PR31 - Proletarische Revolution

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PR31 - Proletarische Revolution

Nepal

40

Red Star Nr.4, 16.-29.Februar

2008 (www.krishnasenonline.

org) - unsere Übersetzung

In der 2. Februarausgabe von

Red Star (Roter Stern) sind

mehrere Artikel von führenden

Genossen der KP Nepals (Maoistisch)

- CPNM abgedruckt.

Wir bringen einige Auszüge.

Zwölf turbulente Revolutionsjahre

Der 13. Jahrestag des Volkskriegs

wurde im ganzen Land

großartig gefeiert. Zu diesem

Anlass wurden verschiedene

Programme in den Städten,

ländlichen Gebieten und in den

Militärbezirken der Volksbefreiungsarmee

(PLA) veranstaltet.

An diesem Jahrestag wurde

ein historischer Neubeginn

gefeiert. (...) Das Land ist in

der Übergangsperiode von der

autokratischen Herrschaft zur

föderativen demokratischen

Republik. Die historischen Errungenschaften

werden durch

die Wahl zur Verfassungsgebenden

Versammlung staatlich

gefestigt. Darüber wird

ein scharfer Kampf zwischen

den zurückstrebenden, reaktionären

Kräften und den revolutionären

Fortschrittskräften

geführt. Die CPNM führt zum

Aufbau eines Neuen Nepal.

(...)

Landsweite Feiern

von Dipak Sapkota

(...) Der 13. Jahrestag wurde

anders gefeiert als in den

vorherigen Jahren, weil das

zugleich der offizielle Beginn

der Wahlkampagne für die

bevorstehende Wahl zur Verfassungsgebenden

Versammlung

war, die für 10. April 2008

geplant ist. Die CPNM rief zu

Massenversammlungen und

Demonstrationen in vielen Bezirkshauptorten

auf, wo die

Einwohner begeistert teilnahmen.

Zentrale maoistische Führer/innen

sprachen auf diesen

Massenveranstaltungen. (...)

60.000 Kader des Bundes Junger

Kommunist/innen (Young

Communist League) waren für

die Sicherheit und die Organisierung

des Programms mobilisiert

worden. (...)

Bei der ersten offiziellen Massenversammlung

der Wahlkampagne

am Mittwoch sagte

der Vorsitzende Prachanda,

dass das Wahlmaifest zugleich

die Aufstandserklärung sei für

den Fall, dass die Wahlen vereitelt

werden. (...)

Der Volkskrieg verbreitete

seinen Einfluss nicht nur innerhalb

der Grenzen Nepals,

sondern auch im internationalen

Rahmen. Er erfüllte

die unterdrückten Völker von

Südasien bis Europa und zum

amerikanischen Kontinent

mit Mut und Hoffnung. Aber

andererseits zog er auch das

üble Interesse der ausländischen

Mächte wie den USA

auf sich. Sie versuchten ihren

Einfluss in Nepal während des

Volkskriegs zu vergrößern. In

vergangenen Tagen lieferten

sie Waffen und Munition, und

jetzt investieren sie in die Propagandawerkzeuge

gegen die

Maoist/innen. Geschwister-Parteien

der CPNM haben, nachdem

sie von diesen Umständen

erfuhren, davor gewarnt, dass

die nepalesische Revolution

mit ähnlichen Herausforderungen

konfrontiert sein würde

wie Nikaragua (Beendigung

durch Wahlen) und Indonesien

(Massaker). (...)

Obwohl der am 13. Februar

1996 begonnene Volkskrieg

angeblich mit dem Umfassenden

Friedensabkommen

beendet wurde, das voriges

Jahr von der CPNM und der

nepalesischen Regierung unterzeichnet

wurde, geht die

Revolution für die Umwandlung

Nepals weiter. Wenn die

Versuche, den Prozess zu stoppen,

in Zukunft zunehmen,

kann niemand eine neue Welle

des Volkskriegs aufhalten. Der

Klassenkampf wird unter anderem

Namen oder in anderer

Form weiter gehen, wenn die

Klasse, die Nationalität, Region

und das Geschlecht nicht

ihr Recht erhalten. Während

der 13. Jahrestag im ganzen

Land gefeiert wird, werden die

von der CPNM auf die Tagesordnung

gesetzten Aufgaben

in die Realität umgesetzt. Der

Sieg der revolutionären Kräfte

ist die Voraussetzung für

die Einrichtung der Republik,

des Föderalismus und die Umwandlung

der Nation.

Der Auftrag des Volkskriegs

von Mohan Baidhya “Kiran“

Genau vor 12 Jahren hat die

CPNM den historischen Beginn

des Volkskriegs eingeleitet, um

am 13. Februar durch den Angriff

auf den alten Staat eine

neue Staatsmacht zu errichten.

Dieser Tag ist zu einem bedeutsamen

Tag für das nepalesische

Volk geworden. Jetzt feiern

wir im ganzen Land den Tag als

Eintritt in das 13. Jahr. (...) Das

Volk hat durch den Volkskrieg

die Ordnung des alten Nepal

rausgeschmissen: Das nepalesische

Volk wollte einen Wechsel,

Befreiung und ein neues Nepal

anstatt dem alten. (...) Die Produktions-,

Entwicklungs- und

Aufbauarbeit, einschließlich

der Einrichtung von Volkskommunen

wurden begonnen, um

eine unabhängige nationale

Wirtschaft in den ländlichen

Gebieten aufzubauen, die der

tief verwurzelten bürokratischkapitalistischen

Wirtschaft von

Nepal entgegengesetzt ist. Die

demokratische Volksmacht

wurde in den großen ländlichen

Gebieten eingerichtet,

die gegen die alte Macht der

feudalen, bürokratischen und

Kompradorenbourgeoisie gerichtet

ist. (...) Im Verlauf des

Volkskriegs wurden mächtige

Stimmen gegen das konservative

Denken, die Hindu-Religion

und die Vorherrschaft der

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