April 2009 - Lebendige Gemeinde

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April 2009 - Lebendige Gemeinde

Information und Orientierung

Ein Gott für

alle Fälle

Ein Gott für alle

Abschied von Geschäftsführer Erwin Damson

Der Bodenseehof

1. Quartal April 2009

www.lebendige-gemeinde.de


Aus dem Inhalt

Ein Gott für alle 4

Ulrich Parzany

Ein Gott für alle Fälle 5

Auch für die schwierigen Zeiten

im Leben

Renate Klingler, Cornelia Zeifang

Zum Abschied von Geschäftsführer 9

Erwin Damson

Jahrestagung 10

Ralf Albrecht

Der Bodenseehof 14

Denk an deinen Nächsten 18

Gerald Müller

Theo Sorg zum 80. Geburtstag 20

Impressum

Herausgeber und Bezugsadresse

Ludwig-Hofacker-Vereinigung, Saalstr. 6

70825 Korntal-Münchingen

Telefon: 0711/83 46 99, Fax: 0711/8 38 80 86

Weitere Exemplare können nachbestellt werden.

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Bankverbindungen

Ludwig-Hofacker-Vereinigung.

Postbank Stuttgart 81149 706

(BLZ 600 100 70) und

LB-BW 2 356 075 (BLZ 600 501 01)

Wir danken allen, die durch ihre Spende die kostenlose

Verteilung dieses Blattes ermöglichen. Wir bitten um vollständige

und deutliche Angabe der Anschrift auf den

Überweisungsvordrucken, damit wir Spendenquittungen

übersenden können. Wir sind ganz auf die Gaben der

Freunde angewiesen.

Redaktion

Ralf Albrecht, Thomas Binder, Erwin Damson,

Hans-Jörg Gabler,Traugott Messner

Gesamtgestaltung

Krauss Werbeagentur, 71083 Herrenberg

Druck und Postzeitungvertrieb

St.-Johannis-Druckerei,

Postfach 5, 77922 Lahr-Dinglingen

Bildnachweis

Titelbild istockphoto.com, LG, privat

Internet www.Lebendige-Gemeinde.de

eMail info@lebendige-gemeinde.de

Termine

Termine

Mai

08. - 10. Mai Jugendtreffen, Württembergischer

Brüderbund, Friolzheim

10. Mai Familien-und Freundestag, CVJM Walddorf

16. Mai Christlicher Pädagogentag, Walddorfhäslach

17. Mai Kindermissionsfest 1 der Liebenzeller Mission

21. Mai Kindermissionsfest 2 der Liebenzeller Mission

21. Mai Jahresfest Forum Schönblick, AGV

21. Mai Stuttgarter Konferenz für Weltmission,

Hilfe für Brüder/ Christliche

Fachkräfte International/ CoWorkers

30. - 31. Mai Pfingstjugendtreffen in Aidlingen

31. Mai Pfingstmissionsfest der Liebenzeller Mission

Juni

01. Juni LGV – Gemeinschaftstag , Bad Liebenzell

06. – 07 Juni Freundestreffen "ReachAcross" (Missionsmannschaft

Rotes Meer) Freizeitheim Aichenbach,

Schorndorf

11. Juni Christustag der LHV und der Evangelischen

vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden

in 16 Städten; Jugendchristustag im CVJM

Haus Stuttgart, Büchsenstr.

21. Juni Einweihung Neubau, Albrecht-Bengel-Haus

21. Juni Stuttgarter Jugendgottesdienst, Stiftskirche

21. Juni Jahresfest, Evangeliumsdienst für Israel, Leinfelden

20 - 21. Juni Jahresfest Vereinigte Kamerun-und Tschadmission,

nabern

21. Juni Jahresfest Missionsschule Unterweissach

27. Juni Jugendmissionstag der DMG, Buchenauerhof

28. Juni Jahresfest der Evang. Karmelmission in Schorndorf,

Stadtkirche

28. Juni JUFA-Landesverbandstreffen in Dobel,

SWD/EC-Verband

28. Juni Jahresfest Eusebia – Missionsdienste, CVJM Haus

Stuttgart

Juli

02. – 04. Juli Tagung der Landssynode, Stuttgart

03 – 05. Juli Jugend und Gemeinschaftstreffen, Sechselberg, SGV

10. –12. Juli Landesjugentreffen, AGV, Forum Schönblick

29.Juli – 02. Aug. Allianzkonferenz der DEA, Bad Blankenburg

Deshalb ist die Sache dran...

Ein Gott für alle Fälle

So lautete das Thema der Hofacker-Jahrestagung am 7. Februar diesen Jahres. In den

Tagen, in denen dieses Heft entstand, geschah in Winnenden der grausame Amoklauf,

in dem ein Siebzehnjähriger fünfzehn Menschen und sich selbst erschoss. Die Menschen

sind von Trauer und Betroffenheit wie gelähmt. Unter den Trauernden und Betroffenen,

die Kerzen aufstellten, waren immer wieder Plakate zu lesen »Wo warst du, Gott?« oder

»Warum?« Ist Gott auch für diesen Fall zuständig? Die Antwort können wir nicht geben,

aber es war für mich beeindruckend wie bei allen Klagen und Vorwürfen Gott gegenüber

gerade Gott selbst, seine Nähe, die christliche Gemeinschaft, die Seelsorger und die Kirche

gesucht wurden! Daran können wir sehen, dass der Gott für alle Fälle auch gerade der

Gott für diesen Fall ist, der Gott des Trostes, des Zuspruchs und der Hoffnung.

Dass der Gott für alle Fälle gerade auch für die schwierigen Zeiten im Leben da ist, davon

berichten Cornelia Zeifang und Renate Klingler in ihrem Bericht in diesem Heft.

Das Hauptreferat bei der Hofacker-Jahrestagung von Ulrich Parzany »Ein Gott für alle«

gab wertvolle und weiterführende Impulse für die aktuelle Diskussion, ob der christliche

Gott ein Gott für alle ist oder eben einer unter vielen. Können oder dürfen wir als Christen

die Behauptung, dass es nur einen Gott gibt überhaupt noch aufstellen, ohne gleich als

Fundamentalisten bezeichnet zu werden? Wer aufmerksam Tendenzen schleichender Islamisierung

in Europa wahrnimmt, kann beobachten, dass solchen Behauptungen immer

weniger Toleranz gewährt wird, da sie als diskriminierend angesehen werden. Ein Gott für

alle? Einen kurzen Einblick über diesen Vortrag lesen Sie in diesem Heft. Sie können den

Vortrag selbst aber als CD anfordern.

Was im kommenden Jahr für die Ludwig-Hofacker-Vereinigung wegweisendes Programm

sein wird, um den aktuellen Herausforderungen begegnen zu können und wie wir unser

Profil und unser Anliegen sinnvoll als Kirche und in der Kirche einbringen können,

das lesen Sie im Bericht des Vorsitzenden Dekan Ralf Albrecht.

Ich wünsche Ihnen viel Gewinn beim Lesen dieses Heftes

Ihr


Ein Gott für alle

Vortrag von Ulrich Parzany

auf der Jahrestagung der

Ludwig-Hofacker-Vereinigung

am 7. Februar 2009

in Korntal

»Ein Gott für alle Fälle?

