Zeitung 2011-1 - Währing & Hernals Lutherkirche Wien - Währing ...

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Die Lutherkirche

Pfarrblatt der evangelischen Gemeinde A.B. Wien-Währing

Währing

1180 Wien, Martinstraße 25

Folge 248, März 2011

Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe;

denn von ihm kommt meine Hoffnung.

Psalm 62, 6

Monatsspruch März 2011

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Meine Ruh ist hin,

Mein Herz ist schwer,

Ich finde sie nimmer

Und nimmermehr.“

So singt Gretchen in Goethes "Faust".

Ruhe ist ein Zauberwort. Ruhe und Frieden,

das ist ein bekanntes Wortpaar. Ein

ruhiges Gewissen ist ein gutes Gewissen.

Jeder bevorzugt eine ruhige Wohnlage

oder im Urlaub ein ruhig gelegenes

Hotel.

Wir scheinen die Ruhe zu schätzen. Aber

vielleicht täuscht der Eindruck. Überlegen

wir einmal genauer: Suchen wir sie noch,

die Ruhe – oder können wir sie schon

lange nicht mehr ertragen?

Das moderne Leben, zumal in der Großstadt,

ist bestimmt von Lärm, Hektik,

Stress und Getriebe. Vieler Unruhe können

wir nicht entkommen. Und in den

eigenen vier Wänden? Dann drehen wir

Radio oder Fernsehen auf – oder den

Computer. Oder wir suchen die Gesell-

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schaft anderer Menschen. Ruhe, Stille…?

Kaum jemand kann das noch gut ertragen.

Ruhe scheint für viele Zeitgenossen

eher bedrohlich zu sein, es lauert das Gespenst

der Fadesse.

Ruhe konfrontiert uns mit uns selbst. Und

mit unserer Endlichkeit.

Wir legen uns zur Ruhe, so sagen wir –

und meinen den Schlaf, des Todes kleinen

Bruder. Zur „letzten Ruhe“ betten wir

Verstorbene. „Hier ruht in Gott“, so kann

man es auf manchem Grabstein lesen,

d o r t , wo d i e s p r i c h w ö r t l i c h e

„Friedhofsruhe“ herrscht.

Aber die Sehnsucht nach Ruhe gibt es

doch. Selbst wenn wir uns mit der Ruhe

im äußerlichen Sinn dann schwer tun.

Denn zum Menschen gehört die Unruhe

des Herzens. „Unruhig ist mein Herz – bis

es Ruhe findet in Dir, oh Gott“, so hat es

Augustin einmal formuliert. Die Unruhe

des Herzens gehört zu uns, selbst wenn

wir es uns nicht eingestehen. Sie ist ein

Antrieb unseres Suchens und Strebens,

eine Triebfeder unserer Pläne und unserer

Sehnsucht nach Erfolg, Sicherheit und

Liebe.

Diese Sehnsucht unseres Herzens, unserer

Seele nach Ruhe in einem letzten,

umfassenden Sinn findet auf Erden keine

Erfüllung. Wir machen uns das gern vor.

Aber wir wissen es – tief im Inneren –

sehr wohl, dass kein Konsum, kein Reichtum,

keine Liebe unsere letzte Sehnsucht

nach Ruhe stillen kann. „Wir liegen über

uns hinaus“, so hat es ein moderner Dichter

einmal formuliert. Die Unruhe unseres

Herzens weist über den irdischen Horizont

hinaus. Sie ist der Urgrund aller

menschlichen Kultur und aller Religion.

Bei Gott finden wir Ruhe – und das nicht

erst jenseits dieses Lebens. Wer aus dem

Glauben lebt, ist nicht frei von der Unruhe

des Herzens, aber weiß doch um den

letzten Grund, hat in Gott den Ruhepol

des Daseins gefunden. Gott ist der Ursprung

und das Ziel allen Lebens, auch

des Unseren. Der Tod hat nicht das letzte

Wort, das wissen wir seit Ostern. Und

diese Botschaft kann uns Ruhe schenken,

mitten in aller Unruhe unseres Lebens.

Eine gesegnete Frühlings- und Osterzeitwünscht

Ihnen

Ihr Pfarrer Uwe Kühneweg

INHALT

Andacht Seite 1

Abschied von Frau Albrecht Seite 3

Keine Hostie bekommen Seite 4

Wahlen 2011 Seite 4

EJ-Tagung 2010 Seite 5

Wanderbarer Kirchgang Seite 5

Evangelische Woche Seite 6

Martin - Die Kirchenmaus Seite 7

Theologische Naschereien Seite 8

Gottesdienstplan Seite 9

Offenes Fest des Glaubens Seite 12

Osterbrunch Seite 13

Evangelischer Frühlingsball Seite 13

Dornbacher Ökumenerunde Seite 13

Besondere Termine Seite 14

Ubuntu Seite 14

Sommercamp Seite 16

Vermischtes aus der Gemeinde Seite 18

Wochenausklang Seite 18

Freud und Leid Seite 19

Leseabend Seite 19

Ostermarkt Seite 20

- 2 - Die Lutherkirche


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Abschied von Frau Albrecht

Frau Luise Albrecht ist am Silvestertag, am 31. Dezember

2010 nach längerem, mit Geduld ertragenem, schweren

Leiden im 88. Lebensjahr in Gottes Frieden heimgegangen.

Die Urne der Verstorbenen wurde auf dem Evangelischen

Friedhof Wien-Simmering am 25. Jänner 2011 nach

feierlicher Einsegnung im Familiengrab beigesetzt. Einige

Gemeindeglieder haben ihr dabei die letzte Ehre erwiesen.

Mit Frau Luise Albrecht ist ein Stück lebendiger, Währinger

evangelischer Kirchengeschichte von uns gegangen.

