Ampel Nachrichten No. 65 [ PDF-DOWNLOAD ] - RTB GmbH & Co. KG

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Ampel Nachrichten No. 65 [ PDF-DOWNLOAD ] - RTB GmbH & Co. KG

No | 65

Sommer 2013

24. Jahrgang

VERKEHRSMAGAZIN

Nachrichten

Internationale Konferenz in Bad Lippspringe

Weltneuheit: Laser-Fahrzeugklassifizierung

Workshop auf dem Bilster Berg Drive Resort

WELTPREMIERE


Liebe Leserinnen und Leser!

Editorial

In dieser Ausgabe berichten wir zum ersten Mal über

den Bilster Berg im nordrhein-westfälischen Kreis Höxter.

Privatinvestoren haben dort für sage und schreibe 34 Millionen

eine Test- und Präsentationsstrecke – das Bilster

Berg Drive Resort – für die Automobilindustrie geschaffen,

wo Hersteller ihre Fahrzeuge als Erlkönige oder aber

in der Weiterentwicklung testen können. Initiiert wurde

das Projekt von Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff,

der die Idee auf einer gemeinsamen Fahrradtour mit dem

ehemaligen Besitzer hatte. Der Erfolg gibt ihm Recht,

bereits jetzt sind die meisten Termine für die nächsten

Monate vergeben. In einer Region, die wirtschaftlich eher

benachteiligt ist, bedeutet dies eine sehr wichtige Investition.

Inhalt

2 Inhalt & Editorial

3 Erster Einsatz

Neue Akustik mit größerer

Montagefreundlichkeit

4 /5 Internationale Konferenz

Skandinavische

Verkehrsexperten in

Bad Lippspringe

6/7 Führende Technologie

Weltneuheit in der

Klassifizierung von

Fahrzeugen

8 /9 Sichere Langzeitbaustellen

Wissenschaftlicher Beleg

der Wirkung von

Dialog-Displays

Auch für RTB ist diese Teststrecke eine willkommene

Präsentationsplattform. Hier können wir Verkehrstechnik

unter Extrembedingungen zeigen. Nur etwa 20 Minuten

von uns entfernt bieten sich hier für Schulungen und

Präsentationen ganz neue Möglichkeiten, die wir auch

intensiv nutzen werden.

Der zweite Berg, mit dem wir uns aktuell beschäftigen,

ist gar nicht weit vom Bilster Berg entfernt. Es handelt

sich um den Köterberg im Kreis Lippe, wo sich bei schönem

Wetter jedes Wochenende bis zu 3.000 Motorradfahrer

treffen. Dadurch steigt die Lärmbelastung für

die Anwohner erheblich. Diesen Lärm zu mindern, ist

für uns ein Ziel, mit dem wir uns in den nächsten

Wochen beschäftigen wollen. Denn Lärmminderung und

Geschwindigkeitsreduzierung gehen Hand in Hand.

Darüber werden wir Sie in den kommenden Ausgaben

der Ampel Nachrichten weiter auf dem Laufenden halten!

Bis dahin verbleibe ich mit besten Grüßen

Ihr

10 Gelungene Einweihung

Erste Veranstaltung

auf dem Bilster Berg

Drive Resort

Rudolf Broer

11 Erfolgreiche

Markteroberung

Parkraumsensoren in

Aserbaidschan und

Schweden

12 Dies & Das

Herausgeber:

RTB GmbH & Co.KG, Geschäftsführer Rudolf Broer, Schulze-Delitzsch-Weg 10, 33175 Bad Lippspringe,

Tel. + 49 (0)5252 - 97 06-0,Fax +49(0)5252 - 97 06-10 E-Mail: info@rtb-bl.de, www.rtb-bl.de

Redaktion:

HACK PR- und Werbeagentur GmbH, 33175 Bad Lippspringe

Gesamtherstellung:

Machradt, Graphischer Betrieb, 33175 Bad Lippspringe


Demnächst gibt neben dem Dom eine weitere starke Akustik in Paderborn den Ton an.

Erster Einsatz

Vereinfachte Montage der neuen Akustik bringt Zeit- und Kostenvorteile

Bereits auf der INTERTRAFFIC Amsterdam 2012 konnten sich die Besucher des RTB-Messestandes

von der neuen Akustik überzeugen. Jetzt ist es soweit – das aktualisierte und optimierte Produkt ist

einsatzbereit.

