Story of the ETNO-Mod (pdf)

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die herrenlose Eklipse, während die Nova hinter ihr mit einem Jagdbomber der Sreb zusammenstieß

und beide Schiffe in einem Feuerball untergingen.

Die übriggebliebene Buster umkreiste die Sepulsor und zerstörte dann mit wieder aufgeladenen

Schilden und Waffen eine weitere Skorpion der Sreb, bevor seine Antriebssysteme zerstört wurden

und das Schiff, welches gerade zum Rückzug angesetzt hatte, in sein Mutterschiff prallte und einen

der Schildgeneratoren zerstörte. Explosionen überzogen das Schiff und Jennifer erkannte inmitten der

umherfliegenden Trümmer auch einige menschliche Körper. Mittlerweile hatte sie den schweren

Jäger der Argonen erreicht und dessen Schiffssteuerung manipuliert. Sie versah das Schiff mit einem

Transpondersignal der Sreb und schickte es auf Abfangkurs mit der Drache, wie die Sreb-Korvette

hieß.

Die Angreifer würden annehmen, dass es sich dabei um ein gekapertes Schiff handeln würde. Wenn

sie den Fehler entdeckten, wäre es schon zu spät, um irgendetwas auszurichten. Mühselig setzte sich

der lädierte Gleiter in Bewegung und gewann mehr und mehr an Geschwindigkeit.

Während die Drache weiterhin die Sepulsor beschoss und mittlerweile sowohl Waffen als auch

Schilde lahmgelegt hatte, näherte sich die Eklipse immer weiter und brach schließlich mittig in den

verbliebenen Schildemitter, der unter einer bläulich-weißen Explosion zusammenbrach.

Doch die Sreb ließen sich den Sieg nicht so einfach aus der Hand nehmen und feuerten mit ihren

Hauptwaffen weiterhin auf die Sepulsor, deren Hangarbereich mittlerweile in Flammen stand. Die

Geschützkanzel der einstmals stolzen Drache drehten sich hingegen und schossen auf den kleinen

Aufklärer der Xenon. Jennifer wich aus so gut es ging und feuerte mit allem was sie hergab – was

zugegebenermaßen nicht sehr viel war. Erfreut stellte sie fest, dass der Xenon noch einige Einheiten

der Libelle-Raketen bereit hatte. Zwei der kleinen Marschflugkörper lösten sich von ihrem Aufklärer

und zischten mit hellem Schweif ihrem Ziel entgegen.

Die dritte Rakete jedoch wurde direkt vor ihrem Xenonschiff von einem der Laser erwischt und

explodierte. Erschrocken stellte Jennifer fest, dass sowohl Schilde als auch Waffen ihres N stark

beschädigt waren. Schnell drehte sie ab und flog auf die argonische Fregatte zu. Doch die Sreb ließen

nicht locker und hinterließen einen wahren Teppich aus Geschossen bevor die beiden Raketen in den

Hauptgenerator der Sreb einschlugen und das Schiff in Stücke rissen. Mit Mühe und Not gelang es

Jennifer, den vorderen Laserpunkten auszuweichen, doch das Hauptfeld traf sie mit voller Wucht und

ließ die Triebwerke schmelzen. Sie öffnete einen Kanal zu ihrem Ziel: „Hier Cortez! Mein Schiff ist

schwer beschädigt! Erbitte Landeerlaubnis!“

„Negativ, Miss Cortez“, antwortete ein ihr unbekannter Offizier. „Der Hangarbereich ist stark

beschädigt! Der Landebereich liegt im Vakuum und die dahinterliegenden Räumlichkeiten sind auf

nahezu 1000 Grad Celsois erhitzt! Außerdem steht der Hangarbereich unter Kontrolle einiger Sreb,

die in das Schiff eingedrungen sind!“

„Meine Triebwerke sind zerstört, die Steuerdüsen beschädigt“, erwiderte Jennifer. „Ich komme jetzt

rein!“

Im Vergleich zu den Höchstgeschwindigkeiten des Schiffes langsam, doch immer noch viel zu schnell,

flog Jennifer auf den klaffenden Schlund zu. Mit den übriggebliebenen Düsen bremste Jennifer das

Schiff immer weiter ab, dennoch rutschte das Schiff über den ehemaligen Boden des Hangars und

prallte mit etwa 61m/s gegen die Rückwand, die sich stark verbog, jedoch wegen ähnlichen Vorfällen

sehr dick konzipiert war.

Jennifer sprengte die Deckel des Computerkerns auf und schwebte per Antigrav aus ihrem

Schiffswrack hinaus. Da sie ein aus PDD gefertigter CPU-Zylinder war, machten ihr weder das Vakuum

noch die 1000 Grad etwas aus. Ihre Biosensoren registrierten jedoch, dass sich ein Lebenszeichen der

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