Vorbericht Auktion 67 - Emporium Hamburg

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Vorbericht Auktion 67 - Emporium Hamburg

Vorbericht Auktion 67

Am 10. und 11. Mai 2012 veranstaltet die Numismatische Abteilung des Hauses Emporium Hamburg

die 67. Münzen- und Medaillenauktion im Goedeke-Michel-Saal des Störtebeker-Hauses, Süderstraße

288, 20537 Hamburg.

Wir beginnen an beiden Tagen bereits um 9:00 Uhr. Auch bei dieser Auktion haben Sie die

Möglichkeit, im Internet LIVE auf die Lose zu bieten. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Auktion bequem

am heimischen Computer oder vom Büro aus zu verfolgen, so als wären Sie persönlich im

Auktionssaal. Via Internet sind Sie in der Lage, den Auktionator zu hören, die zur Auktion stehenden

Losnummern zu sehen und auf Ihre Wunschlose in Echtzeit zu bieten. Bitte beachten Sie, sich

rechtzeitig – mindestens 48 Stunden vor Auktionsbeginn (Montag, den 07.05.2012) - für das „Live-

Bidding“ anzumelden und Ihren Benutzernamen sowie Ihr Passwort auszuwählen. Auf unserer

Internetseite www.emporium-hamburg.com finden Sie alle Informationen, wie Sie sich als

Internetbieter registrieren können.

Zur Versteigerung kommt ein gewohnt breit gefächertes Angebot an Münzen und Medaillen von

der Antike bis zur Gegenwart. Die diesjährige Frühjahrsauktion besteht aus 2.751 Losen, darunter

Serien kleinasiatischer Elektron-Hekten, griechischer Goldstatere und Tetradrachmen, zahlreichen

interessanten römischen Aurei, Denaren und Sesterzen, einer außergewöhnlichen Reihe

byzantinischer Solidi und Silbermünzen sowie ausgesuchten Spitzenstücken aus Altdeutschland bis

zum Kaiserreich. Anschließend folgen Münzen aus Europa und Übersee, darunter eine Serie von

Silbermünzen aus Tibet.

Der erste Auktionstag ist den antiken und ausländischen Münzen vorbehalten (Los Nr. 1-1413).

Neben keltischen Goldstateren der Durotriges und Ambiani (Nr.1-2) finden Sie schon zu Beginn

Goldstatere aus Makedonien von Philipp II. (Nr.16-17) und Alexander III. (Nr.19-23), gefolgt von

zahlreichen Tetradrachmen und Drachmen in überdurchschnittlicher Erhaltung (Nr.24-42), darunter

ansprechende Eulen-Tetradrachmen aus Athen (Nr.50-54), kilikische Statere der Stadt Kelenderis mit

Rs.Ziege (Nr.141-142) und ein seltener Stater der Stadt Salamis auf Zypern (Nr.147). Ein

spektakuläres Highlight dieser Auktion ist der seltene Halbstater aus Amphipolis, geprägt zwischen

340-328 v. Chr. unter Philipp II. in vorzüglicher Erhaltung (Nr.17). Direkt im Anschluss werden Sie

sicher die Reihen der kleinasiatischen Elektron-Hekten aus Kyzikos (Nr.59-64), Mytilene (Nr.75-94)

sowie Phokaia (Nr.106-114) begeistern, an deren Beginn sich zwei rare Elektron-Statere aus Kyzikos

befinden (Los 59-60). Erstmals ist es uns gelungen, für die 67. Auktion eine Auswahl an günstig

geschätzten Geprägen aus Armenien zusammenzustellen, die von Arsames I. (um 240 v. Chr.) bis zu

Tigranes IV. (8-5 v. Chr.) reicht (Nr.148-167). Darüber hinaus verdienen die syrischen Silbermünzen

von Seleukos I., Antiochos III., Alexander I. Bala (Nr.168-173) und die ägyptischen Gold- und

Kupfermünzen (Nr.205-212) wegen ihrer guten Erhaltung und Seltenheit besondere Erwähnung.

Unter den nachfolgenden Münzen der römischen Zeit (Nr.230-810) finden sich zahlreiche

Spitzenstücke in Gold, Silber und Kupfer / Messing, so als Beispiel eine anonyme Didrachme mit dem

Januskopf aus dem späten 3. Jahrhundert v. Chr. (Nr.230), ein höchst seltener Quinar des L.Pinarius

Scarpus, geprägt in der Kyrenaica für den späteren Augustus – Octavian (Nr.251) und ein Denar des

Augustus mit Divus Caesar (Nr.254). Den Anschluss bilden Münzen der Kaiserzeit, Tetradrachmen,

geprägt in der römischen Kolonie Ägypten (Nr.255-310). Geradezu spektakulär ist die Abfolge der

prachtvollen und seltenen Münzen des Vitellius (Nr.262), Gordian I. (Nr.298), Balbinus (Nr.299) und

Pupienus (Nr.300-301).