Auch für die schwierigen

Zeiten im Leben?«

Arbeitsgruppe bei der Jahrestagung

der Ludwig-Hofacker

Vereinigung am 7.2.2009

Die Frage nach dem einen Gott für alle,

den Religionen und der Toleranz des

christlichen Glaubens ist ein Thema, das

seit Jahren die Gemüter bewegt. Ist unser

Gott ein Gott für alle Menschen? Wem gilt

sein Angebot? Und - haben wir Christen

nicht doch einen Exlusivanspruch? Sind die

Andern damit außen vor? Unser Gast ging

in seinem anspruchsvollen und provozierenden

Referat dieser Fragestellung nach.

Über die moralische Begründung der Kritik

des christlichen Glaubens entwickelte er in

mehreren Schritten die These, dass sich in

Jesus Christus der eine und einzige Gott für

alle Menschen offenbarte. Er wehrte sich

gegen den Generalverdacht, dass religiöse

Gewissheit zum Fundamentalismus führen

müsse.

Auch gäbe es keine Veranlassung, aus

falsch verstandener Toleranz gegenüber

anderen Religionen auf den Wahrheitsanspruch

des christlichen Glaubens zu

verzichten.

Aus diesen mehr apologetischen Ausführungen

entwickelte der Referent den

christlichen Auftrag zur Weitergabe des

Glaubens durch Evangelisation und Weltmission,

weil Jesus Christus der Schöpfer,

Erhalter, Retter, Richter und Vollender des

Kosmos sei. Damit sei der Gott der Bibel

ein Gott für alle, ob die Menschen ihn nun

annehmen oder nicht.

In einem weiteren Teil seines Vortrags

mahnte Ulrich Parzany die Beteiligung der

Christen in der Politik an. Unsere Positionen

müssten öffentlich und profiliert in der

Öffentlichkeit vertreten werden. Dies würde

zur Stärkung eines ethischen christlichen

Grundkonsenses in der demokratischen

Gesellschaft beitragen. Das wiederum

würde der Berufung der Christen, nämlich

Salz der Erde zu sein, entsprechen.

Liebe Leser und Leserinnen,

wir haben versucht, den Vortrag von Ulrich

Parzany in gedruckter Form wiederzugeben.

Das hätte den Rahmen dieser Ausgabe

gesprengt. Wer den Redner kennt, weiß,

dass er fast frei redet. Wir haben seine

Stichworte zu den einzelnen Thesen vorliegen.

Diese können wir Ihnen zukommen

lassen oder Sie können diese unter der

Rubrik www.Lebendige-Gemeinde.de

herunterladen.

Sollten Sie am ganzen Vortrag interessiert

sein, können Sie bei uns eine CD oder eine

Kassette anfordern.

Unsere Telefon-und Faxnummern wie auch

unsere E-Mail Adresse finden Sie auf

Seite 2.

Hinführung

Was bleibt in schwieriger Zeit, in schwierigen

Lebenssituationen? Was trägt, wenn

nichts mehr trägt? Was hält, wenn nichts

mehr hält? Woran können wir uns halten,

wenn alles wankt? Was bleibt uns, wenn

uns alles aus den Händen gleitet.

Hilflosigkeit – statt eigenständigem Agieren;

Kranksein – statt »Hauptsache g´sund«,

Scheitern und Scheidung – statt Liebe und

Vertrauen; Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche

Wertlosigkeit und gesellschaftlicher Ballast

– statt Leistung und Erfolg. – Was bleibt?

Bildbeschreibung:

Boot im Sturm

Ein Boot, eine Nußschale, ein Untier. Mit

Bug, Heck und Segelstange durchbricht es

den Rahmen. In diesem Rahmen herrschen

Cornelia Zeifang,

Laichingen

Renate Klingler,

Bad Urach

wilde Schwünge, schräge Linien, Sturm.

Lähmende Angst steht in den Gesichtern

der vielen im Boot. Sie starren gebannt

nach vorn und oben. Von dort kommt das

Unheil. Und während sie starren, scheint

das Boot sich wie ein Untier in die Tiefe

zu stürzen, seine Ladung ins Verderben

reißend. Weit aufgerissen ist das Maul am

Bug, weit aufgerissen sein Auge. Die Ruder

hängen sinnlos über dem Wasser, sie sind

zu Flossen des Ungeheuers geworden. Das

Heck züngelt wie ein Drachenschwanz.

Die Segelleinen haben sich losgerissen.

Das Segel schlägt im Wind als klägliche

Triumphfahne über das, was Menschen

vermögen. Das Boot ist zum Feind der

eigenen Mannschaft geworden. Es gibt kein

Entrinnen.

4 5


Nur einer wendet sich. Dort, wo die Diagonalen

des Bildes sich kreuzen, liegt seine

übergroße Hand auf der Schulter dessen,

der unberührt bleibt von Schrecken und

Todesnot. Größer als alle anderen, mit dem

Zeichen des Kreuzes im Heiligenschein und

einem Gewandmuster von je drei Punkten

als Hinweis auf die Dreieinigkeit – Vater,

Sohn und Heiliger Geist – so hat der

Mönchsmaler Jesus gezeichnet. Dessen

Ärmel hängt weit, senkrecht herab, schlägt

nicht im Sturm, wie eine Richtschnur, wie

ein Lot hängt er über der Bootswand.

Unser Lot? Richtschnur für uns?

Fast 1000 Jahre ist dieses Bild alt, fast

2000 Jahre seine Geschichte: (Mk 8,

23-27): Und am Abend desselben Tages

sprach er zu ihnen: Lasst uns hinüberfahren.

Und sie ließen das Volk gehen und

nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und

es waren noch andere Boote bei ihm. Und

es erhob sich ein großer Windwirbel, und

die Wellen schlugen in das Boot, so dass

das Boot schon voll wurde. Und er war

hinten im Boot und schlief auf einem Kissen.

Und sie weckten ihn auf und sprachen

zu ihm: Meister, fragst du nichts danach,

dass wir umkommen? Und er stand auf

und bedrohte den Wind und sprach zu

dem Meer: Schweig und verstumme! Und

der Wind legte sich, und es entstand eine

große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was

seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen

Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und

sprachen untereinander: Wer ist der? Auch

Wind und Meer sind ihm gehorsam!

Wie war das, damals in diesem Boot? Es

war eine harte Schulbank für diese gestandenen

Männer, diese Fachleute. Nach

einem Predigttag ihres Meisters, einem

Tag intensiver Jüngerschulung waren sie

mit ihm ins Boot gestiegen. Und dann,

völlig überraschend, gleichsam aus heiterem

Himmel, beginnt der Sturm. Ja, wenn

man von den Schwierigkeiten, von den

Fällen des Lebens nur vorher wüsste...,

dann könnte man ja gewisse Vorkehrungen

treffen, sich ja schon mal wappnen. Nicht

umsonst sprechen wir von den »Stürmen

des Lebens«. Die brechen immer unerwartet

über uns herein.

Wie ist das mit den schwierigen Lebenslagen

bei uns? Sind wir nicht alle Meister

im Überleben? So schnell wirft uns doch

nichts um. Ja, es gibt Situationen, die uns

zunächst lähmen, das erste Entsetzen

macht den Kopf leer und die Hände kraftlos.

