Schule zum kleinen chriStoffel JahreSbericht 2012 - Christoffelschule

christoffelschule.ch

Schule zum kleinen chriStoffel JahreSbericht 2012 - Christoffelschule

Schule zum kleinen christoffel

Jahresbericht 2012


Inhalt

Interne Schulevaluation

Vorwort des präsidenten

3 Kuschelpädagogik

6 bilanz

8 erfolgsrechnung

10 revisionsbericht

11 funktionen

Die Fachstelle für Schulbeurteilung

führt periodisch Schule valuationen bei

Regel- und Sonderschulen durch. Im Jahre

2012 wurde die Möglichkeit geschaffen, dass

die Sonderschulen im Rahmen einer internen

Evaluation mittels Befragung der Schülerinnen

und Schüler, Eltern und Mitarbeitenden sowie

aussenstehende Fachpersonen (z.B. zuweisende

Stellen) die Qualität der Schule ermitteln können.

Die Verwaltung der Christoffelschule hat

sich für diese Form der Schulbeurteilung entschieden,

weil damit die Besonderheiten unserer

Schule besser berücksichtigt werden können

und der Aufwand für die Lehrpersonen

kleiner ist.

Das Resultat der ersten internen Schulevaluation

stellt Ihnen der Schulleiter Ernesto Forrer

nachstehend vor.

Die überaus positiven Rückmeldungen aller

Beteiligten sind das Resultat einer hohen Kompetenz

von Schulleitung und Lehrkräften, von

umsichtiger Führung und unermüdlichem Einsatz

mit grossem Einfühlungsvermögen.

Für diese anspruchsvolle Arbeit, die Geduld

und breite Erfahrung danken wir Schulleitung

und Lehrkräften sehr herzlich.

b Ulrich Borsari

Ginkobaum im Herbst

Monika, 11-jährig

Kontakt

Christoffelschule

Schulhausstrasse 21

8704 Herrliberg

Tel 044 915 05 15

info@christoffelschule.ch

www.christoffelschule.ch


Kuschelpädagogik

Bericht des Schulleiters

Sind wir Kuschelpädagogen, wenn es uns

wichtig ist, dass es den Kindern an der

Schule wohl ist? Stellt es uns gar ein schlechtes

Zeugnis aus, wenn die Schülerinnen und

Schüler gerne in die Schule kommen? Erweisen

wir den Kindern einen Bärendienst, wenn an

unserer Schule ein Klima herrscht, das von Respekt

und Wertschätzung geprägt ist? Schliesslich

sollen wir die Kinder auf die Unerbittlichkeit

des Arbeitslebens und die Härten des

Lebens überhaupt vorbereiten. Verweichlichung

ist in der globalisierten Welt ein nicht zu kompensierender

Wettbewerbsnachteil – oder?

So könnte man fragen. Uns beschäftigen

jedoch Fr agen wie: Wie gelingt es uns,

dass Kinder, denen der Glaube an sich selbst

fehlt und die von Ängsten geplagt sind, Vertrauen

finden? Vertrauen in die eigene Kraft, Vertrauen

in die nächste Umgebung. Wie gelingt

es uns, dass Kinder, die sich in eine eigene Welt

zurückgezogen haben, die sich mit einem unsichtbaren

Panzer umgeben, den Mut finden,

sich zu öffnen? Wie stellen wir es an, Kinder, die

zur festen Überzeugung gekommen sind, dass

für sie in der Schule kein Blumentopf zu gewinnen

sei, für schulische Inhalte zu interessieren?

So verschieden können die Perspektiven

und die entsprechenden Fragestellungen

sein. Unser Ziel ist es, dass die Kinder

Selbstvertrauen gewinnen, dass sie stärker werden.

Auf dem Weg zu diesem Ziel, stellen wir

schulisch und sozial hohe Anforderungen an

sie, schonen sie nicht, setzen Grenzen und konfrontieren

sie auch mit ihren Schwächen. Doch

immer respektvoll und im Hinblick auf ihre

Möglichkeiten.

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich

verlangt von allen Schulen, dass sie die Qualität

ihres Angebotes regelmässig und systematisch

überprüfen. Wir haben uns entschieden, diese

Überprüfung mittels Umfragen durchzuführen.

