.facebook.com/moosburg

Impressum:

Amtliches Mitteilungsblatt der

Marktgemeinde Moosburg

Herausgeber und für den Inhalt

verantwortlich:

Marktgemeinde Moosburg,

Bgm. Herbert Gaggl,

Kirchplatz 1, 9062 Moosburg

Redaktion:

AL Norbert Pichler, MAS, MBA

Grafik und Layout:

printMASTER Werbeagentur GmbH

Spitalgasse 4, 9020 Klagenfurt a. WS

Druck:

Carinthian Druck Beteiligungs-GmbH

Fotos: sofern nicht anders gekennzeichnet

Marktgemeinde Moosburg

Ministerin Schmied ist vom

Bildungs campus begeistert

Wieder eine hohe Anerkennung für unsere Bildungsarbeit.

Am 27. Mai konnte das

Kernteam vom Bildungscampus

Moosburg

aus den Händen

der Bildungsministerin

in Wien den Anerkennungspreis

für besondere

Leistung in der Bildung

und Schulraumkultur

übernehmen. In

ihrem Statement hat

die Ministerin unsere

Arbeit besonders hervorgehoben.

Die Jury

hat Moosburg als ein

besonderes Musterbeispiel

für ganz Österreich

dargestellt.

Diese Auszeichnung ist wieder

eine besondere Motivation

weiter an dem Projekt

Bildungscampus Moosburg

zu arbeiten und für unsere

Kinder eine besonders hochwertige

Bildung zu gewährleisten.

Besonders danke sagen

möchte ich allen, die beim

Projekt Bildungscampus aktiv

mitarbeiten und dazu beigetragen

haben, dass wir bereits

so große Fortschritte erzielen

konnten. Herzlichen

Dank! Da tut schon jeder um

einiges mehr als er muss und

nur deswegen ist es möglich,

diese Ergebnisse zu erzielen.

Unsere Aufgabe ist es inten-

siv weiter zu arbeiten, damit

wir unsere Vision bis 2020,

Bildungsgemeinde Österreichs

zu sein, auch wirklich

erreichen. Mit diesem Team

und mit dieser Begeisterung

bin ich überzeugt davon,

dass wir das auch gemeinsam

schaffen.

Bildung macht munter

Dass Bildung wirklich munter

macht, hat unser Moosburger

Schüler Philipp Klatzer

bewiesen.

Beim Känguru-Test der Mathematik

hat er unter 500

Teilnehmern den 1. Platz erreicht.

Wir können stolz sein,

dass wir so tüchtige talentierte

junge Menschen in unserer

Gemeinde zu haben.

Stolz auf unsere

Jugend

Überhaupt ist unsere Jugend

aktiv, kritisch und leistungsbereit.

Apropos: leistungsbereit,

Lena Gruber hat beim

Redewettbewerb der Kärntner

Landjugend den Sieg errungen

und ist Teilnehmerin

beim Bundesredewettbewerb.

Gratulation an Lena

Gruber, eine wirklich tolle

Leistung.

Straßenbau Bärndorf –

Obergöriach

Wir arbeiten intensiv an der

„Die Marktgemeinde Moosburg fördert Mobilität und stellt ab sofort

fünf e-bikes zur Verfügung“, sagt Bgm. Herbert Gaggl. (Information

Seite 10)

Sanierung der Straße Bärndorf

– Obergöriach. Besonders

wichtig sind uns die

Entwässerungsmaßnahmen,

denn nur dann hat die Straße

wirklich eine lange Lebensdauer

und außerdem ist es

ein wichtiger Schutz gegen

Überschwemmungen. Ein

Teilstück werden wir bereits

im Sommer asphaltieren

können. Damit ist uns eine

wesentliche Verbesserung

der Verkehrsinfrastruktur in

diesem Bereich gelungen.

Schneller Bauakt

Meine Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter arbeiten intensiv

und ständig an der Verbesserung

der Qualität unserer

Angebote. Im Rahmen des

Prozessmanagement haben

wir das Bauverfahren bearbeitet.

In Moosburg erhalten

die Bauwerber den Baubescheid

in weniger als 30 Tagen.

Kärntenweit liegen wir

damit an der Spitze. Schnell,

kompetent, kundenorientiert.

Baumkataster

Ein Baumkataster von allen

Bäumen, die im öffentlichen

Bereich stehen, wurde erstellt.

Die Bäume werden

aufgenommen und jährlich

von Fachleuten kontrolliert

und überprüft. Ein wichtiger

Teil für die Sicherheit unserer

Bevölkerung.

Ein schönes Ortsbild

Ein schönes Ortsbild ist die

beste Visitenkarte für eine

Gemeinde. Daher lege ich

sehr großen Wert darauf und

die MitarbeiterInnen geben

ihr Bestes um das Ortsbild

attraktiv zu gestalten. Alle

arbeiten dabei mit und sind

äußerst motiviert. Im Juli

gibt es wieder die Bewertung

für die Blumenolympiade. Bei

dieser wird sowohl das ge-


Bürgermeister Juli 2013 3

samte Ortsbild als auch die

privaten Häuser und Betriebe

bewertet. Aber im Endeffekt

geht es nicht um die Bewertung,

sondern es geht darum,

dass wir uns wohl fühlen.

Wenn wir uns wohl fühlen,

fühlen sich die Gäste

wohl und alle sind zufrieden.

Ein herzliches Dankeschön

an all jene die bereit sind

Moosburg mitzugestalten

und zu verschönern.

Schloßwiese Moosburg

– eine Jahrhundert-

Investition

Die Schloßwiese, das Herzstück

von Moosburg, ist

durch den Kauf nachhaltig

für die Öffentlichkeit gesichert.

Wie wichtig das ist,

zeigt, dass die Schloßwiese

für viele öffentliche Veranstaltungen

bestens geeignet

ist. Dass die Schloßwiese

zum Spazieren einlädt. Im

Winter zum Rodeln und Spaß

haben und einfach den einzigartigen

Charakter Moosburgs

bestimmt.

Rathausgalerie

begeistert Kulturinteressierte

Unsere Rathausgalerie wird

immer mehr zum Mittelpunkt

der Kulturszene in Moosburg.

Die Ausstellungen werden

sehr gut angenommen, sowie

zuletzt die Ausstellung

im Rahmen des SOS Kinderdorf

Familienfestes, die ein

besonderes Erlebnis war. Die

Ausstellungen sind im Gemeindeamt

jeweils während

der Öffnungszeiten (41,5

Stunden pro Woche) zu besichtigen.

Sauberes – gesundes

Wasser

Gerade im Sommer ist Wasser

Thema Nr. 1. Ohne Wasser

kein Leben.

Wir in der Marktgemeinde

Moosburg haben das Glück

eine Gemeindewasserversorgungsanlage

zu haben, die

von 0-24 Uhr und 365 Tage

im Jahr – sauberes und gesundes

Wasser den Haushalten

zur Verfügung stellt. Da-

Moosburg ist und bleibt die familienfreundlichste Gemeinde Österreichs“, sagt Bgm. Herbert Gaggl. Sie

fühlen sich in Moosburg wohl: Familie Gerlinde und Herbert Preininger mit Frau Ulrike Schest (hinten

rechts), Kinderdorfmutter Gudrun Regenfelder (hinten, 2. v.l.) mit Viktoria (vorne, 3.v.r.) und Dennis, Fam.

Bettina und Hannes Lanzer mit Hannah und Emma (vorne)

mit das Wasser wirklich bei

ihnen zu Hause in dieser hohen

Qualität ankommt, bedarf

es sehr viel Arbeit. Professionalität,

Genauigkeit

und Verantwortungsbewusstsein

ist bei dieser Arbeit

Grundvoraussetzung. Unser

Wassermeister Eckhart Sagmeister

mit seinem Team

leis tet hier ausgezeichnete

Arbeit. Ich glaube, wir müssen

mehr als dankbar sein,

dass wir sauberes Trinkwasser

zur Verfügung haben,

Milliarden Menschen können

das nicht behaupten. Gerade

in den Sommermonaten ist

es auch wichtig, mit dem

Wasser sorgsam und sparsam

umzugehen.

Bitte überprüfen Sie auch die

Wasserhähne, Klospülungen,

thermische Ablaufsicherungen

usw., auch wenn es nur

im Augenblick ganz wenig erscheint,

so ist das auf die

Dauer ein großer Verlust, der

nicht nur Ihnen Kosten verursacht,

sondern auch der

gesamten Wasserversorgung

abgeht. Behandeln wir das

Wasser als besonders wertvolles

Gut und gehen wir

auch so damit um.

Attraktives – lebenswertes

Moosburg

Unser Bauhof unter der Leitung

von Hermann Koraschnig

sorgt dafür, dass unsere

Marktgemeinde Moosburg

immer in einem Top Zustand

ist. Sauberhalten der

Straßen, das Böschungmähen,

die Blumenpflege, die

Verkehrsinselpflege, Pflege

der Kinderspielplätze, Pflege

des Kaiser Arnulf Sportzentrum

und vieles vieles mehr,

steht täglich auf dem Programm,

damit wir und unsere

Gäste sich wohl fühlen.

Hier gleich auch meine Bitte

an Sie, liebe Moosburgerinnen

und Moosburger, liebe

Gäste, halten Sie unseren

Ort sauber. Entsorgen Sie

nichts in freier Landschaft.

Erstens kostet es sehr viel

Geld und zweitens sieht es

fürchterlich aus. Und die Kosten

müssen wir schließlich

alle gemeinsam übernehmen.

Übrigens haben Sie

schon gesehen? Wir haben

begonnen Ruheplätze attraktiver

zu gestalten. Wenn Sie

Anregungen und Wünsche

haben, melden Sie sich bei

mir, ich freue mich über jeden

Kontakt.

Moosburg immer

ein Genuss

Genießen Sie die Schönheiten

Moosburgs im Sommer,

da in unserer wunderschönen

Natur oder bei der einen

oder anderen Kulturveranstaltung,

bei den Festen und

Feierlichkeiten oder einfach

im privaten Rahmen. Moosburg

hat viel zu bieten. Ich

wünsche den Schülerinnen

und Schülern einen guten

Schulabschluss, falls sie im

Sommer eine Ferialarbeit annehmen,

viel Spaß dabei, allen

anderen schöne Ferien,

den Moosburgerinnen und

Moosburgern einen wunderschönen

Sommer und eine

schöne Urlaubszeit und den

Gästen wünsche ich, dass sie

Moosburg so genießen können,

damit sie für den Rest

des Jahres wieder Kraft tanken

können.

Ich freue mich, Sie bei den

vielen Veranstaltungen in der

Marktgemeinde Moosburg zu

treffen und mit Ihnen zu

plaudern.

Herzlichst

Ihr Bürgermeister

LAbg. Herbert Gaggl

PS: Ich lade Sie zum 27.

Kaiser Arnulfsfest am 13.

Juli herzlich ein. Feiern wir

gemeinsam und genießen

wir eines der schönsten

Feste Kärntens.


Referenten Juli 2013 4

Den Sommer genießen

Sehr geehrte

Moosburger, liebe

Moosburgerinnen!

Zuallererst möchte ich mich

für all die netten und lieben

Geburtstagswünsche von

euch recht herzlich bedanken.

Ich hatte viele tolle und

interessante Begegnungen

an meinem Geburtstag. Ich

bin stolz Moosburger zu sein!

Freundschaft kann man nicht

kaufen, ihr habt mir gezeigt,

Freundschaft lebt man!

Der Sommer steht vor der

Tür und damit auch der Veranstaltungsreigen.

Besuchen

Sie liebe MoosburgerInnen

die Veranstaltungen unserer

örtlichen Vereine. Die Vereine

tragen wesentlich zum Erscheinungsbild

der Marktgemeinde

Moosburg bei. Unterstützen

wir sie in der Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen.

Ich hoffe wir sehen

uns!

Der Sommer ist aber auch

Grillzeit und Gartensitzzeit.

Genießen wir die Zeit im

Freien. Denken wir aber

auch auf unsere Nachbarn.

Übertreiben wir nicht den

Spaßfaktor, feiern ja, aber

mit Maß und Ziel.