Die reichsrömischen Münzen der Kaiserzeit (Nr.311-810) folgen nicht minder spannend: Augustus tritt

neben zahlreichen Denaren mit einem seltenen Cistophor aus Ephesos hervor (Nr.320), Tiberius mit

dem fast vorzüglich erhaltenen Sesterz für Julia, Rs. Carpentum (Nr.327), Nero mit einem Sesterz aus

dem Jahr 67, Rs. Janustempel mit geschlossenen Toren (Nr.340), Galba mit einem As und einem

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Sesterzen in prachtvoller Erhaltung (Los 344-345). Die Münzprägung des Commodus bietet dem

Liebhaber antiker Gepräge eine seltene Großbronze, den Sesterz mit dem Kaiser zu Pferd nach

einem Löwen stechend (Nr.451). Ein Aureus des Pertinax (Nr.454), Denare des Pescennius Niger

(Nr.459), Didius Julianus (Nr.460), ein Sesterz des Macrinus (Nr.529) oder ein Binio des Volusian aus

dem Jahr 253 (Nr.640) stellen wegen ihrer Seltenheit und guten Erhaltung ebenso besondere

numismatische Leckerbissen dar. Vervollständigt wird das Angebot römischer Münzen der Kaiserzeit

von zahlreichen günstig geschätzten Lots und Einzelmünzen, insbesondere Denaren und spätantiken

Goldmünzen in überdurchschnittlicher Erhaltung.

Die Münzen des byzantinischen Reiches (Nr.811-869) bilden einen weiteren Schwerpunkt der 67.

Auktion. Von den Geprägen des Anastasius I. (Nr.811-814) reicht das Angebot bis zu den Münzen

des Johannes II. im 12. Jahrhundert. Insbesondere die Reihe der Solidi enthält zahlreiche Raritäten,

so die Münzen des Constantin VI. mit Irene (Nr.843-844), das Stück der Irene (Nr.846), des Michael I.

(Nr.850) sowie zahlreiche Miliaresia aus dem 8. und 9. Jahrhundert.

Im Angebot an Münzen des Auslandes gibt es zahlreiche Highlights zu entdecken. Spannende

Bietergefechte werden bei den beliebten chinesischen Panda-Goldmünzen (1, ½, ¼ und 1/10 Oz;

Nr.922-981), dem sehr seltenen Sovereign 1908 C aus Kanada (Nr.1093), dem russischen

Chervonetz von Zar Paul I. aus dem Jahr 1797 (Nr.1184), der 100 Franken 1925 B aus der Schweiz

(Nr.1210) und zahlreichen weiteren Goldmünzen erwartet, die das hochwertige Angebot abrunden.

Auch Liebhaber von Münzen aus Thailand (Nr.1237-1263) und Tibet (Nr.1264-1340) sollten sich den

Katalog auf jeden Fall sichern. Gleiches gilt für die Sammler US-Amerikanischer Medaillen aus Silber

und Kupfer (Nr.1376-1412), denn sie werden auf ein aufregendes Angebot stoßen, insbesondere von

Stücken aus dem 19. Jahrhundert der Stempelschneider Gobrecht, Morgan und Barber, darunter

zahlreichen Indian-Peace-Medals.

Zu Beginn des zweiten Auktionstages werden die thematischen Medaillen versteigert (Nr.1414-

1527), darunter eine Vielfalt an künstlerisch anspruchsvollen Medaillen mit erotischen Darstellungen

(Nr.1422-1435) sowie Orden und Ehrenzeichen (Nr.1473-1494) aus dem Deutschen Reich.

Direkt im Anschluss stehen die habsburgischen und altdeutschen Münzen im Mittelpunkt. (Nr.1529-

1901). Zur Versteigerung gelangen ein seltener Dukat von Leopold I. (Nr.1538) aus Breslau, ein

weiteres Stück aus Siebenbürgen, geprägt 1699 in Klausenburg (Nr.1566) und ein Stück zu 5 Dukaten

auf die Neubefestigung Münchens, geprägt unter Maximilian I. im Jahr 1640 (Nr.1591). Es folgen eine

prächtige preußische Goldmedaille von Friedrich Wilhelm III. auf die Pferdezucht (Nr.1643), ein

seltener Halbtaler 1762 aus Hamburg (Nr.1720), ein Dritteltaler 1672 aus Rostock (Nr.1817), der

Konventionstaler aus Solms-Laubach, geprägt in Wertheim im Jahr 1768 auf die Saline

Christianswerk (Nr.1864) sowie der Taler aus dem Bistum Speyer auf die Festung von Udenheim

(1623; Nr.1868).

Die Münzen und Marken aus der Zeit von 1800 bis 1945 sind wie gewohnt mit zahlreichen Angeboten

vertreten (Los 1902-2667). Hervorzuheben ist der vorzügliche Dukat aus Schwarzburg-Rudolstadt,

geprägt 1803 (Nr.2046), die Reihe von Silbermünzen der Kaiserzeit in Polierter Platte, die

Goldmünzen aus Reuss (Nr.2407-2409) und Sachsen (Nr.2431-2442) sowie zahlreiche gute

Erhaltungen in den Nebengebieten, insbesondere aus Danzig (Nr.2587-2607) und den Kolonien

(Nr.2608-2667).

Ein interessantes Angebot an Münzen der DDR (Nr.2690-2727) und der Bundesrepublik Deutschland

(Nr.2669-2689) lässt sicher auch den zweiten Tag und somit die Auktion 67 spannend seinem Ende

zugehen.

Der Print-Katalog zur 67. Auktion ist ab der zweiten Aprilhälfte 2012 verfügbar. Interessenten

sind am 10. und 11. Mai 2012 herzlich in das Hamburger Störtebeker-Haus, Süderstraße 288,

eingeladen, ob persönlich im Auktionssaal oder „Live“ im Internet.

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Wenn Sie noch kein Kunde des Hauses EMPORIUM Hamburg sind, reservieren Sie sich noch heute

Ihr persönliches Katalogexemplar unter der Telefonnummer 040/25799-132, per Fax 040/25799-100

oder per E-Mail: numis@emporium-hamburg.com. Das Team der Numismatik freut sich auf Ihre

Anfrage.

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