Story of the ETNO-Mod (pdf)

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Story of the ETNO-Mod (pdf)

Langsam beschleunigten beide Schiffe. #deec suchte nach irgendetwas, was ihm einen Vorteil bringen

würde und fand es in den Trümmern der PP Salbung des Herzogs, eines paranidischen Trägerschiffes.

Und dem Terraformer kam eine weitere gute Idee.

Mit einer Geschwindigkeit von nur 20 m/s schoben sich die beiden Schiffe an einander vorbei.

#deec konzentrierte das Feuer auf den schwachen Schildgenerator und schaffte es tatsächlich, eine

kleine Lücke in dem energetischen Schutz zu erzeugen. Sofort schoss er einige seiner Baudrohnen los,

sie klammerten sich an Ezias Hülle fest und trugen die Hülle langsam ab. Wie erhofft sank die

Leistung eines Schildgenerators, als die Drohnen endlich an die Energieleitungen und den Generator

selber stießen. Für einen kurzen Moment fielen die Schilde aus, genügend Zeit, um Raketen und Laser

durch die Lücke zu schießen. Es sah gut aus. Die Schiffe waren mittlerweile nebeneinander

vorbeigeflogen und entfernten sich wieder.

Nun kam auch die Salbung des Herzogs zum Einsatz. #deec ließ eine Rakete so mit dem Wrack

kollidieren, dass dieses mit Ezia kollidierte.

Wieder waren die Schilde stark geschwächt und #deec feuerte aus vollen Rohren.

Doch dann bemerkte #deec, dass seine beiden Fregatten kampfunfähig waren. Hilflos trieben die

Raumwracks durch das All, ihre CPU-Kerne waren längst abgesprengt und würden sich im Nu an

einem der ETNO-Hilfsschiffe in Sicherheit bringen.

Das Entscheidende war jedoch, dass sie ihren Auftrag nicht komplett ausgefüllt hatten, sie waren der

großen Zahl der Gegner schlichtweg nicht gewachsen gewesen.

Jägerschiffe und Korvetten näherten sich #deec. Unter ihnen waren Schiffe, die fabrikneu aussahen

und auch welche, die kaum mehr als Wracks waren.

Ezia hielt nicht viel von Reparaturen, er besiegelte das Schicksal seiner Untergebenen, indem er sie

auf Kollisionskurs mit #deec gehen ließ.

Während die halbwegs intakten Schiffe #deec mit ihren Laser malträtierten, kollidierten die Übrigen,

vor allem Jäger, mit der Terraformer-CPU. Es dauerte nicht lange, da waren die Schilde von #deec

ausgefallen. Auch die Hülle war für Kamikaze-Angriffe nicht im Geringsten konzipiert und so fiel ein

System nach dem anderen aus. Waffen, Triebwerke, Navigationscomputer und schließlich auch eines

der wichtigsten Systeme in einem computergesteuerten Raumschiff: die Energieversorgung. Zwar

funktionierten sowohl die Haupt- als auch die Notreaktoren noch, doch die Energieleitungen waren

defekt, Kurzschlüsse entstanden.

#deec versank in ewiger Dunkelheit.

Wenige Kilometer weiter verharrten mehrere Baudrohnen in ihrer Arbeit, weil sie plötzlich keine

Befehle mehr erhielten. Die übriggebliebene Terraformer-Flotte, bestehend aus einem Träger, einem

Zerstörer und wenigen Jägern verschwand in Sprungblitzen nach Hause.

Mit ihnen verschwand auch der letzte Bewusstseinsfunke, der noch tief in den Schaltkreisen des

gefallenen Titanen geschlummert hatte.

Teil 5: Beim CEO!

Nopileos

Als die Solinis den Sektor Asteroidengürtel erreichte, fiel Nopileos besonders eine Sache ins Auge: es

waren zwei CPU-Schiffe vorhanden, eines von beiden verschwand jedoch wenig später in einem

Explosionsblitz.

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