Aber dann ist der zweite Gedanke: »Da

muss man doch was tun!« Und wir legen

los in hektischer Aktivität, greifen zu allen

uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten:

Unserer eigenen Kompetenz, dem Ruf

nach den Profis, den technischen Möglichkeiten,

dem medizinischen Fortschritt,

nächtelangen Selbstgesprächen ... Es dauert

lange, bis wir realisieren: Wir schaffen´s

nicht. Das Wasser reicht schon bis zum

Hals. Wir gehen unter.

Soweit waren die Jünger. Wir schaffen´s

nicht. Wir gehen unter. Die Wellen schlagen

mit solcher Macht ins Boot, dass es schon

voll läuft.

Und dann, - ein Gedanke: Da ist noch

Jesus. Wo ist er? Hinten im Boot. Er schläft.

Das kann doch nicht wahr sein! Jesus

schläft hinten im Heck des Bootes auf

einem Kissen selig, den Schlaf des Gerechten.

Die ganze Anspannung und Erregung, ihre

nackte Angst bricht aus den Jüngern Jesu

heraus, als sie ihn wecken, und das Sturmgetöse

übertönend schreien sie ihn an:

»Meister, fragst du nichts danach, dass wir

umkommen?« (V 38) Sind wir dir egal? Ist

dir alles gleichgültig? Du schläfst und wir

kämpfen um´s Überleben. Kümmert es dich

nicht?

Es ist aus mit ihrer Kraft, sie sind am Ende

ihrer Möglichkeiten. Der Sturm ihres Lebens

hat ihnen alles aus der Hand geschlagen.

Ihr Lebensschiff ist dabei zu sinken. Da ist

keine Hoffnung mehr, nur noch Wut und

Zorn: »Sind wir dir egal?«

Es geht in unserem Abschnitt um Leben

und Tod. Markus berichtet von einem

Machtkampf in dieser Geschichte gegen

Angst und Tod.

Bildbeschreibung zu: Jesus

schläft im Boot

Ein kleines Boot mitten auf dem Wasser.

Es geht ein starker Wind; wir sehen eine

Welle, die fast den Bootsrand erreicht. Sie

sind dunkel und wild diese Wellen in dunkelblau

und grün, aber wir sehen auch, dass

diese Wasserwogen nicht stark sind, nicht

groß genug, dass sie das Boot bedrohen

könnten.

Auf diesen Wellen schwimmt ein kleines

Boot, gerade groß genug, dass sich ein

Mann darin hinlegen kann. Dieses Boot

hebt sich durch die hellen, leuchtenden

Farben von den dunklen Wellen wohltuend

ab. Es lenkt sofort den Blick auf sich, weg

von den Wellen hin zu diesem kleinen Boot.

Das Boot liegt sicher im Wasser, es ist nicht

bedroht und gebeutelt, reitet nicht auf den

Wellen als Spielball der Elemente, sondern

es liegt sicher und ruhig auf dem Wasser.

Auf dem Boden des Bootes liegt ein Mann,

ein Kissen unter seinem Kopf, die Beine

unter der Sitzplanke ausgestreckt. Friedlich

liegt er da und schläft. Er ist ganz in weiß

gekleidet und wir erkennen, dass

es Jesus ist. Seine Hände sieht

man nicht, die eine ist unter

seinem Kopf verborgen und die

Andere verschmilzt mit dem

Boden des Bootes. Er schläft, er

ist nicht geschäftig am Arbeiten,

dass dieses Boot auf Kurs bleibt,

seine Hände können ruhen.

Neben Jesus liegt ein Kissen.

Da ist noch ein Platz im Boot,

für einen der sich zu ihm legt.

6 7


Zum Abschied von

Geschäftsführer

Erwin Damson

Wer ist gemeint, wen lädt Jesus wohl ein

zu sich ins Boot zu kommen? Die Jünger?

Sie? Mich? Denken wir zurück an unsere

Geschichte aus Markus 8: Und er stand

auf und bedrohte den Wind und sprach zu

dem Meer: Schweig und verstumme! Und

der Wind legte sich, und es entstand eine

große Stille. Und er sprach zu ihnen: Was

seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen

Glauben? Sie aber fürchteten sich sehr und

sprachen untereinander: Wer ist der? Auch

Wind und Meer sind ihm gehorsam!

Dass Jesus mächtig ist, haben die Jünger

schon erfahren, aber jetzt? Selbst die Elemente

der Natur gehorchen ihm! Können

wir den Schrecken der Jünger verstehen:

Wer ist er? Wie mächtig ist er?

Wie gehen wir in unseren Sturmzeiten mit

unserem Glauben, unseren Glaubenserfahrungen

und Jesu Zusagen in der Bibel um?

Lassen wir uns einladen von diesem leeren

Kissen neben Jesus?

Könnten wir unsere Furchtsamkeit unsere

Angst verlieren, wenn wir in den Sturmzeiten

unseres Lebens uns vertrauensvoll

neben ihn in das Boot legen könnten?

Wenn wir wissen, glauben und vertrauen

könnten, dass ihm selbst Wind und Meer

gehorchen?

Den Platz im Boot auf diesem Bild empfinde

ich als einladend, die Farben signalisieren

mir, dort ist Wärme, da möchte ich

mich niederlegen. Stille und Ruhe strahlt

dieses Bild für mich auch aus, da spüre ich

keine Angst vor den Wellen, keine Panik,

sondern Gelassenheit und Friede. Ich muss

nicht mehr alles selber können - muss

mich nicht zusammenreißen, den Tapferen

spielen, immer wieder erklären, warum es

mir nicht gut geht, schreien oder kämpfen,

nein ich darf einfach loslassen, ausruhen

auf diesem einladenden Kissen, mich fallen

lassen und dann Geborgenheit und Frieden

erfahren in seiner Nähe.

Aber ist das wirklich so einfach – ich bin

ehrlich, ich erkenne mich eher wieder

in den Jüngern, denen der Sturm Angst

macht, die in Panik sind, die zu Jesus

schreien: Handle doch, da muss man doch

was tun! Und eher frage ich: Warum handelst

du nicht Jesus und bringst den Sturm

um mich herum zum Schweigen? Es fällt

mir schwer zu Jesus ins Boot zu steigen.

Haben Sie schon einmal diese Erfahrung

gemacht, in den Sturmzeiten Ihres Lebens

Ruhe und Gelassenheit zu erfahren?

»Im Grunde ist die Geschichte von dieser

abenteuerlichen Bootsfahrt eine Art Weihnachtsgeschichte.

Weihnachten heißt doch:

In Jesus von Nazareth steigt Gott zu uns

Menschen ins Boot, von jetzt an ist er mit

uns im gleichen Boot, mit uns auf der Fahrt

neuen Ufern entgegen, auch wenn wie hier

auf dem See Nacht und Sturm hereinbrechen.

Sie werden vielleicht einwenden: Ja, aber

jetzt ist doch Christus nicht mehr mit uns

im gleichen Boot, in der gleichen Welt, in

der gleichen Gefahr! Wirklich nicht?

Was besagt denn die Meldung von seiner

Auferweckung vom Tode anderes, als dass

er bei uns und mit uns auf dieser Welt

bleibt! Es ist der Auferstandene, der sagt:

»Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das

Ende der Welt«, bis wir am anderen Ufer

sind.

Glauben an Jesus Christus heißt also: an

seine Gegenwart glauben, heute und hier.«

(Kurt Marti EG S.1081)

Es war ein Paukenschlag, die Nachricht,

die sich Anfang des Jahres 2000 rasch

verbreitete: Erwin Damson wird der neue

Geschäftsführer der Hofacker-Vereinigung!

