Festschrift in neuem Fenster öffnen - 66 MB - Bayern Fanclub ...

bfc.gneiding.com

Festschrift in neuem Fenster öffnen - 66 MB - Bayern Fanclub ...

1989

Bayern

Fanclub

Gneiding

2009

05. – 07. Juni 2009


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1989 BFC Gneiding 2009 3

Festschrift zum

20-jährigen Gründungsfest des

FC Bayern Fanclub Gneiding

Schirmherr:

Patenverein:

Bürgermeister Josef Loibl

Bayern Fanclub Buchhofen


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Festprogramm 5

Freitag, 05. Juni 2009

20.00 Uhr Party im Festzelt mit der Liveband

Samstag, 06. Juni 2009

18.30 Uhr Festzeltbetrieb und Ehrenabend mit den

„Shorties“

Sonntag, 07. Juni 2009

06.00 Uhr Einholung des Vorstandes

07.00 Uhr Einholung des Patenvereins und des Schirmherrn

08.00 Uhr Empfang der Vereine und Gäste mit

anschließenden Weißwurstfrühstück

09.30 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

10.00 Uhr Festgottesdienst mit Zug ins Festzelt

12.00 Uhr Gemeinsames Mittagessen und Festzeltbetrieb mit

der Liveband

Für Unfälle aller Art übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

Programmänderungen vorbehalten.


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1989 BFC Gneiding 2009 7

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Grußwort des Schirmherrn 9

Dank guter Vereinsführung wuchs die Zahl der Mitglieder in dieser Zeit

auf mehr als 300 heran und ist somit einer der größten

Zusammenschlüsse in unserer Gemeinde. Durch seine vielen

Veranstaltungen ist der Bayernfanclub aus unserer Gemeinde nicht

mehr wegzudenken.

Der Bayernfanclub Gneiding ist nicht nur gesellschaftlich aktiv, er

unterstützt finanziell auch soziale Einrichtungen wie Kinderkrebshilfe,

Kindergärten und kirchliche Einrichtungen. Das verdient Respekt und

Anerkennung.

Ich darf der Vorstandschaft mit ihrem Gründungsvorstand Herbert

Maier für die hervorragende Arbeit recht herzlich danken. Die

Gemeinde ist stolz auf diesen Verein. Deshalb freut es mich

besonders, dass ich als Bürgermeister die Schirmherrschaft dieses

Festes übernehmen durfte. Die Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger

bitte ich, den Verein auch weiterhin so tatkräftig zu unterstützen.

Dem Bayernfanclub Gneiding darf ich zu seinem 20-jährigen Jubiläum

recht herzlich gratulieren und für die Zukunft alles Gute wünschen.

Dem Fest wünsche ich einen schönen, harmonischen Verlauf und

allen Festteilnehmern schöne vergnügte Stunden.

Josef Loibl

Bürgermeister und Schirmherr

Ein herzliches Grüß Gott an alle Ehrengäste,

Mitglieder des Bayernfanclubs, der Vereine,

sowie alle Bürgerinnen und Bürger und die

große Zahl von Gästen, die aus nah und fern

gekommen sind, um mit dem Bayernfanclub

Gneiding sein 20-jähriges Gründungsfest zu

feiern. Der Bayernfanclub Gneiding kann am

06. Und 07. Juni mit Stolz auf 20 Jahre

erfolgreiche Vereinsarbeit zurückblicken.


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Grußwort des Vorstandes 11

Der Bayern Fanclub Gneiding feiert vom

Freitag, den 5. Juni bis Sonntag, den 7. Juni

2009, sein 20-jähriges Gründungsfest, wozu

ich alle Ehrengäste, Vereine und Besucher

auf das Herzlichste in Gneiding begrüßen

darf. Mein besonderer Gruß und Dank gilt

unserem Schirmherrn und 1. Bürgermeister

Herrn Josef Loibl sowie unserem Patenverein,

dem Bayern-Fanclub aus Buchhofen.

Als wir uns vor 20 Jahren im Gasthaus Maier trafen, um einen Bayern-

Fanclub zu gründen, war es unser Wunsch, gemeinsam Spiele des FC

Bayern zu besuchen, und im gesellschaftlichen Bereich den Mitgliedern

etwas zu bieten.

Heute kann ich voller Stolz sagen, dass unser Fanclub mit 300 Mitgliedern

und vielen Veranstaltungen ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde

Oberpöring, aber auch darüber hinaus geworden ist. Hier sind

die Weihnachtsfeiern des Fanclubs zu erwähnen, mit dem Besuch der

Bayernstars Mehmet Scholl, Philipp Lahm und dem Trainer Jupp

Heynckes.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Vorstandsmitgliedern für die

gute Zusammenarbeit bedanken, sowie beim Festausschuss für die

Organisation der Festtage. Ich danke allen Mitgliedern für die Treue

zum Verein, und hoffe auf tatkräftige Unterstützung beim Jubiläum

und auch in der Zukunft.

Allen Festteilnehmern und Besuchern unseres Festes wünsche ich

schöne und unvergessliche Stunden in Gneiding.

Herbert Maier

1. Vorstand


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Grußwort des Patenvereins 13

Bayern Fanclub Buchhofen

Wir vom Bayern Fanclub Buchhofen fühlen uns sehr geehrt, dass wir

die Patenschaft für das 20-jährige Gründungsfest des Bayern

Fanclubs Gneiding übernehmen dürfen.

Hiermit wünschen wir als Patenverein dem Bayern Fanclub Gneiding,

dem Festausschuss und dem Schirmherrn ein schönes erfolgreiches

Fest, und für die Zukunft ein lebhaftes Vereinsleben.

Möge uns diese Partnerschaft ewig erhalten bleiben.

Unseren Freunden vom Bayern Fanclub Gneiding wünschen wir auch

in den nächsten Jahrzehnten alles Gute und viele schöne Stunden bei

den Spielen des FC Bayern.

Alois Leher

1.Vorstand

Bayern Fanclub Buchhofen


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Schirmherrnbitten 24.10.2008 15

Wie es in Bayern Brauch ist, gehört zur Ausrichtung eines

Gründungsfestes neben einem Patenverein auch ein Schirmherr. In

den Reihen des Fanclubs und im Festausschuss war man sich schnell

einig, dass dafür nur Bürgermeister Josef Loibl in Frage kommen

kann.

An einem Freitagabend des letzten Jahres machte sich deshalb der

Festausschuss, angeführt vom Vorsitzenden Herbert Maier, auf den

Weg nach Oberpöring, um beim Gemeindeoberhaupt anzuklopfen und

seine Bitte vorzubringen. Von der Oberpöringer Kreuzung aus ging es

zu Fuß und unter musikalischer Begleitung zum Wohnhaus des

Bürgermeisters.

Schirmherrnbitten

am

24. Oktober 2008


Schirmherrnbitten 24.10.2008 16

Nach freundlicher Begrüßung und wohlwollender Aufnahme wurde

man etwas mutiger und traute sich, das Anliegen vorzubringen. Josef

Loibl entsprach natürlich nicht sofort der Bitte und meinte, er brauche

dazu noch ein bisschen Bedenkzeit. Vor allem müssten die Bittsteller

noch einige Bewährungsproben bestehen. Und dazu lud er die

Gneidinger Abordnung ins Gasthaus Obermeier ein, wo sie mit einem

reichhaltigen kalten Büffet bewirtet wurden. Nachdem alle gestärkt

waren, ging der offizielle Teil über die Bühne. Um ihrer Bitte

Nachdruck zu verleihen, hatten die Gneidinger auch ein dreikantiges

Holzscheit mitgebracht, auf dem die Bittsteller niederknieten und den

Bürgermeister baten, das Amt des Schirmherrn zu übernehmen.

Die BayernFanclubVorstandschaft beim Schirmherrnbitten.


Schirmherrnbitten 24.10.2008 17

Der willigte nicht gleich ein, sondern stellte den Gneidingern noch zwei

Aufgaben. Nachdem die überaus scharfe Gulaschsuppe ausgelöffelt

und der „Wüstenschnaps“ getrunken war, ließ sich der Bürgermeister

nicht mehr länger bitten und sagte zu, beim Fest den Schirmherrn zu

machen.

Die Vorstandschaft meisterte die Aufgaben mit Bravour.

Als Dankeschön überreichte Herbert Maier dem Schirmherrn dann als

Zeichen seiner neuen Würde einen Schirm in den Farben des FC

Bayern Fanclubs und der Frau des Gemeindeoberhaupts einen

Blumenstrauß. In kameradschaftlicher und gemütlicher Runde ließ

man das Schirmherrnbitten nach dem offiziellen Teil ausklingen.

Endlich am Ziel: Der Schirmherr sagte zu.


Schirmherrnbitten 24.10.2008 18

In Gedichtform trug Vorstand Herbert Maier dem Bürgermeister die

Bitte vor:

So wia’s es g’hört bei uns im Bayernland

auf boarisch erst amoi „Griaß god beinand“.

Da Fanclub is heid beim Buagamoasta unsrer Gmoa

hat mit Politik aber wirkle nix zum toa.

