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Sitzung Stadtverordnetenversammlung 26.09.2012 - Stadtquartier Süd

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DLB-Gelände<br />

Triforum<br />

Städtebauliches Entwicklungskonzept<br />

»<strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong>«,Neu-Isenburg<br />

<strong>Sitzung</strong> <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> <strong>26.09.2012</strong><br />

Hugenottenallee<br />

Spessartstraße<br />

Hugenottenallee<br />

Bundesmonopolverwaltung für Branntwein<br />

ehemaliges Agfa-Gelände<br />

Schleussnerstraße<br />

Arrow Central Europe<br />

Carl-Ulrich-Straße<br />

ehemaliges Güterbahnhofsgelände<br />

DuPont-Gelände<br />

Bleier&Voss Chemie<br />

Frankfurter Straße<br />

Neuhöfer Straße


Zeitplan<br />

05/2012<br />

06/2012<br />

07/2012<br />

08/2012<br />

09/2012<br />

10/2012<br />

11/2012<br />

12/2012<br />

01/2013<br />

02/2013<br />

03/2013<br />

04/2013<br />

05/2013<br />

06/2013<br />

07/2013<br />

08/2013<br />

09/2013<br />

10/2013<br />

11/2013<br />

12/2013<br />

Stufe 1<br />

ANALYSE<br />

Stufe 2<br />

ENTWURFS-<br />

WERKSTATT<br />

Stufe 3<br />

RAHMEN-<br />

PLANUNG<br />

Stufe 4<br />

UMSETZUNG<br />

WEBDIALOG<br />

Phase 1<br />

WEBDIALOG<br />

Phase 2<br />

WEBDIALOG<br />

Phase 3<br />

Bürgerinformation / PK<br />

26.06.2012<br />

Bürgerforum<br />

11.10.2012<br />

Entwurfswerkstatt<br />

Januar 2013<br />

Bürgerinformation zum<br />

Rahmenplan<br />

September 2013<br />

20.06.2012 <strong>Stadtverordnetenversammlung</strong> (StVV)<br />

12.09.2012 Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr<br />

<strong>26.09.2012</strong> StVV > 1. Lesung der Analyseergebnisse aus Phase 1<br />

14.11.2012 Ausschuss für Bau, Planung, Umwelt und Verkehr<br />

21.11.2012 Haupt- und Finanzausschuss<br />

28.11.2012 StVV > 2. Lesung und Beschlussfassung > Abschluss Phase 1<br />

Mitte / Ende November Ausgabe der Unterlagen für die Entwurfswerkstatt<br />

Mitte / Ende Januar Entwurfswerkstatt<br />

Mitte März StVV > Beschluss der Vorzugsvariante<br />

Spätsommer 2013 StVV Beschlussfassung > Vorgaben für den B-Plan<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Analyse<br />

Auswertung von Grundlagen und Daten<br />

Ortsbegehungen<br />

gespräche mit Experten<br />

Gespräche mit Eigentümern<br />

Webdialog / Bürgerbeteiligung<br />

zusammenfassende Darstellung in einem Bericht<br />

* Regionale und städtische Bezüge<br />

* Sozioökonomische Rahmenbedingungen und Marktanalyse<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> erscheint prädestiniert<br />

für eine gleichwertige und attraktive Mischung<br />

aus Wohnen und Arbeiten, ergänzt mit Angeboten<br />

an Gastronomie und Einzelhandel, so dass<br />

zukunftsfähige Angebote sowohl für den Wohn- als<br />

auch den Büromarkt entstehen können.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Marktanalyse<br />

* Neu-Isenburg ist sehr attraktiver Standort für Arbeiten und Wohnen<br />

* Büroleerstand, jedoch viele Immobilien nicht mehr marktgerecht (Lage, Umfeld, Gestaltung,<br />

Grundrisse, Nebenkosten, etc.)<br />

* Anforderungen an das Umfeld von büroimmobilien steigen<br />

* Arbeiten und Wohnen - Mischung von Nutzungen, städtisches Ambiente, versorgung, Freizeit<br />

