Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

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Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

IX

sterin (S. 63). Ihre Funktionen bei der altromischen confarreatio. Die

Priesterin der Juno stets wie eine Neuvermahlte oder Braut gekleidet

(S. 64). Die italische Feier des kpo? YdtfAo? (S. 64 f.). Das Fest der

faliscischen Juno den plataischen Dadalen und den argivischen Her^en

ahnlich (S. 65). Wahrscheinlich war das Fest der romischen Juno an

den Kalenden des Junius ein Hierosgamos (S. 65 f.). Deutung des Beinamens

Moneta. Der Junius die beste Heirathszeit (S. 66). Juno Juga

(= 'Hpa Zuyi'^), Domiduca, Iterduca, Unxia, Cinxia. Juno steht den

einzelnen Akten der Hochzeiten vor. Juno eine Gottin der Keuschheit

(S. 66 f.). Juno Matrona eine Gottin der verheiratheten Frauen. An

dera Feste der Matronalia wurde ihre mythische Entbindung als das Prototyp

sammtlicher Entbindungen gefeiert (S. 68). Die Herie Junonis

entspricht wahrscheinlich

als Tochter Heras (Diones) (S.

der griechischen Charis und Hebe (Aphrodite)

68 f.).

B. Hera, eine Gottin der Hochzeiten und Ehen. Zusammenhang

dieser Funktion mit ihrer urspriinglichen Bedeutung als Mondgottin

(S. 69 f.). Auch sonst wird die Mondgottin als eine Beschiitzerin der

Ehen und als Gattin des hochsten Himmels- oder Sonnengottes gedacht

(S. 70 f.). Ihre Hochzeit und Ehe mit Zeus das Prototyp sammtlicher

Hochzeiten und Ehen. Der Neumond als Hochzeitstag (S. 71 f). Verbreitung

und hohes Alter der Hierosgamosfeier (S. 72 f.). Sie bestand

in einer Nachahmung der himmlischen Hochzeit, wobei alle Gerimonien

vorkamen , die bei menschlichen Hochzeiten iiblich waren (S. 74 f.).

Einzelheiten dieser Feier (S. 75 f.). Die Auffassung des Hierosgamos im

Mythus. Als sein Lokal wird der Gottergarten im aussersten Westen,

am Gestade des Okeanos gedacht (S. 81 f.). Ursprung dieser Vorstellung

(S. 83 f.). Bildliche Darstellungen der heiligen Hochzeit (S. 85). Beinamen

der Hera als Ehegottin (S. 86).

Cap. IV. Analogien des Juno- und Herakultus.

Hohes Alter der meisten Kultgebr^uche (S. 87 f.). Gleiche Festtage

beider Gottinnen. Merkwurdige Uebereinstimmung des faliscischen

Junofestes und der griechischen Hierosgamosfeier (S. 88 f.). Ziegen und

Kiihe als Opferthiere der Juno und Hera (S. 90). Verheirathete Frauen

als Priesterinnen beider Gottinnen (S. 91). Sonstige Analogien (S. 92 f.).

Cap. V. Die frttheren Ausichten von der Naturbedeutung

der Hera.

Widerlegung der Ansicht , dass Hera eine Gottin der Erde oder der

Luftsei (S.

94 f.).

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