Sondern mit a groß’n Feier und recht vej Gäst

nächst’s Jahr unser 20jähriges Gründungsfest.

Desweg’n woin mia a Bitt vorbringa

Und di ois unser’n Schirmherrn g’winga.

Oan’s sag i aber liaba glei

a Scheidl hama a dabei.

Mia san zwar Sportler, ohne Frog

doch mit’n Alter kimmt a manche Plog.

Drum los uns ned s’lang knian,

sunst muast uns einzeln zu da Rita führ’n.

Ois Buagamoasta ham ma uns gedacht,

hast du des Gschäft’l ja scho öfter g’macht.

Drum frag’n ma di:

Bei unser’m Fest in da ersten Juni-Wocha

magst uns du an Schirmherrn mocha?

An Schirm ham mia dir a mit brocht

aber ned für’n Reg’n, sondern das d’Sunna locht.

Und jetz is Schluss, der Worte gnua.

Sepp, bittschön, sog uns zua.


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Patenbitten 08.11.2008 21

Nachdem bereits mit Bürgermeister Josef Loibl zwei Wochen zuvor ein

Schirmherr gewonnen werden konnte, wurde auch um die Gunst des

Buchhofener Bayern Fanclubs geworben, die Patenschaft zu

übernehmen.

Dazu machte sich der Festausschuss mit einer Delegation zum

Patenbitten nach Buchhofen auf. Im Gasthaus Kreipl wurden die

Gneidinger erwartet und willkommen geheißen. Wie es Brauch ist, trug

die Vorstandschaft mit Herbert Maier, Manfred Weihrauch, Georg

Hurm und Alois Leipold auf einem dreikantigen Holzscheit die Bitte

vor.

Die Bitte zur Patenschaftsübernahme wird vorgetragen.

Buchhofens Fanclub zierte sich natürlich und verlangte von den

Gneidingern einige Aufgaben zu erfüllen. Bei den Fragen über den

Fanclub und den FC Bayern München hatte Gneidings Vorstandschaft

unterschiedlichen Erfolg.


Patenbitten 08.11.2008 22

Demzufolge musste man einige „Strafaufgaben“ über sich ergehen

lassen: das Auslöffeln einer scharfen Suppe, das Auslöffeln von Bier

aus einem Topf, das Trinken eines „Wüstenschnaps“ sowie das

Testen der Trinkfestigkeit anhand einer Saufmaschine mit Hochdruck.

Bei den Aufgaben hatte man es nicht leicht.

Aber am Ende, nach dem abschließenden Gesangsvortrag des

Bayernliedes, wurden auch diese Aufgaben mit Bravour gelöst, so

dass der Buchhofener Bayern Fanclub sich gerne bereiterklärte, beim

zwanzigjährigen Gründungsfest die Patenschaft zu übernehmen. Ehe

man zu dem gemütlichen Teil des Abends überging, bedankte sich

Herbert Maier mit einem Blumenstrauß für die Frau des Buchhofener

Vorsitzenden stellvertretend für die Übernahme der Patenschaft.


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Patenverein 25

Bayern-Fanclub Buchhofen

17 eingefleischte Bayern Fans fanden sich am 12.08.1978 zur

Gründung des Fanclubs im Vereinslokal Kreipl ein. Organisator der

Versammlung war Franz Brandl. 1. Vorstand des Fanclubs wurde

dabei Wiesmann Engelbert, 2. Vorstand Müller Manfred.

Am 28.06.1979 besuchte Klaus Augenthaler den Fanclub. Im ersten

Vereinsjahr konnte man 54 Mitglieder verzeichnen. Beim 10-jährigen

Vereinsbestehen waren es bereits 130 Mitglieder. Christian Ziege kam

im Dezember 1993 zur Weihnachtsfeier nach Buchhofen. 1994 war

der Fanclub beim Tag der offenen Tür beim FC Bayern. Das 20-jährige

Jubiläum mit damals 115 Mitgliedern wurde mit den Kastelruther

Spatzen gefeiert. Prominenter Besucher aus der Politik war Rudolf

Scharping, vom FC Bayern kam Raimund Aumann.

2001 ging die Reise nach Italien zum Finale der Champions League.

Der FC Bayern gewann nach 25 Jahren wieder das Endspiel gegen

Valencia mit 5:4 im Elfmeterschießen. 2003 wurde das 25-jährige

Vereinsbestehen mit einem Grillfest gefeiert. Zu dem Zeitpunkt waren

140 Mitglieder beim Verein.

Seit 2004 wird jedes Jahr eine Weihnachtsfeier mit Jahreshauptversammlung

veranstaltet. Außerdem beteiligt sich der BFC

Buchhofen seit 2005 am Fan Projekt des FC Bayern. 2008 wurde das

30-jährige Bestehen mit einem Pokalturnier am Sportplatz in

Buchhofen gefeiert. Die Mitgliederzahl stieg jetzt über 200.

In den 30 Jahren Bayern Fanclub Buchhofen wurden über 200 Fahrten

nach München organisiert. Es sind auch Auswärtsspiele, DFB-Pokal,

UEFA Cup und Champions League Spiele besucht worden. Besucht

wurden zudem auch Weihnachtsfeiern anderer Fanclubs mit Spielern

des FC Bayern.


Patenverein 26

Vorstände seit Bestehen des Vereins:

1978-1982: Engelbert Wiesmann

1982-1986: Weber Johann

1986-1990: Engelbert Wiesmann

1990-2004: Charlotte Hötzl – seit 2004 Ehrenvorsitzende

Seit 2004 Alois Leher mit seiner Mannschaft: 2. Vorstand Klingerbeck

Hans, 1.Kassier Kröll Johann, 2. Kassier Goßler Heinz, Schriftführer

Moser Josef, Beisitzer: Hötzl Johann, Hartmann Franz, Sommersberger

Markus

Die Vorstandschaft des Bayern Fanclubs Buchhofen.


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1989 BFC Gneiding 2009 29

Am 6. Januar 1989 war es so weit. Zahlreiche Freunde des Fußballsports

fanden sich im Gasthaus Maier ein, um einen Bayernfanclub zu

gründen. Folgende Fußballanhänger ließen sich sofort in den Verein

aufnehmen: Borst Helmut, Borst Franz, Damböck Christian, Dötter

Hermann, Gerstl Franz, Hurm Georg, Hurm Helga, Kapfinger Alfons,

Leeb Andreas, Leipold Alois, Loibl Josef jun. Maier Alfons jun., Maier

Andrea, Maier Herbert, Maier Johann, Maier Xaver, Petzenhauser

Manfred, Petzenhauser Rainer, Petzenhauser Siegfried jun., Piller

Jürgen, Rappmannsberger Ludwig jun., Röhrl Manfred, Stangl

Manfred, Stemmer Georg, Stoiber Helmut, Stömer Johann, Stömer

Xaver, Weihrauch Manfred, Zellner Gerhard. In die Vorstandschaft

wählte man dann als 1. Vorsitzenden Herbert Maier, als seinen

Stellvertreter Manfred Weihrauch, und als Kassier und Schriftführer

Alois Leipold. Der Ausschuss setzte sich aus Gerhard Zellner, Alfons

Maier, Georg Hurm und Franz Gerstl zusammen. Neben der

Organisation von Fahrten zu Spielen des FC Bayern München hat sich

der Verein zur Aufgabe gestellt, die Kameradschaft zu fördern. Als

Beitrag wurde 20 DM plus 0,50 DM je Punkt des FC Bayern in der

Bundesligasaison für aktive Mitglieder festgelegt.

In den folgenden Jahren wurden dann einige Veranstaltungen, wie

z. B. das Gneidinger Sonnwendfeuer, Kegeln und Watterturniere usw.

geplant, die heute in der kleinen Ortschaft nicht mehr weg zu denken

sind. Ein Jahr nach der Gründung hatte der Verein bereits 62

Mitglieder und wurde vom FC Bayern als offizieller Fanclub anerkannt.

Als Höhepunkte in der Fanclubgeschichte muss man neben den vielen

Heim- und Auswärtsfahrten und den Veranstaltungen und Festen, die

auf die Beine gestellt wurden, mit Sicherheit die Besuche von Jupp

Heynckes am 2. Dezember 1990, Mehmet Scholl am 8. Dezember

2002 sowie Philipp Lahm am 30. November 2008 zählen, die anlässlich

der Weihnachtsaktionen des Deutschen Rekordmeisters nach

Gneiding kamen, um mit dem Fanclub eine Weihnachtsfeier zu gestalten.

Aktuell kann unser Fanclub 325 Fußballfans zu den Mitgliedern

zählen, davon 273 Erwachsene und 52 Kinder.


1989 BFC Gneiding 2009 30

Vorstandschaft und Festausschuss des Bayernfanclubs Gneiding mit dem Schirmherrn.


1989 BFC Gneiding 2009 31

Der Jubelverein mit Bürgermeister Josef Loibl.


1989 BFC Gneiding 2009 32

BFC Buchhofen - der stolze Patenverein des Bayern Fanclubs Gneiding.


1989 BFC Gneiding 2009 33

Der Patenverein BFC Buchhofen und der Jubelverein BFC Gneiding.


