4 und anderen Wande - Cyprus Tourism Organisation

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4 und anderen Wande - Cyprus Tourism Organisation

Zypern. Folgen Sie dem E4 und anderen Wanderwegen


EUROPÄISCHER FERNWANDERWEG E4

EINLEITUNG

Der Europäische Fernwanderweg E4 wurde auf Empfehlung des Griechischen

Wanderverbandes von der European Ramblers Association – die für das Netzwerk

der europäischen Fernwanderwege zuständig ist – bis nach Zypern hin verlängert.

Die wichtigsten Partner in Zypern sind die Cyprus Tourism Organisation und die

Abteilung Forstwirtschaft der Regierung (Forestry Department).

Der Wanderweg beginnt in Gibraltar, führt durch Spanien, Frankreich, die Schweiz,

Deutschland, Österreich, Ungarn, Bulgarien, das Festland Griechenlands, die

griechische Insel Kreta bis zur Insel Zypern.

In Zypern verbindet der Europäische Fernwanderweg E4 die internationalen

Flughäfen Larnaka und Pafos. Er durchquert das Troodos-Gebirge und die Akamas-

Halbinsel, führt durch unberührte Landschaften von außerordentlicher Schönheit

und in Regionen, die wegen ihrer ökologischen, historischen, archäologischen,

kulturellen und biologischen Schätze bedeutsam sind.

Wenige Leute haben die Zeit oder die Kondition, die ganze Strecke auf einmal zu

durchwandern. Diese Broschüre gibt einen allgemeinen Überblick über den Weg,

so dass der Wanderer sich über die einzelnen Streckenabschnitte informieren kann.

Sie enthält aber keine detaillierte Beschreibung aller Aspekte, die für ihn wichtig

sind. Der Wanderer ist also gut beraten, sich vorher gründlich über die vor ihm

liegende Wegstrecke zu informieren, vor allem was Übernachtungsmöglichkeiten

in lizensierten Herbergen betrifft. Das gilt besonders für die Strecken, die durch

abgelegene Bergregionen und ländliche Gegenden führen.

Es sollte noch betont werden, dass die hier beschriebenen Wanderwege

keineswegs die einzigen sind, die Zypern den Wanderfreunden zu bieten hat. Der

Fernwanderweg durchquert viele Länder und ist als Cross-Country-Route

konzipiert. Als solcher kann er nicht durch alle reizvollen Landschaften Zyperns

und zu allen kulturell bedeutsamen Stätten führen. Er vermittelt aber dennoch

einen Eindruck von der Vielfalt an Natur und Kultur der Insel, und das macht

Zypern aus. Auf zum fröhlichen Wandern!

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I.0 LARNAKA - AMMOCHOSTOS (FAMAGUSTA)-REGIONEN

Dieser Teil des Wanderweges ist 176 km lang, 86 km im Bezirk Larnaka und 90 km

im Bezirk Ammochostos (Famagusta). Er ist der besseren Übersicht wegen in 7

Teilstrecken unterteilt. Erforderliche Zeit für die Gesamtstrecke: etwa 50-60 Stunden.

I.l - BLATT I Flughafen Larnaka - Rizoelia

Länge: 12 km, erforderliche Zeit: etwa 5-7 Stunden

Die Route beginnt beim Internationalen Flughafen von Larnaka. Sie verläuft

südwärts am Salzsee von Larnaka entlang und passiert die Hala Sultan Tekke-

Moschee (Höhe 10m) (befestigter Weg auf 1 km). Danach führt sie südöstlich am

Salzsee vorbei (unbefestigte Wegstrecke) bis zum Kamares-Aquädukt. In der Nähe

vom alten „Pascha“-Gebäude kreuzt sie die Autobahn A5 Larnaka-Lemesos

(Limassol) und läuft in nordwestlicher Richtung auf das Aradippou-Industriegebiet

zu (unbefestigte Wegstrecke auf 1,5 km). Der Weg kreuzt die Straße, durchquert

das Industriegebiet und endet am Eingang zum Rizoelia Nationalpark.

Der Salzsee von Larnaka ist ringsum von einer halophytischen Vegetation

umgeben, charakterisiert durch Halophyten (Salzpflanzen), die hier als Kräuter

und Büsche wuchern. In den Feuchtgebieten wachsen Binsen, und gelegentlich

trifft man auf Schilfgürtel. Im weiteren Verlauf des Weges wird die Pflanzenwelt

vielfältiger: Terpentinpistazien, Dattelpalmen, Olivenbäume, Eukalyptusbäume,

Tamarisken und Felsenheide (Phrygana) mit Thymian, Lotusbäume und andere.

Felsformationen bestehen zumeist aus Ablagerungen von Sand und Kieselsteinen,

Sand und Lehm, Sand und Kies, Mergelsedimenten und Gips.

I.2 - BLATT I Rizoelia - Panagia Ambelion - Kellia - Voroklini - Pyla

Länge: 28 km, erforderliche Zeit: etwa 9-12 Stunden

Der erste Abschnitt der Strecke führt durch den Rizoelia Nationalpark, ein

Erholungsgebiet mit Picknickplätzen, Radfahr- und Wanderwegen, Spielplätzen

und malerischer Landschaft. Wanderer können die schöne Aussicht bewundern

(im Osten auf Larnaka, den Salzsee, den Flughafen, das Dorf Aradippou, im Westen

erblickt man auf einer Bergspitze das Kloster Stavrovouni).

Die vorherrschende Vegetation im Park besteht aus Zypressen, Pinien und Akazien,

den bodennahen Sträuchern der Phrygana, Thymian, Dorniger Bibernelle, wildem

Spargel und Kapern. Die Felsformationen sind hauptsächlich aus Gips, Kalkmergel,

Kalkablagerungen, Schwemmstein, Sedimentgestein und Calcarenit.

Der Weg verlässt den Park durch den Nordausgang und läuft weiter nach Panagia

ton Ambelion oder Panagia Aimatoussa (1 km befestigter Weg). Er überbrückt die

Autobahn A2 Larnaka-Lefkosia (Nikosia) und verläuft parallel zur Autobahn A3

Rizoelia-Agia Napa. Dann kreuzt er die Straße Larnaka-Athienou und erreicht das

Dorf Kellia. Auf dieser Route wechseln sich 4 km lang unbefestigte und befestigte

Wegstrecken ab. Man passiert das Dorf Kellia und wandert auf Forstwegen durch

den Wald von Voroklini (Höhe 100 m). Dann geht es auf Forstwegen aufwärts zur

Kapelle des Propheten Ilias. Panoramablick: Der Wanderer schaut auf die Bucht

von Larnaka, die britische Militärbasis Dhekeleia und die umliegenden Dörfer. Der

Weg führt durch das Dorf Voroklini ostwärts zum Dorf Pyla (3 km unbefestigte

Wegstrecke), in dem noch griechische und türkische Zyprioten nebeneinander

leben. Zahlreiche Tavernen, in denen auch frischer Fisch serviert wird, prägen das

Dorfbild. Von Pyla aus hat der Wanderer die Wahl: er kann auf der Küstenstraße

weitergehen nach Dhekeleia mit seinem Touristenviertel, den vielen Restaurants

und Hotels, und weiter Richtung Ammochostos (Famagusta), dem freien Teil der

Region, um dann via Kokkinohoria („Dörfer der roten Erde“) auf die Strecke

zurückzukehren. Oder er wandert zurück nach Pyla.

I.3 - BLATT I und II Ormideia - Xylofagou-Forst - Panagia Xylofagou-

Kirche - Potamos tou Liopetriou - Agia Thekla -

Agia Napa - „Kermia“

Länge: 35 km - 8 km Radfahrweg, 24 km unbefestigte Wegstrecke und 3 km

befestigter Weg, erforderliche Zeit: etwa 11-14 Stunden

Der Weg verläuft am Meer entlang. Start ist 300 Meter südlich vom Dorf Ormideia,

Ziel ist ein Gebiet östlich von Agia Napa, das als „Kermia“ bekannt ist. Höhe

zwischen 0-98 Meter.

Von Pyla ausgehend, kreuzt der Weg die Strecke Larnaka-Pyla und verläuft entlang

der alten B3-Straße Larnaka-Dhekeleia-Ormideia nach Dhekeleia, der Souveränen

Britischen Basis, und weiter zum Dorf Ormideia. Danach erreicht er die Panagia

Xylofagou-Kirche und passiert das Dorf Xylofagou. Der Wanderpfad führt nun

durch ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet nach Potamos tou Liopetriou, Agia

Napa und „Kermia“. Dort findet der Wanderer zahlreiche Hotels, Restaurants,

Tavernen und Möglichkeiten zur Erholung.

Die Vegetation besteht aus Wacholderbüschen, Pinien, Olivenbäumen, Akazien,

Calabriankiefern und Zypressen, mediterranem Weißdorn, Eukalyptus und

Phrygana (zumeist Thymian, Lotus, zypriotische Sonnenröschen). Felsformationen

bestehen aus Schwemmstein, Kalkablagerungen, Flussterrassen aus Sand und Kies

sowie Kalksteinriffen.

Von besonderem Interesse sind auf diesem Streckenabschnitt die Panagia-Kirche,

der Potamos tou Liopetriou, die Kirche Agia Thekla, die antiken Gräber bei

Makronissos und das mittelalterliche Kloster von Agia Napa.

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I.4 - BLATT II „Kermia“ - Westend von Kap Gkreko - Kap Gkreko - Agioi

Saranta - Sotira-Wald - Südwesten von Sotira - „Streftaras“

-Gebiet

Länge: 20 km – 18,5 km unbefestigte Wegstrecke, 1,5 km befestigter Weg,

erforderliche Zeit: etwa 7-9 Stunden

Dieser Teil des E4-Wanderweges beginnt am westlichen Ende des Nationalparks

von Kap Gkreko, in der „Kermia“-Region, und endet südwestlich vom Dorf Sotira

im Streftaras-Gebiet, einem Teil des Sotira-Waldes. Höhe zwischen 0 und 195

Metern. Die gesamte Strecke durch den Nationalpark von Kap Gkreko soll zum

Naturschutzgebiet erklärt werden (NATURA 2000).

Botanisch wird die Region von „Maquis“-Vegetation dominiert, vornehmlich

Wacholder-Sträuchern. Andere Pflanzenarten sind wilde Oliven, Pinien, Bocksdorn,

Sanddorn, Salzmelde und Meerfenchel. Etwa 400 verschiedene Pflanzenarten hat

man im Nationalpark gezählt. 14 davon sind endemisch, kommen also nur hier

vor, und weitere 14 Arten sind sehr selten.

Geologisch besteht das Gebiet aus Kalksteinriffen, Sand und Kies, Kreidefelsgestein

und Calcarenit.

Die Einwohner von Sotira arbeiten vornehmlich in der Tourismus-Industrie und in

der Landwirtschaft.

Entlang der Strecke gibt es viele Einrichtungen speziell für Touristen und

Wanderer: Picknickplätze bei Agioi Anargyroi und Agios Antonios, ein Kiosk,

Restaurants und Hotels in Konnos.

Von besonderem Interesse sind die Meereshöhlen, die Ruinen des antiken

Aphrodite-Tempels, der Leuchtturm von Kap Gkreko, die „Brücke“ („Bogen von

Korakas“), die Kirche Agioi Anargyroi und der Strand von Konnos.

I.5 - BLATT II und I Sotira - Liopetri-Stausee - Liopetri Gemeindewald

- Xylofagou - Xylotymbou - Pyla Gemeindewald

Länge: 35 km - 26 km unbefestigte Wegstrecke, 9 km befestigter Weg,

erforderliche Zeit: etwa 10-14 Stunden

Der größte Teil der Strecke führt durch ländliche Gegenden. Start ist in Sotira,

Wegende im Wald von Pyla. Durchquert werden der Liopetri-Forst und die Dörfer

Xylofagou und Xylotymbou. Die Bewohner der Region sind zumeist in der

Hotellerie und in der Landwirtschaft tätig. Es gibt Einrichtungen jeder Art –

Restaurants, Kioske, Cafés und Gasthäuser.