Der Sommer ist auch schulfreie

Zeit. Die Zeugnisse sind

ausgeteilt und ihr Kinder

habt frei. Die freie Zeit solltet

ihr aber nicht nutzen, indem

ihr auf den Gehsteigen der

Marktgemeinde mit dem

Fahrrad auf und ab braust,

nein, genießt die Zeit in den

Ferien, schaltet vom Schulstress

ab, bereitet euch auf

die kommenden Aufgaben im

Herbst vor, genießt die freie

Zeit mit euren Eltern, habt

einen schönen und sicheren

Urlaub.

Liebe MoosburgerInnen, liebe

Eltern, Jugendliche und

Kinder, ich wünsche euch eine

schöne Ferienzeit, Zeit

zum Genießen, Zeit für die

Familie, Zeit für Freunde und

Katastrophenschutz gewährleistet

1. Vzbgm. Georg Malle, ÖVP

Zeit für euch selbst.

In diesem Sinne, einen schönen

Sommer, Euer

1. Vizebürgermeister

Georg Malle

Liebe

Moosburger innen,

liebe Moosburger!

Bald ist das erste Halbjahr

um und die Ferien stehen vor

der Türe. Während wir Urlaubspläne

schmieden, stehen

in Teilen von Österreich

Menschen vor durch das

Hochwasser zerstörten Häusern.

Diese Flut hat großes

menschliches Leid mit sich

gebracht.

Doch die vielen freiwilligen

Helfer haben gezeigt, dass

unser System in Österreich

ein gutes und sichereres Ins -

trument bei der Bewältigung

von Katastrophen ist.

In unserer Gemeinde gibt es

5 Feuerwehren, die für uns

Gemeindebürger auf freiwilliger

Basis Tag und Nacht für

Eine „mobile Kühlzelle“ für Feste

und Feierlichkeiten gibt es bei

Gastro Schweigreiter zu mieten.

Firmenchef Erwin Schweigreiter

freut sich auf Ihren Anruf:

04272/83551 oder Ihre E-Mail:

office@schweigreiter.at

den Notfall bereit sind. Dafür

ein großes DANKE, denn die

Flutkatastrophe hat wieder

einmal gezeigt, wie wichtig

diese Einrichtung ist.

Ein kleiner Auszug aus

dem Kulturleben in

Moosburg.

Das gelungene Konzert des

Blasorchesters der Marktgemeinde

Moosburg, das unter

der musikalischen Leitung

von Martin Schrall mit hoch

talentierten Jungmusikern

einen schönen Musikabend

gestaltet hat.

Besonders aufgefallen ist

mir, mit welcher Hingabe

und Liebe zur Musik Obmann

Günther Klatzer tätig ist.

Der Gemischte Chor Moosburg

hatte sein Konzert im

evangelischen Gemeindehaus.

„Aus der Ferne in die

Heimat“ war der Titel. Unterstützt

wurde der Chor von

der Musikschule Moosburg/

Pörtschach. Das Volksliedkonzert

war ausverkauft und

die Akteure des gemischten

Chors haben wieder einmal

gezeigt, dass sie mit Freude

und Können bei der Sache

sind.

2. Vzbgm. Jochen Siutz, SPÖ

Ich bin immer wieder von der

hohen Qualität beeindruckt,

welche die kulturellen Veranstaltungen

in Moosburg haben.

Bitte besuchen Sie aus

Wertschätzung der Akteure

die eine oder andere Veranstaltung

und genießen sie

Musik und Gesang.

Ich wünsche Ihnen allen einen

schönen Sommer mit

vielen Sonnentagen und unseren

Kindern ein gutes

Zeugnis mit anschließend

schönen und erholsamen Ferien!

Herzlichst

Ihr 2. Vizebürgermeister

Jochen Siutz


Referenten Juli 2013 5

ZEITZeichen

Sehr geehrte

Moosburgerinnen und

Moosburger!

für die Auftaktveranstaltung

der Blumenolympiade

2013 konnten wir den Gärtnermeister

Herrn Ing. Michael

Wedenig gewinnen. Er

gab uns Einblicke in die Naturgärtnerei,

vieles ist uns

noch bekannt von unseren

Müttern und Vätern. Einiges

wenden wir noch an, nur leider

hat die Konsumgesellschaft

uns voll im Griff und

lässt uns das NATÜRLICHE

vergessen. Dabei ist es ja so

einfach – der Gemüsegarten

braucht Lebensraum zum

Gedeihen der Pflanzen. Zeit

für den Garten- täglich –

und der Garten spiegelt die

Einstellung der Bewohner!

Als Ortsbildreferentin war ich

positiv erfreut über die zahlreiche

Teilnahme der Moosburger

Bevölkerung und jeder

konnte neue Erkennt-

nisse und Blumen mit nach

Hause nehmen.

Der Spielplatz in Tigring

wird zu klein, weshalb ich

mich um eine Vergrößerung

der Spielfläche bemühe. Was

am Spielplatz gebraucht

wird, dass wissen am besten

die Kinder, darum sind die

Kinder in Tigring aufgerufen

in Form von Zeichnungen

uns ihre Wünsche entgegenzubringen.

Am Bildungscampus Moosburg

gibt es wieder fünf Wochen

von 15. Juli bis 16. August

ein Sommerprogramm

für unsere Kinder.

Die Marktgemeinde Moosburg

übernimmt 50 % der

anfallenden Kosten!

Für unsere Kultur- und Naturgenießer

haben wir jeden

Freitag die Karolingerwanderung.

Diese Wanderung

beginnt bei unserem

schmucken, liebevoll und

interessanten Karolingermuseum,

mit fachkundiger Führung

werden sie durch die

Welt des Karl des Großen

und Kaiser Arnulf geleitet.

Anmeldung und Information

unter 0664-5140097

Das e5 Team bietet an, „gemeinsam

an der klimatischen

Zukunft Moosburgs zu arbeiten“.

Nehmen Sie die kostenlosen

Beratungstage in unserer

Gemeinde in Anspruch:

jeden dritten Donnerstag im

Monat steht für Sie eine

Fachkraft zur Verfügung und

informiert Sie über Nachhaltigkeit,

wo gibt es Geld zum

Abholen, oder wie komm ich

zu einer Vorort-Energieberatung.

Moosburg steigt um ……

auf e-Bike, sechs e-Bike zum

Ausleihen für Ihren Ausflug

auf den Berg oder rund um

den See. Sie haben die Wahl.

GV Hermine Kogler, ÖVP

Mit dem e5 Team „Grünkraft

im Lebensalltag“ erobern, für

ein gesundes Leben in und

mit der Natur.

Ich wünsche Ihnen einen

schönen Sommer, besuchen

und genießen Sie die Feste

unserer Wirte. Nehmen Sie

sich ZEIT für sich, Zeit für Ihre

Bedürfnisse, Zeit für Ihre

Lieben.

Ihre

Hermine Kogler

Dr. med. univ. et. med. dent

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Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Wir sind Montag bis Donnerstag

von 6.45 – 16.30 Uhr und

Freitag von 6.45 – 12.30 Uhr für Sie da.

Arnholzstraße 4 • 9062 Moosburg • T 04272/83677

Kleintierordination:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.30 Uhr

bis 12.30 Uhr und von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Mittwoch und Samstag nach Vereinbarung!


Gemeinderat Juli 2013 6

Aus dem Gemeinderat

■ Die Beschlüsse

der Sitzung vom

7. Mai 2013

Bericht des

Kontrollausschusses

Der Gemeinderat nimmt den

Bericht des Kontrollausschusses

über den Rechnungsabschluss

2012 zustimmend

zur Kenntnis.

Rechnungsabschluss

2012

Der ordentliche Rechnungsabschluss

2012 der Marktgemeinde

Moosburg weist einen

Überschuss von

5.601,48 Euro aus: Einnahmen

7.055.208,61 Euro, Ausgaben

7.049.607,13 Euro.

Projekte, die im außerordentlichen

Haushalt abgewickelt

werden, sind finanziert

und die Ausgaben durch

Einnahmen gedeckt.

Der Bürgermeister erklärt,

dass nur aufgrund sparsamer

und wirtschaftlicher

Haushaltsführung dieses positive

Ergebnis möglich ist.

Der Gemeinderat stellt einstimmig

das Haushaltsergebnis

2012 fest.

Erster Nachtragsvoranschlag

2012

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig den 1. Nachtragsvoranschlag

2013. Die

Einnahmen und Ausgaben

werden jeweils um 165.000

Euro erhöht. Summe der Einnahmen

im ordentlichen

Haushalt für das Haushaltsjahr

2013: 7.042.300 Euro,

Summe der Ausgaben:

7.042.300 Euro. Der außerordentliche

Haushalt hat ein

Volumen von 1.392.400 Euro

(Einnahmen und Ausgaben).

Ausbau und Sanierung

Bärndorfer Straße:

Fördervereinbarung

mit dem Kärntner

Regionalfonds

Die Bärndorfer Straße wird

ausgebaut. Für die Finanzierung

der Investitionskosten

von 500.000 Euro gewährt

das Land Kärnten ein günstiges,

in fünf Raten rückzahlbares

Darlehen in der Höhe

von 250.000 Euro aus dem

Kärntner Regionalfonds. Der

Gemeinderat beschließt einstimmig

die dazu notwendige

Fördervereinbarung.

Übernahme von

Wegflächen in das

öffentliche Gut

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig, dass Wegflächen

in das öffentliche Gut übernommen

werden.

Reauditierung

„Familienfreundliche

Gemeinde“

Moosburg ist aufgrund einer

Auszeichnung durch das Familienministerium

die familienfreundlichste

Gemeinde

Österreichs. Die Kriterien für

diese Auszeichnung werden

vom Ministerium überprüft.

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig, dass sich Moosburg

erneut einer Überprüfung

(Reauditierung) unterzieht

und sich um die Erlangung

des Zusatzzertifikates

„Kinderfreundliche Gemeinde“

von UNICEF Österreich

bewirbt.

Trinkwasser-

Resolution

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig eine Resolution

gegen EU-Bestrebungen auf

Trinkwasservorkommen zurückzugreifen.

Die Resolution

wird an EU-Gremien und

nationale Gremien weitergeleitet

und ist mit der Partnerstadt

Moosburg an der Isar

abgestimmt.

Wörthersee-

Tourismusgesellschaft:

Satzungsänderungen

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig vertragliche Änderungen

bei der Wörthersee

Tourismusgesellschaft,

an der die Marktgemeinde

Moosburg beteiligt ist.

Änderung des

textlichen Bebauungsplanes

Der Gemeinderat beschießt

einstimmig eine textliche Änderung

des Bebauungsplanes.

Aufhebung eines Aufschließungsgebietes

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig die Aufhebung eines

Aufschließungsgebietes

in der KG Tigring und gibt

damit die Bebauung für das

Grundstück Nr. 346/3 frei.

Sanierungsarbeiten

im Sportzentrum

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig Sanierungsarbeiten

im Kaiser Arnulf Sportzentrum

durchzuführen. U.a.

soll der Kunstrasenbelag getauscht

werden. Der Geschäftsführer

der Marktgemeinde

Moosburg Betriebsund

BeteiligungsgesmbH,

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl,

wird beauftragt ein Sanierungskonzept

vorzulegen.

Errichtung einer

PV-Anlage, Grundsatzbeschluss

Der Gemeinderat beschließt

einstimmig, den Geschäftsführer

der Marktgemeinde

Moosburg Betriebs- und BeteiligungsgesmbH,

LAbg.

Bgm. Herbert Gaggl, ein

Konzept für eine PV-Anlage

auf dem Dach der VS Moosburg

vorzulegen.

Erholungsaktion für Seniorinnen und Senioren

In der Zeit vom 9. September 2013 bis 20. September 2013 findet in Rattendorf,

Hotel Hansbauerhof die diesjährige Erholungsaktion für Seniorinnen und Senioren statt.

Aus Moosburg können insgesamt drei Personen teilnehmen.

Richtlinien für eine Teilnahme:

Männer müssen das 65. Lebensjahr vollendet haben, Frauen das 60. Lebensjahr.

