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Tagungsband Landespsychotherapeutentag 2005 (PDF, 4749 kb)

Tagungsband Landespsychotherapeutentag 2005 (PDF, 4749 kb)

Einleitung Manfred

Einleitung Manfred Thielen “Einheitliches Berufsbild und Vielfalt des Vorgehens” Bericht über den 2. Berliner Landespsychotherapeutentag vom 25. - 26.8.05 in der Humboldt Universität Berlin Mit über 600 Teilnehmer/innen fand der 2. Landspsychotherapeutentag (LPT) eine überaus große Resonanz bei den Berlinern Kammermitgliedern. Heinrich Bertram, von 2004-2005 kommissarischer Präsident, legte in seiner Eröffnungsansprache dar, dass die Kammer als Kompetenzpartner im Gesundheitswesen allgemein geschätzt wird und eine Reihe gesundheitspolitischer Erfolge vorweisen kann. Die Erarbeitung umsetzbarer Wege der Methodenintegration könne die Kompetenz der Psychotherapie im Gesundheitswesen weiter erhöhen. Der Staatssekretär im Gesundheitssenat Dr. Hermann Schulte- Sasse würdigte in einem Grußwort die Dr H. Schulte-Sasse mittlerweile etablierte Rolle der Psychotherapeutenkammer in der Gesundheitspolitik. An den Vorstand und Teilnehmer der Veranstaltung gerichtet meinte er: „Sie aktualisieren Ihre Fortbildung, fördern Qualitätszirkel und Sie sehen mit realistischem Blick, dass Sie nicht Getriebene, sondern selbst Handelnde sein müssen“. Die Methodenintegration sei ein wichtiger Bestandteil einer zukunftsfesten Psychotherapie, begrüßenswert sei, dass sich die Tagung auch mit übergreifenden Themen befasse wie der Kooperation mit der Zahnärztekammer. Lob gab es auch für die Einrichtung des erfolgreichen Patientenservicetelefons. Die Senatsverwaltung werde gern dazu beitragen, die Neusortierung der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu unterstützen, die seitens der Kammer bereits oft diskutiert und vorbereitet wurde. Dass die wirtschaftliche Lage der Psychotherapeuten, die Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sind, nicht ganz zu aller Zufriedenheit aussehe, konstatierte Dr. Angelika Prehn, Vorsitzende der KV Berlin. Die Integration der Psychotherapeuten insgesamt könne man allerdings als gelungen bezeichnen. Unter der Zielvorgabe, die Versorgung der Bevölkerung qualitativ und hochwertig zu leisten, ließen sich vermutlich leicht restliche Spannungsfelder abbauen. Der Bedarf nach Psychotherapie sei aufgrund der gestiegenen psychischen Erkrankungen der Bevölkerung durch Lebenssituation und Lebensbrüche höher denn je: „Viele Menschen brauchen unsere ärztliche und psychotherapeutische Hilfe!“ Armin Traute wies in seinem Grußwort für den Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) darauf hin, dass im Gesundheitswesen die psychologischen und die psychotherapeutischen Leistungen noch nicht angemessen berücksichtigt würden. Bei Haushaltskürzungen würden Psychotherapeuten eingespart und deren Aufgaben von Ärzten übernommen, bei der Betreuung von Schwerstkranken, in Disease- Management-Programmen (DMP) und in Sterbeprozessen sei die Fachkompetenz derzeit noch nicht wirklich berücksichtigt. Die erschreckende Zunahme psychischer Belastungen insbesondere der Berliner Bevölkerung betonte auch Dr. Wolfgang Schmiedel, Präsident der Zahnärztekammer Berlin, der das neue Kooperationsmodell mit der Psychotherapeutenkammer an der Schnittstelle Psychosomatik in der Zahnheilkunde vorstellte. Eine Vielzahl von Störungen und Belastungen wirke sich auch auf die Zahngesundheit aus und führe zu einer Überforderung der Zahnmediziner in den Praxen und zu einer nicht angemessenen Versorgung der Patienten; das gemeinsame Projekt werde nicht nur die Zahnärzte und manche Psychotherapeuten entlasten, deren Patienten dentale Symptomatik aufweisen, sondern auch die Versorgung Marga Henkel-Gessat dieser Patientengruppe optimieren. Das Modell sei bisher in Deutschland einzigartig und werde weitere Krise ziehen. In rund einem Jahr, ergänzte Marga Hen- 5