Was heißt der neue: überhaupt der erste,

den die Vereinigung je hatte. Und dann

übernimmt gleich ein Mann diesen Posten,

der in Württemberg eine gewisse

Berühmtheit erlangt hat als aufrechter

und geradliniger Vertreter der Lebendigen

Gemeinde in der Landessynode – und weit

über Württemberg hinaus als langjähriger

Geschäftsführer des Missionswerks »Licht

im Osten«. Was für ein Segen für Hofacker!

Nach fast 10 Jahren geht er diesen Herbst

nun in den Ruhestand.

Natürlich hat Erwin Damson die Geschäfte

geführt, hat gerechnet, verwaltet, organisiert,

geworben, gespart – alles auf eine

Weise, dass die Vereinigung solide dasteht

auch in schwierigen Zeiten. Dieser äußere

Erfolg hat viele Gesichter: Er hat Großereignisse

wie den Christustag auf dem

Killesberg organisiert; hat Kontakte in den

Bezirken geknüpft und gehalten, hat bei

Konflikten vermittelt und Ideen gegeben; er

hat unsere Zeitschrift nicht nur mit wichtigen

redaktionellen Impulsen bereichert,

sondern auch die Werbetrommel so erfolgreich

gerührt, dass eine Rekordauflage

erreicht werden konnte; er hat wichtige

gesellschaftliche Themen vorangebracht

wie etwa letzten Herbst bei der Begegnung

zwischen Journalisten und Kirchenleuten

in Leonberg; er hat Hofacker-Reisen ins

Leben gerufen und die »Württembergischen

Orientierungswochen« etabliert; und nicht

zuletzt hat er auf zahllosen Kanzeln des

Landes das Wort Gottes verkündigt.

Aber das Besondere, das jetzt den Abschied

besonders schwer macht, spielte sich auf

einer anderen Ebene ab: Erwin Damson

ist die Seele der Hofacker-Vereinigung.

Wer ihm einmal im Büro in Korntal über

die Schultern geschaut hat, wenn dort die

Fäden aus ganz Württemberg zusammenlaufen,

etwa bei einem Wahlabend zur Landessynode,

bekommt eine Ahnung davon.

Im Minutentakt klingelt das Telefon oder

Erwin Damson wählt selbst eine Nummer,

und kaum ein Anrufer, von Weikersheim

bis Ravensburg, ist darunter, den er nicht

duzt und bei aller Hektik am Ende des

Gesprächs mit einem herzlichen »Grüß au

dai Frau« oder einer Frage verabschiedet:

»Was hat dr Arzt gsagt? Geht’s dir wieder

besser?« Wie viel »Reich-Gottes-Arbeit«

über das Organisieren und Planen hinaus

im Zuhören, Ermutigen, Mahnen, Unterstützen

und in praktischen Ratschlägen

hier quasi nebenher geschah, ist kaum zu

ermessen. Und doch wäre Erwin Damson

selbst der letzte, der das gelten ließe: »Die

Freunde der Arbeit sind das größte Kapital,

das Hofacker hat«, sagte er bei seiner Verabschiedung

bescheiden, um gleichzeitig

beharrlich an die Arbeit zu mahnen: »Es gilt

immer wieder neu Lösungen zu suchen,

wie wir die wichtigste Botschaft der Welt

an den Mann bringen.« Gerade mit dieser

Beharrlichkeit in der Sache und seiner großen

Bescheidenheit im Blick auf die eigene

Person hat er die Ziele von Hofacker auch

in seiner Person verkörpert – und ist zum

Vorbild geworden.

8 9


Jahrestagung

der Hofacker-Jahrestagung am 7. Februar 2009

Nach der Übernahme des Vorsitzes

bei der Jahresversammlung 2008 gab

der neue Vorsitzende nun einen ersten

Überblick über die Aktivitäten und Ziele

der Ludwig-Hofacker-Vereinigung.

Wir geben den Bericht in gekürzter

Form wieder.

1. Entwicklungen der Hofacker-

Arbeit

Die auffälligste Entwicklung ist die Ausweitung

der Christustage auf insgesamt

16 Konferenzorte, darunter vier in Baden,

die in Zusammenarbeit mit der Evangelischen

Arbeitsgemeinschaft für Bibel und

Bekenntnis in Baden durchgeführt werden.

Durch die neuen Konferenzorte in Württemberg

wie Herrenberg und Blaubeuren,

kam es, mit Ausnahme des ersten Jahres zu

Dekan Ralf Albrecht

Nagold

keinem Rückgang der Besucher Dazu kam

der Jugendchristustag in Stuttgart als zentrales

Angebot für jüngere Leute.

Dabei geht es uns darum, dass wir mit dem

ewigen Gott Gemeinschaft haben, sein

Wort hören, mit ihm reden und dass wir

unseren Glaubensalltag durch alle Schwierigkeiten

hindurch bestehen.

Martin Luther hat einmal gesagt, dass den

Christen drei Dinge ausmachen: Oratio,

Meditatio, Tentatio – der Normalfall des

Christenlebens sind also drei lebendige

Vorgänge: Beten, Hören auf die Bibel und

Durchleben von Anfechtungen. Diese drei

Säulen der Hofacker-Arbeit wollen wir

durch die Christustage als Bibeltage stärken.

Daneben gibt es seit einigen Jahren das

Angebot der »Orientierungswochen« mit

»Schwarzbrotvorträgen« zu Glaubensthemen

und Glaubensfragen.

Die Auflage der Zeitschrift »Lebendige

Gemeinde konnte in den vergangenen

Jahren auf 27.000 Exemplare gesteigert

werden.

Dankbar möchte ich die Bezirksarbeit in

unserem Land erwähnen. Es wurde uns

durch Gottes Güte geschenkt, dass viele

ehrenamtliche Mitarbeiter an unseren Zielen

mitarbeiten. Unseren treuen Freunden

möchte ich ausdrücklich danken.

Dieses alles gilt es zu bewahren. Daneben

kommen gewaltige Herausforderungen auf

uns zu, an denen wir teilweise schon arbeiten.

Andere möchten wir unaufgeregt und

zielsicher angehen.

2. Für grundlegende Glaubenswahrheiten

einstehen

Unsere Aufgabe ist und bleibt, für das

reformatorische »Allein Christus, allein der

Glaube, allein aus Gnade, allein die Schrift«

einzustehen. Für diese Wahrheiten gilt es

immer wieder Kampagnen zu starten, um

sie wach zu halten und zu stärken. Das

macht niemand sonst hier in Württemberg!

Was können wir für das »Jesus-Thema«

tun? Und wie können wir die Bibel noch

stärker zu den Leuten bringen? Von der

Bibel leben wir. Die Bibel ist unsere Lebensnahrung.

Sie ist kein Muss, aber ohne sie

würden wir geistlich verhungern. Sie kann

niemals nur das Sahnehäubchen sein.

Kann das sein, dass wir uns an einer

bestimmten Art, die Bibel zu betrachten,

satt gegessen haben? Denn es kann doch

nicht sein, je an der Bibel satt zu werden.

Doch, wir werden an der Bibel immer satt.

Aber nie fertig.

3. Gemeinsam geht’s besser

Unsere Stärke ist es, die einzelnen Gemeinden,

freien Werke, Gemeinschaften und

Gruppen im Blick zu haben – wie können

wir sie mehr vernetzen? Es ist und bleibt

unser Ziel: »Gemeinden und Gemeinschaften

– gemeinsam geht’s«. Hier müssen wir

noch mehr das Gemeinsame suchen und

gleichzeitig die unterschiedlichen Wege

nebeneinander stehen lassen.

Philipp Melanchthon hat im Augsburger

Bekenntnis klar gelegt, was zur Einheit der

Kirche notwendig ist: die Verkündigung des

Evangeliums und die Verwaltung der Sakramente

nach dem durch Jesus gegebenen

ordentlichen Auftrag. Alles andere ist nicht

gleichrangig. Parochie oder Nicht-Parochie;

Gemeinschaft oder Gemeinschaftsgemeinde;

allein ergänzende freie Werke

oder Werke, die einen sehr weiten Bereich

kirchlicher Arbeit abdecken. Solange der

gemeinsame HERR in der Mitte steht,

stimmt alles. Und wenn wir noch so sehr

über die Formen streiten.

4. Wir sind und bleiben eine

Pro- und keine Contrabewegung

Wo wir uns gegen Entwicklungen stellen,

tun wir dies wegen der biblischen Wahrheit.

So engagieren wir uns auch weiterhin

intensiv in der Familienpolitik. Wir werden

im Oktober zusammen mit den APIs eine

Tagung verantworten, in der wir noch einmal

gemeinsam nachfragen: Was hat es

mit den sich scheinbar auflösenden Rollenbildern

von Mann und Frau auf sich? Wie

steht die Bibel zu »Gender Mainstreaming«,

eine Art geschlechtsneutrale Menschlichkeit,

die folglich dann auch möglich macht,

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dass Familie alles sein kann, was zwei oder

mehr Menschen egal welchen Geschlechts

für eine egal wie lange Zeit zusammenhält?

Gott schuf den Menschen zu seinem

Bild, zum Bilde Gottes schuf er ihn – und

er schuf sie als Mann und Frau. Und Gott

segnete sie und sprach: Seid fruchtbar

und mehret euch. Darauf liegt der bleibende

Segen Gottes. Deshalb sind wir Pro

Ehe und Pro Familie und unterstützen die

Aktion »treueliebe.net«. Wie können wir

Leute ermutigen, in ihrer Ehe in Treue und

Liebe zusammenzubleiben und durch ihre

Treue auch die Liebe neu zu entfachen?

Treue als Wert an sich, der Grundstock der

Liebe ist, gehört neu betont.

Wir sind eine Pro-Bewegung, weil wir uns

nicht mit der Frage beschäftigen wollen,

wie lange wohl dies und jenes noch besteht

– gerade kirchlich. Wir harren nicht aus am

Sarg der sterbenden Kirche, sondern wir

beten um Leben in der Kirche durch Gottes

Wort und Geist.

5. Neue Profilierung des »lutherischen

Pietismus«

Diese Art zu glauben ist eine Marke, eine

wegweisende bibelbezogene Glaubensprägung,

die biblisch, landeskirchlich, christuszentriert,

sakramentsfreundlich und

auf persönliche Bekehrung und Hingabe

ausgelegt ist. Mit dieser Prägung stehen

wir nicht in der Fundamentalismusecke,

sondern in der Mitte, mitten im Kern des

Evangeliums.

Dazu bedarf es einer Offensive in Sachen

»Öffentlichkeitsarbeit« – hinein in kommunale,

wirtschaftliche, gesellschaftliche,

diakonische Zusammenhänge.

Wo sind heute die leitenden Menschen und

Identifikationsfiguren, die die besonderen

Aufgaben des Pietismus einer breiten

Öffentlichkeit werbend vermitteln? Es muss

keiner verstohlen sagen, dass er Pietist sei.

6. Neue Wege in der Verkündigung

und im Gemeindeaufbau

Was müssen wir heute tun, damit Menschen

zum Glauben kommen und im Glauben

bleiben und wachsen? Dazu brauchen

wir neue grundlegende missionarische

Ansätze. Wir wollen einen deutlichen

Akzent setzen für den missionarischen

Gemeindeaufbau und gegen eine übertriebene

Methoden- und Management- und

Betriebswirtschaftsgläubigkeit, sei sie aus

Amerika oder aus dem EKD Papier: »Kirche

der Freiheit.«

Wir sind aufgerufen, Wege zu finden, wie

Wachsende Kirche gerade hier in Württemberg

noch weiter und noch breiter

Platz findet. In Greifswald gibt es seit 2004

das Institut zur Erforschung von Evangelisation

und Gemeindeentwicklung. Was

es für Mecklenburg-Vorpommern schon

erforscht hat, maßgeblich unter Mitwirkung

eines Württembergers, nämlich des

wissenschaftlichen Geschäftsführers PD

Dr. Johannes Zimmermann, das gilt es jetzt

auf eine spezielle Württemberger Lösung

mit doch ganz anderen Verhältnissen zu

übertragen.

Wäre dazu ein missionarischer Gemeindebau-Kongress,

initiiert durch den Pietismus,

etwa 2011 oder 2012 hilfreich?

7. Zukunftsinitiative jüngere

Generation

Die jüngere Generation wächst nach. Doch

sie fragt sehr genau nach unserer Haltung

ihnen gegenüber. Sie fragt besonders

danach, wie echt wir es meinen. Und sie

entlarvt zielsicher alle unechten Lippenbekenntnisse.

Jugendtreffen, Jugendverbände,

Jugendgottesdienste, Jugendmissionskonferenz,

Jugenddiakoniefestivals – es

gibt viele hervorragende Ansätze. Aber es

bleibt eine Aufgabe, die Identifikation mit

den Grundanliegen des Pietismus voranzubringen.

Und das kann nur sein, indem wir

Älteren hören, hinschauen, ein echt weites

Herz ständig pflegen und Jüngere an der

Verantwortung mit beteiligen. Wie kann

solch eine »Zukunftsinitiative« des Pietismus

praktisch aussehen? Fangen wir mit

einem runden Tisch an, zu dem wir jüngere

Verantwortungsträger einladen und mit

ihnen darüber reden, was sie für die geistliche

Zukunft unserer Gemeinschaften und

Gemeinden (und für das »Dach« Hofacker)

wichtig finden.

8. Das Kreuz Christi ist und

bleibt unsere Mitte

Auf den Plakaten zum Christustag am 11.

Juni 2009 ist ein rotes Kreuz zu sehen, das

nicht mit dem typischen »Roten Kreuz« verwechselt

werden darf. Unser Thema »Jesus

heilt« weist uns zu der weltumspannenden

Botschaft, dass am »Kreuzesstamm« das

Heil der Welt umfassend geschehen ist.

Daran halten wir fest und das ist unsere

Mitte, die wir nicht genug weitergeben

können – allein Jesus, den Gekreuzigten.

Was uns angeht, da steht es um uns zu

Gott wie bei jenem Jungen, der mit seinem

Vater im Gebirge spazieren geht. Sie

kommen an einen Wildbach, knapp einen

Meter breit. Der kleine Junge jammert: jetzt

müsste doch ein kleines Brückle da sein,

damit die Kluft überwunden werden kann.

Und was geschieht? Der Vater stellt sich,

die gespreizten Beine auf beiden Seiten des

Baches, und hebt den kleinen Jungen auf

die andere Seite.