Einkommensgrenze: ■ Alleinstehende EUR 837,63

■ Ehepaare oder Lebensgemeinschaften EUR 1.255,89

■ Für jede weitere Person im Haushalt EUR 129,24

Der finanzielle Aufwand für Unterkunft, Wohnung, bzw. Haus, beträgt für

■ 1 Person EUR 149,06

■ für 2 Personen, EUR 178,88

Wenn Sie Interesse haben an dieser Aktion teil zu nehmen, dann geben Sie dies meinen

MitarbeiterInnen im Moosburg-Service, Tel.: +43 4272 83 400-10 bis spätestens

Mitte Juli 2013 bekannt.


Service Juli 2013 7

Pensionskontoerstgutschrift 2014 für

Jahrgänge 1955 und jünger

Lärmschutzverordnung

Auszug aus der Verordnung

des Gemeinderates

der Marktgemeinde

Moosburg, mit welcher

Bestimmungen zum

Schutz gegen Lärm erlassen

werden (Lärmschutzverordnung).

Störender Lärm ist jedenfalls

in der Zeit vom 1. Mai bis 30.

September eines jeden Jahres

durch:

a) das Starten von Krafträdern

und Motorfahrrädern

(Mopeds), soferne dieses

nicht die Zu- oder Abfahrt

betrifft, auf Straßen, die

nicht dem öffentlichen

Verkehr dienen und sons -

tigen Privatgrundstücken

sowie durch das Laufenlassen

von Verbrennungsmotoren

aller Art auf diesen

Grundflächen, sofern

diese Straßen- und Grundflächen

im Wohn- oder

Kurgebiet oder in unmittelbarer

Nähe von bewohnten

Objekten liegen,

in der Zeit von 22 Uhr bis

6 Uhr;

b) den Betrieb von Maschinen

und Geräten, wie Ketten-

und Kreissägen etc.,

die nicht vom Baulärmgesetz,

LGBl. Nr. 26/1973,

erfasst sind und die im

Freien einen 50 dBA übersteigenden

Lärm erzeugen,

im Wohn- oder Kurgebiet

oder in unmittelbarer

Nähe von bewohnten

Objekten, an Sonn- und

Feiertagen überhaupt und

Mit der Einführung des neuen

Pensionskontos ab 1. Jänner

2014 gilt für alle ab 1.

Jänner 1955 Geborene nur

noch ein einziges Pensionskontosystem.

Die künftige

Pension wird damit verständlich,

transparent und nachvollziehbar.

Zu diesem Thema fand vom

Sozialreferat der Marktgemeinde

Moosburg eine Informationsveranstaltung

statt.

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl

und Sozialreferent Vzbgm.

Jochen Siutz begrüßten die

interessierten BesucherInnen.

Als Orientierungshilfe

wird das derzeitige Ergebnis

der Berechnung in der Kontomitteilung

als Pensionswert

angeführt. Zukünftige Versicherungszeiten

sowie Abschläge

bei einem Pensionsantritt

vor dem Regelpensionsalter

sind in diesem

Wert nicht berücksichtigt.

Wenn jemand bereits vor

dem 01.01.2005 versichert

war, ergibt sich der Pensionswert

aus der sogenannten

„Parallelrechnung“. Es werden

zwei Pensionen jeweils

aus dem gesamten Versicherungsverlauf

berechnet: aus

dem Pensionskonto eine

APG-Pension und eine Altpension

nach den bis zum

31.12.2004 in Geltung gestandenen

Bestimmungen.

Die beiden Pensionen werden

im Verhältnis der Versicherungszeiten

vor und ab

2005 aufgeteilt.

Liegen ab dem 01.01.2005

weniger als 36 Versicherungsmonate

vor, wird der

Pensionswert – ohne Anwendung

der Parallelrechnung –

nur nach den bis zum

31.12.2004 in Geltung gestandenen

Bestimmungen

berechnet.

Die Gesamtgutschrift auf das

Pensionskonto wird aus der

Summe der aufgewerteten

Teilgutschriften ermittelt. Die

Teilgutschrift des letzten Kalenderjahres

wird nicht aufgewertet.

Die Gesamtgutschrift,

geteilt durch 14, ergibt

den monatlichen Pensionswert

aus dem Pensionskonto

(APG-Pension).

an Werktagen in der Zeit

von 12.00 Uhr bis 15.00

Uhr und von 20.00 Uhr bis

8.00 Uhr;

c) die Benützung von Rasenmähern

mit Verbrennungsmotoren

im Wohnoder

Kurgebiet oder in unmittelbarer

Nähe von bewohnten

Objekten an

Sonn- und Feiertagen

überhaupt und an Werktagen

in der Zeit von 12.00

Uhr bis 15.00 Uhr und von

20.00 Uhr bis 9.00 Uhr

verboten!!!

Mustergemeinde 2.0: Prozessmanagement

Der Gemeinderat der Marktgemeinde

Moosburg hat im

Juni 2011 die Vision 2020

beschlossen. Ein Punkt dabei

ist, dass sich die Gemeindeverwaltung

stetig

verbessert und innovativ arbeitet.

Im Rahmen eines Pilotprojektes

mit dem Land

Kärnten wurden Verfahrensschritte

im Bauverfahren

und im Abgabeverfahren

analysiert und in weiterer

Folge vereinfacht. Zudem

wurde ein Baumkatas -

ter erarbeitet.

In diesem Kataster werden

Bäume im öffentlichen Bereich

gelistet und Baumprüfungen

festgelegt. Bäume

im öffentlichen aber auch

im privaten Bereich müssen

für alle Verkehrsteilnehmer

(Fußgänger, Autofahrer

etc.) sicher sein. Sollte das

nicht der Fall sein, haftet

der Eigentümer im Schadensfall

zivil- und strafrechtlich.

Die Bemühungen des Bürgermeisters,

des Gemeinderates

und der MitarbeiterInnen

der Marktgemeinde

Moosburg für die stetige

Weiterentwicklung der Verwaltungsabläufe

wurden

vom Leiter der Gemeindeabteilung

des Landes Kärnten,

Dr. Franz Sturm, gewürdigt.

Moosburg gehört

zu den besten und innovativsten

Gemeinden Kärntens“,

so Sturm.


Service Juli 2013 8

Standesamt Mitte März bis Ende Juni 2013

Wir freuen uns

über die neuen

Erdenbürger

Malle David Adolf, Bärndorfer

Straße 2

Jarz Sebastian Johann,

Karl Hauser Weg 1

Kuschill Elias Thomas,

Blumenweg 6/2

Trebo Laurin Michael, Prof.

Hermann Gmeiner Straße

18/11

Blüm Leonoardo Andreas,

Gabrielhofweg 19

Mitter Emilia Maria, Lindenweg

4/1

Hofmeister Maya Sophie,

Pötschacher Straße 30/2

Duss Sophie, Grenzweg 14

Bacher Paul, Witsch 30/2

Egger Levin Jonas,

Seerosenweg 8

Posratschnig Leon, Krumpendorfer

Straße 34/4

Imishti Liam, Am Sonnengrund

5

Knauder Anabell, Tannenweg

8

Reiner Pablo, Sonnleitenweg

1/2

Moser Lara Linnea, Meisenweg

8

Eheschließungen

Mag. Monsberger Mario Johann

und Mag. Pichler

Heidrun

Berstling Gerhard und

Tscherne Manuela

Assaloni David und Zengerer

Lisa-Marie

Tschemernig Markus und

Nageler Marlies

Mag. Sabitzer Thomas

Günter und Mag. (FH)

Perusch Sandra Maria MA

Kandut Johann Franz und

Kriechbaum Sabrina,

Tigringer Straße 41

Wir gratulieren

zum 75. Geburtstag …

Dritschler Siegfried, Schloßstraße

10

Konstanznig Gabriele,

Windischbach 9

Kropfitsch Theodor, Rosenweg

3/1

Kobau Auguste, Polan 1,

Fleissner Hermann, Seerosenweg

5

Haslauer Rosina, Am Trompeterbichl

7/1

Kuschling Herta, Retschacher

Weg 12/1

Rainer Adolf, Eichenweg 4/1

Preininger Herbert,

Pörtschacher Straße 28

zum 80. Geburtstag …

Turnowsky Christa,

Goritschitzen 22

Manhardt Eva, Schloßstraße

10

Biedermann Ernst, Knasweg

28

Müller Gertrud,

Damnigweg 5

Graschitz Josefine, Tischlerfeld

11

Lautemann Hans-Jörg,

Römerweg 20/1

Werdenig Stefanie, Tischlerfeld

11

Buchegger Anna, Prof. Hermann

Gmeiner Straße

18/9

zum 85. Geburtstag …

Stark Georg, Lindenweg 26

Schwarz Ludwig, Tischlerfeld

11

Strobl Hermenegilde, Kogelweg

4

Tscherne Friederike, Tigringer

Straße 111

Frost Franziska, Schrimitzer

Straße 30/1

Schiller Johanna,

Kirchplatz 3

zum 90. Geburtstag …

Kandorfer Wilhelmine,

Krumpendorfer Straße

38/2

zum 91. Geburtstag …

Plaschka Johanna, Schloßstraße

10

Zissler Rosa, Radischweg 48

Cukierski Johann, Panoramastraße

32

zum 92. Geburtstag …

Schrebitz Maria, Tischlerfeld

11

Cukierski Angela, Panoramastraße

32

Jaritz Josef, Ratzenegger

Straße 3

zum 93. Geburtstag …

Politschnig Theresia,

Tischlerfeld 11

zum 94. Geburtstag …

Romwalter Carola, Tischlerfeld

11

Ogertschnig Josef, Tischlerfeld

11

Mandl Lydia, Tischlerfeld 11

zum 97. Geburtstag …

Schest Ursula, Pörtschacher

Straße 28

In ehrendem

Gedenken

Bezdek Geralf Hugo,

Preßgasse 4/1

Koban Paula, Tischlerfeld

11

Breunig Martin Uwe,

Knasweg 12

Fischer Gabriel, Bärndorf

16

Uitz Gottfried, Schloßstraße

10

Weiss Wanda, Tischlerfeld

11

Samitz Johanna, Schloßstraße

10

Schmon Margarita,

Schloßstraße 10

Köstenberger Josef Vitus,

Ameisbichl 6

Ing. Oberlechner Herwig,

Tischlerfeld 11

Simschitz Erika, Tischlerfeld

11

Juritsch Amanda Pauline,

Schloßstraße 10

Pöschl Christa Helene

Mathilde,

Tischlerfeld 11

Huainig Rosalia Stefanie,

Schloßstraße 10

Albrecht Alfons, Seigbichler

Straße 43

Robatsch Anton, Schloßstraße

10

Kienberger Josef, Klingbacherweg

9

Trapp Peter Christian, Klagenfurter

Straße 1/1

Lientscher Otto Michael,

Dr. Grimschitz Straße 8

Platzer Antonio Frances -

co, Kreggab 15/1

Dauschan Ingeborg

Auguste Susanna,

Lindenweg 11


Service Juli 2013 9

Baugeschehen von Mitte März bis Ende Juni 2013

■ Jäger Erwin: Errichtung

eines Pferdeunterstandes

und eines Bewegungsplatzes

für die landwirtschaftliche

Nutzung

■ Biedermann Heimo:

Umbau des bestehenden Gebäudes

mit Einbau eines Büros,

Hackschnitzellagers,

Windfang und ei nem Lagerraum

im Untergeschoß, sowie

Einbau einer Wohnung

im Dachgeschoß und Zubau

eines außenliegenden Hack -

schnitzellagers, Holzlagers

sowie einer Dachterrasse;

■ Scharf Gottfried und

Scharf-Polesnig Roswitha:

Zu- und Umbau des bestehenden

Wohnhauses;

■ Grießer Klaus und Grießer

Jasmin: Neubau eines

Einfamilienwohnhauses samt

Carport;

■ Di Bernardo-Tschuk

Claudia: Änderung des Verwendungszweckes

vom bestehenden

Gebäude Erlenweg

17 von derzeit Nebengebäude-Lagerräume

in ein

Wohnhaus;

■ Eichwalder Heinz: Anbau

eines Heizraumes an das

bestehende Nebengebäude

mit Einbau eines Festbrennstoffkessels

mit 75 kW Heizleistung;

■ Angerer Walter: Anbau

eines Heizraumes an das

überdachte Holzlager mit

Einbau einer Hackschnitzelheizungsanlage

mit 30 kW

und Änderung des Verwendungszweckes

beim überdachten

Holzlager von Holzlager

in Hack schnitzellager;

■ Pirker Andreas und Pirker

Alexandra: Zubau eines

Friseurstudios, sowie

Umbau beim bestehenden

Wohnhaus und Umbau des

Nebengebäudes;

Änderung des textlichen

Bebauungsplanes

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 7. Mai 2013

eine Änderung des textlichen Bebauungsplanes beschlossen:

1. Umkehrplätze: bei einer Sackgasse mit geringem Verkehrsaufkommen

ist ein Umkehrplatz nicht mehr

zwingend vorgeschrieben.