Unsere erste Umfrage bei den Kindern, den

3


4

Eltern, den Mittagstischeltern, den einweisenden

Behörden und den Therapeuten starteten

wir im Herbst 2012. Ob es den Kindern an unserer

Schule wohl sei, wollten wir wissen. Im Januar

2013 lag das Resultat vor:

De n Kin de r n is t es w o hl in de r S c h ule

Anzahl Befragte 59

50

trifft

zu

weiss

nicht

5

keine

antwort

3 1

trifft

t e il sz u

a

Und hier noch ein paar Ausschnitte aus den

Kommentaren, die abgegeben wurden.

W a sm u s su n b e d i n g tb l e i b e n ,w i ee si s t ?

Von Elter n un d Pflegeelter n

liebevoller Umgang mit den Kindern...

gut ausgebildete Lehrer...

der gegenseitige Austausch ...

und schätze eine offene Rückmeldung...

die gute Lernatmosphäre...

Danke, was sie aus unserer Tochter

über die Jahre herausgeholt haben.

Sie fühlt sich an einem sicheren Ort,

vertraut den Lehrkräften...

Von Schülerinnen und Schüler

Die Schule ist sicher, da habe ich

keine Angst....

Ich komme mit dem Bus zur Schule,

das macht Spass...

Mir gefällt es in der Schule, wenn ich

basteln kann...

Die Lehrerinnen erklären gut und nehmen

sich Zeit...

kann Probleme sagen...

kleine Klassen, gutes Lernen...

Von Behörden und Behördenvertreter

Förderplanung aufgrund genauer Analyse ...

hohe Identifikation des Personals mit der

Institution...

Die Standortgespräche sind vorbereitet,

klar strukturiert und effizient und effektiv

durchgeführt.

Den Eltern wird viel Empathie entgegengebracht

und trotzdem wird Klartext

gesprochen.

es findet ein ausgezeichneter Austausch

statt...

viel Herzblut und überdurchschnittliches

Engagement bei allen Beteiligten ...


a

Von Therapeutinnen und Therapeuten

b

akzeptierende Haltung den Kindern

gegenüber...

individuelle Schulung und Eingehen

auf die psychischen Probleme der Kinder...

D

c

K

integrierte Logopädie...

Die Klassengrösse, welche eine indivi-

e

G

J

duelle Förderung möglich macht.

Nach dem Standortgespräch ... ging ich

mit einem sehr positiven Gefühl aus dem

F

H

i

Schulhaus.

Hier wird professionell auf die Bedürfnisse

Zürichsee

der einzelnen Kinder eingegangen!

b Ernesto Forrer

Das Einzugsgebiet

Im Jahr 2012 besuchten insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler

die Christoffelschule.Sie kamen aus elf verschiedenen Gemeinden.