Am 5. März 1923 wurde sie in der Batschka, im späteren

Jugoslawien und heutigem Serbien, als Tochter eines

örtlichen Fleischermeisters noch in eine andere Welt

hineingeboren. Nach einer behüteten, sorglosen Kindheit

und Jugend brachte der 2. Weltkrieg auch viel Leid und Sorge über die Familie von Frau

Luise Albrecht. Wie viele andere auch verlor sie nach dem Krieg die Heimat. Mit ihren

beiden älteren Kindern floh sie zunächst mit dem Pferdewagen und später zu Fuß über

Ungarn und Österreich nach Deutschland. In Mannheim fand die Familie zunächst eine

Bleibe, später ließ man sich im niederösterreichischen Amstetten häuslich nieder und

schließlich erhielt das Ehepaar Albrecht, noch während der Dienstzeit von Kirchenrat

Pfarrer Dr. Egon Hajek, die Küsterstelle, die es damals noch gab, in der Evangelischen

Pfarrgemeinde A.B. Wien-Währing. Vom ersten Tag an bis zuletzt hat sich Frau Albrecht

der Währinger Pfarrgemeinde und der Lutherkirche verbunden gefühlt. Wenn helfende

Hände gebraucht wurden, war sie stets zur Stelle. Im Frauenverein, bei

Gemeindeveranstaltungen, beim Versand des Gemeindeblattes, im Seniorenclub und

beim Kirchendienst, überall war Frau Albrecht mit dabei und stand dem jeweiligen Pfarrer

mit Rat und Tat zur Verfügung. Mit besonderer, mütterlicher Zuneigung hat sie sich der

zahlreichen Vikare angenommen, die in der Pfarrgemeinde die ersten Schritte ins

geistliche Amt gemacht haben, und diese auch gegen kritisierende Oberkirchenräte

vehement verteidigt. Persönlich ist mir ihr Engagement für die Flüchtlinge des

Balkankrieges in besonderer Erinnerung geblieben. Als die erste Gruppe mit einem

hundertjährigen Mann bei uns eintraf und im Jugendraum einquartiert wurde, war Frau

Albrecht sofort zur Stelle und hat diese verängstigten Menschen in ihrer Muttersprache

begrüßt und angesprochen. In der Folge hat sie immer wieder als Dolmetscherin

ausgeholfen und bei der Betreuung tatkräftig mitgewirkt.

Frau Luise Albrecht hat Jahrzehnte lang das Gemeindeleben bereichert und mitgestaltet.

Sie fehlt uns sehr und wird uns in bester Erinnerung bleiben.

Wir gedenken ihrer in großer Dankbarkeit und möchten hiermit ihrer großen Familie

unsere Anteilnahme zum Ausdruck bringen.

Pfarrer Mag. Manfred Schreier für die Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Wien-Währing

Die Lutherkirche - 3 -


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Der Tag, an dem ich keine Hostie bekam

Wahlen 2011

Ausgerechnet zu Epiphanias, dem Festtag

der Erscheinung des Herrn, passierte

es, beim Abendmahl: Die mir gespendete

Hostie erreichte mich nicht. Meine geöffneten

Hände blieben leer.

Das war ein kleiner Schock. Was war geschehen?

Jesus kam eben nicht zu mir.

Die leibhaftige Erfahrung des urchristlichen

Gedankens "Das Heil kommt" blieb

mir verwehrt.

Gedanken meiner Sündhaftigkeit. Wehleidigkeit.

Ein Missgeschick? Der Leib Christi

blieb verschwunden. Unser Pfarrer

reichte mir alles nach, aber das sonst übliche

Freudengefühl blieb aus.

Eine Anfechtung? Christus nimmt die

Sünder an. Was sagt mir mein evangelischer

Glaube? "Diese Hostie ist an sich

nicht heilig. Der Leib Christi wird mir gegeben

im Gedenken an das Mahl des

Herrn und seine Aufforderung 'Tut dies zu

meinem Gedächtnis.' Und Luther erklärt:

'Es fordert nichts als gläubige Herzen.'"

Gottes Liebe kommt zu allen Sündern zur

Vergebung der Sünden und gleicht nach

Luther einem glühenden Backofen.

(Die verlorene Hostie fand sich unter der

Kniebank. Der Pfarrer tröstete mich und

aß sie nachher für mich auf.)

Elfriede Genee

Anmerkung des Pfarrers: Bei Mundkommunion

ist ein solches Missgeschick weitestgehend

ausgeschlossen.

Sind SIE ein Kandidat?

Im Herbst finden heuer wieder Wah-

len in die Gemeindevertretung statt.

Sind Sie interessiert, unsere Gemeinde

mitzugestalten und auch bei Entscheidungen

aktiv dabei zu sein?

Wir laden Sie ein als Gast (mit Rederecht,

aber ohne Stimmrecht) in die

nächste Gemeindevertretersitzung zu

kommen und sich ein Bild von unserer

Arbeit zu machen.

Nehmen Sie sich die Zeit, am Sonn-

tag, dem 27. März 2011 nach dem

Gottesdienst ab 11:30 Uhr im Ge-

meindesaal, an der Arbeit für die Gemeinde

teilzuhaben. Vielleicht gibt es

unter Ihnen Kandidaten für die nächste

Gemeindevertretung!

Brigitte Spiegel, Presbyterin

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Ihr sollt leben. EJ-Tagung 2010

Unterwegs in den Lebenswelten

von Kindern und Jugendlichen

von 05.-07.11.2010 in

Bad Goisern.