2. Überdachte Stellplätze werden im Bauverfahren ähnlich

wie Garagen beurteilt.

Auskünfte:

Bauamt Christine Käfer Tel. 04272/83400-70

Gabriel Pirker Tel. 04272/83400-80

■ Dulle Kerstin und Mark

Manuel: Errichtung eines

landwirtschaftlichen Aus -

zugshauses; Einbau eines

Heizraumes in das bestehende

Nebengebäude und Zubau

an das Nebengebäude

für Hackgut;

■ Truppe Heinz: Errichtung

eines Edelstahlkamins beim

bestehenden Wohnhaus;

■ Jarnig Hubert und Jarnig

Annemarie: Zubau eines

Wintergartens an das

Wohnhaus;

■ Lotteritsch-Warmuth

Maria: Zubau von überdachten

Unterstellflächen;

■ Marinitsch Arnold: Umbau

beim bestehenden Ne -

ben gebäude mit Einbau eines

WC und eines Heizraumes;

Marktgemeinde Moosburg,

Betriebs- und

BeteiligungsgmbH: Errichtung

eines Arena Kindergarten-Spielplatzes

mit Holz -

wand und Holzzaun


energie Juli 2013 10

Betriebskosten senken, Geld sparen

Mit einer Sanierung Ihrer

Liegenschaft sparen Sie

nicht nur bares Geld für sich

selbst, indem die Betriebs -

kosten deutlich reduziert und

der Gebäudewert erhöht

wird, Sie tragen damit auch

zur klimatischen Verbesserung

des Lebensraumes für

alle MoosburgerInnen bei.

Auch im Jahr 2013 gibt es

sehr hohe Förderungen vom

Land und Bund für Sanierungsmaßnahmen.

So kann man zum Beispiel

bei einer umfassenden Sanierung

48.000 Euro anberechenbare

Kosten geltend

machen. Der nicht zurückzubezahlende

Betrag an Förderung

vom Land beträgt

24.000 Euro als Annuitätenzuschuss

(+ 350 Euro

für den Energieausweis)

und zusätzlich mit dem Sanierungsscheck

für Private

vom Bund ist eine

Förderung von derzeit maximal

9.500 Euro möglich (+

300 Euro für Energieausweis,

+ 500 Euro für nachwachsende

Rohstoffe oder

Holzfenster)

In Summe könnten Sie sich

bei einer Investition von

48.000 Euro, 34.000 Euro

vom Land und Bund an

Förderungen als Geschenk

abholen. (+ 650 Euro

für Energieausweis und

-beratung)

Für detaillierte Informationen

nutzen Sie bitte die

Möglichkeit der kostenlosen

Erstberatung, die jeweils

donnerstags in der

3. Woche im Monat auf

der Gemeinde stattfindet.

Anmeldungen bei Hr. Gabriel

Pirker, 04272/

83400 DW-80.

Es gibt noch eine Vielzahl

von anderen Förderungsmöglichkeiten,

wenn Sie zum

Beispiel nur Teilsanieren

oder nur einen Heizungstausch

vornehmen wollen.

Eine weitere Möglichkeit ist

die vom Land geförderte

Vor-Ort-Energieberatung

(50 Euro Selbstbehalt),

Informationen und Anmeldungen

auf der Webseite:

h t t p : / / w w w. e n e r g i e b e -

wusst.at/ oder direkt beim

kostenlosen Beratungstag

auf der Gemeinde Moosburg.

In diesem Sinne, lassen Sie

uns gemeinsam an der klimatischen

Zukunft Moosburgs

arbeiten. Ich hoffe, Sie

bei den Beratungstagen kennenzulernen

und verbleibe

mit sonnigen Grüßen

Dipl.-Ing. Hans Jürgen

Freithofnig


Infrastruktur Juli 2013 11

Ausbau und Sanierung der Bärndorfer Straße

Die im Jahre 1973 gebaute

Bärndorfer Straße wird im

Bereich Rauneggerweg bis

Gemeindegrenze saniert und

ausgebaut: Drainagierungen

zur Verbesserung der Wasserhaltung

werden entlang

der Straße eingebaut und die

Oberfläche wird asphaltiert.

Wasserhaltung:

Die Straßenwässer werden

über Rohrkanäle schadlos für

die Anrainer abgeleitet. Diese

Arbeiten werden mit der

Agrartechnik (Land Kärnten)

durchgeführt.

Wegoberfläche:

Die bestehende asphaltierte

Straße wird aufgefräßt, neu

planiert und mit einer Asphalttragschicht

(mindestens

10 cm) versehen. Die Ban -

kette und Einfahrten werden

dem Neubestand angepasst.

Ausbauten:

Teilstücke der Bärndorfer

Straße sind derzeit noch

Schotterwege. Hier soll

die Straße neu ausgebaut

und staubfrei hergestellt

werden.

Auch die im Anschluss an die

Bärndorfer Straße liegenden

Straßenzüge wie Seeblick -

weg, Margeritenweg und

eventuell Weidenweg sollen

gemeinsam mit den Anrainern

ausgebaut werden.

Die Projektbegleitung und

Bauaufsicht erfolgt durch die

Abteilung Agrartechnik des

Landes Kärnten.

Die Investitionskosten sind

mit 500.000 Euro veranschlagt.

Die Finanzierung

erfolgt mit Bedarfszuweisungen,

einen Zuschuss des

Landes Kärnten, Anrainer -

beiträge und einem Darlehen

des Kärntner Regionalfonds.

Die Asphaltierungsarbeiten

LAbg. Bgm. Herbert Gaggl, Projektleiter Werner Spitzer und Baupolier

Anton Blassnegger (v.l.)

werden erst nach den Einbauten

für die Wasserhaltung

und nach Fertigstellung

der Planierungsarbeiten

durchgeführt, um die neue

Asphaltdecke zu schonen.

Über den genauen Zeitplan

werden die betroffenen Anrainer

selbstverständlich laufend

informiert.

Für Informationen steht Projektleiter

Werner Spitzer im

Gemeindeamt Moosburg und

unter der Tel.Nr. 04272

83400 22 gerne zur Verfügung.

Straßen – Frühjahrssanierung

abgeschlossen

Die Marktgemeinde Moosburg saniert alljährlich im Frühjahr

und Herbst die Schotterwege im Gemeindegebiet.

„Durch diese Maßnahmen können wir die Schäden, die

durch das Befahren, durch Unwetter und Frost entstehen,

beheben und die Kosten relativ geringhalten. Das ist ein

kärntenweit einzigartiges Modell“, so Bürgermeister Herbert

Gaggl.

Die Frühjahrssanierung wurde abgeschlossen. 300 Tonnen

Schotter wurden in den Straßenkörper eingebaut.


Bildungscampus Juli 2013 12

Die Pädagoginnen und Pädagogen des Bildungscampus Moosburg garantieren beste Bildung und Betreuung.

Bildung: Große Auszeichnung für Moosburg

Die Marktgemeinde

Moosburg erhielt mit

ihrem Projekt „Bildungscampus

Moosburg

beim österreichweiten

AWARD – Bessere

Lernwelten – eine

große Auszeichnung

durch Bildungsministerin

Dr. Claudia

Schmied.

lichen Beitrag zur zukunftsfähigen

Bildungsund

Baukultur in Österreich

zu leisten.

In der Kategorie Primarstufe

wurde die Neugestaltung

des Bildungscampus

Moosburg als eines von

drei Projekten ausgezeichnet.

„Mit dem AWARD „Bessere

Lernwelten“ holen wir schulische

Projekte vor den Vorhang,

die in einem stimmigen

Dialog von Architektur

und Pädagogik dem Veränderungsprozess

des österreichischen

Bildungssystems

Rechnung tragen. Ich freue

mich über die Vielfalt und

Qualität der Projekte und

gratuliere den PreisträgerInnen

herzlich“, so

Bildungsminis terin Claudia

Schmied.

51 Einreichungen aus ganz

Österreich hatte die fachkundige

Jury unter dem Vorsitz

der Berlinerin Susanne Hoffmann

zu beurteilen.

Es ging darum, die Dimensionen

Architektur, Pädagogik

und Prozess beispielhaft und

nachahmenswert zu verbinden

und damit einen wesent-

Die Jurybegründung:

Moosburg verfügt über Bildungseinrichtungen

wie

Kindergarten, Volksschulen,

Neue Mittelschule und Musikschule.

In einem moderierten

Prozess entwickelten

die Verantwortlichen aller

Institutionen und der

Gemeinde ein Konzept für

ihren Bildungscampus: gemeinsame

Bildungsziele,

Maßnahmen zur gemeinschaftlichen

Aus- und

Weiterbildung der Pädagoginnen

und Pädagogen, Erziehungs-

und Bildungspartnerschaften

mit den Eltern,

ganzheitliches Bildungs- und

Freizeitangebot.

Das Beispiel Moosburg

zeigt, wie Schule heute

betrachtet werden muss:

Als Netzwerk von Lernorten,

die synergetisch miteinander

verbunden

sind.“

„Ich freue mich sehr, dass

unser Projekt von höchster

Stelle Anerkennung erfährt.

Wir werden mit Freude und

Kraft weiter arbeiten und

Moosburg als Bildungsgemeinde

etablieren“, sagte

Bgm. Herbert Gaggl.

Rückfragen:

■ LAbg. Bgm. Herbert

Gaggl

Tel.: 04272 83 400-11

■ AL Norbert Pichler,

MAS, MBA

Tel.: 04272 83 400-21


Bildungscampus Juli 2013 13

Die Lieblingsplätze am neuen Arenaspielplatz wurden in Karten eingezeichnet.

Die Traumreise half eigene Ideen zu wecken.

Der neue Arenaspielplatz wurde

gemeinsam mit Kindern geplant

Der Kindergarten und

Hort Moosburg bekommt

einen neuen

Spielplatz, den so genannten

Arenaspielplatz.

Die Gemeinde

kaufte ein Nachbargrundstück,

das wie eine

Arena geformt und

mit Kindertribüne und

Spielgeräten vorzüglich

aus Holz bestückt

wird. Doch die wahren

Experten für das Kinderspiel

sind die Kinder

selbst, die in einem

Planungsworkshop ihre

Spielideen bauten.

Circa 40 engagierte Hortkinder

zwischen 6 und 12 Jahren

nahmen am Planungsworkshop

am 18. März teil,

um den Spielplatz mitzugestalten.

Angeleitet von der

Landschaftsplanerin Lena

Uedl-Kerschbaumer vom

preisgekrönten Architektur_Spiel_Raum_Kärnten

und Gordana Brandner-Gruber,

der Architektin des Spielplatzes,

ging es als ers tes

nach draußen, wo die Kinder

sich frei im Gelände bewegten.

Anschließend trugen sie

mit bunten Filzstiften in einer

Karte ein, wo sie sich am

liebsten aufgehalten und bev.l.:

Landschaftsplanerin Lena Uedl-Kerschbaumer (Architektur_Spiel_Raum_Kärnten), Bürgermeister Herbert

Gaggl, Hortleiterin Elisabeth Ladinig, Spielplatz-Architektin Gordana Brandner-Gruber.

wegt hatten. So entstanden

„kognitive Karten“ des zukünftigen

Spielraumes. Danach

wanderten alle in den

Turnsaal und gingen auf

„Traumreise“. Eine kleine Geschichte

wurde erzählt, die

ihre eigenen Bilder positiv

erlebter Spielräume wecken

sollte. Die Geschichte endete

offen, und die Kinder hatten

individuelle Bilder im Kopf.