Die Stadt Paderborn wird die neue Akustik in

Kürze erstmalig an einer Kreuzung anbringen.

Dann wird sich die vereinfachte Montage auch

im offiziellen Einsatz beweisen können. Durch

die mögliche Vorverdrahtung wird die Akustik

am Mast nur noch zusammengesteckt. Das beschleunigt

die Installation erheblich und führt

damit zu einer deutlichen Zeit- und Kostenersparnis.

Die schnelle Integration der bewährten Akustik

„Kombi 200“ in die Signalkammer ist nun ebenfalls

ganz einfach. Mittels Steckverbinder kann

das komplette Gehäuse nach vorne herausgenommen

werden. In seinem Inneren bleibt die

empfindliche Platine verschlossen und gut geschützt.

Auch die Verbindungsherstellung mit

der Fernbedienung zur Konfiguration des Gerätes

ist nun durch den Einsatz von infrarotdurchlässigem

Kunststoff einfacher.

Selbstverständlich stehen alle bisherigen Funktionen

und Optionen weiterhin zur Verfügung:

Die Abstimmung auf die PiT- und Plus-Taster ist

optimal erfolgt, und auch die Nachrüstung mit

net.1 ist weiterhin möglich.

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Internationale Konferenz

Skandinavische Verkehrsexperten-Runde tagt in Bad Lippspringe

Drei Tage lang berieten Experten des skandinavischen Arbeitskreises NorSIKT (Nordic system for intelligent

classification of traffic) gemeinsam mit Verkehrsexperten aus Deutschland bei einer internationalen

Konferenz in Bad Lippspringe.

Die Expertenrunde in den neuen Tagungsräumen des Bilster Berg Drive Resorts.

Das Projekt NorSIKT basiert auf einer Kooperation

der nordischen Länder (Schweden, Norwegen,

Dänemark, Finnland und Island) mit dem

Ziel, einen gemeinsamen Standard hinsichtlich

der Klassifizierung von Fahrzeugen zu setzen.

In der ersten Phase des Projekts wurde die derzeitige

Situation in den verschiedenen Ländern

beleuchtet. Diese Basis wurde genutzt, um erste

neue Grundlagen einzuführen, nach denen Fahrzeuge

klassifiziert werden können (z. B. Länge,

Anzahl der Achsen oder Gewicht).

Aktuell wird nun in der zweiten Phase erarbeitet,

welche Klassifizierungssysteme sich unter Berücksichtigung

der unterschiedlichen Landesanforderungen

idealerweise eignen. In diesem Zusammenhang

begrüßte RTB Ende Februar zur

Konferenz „Vehicle Classification & Traffic Monitoring“

Experten aus den dänischen, schwedischen

und norwegischen Verkehrsministerien,

zwei Forschungs- und Statistikbüros aus Norwegen

und Schweden sowie weitere Fachleute aus

Deutschland. Diese begutachteten und diskutierten

die Möglichkeiten der Klassifizierungssysteme

von RTB.

Im Vorfeld dieser Konferenz waren die TOPO-

Geräte in Norwegen bereits getestet worden,

wobei sich deren herausragende Qualität bestätigte.

Und auch vor Ort in Bad Lippspringe waren

die Beteiligten von der Leistungsfähigkeit der

Geräte und dem professionellen Anspruch des

Unternehmens überzeugt.

Ampel Nachrichten No. 65


Workshop auf dem Bilster Berg

Bilster Berg Drive Resort

www.bilster-berg.de

Ein Höhepunkt des dreitägigen Besuchs war ein

Workshop auf dem „Bilster Berg Drive Resort“,

einer neuen 84 ha großen Test- und Präsentationsstrecke.

Anhand eines umfangreichen Versuchsaufbaus

erhielten die Teilnehmer eine

wirkungsvolle Demonstration des Leistungspotenzials

der der RTB-Geräte. Dargestellt wurde

bei diesem Versuch die Schalluntersuchung und

Klassifizierung von Motorrädern.

Davon, dass die neue Teststrecke gleichermaßen

reiz- und anspruchsvoll ist, werden sich auch die

großen Automobilkonzerne ein Bild machen.

Jaguar und Mercedes führen im ersten Halbjahr

2013 auf dem Bilster Berg Präsentationen durch.

Auch Porsche plant im Spätsommer dieses Jahres

die Vorstellung des neuen Porsche 911 Turbo auf

dieser außergewöhnlichen Präsentationsstrecke,

von der sicherlich noch viel zu hören sein wird.