Der Weg führt durch bewirtschaftete Felder und kleine Wäldchen mit Pinien,

Zypressen, Mastixsträuchern und Wacholder.

Geologisch ist das Gebiet geprägt durch Kalkgestein, Kreide, Sand und Kies sowie

Calcarenit. Von besonderem Interesse sind der Liopetri-Stausee und die Agios

Georgios Angonas-Kirche.

I.6 - BLATT I Pyla-Forst - Pyla - Aspromoutti - Troulli - Avdellero

Länge: 16 km, erforderliche Zeit: etwa 8 – 11 Stunden

Der Weg beginnt in der britischen Militärbasis und führt in das bi-kommunale

Dorf Pyla (1.400 Einwohner). Es geht hinauf in den Aspromoutti-Wald (Höhe 140

m), dann hinab zum Kloster Agios Georgios bei Mavrovouni hinter dem Dorf

Troulli (1.050 Einwohner). Der Weg verläuft danach gen Westen und endet im

Dörfchen Avdellero (110 Einwohner).

Die Pflanzenwelt besteht aus Pinien, Zypressen, Akazien, Schilf und Phrygana

(Thymian, Lotus, Spargelkraut und zypriotische Sonnenröschen).

Geologisch dominieren Calcarenit, Kreide und Kissenlava aus dem Troodos

Ophiolit-Komplex.

I.7 - BLATT I Avdellero - Archangelos - Megali Moutti - Koshi - Moutti

tou Ziou - Kalo Chorio - Klavdia - Kirche Stazousa

Länge: 30 km, erforderliche Zeit: etwa 11 – 14 Stunden

Das Endstück des Weges beginnt im Dorf Avdellero. Der Pfad führt durch die

Phrygana-Vegetation zum Kloster Archangelos und durchquert dabei den Megali

Moutti-Wald (Höhe 240 m). Dann kreuzt er die Autobahn A2 Larnaka-Lefkosia

(Nikosia) auf der Koshi-Unterführung und steigt 270 m hoch zum Moutti tou

Ziou-Wald. Durch die früher von türkischen Zyprioten bewohnten Dörfer Kalo

Chorio und Klavdia geht der Weg weiter, bis er westlich der Kirche Panagia tis

Stazousa endet.

Die Vegetation besteht aus Calabrian- und Aleppokiefern, Zypressen, Weißdorn,

Eukalyptus, Akazien, Schilf und Phrygana, den Mittelmeer-typischen Strauchund

Bodengewächsen (Thymian, Dornige Bibernelle, Lotus, Spargelkraut und

Berufkraut).

Die Geologie besteht aus Kissenlava aus dem Troodos Ophiolit-Komplex, Umbra,

Kreidefelsen, Sand und Kies.

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2.0 STAVROVOUNI - AETOMOUTTI - MACHAIRAS -

REGIONEN

Dieser Teil des E4-Wanderweges ist 74 km lang. Er führt durch ein Gebiet, das vom

Dorf Klavdia bis zum Restaurant Archontides an der Hauptstraße zwischen den

Dörfern Kalo Chorio und Farmakas reicht. Es ist eine leichte Wanderstrecke. Man

braucht etwa 25 – 27 Stunden dafür. Der Weg ist in zwei Streckenteile geteilt.

2.1 - BLATT III Stavrovouni-Forstgebiet: Klavdia (Stazousa) - Kornos -

Delikipos

Länge: 28,5 km, erforderliche Zeit: etwa 10-13 Stunden

Die erste Teilstrecke beginnt in Klavdia und endet im Delikipos-Park. Das Gebiet ist

recht hügelig. Geologisch dominieren Kissenlavagestein und Dolerit, Grünstein

und Schwemmstein. Im Forstgebiet wachsen vor allem Calabriankiefern,

Zypressen, wilde Oliven, Mittelmeer-Weißdorn und Mastixsträucher, Olivenbäume

und Johannisbrotbäume.

Die Route verläuft ab Klavdia in südwestlicher Richtung direkt auf das Kloster

Stavrovouni zu, vorbei an den Kirchen Panagia tis Stazousa, Agios Modestos und

Agia Varvara. Das Kloster Stavrovouni („Berg des Kreuzes“) wurde 327 von der

Heiligen Helena gebaut. Es beherbergt ein von ihr gefundenes Fragment des

Kreuzes Christi, daher der Name. Frauen dürfen das Kloster nicht betreten. Der

Weg verläuft danach in nordwestlicher Richtung nach Kornos, streift den dortigen

Picknickplatz und endet im Dorf Delikipos. Auf der Strecke sind alle für den

Wanderer wichtigen Einrichtungen wie Gasthäuser und ärztliche Hilfe vorhanden.

Von besonderem Interesse sind der Panoramablick vom Stavrovouni-Gipfel und

die traditionellen Töpferwerkstätten in Kornos.

2.2. - BLATT III Machairas-Forstgebiet: Delikipos-Park - Aetomoutti-Forst

- Lythrodontas - Mantra tou Kambiou - Prophet Ilias und

Kionia Picknickplatz - Kloster Machairas - Lazanias -

Fikardou

Länge: 45,5 km, erforderliche Zeit: etwa 11-14 Stunden

Dieser Teil der Strecke beginnt beim Delikipos-Park, läuft westwärts nach

Aetomoutti und dann nordwestlich nach Lythrodontas, bis er beim Restaurant

Archontides in Kalo Chorio endet. Geologisch sind Kissenlavagestein und Dolerit-

Formationen, Grünstein – ein Ergussgestein – und Schwemmstein vorherrschend.

Die Vegetation besteht vor allem aus Kiefern, wilden Oliven, Johannisbrotbäumen,

Eichen, Strauchgewächsen wie Goldeichen, Erdbeerbäumen, Gerberstrauch,

Mastixstrauch, Sonnenröschen und Phrygana.

Von besonderem Interesse sind auf dieser Strecke das im 16. Jahrhundert erbaute

Kloster des Propheten Ilias, ein nahegelegenes Gasthaus, das als Campingplatz für

Kinder genutzt wird, der Kionia-Picknickplatz, der Kionia-Berggipfel, von dem aus

man bis nach Lefkosia (Nikosia), Larnaka und Lemesos (Limassol) blicken kann, und

das im 7. Jahrhundert erbaute Kloster Machairas.

In der Machairas-Region wächst die seltene, unter Naturschutz stehende

endemische Pflanze Crocus hartmannianus. Das gesamte Machairas-Forstgebiet

soll im Rahmen der Aktion NATURA 2000 unter Naturschutz gestellt werden. Zwei

Häuser im traditionellen Dorf Fikardou wurden in das Europa Nostra-Programm

aufgenommen.

Erholungseinrichtungen gibt es auf den Picknickplätzen. In den Dörfern

Lythrodontas, Lazanias und Fikardou sind außer Kaffeehäusern und Restaurants

auch Unterkunftsmöglichkeiten in den traditionellen Häusern des Agrotourismus

vorhanden.

3.0 ADELFOI-WALD - TROODOS-WALD

Dieser Streckenteil des E4-Weges führt durch die Waldgebiete von Adelfoi und des

Troodos. Er ist 70 km lang und in 4 Sektoren geteilt. Er beginnt an einem Punkt der

Hauptstraße E904 Lefkosia (Nikosia)-Klirou-Kalo Chorio-Farmakas, 4 km südlich

von Klirou und läuft in 500 m Höhe auf das Dorf Farmakas zu. Streckenende ist

bei der Kapelle des Agios Georgios Kapourallis an der Straße Foini-Lemythou in

1.050 m Höhe. Der Weg ist nicht sonderlich schwierig, obwohl einige kurze

Steigungen zu bewältigen sind. Erforderliche Zeit: etwa 25-30 Stunden.

3.1 - BLATT IV Hauptstraße nach Lefkosia (Nikosia) - Klirou -

Kalo Chorio - Farmakas (E904) 4 km südlich von Klirou

nach Farmakas - Kirche Stavros Agiasmati

Länge: 24 km, erforderliche Zeit: etwa 8-10 Stunden

Der erste Streckenteil besteht aus den folgenden Teilstücken: Agios Epifaneios

(8 km unbefestigte Wegstrecke und befestigter Weg), Agios Epifaneios – Panagia

Bridge Forststation (7 km Waldweg), Panagia Bridge – Stavros Agiasmati (4 km

befestigter Weg, 5 km Waldweg, 5 km bergauf).

Die Waldvegetation besteht hauptsächlich aus Calabriankiefern und einem kargen

Bewuchs aus Sonnenröschen, Kapernsträuchern, Terpentinpistazien. In höheren

Lagen trifft man auch dort die endemische Goldeiche von Zypern.

Geologisch herrscht Lavagestein vor, später Diabase (Grünstein). Das 600 m hoch

gelegene Dorf Agios Epifaneios hat nur 300 Einwohner, die in der Landwirtschaft

beschäftigt sind, Viehzucht betreiben oder/und in Lefkosia (Nikosia) arbeiten. Es

gibt auf der Strecke Restaurants, Cafés und Supermärkte.

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Es gibt ein Informations-Büro in der Panagia Bridge Forststation (in 450 m Höhe),

das an Werktagen tagsüber geöffnet ist. Der kleine Picknickplatz bietet

Gelegenheit zum Ausruhen. Am Ende der Wegstrecke (in 1.050 m Höhe) liegt die

im 15. Jahrhundert erbaute Kirche Stavros Agiasmati, die in die UNESCO-Liste des

Weltkulturerbes aufgenommen wurde.

3.2 - BLATT IV Stavros Agiasmati – Panagia tou Araka

Länge: 7,5 km, erforderliche Zeit: etwa 2 – 4 Stunden

Diese Wegstrecke ist ein Naturpfad, der schon 1995 angelegt wurde. Nach

Verlassen von Stavros Agiasmati führt er durch Waldgebiet und steigt an. Man

wandert durch verlassene Weinfelder, erreicht dann wieder den Wald und bald

darauf das Dorf Lagoudera (1.000 m hoch). Auf normalen Landstraßen geht es

weiter bis zur Kirche Panagia tou Araka.

Auf diesem Abschnitt besteht die Vegetation vornehmlich aus Calabriankiefern,

der endemischen Goldeiche und Strauchwerk wie dem Erdbeerbaum. An Gestein

herrscht Dolerit, eine grobkörnige Basaltart vor. Die Madari-Region, die

mutmaßlich bald unter Naturschutz gestellt wird (NATURA 2000), kann vom

höchsten Punkt der Strecke aus überblickt werden.

Nach der Landflucht leben in Lagoudera nur noch rund 200 Menschen, die

meisten sind in der Landwirtschaft beschäftigt. In der Madari-Region werden

verschiedene Rebsorten angebaut und Wein sowie Zivania produziert, außerdem

werden Walnüsse, Haselnüsse, Äpfel, Feigen und Mandeln geerntet.

Die Kirche Panagia tou Araka aus dem 13. Jahrhundert – die ebenfalls auf der

UNESCO-Liste der Weltkulturdenkmäler steht – ist wegen der herrlichen

Wandfresken auf jeden Fall einen Besuch wert.

3.3 - BLATT IV Panagia tou Araka – Platania

Länge: 15 km, erforderliche Zeit: etwa 5 – 6 Stunden

Nach der Kirche Panagia tou Araka führt der Weg weiter zum Dorf Saranti und

dann aufwärts auf befestigten Pfaden in ein Gebiet, das als „Selladi tou Karamanli“

bekannt ist (3 km, Höhe 1.180 m). Ein alter Wanderweg durchquert auf 4 km

Länge den „Schwarzwald“ Zyperns und trifft dann oberhalb vom Dorf Spilia in

1.150 m Höhe auf „Selladi tis Choras“. Ein neuangelegter 2 km langer Pfad löst den

alten Weg ab und führt durch Waldgebiet in eine Region, die den Namen „Doxa

soi o Theos“ trägt (1.320 m hoch) und nördlich vom Dorf Kyperounta liegt. Von

dort aus geht es auf unbefestiger Wegstrecke (6 km) zur Platania Forststation (in

1.000 m Höhe), die 6 km von Dorf Kakopetria entfernt ist.