Das hat der Mittler gemacht. Er hat uns

zurückgebracht auf die Seite Gottes. Und

die Brücke von der einen auf die andere

Seite ist das Kreuz. Jesus heilt am Kreuz.

Jesus heilt den Riss, den Graben zwischen

Gott und uns. Jesus heilt unsere Schuld.

Und Jesus trägt unsere Krankheit, lud auf

sich unsere Schmerzen. Durch sein Kreuz

können wir sogar die schwierigsten Zeiten

durchstehen, weil sein Kreuz uns durch

trägt. Jesus heilt sogar einmal endgültig.

Davon leben wir. Und davon sagen wir

weiter.

12 13


Ein Stützpunkt des Evangeliums am

schwäbischen Meer – Der Bodenseehof

und die Fackelträger

Seinen Anfang hatte der Bodenseehof

1962 unter der Leitung von Rev. Charles

Moore, der bis zu seinem Tod im Jahre

1995 Leiter des Zentrums blieb.

Der Bodenseehof ist ein gemeinnütziger

eingetragener Verein mit 23 Mitgliedern.

Wir sind eine internationale und überkonfessionelle

Dienstgemeinschaft, die evangelistisch

arbeitet. Zudem gehören wir der

Vereinigung Torchbearers International an

(früher auch unter dem Namen »Capernwray

Missionsgesellschaft der Fackelträger«

bekannt), die von Major Ian Thomas

gegründet wurde. Seit den Anfängen in

Capernwray Hall im Nordosten Englands

hat sich der Dienst der Torchbearers International

weiterentwickelt und reicht heute

von Bibelschulen bis hin zu Freizeitzentren

in der ganzen Welt. Wir sind mit diesen

Fackelträger-Bibelschulen und Freizeitzentren

eng verbunden.

Was macht der Bodenseehof?

Die Arbeit am Bodenseehof ist sehr vielseitig.

Im Herbst und Winter (September

- März) bietet der Bodenseehof in seinem

Programm eine 6-monatige Englischsprachige

Kurzbibelschule an. Die etwa

90 - 100 Bibelschüler kommen aus verschiedenen

Ländern der Welt. Der Unterricht

wird von Dozenten aus der ganzen

Welt (unter anderem von Dozenten der

anderen Fackelträgerzentren) gehalten.

Das Hauptanliegen des Unterrichts ist es,

JESUS CHRISTUS durch die ganze Schrift

groß zu machen und den Bibelschülern

das praktische Christsein nahe zu bringen.

Das Gehörte soll dann auch durch ein facettenreiches

Einsatzprogramm in die Tat

umgesetzt werden, damit die Bibelschüler

Jesu Handeln in ihrem Leben praktisch

erfahren. Viele Gemeinden laden uns ein,

um bei ihnen Schuleinsätze und Offene

Abende durchzuführen.

Das Zusammenleben der unterschiedlichen

Kulturen am Bodenseehof ist recht spannend

und diese Vielfältigkeit bringt viele

neue Sichtweisen und Erkenntnisse.

Nach Ende der Bibelschule, im Zeitraum

vom April bis Juli, durchlaufen ca. 1500

Konfirmanden unsere Freizeiten am

Bodenseehof. Diese Arbeit ist einer unserer

Schwerpunkte. Die Jugendlichen im Alter

von 13 -15 Jahren kommen aus vielen verschiedenen

Hintergründen, in denen der

Glaube an JESUS CHRISTUS oft keine große

Rolle spielt. Unser Anliegen ist es, ihnen

in den 3 bis 6 Tagen, die wir mit ihnen

verbringen können, ein Leben mit JESUS

CHRISTUS real und lebendig vorzustellen

und vorzuleben. Auch die »5 English Days«

in den Pfingstferien sind mittlerweile ein

wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Besondere

musikalische Unterstützung bekommen

wir dabei von 6 Bibelschülern, die nach

der Bibelschule noch ein halbes Jahr bleiben

und das Spring-Sing-Team bilden. In Zusammenarbeit

mit unseren Vollzeitmitarbeitern

gestalten sie die Konfirmandenfreizeiten und

helfen bei den anderen Freizeiten mit.

Im Sommer bieten wir hauptsächlich Sommerfreizeiten

mit einem bunten Kinderprogramm

sowie eine Jugend- und Fußballfreizeit an. Hier

ist es uns wichtig, die Freizeit unter Gottes

Wort zu stellen und unsere Gäste zu ermutigen,

Jesus Christus besser kennen zu lernen

und in der Beziehung zu Ihm zu wachsen.

Neben dem Freizeitprogramm, bei dem wir

viele Gäste aus verschiedenen Teilen Deutschlands

und der Welt beherbergen, wollten wir

auch gern in unsere direkte Nachbarschaft

hineinwirken. So veranstalten wir einmal im

Monat einen Offenen Abend »The Crossing«,

den unsere Bibelschüler und Mitarbeiter

14 15


gestalten. Dazu laden wir unsere Nachbarn

und Menschen aus der nahen Umgebung

ein. Seit Mai 2007 bieten wir auch monatlich

einen Kinderbrunch am Bodenseehof

an, zu dem viele Kinder aus unserer Nachbarschaft

kommen. Ein anderer Zweig

ist unsere Migrantenkinderjungschar, die

schon seit dem Jahr 2000 besteht. Es ist

unser Anliegen und unser Gebet, dass der

Same früh in die Kinderherzen gesät wird

und dass Gott daraus eines Tages eine

wunderbare Frucht entstehen lässt.

Wie groß ist der Bodenseehof?

Unser Haus verfügt über rund 100 Betten,

mehrere Versammlungsräume in unterschiedlichen

Größen, eine kleine Buchhandlung

(mit deutsch- und englischsprachiger

Literatur) und einen Kiosk. Verschiedene

Freizeitangebote (Tischtennis und Tischfußball,

Billard, Fahrrad-, Kanu- und Kajak-

Verleih, Sauna, Bibliothek) sorgen für einen

abwechslungsreichen Aufenthalt.

Wo ist der Bodenseehof?

Der Bodenseehof, liegt am Ufer des Bodensees,

wo Deutschland, Österreich und die

Schweiz aufeinander treffen. Das Zentrum

befindet sich in Fischbach, einem Vorort

von Friedrichshafen, etwa 6 km vom Stadtkern

entfernt.

Die zentrale Lage ermöglicht unseren

Gästen und Studenten das bequeme Erreichen

größerer Städte in der Umgebung und

schafft einen ausgezeichneten Ausgangspunkt

für das Reisen innerhalb von Europa,

was für unsere Bibelschüler besonders

interessant ist.

Bei all unseren Diensten möchten wir als

Fackelträger die Fackel des Evangeliums

weitertragen und das können wir nur, weil

JESUS CHRISTUS, die Hoffnung der Herrlichkeit,

in uns lebt.

»Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern

Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe

im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den

Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich

selbst für mich dahingegeben.«

Galater 2,20

Bibelschule und Christliches

Jugendzentrum

BODENSEEHOF

Ziegelstr. 15

88048 Friedrichshafen

Tel.: 07541-95090

Fax: 07541-950988

e-mail: freizeiten@bodenseehof.de

www.bodenseehof.de

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»Denk’… – an deinen Nächsten!«

Was bringt knapp 5000 zumeist junge

Leute aus ganz Deutschland in Stuttgart

zusammen, um sich einen Tag lang mit

Gottes Wort und dem Thema »Weltmission«

zu befassen und sich dabei ganz konkret

zu fragen: könnte ich damit gemeint sein,

wenn Jesus uns auffordert: »Geht hin in

alle Welt!«?!? Die Antwort lautet: JuMiKo,

die Jugendkonferenz für Weltmission, die

am 11. Januar 2009 nun schon zum 16. mal

in Stuttgart stattfand.

»Denk’… - an deinen Nächsten!«

So lautete das Motto in diesem Jahr und

machte schon deutlich, dass es bei dem

Ruf in die Mission und der Bereitschaft,

auch wirklich zu gehen, nicht damit getan

ist, auf den Tag zu warten, an dem man ins

Flugzeug steigt, um dann als Missionar in

Afrika oder Asien tätig zu werden. Viele der

24 Vorträge und Bibelarbeiten dieses Tages

machten deutlich, dass sich unser Denken

und unsere Haltung zum Nächsten zuerst

mal da ändern muss, wo wir jetzt leben.

So wies auch Theo Lehmann in seinem

Vortrag »Der Nächste bitte!« darauf hin,

dass auf die Frage an Jesus: »Wer ist denn

mein Nächster?« die Antwort lautete: »Wem

kannst du zum Nächsten werden?« Wenn

Jesus uns auffordert: »Du sollst den Herrn

deinen Gott lieben und deinen Nächsten

wie dich selbst«, so sei das kein Befehl,

Gefühle zu produzieren, sondern anderen

mit Taten zu begegnen, die Liebe zum

Ausdruck bringen. Und dazu gehöre eben

tätige Nächstenliebe und das Weitersagen

der Botschaft von der Liebe Gottes zu uns

Menschen, die Er uns nicht gezeigt hat,

indem Er uns eine »I love you«-SMS auf’s

Handy geschickt hat, sondern indem Er seinen

Sohn für uns am Kreuz sterben ließ.

So weitete sich der Blick und Horizont bei

den Besuchern und Zuhörern, anfangend

vom dem, was vor der Haustür und in der

nächsten Umgebung gefragt ist (»Sei ein

Schulbeweger«: Schülerbibelkreise), hin zu

aktuellen Initiativen in Deutschland (Sabine

Ball von der Aktion »Stoffwechsel« in

Gerald Müller

Christliche Fachkräfte

International

Dresden), Europa (Nicolas Kessely: »Komm

herüber und hilf uns – als Missionar in

Frankreich«) bis zum zentralen Thema des

Tages: Weltmission. Aufmerksam verfolgten

die meist jugendlichen Besucher

die verschiedenen Bibelarbeiten, Vorträge

und Seminare über Einsatzmöglichkeiten

im Ausland. Das große Interesse spiegelte

sich auch an den Informationsständen in

der Messehalle wieder. Es herrschte den

ganzen Tag über dichtes Gedränge an den

Ständen der ca. 60 Missionswerke, theologischen

Ausbildungsstätten und evangelistischen

Initiativen. Vorgestellt wurden

Möglichkeiten für Kurzzeit- und Langzeiteinsätze.

Und der Bedarf an Mitarbeitern

ist riesig: über 2000 offene Stellen bei

den Missionswerken im deutschsprachigen

Europa fordern uns heraus, dem Ruf Jesu

»Geht hin!« zu folgen.

Bei den jungen Leuten sind vor allem Kurzzeiteinsätze

sehr gefragt. Viele Schüler

zieht es nach der Schule für ein Jahr ins

Ausland, ohne dass sie immer genau sagen

können, was sie eigentlich konkret machen

wollen. Da hilft es, sich auf der JuMiKo

über Möglichkeiten für einen Einsatz zu

informieren und die eigenen Wünsche und

Vorstellungen mit dem zu vergleichen, was

an offenen Türen und auch an konkretem

Bedarf vorhanden ist. Das kann dann

durchaus eine Tätigkeit oder ein Ort sein,

an den man vorher noch nicht gedacht

hatte, wo man aber mit seinen Gaben

optimal hinpasst. Und da die JuMiKo eine

in dieser Form einzigartige Gelegenheit

bietet, braucht man sich nicht zu wundern,

dass sich Besucher selbst aus Saarbrücken

dafür nach Stuttgart auf den Weg machen;

oder wenn Eltern von jungen Missionaren

eigens aus Berlin anreisen, um auf der

JuMiKo einen besseren Eindruck davon zu

bekommen, was ihre Kinder da eigentlich

vorhaben und welche Missionsgesellschaft

ihnen dabei zur Seite steht.

Abschluss und Höhepunkt des Tages bildete

die Aussendung von 70 Missionaren,

die teils zum ersten Mal an ihren Einsatzort

gehen, teils im Anschluss an die JuMiKo

wieder an ihren Einsatzort zurückkehrten.

Der Dank der Veranstalter galt nicht nur

den Teilnehmern, Rednern und Ausstellern

der Jugendmissionskonferenz, sondern

auch der Messegesellschaft für die gute

Zusammenarbeit, und nicht zuletzt der

Ludwig-Hofacker-Vereinigung, die mit ihrer

finanziellen Hilfe entscheidend mit dazu

beiträgt, dass die JuMiKo in dieser Form

überhaupt stattfinden und so für die vielen

jungen Leute zum Segen sein kann.

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Evangelist, missionarischer Theologe, Verkündiger, Kirchenmann

Theo Sorg zum 80. Geburtstag

Als Landesbischof der Evangelischen Kirche

war es Theo Sorg nicht zu wenig, Bruder

der »kleinen Leute« zu sein. Er war und ist

ein Mann des Volkes.

»Christus vertrauen – Gemeinde erneuern«,

diese wichtige Veröffentlichung von ihm

war sein Programm, ob als Stuttgarter

Jugendpfarrer oder als Leiter des württembergischen

Jugendwerks, als Pfarrer und

erst recht als Prälat von Stuttgart und Prediger

auf der ersten Kanzel Württembergs

der Stuttgarter Stiftskirche.

Theo Sorg hat mit anderen zusammen die

Synodalgruppe »Lebendige Gemeinde« im

Vorfeld der Synodalwahl 1971 gegründet

in einer Zeit, als auch die innerkirchlichen

»Achtundsechziger« alles auf den Kopf stellen

wollten.

Als Theologischer Referent des Oberkirchenrates

und späterer Landesbischof

hat er auf vielen Kanzeln unseres Landes

gepredigt und mit seiner Botschaft vielen

Menschen Mut gemacht.

Theo Sorg hat unvorstellbar vieles angestoßen,

was vermutlich in den offiziellen

Ehrungen wenig erwähnt werden wird.

Denn er war auch bei der Gründung des

Albrecht-Bengel-Hauses, er brachte das

Deutsche Lausanner Komitee zusammen, er

gab entscheidende Impulse für »ProChrist«,

er war der Motor im Arbeitskreis »Lebendige

Theologie«, er stieß eine Aktualisierung

des »Pietismus-Reskriptes« an, er ermutigte

zu »Zweitgottesdiensten«. In den meisten

dieser Fälle gab er die Impulse, übergab

aber dann vertrauensvoll die Zügel anderen

zum Weitermachen.