Detektorentest in Norwegen

Ein ganz erfreuliches Ergebnis brachte der

Test verschiedener Seitenradarsysteme, der

vom norwegischen Verkehrsministerium und

SINTEF im Rahmen des NorSIKT-Projektes

durchgeführt wurde. Verglichen wurden die

Daten der Geräte hinsichtlich Verkehrsaufkommen,

Geschwindigkeit und Länge der

Fahrzeuge. Die TOPO.bigbox lieferte bei diesem

Vergleich von allen getesteten Geräten

die präzisesten Daten und funktionierte unter

den dortigen Gegebenheiten absolut zuverlässig.

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Führende Technologie

Weltpremiere in der Fahrzeugklassifizierung nutzt moderne Lasertechnologie

Bereits jetzt setzt RTB mit seinen Fahrzeugklassifizierungsgeräten „TOPO“ Standards in der Erfassung

und Auswertung von Verkehrsdaten. Um die Möglichkeiten der Klassifizierung zu erweitern und Anforderungen

noch besser erfüllen zu können, folgt nun als Weltneuheit die laserbasierte Fahrzeugklassifizierung

von der Straßenseite.

Verkehrsdatenerfassung mittels LIDAR-Technologie

Durch einen ausgeklügelten Einsatz moderner

Lasertechnologie kann RTB als einziger Anbieter

weltweit eine Klassifizierung von Fahrzeugen

vom Fahrbahnrand aus auch an mehrspurigen

Straßen durchführen. Das System kann auch teilweise

oder vollständig verdeckte Fahrzeuge detektieren.

Das „Geheimrezept“ ist der Einsatz

zweier sogenannter Multibeam-LIDAR-Sensoren,

die vom rechten Fahrbahnrand aus die Fahrzeuge

auf der Fahrbahn erfassen.

Ein Sensor ist im 90°-Winkel zur Fahrbahn ausgerichtet,

so dass er mit Hilfe von 16 Kanälen das

seitliche Höhenprofil der Fahrzeuge erfassen und

der jeweiligen Fahrspur zuordnen kann. Der andere

Sensor ist so ausgerichtet, dass er die vorbeigefahrenen

Fahrzeuge von hinten und von der

rechten Seite erfasst. Dieser Sensor beobachtet

also die weitere Fahrt der Fahrzeuge und ermittelt

mit einem Tracking-Algorithmus deren Geschwindigkeit

(siehe Bild oben). Das System führt

die Messdaten beider Sensoren zusammen, was

die genaue Klassifizierung wie folgt ermöglicht:

• Pkw

• Pkw + Anhänger

• Lfw

• Lfw + Anhänger

• Lkw

• Lkw + Anhänger

• Lkw-Sattelzug

• Bus

• Bus + Anhänger

• Motorrad

Ampel Nachrichten No. 65


Seit dem Projektstart im Juni 2012 macht die Entwicklung

sehr gute Fortschritte. Während der internationalen

Konferenz zum Thema „Vehicle

Classification & Traffic Monitoring“, die im Hause

RTB stattfand (siehe S. 4 – 5), präsentierte der

verantwortlicheIngenieur, Thomas Eisenbach,

das aktuelle System, das aus zwei Multibeam-

LIDAR-Sensoren und einem Industrie-PC besteht.

Ziel der weiteren Entwicklung ist es, ein mobil

einsetzbares Fahrzeugklassifizierungssystem für

den Einsatz an mehrspurigen Straßen auf den

Weg zu bringen. So soll der Industrie-PC durch

eine eigene RTB-Signalverarbeitungshardware

ersetzt werden, um den Energiebedarf deutlich

zu senken. Zudem wird das Gehäuse zukünftig

unauffälliger gestaltet sein.

Übrigens: Die Neuentwicklung wird im Rahmen des zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) vom Bundesministerium für

Wirtschaft gefördert. Diese Unterstützung motiviert alle Beteiligten noch mehr, den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen.

Technische Hintergrundinformationen

LIDAR-Sensoren LIDAR, engl. Abk. für „Light

Detecting And Ranging“, bezeichnet die Detektion

von Licht und die damit mögliche Abstandsmessung.