* steigende Ansprüche an die Qualität von Immobilien (Lage, Ausstattung, Gestaltung,<br />

Energieeffizienz, Barrierefreiheit, etc.)<br />

* Lebensqualität im Quartier ist bestimmender Faktor<br />

* ergänzendes Angebot im Bereich Einzelhandel<br />

* Nachfrage nach kleinteiligem Gewerbe<br />

* Zunahme an Haushalten (insbesondere kleinere Haushalte)<br />

* Bedarf an zeitgemäßem Geschosswohnungsbau (Eigentum und Miete)<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Bahnhof<br />

Sportpark<br />

Bahnhofstraße<br />

Carl-Ulrich-Straße<br />

Gewerbegebiet <strong>Süd</strong><br />

Hugenottenallee<br />

Frankfurter Straße<br />

Alter Ort<br />

Isenburgzentrum<br />

Dreieich<br />

Frankfurter Stadtwald<br />

Friedhofstraße<br />

Gewerbegebiet Ost<br />

0 1 km<br />

HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH * bs+ städtebau und architektur<br />

Wohn- und Mischfläche<br />

Gewerbefläche<br />

Gemeinbedarfsflächen<br />

Sonderfläche<br />

Wald<br />

Freiraum<br />

Wasserfläche<br />

Grenzen der Lärmschutzzonen<br />

Grenze Siedlungsbeschränkungsgebiet<br />

inkl. Planung Birkengewann<br />

Nutzungsstruktur<br />

<strong>26.09.2012</strong>


<strong>26.09.2012</strong>


Dornhofstraße<br />

Hermannstraße<br />

Bereich<br />

Hermannstraße<br />

Hermannstraße<br />

Wohnbebauung<br />

Hugenottenallee<br />

Ehemaliges<br />

DLB-Gelände<br />

Rahtenaustraße<br />

Carl-Ulrich-Straße<br />

Schleussnerstraße<br />

Spessartstraße<br />

Westphal Handwerkerhöfe<br />

Bundesmonopolverwaltung<br />

für Branntwein<br />

Aldi<br />

Ehemaliger Güterbahnhof<br />

Ehemaliges ADOX-/<br />

Agfa-Gelände<br />

Hugenottenallee<br />

Bürogebäude südlich der<br />

Hugenottenallee<br />

Bleier&Voss Chemie<br />

Triforum<br />

Du Pont<br />

Stadttor<br />

Wohnbebauung<br />

Frankfurter Straße<br />

Arrow Central Europe GmbH<br />

Frankfurter Straße<br />

Isenburgzentrum<br />

Friedhofstraße<br />

Neuhöfer Straße<br />

HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH * bs+ städtebau und architektur<br />

Teilbereiche <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong><br />

<strong>26.09.2012</strong>


Bundesmonopol-<br />

verwaltung<br />

für branntwein<br />

<strong>26.09.2012</strong>


DuPont-Gelände<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Bleier & Voss Chemie<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Ehemaliges<br />

DLB-Gelände<br />

<strong>26.09.2012</strong>


www.stadtquartier-sued.de<br />

Verlinkung mit sozialen Netzwerken, Stand 22.08.2012<br />

<strong>26.09.2012</strong>


Planungsziele<br />

Aus den Erkenntnissen der Erkundung der Rahmenbedingungen<br />

und den grundsätzlichen strategischen Überlegungen werden<br />

Planungsziele für das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> abgeleitet, die in fünf<br />

zentralen Grobzielen und jeweils mehreren Unterzielen formuliert<br />

werden.<br />

Diese zentralen Planungsziele dienen zusammen dem übergeordneten<br />

Ziel, im <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> ein urbanes Quartier zum Wohnen und<br />

Arbeiten mit entsprechender Nutzungsmischung und ergänzenden<br />

Angeboten aus den Bereichen Versorgung, Soziales, Kultur und<br />

Gastronomie entstehen zu lassen.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


