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Twilight Magazin 2009 - Interview - Limited Booze Boys

Twilight Magazin 2009 - Interview - Limited Booze Boys

Twilight Magazin 2009 - Interview - Limited Booze

Limited Booze Boys im Interview | 03.12.2009 | Thorsten Zwingelberg | Reviews Wer Thüringen bereist, wird neben der Geburtsstadt der Weimarer Republik und dem Kyffhäuser sicherlich auch die ein oder andere schmackhafte Wurst verdrücken. Doch auch musikalisch braucht man sich im Freistaate nicht zu verstecken, denn die Limited Booze Boys haben unlängst ein neues, überaus gelungenes Album in die Läden gest ellt. Mit ihrer kraftvollen Mixtur aus Oi-Punk, Celtic Rock und dreckigem Rock`N´Metal öffnen die Tattoo- und Schottenrockfans eine neue musikalische Schublade und füllen die auch gleich bestens aus. Also habe ich Tom flugs ein paar Fragen geschickt und di e Jungs haben sie pflichtbewusst beantwortet. 10 Jahre, 5 Alben – zieht bitte einmal ein kurzes Resümee. Unser Resümee der letzten 10 Jahre: viel viel spaß an den Wochenenden haben den Kern der Band, und das sind Henning, Koppi und ich (Tom), extrem zus ammengeschweißt. Wir haben uns durch wöchentliche Probearbeiten in den Jahren auch musikalisch weiterentwickelt. Unseren Texten bleiben wir schon immer treu, da hat sich nie was geändert. Immer Themen die uns im Alltag beschäftigen. Wir machen weiter und freuen uns auf kommende Jahre. Wir hoffen noch viele partys rocken zu können. Alle weiteren Fakten beantworten eigentlich die nächsten Fragen. „10 Years“ ist auf dem bandeigenen Label veröffentlicht worden. Weshalb habt ihr euer eigenes Label gegründet? Welche Vor- und Nachteile verbinden sich damit? Wir haben deshalb ein Label gegründet, da man nicht so einfach von einem großen Label übernommen wird und wir sind nun mal nicht so eine Band die man in eine b estimmte Sparte einordnen kann. Es ist wesentlich einfacher für eine reine Oi -Band irgendwo unterzukommen. Es zählt für solche Labels doch nur der Verkauf. Vorteile sind, dass wir ungebunden sind. Nachteile: wir kommen nirgendwo rein, werden nicht geförder t und müssen ohne Management echt kämpfen. Ein Beispiel: hör dich mal quer durch den EMP Katalog; da ist manchmal so gruseliges Zeug drin, aber durch ein Label ist es einfach dort reinzukommen. Die Booze Boys Scheibe wirst du dort leider vergeblich suchen, obwohl ich denke, dass sie gekauft werden würde. (Mit Sicherheit –TZ). Ihr beschäftigt euch textlich mit den verschiedensten Dingen. Das reicht von nordischen Geschichten bis hin zu den Kultschraubern, den Ludolfs. Wer legt die Themen fest und wie? Welche Themen würdet ihr nicht anpacken? Wir greifen unsere Themen aus dem Leben auf, besprechen diese im Proberaum und entscheiden dann was geht und was nicht. Wir haben keinen Bock irgendwelche Politik in unsere Songs zu packen. 1. will ich nicht der Erzieher meiner Zuhörer sein. 2. soll unsere Mucke Spaß, Freude am Leben und Abfeiern rüberbringen und das geht meiner Meinung nach nicht wenn zu viel Ernstes darin vorkommt. Wir sind jedoch auch schon auf Themen