Der größte Teil der Strecke führt durch dichten Kiefernwald (Pinus brutia), den

Boden bedeckt dichtes Unterholz oder undurchdringliches Dickicht aus buschiger

Vegetation, zumeist Goldeiche.

Auch hier herrscht als Gesteinsart Dolerit vor, in der Nähe von Platania eher

als Basalt. In den Dörfern Spilia, Kyperounta und Kakopetria gibt es

Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Unterkünfte – vom Hotel bis zu

Einrichtungen des Agrotourismus.

Bei der Platania-Forststation findet der Wanderer Picknick- und Campingplätze

sowie ein kleines Restaurant. In einem eingezäunten Gehege sind Zyperns

Wappentiere, die Mufflons (Ovis gmelini ophion) zu sehen.

3.4 - BLATT IV Platania – Troodos – Agios Georgios Kapourallis

Länge: 32,5 km, erforderliche Zeit: etwa 9 – 11 Stunden

Bei Platania passiert der Wanderweg E4 die Forststation und führt aufwärts zum

Picknickplatz „Kambos tou Livadiou“ (Höhe 1.650 m). Dann geht es auf und ab auf

befestigtem Weg nach Plateia Troodous (Troodos Square / Troodos-Platz in 1.700

m Höhe), wo der Wanderpfad „Persephone“ beginnt. Diesem Pfad auf

beschwerlichem Weg folgend, gelangt man nach „Kryos Potamos“ und zu den

Kaledonia-Wasserfällen (1.400 m hoch). Dieser Teil der Strecke ist 10 km lang.

Hinter Kaledonia bietet sich entlang der Straße Troodos-Platres (Höhe 1.500 m)

ein herrlicher Rundblick. Der Weg geht weiter zum Picknick- und Campingplatz

„Kambi tou Kalogirou“ (1.400 m hoch) und führt dann abwärts zur Kirche Agios

Georgios Kapourallis (1.020 m hoch), wo der Pafos-Forst beginnt.

Vegetation und Landschaft auf diesem Streckenabschnitt sind unterschiedlich. Mit

der Höhe ändern sich auch die Pflanzenarten. Oberhalb von 1.400 m ersetzt die

Schwarzkiefer die Calabriankiefer. Ab 1.600 m verschwindet auch die Goldeiche

und macht Gewächsen Platz, die nur im Troodos wachsen, darunter Weiße

Maulbeere, Troodos-Wacholder und Berberitze. Der Troodos-Wald soll zum

Naturschutzgebiet als Teil des Europäischen NATURA 2000-Netzwerks erklärt

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werden, weil er zu den wichtigsten Lebensräumen seltener Pflanzen gehört, die in

Europas Bergregionen wachsen. Auch der weltberühmte geologische Ophiolit-

Komplex findet zunehmendes Interesse bei Geologen aus aller Welt.

In Plateia Troodous (Troodos Square / Troodos-Platz) sollte der Wanderer das

„Troodos Besucher-Zentrum“ (Troodos Visitor Centre) besuchen. Dort kann man

einkaufen und ausruhen. Ein Kilometer östlich befindet sich ein Campingplatz. Im

nahegelegenen Pano Platres gibt es Hotels und ein Resort.

4.0 REGION PAFOS: PAFOS WALD - AKAMAS - PEGEIA -

TSADA - FLUGHAFEN PAFOS

Die E4-Wegstrecke, die durch die Region Pafos führt, ist 219 km lang. Die Zeit, die

man für die Gesamtstrecke braucht, beträgt etwa 80 – 85 Stunden. Die Strecke ist

in 8 Abschnitte unterteilt.

4.1- BLATT V Prodromos (Agios Georgios Kapourallis) -

Kloster Panagia tou Kykkou

Länge: 34 km, erforderliche Zeit: etwa 12 – 15 Stunden

Agios Georgios Kapourallis liegt, 1.100 m hoch, am Ortsrand von Agios Dimitrios.

In diesem Dorf findet man nicht nur Unterkunft und Einkaufsstätten, sondern

auch eine sehenswerte Kirche: Agios Dimitrios. Und die Landschaft ringsum ist

von außerordentlicher Schönheit.

Der Wanderweg verläuft parallel zur Straße Foini-Agios Dimitrios-Lemythou und

erreicht den Pafos-Wald. Schöner Blick ins Flusstal des Diarizos. Die Route führt

durch das traditionelle Dorf Kaminaria (1.100 m hoch gelegen), wo man eine

Pause einlegen kann. Bevor man das Dorf erreicht, sollte man noch einen

Abstecher zu den im Diarizos-Tal gelegenen venezianischen Brücken machen. In

der Umgebung von Kaminaria gibt es vier Kirchen aus dem 16. und 17.

Jahrhundert, deren Besuch lohnt: Agios Vasilios, Panagia tis Kardiovastazousas,

Agios Georgios und Agios Ermolaos. Nach Kaminaria passiert der Wanderer den

Komitizi-Picknickplatz (1.000 m Höhe), wo man rasten, die Trinkwasserflaschen

füllen und den Ausblick auf das Flusstal des Platys genießen kann. Weiter geht der

Weg und erreicht bald das malerische Dorf Milikouri (1.200 m Höhe), das im

Frühling von Rosenduft erfüllt ist. Seit den Zeiten der Antike wird hier

Rosenwasser hergestellt. Der Weg führt durch das Dorf und die Wegstrecke endet

100 m vom berühmten Kloster entfernt in Kykkos (1.400 m hoch). Das Kloster –

das einzige historische Monument im Pafos-Wald – beherbergt ein sehr

interessantes Museum für Byzantinische Kunst und eine Weinkelterei.

4.2- BLATT V Panagia tou Kykkou-Kloster - Stavros tis Psokas

Forststation

Länge: 26 km, erforderliche Zeit: etwa 9 – 12 Stunden

Nach dem Panagia tou Kykkou-Kloster führt der Weg durch das

Naturschutzgebiet im Tal von Roudia entlang der Straße Kykkos-Vrysi-Lazarides-

Stenoi-Kaminoudhkia-Selladi tis Elias-Tal der Zedern mit schönem Blick auf die

Schwarzen Klippen (1.200 m Höhe).

Die Wegstrecke endet im Tal der Zedern (Cedar Valley, 1.000 m Höhe). Dann

beginnt der einstündige Aufstieg durch Zedern- und Pinienwald auf den Berg

Tripylos (1.452 m hoch), auf dessen Gipfel sich ein eine Feuerwachstation

befindet. Es ist ein herrlicher Rastplatz mit Panoramablick auf den ganzen Pafos-

Wald. Vom Tripylos-Berg führt der Wanderweg zum „Horteri“-Naturpfad, der sich

durch eine schöne Parklandschaft mit Kiefern und endemischen Goldeichen

windet. Eine Strecke, auf der der Wanderer Flora und Geologie gut studieren

kann. Der Weg geht weiter zur „Stavros tis Psokas“-Forststation (800 m hoch), wo

man rasten und übernachten kann. Dazu ist vorherige Anmeldung erforderlich.

In der Forststation kann man Einblick in Zyperns Fauna nehmen und außer

Mufflons auch Damwild beobachten.

4.3- BLATT V Stavros tis Psokas-Forststation - Lysos

Länge: 25 km, erforderliche Zeit: etwa 8-11 Stunden

Nach der Forststation „Stavros tis Psokas“ durchquert der Wanderweg das Agios

Theodoros-Tal (durchschn. Höhe 700 m), eine Gegend, die sich durch dichte

Feuchtvegetation und Bewuchs mit Calabriankiefern (Pinus brutia), Orientalischen

Erlen, Oleander, Orientalischen Platanen und vielen anderen Spezies auszeichnet.

Es gibt hier auch viele Raubvögel, ein Zeichen für die ökologische Bedeutung

dieser Region. Am Talende, in dem unter dem Namen „Tzioumalis“ bekannten

Gebiet, wendet sich der Weg gen Norden und folgt dem Waldweg auf die

Kreuzung „Aftoulina“ zu. Von hier aus umrundet der Wanderpfad den Berg

„Tremitha“ und endet in der Region „Kopes“, einem Ausläufer des Pafos-Waldes.

Bei Kopes beginnen die ländlichen Gebiete rund um Lysos. Der Weg lässt den

Kiefernwald hinter sich und zieht sich nun durch Haine und Plantagen voller

Johannisbrot- und Olivenbäume, durch Getreidefelder und unbestellte Äcker – auf

denen nun Gewächse wie Kermeseiche, Weiß- und Rotdorn, Stechginster, Dornige

Bibernelle und andere Spezies sprießen. Er geht mitten durch das türkischzypriotische

Dorf Melandra hindurch und erreicht Lysos (600 m Höhe). Hier kann

man speisen, trinken und übernachten.

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4.4- BLATT VI Lysos – Kritou Tera

Länge: 24 km, erforderliche Zeit: etwa 8-11 Stunden

Der Wanderweg E4 verlässt das Dorf Lysos. Auf einer alten Landstraße – der man

ansieht, dass sie früher die Hauptverbindung zum Polis Chrysochous-Tal war –

wandert man von Lysos nach Meladeia. Beim Dorf Peristerona kommt man an

einem Campingplatz vorbei. Der Weg überquert den Berg „Vouni“, führt an den

Kirchen Agion Pateron, Agia Zoni, Panagia tis Chrysolakounas vorbei durch

Johannisbrotbaum-Anlagen bis zum Dorf Steni (150 m Höhe). Von da aus

durchläuft der Pfad Tabakpflanzenfelder, bis er in Goudi endet. Im Dorf Goudi

zieht der Baum „Platanos ton Plymmaton“ die Aufmerksamkeit auf sich, ein echtes

Naturdenkmal.

Der Weg erreicht nun das altertümliche Dorf Kritou Tera (450 m Höhe), wo man

einkehren, gut essen und übernachten kann. Besonders erwähnenswert sind die in

traditioneller Architektur erbauten und restaurierten Einrichtungen des

Agrotourismus. Das in einer alten Schule residierende Umweltstudien-Zentrum

informiert über Flora und Fauna auf der Halbinsel Akamas.

4.5- BLATT VI Kritou Tera – „Loutra tis Afroditis“

Länge: 22 km, erforderliche Zeit: etwa 8-11 Stunden

Der Weg führt durch die Kritou Tera umliegenden Felder – ein Gebiet, wo viele

seltene Pflanzen und Bäume wachsen – und erreicht das Dorf Drouseia (ca. 600

m Höhe), den „Eingang zur Halbinsel Akamas“. Er passiert den „Smygies“-

Picknickplatz und – in 550 m Höhe – den Waldfeuer-Beobachtungsposten „Piana“.

Unterhalb dieser Station stößt der Weg auf den „Adonis“-Wanderpfad, dem er bis

zur „Loutra tis Afroditis“ folgt (Höhe 50 m). In dieser natürlichen Grotte pflegte der

Sage nach die Göttin Aphrodite zu baden. Auf dieser Wegstrecke gibt es eine

Menge zu bestaunen, zu entdecken und zu studieren. Die einzigartige

Kombination von seltenen geologischen Formationen, seltener und vielfältiger

Fauna und Flora und tollen Ausblicken auf das glitzernde blaue Meer wird den

Wanderer begeistern.

4.6- BLATT VI „Loutra tis Afroditis“ – Pegeia

Länge: 36 km, erforderliche Zeit: etwa 12 – 15 Stunden

Bei „Loutra tis Afroditis“ taucht man tief ein in die Welt der Mythen und Legenden,

die sich um das göttliche Liebespaar Aphrodite und Adonis ranken. Der Weg folgt

nun der Küstenlinie, begleitet vom Rauschen der Meereswellen, die sich an

bizarren Felsen brechen, und erreicht Fontana Amorosa (die „Liebesquelle“), Agios

Kononas sowie den unter Naturschutz stehenden Strand Lara, wo die Grüne

Meeresschildkröte (Chelonia mydas) und die Karettschildkröte (Caretta caretta)

ihre Eier ablegen. Am Eingang zur Avakas-Schlucht vorbei gelangt der Wanderer

nach Pegeia (100 m Höhe). Der Weg über die Akamas-Halbinsel mit den vielen

Höhlen und Klippen, Schluchten und Macchia-Wäldern ist höchst eindrucksvoll.

