Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

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Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

Uebersicht

des Inhaltes.

Vorbemerkungen. Aufgabe der Untersuchung :

Nachweis der

urspriinglichen Identitat der Juno und Hera (S. 1— 2). Friiheres kritikloses

Identifiziren der beiden Gottinnen und ihre Sonderung durchHartung

und Preller (S. 2— 3). Unsere Methode der Vergleichung (S. 4). Vorlaufige

Uebersicht der Resultate dieser Vergleichung (S. 4—6).

Aehnlichkeit

unserer Methode mit derjenigen anderer historischen und philologischen

Disciplinen, insbesondere der vergleichenden Grammatik (S. 6 f.).

Ueber die Benutzung jiingerer Zeugnisse (S. 8 f.) . Wichtigkeit der vergleichenden

Methode bei der Losung mythologischer Probleme (S. 11 f.).

Cap. I.

Jnno und Hera als Mondgottinuen.

A. Juno eine uralte Mondgottin aller mit den Romern verwandten

italischen Stamme. Verbreitung ihres Kultus (S. 15). Juno schon von

den Alten fiir eine Mondgottin erklart (S. 16). Juno bedeutet die Leuchtende,

ebenso Lucina oder Lucetia (S. 17 f.). Juno als Gottin der M.enstruation

und Geburt, welche allgemein als Wirkungen des Mondlichtes

galten (S. 19 f.). Ihre Beinamen Fluoaia und Februlis (S. 21 f.). Ihre

Verehrung an den Neumonden: Juno Kalendaris (S. 22 f.). Juno als

Fackeltragerin (S.

23 f.).

B. Hera. Der italischen Juno entspricht die epirotische Aiojvt].

Identitat der Dione und Hera (S. 24 f.). Hera muss eine Mondgottin

sein, weil sie in alien wesentlichen Ziigen mit der italischen Juno

iibereinstimmt, namentlich als Gottin der Entbindung und Ehe (S.27).

Vielfache Analogien mit anderen jungeren Mondgottinnen. Hera tragt

Fackel und Bogen wie Artemis-Hekate , Selene und Eileithyia (S. 27 f.).

Der ihr geheiligte Pfau ein Symbol des gestirnten Himmels (S. 30 f.).

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