kel-Gessat, Moderatorin der Veranstaltung, wird es auch ein gemeinsames Curriculum zu Psychosomatik in der Zahnheilkunde geben, das derzeit vorbereitet werde. Im Folgenden dokumentieren wir die Inhalte dieser Tagung chronologisch und nach den inhaltlichen Schwerpunkten. Wir beginnen mit der Vorstellung der Vorträge zur Methodenintegration, die daran anschließende Diskussion sowie die weiteren Podiumsdiskussionen hat unsere für die Tagung verantwortliche Pressereferentin Birgit Dohlus zusammengefasst. Danach wird das Thema: „Reformierung der Psychotherapierichtlinien“ behandelt. Karl-Otto Hentze (Geschäftsführer der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie, GwG) setzte sich in seinem Vortrag mit der Thematik historisch und konkret berufspolitisch auseinander. Anschließend fand unter Leitung von Jürgen Hardt (Präsident der PTK Hessen) eine Podiumsdiskussion statt. K.O. Hentze hat im Unterschied zu den anderen Teilnehmern kein zusätzliches Statement formuliert, da dieses aus seinem Vortrag deutlich hervorgeht. Nach dieser interessanten und kontroversen Diskussion wurde der erste Tag des Landespsychotherapeutentages beendet. Der zweite Tag begann mit den verschiedenen Workshops und Foren. Zwei Veranstaltungen liefen jeweils parallel. In unserer Dokumentation beginnen wir mit den Workshops zur Behandlung von Borderline-Störungen, Psychose, Depression und körperliche Erkrankungen. Und zwar gehen wir nach folgender Systematik vor: zunächst wird jeweils die Fallvignette vorgestellt, dann kommen die Beiträge der ReferentInnen aus ihrer jeweils unterschiedlichen methodischen Sicht. Die Grundidee der Workshops bestand darin, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Psychotherapiemethoden herauszuarbeiten. Sicherlich wäre eine Zusammenfassungen der Diskussionen, die unter starkem Einbezugs des Publikums erfolgte, sehr spannend gewesen, doch dies überstieg unsere Kapazität, deshalb ist der/die LeserIn selbst aufgefordert, die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede in den einzelnen Workshopbeiträgen zu entdecken. In den Foren wurden berufspolitisch wichtige und spannende Themen und Probleme der Kammermitglieder: „Psychotherapie in Institutionen“, „Situation der freien PsychotherapeutInnen“ und das bundespolitisch wegweisende Kooperationsmodell der Berliner Psychotherapeutenkammer und der Zahnärztekammer vorgestellt und behandelt. Nachmittags fand eine weitere berufs- und wissenschaftspolitisch Podiumsdiskussion zu der Thematik: Methodenintegration und Reform der Psychotherapierichtlinien statt, die wir ebenfalls zusammengefasst wiedergeben. Am Abend gab es dann einen weiteren Höhepunkt mit dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Reinhard Wiesener (BMG), der als einer der Väter des Kinderund Jugendhilfegesetzes (KJHG) gilt. Nach dem KJHG werden in Berlin seit Jahrzehnten Psychotherapien für Kinder- und Jugendliche außerhalb des Kassensystems durchgeführt. Aus ökonomischen Gründen wurde die Bewilligung durch die entsprechenden Senatsstellen so extrem reduziert, dass dieser gesamte Bereich gefährdet ist. Auch die nach dem Vortrag folgende Podiumsdiskussion geben wir in einer kurzen Zusammenfassung wieder, die durch zwei Einzelstatements ergänzt wird. Der inhaltlich spannende und erfolgreiche zweite Landespsychotherapeutentag klang mit einem gelungenen Fest aus. 6

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