Diese wurden mit verschiedenen

Mitteln „zur Sprache“

gebracht – in Zeichnungen

oder in einem kleinen Aufsatz.

In Gruppen versuchten die

Kinder dann ihre Vorstellungen

und Ideen eines „idealen

Spielortes“ als kleines Modell

zu bauen. Hier war Kreativität

gefragt. Die Kinder bekamen

eine Modell-Grundlage

und verschiedene Bastelmaterialien

zur Verfügung

gestellt. Einfache Formen

sollten im Vordergrund stehen,

die offenes und flexibles

Spielen zulassen. Es

entstanden originelle Pflanzen

und Elemente zum

Schaukeln, Klettern, Rutschen,

Balancieren oder kuschelige

Plätze zum Zurück -

ziehen.


Bildungscampus Juli 2013 14

Die Kinder zeichneten zuerst die Spielideen auf …

… und bauten sie als kleine Modelle.

„Viele Kinder verbringen

mehr Zeit pro Woche in Betreuungseinrichtung,

als Erwachsene

an ihrem Arbeitsplatz”,

so Lena Uedl-Kerschbaumer

über den Workshop,

den sie auf Einladung der

Gemeinde durchführte.

„Deshalb ist – neben achtsamer,

liebevoller und kompetenter

pädagogischer Betreuung

– eine qualitätsvolle

Gestaltung der Räume und

Außenräume von wesentlicher

Bedeutung”. Und

Gordana Brandner-Gruber

bekräftigte: „Wichtig ist,

dass die Kinder als wahre

ExpertInnen fürs Kinderspiel

ernst genommen und in die

Planung mit einbezogen

werden”.

Die fertigen Modelle wurden

am Ende der Veranstaltung

einer kleinen Expertenrunde

aus Pädagoginnen, Planerinnen

und dem Bürgermeister

vorgestellt und fanden

Niederschlag in der Spielplatzplanung.

Alle Interessierte

können die Modelle

bei der Europäischen Bildungskonferenz

von 4. bis 6.

Ok tober im Bildungscampus

Moosburg nochmals besichtigen.

Der neue Arenaspielplatz

versteht sich als ein

weiterer Meilenstein des Bildungscampus

Moosburg.

Damit wird der vorhandene

Spielbereich mehr als verdoppelt.

(Von Lena Uedl-Kerschbaumer

und Gordana Brandner-Gruber)

Dr. Alexander Schweigreiter

Zahnarzt

KIRCHPLATZ 2

9062

MOOSBURG

TELEFON

04272/82332

ORDINATION:

Montag bis Freitag:

ab 10 Uhr

nach

Vereinbarung


Bildungscampus Juli 2013 15

Bohrmaschine, Nähmaschine und

Lötkolben in Schülerhand!

Um auf Klagen von Betrieben

über mangelndes

Interesse an handwerklichen

Berufen zu

reagieren, organisiert

die Industriellenvereinigung

immer wieder

Workshops für Schulkinder.

Diese Gelegenheit nutzten

die 3A und 4A der Volksschule

Moosburg und nahmen an

der Kinderwerkstatt für

Volksschulen an der HTL Villach

teil.

Das Team der „Rosalie Factory“

unter Liese Esslinger

führte die Kinder in die Bereiche

von Elektrik, Tischlerei

und Schneiderei ein.

Unter fachmännischer Führung

konnten die Schüler die

Handhabung verschiedener

Maschinen ausprobieren.

Intensiv arbeiteten die Kinder

mit Säge, Schleifband,

Lötkolben, Nähmaschine

usw. und zeigten voller Stolz

ihre selbst hergestellten

Werkstücke, wie „Die zittrige

Hand“, „Partnerlabyrinth“,

„Umhängetasche“.

Es war ein sehr gelungener

Tagesmutter Theresia Schiller sagt „Danke“

Da ich mit 1. September

2013 nach 28-jähriger

Tätigkeit als Tagesmutter

in Pension

gehe, möchte ich mich

bei allen Eltern, die

mir ihre Kinder anvertraut

haben, bedanken.

Ich habe ca. 80 Kinder im Alter

von 2 Monaten aufwärts

bis zu 10 Jahren betreut. Es

war eine wunderschöne,

aber auch oft anstrengende

Zeit für mich. Es war eine

Zeit, geprägt von gegenseitigem

Lernen, eine Zeit, die

ich nicht missen möchte.

Es war herausfordernd für

mich, mich immer wieder auf

neue Kinder in meinem privaten

Haushalt einzulassen.

Ich sah es als meine Aufgabe,

ihnen Liebe und Geborgenheit

zu vermitteln, sie so

anzunehmen wie sie sind

und sie in ihrer Persönlich-

keitsentwicklung zu fördern

und zu ermutigen. Den Eltern

versuchte ich Stütze

und Entlastung zu sein.

Dabei endstanden auch

wunderschöne Freundschaften.

Ich wünsche allen meinen

Tageskindern, dass sich

entfalten kann, was in ihnen

steckt. Und dass sie immer

geliebt werden und einen

Platz finden in dieser Welt,

an dem sie willkommen sind.

Erholsame Ferien

wünscht allen Kunden, Freunden und

Bürgern der Marktgemeinde Moosburg

Vormittag und wir hoffen,

dass die Industriellenvereinigung

weiterhin solche

Workshops anbietet. (Doris

Walter, 3A und Hermine Rabensteiner,

4A)


Arnulfsfest Juli 2013 16


Arnulfsfest Juli 2013 17


Bildungscampus Juli 2013 18

Schulkonzert „Cooles Barock!“

Barock? Langweilige, klassische

Musik, die schon ein

paar hundert verstaubte Jahre

am Buckel hat und die

heute keiner mehr hören

will… so die gängige Meinung

über barocke Musik.

Dass dem nicht so ist, das

hat die Hackbrettklasse der

Musikschule Moosburg eindrucksvoll

bewiesen.

Die Musikerin und Pädagogin

Carmen Gaggl MA stellte ein

besonderes Projekt auf die

Bühne. Am Anfang stand der

Wunsch, ihr Spezialgebiet

Barockmusik den Schülern

näherzubringen. Sie hat sich

während ihres Studiums an

der Anton Bruckner Universität

Linz auf das „Salterio“

(Barockhackbrett) spezialisiert

und konzertiert neben

ihrer Unterrichts-Teilzeitbeschäftigung

weltweit u.a. im

internationalen Ensemble für

Alte Musik L´Arpeggiata mit

Sitz in Paris.

Die Faszination dieser alten

Klänge ist auf die nächste

Musikergeneration übergesprungen

und so hat sich

daraus ein Thema für eine

ganze Vorspielstunde entwi -

ckelt. Gaggl, die auch Musikkinesiologin

(Mentaltrainerin

für Musiker und Sänger) und

immer auf der Suche nach

neuen Methoden ist, wollte

jedoch nicht ein Stück nach

dem anderen abspielen lassen,

und so entstand eine

halbstündige Gesamtkonzeption

mit visueller Powerpoint-

Unterstützung: man konnte

originale Notenbeispiele sehen,

die Modetänze der damaligen

Zeit kennenlernen,

erfahren, wie die Leute damals

gelebt haben, wie sie

sich kleideten, welche Musik

gerade „up to date“ war und

in welchen Ländern das Barockhackbrett

gespielt wurde.

Alle Schüler der Klasse

im Alter von 8 bis 68 Jahren

waren eingebunden.

„Im Sinne eines fächerübergreifenden

Lernens haben

Barock hautnah: mit verschiedenen Fächerpositionen und aufgemalten Schönheitsflecken konnte die Damenwelt

Botschaften kommunizieren:

„Warte auf mich!“ „Ja!“ „Unterhalte dich mit mir!“

wir somit nicht nur den instrumental-musikalischen,

sondern auch gleichzeitig

Geschichte und Sachunterricht

miteinfließen lassen,

um ein Gesamtbild der Zeit

nachempfinden zu können“,

erzählt die engagierte Lehrkraft.

Dass dieses Projekt für

eine einmalige Aufführung

wohl zu schade ist, war bald

klar. Die begeisterten Reaktionen

von Schülern, Eltern

und der Musikschul-Direktorin

Sybille Valentinitsch (einhelliger

Tenor aller: „Wir haben

gar nicht gewusst, dass

diese Musik so toll klingen

kann!“) ließen in Carmen

Gaggl die Idee zu einem

Schulkonzert reifen. Und so

wurde weiter geplant, geübt

und organisiert (ein Dankeschön

an dieser Stelle dem

Bürgermeister für die Bereitstellung

des Saales). Die

Schüler waren – trotz großem

Mehraufwand – weiterhin

begeistert bei der Sache.

Was ihnen dabei am besten

gefallen hat? Der Moosburger

Maximilian Kotz (11)

meint: „Wir haben die Stücke

aus alten handgeschriebenen

Noten gelernt. Da musste

man genau überlegen, was

das eine oder andere musikalische

Zeichen wohl sein

könnte. Dagegen sieht der

heutige Computernotensatz

ja beinahe langweilig aus!“,

so der „Notendetektiv“. Andrea

Brunner aus Hohenfeld

(13) hat es Spaß gemacht,

eine Perücke aufzusetzen,

die verschiedenen Fächerpositionen

zu probieren, sich

die Schönheitsflecken aufzumalen

und somit ein Gefühl

für die Zeit von damals zu

bekommen. „Da konnte nicht

jeder mit jedem einfach so

zu kommunizieren beginnen.

Heute dagegen schreiben wir

einfach ein SMS …“

Am 20. Juni dieses Jahres

fanden vormittags schließlich

im Karolingersaal des Gemeindezentrums

drei Aufführungen

statt, die Volksschulen

Moosburg (Direktion Rosi

Hartl) und Tigring (Direktion

Eva-Maria Kikl Senekowitsch)

Fachlehrerin Carmen Gaggl MA

Die Unwiderstehliche“

Fotos: alle Carmen Gaggl/KK

nahmen teil und so konnten

ca. 200 begeisterte Kinder im

Alter von 7-11 Jahren den

ers ten Kontakt mit diesem

Instrument aufnehmen. Das

war Fachlehrerin Gaggl wichtig,

denn: „Dadurch konnten

die Volksschüler das Instrument

aus der Nähe kennenlernen,

die Musikschüler das

Gefühl haben, ein eigenes,

unverwechselbares Konzert

spielen zu können und die

Hackbrettklasse somit einen

weiteren Mosaikstein zu einem

gelebten Bildungscampus

Moosburg beitragen.“

Die Einschreibung für

das Schuljahr 2013/

2014 ist am 9. und 10.

September 2013 in der

Musikschule, jeweils

von 16-18 Uhr (Gemeindezentrum

Schallar,

3. Stock, Tür 3).


Wirtschaft Juli 2013 19

Marinitsch: Die beste Kärntner Bäckerei

Die Moosburger Bäckerei

Marinitsch hat bei

der Genuss-Bäckermesse

in Wels mit ihren

Produkten ordentlich

abgeräumt: 11 x

Gold, 4 x Silber und 2 x

Bronze. Mit dieser Spitzenleistung

konnten

Hans und Bernhard

Marinitsch ihre hohe

Backwerkskunst eindrucksvoll

unter Beweis

stellen.

Die Genuss ist die renommierteste

Bäckerfachmesse

in Europa. Im Rahmen dieser

Veranstaltung wird auch der

internationale Brotwett -

bewerb durchgeführt, bei

dem über 150 Betriebe aus

Österreich, Deutschland, Ungarn

und Slowenien teilnehmen.

„Wir haben 18 Sorten Brot

und Reindlinge eingereicht

und 17 Preise gewonnen. Vor

allem unser Roggenbrot war

ein Highlight, das besonders

gelobt wurde. Aber auch unser

Krustenlaib, das Sonnenblumenbrot,

der Nuss- und

Vollkornreindling, der XXXL-

Toast, der Party-Blunder

wurden ausgezeichnet“, erzählt

Seniorchef Hans Marinitsch,

der seit 20 Jahren zur

Genuss fährt.

Die Bäckerei Marinitsch ist

seit 1925 ein Familienbetrieb

in der 4. Generation. „Wir haben

25 Mitarbeiter und beliefern

mit 8 Klein-LKW Geschäfte

in Klagenfurt, Villach

und St. Veit“, informiert Junior-Chef

Bernhard Marinitsch.