Die LIDAR-Sensoren senden

gepulstes, nicht sichtbares, infrarotes Laserlicht

aus. Wird dieses Licht von einem Gegenstand

reflektiert und gelangt so in den Empfänger

des LIDAR-Sensors, kann dieser den

Ort des Gegenstandes durch eine sogenannte

Laufzeitmessung bestimmen. Der Sensor

misst die Zeit, die das Licht fü̈r Hin- und

Rückweg zum Gegenstand benötigte. Da sich

die Lichtwellen mit Lichtgeschwindigkeit

(300.000 km/s) ausbreiten, kann der Sensor

aus der Laufzeit des Lichts die zurückgelegte

Entfernung des Lichts und damit den Abstand

zum Gegenstand bestimmen.

Multibeam-LIDAR Bei Multibeam-LIDAR-

Sensoren handelt es sich um gleichzeitig arbeitende

LIDAR-Sensoren, die mehrere Laserstrahlen

aussenden, empfangen und auswerten

können. Auch eine mehrdimensionale Erfassung

(z. B. eine 3-D-Karte) der Umgebung

ist so möglich, ohne dass rotierende Spiegel

zum Einsatz kommen müssen.

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Die Untersuchung konnte an allen drei Standorten

positive Effekte nachweisen:

• Besonders bemerkenswert war der Einfluss

auf den Schwerlastverkehr, hier konnten die

Höchstgeschwindigkeiten durch die Anzeige

um mehr als 11 km/h reduziert werden.

• Ebenso ergaben sich sicherere Fahrzeugfolgebeziehungen,

besonders bei Lkw als Folgefahrzeugen.

• Der Anteil der Geschwindigkeitsübertretungen

mit Dialog-Display lag sowohl für den

Tages- als auch für den Nachtzeitraum unter

dem Niveau der Verstöße ohne Einfluss des

Displays.

Das erfolgreiche Ergebnis dieser Untersuchung

veranlasst die TRANSVER GmbH dazu, diesen

Aufbau zukünftig für Arbeitsstellen auf Autobahnen,

die über längere Zeit bestehen, zu empfehlen.

Mit willkommenem Nebeneffekt: Die Reduzierung

der Höchstgeschwindigkeit vermindert

ebenfalls die akustische Belastung für die Beschäftigten

und bewirkt damit eine Verbesserung

der Arbeitsqualität.

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© Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn.


Gelungene Einweihung

Erste Veranstaltung auf dem Bilster Berg Drive Resort im Teutoburger Wald

Auf dem Gelände eines ehemaligen NATO-Munitionsdepots im Teutoburger Wald ist bei Bad

Driburg eine außergewöhnliche Test- und Präsentationsstrecke entstanden. Das Drive Resort bietet die

Atmosphäre eines automobilen Country Clubs.

Genau diesen Ort hatte sich RTB ausgesucht, um

mit Vertretern der skandinavischen Verkehrsministerien

sowie deutschen Verkehrsexperten

einen Workshop durchzuführen. Mittels eines

umfangreichen Versuchsaufbaus konnten sich

die Teilnehmer von der Leistungsfähigkeit der

TOPO-Fahrzeugklassifizierung überzeugen. Neben

den bisherigen Möglichkeiten lag bei diesem

Versuch der besondere Fokus auf der Ermittlung

der Lärmbelastung.

Mutig stellten sich vier Motorradfahrer den widrigen

Wetterbedingungen, verursacht durch

Schneematsch und Nässe. Mit variierenden

Geschwindigkeiten und Abständen fuhren sie

am TOPO-System vorbei, zeitgleich konnten die

Experten den Messwerten und Klassifizierungsergebnissen

an einem Monitor folgen.

Die Reduzierung von Straßenverkehrslärm wird

für Städte- und Verkehrsplaner im Hinblick auf

die Verbesserung der Verkehrssicherheit und Entlastung

der Umwelt eine wesentliche Rolle spielen.

Durch die zusätzliche akustische Klassifizierung

setzt RTB mit TOPO neue Maßstäbe.

Die erfassten Fahrzeugdaten können auf dem Monitor betrachtet werden, während das Fahrzeug das TOPO-System passiert.

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Erfolgreiche Markteroberung

Parkraumsensoren von multiGuide in Aserbaidschan und Schweden

Als Austragungsort des Eurovision Song Contests 2012 ist Baku, die Hauptstadt Aserbaidschans, vielen

bekannt. Das Land hat seit seiner Unabhängigkeit im Jahr 1991 eine enorme Entwicklung mit etlichen

Investitionen in Infrastrukturprojekte vollzogen.