Wir waren unterwegs und …

… haben unsere Lebenskarten

neu gemischt und uns

dabei in verschiedene Personen

hineingefühlt und erfahren,

was es heißt, wenn andere

Vorurteile über einen

haben

… erfuhren, was Kommunikation

bedeutet und wie Projekte gelingen

können

… haben selber Konzepte für Projekte in

unseren Gemeinden erstellt

… erhielten viele Inputs für unsere Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen in drei

spannenden Workshops

… sprachen über Aggressionen und den

Umgang damit

… erhielten viele Infos über Kinderpornographie

… erfuhren bei einer Wanderung, wie wir

Kindern und Jugendlichen Spiritualität

näher bringen können

… erlebten eine wunderbare Gemeinschaft,

die Raum zum Austausch geboten

hat

… sind gerüstet im sensiblen Umgang mit

neuen Medien

… erlebten einen tollen Gottesdienst

Insgesamt ein spannendes und informatives

Wochenende mit tollen Referenten

und vielen Inputs.

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

Jennifer Jakob

Wanderbarer Kirchgang

Einmal im Monat (am ersten Sonntag des Monats) möchte Gerlinde Zeger eine Morgenwanderung

von Dornbach zum Gottesdienst in der St. Ägydius-Kirche in Pötzleinsdorf

unternehmen und lädt herzlich dazu ein, sich anzuschließen.

Treffpunkt: 7:15 Uhr Ecke Zwergasse / Dornbacher Straße

Zwischenstopp am Schafberg: 7:35 Uhr Ecke Himmelmutterweg / Czartoryskigasse

Route: Dornbach – Schafberg – Pötzleinsdorf

Mitwanderer werden gebeten, sich in der Woche davor kurz in der Pfarrkanzlei zu melden.

Die Lutherkirche - 5 -


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FRIEDE MUSS NOCH WERDEN

66. EVANGELISCHE WOCHE VOM 13.

MÄRZ BIS ZUM 19. MÄRZ 2011

ERÖFFNUNGSGOTTESDIENST

Mit Landesbischöfin a.D. Margot KÄSS-

MANN, Pfarrerin Ines KNOLL, Pfarrer

Martin VOGEL

Lutherische Stadtkirche Wien, Dorotheergasse

18, 1010 Wien

Sonntag, 13. März 2011, 10 Uhr

FANTASIE FÜR DEN FRIEDEN

Mit Landesbischöfin a.D. Margot KÄSS-

MANN

Lutherische Stadtkirche Wien, Dorotheergasse

18, 1010 Wien

Montag, 14. März 2011, 19.30 Uhr

FRIEDEN SCHAFFEN MIT ODER OHNE

WAFFEN?

Podiumsdiskussion mit Karl-Reinhart

TRAUNER (Militärsenior und Leiter des

Instituts für militärethische Studien) und

Thomas ROITHNER (Friedensakademie

Burg Schlaining);

Moderation: Marianne PRATL

Albert-Schweitzer-Haus Wien, Schwarzspanierstraße

13, 1090 Wien

Dienstag, 15. März 2011, 19.30 Uhr

DEM FRIEDEN EINEN NÄHRBODEN

GEBEN. NEUE STRATEGIEN FÜR

FRIEDEN UND GEGEN GEWALT

Mit Elisabeth KAPFENBERGER

(Direktorin Evangelisches Gymnasium

Wien- Donaustadt) und Martin

ROTHGANGEL (Religionspädagoge Universität

Wien) Albert-Schweitzer-Haus

Wien

Schwarzspanierstraße 13, 1090 Wien

Mittwoch, 16. März 2011, 19 Uhr

SAG MIR, WO DIE FRAUEN SIND

Mit Theatergruppe Wiegl

Albert-Schweitzer-Haus Wien, Schwarzspanierstraße

13, 1090 Wien

Donnerstag, 17. März 2011, 19.30 Uhr

FILMABEND EVANGELISCHE AKADE-

MIE - FILM UND DISKUSSION

Film zum Thema in Verantwortung der

Evangelischen Akademie, derzeit noch in

Planung.

SCHLUSSKONZERT: KOHELET 3

Mit einem Dietrich-Bonhoeffer-

Konzertabend schließt die diesjährige

Evangelische Woche. Die bekannte und

prämierte Folk- & World-Band „Kohelet 3“

wird Lieder aus Osteuropa zum Besten

geben. Texte des evangelischen Theologen

und Märtyrer Dietrich Bonhoeffer

(1906-1945) ziehen sich wie ein roter Faden

durch den anspruchsvollen, musikalischen

Abend in der Lutherischen Stadtkirche

in Wien.

Lutherische Stadtkirche Wien, Dorotheergasse

18, 1010 Wien

Samstag, 19. März 2011, 19.30 Uhr

KARTENVERKAUF:

Unkostenbeitrag (ReferentInnen, Raummiete

etc.) für die Vorträge und Diskussionen

€ 9.- (€ 6.- ermäßigt), Vier-Tages-

Pass € 18.- (Abendkassa). Für den Filmabend

am Freitag reservieren Sie bitte

Ihre Karten zum Einheitspreis von € 7.-

bitte unbedingt im Voraus bei der Evangelischen

Akademie unter (01) 408 06 95-0

oder unter akademie@evang.at

Karten für das Abschlusskonzert zum

Preis von €12.- - (€ 10.- ermäßigt) erhalten

Sie im Vorverkauf beim Evangeli-

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schen Bildungswerk, an den Abendkassen

(Mo-Do) sowie direkt am Samstag

Abend in der Lutherischen Stadtkirche

(Änderungen vorbehalten)

Hinweis: Margot Käßmann spricht auch

am Sonntag Abend, 13. März 2011, beim

Fest des Glaubens der Evangelischen

Kirche in Wien.