A Zürich, B Dübendorf, C Maur, D Zumikon, E Herrliberg,

F Meilen, G Egg, H Oetwil am See, I Rüti, J Wald, K Wetzikon

5


ilanz

per 31.12.2011, Genossenschaft schule zum kleinen christoffel

AKTIVEN

in Schweizer Franken (CHf) 31.12.2012 vorjahr

Kasse 1‘942.00 2‘992.35

ZKB Küsnacht / KK 0660.266 89‘042.69 2‘367.16

ZKB Küsnacht / SK 8.431919.8 543‘425.05 632‘683.35

Eidgenössiche Steuerverwaltung Bern / VST 425.90 785.40

Transitorische Aktiven 45‘264.87 31‘242.45

Aktive Abgrenzung Betriebsbeiträge 38‘866.90 32‘986.60

Umlaufvermögen 718‘967.41 703‘057.31

Maschinen / Mobiliar / Einrichtung 13‘198.85 13‘198.85

Wertberichtigung Ma / Mob / Einrichtung -8‘298.85 -6‘698.85

Schulbus 4‘000.00 4‘000.00

Wertberichtigung Schulbus -2‘700.00 -2‘200.00

Informatik 3‘263.00 3‘263.00

Wertberichtigung Informatik -2‘663.00 -2‘363.00

Anlagevermögen 6‘800.00 9‘200.00

TOTAL AKTIVEN 725‘767.41 712‘257.31

6


PASSIVEN

in Schweizer Franken (CHf) 31.12.2012 vorjahr

AHV Ausgleichskasse-Kasse Zürich / Abrechnungskonto 8‘854.60 6‘379.25

Kreditoren 18‘654.45 8‘166.20

Transitorische Passiven 3‘500.00 3‘500.00

Fremdkapital 31‘009.05 18‘045.45

Genossenschaftskapital 57‘900.00 57‘600.00

Reserven 550‘000.00 550‘000.00

Fonds für besondere Zwecke 20‘313.55 20‘313.55

Verlustvortrag / Gewinnvortrag 65‘271.86 64‘943.91

Eigenkapital 693‘485.41 692‘857.46

Rücklagenkapital zweckgebunden 1‘026.45 1‘026.45

Zweckgebundes Rücklagenkapital 1‘026.45 1‘026.45

Gewinn 246.50 327.95

TOTAL PASSIVEN 725‘767.41 712‘257.31

7


erfolgsrechnung

1.1.2012 bis 31.12.2012

Aufwand

in Schweizer Franken (CHf) 31.12.2012 vorjahr

Löhne 523‘514.05 508‘949.95

Projekte (Personalaufwand) 11‘023.50 6‘438.30

AHV / IV / ALV-Beiträge 40‘685.90 36‘920.35

Beiträge Pensionskasse 53‘682.80 52‘919.40

Unfall- und Krankenversicherung 15‘508.00 11‘668.50

Personalsuche - -

Weiterbildung 6‘335.00 4‘194.10

Personalanlässe 545.00 564.80

Übriger Personalaufwand 2‘237.00 1‘779.20

Beratung (Personalaufwand) 14‘706.00 11‘056.50

Lebensmittel und Getränke 16‘558.75 840.80

Unterhalt + Ersatz Mobiliar, Einrichtung, Geräte 3‘176.85 1‘863.40

Schulbus 5‘783.85 4‘627.55

Mietzins 24‘000.00 24‘000.00

Bankspesen, Schuldzinsen 81.75 191.05

Abschreibungen 2‘400.00 3‘600.00

Schulmaterial 6‘757.95 5‘590.90

Bibliothek 76.90 328.70

Exkursionen / Sport 731.45 2‘075.15

Lager 12‘612.55 12‘253.05

Mittagstischentschädigung - 15‘150.00

Drucksachen / Büromaterial 3‘759.50 3‘169.45

Kommunikation 920.05 1‘370.55

Porti 475.85 330.50

Spesen 304.30 196.80

Buchhaltungs- und Rechtskosten 10‘642.85 10‘436.00

Übrige Büro- und Verwaltungskosten 3‘100.30 7‘163.30

Sachversicherungen/Unfall Schüler 1‘067.75 917.20

Sammeltaxi 74‘471.32 47‘338.75

Transporte - -

TOTAL AUFWAND 835‘159.22 775‘934.25

8


ERTRAG

in Schweizer Franken (CHf) 31.12.2012 vorjahr

Beiträge Kanton 238‘866.30 232‘986.60

Beiträge Gemeinden 507‘600.00 490‘200.00

Beiträge Schülertansporte 74‘471.32 47‘338.75

Aktivzinsen 1‘221.60 2‘243.90

Gönnerbeiträge 13‘000.00 3‘165.00

Ausserordentlicher Ertrag 246.50 327.95

TOTAL ERTRAG 835‘405.72 776‘262.20

Gewinn 246.50 327.95

9


10

revisionsbericht


Funktionen

Verwaltungsrat Präsident Ulrich Borsari, Zollikerberg

Vizepräsidentin

Trudi Barth, Herrliberg

Andreas Barz, Dr. med., Männedorf

Margrit Bösch, Herrliberg

Balz Dubs, Zürich

Felix Meier, Oetwil am See

Kontrollstelle

Kurt Sauter, Meilen

Buchhaltung Mythen Treuhand ag Alessandro Fancelli, Zürich

Schulteam Schulleiter Ernesto Forrer, Thalwil

Klassenlehrerin

Maria Gasche, Zürich

Klassenlehrerin

Alexandra Häfliger, Küsnacht

Klassenlehrerin

Gabriela Widmer, Horgen

Klassenlehrerin

Isabel Stämmer, Oetwil am See

Logopädin

Ursula Oggenfuss, Erlenbach

Schwimmlehrerin

Erika Frick, Samstagern

Werklehrer

Hans Bösch, Herrliberg

Freie Mitarbeit Psychologische Beratung Evi Janssen, Küsnacht

11


Ginkobaum im Herbst

Lengsfeld,d e sig n konzepte

Paolo, 8-jährig

Florian, 9-jährig Henrique, 11-jährig Leana, 7-jährig Luca, 7-jährig

Haben Sie unsere Website schon besucht?

www.christoffelschule.ch

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine