Folie 1

ltz.bw.de

Folie 1

CROP SENSOR BASIC Düngetag Rheinstetten

Olaf Wißwedel

CLAAS Vertriebsgesellschaft mbH

Produkt Management EASY


Agenda

• Die Technik

• CROP SENSOR Messsystem

• Einsatzmöglichkeiten

• Anbindungen an Landmaschinen

• Einspareffekte und Dokumentation

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CROP SENSOR BASIC - Die Technik

• Sensorträgersystem für den Frontanbau

• 2 Sensoren jeweils ca. 3 m von der Schleppermitte

• Kompakt zusammengeklappt in Transportposition

• Montage mit Dreipunktanbaubock und Abstellfüßen oder

• Optional auf Frontgewichtsträger

• CEBIS MOBILE Bedienterminal

• GPS-Quelle

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CROP SENSOR BASIC – Das Messsystem

• Optisches Prinzip - Berührungslose Messung, für viele

Fruchtarten, keine Einschränkung des Einsatzzeitraumes

• Jeder der Sensorköpfe verfügt über eine eigene Lichtquelle

und lichtsensitive Sensorzellen mit vorgeschalteten Filtern

• Als Lichtquelle dienen LEDs im Sensorkopf, die gepulstes

Licht mit hoher Frequenz (40 Hz) aussenden

• Die Filter selektieren Spektralbereiche, die die Grünfärbung

und die Biomassedichte repräsentieren

• Aus den Reflektionswerten des Bestandes kann das

Sensorsystem einen Pflanzen-Index errechnen

• Chlorophyllgehalt und Biomasse zeigen den N-

Ernährungszustand zuverlässig an

• Messwerte stehen in enger Korrelation zur N-Aufnahme des

Bestandes und damit auf die notwendige N Düngung

N-Steigerungsversuch Hochschule Osnabrück, 2010

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CROP SENSOR BASIC – Das Messsystem

Messung der Versuchsfläche des LTZ (05.04.2011)

60 kgN/ha

0 kgN/ha

30 kgN/ha

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CROP SENSOR BASIC – Das Messsystem

• Messung erfolgt senkrecht von oben 1x pro Sekunde

• Abstand der Sensoren zur Messfläche ist variabel (0,3 m bis

ca. 3 m)

• je höher die Sensormontage, desto größer der gescannte

Bereich (ca. Höhe x 0,6)

• Zu Beginn der Arbeit erstellt der Landwirt mit seiner

ackerbaulichen Erfahrung eine passende Kalibrierkurve

• D.h. dem höchsten und niedrigsten Indexwert der Kalibrierung

wird ein Ausbringwert zugeordnet

• Der Anwender legt mit diesem System immer selbst den

eigentlichen Regelbereich fest

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CROP SENSOR BASIC – Das Messsystem

Arbeitsbildschirm

Kalibriermenü

aktuelle

Ausbringmenge

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Sensor

Messwert

Ø Ausbringmenge

Kleinster und größter Messwert der Kalibrierfahrt

Übertragung der min/max-Werte ins Einstellmenü


CROP SENSOR BASIC – Einsatzmöglichkeiten

• Zur N-Düngung

• Einsetzbar sobald Pflanzen erkennbar sind

• Basis: schlageinheitliche Bemessung der Düngergabe

(aufgrund eigener Bewertung, Beraterempfehlung oder N-

Tester-Einsatz)

• Gewählter Düngerbereich (Min. & Max.) wird innerhalb des

Regelbereichs angepasst

• Erfolgsversprechende Anwendungen in der Fungizid /

Wachstumsregler Applikation

• Online mit direkter Ausbringmengensteuerung (vorne

messen - hinten angepasst streuen)

• Offline zur Biomassekartierung mit anschließender N-

Applikationskarte einsetzbar

• Hinterlegung einer Map-Overlay Bodenzonen Karte zur

noch genaueren Ausbringung möglich

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CROP SENSOR BASIC – Anbindungen an die Technik

Komplettpaket:

• 2 Sensoren plus elektr. ausklappbare Halterung

• CEBIS MOBILE Terminal

• GPS-Antenne

• ISOBUS-Grundverkabelung

• Zusätzlich verfügbar:

• Adapter f. Fronthydraulik

• PC-Software AGRO MAP bzw.

• AGROCOM NET PF-Modul

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CROP SENSOR BASIC – Anbindungen an die Technik

Neben den ISOSBUS

Systemen mit dem CEBIS

MOBILE auch eine Vielzahl

von seriellen Kopplungen

bedienen

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CROP SENSOR BASIC - Effekte

Immer abhängig von der Heterogenität des Standortes

N-Düngung im Vergleich

zu Schlageinheitlich

• N-Einsparung bis zu 5 % möglich

• Mehrertrag typischerweise 2-3%

• Erhöhte Proteingehalte (bis zu

1,5 %)

• Höhere N-Effizienz weniger N-

Überhang

Einsparung bei

Wachstumsregulatoren

• 5% Mehrertrag

• 5-6% Mitteleinsparungen

• Kombination mit Mehltau Mitteln

macht Sinn

Weitere Vorteile

• Homogenere Bestände

• erleichterter Drusch

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CROP SENSOR BASIC - Effekte

Konkrete Auswertungen

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CROP SENSOR BASIC - Effekte

Konkrete Auswertungen

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CROP SENSOR BASIC - Effekte

Konkrete Auswertungen

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Warum CROP SENSOR BASIC?

Vorteile

• Einfache Montage, einfache Handhabung

• Bei Tag und Nacht einsetzbar

• Weltweit etablierte Sensorik

• Kombination aus zwei Berechnungsmethoden = Index

auf europäische Bedingungen angepasst

• Standortangepasste Düngung durch 2-Punkt-Kalibrierung

• Universell einsetzbar, da eigene Kalibrierung auch für

Wachstumsregler und Fungizide möglich

• Pflanzenbauliches Know-how des Betriebsleiters wird

eingebracht

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Hohe Variabilitäten in den Flächen findet man fast in jeder Region

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit !

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