Story of the ETNO-Mod (pdf)

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Story of the ETNO-Mod (pdf)

Er verabschiedete sich von Huli Lu, die gerade damit beschäftigt war, die Reparaturroboter zu

programmieren. John schloss die Klappe und betrat das Cockpit. Er aktivierte den Bordcomputer und

fuhr die Triebwerke hoch. Schlamm spritzte von dem Schiff, als John beschleunigte und an einem der

internen Andockschleusen andockte. Er rief den Teladi herbei, damit er endlich abfliegen konnte.

Ratternd fuhren einige Container durch die Frachtluke in sein Schiff und auch der Teladi ließ nicht

lange auf sich warten. Überrascht stellte John fest, dass es sich um Yomundris Kalandos Iginaras V

handelte, der Kapitän des Zerstörers Herron.

Er begrüßte seinen Gast, wartete, bis sich die Tunnel und Schleusen von seinem Schiff entfernten und

flog dann in den freien Raum. Nach einem Zwischenstopp an einer Navigationsbake steuerte John auf

den Militärtransporter der Plutarch Mining Corporation. Zischend verankerten zwei Klammern das

Schiff und dann begannen auch schon die typischen Sprungblitze. Angekommen in Erzgürtel überwies

John dem Schiff die fünfhundert Credits und steuerte auf das Nordtor zu. Er aktivierte den

Autopiloten und drehte sich zu Iginaras um. „Was führt Sie denn nach Heimat des Lichts?“, fragte er.

Der Teladi antwortete:

„Wie Ssie scheinbar noch nicht wissen wurde mein Schiff, die Herron, bei dem Versuch die Sreb

abzuwehren zerstört. In Heimat des Lichts wurde ein Schiff des Typs Serpent entdeckt. Es treibt dort

herrenlos umher, da der Pilot damals in einer Rettungskapsel flüchten mussste. Ess war ein

Fehlalarm, die Reaktorsensoren signalisiertem dem Computer, dass ein Leck entstehen würde.

Inzwischen wurde mir das Schiff zugeteilt. Da die ETNO momentan keine Schiffe zur Verfügung hat,

muss ich selber schauen, wie ich zu der Serpent komme. Wenn ich diese Sreb in die Klauen bekomme,

dann…“

Der Teladi seufzte. Zumindest hörte es sich für John wie ein Seufzer an. Er hatte tatsächlich nicht

gewusst, dass die Herron zerstört worden war, doch eigentlich war das zu erwarten gewesen. Noch

bevor John etwas entgegnen konnte, flog die Sunlight durch das Sprungtor nach Heimat des Lichts.

Iginaras nannte John schnell die Koordinaten und der Aufklärer schwenkte in die Richtung des

Schiffes. Für den Rest des Fluges war der Teladi still und auch John hatte nicht wirklich Lust auf eine

Konversation. Doch kurz bevor die Sunlight außen an dem Jäger der ETNO andockte, zischelte der

Teladi noch einige Worte: „Vielen Dank! Ich habe Ihnen die eintausend Credits überwiesen. Falls

irgendetwas sein sollte, ich werde den nächsten Tazura vermutlich noch hier ssein. Guten Profit!“

John erwiderte den Abschiedsgruß und ließ den Teladi von Bord gehen.

Weiter ging es nach Argon Prime. Während des Fluges beobachtete John das Geschehen im Sektor,

doch es gab nicht viel zu beobachten. Nur wenige Frachtschiffe flogen durch die Sektoren, meist von

einigen Jägern eskortiert. Weitere Kampfschiffe umkreisten die Stationen oder patrouillierten im

Sektor. Zu groß war die Angst vor den Sreb, als dass man sich auf Sensoren und Schilde verlassen

würde. Die argonische Polizei scannte Johns Schiff während der kurzen Strecke drei Mal, eine

Prozedur, die er bisher noch nie hatte durchmachen müssen. Schließlich heftete er sich an die Fersen

einer Argon Militär Zentaur und erreichte das Nordtor in die Heimat der Argonen.

Nach dem Austritt aus dem Sprungtunnel änderte John sofort den Kurs und flog aus dem

Sektorzentrum heraus. Als endlich jedes Schiff von seiner Gravidaranzeige verschwunden war, senkte

John die Schilde seines Transporters und warf den Satelliten sowie die Kameradrohnen aus.

Außerdem programmierte er eine Nachrichtendrohne mit den genauen Koordinaten der Station und

schickte diese in das Büro von forsale Navigation. Er beobachtete noch einen Moment lang das

Treiben um den kleinen Satelliten. Glänzend schwarze Körper umschwirrten den Satelliten, dessen

breite Solarkollektoren neben zwei schüsselartigen Sensoranlagen an primitivste Technologie

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