Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

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Studien zur vergleichenden Mythologie der Griechen und Römer

Wenn

Vollstandig

:

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Zu Heft II.

Zu S. 1, Anm. 1 : Schweizer-Sidler in Fleckeisens Jahrbb. 1875.

Zu S. 3, Z. 11 : Vgl. Curtius Grundz. d. gr. Etym. 4 S. 9 f. und Eeisigs

Vorles. lib. lat. Sprachwissenschaft herausg. von Fr. Haase S. 1,7,

40, 58, 271.

Zu S. 16, Anm. 9: Jimins ist durch Dissimilation aus Ju{no]nms entstanden

wie consuetudo aus consue{ti]tiido, cordotium aus cor{di,dolium, stipendium

aus stiipijpendtum ,

semestris a.us se {mi) tnestns , aestivus slxis

aes[ta)tivus u. s. w. Denn wie im Griechischen , so kann auch im Lateinisch.

n , wenn zwei gleichanlautende Sylben zusammenstossen , die

erste derselben ausgewort'en werien (vgl. Fick in Kuhns Zeitschrift

XXII , 98, Leo Meyer Vgl. Gr. I, 281 und meinen Aufsatz uber den

Monatsnamen Junius in Fleckeisens Jahrbb. 1H75 S. 367 f.).

Zu S. 24 : Apoliodoros ausdriicklich sagt, dass Dione die Hera der

Epeiroten sei, so hat dieses Zeugniss mindestens dieselbe Bedeutung

wie die Annahmen anderer Schriftsteller, welche die Identitat der

'EpiNue? und der Sejj-vai (Doxviat) , des 'Aioyj? und KX6[X£\o; , der "H^t)

und Fa^ufxYjoa u. s. w. behaupten. Vgl. Apollon und Mars S. 8.

Heras Hochzeit mit Zeus fiir das Prototyp aller

menschlichen Hochzeiten gait, so scheint auch die Hochzeit der Dione

als Prototyp sammtlicher Hochzeiten aufgefasst worden zu sein , wenigstens

heisst es im Etym. M. 280, 44: [AitovTj] oisu^t] ti; dsTtv, i]

-ptuTT] oie-jvacilsraa. Auch gait sie fiir eine G5ttin der Zeugung,

''q

lb. 43: drro toO otOw Aiotovr^ 'Ard Akovtt] , oiSo-Jsa xd; xfj; -^e^iGZioi

-^oovd?. Freilich lassen sich diese Worte auch auf Aphrodite Dione

(vgl. S. 26 Anm. 40) beziehen.

Zu S. 25, Anm. 33 : Wie

Zu S. 27, Anm. 41 : Palaphatos bei Westermann scr. poet. hist. Gr. S. 310

ist zu streichen und statt dessen einzusetzen Said. s. v. "Hpa.

Zu S. 31 : Auf die urspriingliche Mondbedeutung der Hera beziehen sich

vielleicht auch die beiden Sc hale n (Phialen), welche nach gewissen

Miinztypen (vgl, Overbeck K. M. II, 1, S. 14 und Miinztafel I) das

:

alte Kultbild der samischen Hera in den vorgestreckten Handen hielt,

gleichsam als handle es sich darum eine Fliissigkeit auszugiessen.

Mir ist es nicht unwahrscbein ich, dass mit diesen beiden Schalen das

Ausgiessen des ISachtthaus angedeutet werden sollte, den man,

wie aus den S. 17 Anm. 12 angefuhrten Stellen erhellt, fiir eine Wirkung

des Mondes hielt.

Zu S. 33: In den Worten des Scholiasten zu Hesiod habe ich iouoTrjc statt

ouoYjc geschrieben , weil die iiberlieferte Lesart mir unverst^ndlich zu

sein schien.

Zu S. 42, Anm. 93 : Der scheinbare Widerspruch der Stelle des Eusebius

mit den andern angefiihrten Zeugnissen wird durch die Annahme gelost,

dass unter axoxoixrjNia die eigentliche Conjunktion, unter vou-

[xtpia die wieder sichtbare und allmahlich wachsende Mondsichel zu

verstehen ist.

Zu S. 55, Z. 6 V. o lautet die nicht zu Athen, sondern nordwestlich

von Thorikos gefundene Grenzsteininschrift , welche Vischer

in den epigraph lischen und archaologischen Beitragen aus Griech enland

Nr. 69 zuerst publizirt und K. Keil, Philol. XXIII, 619 unter

Beistimmung Vischers scharfsinnig erganzt hat, folgendermassen

OPOCTlEMEiNOirSHPaclEIAEIlljta;.

Zu S. 58: Natiirlich ist in dem von 'Hpaia abzuleitenden 'Hp/au)Ot ein i

ausgefallen, wie in xdoj — ocaioa, xXdto — xXatoj, dexo?— aisxeJ;, iXdct —

iXaia, de'i — otiei, 'AOifjva— 'Ai^-rjvda— 'Ai^Trjvata u. s w. Vgl. Gerth in

Curtius Studien z. griech, u. lat. Gramm. I, 2 S. 203—213.

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