„Unsere Produkte

können aber auch direkt im

Geschäft genossen werden“,

informiert Juniorchef Bernhard

Marinitsch.

Bürgermeister

Herbert Gaggl

gratulierte den

erfolgreichen

Bäckermeis tern

Hans (hinten)

und Bernhard

Marinitsch.

Die ausgezeichneten Back -

waren gibt es ganzjährig von

Montag bis Samstag, von Mai

bis Oktober auch am Sonntag.

„Die Bäckerei

Marinitsch ist

ein Vorzeigebetrieb.

Ich bin

b e e i n d r u c k t ,

dass über all

die Jahre beste

Qualität erzeugt

wird. Ich

gratuliere der

Familie Marinitsch

und ihren

MitarbeiterInnen

zu dieser

großartigen Leis -

tung und wünsche

dem Betrieb

weiterhin viel Erfolg

und alles Gute“,

sagte Bürgermeister

Herbert

Gaggl.


Chronik Juli 2013 20

1. Platz für Mathe-Talent

Der in Tigring beheimatete

HTL-Schüler Philip Martin

Klatzer hat am internationalen

Wettbewerb Känguru der

Mathematik 2013 teilgenommen

und mit 87,50 Punkten

in seiner Kategorie kärntenweit

den 1. Platz errungen.

Der Känguru-Test ist ein

internationaler Mathematiktest,

an dem jede Schule teilnehmen

kann. Aber warum

eigentlich „Känguru“-Test?

Dieser wurde nicht in Österreich

erfunden sondern woanders

abgekupfert.

Nämlich in Australien. Und

was ist das erste woran man

denkt wenn es um Australien

geht? Natürlich Kängurus.

„In unserem Jahrgang muss -

ten wir verschiedenste Beispiele

lösen, die von Prozentual-

oder Gewinnrechnungen

bis zu grafischen Problemen

und Logarithmen gingen.

Am Anfang hat man eine

Grundanzahl an Punkten

zur Verfügung, für jede richtige

Antwort werden weitere

Punkte hinzuaddiert, für jede

falsche welche abgezogen.

Heuer haben kärntenweit ca.

9500 Schüler teilgenommen,

in ganz Österreich betrug

die Teilnehmerzahl weit über

100.000. In meiner Kategorie

waren es ca. 500 Schüler in

ganz Kärnten“, so der erfolgreiche

Schüler. „Ich bin sehr

Bgm. Herbert Gaggl gratulierte Philipp Klatzer und seinem stolzen Vater,

dem Tigringer Feuerwehrkommandanten Martin Klatzer.

stolz, wenn unsere Jugend so

erfolgreich unterwegs ist. Ich

gratuliere Philipp sehr herzlich

und wünsche ihm weiterhin

viel Erfolg“, sagte Bgm.

Herbert Gaggl.

Blumenolympiade-Auftaktveranstaltung 2013

Auftaktveranstaltung

im Rahmen der Blu -

men olympiade 2013

mit dem Vortrag „Der

Garten im Einklang mit

der Natur“.

Der Gärtnermeister Herr Ing.

Michael Wedenig hat uns

Einblicke in die Naturgärtnerei

gegeben.

Wussten Sie, dass man Karotten

auf Dämme sät dadurch

besseren Ertrag und

größere Früchte erzielt. Dass

man mit Heu und Mulchen

kann und viele Tipps für Blumen

auch über Schädlinge

(Mitbewohner) konnten wir

bei diesem interessanten

Vortrag erfahren.

Als Ortsbildreferentin war

ich positiv erfreut über die

zahlreiche Teilnahme der

Moosburger Bevölkerung

und jeder konnte neue Erkenntnisse

mit nach Hause

nehmen.

Zum Schluss der Veranstaltung

hat LAbg. Bürgermeis -

ter Herbert Gaggl den Blumen-

und Gartenfreunden

noch Blumen verteilt und

wünschte ihnen weiterhin

viel Freude bei der Gestaltung

ihrer Blumenarrangements.

Hermine Kogler, Gärtnermeister Ing. Michael Wedenig, Bgm. Herbert

Gaggl freuen sich auf ein blühendes Moosburg.

Einiges ist uns noch bekannt

von unseren Vorfahren – nur

leider hat die Konsumgesellschaft

uns voll im Griff und

lässt uns das NATÜRLICHE

vergessen. Dabei ist es ja so

einfach – der Gemüsegarten

braucht Lebensraum zum

Gedeihen der Pflanzen.

Zeit für den Garten – täglich

– der Garten spiegelt die

Bewohner!


Chronik Juli 2013 21

Frauenbewegung spendet für die

Kinderbetreuungseinrichtung Moosburg

Die Frauenbewegung

Moosburg hat der Kinderbetreuungseinrichtung

Moosburg eine

Spende in der Höhe

von € 1500,– zukommen

lassen.

Das gesamte Team der Bildungseinrichtung

war sich einig,

die Spende für den Ankauf

von Musikinstrumenten

zu verwenden.

Zur Übergabe der neuen Ins -

trumente an die Kinder wurden

die Obfrau a. D. der

Frauenbewegung Burgi Puschitz

sowie Obfrau-Stellvertreterin

a. D Erika Kufleitner

herzlich eingeladen.

Mit einem Lied bedankten

sich die Kinder und Mitarbeiterinnen

des Betriebes für die

großzügige Anerkennung.

Ein herzliches Dankeschön

an die Frauenbewegung

Moosburg!

Die Kinder und Mitarbeiterinnen

der Kinderbetreuungseinrichtung

Moosburg

„Bin nun

auch

Pensionistin!“

Danke an ALLE

und liebe Grüße

Helga

Anzeige

Einladung zum

. Kaiser Arnulf

Golfturnier

in moosburg

6. Sept.’13

am Freitag,

Start: 13.00 Uhr

Spielmodus: nach Stableford (18 Loch),

vorgabewirksam

Teilnahmeberechtigt: Alle MoosburgerInnen, die die

Platzreife und Handicap -45 besitzen

und ihren ordentlichen Wohnsitz in

Moosburg haben.

Wertung:

Brutto Damen und Herren getrennt

3 Netto pro Gruppe, Gruppeneinteilung

abhängig von der Teilnehmerzahl

Nenngeld: € 65,– (Greenfee, Auswertung,

Startgeschenk, Lunchpakert, Abendessen)

Anmeldung: Sekretariat der Golfanlage Moosburg

Tel. 04272/834860

oder Marktgemeinde Moosburg,

Tel: 04272/83400

Siegerehrung: 20.00 Uhr im Restaurant

„Dammwirt“ in Moosburg.


SOS Kinderdorf Juli 2013 22

Stroh zu Gold spinnen

Modeschau aus Recyclingstoffen

Kinder sammeln – Kinder trennen – Kinder verWERTen wieder

Im Frühling 2012 ist in Kooperation

zwischen SOS Kinderdorf

Moosburg und der

Wirtschaftskammer (Fachgruppe

Abfall- und Abwasserwirtschaft

Kärnten) mit

dem Obmann Mag. (FH)

Werner Bleiberger ein Recyclingprojekt

entstanden. Für

die 3. Kärntner Abfallwirtschaftstage

MIST & MORE

wurden aus Altwertstoffen

tragbare Kostüme entworfen,

verarbeitet und im Rahmen

der Umweltmesse Kärnten

im September 2012 bei

einer Modeschau, die von

Maria-Theresia Unterlercher

professionell vorbereitet

worden ist, gezeigt. Um die

Institutionen (Wirtschaftskammer

Kärnten, Marktgemeinde

Moosburg) und das

SOS Kinderdorf Moosburg als

Austragungsort zu vernetzen,

fungierte Ursula Mayer

mit ihrem mp-creations-

Team als kommunikativer

Wegbereiter.

Die künstlerische Gesamtverantwortung

hat die in

Moosburg lebende Textilkünstlerin

Anna Biela übernommen

und ging mit Kindern

und Jugendlichen des

SOS Kinderdorf Moosburg im

Alter von 8 bis 14 Jahren auf

die Suche nach verwertbaren

Materialien im Werkstoffsammelzentrum

Moosburg.

Nach der liebevollen Führung

von Frau Schmidt verließen

die Kinder mit einer

Fülle an Papier, Plastik, Stoff -

resten, Folien und anderen

Verpackungsmaterialien diesen

Ort wieder. Ab diesem

Moment hatte das Spinnen

von Stroh zu Gold begonnen.

Das Textile wurde zum austragenden

Medium für dieses

Projekt. Die Kinder gingen

mit den Recyclingstoffen in

Interaktion, prüften ihre textilen

Eigenschaften und probierten

Möglichkeiten aus,

sie in textilen Herstellungstechniken

zu Kostümen zu

verarbeiten. Das Herstellen

solcher Kostüme verlangte

spezifische Fertigkeiten und

fachliche Handhabung. Dabei

brauchten die Kinder die

Unterstützung von Erwachsenen.

Wir konnten auf die

intakte Gemeinschaft des

SOS Kinderdorfes zurück -

greifen. Sogar die Mütter

und Großmütter des Dorfes

konnten zur Mitarbeit motiviert

werden. Somit wurde

das Ganze zu einem die Ge-

Bürgermeister Herbert Gaggl, Anna Biela, Dorfleiter Michael Trebo mit

den jungen Künstlern bei der Vernissage im Gemeindeamt.

nerationen übergreifenden

Projekt ausgeweitet. Das

Projekt wurde durch den

unterstützenden Einsatz vom

Sozialpädagogen Michael

Nusko begleitet.

Die Kinder machten ihre Erfahrungen

mit unkonventionellen

Materialien:

Mit Händen, Scheren, Ta -

ckern, Nadeln, Nähmaschinen,

Lochern wurde gerissen,

zerkleinert, zerteilt, verflochten,

geschnitten, geta -

ckert, gewebt, gestrickt, genäht,

verbunden.

Und so entstanden schon

bald erste halbfertige oder

fertige Kostüme, die sofort

Lust auf mehr machten und

im Nu für Ideen zu neuen

Kostümen verleiteten. Dass

in dieser dynamischen Entwicklung

sogar ein Hochzeitskleid

entstand, ist kein

Wunder.

Die Kinder kamen zu einem

kreativen Prozess, der die

zum Wegwerfen verurteilten

Altstoffe zu neuem Leben erweckte.

Den Altwertstoffen

wurde durch die Ideen der

Kinder eine neue Bedeutung,

eine neue Wertigkeit gegeben.

Mit Sensibilität und gestalterischen

Kräften verwandelten

die Kinder Abfall

zu etwas Schönem.


SOS Kinderdorf Juli 2013 23

In diesem dynamischen Prozess

passierten bei den Kindern

viele Sternstunden und

Initiationsprozesse sowie

auch Ansätze für weitere kreative

Forschung.

v.l.: Mag. (FH) Werner Bleiberger, Tina 8 Jahre, Dorfleiter Michael Trebo,

Textilkünstlerin Anna Biela

Fotos by Marielle Brucker

Kinder und ihre

Kreativität sind unser

wichtigster Rohstoff

In diesem Sinne wurde die

Ausstellung dieser Arbeiten

in der Rathausgalerie Moosburg

gezeigt, die uns der

Bürgermeister Herbert Gaggl

ermöglichte. Er hatte diese

Ausstellung am 9. Juni 2013

um 10:30 Uhr mit dem Dorfleiter

Michael Trebo auch eröffnet.

Aus diesem Anlass

entstand eine Postkarten-

Edition, deren Erlös ausschließlich

der weiteren Förderung

von kreativen Projekten

im SOS Kinderdorf zugute

kommt.

Die Vernissage war gleichzeitig

der Auftakt zur Eröffnung

des diesjährigen Familienund

Spielefest des SOS

Kinderdorf Moosburg, das

unter dem Motto „Kind &

Kunst“ gestanden ist. Dort

haben die Kinder die Möglichkeit

bekommen, eine

künstlerische Erfahrung zu

erleben, bei der sie das Staunen,

Forschen und Entde -

cken üben konnten. Im Gelände

des SOS Kinderdorfs

wurden Kinder und Erwachsene

eingeladen in die Welt

der Kunst einzutauchen und

dabei von Künstlern begleitet.

Das SOS Kinderdorf ist an

diesem Sonntag – nicht nur

für Kinder – zu einem

Kunst- und Bildungscampus

geworden – nach dem

Motto: KINDER STAUNEN

ÜBER DIE KÜNSTLER /

KÜNSTLER STAUNEN ÜBER

DIE KINDER.


Städtepartnerschaften Juli 2013 24

Bgm. Herbert Gaggl und AL Norbert Pichler mit Georg Hochwimmer,

Anna Hobmier, Hannelore Metzinger, Hans Rieder, Solmaz Yaman und

Gerdi Pletschacher (v.l.n.r.) auf Schloss Moosburg.

GV Hermine Kogler (re) und Betreuerin Sabine Kammerer bei der Wörtherseerundfahrt.

Besuch aus Moosburg an der Isar

Auf Einladung von LAbg.

Bürgermeister Herbert Gaggl

weilten sechs Bewoh -

nerInnen des Juliane Maier

Hauses in Moosburg an der

Isar mit ihren Betreuerinnen

Bärbel Piotrowsky und Sa -

bine Kammerer in der Partnergemeinde

Moosburg in

Kärnten.

Das Juliane Maier Haus gehört

zur Lebenshilfe

Deutschland und beherbergt

geistig und körperbehinderte

Menschen.

Auf dem Programm standen

ein Besuch der Straußenfarm

und ein Abendessen auf

Schloss Moosburg, eine

Wörtherseerundfahrt, die

Besichtigung des Tierparks

in Rosegg und zum Abschluss

ein Kirchtags-Frühschoppen

beim Kramerwirt

in Klein St. Veit.

Die Sängerrunde Gallin erfreute mit Kärntnerliedern

Auch das „Schloss am Wörthersee“ in Velden stand auf dem Besuchsprogramm.

Heinzi Eichwalder betreute die Gruppe beim Besuch des Tierparks in

Rosegg. Am Abend gab es einen Backhendlschmaus.

Zimmerei u. Sägewerk

MAX

SEREINIGGmbH

9062 Moosburg / St.-Peter-Straße 1

Telefon 0 42 72 / 83 0 75

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Mobil: 0664 / 536 58 43


Feuerwehren Juli 2013 25

Hubschrauber-Rundflüge waren sehr begehrt.

Sicherheitstag 2013

Bei strahlendem Frühlingswetter

fand am 4. Mai 2013 der Sicherheitstag

der Marktgemeinde Moosburg

statt.

Für fünf Stunden Action pur sorgten die Feuerwehren

der Marktgemeinde Moosburg, die

im Vorfeld auch ihre heurige Gemeindeübung

durchführten.

Übungsannahme war ein Brand im Kabinentrakt

des Kaiser Arnulf Sportzentrums.

Alle „Verletzten“ wurden geborgen und vom

Notfallteam um Dr. Markus Charisius und den

Einsatzkräften des Roten Kreuzes erstversorgt.

Für Begeisterung sorgte der Trialspezialist

Dominik Raab.

Die Flugvorführungen des Österr. Bundesheeres

unter der Einsatzleitung von Hauptmann

Markus Megymorez waren vom Feinsten

und sind in Moosburg nicht alle Tage zu sehen.

Vielen Dank an alle Teilnehmer und Einsatz -

organisationen, wie Bergrettung, Österr. Samariterbund

mit seiner Hundestaffel, AUVA,

Großes Interesse für die Vorführungen der Feuerwehren.

u.v.m. … dem Team des Ktn. Zivilschutzverbandes

und Michael Habernigg

für die tollen Fotos.

Auf unserer Zivilschutz-Homepage

www.siz.cc/moosburg finden Sie in

viele Bilder vom Sicherheitstag und

ganzjährig nützliche Tipps für Ihre

Sicherheit.

Text: Gerti Schmid

LH Peter Kaiser und 2. LT-Präsident Rudolf Schober

besuchten den Sicherheitstag.


Feuerwehren Juli 2013 26

Die erschöpfte und erleichterte Bewerbsgruppe der FF Moosburg mit

einem Teil vom Fanclub.

Die Bewerbsgruppe beim Aufbau der Saugleitung.

Feuerwehr-Bezirksleistungsbewerbe

Am Sonntag, den 26. Mai

2013 fanden heuer die Bezirksleistungsbewerbe

Klagenfurt-Land

in Maria Rain

statt. Die Feuerwehren

Moosburg und Tigring konnten

auf dem Bewerbsplatz im

Kaiser-Arnulf-Sportzentrum

nach wochenlangen harten

Übungs- und Trainingseinheiten

am Bewerbstag in Maria

Rain alles geben und wickelten

mit Elan und vollem Einsatz

die Leistungsbewerbe

bravourös ab.

Die Feuerwehr Moosburg mit

Gruppenkommandant OBM

Jürgen Marauner trat in

Bronze A (fixe taktische

Nummer) an – mit einer Zeit

beim Löschangriff von 71,23

Sekunden und mit der Gesamtpunkteanzahl

von

333,31.

Die Feuerwehr Tigring absolvierte

ebenfalls mit einer

Gruppe mit Gruppenkommandant

OBI Ing. Martin

Klatzer den Bewerb Bronze

A – mit einer Zeit von 79,74

Sekunden und mit einer Gesamtpunkteanzahl

von

355,18 / Abschnittsmeister

vom Abschnitt Wörthersee.

Sowie auch in Silber A (taktische

Nummer wird vor Ort

gezogen) mit einer Löschzeit

von 112,48 Sekunden und einer

Gesamtpunkteanzahl von

322,04.

Die Bewerbsgruppe setzt

sich zusammen aus 9 Mann –

der Bewerb besteht aus dem

Löschangriff und dem Staffellauf

von 400 m.

Selbst LAbg. Bgm. Herbert

Gaggl und der Kdt. OBI Thomas

Duss und Stv. BI Hermann

Koraschnig mit den Kameraden/innen

von Moosburg

und Tigring überzeugten

sich selbst von der tollen

Leistung.

Gratulation an alle Bewerbsteilnehmer

– macht weiter so

bis hin zum goldenen Feuerwehrleistungsabzeichen.

Gut

Heil.

Text: FF Moosburg, Duss

Moosburg: Wärmebildkamera für die Feuerwehren

Anfang Juni fand eine

Unterweisung – theoretisch

und praktisch –

für die Kommandanten,

Stellvertreter und

Beauftragten im Rüsthaus

Moosburg statt.

Vortragender Referent über

das Kameramodel HORNET

320 M1 war Herr Martin Rogel

von der Firma „active

photonics AG“.

Die Wärmebildkamera ist ein

österreichisches Produkt mit

„White-Hot Modus" und dient

in erster Linie für Atem -

schutzinnenangriff bei starker

Verrauchung und Verqualmung

/ Personensuche.

Sowohl auch für Lokalisierung

von Brandherden in den

Gebäuden und im Außenbereich

usw.

Ist optimiert für Temperaturen

bis 800°C.

Auch LAbg. Bgm. Herbert

Gaggl konnte sich von der

Kamera überzeugen – da

diese für die weitere Sicherheit

der Einsatzkräfte und in

Not geratenen Personen

dient.

Die Anschaffungskosten

übernahm der Kärntner Landesfeuerwehrverband.

Kameraden bei der Schulung – praktischer Teil (ganz links außen Vortragender

Martin Rogel).

Im Zimmer starke Rauchentwicklung – mit Kamera Personen erkennbar.


Vereine Juli 2013 27

Blasorchester der Marktgemeinde Moosburg

Sie spielen den Frühling ins Land und fegen den Staub von der Decke

Beim Frühlingskonzert am 4.

Mai 2013 um 18.30 Uhr konzertierte

das Blasorchester

der Marktgemeinde Moosburg

unter der Leitung von

Kapellmeister Martin Schrall

im voll besetzten Tschemernig-Saal.

Die Musiker/innen

erfreuten das Publikum nicht

nur in der feschen und modischen

Moosburger Tracht

sondern vor allem mit musikalischen

Gustostückerln.

Der Blasmusikbogen spannte

sich vom Gangnam Style

über italienische Pop-Klassiker

und exzellente Saxofonis -

ten mit faszinierenden

Schlagwerksoli bis hin zur

traditionellen Blasmusik mit

Märschen und einem Tribut

an Giuseppe Verdi.

Auch das Jugendorchester –

unser aller hoffnungsvoller

Nachwuchs – blies und trommelte,

dass es mit dem Milky-Way-Marsch

beinahe den

Putz von den Wänden fegte.

Das Blasorchester der Marktgemeinde Moosburg setzt auf Nachwuchs und ist auf einem erfolgreichen Weg.

Der hervorragend durchs

Programm führende Sprecher

Mag. Jürgen Pirker

meinte nur launig, dass im

Tschemernig-Saal so schnell

nicht mehr Staub gewischt

werden muss.

Obmann Günther Klatzer bedankte

sich bei allen für das

zahlreiche Erscheinen und

den gespendeten Applaus.

Weiters bedankte er sich bei

Bürgermeister und Landtagsabgeordneten

Herbert Gaggl

für die tolle Unterstützung

vonseiten der Gemeinde mit

dem neuen Probenlokal. Der

größte Dank galt aber den

Eltern, denn sie unterstützen

ihre Kinder bei der Ausübung

dieses musikalischen Hobbys.

Horst Jessenitschnig,

Pressereferent

Sabine und

Heinzi Eichwalder wünschen

einen erholsamen und

„durstigen“ Sommer!

Gasthof Eichwalder

IHR EINKEHRGASTHAUS IN TIGRING

T E L E F O N 04272/83514

MONTAG RUHETAG


Vereine Juli 2013 28

Aus der Ferne in die Heimat ….

Unter diesem Motto

stand das Volksliedkonzert

des Ge misch -

ten Chores Moosburg

am Samstag, 25. Mai,

im evangelischen Gemeindezentrum/Moosburg.

Unter Mitwirkung der regionalen

Musikschule Moosburg/Pörtschach,

Ltg. Dir.

Sibylle Valentinitsch, Gesamtleitung

Chorl. Sundolf

Seifert, wurde ein einmaliges

Konzert geboten.

Moosburg Service – Büro“

im Erdgeschoß des Gemeindeamtes

Öffnungszeiten: Mo bis Mi: 7.30 Uhr bis 16 Uhr

Do: 7.30 Uhr bis 18 Uhr; Fr: 7.30 Uhr bis 13 Uhr

Telefonnummern:

Sylvana Wobak: 83400-40 (Meldeamt, Standesamt,

Schülerbeförderung, Allg. Service)

Annita Kuschill: 83400-30 (Meldeamt, Standesamt, Tourismus,

Allg. Service)

Gabriel Pirker: 83400-80 (Bauamt, Meldeamt, Allg. Service)

Christine Käfer: 83400-70 (Bauamt, Allg. Service)

Stocksport

Stand nach 6 Runden:

Mannschaft Note Punkte

EV Klein St Veit 204/138 1,47 67

Freudenberg I 759/425 1,78 55

Freudenberg II 645/512 1,25 54

Wick Tuderschitz 558/531 1,05 43

EV Grössinghof 502/649 0,77 37

Freudenberg III 418/784 0,53 28

1. EV Moosburg I * 413/508 0,81 28

1. EV Moosburg II * 390/638 0,61 21

*: Zur 6. Runde nicht erschienen. Alle Spiele O Punkte O Schrift

JOHANNES BRAHMS-GESELLSCHAFT PÖRTSCHACH

PARKHOTEL PÖRTSCHACH

Samstag, 27. Juli, 20.30 Uhr

Frauen sind (keine) Engel?!

Peggy Forma, Sopran

Christine Riegler, Klavier

Benno Schollum, Bariton

Benno Schollum, Moosburger, international erfolgreicher

Sänger und Professor an der Musikuniversität in

Wien, und zwei junge Kärntner Künstlerinnen, die Sopranistin

Peggy Forma und die Pianistin Christine Riegler-Kranzelbinder,

haben sich beim Brahms Wettbewerb

in Pörtschach kennengelernt und beschlossen, gemeinsam

ein Programm mit dem vielversprechenden Titel

Frauen sind (keine) Engel?! zu gestalten. Dieser bunte

und unterhaltsame Melodienreigen, der von Mozarts

„Don Giovanni“ über Lieder und Duette von Beethoven,

Leonard Bernstein, Emmerich Kálmán und Robert

Stolz bis zum „Phantom der Oper“ reicht, hält für jeden

Geschmack ein Gustostückerl bereit.