1989BFCGneiding2009


1989BFCGneiding2009


1989 BFC Gneiding 2009 36

Jahr 1.Vorstand 2.Vorstand

Kassier und

Schriftführer

1989 Maier Herbert Weihrauch Manfred Leipold Alois

1990 Maier Herbert Weihrauch Manfred Leipold Alois

1991 Maier Herbert Leeb Andreas Leipold Alois

1992 Maier Herbert Leeb Andreas Leipold Alois

1993 - 94 Maier Herbert Leeb Andreas Leipold Alois

1995 - 96 Maier Herbert Leeb Andreas Leipold Alois

1997 - 98 Maier Herbert Leeb Andreas Leipold Alois

1999 - 00 Taube Stephan Wolf Markus Leipold Alois

2001 - 02 Maier Herbert Wolf Markus Leipold Alois

2003 - 04 Maier Herbert Wolf Markus Leipold Alois

2005 - 06 Maier Herbert Weihrauch Manfred Leipold Alois

2007 - 08 Maier Herbert Weihrauch Manfred Leipold Alois

2009 - 10 Maier Herbert Weihrauch Manfred Leipold Alois


1989 BFC Gneiding 2009 37

Jahr

Ausschuss

Ausschuss

Ausschuss

Ausschuss

Ausschuss

1989

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Gerstl

Franz

1990

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Gerstl

Franz

1991

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Borst

Franz

1992

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Borst

Franz

1993 - 94

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Borst

Franz

1995 - 96

Zellner

Gerhard

Maier

Alfons

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Borst

Franz

1997 - 98

Ratzinger

Helmut

Wolf

Markus

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Taube

Stephan

1999 - 00

Ratzinger

Helmut

Leeb

Andreas

Hurm

Georg

Weihrauch

Manfred

Reiter

Christian

2001 - 02

Ratzinger

Helmut

Weihrauch

Manfred

Reiter

Christian

2003 - 04

Ratzinger

Helmut

Weihrauch

Manfred

Reiter

Christian

2005 - 06

Ratzinger

Helmut

Weihrauch

Manfred

Reiter

Christian

2007 - 08

Reiter

Christian

Geiger

Sascha

Kurz

Hubert

Weihrauch

Karlheinz

Schwingenschlögl

Michael

2009 - 10

Reiter

Christian

Geiger

Sascha

Kurz

Hubert

Weihrauch

Karlheinz

Schwingenschlögl

Michael


1989BFCGneiding2009


Aktivitäten BFC 39

Der Bayern Fanclub Gneiding ist ein Verein mit zahlreichen Aktivitäten,

und dies bereits seit seiner Gründung.

Zum einen wären da die Fahrten zu den Heim- bzw. Auswärtsspielen

von Bayern München. Die Zahl der Fahrten nahm dabei angesichts

der rasant steigenden Zahl der Mitglieder stetig zu. So heißt es

zwölfmal in der Saison: Auf geht’s in die Allianz Arena. Aber auch zu

den Auswärtsspielen ist man fleißig unterwegs und bietet damit seinen

Mitgliedern schöne Ein- bis Mehrtagesausflüge. Städte im In- und

Ausland waren dabei das Ziel der Mitglieder. Als Beispiel können

Städte wie Hamburg, Berlin, Dortmund, usw. aber auch Madrid angeführt

werden.

Mit dem BFC Gneiding sind die Mitglieder ständig

unterwegs, ob im In oder Ausland.


Aktivitäten BFC 40

Der BFC veranstaltet aber auch Turniere verschiedenster Art, um die

Kameradschaft zu pflegen. Legendär ist das Preiskegeln am Karfreitag

sowie die Schafkopf- und Wallachturniere oder aber die Watterturniere

mit vielen Sach- und Geldpreisen. So fiebern die Favoriten Jahr für

Jahr entgegen, wenn es wieder heißt: „Die drei Kritischen sind wieder

Trumpf.“

Kegeln und Kartl’n – zwei Stärken

des Bayern Fanclubs.

Geselligkeit wird beim BFC

Gneiding groß geschrieben.

Denkt man hier an den

musikalischen Frühschoppen, der

jedes Jahr im Frühjahr stattfindet,

weiß man aus langer Erfahrung,

dass es für einige am Ende ein

Dämmerschoppen wird.


Aktivitäten BFC 41

Aber auch die Teilnahme an Gründungsfesten und Fahnenweihen der

umliegenden Vereine ist für die Mitglieder des BFC eine Selbstverständlichkeit,

die vergnügliche Stunden und unvergessliche Erlebnisse

bedeuteten.

Es sind schon gesellige Menschen

beim BFC Gneiding.

Dass König Fußball im Mittelpunkt des Geschehens steht, sieht man

nicht nur an den Fahrten zu den Spielen von Bayern München,

sondern auch an den eigenen internen Hallenfußballturnieren in der

Turnhalle in Wallerfing.


Aktivitäten BFC 42

Man wurde aber auch von anderen Vereinen zu Fußballturnieren

eingeladen, bei denen man nicht selten als Sieger den Pokal

entgegennehmen konnte.

Die erfolgreichen Mitglieder des BFC bei einem ihrer Turniere.


Aktivitäten BFC 43

Sportlich ging es auch bei den Highland Games des FC Oberpöring

zu, denn die Mitglieder des BFC scheuen keinen Kräftevergleich – wie

bei Bayern München auch. Oder auch bei der Tennisdorfmeisterschaft

sind die Bayernfans erfolgreich.

Die BFCMitglieder geben bei den Highland Games wieder einmal alles.

Fahrten zu kulinarischen Höhepunkten haben beim BFC eine lange

Tradition. So sind die Busse zu den Ripperl-, Ritter- oder Schnitzelessen

sowie zu den Bräustüberln immer brechend voll.

„Prost Mahlzeit“

heißt es immer wieder beim BFC!


Aktivitäten BFC 44

Geselligkeit gibt es aber auch von Jahr zu Jahr beim traditionellen

Sonnwendfeuer am Gneidinger Dreieck. Zahlreicher Besuch von nah

und fern honoriert die mühevolle Arbeit vieler helfender Hände, und

das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gute Stimmung bei gutem

Essen und Trinken vor dem Hintergrund der lodernden Flammen.

Essen, Trinken und Geselligkeit – eine Stärke des BFC.

Der BFC Gneiding bewahrt also alte Gneidinger Traditionen. Eine

weitere dieser Traditionen ist der Gneidinger Kirta. Seit eh und je feiert

Gneiding ihren eigenen Kirta, nämlich jedes Jahr eine Woche nach

dem Allerweltskirta. Jahrelang im Dornröschenschlaf vergessen, erlebt

der Kirta nicht zuletzt mit tatkräftiger Unterstützung des BFC eine

Wiederauffrischung. Der BFC übernimmt hier die Bewirtung der

Besucher am Gneidinger Feuerwehrhaus. Mittelpunkt des Kirtas ist

die schöne alte Gneidinger Kirche, die vor einigen Jahren liebevoll

restauriert wurde. Die Dorfgemeinschaft Gneiding funktioniert also,

und der BFC hat hierzu eine treibende Rolle.

Dass der BFC Gneiding auch sozial eingestellt ist, beweist der Fanclub

immer wieder. So ging in der Vergangenheit schon der eine oder

andere Scheck an gemeinnützige Zwecke, wie z.B. an den

Kindergarten in Oberpöring oder die Kinderkrebshilfe – ein weiteres

Beispiel, dass der BFC seinen festen Platz in der Gesellschaft schon

längst gefunden hat.


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Impressionen BFC 47

Stimmung im Bus.

BFC Gneiding bei einem Auswärtsspiel.

Jedes Spiel wird auch am Parkplatz analysiert.

Einladung zur Weihnachtsfeier

des FC Bayern München.

Musikalisch geht es auch auf dem Park

platz zu.


Impressionen BFC 48

BFC Gneiding und Sören Lerby.

BFCVorstandschaft und Christian Ziege.

Die Mehrtagesfahrten des BFC sind sehr beliebt.

Ein Highlight in der

Geschichte des BFC.

Man ist stolz auf den BFC Gneiding und zeigt es

auch.


Impressionen BFC 49

Zwei Urgesteine des BFC Gneiding.

Champions League – ein besonderes Erlebnis.

AllianzArena bei Nacht.

Gute Freunde kann niemand trennen.

Shorty sorgt für Stimmung.

Real Madrid – immer eine Reise wert.


Impressionen BFC 50

Echten Bayernfans ist kein Weg zu weit.

Ein Prosit der Gemütlichkeit!

Herbertstraße


die Straße zu Ehren des BFC

Vorstands.


1989BFCGneiding2009


1989BFCGneiding2009


Besuch Jupp Heynckes 1990 53

Schier vollständig aus dem Häuschen waren die Verantwortlichen des

erst vor kurzem gegründeten Bayern Fanclubs, als sie von ihrem

unglaublichen Glück erfuhren. Es klingelte nämlich bei Vorstand

Herbert Maier das Telefon und am anderen Ende der Leitung meldete

sich kein anderer als der Trainer des Deutschen Fußballmeisters FC

Bayern München, Jupp Heynckes. Er teilte dem Vorstand mit, den

hiesigen Fanclub zu besuchen.