Besonders in den Stadtzentren macht sich dieser

Wandel bemerkbar. Um dem zunehmenden Verkehr

und der damit verbundenen steigenden

Nachfrage nach Parkmöglichkeiten gerecht zu

werden, entsteht im Stadtzentrum von Baku das

neue „Fizuli Parkhaus“ mit Parkmöglichkeiten

für 3.500 Pkw. Dieses Parkhaus wird mit modernster

Technik ausgerüstet: einem Parkleitsystem

der multiGuide GmbH.

Durch die Installation von Multicolor-LED können

freie Parkplätze auch in weiter Entfernung

schnell ausgemacht werden. Numerische Anzeigen

an Eingängen und Rampen des Parkhauses

informieren aktuell über die Anzahl freier Standard

-, Behinderten- und VIP-Parkplätze. Auch

das Brandmeldesystem ist eingebunden: Im Falle

eines Feueralarms wechseln alle Schilder in einen

vordefinierten Zustand, der den Autofahrer auf

kürzestem Wege aus dem Parkhaus leitet.

Auch in Schweden ist multiGuide GmbH der erfolgreiche

Eintritt in den skandinavischen Markt

gelungen. Die Parkraumsensoren des Grünwälder

Unternehmens werden dort in einem Parkhaus

mit 2.000 Stellplätzen in einem großen

Einkaufszentrum nahe Stockholm installiert.

Für die multiGuide-Geräte spricht nicht nur das

optisch anspruchsvolle Design der Ultraschallsensoren,

die eigens für dieses Projekt in einem

frischen Weiß statt im herkömmlichen Kieselgrau

abgespritzt wurden. Ebenfalls müssen die

Außenanzeigen den anspruchsvollen, skandinavischen

Wetterbedingungen standhalten.

multiGuide überzeugte mit der herausragenden

Qualität seiner Produkte und sichert sich so internationale

Anerkennung in zwei völlig unterschiedlichen

Märkten.

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Dies & Das

Sicher in die Motorradsaison

Aufgrund des langen Winters ist die Motorradsaison

2013 mit Verspätung gestartet. Damit alles ungetrübt

und sicher bleibt, sollten einige wichtige Hinweise

berücksichtigt werden. Beleuchtung, Bremsen, Reifen,

Ölstand und Kette sollten genauso selbstverständlich

gecheckt werden wie die Gültigkeit der Prüfplakette. Die

richtige Schutzkleidung mit Jacke, Hose, Handschuhen,

Stiefeln und Helm sorgt in Kombination mit auffälligen

Farben für die eigene Sicherheit. So wird man nämlich

von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen.

Und für alle Ungeübten oder Wiedereinsteiger bieten

verschiedene Institutionen Sicherheitstrainings an, um

die richtige Reaktion auf Unvorhergesehenes zu üben.

Damit steht dem ungetrübten Fahrspaß dann hoffentlich

nichts mehr im Wege.

Sensibel auf den Köterberg

Schönes Wetter, herrliche Kurven, heißer Kaffee und eine

herrliche Aussicht – all das bietet der Köterberg, ein beliebtes

Ausflugsziel für alle Biker. Doch leider können sich nicht

alle über diesen touristischen Anziehungspunkt nahe dem

ostwestfälischen Lügde gleichermaßen freuen. Denn in der

gleichnamigen Ortschaft Köterberg sind rund 70 Anwohner

an schönen Tagen einem enormen Lärm durch Motorräder

ausgesetzt. An manchen Tagen sind bis zu 3.000

Biker dort unterwegs! Hier setzen die Verantwortlichen

nun auch auf Dialog-Displays von RTB, um die Motorradfahrer

dafür zu sensibilisieren, mit reduzierter Geschwindigkeit

auch zum Lärmschutz der Anwohner beizutragen.

Gefahrlos am Flughafen vorbei

Der Segelflieger-Club Melle-Grönegau e. V. kümmert

sich in vorbildlicher Weise um die Sicherheit der vorbeifahrenden

Radler. Denn durch den Betrieb der Seilwinde,

die die Segelflugzeuge in die Höhe bringen soll, geht

eine nicht zu unterschätzende Gefahr für Passanten

aus. Um dieser entgegen zu wirken, wurde eigens eine

Ampel installiert, an der die Radfahrer per RTB-Taster

ein grünes Signal anfordern, um sicher den Flugplatz

passieren zu können.

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