Es ist gleichzeitig die längste Wegstrecke fernab jeder menschlichen Behausung.

Der Wanderer muss sie so planen, dass er rechtzeitig das Dorf Pegeia erreicht.

Camping ist im Akamas-Nationalpark verboten.

4.7- BLATT VII Pegeia - Tsada

Länge: 28 km, erforderliche Zeit: etwa 10 – 13 Stunden

Nach der Avakas-Schlucht nähert sich der Weg Pegeia. Er klettert zunächst

aufwärts zum Pykni-Forst, kreuzt die Straße von Pegeia nach Kathikas, der er dann

folgt bis nach Pegeia. Von dort aus geht es auf unbefestigter Wegstrecke die

Straße von Pegeia nach Akoursos entlang bis zum Mavrokolymbos-Steinbruch.

Dort kreuzt der Pfad wieder die Hauptstraße Akoursos-Pegeia und läuft auf eine

sehr schöne Region mit Wasserfällen und anderen Naturwundern zu – eine Oase

des Friedens und der Stille.

Es ist bemerkenswert, dass es die einheimischen Zypressen trotz der intensiven

Beweidung in der Region geschafft haben, in der Umgebung von Koili zu

überleben. Der Weg führt nun beständig aufwärts und erreicht Koili (600 m hoch),

wo der Wanderer rasten und übernachten kann. Es geht weiter ostwärts durch

Weinfelder, bis der Pfad die Straße Pafos-Polis Chrysochous kreuzt und schließlich

in Tsada endet (in 600 m Höhe). Das Dorf liegt auf einem Berghügel 8 km

nordöstlich von Pafos.

4.8- BLATT VII Tsada – Flughafen Pafos

Länge: 24 km, erforderliche Zeit: etwa 8 – 11 Stunden

Auf der Schlussstrecke des E4 wird es noch einmal beschwerlich. Der Weg führt

von Tsada aus abwärts am Golfplatz vorbei und durch enge Schluchten ins Tal von

Morounero. Er folgt dem Talverlauf und erreicht das Dorf Episkopi (Höhe 200 m).

Bemerkenswert sind hier die vertikalen Felsformationen. Der Weg begleitet den

Fluss talabwärts auf seinem Weg zur Küste, läuft am Meer entlang und endet beim

Internationalen Flughafen Pafos. Das Ende (oder der Anfang) des Europäischen

Fernwanderweges E4 ist erreicht.

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ANDERE WANDERWEGE IN ZYPERN

VORWORT

Früher – vor der technischen Revolution und dem sich anschließenden

Siegeszug des Automobils – bestand das zyprische Straßennetz aus

Fußpfaden und Feldwegen. Sie bildeten die einzigen Verbindungen

zwischen den Dörfern und zu den Feldern.

Heute sind die alten Feldwege längst verschwunden, und die meisten

Fußpfade sind von dichter Vegetation überwuchert.

In jüngster Zeit hat die Forstabteilung – das Forestry Department – mit

finanzieller Unterstützung durch die Cyprus Tourism Organisation eine

Reihe von Wanderwegen angelegt, auf denen man von Kap Gkreko im

Südosten bis zur Halbinsel Akamas im Westen die ganze Insel erwandern

kann. Sie führen durch Regionen, die wegen ihres Pflanzenreichtums und

ihrer kulturellen Schätze besonders interessant sind. Sie weisen keine

großen Steigungen oder Gefälle auf und sind in der Regel als Rundwege

angelegt, so dass Wanderer aller Altersgruppen keine Probleme bei

der Orientierung haben. Vielfach bezeichnen Hinweisschilder den

Ausgangspunkt einer Strecke, und Schrifttafeln am Weg informieren über

Flora und Geologie.

Obgleich Wandern auf Zypern das ganze Jahr über möglich ist, sind doch

der Spätherbst (November) und der Frühling besonders zu empfehlen. Dann

prangen die ländlichen Regionen in bunter Blütenpracht.

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SCHWIERIGKEITSGRAD DER WANDERWEGE

Alle Wanderwege sind in die folgenden 3 Schwierigkeits-Kategorien

eingeteilt:

Kategorie 1: Leichter Wanderweg mit nur sanften Steigungen. Für

jedes Alter und körperliche Verfassung geeignet.

Kategorie 2: Durchschnittlicher Schwierigkeitsgrad, für Erwachsene

in guter körperlicher Verfassung geeignet. Strecke enthält abrupte

Steigungen und/oder Gefälle und/oder es gibt Engpässe oder unebenes

Gelände.

Kategorie 3: Hoher Schwierigkeitsgrad. Strecke weist Unebenheiten

und abrupte Steigungen und/oder Gefälle auf, an manchen Stellen ist sie

holprig und/oder rutschig, eng und/oder steil. Geeignet nur für

Erwachsene in sehr guter oder ausgezeichneter körperlicher Verfassung.

Nicht geeignet für kleine Kinder.

NÜTZLICHE HINWEISE

1. Das Schuhwerk sollte für Querfeldein-Wanderungen

geeignet sein.

2. Tragen Sie Hut und Sonnenbrille und nehmen Sie genügend

Wasser mit.

3. In Klöstern und Kirchen ist der Eintritt nur in angemessener

Kleidung gestattet.

4. Während der Wanderung:

ñ nehmen Sie Rücksicht auf das Eigentum der Einwohner

ñ vermeiden Sie Lärm, beschädigen und zerstören Sie nichts

ñ verunreinigen Sie nicht die Umwelt mit Müll und Glas

ñ vermeiden Sie es, wildlebende Tiere in ihrer natürlichen

Umwelt zu stören

ñ lassen Sie Blumen und Pflanzen dort, wo sie wachsen

ñ seien Sie vorsichtig, dass kein Brand entsteht, wenn Sie

Feuer machen oder rauchen.

5. In Zypern kommen 8 Schlangenarten vor, nur eine ist für den

Menschen gefährlich: die Levante-Otter (Vipera lebetina).

Wer von ihr gebissen wird, braucht sofort ärztliche Hilfe.

Brunnen und Wasserquellen sind daher Risikopunkte.

6. Auf Picknickplätzen gibt es sanitäre Anlagen und

Trinkwasser. Meistens sind Grillöfen vorhanden.

7. Bei Wanderungen durch ländliche Gebiete oder

Bergregionen ist es ratsam, ein Mobiltelefon (Handy)

mitzunehmen.

8. Forstabteilung (Forestry Department): Tel. 22 805510.

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BLATT 1: 1. Adonis-Wanderweg (Rundweg)

Start: 400 m vor den Bädern der Aphrodite

Länge: 7,5 km – Dauer: 3-4 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Der Blick auf Polis, den Pafos-Wald und die Halbinsel

Akamas. Der Weg führt an Pyrgos tis Rigainas (Turm der Königin) vorbei. Bei

Kefalovrysia, wo es eine Trinkwasserquelle gibt, stößt er auf den Smigies-Pfad, bei

Pyrgos tis Rigainas auf den Afroditi (Aphrodite)-Pfad. Zum Rundweg wird er,

wenn man auf der Straße, die die Bäder der Aphrodite mit Polis verbindet, etwa

400 m weit wandert.

BLATT 1: 2. Afroditi (Aphrodite)-Wanderweg (Rundweg)

Start: Bäder der Aphrodite

Länge: 7,5 km - Dauer: 3-4 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Die Bäder der Aphrodite, wo nach der Legende die Göttin

badete. Die Ruinen von Pyrgos tis Rigainas (Turm der Königin) gehören

wahrscheinlich zu einem mittelalterlichen Klosterkomplex. In der Nähe steht eine

gewaltige 100jährige Eiche. Schöner Blick auf Kap Arnaoutis (Akamas), Polis und

den Pafos-Wald. Am Weg gibt es zwei Trinkwasserquellen, eine bei den Ruinen von

Pyrgos tis Rigainas und eine zwischen Loutra und Kakoskali. Der Weg trifft auf den

Adonis-Wanderweg.

BLATT 1: 3. Smigies-Wanderweg (Rundweg)

Start: Smigies Picknickplatz, 2,5 km westlich von Neo Chorio, in der Akamas-

Region.

Länge: (a) Kurzstrecke 2,5 km, (b) Langstrecke 5 km - Dauer: (a)

Kurzstrecke 1 Stunde, (b) Langstrecke 2 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Anfangs Blick auf die Westküste der Akamas-Halbinsel

und die Lara-Bucht, später auf die Chrysochou-Bucht, Lakki (Latsi), Polis, das Dorf

Pachyammos und den Pafos-Wald. Der lange Weg führt an stillgelegten

Magnesium-Minen mit verfallenden Öfen vorbei durch dichten Forstwald und

trifft dann – bei Kefalovrysia, wo es eine Trinkwasserquelle gibt – auf den Adonis-

Wanderweg. Kurz nach dem Start passieren beide Wege die Piana Feuerwachstation.

BLATT 1: 4. Pissouromoutti-Wanderweg (Rundweg)

Start: Smigies Picknickplatz, 2,5 km westlich von Neo Chorio, in der Akamas-

Region.

Länge: 3 km - Dauer: 1,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Reiche Waldvegetation, z. B. Phönizischer Wacholder,

Pistazien und Zistrosen. Blick auf die Chrysochou-Bucht im Nordosten und die

Akamas-Küste im Westen. Panoramablick vom Gipfel.

BLATT 1: 5. Agiasma-Wanderweg (Rundweg)

Start: 1 km vom Dorf Kathika Richtung Pegeia

Länge: 2 km - Dauer: 45 Minuten - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Geologisch sehr interessant mit hohen und

eindrucksvollen Felsformationen; Weinberge. Steinerner Brunnen mit

Trinkwasser 800 m vom Startplatz entfernt.

BLATT 2: 1. Moutti tou Stavrou-Wanderweg (Rundweg)

Start: Selladi tou Stavrou, 3 km oberhalb Stavros tis Psokas an der Kreuzung der

Straßen zum Kloster Panagia tou Kykkou, Stavros tis Psokas und Pyrgos.

Länge: 2,5 km - Dauer: 1 Stunde - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Strecke durch den Kiefernwald mit Ausblicken auf die

Bucht von Morfou und den Osten der Akamas-Halbinsel. 500 m hinter der

Kreuzung hört der linke Weg auf, der rechte führt den Wanderer auf den

Rundweg.

BLATT 2: 2. Chorteri-Wanderweg (Rundweg)

Start: Platanoudkia, etwa auf halber Strecke der Straße von Stavros tis Psokas

nach Selladi tou Stavrou.

Länge: 5 km - Dauer: 2 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Schöner Blick ins Stavros-Tal und auf die Forststation.

Am Start der Strecke gibt es einen Trinkwasserbrunnen. Der Weg führt durch

dichten Bewuchs mit Goldeichen.

BLATT 2: 3. Ariadni-Wanderweg (Rundweg)

Start: Vom „Tree Tops“-Hotel gleich hinter dem Dorf Gerakies, Richtung Kloster

Panagia tou Kykkou.

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Länge: 5 km - Dauer: 2,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Wunderbare Aussichten. Nach dem malerischen Dorf

Gerakies führt der Weg ins Marathasa-Tal. Es liegt inmitten üppiger Vegetation an

den Ausläufern des Pafos-Waldgebiets. Es geht weiter abwärts südlich vom „Tree

Tops“-Hotel und dann wieder aufwärts. Damit der Pfad zum Rundweg wird, geht

man 800 m die Straße Gerakies-Kykkos entlang.

BLATT 2: 4. Vouni Panagias-Wanderweg (Rundweg)

Start: Pano Panagia, quer durch das Kulturelle Zentrum bei der Kirche

Länge: 9,8 km - Dauer: 3 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Vom höchsten Punkt schöne Aussicht auf das Dorf

Panagia, die Halbinsel Akamas, den Pafos-Wald und das Troodos-Gebirge. Der Weg

geht durch Weinberge und teilt sich gegen Wegende in zwei Routen. Die eine

führt zum Kloster Panagia Chrysorrogiatissa und läuft dann auf Panagia zu. Die

andere, kürzere Strecke führt direkt ins Dorf. Eine Abzweigung führt zur Vouni

Feuerwachstation.