Im Rahmen der Weihnachtsaktion des FCB kam Jupp Heynckes am

02.12.1990 nach Gneiding, um mit den Fans Weihnachten zu feiern.

Bei der großen Zahl von ca. 300 eingetragenen Fanclubs kann man es

als ein riesiges Glück bezeichnen, dass das Los ausgerechnet auf den

Bayern Fanclub Gneiding fiel. Wie ein Lauffeuer machte die Neuigkeit

die Runde. Zu diesem für alle Fußballanhänger großen Ereignis lud

man natürlich auch die benachbarten Fanclubs aus Tabertshausen,

Buchhofen, Bachling und Pilsting ein. Voller Spannung wartete man im

bis auf den letzten Platz gefüllten Saal im Gasthaus Maier auf den

Gast. Entsprechend groß war auch das Hallo, als Heynckes, begleitet

von der Vorstandschaft, den Saal betrat.

Nach einer kurzen besinnlichen, vom Männerchor Oberpöring und

dem Duo Bamberger-Hundsrucker musikalisch gestalteten Feier kam

auch der Gast vom FC Bayern zu Wort. Heynckes meinte, er selbst

freue sich, auf das flache Land kommen zu können, wo er selbst mit

neun Geschwistern aufgewachsen sei.

Im Anschluss an die Worte des Gastes stand er den Fragen Rede und

Antwort. Die Bayernanhänger ließen sich das nicht zweimal sagen und

deckten den Coach gehörig mit Fragen ein. So gab es Fragen nach

seinem „Busenfreund“ Christoph Daum, nach dem Alltag eines Bundesligaprofis,

nach mannschaftsinternen Problemen, nach Leistungsschwankungen

der gesamten Mannschaft oder nach den Zielen von

ihm und der Mannschaft.


Besuch Jupp Heynckes 1990 54

Heynckes bei seiner Ansprache.

Nachdem der Gast diese und eine ganze Reihe anderer Fragen

beantwortet hatte, wurden die Autogrammwünsche der Fans erfüllt.


Besuch Jupp Heynckes 1990 55

Schließlich gab es auch noch einen Fototermin. Als Erinnerung an den

Aufenthalt in Gneiding überreichte Vorstand Herbert Maier dem Gast

anschließend einen Bierkrug mit Widmung und einen Brotzeitkorb mit

niederbayerischen Schmankerln. In geselliger Runde verbrachte

Heynckes noch einige Stunden zusammen mit den Fans, die einhellig

der Meinung waren, mit dem Trainer des FC Bayern eine nicht nur

sportlich sehr kompetente, sondern auch menschlich sehr angenehme

und umgängliche Persönlichkeit kennengelernt zu haben.

Abschlussfoto mit dem Trainer des FC Bayern München.

Jupp Heynckes, Mitglied Nr. 1


1989BFCGneiding2009


Fünfjähriges Jubiläum 57

Anläßlich seines fünfjährigen Bestehens richtete der Bayern-Fanclub

Gneiding auf der alten Oberpöringer Sportanlage ein Fußball-

Kleinfeldturnier mit sechs Mannschaften aus – Cosmos Heimhart,

Bayern-Fanclub Pilsting, Bayernecke Bachling, „Scheinbarheiligen“

aus Tabertshausen und den Isartalern aus Dingolfing.

Nach den Vorrundenspielen trennten sich im Spiel um Platz fünf

Cosmos Heimhart und die „Scheinbarheiligen“ mit 1 : 1, nach dem

anschließenden Elfmeterschießen behielt Heimhart mit 4 : 1 die

Oberhand.

Ein torreiches Treffen gab es für die Zuschauer im Spiel um Platz drei

zu sehen. Nach einer spannenden Auseinandersetzung mußte sich die

Bayernecke aus Bachling schließlich mit 4 : 5 den Isartalern aus

Dingolfing beugen.

Im Endspiel lieferten sich die Fanclubs aus Pilsting und Gneiding ein

bis zuletzt dramatisches Match. Da es am Ende der regulären Spielzeit

1 : 1 stand, mußte auch hier die Entscheidung im Elfmeterschießen

gesucht werden. Letztlich hatten aber doch die Gneidinger mit 5 : 4 die

Nase vorn.

Zur Pokalverleihung hatte man am Abend auf das Gneidinger Dreieck

eingeladen, wo gleichzeitig das traditionelle Sonnwendfeuer

abgehalten wurde. Noch ehe man den riesigen Holzstoß entzündete,

nahmen der Vorstand des Bayern-Fanclubs, Herbert Maier, und

Bürgermeister Josef Loibl die Siegerehrung vor.


Fünfjähriges Jubiläum 58

Zünftig ging es beim 5jährigen Jubiläum zu.


Zehnjähriges Jubiläum 59

Zehn Jahre FC Bayern Fanclub Gneiding: Das war 1999 den

damaligen 200 Mitgliedern eine große Feier wert. Über zahlreichen

Besuch aus Gneiding, Oberpöring und Umgebung konnte sich dabei

der BFC freuen. Zum Festabend des 10jährigen Bestehens des

Fanclubs hatten die Mitglieder auf das „Gneidinger Dreieck“

eingeladen.

Man hatte eigens ein Zelt aufgebaut, aber das Wetter war schön, so

dass viele Gäste auf den im Freien aufgestellten Tischen und Bänken

Platz fanden. Aus gegebenem Anlaß hatte man am Nachmittag auf

dem Oberpöringer Sportplatz ein Pokalturnier mit befreundeten

Bayern-Fanclubs abgehalten.

Nachdem Vorstand Stefan Taube die Gäste, darunter auch

Bürgermeister Josef Loibl und einige Gemeinderäte, begrüßt hatte,

nahm er die Siegerehrung des Pokalturniers vor. Sieger wurde die

Mannschaft aus Eichendorf vor Gergweis. Auf den dritten Platz kam

der Fanclub Bachling und das Schlusslicht machte fairnesshalber der

Gastgeber.

Mit je einer Ehrenurkunde wurden dann die Gründungsmitglieder

ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde dem Gründungsvorstand

und langjährigen Motor des Vereins, Herbert Maier, zuteil. Wegen

seiner großen Verdienste um den Bayern Fanclub wurde er zum

Ehrenmitglied ernannt.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgte die Showkapelle

„Diabolos“. Für das leibliche Wohl gab es Würstl, Grillfleisch, Käse,

aber auch eine gute Maß Bier und zu vorgerückter Stunde herrschte

Barbetrieb.


Zehnjähriges Jubiläum 60

Siegerehrung im Rahmen des Pokalturniers sowie Ehrung von Gründungsvorstand

Herbert Maier.


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Besuch Mehmet Scholl 2002 63

„Sie sind nicht nur ein super Fußballer, sondern auch ein super

Mensch und in Sachen Fans die beste Werbung für den FC Bayern

München.“ Der Vorsitzende des Bayern Fanclubs Herbert Maier war

begeistert von Mehmet Scholl, der zur Weihnachtsfeier 2002 ins

Gasthaus Maier nach Gneiding kam.

„Servus Mehmet“ prangte in großen Lettern über dem Eingang des

Dorfwirtshauses. Bereits eine halbe Stunde vor der geplanten Ankunft

des Münchener Fußballstars wartete die Jugend mit Fahnen und

Schals auf ihr Idol. Hörbar angeschlagen und grippegeplagt ließ es

sich der Bayernspieler dennoch nicht nehmen, nach Gneiding zu

kommen, um sich Auge in Auge mit den Fans des FC Bayern zu

unterhalten.

Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt, als Herbert Maier die

Gäste und vor allem den Ehrengast Mehmet Scholl willkommen hieß.

Unter dem frenetischen Jubel von rund 200 Anwesenden betrat er den

Saal.

Herbert Maier bei der Begrüßung des Ehrengastes

zur Weihnachtsfeier 2002.


Besuch Mehmet Scholl 2002 64

Im Anschluss begrüßte ihn Bürgermeister Josef Loibl mit einem

Bierkrügerl und einem Landkreisbuch als Präsent. Dieser erinnerte

sich noch an den letzten Höhepunkt beim Bayern Fanclub, als Jupp

Heynckes zu Gast war. „Als Heynckes aufgehört hat, bin ich zum FC

Bayern gekommen und für mich begann an der Isar eine neue

Zukunft“, sagte Scholl.

Oberpörings Bürgermeister Josef Loibl sorgte für einen humorvollen Auftakt: „Ob Du Dir

vorstellen kannst, dass unsere Gemeinde nur 1100 Einwohner hat?“

Mehmet Scholl stellte sich bereitwillig rund eineinhalb Stunden lang

den Fragen der Mitglieder der Fanclubs aus Eichendorf, Gergweis,

Bachling, Buchhofen, Osterhofen und Malgersdorf.