Informationen: www.evang-wien.at

Martin - Die Kirchenmaus

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Martin,

die Kirchenmaus. Ich wohne in der Lutherkirche

und das schon sehr lange. Du

kannst dir gar nicht vorstellen, was ich

hier alles erlebe! Weil Mäuse gerne tratschen,

werde ich dir meine tollsten Geschichten

erzählen!

Als aufmerksame Maus weiß ich, dass in

der Lutherkirche jeden Sonntag Gottesdienst

gefeiert wird. Da kommen die Menschen

aus der ganzen Gemeinde zusammen,

loben, preisen und danken Gott.

Was glaubst du was mir letztens passiert

ist! Ich wollte sonntags beim Gottesdienst

dabei sein, aber es war niemand da! Komisch,

hab ich mir gedacht. Wo sind die

Menschen bloß? Feiern sie keinen Gottesdienst

mehr? Irgendwo müssen

sie ja sein! Und so bin ich

losgegangen und hab mich auf

die Suche gemacht. Als ich im

Lutherhof stand, hörte ich tatsächlich

feierlichen Gesang. Ich

folgte dem Gesang und war

plötzlich im Gemeindesaal –

dort feierten die Menschen jetzt

Gottesdienst.

Ich hörte später, wie ein paar

Menschen miteinander redeten,

dass es in der Kirche zu kalt sei

und sie deshalb im Gemeindesaal

Gottesdienst feiern. Ich sah

mich im Gemeindesaal um und

mir fiel gleich auf, dass auch

hier vorne ein großer Tisch im

Mittelpunkt steht. Was das wohl

bedeutet? Auf dem Tisch liegt eine Bibel,

das ist die Heilige Schrift, aus der die

Menschen im Gottesdienst lesen und dort

stehen auch Brot und Wein fürs Heilige

Abendmahl. Dieser Tisch, ich glaube die

Menschen nennen ihn Altar, dürfte wohl

sehr wichtig sein.

Jetzt findet der Gottesdienst wieder in der

Kirche statt, weil die Heizung wieder funktioniert.

Aber was es mit diesem Altar auf

sich hat, interessiert mich schon sehr. Ich

werde das für dich herausfinden und dir

bald davon berichten und natürlich auch

von meinen vielen Erlebnissen in der Lutherkirche.

Bis bald, dein Martin!

Die Lutherkirche - 7 -


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Theologische Naschereien - Eine Buchbesprechung

Wenn ein Bischof ein Buch mit spirituellen

Betrachtungen schreibt, dann ist das wohl

nichts Außergewöhnliches.

Wenn dieser Bischof dabei irdische Süßigkeit

und himmlische Wahrheit so vergnüglich

und kenntnisreich zu verbinden

weiß, dass sowohl der Mund wässrig als

auch die Neugier geweckt wird, dann ist

das schon so etwas wie die Ausnahme

von der Regel.

Wenn dieser Bischof darüber hinaus noch

nachgeradezu schamlos zur Sünde verführt,

dann ist das wohl etwas Einzigartiges!

Oder doch nicht? Auch Luther hat ja dem

Vernehmen nach den geistlichen Rat gegeben,

herzhaft zu sündigen.

Außerdem verführt unser Bischof nicht zur

Sünde gegen Gottes Gebot, das ja (lt.

Matth. 11,30) ein sanftes Joch und eine

süße (sic!) Last ist, sondern zu Sünden

gegen die strengen Gebote der DiätologInnen

und ErnährungsberaterInnen, die

ohnehin kein Mensch lückenlos befolgen

(will und) kann.

Wovon handelt dieses Buch? Im Rahmen

von 20 Betrachtungen wird jeweils zunächst

eine bekannte und vertraute Süßigkeit

beschrieben, ihre Bedeutung, ihr

Sitz im Leben erörtert und ein Bezug zu

Aufgaben und Problemen des Glaubens

hergestellt.

Also z.B.: Vor langer Zeit lebte einmal ein

Bischof, der auch selbst Bücher geschrieben

hat, ein heiliger Bischof übrigens

(also ein katholischer), der seinen Namen

ohne sein Wissen und Einverständnis (er

war damals schon lange tot) für ein bekanntes

Konfiseriewarenerzeugnis hergeben

musste, das noch dazu von einem

reformierten Christen (also H.B.) erfunden

worden war. Der Bischof, der katholische,

beschäftigte sich bücherschreibend u.a.

auch mit dem Problem, wie sich christlicher

Glaube im Alltagsleben der Menschen

auswirkt.

Dieses Problem ist neuerdings auch wieder

Thema der evangelischen Theologie,

wobei unterschiedliche, jedoch jeweils

durchaus bedenkenswerte Positionen

auftreten. Schreibt der lutherische Bischof.

Wenn es Ihnen jetzt ein bisschen zu kompliziert

geworden ist oder Sie nun wissen

wollen, wie der (kath.) Bischof denn geheißen

hat, damit Sie sich endlich das

nach ihm benannte Konfekt einverleiben

können, dann lesen Sie doch das Buch

lieber selbst. Dort ist das alles nämlich

ganz einfach und klar dargelegt:

Michael Bünker: Bischofsbrot

& Mozartkugel, Wien /

Graz / Klagenfurt: Styria

2010, 135 S., € 17,95

Was können und sollen wir aus diesem

Buch lernen? Vielleicht das: Ebensowenig

wie wir das Heil erlangen können, indem

wir einen Katalog guter Werke abarbeiten,

ebensowenig kommen wir durch puritanische

Unterlassung alles dessen, was uns

als "Sünden" vor Augen geführt wird, dem

Reich Gottes nahe.

Genießen wir also das Irdische und vergessen

wir dabei nicht, dass wahre Freude

dann und nur dann aufkommt, wenn

wir zugleich auch das Geistliche mitbedenken.