BLATT 2: 5. Enetika Gefyria (Venezianische Brücken)-Wanderweg

(geradlinig)

Start: (a) Dorf Kaminaria – (b) Dorf Vretsia

Länge: 17 km - Dauer: 6 Stunden

Zwischenstrecken/Dauer: Kaminaria-Elia Brücke 3,2 km – 1 Stunde, Elia Brücke-

Tsielefos Brücke 3,9 km – 2 Stunden, Tsielefos Brücke-Roydia Brücke 6,9 km – 2

Stunden, Roydia Brücke-Vretsia 3 km – 1 Stunde.

Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Die mittelalterlichen Brücken Elia, Tsielefos und Roydia.

Auf dem ganzen Weg Panorama-Aussichten. Die Strecke führt durch dichten

Kiefernwald, verläuft über den Arminou-Staudamm, passiert den Pera Vasa

Picknickplatz (man achte auf den hier aufgestellten Stamm einer Pera Vasa-Pinie)

und läuft weiter durch das zum Kykkou-Kloster gehörende „Saouris“-

Farmgelände. Der Weg endet nach der Höhle von Saouris und „Mita’s Pferch“ bei

einem Geier-Beobachtungsposten.

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BLATT 3: 1. Mnimata Piskopon-Wanderweg (geradlinig)

Start: An der Straße Troodos-Karvounas, 1,5 km vor Troodos Square (Plateia

Troodous), 9 km von Karvounas, am Picknickplatz Kampos tou Livadiou. Start ist

etwa 300 m weiter auf der engen Pflasterstraße. Wenn man 1 km auf einem Pfad

wandert, der sich nun für Wanderer im Rollstuhl erweitert, gelangt man an einen

hölzernen Wegweiser: „Mnimata piskopon“. Man folgt ihm in nordwestlicher

Richtung. Der erste Kilometer dieser Strecke ist Teil des Kampos tou Livadiou-

Wanderweges. Er endet auf einer unbefestigten Wegstrecke, die Platania mit der

Agios Nikolaos tis Stegis-Kirche verbindet.

Länge: 8 km – Dauer: 3 Stunden (bis Platania-Agios Nikolaos tis Stegis

unbefestige Wegstrecke) – Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Der Wanderweg führt durch ein mit Schwarzkiefern dicht

bewachsenes Gebiet und an einem Klippenrand entlang. Der Blick fällt auf den

Chromium-Fluss, ins Solea-Tal und über die Bucht von Morfou. Der Weg endet auf

dem Forstweg Platania-Apotheri-Agios Nikolaos tis Stegis, von wo aus man die

Wahl zwischen drei Straßen hat: eine endet bei der Kirche Agios Nikolaos tis

Stegis, die zweite im Dorf Kakopetria, die dritte beim Platania-Picknickplatz. Der

Wanderweg ist mit dem Kampos tou Livadiou-Weg verlinkt.

BLATT 3: 2. Kannoures-Agios Nikolaos tis Stegis (Kakopetria)-

Wanderweg (geradlinig)

Start: An der Hauptstraße Karvounas-Troodos Square, 1 km vor Troodos Square

(Plateia Troodous), 9,5 km von Karvounas. Ende bei der Kirche Agios Nikolaos tis

Stegis bzw. im Dorf Kakopetria.

Länge: 9 km (12 km bis Kakopetria) - Dauer: 3 Stunden (4 Stunden bis

Kakopetria) - Schwierigkeitsgrad: 3 je nach Länge. Relativ leicht, meistens

bergab.

Besonders interessant: Waldlandschaft. Start ist beim Karyotis-Fluss. Der Weg

führt durchs Flusstal, passiert die stillgelegte Chrom-Mine und endet bei der im

12. Jahrhundert erbauten Kirche Agios Nikolaos tis Stegis. Sie enthält wertvolle

Wandmalereien und wurde in die UNESCO-Liste der Weltkulturdenkmäler

aufgenommen. Von Agios Nikolaos tis Stegis kann man auf der Pedoulas-

Kakopetria-Hauptstraße weiterwandern bis ins 3 km entfernte Dorf Kakopetria.

BLATT 3: 3. Livadi-Wanderweg (Rundweg) - Kann auch von

Rollstuhlfahrern befahren werden

Start: An der Hauptstraße Troodos-Karvounas, 1,5 km vor Troodos Square (Plateia

Troodous), 9 km von Karvounas, am Picknickplatz Kampos tou Livadiou. Der

Startplatz ist 300 m entfernt auf der engen Pflasterstraße.

Länge: 1,5 km - Dauer: 30 Minuten - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Weg führt durch Kiefernwald. Schöner Blick auf das

Solea-Tal.

BLATT 3: 4. Artemis-Wanderweg (Rundweg)

Start: 300 m von der Kreuzung der Straße zum Gipfel des Olympos (Chionistra)

und der Hauptstraße Troodos-Prodromos.

Länge: 7 km - Dauer: 2,5 - 3 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Schwarzkiefern-Wald, seltene endemische Pflanzen,

interessante geologische Formationen. Zwei 500jährige Schwarzkiefern (Pinus

nigra ssp. Pallasiana). Die „Mauern der alten Stadt“, Ruinen einer Festungsanlage,

die im letzten Jahr der venezianischen Herrschaft über Zypern (1571) von

venezianischen Generälen als letzte Verteidigungslinie im Kampf gegen die

Ottomanen erbaut wurde. Der Wanderweg umrundet in 1.850 m Höhe den Gipfel

des Berges Olympos (Chionistra). Spektakulärer Rundblick. Der Weg kann mit dem

Atalanti-Wanderweg kombiniert werden.

BLATT 3: 5. Persefoni-Wanderweg (geradlinig)

Start: 150 m südlich von Troodos Square (Plateia Troodous) Richtung Polizeistation.

Der Weg ist geradlinig. Wanderer müssen entweder denselben Weg zurückgehen

oder am Ziel – Kreuzung mit einem Waldweg – per Auto abgeholt werden.

Länge: 3 km - Dauer: 1 Stunde - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Dichter Schwarzkiefern-Wald auf den ersten 2 km. Dann

bei Makria Kontarka schöne Ausblicke.

BLATT 3: 6. Kalidonia-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Etwa 350 m abseits der Hauptstraße Troodos-Platres, 3 km von Troodos

Square (Plateia Troodous). Aufstieg zum Startplatz ist auch über die alte Straße

von Troodos nach Platres, vorbei an der Sommerresidenz des Präsidenten,

möglich. (b) Standort Psilo Dendro oberhalb des Dorfes Pano Platres.

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Länge: 3 km - Dauer: 1,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Wenn man von Troodos Square aus startet, führt der Weg

flussabwärts durch dichte Waldvegetation am Fluss Kryos Potamos – der das

ganze Jahr Wasser führt – entlang. Nach dem spektakulären Kalidonia-Wasserfall

endet der Weg am Standort Psilo Dendro, oberhalb von Pano Platres.

BLATT 3: 7. Katarraktis Myllomeris (Wasserfall)-Wanderweg (geradlinig)

Start: Zwischen der Kirche in Pano Platres und der Dorfmitte, mehr zur Kirche hin.

Gegen Ende der Strecke gibt es eine Autozufahrt zu den Wasserfällen über einen

unbefestigten Weg, der an einem Punkt der Straße Platres-Limassol beginnt, etwa

1 km vom Standort Psilo Dendro entfernt.

Länge: 1,2 km - Dauer: 30 Minuten - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Der Wanderweg führt durch reiche Vegetation zum

Katarraktis Myllomeris-Wasserfall. Die erste Hälfte der Strecke verläuft parallel

zum Fluss Kryos Potamos. Die zweite Hälfte führt nach Süden durch offenes

Gelände mit fantastischen Ausblicken.

BLATT 3: 8. Kampos tou Livadiou-Wanderweg (Rundweg)

Start: Straße zum Picknickplatz Kampos tou Livadiou, zwischen Troodos Square

(Plateia Troodous) und Standort Karvounas, 1,5 km von Troodos Square und 9 km

von Karvounas.

Länge: 3 km - Dauer: 1 Stunde - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Eine signifikante Ansammlung von jahrhundertealten

Schwarzkiefern. Der Wanderweg führt am Kampos tou Livadiou-Picknickplatz

vorbei. Abzweigungen zu den Wanderwegen Mnimata piskopon und Livadi.

BLATT 3: 9. Atalanti-Wanderweg (Rundweg)

Start: Troodos Square (Plateia Troodous)

Länge: 14 km - Dauer: 4 - 5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Der Wanderweg umrundet in 1.700 – 1.750 m Höhe den

Chionistra (Gipfel des Berges Olympos) und führt dabei durch ein Dickicht von

Schwarzkiefern und Troodos-Wacholder (Juniperus foetidissima, Juniperus

oxycedrus). Es gibt dort einen riesigen 800 Jahre alten Wacholderbaum. Schöne

Panoramablicke in alle Richtungen. Interessanter freiliegender Eingang in eine

stillgelegte Chrom-Mine. Nach 9 km erreicht der Weg die Hauptstraße Troodos-

Prodromos. Man muss die Straße kreuzen und etwa 200 m weit auf dem zur

Chrom-Wohnsiedlung führenden Waldweg Richtung Agios Nikolaos tis Stegis

marschieren. Dort zeigt ein hölzerner Wegweiser die weitere Richtung an. Der

Wanderweg läuft nun parallel zur Hauptstraße und endet am Troodos Square

(Plateia Troodous). Es gibt eine Trinkwasserquelle auf dem Weg: nach 3 km

Wanderung Richtung Troodos Square.

BLATT 3: 10. Prodromos Reservoir-Stavroulia-Wanderweg (geradlinig)

Start: Entlang der Hauptstraße Troodos Square-Prodromos, oberhalb Prodromos-

Wasserreservoir. Es gibt zwei Möglichkeiten auf der unbefestigten Straße

Pedoulas-Agios Nikolaos die Wanderung zu beenden.

Länge: Erste Möglichkeit nach 4,5 km, zweite Möglichkeit nach 4,5 km –

Dauer: 1,5 – 2 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3, es geht steil bergab

Besonders interessant: Schöner Blick auf die Morfou-Bucht und die Troodos-

Region. Der Wanderweg führt durch dichten Kiefernwald und eröffnet Panorama-

Blicke nach Osten über die stillgelegte Chrom-Mine.

BLATT 3: 11. Psilo Dendro-Pouziaris-Wanderweg (Rundweg)

Start: Kreuzung des Waldweges Platres-Mesa Potamos und der Hauptstraße

Moniatis-Platres-Troodos, in der Nähe des Standorts Psilo Dendro.

Länge: 9 km - Dauer: 3-4 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3, sehr

anspruchsvoll, es geht immer auf und ab

Besonders interessant: Der Wanderweg führt den ersten Kilometer durch dicht

mit der Brutischen Kiefer (Pinus brutia) bewachsenes Gebiet, die nach 3 km von

der Schwarzkiefer (Pinus nigra) abgelöst wird. Panorama-Aussichten.

BLATT 3: 12. Kato Amiantos- „Loumata ton Aeton“ -Bach-Wanderweg

(geradlinig)

Start: Die Hauptstraße zwischen dem Dorf Kato Amiantos und dem Sommer-

Campingplatz der S.E.K. Trade Union.

Länge: 2,5 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Durchquert einen malerischen Berghang. Läuft das

Flussufer des „Loumata ton Aeton“-Stroms – der heute ein Bach ist – entlang und

durchläuft dabei eine üppige Vegetation. Dieser Teil der Strecke endet im

Amiantos-Park. Der Wanderweg geht nun vorbei an einem alten restaurierten

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E.O.K.A.*-Versteck, quert den „Loumata ton Aeton“-Bach und wird zum Rundweg,

wenn man nun dem Weg zum Sommer-Campingplatz der S.E.K. Trade Union folgt.

* Ethniki Organosi Kyprion Agoniston (E.O.K.A.), Nationale Organisation

Zypriotischer Kämpfer, die von 1955 – 59 einen antikolonialen Befreiungskrieg

führten.

BLATT 3: 13. Pinewood (Kiefernwald)-Valley-Sportwanderweg

(Rundweg)

Start: Hauptstraße Pedoulas-Prodromos-Troodos in der Nähe der Straße, die zum

„The Churchill Pinewood Valley“-Hotel führt.

Länge: 800 m – Dauer: 0,5 – 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Malerischer Blick auf das Ensemble der Dörfer Pedoulas,

Moutoulas, Kalopanagiotis und über die Morfou-Bucht. Auf der Strecke gibt es die

verschiedenartigsten hölzernen Vorrichtungen für Fitness-Übungen.

Hinweisschilder auf interessante Pflanzen und Bäume.

BLATT 3: 14. Prodromos-Lemithou-Wanderweg (geradlinig)

Start: Prodromos Marktplatz

Länge: 2 km – Dauer: 1-1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3 (steil bergab)

Besonders interessant: Route zum Gipfel unterhalb des verlassenen Hotels

„Verengaria“. Der Wanderweg endet hinter der „Mitsis“-Schule in Lemithou. Zurück

geht es auf derselben Route oder alternativ über die Hauptstraße Lemithou-

Prodromos. Es ist ein schöner Wanderweg durch dichten Schwarzkiefernwald mit

prächtigen Ausblicken.

AUSSERHALB DES KARTENBILDES VON BLATT 3:

Kalopanagiotis-Oikos-Wanderweg (geradlinig)

Start: Kalopanagiotis (Blatt 3), an einem abschüssigen Teil der Hauptstraße in der

Dorfmitte, zur Kirche Agios Ioannis Lambadistis hin.

Länge: 4 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Private Grundstücke mit Weingärten und Obstbäumen.

„Kykkos-Wassermühle“ am Ufer des Setrachos-Flusses; eine alte Brücke, die früher

als Aquädukt zur Bewässerung der Obstplantagen diente; Kalopanagiotis-

Mineralwasserquellen; die Kirche Agios Ioannis Lambadistis, die in die UNESCO-

Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen wurde. Der Wanderweg läuft

eine Weile am Ufer des Setrachos-Flusses entlang, steigt dann auf zum Dorf Oikos,

bevor es wieder abwärts geht zum Fluss und schließlich zur Farangas-Quelle.

NICHT EINGEZEICHNET AUF BLATT 3:

Arsos-Wanderweg (geradlinig)

Start: Arsos, am Athkies-Brunnen, an der Hauptstraße nach Agios Nikolaos.

Durchquert das Dorf Arsos. In umgekehrter Richtung könnte der Weg vom

Poullin-Brunnen in den Westteil des Dorfes führen.

Länge: 2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Wanderweg folgt dem Bachverlauf vom Athkieszum

Poullin-Brunnen, Überbleibsel zweier traditioneller Brunnen. Hinweis auf eine

der Jungfrau Maria geweihte Kapelle und eine alte traditionelle Ölmühle.

BLATT 4: 1. Kourdali-Limeria (Spilies tou Digeni)-Wanderweg

(geradlinig)

Start: Kourdali. Der Standort Selladi tis Straorouthkias befindet sich 2 km

außerhalb des Dorfes auf der unbefestigten Wegstrecke von Spilia, darauf

wandert man weitere 2 km Richtung Limeria.

Länge: 3,6 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Der Wanderweg führt durch vegetationsreiches

Waldgebiet, in dem sich viele E.O.K.A.*-Verstecke befinden. Bei Selladi tis

Straorouthkias trifft der Pfad auf den Agia Eirini-Limeria (Spilies tou Digeni)-

Wanderweg. Beide Wege laufen 2 km auf gemeinsamer Strecke.

* Ethniki Organosi Kyprion Agoniston (E.O.K.A.), Nationale Organisation Zypriotischer

Kämpfer, die von 1955 – 59 einen antikolonialen Befreiungskrieg führten.

BLATT 4: 2. Agia Eirini-Limeria (Spilies tou Digeni)-Wanderweg

(geradlinig)

Start: Im Dorf Eirini. Der Standort Selladi tis Straorouthkias befindet sich 2 km

außerhalb des Dorfes auf der unbefestigten Wegstrecke von Spilia, darauf

wandert man weitere 2 km Richtung Limeria.

Länge: 5 km – Dauer: 2,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3 wegen der

steilen Anstiege

Besonders interessant: Der Wanderweg verläuft durch dichte und reiche

Waldvegetation mit Ausblick auf die Morfou-Bucht und mit vielen Verstecken der

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E.O.K.A.*. Bei Selladi tis Straorouthkias trifft der Pfad auf den Kourdali-Limeria

(Spilies tou Digeni)-Wanderweg. Beide Wege laufen 2 km lang auf gemeinsamer

Strecke.

BLATT 4: 3. Moutti tis Choras-Selladi tou Karamanli-Wanderweg

(geradlinig)

Start: (a) Standort Moutti tis Choras, 1 km hinter Spilia Richtung Agia Eirini und

dem Dorf Kannavia. (b) Am Standort Selladi tou Karamanli, 1,5 km von Saranti und

Lagoudera Richtung Spilia oder 6 km von Spilia auf unbefestigter Straße.

Länge: 3,8 km - Dauer: 1,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Vom alten Wanderweg aus Blick auf die Morfou-Bucht.

Mit dem bestehenden Netzwerk von Wanderstrecken wie z. B. Doxa si o Theos-

Moutti tis Choras-Wanderweg, Madari-Selladi tou Karamanli-Wanderweg und

Selladi tou Karamanli-Kannavia-Wanderweg vernetzt. Der Weg führt durch

üppige Waldvegetation, die hier als Mavra Dasi (Schwarzer Wald) bekannt ist.

BLATT 4: 4. Doxa si o Theos-Moutti tis Choras-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Standort Doxa si o Theos, 2 km vom Sanatorium/Erste Hilfe-Zentrum im

Dorf Kyperounda oder 5 km von Spilia auf der Hauptstraße Kyperounda-Spilia. (b)

Standort Moutti tis Choras, 1 km von Spilia Richtung Agia Eirini/Kannavia.

Länge: 1,8 km - Dauer: 30 Minuten - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Ein unbefestigter Waldwanderweg mit Ausblicken auf die

Morfou-Bucht. Vernetzt mit den Wanderwegen Doxa si o Theos-Madari und

Moutti tis Choras-Selladi tou Karamanli. Am Start (a) gibt es einen Brunnen mit

Trinkwasser. Dieser Weg ist Teil des Europäischen Fernwanderweg E4.

BLATT 4: 5. Doxa si o Theos-Madari Feuerwachstation-Wanderweg

(geradlinig)

Start: (a) Standort Doxa si o Theos, 2 km vom Sanatorium/Erste Hilfe-Zentrum im

Dorf Kyperounda oder 5 km von Spilia auf der Hauptstraße Kyperounda-Spilia. (b)

Madari Feuerwachstation. Zufahrt für Autos von der Straße Chandria-Polystypos

Richtung Madari-Gipfel. Der Weg ist auf den ersten 800 m unbefestigt. Auf den

letzten 800 m ist er uneben, schmal und unbefestigt.

Länge: 3,8 km - Dauer: 2 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: In 1.400 – 1.600 m Höhe Panoramablick von der Madari-

Strecke aus. Der Wanderweg endet am Berggipfel des Madari (1.613 m Höhe).

Wanderer können die dortige Feuerwachstation besichtigen. Der Weg ist

verbunden mit den Wanderwegen Madari-Selladi tou Karamanli und Doxa si o

Theos-Moutti tis Choras. Am Start (a) gibt es einen Brunnen mit Trinkwasser.

BLATT 4: 6. Teichia tis Madaris-Wanderweg (Rundweg)

Start: In der Nähe der Madari-Feuerwachstation am Ende des Doxa si o Theos-

Madari-Wanderweges. Zum Start kann man mit dem Auto von der Hauptstraße

Chandria-Polystypos aus Richtung Madari-Gipfel fahren (3 km). Der Weg ist bis

zum Startplatz des Wanderweges weiter unten befestigt.

Länge: 3 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Eindrucksvolle Klippen entlang des Weges. Der

Wanderweg führt durch geologisch interessantes Gebiet. Schöne Aussicht auf die

Mesaoria-Ebene und die Morfou-Bucht. Der Weg ist mit den Wanderwegen

Madari-Doxa si o Theos und Madari-Selladi tou Karamanli vernetzt.

BLATT 4: 7. Madari-Selladi tou Karamanli-Wanderweg (geradlinig)

Start: In der Nähe der Madari-Feuerwachstation. Zugang für Autos von der

Hauptstraße Chandria-Polystypos aus. Die letzten 800 m der Zugangsstraße sind

unbefestigt und holprig. Der Weg endet am Standort Selladi tou Karamanli, wo

sich Zugangsstraßen nach Saranti (1,5 km befestigter Weg) und Spilia (6 km auf

unbefestigter Strecke) befinden.

Länge: 3,5 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3, schwierige

Gefällstrecke

Besonders interessant: Schöner Ausblick auf die Morfou-Bucht, die Mesaoria-

Ebene und die Troodos-Region. Die Hälfte des Weges führt durch Zedernwald. Die

Route ist vernetzt mit den Wanderwegen Madari-Doxa si o Theos, Teicha tis

Madaris, Moutti tis Choras-Selladi tou Karamanli und Selladi tou Karamanli-

Kannavia. Durch eine befestigte Straße von 2 km Länge ist sie mit dem

Wanderweg Lagoudera-Agros verbunden.

BLATT 4: 8. Selladi tou Karamanli-Kannavia-Wanderweg (geradlinig)

Start: Standort Selladi tou Karamanli an der Straße von Saranti nach Spilia. Das

Teilstück der Strecke von Saranti ist befestigt, das von Spilia unbefestigt. Der Weg

endet im Dorf Kannavia.

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Länge: 3 km - Dauer: 1,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Ein Teil des Wanderweges führt durch Waldgebiet.

Schöner Blick ins malerische Tal. Der Weg ist mit den Wanderwegen Madari-

Selladi tou Karamanli und Moutti tis Horas-Selladi tou Karamanli verknüpft.

BLATT 4: 9. Lagoudera oder Agros-Madari-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Von Agros. An der Umgehungsstraße, von einer Stelle oberhalb des

Damms. (b) Von Lagoudera. An der Chandria-Polystypos-Straße Richtung

Lagoudera. Zugang von der Landstraße noch vor Lagoudera aus. Beide

Wegstrecken stoßen an der Kreuzung Chandria/Polystypos-Agros zusammen, 800

m vor dem Wegzeichen, das die Richtung zum Adelfoi-Gipfel und zur Madari-

Feuerwachstation anzeigt.

Länge: Von Agros 3 km, von Lagoudera 8 km - Dauer: Von Agros 3 Stunden,

von Lagoudera 3,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Panorama-Ausblicke.

BLATT 4: 10. Lagoudera-Agros-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Die Landstraße zwischen Lagoudera und der Chandria-Polystypos-

Hauptstraße, 700 m von Lagoudera. (b) Agros, an der Umgehungsstraße, an einer

Stelle oberhalb des Damms.

Länge: 6 km - Dauer: 2,5 Stunden - Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Führt durch Weinberge und Obstplantagen mit Apfel-,

Kirsch- und Birnbäumen. Das erste Teilstück von Lagoudera aus verläuft parallel

zum Lagoudera-Fluss, den er dann kreuzt. Vom Gebirgskamm Madari-Papoutsa

aus Panoramablick in alle Richtungen. Vom Kamm aus kann man die Richtung

Madari einschlagen und entlang der Wanderstrecke, die am Adelfoi-Gipfel

beginnt, in das Dorf laufen. Der Lagoudera-Startplatz ist in der Nähe des

Wanderweges Lagoudera-Stavros tou Agiasmati.

BLATT 4: 11. Panagia tou Araka-Stavros tou Agiasmati-Wanderweg

(geradlinig)

Start: (a) Panagia tou Araka-Kirche in Lagoudera. (b) Stavros tou Agiasmati-

Kirche (8 km vom Dorf Platanistasa).

Länge: 7 km – Dauer: 3 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3

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Besonders interessant: Die Kirchen Panagia tou Araka (erbaut 1192) und Stavros

tou Agiasmati (1494), beide mit höchst sehenswerten Fresken. Beide sind in die

UNESCO-Liste der Weltkulturerbe aufgenommen. Der Besuch der Kirche Stavros

tou Agiasmati muss vorher angemeldet werden. Der Wanderweg führt durch ein

Waldgebiet, das dicht besetzt ist mit Kiefern, Obstbäumen und Mandelbäumen,

und passiert dann alte Steinterrassen. Östlich des Weges liegt der Gipfel des

Kionia, im Norden sind die Morfou-Bucht und das Pentadaktylos-Gebirge zu

sehen, im Westen der Berg Olympos und im Süden das Gebiet von Madari. Der

Wanderweg ist verbunden mit der Lagoudera- oder Agros-Madari-Route.

BLATT 4: 12. Agros-Kato Mylos-Wanderweg (Rundweg)

Start: Beim „Rodon“-Hotel in Agros

Länge: 6 km – Dauer: 2 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Der Weg durch Obstplantagen mit Apfel-, Kirsch- und

Birnbäumen, durch Weinstöcke und Rosenbüsche, aus denen das begehrte Agros

Rosenwasser hergestellt wird. Der Weg setzt sich fort durch Waldgelände mit

schönen Aussichten. Das Endstück des Wanderweges läuft entlang der

Asphaltstraße, die nach Agros zurück führt.

BLATT 4: 13. Alona „Petrou Vanezi“-Wanderweg (Rundweg)

Start: An zwei Stellen der Hauptstraße von Alona. Die eine Stelle befindet sich

beim Gebäude der Alona Co-operative. Die andere liegt 300 m weiter südlich bei

der Dorfkirche.

Länge: 1,5 km – Dauer: 30 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Alona ist eins der schönsten Dörfer der Pitsilia-Region,

mit Steinhäusern und üppigem Grün. Der Wanderweg führt durch

Haselnussplantagen und Gärten voller Kirsch-, Apfel- und Mandelbäume, um

schließlich einen Wasserlauf zu erreichen.

BLATT 4: 14. Asinou-Agios Theodoros-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Kirche Asinou. (b) Das Dorf Agios Theodoros im Solea-Tal.

Länge: 5,6 km – Dauer: 1,5 – 2 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Vielfältige Landschaften, Panoramablick auf die Morfou-

Bucht. Der Wanderweg führt durch Waldgebiet, man wandert auf Pfaden und

Landstraße. Die Asinou-Kirche aus dem 12. Jahrhundert ist berühmt wegen ihrer

Wandmalereien und wurde in die UNESCO-Liste der Weltkulturdenkmäler

aufgenommen.

BLATT 4: 15. Moni-Fylarga-Wanderweg (geradlinig)

Start: Die Trimiklini-Pelendri-Straße an einem Punkt nahe Pelendri. Ende beim

Standort Fylarga an der Hauptstraße Saittas-Kato Amiantos.

Länge: 3 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Blick auf die Lemesos (Limassol)-Bucht, Fluss und

Staudamm Kourris, den Osten des Troodos-Waldes.

BLATT 5: 1. Kyrarissia-Germasogeia Damm-Wanderweg (geradlinig)

Start: Etwa 5 km von der Hauptstraße Parekklisia-Kellaki. Der Weg endet am

Germasogeia-Staudamm.

Länge: Zwei Strecken. Die erste ist ein Rundweg, 3,7 km lang. Die zweite

ist geradlinig, 11 km lang und endet am Germasogeia-Staudamm.

Dauer: Die erste Strecke 1,5 Stunden, die zweite 3 – 3,5 Stunden.

Schwierigkeitsgrad: Der Rundweg: 2, anfangs abschüssig. Die zweite Strecke: 3,

am Anfang geht der Weg steil bergab und zieht sich lange dahin.

Besonders interessant: Anfangs führt der Wanderweg durch Waldgebiet. Ein

kleines Stück geht es am Fluss Kyparissos entlang, dann öffnet sich der Blick auf

den Germasogeia-Stausee und Lemesos (Limassol). Es folgt ein dichter Zypressen-

Wald (Cypressus sempervirens var. Horizontalis). Der Weg kann mit dem

Germasogeia Damm-Wanderweg kombiniert werden.

BLATT 5: 2. Germasogeia Damm-Wanderweg (Rundweg)

Start: Foinikaria-Prastio-Straße an der Ostseite des Germasogeia-Staudamms.

Länge: 1,3 km - Dauer: 30 Minuten - Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Weg umrundet eine kleine Landzunge, die in den

Stausee ragt. Der Stausee ist reich an Fischarten. Angeln ist mit einer Lizenz der

Fischerei-Behörde erlaubt. Südlich des Wanderweges zweigt ein 150 m langer

Pfad ab, der zu einer Ansammlung endemischer Pflanzen (Bosea cypria) führt.

NICHT EINGEZEICHNET: Choirokoitia-Wanderweg (geradlinig)

Start: Straße nach Choirokoitia, gleich hinter dem Parkplatz der archäologischen

Ausgrabungsstätte, gegenüber der Abbiegung nach Tochni und zu den Kirchen

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Agios Fanourios und Agios Nektarios. Man kann auch den Rückweg von

Choirokoitia zur archäologischen Stätte nehmen.

Länge: 2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Die Ausgrabungsstätte von Choirokoitia, eine der

wichtigsten Siedlungen aus der Jungsteinzeit – Neolithikum – und deshalb in die

UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit aufgenommen.

BLATT 6: 1. Lefkothea (Aetomoutti)-Wanderweg (geradlinig)

Start: Die Lythrodontas-Pano Lefkara-Straße, 3 km vom Dorf Lythrodontas, auf

einem Waldweg.

Länge: 1,3 km – Dauer: 30 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Schöner Blick auf den Gipfel des Atou (Adler) bis nach

Lefkosia (Nikosia) und Lefkara.

BLATT 6: 2. Pano Lefkara-Kato Drys-Wanderweg (geradlinig)

Start: Im Dorf Pano Lefkara, Start und Ziel an zwei Punkten – 600 m voneinander

entfernt – an der Straße nach Vavatsinia.

Länge: 2,5 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 3, steil bergab

Besonders interessant: Der Wanderweg verbindet Pano Lefkara mit Kato Drys

und ist mit dem Wanderweg Pano Lefkara-Metamorfosis tou Sotiros-Kirche

vernetzt. Rundum fantastische Aussichten.

BLATT 6: 3. Pano Lefkara-Kirche Metamorfosis tou Sotiros-Wanderweg

(Rundweg)

Start: Im Dorf Pano Lefkara, Start und Ziel an zwei Punkten – 600 m voneinander

entfernt – an der Straße nach Vavatsinia.

Länge: 2,3 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Panoramablick auf Pano und Kato Lefkara, Kato Drys und

das Agios Minas-Kloster. Aussicht auch auf das ferne Kloster Stavrovouni. Zum

Rundweg wird die Strecke, wenn man am Ende auf 600 m der Straße nach

Vavatsinia folgt. Sie verbindet sich mit dem Pano Lefkara-Kato Drys-Wanderweg.

BLATT 6: 4. Agia Varvara-Stavrovouni-Stavropefkos-Aspradi-

Wanderweg (geradlinig)

Start: Kirche Agia Varvara, beim Kloster Stavrovouni.

Länge: 3 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Schöne Aussichten auf die Mesaoria-Ebene und Lefkosia

(Nikosia). Verbunden mit dem Stavrovouni-Anglisides-Wanderweg.

BLATT 6: 5. Stavrovouni-Anglisides-Wanderweg (geradlinig)

Start: Stavrovouni-Straße, 2 km vor dem Kloster. Der Wanderweg endet 2 km

außerhalb des Dorfes Anglisides, beim Schlachthof.

Länge: 2,5 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Toller Blick auf die Larnaka-Region: den Flughafen, den

Salzsee und die Stadt. Der Wanderweg führt durch aufgeforstetes Gebiet und ist

mit dem Agia Varvara-Stavrovouni-Stavropefkos-Aspradi-Trail verbunden.

BLATT 6: 6. Spilia tis Athasias-Wanderweg (geradlinig)

Start: Start auf unbefestigter Strecke vom Vavatsinia-Kionia-Waldweg aus, 3 km

außerhalb des Dorfes Vavatsinia. Erreichbar nur von diesem Streckenende aus,

Wanderer müssen zum Startpunkt zurück wandern.

Länge: 5 km (je 2,5 km hin und zurück) – Dauer: 2 Stunden (je 1 Stunde

hin und zurück) – Schwierigkeitsgrad: 3, vor allem gegen Wegende steil

bergab.

Besonders interessant: Die ersten 200 m Landstraße, dann geht der Wanderweg

weiter als enger Pfad durch dichten Kiefernwald. Der Weg endet an einer alten

Höhle am Standort Spilia tis Athasias, die wohl mal auf der Suche nach Erz

gegraben wurde.

BLATT 6: 7. Kionia-Profitis Ilias-Wanderweg (geradlinig)

Start: Kionia-Picknickplatz. Zugang von der zum Kionia-Gipfel führenden Straße

zum Kloster Panagia tou Machaira aus, oder von Vavatsinia aus Richtung Kloster

Panagia tou Machaira. Der Weg endet beim Profitis Ilias-Kloster, etwa 8 km

westlich von Lythrodontas und 6 km von Mantra tou Kampiou. Achtung: Zugang

über unbefestigte Wegstrecke.

Länge: 7 km – Dauer: 2,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3, der Weg führt

besonders gegen Ende steil bergab.

Besonders interessant: Trinkwasser-Brunnen am Start. Der Weg folgt anfangs

einem Waldpfad mit schönem Blick in die Mesaoria-Ebene.

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BLATT 6: 8. Mantra tou Kampiou-Wanderweg (Rundweg) – Auch für

Rollstuhlfahrer geeignet.

Start: Mantra tou Kampiou-Picknickplatz, Richtung Machairas-Wald.

Länge: 1 km – Dauer: 30 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Malerischer Wanderweg durch Waldgebiet.

BLATT 6:

9. Kakokefalos-Mantra tou Kampiou-Wanderweg (geradlinig)

Start: Auf der Kloster Panagia tou Machaira-Straße, die zum Kionia-Gipfel führt,

etwa 1 km vor dem Kionia-Picknickplatz. Der Weg führt an einem verfallenen

Viehstall vorbei und endet am Picknickplatz von Mantra tou Kampiou.

Länge: 5,5 km – Dauer: 2,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Panoramablick über die schöne Gegend und die

Mesaoria-Ebene. Reiche Vegetation.

BLATT 6: 10. G. Taramidis-Wanderweg (geradlinig)

Start: Auf unbefestigter Wegstrecke vom Kionia-Picknickplatz Richtung Kionia-

Gipfel. Wegende ist eine Asphaltstraße beim Kloster Panagia tou Machaira.

Länge: 3,5 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Panorama-Aussichten.

BLATT 6:

11. Machairas-Lazanias-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) 500 m vom Kloster Machairas, (b) im Dorf Lazanias.

Länge: 2 km – Dauer: 1 Stunde – Schwierigkeitsgrad: 3

Besonders interessant: Die Wanderstrecke folgt dem Fluss Pediaios und führt

durch reichhaltige Flora und Fauna. Sie ist mit dem Lazanias-Fikardou-

Wanderweg verbunden.

BLATT 6: 12. Lazanias-Fikardou-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) 200 m hinter Lazanias, Ende im Dorf Fikardou, (b) in Fikardou.

Länge: 2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Panoramablick auf die Umgebung. Reichhaltige Flora

und Fauna. Die Strecke ist mit den Wanderwegen Machairas-Lazanias und

Fikardou-„Archontides“-Restaurant vernetzt.

BLATT 6: 13. Fikardou-„Archontides“-Restaurant (Kalo Chorio-Farmakas-

Straße)-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Kirche in Fikardou, (b) „Archontides“-Restaurant an der Straße Kalo

Chorio-Farmakas.