Besuch Mehmet Scholl 2002 65

Mit seiner sehr sympathischen und humorvollen Art hatte Mehmet

Scholl die Herzen seiner Fans im Sauseschritt erobert. Das Eis war

gebrochen und viele trauten sich, ihren Idol zu fragen, was sie schon

immer von ihm wissen wollten. Es gab Fragen nach seinem

Werdegang, dem Sinn von Interviews nach Spielen sowie seinen

weiteren Zukunftsplänen. Weitere Fragen bezogen sich auf die Höhen

und Tiefen des FC Bayern, auf die Kondition der Spieler, auf die

Tagesform, auf die Trainerfrage, Lieblingsspieler, persönliche

Freundschaften, über den Schutz vor den Boulevard-

Zeitungsberichterstattern und über Nachwuchsspieler. Auf jede Frage

wußte er eine Antwort. Auch wann er seinen ersten Freistoß in der

Bundesliga versenkt hatte. „Das war beim Spiel mit Karlsruhe gegen

Rostock. Es war nichts Weltbewegendes. Er war halt drin“, so seine

Auskunft.

Kein Halten gab es bei Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen bei der

anschließenden Autogrammstunde. Geduldig gab der Star

Autogramme auf Trikots, Fankatalogen, T-Shirts, Fotos und Handys.

Kein Halten gab es bei den Autogrammwünschen der Besucher, v.a. der Kinder.


Besuch Mehmet Scholl 2002 66

Nach einem Fototermin mit den verschiedenen Fanclubs wurde noch

eine Tombola zugunsten der Aktion „Freude durch Schenken“

durchgeführt, bei der Mehmet Scholl als Glücksfee fungierte. Der erste

Preis war das von ihm persönlich getragene Trikot im DFB-Pokalspiel

gegen Schalke. Die Tombola brachte einen Erlös von 700 Euro.

Diesen Betrag stockte Mehmet Scholl mit 200 Euro auf 900 Euro auf.

Mehmet Scholl inmitten des Bayern Fanclub Gneiding.

Mit einem riesigen Applaus sowie einem Geschenk wurde Mehmet

Scholl nach interessanten und unterhaltsamen Stunden in Gneiding

verabschiedet.


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Besuch Philipp Lahm 2008 69

„Sympathieträger mit sozialem Engagement“: So betitelten die Zeitungen

den Besuch von Philipp Lahm zur Weihnachtsfeier des BFC Gneiding

im Jahr 2008. Mit dem Besuch des Nationalspielers in der Bürgerhalle

von Niederpöring hat der Bayern Fanclub wieder einmal das

große Los gezogen. Mit einem Riesenapplaus aus den rot-weißen

Farbenmeer begrüßten die Fans aus Gneiding mit Vorsitzendem

Herbert Maier sowie acht Nachbarfanclubs den Weltklassespieler.

Vorstand Herbert Maier bei

der Begrüßung von Philipp

Lahm vor der Bürgerhalle in

Niederpöring.

Die Bürgerhalle in Niederpöring war bis auf den letzten Platz gefüllt.


Besuch Philipp Lahm 2008 70

Strahlende Augen zeigten nicht nur die großen und kleinen Fans, auch

Philipp Lahm genoss das Bad in der Sympathie mit stillem Lächeln.

„Man muss nur in die Stadien schauen, dann weiß man, was die Fans

leisten“, erklärte er. Gerne nutze er die Gelegenheit, Danke zu sagen.

Weihnachtsfeier beim BFC Gneiding mit dem Bayernstar.

„Gneiding hat 100 Einwohner, der FC-Bayern-Fanclub hat 300

Mitglieder“, schilderte Bürgermeister Josef Loibl die gesellschaftliche

Bedeutung des Fanclubs.


Besuch Philipp Lahm 2008 71

Oft glitt ein Lachen über das Gesicht von Philipp Lahm, als er die

Fragen der Fans beantwortete. Er berichtete über seinen

fußballerischen Werdegang ebenso wie über schulische Leistungen.

Bereitwillig gab er Auskunft über sein schönstes Tor, dass er kein

Nutella esse, und über die Zusammenarbeit mit Trainer Jürgen

Klinsmann. Es sei ein tolles Gefühl Fußball zu spielen und zu wissen,

dass ihm 68000 Fans dabei zusehen, meinte Lahm auf die Frage, was

ihm beim Einlaufen ins Stadion durch den Kopf gehe.

Zwei Seelen – ein Gedanke: Bayern München

Es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis er im Anschluss an die

Fragestunde alle Autogrammwünsche auf Bilder und Trikots erfüllt

hatte.


Besuch Philipp Lahm 2008 72

Autogramme und Fotos von Philipp Lahm waren sehr begehrt.

Nach vielen Gruppenfotos mit den verschiedenen Fanclubs zog er als

Losfee die Gewinne der Tombola zugunsten der Kinderkrebshilfe, ehe

er sich als Ehrenmitglied des BFC Gneiding von den Fans

verabschiedete.

Die Überreichung des Spendenschecks an die Kinderkrebshilfe.


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Ortsgeschichte Gneiding 75

In der ersten Hälfte des sechsten Jahrhunderts ergriffen unsere

Vorfahren, die „Baiern“,Besitz von ihrer neuen Heimat zwischen Enns,

Lech, Donau und Alpen. Die Ortsnamen der Erstsiedlungen der

Landannahmezeit sind gekennzeichnet durch die Nachsilbe „ing“.

Kleinere Gemeinschaften ließen sich mit ihrem Oberhaupt auf dem

vorhandenen alten Kulturboden nieder und gründeten ihre Höfe, die

sie nach ihrem Anführer benannten. Das rechte Isarhochufer von

Dingolfing bis Pöring ist mit einer Reihe solcher Erstsiedlungen

besetzt. Dazu zählt auch Gneiding.

Der Ortsname Gneiding, einst Gnuthinga geschrieben, bewahrt die

Erinnerung daran, dass ein Knut hier die erste Siedlung gründete, am

Rande eines wohl schon in vorgeschichtlicher Zeit kulturoffenen

Geländes, wie zahlreiche Funde in der Gneidinger Flur vermuten

lassen.

Der im Süden der Ortschaft angrenzende Hügelrücken trug einst das

herzogliche Fronholz. Danach entstand der Name Frauenholz, obwohl

das Herrenholz bedeutet. Vermutlich um die Jahrtausendwende

entstand in diesem Waldgelände der herzogliche Viehhof Wildeneck

und der Brunnberg, ursprünglich als Einzelhof Brunnhof genannt. Die

herzoglichen Urbare des 13. und 14. Jahrhunderts bezeichneten

Gneiding als „Villa“. Da dieser lateinische Ausdruck für Dorf

ursprünglich noch nicht den Begriff der Mehrzahl in sich barg, hält er

die Tatsache fest, dass das Dorf Gneiding sich aus einem „Meierhof“

und den zugehörigen Lehen entwickelt hat. Es wird der Hof des

Herzogs gewesen sein, der später als Hofbau bezeichnet wurde.

Darunter verstand man den Wirtschaftshof eines Grundherrn, hier des

Herzogs. Der Inhaber eines solchen Hofes war der Hofbauer oder

Hopper. Wenn dieser Hofbau im 13. Jahrhundert als „Curia“

bezeichnet wird, so will dieser Ausdruck besagen, dass das

Herzogsgut in den Händen eines Ministerialen, eines Angehörigen des

niederen Landadels, war. Natürlich war er ein Lehensmann des

bayerischen Landesherrn.


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Ortsgeschichte Gneiding 77

Dieses Ministerialengeschlecht ist aus Urkunden näher bekannt. Es

sind die Gnäutinger (Gneitinger, Kneidinger), deren Geschlecht seit

dem 13. Jahrhundert nachweisbar ist und das in Gneiding seinen

Ursprung hatte. Die Gnäutinger waren Dienstmannen des Herzogs

bzw. des Klosters Niederalteich.

In erster Linie oblag ihnen ursprünglich die militärische Leistungspflicht

gegenüber ihrem Herrn. Doch waren sie außerdem mit Ämtern und

Verwaltungsdiensten betraut. Dieser Ortsadel dürfte aus jenem Meier

hervorgegangen sein, der einst dem Dorf als Wirtschafts- und

Verwaltungsbeamter im Namen des Herzogs vorstand. In der

Hauptsache trugen die Gnäutinger ihren Besitz vom Herzog zum

Lehen, in dessen Dienst sie ursprünglich standen. Der erste

namentlich bekannte Gnäutinger ist Rapoto. 1224 zeugte er in

Osterhofen für den Pfarrer Albert von Ettling, als sich der Priester

Goswin von Zeholfing pfarramtliche Rechte anmaßen wollte.

Die Gnäutinger, die in der Folgezeit in den herzoglichen Urbaren

genannt werden, trugen herzogliche Güter im Raum zwischen Landau

und Oberpöring zu Lehen. Hartlieb der Jüngere übte in Moosfürth über

zwei Huben die Vogtei und hatte eine Handfeste, dass sie der Herzog

seinem Vater bereits als rechtes Lehen verliehen hatte (1292). Neben

dem Brunnhof besaß Hartlieb noch zwei herzogliche Höfe in

Oberpöring für sich und seine beiden Söhne Hartlieb und Heinrich zu

Leibrecht. 1309 erhielt Hartlieb der Jüngere auch die ritterliche Burg

Ahausen und die Wirtschaftsgebäude mit allem Zubehör, allerdings

nur für seine Person. Noch vor 1318 dürfte Hartlieb gestorben sein.