P.S.: Bünker scheut sich nicht davor,

auch Werbeslogans in den Mund zu nehmen.

Daher: NIMM ZWEI: irdische Süßigkeiten

und himmlische Wahrheiten! GIB

DEM NASCHEN EINEN SINN: Lies Bünker!!!

Rudolf Wassitzky

- 8 - Die Lutherkirche


Gottesdienste März bis Mai 2011

Lutherkirche, Martinstraße 25

06.03.2011 Estomihi 10 Uhr KIGO Lekt. Pirkl / Pfr. Kühneweg

Einführung von Philipp Pirkl als Lektor

13.03.2011 Invokavit 10 Uhr Pfr. Kühneweg

20.03.2011 Reminiszere 10 Uhr KIGO Lekt. Pirkl / Lekt. Stroh

27.03.2011 Okuli 10 Uhr Lekt. Sautner / Pfr. Kühneweg

03.04.2011 Lätare 10 Uhr Pfr. Golda

10.04.2011 Judika 10 Uhr Pfr. Kühneweg

Familiengottesdienst mit dem Kindergarten

17.04.2011 Palmsonntag 10 Uhr KIGO Pfr. Leuthold

21.04.2011 Gründonnerstag 18 Uhr Pfr. Kühneweg

22.04.2011 Karfreitag 10 Uhr Pfr. Kühneweg

17 Uhr Pfr. Trauner

19 Uhr Pfr. Kühneweg

24.04.2011 Ostersonntag 5 Uhr Pfr. Kühneweg

10 Uhr Pfr. Kühneweg

25.04.2011 Ostermontag 10 Uhr Pfr. Trauner

01.05.2011 Quasimodogeniti 10 Uhr Pfr. Kühneweg und Team

Tauferinnerungsgottesdienst

08.05.2011 Miserikordias Domini 10 Uhr Pfr. Golda

15.05.2011 Jubilate 10 Uhr KIGO Lekt. Sautner / Pfr. Kühneweg

22.05.2011 Kantate 10 Uhr Pfr. Kühneweg

29.05.2011 Rogate 10 Uhr KIGO Pfr. Kühneweg

KIGO … Kindergottesdienst parallel zum Hauptgottesdienst

VORSCHAU:

02.06.2011 Christi Himmelfahrt 9:30 Uhr Pfr. Kühneweg

Sonntag 10:00 Uhr Gottesdienst Kirche oder Gemeindesaal

Montag 19:00 Uhr Tanzen für Frauen Bewegungsraum

19:30 Uhr Lutherchor Gemeindesaal

Dienstag 09:30 Uhr Eltern-Kind-Kreis Jugendraum

Mittwoch 17:00 Uhr Konfirmandenkurs Gemeindesaal

18:00 Uhr Jugendclub Jugendraum

Donnerstag 15:00 Uhr Tanzen für Kinder Bewegungsraum

18:30 Uhr Bibelstunde Gemeindesaal

Freitag 17:00 Uhr Christenlehre Presbyterzimmer

19:00 Uhr Wochenausklang Kirche oder Gemeindesaal


Gottesdienste März bis Mai 2011

St. Anna-Kapelle,

Endstation Linie 43

05.03.2011 Vorabend von Estomihi 18 Uhr Pfr. Kühneweg

02.04.2011 Vorabend von Lätare 18 Uhr Pfr. Kühneweg

30.04.2011 Vorabend Quasimodogeniti 18 Uhr Pfr. Kühneweg

St. Ägydius-Kirche,

Pötzleinsdorfer Straße 108

06.03.2011 Estomihi 8.30 Uhr Pfr. Kühneweg

03.04.2011 Lätare 8.30 Uhr Pfr. Kühneweg

01.05.2011 Quasimodogeniti 8.30 Uhr Pfr. Kühneweg

Kindergottesdienste:

Die Kinder nehmen zuerst am Gemeindegottesdienst in der Lutherkirche teil und werden

dann vor der Predigt in den Gemeindesaal geführt, wo der Gottesdienst in kindgemäßer

Form fortgesetzt wird. Ebenso findet der Kindergottesdienst zu den Zeiten

der OASE-Gottesdienste statt.

Schulgottesdienste

08.04.2011 Passionsschulgottesdienst für VS

15.04.2011 Passionsschulgottesdienst für HS, BHS und AHS

Wochenausklang – der meditative Gottesdienst am Freitagabend

Jeden Freitag um 19 Uhr im Gemeindesaal

OASE-Gottesdienste im Gemeindesaal des Lutherhofes, ab 17.30 Uhr

Jahresthema 2011: „Zeichen des Glaubens“

27.03.2011 Das Kreuz Jennifer Jakob und Team

01.05.2011 Das Wasser Pfr. Kühneweg und Team

22.05.2011 Brot und Wein Pfr. Kühneweg Y

Musikvorschau

März 13. John STAINER: Ausschnitte aus der "Crucifixion". (Wr. Vokalen

semble unter der Leitung von Dr. Manfred LINSBAUER).

20. Werke für Alt und Orgel von H. SCHÜTZ und H. PURCELL.

(Angela RIEFENTHALER und Thomas REUTER).

27. J. S. BACH: Kantate 32 "Liebster Jesu, mein Verlangen".

(Erweiterter Lutherchor und Orchester, Leitung: Thomas REUTER)

Mai 15. H. F. MICHEELSEN: Kantate "Mit Freuden zart". (Diana KANT

NER / Alt, erweiterter Lutherchor. Leitung und Orgel: Thomas

REUTER)


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Die Mitglieder des Presbyteriums

und Ihre Pfarrer wünschen allen

Gemeindegliedern ein gesegnetes

Osterfest.