Länge: 5 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Folgt dem Höhenzug, spektakulärer Blick auf die

Umgebung und Lefkosia (Nikosia). Reich an Flora und Fauna. Verbunden mit dem

Lazanias-Fikardou-Wanderweg.

BLATT 6: 14. Gouri-Wanderweg (geradlinig)

Start: Das Dorf Gouri. Zugang von der Straße Nikosia-Gouri aus Richtung

Friedhof, beim traditionellen Brunnen.

Länge: 900 m – Dauer: 30 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Reiche einheimische Flora, traditionelle Erdterrassen.

BLATT 7:

Wanderweg durch den Athalassa-Nationalpark

Ein Netzwerk von Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von 20 km. Obgleich jeder

Weg einzeln angelegt ist, mal als Rundweg und mal als Geradeausstrecke, sind sie

doch alle Teile eines Wegenetzes im Athalassa-Nationalpark.

BLATT 7: 1. Athalassa-Staudamm-Wanderweg (Rundweg)

Start: Südwest-Eingang beim Picknickplatz. Zugang von der Hauptstraße Lefkosia

(Nikosia)-Latsia aus.

Länge: 2,2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Wanderweg führt um den Stausee herum.

Picknickplatz, Staudamm, Vogelbeobachtungshütte.

BLATT 7: 2. Agios Georgios-Wanderweg (Rundweg)

Start: Parkplatz am Agios Georgios-Staudamm. Zugang von der Hauptstraße

Aglantzia-Geri und Leoforos Keryneias (Kyrenia-Avenue) aus, in der Nähe der

Straßenkreuzung Aglantzia-Geri.

Länge: 2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Picknickplatz, Staudamm und das Umweltzentrum an der

Kreuzung der Straßen Leoforos Keryneias (Kyrenia-Avenue) und Athalassa-Avenue.

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BLATT 7: 3. Agios Georgios-Dasovotanikos Garten-Wanderweg

(geradlinig)

Start: Südlich des Agios Georgios-Staudamms. Zugang von der Aglantzia-Geri-

Hauptstraße und der Leoforos Keryneias (Kyrenia-Avenue), in der Nähe der

Kreuzung Aglantzia-Geri.

Länge: 2,5 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Botanischer Wald-Garten (Dasovotanikos Garten), bei der

Baumschule/Gärtnerei; geöffnet Montag bis Freitag von 7.30 – 14.30 Uhr.

BLATT 7: 4. Athalassa-Park, Südwest-Eingang-Volkspark-Wanderweg(e)

(4 verschiedene verbundene Strecken mit der Option eines

Rundweges)

Start: Athalassa-Park, Südwest-Eingang. Zugang von der Hauptstraße Lefkosia

(Nikosia)-Latsia.

Länge: 2,5 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Picknickplatz beim Athalassa-Staudamm,Volkspark.

BLATT 7: 5. Dasovotanikos Garten-Picknickplatz vom Athalassa-Park,

Südwest-Eingang-Wanderweg (geradlinig)

Start: Botanischer Wald-Garten (Dasovotanikos Garten). Zugang von der

Hauptstraße Lefkosia (Nikosia)-Latsia.

Länge: 2,2 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Wanderweg führt durch mit Pinien,

Eukalyptusbäumen, Zypressen und Mimosen bewachsenes Gebiet. Picknickplatz

beim Athalassa-Staudamm.

BLATT 7: 6. Volkspark-Agios Georgios-Wanderweg (geradlinig)

Start: Volkspark. Zugang von der Hauptstraße Aglantzia-Geri.

Länge: 2,5 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Volkspark, Picknickplatz am Agios Georgios-Staudamm.

BLATT 7: 7. Athalassa-Park, Südwest-Eingang-Agios Georgios-

Wanderweg (geradlinig)

Start: Picknickplatz vom Athalassa-Park, Südwest-Eingang. Zugang von der

Hauptstraße Lefkosia (Nikosia)-Latsia.

Länge: 4 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Verbindet zwei Picknickplätze. Ein Teil der Strecke läuft

am Athalassa-Stausee entlang.

BLATT 8: 1. Konnos-Spilia tou Kyklopa („Zyklopen-Höhle“)-Wanderweg

(Rundweg)

Start: Konnos Strand, zwischen Protaras-Region und Kap Gkreko (Pidalion). Endet

bei der pittoresken Spilia tou Kyklopa („Zyklopen-Höhle“).

Länge: 2,4 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Küstenweg, reiche Flora. Läuft über eine Parallelstraße

zum Konnos-Strandgebiet zurück. Verbunden mit den Wanderwegen Konnos-

Agioi Anargyroi und Profitis Ilias-Konnos.

BLATT 8: 2. Kavos-Wanderweg (Rundweg)

Start: Alter Steinbruch, Kap Gkreko-Parkgelände. Zugang von der Hauptstraße

Agia Napa-Kap Gkreko aus, in der Nähe vom Kap.

Länge: 2,5 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Schöner Ausblick, besonders von der Kap-Spitze aus.

Reiche Vegetation. Eindrucksvolle Klippen, Klettermöglichkeit. Fundstätten von

Meeres-Fossilien. Verbunden mit den Wanderwegen Agioi Anargyroi-Sea Caves (=

Meereshöhlen) und Sea Caves (Meereshöhlen).

BLATT 8: 3. Profitis Ilias-Konnos-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Profitis Ilias-Kapelle bei Protaras. Zugang von der Straße Kap Gkreko-

Paralimni. (b) Konnos Strand, zwischen Protaras-Region und Kap Gkreko.

Länge: 8,5 km – Dauer: 3 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Panoramablick von der Profitis Ilias-Kapelle aus. Der Weg

führt zu den Kapellen Agioi Saranta und Agios Ioannis und endet am Konnos-

Strand. Verbunden mit den Wanderwegen Panagia-Agioi Saranta, Panagia-Agios

Ioannis, Konnos-Agioi Anargyroi und Konnos-Spilia tou Kyklopa („Zyklopen-

Höhle“).

BLATT 8: 4. Agioi Anargyroi-Wanderweg (Rundweg)

Start: Agioi Anargyroi-Kapelle. Zugang von der Hauptstraße Protaras-Kap Gkreko,

in der Nähe vom Kap.

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Länge: 2,3 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Bewuchs mit Phönizischem Wacholder, Picknickplätze.

Verbunden mit den Wanderwegen Konnos-Agioi Anargyroi und Agioi Anargyroi-

Sea Caves (Meereshöhlen).

BLATT 8: 5. Panagia-Agios Ioannis-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Kirche von Panagia, in einer Seitenstraße, etwa 300 m links der

Hauptstraße Kap Gkreko-Protaras Richtung Protaras. (b) Agios Ioannis-Kirche.

Zugang von Protaras aus auf unbefestigter Wegstrecke.

Länge: 2,8 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Die Kapellen Agios Ioannis, Agioi Saranta und Panagia.

BLATT 8: 6. Agioi Anargyroi-Sea Caves (Meereshöhlen)-Wanderweg

(geradlinig)

Start: (a) Agioi Anargyroi-Kapelle. Zugang von der Hauptstraße Agia Napa-Kap

Gkreko, in der Nähe vom Kap. (b) Standort Sea Caves (Meereshöhlen). Zugang von

der Hauptstraße Agia Napa-Kap Gkreko, in der Nähe vom Kap.

Länge: 4 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Der Wanderweg läuft an der Küste entlang und endet bei

den Sea Caves (Meereshöhlen). Gute Tauchsport-Möglichkeiten. Der Weg verläuft

über der natürlichen Brücke „Kamara tou Koraka“ unterhalb des Kap. Tolle

Ausblicke, reiche Vegetation. Fundstätten von Meeres-Fossilien. Die Strecke ist

verbunden mit den Wanderwegen Konnos-Agioi Anargyroi, Sea Caves und Kavos.

BLATT 8: 7. Panagia-Agioi Saranta-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Panagia-Kapelle, in einer Seitenstraße, etwa 300 m links der

Hauptstraße Kap Gkreko-Protaras Richtung Protaras. (b) Agioi Saranta-Kapelle.

Zugang von Protaras aus auf unbefestigter Wegstrecke.

Länge: 2,5 km – Dauer: 45 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Die Kapellen Agios Ioannis, Agioi Saranta und Panagia.

BLATT 8:

8. Konnos-Agioi Anargyroi-Wanderweg (geradlinig)

Start: (a) Konnos Strand zwischen Protaras und Kap Gkreko. (b) Agioi Anargyroi-

Kapelle. Zugang von der Hauptstraße Protaras-Kap Gkreko, in der Nähe vom Kap.

Länge: 1,4 km – Dauer: 30 Minuten – Schwierigkeitsgrad: 1

Besonders interessant: Küstenweg. Reiche Vegetation, tolle Ausblicke. Der

Wanderweg endet bei der Agioi Anargyroi-Kapelle, die über einer Meereshöhle

errichtet wurde, in der einst Einsiedler wohnten. Verbunden mit den

Wanderwegen Konnos-Spilia tou Kyklopa („Zyklopen-Höhle“), Agioi Anargyroi-Sea

Caves (Meereshöhlen) und Profitis Ilias-Konnos.

BLATT 8: 9. Sea Caves-Wanderweg (Rundweg)

Start: Sea Caves (Meereshöhlen). Zugang von der Hauptstraße Agia Napa-Kap

Gkreko, in der Nähe vom Kap.

Länge: 3,6 km – Dauer: 1,5 Stunden – Schwierigkeitsgrad: 2

Besonders interessant: Meistens an der Küste entlang. Schöne Aussichten.

Fundstätten von Meeres-Fossilien. Verbunden mit dem Kavos-Rundweg.

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CYPRUS TOURISM ORGANISATION

Leoforos Lemesou 19

P.O. Box 24535, Cy 1390 Lefkosia (Nicosia), Cyprus

Tel. 22691100, Fax. 22331644

E-mail : cytour@cto.org.cy

Website : www.visitcyprus.com

CTO Touristen-Informationsbüro

Lefkosia (Nicosia)

11 Aristokyprou, Laiki Geitonia

(Östlich von Plateia Eleftherias)

CY 1011 Lefkosia, Tel. 22674264

Lemesos (Limassol)

1) 115 A’ Spyrou Araouzou

CY 3036 Lemesos,

Tel. 25362756

2) 22 Georgiou A’

CY 4047 Lemesos, Potamos Germasogeias

(Osteingang vom Dasoudi-Strand),

Tel. 25323211

3) Lemesos Harbour

Service für alle Passagierschiffe

Tel. 25571868

Larnaka

1) Plateia Vasileos Pavlou

CY 6023, Larnaka, Tel. 24 654322

2) Larnaka International Airport

CY 7130, Larnaka, Tel. 24643576

(Service für alle ankommenden Flüge bis 23.00 Uhr)

Pafos

1) 3 Gladstonos

CY 8046 Pafos, Tel. 26932841

2) Kato Pafos

63A Poseidonos

CY 8042, ato Pafos, Tel. 26930521

3) Pafos International Airport

CY 8320 Pafos

Tel. 26423161 (Service für alle

ankommenden Flüge bis 23.00 Uhr)

Polis

2 Vasileos Strasioikou

CY 8820 PolisChrysochous,

Tel. 26322468

Agia Napa

12 Leoforos Kryou Nerou

CY 5330, Agia Napa, Tel. 23721796

Paralimni-Protaras

Leoforos Protara, Kavo Gkreko 356

CY 5296, Tel. 23832865

Platres

CY 4820 Platres

Tel. 25421316

NOTFALL-NUMMER

FEUER, BRAND

POLIZEI 112

ARZT


Herausgeber : Cyprus Tourism Organisation in Zusammenarbeit

mit der Abteilung Forstwirtschaft (Ministerium für

Landwirtschaft und Naturressourcen)

Design: SUCCESS TEAM

Text: Abteilung Forstwirtschaft, Filios Fylaktou

Übersetzung: Heinz Baczyk

Fotos: Cyprus Tourism Organisation,

Abteilung Forstwirtschaft, Action Global Communications,

Filios Fylaktou, Loucas Christoforou (afiap),

Christos Georgiades

Druck: ARISTOS PHILIS PRINTERS LTD

Juli 2007

ISBN 978-9963-44-067-2


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