WSZ Juli 2013 29

Aufstellen der Müllbehälter

Bitte beachten Sie, dass

die Müllbehälter (Restmüll,

Altpapier, Biomüll) ausschließlich

am Abfuhrtag

für die Entsorgung am

Straßenrand bereitgestellt

werden dürfen.

Die Müllbehälter müssen

aus Haftungsgründen bis

zur nächsten Abfuhr auf

dem eigenen Grundstück

gelagert werden. Das gilt

für das gesamte Gemeindegebiet.

Der Obmann des

WSZ, LAbg. Bgm.

Herbert Gaggl, teilt

mit:

Kennzahlen zu

Entsorgungsmengen

2012

nicht gefährlicher

Abfall

Sperrmüll 266,96 t

Bauschutt

Schrott

E-Schrott groß

Karton gepresst

110,46 t

51,62 t

17,22 t

32,88 t

Entsorgung von Baum- und Grünschnitt

Wenn Sie Baum- und Strauchschnitt zu entsorgen haben, wenden Sie sich bitte an unsere

Entsorgungspartner:

■ Kompostieranlage St. Veit/Glan

Hauptplatz 1, 9300 St. Veit/Glan

Tel. 04212 5555-114 oder 4212 28 176

■ Kärntner Abfallbewirtschaftung GmbH

Ziegeleistraße 50

9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel. 0463 71194

Wollen Sie die Hecken auch geschnitten haben, nehmen Sie mit unseren Servicepartnern

für Baum- und Grünschnitt Kontakt auf.

Problemstoffe:

Lacke

ölhaltige Abfälle

KFZ-Batterien

Trockenbatterien

Altöl pflanzlich

Altöl min.

Altreifen

Medikamente

Kühlgeräte

Bildschirme

E-Schrott klein

11,47 t

1,1 t

3,7 t

668 kg

2,54 t

2,68 t

441 Stk.

420 kg

14,82 t

22,77 t

26,27 t

Für kleinere Mengen können Sie auch eine Biotonne über die Marktgemeinde Moosburg

beantragen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im WertstoffSammelZentrum

Moosburg – Telefon 04272/82596 oder 0664/ 321 18 87


Anlieferung von Großfuhren ins WSZ

Wir möchten Sie nochmals darauf hinweisen, dass Großanlieferungen

wie Traktorfuhren, beladene Lieferwagen, Anhänge fuhren ab

2 m 3 und Ähnliches ausschließlich gegen Voranmeldung angenommen werden.

Die Anmeldung muss mindestens einen Tag vor der Entsorgung erfolgen!

Sie bekommen einen Termin zugeteilt, der in der Regel außerhalb der

Öffnungszeiten liegt. Sie können in Ruhe abladen und genau sortieren.

Sie haben auch keine Platzprobleme am Gelände.

GROSSANLIEFERUNGEN ohne Anmeldung werden ausnahmslos nicht übernommen!

W ERTSTOFFS AMMEL

MOOSBURG • PÖRTSCHACH • TECHELSBERG

Z

A 9062 MOOSBURG

WACHENBUCHENER STRASSE 9

TELEFON UND FAX 0 42 72 / 82 596

MOBIL-TELEFON 0 664 - 32 11 887

E-MAIL: gertraud.schmid@wsz-moosburg.at

INTERNET: www.wsz-moosburg.at

E

N

T

R

U

M

5


Zukunftsorte Juli 2013 30

Zukunftsorte: Kunst und Sprachen

für die Industriegemeinde

Schiffskräne, Skischanzen

und innovative

Sprachprogramme entstehen

in der Vorarlberger

Gemeinde Nenzing.

Der jüngste Zugang im

Ideennetzwerk „Zukunftsorte“

punktet

außerdem mit viel Engagement

für Kultur

und Soziales. Die Zukunftsorte

Nenzing,

Hinterstoder, Zwi schen -

wasser, Moosburg, Ne -

ckenmarkt, Munderfing

und Werfenweng suchen

gemeinsam neue

Wege für die Zukunft

am Land.

Thomas Gamon ist das wandelnde

Lexikon der 6000-

Seelen-Gemeinde Nenzing.

Der Gemeindearchivar deutet

auf die zahlreichen Fabriken

am Talboden von Nenzing

und erklärt, welche Firma

eine Skischanze produzierte

und wo gigantische

Schiffskräne entstehen.

„Nenzing war immer schon

SwietelSky

Bauges. mbh.

Gewerbestraße 6

9560 Feldkirchen

eine Industriegemeinde“, erzählt

er. Ein erstes Wasserkraftwerk

ermöglichte schon

1879 Gewerbe in großem

Ausmaß. Heute noch verfügt

der Ort über bedeutende

Wirtschaftskraft.

„Der Ort blüht immer mehr

auf“, freut sich Gamon. Ei -

nerseits macht die starke

Wirtschaft viele Projekte der

Gemeinde erst finanziell

möglich. Andererseits ziehen

gerade die gute Infrastruktur,

das kulturelle Programm

und die sozialen Einrichtungen

große Firmen an, um

sich hier niederzulassen.

Nenzing setzt mit innovativen Sprachprogrammen auf Integration.

Sprachenvielfalt als

Chance

Nenzing war früher der

Mittelpunkt der Zugstrecke

Wien–Paris und verfügt mit

der Schweiz und Liechtenstein

über die längste EU-

Außengrenze. Über 40 verschiedene

Nationen sind

heute hier versammelt. An

den Fenstern der Volksschule

im Ortszentrum flattern bunte

Banner mit der Aufschrift

„Grüß Gott“, „Hello“ und

„Merhaba“.

Telefon 04276/2195

Fax 04276/2195-4141

E-Mail:

feldkirchen@swietelsky.at

www.swietelsky.com

ASphAltierunGen

hoch- und tiefbauarbeiten aller Art

Erdarbeiten, Asphaltierungen und Pflasterungen, Kanal- und

Hausanschlüsse, Wasserleitungsbau, Hochbau-, Beton- und Mauerungs -

arbeiten, Hangsicherung und Erosionsschutz, Begrünungen,

Abdichtungsarbeiten, Sportplatzbau

Gerne erstellen wir kostenlos ein Angebot für ihr Bauvorhaben.

Über ihre geschätzte Anfrage würden wir uns freuen!

Sprachenvielfalt versteht die

Gemeinde als Potenzial und

nicht als Problem. Das Projekt

Sprachfreude unterstützt

Kinder nach neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen

im Erwerb von Deutsch

als Bildungssprache und fördert

gezielt ihre Mehrsprachigkeit.

Vom Kindergartenalter

an begleiten kompetente

Pädagoginnen und Pädagogen

die Kinder im Kontakt

mit Deutsch, Englisch und ihrer

Muttersprache. Die

„Sprachfreude“ holt Kinder,

Eltern, Pädagoginnen und

Pädagogen ins Boot.

Vor kurzem entstand ein

Mütterkreis: Die diplomierte

Lerntrainerin Manuela Raunegger

und die Mütterkreisleiterin

Sebiha Bayrak vermitteln

Müttern mit nichtdeutscher

Muttersprache,

wie sie ihren Kindern bei den

Hausübungen helfen können.

Mittlerweile zeigen auch andere

Gemeinden und die

Stadt Knittelfeld Interesse an

dem Pilotprojekt.

2010 würdigte das Europäische

Sprachen-Innovationssiegel

(ESIS) die Vorreiterrolle

des Zukunftsortes.

Kultur von unten

hinauf

Eine Auszeichnung gab es

auch für die Kulturarbeit des

Ortes. Die Breite des Programms

und das gute Klima

zwischen Gemeinde und Kulturschaffenden

verschaffte

Nenzing 2006 den Titel „kulturfreundliche

Gemeinde“

der IG Kultur Vorarlberg.

„Von oben herab kann Kultur


Zukunftsorte Juli 2013 31

Konferenz in Zwischenwasser (Vorarlberg): Bgm. Herbert Gaggl überreichte ein Marinitsch-Brot.

nicht funktionieren“, sagt Michael

Mäser, der seit einigen

Jahren für die Kultur- und

Öffentlichkeitsarbeit zuständig

ist. „Unsere wichtigsten

Initiativen entstehen aus Eigenantrieb

und sind nicht

von der Gemeinde diktiert.“

Drei privat organisierte Festivals

entwickelten sich zu den

Zugpferden des kulturellen

Lebens in Nenzing.

Beim internationalen Kurzfilmfestival

„Alpinale“ präsentieren

Profis und Neulinge

der europäischen Filmszene

diesen Sommer zum 28. Mal

ihre Werke und tauschen

Ideen aus. Vergangenes Jahr

lockten 37 Kurzfilme etwa

2300 Besucher zum Wettbewerb

um das „Goldene Einhorn“.

Auch das älteste Jugend -

theaterfestival in Österreich

zieht unter dem Titel „Luaga

& Losna“ jährlich Theatergruppen

aus ganz Europa an.

Die Vorführungen ermöglichen

dem Publikum aus

dem ländlichen Raum einen

Einblick in internationales

Theatergeschehen.

Die Kunst- und Kulturplattform

„Artenne“ widmet sich

aktuellen Themen aus der

Region, wie der Lebensmit -

telproduktion oder dem Verschwinden

der Nutzgärten.

Verschiedenste Künstler verarbeiten

diese Motive in Ausstellungen,

Literaturmatineen

und Workshops. „Die

Wirkung von Kultur ist nicht

messbar, aber sie trägt wesentlich

zur Lebensqualität

bei. Es gibt ein klares Bekenntnis

der Gemeinde zu

unserer Arbeit“, sagt Helmut

Schlatter, Obmann der Artenne.

Bewusstsein für

Umwelt und Soziales

Auch in den Bereichen Umwelt

und Soziales verfolgt

Nenzing hohe Ziele. Das Pflege-

und Seniorenheim erhielt

wiederholt das Nationale

Qualitätszertifikat, weil es

die Privatsphäre der Bewohner

und Bewohnerinnen res -

pektiert und ihre Biografie in

der Pflege berücksichtigt.

Momentan wird das Heim um

einen Wohnbereich in Passivbauweise

erweitert.

Als Mitglied der ersten Stunde

im e5-Programm achtet

Nenzing – wie die Zukunfts -

orte Zwischenwasser, Moosburg,

Munderfing und Werfenweng

– auf Energieeffizienz.

Das erste Trinkwasserkraftwerk

Österreichs versorgt

alle Gemeindegebäude

mit sauberem Strom und genügend

Energie zum Heizen.

Die Papiertonne, die direkt

bei den Einwohnern abgeholt

wird, spart jährlich 80.000

Autokilometer.

„Kreativität und Innovation

sind die Waffen, gegen die es

keine Gegenwehr gibt“, ist

Bürgermeister Florian Kasseroler

überzeugt. „Was gut ist,

setzt sich schließlich durch.“

Das gilt auch für die Ideen,

welche im Netzwerk der Zukunftsorte

entstehen. Für die

Zukunft wünscht er sich,

dass die Dorfgemeinschaft

mit den Veränderungen im

Ort mitwächst.

Creative Villages Conferences

in Hinterstoder und Moosburg

Bei den Creative Villages Conferences setzen sich BewohnerInnen

von sechs mitteleuropäischen Gemeinden mit

kommunalen Innovationsprozessen auseinander. Die EUgeförderte

und vom Verein Zukunftsorte organisierte Veranstaltungsreihe

geht nun in die nächsten Runden: Von

19. bis 21. Juli 2013 ist Hinterstoder (OÖ), Gastgeber der

Konferenz zum Thema „Kreativwirtschaft im ländlichen

Raum“, von 4. bis 6. Oktober 2013 geht es in Moosburg

(Kärnten) um „Zukunft der Bildung im ländlichen Raum“.

Weitere Informationen unter www.creativevillages.eu

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