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Osterbrunch

Ostersonntag,

10.04.2011

nach dem Gottesdienst

findet wieder ein Brunch

statt.

Um Anmeldung in der Kanzlei wird gebeten.

Evangelischer Frühlingsball

Veranstaltungsbeginn: Samstag, 30.4.2011, 20.00 Uhr

Ort: Palais Auersperg

Festliche Eröffnung um 20.00 Uhr Tanzschule Immervoll

Ehrenschutz: Bischof Dr. Michael Bünker und Bürgermeister Dr. Michael Häupl

Musik: Abracadabra, Disco mit Claudia DJane und DJ Socke

Taxitänzer für Tanzbegeisterte; Mitternachtsquadrille

Karten: € 35,-- im Vorverkauf (Abendkasse € 40.--)

€ 17,-- für SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz- u. Zivildiener

Tischreservierung im Preis inkludiert.

Vorverkauf und Tischreservierung: Renate Lehmann; r.lehmann@evang.at;

Tel. 01/587 46 88

Ernst Berger bei der Dornbacher Ökumenerunde

Unser Presbyter Ernst Berger war von

der Dornbacher Ökumenerunde eingeladen

worden, am 15.11.2010 einen Vortrag

über das Evangelische Wien und die Lutherkirche

zu halten.

Inhalt des Vortrags waren ein geschichtlicher

Abriss über den Protestantismus in

Wien und speziell in Wien Hernals und

Währing, grundlegende Gedanken der

Reformation, Spuren der Reformation

in Hernals, Geschichte der Lutherkirche

und der durchgeführten Reparaturen bis

zur Generalsanierung der „Außenhaut“.

Der Abend war gut besucht. Der Vortrag

ist sehr gut aufgenommen worden und

war wieder ein kleiner Beitrag zum gegenseitigen

Verständnis zwischen den Konfessionen.

Herr DI Dr Roger Wüst hat sich

im Namen der Runde herzlich dafür bedankt.

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Besondere Termine

Do 03.03. 19:00 h

Glaubensgespräch „Zeugnis, Evangelisation,

Mission“

Gemeindesaal

Fr 04.03. 18:00 h Weltgebetstag Gemeindesaal

Mi 09.03. 18:00 h Heringschmaus Gemeindesaal

Fr

bis

So

18.03

bis

20.03.

Konfirmandenfreizeit in Rechnitz

Sa 19.03. 18:00 h Ausstellung Ubuntu Gemeindesaal

Sa 02.04. Konfi-Puzzle-Tour

Mo 04.04. 18:00 h Literaturkreis - Leseabend Bezirksmuseum Währing

So 10.04. 10:00 h Familiengottesdienst Lutherkirche

So 24.04.

05:00 h

10:00 h

Feier der Osternacht

Ostergottesdienst, danach Brunch

Lutherkirche

So 01.05. 10:00 h Tauferinnerungsgottesdienst Lutherkirche

Do

bis

Fr

05.05.

bis

08.05.

Konfirmandenfreizeit

Burg Finstergrün

Do 02.06. 09:30 h Konfirmationsgottesdienst Lutherkirche

Ubuntu - Eine Lebensphilosophie

„Ubuntu? Das ist doch ein Computer-

Betriebssystem von Linux. Was hat denn

das in einer Kirchenzeitung zu suchen?“,

werden Sie nun vielleicht denken.

Ubuntu ist nicht nur eine Produktbezeichnung,

sondern steht für eine vielschichtige

Lebensphilosophie.

„Das Wort Ubuntu kommt aus den Bantusprachen

der Zulu und der Xhosa, und

bedeutet in etwa ‚Menschlichkeit’,

‚Nächstenliebe’ und ‚Gemeinsinn’ und das

Bewusstsein, dass man selbst Teil eines

Ganzen ist. Damit wird eine Grundhaltung

bezeichnet, die sich vor allem auf wechselseitigen

Respekt und Anerkennung,

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Achtung der Menschenwürde und das

Bestreben nach einer harmonischen und

friedlichen Gesellschaft stützt, aber auch

für den Glauben an ein ‚universelles Band

des Teilens, das alles Menschliche verbindet’.

Die eigene Persönlichkeit und die

Gemeinschaft stehen in der Ubuntu-

Philosophie in enger Beziehung zueinander.“

(http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_

(Philosophie))

MuTIGe – Musik, Tanz, Insze-

nierung, Gesang

Am 19. März 2011 lädt die Gruppe MuTI-

Ge zu einem Abend im Gemeindesaal der

Lutherkirche ein, der dem Thema „Ubuntu

– gemeinsam wird vieles möglich“ gewidmet

ist.

Die Künstlerinnen Mirjam Horvath, Helene

Lettner, Kathrin Primetzhofer und Eva-

Maria Trippl präsentieren Ein- und Ausdrücke

ihrer Auseinandersetzung mit Nähe

und Entfremdung, Zugehörigkeit und

Ausgrenzung sowie dem Wechselspiel

zwischen individuellen Bedürfnissen und

den Gemeinschaften, in denen menschliches

Mit- und Gegeneinander erfahrbar

wird.

Neben einer Ausstellung der anderen Art

erwartet Sie ein abwechslungsreiches

Bühnenprogramm mit Tanz, Gesang und

Figurentheater sowie einem Gastauftritt

der Frauentanzgruppe der Lutherkirche.

Für das leibliche Wohl sorgen der Frauenverein

und die Pfarrjugend mit Buffet und

Sektempfang.

AUSSTELLUNG UND PER-

FORMANCE:

„UBUNTU – EINE LEBENS-

PHILOSOPHIE“

Im Gemeindesaal der Luther-

kirche, Martinstraße 25, 1180

Wien

19. März 2011

Einlass und Ausstellungser-

öffnung: 16.30

Beginn des Bühnenpro-

gramms: 18.00

Eintritt: Freie Spende!