Der Viehhof Wildeneck war, wie das herzogliche Fronholz zu Hartliebs

Zeiten, in den Händen des Hänsel Gnäutinger, der diese Güter jedoch

aus „Gnade“ besaß. In Zeholfing hatte Hänsel den herzoglichen

Zehent zu Leibrecht für seine Person inne. Dafür musste er zehn

Pfund Pfennige hergeben und sich mit einem Pferd zum Dienste

bereithalten.


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Ortsgeschichte Gneiding 79

Als dritter Gnäutinger nennen die herzoglichen Urbare noch einen

Ulrich, der die Mühle Hartspiert (Gemeinde Niederhausen) und das

dortige Fischwasser besaß. Auch in Fohlenbach (bei Niederhöcking)

scheint er begütert gewesen zu sein (1322).

Im Jahre 1304 fungieren ein Heinrich von Gnäuting und sein Bruder

Otto, der damals herzoglicher Richter in Landau war, als Schiedsmänner

in Kammern. Nach altem Familienbesitz der Gnäutinger

scheint neben einem Viertel in Gneiding die halbe Hube in Kolling zu

entstammen, die Otto mit seinen Söhnen Wernhart, Herwich und

Ludwig 1317 dem Kloster Aldersbach überließ.

1328 bezeugt der Abt des Klosters Aldersbach, dass die genannten

Brüder in vorsorgender Weise ein Gut in Herblfing dem Kloster unter

der Bedingung übertragen haben, dass der Kellerer die jährlichen

Erträgnisse des Gutes zum Trost des Konvents verwende. Dafür

verspricht der Abt, jeden von den Gebrüdern Gnäutinger nach seinem

Tod ins Kloster zu bringen und mit den gebührlichen Ehren bestatten

zu lassen. Herblfing scheint damals Sitz eines Zweiges der Gnäutinger

gewesen zu sein.

Hans der Gnäutinger von Herblfing gab 1379 eine Lehenschaft, die er

von einer Hube in Bergham ererbt hatte, an ihren Eigentümer, Albrecht

den Perkheimer, zurück. Ob dieser Hans Gnäutinger identisch ist mit

Hans dem Gnäutinger von Pöding (heute Ortsteil von Osterhofen), der

1364 Richter zu Osterhofen war, 1365 in einer Adelsbacher Urkunde

siegelte und 1378 dem Landgrafen Johann von Leuchtenberg den Zoll

zu Osterhofen neben einigen Hofstätten, Äckern und Kräutergärten

verkaufte, muss dahingestellt werden.

Vermutlich stehen diese Linien zu Herblfing und Pöding in Beziehung

von Chunrad und Heinrich von Gnäuting, die in Buchhofen eine halbe

Hube des Klosters Niederalteich in Händen hatten. Ein Gut also,

dessen Besitz zu Kriegsdienstleistungen verpflichtete.


1989BFCGneiding2009


Ortsgeschichte Gneiding 81

Chunrad war zu Buchhofen auch Amtmann des Klosters und damit

auch Inhaber des Amtshofes. Er scheint ein vermögender Mann

gewesen zu sein, denn er kaufte noch sozusagen als Privatmann eine

Reihe von Besitzungen auf.

Seine Tochter Herburga heiratete 1276 Heinrich von Burgstall, dessen

Schwester mit Wernhart von Perkam vermählt war. Dadurch kamen

die Gnäutinger und Perkheimer in verwandschaftliche Beziehungen.

Es läßt sich nicht feststellen, ob der Amtmann Chunrad Gnäutinger mit

dem gleichnamigen Gnäutinger identisch ist, der in Isarhofen ebenfalls

vom Kloster Niederalteich, dessen Dienstmann er war, als Lehen in

Händen hatte (1245).

Im 15. und 16. Jahrhundert sind die Gnäutinger zu Peuerbach

bezeugt. Hans Kneidinger zu Peuerbach war 1483 Landrichter in

Reisbach. Er starb 1513. Sein Sohn Christoph war Kammerrat,

Rentmeister und Pfleger. Er starb 1577. Neben fünf Töchtern hatte er

nur einen Sohn namens Kaspar, der sich nicht verheiratete und mit

dem das Geschlecht ausstarb.


1989BFCGneiding2009


Ortsgeschichte Gneiding 83

Im Umfeld der auf freiem Feld gelegenen Kirche von Gneiding

erstreckt sich ein vorwiegend jungsteinzeitliches Fundareal, in dem die

Besiedlung im 6. Jahrtausend v. Chr. einsetzt. Seine Kenntnis

verdanken wir Oberflächenfunden, die schon vor dem Ersten Weltkrieg

von interessierten Personen aufgesammelt wurden, die eigens von

Landshut bzw. Straubing angereist waren. Dazu gehört auch das

immer noch einmalige Kultgefäß der linienbandkeramischen Kultur

vom Ende des 6. Jahrtausends v. Chr. mit einer applizierten halbplastischen

Figur einer Person in betender Haltung.

Zwischen 1938 und 1957 rückte ein Lehrer namens Ernst Sörgel in

den Vordergrund, der sehr intensiv sammelte oder von Schulkindern

sammeln ließ, sowie durch Kauf in den Besitz manchen

archäologischen Fundes gelangte. Allerdings besitzt seine Tätigkeit

nicht den allerhöchsten Stellenwert, weil viele Funde keinem

gesicherten Fundort zuzuweisen sind oder verloren gingen. In den

siebziger und achtziger Jahren gab es einige wenige Sammler, die

sich wiederum bevorzugt dem Bereich um Gneiding widmeten und ihre

Funde auch ordnungsgemäß zur Meldung und wissenschaftlichen

Erfassung vorlegten. Inzwischen sammeln dort viele Personen, deren

Meldebereitschaft allerdings stark zu wünschen übrig lässt. Das

geborgene Fundmaterial wird in alle Winde verstreut und besitzt für die

Wissenschaft keinen Wert mehr. Reguläre amtliche Grabungen fanden

im Gneidinger Bereich bisher nicht statt.

Ein wichtiges Instrument für die Beurteilung der frühen Geschichte

stellt die seit Mitte der siebziger Jahre aktive Luftbildarchäologie dar.

Ihr verdanken wir u.a. die Kenntnis einer Kreisgrabenanlage vom

Beginn des 5. Jahrtausends v. Chr. südlich der Kirche von Gneiding,

die als bedeutendstes Bodendenkmal im Gemeindegebiet von

Oberpöring zu gelten hat. Der Gesamtumfang dieses Bodendenkmales

ist erst zu Beginn der neunziger Jahre vollständig bekannt

geworden.


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Ortsgeschichte Gneiding 85

Die Doppelgrabenanlage besitzt einen äußeren Graben von etwa 76 m

und einen Innengraben mit etwa 55 m Durchmesser sowie zwei als

Eingänge anzusehende Unterbrechungen. Der vorerst nur im Norden

nachgewiesene Graben einer Außenbefestigung grenzt ein Siedlungsgelände

von mindestens 2 ha ein. Das bedeutet, dass die Kreisgrabenanlage

nicht isoliert im Gelände lag, sondern innerhalb einer

Siedlung platziert war.

Heute wissen wir, dass dieses Gneidinger Bodendenkmal ein

herausragender Vertreter einer Gruppe von sieben Kreisgrabenanlagen

in Niederbayern ist, von denen vier im Landkreis Deggendorf

liegen. Am bekanntesten durfte die 1985 teilweise ergrabene Anlage

von Künzing-Unternberg sein. Die Funktion der Kreisgrabenanlagen,

deren Durchmesser in unserem Raum bis zu 100 m erreichen kann, ist

nicht zweifelsfrei zu klären. Beim derzeitigen Kenntnisstand geht man

von einer zentralörtlichen Funktion aus, die sowohl profanen als auch

religiösen Hintergrund besitzen kann.

Aufgrund der zur Errichtung notwendigen gewaltigen Erdbewegungen

muss eine politische Kraft existiert haben, die in der Lage war, die

erforderlichen Arbeitskräfte zu rekrutieren und den baulichen Unterhalt

der Grabenanlage zu gewährleisten. Die Vorbilder für die niederbayerischen

Kreisgrabenanlagen sind im Osten, genauer in Niederösterreich

und Südmähren zu finden, wo sie noch größere Dimensionen

erreichen. Diese Denkmälergruppe gehört zu den bedeutendsten jungsteinzeitlichen

Erscheinungen unserer Region.

Die bei Gneiding gemachten Funde gehörten in der Hauptsache dem

Formenkreis der Bandkeramik an. Besonders bemerkenswert ist ein

1910 gefundene Urne aus der jüngeren Steinzeit mit einem Molch oder

einer Eidechse, die an den Wänden des Gefäßes hinaufzukriechen

scheint.


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Kirta in Gneiding 87

„Am Sunta is Kirta!“, und die Einladung zur Kirchweih lässt sich kaum

jemand entgehen. Seit eh und je feiert die kleine Ortschaft Gneiding

ihren eigenen Kirta, nämlich jedes Jahr eine Woche nach dem

Allerweltskirta, verbunden mit dem Patrozinium der Filialkirche. Am

Kirchweihsonntag gehen die Gläubigen aus Gneiding und Umgebung

festlich gekleidet zum Festgottesdienst in die kleine Gneidinger Kirche.