1. Das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> ist in das Stadtgebiet<br />

einzubinden.<br />

1.1 Das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> soll zur Belebung der angrenzenden Gebiete beitragen und<br />

mit den baulichen Strukturen und landschaftlichen Elementen in der Nachbarschaft<br />

vernetzt werden.<br />

1.2 In die umgebenden Bereiche sind attraktive Wegeverbindungen herzustellen, ins-<br />

besondere über die Bauflächen des ehemaligen Güterbahnhofgeländes und die Gleisan-<br />

lagen der künftigen Trasse der Regionaltangente-West (RTW) an der Carl-Ulrich-Stra-<br />

ße / Schleussnerstraße. Das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> ist als »Stadtteil der kurzen Wege«<br />

zu entwickeln.<br />

1.3 Die vorhandenen Blickbeziehungen aus dem Quartier in die Umgebung sowie von au-<br />

ßerhalb in das Quartier hinein sind planerisch weitestgehend zu sichern.<br />

1.4 Die Bebauung ist in das Neu-Isenburger Stadtbild durch Vermittlung unterschied-<br />

licher Geschossigkeiten, Dichten, Gebäude- und Grundstücksgrößen einzubinden.<br />

1.5 Die geplante RTW-Haltestelle an der Frankfurter Straße ist funktional und räum-<br />

lich einzubeziehen.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


2. Die vorhandenen Standortpotentiale sind durch<br />

eine attraktive Mischung von Wohnen und Arbeiten<br />

nachhaltig zu nutzen.<br />

2.1 Es ist ein eigenständiger Gebietscharakter zu entwickeln, bei dem sich die Qua-<br />

lität der Wohnformen und der hochwertigen vorhandenen und neu zu schaffenden Ar-<br />

beitsplätze zu einem attraktiven Nutzungsmix mit einem ausgeglichen Verhältnis der<br />

Flächen verbinden.<br />

2.2 Die Baudichten sind angemessen an die benachbarte Bebauung anzupassen.<br />

2.3 Durch eine sinnvolle Zuordnung und Zonierung der Nutzungen sind Konflikte zwi-<br />

schen Wohnen und Gewerbe zu vermeiden. Die bestehenden Gewerbebetriebe dürfen durch<br />

heranrückende Wohnbebauung in ihrer Entwicklungsfähigkeit nicht beeinträchtigt wer-<br />

den.<br />

2.4 Das <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> ist mit einem breitgefächerten Angebot an Wohnbauten ver-<br />

schiedener Produkttypen und Ausstattungen für eine breite Nachfrage zu öffnen.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


2.5 Die vorhandene Wohnbebauung in der Hugenottenallee und der Frankfurter Straße<br />

wird planerisch gesichert und ist räumlich in die Gesamtentwicklung einzubinden.<br />

2.6 Die historische, stadtbildprägende Bebauung im Branntweinmonopolareal ist für<br />

eine stadtquartiersübergreifende Einrichtung zu nutzen.<br />

2.7 Im <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> sind tragfähige Angebote aus den Bereichen Soziales (u.a.<br />

Kinderbetreuung), Kultur, Gastronomie und Versorgung für den täglichen Bedarf anzu-<br />

siedeln.<br />

2.8 Es ist eine kompakte, dauerhafte Bebauung mit hohen ökologischen Standards inklu-<br />

sive Passivhäusern zu errichten.<br />

2.9 Anknüpfen an die vorhandenen technischen Infrastruktureinrichtungen und spezi-<br />

fische Weiterführung gemäß modernen Anforderungen wie Breitbandkabel etc.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