In kritischen, schwierigen Zeiten ist er

dafür eingetreten, nicht »Kirche« zu sagen,

wo von »Christus« gesprochen werden

muss und auch nicht private Frömmigkeit

zu pflegen, wo die »Kirche« des Vertrauens

und der Mitarbeit bedarf. »Kirche muss Kirche

von Jesus Christus bleiben!«

Zum 80. Geburtstag von

Maria Nürnberger

Maria Nürnberger hat im Korntaler Altenzentrum

am 21. März ihr 80. Lebensjahr

vollendet. Dass das Evangelium von Jesus

gesagt und gehört wird – auch durch all

die Aktionen der Ludwig-Hofacker-Vereinigung

und auch durch die Tätigkeit der

Lektoren, das war der Geschäftsstellenleiterin

der Hofacker-Vereinigung in all den

Jahren ihrer Wirksamkeit wichtig. Wir sind

unserem Herrn dankbar für Ihren treuen

Einsatz

über viele

Jahre.

Kreuz gewinnt« will...

X öffentlich sichtbar machen, was der Tod von Jesus bedeutet

X öffentlich einladen, die Botschaft des Kreuzes persönlich zu erfahren.

Und? Neugierig geworden?

Weitere Infos unter www.kreuz-gewinnt.de

Das Ziel der Initiative ist es, diese

Botschaft in öffentliche Räume wie

Kirchen, Banken und Stadtverwaltungen

zu bringen.

»Kreuz gewinnt« bietet vielfältig

nutzbares Material (Werbematerial,

Stundenentwürfe, Ausstellungen, ...)

und ansprechende Medien (Präsentationen,

Filme, ...) für Gemeinden,

Kirchen, Jugendkreise, Hauskreise,

Studentenkreise, Lehrer und andere

Interessierte. Es gibt eine CD-ROM,

die sich ideal eignet für Gemeinden,

Jugend- und Hauskreise, um durch

Präsentationen, Film oder andere

Gestaltungsvorschläge das Thema

multimedial aufzuarbeiten.

Zu beziehen über Ihre Buchhandlung

oder direkt über

www.scm-shop.de.

20 21


Neue Horizonte entdecken. Menschen begegnen. Urlaub genießen.

www.bengelhaus.de

22

Schnuppertage im ABH

21. und 22. MAI 2009

Interesse am Theologiestudium?

Ist das Theologiestudium etwas für mich?

Was läuft an der Universität?

Wozu ist Studienbegleitung und Gemeinschaft im

Albrecht-Bengel-Haus gut?

Diese (und viele andere) Fragen

beantworten wir – in »Bengel-Haus live«!

Wann? Am 21. MAI (Anreise bis 18.00 Uhr) und

22. MaI 2009 (Abreise 14.30 Uhr)

Wo? Im Albrecht-Bengel-Haus in Tübingen

Was? Info-Abend – Uni-Besuch – Stadt-Rundgang

Wie? Schlafsack und Iso-Matte mitbringen;

Unterbringung + Verpflegung bezahlt das ABH

Weitere Infos? www.bengelhaus.de.

Wohin mit der Anmeldung?

bis spätestens 15. Mai 2009 an:

Albrecht-Bengel-Haus e.V.

Ludwig-Krapf-Str. 5, 72072 Tübingen

Tel 07071/7005-0 / Fax 7005-40

info@bengelhaus.de

Kreuzfahrten und Reisen

Vorschau 2009

LudwigHofackerREISEN

23. Mai bis 3. Juni 2009

Israel – das Land der

Bibel kennenlernen

Mi: Dekan Volker Teich und Erwin Damson

30. Mai bis 6. Juni 2009

Pfingstkreuzfahrt auf Rhein,

Neckar, Mosel und Saar

Vier-Flüsse-Kreuzfahrt mit MS OLYMPIA –

exklusiv gechartert

Mit an Bord: Dr. Rolf Hille, Albrecht-Bengel-Haus, Tübingen;

Traumschiffpianist Waldemar Grab; Reinhold Ruthe, Psychotherapeut

und Autor

8. bis 15. Juni 2009

Sommerkreuzfahrt auf der Donau

Flusskreuzfahrt mit MS FIDELIO –

exklusiv gechartert

Mit an Bord: Pfarrer Winrich und Beate Scheffbuch, Stuttgart;

Christliche Theaterbühne „Die Boten“, Schweiz

2. bis 11. Juli 2009

Nostalgie Pur auf dem Göta Kanal

Romantische Flusskreuzfahrt durch Schweden

von Göteborg bis Stockholm

Mit an Bord: Pfarrer Ulrich Scheffbuch, Filderstadt

Außerdem bei hand in hand tours:

Mittelmeer, Portugal, Chagall-Reise, St. Petersburg,

Nordkap-Spitzbergen, Alaska, Kanada

Das Reise-Programm:

Von Jaffa der Mittelmeerküste entlang zum See

Genezareth Berg Arbel - See mit Wanderung

Chorazin - Safed - Golan Vom See Genezareth zum

Toten Meer Massada - Fahrt in den Negev - Eilat

Tag zur freien Verfügung in Eilat oder Eilat - Tagesausflug

nach Petra/Jordanien Eilat - Beersheba - Ela-

Tal - Jerusalem Jerusalem - Altstadt - Tempelberg

Zitadelle - modernes Jerusalem - Bethlehem -

Hirtenfeld Vom Hiskiatunnel zum Zionsberg

6. bis 17. August 2009

Große Sommerkreuzfahrt

in der Ostsee

Durchs Baltikum und zu den Hansestädten

bis nach St. Petersburg mit MS VISTAMAR –

exklusiv gechartert

Mit an Bord: Eva Herman, Journalistin und Buchautorin;

Friedrich Hänssler, Verleger; Erwin Damson, Geschäftsführer der

Ludwig-Hofacker-Vereinigung; Pastor Sven Findeisen, Kunstexperte

und Baltikum-Kenner

18. bis 28. September 2009

Auf den Spuren des Apostels

Paulus durch Griechenland

Mit Verlängerungsmöglichkeit:

3-Tages-Kreuzfahrt in der Ägäis

Mit: Pfarrer Winrich und Beate Scheffbuch

26. Oktober bis 1. November 2009

Auf Neckar und Rhein von

Stuttgart bis Köln

Flusskreuzfahrt mit MS SWISS DIAMOND –

exklusiv gechartert

Mit an Bord: Pfarrer Winrich und Beate Scheffbuch, Stuttgart;

Rainer Haak, Schriftsteller und Theologe;

Waldemar Grab, Traumschiffpianist

Heiner Zahn GmbH

Postfach 65 . 72222 Ebhausen

Tel. 07458 / 99 99-0

info@handinhandtours.de

www.handinhandtours.de


Postvertriebsstück

E 7094 DPAG

Lebendige Gemeinde

Ludwig-Hofacker-Vereinigung

Saalstr. 6

70825 Korntal-Münchingen

Entgelt bezahlt

Christlicher

Pädagogentag

2009

Ein Ermutigungstreffen

für Lehrerinnen

und Lehrer

in Baden-

Württemberg

16. Mai 2009

Gemeindehalle Walddorfhäslach

Referenten:

Staatssekretär Georg Wacker MdL, Hanspeter Wolfberger,

Thomas Tolsdorf u.a. – Zahlreiche Seminare und Foren

Kosten: 20,– Euro; in Ausbildung 15,– Euro

Anmeldung bis 5. Mai 2009:

www.christlicher-paedagogentag.de oder Tel. 07159 5183

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