Anschließend wurde reichlich aufgetischt mit Gänsen, Enten, Leberknödelsuppen,

Krapfen, Schnidel, Küacheln und Schmalzgebackenes.

Früher fand in Gneiding noch ein zünftiger Kirtatanz statt, bei dem es

zu zünftiger Blasmusik auch reichlich Bier und Scheps gab.

Die Kirche von Gneiding im Jahre 1953.

Die Filialkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist von gotischer

Bauart. Kirchenpatrone sind die Apostel Simon und Judas. Heimatforscher

sind der Meinung, dass sie ursprünglich als Kapelle für ein

längst verfallenes Schloss errichtet wurde.


Kirta in Gneiding 88

Innenansicht der Gneidinger Kirche aus heutigen Tagen.

Vermutlich befand sich der ehemalige Edelsitz in unmittelbarer Nähe

der Kirche. Darauf deutet insbesondere hin, dass ein benachbartes

Grundstück noch heute „Schlossacker“ genannt wird. Es kam auch vor

vielen Jahren dazu, dass sie von frevlerischer Hand zweimal

ausgeplündert wurde, so dass von seiner wertvollen Einrichtung nichts

mehr vorhanden war. Im Innern des im Kern romanischen Baues mit

Rippenkreuzgewölbe im Chor befinden sich ein barocker Hochaltar

und ein Seitenaltar, beide aus der Zeit um 1670. Im Chorraum sind

umfangreiche Spuren der mittelalterlichen Bemalung vorhanden. Die

Gneidinger Kirche, die jahrelang einen traurigen Anblick bot und dem

Verfall preisgegeben schien, wurde vor wenigen Jahren in mühevoller

Arbeit und Eigeninitiative wiederhergerichtet und ist nun wieder das

Schmuckstück, das es in der Wertschätzung der Bürger schon immer

war.


Kirta in Gneiding 89

Kirta in Gneiding

S Gneiding gfreit se a jeda

Auf den großn Kirchweihkirta.

Sis a schöne G’schicht für d’Leut

Früha grod a so wia heut.

Da Kirchweihsinn is leicht zum deitn,

weil do Glockn besonders leitn,

und zwar deswegn wia ma hört,

weil Geburtstag gfeiert wird.

Da Zachäus drom am Turm

Draht im Wind sich wia a Wurm.

Bei so oana Kirchweihfeier,

des woas jeda echte Bayer,

do weat erst fest bet und gsunga

und da noch guat gessn und trunga.

Damits net vogessn wird,

das Leib und Seele zamma ghört.

Da Pfarra hoats do bsondas gnede,

doch trotz seina schönst’n Prede,

dengan Kinda, Buam und Madl

scho dahoam ans Kirtabradl

und de andern guatn Sachan,

de wo d’Leit am Kirta machan.

Kirtakrapfan braun und g’schmoizn

D’Kirtagans schö brat’n und g’soizn

Draußt im Stadl d’Kirtahutschn,

nembei fest vom Maßkruag lutschn,

des geht groaß und kloane Tröpf

in da Kircha drin durch Köpf.


Kirta in Gneiding 90

Man lässt es sich schmecken beim Gneidinger Kirta.

Sündhaft wia de ersten Leut

san mia Menschen a no heut,

wen ma wos vom Kirta hört,

is de frömste Andacht g’stört.

Denn da Leib da lumpige Gsell

Denkt an sich und net an d’Seel.

Doch da Herrgott drom im Himme

Kennt sei Gsellschaft schoa, sei schlimme,

druckt a Augn zua, des is gwiß

boid bei uns da Kirta is.


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In Gneiding wurde schon immer gefeiert, wie die nachfolgenden Bilder

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21. Juni 1953


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Schule in Gneiding 97

Es dürfte wohl fast einmalig in Niederbayern gewesen sein, ein Dorf

mit etwa 100 Einwohnern hatte bis in die 60er Jahre eine eigene

Volksschule. Ein und derselbe Lehrer und ein einziges Klassenzimmer

für alle acht Schulklassen. So war es einmal in Gneiding – heute

unvorstellbar.

Mitten im Dorf, gleich neben dem Dorfwirtshaus, stand einmal das

Gneidinger Schulhaus. Ein Stück Dorfgeschichte ist seit den 60er

Jahren verschwunden und nur noch in Erinnerungen lebendig. Viele

der älteren Gneidinger wurden in der Gneidinger Schule unterrichtet

und können sich noch gut an die damaligen Umstände und

Verhältnisse erinnern. Gneiding gehörte bis zum 01. Mai 1978 zur

ehemaligen Gemeinde Ettling und seit diesem Zeitpunkt zur

Verwaltungsgemeinschaft Oberpöring. Es war ein Schulhaus ohne

jeglichen Komfort, eher nostalgisch, ausgestattet mit einem einzigen

Klassenzimmer, wo ein einziger Lehrer alle sieben, später acht

Klassen in allen Fächern unterrichtete. Damals normal, heute

unvorstellbar. Religion erteilte meistens der Ortspfarrer von Ettling.

Damals gingen auch die Kinder aus Frauenholz, Brunnberg und

Wildeneck nach Gneiding in die Schule.

Der Dorfschullehrer hatte es sicherlich nicht leicht, sieben bzw. acht

Schulklassen in einem Klassenzimmer zu unterrichten und seinen

Lehrplan durchzukriegen. Mit einer Gruppe von Kindern musste der

Lehrer sich beschäftigen, die anderen hatten Schreib- und Rechenaufgaben

zwischenzeitlich zu erledigen. Und so wurde durchgewechselt.

„Watschn“ oder mal ein paar auf den Hosenboden mit

dem Haselnussstock waren keine Seltenheit.


Schule in Gneiding 98

Das Schulhaus war weder mit einer Heizung noch mit sanitären

Anlagen ausgestattet. Im Klassenzimmer befand sich ein Holz-/Kohle-

Ofen. Der Lehrer hatte die Aufgabe, auch einzuheizen und nachzulegen.

Früher mussten die Schüler sogar Holz mitnehmen. Das

Klassenzimmer war eher schlecht als recht mit Schulmöbeln

ausgestattet. Nachdem im Laufe der Zeit die Dorfschule den zeitlichen

Anforderungen nicht mehr entsprach, wurde sie in den 60er Jahren

aufgelöst. Die Gneidinger Kinder wurden anschließend dem Schulverband

Ettling-Zeholfing, später Oberpöring-Wallerfing eingegliedert.

Damaliger Bürgermeister war Georg Wolferseder aus Ettling.

Die Schulklasse aus dem Jahr 1962.


Schule in Gneiding 99

Der letzte Gneidinger Dorfschullehrer hieß Leitl. Lehrer Leitl war bei

den Gneidingern sehr beliebt. Er war gern in Gneiding und war auch

mit der Dorfbevölkerung sehr verbunden. Durch seine

Einsatzbereitschaft wurden die Schüler immer wieder zu

Höchstleistungen gebracht. So konnten z.B. eines Freitagvormittags

elf Schulkinder aus der Hand von Bürgermeister Schmid von Ettling

Urkunden über absolvierte Skitouren entgegennehmen. An drei Tagen

wurden von den Kindern jeweils zehn Kilometer gefahren. Die Strecke

verlief von Gneiding über Oberpöring, Ettling, Wisselsdorf und

Wildeneck wieder zurück zum Ausgangspunkt. Von den 14 Buben und

Mädchen, die sich beteiligt hatten, konnten die Etappen folgende elf

durchhalten: Alois Grum, Sebastian Grum, Alfons Reiter, Willi

Willinger, Josef Kanzelsberger, Alfons Wallner, Lotte Leistner, Renate

Hafeneder, Angela Wiesmann, Theresia Wagner und Martina Sporrer.

Bei der kleinen Feier waren auch die Gemeinderäte Hackl, Kettl und

Wagner sowie die Vertreter der Schulpflegschaft Wallner und

Wiesmann anwesend. Gern war Lehrer Leitl auch ab und zu in

Gesellschaft und ließ sich im Dorfwirtshaus ein Bier schmecken. Das

Gneidinger Schulhaus wurde 1968 von der damaligen Gemeinde

Ettling an den Grundstücksanlieger Xaver Hackl verkauft.

Die Schulklasse aus

dem Jahr 1965.


Schule in Gneiding 100

Es ging früher lustig zu in der Schule und in Gneiding.


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Das alte Dorfleben 103

Neben der Schule hatte Gneiding früher auch zwei Kramerläden. Die

Familie Eisenreich betrieb ein Kolonialwarengeschäft mit

Flaschenschänke und eine kleine Landwirtschaft. In der Gastwirtschaft

Maier war ebenfalls ein Lebensmittelladen untergebracht. Der kleine

Laden wurde von den Wirtsleuten Michael und Maria Maier betrieben,

später noch von Xaver und Rosa Maier. Das Dorfwirtshaus blieb bis

heute erhalten und ist sehr wichtig für das gesellschaftliche Leben am

Dorf.