3. Die Verkehrserschließung ist dauerhaft<br />

leistungsfähig zu sichern.<br />

3.1 Die Nutzungsdichte des <strong>Stadtquartier</strong>s <strong>Süd</strong> darf die Erreichbarkeit der Stadt<br />

Neu-Isenburg und des Quartiers nicht verschlechtern.<br />

3.2 Es ist eine leistungsfähige Anbindung des Plangebietes an die übergeordnete<br />

Verkehrserschließung (Frankfurter Straße, Carl-Ulrich-Straße) herzustellen.<br />

3.3 Im <strong>Stadtquartier</strong> <strong>Süd</strong> ist ein öffentliches Straßennetz zu errichten, das die<br />

Ausbildung von Stadträumen mit hoher Aufenthaltsqualität und einer klaren Orientie-<br />

rung im Gebiet unterstützt.<br />

3.4 Die Wohngebiete dürfen nicht von Durchgangsverkehr beeinträchtigt werden.<br />

3.5 Es sind ausreichende Stellplatzkapazitäten auf privaten Grundstücken und im<br />

öffentlichen Raum einschließlich Angeboten für Ladestationen für Elektro-Pkw zu<br />

schaffen.<br />

3.6 Das Angebot des öffentlichen Verkehrs ist der wachsenden Nachfrage entsprechend<br />

auszuweiten, zunächst mit Bussen, später mit der Regionaltangente-West (RTW).<br />

3.7 Der Radverkehr ist durch attraktive Angebote zu fördern (Radwege / Radstreifen,<br />

sichere und komfortable Abstellplätze, Ladestationen für Elektro-Fahrräder).<br />

<strong>26.09.2012</strong>


4. Ein vernetztes System öffentlicher<br />

und privater Freiräume bietet<br />

Bewohnern und Arbeitnehmern attraktive<br />

Aufenthaltsmöglichkeiten.<br />

4.1 Es sollen barrierefreie Freiräume mit hoher Aufenthalts- und Erholungsqualität<br />

und großem Identifikationswert für Bewohner sowie für Beschäftigte aller Alters-<br />

gruppen entstehen.<br />

4.2 Die Freiräume müssen auch zur Bildung attraktiver innerer Adressen im Gebiet<br />

beitragen.<br />

4.3 Die bestehenden Waldinseln sowie wertvolle Baumgruppen und Einzelbäume sind in<br />

der Planung weitestgehend zu erhalten und zu einem vernetzten System weiter zu ent-<br />

wickeln.<br />

4.4 Die Straßenräume sind durch Baumpflanzungen intensiv zu begrünen.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


5. Auf Basis der Flächenverfügbarkeiten ist eine<br />

stufenweise Entwicklung anzustreben.<br />

5.1 Das städtebauliche Konzept ist so zu entwickeln, dass eine stufenweise<br />

Realisierung von Teilflächen im Hinblick auf die Gesamtzielsetzung ermöglicht wird.<br />

5.2 Zur baulichen Umsetzung sind vorgeschaltete Realisierungswettbewerbe mit den<br />

Investoren anzustreben.<br />

5.3 Entwicklungshemmnisse (z.B.Nichtverfügbarkeit von Grundstücken, Nutzungskon-<br />

flikte zwischen Wohnen und Gewerbe) sind so in das Stufenkonzept einzuarbeiten,<br />

dass sie die städtebaulichen Zielvorstellungen nicht beeinträchtigen.<br />

5.4 Die Parzellengrößen und -zuschnitte müssen eine flexible Teilbarkeit und Ad-<br />

dierbarkeit im Sinne der Planungsziele ermöglichen.<br />

<strong>26.09.2012</strong>


www.stadtquartier-sued.de<br />

Einladung Bürgerforum<br />

Präsentation der Analyseergebnisse und<br />

Start in die zweite Projektphase<br />

„Bringen Sie Ihre Ideen zur Entwicklung<br />

des <strong>Stadtquartier</strong>s <strong>Süd</strong> ein und kommen<br />

Sie am 11. Oktober 2012 um 19:00 Uhr<br />

zum Bürgerforum in den Plenarsaal des<br />

Rathauses!“<br />

<strong>26.09.2012</strong>

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