Die Lutherkirche - 15 -


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Sommercamps auf Burg Finstergrün

ICH – DU – WIR

Du bist besser als Barbie und Batman

09. – 16. Juli 2011

Endlich Ferien! Komm’ zu uns auf die Burg – hier kannst du sein, wie du bist und die

Natur erleben!

Es erwarten dich viele Aktivitäten in und um die Burg, unser Waldseilklettergarten,

knisternde Lagerfeuer und jede Menge Aktivitäten. Begleitet von unseren Erlebnispädagogen

werden du und deine (neuen) Freunde Teil einer abenteuerlichen

Geschichte, in deren Verlauf du erfahren kannst, was alles in dir und im „Wir“

steckt!

16. – 23. Juli 2011

Reise zum Ich, mit Freunden leicht gemacht: Du bist einzigartig und wertvoll. Und

du kannst offen sein für das Andere.

Jetzt für alle: noch mehr Burg! Nach der 1. Woche geht es weiter mit Action,

Spiel und Spaß! Auch wenn du erst jetzt neu dazu kommst, bist du gleich live dabei:

bei unseren Outdoor-Aktivitäten, beim Schwimmen, bei den Geländespielen

und am Lagerfeuer. Oder du schaust dir die Welt von oben an: Traust du dich in

den Waldseilklettergarten?

--INFOBOX

INFOBOX--

Altersgruppe: 8 bis 12 jährige

Preisinformation: Preis für 1 Woche €291,--

(exkl. An- und Abreise)

Frühbucherbonus bis Ende März €10,--

Geschwisterrabatt €10,-- (pro Kind)

Preisvorteil bei Kombination der Woche (1) und (2): 2 Wochen €490,--

(keine

weiteren Rabatte möglich)

Freizeitleitung: Jenny Jakob, das erlebnispädagogische Team von Burg Finstergrün

und ehrenamtliche FreizeitbetreuerInnen

Veranstalter und Anmeldung: Evang. Jugend Österreich - Burg Finstergrün

Mia Luise Hofmann Tel.: +43-(0)699-18877074, Fax: +43-(0)1-3179266-16

Email: info@burg-finstergruen.at

Alle Angemeldeten und ihre Eltern laden wir zu unseren Informationstagen im Juni

in Wien und in Ramingstein ein. Details dazu auf Anfrage.

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Auf dieser Seite wollen wir euch unser

ehrenamtliches Freizeitbetreuerteam

vorstellen:

Von links nach rechts:

Laurens van Kessenich (20): lebe seit

einem Jahr in Wien. Ich studiere Technische

Physik an der TU. Vor dem Studium

lebte ich in Kärnten und war Zivildiener

beim Roten Kreuz als Rettungssanitäter.

Mein großes Hobby ist die Gitarre (E- und

akkustische). Aufgrund meiner vielen Teilnahmen

an Burgfreizeiten habe ich die

Burg richtig lieb gewonnen. Elisabeth

Krassnigg (20): Ich studiere an der Kirchlichen

Pädagogischen Hochschule, um Volksschullehrerin

zu werden. Seit ich 10 Jahre

alt bin fahre ich jedes Jahr auf die Burg.

Ich habe dort viele tolle Sommerlager erlebt

und liebe Leute kennen gelernt. Meine

Hobbys sind Tanzen und Basketball. Micha-

el Peter Brossmann (32): Ich bin Wiener

und habe einen Zwillingsbruder. Seit dem 7.

Lebensjahr Pfadfinder, habe meine Karriere

vom Wölfling bis zum Feldmeister zurückgelegt.

Ich bin gelernter Koch (!) und war mehrere

Jahre Berufssoldat. Meine Hobbys:

Klettern, Reiten, Tauchen und Fallschirmspringen;

EJÖ Mitarbeiter seit 2000. Lukas

Flamisch (20): Ich mache derzeit meinen

Zivildienst in einem Behindertenheim in

Retz. Ich habe bereits im letzten Sommer

bei einer Freizeit auf der Burg mitgearbeitet

und bin davor selber viele Jahre auf

Burgfreizeiten gefahren. Für mich ist das

Wichtigste auf einer Freizeit der Spaß. Ich

bin echt für fast jeden Blödsinn zu haben.

Meine Hobbys: Sport aller Art, vor allem

Fußball, Gesellschaftsspiele, Wandern. Ralf

Schreiber (23): Ich studiere Volksschullehramt

und arbeite im Kidsclub eines Fitnescenters.

Ich habe während der Schulzeit

eine Mediationsausbildung gemacht; während

meines Studiums habe ich mit der Ausbildung

zum Mitarbeiter der evangelischen

Jugend angefangen und seitdem viele Ausbildungen

gemacht. Weiters habe ich bei

diversen Jugendfreizeiten als Betreuer mitgearbeitet

und bin zurzeit im Jugendclub

meiner Gemeinde regelmäßig anzutreffen.

Hobbys: Basketball, Volleyball, Inlineskaten,

schlafen, Gitarre spielen. Jenny Jakob

(23): Ich lebe in Wien und arbeite als Jugendleiterin

der Evangelischen Pfarrgemeinde

A.B. Wien-Währing. Seit 2010 studiere

ich Evangelischen Religionspädagogik an der

Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien;

Kindergesundheitstrainerin; von 2003-2010

ehrenamtliche Mitarbeiterin der Evangelischen

Jugend – Mitarbeit bei Kindernachmittagen,

Kinderkreisen, Sommer- und Adventfreizeiten,

Jugendgottesdiensten, Kindergottesdiensten;

Leitung von Sommerfreizeiten;

Hobbys: lesen, Gitarre und Klavier

spielen, basteln, stricken. Tamara Thiel

(18): Ich lebe in Wien und studiere Philosophie.

