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gfg.fortbildung.de

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Der Biber als Leitart für den Arten- und Gewässerschutz

Hintergrund

Der Biber wurde im Verlauf der

vergangenen 200 Jahre bis auf wenige

Restvorkommen nahezu überall in

Deutschland ausgerottet. Vor 50 Jahren

starteten in Bayern erste Planungen zur

Wiederansiedlung des Nagers. Inzwischen

breitet sich der Biber zunehmend

entlang der Gewässersysteme in

Deutschland aus und hinterlässt

deutliche Spuren als Landschaftsgestalter.

Die erfolgreiche Rückkehr in

unsere dichtbesiedelten Kulturlandschaften

bietet Anlass, den zukünftigen

Umgang mit dieser Tierart mit Experten

aus Deutschland und angrenzenden

Ländern zu beleuchten.

Das Bibersymposium

Wir laden Sie herzlich ein, die

Auswirkungen und Möglichkeiten, die

sich mit der Rückkehr des Bibers bieten,

im Rahmen eines Symposiums zu

analysieren und zu diskutieren. Ziel der

Veranstaltung ist es, aufbauend auf dem

derzeitigen Kenntnisstand Ansätze und

Vorgehensweisen abzuleiten, wie die

landschaftsgestaltenden Effekte der FFH-

Art Biber im Rahmen einer Naturraumentwicklung

besser und systematisch

genutzt werden können.

Anmeldung per E-Mail bis spätestens

22. Februar 2013 unter:

Organisation

Die Tagung findet vom 21.-22. März 2013

auf Schloss Wiesenfelden in

Niederbayern statt. Als Veranstalter

kooperieren die Deutsche Bundesstiftung

Umwelt, das Umweltbildungszentrum

Schloss Wiesenfelden, die Hochschule

Weihenstephan, der Living Rivers

Foundation und das Institut für

Landespflege der Universität Freiburg.

Die Zahl der Teilnehmer ist auf einen

Expertenkreis beschränkt.

yvonne.christoffers@landespflege.uni-freiburg.de


Tagungsprogramm

Donnerstag, 21.03.

9.00-9.20

Begrüßung

Hubert Weinzierl, DBU

9.20-9.30

Hintergrund und Ziel der Tagung

Volker Wachendörfer, DBU

Session 1: Status und Management

9.30-9.45

Verbreitung des Bibers in Deutschland

Jens Teubner, Jana Teubner, LUGV Brandenburg

9.45-10.00

Bibermanagement in Deutschland

Gerhard Schwab, Bibermanagement Süd-Bayern

10.00-10.30

Bibermanagement in der Schweiz

Christof Angst, Schweizer Zentrum für die Kartografie der

Fauna (SZKF), Biberfachstelle, Neuchâtel

Peter Lakerveld, Pro Natura Bern

Kaffeepause

11.00-11.15

Bibermanagement in Österreich

Rosemarie Parz-Gollner, BOKU Wien

11.15-11.30

Management of beavers in France

Marie-Laure Schwoerer, ONCFS

Christophe Schilt, DREAL Lorraine

11.30-11.45

Bibermanagement in Luxemburg

Laurent Schley, Administration de la Nature et des Forêts

11.45-12.00 Zusammenfassung

12.00-13.30 Mittagessen

Session 2: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

13.30-13.45 Einführung

13.45-14.00

Biber in der Nachrichtenpresse

Sebastian Schwab, Universität Freiburg

14.00-14.40

Systematische Auswahl von Instrumenten und Zielgruppen

im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

*Landwirte, Kanufahrer und Angler - Einbeziehung von

Nutzergruppen in den Biberschutz

Eick v. Ruschkowski, Leibniz Universität Hannover / NABU

Laatzen

*Bundesweite Internetplattform zum Bibermanagement

Tonja Mannstedt, NABU Laatzen

14.40-15.00

Wildtiere als Kommunikationsmedium:

Josefine – auf Du und Du mit einer Biberdame

Patrizia Köhler

15.00-15.20

Kinder als Kommunikatoren im Naturschutz

Anke Simon, Umweltbildung Puchheim

15.20-15.40 Zusammenfassung

Kaffeepause

Session 3: Der Biber als Faktor in der Naturraumplanung

16.10-16.20 Einführung

16.20-16.40

Biodiversität in Biberteichen

Ulrich Meßlinger, Flachslanden

16.40-17.00

Renaturierungseffekte des Bibers auf degradierte Moore

Thomas Kaphegyi, Universität Freiburg

18.00 Abendessen

Freitag, 22.03.

Fortsetzung Session 3:

Der Biber als Faktor in der Naturraumplanung

9.00-9.10 Begrüßung

9.10-9.30

Der Einfluss des Bibers auf den Wasserhaushalt im

Bereich der mittleren Isar

Volker Zahner, Hochschule Weihenstephan

9.30-9.50

Die Bedeutung von Gewässerrandstreifen für den

Gewässerschutz in Deutschland

Thomas Paulus, GfG Mainz

9.50-10.10

Die Wasserrahmenrichtlinie aus der Sicht des

Naturschutzes

Juliane Albrecht, IÖR

10.10-10.30

Zwischen Wasserrahmen- und FFH-Richtlinie: wo

befindet sich der Biber?

Stephan von Keitz, Living Rivers Foundation

Kaffepause

11.00-12.00

Diskussion und Zusammenfassung

12.00-13.00

Mittagessen

13.00-15.00

Exkursion

Abreise

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