Gneiding hatte früher auch seinen eigenen Schmied. Es war dies

Bonifaz Renner und dessen Sohn Xaver. Beide sind schon längst

verstorben, die Schmiede jedoch steht heute noch.

Bonifaz Renner vor der alten Schmiede vor vielen Jahren.


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Don in Gneiding 105

Dass die kleine Ortschaft auch international Beachtung findet, zeigt die

Tatsache, dass vor drei Jahren Gneiding Besuch aus Amerika bekam,

genauer gesagt von Don Gneiding aus Utah, USA.

Bereits seit längerem standen Heinrich Wolf, damaliger 2. Bürgermeister

der Gemeinde Oberpöring und Don Gneiding aus North

Ogden, Utah (Mittlerer Westen der USA) in Kontakt. Zustande

gekommen war der Kontakt über die Internetseiten der Gemeinde

Oberpöring. Don Gneiding stieß auf der Homepage auf die Ortschaft

Gneiding.

Ein Foto zur Erinnerung: Don in Gneiding.

Don Gneiding wusste, dass sein Großvater aus Deutschland stammt

und so war es für ihn naheliegend, mehr über den Namen Gneiding zu

erfahren.


Don in Gneiding 106

Sehr bald wurden die Emails immer mehr. Es konnte auch der Kontakt

zur Feuerwehr Gneiding hergestellt werden. Zwischenzeitlich wurde er

Mitglied in der Feuerwehr Gneiding, und es erging eine Einladung, zu

den Einweihungsfeierlichkeiten des neuen Feuerwehrhauses im Juni

2006 nach Deutschland zu kommen. Don Gneiding war sehr erfreut

über die Einladung und sagte für Juni sein Kommen zu. Manfred

Stangl, damaliger Schriftführer der Feuerwehr Gneiding, und Heinrich

Wolf bereiteten den Besuch vor. Don nutzte diese Gelegenheit sehr

intensiv, um das Dorf und die Gegend persönlich kennen zu lernen.

Don Gneiding mit den Festmädchen der FFW Gneiding.


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Ortsverein – Feuerwehr Gneiding 109

Neben dem Bayern Fanclub prägt die Freiwillige Feuerwehr das

Vereinsleben in Gneiding. Gegründet wurde die Freiwillige Feuerwehr

Gneiding am 15. Juni 1885. Die damaligen Gründer waren Gerstl

Johann - Vorstand; Gossler Ludwig - Hauptmann; Stömmer Simon -

Rottenführer und Sagmeister Josef - Schriftführer. Hierbei wurde auch

entschieden, dass die nötige Ausrüstung durch Spenden zu

begleichen sei.

Am 1. August 1885 traten die ersten 20 Bewohner aus Gneiding,

Hiemling, Frauenholz, Wildeneck und Zeitlstadt der Wehr bei. Ab 1892

wurden alle Veränderungen, Beschlüsse, Mitglieder und deren

Funktion in der Wehr protokollarisch erfasst.

Protokoll einer Versammlung

der FFW Gneiding,

aufgenommen am 11. Juni 1893

Am 21. Juni 1953 hielt unsere Wehr eine Fahnenweihe ab. Festmutter

war Maier Aloisia. Mit dabei in der Führung waren als Vorstand Reiter

Alfons, Maier Martin als 1. Kommandant und Greiner Rudolf als

Fähnrich. 1960 nahm sich die damalige Vorstandschaft gemeinsam

mit der Dorfbevölkerung in die Pflicht, ein Gerätehaus zu erbauen.


Ortsverein – Feuerwehr Gneiding 110

Am 1.3.1964 wurde der Kauf einer Tragkraftspritze 8/8 beschlossen.

Diese war bis 1991 in einem Geräteanhänger untergebracht, bis man

1991 entschied, ein gebrauchtes Feuerwehrfahrzeug der Marke "Ford

Transit" zu erwerben. Der Kauf wurde aus der Vereinskasse beglichen.

1993 wurde die Tragkraftspritze, die erhebliche Mängel aufwies, durch

eine neue Tragkraftspritze der Marke "Rosenbauer" abgelöst.

Messerer Ludwig, unser heutiger Ehrenkommandant, wurde am

20.05.1966 in einer außerordentlichen Versammlung nach vier Wahlgängen

zum 1. Kommandanten gewählt und erfüllte dieses Amt 24

Jahre.

Einen Meilenstein in der Geschichte der kleinen Ortschaft stellte die

Einweihung des neuen Feuerwehrhauses am 15. Juni 2006 dar. Nach

17 Monaten Bauzeit und über 3500 Stunden Arbeitsleistung, die von

59 Helfern unentgeltlich abgeleistet wurden, konnte die FFW Gneiding

ins neue Haus umziehen.

Der Schutzbereich der FFW Gneiding bezieht sich auf die Ortschaft

Gneiding. Da diese jedoch an der Grenze zum Landkreis Dingolfing

liegt und in früheren Jahren auch dem genannten Landkreis angehörte,

des weiteren auch viele aktive Mitglieder aus den Raum Frauenholz,

Wildeneck und Zeitlstadt der Wehr angehören, besteht eine enge

und erfolgreiche Zusammenarbeit landkreisübergreifend mit den

Freiwilligen Feuerwehren Wisselsdorf und Eichendorf.

Die Feuerwehr lebt seit eh und je von der Begeisterung der Aktiven,

die ihre Leistungsbereitschaft durch zahlreiche Übungen jedes Jahr

unter Beweis stellen. Die FFW Gneiding kann neben den Hilfestellungen

bei Brand, Überschwemmungen, Sturm usw. auch zahlreiche

gesellschaftliche Aktivitäten vorweisen. So sei das schon zur Tradition

gewordene Dorffest, die Teilnahme am Ferienprogramm, die Christbaumversteigerung,

der jährliche Ausflug oder das Friedenslicht aus

Bethlehem zu erwähnen. Ihr soziales Anliegen zeigt die Feuerwehr

immer wieder durch Spenden für den Kindergarten, die Gneidinger

Kirche, die Landshuter Werkstätten etc.


Ortsverein – Feuerwehr Gneiding 111

Vereinsführung

1. Vorstand: Geißl Walter

2. Vorstand: Reiter Christian

1. Kommandant: Maier Franz

2. Kommandant: Sporrer Markus

Schriftführer:

Kassier:

Zeugwart:

Kettl Hermann

Hackl Hans

Wiesmann Franz

1. Fähnrich: Kettl Hermann

2. Fähnrich: Maier Michael

Beisitzer:

Reiter Alfons sen., Frischhut Reinhard,

Grum Hans

Ehrenkommandant: Messerer Ludwig

Aktivitäten

Fronleichnam Dorffest

Sommer Ausflug der FFW

August Ferienprogramm

Oktober Gneidinger Kirta (mit Bayernfanclub Gneiding)

1.Advent Christbaumversteigerung (Gasthaus Maier)

24.Dezember Friedenslicht (FFW-Gerätehaus)


Ortsverein – Feuerwehr Gneiding 112

Das neue Feuerwehrhaus.

Friedenslicht in Gneiding.

Die Vorstandschaft der FF Gneiding.

Der jährliche Vereinsausflug.

Das traditionelle Gneidinger Dorffest.


1989BFCGneiding2009


1989BFCGneiding2009


1989 BFC Gneiding 2009 115

Wir gedenken unserer Toten

In stiller Ehrfurcht

und Verbundenheit

gedenken wir unseren

Verstorbenen.

Auch an diesem Festtag

wollen wir sie nicht vergessen

und werden in ihrem Sinne zum

Wohle unseres Vereins weiter wirken.


1989 BFC Gneiding 2009 116

Danke !

Zum Schluss dieser Festschrift möchten wir es an dieser Stelle nicht

versäumen, all denen ein Vergelt’s Gott auszusprechen, die zum

Gelingen des 20-jährigen Gründungsfestes beigetragen haben.

Besonders möchten wir uns bei Pater Beda für die feierliche

Gestaltung des Festgottesdienstes sowie bei dem Schirmherrn,

Bürgermeister Josef Loibl, für die Übernahme dieses Amtes bedanken.

Danke auch unserem Patenverein, dem Bayern Fanclub Buchhofen.

Er hat es sich nicht nehmen lassen, uns bei diesem Fest zur Seite zu

stehen.

Auch den zahlreichen Sponsoren, die durch ihre Inserate und

Spenden den Druck unserer Festschrift erst ermöglichten, ein

herzliches „Vergelt’s Gott“.

Nicht zuletzt aber genauso herzlich danken wir auch allen Vereinen

und Besuchern aus nah und fern für ihr Kommen und ihre Mitwirkung

bei unserem Fest sowie allen Helfern, die bei der Vorbereitung und

Durchführung des Festes wertvolle Zeit geopfert haben.

Sollten wichtige Personen, Geschehnisse und wesentliche Dinge nicht

genannt worden sein, so bitten wir um Ihr Verständnis.

Der Festausschuss


Auf

Wiedersehen

in


Impressum:

Herausgeber: Festverein Gneiding

Auflage:

Druck:

Internet:

250 Stück

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www.bfc-gneiding.com

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