Seit meinem 12. Lebensjahr fahre ich

mind. 1x pro Jahr auf die Burg und habe an

vielen Freizeiten teilgenommen. Hobbys:

Lesen, Gedichte schreiben, Rätsel lösen,

Yoga.

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Vermischtes aus unserer Gemeinde

Am Samstag, 26. Februar um 18:30 Uhr

predigt Pfr. Dr. Kühneweg im ökumeni-

schen Gottesdienst in der Pfarrkirche

Gersthof am Bischof-Faber-Platz.

Am selben Abend (26. Februar 2011) findet

ab 20 Uhr unser Hausball wiederum

als Faschingsball statt.

Der Weltgebetstag der Frauen wird wie

alle Jahre am ersten Freitag im März (4.

März 2011) in unserem Gemeindesaal

gefeiert. Die Texte stammen dieses Mal

aus Chile. Die Predigt wird Frau Mag.

Beatrix Kickinger (r.-k.) halten.

Am 6. März 2011 werden wir Philipp Pirkl

in das Lektorenamt einführen.

Die Jugend lädt wieder herzlich ein zum

Heringschmaus am Aschermittwoch (9.

März 2011, 18 Uhr - Anmeldungen in der

Kanzlei erbeten).

Der Bücherflohmarkt in unserer Kirche hat

nun ordentliche Regale bekommen. Wir

empfehlen ihn Ihrer freundlichen Beachtung.

Geben Sie, was die Bücher Ihnen

wert sind und Ihnen angemessen erscheint,

bitte in unsere „Kirchensparbüchse“,

so kommen die Erlöse vollständig

der Kirchenrenovierung zugute.

In der Kirche findet sich ein Tisch mit vie-

lerlei Bilder- und Kinderbüchern zum Betrachten

(und z.T. zum Ausmalen) für die

Kleinsten.

Seit einem Jahr besteht nun unser Litera-

turkreis, der sich etwa monatlich trifft und

als Hauskreis geführt wird. Wer sich dafür

interessiert, wende sich bitte an Elfriede

Genée: elfriede.genee@hotmail.com.

Wir begrüßen als neue Mitarbeiter der

Gemeinde Frau Victoria Rahsl im Sekretariat

und Herrn Ludwig Zeissner als

Hausarbeiter.

Im Gemeindesaal konnte nach über 40

Jahren eine Veränderung stattfinden. Die

alten Sesseln konnten nun ersetzt werden.

Wir danken dem Frauenverein für die

kräftige finanzielle Unterstützung.

Wochenausklang

Der meditative Gottesdienst am

Freitagabend 19.00 Uhr

Hören – Schweigen –

Singen – Beten

Eine Gelegenheit, die Woche loszulassen

und zur Ruhe zu kommen.

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Freud und Leid in der Gemeinde

Theresia WACHEK

Gertraud HAMPEL

Maria VITALI

Walter SCHIRMBÖCK

Dr. Kurt HUBER

Elsbeth CECH

Dr. Ilse SLANY

Dr. Denisa KALLER

Josefa BACHMAYER

DI Ivan MARIN

Peter WINTER

Alma RUHWALD

Luise ALBRECHT

… beerdigt wurden:

… getauft wurden:

Mag. Nina Jean DIGLAS

Emma Jean DIGLAS

Theodor Henry DIGLAS

Gustav Werner LIDL

… eingetreten ist:

Lea-Sophie Aurora STROBL

Leseabend

Einladung zum Leseabend mit musikalischer Begleitung

Literaturallerlei

Fremde Schätze und Wienerisches

Literaturkreis der Lutherkirche und Freunde

Bezirksmuseum Währing

Währingerstraße 124 1180 Wien

4. April 2011 18 Uhr

Eintritt: freie Spende

Die Lutherkirche - 19 -


Absender:

Evangelisches Pfarramt A.B.

Martinstraße 25, 1180 Wien

Tel.: 406 - 45 - 34

Fax.: 406 - 45 - 34 - 22 DW

P.b.b.

Erscheinungsort Wien

Verlagspostamt 1180

GZ: 02Z031239M

Internet: www.lutherkirche.at

E-Mail: pfarramt@lutherkirche.at

10. April: Familiengottesdienst und Ostermarkt

Wie schon seit Jahren feiern wir auch heuer wieder am 5. Sonntag der

Passionszeit (Judika), also am 10. April 2011, einen

Familiengottesdienst mit dem Kindergarten.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der evangelische Frauenverein zum

Kirchenkaffee mit Ostertisch in unseren Gemeindesaal ein, wo es kleine

Ostergeschenke, gefärbte Ostereier und Ostergebäck zu kaufen gibt.

Sie sind herzlich zu dieser Veranstaltung in unseren Gemeindesaal

(1180 Wien, Martinstraße 25) eingeladen, wo auch Kaffee,

Kuchen und Brötchen auf Sie warten.

Medieninhaber, Herausgeber, Redaktion: Evangelische Gemeinde A.B. Wien-Währing, Martinstraße 25, 1180

Wien. Für den Inhalt verantwortlich Pfr. Dr. Uwe Kühneweg - Layout Ing. Stephan Germ - Hersteller: Saxoprint

GmbH - Grundlegende Richtung: Kirchliche und religiöse Information.

Bankverbindung: PSK-BANK - Kontonummer: 7996193 - Bankleitzahl: 60000

Internationale Schreibweise: BIC-Code: OPSKATWW IBAN-Code: AT57 6000 0000 0799 6193

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