Story of the ETNO-Mod (pdf)

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Story of the ETNO-Mod (pdf)

Ein bewaffneter Argone von der Sicherheit bedeutete Jennifer, ihm zu folgen. Er führte sie in einen

komplett weißen Raum, in dem lediglich zwei Stühle, ein Tisch und eine Art kleines Podest standen,

und ging zurück zu der Tür, als Captain Bernswarth den Raum betrat.

„Ich heiße Sie herzlich willkommen auf meinem Schiff. Bitte verübeln Sie es mir und der Mannschaft

nicht, dass wir ein wenig irritiert und misstrauisch sind, so etwas gab es in der Geschichte der

Föderation noch nicht. Möchten Sie sich… ähm, hinlegen?“, fragte er nervös.

Jennifer bejahte und verringerte die Leistung der Antigrav-Aggregate, bis sie auf dem Podest auflag.

Der Captain setzte sich auf den Stuhl an der gegenüberliegenden Seite des Tisches.

„Nun, erzählen Sie mir bitte, wie Sie… in diese… Situation gekommen sind.“

Jennifer erzählte ihre Geschichte, angefangen von den Ereignissen auf dem Torus und endete mit den

Geschehnissen, bevor sie auf die Sepulsor traf. Bernswarth hörte ihr aufmerksam zu, nickte

zwischendurch und unterbrach sie einige Male, um nach Details zu fragen.

„Und jetzt sitzen Sie auf diesem Schiff fest?“, fragte er, als sie ihren Bericht beendet hatte.

„Nein, eigentlich nicht. Ich benötige nur ein funktionierendes Raumschiff. Ich dachte eigentlich, dass

in Elenas Glück noch einige Xenonschiffe herumtreiben müssten.“

Der Militär stimmte ihr zu. „Wir…“, fing er an und wurde von einer Durchsage unterbrochen. „Captain

auf die Brücke! Wir haben Feindkontakt!“, meldete eine Computerstimme.

Die Hauptbeleuchtung verringerte sich und rote Leuchten blinkten träge, als der Mann aufsprang und

aus dem Raum rannte. Die Wache folgte ihm.

Jennifer aktivierte ihre Antigravs und verließ den Raum. Kaum hatte sie eines der Außenfenster

erreicht, erkannte sie auch schon, was los war. Der Leib einer Sreb-Korvette tauchte unter dem

Fenster her, ein argonischer Aufklärer zerplatze unter den Salven des mächtigen Feindes.

„Kampfstationen besetzen! Piloten in den Hangar!“, befahl der Computer. Einige Personen hasteten

an Jennifer vorbei. Sie beschloss, ihnen zu folgen.

Mittlerweile erzitterte das Schiff unter den tropfenförmigen Geschossen, die auf die Schilde trafen.

Im Hangar angekommen wurden sofort die vier argonischen Jäger gestartet, zwei gehörten der

M4/Buster-Klasse, je einer der M3/Nova- und der M3+/Eklipse-Klasse an. Fauchende

Triebwerksstrahlen tauchten den Raum in ein helles Blau, die glänzenden Körper schnellten durch die

Kraftfelder und verschwanden in der Schwärze des Alls. Nur noch der Xenonjäger stand auf einem der

sechs Landeplätze. Jennifer erkannte ihre Chance und holte sich eine Starterlaubnis ein. Sie beflog

das Schiff über eine der Seitenöffnungen und schob sich in eine zylinderförmige Aussparung des

Hauptcomputers. Sofort aktivierten sich die Systeme und Jennifer schoss aus dem klaffenden Maul

des Hangars.

Während sich die klobigen Geschütztürme der Sepulsor drehten und ihre energiereiche Ladung auf

den Feind schickten, kämpften die argonischen Jäger gegen eine feindliche Jagdstaffel an.

„Alpha 3 hier, ich stehe unter Beschuss! Erbitte Hilfe!“, rief der Pilot einer Buster. Jennifer lokalisierte

das Signal und folgte diesem. Innerhalb eines roten Quadrates erkannte sie die Form des argonischen

Abfangjägers, ein weiteres rotes Quadrat, gefüllt mit dem Körper einer Skorpion der Sreb. Jennifer

programmierte die Freund/Feind-Kennung um, sodass die argonischen Verteidiger nun in blauen

Quadraten gezeigt wurden. Verärgert über die geringe Bewaffnung schoss sie mit zwei

Partikelbeschleunigerkanonen auf die schwachen Schilde des Angreifers. Noch bevor der Split wusste

wie ihm geschah, überluden seine Waffensysteme. In einem letzten Akt der Verzweiflung steuerte er

sein Schiff auf die Sepulsor zu und kollidierte mit dieser. Die Sreb schienen die Überhand zu

gewinnen. Eine der beiden Buster und die Eklipse waren bereits kampfunfähig geschossen. Die

Rettungskapseln der Schiffe wurden von der Sepulsor aufgenommen. Jennifer änderte den Kurs auf

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